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Reiseführer
Südkorea - Die DMZ

MARCO POLO Reiseführer

Südkorea, Seoul

15.95 €

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Ist erwähnt in Reiseführer:

Nach dem Ende des Koreakriegs 1953 wurde die Demilitarisierte Zone DMZ als vier Kilometer tiefe Sperrzone eingerichtet. Sie trennt Nord- und Südkorea auf der gesamten Breite der Halbinsel entlang des 38.Breitengrads und nimmt damit rund ein halbes Prozent der gesamten Halbinsel ein.

Du kannst die DMZ im Norden Seouls im Rahmen einer organisierten Tour besuchen, wie sie in nahezu jedem Hotel und über verschiedene Onlineanbieter vermittelt werden. Ein empfehlenswerter Veranstalter in Seoul ist das Panmunjom Travel Center (8 F, Koreana Hotel, 135 Sejong-daero | panmunjomtour.com | U 5 Gwanghwamun, Ausgang 6), das verschiedene Touren im Angebot hat. Nimm unbedingt den Pass mit, denn du brauchst ihn, um die DMZ zu betreten! Interessant ist die DMZ übrigens nicht nur aus politischen Gründen: Zahlreiche bedrohte Tier- und Pflanzenarten haben im Grenzstreifen ein Refugium gefunden – sogar sibirische Tiger und Leoparden werden hier vermutet. Für viele Zugvögel ist er zudem ein wichtiger Stopp auf dem Weg nach Süden.

Südkorea - Die DMZ Sehenswertes & Restaurants

Demilitarisierte Zone DMZ
Geographical
Gangwon-do
Joint Security Area (JSA)
Geographical
North Hwanghae
The Third Tunnel
Touristenattraktionen
Paju-si
The 4th Infiltration Tunnel
Touristenattraktionen
Yanggu
Dorasan Station
Touristenattraktionen
Paju-si
Hill 854, Battle of the Punchbowl, Korean War
Touristenattraktionen
Kangwon
Eulji Observatory
Touristenattraktionen
Yanggu

    Geographical

    Touristenattraktionen

    Geographical

    Touristenattraktionen


  • Demilitarisierte Zone DMZ

    Geographical
    • © aminkorea, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Blick in eine fremde Welt

    Nach dem Ende des Koreakriegs 1953 wurde die h Demilitarisierte Zone DMZ als vier Kilometer tiefe Sperrzone eingerichtet. Sie trennt Nord- und Südkorea auf der gesamten Breite der Halbinsel entlang des 38.Breitengrads und nimmt damit rund ein halbes Prozent der gesamten Halbinsel ein. Du kannst die DMZ im Norden Seouls im Rahmen einer organisierten Tour besuchen, wie sie in nahezu jedem Hotel und über verschiedene Onlineanbieter vermittelt werden. Ein empfehlenswerter Veranstalter in Seoul ist das Panmunjom Travel Center, das verschiedene Touren im Angebot hat. Nimm unbedingt den Pass mit, denn du brauchst ihn, um die DMZ zu betreten! Interessant ist die DMZ übrigens nicht nur aus politischen Gründen: Zahlreiche bedrohte Tier- und Pflanzenarten haben im Grenzstreifen ein Refugium gefunden – sogar sibirische Tiger und Leoparden werden hier vermutet. Für viele Zugvögel ist er zudem ein wichtiger Stopp auf dem Weg nach Süden.

    • Gangwon-do
    • © aminkorea, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Blick in eine fremde Welt

    Nach dem Ende des Koreakriegs 1953 wurde die h Demilitarisierte Zone DMZ als vier Kilometer tiefe Sperrzone eingerichtet. Sie trennt Nord- und Südkorea auf der gesamten Breite der Halbinsel entlang des 38.Breitengrads und nimmt damit rund ein halbes Prozent der gesamten Halbinsel ein. Du kannst die DMZ im Norden Seouls im Rahmen einer organisierten Tour besuchen, wie sie in nahezu jedem Hotel und über verschiedene Onlineanbieter vermittelt werden. Ein empfehlenswerter Veranstalter in Seoul ist das Panmunjom Travel Center, das verschiedene Touren im Angebot hat. Nimm unbedingt den Pass mit, denn du brauchst ihn, um die DMZ zu betreten! Interessant ist die DMZ übrigens nicht nur aus politischen Gründen: Zahlreiche bedrohte Tier- und Pflanzenarten haben im Grenzstreifen ein Refugium gefunden – sogar sibirische Tiger und Leoparden werden hier vermutet. Für viele Zugvögel ist er zudem ein wichtiger Stopp auf dem Weg nach Süden.

    • Gangwon-do

  • Joint Security Area (JSA)

    Geographical
    • © Chintung Lee, Shutterstock

    In der gemeinsamen Sicherheitszone (Joint Security Area, JSA) von Panmunjeom, rund 50 km nördlich von Seoul, wurde 1953 der Waffenstillstand besiegelt. Bis heute stehen hier drei blaue Baracken, die sowohl von nord- als auch von südkoreanischer Seite betreten werden können und für Verhandlungen genutzt werden – und für kurze Blicke der Touristen auf die Gegenseite. Die Grenzmarkierung verläuft hier sogar über die Verhandlungstische. Nord- und südkoreanische Soldaten stehen sich direkt gegenüber, was die Spannungen geradezu fühlbar macht. Auch hier gilt: Der Zutritt ist nur im Rahmen einer organisierten Tour möglich.

    • 10800 North Hwanghae
    • © Chintung Lee, Shutterstock

    In der gemeinsamen Sicherheitszone (Joint Security Area, JSA) von Panmunjeom, rund 50 km nördlich von Seoul, wurde 1953 der Waffenstillstand besiegelt. Bis heute stehen hier drei blaue Baracken, die sowohl von nord- als auch von südkoreanischer Seite betreten werden können und für Verhandlungen genutzt werden – und für kurze Blicke der Touristen auf die Gegenseite. Die Grenzmarkierung verläuft hier sogar über die Verhandlungstische. Nord- und südkoreanische Soldaten stehen sich direkt gegenüber, was die Spannungen geradezu fühlbar macht. Auch hier gilt: Der Zutritt ist nur im Rahmen einer organisierten Tour möglich.

    • 10800 North Hwanghae

  • The Third Tunnel

    Touristenattraktionen
    • © FiledIMAGE, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Einmal James Bond spielen

    Während oberirdisch in der DMZ die Zeit seit 1953 stehen geblieben scheint, gab es sehr wohl geheime unterirdische Aktivitäten, die allerdings erst in den 1970er-Jahren entdeckt wurden. Seit 1974 wurden vier sogenannte Infiltratstunnel gefunden, die von Nordkorea aus unter der DMZ durch in den Süden führten. Tunnel Nr. 3, den man 1978 entdeckte, ist 1,6 km lang und liegt nur wenige Busminuten von Panmunjeom entfernt. Wenn du eine geführte Tour buchst, steht er meist auch auf dem Programm. Wer sich hier in den Untergrund begibt, erlebt einen Hauch von James Bond: Um die 30 000 Soldaten hätten hier unter der Grenze hindurchgeschleust werden können. Spannend ist: Nach Angaben eines Überläufers soll es noch viele weitere Tunnel geben, die jedoch noch nicht entdeckt wurden, da sie sich im gebirgigen Terrain nur schwer orten lassen. Ob es wirklich möglich gewesen wäre, über einen schmalen Tunnel in den Süden einzufallen, ist zwar fraglich, sicher ist aber: Mit Blick auf die modernen Methoden der Kriegsführung wirkt dieses Projekt skurril und fuchterregend zugleich.

    • © FiledIMAGE, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Einmal James Bond spielen

    Während oberirdisch in der DMZ die Zeit seit 1953 stehen geblieben scheint, gab es sehr wohl geheime unterirdische Aktivitäten, die allerdings erst in den 1970er-Jahren entdeckt wurden. Seit 1974 wurden vier sogenannte Infiltratstunnel gefunden, die von Nordkorea aus unter der DMZ durch in den Süden führten. Tunnel Nr. 3, den man 1978 entdeckte, ist 1,6 km lang und liegt nur wenige Busminuten von Panmunjeom entfernt. Wenn du eine geführte Tour buchst, steht er meist auch auf dem Programm. Wer sich hier in den Untergrund begibt, erlebt einen Hauch von James Bond: Um die 30 000 Soldaten hätten hier unter der Grenze hindurchgeschleust werden können. Spannend ist: Nach Angaben eines Überläufers soll es noch viele weitere Tunnel geben, die jedoch noch nicht entdeckt wurden, da sie sich im gebirgigen Terrain nur schwer orten lassen. Ob es wirklich möglich gewesen wäre, über einen schmalen Tunnel in den Süden einzufallen, ist zwar fraglich, sicher ist aber: Mit Blick auf die modernen Methoden der Kriegsführung wirkt dieses Projekt skurril und fuchterregend zugleich.


  • The 4th Infiltration Tunnel

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Geister-Bahn

    Am Rand der Punch Bowl, nur wenige Hundert Meter vom Eulji Observatory, liegt der vierte und erst 1990 entdeckte Infiltrationstunnel. Auf einer Tiefe von 145 m trieben hier nordkoreanische Arbeiter völlig unbemerkt einen 2 m breiten Tunnel unter der DMZ durch. Du kannst den Tunnel besuchen und mit einer kleinen Grubenbahn befahren. Dass diese Röhre überhaupt entdeckt werden konnte, ist den Berichten eines Überläufers zu verdanken, der im Anschluss seiner Flucht nach Südkorea allerhand delikate Details enthüllte.

    Insider-Tipp
    Geister-Bahn

    Am Rand der Punch Bowl, nur wenige Hundert Meter vom Eulji Observatory, liegt der vierte und erst 1990 entdeckte Infiltrationstunnel. Auf einer Tiefe von 145 m trieben hier nordkoreanische Arbeiter völlig unbemerkt einen 2 m breiten Tunnel unter der DMZ durch. Du kannst den Tunnel besuchen und mit einer kleinen Grubenbahn befahren. Dass diese Röhre überhaupt entdeckt werden konnte, ist den Berichten eines Überläufers zu verdanken, der im Anschluss seiner Flucht nach Südkorea allerhand delikate Details enthüllte.


  • Dorasan Station

    Touristenattraktionen

    Von diesem Bahnhof, dem nördlichsten Südkoreas, fährt schon seit langem kein Zug mehr gen Norden, doch er gilt als Symbol für den Wunsch nach einer Wiedervereinigung.

    • Dongjang-ri, Paju-si

    Von diesem Bahnhof, dem nördlichsten Südkoreas, fährt schon seit langem kein Zug mehr gen Norden, doch er gilt als Symbol für den Wunsch nach einer Wiedervereinigung.

    • Dongjang-ri, Paju-si

  • Hill 854, Battle of the Punchbowl, Korean War

    Touristenattraktionen

    Weit im Osten der DMZ liegt die Punch Bowl, die Caldera eines erodierten Vulkans nahe der Kleinstadt Haean. Sie war ein wichtiger Stützpunkt der nordkoreanischen Artillerie und von strategischer Bedeutung. In der Punch Bowl sollen im Koreakrieg die blutigsten und härtesten Schlachten geschlagen worden sein – die Namen der umliegenden Berge wie „Blood Hill“ oder „Heartbreak Hill“ zeugen heute noch davon. Ihren Namen erhielt sie von amerikanischen Soldaten: Die kreisrunde Form des Tals erinnerte sie an eine Bowleschüssel.

    • Kangwon

    Weit im Osten der DMZ liegt die Punch Bowl, die Caldera eines erodierten Vulkans nahe der Kleinstadt Haean. Sie war ein wichtiger Stützpunkt der nordkoreanischen Artillerie und von strategischer Bedeutung. In der Punch Bowl sollen im Koreakrieg die blutigsten und härtesten Schlachten geschlagen worden sein – die Namen der umliegenden Berge wie „Blood Hill“ oder „Heartbreak Hill“ zeugen heute noch davon. Ihren Namen erhielt sie von amerikanischen Soldaten: Die kreisrunde Form des Tals erinnerte sie an eine Bowleschüssel.

    • Kangwon

  • Eulji Observatory

    Touristenattraktionen
    • © Stock for you, Shutterstock

    Dieser Aussichtspunkt bietet dir aus 1049 m Höhe einen guten Blick über den 4 km breiten Grenzstreifen der DMZ, die direkt hinter dem Gipfel beginnt. An klaren Tagen lassen sich die Gipfel des malerischen Geumgangsan- Gebirges (Diamantberge) erkennen. Sie gelten als die schönste Landschaft der koreanischen Halbinsel, liegen seit 1953 aber unerreichbar im Norden.

    • © Stock for you, Shutterstock

    Dieser Aussichtspunkt bietet dir aus 1049 m Höhe einen guten Blick über den 4 km breiten Grenzstreifen der DMZ, die direkt hinter dem Gipfel beginnt. An klaren Tagen lassen sich die Gipfel des malerischen Geumgangsan- Gebirges (Diamantberge) erkennen. Sie gelten als die schönste Landschaft der koreanischen Halbinsel, liegen seit 1953 aber unerreichbar im Norden.


MARCO POLO Reiseführer
Südkorea, Seoul

Buch, 1. Auflage · 15.95 €

Ein Land voller aufregender Kontraste: nichts verpassen mit dem MARCO POLO Reiseführer Südkorea und Seoul

Topmodern und traditionell, futuristisch und mystisch, urban und grün: Wer nach Südkorea reist, landet in einem Land der Vielfalt und der Gegensätze. Auf engstem Raum findest du schillernde Städte, beeindruckende Tempelanlagen, malerische Dörfer und eine überwältigend schöne Natur mit 3000 Inseln, 16 Nationalparks und 4 Meeresnationalparks vor.

  • Insider-Tipps von Autoren, die vor Ort leben: Entdecke, was Einheimische an Südkorea und Seoul lieben und wie der Süden der Koreanischen Halbinsel tickt
  • Essen, Shoppen, Sport: Shopping-Spots mit Glamour, typische Genüsse Südkoreas und sportliche Aktivitäten für jeden Geschmack
  • Karten für beste Orientierung: Mit den Highlight-Karten und Stadtplänen bist du vor Ort maximal einfach und schnell informiert
  • Mit MARCO POLO Touren-App (Online- und Offlinekarten): erkunde mit der kostenlosen App die Paläste Seouls, skurrile Hügelgräber und die Film-Locations berühmter K-Movies

Einfach Reisen mit MARCO POLO: Südkorea und Seoul mit allen Sinnen entdecken

Von Hangul bis K-Pop, von Kimchi und Bibimpap bis zu veganer Küche, von Kampfkunst bis Nachtgolf – auch in Sachen Kultur und Genuss bist du mit den Reiseführern von MARCO POLO bestens und maximal einfach informiert.

Tauche ein in dieses atemberaubende Land in all seiner gegensätzlichen Vielfalt und erlebe eine unvergessliche Zeit mit dem MARCO POLO Reiseführer Südkorea!

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