
Reiseführer Shanxi
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Landschaftliche Highlights
Touristenattraktionen
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Architektonische Highlights
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Wutai Shan
Landschaftliche Highlights © tupianlingang, Thinkstock
Schon vor 1900 Jahren sollen sich Mönche in die Einsamkeit dieses Gebirges zurückgezogen haben. Bald entstand dort eines der großen buddhistischen Zentren Chinas mit bis zu 300 Klöstern. Rund 1300 Mönche leben heute in den 58 verbliebenen Klöstern, von denen 20 beim Flecken Taihuai nahe beisammenliegen. Die meisten der Bauten stammen aus der Ming- und Qing-Zeit. Die wichtigste Heiligengestalt des Wutai Shan ist Manjushri, der Bodhisattva der Weisheit, der hier einmal gewohnt haben soll. Er wird oft auf einem Löwen reitend dargestellt. Die fünf bis zu 3058 m hohen Gipfel des Gebirges entsprechen, so heißt es, seinen fünf Fingern.
- Taihuai
- +86 350 654 2380
© tupianlingang, Thinkstock
Schon vor 1900 Jahren sollen sich Mönche in die Einsamkeit dieses Gebirges zurückgezogen haben. Bald entstand dort eines der großen buddhistischen Zentren Chinas mit bis zu 300 Klöstern. Rund 1300 Mönche leben heute in den 58 verbliebenen Klöstern, von denen 20 beim Flecken Taihuai nahe beisammenliegen. Die meisten der Bauten stammen aus der Ming- und Qing-Zeit. Die wichtigste Heiligengestalt des Wutai Shan ist Manjushri, der Bodhisattva der Weisheit, der hier einmal gewohnt haben soll. Er wird oft auf einem Löwen reitend dargestellt. Die fünf bis zu 3058 m hohen Gipfel des Gebirges entsprechen, so heißt es, seinen fünf Fingern.
- Taihuai
- +86 350 654 2380
Yungang Shiku
Touristenattraktionen © Cn0ra, Thinkstock
Insider-Tipp Chronologisch!
Die gewaltigen Höhlentempel entstanden 460–94 als Stiftungen der Toba-Herrscher und ziehen sich über 1 km Länge hin. Viele Darstellungen vermitteln eine heitere Frömmigkeit. Durch ihre teils monumentalen Maße fallen die Buddhas und Bodhisattvas am meisten auf. Kleine Buddhas bilden mitunter ganze Serien. Tanzende Apsara-Feen und Musikanten drücken das Glück des Erleuchteten aus. Vom Empfangskomplex aus geht es zunächst durch einen ebenso monumentalen wie neuen Tempel; dahinter liegt das östliche Ende der Grottenzeile. Beginne die Besichtigung aber besser am Westende, wo alles anfing – offene Elektrobusse bringen dich bis vor Grotte 20, die älteste. Ihr vorderer Teil ist eingestürzt, sodass der 14 m große Buddha im Freien steht. Die Nachbarn zur Rechten zeigen, wie Nr. 20 einmal aussah; alle bergen sie einen Monumentalbuddha mit zwei Begleitern. Weiter nach rechts folgen Grotten mit jeweils einem zentralen Pfeiler; sie wurden Ende des 19.Jhs. koloriert. Nr. 12 zeigt klassisch-chinesische Palastansichten und himmlische Musikanten mit Flöten und Trommeln. In Nr. 9 schweben Apsaras um die Bodhisattva-Figuren. Grotte Nr. 6 ist die beste von allen – vom Erhaltungszustand, der Fülle und Qualität der Darstellungen sowie von der architektonischen Anlage her. Zu sehen sind vor allem Szenen aus dem Leben Gautamas, des historischen Buddhas. Grotte 5 hat die mit 17 m größte Buddhafigur, auch ihre Begleiter sind monumental. Die zu groß konzipierte Grotte Nr. 3 schließlich wurde nie fertig. Erhalten blieben drei Figuren.
- Nanjiao Qu, 37007 Shanxi Sheng
- http://www.yungang.org/
© Cn0ra, Thinkstock
Insider-Tipp Chronologisch!
Die gewaltigen Höhlentempel entstanden 460–94 als Stiftungen der Toba-Herrscher und ziehen sich über 1 km Länge hin. Viele Darstellungen vermitteln eine heitere Frömmigkeit. Durch ihre teils monumentalen Maße fallen die Buddhas und Bodhisattvas am meisten auf. Kleine Buddhas bilden mitunter ganze Serien. Tanzende Apsara-Feen und Musikanten drücken das Glück des Erleuchteten aus. Vom Empfangskomplex aus geht es zunächst durch einen ebenso monumentalen wie neuen Tempel; dahinter liegt das östliche Ende der Grottenzeile. Beginne die Besichtigung aber besser am Westende, wo alles anfing – offene Elektrobusse bringen dich bis vor Grotte 20, die älteste. Ihr vorderer Teil ist eingestürzt, sodass der 14 m große Buddha im Freien steht. Die Nachbarn zur Rechten zeigen, wie Nr. 20 einmal aussah; alle bergen sie einen Monumentalbuddha mit zwei Begleitern. Weiter nach rechts folgen Grotten mit jeweils einem zentralen Pfeiler; sie wurden Ende des 19.Jhs. koloriert. Nr. 12 zeigt klassisch-chinesische Palastansichten und himmlische Musikanten mit Flöten und Trommeln. In Nr. 9 schweben Apsaras um die Bodhisattva-Figuren. Grotte Nr. 6 ist die beste von allen – vom Erhaltungszustand, der Fülle und Qualität der Darstellungen sowie von der architektonischen Anlage her. Zu sehen sind vor allem Szenen aus dem Leben Gautamas, des historischen Buddhas. Grotte 5 hat die mit 17 m größte Buddhafigur, auch ihre Begleiter sind monumental. Die zu groß konzipierte Grotte Nr. 3 schließlich wurde nie fertig. Erhalten blieben drei Figuren.
- Nanjiao Qu, 37007 Shanxi Sheng
- http://www.yungang.org/
Datong
Geographical © Mrmaa, Shutterstock
Insider-Tipp Die Perspektive wechseln
Aus neu mach alt! Tatsächlich, Datong (1,8 Mio. Ew.) hat es geschafft, sich zurückzuverwandeln. Aus der dreckigen Kohlestadt wurde wieder das, was mal war: eine adrette Altstadt hinter hohen Mauern, im Innern mit einem halben Dutzend schöner Tempel und sympathischen Gassen – das meiste neu, aber im alten Stil. Am angenehmsten bummelt es sich westlich und östlich des Trommelturms in der Stadtmitte. Die rekonstruierte Stadtmauer kannst du auch besteigen, am besten geht das am imposanten Südtor. Die wahren Attraktionen aber sind bis zu 1600 Jahre alte Kunstwerke.
- Datong
- http://www.dt.gov.cn/
© Mrmaa, Shutterstock
Insider-Tipp Die Perspektive wechseln
Aus neu mach alt! Tatsächlich, Datong (1,8 Mio. Ew.) hat es geschafft, sich zurückzuverwandeln. Aus der dreckigen Kohlestadt wurde wieder das, was mal war: eine adrette Altstadt hinter hohen Mauern, im Innern mit einem halben Dutzend schöner Tempel und sympathischen Gassen – das meiste neu, aber im alten Stil. Am angenehmsten bummelt es sich westlich und östlich des Trommelturms in der Stadtmitte. Die rekonstruierte Stadtmauer kannst du auch besteigen, am besten geht das am imposanten Südtor. Die wahren Attraktionen aber sind bis zu 1600 Jahre alte Kunstwerke.
- Datong
- http://www.dt.gov.cn/
Jin Ci
Architektonische Highlights © Meiqianbao, Shutterstock
Insider-Tipp Da waren Meister am Werk
Der Name „Jin-Gedenktempel“ bezieht sich auf den Herzog des alten Lehnsstaats Jin. Das eigentliche Thema der daoistischen Anlage hat aber mehr mit dem Flüsschen gleichen Namens zu tun, das hier entspringt: Quellendes Wasser bedeutet ständige Erneuerung, es ist Leben spendend wie der Schoß einer Frau. Durch Zauberkraft konnte eine junge Bauersfrau ihren Wasserkübel beliebig oft auffüllen. Ihre Schwiegermutter neidete ihr das und missbrauchte den Zauber. Die darauf folgende Überschwemmung konnte die Tochter zwar unter Kontrolle bringen, indem sie sich auf den Kübel setzte, doch unter ihr heraus strömt hier seither unaufhaltsam der ergiebige „Quell ewiger Jugend“. Die Bauersfrau, die gerade beim Frisieren war, als das Unglück geschah, wird hinter dem Quellbecken im „Turm der Wassermutter“ verehrt, wo man sie auf ihrem Kübel sitzen sieht. Im Obergeschoss ist die Wassermutter mit acht Dienerinnen dargestellt. Figuren und Wandbilder stammen aus der Ming-Zeit. Der kunsthistorische Schatz des Tempels sind aber die aus der Song-Zeit stammenden Frauengestalten in der Haupthalle. Die kolorierten Holzfiguren sind außergewöhnlich schön. Da sitzt die „Heilige Mutter“ des Herzogs von Jin im Kreis von Dienerinnen und Eunuchen. Auch hier geht es um Frauen und Wasser: Den Hintergrund der Heiligen Mutter bilden gemalte Wellen, und gleich vor der Halle liegt ein Teich, über den die „fliegende Brücke“ führt. Einige mächtige Baumveteranen zeugen auf andere Weise von der Lebenskraft des Orts. Zum Eingang hin wachen vier songzeitliche „Eisenmänner“ über den Bezirk; am anderen Bachufer steht eine mit kunstvollen farbigen Holzschnitzereien verzierte Theaterbühne.
- 39 Provincial Road, Taiyuan
- +86 351 602 0038
© Meiqianbao, Shutterstock
Insider-Tipp Da waren Meister am Werk
Der Name „Jin-Gedenktempel“ bezieht sich auf den Herzog des alten Lehnsstaats Jin. Das eigentliche Thema der daoistischen Anlage hat aber mehr mit dem Flüsschen gleichen Namens zu tun, das hier entspringt: Quellendes Wasser bedeutet ständige Erneuerung, es ist Leben spendend wie der Schoß einer Frau. Durch Zauberkraft konnte eine junge Bauersfrau ihren Wasserkübel beliebig oft auffüllen. Ihre Schwiegermutter neidete ihr das und missbrauchte den Zauber. Die darauf folgende Überschwemmung konnte die Tochter zwar unter Kontrolle bringen, indem sie sich auf den Kübel setzte, doch unter ihr heraus strömt hier seither unaufhaltsam der ergiebige „Quell ewiger Jugend“. Die Bauersfrau, die gerade beim Frisieren war, als das Unglück geschah, wird hinter dem Quellbecken im „Turm der Wassermutter“ verehrt, wo man sie auf ihrem Kübel sitzen sieht. Im Obergeschoss ist die Wassermutter mit acht Dienerinnen dargestellt. Figuren und Wandbilder stammen aus der Ming-Zeit. Der kunsthistorische Schatz des Tempels sind aber die aus der Song-Zeit stammenden Frauengestalten in der Haupthalle. Die kolorierten Holzfiguren sind außergewöhnlich schön. Da sitzt die „Heilige Mutter“ des Herzogs von Jin im Kreis von Dienerinnen und Eunuchen. Auch hier geht es um Frauen und Wasser: Den Hintergrund der Heiligen Mutter bilden gemalte Wellen, und gleich vor der Halle liegt ein Teich, über den die „fliegende Brücke“ führt. Einige mächtige Baumveteranen zeugen auf andere Weise von der Lebenskraft des Orts. Zum Eingang hin wachen vier songzeitliche „Eisenmänner“ über den Bezirk; am anderen Bachufer steht eine mit kunstvollen farbigen Holzschnitzereien verzierte Theaterbühne.
- 39 Provincial Road, Taiyuan
- +86 351 602 0038
Taiyuan
Geographical © Meiqianbao, Shutterstock
Eisen- und Stahl- sowie chemische Industrie prägen das Gesicht der Provinzhauptstadt Shanxis. Der Ort liegt am Fen-Fluss inmitten einer fruchtbaren Ebene und wurde außerhalb der Altstadt sehr großzügig angelegt.
- Taiyuan
- http://www.taiyuan.gov.cn/
© Meiqianbao, Shutterstock
Eisen- und Stahl- sowie chemische Industrie prägen das Gesicht der Provinzhauptstadt Shanxis. Der Ort liegt am Fen-Fluss inmitten einer fruchtbaren Ebene und wurde außerhalb der Altstadt sehr großzügig angelegt.
- Taiyuan
- http://www.taiyuan.gov.cn/
Wanfo Ge
Architektonische HighlightsDie "Zehntausend-Buddha-Halle" enthält unzählige vergoldete Buddhafigürchen. In der zweiten Halle wird der Drachenkönig verehrt. Davor steht Zeremonialgerät, gegenüber die Tempelbühne.
- Wutai Shan
Die "Zehntausend-Buddha-Halle" enthält unzählige vergoldete Buddhafigürchen. In der zweiten Halle wird der Drachenkönig verehrt. Davor steht Zeremonialgerät, gegenüber die Tempelbühne.
- Wutai Shan
Jiu Long Bi
TouristenattraktionenDiese Mauer war einst die Geistermauer einer Prinzenresidenz. Farbige Reliefziegel stellen drei mal drei der segensreichen Fabelwesen dar.
- Da Dong Jie 18, 037000 Datong
- +86 352 205 4788
Diese Mauer war einst die Geistermauer einer Prinzenresidenz. Farbige Reliefziegel stellen drei mal drei der segensreichen Fabelwesen dar.
- Da Dong Jie 18, 037000 Datong
- +86 352 205 4788
Zhenguo Si
Architektonische HighlightsWegen seines überreichen Bildschmucks nicht versäumen sollte man dieses Kloster.
Wegen seines überreichen Bildschmucks nicht versäumen sollte man dieses Kloster.
Shuanglin Si
Architektonische HighlightsWegen seines überreichen Bildschmucks sollte man dieses Kloster nicht versäumen.
- Pingyao
- +86 354 577 9023
Wegen seines überreichen Bildschmucks sollte man dieses Kloster nicht versäumen.
- Pingyao
- +86 354 577 9023
Xuankong Si
Architektonische Highlights © flocu, Shutterstock
Auf spindeldürren Stelzen balancieren die winzigen Hallen und Schreine dieses Klosters an einer überhängenden Felswand. In der obersten Halle sitzen Laozi, Buddha und Konfuzius einträchtig zusammen. Eine Staumauer in der wildromantischen Schlucht raubt dem kuriosen Bau leider einen Großteil seines einstigen Reizes.
- Sheng Dao 203, Hunyuan
- +86 352 832 7795
© flocu, Shutterstock
Auf spindeldürren Stelzen balancieren die winzigen Hallen und Schreine dieses Klosters an einer überhängenden Felswand. In der obersten Halle sitzen Laozi, Buddha und Konfuzius einträchtig zusammen. Eine Staumauer in der wildromantischen Schlucht raubt dem kuriosen Bau leider einen Großteil seines einstigen Reizes.
- Sheng Dao 203, Hunyuan
- +86 352 832 7795
Nanchan Si
Architektonische HighlightsIn einer dörflichen Lösslandschaft steht seit dem Jahr 782 Chinas ältester erhaltener Holzbau. In der schlichten kleinen Halle befindet sich eine Gruppe eindrucksvoller und ebenso alter, bemalter Lehmfiguren, die den Besucher von drei Seiten her zu betrachten scheinen.
- X113, Lijiazhuang
- +86 350 656 5113
In einer dörflichen Lösslandschaft steht seit dem Jahr 782 Chinas ältester erhaltener Holzbau. In der schlichten kleinen Halle befindet sich eine Gruppe eindrucksvoller und ebenso alter, bemalter Lehmfiguren, die den Besucher von drei Seiten her zu betrachten scheinen.
- X113, Lijiazhuang
- +86 350 656 5113
Foguang Si
Architektonische HighlightsDie Haupthalle dieses Klosters von 857 mit ihren mächtigen Konsolen und den schwach geneigten Dachflächen ist ein hervorragendes Beispiel für den Baustil der Tang. Auch die lebendigen, farbig bemalten Altarfiguren stammen aus der Bauzeit. Sehenswert sind ferner die Figuren und Wandbilder in der Manjushri-Halle (12.Jh.).
- Z51 Country Road, Doucun
Die Haupthalle dieses Klosters von 857 mit ihren mächtigen Konsolen und den schwach geneigten Dachflächen ist ein hervorragendes Beispiel für den Baustil der Tang. Auch die lebendigen, farbig bemalten Altarfiguren stammen aus der Bauzeit. Sehenswert sind ferner die Figuren und Wandbilder in der Manjushri-Halle (12.Jh.).
- Z51 Country Road, Doucun
Huayan Si
Architektonische HighlightsDieses bedeutende Tempelkloster wurde im 11.Jh. von den Kitan gegründet. Ihr Einfluss zeigt sich an der Ausrichtung der Anlage nach Osten. Auch die beiden Haupthallen wahren den Stil jener Epoche. Die meisten übrigen Bauten datieren von 2009.Zwei Komplexe liegen nebeneinander: Das obere Kloster und das untere Kloster. Die im Jahr 1140 erbaute Haupthalle im oberen Kloster ist eine der zwei größten Tempelhallen Chinas. Sie birgt die Buddhas der fünf Himmelsrichtungen (mittlere drei Statuen aus Holz, 15.Jh.), flankiert von zwei mal zehn lebensgroßen Wächterfiguren aus derselben Ära. Das Innere wurde um 1900 mit Buddhaszenen farbig ausgemalt. Die Haupthalle im unteren Kloster mitsamt ihrem Figurenschmuck stammt aus der Gründungszeit des Klosters. Wie die 31 in drei Gruppen beisammenstehenden Buddhas, Bodhisattvas, Mönche und andere Gestalten teils lehrend, teils mahnend die Finger heben, scheinen sie um Seelenheil der Besucher besorgt zu sein.
- Daxi Street, 037004 Datong
Dieses bedeutende Tempelkloster wurde im 11.Jh. von den Kitan gegründet. Ihr Einfluss zeigt sich an der Ausrichtung der Anlage nach Osten. Auch die beiden Haupthallen wahren den Stil jener Epoche. Die meisten übrigen Bauten datieren von 2009.Zwei Komplexe liegen nebeneinander: Das obere Kloster und das untere Kloster. Die im Jahr 1140 erbaute Haupthalle im oberen Kloster ist eine der zwei größten Tempelhallen Chinas. Sie birgt die Buddhas der fünf Himmelsrichtungen (mittlere drei Statuen aus Holz, 15.Jh.), flankiert von zwei mal zehn lebensgroßen Wächterfiguren aus derselben Ära. Das Innere wurde um 1900 mit Buddhaszenen farbig ausgemalt. Die Haupthalle im unteren Kloster mitsamt ihrem Figurenschmuck stammt aus der Gründungszeit des Klosters. Wie die 31 in drei Gruppen beisammenstehenden Buddhas, Bodhisattvas, Mönche und andere Gestalten teils lehrend, teils mahnend die Finger heben, scheinen sie um Seelenheil der Besucher besorgt zu sein.
- Daxi Street, 037004 Datong
Xiantong Si
Architektonische HighlightsDas im 1.Jh. gegründete älteste Kloster des Wutai Shan wartet mit ungewöhnlichen Bauten auf. Die "Balkenlose Halle" (Ming-Zeit) besteht aus Backstein mit gemauerten Gewölben. Dahinter folgen zwei kleinere balkenlose Hallen, ferner eine kleine, ganz aus Bronze bestehende Halle von 1609 - ihre Innenwände sind mit 10.000 Buddhareliefs geschmückt - sowie eine neue und zwei ältere Bronzepagoden.
- Taihuai
Das im 1.Jh. gegründete älteste Kloster des Wutai Shan wartet mit ungewöhnlichen Bauten auf. Die "Balkenlose Halle" (Ming-Zeit) besteht aus Backstein mit gemauerten Gewölben. Dahinter folgen zwei kleinere balkenlose Hallen, ferner eine kleine, ganz aus Bronze bestehende Halle von 1609 - ihre Innenwände sind mit 10.000 Buddhareliefs geschmückt - sowie eine neue und zwei ältere Bronzepagoden.
- Taihuai
Tayuan Si
Architektonische Highlights © Meiqianbao, Shutterstock
Die 75 m hohe weiße Flaschenpagode im "Pagodenhof-Kloster" ist das Wahrzeichen des Wutai Shan. Gebetsmühlen umgeben ihren Sockel. In dem großen Bibliotheksgebäude befindet sich ein drehbares Sutrenregal, das über zwei Etagen reicht.
- Taihuai
© Meiqianbao, Shutterstock
Die 75 m hohe weiße Flaschenpagode im "Pagodenhof-Kloster" ist das Wahrzeichen des Wutai Shan. Gebetsmühlen umgeben ihren Sockel. In dem großen Bibliotheksgebäude befindet sich ein drehbares Sutrenregal, das über zwei Etagen reicht.
- Taihuai
Shuxiang Si
Architektonische HighlightsDas "Kloster des Manjushri-Bildnisses" birgt die größte Darstellung dieses Bodhisattvas am Ort. Sie ist aus teils vergoldetem Ton und fast 10 m hoch.
- Provincial Rd 205, Taihuai
Das "Kloster des Manjushri-Bildnisses" birgt die größte Darstellung dieses Bodhisattvas am Ort. Sie ist aus teils vergoldetem Ton und fast 10 m hoch.
- Provincial Rd 205, Taihuai
Shanhua Si
Architektonische HighlightsDie drei im 12.Jh. erbauten Hallen dieses Tempelklosters zeigen den schlicht-monumentalen Stil jener Zeit. Die vier Himmelskönige in der südlichen sowie der Vairocana-Buddha mit zwei Bodhisattvas in der mittleren Halle sind schöne Beispiele mingzeitlicher Bildhauerkunst. Der größte Schatz des Tempels ist der Figurenschmuck der nördlichen Halle, der aus der Bauzeit erhalten blieb. Es sind die Buddhas der fünf Himmelsrichtungen, flankiert von 24 lebensechten Wächtergestalten.
- Lou Fang Xiang, Datong
Die drei im 12.Jh. erbauten Hallen dieses Tempelklosters zeigen den schlicht-monumentalen Stil jener Zeit. Die vier Himmelskönige in der südlichen sowie der Vairocana-Buddha mit zwei Bodhisattvas in der mittleren Halle sind schöne Beispiele mingzeitlicher Bildhauerkunst. Der größte Schatz des Tempels ist der Figurenschmuck der nördlichen Halle, der aus der Bauzeit erhalten blieb. Es sind die Buddhas der fünf Himmelsrichtungen, flankiert von 24 lebensechten Wächtergestalten.
- Lou Fang Xiang, Datong
Pusa Ding
Architektonische Highlights © Meiqianbao, Shutterstock
Den Ausblick vom Kloster "Bodhisattva-Gipfel" über das Tal mit seinen vielen Tempeln solltest du nicht versäumen. Schon zwei bedeutende Herrscher der Qing-Zeit, der Kangxi- und der Qianlong-Kaiser, waren hier zu Gast.
- Taihuai
© Meiqianbao, Shutterstock
Den Ausblick vom Kloster "Bodhisattva-Gipfel" über das Tal mit seinen vielen Tempeln solltest du nicht versäumen. Schon zwei bedeutende Herrscher der Qing-Zeit, der Kangxi- und der Qianlong-Kaiser, waren hier zu Gast.
- Taihuai
Qiaojia Dayuan
Architektonische HighlightsDie vielhöfige Anlage ist reich an Steinmetz- und Holzschnitzarbeiten, die Besichtigung dauert etwa eine Stunde. Im Umfeld wird Kunsthandwerk aus der Region verkauft, z.B. Kalebassen bemalt und unbemalt oder als Flöte.
- Xichang Lu, 030901 Dongguan
- +86 354 532 1045
Die vielhöfige Anlage ist reich an Steinmetz- und Holzschnitzarbeiten, die Besichtigung dauert etwa eine Stunde. Im Umfeld wird Kunsthandwerk aus der Region verkauft, z.B. Kalebassen bemalt und unbemalt oder als Flöte.
- Xichang Lu, 030901 Dongguan
- +86 354 532 1045
Fen He
Landschaftliche HighlightsEine Reise durch das Tal des Fen-Flusses, der sich durch die Lösshügel gegraben hat, führt vorbei an zahlreichen aufgegebenen Lösshöhlendörfern und fruchtbaren Terrassenfeldern. Diese werden intensiv genutzt, doch im Winter gleicht dieses uralte Kulturland einer graugelben Wüste. Hier lassen sich die Wurzeln der chinesischen Zivilisation erahnen - die Gründe für ihre Bodenständigkeit und für die Verehrung des Regen spendenden Himmels, der Wolken- und Brunnendrachen.
- Jinzhong
Eine Reise durch das Tal des Fen-Flusses, der sich durch die Lösshügel gegraben hat, führt vorbei an zahlreichen aufgegebenen Lösshöhlendörfern und fruchtbaren Terrassenfeldern. Diese werden intensiv genutzt, doch im Winter gleicht dieses uralte Kulturland einer graugelben Wüste. Hier lassen sich die Wurzeln der chinesischen Zivilisation erahnen - die Gründe für ihre Bodenständigkeit und für die Verehrung des Regen spendenden Himmels, der Wolken- und Brunnendrachen.
- Jinzhong
Pingyao
GeographicalEs ist einer der seltenen Orte in China, die eine geschlossene mittelalterliche Altstadt bewahrt haben und dieses Erbe bewusst pflegen - stolz auf die vollständige Stadtmauer, auf Schmucktore, Tempel und Bankhäuser aus dem 19.Jh. Ein Stadtturm überspannt die Hauptstraße.
- Pingyao
- http://whc.unesco.org/
Es ist einer der seltenen Orte in China, die eine geschlossene mittelalterliche Altstadt bewahrt haben und dieses Erbe bewusst pflegen - stolz auf die vollständige Stadtmauer, auf Schmucktore, Tempel und Bankhäuser aus dem 19.Jh. Ein Stadtturm überspannt die Hauptstraße.
- Pingyao
- http://whc.unesco.org/
Old Town
GeographicalPingyaos geschlossene mittelalterliche Altstadt wurde bewahrt und gepflegt.
- Pingyao
- +86 354 569 0075
Pingyaos geschlossene mittelalterliche Altstadt wurde bewahrt und gepflegt.
- Pingyao
- +86 354 569 0075
Mancat Coffee
CafésFür deine Pause nach dem Altstadtbummel: Cappuccino und Imbisse unter Kronleuchtern.
- Yongtai St 109, Datong
- http://www.gardenhoteldatong.com/
- +86 352 586 5892
Für deine Pause nach dem Altstadtbummel: Cappuccino und Imbisse unter Kronleuchtern.
- Yongtai St 109, Datong
- http://www.gardenhoteldatong.com/
- +86 352 586 5892
Wulao Feng
Landschaftliche HighlightsEine Tagestour im Minibus führt über den Pavillon Hanpo Ting (Blick über den Poyang-See) und die steilen Gipfel der Fünf Alten (Wulao Feng) bis zum Wasserfall Sandie Quan, der über eine steile Steintreppe zu erreichen ist.
- Yuncheng
Eine Tagestour im Minibus führt über den Pavillon Hanpo Ting (Blick über den Poyang-See) und die steilen Gipfel der Fünf Alten (Wulao Feng) bis zum Wasserfall Sandie Quan, der über eine steile Steintreppe zu erreichen ist.
- Yuncheng
Shuang Ta Si
Touristenattraktionen © Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
- Yongzuosi Lù, Shanxi
- +86 351 323 2672