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Reiseführer
Südkorea - Die Mitte

MARCO POLO Reiseführer

Südkorea, Seoul

15.95 €

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Ist erwähnt in Reiseführer:

Die beiden zentralen Provinzen Chungcheongbuk-do und Chungcheongnam-do werden eher selten von internationalen Touristen besucht. Dabei vereint die Mitte Koreas wunderbar die Gegensätze des Landes: Zum einen ist hier mit der Großstadt Daejeon das Silicon Valley Koreas zu Hause – eine echte Wissenschaftshochburg. Zum anderen liegen nur wenige Kilometer entfernt die beiden früheren Hauptstädte des Baekje- Reichs Gongju und Buyeo.

Die Baekje-Könige beherrschten einst den gesamten Südwesten der Halbinsel, und das zu einer Zeit, die Korea kulturell entscheidend prägte: Dank intensiver Kontakte zum chinesischen Kaiserreich fanden Buddhismus und Zeichenschrift den Weg nach Korea – und wurden von hier aus nach Japan weitergegeben. Mit der Eroberung durch die Silla ging das Baekje-Reich zu Ende und die Macht verlagerte sich nach Gyeongju. Geblieben ist eine herrlich entspannte Region mit vielen historischen Attraktionen.

Südkorea - Die Mitte Sehenswertes & Restaurants

Songnisan-Nationalpark
Botanische Gärten & Parks
Boeun-gun
Beopjusa Temple
Architektonische Highlights
Boeun-gun
Gongju
Geographical
Gongju
Buyeo-gun
Geographical
Buyeo-gun
Magoksa. Gongju-si. Mountain Temple
Architektonische Highlights
Gongju
Busosanseong
Touristenattraktionen
Buyeo
Samcheok Ocean Rail Bike
Touristenattraktionen
Samcheog
Cheongju
Geographical
Cheongju
Sangdang Sanseong Fortress
Architektonische Highlights
Cheongju
Präsidentenvilla Cheongnamdae
Architektonische Highlights
Daecheongho
Daejeon
Geographical
Daejeon
Boryeong-si
Geographical
Boryeong-si
Daecheon Beach
Strände
Boryeong-si
Sosuseowon Confucian Academy
Touristenattraktionen
Yeongju
Omasye
Restaurants
Daejeon

    Botanische Gärten & Parks

    Architektonische Highlights

    Botanische Gärten & Parks

    Architektonische Highlights

    Geographical

    Touristenattraktionen

    Strände

    Restaurants


  • Songnisan-Nationalpark

    Botanische Gärten & Parks
    • © Stock for you, Shutterstock

    Mehr als 1000 Tierarten findet man in diesem 280 km² großen, bergigen Nationalpark, und mit ein bisschen Glück erlebst du sogar eines der seltenen sibirischen Gleithörnchen. Falls du eine Herausforderung suchst, schließe dich dem Großteil der anderen Wanderer an und besteige den 1054 m hohen Gipfel Munjangdae, der das Zentrum Südkoreas sein soll, oder den 1057 m hohen Cheonghwangbong. Beide bieten einen tollen Blick über den Nationalpark.

    • © Stock for you, Shutterstock

    Mehr als 1000 Tierarten findet man in diesem 280 km² großen, bergigen Nationalpark, und mit ein bisschen Glück erlebst du sogar eines der seltenen sibirischen Gleithörnchen. Falls du eine Herausforderung suchst, schließe dich dem Großteil der anderen Wanderer an und besteige den 1054 m hohen Gipfel Munjangdae, der das Zentrum Südkoreas sein soll, oder den 1057 m hohen Cheonghwangbong. Beide bieten einen tollen Blick über den Nationalpark.


  • Beopjusa Temple

    Architektonische Highlights
    • © Seung Ha Kim, Shutterstock

    Besonders sehenswert ist der Beopjusa-Tempel. Er liegt rund 2 km vom Dorf Songnisan entfernt am Eingang des Songnisan-Nationalparks. Die Schönheit des Ortes lockte schon im 6.Jh. die ersten buddhistischen Mönche an. Sie bauten einen ersten Tempel und lebten in Frieden. Doch 1592 kamen Krieg und Zerstörung durch Japan. Auch nach dem Wiederaufbau lebten hier zeitweise über 3000 Mönche – eine wirklich gigantische Anlage, deren fünfstöckige Holzpagode Palsangjeon im Jahr 553 sogar als Vorbild für die Pagode Horjyuji im japanischen Nara diente. Die heutige Pagode stammt aus dem Jahr 1624 und ist damit trotzdem die älteste Koreas.

    • © Seung Ha Kim, Shutterstock

    Besonders sehenswert ist der Beopjusa-Tempel. Er liegt rund 2 km vom Dorf Songnisan entfernt am Eingang des Songnisan-Nationalparks. Die Schönheit des Ortes lockte schon im 6.Jh. die ersten buddhistischen Mönche an. Sie bauten einen ersten Tempel und lebten in Frieden. Doch 1592 kamen Krieg und Zerstörung durch Japan. Auch nach dem Wiederaufbau lebten hier zeitweise über 3000 Mönche – eine wirklich gigantische Anlage, deren fünfstöckige Holzpagode Palsangjeon im Jahr 553 sogar als Vorbild für die Pagode Horjyuji im japanischen Nara diente. Die heutige Pagode stammt aus dem Jahr 1624 und ist damit trotzdem die älteste Koreas.


  • Gongju

    Geographical
    • © trabantos, Shutterstock

    Heute mag Gongju (120 000 Einwohner) nur eine verschlafene Kleinstadt sein – zumindest aus koreanischer Sicht –, in der Baekje-Dynastie diente sie von 475–538 unter dem Namen Ungjin als Hauptstadt.

    • Gongju
    • © trabantos, Shutterstock

    Heute mag Gongju (120 000 Einwohner) nur eine verschlafene Kleinstadt sein – zumindest aus koreanischer Sicht –, in der Baekje-Dynastie diente sie von 475–538 unter dem Namen Ungjin als Hauptstadt.

    • Gongju

  • Buyeo-gun

    Geographical
    • © photo_jeongh, Shutterstock

    Auf den ersten Blick sieht man Buyeo seine historische Bedeutung nicht an, denn mit rund 80 000 Einwohnern gilt es in Korea bestenfalls als Kleinstadt, die zudem auch noch mit grauem 1970er-Jahre-Flair besticht.

    • Buyeo-gun
    • © photo_jeongh, Shutterstock

    Auf den ersten Blick sieht man Buyeo seine historische Bedeutung nicht an, denn mit rund 80 000 Einwohnern gilt es in Korea bestenfalls als Kleinstadt, die zudem auch noch mit grauem 1970er-Jahre-Flair besticht.

    • Buyeo-gun

  • Magoksa. Gongju-si. Mountain Temple

    Architektonische Highlights
    • © photo_jeongh, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Im Blütenrausch

    Fast 1500 Jahre alt ist der Tempel des buddhistischen Jogye-Ordens, der zum Unesco-Welterbe zählt. Er gilt als einer der schönsten des Landes. Seine Lage im Gelände soll an ein Yin-Yang-Zeichen erinnern – ein wirklich gutes Omen! Besonders schön ist dieser Tempel, wenn im Frühling die Kirschen und Magnolien blühen!

    • © photo_jeongh, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Im Blütenrausch

    Fast 1500 Jahre alt ist der Tempel des buddhistischen Jogye-Ordens, der zum Unesco-Welterbe zählt. Er gilt als einer der schönsten des Landes. Seine Lage im Gelände soll an ein Yin-Yang-Zeichen erinnern – ein wirklich gutes Omen! Besonders schön ist dieser Tempel, wenn im Frühling die Kirschen und Magnolien blühen!


  • Busosanseong

    Touristenattraktionen
    • © trabantos, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Ob es wirklich wirkt?

    In dieser Festung am Fluss Geumgang nordöstlich der Stadt sollen sich 3000 Hofdamen von den Nakhwa-Klippen in die Fluten gestürzt haben, um bei der Eroberung 660 nicht in die Hände der Silla-Armee zu gelangen. Koreaner lieben diese Dramatik und schauen daher unbedingt auch im Goransa-Tempel nebenan vorbei, wo der Frauen gedacht wird. Einen tollen Blick über die Stadt hast du von hier aber auch. Trink aus der Quelle hinter dem Tempel. Ihrem Wasser werden verjüngende Kräfte zugesprochen!

    • © trabantos, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Ob es wirklich wirkt?

    In dieser Festung am Fluss Geumgang nordöstlich der Stadt sollen sich 3000 Hofdamen von den Nakhwa-Klippen in die Fluten gestürzt haben, um bei der Eroberung 660 nicht in die Hände der Silla-Armee zu gelangen. Koreaner lieben diese Dramatik und schauen daher unbedingt auch im Goransa-Tempel nebenan vorbei, wo der Frauen gedacht wird. Einen tollen Blick über die Stadt hast du von hier aber auch. Trink aus der Quelle hinter dem Tempel. Ihrem Wasser werden verjüngende Kräfte zugesprochen!


  • Samcheok Ocean Rail Bike

    Touristenattraktionen
    • © Mumemories, Shutterstock

    Was kann es Schöneres geben, als gemütlich über Schienen durch die Landschaft zu zuckeln? In Korea ist es ein wahrer Wochenendsport geworden, per Railbike, einer Art moderner Draisine, über stillgelegte Zugstrecken zu strampeln – dementsprechend oft findest du solche Angebote im ganzen Land.

    • © Mumemories, Shutterstock

    Was kann es Schöneres geben, als gemütlich über Schienen durch die Landschaft zu zuckeln? In Korea ist es ein wahrer Wochenendsport geworden, per Railbike, einer Art moderner Draisine, über stillgelegte Zugstrecken zu strampeln – dementsprechend oft findest du solche Angebote im ganzen Land.


  • Cheongju

    Geographical
    • © sungsu han, Shutterstock

    Die Hauptstadt der Provinz Chungcheongbuk am Musim-Fluss hat rund 600 000 Einwohner und liegt 130 km südöstlich von Seoul.

    • Cheongju
    • © sungsu han, Shutterstock

    Die Hauptstadt der Provinz Chungcheongbuk am Musim-Fluss hat rund 600 000 Einwohner und liegt 130 km südöstlich von Seoul.

    • Cheongju

  • Sangdang Sanseong Fortress

    Architektonische Highlights
    • © photo_jeongh, Shutterstock

    Von der einst gigantischen Bergfestung ist nur noch wenig zu sehen, denn außer der Außenmauer ist kaum noch etwas übrig. Überhaupt umweht die rund 5 km nordöstlich der Stadt gelegene Anlage etwas Mystisches, denn bis heute weiß man nicht so recht, wer sie ursprünglich erbaute und warum.

    • © photo_jeongh, Shutterstock

    Von der einst gigantischen Bergfestung ist nur noch wenig zu sehen, denn außer der Außenmauer ist kaum noch etwas übrig. Überhaupt umweht die rund 5 km nordöstlich der Stadt gelegene Anlage etwas Mystisches, denn bis heute weiß man nicht so recht, wer sie ursprünglich erbaute und warum.


  • Präsidentenvilla Cheongnamdae

    Architektonische Highlights
    • © Jeongsan kim, Shutterstock

    Auch wenn du heute keinem leibhaftigen Präsidenten mehr begegnest, ist der Ausflug zu dieser versteckt gelegenen Villa auf einer idyllischen Halbinsel im See Daecheongho interessant. Von 1983 bis 2003 waren hier wechselnde Präsidenten zu Gast, meistens, um sich während vielfältiger Krisen zu sammeln. Die Anlage ist zwar nicht übermäßig luxuriös, doch der Unterhalt war teuer, sodass die Villa 2003 ausgemustert und für das Publikum geöffnet wurde.

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    Auch wenn du heute keinem leibhaftigen Präsidenten mehr begegnest, ist der Ausflug zu dieser versteckt gelegenen Villa auf einer idyllischen Halbinsel im See Daecheongho interessant. Von 1983 bis 2003 waren hier wechselnde Präsidenten zu Gast, meistens, um sich während vielfältiger Krisen zu sammeln. Die Anlage ist zwar nicht übermäßig luxuriös, doch der Unterhalt war teuer, sodass die Villa 2003 ausgemustert und für das Publikum geöffnet wurde.


  • Daejeon

    Geographical
    • © Sanga Park, Shutterstock

    1,5 Mio. Einwohner zählt die Hauptstadt der Provinz Chungcheongnam- do, die gleichzeitig den Status einer Provinz besitzt. 1914 noch war sie in kleines Kaff im Nirgendwo. Dann errichteten die japanischen Besatzer Bahnlinien, Daejeon wurde zum Verkehrsknotenpunkt und entwickelte sich schnell.

    • Daejeon
    • © Sanga Park, Shutterstock

    1,5 Mio. Einwohner zählt die Hauptstadt der Provinz Chungcheongnam- do, die gleichzeitig den Status einer Provinz besitzt. 1914 noch war sie in kleines Kaff im Nirgendwo. Dann errichteten die japanischen Besatzer Bahnlinien, Daejeon wurde zum Verkehrsknotenpunkt und entwickelte sich schnell.

    • Daejeon

  • Boryeong-si

    Geographical
    • © YOO DAE SOUNG, Shutterstock

    So nett und lauschig die kleine Stadt am Westmeer (auch als Daecheon bekannt) ist, einmal im Jahr steppt hier der Bär. Dann findet an zwei Wochen im Juli/August mit dem Boryeong Mud Festival die wahrscheinlich größte Schlammschlacht der Welt statt.

    • Boryeong-si
    • © YOO DAE SOUNG, Shutterstock

    So nett und lauschig die kleine Stadt am Westmeer (auch als Daecheon bekannt) ist, einmal im Jahr steppt hier der Bär. Dann findet an zwei Wochen im Juli/August mit dem Boryeong Mud Festival die wahrscheinlich größte Schlammschlacht der Welt statt.

    • Boryeong-si

  • Daecheon Beach

    Strände
    • © YOO DAE SOUNG, Shutterstock

    Der längste Strand der Westküste ist feinsandig, seicht, mehr als 3 km lang und bis zu 100 m breit. Und er ist extrem beliebt, sodass man im Sommer nicht alleine ist. Vor dem Besuch lohnt es sich, einen Blick auf die Gezeiten zu werfen, denn bei Ebbe zieht sich das Wasser recht weit zurück.

    • Boryeong-si
    • © YOO DAE SOUNG, Shutterstock

    Der längste Strand der Westküste ist feinsandig, seicht, mehr als 3 km lang und bis zu 100 m breit. Und er ist extrem beliebt, sodass man im Sommer nicht alleine ist. Vor dem Besuch lohnt es sich, einen Blick auf die Gezeiten zu werfen, denn bei Ebbe zieht sich das Wasser recht weit zurück.

    • Boryeong-si

  • Sosuseowon Confucian Academy

    Touristenattraktionen
    • © Sanga Park, Shutterstock

    Wer es im alten Korea zu etwas bringen wollte, musste jahrelang für die Aufnahmeprüfungen in den Beamtendienst büffeln. Der Prüfungsstoff? Konfuzianische Klassiker natürlich, wie sie in Akademien wie dieser hier vermittelt wurden. Diese hier wurde 1543 gegründet und ist damit die erste königliche konfuzianische Akademie des Landes.

    • © Sanga Park, Shutterstock

    Wer es im alten Korea zu etwas bringen wollte, musste jahrelang für die Aufnahmeprüfungen in den Beamtendienst büffeln. Der Prüfungsstoff? Konfuzianische Klassiker natürlich, wie sie in Akademien wie dieser hier vermittelt wurden. Diese hier wurde 1543 gegründet und ist damit die erste königliche konfuzianische Akademie des Landes.


  • Omasye

    Restaurants
    • international

    Bodenständige, internationale Küche gibt es hier, eine englische Speisekarte und einen tollen Blick aus dem achten Stock dazu.

    Bodenständige, internationale Küche gibt es hier, eine englische Speisekarte und einen tollen Blick aus dem achten Stock dazu.


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Südkorea, Seoul

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