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Vereinigte Arabische Emirate

Check-in

Glückliches Arabien! Sand und Sonne hatten die Länder im Südosten der Arabischen Halbinsel schon immer im Überfluss, seit den 1960er-Jahren auch Erdöl und damit den Zauberstab, ihre Welt neu zu erschaffen. Keine Fata Morgana: Wo gestern noch Sand den Boden bedeckte, spiegelt sich heute der Himmel in Teichen und Seen, bedeckt Rasen die Hügel, erheben sich Bauwerke von anspruchsvoller Architektur, entstehen künstliche Inseln. Computer steuern die Bewässerung ungezählter tropischer Pflanzen, mächtige Dattelpalmen wurden entlang der Stadtautobahnen gepflanzt, gepflegt von Hundertschaften penibel arbeitender Gärtner aus Asien.

Neben den traditionellen Souks, Basargassen voll exotischer Gerüche und fremder Waren, druchstreift man die zahlreichen luxuriösen Shoppingmalls, die auch ihrer Architektur wegen die Besucher zum Staunen bringen. Urlaubsträume vom Leben unter ständiger Sonne erfüllen die hellen Sandstrände der Hotels. Und zur Abwechslung begibt man sich auf Entdeckungstour in die Wüste, wo Kamele und Antilopen leben, in restaurierte Altstädte und zu den Weltwundern des 21. Jhs.

Nach der Vereinigung der Emirate 1971 fanden die sieben Herrscher (Emire) zu einer gemeinsamen Außen-, Verteidigungs- und Wirtschaftspolitik, doch sind die einzelnen Emirate weitgehend autonom. Abu Dhabi und Dubai entwickelten sich mit dem Ölboom zu hypermodernen Metropolen. Für die Zeit nach dem Erdöl – in Dubai beginnt sie in 20 bis 40 Jahren, in Abu Dhabi erst in 100 Jahren – wird heute bereits vorgesorgt und die Wirtschaft diversifiziert. Vor allem der Tourismus gehört für die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) zu einer geschätzten Einnahmequelle.

Angesichts der Gesamtfläche der VAE von nur 86 000 km2 kommt man schnell von einem Emirat zum anderen. Von Abu Dhabi nach Dubai sind es 140 km, ins nördlichste Emirat Ras al-Khaimah nur 90 km weiter. Breite Autobahnen führen durch den Wüstensand und bringen Sie etwa nach Dubai, ins 3900 km2 große Scheichtum, das die Welt in Atem hält. Ganze Wohnviertel sind im Sand entstanden, Bauwerke, die nach Rekorden jagen. Vom Wachstum ohne Grenzen künden die vor der Küste entstehenden künstlichen Inseln, mit teuren Hotels und Ferienvillen der Superreichen. Die zweitgrößte Shoppingmall der Welt, das höchste Bauwerk der Erde, gewaltige künstliche Yachthäfen, umgeben von einer Skyline aus Hochhäusern und Wolkenkratzern – jeder Besuch in Dubai offenbart neue Superlative. Umwelt- und Klimaschutz sind hier bislang noch kein großes Thema, wie Schlittschuhbahnen oder Skipisten in voll klimatisierten Shoppingmalls zeigen. Und wenn doch einmal ein Ökoprojekt an den Start geht, dann eher aus Imagegründen als aus Überzeugung.

Nostalgiker zieht es zum Creek, den durch Dubai fließenden Meeresarm. Wie seit Jahrzehnten üblich, setzt man heute noch in offenen Lastkähnen, laut und nach Diesel riechend, zum anderen Ufer hinüber, umgeben von Indern und Pakistanis. Auf der Bur-Dubai-Seite taucht man ein in das Gewirr von engen Gassen zwischen imposanten Handelshäusern. Auch hier ist vieles schöner Schein, denn das historische Viertel wurde mit großem Aufwand restauriert, damit es sich schick und sauber, sozusagen als „Bilderbuch-Arabien“ präsentiert.

Nur in den Museen sind sie noch zu betrachten, die vergilbenden Schwarz-Weiß-Bilder der Epoche vor dem Erdölboom: staubige Straßen, Windturmhäuser aus Korallenstein, Scheich Rashid Bin Saeed al-Maktoum, Tee trinkend, auf einem Kamel oder bei der Falkenjagd. Bilder der Vergangenheit. Dann der Wandel: 1958 wurde das Öl entdeckt, die Welt hofierte den Beduinenherrscher, der die Ölmilliarden dazu verwandte, aus dem kleinen Handelshafen Dubai die am schnellsten wachsende Metropole der Welt zu machen und seinen Untertanen ein Leben in Luxus zu bereiten. Während der internationalen Finanzkrise sanken auch hier die Preise für Immobilien, viele Baustellen lagen Ende 2011 noch brach, etwa die auf Palm Jebel Ali und The World.

Vom Wunsch nach „höher, teurer, spektakulärer“ ist auch Abu Dhabi besessen. Das von seinen Öleinnahmen her reichste der Emirate schenkte seinen Bürgern die gewaltige Scheich-Zayed-Moschee, einen orientalischen Traum aus Marmor und Gold, an dem zehn Jahre gebaut wurde, oder das Hotel Emirates Palace, das in seiner Pracht an ein arabisches Versailles erinnert. Gegenwärtig bauen bekannte Architekten auf der „Insel der Glückseligkeit“ gleich mehrere Museen.

Sharjah, dessen Hauptstadt nur 15 km von Dubai entfernt liegt, ist das drittgrößte der Emirate und hat sich in den letzten Jahren als einzigartige Kulturmetropole der arabischen Welt einen Namen gemacht. So besticht die Hauptstadt durch vorzüglich restaurierte, traditionsreiche Paläste, hervorragende Museen und Galerien – und ist nicht von ungefähr zur islamischen Kulturhauptstadt 2014 ernannt worden. Da Sharjah nur über geringe Ölvorkommen verfügt, setzte man bereits in den 1970er-Jahren auf den Ausbau des Tourismus.

Eine Spur bescheidener nehmen sich dagegen die Projekte und Zukunftsvisionen der anderen vier Scheichtümer der VAE aus: Ajman, Fujairah, Umm al-Qaiwain und Ras al-Khaimah sind die Emirate, in denen man auf der Suche nach Öl noch nicht fündig geworden ist. Hier geht es deutlich weniger glamourös und modern zu als in Dubai oder Abu Dhabi, die Vergangenheit ist noch spürbar: Zahlreiche Menschen leben hier traditionell noch von Landwirtschaft und Fischerei, die Orte zeigen zum Teil noch ein arabisches Erscheinungsbild. Die vier öllosen Emirate hängen von der finanziellen Unterstützung durch Abu Dhabi, Dubai und dem Haushalt der VAE ab. Doch ermöglicht der Reichtum Abu Dhabis die Entwicklung ihrer Infrastruktur mit einigen spektakulären Bauprojekten. Mit der Eröffnung hervorragender 5-Sterne-Hotels ziehen die Emirate Besucher an, die die insgesamt niedrigeren Preise und die entspannte Atmosphäre schätzen. Wichtiges touristisches Kapital sinddie phantastischen Sandstrände in Ras al-Khaimah und Fujairah sowie das majestätische Hajar-Gebirge.

Damals wie heute: Den Scheichdynastien gehört das Land und deshalb auch das Öl. An ihrem Reichtum lassen die Herrscher das Volk großzügig teilhaben. Jungen Eheleuten schenkt man Haus und Grund, Wasser und Strom, vergibt zinslose Kredite. Bildung, Ausbildung, Altersversorgung und Renten bezahlt der Staat. Pro-Kopf-Einkommen und Lebensstandard gehören zu den höchsten der Welt. Vielleicht mag es daran liegen, dass der Arabische Frühling Anfang 2011 in den VAE kein Nachspiel hatte. Nur in zwei Nachbarstaaten, Jemen und Bahrain, waren die Proteste heftiger; in Bahrain marschierten zur Unterstützung des Königs saudische und emiratische Truppen ein, und die Situation beruhigte sich.

Für Europäer ist die Region schnell erreicht: Nach rund sechs Flugstunden landet man in der ewigen Sonne, genießt weite Strände, das Wasser des Arabischen Golfs wie des Indischen Ozeans, hervorragenden Service und luxuriöse Hotels, Abenteuer zwischen Wüstensand und Meeresstrand. Auf den ersten Blick unterscheiden sich die kosmopolitischen Großstädte immer weniger von ihren westlichen Vorbildern. Ein Eindruck, der täuscht, denn in der hypermodernen Umgebung werden arabischer Lebensstil und Traditionen gepflegt. Der Moscheebesuch strukturiert nach wie vor das Leben der Einheimischen, Kamelrennen und Falkenjagd sind – neben Shopping und Luxuskarossen – die beliebtesten Hobbys.

Die VAE verlocken zum Reisen, zum Unterwegs-Sein: Auf eigene Faust durch einsame Wüstenlandschaften zu chauffieren ist angesichts der hervorragenden Straßen ein Kinderspiel. Vorsicht ist höchstens geboten angesichts der Dromedare, die hin und wieder die Seiten wechseln. Organisierte Touren führen in eine Landschaft aus meterhohen, im Sonnenlicht gelb und rot schimmernden Sanddünen. In der Morgensonne flimmern die Hajar-Berge. Eine grandiose Szenerie – unverändert schön seit Jahrtausenden. Unverändert ist auch die Gastfreundschaft, ein Grundpfeiler arabischen Lebens.

Sehenswürdigkeiten & Top Highlights

Von der modernen Hochhausarchitektur zu den alten Souks von Bur Dubai: Man kann den Creek mit dem Taxi durch den Shindagha-Tunnel oder über die Maktoum-Brücke kreuzen oder durch den Fußgä…
1736-1749 von den Persern errichtet und 1819 von den Briten zerstört, wurde das alte Fort wieder aufgebaut und später erweitert. Es diente bis 1960 als Familiensitz des herrschenden Emirs al-Qasimi…
Ein Yachthafen, umgeben von Land: Der ca. 3 km lange, künstlich geschaffene Kanal bringt maritime Atmosphäre und sorgt für (optische) Erfrischung. Drumherum stehen und entstehen Hochhäuser von…
Der orientalische Märchenpalast liegt auf einem Hügel und ist umgeben von Wasserspielen und rund 100 ha Parkanlagen. Das Gebäude wird von 114 mit Blattgold verzierten Kuppeln gekrönt, von 1000…
Auf der Südwestseite des Creeks in Bur Dubai liegt Bastakiya, Dubais ältestes Viertel. Herrlich traditionell: In Ockergelb und hellem Braun leuchten die zweistöckigen Windturmhäuser mit wuchtigen…
Die mit Golfplatz, einer Marina und vielen aufsehenerregenden Bauwerken gestaltete Insel Yas ist die neue Attraktion in Abu Dhabi. Ein Themenpark bietet viele Rennwagen- und Motorsport-bezogene…
Luxus und Opulenz sind die prägenden Elemente von Dubais größter Mall, die gleichzeitig die zweitgrößte der Welt ist. Galerien, Passagen, mit Intarsien versehene Fußböden aus spiegelndem Marmor…
Jung, glitzernd und hypermodern – das Opera House ist ein neuer „Hingucker“. Ein Wahnsinnsbauwerk, leicht und luftig und es erinnert an? Für die Locals ist das eindeutig: natürlich an eine…
Kronjuwel des 32 km2 großen Yas Island ist der Austragungsort für den „Großen Preis von Abu Dhabi“ im November, Stolz der autoverrückten nationals. Nicht ohne Grund: Auf der weltweit teuersten…
Ein authentischer alter Souk, sensibel restaurierte, großartige Museen zur islamischen Kultur in prächtigen, jahrhundertealten Kaufmannshäusern, die Palästen gleichen, machen dieses Viertel…
Das Museum besitzt eine Sammlung von Silbermünzen aus dem 10. und 11. Jh., eine naturgeschichtliche Abteilung mit einer umfangreichen Muschel- und Fossiliensammlung, außerdem steinerne Werkzeuge aus…
Die gegenüber dem Jumeirah Beach liegende künstliche Insel in Form einer Palme besteht aus einem ca. 2 km langen "Stamm", den "Palmenwedeln" sowie einem umgebenden Wellenbrecher, genannt The…
Gegenüber der Halbinsel Jebel Dhanna wurde diese rund 87 km2 große Insel als Wildlife Reserve eingerichtet. Sie ist schon seit 2000 Jahren besiedelt, im 7. Jh. war sie beispielsweise von Christen…
Der aufregendste Teil der Stadt: Auf dem langen Wasserarm, Dubai Creek oder arabisch Al-Khor genannt, herrscht auch nach dem Bau der großen, modernen Häfen noch viel Betrieb. Hier vermischt sich der…
Ein zweistöckiges Bauwerk, mit lang gezogenen Kuppeldächern und aufgesetzten Windtürmen, das zu den meistfotografierten der Arabischen Halbinsel gehört. Anknüpfend an die islamische Bautradition…

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Praktische Hinweise

Anreise

Dubai erreicht man von Deutschland mit mehr als 70 wöchentlichen Direktflügen; Emirates (www.emirates.com) fliegt täglich ab Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg, Lufthansa (www.lufthansa.de) täglich ab Frankfurt und München, Condor (www.condor.de) von Frankfurt, Air Berlin (www.airberlin.com) 5 x wöchentl. von Berlin. Abu Dhabis Fluglinie Etihad Airways (www.etihadairways.com) fliegt täglich von Frankfurt und München nach Abu Dhabi mit kostenlosem Transport nach Dubai, Lufthansa nach Abu Dhabi. Swiss (www.swiss.com) und Austrian Airlines (www.aua.com) fliegen von Zürich und Wien nach Dubai, Emirates ebenso. Preiswert verkehren ab Frankfurt Gulf Air (www.gulfair.com) über Bahrain und Qatar Airways (www.qatarairways.com) über Doha nach Dubai: Auf dem Flug bietet sich ein Stopover in Bahrain oder Doha an. Flugdauer zum Arabischen Golf: rund 6 Std., Flugpreise ab 400 Euro (hin u. zurück). Billigflüge zwischen den Golfstaaten: Fly Dubai (www.flydubai.com), Air Arabia (www.airarabia.com), Jazeera Airways (www.jazeeraairways), Bahrain Air (www.bahrainair.net) und RAK Airways (www.rakairways.com).

Auskunft

Abu Dhabi Tourism Authority

Goethestraße2760313 .069 299253920www.visitabudhabi.ae

Dubai Department of Tourism

DeutschlandBockenheimer Landstraße2360325069 7100020www.dubaitourism.ae

SchweizHinterer Schermen293063031 9247599dctm_ch@dubaitourism.ae

Fujairah Tourism Bureau

Hamad Bin Abdullah RoadTrade Centre09 2231554www.fujairah-tourism.gov.ae

Ras al-Khaimah Tourism Office

P.O. Box 31291Al-Jazirat Al-Hamra07 2445125www.raktourism.com

Sharjah Tourism Authority

Fasanenstraße22546204101 3709240www.sharjahtourism.ae

Über aktuelle Veranstaltungen informieren: „TimeOut Dubai“ (wöchentlich, 7 Dh, www.timeoutdubai.com); „TimeOut Abu Dhabi“ (wöchentlich, 7 Dh) sowie für beide Städte die Informationsbroschüre „What’s On“ (monatl., 10 Dh)

Auto

Die Emirate sind durch Autobahnen miteinander verbunden, Schilder sind zweisprachig. Höchstgeschwindigkeit in der Stadt 50 km/h und 120 km/h außerhalb. Statt Kreuzungen gibt es oft Verkehrskreisel (roundabout, Abkürzung: R/A); hier gilt: Wer im Kreis ist, hat Vorfahrt. Immer häufiger regeln Überführungen (flyover) die Geradeausfahrt.

Baden

Besuchen Sie besser die Beach Clubs, da öffentliche Strände (open beach) ohne Infrastruktur sind und man zudem mit gaffenden expatriates aus Asien rechnen muss. In einigen Stränden der VAE beeinträchtigen Unterströmungen das Baden und Schwimmen. Eine Aufsicht und Lebensretter sowie rote Fähnchen zur Warnung findet man nur an Privatstränden der Strandhotels und in den kostenpflichtigen Beach Parks. Z. B. Dubai: Jumeirah Beach ParkJumeirah RoadEintritt 5 Dh700 m langer Strand | So–Mi 8–22, Do–Sa 8–23 UhrMo nur Frauen und Kinder. Abu Dhabi:Corniche Beach (tgl. 7–23 UhrEintritt 5 DhCorniche Road West).

Banken & Geld

Man wechselt ohne Auflagen und Einschränkungen bei Geldwechslern (money exchange), was im Allgemeinen recht günstig ist. In Banken und im Hotel zu tauschen ist dagegen weniger vorteilhaft. Kreditkarten sind weit verbreitet. An Geldautomaten (ATM, Cash Point), erhält man mit EC- oder Kreditkarten Dirham zum Tageskurs (plus Bankgebühren). Geldautomaten gibt es an jeder Ecke und in allen Shoppingmalls – und bei den Banken.

Diplomatische Vertretungen

Botschaften der VAE

DeutschlandHiroshimastraße18–2010785Berlin030 516516www.vae-botschaft.de

ÖsterreichPeter-Jordan-Straße661190Wien01 3681455

Konsulat der VAE

Rue de Moillebeau561209022 9180000www.mission-emirats.ch

Deutsche Botschaft

Abu Dhabi Mall, Towers at the Trade Centre, West TowerAbu Dhabi02 5967700www.abu-dhabi.diplo.de

Deutsches Generalkonsulat

Khalid Bin al-Waleed Road04 3972333www.dubai.diplo.de

Österreichische Botschaft

Sky Tower, Office No. 504Abu Dhabi02 6944999abu-dhabi-ob@bmeia.gv.at

Schweizer Botschaft

Centro Capital Center BuildingAbu Dhabi02 6274636www.eda.admin.ch/abudhabi

Einreise & Weiterreise

Bei Ankunft auf einem Flughafen der VAE erhält man kostenlos ein „Visa on Arrival“ (30 Tage gültig) in Form des Einreisestempels; der Reisepass muss noch sechs Monate gültig sein.

Mit einem Visum der VAE oder von Oman kann man an den (Land-)Grenzübergängen ein Visum des jeweils anderen Landes erhalten. Bei der Fahrt von Al Ain (Abu Dhabi) nach Muscat (Oman) ist eine VAE-vehicle fee (20 Dh) fällig, dazu ein Oman-Visum (20 OR/200 Dh). Bei einer Tour von Ras al-Khaimah (VAE) nach Khasab (Oman): 20 OR (200 Dh) Visumgebühr, bei der Rückkehr 2 OR (20 Dh) omanische vehicle fee. Vom Emirat Dubai über Hatta nach Oman und umgekehrt: keine Visumgebühr, jedoch 2 OR (20 Dh) vehicle fee. Bei einer Fahrt über die Grenze VAE – Oman ist eine PKW-Versicherungsgebühr (ca. 8–10 OR/80–100 Dh pro Tag) fällig, dies ist beim Automieten zu berücksichtigen. Wer von Ras al-Khaimah bei Tibat (Richtung Khasab) nach Oman einreist, muss auf demselben Weg zurückkehren.

Fotografieren

Einzelne Personen fotografiert man nur, wenn diese es erlaubt haben. Moslemische Frauen dürfen aus religiösen Gründen nicht fotografiert werden, es sei denn, sie gestatten es ausdrücklich. Militärische Einrichtungen, Polizeieinrichtungen, Hafenanlagen und Flugplätze sind für Fotografen tabu. Bei den Palästen der Herrscher sollte man vorher die Wache fragen.

Gesundheit

Impfungen sind nicht vorgeschrieben, gegen Tetanus und Polio jedoch anzuraten, ebenso ein Hepatitis-A-Schutz. Wer außerhalb internationaler Hotels essen geht, sollte etwas zurückhaltender sein. Die Hygiene ist zwar einwandfrei, aber ein Mittel für Darmprobleme sollte man wegen der teilweise ungewohnten Speisen mitnehmen. Die medizinische Versorgung in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist hervorragend. Die Ärzte sind gewöhnlich Ausländer und sprechen Englisch. In den 40 staatlichen Krankenhäusern und Ambulanzen ist die Notfallversorgung kostenlos.

Hotels

Das größte Angebot hat Dubai mit mehr als 400 Hotels, doch auch Abu Dhabi und Sharjah sind gut ausgestattet. In den übrigen Emiraten findet man weniger Hotels. Zu den angegebenen Preisen kommen 10–15 Prozent Service und 10 Prozent (Dubai) bis 15 Prozent Steuern hinzu. Hotelbuchungen sind sehr viel günstiger, wenn man sie übers Reisebüro oder im Internet vornimmt. Auf der Website von Dubai Tourism (www.dubaitourism.ae) lassen sich Zimmer in 185 Hotels buchen.

Internetzugang & wlan

Nahezu alle Hotels der Vereinigten Arabischen Emirate bieten ihren Gästen einen Internetplatz, oft kostenlos. WLAN (in den Emiraten WiFi) ist noch nicht sehr verbreitet. Hotspots findet man auch unter www.hotspot-locations.com.

Jugendherbergen

In den VAE gibt es gut ausgestattete Jugendherbergen in Dubai, Sharjah, Fujairah und Khorfakkan, z. T. auch mit Doppelzimmern. Die Jugendherberge in Dubai z. B. ist sehr komfortabel, auch für Familien geeignet, mit Cafeteria, Tennis, Pool und Busstopp (Nr. 34) vor der Tür. Der internationale Jugendherbergsausweis ist nicht erforderlich. Auskunft: U.A.E. Youth Hostels AssociationAl-Qusais Road39P.O. Box 9414104 2988161www.uaeyha.com. Geöffnet: Dubai 24 Std., sonst: einchecken 9–13 u. 17–20 Uhr, nach 24 Uhr geschl.

Kleidung

Bei dem auch im Winter sehr warmen Klima reicht Sommerbekleidung. Für die mit Klimaanlagen gekühlten Hotels, Restaurants und Shoppingmalls sowie gelegentliche kühle Winternächte benötigt man einen Pullover. Die Kleidersitten des Orients verbieten kurze Hosen, nackte Schultern und bei Frauen alles, was eng, kurz oder durchsichtig ist.

Klima & Reisezeit

An den Küsten ist es im Sommer heiß und schwül (40–45 Grad), im Binnenland trocken. Für Europäer ist dann ein Aufenthalt nahezu unmöglich. Selbst die einheimische Bevölkerung bleibt im Juli und August tagsüber im klimatisierten Haus oder fährt ins Ausland. Hauptreisezeit sind daher die Wintermonate (Okt.–April) mit mildem Klima und sonnigen Tagen, mit Tageshöchsttemperaturen von 25 bis 35 Grad, nachts 17–20 Grad.

Mietwagen

In den VAE reicht (für Deutsche, Österreicher und Schweizer) ein nationaler Führerschein. Tagespreise ab 25 Euro, Geländewagen ab 70 Euro. Meist ist es preiswerter, von zu Hause aus zu buchen. Für Ausflüge nach Oman benötigt man einen internationalen Führerschein.

Notruf

Polizei999, Feuerwehr997, Ambulanz, Notarzt998

Öffentliche Verkehrsmittel

In Abu Dhabi, Al Ain und Sharjah gibt es zwar Stadtbusse, da ihr Fahrziel – wenn überhaupt – nur in arabischer Schrift angegeben ist, werden sie fast nur von asiatischen Gastarbeitern benutzt. In den anderen Emiraten gibt es nur wenige Busse. Locals nehmen ihr Auto, Touristen meist Taxis. In Abu Dhabi am Flughafen lässt sich gut ein Auto mieten, da man sich dort relativ problemlos orientieren kann und die Wege im Emirat (z. B. nach Süden und zu den Liwa-Oasen) recht weit sind.

Nur in Dubai erreichen Touristen die meisten Sehenswürdigkeiten bequem mit der Metro, die in großen Teilen als Hochbahn fährt und beste Ausblicke auf die Stadt bietet, oder mit einer der zahlreichen Stadtbuslinien, deren Ziele oft auch in englischer Sprache angegeben sind (Daypass Metro, Bus, Waterbus 16 Dh).

Linienbusse (Emirates Express) verkehren zwischen Dubai und Abu Dhabi, Al-Ain, Hatta, Fujairah. 6–22 UhrFahrpreise 15–25 Dh

Post

Postämter findet man in allen größeren Orten und Stadtteilen. Eine Postkarte nach Europa kostet 3 Dh.

Preise & Währung

Die Währung der VAE ist der Dirham (Dh, AED), unterteilt in 100 Fils. Die VAE sind kein preiswertes Reiseland, Hotels in Dubai und Abu Dhabi sind besonders teuer. Dennoch gibt es erhebliche Unterschiede im Preisniveau, je nachdem, ob man im Hotelrestaurant oder beim Inder um die Ecke isst. Im ersten Fall kostet es mehr als zu Hause, im zweiten deutlich weniger.

Schreibweisen

Die Transkription arabischer Begriffe in lateinische Buchstaben erfolgt nach Gehör. Jeder hört etwas anderes: Jebel, Dschebel, Jabal, Jebbel. MARCO POLO verwendet die von den Einheimischen angegebene, meist englischsprachige Umschreibung, da diese sich (meist) auf den zweisprachigen Hinweisschildern findet.

Taxi

In Dubai kostet ein Taxi 3,5 Dh Grundpreis (20 Dh ab Flughafen und nach Sharjah) und 1,7 Dh/km, nachts und feiertags etwas mehr. In Abu Dhabi und Sharjah haben Taxis ebenfalls Taxameter, die Preise sind noch geringer. In Dubai gibt es Frauentaxis, zu erkennen an ihrem rosa Dach und der rosa Innenausstattung (und natürlich einer Fahrerin). Eine Fahrt von Dubai nach Abu Dhabi oder Fujairah kostet ca. 250 Dh, hin und zurück 450 Dh. In den übrigen Emiraten muss der Fahrpreis ausgehandelt werden.

Telefon & Handy

Die Vorwahl der VAE lautet 00971, von den VAE nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043, in die Schweiz 0041. Telefonieren ist einfach und preiswert mit Telefonkarten (30, 50, 100 Dh) von Telefonkabinen.

Das Handy heißt in den VAE meist GSM oder cell phone. Netzbetreiber ist die Telefongesellschaft Etisalat101www.etisalat.co.ae. Mit einer Prepaid-Karte der VAE entfallen die Gebühren für eingehende Anrufe. Hohe Gebühren verursacht die Mailbox, daher besser bereits im Heimatland abschalten!

Besucher können eine lokale mobile Rufnummer (visitor mobile line) von Etisalat in Duty-free-Geschäften, im Flughafen und in Etisalat-Filialen kaufen: Kosten 80 Dh (ca. 16 Euro) mit 20 Dh (ca. 4 Euro) Startguthaben, Gültigkeit 90 Tage. Für Touristen interessant: In Etisalat-Geschäften und in Supermärkten (z. B. Carrefour) erhält man eine lokale Prepaid-Simkarte für 75 Dh mit 25 Dh Gesprächsguthaben; beim Kauf ist der Reisepass erforderlich.

Trinkgeld

In Restaurants werden 10 Prozent Trinkgeld nur erwartet, wenn der service charge nicht schon im Rechnungsbetrag enthalten ist; das ist jedoch nur selten der Fall. Gepäckträger erhalten 3 Dh pro Stück, im Taxi rundet man etwas auf. Zimmermädchen bekommen 5 Dh pro Tag.

Wüstentouren

Die Autobahnen durch Sand-, Geröll- und Sumpfwüsten sollte man nicht verlassen. Buchen Sie besser eine Tour bei einem einheimischen Reiseveranstalter.

Zeit

MEZ plus 3 Stunden, während der Sommerzeit plus 2 Stunden.

Zoll

200 Zigaretten (Abu Dhabi 800) oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak und 2 l Spirituosen und 2 l Wein darf man mitbringen. Nach Sharjah ist die Einfuhr von Alkohol verboten. Bei Rückkehr in die EU: 200 Zigaretten, 1 l Spirituosen, andere Waren bis 430 Euro. www.zoll.de

Events, Feste & mehr

Feiertage

21. Sept. 2017, 11. Sept. 2018, 1. Sept. 2019

Hejra (Neujahr)

1. Dez. 2017, 21. Nov. 2018, 10. Nov. 2019

Maulid al-Nabi (Geburtstag des Propheten Mohammed)

13. April 2018, 3. April 2019

Lailat al-Miraj (Himmelfahrt des Propheten Mohammed)

6. August

Accession Day (Tag des Dienstantritts von Präsident Sheikh Zayed)

2. Dezember

National Day (Tag des Zusammenschlusses der sieben Emirate zu den Vereinigten Arabischen Emiraten 1971)

25. Dezember

Weihnachten

Wechselnde Daten

Eid al-Adha heißt das dreitägige Opferfest am Ende der zehntägigen Pilgerperiode (Hadj) nach Mekka. Einmal in seinem Leben sollte jeder Moslem, so steht es im Koran, nach Mekka pilgern, sofern er dazu gesundheitlich und finanziell in der Lage ist. Man schlachtet einen Hammel und lädt Verwandte ein (1.–4. Sept. 2017, 21.–24. April 2018, 11.–14. Aug. 2019).

Ramadan ist der heilige Monat der Moslems, eine Zeit des Fastens und Betens.
Essen, Trinken und Rauchen ist tagsüber bis Sonnenuntergang in der Öffentlichkeit und unter freiem Himmel - auch für Nicht-Muslime - nicht gestattet (26. Mai–25. Juni 2017, 15. Mai–14. Juni 2018, 5. Mai–4. Juni 2019). Bis nach Sonnenuntergang wird kein Alkohol ausgeschenkt. Bauchtanz-Aufführungen und Live-Musik ist untersagt. Auch in einigen westlich orientierten Hotels sind Bars und Restaurants eventuell vorübergehend geschlossen und der Alkoholausschank kann eingeschränkt werden. Geschäfte haben individuell geänderte Öffnungszeiten. Eid al-Fitr ist das dreitägige Fest des Fastenbrechens am Ende des Ramadan mit Festmahlen – auch in Hotels – und dem Austausch von Geschenken; man kleidet sich festlich, in den Städten gibt es Feuerwerk, Jahrmärkte und Folklore (26.–28. Juni 2017, 15.–17. Juni 2018, 5.–7. Juni 2019).

Feste & Veranstaltungen

Januar/Februar

Das Dubai Shopping Festival lockt von Anfang Januar bis Anfang Februar mit Rabatten und Veranstaltungen. www.mydsf.ae

Mitte Januar startet in Dubai der Marathon. www.dubaimarathon.org

Die Golferelite tritt an, vier Tage Mitte Januar, zur Abu Dhabi Golf Championship auf dem 27-Loch-Platz des Abu Dhabi Golf Club. www.abudhabigolfchampionship.com

Beim 2010 ins Leben gerufenen Sharjah Light Festivalwww.sharjahmydestination.ae werden Mitte Februar neun Tage lang zwölf markante Gebäude (Moschee, Plätze, Souk, Museum) zum Mittelpunkt einer phantastischen Farbinszenierung. Internationale Lichtkünstler schaffen aus Licht und Dunkelheit, Farbe und Mustern vergehende Kunstwerke.

März

Beim Dubai World Cup trifft sich die arabische High Society zum höchstdotierten Pferderennen der Welt (eine Woche Ende März). www.dubaiworldcup.com

Seit 1993 richtet die Sharjah Art Foundation von Mitte März bis Mitte Mai die Sharjah Biennale für zeitgenössische Kunst in der Sharjah Arts Area aus. www.sharjahart.org

September

Bei der viertägigen International Hunting and Equestrian Exhibition (der Internationalen Jagd- und Pferdemesse) von Abu Dhabi stehen Mitte September Falken, Pferde und Gewehre im Mittelpunkt. www.adihex.com

In der Wintersaison (Okt.–April) finden auf den Rennbahnen der VAE am Wochenende Kamelrennen statt (Fr und Sa ab 7 Uhr morgens).

Dezember

Folkloreveranstaltungen, Bootsrennen und Feuerwerk in allen Emiraten am 2. Dez. zum National Day, dem Tag der Gründung der Vereinigten Arabischen Emirate 1971.

Zwei Wochen wird das ausgelassene Sharjah Water Festivalwww.swf.ae rund um die Khalid-Lagune mit Heißluftballons, Feuerwerk, Wasserski-Darbietungen und Shows gefeiert. Gleichzeitig findet die internationale Formel-1 Powerboat World Championship statt.

Bloss nicht

Familienurlaub im Sommer

Während der Sommermonate wird es weit über 40 Grad heiß, und man verbrennt sich selbst auf dem Weg ins Wasser die Füße im Sand. Für Kinder ist dann ein Aufenthalt in den Emiraten eine Qual. Wenn Sie also die hohen Rabatte nutzen wollen, die die Hotels im Sommer offerieren, sollten Sie auf jeden Fall die Kinder zu Hause lassen.

Bauchfrei unterwegs in Sharjah

Nach den geltenden Bestimmungen ist es im Emirat Sharjah nicht erlaubt, in Strandbekleidung (d. h. etwa im Bikini-Oberteil oder mit Badeanzug und Rock) oder anderweitig „anstößig“ in der Stadt unterwegs zu sein; es drohen Geldstrafen und im schlimmsten Fall sogar Arrest.

Mit zu viel Alkohol auffallen

In den Emiraten serviert man in einigen Restaurants und im Hotel jeden gewünschten Drink. Die dürfen Sie genießen. Jedoch: Wer alkoholisiert auffällt, muss mit Problemen bis hin zu Gefängnis rechnen.

Im Restaurant den Tisch selbst suchen

Selbst in kleinen, einfachen asiatischen Restaurants: Steuern Sie lieber nicht ungefragt auf einen Tisch zu, sondern lassen sich einen (auch Ihrer Wahl) zuweisen. Das kommt besser an, weil es alle so machen.

Beim Abendbummel den Pass vergessen

Bars und Diskotheken dürfen nur von Personen über 21 Jahren besucht werden. Einige Nachtclubs kontrollieren den Pass eines jeden Gastes.

Allein in die Wüste fahren

Wer mit dem Mietwagen ohne Vierradantrieb unterwegs ist, sollte die Straße nicht verlassen und in die Wüste hineinfahren. Der Sand ist zwar flach und scheint fest, aber die weichen „Löcher“ erkennt man als Fremder nicht. Plötzlich sitzt man fest, der PKW liegt auf.

Während des Ramadans reisen

Das öffentliche Leben ist während des jährlichen Fastenmonats stark eingeschränkt. Geschäfte und Restaurants öffnen erst nach Sonnenuntergang, die Hotellobby ist leer, Taxis nur schwer zu bekommen. Zu essen und zu trinken gibt es oft erst nach Einbruch der Dunkelheit – oder vom Zimmerservice.

Wadi bashing

Mit Geländewagen werden Touren querfeldein durch die Wüste und in die Wadis unternommen und dabei Wüstenpflanzen zerstört, die auf dem kargen Boden nur mühsam gedeihen – Vergnügen auf Kosten der Natur.

Bücher & Filme

Die Brunnen der Wüste

spannender Bericht des Arabienforschers Wilfred Thesiger über seine Durchquerung der Rub al-Khali, des „Leeren Viertels“, in den Jahren 1947 bis 1950

Die Vereinigten Arabischen Emirate zwischen Vorgestern und Übermorgen – die Gesellschaft eines Golf-Staates im Wandel

von Frauke Heard-Bey (2010); die deutsche Historikerin war von Anfang an dabei

Vereinigte Arabische Emirate und Oman – zwei Perlen in der Wüste

Walter M. Weiss (Text) und Kurt-Michael Westermann (Fotos) zeigen in dem Bildband die faszinierenden Landschaften von Zwergstaaten, Ölriesen und der Heimat von Sindbad, dem Seefahrer

Syriana

in dem Polit-Thriller (2005, Regie: Stephen Gagan) mit George Clooney und Matt Damon geht es um Erdöl. Dubai und die Emirate mit ihrer einzigartigen Wüstenlandschaft liefern dazu den Hintergrund

Dubai

Die DVD aus der Serie „Die schönsten Städte der Welt“ aus dem Jahr 2006 zeigt die Schönheiten des Emirats

16-22 °C
8 h/Tag
24 °C

Fakten

Einwohner 9.400.145
Fläche 83.600 km²
Sprache Arabisch
Währung VAE-Dirham
Strom 220 V, 50 Hz
Regierungssystem Föderation mit Aufgabenteilung der VAE Emirate
Hauptstadt Abu Dhabi
Reisepass / Visum notwendig
Ortszeit 07:15 Uhr
Zeitverschiebung 3 h (zu MEZ)

Anreise

3d 2h 30min
6h 10min
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