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Shaanxi

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Shanxi lishi bowuguan
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Xi'an
Xi'an Beilin
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Xi'an
Xi'an Beilin
Xian chengqiang
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Small Wild Goose Pagoda
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    Museen

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    Sonstige Läden

    Architektonische Highlights

    Geographical

    Restaurants

    Landschaftliche Highlights


  • Mausoleum Qin Shihuangdis

    Museen
    • © Pixabay

    Xi’an verdankt seine Attraktion Nr. 1 der panischen Todesfurcht jenes Despoten, der 221 v. Chr. nach Niederringung aller Rivalen erster chinesischer Kaiser wurde: Qin Shi Huangdi. 700 000 Arbeiter wurden zum Bau der Grabanlagen verpflichtet. Die eigentliche Grabkammer, ein von Selbstschussanlagen gesichertes Abbild der Welt, wurde schon bald nach dem Tod des Kaisers von Aufständischen geplündert. Die alten Quellen erwähnten jedoch nicht, worauf Bauern erst 1974 beim Brunnenbohren stießen: eine unterirdische Streitmacht aus 8000 überlebensgroßen Kriegern. (2000 wurden bislang restauriert.) Die Armee bewacht die Ruhestätte nach Osten hin und sollte auf magische Weise das Reich vor bösen Mächten des Jenseits schützen – und den Kaiser vor der Rache getöteter Rivalen. Der Haupttrupp ist heute mit einer großen Halle überdacht (Grube 1). Man erkennt eine Vorhut, dahinter neun Marschsäulen mit Pferden – die hölzernen Wagen sind nicht erhalten – sowie ganz außen eine doppelte Reihe von Kriegern als Flankenschutz. Obwohl sie in Serie gefertigt wurden, erhielten alle Figuren individuelle Gesichter und waren bemalt; ihre Mützen lassen den Rang erkennen. (Offiziere tragen eine hochstehende Querfalte.) Viele Figuren waren bewaffnet, die meisten der bronzenen Speere und Armbrüste wurden jedoch von den Rebellen geraubt. Diese zertrümmerten auch die Figuren, die bis auf die Beine hohl sind, und steckten zum Schluss die Holzdecke über dem unterirdischen Regiment in Brand. Nächste Station ist Grube 2, in der du Archäologen bei der Arbeit sehen und einige Figuren aus der Nähe betrachten kannst. Durch den Westausgang kommst du dann zu Grube 3, einem Kommandostand. Ein Highlight bietet die Museumshalle nördlich vor Grube 1: Hier sind Bronzefunde ausgestellt, die unmittelbar neben dem Grabhügel gemacht wurden, darunter als Prunkstücke zwei restaurierte Vierspänner mit Pferden. In einem Rundumkino südlich von Grube 1 informiert ein Film mit englischen Erklärungen über den Kaiser, sein Grab und dessen Zerstörung.

    • © Pixabay

    Xi’an verdankt seine Attraktion Nr. 1 der panischen Todesfurcht jenes Despoten, der 221 v. Chr. nach Niederringung aller Rivalen erster chinesischer Kaiser wurde: Qin Shi Huangdi. 700 000 Arbeiter wurden zum Bau der Grabanlagen verpflichtet. Die eigentliche Grabkammer, ein von Selbstschussanlagen gesichertes Abbild der Welt, wurde schon bald nach dem Tod des Kaisers von Aufständischen geplündert. Die alten Quellen erwähnten jedoch nicht, worauf Bauern erst 1974 beim Brunnenbohren stießen: eine unterirdische Streitmacht aus 8000 überlebensgroßen Kriegern. (2000 wurden bislang restauriert.) Die Armee bewacht die Ruhestätte nach Osten hin und sollte auf magische Weise das Reich vor bösen Mächten des Jenseits schützen – und den Kaiser vor der Rache getöteter Rivalen. Der Haupttrupp ist heute mit einer großen Halle überdacht (Grube 1). Man erkennt eine Vorhut, dahinter neun Marschsäulen mit Pferden – die hölzernen Wagen sind nicht erhalten – sowie ganz außen eine doppelte Reihe von Kriegern als Flankenschutz. Obwohl sie in Serie gefertigt wurden, erhielten alle Figuren individuelle Gesichter und waren bemalt; ihre Mützen lassen den Rang erkennen. (Offiziere tragen eine hochstehende Querfalte.) Viele Figuren waren bewaffnet, die meisten der bronzenen Speere und Armbrüste wurden jedoch von den Rebellen geraubt. Diese zertrümmerten auch die Figuren, die bis auf die Beine hohl sind, und steckten zum Schluss die Holzdecke über dem unterirdischen Regiment in Brand. Nächste Station ist Grube 2, in der du Archäologen bei der Arbeit sehen und einige Figuren aus der Nähe betrachten kannst. Durch den Westausgang kommst du dann zu Grube 3, einem Kommandostand. Ein Highlight bietet die Museumshalle nördlich vor Grube 1: Hier sind Bronzefunde ausgestellt, die unmittelbar neben dem Grabhügel gemacht wurden, darunter als Prunkstücke zwei restaurierte Vierspänner mit Pferden. In einem Rundumkino südlich von Grube 1 informiert ein Film mit englischen Erklärungen über den Kaiser, sein Grab und dessen Zerstörung.


  • Qianling

    Touristenattraktionen

    Xi'an ist umgeben von Kaisergräbern. Gewaltige Dimensionen besitzt das Qianling, die Ruhestätte des Tang-Kaisers Gaozong (628-684) und seiner Konkubine Wu (624-705), die ihm auf den Thron folgte. Ein natürlicher Berg ersetzt hier den üblichen Grabhügel. Steinfiguren, Schmucksäulen und Ehrentürme markieren die Hauptachse. Interessanter sind die Nebengräber von Kronprinz Yide, Prinz Zhanghuai und Prinzessin Yongtai. Der Ausflug lohnt aber auch wegen der Lösslandschaft und der Dörfer, die man durchquert.

    • Qian

    Xi'an ist umgeben von Kaisergräbern. Gewaltige Dimensionen besitzt das Qianling, die Ruhestätte des Tang-Kaisers Gaozong (628-684) und seiner Konkubine Wu (624-705), die ihm auf den Thron folgte. Ein natürlicher Berg ersetzt hier den üblichen Grabhügel. Steinfiguren, Schmucksäulen und Ehrentürme markieren die Hauptachse. Interessanter sind die Nebengräber von Kronprinz Yide, Prinz Zhanghuai und Prinzessin Yongtai. Der Ausflug lohnt aber auch wegen der Lösslandschaft und der Dörfer, die man durchquert.

    • Qian

  • Shanxi lishi bowuguan

    Museen

    Was Archäologen an unvergleichlichen Kulturschätzen aus 6000 Jahren im geschichtsträchtigen Boden der Provinz entdeckten ist hier zu bestaunen: 3000 Jahre alte Ritualgefäße aus Bronze, das älteste erhaltene Papier der Welt (entstanden um 100 v.Chr.), ein ebenso altes Eisenzahnrad, Reliefziegel vom Palast des Ersten Kaisers und das älteste bekannte Porzellan, besonders aber die großartigen Kunstwerke der Tang-Zeit wie Gold, Jade, farbig glasierte, lebendige Keramikfiguren und Wandbilder aus Adelsgräbern. Münzen aus Persien, Arabien und Japan dokumentieren die Handelsbeziehungen des Tang-Reichs.

    Was Archäologen an unvergleichlichen Kulturschätzen aus 6000 Jahren im geschichtsträchtigen Boden der Provinz entdeckten ist hier zu bestaunen: 3000 Jahre alte Ritualgefäße aus Bronze, das älteste erhaltene Papier der Welt (entstanden um 100 v.Chr.), ein ebenso altes Eisenzahnrad, Reliefziegel vom Palast des Ersten Kaisers und das älteste bekannte Porzellan, besonders aber die großartigen Kunstwerke der Tang-Zeit wie Gold, Jade, farbig glasierte, lebendige Keramikfiguren und Wandbilder aus Adelsgräbern. Münzen aus Persien, Arabien und Japan dokumentieren die Handelsbeziehungen des Tang-Reichs.


  • Xi'an Beilin

    Museen
    • Xi'an Beilin© fatchoi, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Laufend sparen

    Von alters her werden in China wichtige Texte in Stein graviert, um sie vor Totalverlust durch Feuer und vor Verfälschung zu schützen. Von Chinas Stelensammlungen ist diese die bedeutendste. Einige der 3200 Platten (1700 ausgestellt) sind 2000 Jahre alt. Das größte Projekt wurde 837 realisiert: der konfuzianische Schriftenkanon auf 114 Platten. Die mit einem Kreuz geschmückte „Nestorianische Stele“ von 781 bezeugt die Existenz einer christlichen Gemeinde im damaligen Chang’an. Schön sind die vielen Kalligrafiestile. Es ist interessant zu beobachten, wie Steinabreibungen hergestellt werden; das wäre doch ein schönes Mitbringsel! Eine Seitenhalle birgt monumentale Steintiere und Grabreliefs aus der Han- bis Tang-Zeit sowie buddhistische Skulpturen. Verbinde den Stadtmauerbesuch doch mit dem Stelenwald und lauf die 300 m auf der Mauer vom Südtor bis zum Museum. Das Kombiticket kostet 100 Yuan.

    • Xi'an Beilin© fatchoi, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Laufend sparen

    Von alters her werden in China wichtige Texte in Stein graviert, um sie vor Totalverlust durch Feuer und vor Verfälschung zu schützen. Von Chinas Stelensammlungen ist diese die bedeutendste. Einige der 3200 Platten (1700 ausgestellt) sind 2000 Jahre alt. Das größte Projekt wurde 837 realisiert: der konfuzianische Schriftenkanon auf 114 Platten. Die mit einem Kreuz geschmückte „Nestorianische Stele“ von 781 bezeugt die Existenz einer christlichen Gemeinde im damaligen Chang’an. Schön sind die vielen Kalligrafiestile. Es ist interessant zu beobachten, wie Steinabreibungen hergestellt werden; das wäre doch ein schönes Mitbringsel! Eine Seitenhalle birgt monumentale Steintiere und Grabreliefs aus der Han- bis Tang-Zeit sowie buddhistische Skulpturen. Verbinde den Stadtmauerbesuch doch mit dem Stelenwald und lauf die 300 m auf der Mauer vom Südtor bis zum Museum. Das Kombiticket kostet 100 Yuan.


  • Xian chengqiang

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Schwing dich aufs Rad

    Die quadratische Stadtmauer mit 14 km Umfang vom Ende des 14.Jhs. ist mustergültig renoviert worden und mit schlichten Durchfahrten für den heutigen Straßenverkehr versehen. Auf der Mauerkrone gibt es Leihräder, mit denen du auf der Mauer die Innenstadt umrunden kannst – die ultimative Stadtrundfahrt!

    Insider-Tipp
    Schwing dich aufs Rad

    Die quadratische Stadtmauer mit 14 km Umfang vom Ende des 14.Jhs. ist mustergültig renoviert worden und mit schlichten Durchfahrten für den heutigen Straßenverkehr versehen. Auf der Mauerkrone gibt es Leihräder, mit denen du auf der Mauer die Innenstadt umrunden kannst – die ultimative Stadtrundfahrt!


  • Kulturstraße

    Sonstige Läden
    Insider-Tipp
    Bis der Arzt kommt

    Ein tolles Souvenir sind die bestickten Stofftaschen, Kinderkleidung, Lampions und Scherenschnitte, für die die Provinz Shaanxi berühmt ist. Reiche Beute an Kunsthandwerk und scheinbar Antikem, aber auch echten Kuriositäten, an Tuschbildern und Teegeschirr versprechen die Gassen, die zur Großen Moschee führen. Feilschen ist hier absolut notwendig. Die Anfangspreise für Langnasen sind meist utopisch hoch. Ein gehobeneres Sortiment bietet die Kulturstraße östlich vom Südtor der Stadtmauer.

    • Shu Yuan Men Bu Xing Jie, 710001 Xi'an
    Insider-Tipp
    Bis der Arzt kommt

    Ein tolles Souvenir sind die bestickten Stofftaschen, Kinderkleidung, Lampions und Scherenschnitte, für die die Provinz Shaanxi berühmt ist. Reiche Beute an Kunsthandwerk und scheinbar Antikem, aber auch echten Kuriositäten, an Tuschbildern und Teegeschirr versprechen die Gassen, die zur Großen Moschee führen. Feilschen ist hier absolut notwendig. Die Anfangspreise für Langnasen sind meist utopisch hoch. Ein gehobeneres Sortiment bietet die Kulturstraße östlich vom Südtor der Stadtmauer.

    • Shu Yuan Men Bu Xing Jie, 710001 Xi'an

  • Dayan Ta

    Architektonische Highlights
    • © chuyuss, Shutterstock

    Als Chinas großer Indienpilger Xuanzang (602-664) im Jahr 649 aus Indien zurückgekommen war, ließ der Kaiser diese Pagode erbauen, um die mitgebrachten heiligen Schriften feuersicher zu verwahren. Auch wenn der wuchtige Turm mehrfach restauriert wurde, wahrt er noch den Stil der Tang-Zeit. Er gehört zu einem Tempel aus dem 16.Jh.

    • Yanta South Road, 710061 Xi'an
    • © chuyuss, Shutterstock

    Als Chinas großer Indienpilger Xuanzang (602-664) im Jahr 649 aus Indien zurückgekommen war, ließ der Kaiser diese Pagode erbauen, um die mitgebrachten heiligen Schriften feuersicher zu verwahren. Auch wenn der wuchtige Turm mehrfach restauriert wurde, wahrt er noch den Stil der Tang-Zeit. Er gehört zu einem Tempel aus dem 16.Jh.

    • Yanta South Road, 710061 Xi'an

  • Xian Da Qingzhensi

    Architektonische Highlights

    Chinas schönste Moschee in chinesischem (Ming-)Stil ist das größte Gotteshaus der rund 60.000 Xi'aner Moslems und erfreut mit baumbestandenen Höfen und zarten Pflanzenreliefs. Das umliegende Moslemviertel ist der lebendigste Teil der Altstadt und lohnt einen Spaziergang.

    • 710060 Xi'an

    Chinas schönste Moschee in chinesischem (Ming-)Stil ist das größte Gotteshaus der rund 60.000 Xi'aner Moslems und erfreut mit baumbestandenen Höfen und zarten Pflanzenreliefs. Das umliegende Moslemviertel ist der lebendigste Teil der Altstadt und lohnt einen Spaziergang.

    • 710060 Xi'an

  • Banpo

    Museen

    Am östlichen Stadtrand wurden 1953 die Spuren eines Dorfs der neolithischen Yangshao-Kultur entdeckt, einer Vorstufe der chinesischen. Auf der rund 4000 m2 großen, großteils überdachten Stätte sind die Grundrisse von Töpferwerkstätten und etwa 100 Wohnhäusern zu erkennen. Auch zahlreiches Stein- und Knochengerät blieb erhalten.

    Am östlichen Stadtrand wurden 1953 die Spuren eines Dorfs der neolithischen Yangshao-Kultur entdeckt, einer Vorstufe der chinesischen. Auf der rund 4000 m2 großen, großteils überdachten Stätte sind die Grundrisse von Töpferwerkstätten und etwa 100 Wohnhäusern zu erkennen. Auch zahlreiches Stein- und Knochengerät blieb erhalten.


  • Xian bowuguan

    Museen

    Dieses Museum am Rande eines Parks beherbergt eine stadtgeschichtlicher Sammlung.

    Dieses Museum am Rande eines Parks beherbergt eine stadtgeschichtlicher Sammlung.


  • Xi'an

    Geographical
    • © Helen198, Shutterstock

    Das heutige Xi'an, Zentrum der Provinz Shaanxi, hätte wenig zu bieten, wären da nicht die Attraktionen aus jener Zeit, als Xi'an noch Chang'an (Langer Friede) hieß, oder aus noch früheren Tagen, als der Erste Kaiser, wohl der größte Despot in Chinas Geschichte, seine unterirdische Tonarmee erschaffen ließ. Das Wei-Tal, in dem Xi'an liegt, ist - neben der Region Luoyang - eines zweier Kerngebiete, aus denen sich China entwickelte. Stets aber blieb in der Stadt die Nähe zur Steppe und ihrem kriegerischen Leben spürbar. Von hier aus eroberten die Zhou-Herrscher das Shang-Reich, von hier aus unterwarf der Erste Kaiser die anderen chinesischen Königtümer, und auch für die zweite Reichseinigung durch die Sui ab 581 diente die Stadt als Basis. Von den Sui-Kaisern Ende des 6.Jh. in großem Maßstab neu angelegt, wurde die Stadt unter der Tang-Dynastie zur Metropole von Weltgeltung. Ihr Mauergeviert von ca. 8,2 mal 9,7 km Größe durchzogen Boulevards von bis zu 153 m Breite. Innerhalb der Mauern lebten bald eine Million Menschen und vor den Toren, so schätzt man, eine zweite Million. Hier trafen sich zur Blütezeit der Tang Menschen aus ganz Asien: japanische Pilger, türkische Gesandte, persische Kaufleute und indische Mönche. Von hier zogen chinesische Pilger über die Seidenstraße aus, in Indien nach den Wurzeln des Buddhismus zu forschen. Mit dem Verfall des Tang-Reichs ab dem 8.Jh. schwanden die große Tage der Stadt dahin.

    • © Helen198, Shutterstock

    Das heutige Xi'an, Zentrum der Provinz Shaanxi, hätte wenig zu bieten, wären da nicht die Attraktionen aus jener Zeit, als Xi'an noch Chang'an (Langer Friede) hieß, oder aus noch früheren Tagen, als der Erste Kaiser, wohl der größte Despot in Chinas Geschichte, seine unterirdische Tonarmee erschaffen ließ. Das Wei-Tal, in dem Xi'an liegt, ist - neben der Region Luoyang - eines zweier Kerngebiete, aus denen sich China entwickelte. Stets aber blieb in der Stadt die Nähe zur Steppe und ihrem kriegerischen Leben spürbar. Von hier aus eroberten die Zhou-Herrscher das Shang-Reich, von hier aus unterwarf der Erste Kaiser die anderen chinesischen Königtümer, und auch für die zweite Reichseinigung durch die Sui ab 581 diente die Stadt als Basis. Von den Sui-Kaisern Ende des 6.Jh. in großem Maßstab neu angelegt, wurde die Stadt unter der Tang-Dynastie zur Metropole von Weltgeltung. Ihr Mauergeviert von ca. 8,2 mal 9,7 km Größe durchzogen Boulevards von bis zu 153 m Breite. Innerhalb der Mauern lebten bald eine Million Menschen und vor den Toren, so schätzt man, eine zweite Million. Hier trafen sich zur Blütezeit der Tang Menschen aus ganz Asien: japanische Pilger, türkische Gesandte, persische Kaufleute und indische Mönche. Von hier zogen chinesische Pilger über die Seidenstraße aus, in Indien nach den Wurzeln des Buddhismus zu forschen. Mit dem Verfall des Tang-Reichs ab dem 8.Jh. schwanden die große Tage der Stadt dahin.


  • Famensi

    Architektonische Highlights

    Shaanxis ältestes Buddhakloster (gegründet Ende der Han-Zeit) ist eine doppelte Attraktion: Nach dem Teileinsturz der Pagode 1987 wurde eine unterirdische Schatzkammer entdeckt. Darin fanden sich vier Fingerknochen Gautama Buddhas, von denen schon alte Berichte sprachen, sowie 400 Kleinode der Tang-Zeit: goldene Gefäße, Jade, Glas, Porzellan und andere Preziosen. Sie sind in einem dafür gebauten Museum zu sehen. Seit dem Fund fließen die Spenden von Gläubigen aus ganz Ostasien derart üppig, dass neben das alte Kloster ein neues gesetzt werden konnte, und dies ist ein Monument buddhistischer Gigantomanie: Ein 1230 m langer Vorplatz führt auf einen rautenförmigen, ca. 148 m hohen Riesenbau zu, der entsprechend riesige Bildnisse birgt.

    Shaanxis ältestes Buddhakloster (gegründet Ende der Han-Zeit) ist eine doppelte Attraktion: Nach dem Teileinsturz der Pagode 1987 wurde eine unterirdische Schatzkammer entdeckt. Darin fanden sich vier Fingerknochen Gautama Buddhas, von denen schon alte Berichte sprachen, sowie 400 Kleinode der Tang-Zeit: goldene Gefäße, Jade, Glas, Porzellan und andere Preziosen. Sie sind in einem dafür gebauten Museum zu sehen. Seit dem Fund fließen die Spenden von Gläubigen aus ganz Ostasien derart üppig, dass neben das alte Kloster ein neues gesetzt werden konnte, und dies ist ein Monument buddhistischer Gigantomanie: Ein 1230 m langer Vorplatz führt auf einen rautenförmigen, ca. 148 m hohen Riesenbau zu, der entsprechend riesige Bildnisse birgt.


  • Defachang

    Restaurants
    • regional

    Ein altbewährter Spezialist für gefüllte Teigtaschen in allen Variationen. Sie sind in Form abwechslungsreicher Menüs erhältlich - auch für Einzelgäste. Dazu sollte man den milden Mijiu probieren, eine Reisweinspezialität der Gegend.

    Ein altbewährter Spezialist für gefüllte Teigtaschen in allen Variationen. Sie sind in Form abwechslungsreicher Menüs erhältlich - auch für Einzelgäste. Dazu sollte man den milden Mijiu probieren, eine Reisweinspezialität der Gegend.


  • Shaanxi Grand Opera House

    Architektonische Highlights

    Dieses Theater wurde 1998 eingeweiht. Im Inneren beeindrucken die handgemalten Bühnenbilder.

    Dieses Theater wurde 1998 eingeweiht. Im Inneren beeindrucken die handgemalten Bühnenbilder.


  • Huaqing Chi

    Touristenattraktionen

    Das Thermalbad mit gepflegtem Park ist seit alters ein beliebtes Ausflugsziel. Schon die die alten Herrscher von den Zhou-Königen bis zu den Tang-Kaisern entspannten sich hier. In den 1980er-Jahren förderten Ausgrabungen große Steinbecken aus der Tang-Zeit sowie die Fundamente von Badehäusern zutage. Die Gebäude wurden in etwas vergrößertem Maßstab an derselben Stelle im Tang-Stil neu errichtet, in ihnen sind die Reste der kaiserlichen Thermen zu besichtigen. Eine Ausstellung zeigt weitere Funde. Am Hang sprudelt das Quellwasser in ein Becken. Eine Gedenkstätte im Park erinnert an den berühmten Xi'an-Zwischenfall vom Dezember 1936.Damals wurde der Politiker Chiang Kai-shek, ein Gegner Maos, hier von einem seiner Generäle festgesetzt, der ihm die Zustimmung zu einem antijapanischen Bündnis mit den Kommunisten abpressen wollte.

    Das Thermalbad mit gepflegtem Park ist seit alters ein beliebtes Ausflugsziel. Schon die die alten Herrscher von den Zhou-Königen bis zu den Tang-Kaisern entspannten sich hier. In den 1980er-Jahren förderten Ausgrabungen große Steinbecken aus der Tang-Zeit sowie die Fundamente von Badehäusern zutage. Die Gebäude wurden in etwas vergrößertem Maßstab an derselben Stelle im Tang-Stil neu errichtet, in ihnen sind die Reste der kaiserlichen Thermen zu besichtigen. Eine Ausstellung zeigt weitere Funde. Am Hang sprudelt das Quellwasser in ein Becken. Eine Gedenkstätte im Park erinnert an den berühmten Xi'an-Zwischenfall vom Dezember 1936.Damals wurde der Politiker Chiang Kai-shek, ein Gegner Maos, hier von einem seiner Generäle festgesetzt, der ihm die Zustimmung zu einem antijapanischen Bündnis mit den Kommunisten abpressen wollte.


  • Xian gulou

    Architektonische Highlights

    Dieser Trommelturm steht am Westende eines neu angelegten Platzes im Zentrum der Stadt. Hier befindet sich auch ein Glockenturmjüngeren Baudatums (1582). Glocke und Trommel verkündeten einst die Tages- und Nachtzeiten.

    • West Street, 710003 Xi'an

    Dieser Trommelturm steht am Westende eines neu angelegten Platzes im Zentrum der Stadt. Hier befindet sich auch ein Glockenturmjüngeren Baudatums (1582). Glocke und Trommel verkündeten einst die Tages- und Nachtzeiten.

    • West Street, 710003 Xi'an

  • Hua Shan

    Landschaftliche Highlights
    • © WeiShen, Shutterstock

    Der Westberg ist der steilste der fünf heiligen Berge Chinas. Zwar ist keine Bergsteigerausrüstung nötig, sehr wohl aber Schwindelfreiheit und eine Portion Mut, um über die waghalsigen Pfade hinaufzuklettern. Oben befinden sich kleine daoistische Klöster auf den Felsgraten, und man hat eine phantastische Aussicht in das Wie-Tal.

    • Huayin
    • © WeiShen, Shutterstock

    Der Westberg ist der steilste der fünf heiligen Berge Chinas. Zwar ist keine Bergsteigerausrüstung nötig, sehr wohl aber Schwindelfreiheit und eine Portion Mut, um über die waghalsigen Pfade hinaufzuklettern. Oben befinden sich kleine daoistische Klöster auf den Felsgraten, und man hat eine phantastische Aussicht in das Wie-Tal.

    • Huayin

  • Xian Zhonglou

    Architektonische Highlights

    Dieser Glockenturm steht seit 1582 im Zentrum der mingzeitlichen Stadt: Die Hauptstraßen führen von den Stadttoren auf ihn zu. Oben hängt noch die große Glocke. Mehrmals täglich werden dort kleine Konzerte klassisch-chinesischer Musik gegeben. Am Westende des neu angelegten zentralen Platzes steht außerdem ein älterer Trommelturm. Glocke und Trommel verkündeten einst die Tages- und Nachtzeiten.

    Dieser Glockenturm steht seit 1582 im Zentrum der mingzeitlichen Stadt: Die Hauptstraßen führen von den Stadttoren auf ihn zu. Oben hängt noch die große Glocke. Mehrmals täglich werden dort kleine Konzerte klassisch-chinesischer Musik gegeben. Am Westende des neu angelegten zentralen Platzes steht außerdem ein älterer Trommelturm. Glocke und Trommel verkündeten einst die Tages- und Nachtzeiten.


  • Small Wild Goose Pagoda

    Architektonische Highlights
    • © RPBaiao, Shutterstock

    Auch die kleine Schwester der Großen Wildganspagode diente als Sutrenbibliothek. Der heute 43 m hohe Turm von 709 verlor im 16.Jh. bei zwei Erdbeben seine Spitze. Am Rand des Parks, der die Pagode umgibt, steht das Xi'an-Museum mit einer Sammlung zur Stadtgeschichte.

    • Youyi West Road 72, 710065 Xian Shi
    • © RPBaiao, Shutterstock

    Auch die kleine Schwester der Großen Wildganspagode diente als Sutrenbibliothek. Der heute 43 m hohe Turm von 709 verlor im 16.Jh. bei zwei Erdbeben seine Spitze. Am Rand des Parks, der die Pagode umgibt, steht das Xi'an-Museum mit einer Sammlung zur Stadtgeschichte.

    • Youyi West Road 72, 710065 Xian Shi

  • Giant Wild Goose Pagoda

    Touristenattraktionen
    • © chuyuss, Shutterstock

    Auf dem Vorplatz der Großen Wildganspagode tanzen abends die Fontänen zu Musik – eine sehr aufwendige und sehenswerte Schau.

    • © chuyuss, Shutterstock

    Auf dem Vorplatz der Großen Wildganspagode tanzen abends die Fontänen zu Musik – eine sehr aufwendige und sehenswerte Schau.