
Reiseführer Südkorea - Die DMZ

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Nach dem Ende des Koreakriegs 1953 wurde die Demilitarisierte Zone DMZ als vier Kilometer tiefe Sperrzone eingerichtet. Sie trennt Nord- und Südkorea auf der gesamten Breite der Halbinsel entlang des 38.Breitengrads und nimmt damit rund ein halbes Prozent der gesamten Halbinsel ein.
Du kannst die DMZ im Norden Seouls im Rahmen einer organisierten Tour besuchen, wie sie in nahezu jedem Hotel und über verschiedene Onlineanbieter vermittelt werden. Ein empfehlenswerter Veranstalter in Seoul ist das Panmunjom Travel Center (8 F, Koreana Hotel, 135 Sejong-daero | panmunjomtour.com | U 5 Gwanghwamun, Ausgang 6), das verschiedene Touren im Angebot hat. Nimm unbedingt den Pass mit, denn du brauchst ihn, um die DMZ zu betreten! Interessant ist die DMZ übrigens nicht nur aus politischen Gründen: Zahlreiche bedrohte Tier- und Pflanzenarten haben im Grenzstreifen ein Refugium gefunden – sogar sibirische Tiger und Leoparden werden hier vermutet. Für viele Zugvögel ist er zudem ein wichtiger Stopp auf dem Weg nach Süden.
Südkorea - Die DMZ Sehenswertes & Restaurants




Geographical
Touristenattraktionen
Geographical
Touristenattraktionen
Demilitarisierte Zone DMZ
Geographical © aminkorea, Shutterstock
Insider-Tipp Blick in eine fremde Welt
Nach dem Ende des Koreakriegs 1953 wurde die h Demilitarisierte Zone DMZ als vier Kilometer tiefe Sperrzone eingerichtet. Sie trennt Nord- und Südkorea auf der gesamten Breite der Halbinsel entlang des 38.Breitengrads und nimmt damit rund ein halbes Prozent der gesamten Halbinsel ein. Du kannst die DMZ im Norden Seouls im Rahmen einer organisierten Tour besuchen, wie sie in nahezu jedem Hotel und über verschiedene Onlineanbieter vermittelt werden. Ein empfehlenswerter Veranstalter in Seoul ist das Panmunjom Travel Center, das verschiedene Touren im Angebot hat. Nimm unbedingt den Pass mit, denn du brauchst ihn, um die DMZ zu betreten! Interessant ist die DMZ übrigens nicht nur aus politischen Gründen: Zahlreiche bedrohte Tier- und Pflanzenarten haben im Grenzstreifen ein Refugium gefunden – sogar sibirische Tiger und Leoparden werden hier vermutet. Für viele Zugvögel ist er zudem ein wichtiger Stopp auf dem Weg nach Süden.
- Gangwon-do
© aminkorea, Shutterstock
Insider-Tipp Blick in eine fremde Welt
Nach dem Ende des Koreakriegs 1953 wurde die h Demilitarisierte Zone DMZ als vier Kilometer tiefe Sperrzone eingerichtet. Sie trennt Nord- und Südkorea auf der gesamten Breite der Halbinsel entlang des 38.Breitengrads und nimmt damit rund ein halbes Prozent der gesamten Halbinsel ein. Du kannst die DMZ im Norden Seouls im Rahmen einer organisierten Tour besuchen, wie sie in nahezu jedem Hotel und über verschiedene Onlineanbieter vermittelt werden. Ein empfehlenswerter Veranstalter in Seoul ist das Panmunjom Travel Center, das verschiedene Touren im Angebot hat. Nimm unbedingt den Pass mit, denn du brauchst ihn, um die DMZ zu betreten! Interessant ist die DMZ übrigens nicht nur aus politischen Gründen: Zahlreiche bedrohte Tier- und Pflanzenarten haben im Grenzstreifen ein Refugium gefunden – sogar sibirische Tiger und Leoparden werden hier vermutet. Für viele Zugvögel ist er zudem ein wichtiger Stopp auf dem Weg nach Süden.
- Gangwon-do
Joint Security Area (JSA)
Geographical © Chintung Lee, Shutterstock
In der gemeinsamen Sicherheitszone (Joint Security Area, JSA) von Panmunjeom, rund 50 km nördlich von Seoul, wurde 1953 der Waffenstillstand besiegelt. Bis heute stehen hier drei blaue Baracken, die sowohl von nord- als auch von südkoreanischer Seite betreten werden können und für Verhandlungen genutzt werden – und für kurze Blicke der Touristen auf die Gegenseite. Die Grenzmarkierung verläuft hier sogar über die Verhandlungstische. Nord- und südkoreanische Soldaten stehen sich direkt gegenüber, was die Spannungen geradezu fühlbar macht. Auch hier gilt: Der Zutritt ist nur im Rahmen einer organisierten Tour möglich.
- 10800 North Hwanghae
© Chintung Lee, Shutterstock
In der gemeinsamen Sicherheitszone (Joint Security Area, JSA) von Panmunjeom, rund 50 km nördlich von Seoul, wurde 1953 der Waffenstillstand besiegelt. Bis heute stehen hier drei blaue Baracken, die sowohl von nord- als auch von südkoreanischer Seite betreten werden können und für Verhandlungen genutzt werden – und für kurze Blicke der Touristen auf die Gegenseite. Die Grenzmarkierung verläuft hier sogar über die Verhandlungstische. Nord- und südkoreanische Soldaten stehen sich direkt gegenüber, was die Spannungen geradezu fühlbar macht. Auch hier gilt: Der Zutritt ist nur im Rahmen einer organisierten Tour möglich.
- 10800 North Hwanghae
The Third Tunnel
Touristenattraktionen © FiledIMAGE, Shutterstock
Insider-Tipp Einmal James Bond spielen
Während oberirdisch in der DMZ die Zeit seit 1953 stehen geblieben scheint, gab es sehr wohl geheime unterirdische Aktivitäten, die allerdings erst in den 1970er-Jahren entdeckt wurden. Seit 1974 wurden vier sogenannte Infiltratstunnel gefunden, die von Nordkorea aus unter der DMZ durch in den Süden führten. Tunnel Nr. 3, den man 1978 entdeckte, ist 1,6 km lang und liegt nur wenige Busminuten von Panmunjeom entfernt. Wenn du eine geführte Tour buchst, steht er meist auch auf dem Programm. Wer sich hier in den Untergrund begibt, erlebt einen Hauch von James Bond: Um die 30 000 Soldaten hätten hier unter der Grenze hindurchgeschleust werden können. Spannend ist: Nach Angaben eines Überläufers soll es noch viele weitere Tunnel geben, die jedoch noch nicht entdeckt wurden, da sie sich im gebirgigen Terrain nur schwer orten lassen. Ob es wirklich möglich gewesen wäre, über einen schmalen Tunnel in den Süden einzufallen, ist zwar fraglich, sicher ist aber: Mit Blick auf die modernen Methoden der Kriegsführung wirkt dieses Projekt skurril und fuchterregend zugleich.
- Jeomwon-ri, 10800 Paju-si
- http://tour.paju.go.kr/
- +82 31-954-0303
© FiledIMAGE, Shutterstock
Insider-Tipp Einmal James Bond spielen
Während oberirdisch in der DMZ die Zeit seit 1953 stehen geblieben scheint, gab es sehr wohl geheime unterirdische Aktivitäten, die allerdings erst in den 1970er-Jahren entdeckt wurden. Seit 1974 wurden vier sogenannte Infiltratstunnel gefunden, die von Nordkorea aus unter der DMZ durch in den Süden führten. Tunnel Nr. 3, den man 1978 entdeckte, ist 1,6 km lang und liegt nur wenige Busminuten von Panmunjeom entfernt. Wenn du eine geführte Tour buchst, steht er meist auch auf dem Programm. Wer sich hier in den Untergrund begibt, erlebt einen Hauch von James Bond: Um die 30 000 Soldaten hätten hier unter der Grenze hindurchgeschleust werden können. Spannend ist: Nach Angaben eines Überläufers soll es noch viele weitere Tunnel geben, die jedoch noch nicht entdeckt wurden, da sie sich im gebirgigen Terrain nur schwer orten lassen. Ob es wirklich möglich gewesen wäre, über einen schmalen Tunnel in den Süden einzufallen, ist zwar fraglich, sicher ist aber: Mit Blick auf die modernen Methoden der Kriegsführung wirkt dieses Projekt skurril und fuchterregend zugleich.
- Jeomwon-ri, 10800 Paju-si
- http://tour.paju.go.kr/
- +82 31-954-0303
The 4th Infiltration Tunnel
TouristenattraktionenInsider-Tipp Geister-Bahn
Am Rand der Punch Bowl, nur wenige Hundert Meter vom Eulji Observatory, liegt der vierte und erst 1990 entdeckte Infiltrationstunnel. Auf einer Tiefe von 145 m trieben hier nordkoreanische Arbeiter völlig unbemerkt einen 2 m breiten Tunnel unter der DMZ durch. Du kannst den Tunnel besuchen und mit einer kleinen Grubenbahn befahren. Dass diese Röhre überhaupt entdeckt werden konnte, ist den Berichten eines Überläufers zu verdanken, der im Anschluss seiner Flucht nach Südkorea allerhand delikate Details enthüllte.
- 255-840 Yanggu
- http://www.ygtour.kr/
- +82 33-480-7204
Insider-Tipp Geister-Bahn
Am Rand der Punch Bowl, nur wenige Hundert Meter vom Eulji Observatory, liegt der vierte und erst 1990 entdeckte Infiltrationstunnel. Auf einer Tiefe von 145 m trieben hier nordkoreanische Arbeiter völlig unbemerkt einen 2 m breiten Tunnel unter der DMZ durch. Du kannst den Tunnel besuchen und mit einer kleinen Grubenbahn befahren. Dass diese Röhre überhaupt entdeckt werden konnte, ist den Berichten eines Überläufers zu verdanken, der im Anschluss seiner Flucht nach Südkorea allerhand delikate Details enthüllte.
- 255-840 Yanggu
- http://www.ygtour.kr/
- +82 33-480-7204
Dorasan Station
TouristenattraktionenVon diesem Bahnhof, dem nördlichsten Südkoreas, fährt schon seit langem kein Zug mehr gen Norden, doch er gilt als Symbol für den Wunsch nach einer Wiedervereinigung.
- Dongjang-ri, Paju-si
Von diesem Bahnhof, dem nördlichsten Südkoreas, fährt schon seit langem kein Zug mehr gen Norden, doch er gilt als Symbol für den Wunsch nach einer Wiedervereinigung.
- Dongjang-ri, Paju-si
Hill 854, Battle of the Punchbowl, Korean War
TouristenattraktionenWeit im Osten der DMZ liegt die Punch Bowl, die Caldera eines erodierten Vulkans nahe der Kleinstadt Haean. Sie war ein wichtiger Stützpunkt der nordkoreanischen Artillerie und von strategischer Bedeutung. In der Punch Bowl sollen im Koreakrieg die blutigsten und härtesten Schlachten geschlagen worden sein – die Namen der umliegenden Berge wie „Blood Hill“ oder „Heartbreak Hill“ zeugen heute noch davon. Ihren Namen erhielt sie von amerikanischen Soldaten: Die kreisrunde Form des Tals erinnerte sie an eine Bowleschüssel.
- Kangwon
Weit im Osten der DMZ liegt die Punch Bowl, die Caldera eines erodierten Vulkans nahe der Kleinstadt Haean. Sie war ein wichtiger Stützpunkt der nordkoreanischen Artillerie und von strategischer Bedeutung. In der Punch Bowl sollen im Koreakrieg die blutigsten und härtesten Schlachten geschlagen worden sein – die Namen der umliegenden Berge wie „Blood Hill“ oder „Heartbreak Hill“ zeugen heute noch davon. Ihren Namen erhielt sie von amerikanischen Soldaten: Die kreisrunde Form des Tals erinnerte sie an eine Bowleschüssel.
- Kangwon
Eulji Observatory
Touristenattraktionen © Stock for you, Shutterstock
Dieser Aussichtspunkt bietet dir aus 1049 m Höhe einen guten Blick über den 4 km breiten Grenzstreifen der DMZ, die direkt hinter dem Gipfel beginnt. An klaren Tagen lassen sich die Gipfel des malerischen Geumgangsan- Gebirges (Diamantberge) erkennen. Sie gelten als die schönste Landschaft der koreanischen Halbinsel, liegen seit 1953 aber unerreichbar im Norden.
- Hu-ri, 255-840 Yanggu
- http://www.ygtour.kr/
- +82 33-480-7251
© Stock for you, Shutterstock
Dieser Aussichtspunkt bietet dir aus 1049 m Höhe einen guten Blick über den 4 km breiten Grenzstreifen der DMZ, die direkt hinter dem Gipfel beginnt. An klaren Tagen lassen sich die Gipfel des malerischen Geumgangsan- Gebirges (Diamantberge) erkennen. Sie gelten als die schönste Landschaft der koreanischen Halbinsel, liegen seit 1953 aber unerreichbar im Norden.
- Hu-ri, 255-840 Yanggu
- http://www.ygtour.kr/
- +82 33-480-7251
MARCO POLO Reiseführer
Südkorea, Seoul
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