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Ratanakkiri Sehenswertes & Restaurants






Landschaftliche Highlights
Landschaftliche Highlights
Restaurants
Geographical
Touristenattraktionen
Virachey National Park
Landschaftliche Highlights © Jemma Mae, Shutterstock
Morgens rufen die Gibbons, nachts zirpen die Grillen, während man in der Hängematte unterm Sternenhimmel baumelt. Über Hängebrücken oder per Kajak und Floß geht es durch den Dschungel und über Flüsse mit „Apocalypse-now“-Atmosphäre nahe dem einstigen Ho-Chi-Minh-Pfad und in abgelegene Khmer-Loeu-Dörfer – die Trekkingtouren durch den Virachey-Nationalpark (ca. 50 km nördlich von Ban Lung) verheißen intensive Naturerlebnisse und Abenteuer. Allerdings sind die Preise hierfür enorm angestiegen, liegen inzwischen sogar höher als vergleichsbare Touren etwa im ansonsten teureren Thailand. Der Nationalpark ist der landesweit größte (3325 km²), bestehend aus dichten Wäldern und Grassavanne, höchste Erhebung ist der Phnom Yak Youk (1500 m). Auf einem einwöchigen Treck durch die abgelegene Phnom Veal Thom Wilderness besteht die beste Chance, Sambar-Wild und Muntiak-Hirschen, Gibbons, seltenen Douc-Languren sowie Nashornvögeln zu begegnen. Tiger, Elefanten oder das Kouprey-Wildrind lassen sich eher selten blicken. Angenehmste Trekkingzeit: Dez.–Mai, unbedingt an Malariaschutz denken (Mückenlotion, langärmelige helle Kleidung, Notfallmedikament) und keinesfalls Metallgegenstände anfassen – es könnten Bombenreste sein!
- Veun Sai
© Jemma Mae, Shutterstock
Morgens rufen die Gibbons, nachts zirpen die Grillen, während man in der Hängematte unterm Sternenhimmel baumelt. Über Hängebrücken oder per Kajak und Floß geht es durch den Dschungel und über Flüsse mit „Apocalypse-now“-Atmosphäre nahe dem einstigen Ho-Chi-Minh-Pfad und in abgelegene Khmer-Loeu-Dörfer – die Trekkingtouren durch den Virachey-Nationalpark (ca. 50 km nördlich von Ban Lung) verheißen intensive Naturerlebnisse und Abenteuer. Allerdings sind die Preise hierfür enorm angestiegen, liegen inzwischen sogar höher als vergleichsbare Touren etwa im ansonsten teureren Thailand. Der Nationalpark ist der landesweit größte (3325 km²), bestehend aus dichten Wäldern und Grassavanne, höchste Erhebung ist der Phnom Yak Youk (1500 m). Auf einem einwöchigen Treck durch die abgelegene Phnom Veal Thom Wilderness besteht die beste Chance, Sambar-Wild und Muntiak-Hirschen, Gibbons, seltenen Douc-Languren sowie Nashornvögeln zu begegnen. Tiger, Elefanten oder das Kouprey-Wildrind lassen sich eher selten blicken. Angenehmste Trekkingzeit: Dez.–Mai, unbedingt an Malariaschutz denken (Mückenlotion, langärmelige helle Kleidung, Notfallmedikament) und keinesfalls Metallgegenstände anfassen – es könnten Bombenreste sein!
- Veun Sai
Yeak Laom
Landschaftliche Highlights © demamiel62, Shutterstock
Der Boeung Yaklom ist ein kreisrunder, blauer See vulkanischen Ursprungs, der in einer dicht bewaldeten Idylle liegt. Von drei Plattformen kann man ein Bad nehmen (angesichts der hier – züchtig gekleidet – badenden und picknickenden Khmer sollten Frauen im Sarong bzw. in Shorts und T-Shirt baden). Ein Weg führt nach rechts zum kleinen Cultural and Environmental Center mit Ausstellung, Alltagsgegenständen der Jarai und Tampuan und Souvenirstand.
- Krong Ban Lung, Ban Lung (Ratanakiri)
© demamiel62, Shutterstock
Der Boeung Yaklom ist ein kreisrunder, blauer See vulkanischen Ursprungs, der in einer dicht bewaldeten Idylle liegt. Von drei Plattformen kann man ein Bad nehmen (angesichts der hier – züchtig gekleidet – badenden und picknickenden Khmer sollten Frauen im Sarong bzw. in Shorts und T-Shirt baden). Ein Weg führt nach rechts zum kleinen Cultural and Environmental Center mit Ausstellung, Alltagsgegenständen der Jarai und Tampuan und Souvenirstand.
- Krong Ban Lung, Ban Lung (Ratanakiri)
Pteas Bay Khmer Restaurant
Restaurants- international
Ländlich-schlichtes Lokal mit Veranda am Südwest-Ufer des Kanseng-See. Man kann gut frühstücken, es gibt einige westliche Gerichte und typische Khmer-Speisen.
Ländlich-schlichtes Lokal mit Veranda am Südwest-Ufer des Kanseng-See. Man kann gut frühstücken, es gibt einige westliche Gerichte und typische Khmer-Speisen.
Ratanakiri
Geographical © Lukiyanova Natalia frenta, Shutterstock
Ein Dutzend verschiedener Hochlandstämme lebt in Ratanakiri (ca. 60 000 Angehörige), z. B. die Tampuan, Kreung, Jarai und Brou. Hier stoßen moderne Zeiten auf teils noch archaischen Alltag und Traditionen wie Brandrodung und Jagd mit Giftpfeilen. Nahe Ban Lung trägt die modebewusste Khmer-Loeu-Frau heutzutage Sarong mit Oberteil oder wenigstens Büstenhalter und nur noch wenige ältere Brou-Frauen sind an den Tätowierungen im Gesicht und an ihren schweren Ohrringen zu erkennen. Der Glaube an Wasser-, Feuerund Waldgeister sowie Wasserbüffel Opfer und Ahnenkult sind noch verbreitet. Man schläft z. B. mit dem Kopf nach Osten und auch die Reisweinkrüge, der Schatz eines jeden Hauses, werden in der östlichen Ecke des Hauses deponiert, weil im Osten die Geister wohnen. Die traditionellen Bambushäuser werden allmählich von den Khmer-typischen Stelzenhütten oder Steinhäusern verdrängt. Auffallend in den Kreung-Dörfern sind die fragil wirkenden „Boys“-Hütten auf bis 5 m hohen Pfählen (nur Nov.–April) und die kleineren „Girls“- Hütten, in denen sich Jungen und Mädchen in der Pubertät treffen. Gegenüber Fremden sind die Kreung sehr scheu: Bitte die Kinder keinesfalls fotografieren – sie glauben, ihr Geist wird auf einem Foto gefangen! Empfehlenswerte Dörfer für Tagesausflüge sind für die Kreung-Kultur z. B. Krala und Kres sowie La Ak (Ochum-Bezirk), die Tampuan-Dörfer La En Kraen und Katae mit erhaltenen Langhäusern auf Stelzen (60 km nordöstlich bei Andong Meas) sowie die Jarai-Häuser in Borkeo. Touren organisiert die holländisch-kambodschanische Agentur DutchCo Trekking Tours, die auch Kanutouren anbieten.
- Ban Lung (Ratanakiri)
© Lukiyanova Natalia frenta, Shutterstock
Ein Dutzend verschiedener Hochlandstämme lebt in Ratanakiri (ca. 60 000 Angehörige), z. B. die Tampuan, Kreung, Jarai und Brou. Hier stoßen moderne Zeiten auf teils noch archaischen Alltag und Traditionen wie Brandrodung und Jagd mit Giftpfeilen. Nahe Ban Lung trägt die modebewusste Khmer-Loeu-Frau heutzutage Sarong mit Oberteil oder wenigstens Büstenhalter und nur noch wenige ältere Brou-Frauen sind an den Tätowierungen im Gesicht und an ihren schweren Ohrringen zu erkennen. Der Glaube an Wasser-, Feuerund Waldgeister sowie Wasserbüffel Opfer und Ahnenkult sind noch verbreitet. Man schläft z. B. mit dem Kopf nach Osten und auch die Reisweinkrüge, der Schatz eines jeden Hauses, werden in der östlichen Ecke des Hauses deponiert, weil im Osten die Geister wohnen. Die traditionellen Bambushäuser werden allmählich von den Khmer-typischen Stelzenhütten oder Steinhäusern verdrängt. Auffallend in den Kreung-Dörfern sind die fragil wirkenden „Boys“-Hütten auf bis 5 m hohen Pfählen (nur Nov.–April) und die kleineren „Girls“- Hütten, in denen sich Jungen und Mädchen in der Pubertät treffen. Gegenüber Fremden sind die Kreung sehr scheu: Bitte die Kinder keinesfalls fotografieren – sie glauben, ihr Geist wird auf einem Foto gefangen! Empfehlenswerte Dörfer für Tagesausflüge sind für die Kreung-Kultur z. B. Krala und Kres sowie La Ak (Ochum-Bezirk), die Tampuan-Dörfer La En Kraen und Katae mit erhaltenen Langhäusern auf Stelzen (60 km nordöstlich bei Andong Meas) sowie die Jarai-Häuser in Borkeo. Touren organisiert die holländisch-kambodschanische Agentur DutchCo Trekking Tours, die auch Kanutouren anbieten.
- Ban Lung (Ratanakiri)
Katieng Waterfall
Landschaftliche Highlights © demamiel62, Shutterstock
Der 10 m hohe Katieng-Wasserfall mit Badepools beeindruckt weniger durch seine Höhe als durch die Möglichkeit, sich seiner Kaskade auf dem Rücken eines Elefanten zu nähern.
- Lbang Pir
© demamiel62, Shutterstock
Der 10 m hohe Katieng-Wasserfall mit Badepools beeindruckt weniger durch seine Höhe als durch die Möglichkeit, sich seiner Kaskade auf dem Rücken eines Elefanten zu nähern.
- Lbang Pir
Banlung
GeographicalIn der Provinz Ratanakiri im nordöstlichsten Landeswinkel siedeln zu 80 Prozent ethnische Minderheiten: die Khmer Loeu, die von ihren kargen Erträgen auf Reis- und Gemüsefeldern leben und teilweise noch die animistischen Traditionen ihrer Ahnen praktizieren.
- Krong Ban Lung
In der Provinz Ratanakiri im nordöstlichsten Landeswinkel siedeln zu 80 Prozent ethnische Minderheiten: die Khmer Loeu, die von ihren kargen Erträgen auf Reis- und Gemüsefeldern leben und teilweise noch die animistischen Traditionen ihrer Ahnen praktizieren.
- Krong Ban Lung
Kachanh Waterfall
Landschaftliche Highlights © demamiel62, Shutterstock
Am fotogenen 20 m hohen Kachang vergnügen sich die Khmer vor allem an Wochenenden beim Duschen und Baden im großen Naturpool.
- Krong Ban Lung
© demamiel62, Shutterstock
Am fotogenen 20 m hohen Kachang vergnügen sich die Khmer vor allem an Wochenenden beim Duschen und Baden im großen Naturpool.
- Krong Ban Lung
Cha Ong Waterfall, Ratanakiri
Landschaftliche Highlights © Vladimir Zhoga, Shutterstock
Mit romantischer Kaskade rauscht der 20 m hohe Cha Ong beim gleichnamigen Dorf abwärts durch eine dichte Dschungelkulisse – hier kann man sogar hinter dem Wasserschleier picknicken, mit den Khmern Reiswein trinken oder an der steilen Treppe zum Badepool hinabklettern.
- Cha Ŭng Kau
© Vladimir Zhoga, Shutterstock
Mit romantischer Kaskade rauscht der 20 m hohe Cha Ong beim gleichnamigen Dorf abwärts durch eine dichte Dschungelkulisse – hier kann man sogar hinter dem Wasserschleier picknicken, mit den Khmern Reiswein trinken oder an der steilen Treppe zum Badepool hinabklettern.
- Cha Ŭng Kau
Tampuan-Friedhof
TouristenattraktionenDie Jarai und Tampuan sind bekannt für ihre Beerdigungsrituale. Der Besuch auf einem für Touristen zugänglichen Tampuan-Friedhof ist nichts für Zartbesaitete.
- Kachon Street, Ban Lung
Die Jarai und Tampuan sind bekannt für ihre Beerdigungsrituale. Der Besuch auf einem für Touristen zugänglichen Tampuan-Friedhof ist nichts für Zartbesaitete.
- Kachon Street, Ban Lung