© Pathankot, shutterstock

Reiseführer
Punjab

Punjab Sehenswertes & Restaurants

Harmandir Sahib
Architektonische Highlights
Amritsar
Amritsar
Geographical
Amritsar
Crystal Restaurant
Restaurants
Amritsar
Kesar Da Dhaba
Restaurants
Amritsar
Attari - Wagah Border
Touristenattraktionen
Hardo Rattan
Jallianwallah Bagh
Museen
Amritsar

    Architektonische Highlights

    Geographical

    Restaurants

    Touristenattraktionen

    Architektonische Highlights

    Geographical

    Restaurants

    Touristenattraktionen

    Museen


  • Harmandir Sahib

    Architektonische Highlights
    • © Dmitry Rukhlenko, Thinkstock

    Sein Standort ist symbolisch: in einem künstlichen, rechteckigen See, dem "Nektar der Unsterblichkeit", nach dem die Stadt ihren Namen bekam. Ein Brückensteg führt zum Tempel (Hari Mandir) hinüber. Am Ufer steht der Akhal Takht, der Sitz der religiösen Leitung der Sikhs. Jeden Morgen wird das heilige Buch Granth Sahib zeremoniell aus dem Akhal Takhat in den Goldenen Tempel getragen, wo Stunde um Stunde laut daraus gelesen wird. Meditative Musik ertönt, bunt gekleidete Pilgerbestaunen das Heiligtum. Keine Götterbilder, aber Malereien, kostbare Teppiche und Vorhänge, Einlegearbeiten an Wänden und Pfeilern umgeben das Podest des Granth Sahibs. Willkommen sind auch Andersgläubige. Als Symbol der Offenheit hat der 1589 erbaute, nach muslimischer Zerstörung um 1800 wiedererbaute Tempel Türen nach allen Himmelsrichtungen. Tempelbesucher geben ihre Schuhe und Strümpfe in Verwahrung, ebenso Zigaretten, größere Taschen und Rucksäcke. Du musst den Kopf bedecken (Mützen werden ausgeliehen) und Füße und Hände in fließendem Wasser reinigen.

    • © Dmitry Rukhlenko, Thinkstock

    Sein Standort ist symbolisch: in einem künstlichen, rechteckigen See, dem "Nektar der Unsterblichkeit", nach dem die Stadt ihren Namen bekam. Ein Brückensteg führt zum Tempel (Hari Mandir) hinüber. Am Ufer steht der Akhal Takht, der Sitz der religiösen Leitung der Sikhs. Jeden Morgen wird das heilige Buch Granth Sahib zeremoniell aus dem Akhal Takhat in den Goldenen Tempel getragen, wo Stunde um Stunde laut daraus gelesen wird. Meditative Musik ertönt, bunt gekleidete Pilgerbestaunen das Heiligtum. Keine Götterbilder, aber Malereien, kostbare Teppiche und Vorhänge, Einlegearbeiten an Wänden und Pfeilern umgeben das Podest des Granth Sahibs. Willkommen sind auch Andersgläubige. Als Symbol der Offenheit hat der 1589 erbaute, nach muslimischer Zerstörung um 1800 wiedererbaute Tempel Türen nach allen Himmelsrichtungen. Tempelbesucher geben ihre Schuhe und Strümpfe in Verwahrung, ebenso Zigaretten, größere Taschen und Rucksäcke. Du musst den Kopf bedecken (Mützen werden ausgeliehen) und Füße und Hände in fließendem Wasser reinigen.


  • Amritsar

    Geographical
    • © Singh Virender, Shutterstock

    Relativ wohlhabend ist Amritsar wegen seiner fruchtbaren Äcker und Gärten, seines Reichtums an Früchten, Wolle und Gewürzen. Die Stadt ist aber vor allem berühmt als heiliger Ort der Sikhs, die im Punjab die Mehrheit der Bevölkerung stellen. Mit dem für die Sikh typischen Kampfgeist, Engagement und Organisationstalent haben sie die Region zu Reichtum geführt. Dass Frömmigkeit Lebensgenuss und Liebe zur Schönheit nicht ausschließt, sieht man den Straßen und Häusern, Tempeln, Moscheen, Parks und Gärten der Stadt an. Mindestens einmal im Leben sucht jeder Sikh den Goldenen Tempel auf, der heute glücklicherweise wieder ein friedlicher Ort ist. 1984 hatten militante Sikh-Separatisten, die für die Autonomie des Punjab kämpften, den Tempel besetzt. Unter Einsatz von Panzern ließ die Regierung den Tempelbezirk stürmen, es kam zu einem Blutbad und landesweiten Unruhen.

    • Amritsar
    • © Singh Virender, Shutterstock

    Relativ wohlhabend ist Amritsar wegen seiner fruchtbaren Äcker und Gärten, seines Reichtums an Früchten, Wolle und Gewürzen. Die Stadt ist aber vor allem berühmt als heiliger Ort der Sikhs, die im Punjab die Mehrheit der Bevölkerung stellen. Mit dem für die Sikh typischen Kampfgeist, Engagement und Organisationstalent haben sie die Region zu Reichtum geführt. Dass Frömmigkeit Lebensgenuss und Liebe zur Schönheit nicht ausschließt, sieht man den Straßen und Häusern, Tempeln, Moscheen, Parks und Gärten der Stadt an. Mindestens einmal im Leben sucht jeder Sikh den Goldenen Tempel auf, der heute glücklicherweise wieder ein friedlicher Ort ist. 1984 hatten militante Sikh-Separatisten, die für die Autonomie des Punjab kämpften, den Tempel besetzt. Unter Einsatz von Panzern ließ die Regierung den Tempelbezirk stürmen, es kam zu einem Blutbad und landesweiten Unruhen.

    • Amritsar

  • Crystal Restaurant

    Restaurants
    • international

    Amritsaris wählen das Crystal, wenn es ein besonderer Abend werden soll. Probier unbedingt die cremigen Currys! Es gibt auch Europäisches und Chinesisches auf der Karte.

    Amritsaris wählen das Crystal, wenn es ein besonderer Abend werden soll. Probier unbedingt die cremigen Currys! Es gibt auch Europäisches und Chinesisches auf der Karte.


  • Kesar Da Dhaba

    Restaurants
    • indisch

    Unscheinbar in einer kleinen Gasse, lässt man sich hier Kichererbsencurry, Paranthas und Dal schmecken. Die Schärfe der Gerichte spülst du mit einem Lassi hinunter.

    Unscheinbar in einer kleinen Gasse, lässt man sich hier Kichererbsencurry, Paranthas und Dal schmecken. Die Schärfe der Gerichte spülst du mit einem Lassi hinunter.


  • Attari - Wagah Border

    Touristenattraktionen

    „Hindustan Zindabad!“ ruft der Einpeitscher in sein Mikrofon, „Lang lebe Hindustan“ ertönt es enthusiastisch aus 13 000 Kehlen zurück. So viele Menschen haben Platz auf den Tribünen, die in einem abgesperrten Bereich entlang der Straßen und Plätze zwischen Wagah (Indien) und Attari (Pakistan) errichtet wurden, wo die Grenze zwischen den beiden Erzfeinden verläuft. Seit 1959 wird die Grenzschließung jeden Tag in diesem stadiumähnlichen Veranstaltungsort mit einem ganz besonderen Schauspiel zelebriert.

    „Hindustan Zindabad!“ ruft der Einpeitscher in sein Mikrofon, „Lang lebe Hindustan“ ertönt es enthusiastisch aus 13 000 Kehlen zurück. So viele Menschen haben Platz auf den Tribünen, die in einem abgesperrten Bereich entlang der Straßen und Plätze zwischen Wagah (Indien) und Attari (Pakistan) errichtet wurden, wo die Grenze zwischen den beiden Erzfeinden verläuft. Seit 1959 wird die Grenzschließung jeden Tag in diesem stadiumähnlichen Veranstaltungsort mit einem ganz besonderen Schauspiel zelebriert.


  • Jallianwallah Bagh

    Museen

    2000 gewaltlos demonstrierende Männer und Frauen ließ der britische General Dyer am 13.April 1919 töten oder verwunden, in einem ummauerten Hof ohne Fluchtmöglichkeiten. Ein Museum dokumentiert das Massaker, das, ganz im Gegensatz zu Dyers Absicht, den indischen Widerstandswillen stärkte. Das Memorial wurde 2000 neu gestaltet.

    2000 gewaltlos demonstrierende Männer und Frauen ließ der britische General Dyer am 13.April 1919 töten oder verwunden, in einem ummauerten Hof ohne Fluchtmöglichkeiten. Ein Museum dokumentiert das Massaker, das, ganz im Gegensatz zu Dyers Absicht, den indischen Widerstandswillen stärkte. Das Memorial wurde 2000 neu gestaltet.