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Punjab

Punjab Sehenswertes & Restaurants

Harmandir Sahib
Architektonische Highlights
Amritsar
Amritsar
Geographical
Amritsar
Crystal Restaurant
Restaurants
Amritsar
Kesar Da Dhaba
Restaurants
Amritsar
Attari - Wagah Border
Touristenattraktionen
Hardo Rattan
Jallianwallah Bagh
Museen
Amritsar

    Architektonische Highlights

    Geographical

    Restaurants

    Touristenattraktionen

    Architektonische Highlights

    Geographical

    Restaurants

    Touristenattraktionen

    Museen


  • Harmandir Sahib

    Architektonische Highlights
    • © Dmitry Rukhlenko, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Kochen in der Karmaküche

    Wenn du deine Schuhe und Strümpfe abgegeben und deine Hände und Füße im Wasserlauf am Eingang gewaschen hast, erwartet dich ein Meer aus Pilgern mit orangefarbenen Kopftüchern und Turbanen in allen erdenklichen Farben. Kontrastreich heben sie sich ab von den sahneweißen Palastbauten, die den See, den „Nektar der Unsterblichkeit“, umgeben. Der wie eine übergroße Schatzschatulle wirkende, mit 750 kg reinem Blattgold überzogene Tempel Hari Mandir spiegelt sich im blaugrünen Wasser. Ein Brückensteg führt ins Allerheiligste. Auf dem mit Malereien und kostbaren Teppichen umgebenen Podest thront schließlich das heilige Buch, Granth Sahib. Jeden Morgen wird es zeremoniell aus dem Akhal Takht – dort sitzt die Tempelleitung – hingetragen. Stunde um Stunde wird daraus rezitiert, begleitet von meditativer Musik, die überall aus Lautsprechern ertönt. Der Goldene Tempel heißt jeden willkommen, egal welcher Religion und Nationalität. Dies symbolisieren die Tempeltüren, die in alle vier Himmelsrichtungen zeigen. Offen für alle ist auch die Tempelküche, in der jeden Tag Abertausende Pilger mit Dhal und Fladenbrot verköstigt werden– kostenlos. Reih dich doch ein in die Warteschlange. Oder du schnappst dir einfach ein Messer und gesellst dich zur Knoblauchgruppe. Egal ob für ein paar Stunden oder Tage, freiwillige Helfer für die Zubereitung der 100 000 Mahlzeiten pro Tag sind in der größten Kantine der Welt gerne gesehen. Gut fürs Karma! Ein ebenso unvergessliches Erlebnis ist es, die Nacht unter den Arkaden entlang des Sees zu verbringen. Oder du schläfst in einem der Pilger-Gästehäuser (Gurdwaras). Im Sri Guru Ram Das Niwas und Sri Guru Nanak Niwas sowie dem New Akal Rest House kannst du bis zu drei Nächte gegen eine Spende übernachten.

    • © Dmitry Rukhlenko, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Kochen in der Karmaküche

    Wenn du deine Schuhe und Strümpfe abgegeben und deine Hände und Füße im Wasserlauf am Eingang gewaschen hast, erwartet dich ein Meer aus Pilgern mit orangefarbenen Kopftüchern und Turbanen in allen erdenklichen Farben. Kontrastreich heben sie sich ab von den sahneweißen Palastbauten, die den See, den „Nektar der Unsterblichkeit“, umgeben. Der wie eine übergroße Schatzschatulle wirkende, mit 750 kg reinem Blattgold überzogene Tempel Hari Mandir spiegelt sich im blaugrünen Wasser. Ein Brückensteg führt ins Allerheiligste. Auf dem mit Malereien und kostbaren Teppichen umgebenen Podest thront schließlich das heilige Buch, Granth Sahib. Jeden Morgen wird es zeremoniell aus dem Akhal Takht – dort sitzt die Tempelleitung – hingetragen. Stunde um Stunde wird daraus rezitiert, begleitet von meditativer Musik, die überall aus Lautsprechern ertönt. Der Goldene Tempel heißt jeden willkommen, egal welcher Religion und Nationalität. Dies symbolisieren die Tempeltüren, die in alle vier Himmelsrichtungen zeigen. Offen für alle ist auch die Tempelküche, in der jeden Tag Abertausende Pilger mit Dhal und Fladenbrot verköstigt werden– kostenlos. Reih dich doch ein in die Warteschlange. Oder du schnappst dir einfach ein Messer und gesellst dich zur Knoblauchgruppe. Egal ob für ein paar Stunden oder Tage, freiwillige Helfer für die Zubereitung der 100 000 Mahlzeiten pro Tag sind in der größten Kantine der Welt gerne gesehen. Gut fürs Karma! Ein ebenso unvergessliches Erlebnis ist es, die Nacht unter den Arkaden entlang des Sees zu verbringen. Oder du schläfst in einem der Pilger-Gästehäuser (Gurdwaras). Im Sri Guru Ram Das Niwas und Sri Guru Nanak Niwas sowie dem New Akal Rest House kannst du bis zu drei Nächte gegen eine Spende übernachten.


  • Amritsar

    Geographical
    • © Singh Virender, Shutterstock

    Relativ wohlhabend ist Amritsar wegen seiner fruchtbaren Äcker und Gärten, seines Reichtums an Früchten, Wolle und Gewürzen. Die Stadt ist aber vor allem berühmt als heiliger Ort der Sikhs, die im Punjab die Mehrheit der Bevölkerung stellen. Mit dem für die Sikh typischen Kampfgeist, Engagement und Organisationstalent haben sie die Region zu Reichtum geführt. Dass Frömmigkeit Lebensgenuss und Liebe zur Schönheit nicht ausschließt, sieht man den Straßen und Häusern, Tempeln, Moscheen, Parks und Gärten der Stadt an. Mindestens einmal im Leben sucht jeder Sikh den Goldenen Tempel auf, der heute glücklicherweise wieder ein friedlicher Ort ist. 1984 hatten militante Sikh-Separatisten, die für die Autonomie des Punjab kämpften, den Tempel besetzt. Unter Einsatz von Panzern ließ die Regierung den Tempelbezirk stürmen, es kam zu einem Blutbad und landesweiten Unruhen.

    • Amritsar
    • © Singh Virender, Shutterstock

    Relativ wohlhabend ist Amritsar wegen seiner fruchtbaren Äcker und Gärten, seines Reichtums an Früchten, Wolle und Gewürzen. Die Stadt ist aber vor allem berühmt als heiliger Ort der Sikhs, die im Punjab die Mehrheit der Bevölkerung stellen. Mit dem für die Sikh typischen Kampfgeist, Engagement und Organisationstalent haben sie die Region zu Reichtum geführt. Dass Frömmigkeit Lebensgenuss und Liebe zur Schönheit nicht ausschließt, sieht man den Straßen und Häusern, Tempeln, Moscheen, Parks und Gärten der Stadt an. Mindestens einmal im Leben sucht jeder Sikh den Goldenen Tempel auf, der heute glücklicherweise wieder ein friedlicher Ort ist. 1984 hatten militante Sikh-Separatisten, die für die Autonomie des Punjab kämpften, den Tempel besetzt. Unter Einsatz von Panzern ließ die Regierung den Tempelbezirk stürmen, es kam zu einem Blutbad und landesweiten Unruhen.

    • Amritsar

  • Crystal Restaurant

    Restaurants
    • international

    Amritsaris wählen das Crystal, wenn es ein besonderer Abend werden soll. Probier unbedingt die cremigen Currys! Es gibt auch Europäisches und Chinesisches auf der Karte.

    Amritsaris wählen das Crystal, wenn es ein besonderer Abend werden soll. Probier unbedingt die cremigen Currys! Es gibt auch Europäisches und Chinesisches auf der Karte.


  • Kesar Da Dhaba

    Restaurants
    • indisch

    Unscheinbar in einer kleinen Gasse, lässt man sich hier Kichererbsencurry, Paranthas und Dal schmecken. Die Schärfe der Gerichte spülst du mit einem Lassi hinunter.

    Unscheinbar in einer kleinen Gasse, lässt man sich hier Kichererbsencurry, Paranthas und Dal schmecken. Die Schärfe der Gerichte spülst du mit einem Lassi hinunter.


  • Attari - Wagah Border

    Touristenattraktionen

    „Hindustan Zindabad!“ ruft der Einpeitscher in sein Mikrofon, „Lang lebe Hindustan“ ertönt es enthusiastisch aus 13 000 Kehlen zurück. So viele Menschen haben Platz auf den Tribünen, die in einem abgesperrten Bereich entlang der Straßen und Plätze zwischen Wagah (Indien) und Attari (Pakistan) errichtet wurden, wo die Grenze zwischen den beiden Erzfeinden verläuft. Seit 1959 wird die Grenzschließung jeden Tag in diesem stadiumähnlichen Veranstaltungsort mit einem ganz besonderen Schauspiel zelebriert.

    „Hindustan Zindabad!“ ruft der Einpeitscher in sein Mikrofon, „Lang lebe Hindustan“ ertönt es enthusiastisch aus 13 000 Kehlen zurück. So viele Menschen haben Platz auf den Tribünen, die in einem abgesperrten Bereich entlang der Straßen und Plätze zwischen Wagah (Indien) und Attari (Pakistan) errichtet wurden, wo die Grenze zwischen den beiden Erzfeinden verläuft. Seit 1959 wird die Grenzschließung jeden Tag in diesem stadiumähnlichen Veranstaltungsort mit einem ganz besonderen Schauspiel zelebriert.


  • Jallianwallah Bagh

    Museen

    2000 gewaltlos demonstrierende Männer und Frauen ließ der britische General Dyer am 13.April 1919 töten oder verwunden, in einem ummauerten Hof ohne Fluchtmöglichkeiten. Ein Museum dokumentiert das Massaker, das, ganz im Gegensatz zu Dyers Absicht, den indischen Widerstandswillen stärkte. Das Memorial wurde 2000 neu gestaltet.

    2000 gewaltlos demonstrierende Männer und Frauen ließ der britische General Dyer am 13.April 1919 töten oder verwunden, in einem ummauerten Hof ohne Fluchtmöglichkeiten. Ein Museum dokumentiert das Massaker, das, ganz im Gegensatz zu Dyers Absicht, den indischen Widerstandswillen stärkte. Das Memorial wurde 2000 neu gestaltet.