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Vatikanstadt Sehenswertes & Restaurants









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San Pietro
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Maria hinter Panzerglas
Der Petersdom ist ein einziger Superlativ. Die Kirche bedeckt zweieinhalbmal die Fläche des Kölner Doms, misst 211 m in der Länge, 186 m an ihrer breitesten Stelle und 132 m in der Höhe. Das Gotteshaus kann 60 000 Menschen aufnehmen. 1506 beauftragte Papst Julius II. Donato Bramante mit dem Bau einer dreischiffigen Kathedrale anstelle der antiken Basilika, die Konstantin über dem Grab Petri errichtet hatte. In der 120-jährigen Baugeschichte brachten die besten Baumeister Italiens viele einander widersprechende Modelle ein: Bramante plante einen Zentralbau mit einer mächtigen Kuppel, der auf Wunsch nachfolgender Päpste in ein langschenkliges Kreuz verwandelt wurde. Das Langhaus war noch nicht fertig, als Michelangelo 1546 Bramantes Ideen wieder aufnahm und eine große Kuppel nach dem Vorbild des Florentiner Doms begann. Papst Paul V. schwebte wiederum das längste Langhaus der Christenheit vor. Er beauftragte Carlo Maderno mit dem Anbau und der Fassade, die dann aber die Sicht auf die Kuppel einschränkte. Im Kircheninnern gleich rechts stehst du vor der Heiligen Pforte, die nur in besonderen Jahren, also das nächste Mal zum Heiligen Jahr 2025.feierlich geöffnet wird. Michelangelos „Pietà“, erste Seitenkapelle rechts, steht – seit ihr 1972 jemand mutwillig die Nase abgeschlagen hatte – hinter schusssicherem Glas. Am Pfeiler des heiligen Longinius glänzt der Fuß der Bronzestatue St. Peters, ganz blank von den vielen Küssen der Pilger. Eine Marmortreppe vor dem Papstaltar führt zum Grab Petri, darüber wölbt sich der Bronzebaldachin von Bernini. Die letzte Ruhestätte von Johannes Paul II. liegt im rechten Seitenschiff. Zu den übrigen Papstgräbern gehen Treppen vom linken Seitenschiff nach unten. In der Apsis findest du zwei weitere Werke Berninis: den Kathedraaltar, der den „Heiligen Stuhl“ enthält, und das Grab des Barberini-Papsts Urban VIII. Links im Langschiff liegt der Eingang zur Sakristei und zum Vatikanschatz. Nach dem letzten Sicherheitscheck gehst du rechts vom Portikus die Treppen hoch. Dort befindet sich der Aufzug zum Dach, wo ein gutes Café mit Souvenirladen wartet, gefolgt von 320 steilen und ziemlich engen Stufen hinauf zur Laterne der Kuppel. Wie ein Vogel kannst du einen herrlichen Blick über Rom genießen, falls du nicht gerade Höhenangst hast. Bitte unbedingt dezente Kleidung tragen, d. h. schulterbedeckt und lange Hosen!
- Piazza San Pietro, 00120 Città del Vaticano
- http://www.basilicasanpietro.va/
- +39 06 6982
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Maria hinter Panzerglas
Der Petersdom ist ein einziger Superlativ. Die Kirche bedeckt zweieinhalbmal die Fläche des Kölner Doms, misst 211 m in der Länge, 186 m an ihrer breitesten Stelle und 132 m in der Höhe. Das Gotteshaus kann 60 000 Menschen aufnehmen. 1506 beauftragte Papst Julius II. Donato Bramante mit dem Bau einer dreischiffigen Kathedrale anstelle der antiken Basilika, die Konstantin über dem Grab Petri errichtet hatte. In der 120-jährigen Baugeschichte brachten die besten Baumeister Italiens viele einander widersprechende Modelle ein: Bramante plante einen Zentralbau mit einer mächtigen Kuppel, der auf Wunsch nachfolgender Päpste in ein langschenkliges Kreuz verwandelt wurde. Das Langhaus war noch nicht fertig, als Michelangelo 1546 Bramantes Ideen wieder aufnahm und eine große Kuppel nach dem Vorbild des Florentiner Doms begann. Papst Paul V. schwebte wiederum das längste Langhaus der Christenheit vor. Er beauftragte Carlo Maderno mit dem Anbau und der Fassade, die dann aber die Sicht auf die Kuppel einschränkte. Im Kircheninnern gleich rechts stehst du vor der Heiligen Pforte, die nur in besonderen Jahren, also das nächste Mal zum Heiligen Jahr 2025.feierlich geöffnet wird. Michelangelos „Pietà“, erste Seitenkapelle rechts, steht – seit ihr 1972 jemand mutwillig die Nase abgeschlagen hatte – hinter schusssicherem Glas. Am Pfeiler des heiligen Longinius glänzt der Fuß der Bronzestatue St. Peters, ganz blank von den vielen Küssen der Pilger. Eine Marmortreppe vor dem Papstaltar führt zum Grab Petri, darüber wölbt sich der Bronzebaldachin von Bernini. Die letzte Ruhestätte von Johannes Paul II. liegt im rechten Seitenschiff. Zu den übrigen Papstgräbern gehen Treppen vom linken Seitenschiff nach unten. In der Apsis findest du zwei weitere Werke Berninis: den Kathedraaltar, der den „Heiligen Stuhl“ enthält, und das Grab des Barberini-Papsts Urban VIII. Links im Langschiff liegt der Eingang zur Sakristei und zum Vatikanschatz. Nach dem letzten Sicherheitscheck gehst du rechts vom Portikus die Treppen hoch. Dort befindet sich der Aufzug zum Dach, wo ein gutes Café mit Souvenirladen wartet, gefolgt von 320 steilen und ziemlich engen Stufen hinauf zur Laterne der Kuppel. Wie ein Vogel kannst du einen herrlichen Blick über Rom genießen, falls du nicht gerade Höhenangst hast. Bitte unbedingt dezente Kleidung tragen, d. h. schulterbedeckt und lange Hosen!
- Piazza San Pietro, 00120 Città del Vaticano
- http://www.basilicasanpietro.va/
- +39 06 6982
Cappella Sistina
Architektonische Highlights © Frank Heuer, DuMont Reisebildportal
"Es ist wie die erste Reise zum Mond", hatte der Chefrestaurator der Sixtinischen Kapelle, Fabrizio Mancinelli, prophezeit, "danach wird die Kunstwelt verändert sein". Tatsächlich kam bei der Restaurierung des künstlerischen Heiligtums in den 1990er-Jahren ein ganz neuer Michelangelo zum Vorschein. Nachdem Schichten von Kerzenruß und Staub entfernt waren, erstrahlten alle Figuren der Schöpfungsgeschichte an der Decke der päpstlichen Hauskapelle in lindgrünen, helllila oder orangefarbenen Gewändern. Der größte Renaissancemaler - auch Il Divino, der "Göttliche", genannt - entpuppte sich als Manierist in Pop-Art-Farben. Die Kunstwelt stand Kopf. 1508-12 hatte Michelangelo Buonarroti (1475-1564) die Decke mit ihrer Gesamtlänge von 41 m ganz allein in Freskotechnik ausgeführt, nicht liegend, wie die Legende besagt, sondern über Kopf, mit einem Kerzenlicht am Hut. Fast 30 Jahre später, als nunmehr 60-Jähriger, beauftragte ihn Papst Paul III. noch mit dem "Jüngsten Gericht" an der Stirnseite der Kapelle. Doch schon damals war dessen Enthüllung Weihnachten 1541 ein Skandal: Zum Vorschein kam ein nackter Christus, der mit einer machtvollen Geste einen Wirbel von ebenfalls nackten Heiligen, Auserwählten, Auferstandenen und Verdammten um sich zieht, ein grandioser Schlussakt Michelangelos. Dann stand die Gegenreformation vor der Tür - Glück für uns, dass die frommen Reformatoren das Werk nicht gleich wieder zerstörten. Allerdings musste Michelangelos Schüler Daniele de Volterra den Nackten einige Tücher um die edlen Teile malen. Bei der Restaurierung des "Jüngsten Gerichts" 453 Jahre später gab es endlich mal keinen Skandal, nur Applaus. Der Vatikan hatte sich nämlich bei der delikaten Frage um die Lendentücher mit einem geschickten "Jein" aus der Affäre gezogen. Immerhin 17 der 40 auferzwungenen Lendenschurze durften die Restauratoren abwaschen. Eine späte Genugtuung für Michelangelo, Il Divino.
- Viale Vaticano, 00165 Città del Vaticano
- http://www.museivaticani.va/
- +39 06 6988 4676
- info.mv@scv.va
© Frank Heuer, DuMont Reisebildportal
"Es ist wie die erste Reise zum Mond", hatte der Chefrestaurator der Sixtinischen Kapelle, Fabrizio Mancinelli, prophezeit, "danach wird die Kunstwelt verändert sein". Tatsächlich kam bei der Restaurierung des künstlerischen Heiligtums in den 1990er-Jahren ein ganz neuer Michelangelo zum Vorschein. Nachdem Schichten von Kerzenruß und Staub entfernt waren, erstrahlten alle Figuren der Schöpfungsgeschichte an der Decke der päpstlichen Hauskapelle in lindgrünen, helllila oder orangefarbenen Gewändern. Der größte Renaissancemaler - auch Il Divino, der "Göttliche", genannt - entpuppte sich als Manierist in Pop-Art-Farben. Die Kunstwelt stand Kopf. 1508-12 hatte Michelangelo Buonarroti (1475-1564) die Decke mit ihrer Gesamtlänge von 41 m ganz allein in Freskotechnik ausgeführt, nicht liegend, wie die Legende besagt, sondern über Kopf, mit einem Kerzenlicht am Hut. Fast 30 Jahre später, als nunmehr 60-Jähriger, beauftragte ihn Papst Paul III. noch mit dem "Jüngsten Gericht" an der Stirnseite der Kapelle. Doch schon damals war dessen Enthüllung Weihnachten 1541 ein Skandal: Zum Vorschein kam ein nackter Christus, der mit einer machtvollen Geste einen Wirbel von ebenfalls nackten Heiligen, Auserwählten, Auferstandenen und Verdammten um sich zieht, ein grandioser Schlussakt Michelangelos. Dann stand die Gegenreformation vor der Tür - Glück für uns, dass die frommen Reformatoren das Werk nicht gleich wieder zerstörten. Allerdings musste Michelangelos Schüler Daniele de Volterra den Nackten einige Tücher um die edlen Teile malen. Bei der Restaurierung des "Jüngsten Gerichts" 453 Jahre später gab es endlich mal keinen Skandal, nur Applaus. Der Vatikan hatte sich nämlich bei der delikaten Frage um die Lendentücher mit einem geschickten "Jein" aus der Affäre gezogen. Immerhin 17 der 40 auferzwungenen Lendenschurze durften die Restauratoren abwaschen. Eine späte Genugtuung für Michelangelo, Il Divino.
- Viale Vaticano, 00165 Città del Vaticano
- http://www.museivaticani.va/
- +39 06 6988 4676
- info.mv@scv.va
Musei Vaticani
Museen © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Antiker Waschbrettbauch
Was wollen die alle hier? Du bist leider nicht der einzige Besucher des größten und attraktivsten Museumskomplexes der Welt! Fast 5 Mio. Menschen pilgern jedes Jahr durch die 13 (!) Museen, um als Highlight und Belohnung für das Gedränge endlich die berühmte Sixtinische Kapelle zu sehen. Vier Tipps, wie du die Vatikanischen Museen knacken kannst: 1) Die Eingangsschlangen ziehen sich oft über zwei, drei Bastionen an der Vatikanmauer hin. Deshalb unbedingt vorher online buchen! 2) Es gibt Fans, die ein kleines Vermögen, rund 2220 Euro, ausgeben, um Michelangelos Fresken solo zu sehen. Es gibt auch exklusive Gruppenführungen. Oft sprechen polyglotte Schlepper dich in der Schlange an, um dich mit Lockangeboten „Sixtine Chapel fast track“ abzuzocken; Vorsicht, Qualität nicht garantiert! 3) Die beste Zeit für den Besuch? Dienstag und Donnerstag sind allgemein die ruhigsten Tage, Mittwochmorgen, wenn der Papst auf dem Petersplatz Generalaudienz hält, ist auch gut. Meide den Montag, wenn alle staatlichen Museen geschlossen sind; da wird’s doppelt voll. Wer Schwarmintelligenz und viel Geduld hat, kommt am letzten Sonntag im Monat. Da ist der Andrang groß, aber der Eintritt frei. 4) Der (einzige) Eingang der Museen liegt keinesfalls am Petersdom, wie viele Touristen fälschlich glauben, sondern in der Viale del Vaticano an der Nordseite der Vatikanischen Mauer, rund zehn Minuten zu Fuß vom Petersplatz entfernt. Nun geht’s los! Der einzigartige Kunstparcours, der durch dreizehn Museen mit etwa 50 000 Objekten führt, ist 7 km lang! Einige Highlights solltest du selbst bei einem schnellen Durchmarsch in Richtung Sixtinische Kapelle nicht verpassen: Das Museo Pio Clementino beherbergt – da sind sich Archäologen und Kunsthistoriker einig – die schönsten und aufregendsten klassischen Statuen der Welt. Etwa die „Laokoongruppe“ im Cortile del Belvedere (2.Jh. v. Chr.). Sie zeigt den Priester Laokoon mit seinen beiden Söhnen im dramatischen Abwehrkampf gegen eine Riesenschlange, die ihnen die griechische Göttin Athene geschickt hatte – als Strafe, weil der Priester die Trojaner vor dem hölzernen Pferd der Griechen warnen wollte (daher der falsche Ausdruck „Trojaner“ für einen Internetspion, der eigentlich „Grieche“ heißen müsste). Daneben erwartet euch der wohl schönste Mann im Vatikan, der „Apoll von Belvedere“ (römische Kopie, 2.Jh., des griechischen Originals, 4.Jh. v. Chr.). Der antike „Torso von Belvedere“ ist zwar nur ein Muskelpaket ohne Kopf, Arme und Beine, aber die majestätisch-dynamische Körperdrehung hat es in sich, und so wurde der Torso das angesagte Modell vieler Renaissancekünstler, vor allem von Michelangelo. Eine weitere Schönheit ist die römische Kopie der „Venus von Knidos“, die der berühmte griechische Bildhauer Praxiteles (4.Jh. v. Chr.) erschaffen hat. Wenn du den Weg durch die Pinacoteca Vaticana nimmst, wirst du auf erstklassige Gemälde und Skulpturen vom Mittelalter bis zum 19.Jh. treffen. Eine VIP-Show von Kunstgrößen wie Giotto, Fra Angelico, Filippo Lippi, Lucas Cranach, Perugino, Leonardo da Vinci, Tizian, Veronese, Caravaggio, van Dyck und Bernini. Haben wir jemanden vergessen? Den begnadeten Maler Pinturicchio wirst du prominent im Appartamento Borgia erleben, wo der Künstler 1492–95 die Gemächer des Borgia-Papsts Alexander VI. mit 86 Wand- und Deckenbildern ausmalte. Eine düstere Epoche: Hier soll der Papstsohn Cesare Borgia seinen Schwager Alfonso d’Aragon, den Mann seiner Schwester Lucrezia, im Jahr 1500 ermordet haben. Dem großen Raffael wirst du in den Stanze e Logge di Raffaello begegnen. Die vier Säle, die sich Papst Julius II. ab 1508 von ihm ausmalen ließ, sind ein Höhepunkt der Renaissance. Doch der Glanz der vollendet schönen Fresken währte nicht lange, schon 1527 beim Sacco di Roma, der Plünderung Roms, wurden die Papstgemächer von brutalen protestantischen Landsknechten schwer beschädigt: Gesichter wurden ausgekratzt und Inschriften wie Luther eingeritzt. Die Altschäden der Fresken werden gerade Zug um Zug restauriert. Das Fresko der „Schule von Athen“, wo nicht nur die Philosophen Platon, Aristoteles, Pythagoras und Diogenes diskutieren, sondern Raffael sich und Michelangelo gleich mit ins Bild brachte, sowie der dramatische „Borgobrand“ leuchten bereits in frisch restaurierten Farben, die zwölf Arkaden der Loggien sind anschließend dran. Und dann bist du endlich am Ziel, dort, wo alle hinwollen, in der Cappella Sistina (Sixtinischen Kapelle). Michelangelos Schöpfungsgeschichte in der päpstlichen Hauskapelle erstrahlt fast wie in Pop-Art-Farben: in Lindgrün, Helllila und Orange. Vier Jahre lang, von 1508 bis 1512, hatte das Renaissancegenie – auch Il Divino, der „Göttliche“, genannt – die Decke mit ihrer Gesamtlänge von 41 m ganz allein in Freskotechnik ausgeführt, über Kopf, mit einem Kerzenlicht am Hut. Stehend, nicht auf einem Gerüst liegend, wie in einem alten Hollywoodschinken gezeigt wird. „Schlecht ist mein Auge, zum Malen taug ich nicht“, hatte Michelangelo, der viel lieber Skulpturen aus Marmor geschaffen hätte, einem Freund anvertraut. Was für eine Untertreibung! Mit seiner ungeheuren Plastizität malte er eine Schöpfungsgeschichte, die einmalig in der Kunst ist, von der Erschaffung des Lichts bis zu Adam und Eva und deren Sündenfall, von der Sintflut zu Noahs Trunkenheit, eingerahmt von kräftigen Sibyllen und düster schauenden Propheten. Von den 340 biblischen Gestalten ist die „Erschaffung Adams“, wo der göttliche Funke förmlich überspringt, das beeindruckendste und wohl am meisten reproduzierte Werk. Über zwanzig Jahre später beauftragte Papst Paul IlI. den nunmehr 60-Jährigen noch mit dem „Jüngsten Gericht“ an der Stirnseite der Kapelle. Doch schon damals war dessen Enthüllung Weihnachten 1541 ein Skandal: Zum Vorschein kam ein nackter Christus, der mit einer machtvollen Geste einen Wirbel aus ebenfalls nackten Heiligen, Auserwählten, Auferstandenen und Verdammten um sich zieht, ein grandioser Schlussakt Michelangelos. Dann stand die Gegenreformation vor der Tür – Glück für uns, dass die frommen Reformatoren das Werk nicht gleich wieder zerstörten. Allerdings musste Michelangelos Schüler Daniele da Volterra den Nackten einige Tücher um die edlen Teile malen. Bei der Restaurierung des „Jüngsten Gerichts“ in den 1990ern wuschen die Restauratoren 17 der 40 auferzwungenen Lendenschurze wieder ab. Eine späte Genugtuung für Michelangelo, Il Divino, der sich übrigens selbst in der abgezogenen Haut des hl. Bartholomäus porträtierte.
- Viale Vaticano, 00165 Città del Vaticano
- http://www.museivaticani.va/
- +39 06 6988 4676
- info.mv@scv.va
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Antiker Waschbrettbauch
Was wollen die alle hier? Du bist leider nicht der einzige Besucher des größten und attraktivsten Museumskomplexes der Welt! Fast 5 Mio. Menschen pilgern jedes Jahr durch die 13 (!) Museen, um als Highlight und Belohnung für das Gedränge endlich die berühmte Sixtinische Kapelle zu sehen. Vier Tipps, wie du die Vatikanischen Museen knacken kannst: 1) Die Eingangsschlangen ziehen sich oft über zwei, drei Bastionen an der Vatikanmauer hin. Deshalb unbedingt vorher online buchen! 2) Es gibt Fans, die ein kleines Vermögen, rund 2220 Euro, ausgeben, um Michelangelos Fresken solo zu sehen. Es gibt auch exklusive Gruppenführungen. Oft sprechen polyglotte Schlepper dich in der Schlange an, um dich mit Lockangeboten „Sixtine Chapel fast track“ abzuzocken; Vorsicht, Qualität nicht garantiert! 3) Die beste Zeit für den Besuch? Dienstag und Donnerstag sind allgemein die ruhigsten Tage, Mittwochmorgen, wenn der Papst auf dem Petersplatz Generalaudienz hält, ist auch gut. Meide den Montag, wenn alle staatlichen Museen geschlossen sind; da wird’s doppelt voll. Wer Schwarmintelligenz und viel Geduld hat, kommt am letzten Sonntag im Monat. Da ist der Andrang groß, aber der Eintritt frei. 4) Der (einzige) Eingang der Museen liegt keinesfalls am Petersdom, wie viele Touristen fälschlich glauben, sondern in der Viale del Vaticano an der Nordseite der Vatikanischen Mauer, rund zehn Minuten zu Fuß vom Petersplatz entfernt. Nun geht’s los! Der einzigartige Kunstparcours, der durch dreizehn Museen mit etwa 50 000 Objekten führt, ist 7 km lang! Einige Highlights solltest du selbst bei einem schnellen Durchmarsch in Richtung Sixtinische Kapelle nicht verpassen: Das Museo Pio Clementino beherbergt – da sind sich Archäologen und Kunsthistoriker einig – die schönsten und aufregendsten klassischen Statuen der Welt. Etwa die „Laokoongruppe“ im Cortile del Belvedere (2.Jh. v. Chr.). Sie zeigt den Priester Laokoon mit seinen beiden Söhnen im dramatischen Abwehrkampf gegen eine Riesenschlange, die ihnen die griechische Göttin Athene geschickt hatte – als Strafe, weil der Priester die Trojaner vor dem hölzernen Pferd der Griechen warnen wollte (daher der falsche Ausdruck „Trojaner“ für einen Internetspion, der eigentlich „Grieche“ heißen müsste). Daneben erwartet euch der wohl schönste Mann im Vatikan, der „Apoll von Belvedere“ (römische Kopie, 2.Jh., des griechischen Originals, 4.Jh. v. Chr.). Der antike „Torso von Belvedere“ ist zwar nur ein Muskelpaket ohne Kopf, Arme und Beine, aber die majestätisch-dynamische Körperdrehung hat es in sich, und so wurde der Torso das angesagte Modell vieler Renaissancekünstler, vor allem von Michelangelo. Eine weitere Schönheit ist die römische Kopie der „Venus von Knidos“, die der berühmte griechische Bildhauer Praxiteles (4.Jh. v. Chr.) erschaffen hat. Wenn du den Weg durch die Pinacoteca Vaticana nimmst, wirst du auf erstklassige Gemälde und Skulpturen vom Mittelalter bis zum 19.Jh. treffen. Eine VIP-Show von Kunstgrößen wie Giotto, Fra Angelico, Filippo Lippi, Lucas Cranach, Perugino, Leonardo da Vinci, Tizian, Veronese, Caravaggio, van Dyck und Bernini. Haben wir jemanden vergessen? Den begnadeten Maler Pinturicchio wirst du prominent im Appartamento Borgia erleben, wo der Künstler 1492–95 die Gemächer des Borgia-Papsts Alexander VI. mit 86 Wand- und Deckenbildern ausmalte. Eine düstere Epoche: Hier soll der Papstsohn Cesare Borgia seinen Schwager Alfonso d’Aragon, den Mann seiner Schwester Lucrezia, im Jahr 1500 ermordet haben. Dem großen Raffael wirst du in den Stanze e Logge di Raffaello begegnen. Die vier Säle, die sich Papst Julius II. ab 1508 von ihm ausmalen ließ, sind ein Höhepunkt der Renaissance. Doch der Glanz der vollendet schönen Fresken währte nicht lange, schon 1527 beim Sacco di Roma, der Plünderung Roms, wurden die Papstgemächer von brutalen protestantischen Landsknechten schwer beschädigt: Gesichter wurden ausgekratzt und Inschriften wie Luther eingeritzt. Die Altschäden der Fresken werden gerade Zug um Zug restauriert. Das Fresko der „Schule von Athen“, wo nicht nur die Philosophen Platon, Aristoteles, Pythagoras und Diogenes diskutieren, sondern Raffael sich und Michelangelo gleich mit ins Bild brachte, sowie der dramatische „Borgobrand“ leuchten bereits in frisch restaurierten Farben, die zwölf Arkaden der Loggien sind anschließend dran. Und dann bist du endlich am Ziel, dort, wo alle hinwollen, in der Cappella Sistina (Sixtinischen Kapelle). Michelangelos Schöpfungsgeschichte in der päpstlichen Hauskapelle erstrahlt fast wie in Pop-Art-Farben: in Lindgrün, Helllila und Orange. Vier Jahre lang, von 1508 bis 1512, hatte das Renaissancegenie – auch Il Divino, der „Göttliche“, genannt – die Decke mit ihrer Gesamtlänge von 41 m ganz allein in Freskotechnik ausgeführt, über Kopf, mit einem Kerzenlicht am Hut. Stehend, nicht auf einem Gerüst liegend, wie in einem alten Hollywoodschinken gezeigt wird. „Schlecht ist mein Auge, zum Malen taug ich nicht“, hatte Michelangelo, der viel lieber Skulpturen aus Marmor geschaffen hätte, einem Freund anvertraut. Was für eine Untertreibung! Mit seiner ungeheuren Plastizität malte er eine Schöpfungsgeschichte, die einmalig in der Kunst ist, von der Erschaffung des Lichts bis zu Adam und Eva und deren Sündenfall, von der Sintflut zu Noahs Trunkenheit, eingerahmt von kräftigen Sibyllen und düster schauenden Propheten. Von den 340 biblischen Gestalten ist die „Erschaffung Adams“, wo der göttliche Funke förmlich überspringt, das beeindruckendste und wohl am meisten reproduzierte Werk. Über zwanzig Jahre später beauftragte Papst Paul IlI. den nunmehr 60-Jährigen noch mit dem „Jüngsten Gericht“ an der Stirnseite der Kapelle. Doch schon damals war dessen Enthüllung Weihnachten 1541 ein Skandal: Zum Vorschein kam ein nackter Christus, der mit einer machtvollen Geste einen Wirbel aus ebenfalls nackten Heiligen, Auserwählten, Auferstandenen und Verdammten um sich zieht, ein grandioser Schlussakt Michelangelos. Dann stand die Gegenreformation vor der Tür – Glück für uns, dass die frommen Reformatoren das Werk nicht gleich wieder zerstörten. Allerdings musste Michelangelos Schüler Daniele da Volterra den Nackten einige Tücher um die edlen Teile malen. Bei der Restaurierung des „Jüngsten Gerichts“ in den 1990ern wuschen die Restauratoren 17 der 40 auferzwungenen Lendenschurze wieder ab. Eine späte Genugtuung für Michelangelo, Il Divino, der sich übrigens selbst in der abgezogenen Haut des hl. Bartholomäus porträtierte.
- Viale Vaticano, 00165 Città del Vaticano
- http://www.museivaticani.va/
- +39 06 6988 4676
- info.mv@scv.va
Necropoli di Santa Rosa
TouristenattraktionenDer Besuch der Necropoli di Santa Rosa, einer altrömischen Totenstadt, die erst kürzlich unter dem Vatikanparkplatz entdeckt wurde, ist nur in Gruppen nach schriftlicher Anmeldung beim Ufficio Visite Speciali Giardini Vaticani möglich.
- Viale Vaticano, 00120 Città del Vaticano
- http://www.museivaticani.va/
- +39 06 6988 5318
- visitespeciali.musei@scv.va
Der Besuch der Necropoli di Santa Rosa, einer altrömischen Totenstadt, die erst kürzlich unter dem Vatikanparkplatz entdeckt wurde, ist nur in Gruppen nach schriftlicher Anmeldung beim Ufficio Visite Speciali Giardini Vaticani möglich.
- Viale Vaticano, 00120 Città del Vaticano
- http://www.museivaticani.va/
- +39 06 6988 5318
- visitespeciali.musei@scv.va
Piazza San Pietro
Touristenattraktionen © Frank Heuer, DuMont Reisebildportal
Der 1667 vollendete Petersplatz ist ein Meisterwerk - auch der optischen Illusionen. Denn der kreisförmig anmutende Platz ist in Wirklichkeit eine Ellipse und das flach wirkende Rechteck vor dem Dom ein 4 m ansteigendes Trapez. Von den kleinen Marmorplatten links und rechts des Brunnens betrachtet, verschmelzen die vier Säulenreihen zu einer einzigen Kolonne. Die halbkreisförmigen Kolonnadenkränze, mit 140 Heiligen bestückt, wirken wie einladende Arme. So erreichte Barockbaumeister Gianlorenzo Bernini sein Ziel: Michelangelos perfekte Kuppel, die hinter der missproportionierten Domfassade von Carlo Maderno fast verschwand, rückte wieder in den Mittelpunkt. Bernini war sich dessen bewusst, denn er versprach: "Über mich sollt ihr nur von großartigen Werken erzählen."
- Piazza San Pietro, 00120 Città del Vaticano
- +39 06 6988 2350
© Frank Heuer, DuMont Reisebildportal
Der 1667 vollendete Petersplatz ist ein Meisterwerk - auch der optischen Illusionen. Denn der kreisförmig anmutende Platz ist in Wirklichkeit eine Ellipse und das flach wirkende Rechteck vor dem Dom ein 4 m ansteigendes Trapez. Von den kleinen Marmorplatten links und rechts des Brunnens betrachtet, verschmelzen die vier Säulenreihen zu einer einzigen Kolonne. Die halbkreisförmigen Kolonnadenkränze, mit 140 Heiligen bestückt, wirken wie einladende Arme. So erreichte Barockbaumeister Gianlorenzo Bernini sein Ziel: Michelangelos perfekte Kuppel, die hinter der missproportionierten Domfassade von Carlo Maderno fast verschwand, rückte wieder in den Mittelpunkt. Bernini war sich dessen bewusst, denn er versprach: "Über mich sollt ihr nur von großartigen Werken erzählen."
- Piazza San Pietro, 00120 Città del Vaticano
- +39 06 6988 2350
Giardini Vaticani
Botanische Gärten & Parks © Frank Heuer, DuMont Reisebildportal
Die Vatikanischen Gärten nehmen einen Großteil des Vatikanstaats ein. In ihnen befinden sich neben einigen Zweckbauten auch die Casina, das Sommerhaus Pius IV. von 1561, die päpstliche Akadamie der Wissenschaften und der Radiosender des Vatikans.
- Giardini Vaticani, 00187 Città del Vaticano
- http://mv.vatican.va/
- +39 06 6988 4676
- visiteguidatesingoli.musei@scv.va
© Frank Heuer, DuMont Reisebildportal
Die Vatikanischen Gärten nehmen einen Großteil des Vatikanstaats ein. In ihnen befinden sich neben einigen Zweckbauten auch die Casina, das Sommerhaus Pius IV. von 1561, die päpstliche Akadamie der Wissenschaften und der Radiosender des Vatikans.
- Giardini Vaticani, 00187 Città del Vaticano
- http://mv.vatican.va/
- +39 06 6988 4676
- visiteguidatesingoli.musei@scv.va
Campo Santo dei Teutonici e dei Fiamminghi
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Man erreicht diese urdeutsche Gedenkstätte durch den Eingang links außerhalb der linken Kolonnade von San Pietro. Beim Zauberwort "Camposanto Teutonico" lassen die Schweizergarden dich ungehindert passieren. Auf dem kleinen Friedhof vor dem Collegio Teutonico ruhen Künstler wie Stefan Andres, der Archäologe Ludwig Curtius und so mancher deutsche Pilger, der Rom besuchte und nie wieder verließ.
- Via della Sagrestia 17, 00120 Città del Vaticano
- http://www.vatican.va/
- +39 06 6988 3923
© MAIRDUMONT
Man erreicht diese urdeutsche Gedenkstätte durch den Eingang links außerhalb der linken Kolonnade von San Pietro. Beim Zauberwort "Camposanto Teutonico" lassen die Schweizergarden dich ungehindert passieren. Auf dem kleinen Friedhof vor dem Collegio Teutonico ruhen Künstler wie Stefan Andres, der Archäologe Ludwig Curtius und so mancher deutsche Pilger, der Rom besuchte und nie wieder verließ.
- Via della Sagrestia 17, 00120 Città del Vaticano
- http://www.vatican.va/
- +39 06 6988 3923
Biblioteca Apostolica
MuseenDie Biblioteca Apostolica umfasst 60.000 wertvolle Handschriften, 7000 Inkunabeln und rund 800.000 Drucke. Sie befindet sich in den Musei Vaticani, den größten Museen der Welt, mit über 1400 Räumen.
- Cortile del Belvedere, 00120 Città del Vaticano
- http://www.vaticanlibrary.va/
- +39 06 6987 9411
- visiteguidatesingoli.musei@scv.va
Die Biblioteca Apostolica umfasst 60.000 wertvolle Handschriften, 7000 Inkunabeln und rund 800.000 Drucke. Sie befindet sich in den Musei Vaticani, den größten Museen der Welt, mit über 1400 Räumen.
- Cortile del Belvedere, 00120 Città del Vaticano
- http://www.vaticanlibrary.va/
- +39 06 6987 9411
- visiteguidatesingoli.musei@scv.va
Stanze e Logge di Raffaello
MuseenVier Säle ließ sich Papst Julius II. von Raphael ausmalen, die sogenannten Stanzen, und die dazugehörigen Loggien sind ein Höhepunkt der italienischen Renaissancemalerei. Raphaels Fresko der "Schule von Athen" - in dessen Mittelpunkt die Philosophen Plato und Aristoteles vor imposanter Renaissancearchitektur stehen - und sein dramatischer "Borgobrand" leuchten in frisch restaurierten Farben. Die zwölf Arkaden der Loggien malte Raphael mit antikisierenden Groteskenbändern und Szenen aus dem Alten Testament aus, nur ein einziges Fresko entstammt dem Neuen Testament.
- Viale Vaticano, Città del Vaticano
Vier Säle ließ sich Papst Julius II. von Raphael ausmalen, die sogenannten Stanzen, und die dazugehörigen Loggien sind ein Höhepunkt der italienischen Renaissancemalerei. Raphaels Fresko der "Schule von Athen" - in dessen Mittelpunkt die Philosophen Plato und Aristoteles vor imposanter Renaissancearchitektur stehen - und sein dramatischer "Borgobrand" leuchten in frisch restaurierten Farben. Die zwölf Arkaden der Loggien malte Raphael mit antikisierenden Groteskenbändern und Szenen aus dem Alten Testament aus, nur ein einziges Fresko entstammt dem Neuen Testament.
- Viale Vaticano, Città del Vaticano
Museo Pio Clementino
Museen1506 schickte Papst Julius II. seinen Hofbildhauer Michelangelo persönlich ins Goldene Haus des Nero, um die im Schutt gefundene Laokoongruppe (2.Jh. v.Chr.) zu begutachten: Grundstein für die umfangreichste Antikensammlung der Welt mit erlesenen griechischen und römischen Originalen. Im Cortile del Belvedere (Belvederehof) stehen der "Apoll von Belvedere" (4.Jh. v.Chr.) und die 1506 aufgefundene "Laokoongruppe" (2.Jh. v.Chr.). Schon Michelangelo rühmte den "Torso von Belvedere" im Atrio del Torso in höchsten Tönen. Eine weitere Berühmtheit ist die römische Kopie der "Venus von Praxiteles" (4.Jh. v. Chr.).
- Viale Vaticano 97, Città del Vaticano
- http://m.museivaticani.va/
- +39 06 6988 4676
- visiteguidatesingoli.musei@scv.va
1506 schickte Papst Julius II. seinen Hofbildhauer Michelangelo persönlich ins Goldene Haus des Nero, um die im Schutt gefundene Laokoongruppe (2.Jh. v.Chr.) zu begutachten: Grundstein für die umfangreichste Antikensammlung der Welt mit erlesenen griechischen und römischen Originalen. Im Cortile del Belvedere (Belvederehof) stehen der "Apoll von Belvedere" (4.Jh. v.Chr.) und die 1506 aufgefundene "Laokoongruppe" (2.Jh. v.Chr.). Schon Michelangelo rühmte den "Torso von Belvedere" im Atrio del Torso in höchsten Tönen. Eine weitere Berühmtheit ist die römische Kopie der "Venus von Praxiteles" (4.Jh. v. Chr.).
- Viale Vaticano 97, Città del Vaticano
- http://m.museivaticani.va/
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- visiteguidatesingoli.musei@scv.va
Museo Gregoriano Egizio
MuseenDas päpstliche ägyptische Museum zeigt Mumien und Statuen, die in Ägypten im Laufe des 19.und 20.Jhs. ausgegraben wurden oder aus der Villa Hadrian in Tivoli - Kaiser Hadrian (117-138 n.Chr.) war ein großer Ägyptenliebhaber - herbeigeschafft wurden.
- Viale Vaticano 97, Città del Vaticano
- http://m.museivaticani.va/
- +39 06 6988 3041
- visiteguidatesingoli.musei@scv.va
Das päpstliche ägyptische Museum zeigt Mumien und Statuen, die in Ägypten im Laufe des 19.und 20.Jhs. ausgegraben wurden oder aus der Villa Hadrian in Tivoli - Kaiser Hadrian (117-138 n.Chr.) war ein großer Ägyptenliebhaber - herbeigeschafft wurden.
- Viale Vaticano 97, Città del Vaticano
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Museo Chiaramonti
MuseenIm Auftrag von Papst Pius VII., Barnaba Chiaramonti (1800-25), richtete der Bildhauer Antonio Canova am Anfang des 19.Jhs. diesen Gang mit rund 1000 Skulpturen der Antike ein: ein Defilee vorbei an Statuen und Köpfen von Augustus, Caesar, Titus, Trajan, Demosthenes, Athene und der Skulptur des hingelagerten "Nil mit seinen 16 Kindern", Personifikation des Stroms und seiner Mündungsarme.
- Viale Vaticano 97, 00120 Città del Vaticano
- http://m.museivaticani.va/
- visiteguidatesingoli.musei@scv.va
Im Auftrag von Papst Pius VII., Barnaba Chiaramonti (1800-25), richtete der Bildhauer Antonio Canova am Anfang des 19.Jhs. diesen Gang mit rund 1000 Skulpturen der Antike ein: ein Defilee vorbei an Statuen und Köpfen von Augustus, Caesar, Titus, Trajan, Demosthenes, Athene und der Skulptur des hingelagerten "Nil mit seinen 16 Kindern", Personifikation des Stroms und seiner Mündungsarme.
- Viale Vaticano 97, 00120 Città del Vaticano
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Appartamento Borgia
MuseenPinturicchio malte 1492-95 die Gemächer des Borgia-Papsts Alexander VI. mit 86 Wand- und Deckenbildern aus, damit dieser standesgemäß repräsentieren konnte. Hier soll Cesare Borgia, Sohn des Papsts, seinen Schwager, Alfonso d'Aragon, im Jahr 1500 ermordet haben.
- Viale Vaticano, Città del Vaticano
- http://www.viaggiatricecuriosa.it/
Pinturicchio malte 1492-95 die Gemächer des Borgia-Papsts Alexander VI. mit 86 Wand- und Deckenbildern aus, damit dieser standesgemäß repräsentieren konnte. Hier soll Cesare Borgia, Sohn des Papsts, seinen Schwager, Alfonso d'Aragon, im Jahr 1500 ermordet haben.
- Viale Vaticano, Città del Vaticano
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Pinacoteca Vaticana
Museen © Catarina Belova, Shutterstock
Gezeigt werden in chronologischer Abfolge erstklassige Gemälde und Skulpturen vom Mittelalter bis zum späten 19.Jh., 18 Säle mit Werken u. a. von Giotto, Fra Angelico, Filippo Lippi, Lukas Cranach, Perugino, Raphael, Leonardo da Vinci, Pietro da Cortona, Tizian, Paolo Veronese, Caravaggio, Anthonis van Dyck und Gian Lorenzo Bernini.
- Viale Vaticano 100, 00120 Città del Vaticano
- http://www.museivaticani.va/
© Catarina Belova, Shutterstock
Gezeigt werden in chronologischer Abfolge erstklassige Gemälde und Skulpturen vom Mittelalter bis zum späten 19.Jh., 18 Säle mit Werken u. a. von Giotto, Fra Angelico, Filippo Lippi, Lukas Cranach, Perugino, Raphael, Leonardo da Vinci, Pietro da Cortona, Tizian, Paolo Veronese, Caravaggio, Anthonis van Dyck und Gian Lorenzo Bernini.
- Viale Vaticano 100, 00120 Città del Vaticano
- http://www.museivaticani.va/
Casina
Architektonische Highlights © andreyspb21, Shutterstock
Die Vatikanischen Gärten nehmen einen großen Teil des Vatikanstaats ein. In ihnen befindet sich neben den Grünanlagen, Monumenten und Zweckbauten auch die Casina, das Sommerhaus Pius IV. von 1561.
- Giardini Vaticani, Città del Vaticano
- http://www.casinapioiv.va/
- +39 06 6988 3451
- visiteguidatesingoli.musei@scv.va
© andreyspb21, Shutterstock
Die Vatikanischen Gärten nehmen einen großen Teil des Vatikanstaats ein. In ihnen befindet sich neben den Grünanlagen, Monumenten und Zweckbauten auch die Casina, das Sommerhaus Pius IV. von 1561.
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Museo Missionario Etnologico
MuseenVölkerkundliche Sammlung aus den überseeischen Missionsgebieten.
- Viale Vaticano, 00120 Città del Vaticano
- http://m.museivaticani.va/
- +39 06 6988 4676
Völkerkundliche Sammlung aus den überseeischen Missionsgebieten.
- Viale Vaticano, 00120 Città del Vaticano
- http://m.museivaticani.va/
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Padiglione delle Carrozze
MuseenDas Museum liegt mitten in der Altstadt und verfügt über ein angeschlossenes Restaurant.
Preise: Erwachsene EUR 16.00, Kinder EUR 4.00, sonstige Ermäßigte EUR 8.00.
- Viale Vaticano, 00120 Città del Vaticano
- http://www.museivaticani.va/
Das Museum liegt mitten in der Altstadt und verfügt über ein angeschlossenes Restaurant.
Preise: Erwachsene EUR 16.00, Kinder EUR 4.00, sonstige Ermäßigte EUR 8.00.
- Viale Vaticano, 00120 Città del Vaticano
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Cortile del Belvedere
MuseenIm Cortile del Belvedere (Belvederehof) stehen der Apoll von Belvedere (4.Jh. v.Chr.) und die 1506 aufgefundene Laokoongruppe (2.Jh. v.Chr.). Eine weitere Berühmtheit ist die römische Kopie der Venus von Praxiteles (4.Jh. v.Chr.).
- Viale Vaticano, Città del Vaticano
- http://mv.vatican.va/
- +39 06 6988 4676
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Im Cortile del Belvedere (Belvederehof) stehen der Apoll von Belvedere (4.Jh. v.Chr.) und die 1506 aufgefundene Laokoongruppe (2.Jh. v.Chr.). Eine weitere Berühmtheit ist die römische Kopie der Venus von Praxiteles (4.Jh. v.Chr.).
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Collezione d'Arte Religiosa Moderna
MuseenPapst Paul VI. sammelte moderne religiöse Werke: von Marc Chagall, Paul Gauguin, Maurice Utrillo, Paul Klee, Wassily Kandinsky, Otto Dix und de Chirico.
- Viale Vaticano, 00165 Città del Vaticano
- http://m.museivaticani.va/
Papst Paul VI. sammelte moderne religiöse Werke: von Marc Chagall, Paul Gauguin, Maurice Utrillo, Paul Klee, Wassily Kandinsky, Otto Dix und de Chirico.
- Viale Vaticano, 00165 Città del Vaticano
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Città del Vaticano
Geographical © Natali Poroshina, Shutterstock
Vatikan, Engelsburg, Gianicolo. Rom und das Papsttum sind untrennbar miteinander verbunden. Wenn man mehr als nur einen flüchtigen Eindruck vom römischen Kirchenstaat samt Petersplatz, den Kunstsammlungen und der Engelsburg bekommen möchte, nimmt man sich am besten sehr viel Zeit.
- 00120 Città del Vaticano
- http://www.vatican.va/
© Natali Poroshina, Shutterstock
Vatikan, Engelsburg, Gianicolo. Rom und das Papsttum sind untrennbar miteinander verbunden. Wenn man mehr als nur einen flüchtigen Eindruck vom römischen Kirchenstaat samt Petersplatz, den Kunstsammlungen und der Engelsburg bekommen möchte, nimmt man sich am besten sehr viel Zeit.
- 00120 Città del Vaticano
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