
Reiseführer Angkor & Siem Reap

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- Angkor & Siem ReapSehenswertes & Restaurants
Vor über tausend Jahren herrschten die Khmer-Könige (802– 1431) in Angkor über 1 Mio. Untertanen und große Teile Südostasiens. Nach dem Niedergang des Imperiums der „Gottkönige“ verschluckte der Dschungel die Bauwerke, die zu den großartigsten Meisterwerken Asiens, wenn nicht der Welt zählen.
Angkor ist zwar Weltkulturerbe der Unesco, jedoch alles andere als ein Museum: Auf dem Gelände leben und arbeiten rund 30 000 Menschen, vor Buddhastatuen liegen Räucherstäbchen und kleine Gaben. Hochzeitsgesellschaften posieren vor Angkor Wat, dem weltgrößten Sakralbau: Die Khmer-Braut in gold-glitzerndem Kostüm und mit Krönchen könnte als Prinzessin aus dem Reich König Jayavarmans VII. auferstanden sein – wären da nicht die unzähligen Touristen um sie herum. 6 km weiter hat sich Siem Reap vom verschlafenen Marktflecken in ein trubeliges Touristenzentrum verwandelt. Per Boot schippern Ausflügler von hier zum schier endlosen Tonle-Sap-See mit Hausboot- Siedlungen und Stelzen-Hochhäusern oder ins reizende Battambang.
Angkor & Siem Reap Sehenswertes & Restaurants



















Architektonische Highlights
Architektonische Highlights
Landschaftliche Highlights
Touristenattraktionen
Theater
Botanische Gärten & Parks
Bars
Museen
Sonstige Läden
Zoologische Gärten
Restaurants
Beauty und Wellness
Angkor Thom (Bayon)
Architektonische Highlights © DEZALB
Fünf Tore öffnen den Weg nach Angkor Thom, der 9 km² großen Stadt Jayavarmans VII. (1181 bis ca. 1220) – mit vermutlich bis zu 1 Mio. Ew. größer als jede europäische Stadt vor 800 Jahren. Zum meist besuchten Südtor (2 km nördlich von Angkor Wat) führt eine Brücke, die beidseits von 54 Göttern und 54 Dämonen flankiert wird, jeweils mit einer Nagaschlange in den Armen beim „Quirlen des Milchmeeres“ (s. Angkor Wat). Auf dem Turm über dem Tor wachen vier monumentale Gesichter in jede Himmelsrichtung. Unübersehbar im Mittelpunkt der antiken Stadt erhebt sich auf drei ansteigenden Terrassen das buddhistische Heiligtum Bayon mit seinen einst 54 Türmen (37 noch erhalten) und rund 200 riesigen steinernen Gesichtern, die geheimnisvoll lächeln und keinen Besucher auch nur für einen Wimpernschlag aus ihren Augen zu lassen scheinen. Kein Wunder, denn sie stellen Lokeshvara (auch: Avalokiteshvara) dar: einen Bodhisattva, der laut Mahayana-Buddhismus gläubigen auf ihrem Weg ins Nirwana hilft, selbst aber auf die Erleuchtung als letzte Stufe verzichtet. Auf zwei Ebenen führen quadratische Galeriegänge um den Tempel mit beinahe lebendig wirkenden Reliefszenen aus dem Alltag Angkors: Schlachten und Märkte, Zirkus und Musikanten, Männer beim Hahnenkampf etc. Auf der dritten Ebene wird der zentrale Turm von einem labyrinthischen Wirrwarr aus Gängen umgeben, mit kleinen dunklen Kammern, in denen kahl geschorene, weiß gekleidete Frauen bzw. Nonnen bei der Andacht hocken und Räucherstäbchen glimmen. Die ruhigste Zeit ist hier sehr früh morgens zum Sonnenaufgang und dann wieder spätnachmittags ab 16/17 Uhr, ideal zum Fotografieren ist eher die restliche Zeit. Ein angenehmer, teils schattiger Spaziergang bringt dich vom Bayon zum 200 m nördlich gelegenen Baphuon und den folgenden Ruinen. Den Baphuon ließ Udayadityavarman II. um 1060 errichten: Der Tempel- und Götterberg in fünfstufiger Pyramidenform brach schon bald wegen seiner schlechten Statik zusammen. Er ist noch immer ein gigantisches Puzzle aus Abertausenden Felsquadern und Sandsteinblöcken, das französische Archäologen seit 1908 bzw. erneut seit 1995 mit Computerprogrammen zusammensetzen, z. B. die zwei Tribünen und das erst 2008 fertig restaurierte Relief eines etwa 70 m langen liegenden Buddhas an der Westfassade. Wandele weiter entlang der 350 m langen Elefantenterrasse, einer 2,5 m hohe Tribüne für Jayavarman VII. mit Elefantenparade, Garudavögeln und Löwen – verewigt als lebensgroße Reliefs auf dem Fundament. Dahinter (westlich) erheben sich die Überreste des mehrstöckigen himmlischen Palasts (Phimeanakas) mit Badebecken für die Konkubinen und die Männer. Einige Schritte weiter erreichst du die 25 m lange Terrasse des Leprakönigs, vermutlich benannt nach der hier aufgestellten Statue entweder von König Yasovarman I. oder vom Todesgott Yama (Original im Nationalmuseum in Phnom Penh). Beachte auch die fabelhaft erhaltenen Halbreliefs aus dem 13.Jh., die sich unterhalb der Terrasse an der südlichen Innenwand verstecken: himmlische Apsara-Tänzerinnen, Dämonen und Nagas.
- 17000 Krong Siem Reap
- http://www.angkorenterprise.gov.kh/
- +855 63 765 577
© DEZALB
Fünf Tore öffnen den Weg nach Angkor Thom, der 9 km² großen Stadt Jayavarmans VII. (1181 bis ca. 1220) – mit vermutlich bis zu 1 Mio. Ew. größer als jede europäische Stadt vor 800 Jahren. Zum meist besuchten Südtor (2 km nördlich von Angkor Wat) führt eine Brücke, die beidseits von 54 Göttern und 54 Dämonen flankiert wird, jeweils mit einer Nagaschlange in den Armen beim „Quirlen des Milchmeeres“ (s. Angkor Wat). Auf dem Turm über dem Tor wachen vier monumentale Gesichter in jede Himmelsrichtung. Unübersehbar im Mittelpunkt der antiken Stadt erhebt sich auf drei ansteigenden Terrassen das buddhistische Heiligtum Bayon mit seinen einst 54 Türmen (37 noch erhalten) und rund 200 riesigen steinernen Gesichtern, die geheimnisvoll lächeln und keinen Besucher auch nur für einen Wimpernschlag aus ihren Augen zu lassen scheinen. Kein Wunder, denn sie stellen Lokeshvara (auch: Avalokiteshvara) dar: einen Bodhisattva, der laut Mahayana-Buddhismus gläubigen auf ihrem Weg ins Nirwana hilft, selbst aber auf die Erleuchtung als letzte Stufe verzichtet. Auf zwei Ebenen führen quadratische Galeriegänge um den Tempel mit beinahe lebendig wirkenden Reliefszenen aus dem Alltag Angkors: Schlachten und Märkte, Zirkus und Musikanten, Männer beim Hahnenkampf etc. Auf der dritten Ebene wird der zentrale Turm von einem labyrinthischen Wirrwarr aus Gängen umgeben, mit kleinen dunklen Kammern, in denen kahl geschorene, weiß gekleidete Frauen bzw. Nonnen bei der Andacht hocken und Räucherstäbchen glimmen. Die ruhigste Zeit ist hier sehr früh morgens zum Sonnenaufgang und dann wieder spätnachmittags ab 16/17 Uhr, ideal zum Fotografieren ist eher die restliche Zeit. Ein angenehmer, teils schattiger Spaziergang bringt dich vom Bayon zum 200 m nördlich gelegenen Baphuon und den folgenden Ruinen. Den Baphuon ließ Udayadityavarman II. um 1060 errichten: Der Tempel- und Götterberg in fünfstufiger Pyramidenform brach schon bald wegen seiner schlechten Statik zusammen. Er ist noch immer ein gigantisches Puzzle aus Abertausenden Felsquadern und Sandsteinblöcken, das französische Archäologen seit 1908 bzw. erneut seit 1995 mit Computerprogrammen zusammensetzen, z. B. die zwei Tribünen und das erst 2008 fertig restaurierte Relief eines etwa 70 m langen liegenden Buddhas an der Westfassade. Wandele weiter entlang der 350 m langen Elefantenterrasse, einer 2,5 m hohe Tribüne für Jayavarman VII. mit Elefantenparade, Garudavögeln und Löwen – verewigt als lebensgroße Reliefs auf dem Fundament. Dahinter (westlich) erheben sich die Überreste des mehrstöckigen himmlischen Palasts (Phimeanakas) mit Badebecken für die Konkubinen und die Männer. Einige Schritte weiter erreichst du die 25 m lange Terrasse des Leprakönigs, vermutlich benannt nach der hier aufgestellten Statue entweder von König Yasovarman I. oder vom Todesgott Yama (Original im Nationalmuseum in Phnom Penh). Beachte auch die fabelhaft erhaltenen Halbreliefs aus dem 13.Jh., die sich unterhalb der Terrasse an der südlichen Innenwand verstecken: himmlische Apsara-Tänzerinnen, Dämonen und Nagas.
- 17000 Krong Siem Reap
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Angkor Wat
Architektonische Highlights © Lenalensen, Pixabay
König Suryavarman II. (ca. 1112–50), der Vishnu als höchste Gottheit verehrte, ließ das majestätische Bauwerk wahrscheinlich als Staatstempel in der ersten Hälfte des 12.Jhs. errichten, später diente es als Grabmal. Zu Angkor Wat hatten nur der König, Priester und Beamte sowie Bedienstete Zutritt – insgesamt vermutlich 20 000 Menschen. Das teils restaurierte Kloster symbolisiert mit perfekter Geometrie den Götterberg Meru und das hinduistische Universum, das jeder Besucher nach dem Eingangsportal durchschreitet: zuerst die Sandsteinbrücke über den 190 m breiten Graben (das „Urmeer“), dann der fast 500 m lange Damm mit siebenköpfigen Nagaschlangen als symbolische Brücke für die „irdischen“ Besucher ins Heiligtum. Über die kreuzförmige Ehrenterrasse und durch ein Portal erreicht man die Galerien, die links und rechts um das Tempelzentrum herumführen: mit insgesamt 800 m das längste Flachrelief der Welt! Spaziere (rechts) entlang von Szenen aus dem Alltag Angkors und aus der Sagenwelt des indischen Ramayana/Reamker und Mahabharata: ganze Heerscharen von legendären Affenwesen, von Generälen und Soldaten, Elefanten und Streitwagen in historischen Schlachten. Suryavarman II. ist in der Mitte der nächsten Galerie (Südseite) zu erkennen, geschützt von 15 Ehrenschirmen. Biege abermals um die Ecke und du stehst im östlichen Galeriegang vor dem berühmtesten Relief: die Götter und Dämonen beim „Quirlen des Milchmeeres“ – sie ziehen und drehen die schier endlose Nagaschlange Vasuki, um ein Elixier, das amrita, für die Unsterblichkeit zu gewinnen. Mit von der Partie: Affengeneral Hanuman, Kriegsgott Indra, ein fünfköpfiger Shiva und Vishnu in seiner Inkarnation als Schildkröte. Wenn du nun wieder fast am Anfang des Rundgangs an der Westseite ankommst, kannst du die bekannteste Ramayana-Geschichte verfolgen, die Schlacht von Lanka: Rama kämpft auf den Schultern von Hanuman gegen den vielköpfigen Dämonenkönig Ravana, der Ramas Braut Sita entführt hat. Über Innenhöfe und halsbrecherisch steile Treppen gelangt der Besucher auf der dritten Ebene zum geometrischen Mittelpunkt in 42 m luftiger Höhe mit atemberaubendem Panorama: den 60 m hohen Zentralturm in Lotusknospen-Form. Der Wohnsitz der Götter – einst mit vergoldetem Vishnu – beherbergt heute eine Buddhastatue. Rund 1850 Apsaras wurden allein in Angkor Wat gezählt. 6 km nördlich von Siem Reap, unbedingt mehrmals zu unterschiedlichen Zeiten besuchen: ruhigste Besuchszeit bis 7.30 oder mittags 10.30–15 Uhr (überdachte Galerien), schönstes Licht am Nachmittag, beste Fotoposition für den Sonnenaufgang am nördlichen Becken (aber immer gut besucht).
- Krong Siem Reap
- http://www.angkorenterprise.gov.kh/
- +855 63 765 577
© Lenalensen, Pixabay
König Suryavarman II. (ca. 1112–50), der Vishnu als höchste Gottheit verehrte, ließ das majestätische Bauwerk wahrscheinlich als Staatstempel in der ersten Hälfte des 12.Jhs. errichten, später diente es als Grabmal. Zu Angkor Wat hatten nur der König, Priester und Beamte sowie Bedienstete Zutritt – insgesamt vermutlich 20 000 Menschen. Das teils restaurierte Kloster symbolisiert mit perfekter Geometrie den Götterberg Meru und das hinduistische Universum, das jeder Besucher nach dem Eingangsportal durchschreitet: zuerst die Sandsteinbrücke über den 190 m breiten Graben (das „Urmeer“), dann der fast 500 m lange Damm mit siebenköpfigen Nagaschlangen als symbolische Brücke für die „irdischen“ Besucher ins Heiligtum. Über die kreuzförmige Ehrenterrasse und durch ein Portal erreicht man die Galerien, die links und rechts um das Tempelzentrum herumführen: mit insgesamt 800 m das längste Flachrelief der Welt! Spaziere (rechts) entlang von Szenen aus dem Alltag Angkors und aus der Sagenwelt des indischen Ramayana/Reamker und Mahabharata: ganze Heerscharen von legendären Affenwesen, von Generälen und Soldaten, Elefanten und Streitwagen in historischen Schlachten. Suryavarman II. ist in der Mitte der nächsten Galerie (Südseite) zu erkennen, geschützt von 15 Ehrenschirmen. Biege abermals um die Ecke und du stehst im östlichen Galeriegang vor dem berühmtesten Relief: die Götter und Dämonen beim „Quirlen des Milchmeeres“ – sie ziehen und drehen die schier endlose Nagaschlange Vasuki, um ein Elixier, das amrita, für die Unsterblichkeit zu gewinnen. Mit von der Partie: Affengeneral Hanuman, Kriegsgott Indra, ein fünfköpfiger Shiva und Vishnu in seiner Inkarnation als Schildkröte. Wenn du nun wieder fast am Anfang des Rundgangs an der Westseite ankommst, kannst du die bekannteste Ramayana-Geschichte verfolgen, die Schlacht von Lanka: Rama kämpft auf den Schultern von Hanuman gegen den vielköpfigen Dämonenkönig Ravana, der Ramas Braut Sita entführt hat. Über Innenhöfe und halsbrecherisch steile Treppen gelangt der Besucher auf der dritten Ebene zum geometrischen Mittelpunkt in 42 m luftiger Höhe mit atemberaubendem Panorama: den 60 m hohen Zentralturm in Lotusknospen-Form. Der Wohnsitz der Götter – einst mit vergoldetem Vishnu – beherbergt heute eine Buddhastatue. Rund 1850 Apsaras wurden allein in Angkor Wat gezählt. 6 km nördlich von Siem Reap, unbedingt mehrmals zu unterschiedlichen Zeiten besuchen: ruhigste Besuchszeit bis 7.30 oder mittags 10.30–15 Uhr (überdachte Galerien), schönstes Licht am Nachmittag, beste Fotoposition für den Sonnenaufgang am nördlichen Becken (aber immer gut besucht).
- Krong Siem Reap
- http://www.angkorenterprise.gov.kh/
- +855 63 765 577
Ta Prohm
Architektonische Highlights © sharonang, Pixabay
Von den Wurzeln der Kapok-Baumriesen und Würgefeigen überwuchert, gesprengt und gleichzeitig zusammengehalten, herrscht zwischen den Trümmerbergen, den Türmen und schiefen Türstürzen von Ta Prohm eine geradezu verwunschene Atmosphäre. Weil das 1186 von Jayavarman VII. erbaute Kloster (ca. 7 km nordöstlich von Angkor Wat) mit Absicht von der Res-taurierung ausgeschlossen wurde (mit Ausnahme der Holzstege), ist dies heute einer der faszinierendsten und stimmungsvollsten Orte in Angkor und zeigt, wie vergänglich die Bauwerke sind. Hier kannst auch du dich wie Henri Mouhot, einer der ersten (Wieder-)Entdecker Angkors, fühlen oder wie Angelina Jolie im Actionfilm „Tomb Raider“, von dem 2000 eine Schlüsselszene hier gedreht wurde. Manche nennen ihn daher den „Angelina-Jolie-Tempel“: Hollywood ließ seine Lara Croft per Fallschirm auf dem Phnom Bakheng landen und von echten Mönchen segnen, im Ta Prohm über (Styropor-)Balustraden hechten und setzte sogar Raketenwerfervor den Ruinen in Szene. Man muss nur eine Lücke zwischen den Reisegruppen abpassen (die südöstlich in der Nähe liegende Klosterruine Banteay Kdei aus dem 12./13.Jh. wäre eine ähnlich faszinierende Ausweichmöglichkeit, oder du lauscht den behinderten Khmer-Musikanten am Eingang). Ta Prohm ist ein buddhistischer Flachtempel, Wassergräben und quadratische Galerien umschließen ihn. Fast unvorstellbar angesichts des labyrinthischen Steinechaos in den Höfen: In der antiken Universität lebten einst rund 12 000 Menschen, darunter viele Mönche. Besonders schön und ruhig frühmorgens bei Sonnenaufgang bis ca. 7.30, und nach 16 Uhr.
- Krong Siem Reap
- http://apsaraauthority.gov.kh/
- +855 63 765 577
© sharonang, Pixabay
Von den Wurzeln der Kapok-Baumriesen und Würgefeigen überwuchert, gesprengt und gleichzeitig zusammengehalten, herrscht zwischen den Trümmerbergen, den Türmen und schiefen Türstürzen von Ta Prohm eine geradezu verwunschene Atmosphäre. Weil das 1186 von Jayavarman VII. erbaute Kloster (ca. 7 km nordöstlich von Angkor Wat) mit Absicht von der Res-taurierung ausgeschlossen wurde (mit Ausnahme der Holzstege), ist dies heute einer der faszinierendsten und stimmungsvollsten Orte in Angkor und zeigt, wie vergänglich die Bauwerke sind. Hier kannst auch du dich wie Henri Mouhot, einer der ersten (Wieder-)Entdecker Angkors, fühlen oder wie Angelina Jolie im Actionfilm „Tomb Raider“, von dem 2000 eine Schlüsselszene hier gedreht wurde. Manche nennen ihn daher den „Angelina-Jolie-Tempel“: Hollywood ließ seine Lara Croft per Fallschirm auf dem Phnom Bakheng landen und von echten Mönchen segnen, im Ta Prohm über (Styropor-)Balustraden hechten und setzte sogar Raketenwerfervor den Ruinen in Szene. Man muss nur eine Lücke zwischen den Reisegruppen abpassen (die südöstlich in der Nähe liegende Klosterruine Banteay Kdei aus dem 12./13.Jh. wäre eine ähnlich faszinierende Ausweichmöglichkeit, oder du lauscht den behinderten Khmer-Musikanten am Eingang). Ta Prohm ist ein buddhistischer Flachtempel, Wassergräben und quadratische Galerien umschließen ihn. Fast unvorstellbar angesichts des labyrinthischen Steinechaos in den Höfen: In der antiken Universität lebten einst rund 12 000 Menschen, darunter viele Mönche. Besonders schön und ruhig frühmorgens bei Sonnenaufgang bis ca. 7.30, und nach 16 Uhr.
- Krong Siem Reap
- http://apsaraauthority.gov.kh/
- +855 63 765 577
Banteay Srei
Architektonische Highlights © Rolf_52, Shutterstock
Erst 1914 durch französische Wissenschaftler entdeckt, wird der kleine Tempel mit einigen der beeindruckendsten Steinmetzarbeiten Angkors heute von Reisegruppen regelrecht überrannt – viele Bereiche sind abgesperrt, um die Massen im Zaum zu halten und das Meisterwerk zu schützen. Das aus rötlichem Sandstein geschaffene Heiligtum (10.Jh.) bezaubert durch seine absolut perfekten, geradezu märchenhaft schönen, besonders plastisch wirkenden Reliefs – v. a. der Devatas in den Turmnischen, der wunderschönen weiblichen Gottheiten, die dem Besucher auf Schritt und Tritt mit ihren Blicken zu folgen scheinen. Beachte auch über dem Eingang der südlichen Bibliothek, wie der vielarmige Dämonenkönig Ravana den Berg Kailash schüttelt, auf dem Shiva und Uma thronen.
- Angkor Archaeological Park, 1700 Siem Reap
- http://justsiemreap.com/
© Rolf_52, Shutterstock
Erst 1914 durch französische Wissenschaftler entdeckt, wird der kleine Tempel mit einigen der beeindruckendsten Steinmetzarbeiten Angkors heute von Reisegruppen regelrecht überrannt – viele Bereiche sind abgesperrt, um die Massen im Zaum zu halten und das Meisterwerk zu schützen. Das aus rötlichem Sandstein geschaffene Heiligtum (10.Jh.) bezaubert durch seine absolut perfekten, geradezu märchenhaft schönen, besonders plastisch wirkenden Reliefs – v. a. der Devatas in den Turmnischen, der wunderschönen weiblichen Gottheiten, die dem Besucher auf Schritt und Tritt mit ihren Blicken zu folgen scheinen. Beachte auch über dem Eingang der südlichen Bibliothek, wie der vielarmige Dämonenkönig Ravana den Berg Kailash schüttelt, auf dem Shiva und Uma thronen.
- Angkor Archaeological Park, 1700 Siem Reap
- http://justsiemreap.com/
Phnom Kulen
Landschaftliche Highlights © Dmitry Rukhlenko, Shutterstock
Der 487 m hohe, heilige Phnom Kulen im gleichnamigen Nationalpark wird als Geburtsstätte des Khmer-Imperiums betrachtet. 802 n. Chr. ließ sich Jayavarman II. hier als erster devaraja, ein gottgleich verehrter König, krönen und gründete sein Reich Mahendraparvata, das kurze Zeit später nach Roluos verlegt wurde. Vor allem an Wochenenden zieht es viele Khmer zum Wat Preah Ang Thom auf dem Gipfel mit herrlichem Ausblick, wo sie am ca. 10 m langen, ins Nirwana eingegangenen Buddha Opfergaben darbringen und dann zum Picknick am nahe gelegenen 30 m hohen zweistufigen Wasserfall gehen.
- Siem Reap
© Dmitry Rukhlenko, Shutterstock
Der 487 m hohe, heilige Phnom Kulen im gleichnamigen Nationalpark wird als Geburtsstätte des Khmer-Imperiums betrachtet. 802 n. Chr. ließ sich Jayavarman II. hier als erster devaraja, ein gottgleich verehrter König, krönen und gründete sein Reich Mahendraparvata, das kurze Zeit später nach Roluos verlegt wurde. Vor allem an Wochenenden zieht es viele Khmer zum Wat Preah Ang Thom auf dem Gipfel mit herrlichem Ausblick, wo sie am ca. 10 m langen, ins Nirwana eingegangenen Buddha Opfergaben darbringen und dann zum Picknick am nahe gelegenen 30 m hohen zweistufigen Wasserfall gehen.
- Siem Reap
Helistar Cambodia Co., Ltd.
TouristenattraktionenDie Ausmaße der gigantischen Tempelanlage solltest du dir einmal aus der Vogelperspektive ansehen: Ein achtminütiger Flug, d. h. nur Angkor Wat, kostet 100 US$, 14 Min. kosten 165 US$, es geht auch wesentlich teurer zu abgelegenen Tempeln wie Preah Vihear.
- Krong Siem Reap
- http://helistarcambodia.com/
Die Ausmaße der gigantischen Tempelanlage solltest du dir einmal aus der Vogelperspektive ansehen: Ein achtminütiger Flug, d. h. nur Angkor Wat, kostet 100 US$, 14 Min. kosten 165 US$, es geht auch wesentlich teurer zu abgelegenen Tempeln wie Preah Vihear.
- Krong Siem Reap
- http://helistarcambodia.com/
Preah Vihear
Architektonische Highlights © JM Travel Photography, Shutterstock
In spektakulärer Lage auf den steil abfallenden Damrek-Bergen thront der Preah Vihear sozusagen über dem äußersten Norden Kambodschas. Der Tempel (9.–12.Jh.) liegt auf kambodschanischem Boden im Grenzgebiet zu Thailand. 2008 hat die Unesco Preah Vihear zum Weltkulturerbe ernannt, seitdem ist ein heftiger, seit Jahrhunderten schwelender Grenzkonflikt wieder aufgeflammt, ein Ende ist nicht absehbar. Über steile Naga-Treppen und vier Terrassen steigt das Heiligtum wie ein Götterthron mit gopura-Pavillons, Säulen, Türmen und Galerien bis auf 600 m Höhe an. Auf dem obersten Plateau bricht der Boden an einer Felsenklippe senkrecht ab und bietet einen atemberaubenden Blick über das Land, das sich leer und verlassen zu Füßen der Tempelbesucher erstreckt. In der Gegend gibt es wegen der starken Verminung kaum Siedlungen. Der noch immer selten von Kambodscha aus besuchte Tempel war jahrelang von Thailand aus besser zugänglich – mit massenhaftem Ansturm thailändischer Reisegruppen. Derzeit jedoch ist der thailändische Zugang gesperrt, was den Tempel zu einer der ruhigsten und abgelegensten Unesco-Tempel-Oasen in ganz Asien macht! Nach einem UN-Richterspruch herrscht Ruhe in der Gegend, das Auswärtige Amt warnte bei Redaktionsschluss dennoch vor Reisen nach Preah Vihear – erkundige dich vor deiner Reise nach der Lage.
- Preah Vihear Province
- https://www.kambodscha-spezialisten.com/reiseziele/preah-vihear/
© JM Travel Photography, Shutterstock
In spektakulärer Lage auf den steil abfallenden Damrek-Bergen thront der Preah Vihear sozusagen über dem äußersten Norden Kambodschas. Der Tempel (9.–12.Jh.) liegt auf kambodschanischem Boden im Grenzgebiet zu Thailand. 2008 hat die Unesco Preah Vihear zum Weltkulturerbe ernannt, seitdem ist ein heftiger, seit Jahrhunderten schwelender Grenzkonflikt wieder aufgeflammt, ein Ende ist nicht absehbar. Über steile Naga-Treppen und vier Terrassen steigt das Heiligtum wie ein Götterthron mit gopura-Pavillons, Säulen, Türmen und Galerien bis auf 600 m Höhe an. Auf dem obersten Plateau bricht der Boden an einer Felsenklippe senkrecht ab und bietet einen atemberaubenden Blick über das Land, das sich leer und verlassen zu Füßen der Tempelbesucher erstreckt. In der Gegend gibt es wegen der starken Verminung kaum Siedlungen. Der noch immer selten von Kambodscha aus besuchte Tempel war jahrelang von Thailand aus besser zugänglich – mit massenhaftem Ansturm thailändischer Reisegruppen. Derzeit jedoch ist der thailändische Zugang gesperrt, was den Tempel zu einer der ruhigsten und abgelegensten Unesco-Tempel-Oasen in ganz Asien macht! Nach einem UN-Richterspruch herrscht Ruhe in der Gegend, das Auswärtige Amt warnte bei Redaktionsschluss dennoch vor Reisen nach Preah Vihear – erkundige dich vor deiner Reise nach der Lage.
- Preah Vihear Province
- https://www.kambodscha-spezialisten.com/reiseziele/preah-vihear/
Apsara-Theatre
Theater © Alisia Luther, Shutterstock
Lust auf Kultur? Im Apsara-Theatre kannst du in einem großen Holzpavillon im traditionellen Stil bei Khmer-Gerichten die berühmten Apsara-Tänze genießen.
- Street 26, Krong Siem Reap
- http://apsaratheatre.asia/
© Alisia Luther, Shutterstock
Lust auf Kultur? Im Apsara-Theatre kannst du in einem großen Holzpavillon im traditionellen Stil bei Khmer-Gerichten die berühmten Apsara-Tänze genießen.
- Street 26, Krong Siem Reap
- http://apsaratheatre.asia/
Tonle-Sap-See
Landschaftliche Highlights © sharonang, Pixabay
Jedes Jahr, wenn der Flussriese die Monsunmassen und das Schmelzwasser des Himalaya nicht mehr halten kann, wechselt sein Nebenfluss Tonle Sap die Richtung (Juni und Ende Oktober) und fließt rückwärts in den Tonle-Sap-See. Der See wächst um ein normalerweise gut Fünffaches (von 2500 auf 12 000 km²). Das Naturwunder macht den Tonle Sap angeblich zum fischreichsten Binnensee der Welt. Mit Wurfnetzen, Bambusreusen und Fangkammern fischen die Kambodschaner hier die zehnfache Fangmenge der Nordsee. Zieht sich das Wasser in der Trockenzeit wieder zurück, folgen die Kambodschaner mit ihren Hausbooten in „schwimmenden“ Dörfern. Ein Sprichwort besagt: Mean toek, mean trey (wo Wasser ist, sind Fische). Andere wohnen in Pfahlhaus-Siedlungen wie in Chong Khneas (8000 Ew.) und Kampong Phluk (3000 Ew.; beide in der Hochsaison überlaufen), wo sich die Häuser nach jahrtausendealter Methode wie mit einem Fahrstuhl dem Wasserstand anpassen – der Bambus-Fußboden wird einfach mit Seilen höher verankert. Weniger touristische Dörfer sind das eher ärmliche Kampong Khleang (ca. 50 km südöstlich von Siem Reap) mit seinen bis zu 10 m hohen Stelzen-Hochhäusern, was man in der Trockenzeit gut sehen kann, dann riecht es hier allerdings weniger gut ... Bei organisierten Bootsfahrten bzw. Kajaktouren.
- Siem Reap
© sharonang, Pixabay
Jedes Jahr, wenn der Flussriese die Monsunmassen und das Schmelzwasser des Himalaya nicht mehr halten kann, wechselt sein Nebenfluss Tonle Sap die Richtung (Juni und Ende Oktober) und fließt rückwärts in den Tonle-Sap-See. Der See wächst um ein normalerweise gut Fünffaches (von 2500 auf 12 000 km²). Das Naturwunder macht den Tonle Sap angeblich zum fischreichsten Binnensee der Welt. Mit Wurfnetzen, Bambusreusen und Fangkammern fischen die Kambodschaner hier die zehnfache Fangmenge der Nordsee. Zieht sich das Wasser in der Trockenzeit wieder zurück, folgen die Kambodschaner mit ihren Hausbooten in „schwimmenden“ Dörfern. Ein Sprichwort besagt: Mean toek, mean trey (wo Wasser ist, sind Fische). Andere wohnen in Pfahlhaus-Siedlungen wie in Chong Khneas (8000 Ew.) und Kampong Phluk (3000 Ew.; beide in der Hochsaison überlaufen), wo sich die Häuser nach jahrtausendealter Methode wie mit einem Fahrstuhl dem Wasserstand anpassen – der Bambus-Fußboden wird einfach mit Seilen höher verankert. Weniger touristische Dörfer sind das eher ärmliche Kampong Khleang (ca. 50 km südöstlich von Siem Reap) mit seinen bis zu 10 m hohen Stelzen-Hochhäusern, was man in der Trockenzeit gut sehen kann, dann riecht es hier allerdings weniger gut ... Bei organisierten Bootsfahrten bzw. Kajaktouren.
- Siem Reap
Phnom Bakheng
Architektonische Highlights © SergeBertasiusPhotography, Shutterstock
Kein Sonnenuntergang in Angkor ohne den Phnom Bakheng (1,3 km nordwestlich von Angkor Wat, 400 m südlich vom Angkor-Thom-Südtor): Tausende Hobbyfotografen zieht es am späten Nachmittag auf den 67 m hohen Tempelberg (errichtet unter Yasovarman I., 889–910). Man könnte es auch die allabendliche „Sunset-Schlacht“ nennen – 1994 traf man hier übrigens tatsächlich noch Soldaten mit Gewehr im Anschlag. Die herrliche Aussicht von diesem ersten Tempelberg in Angkor auf Angkor Wat und die anderen Bauwerke, die Reisfelder, Seen und Berge lohnt den steilen, 15-minütigen Aufstieg auch zu anderen Tageszeiten (z. B. von Sonnenaufgang bis 11 Uhr). Die Tempelruine erhebt sich in fünf Absätzen, eine Treppe führt hinauf, flankiert von Wächterlöwen und Türmchen.
- Siem Reap
- +855 63 765 577
© SergeBertasiusPhotography, Shutterstock
Kein Sonnenuntergang in Angkor ohne den Phnom Bakheng (1,3 km nordwestlich von Angkor Wat, 400 m südlich vom Angkor-Thom-Südtor): Tausende Hobbyfotografen zieht es am späten Nachmittag auf den 67 m hohen Tempelberg (errichtet unter Yasovarman I., 889–910). Man könnte es auch die allabendliche „Sunset-Schlacht“ nennen – 1994 traf man hier übrigens tatsächlich noch Soldaten mit Gewehr im Anschlag. Die herrliche Aussicht von diesem ersten Tempelberg in Angkor auf Angkor Wat und die anderen Bauwerke, die Reisfelder, Seen und Berge lohnt den steilen, 15-minütigen Aufstieg auch zu anderen Tageszeiten (z. B. von Sonnenaufgang bis 11 Uhr). Die Tempelruine erhebt sich in fünf Absätzen, eine Treppe führt hinauf, flankiert von Wächterlöwen und Türmchen.
- Siem Reap
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1000 Lingas
Landschaftliche Highlights © DH Saragih, Shutterstock
Wer meint, hier geht es nur zu einem xbeliebigen Wasserfall mit Picknickplatz und Selfiemöglichkeit, der irrt gewaltig: Hier wandelst du nicht nur in den Fußstapfen Angelina Jolies, sondern auch auf den Spuren des ersten Khmer-Königs – noch 350 Jahre vor dem Bau Angkor Wats! Eine gigantische lost City im Urwald: Mahendraparvata. Größer als Berlin und möglicherweise das zu jenen Zeiten größte Reich auf Erden, die größte Metropole aus dem 12.und 13.Jh. Die wahren Ausmaße des städtisch angelegten Reichs mit seinen heute unter der Vegetation verborgenen Überresten eines modernen Straßennetzes mit Dämmen und Gräben, Wasserbecken und Kanälen am Fuß des Phnom Kulen haben französische und australische Archäologen mithilfe der Laser-Scan-Technologie Lidar erst seit 2012 festgestellt und in Modellen sichtbar machen können. Selbst das monumentale Sakralbauwerk Angkor Wat war in dieser mittelalterlichen Megacity nur ein winziger Fleck. Der 487 m hohe, heilige Phnom Kulen im gleichnamigen Nationalpark wird jedoch schon länger als Geburtsstätte des Khmer- Imperiums betrachtet. 802 n. Chr. ließ sich Jayavarman II. hier als erster devaraja, ein gottgleich verehrter König, krönen und gründete sein Reich Mahendraparvata, das kurze Zeit später nach Roluos verlegt wurde. Vor allem an Wochenenden zieht es viele Khmer zum Wat Preah Ang Thom auf dem Gipfel mit herrlichem Ausblick, wo sie am ca. 10 m langen, ins Nirwana eingegangenen Buddha Opfergaben darbringen und dann zum Picknick am nahe gelegenen 30 m hohen zweistufigen Wasserfall gehen. Tief im Regenwald am westlichen Ausläufer des riesigen Phnom-Kulen-Plateaus versteckt sich der Kbal Spean (auch: Fluss der tausend Lingas), der erst 1969 von einem französischen Wissenschaftler entdeckt wurde. Der Bach fließt seit fast tausend Jahren über zahllose in den Fels geschlagene Reliefs: Szenen aus dem Ramayana, der liegende Vishnu, Brahma und Shiva, Apsaras und über Hunderte von kleinen Lingas, die phallusartigen Fruchtbarkeitssymbole, die Shiva symbolisieren und die das Flusswasser quasi automatisch durchs Drüberfließen segnen und für die Bewässerung der Reisfelder fruchtbarer machen sollten. Den leicht ansteigenden Weg solltest du nicht verlassen, da die Gegend bis 1995 Kampfgebiet war und derzeit noch von deutschen Fachleuten entmint wird. Eine Überraschung birgt die Weiterfahrt nach Srah Damrei an den Rand des ca. 350 m hohen Kulen- Plateaus, wo große Sandsteinskulpturen warten: ein Elefant, Löwen, Ochsen und Frösche.
- Phumi Khna Rôngvoas
© DH Saragih, Shutterstock
Wer meint, hier geht es nur zu einem xbeliebigen Wasserfall mit Picknickplatz und Selfiemöglichkeit, der irrt gewaltig: Hier wandelst du nicht nur in den Fußstapfen Angelina Jolies, sondern auch auf den Spuren des ersten Khmer-Königs – noch 350 Jahre vor dem Bau Angkor Wats! Eine gigantische lost City im Urwald: Mahendraparvata. Größer als Berlin und möglicherweise das zu jenen Zeiten größte Reich auf Erden, die größte Metropole aus dem 12.und 13.Jh. Die wahren Ausmaße des städtisch angelegten Reichs mit seinen heute unter der Vegetation verborgenen Überresten eines modernen Straßennetzes mit Dämmen und Gräben, Wasserbecken und Kanälen am Fuß des Phnom Kulen haben französische und australische Archäologen mithilfe der Laser-Scan-Technologie Lidar erst seit 2012 festgestellt und in Modellen sichtbar machen können. Selbst das monumentale Sakralbauwerk Angkor Wat war in dieser mittelalterlichen Megacity nur ein winziger Fleck. Der 487 m hohe, heilige Phnom Kulen im gleichnamigen Nationalpark wird jedoch schon länger als Geburtsstätte des Khmer- Imperiums betrachtet. 802 n. Chr. ließ sich Jayavarman II. hier als erster devaraja, ein gottgleich verehrter König, krönen und gründete sein Reich Mahendraparvata, das kurze Zeit später nach Roluos verlegt wurde. Vor allem an Wochenenden zieht es viele Khmer zum Wat Preah Ang Thom auf dem Gipfel mit herrlichem Ausblick, wo sie am ca. 10 m langen, ins Nirwana eingegangenen Buddha Opfergaben darbringen und dann zum Picknick am nahe gelegenen 30 m hohen zweistufigen Wasserfall gehen. Tief im Regenwald am westlichen Ausläufer des riesigen Phnom-Kulen-Plateaus versteckt sich der Kbal Spean (auch: Fluss der tausend Lingas), der erst 1969 von einem französischen Wissenschaftler entdeckt wurde. Der Bach fließt seit fast tausend Jahren über zahllose in den Fels geschlagene Reliefs: Szenen aus dem Ramayana, der liegende Vishnu, Brahma und Shiva, Apsaras und über Hunderte von kleinen Lingas, die phallusartigen Fruchtbarkeitssymbole, die Shiva symbolisieren und die das Flusswasser quasi automatisch durchs Drüberfließen segnen und für die Bewässerung der Reisfelder fruchtbarer machen sollten. Den leicht ansteigenden Weg solltest du nicht verlassen, da die Gegend bis 1995 Kampfgebiet war und derzeit noch von deutschen Fachleuten entmint wird. Eine Überraschung birgt die Weiterfahrt nach Srah Damrei an den Rand des ca. 350 m hohen Kulen- Plateaus, wo große Sandsteinskulpturen warten: ein Elefant, Löwen, Ochsen und Frösche.
- Phumi Khna Rôngvoas
Bambu Stage Siem Reap
TheaterWenn die Khmer die Puppen und sogar ihre Wasserbüffel tanzen lassen, dann traditionell im Schattentheater. Auf der Open-Air-Bühne in einem romantisch beleuchteten Garten trifft diese uralte Tradition auf eine überraschend spritzige und moderne Interpretation von meist jungen Künstlern, allen voran der Fischerssohn Sorn Soran, der diese Kunst in Siem Reap wiederbelebt hat.
- Bamboo street, 17254 Krong Siem Reap
- http://www.bambustage.com/
Wenn die Khmer die Puppen und sogar ihre Wasserbüffel tanzen lassen, dann traditionell im Schattentheater. Auf der Open-Air-Bühne in einem romantisch beleuchteten Garten trifft diese uralte Tradition auf eine überraschend spritzige und moderne Interpretation von meist jungen Künstlern, allen voran der Fischerssohn Sorn Soran, der diese Kunst in Siem Reap wiederbelebt hat.
- Bamboo street, 17254 Krong Siem Reap
- http://www.bambustage.com/
Phnom-Kulen-Nationalpark
Botanische Gärten & ParksWer meint, hier geht es nur zu einem x-beliebigen Wasserfall mit Picknickplatz und Selfiemöglichkeit, der irrt gewaltig: Hier wandelst du nicht nur in den Fußstapfen Angelina Jolies, sondern auch auf den Spuren des ersten Khmer-Königs – noch 350 Jahre vor dem Bau Angkor Wats!
- Siem Reap
Wer meint, hier geht es nur zu einem x-beliebigen Wasserfall mit Picknickplatz und Selfiemöglichkeit, der irrt gewaltig: Hier wandelst du nicht nur in den Fußstapfen Angelina Jolies, sondern auch auf den Spuren des ersten Khmer-Königs – noch 350 Jahre vor dem Bau Angkor Wats!
- Siem Reap
Bamboo Train
Touristenattraktionen © Charlotte Robinson, Shutterstock
Reisen wie die Khmer: Eine spannende einstündige Fahrt auf dem originellen Schienen-Transportmittel namens nori. Einfach auf das Bambus-Holz-Gestell mit Rädern setzen und abgeht die holpri-ge Fahrt mit Generator-Antrieb und bis zu 40 km/h – mitsamt Reissäcken, Mopeds, Hühnern und sogar Rindern. Wenn auf dem einspurigen Gleis ein anderer Bamboo Train oder gar ein Güterzug aus Phnom Penh entgegenkommt, steigen alle ab und heben das Gestell gemeinsam vom Gleis. Keine Sorge: Der Bummelzug ist noch langsamer als der Bamboo Train und verkehrt nur alle paar Wochen (d. h., sofern die Brücken auf der Strecke intakt sind, falls nicht, ist auch der Bamboo Train auf unbestimmte Zeit eingestellt). Ab Ou Dambong, ca. 3 km südlich des Stadtzentrums am östlichen Flussufer (ausgeschildert).
- Battambang
- http://over-blog.com/
© Charlotte Robinson, Shutterstock
Reisen wie die Khmer: Eine spannende einstündige Fahrt auf dem originellen Schienen-Transportmittel namens nori. Einfach auf das Bambus-Holz-Gestell mit Rädern setzen und abgeht die holpri-ge Fahrt mit Generator-Antrieb und bis zu 40 km/h – mitsamt Reissäcken, Mopeds, Hühnern und sogar Rindern. Wenn auf dem einspurigen Gleis ein anderer Bamboo Train oder gar ein Güterzug aus Phnom Penh entgegenkommt, steigen alle ab und heben das Gestell gemeinsam vom Gleis. Keine Sorge: Der Bummelzug ist noch langsamer als der Bamboo Train und verkehrt nur alle paar Wochen (d. h., sofern die Brücken auf der Strecke intakt sind, falls nicht, ist auch der Bamboo Train auf unbestimmte Zeit eingestellt). Ab Ou Dambong, ca. 3 km südlich des Stadtzentrums am östlichen Flussufer (ausgeschildert).
- Battambang
- http://over-blog.com/
Phare Ponleu Selpak
TouristenattraktionenIn dem engagierten Ausbildungsprojekt und Waisenhaus werden derzeit etwa 100 Kinder und Jugendliche, darunter ca. 30 Waisen und Straßenkinder, zu Artisten ausgebildet. Außerdem gibt es Unterricht in Musik, Theater und Tanz, Malen und Schneidern. Man schließt mit den Kindern eine Art mündlichen Vertrag: Du musst am Schulunterricht teilnehmen, erst dann darfst du dich im Zirkuszelt als Clowns, Zauberer oder am Trapez versuchen.
- Phum Anh'Chanh
- http://www.phareps.org/
In dem engagierten Ausbildungsprojekt und Waisenhaus werden derzeit etwa 100 Kinder und Jugendliche, darunter ca. 30 Waisen und Straßenkinder, zu Artisten ausgebildet. Außerdem gibt es Unterricht in Musik, Theater und Tanz, Malen und Schneidern. Man schließt mit den Kindern eine Art mündlichen Vertrag: Du musst am Schulunterricht teilnehmen, erst dann darfst du dich im Zirkuszelt als Clowns, Zauberer oder am Trapez versuchen.
- Phum Anh'Chanh
- http://www.phareps.org/
Miss Wong
BarsAls wäre man im alten Shanghai in einer winzigen, relaxten Opiumhöhle: Hier schmecken die Cocktails (bei etwas höheren Preisen) zwischen Ballonlampen, Kalligrafien und bronzenen Drachen. Der Gastwirt begrüßt jeden noch per Handschlag, zur Stärkung gibt es kleine Snacks wie Dim Sum.
- Street 26, 17252 Krong Siem Reap
- http://www.misswong.net/
Als wäre man im alten Shanghai in einer winzigen, relaxten Opiumhöhle: Hier schmecken die Cocktails (bei etwas höheren Preisen) zwischen Ballonlampen, Kalligrafien und bronzenen Drachen. Der Gastwirt begrüßt jeden noch per Handschlag, zur Stärkung gibt es kleine Snacks wie Dim Sum.
- Street 26, 17252 Krong Siem Reap
- http://www.misswong.net/
Phnom Krom
Touristenattraktionen © Gonzalo Buzonni, Shutterstock
Der rund 140 m hohe Phnom Krom beim Dorf Chong Khneas belohnt den Aufstieg über die Naga-Treppe am Abend mit einem idyllischen Sonnenuntergang, bei dem die Sonne die umliegende Wasserwelt wie Gold glitzern lässt. Yasovarman I. ließ hier zu Ehren der drei Hindu-Götter Shiva, Vishnu und Brahma im 10.Jh. einen Tempel errichten, dessen drei Sandsteintürme noch erhalten sind. Sie können diesen Ausflug gut mit dem Rad unternehmen (ca. 1 Std. Fahrt, insgesamt etwa 3 Std. einplanen).
- 17000 Krong Siem Reap
© Gonzalo Buzonni, Shutterstock
Der rund 140 m hohe Phnom Krom beim Dorf Chong Khneas belohnt den Aufstieg über die Naga-Treppe am Abend mit einem idyllischen Sonnenuntergang, bei dem die Sonne die umliegende Wasserwelt wie Gold glitzern lässt. Yasovarman I. ließ hier zu Ehren der drei Hindu-Götter Shiva, Vishnu und Brahma im 10.Jh. einen Tempel errichten, dessen drei Sandsteintürme noch erhalten sind. Sie können diesen Ausflug gut mit dem Rad unternehmen (ca. 1 Std. Fahrt, insgesamt etwa 3 Std. einplanen).
- 17000 Krong Siem Reap
Hanuman
TouristenattraktionenWie wäre es denn mit einer Safaritour der ganz und gar anderen Art? Nahe den abgelegenen Tempeln kannst du in komfortablen Buschzelten übernachten – möglich macht das eine der ältesten Reiseagenturen in Kambodscha.
- 5 Krom 2, Siem Reap
Wie wäre es denn mit einer Safaritour der ganz und gar anderen Art? Nahe den abgelegenen Tempeln kannst du in komfortablen Buschzelten übernachten – möglich macht das eine der ältesten Reiseagenturen in Kambodscha.
- 5 Krom 2, Siem Reap
Conservation d’Angkor
MuseenTausende wertvoller Skulpturen lagerten hier seit mehr als 100 Jahren bewacht und hinter dicken Gittern – einen Kunstraub mit schweren Waffen hat es in der Vergangenheit schon öfter gegeben. Ganze Torbögen und Balustraden lehnen an Lagerhauswänden, phallusartige linga-Sockel liegen kreuz und quer, Dämonen hocken brav neben kopflosen Buddhas und Shivas.
- Krong Reap River, Siem Reap
- http://angkor-zemp.erda.hu/
- +855 63 690 4031
Tausende wertvoller Skulpturen lagerten hier seit mehr als 100 Jahren bewacht und hinter dicken Gittern – einen Kunstraub mit schweren Waffen hat es in der Vergangenheit schon öfter gegeben. Ganze Torbögen und Balustraden lehnen an Lagerhauswänden, phallusartige linga-Sockel liegen kreuz und quer, Dämonen hocken brav neben kopflosen Buddhas und Shivas.
- Krong Reap River, Siem Reap
- http://angkor-zemp.erda.hu/
- +855 63 690 4031
Made in Cambodia Market
Sonstige LädenEin Paradies für Shopping-Junkies: Junge kambodschanische Designer und Kunsthandwerker stellen auf dem überdachten Freiluftmarkt aus und preisen ihre Waren zu guten preisen an. Hier kannst du sicher sein, dass dein Mitbringsel keine Billigware aus China oder Indien ist, ob nun handgemachter Schmuck oder Seidentücher, Portemonnaies oder Handtaschen, Stofftiere, Hemden oder Kosmetikprodukte.
- Oum Khun Street, Krong Siem Reap
Ein Paradies für Shopping-Junkies: Junge kambodschanische Designer und Kunsthandwerker stellen auf dem überdachten Freiluftmarkt aus und preisen ihre Waren zu guten preisen an. Hier kannst du sicher sein, dass dein Mitbringsel keine Billigware aus China oder Indien ist, ob nun handgemachter Schmuck oder Seidentücher, Portemonnaies oder Handtaschen, Stofftiere, Hemden oder Kosmetikprodukte.
- Oum Khun Street, Krong Siem Reap
APOPO - Humanitarian Demining
TouristenattraktionenRatten gelten weltweit als Plage, klare Sache. Aber drollige Ratten, die an einer Leine gehen, Minen suchen und damit Menschenleben retten? Spätestens aber, wenn die Nagetiere mit Goldmedaille am Band geehrt werden, wie die Ratte Magawa, denkt man wohl oder übel an Fake News oder einen verpäteten Aprilscherz.
- 17253 Krong Siem Reap
- http://apopo.org/
Ratten gelten weltweit als Plage, klare Sache. Aber drollige Ratten, die an einer Leine gehen, Minen suchen und damit Menschenleben retten? Spätestens aber, wenn die Nagetiere mit Goldmedaille am Band geehrt werden, wie die Ratte Magawa, denkt man wohl oder übel an Fake News oder einen verpäteten Aprilscherz.
- 17253 Krong Siem Reap
- http://apopo.org/
Preah Khan
Architektonische Highlights © BlueOrange Studio, Shutterstock
Der von Jayavarman VII. 1191 vollendete, weitläufige Tempel (1 km nordöstlich vom Angkor-Thom-Nordtor, ca. 7 km nördlich von Angkor Wat) beeindruckt mit seinen Türmen, Korridoren und Torbögen, den 72 riesigen Garuda-Wächtern aus Sandstein und feingliedrigen, anmutigen Apsaras. Dieses große Heiligtum war insgesamt 515 Gottheiten aus Hinduismus und Buddhismus gewidmet, hier fanden religiöse Feste und Ahnenkulte statt. Es diente als Klosterschule und antike Klinik, zeitweilig auch als Wohnsitz des Königs während der Bauarbeiten zu Angkor Thom. Nahe dem östlichen Eingang überrascht ein fast griechisch anmutender, zweistöckiger Pavillon mit für Angkor untypischen runden Säulen – vielleicht wurde hier das königliche Heilige Schwert aufbewahrt, nach dem der Tempel benannt ist. Herrliches Fotomotiv in der Nähe des Osttors (hinten): Zwei Ficusbäume kreuzen sich auf einem Dach, das ihre Wurzeln fest umklammern. Beste Besuchszeit ist 12–14 Uhr. Das Visitor Center vom World Monument Fund nahe dem westlichen Haupteingang gibt einen guten Überblick über die Restaurierungsarbeiten seit 1991, wie etwa die hervorragende Rekonstruktion des „Feuerschrein“- Rasthauses.
- Siem Reap
- http://www.angkorenterprise.gov.kh/
© BlueOrange Studio, Shutterstock
Der von Jayavarman VII. 1191 vollendete, weitläufige Tempel (1 km nordöstlich vom Angkor-Thom-Nordtor, ca. 7 km nördlich von Angkor Wat) beeindruckt mit seinen Türmen, Korridoren und Torbögen, den 72 riesigen Garuda-Wächtern aus Sandstein und feingliedrigen, anmutigen Apsaras. Dieses große Heiligtum war insgesamt 515 Gottheiten aus Hinduismus und Buddhismus gewidmet, hier fanden religiöse Feste und Ahnenkulte statt. Es diente als Klosterschule und antike Klinik, zeitweilig auch als Wohnsitz des Königs während der Bauarbeiten zu Angkor Thom. Nahe dem östlichen Eingang überrascht ein fast griechisch anmutender, zweistöckiger Pavillon mit für Angkor untypischen runden Säulen – vielleicht wurde hier das königliche Heilige Schwert aufbewahrt, nach dem der Tempel benannt ist. Herrliches Fotomotiv in der Nähe des Osttors (hinten): Zwei Ficusbäume kreuzen sich auf einem Dach, das ihre Wurzeln fest umklammern. Beste Besuchszeit ist 12–14 Uhr. Das Visitor Center vom World Monument Fund nahe dem westlichen Haupteingang gibt einen guten Überblick über die Restaurierungsarbeiten seit 1991, wie etwa die hervorragende Rekonstruktion des „Feuerschrein“- Rasthauses.
- Siem Reap
- http://www.angkorenterprise.gov.kh/
Ta Keo
Architektonische Highlights © milosk50, Shutterstock
Steil über schmale, hohe Stufen geht es auf diesen Tempelberg (ca. 6 km nordöstlich von Angkor Wat), der Ende des 10.Jhs. von Jayavarman V. begonnen und wahrscheinlich nie vollendet wurde (die fünf massiven Prasat-Türme sind ohne jegliche dekorative Steinmetzkunst). Das Heiligtum ist zu Ehren Shivas errichtet worden, was an seinem Reittier (dem am Eingang knienden Bullen Nandi) und den phallusartigen, den Hindugott symbolisierenden lingas in den Türmen zu erkennen ist.
- Krong Siem Reap
© milosk50, Shutterstock
Steil über schmale, hohe Stufen geht es auf diesen Tempelberg (ca. 6 km nordöstlich von Angkor Wat), der Ende des 10.Jhs. von Jayavarman V. begonnen und wahrscheinlich nie vollendet wurde (die fünf massiven Prasat-Türme sind ohne jegliche dekorative Steinmetzkunst). Das Heiligtum ist zu Ehren Shivas errichtet worden, was an seinem Reittier (dem am Eingang knienden Bullen Nandi) und den phallusartigen, den Hindugott symbolisierenden lingas in den Türmen zu erkennen ist.
- Krong Siem Reap
Banteay Srey Butterfly-Farm
Zoologische Gärten © siala, Pixabay
Wer mal eine kunterbunte Abwechslung braucht, ist hier richtig, vor allem mit Kindern: Im tropischen Garten flattern unter einem Netz Tausende von Schmetterlingen, die es nur in Kambodscha gibt. Einer farbenprächtiger als der andere, ein Paradies für Hobbyfotografen. Die Guides erklären den Lebenszyklus: von der Raupe, die auf Raupenfarmen in der Region für den Export in Zoos gezüchtet werden, über die Verpuppung und das Kochen der Kokons (zum Lösen des Fadens bei der Seidenherstellung) bis zum Schlüpfen der flatternden Schönheiten. Mit dem Projekt werden die umliegenden Gemeinden und Raupenfarmen unterstützt.
- Banteay Srei
- http://angkorbutterfly.com/
© siala, Pixabay
Wer mal eine kunterbunte Abwechslung braucht, ist hier richtig, vor allem mit Kindern: Im tropischen Garten flattern unter einem Netz Tausende von Schmetterlingen, die es nur in Kambodscha gibt. Einer farbenprächtiger als der andere, ein Paradies für Hobbyfotografen. Die Guides erklären den Lebenszyklus: von der Raupe, die auf Raupenfarmen in der Region für den Export in Zoos gezüchtet werden, über die Verpuppung und das Kochen der Kokons (zum Lösen des Fadens bei der Seidenherstellung) bis zum Schlüpfen der flatternden Schönheiten. Mit dem Projekt werden die umliegenden Gemeinden und Raupenfarmen unterstützt.
- Banteay Srei
- http://angkorbutterfly.com/
Cambodia Landmine Museum
Museen © Shaun Robinson, Shutterstock
Der Gründer des Museums, Aki Ra, hat als Soldat jahrelang die Minen entschärft, die er als Kindersoldat bei den Roten Khmer selbst gelegt hatte. Eine Art Trainingsminenfeld, das man mit Detektor begehen kann, eine informative Ausstellung mit vielen deaktivierten Minen, Granaten und anderen Waffen, eine Schule und ein Rehabilitationscenter für Minenopfer gehören zur Anlage. Nicht zu verwechseln mit dem rein kommerziellen Minen-Museum an der N 6!
- Siem Reap
- http://www.cambodialandminemuseum.org/
© Shaun Robinson, Shutterstock
Der Gründer des Museums, Aki Ra, hat als Soldat jahrelang die Minen entschärft, die er als Kindersoldat bei den Roten Khmer selbst gelegt hatte. Eine Art Trainingsminenfeld, das man mit Detektor begehen kann, eine informative Ausstellung mit vielen deaktivierten Minen, Granaten und anderen Waffen, eine Schule und ein Rehabilitationscenter für Minenopfer gehören zur Anlage. Nicht zu verwechseln mit dem rein kommerziellen Minen-Museum an der N 6!
- Siem Reap
- http://www.cambodialandminemuseum.org/
Roluos-Gruppe
Architektonische Highlights © Dirk Daniel Mann, Shutterstock
Die drei Tempel – Bakong, Preah Ko, Lolei – sind die Überreste der ersten größeren Hauptstadt des Khmer-Imperiums, die von Jayavarman II. im 9.Jh. gegründet worden war: Hariharalaya, benannt nach Hari Hara, einer hinduistischen Gottheit. Innerhalb von 70 Jahren entstanden hier die Vorläufer der berühmten Angkor-Bauten, erstmals aus Sandstein statt Holz und Ziegeln. Am beeindruckendsten ist der fünfstufige Tempel Bakong (881 erbaut) im Zentrum, der zu Ehren Shivas errichtet wurde, mit seinem Zentralturm im Angkor-Stil (das Independence-Monument in Phnom Penh ist ihm nachempfunden), der von weiteren acht Türmen bzw. deren Überresten umgeben ist. Nördlich erheben sich die sechs Prasat-Türme von Preah Ko, die von Nandi, dem Reitstier Shivas, Wächterfiguren und steinernen Löwen bewacht werden. Auffallend über vielen Portalen: Kala, ein mythologischer Dämon mit großem Maul und Glubschaugen.
- Siem Reap
- http://childcharitycenter.org/
© Dirk Daniel Mann, Shutterstock
Die drei Tempel – Bakong, Preah Ko, Lolei – sind die Überreste der ersten größeren Hauptstadt des Khmer-Imperiums, die von Jayavarman II. im 9.Jh. gegründet worden war: Hariharalaya, benannt nach Hari Hara, einer hinduistischen Gottheit. Innerhalb von 70 Jahren entstanden hier die Vorläufer der berühmten Angkor-Bauten, erstmals aus Sandstein statt Holz und Ziegeln. Am beeindruckendsten ist der fünfstufige Tempel Bakong (881 erbaut) im Zentrum, der zu Ehren Shivas errichtet wurde, mit seinem Zentralturm im Angkor-Stil (das Independence-Monument in Phnom Penh ist ihm nachempfunden), der von weiteren acht Türmen bzw. deren Überresten umgeben ist. Nördlich erheben sich die sechs Prasat-Türme von Preah Ko, die von Nandi, dem Reitstier Shivas, Wächterfiguren und steinernen Löwen bewacht werden. Auffallend über vielen Portalen: Kala, ein mythologischer Dämon mit großem Maul und Glubschaugen.
- Siem Reap
- http://childcharitycenter.org/
Westlicher Baray
Architektonische Highlights © marie martin, Shutterstock
Während die meisten Bewässerungsbecken und -gräben aus der Angkor-Epoche heute verschlammt bzw. ausgetrocknet sind, wird das 17 km² große westliche Becken noch immer genutzt. Die Macht des Khmer-Imperiums erklärt sich durch die damalige Beherrschung des Wassers und die kluge Ausnutzung der Monsunzeiten. Die Khmer-Könige ließen erstmals gigantische Wasserreservoirs anlegen, um die Felder der rund 80 000 Bauern auch in der Trockenzeit bewässern zu können. In der Regenzeit füllten sich diese Becken mit bis zu 40 Mio. m³ Monsunwasser. Durch ein natürliches Gefälle gelangte das Wasser über ein Netz aus Kanälen auf die Felder. Dadurch steigerten die Khmer ihre Reiserträge bei mehreren Ernten im Jahr. Genieße Bootsfahrten zum West Mebon Tempel in der Mitte des Sees oder ein Picknick (dem Khmer-Badespaß sollte man angesichts des nicht ganz so verlockenden Wassers besser nur zugucken).
- The-Lane 10a, Krong Siem Reap
© marie martin, Shutterstock
Während die meisten Bewässerungsbecken und -gräben aus der Angkor-Epoche heute verschlammt bzw. ausgetrocknet sind, wird das 17 km² große westliche Becken noch immer genutzt. Die Macht des Khmer-Imperiums erklärt sich durch die damalige Beherrschung des Wassers und die kluge Ausnutzung der Monsunzeiten. Die Khmer-Könige ließen erstmals gigantische Wasserreservoirs anlegen, um die Felder der rund 80 000 Bauern auch in der Trockenzeit bewässern zu können. In der Regenzeit füllten sich diese Becken mit bis zu 40 Mio. m³ Monsunwasser. Durch ein natürliches Gefälle gelangte das Wasser über ein Netz aus Kanälen auf die Felder. Dadurch steigerten die Khmer ihre Reiserträge bei mehreren Ernten im Jahr. Genieße Bootsfahrten zum West Mebon Tempel in der Mitte des Sees oder ein Picknick (dem Khmer-Badespaß sollte man angesichts des nicht ganz so verlockenden Wassers besser nur zugucken).
- The-Lane 10a, Krong Siem Reap
White Rose
Restaurants- international
Immer voll, große Speisenauswahl an Khmer- und asiatischen Gerichten (große Portionen für 2 Euro), freundlicher Service.
- Krong Battambang
Immer voll, große Speisenauswahl an Khmer- und asiatischen Gerichten (große Portionen für 2 Euro), freundlicher Service.
- Krong Battambang
Frangipani Spa
Beauty und WellnessEiner der besten Spas in Siem Reap: zarte Hände, die genau den richtigen Druckausüben, leise Musik, angenehme Düfte und ein Tamarind-Drink – mit klassischen Tropical-Massagen (60 Min. 35 US$), Fußmassagen, Kräuterbädern, Khmer Coffee Scrub oder Facials (Gesichtsbehandlungen) kannst du dich hier stilvoll verwöhnen lassen.
- Hap Guan St, Krong, Siem Reap
- http://www.frangipanisiemreap.com/
Einer der besten Spas in Siem Reap: zarte Hände, die genau den richtigen Druckausüben, leise Musik, angenehme Düfte und ein Tamarind-Drink – mit klassischen Tropical-Massagen (60 Min. 35 US$), Fußmassagen, Kräuterbädern, Khmer Coffee Scrub oder Facials (Gesichtsbehandlungen) kannst du dich hier stilvoll verwöhnen lassen.
- Hap Guan St, Krong, Siem Reap
- http://www.frangipanisiemreap.com/
Dr. Fish Massagen
Beauty und Wellness © C.Lotongkum, Shutterstock
Der witzig-kitzlige Trend in Asien: Füße bei der Besichtigung der Tempel wundgelaufen? Kein Problem für Dr. Fish: Diese angesagte Wellness-Institution und Pediküre mit akademischem Grad lässt Garra-Rufa-Winzlinge (auch Kangal-Fischegenannt) an Hornhaut und Schuppen knabbern (ursprünglich stammt diesetierische Spa-Behandlung übrigensaus der Türkei, wo sie schon im 19.Jh.angewendet wurde).
- Angkor Night Market, Angkor Wat
© C.Lotongkum, Shutterstock
Der witzig-kitzlige Trend in Asien: Füße bei der Besichtigung der Tempel wundgelaufen? Kein Problem für Dr. Fish: Diese angesagte Wellness-Institution und Pediküre mit akademischem Grad lässt Garra-Rufa-Winzlinge (auch Kangal-Fischegenannt) an Hornhaut und Schuppen knabbern (ursprünglich stammt diesetierische Spa-Behandlung übrigensaus der Türkei, wo sie schon im 19.Jh.angewendet wurde).
- Angkor Night Market, Angkor Wat
MARCO POLO Reiseführer
Kambodscha
Buch, 6. Auflage · 15.95 €Zwischen Wasserbüffeln und Karaokebars: Der MARCO POLO Reiseführer Kambodscha Du willst im Urlaub auf den Spuren der alten Khmer-Könige wandeln? Rohen Fisch in Bananenblättern probieren? Oder vom Boot aus niedliche Süßwasserdelfine beobachten? Dann ist Kambodscha das perfekte Reiseland für dich!
MARCO POLO führt dich zu den aufregendsten Abenteuern im Hinterland, den besten Bars der quirligen Hauptstadt und den schönsten Stränden für entspanntes Sonnenbaden – du entscheidest!
Entspannung oder Abenteuer? Mit MARCO POLO machst du mehr aus deinem Urlaub
Mit dem MARCO POLO Reiseführer wird dein Urlaub in Kambodscha so einzigartig wie du. Wähle aus den zahlreichen Tipps das Beste für dich aus und gestalte deine Reise, wie es dir gefällt! Mit den Empfehlungen für Restaurants und Cafés bleibst du auf deinen Erkundungstouren niemals hungrig. Die übersichtlichen Karten sorgen dafür, dass du nie den Überblick verlierst. Und dank der vielen Infos lernst du Land und Leute schon zu Hause besser kennen.
Ob Erlebnisreise oder Strandurlaub: Mit deinem MARCO POLO Reiseführer für Kambodscha verpasst du garantiert kein Highlight zwischen Phnom Penh und Mekong-Delta!
