- Reiseführer
- Asien
- China
- PekingHighlightsTop Sehenswürdigkeiten
Peking Top Sehenswürdigkeiten






















Architektonische Highlights
Architektonische Highlights
Touristenattraktionen
Landschaftliche Highlights
Botanische Gärten & Parks
Museen
Gugong
Architektonische Highlights © Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Pass auf!
Mitten in Peking, doch durch eine mächtige Mauer und einen breiten Wassergraben abgeschirmt, liegt die einstige Verbotene Stadt. Unter kaisergelb glasierten Dächern wohnte hier der Himmelssohn mit der Kaiserin, mit Konkubinen, Zofen und Eunuchen – insgesamt einige Tausend Personen. Die Anlage entstand von 1406 bis 1420.Zwar wurden viele Gebäude später erneuert, doch der Stil der Ming-Zeit blieb bis heute bewahrt. Durch das südliche Haupttor Wu Men und ein weiteres Tor gelangt man zu den drei gewaltigen Thron- und Audienzhallen, dem baulichen Zentrum. Überall sind schmückende Drachen zu erkennen, Symbole des Kaisers. Nach Norden hin folgen die Wohnbereiche. In der Mitte liegen wiederum drei Thronhallen; die erste war der Wohnpalast des Kaisers, die anderen dienten der Kaiserin. Die westlichen Palastteile veranschaulichen mit der erhaltenen Einrichtung, wie man damals wohnte – eingesperrt und wenig komfortabel. In einigen anderen Hallen ist ein Teil der kaiserlichen Kunstschätze ausgestellt. Besonders schön ist der ganz im Osten gelegene „Palast des Altwerdens in Frieden“ (Ningshou Gong). Vor seinem Südtor passiert man eine prächtige Neun-Drachen-Mauer aus farbig glasierten Reliefziegeln. In den Seitenhallen des Ningshou Gong und den nördlich folgenden Gebäuden befinden sich die Schatzkammern des Palastmuseums. Ein Tag reicht nicht, um alles zu sehen. Besonders die kaiserlichen Kunst- und Kuriositätensammlungen sind einen zweiten Besuch wert. Achtung: Nimm auf jeden Fall deinen Reisepass mit, du musst ihn vor dem Besuch vorzeigen.
- Jingshan Qianjie 4, 100009 Beijing
- http://www.dpm.org.cn/
- +86 400 950 1925
- gugong@dpm.org.cn
© Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Pass auf!
Mitten in Peking, doch durch eine mächtige Mauer und einen breiten Wassergraben abgeschirmt, liegt die einstige Verbotene Stadt. Unter kaisergelb glasierten Dächern wohnte hier der Himmelssohn mit der Kaiserin, mit Konkubinen, Zofen und Eunuchen – insgesamt einige Tausend Personen. Die Anlage entstand von 1406 bis 1420.Zwar wurden viele Gebäude später erneuert, doch der Stil der Ming-Zeit blieb bis heute bewahrt. Durch das südliche Haupttor Wu Men und ein weiteres Tor gelangt man zu den drei gewaltigen Thron- und Audienzhallen, dem baulichen Zentrum. Überall sind schmückende Drachen zu erkennen, Symbole des Kaisers. Nach Norden hin folgen die Wohnbereiche. In der Mitte liegen wiederum drei Thronhallen; die erste war der Wohnpalast des Kaisers, die anderen dienten der Kaiserin. Die westlichen Palastteile veranschaulichen mit der erhaltenen Einrichtung, wie man damals wohnte – eingesperrt und wenig komfortabel. In einigen anderen Hallen ist ein Teil der kaiserlichen Kunstschätze ausgestellt. Besonders schön ist der ganz im Osten gelegene „Palast des Altwerdens in Frieden“ (Ningshou Gong). Vor seinem Südtor passiert man eine prächtige Neun-Drachen-Mauer aus farbig glasierten Reliefziegeln. In den Seitenhallen des Ningshou Gong und den nördlich folgenden Gebäuden befinden sich die Schatzkammern des Palastmuseums. Ein Tag reicht nicht, um alles zu sehen. Besonders die kaiserlichen Kunst- und Kuriositätensammlungen sind einen zweiten Besuch wert. Achtung: Nimm auf jeden Fall deinen Reisepass mit, du musst ihn vor dem Besuch vorzeigen.
- Jingshan Qianjie 4, 100009 Beijing
- http://www.dpm.org.cn/
- +86 400 950 1925
- gugong@dpm.org.cn
Tiananmen Square
Touristenattraktionen © Glow Images
Pekings zentraler "Platz am Tor des Himmelsfriedens" gilt als größter innerstädtischer Platz der Welt. Er ist symbolbehaftet wie wenige andere Orte. Der Platz wurde 1958/1959 für die Massenaufmärsche zum zehnjährigen Staatsjubiläum angelegt. Seine 30 ha Fläche sind groß genug für eine halbe Million Menschen. Als neue, monumentale Randbebauung entstanden gleichzeitig die Volkskongresshalle (Chinas Parlamentssitz) im Westen und das Nationalmuseum auf der Ostseite. In der Mitte - genau auf Pekings großer Nord-Süd-Achse - erhebt sich auf einer gestuften Terrasse die Gedenkstelle der Volkshelden mit Reliefszenen aus der Geschichte vom Opiumkrieg bis 1949.Seit die Mongolen Peking zur Hauptstadt gemacht hatten, blickten die Kaiser von ihren Thronen 700 Jahre lang nach Süden durch einstmals sieben Tore hindurch sinnbildlich gesehen geradewegs in ihr Reich hinein. Nunmehr aber müssen die verstorbenen Majestäten auf der Nordseite der 38 m hohen Stele in Maos Handschrift die Worte lesen: "Die Volkshelden sind unsterblich". Im Süden erhielt der Platz einen städtebaulich wenig überzeugenden Abschluss erst 1976/1977 durch das Mao-Mausoleum. Mit dem gegenüberliegenden Tor Tian'an Men versammeln sich hier also lauter Bauten, die in Erinnerung an die leidvolle jüngere Geschichte Chinas und den großen Sieg der Kommunistischen Partei die nationale Identität des Landes prägen. So ist es nur natürlich, dass die Sorge um die Geschicke Chinas auch die oppositionellen Kräfte immer wieder auf diesen Platz treibt. Die blutige Niederschlagung der Studentenbewegung am 4.Juni 1989 hat die Symbolkraft des Ortes noch verstärkt. Seit 1999 sind die Sicherheitskräfte hier unzählige Male gegen die missliebige Falungong-Sekte vorgegangen.
- Tian'anmen Guangchang, 100006 Beijing
© Glow Images
Pekings zentraler "Platz am Tor des Himmelsfriedens" gilt als größter innerstädtischer Platz der Welt. Er ist symbolbehaftet wie wenige andere Orte. Der Platz wurde 1958/1959 für die Massenaufmärsche zum zehnjährigen Staatsjubiläum angelegt. Seine 30 ha Fläche sind groß genug für eine halbe Million Menschen. Als neue, monumentale Randbebauung entstanden gleichzeitig die Volkskongresshalle (Chinas Parlamentssitz) im Westen und das Nationalmuseum auf der Ostseite. In der Mitte - genau auf Pekings großer Nord-Süd-Achse - erhebt sich auf einer gestuften Terrasse die Gedenkstelle der Volkshelden mit Reliefszenen aus der Geschichte vom Opiumkrieg bis 1949.Seit die Mongolen Peking zur Hauptstadt gemacht hatten, blickten die Kaiser von ihren Thronen 700 Jahre lang nach Süden durch einstmals sieben Tore hindurch sinnbildlich gesehen geradewegs in ihr Reich hinein. Nunmehr aber müssen die verstorbenen Majestäten auf der Nordseite der 38 m hohen Stele in Maos Handschrift die Worte lesen: "Die Volkshelden sind unsterblich". Im Süden erhielt der Platz einen städtebaulich wenig überzeugenden Abschluss erst 1976/1977 durch das Mao-Mausoleum. Mit dem gegenüberliegenden Tor Tian'an Men versammeln sich hier also lauter Bauten, die in Erinnerung an die leidvolle jüngere Geschichte Chinas und den großen Sieg der Kommunistischen Partei die nationale Identität des Landes prägen. So ist es nur natürlich, dass die Sorge um die Geschicke Chinas auch die oppositionellen Kräfte immer wieder auf diesen Platz treibt. Die blutige Niederschlagung der Studentenbewegung am 4.Juni 1989 hat die Symbolkraft des Ortes noch verstärkt. Seit 1999 sind die Sicherheitskräfte hier unzählige Male gegen die missliebige Falungong-Sekte vorgegangen.
- Tian'anmen Guangchang, 100006 Beijing
Wangfujing Pedestrian Street
Touristenattraktionen © Maridav, Shutterstock
"Große Straße am Brunnen der Königsresidenz" bedeutet der volle Name von Pekings Hauptgeschäftsstraße - Wangfujing Dajie -, doch alle Welt sagt nur einfach Wangfujing. Dank neuer Konsumtempel und der Umwandlung zur Fußgängerzone ist die südliche Hälfte heute eine besonders bei chinesischen Pekingtouristen beliebte Flaniermeile mit Straßencafés und einer nach Westen abzweigenden Imbiss- und Andenkengasse. Weiter nördlich überrascht die Östliche Kathedrale von 1904 mit ansehnlichem Inneren und einem schönen Vorplatz.
- Wang Fu Jing Dajie, 100006 Beijing
© Maridav, Shutterstock
"Große Straße am Brunnen der Königsresidenz" bedeutet der volle Name von Pekings Hauptgeschäftsstraße - Wangfujing Dajie -, doch alle Welt sagt nur einfach Wangfujing. Dank neuer Konsumtempel und der Umwandlung zur Fußgängerzone ist die südliche Hälfte heute eine besonders bei chinesischen Pekingtouristen beliebte Flaniermeile mit Straßencafés und einer nach Westen abzweigenden Imbiss- und Andenkengasse. Weiter nördlich überrascht die Östliche Kathedrale von 1904 mit ansehnlichem Inneren und einem schönen Vorplatz.
- Wang Fu Jing Dajie, 100006 Beijing
Ming Shisanling
Touristenattraktionen © Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
© Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
Ein üblicher Abstecher auf dem Weg nach Badaling führt zu den gewaltigen Grabtempeln von 13 Kaisern der Ming-Dynastie (1368-1644). Die meisten sind verfallen und gesperrt. Im Grab Dingling sind die marmornen Grabkammern zu besichtigen. Das Grab Changling, das größte, ist das Einzige, dessen Opferhalle erhalten geblieben ist - ein imposantes Bauwerk mit 32 Säulen aus kostbarem Nanmuholz. Auf dem Zugang zur Nekropole passiert man die berühmte Geisterallee, an der steinerne Tiere und Beamte den Toten die letzte Ehre erweisen.
- Chì lù, Beijing
- +86 10 6076 1422
© Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
© Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
Ein üblicher Abstecher auf dem Weg nach Badaling führt zu den gewaltigen Grabtempeln von 13 Kaisern der Ming-Dynastie (1368-1644). Die meisten sind verfallen und gesperrt. Im Grab Dingling sind die marmornen Grabkammern zu besichtigen. Das Grab Changling, das größte, ist das Einzige, dessen Opferhalle erhalten geblieben ist - ein imposantes Bauwerk mit 32 Säulen aus kostbarem Nanmuholz. Auf dem Zugang zur Nekropole passiert man die berühmte Geisterallee, an der steinerne Tiere und Beamte den Toten die letzte Ehre erweisen.
- Chì lù, Beijing
- +86 10 6076 1422
Himmelsaltar
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Auf die Ohren
Das Areal ist mehr als doppelt so groß wie der Kaiserpalast, von den einst sechs kaiserlichen Altären ist der Himmelstempel der größte und bedeutendste. Das Areal ist mehr als doppelt so groß wie der Kaiserpalast. Die Anlage entstand um 1420 und erhielt ihr heutiges Aussehen im 16.Jh. Drei Gestaltungsmerkmale bestimmen die Architektur: Der Kreis ist die Form des Himmelsrunds, das Blau seine Farbe, und die Zahl Drei steht für des Kaisers männliche yang-Qualität. Die Opferterrasse im Süden ist kreisrund und dreifach gestuft. Die Zahl der Marmorplatten in den konzentrischen Ringen beträgt immer ein Vielfaches von drei. Hier brachte der Kaiser in der längsten Nacht des Jahres stellvertretend für die Menschenwelt ein aufwendiges Tieropfer dar. Wem dieses Opfer galt, erfährst du in der nördlich gelegenen kreisrunden Halle des „Kaiserlichen Himmelsgewölbes“: Die dort verwahrten „Geistertafeln“ des Himmels, der Sterne, des Wetters und der Amtsvorgänger wurden zum Opfer hervorgeholt. Ein aus weißem Marmor erbauter Dammweg führt nach Norden zur Halle des Erntegebets, dem wohl vollkommensten Bau klassischer chinesischer Architektur: Er ist rund, steht auf einer dreifachen Terrasse und trägt ein dreifaches blaues Dach. Im Inneren symbolisieren die vier innersten Säulen die Jahreszeiten, der innere Ring von zwölf Säulen steht für die Monate, der äußere für die zwölf Doppelstunden des Tages. Pekingoper ist dir zu lang, chinesische Musik eher fremd? In den Wandelgängen des Himmeltempels treffen sich Alt und Jung zum Singen, Tanzen, Musizieren – ideal zum Reinschnuppern und -hören.
- Tiantan E Rd 1, 100050 Beijing
- http://www.tiantanpark.com/
- +86 10 6702 8866
© MAIRDUMONT
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Auf die Ohren
Das Areal ist mehr als doppelt so groß wie der Kaiserpalast, von den einst sechs kaiserlichen Altären ist der Himmelstempel der größte und bedeutendste. Das Areal ist mehr als doppelt so groß wie der Kaiserpalast. Die Anlage entstand um 1420 und erhielt ihr heutiges Aussehen im 16.Jh. Drei Gestaltungsmerkmale bestimmen die Architektur: Der Kreis ist die Form des Himmelsrunds, das Blau seine Farbe, und die Zahl Drei steht für des Kaisers männliche yang-Qualität. Die Opferterrasse im Süden ist kreisrund und dreifach gestuft. Die Zahl der Marmorplatten in den konzentrischen Ringen beträgt immer ein Vielfaches von drei. Hier brachte der Kaiser in der längsten Nacht des Jahres stellvertretend für die Menschenwelt ein aufwendiges Tieropfer dar. Wem dieses Opfer galt, erfährst du in der nördlich gelegenen kreisrunden Halle des „Kaiserlichen Himmelsgewölbes“: Die dort verwahrten „Geistertafeln“ des Himmels, der Sterne, des Wetters und der Amtsvorgänger wurden zum Opfer hervorgeholt. Ein aus weißem Marmor erbauter Dammweg führt nach Norden zur Halle des Erntegebets, dem wohl vollkommensten Bau klassischer chinesischer Architektur: Er ist rund, steht auf einer dreifachen Terrasse und trägt ein dreifaches blaues Dach. Im Inneren symbolisieren die vier innersten Säulen die Jahreszeiten, der innere Ring von zwölf Säulen steht für die Monate, der äußere für die zwölf Doppelstunden des Tages. Pekingoper ist dir zu lang, chinesische Musik eher fremd? In den Wandelgängen des Himmeltempels treffen sich Alt und Jung zum Singen, Tanzen, Musizieren – ideal zum Reinschnuppern und -hören.
- Tiantan E Rd 1, 100050 Beijing
- http://www.tiantanpark.com/
- +86 10 6702 8866
Wanli Changcheng (Mutianyu)
Architektonische Highlights © V_ace, Shutterstock
An diesem Abschnitt der Mauer herrscht weniger Trubel als in Badaling. Der Abschnitt ist landschaftlich besonders schön und eine Sommerrodelbahn lockt große wie kleine Besucher an.
- Mutianyu
- http://www.mutianyugreatwall.com/
- +86 10 6162 6022
- mty@mutianyugreatwall.com
© V_ace, Shutterstock
An diesem Abschnitt der Mauer herrscht weniger Trubel als in Badaling. Der Abschnitt ist landschaftlich besonders schön und eine Sommerrodelbahn lockt große wie kleine Besucher an.
- Mutianyu
- http://www.mutianyugreatwall.com/
- +86 10 6162 6022
- mty@mutianyugreatwall.com
Wanli Changcheng (Badaling)
Architektonische Highlights © Glow Images
Insider-Tipp Wilde Mauer
Dass Peking einst Grenzstadt war, erkennt man noch an der Nähe zur Großen Mauer, die in ihrer heutigen Form erst im 16.Jh. entstand. Mehrere Abschnitte sind restauriert. Die meisten Besucher fahren nach Badaling (60 km nördl. von Peking), wo es sehr voll ist. Weniger überlaufen und landschaftlich schöner: das Mauerstück bei Mutianyu (70 km nördl.). Hier gibt es auch eine Sommerrodelbahn. Den Menschenmassen, die Badaling überfluten entgehst du auch in Huanghua (80 km nördl. von Peking). Die Chinesische Mauer ist hier weitgehend im Originalzustand belassen und kaum besucht. Statt Eintritt zu zahlen, bestellst du ein Getränk oder einen Snack im Restaurant, das den Zugang kontrolliert. Wie wär‘s mit einer leckeren gegrillten Forelle aus lokaler Zucht?
- Badaling
- http://wwj.beijing.gov.cn/
- +86 10 6912 1225
- wuqi@friendsofgreatwall.org
© Glow Images
Insider-Tipp Wilde Mauer
Dass Peking einst Grenzstadt war, erkennt man noch an der Nähe zur Großen Mauer, die in ihrer heutigen Form erst im 16.Jh. entstand. Mehrere Abschnitte sind restauriert. Die meisten Besucher fahren nach Badaling (60 km nördl. von Peking), wo es sehr voll ist. Weniger überlaufen und landschaftlich schöner: das Mauerstück bei Mutianyu (70 km nördl.). Hier gibt es auch eine Sommerrodelbahn. Den Menschenmassen, die Badaling überfluten entgehst du auch in Huanghua (80 km nördl. von Peking). Die Chinesische Mauer ist hier weitgehend im Originalzustand belassen und kaum besucht. Statt Eintritt zu zahlen, bestellst du ein Getränk oder einen Snack im Restaurant, das den Zugang kontrolliert. Wie wär‘s mit einer leckeren gegrillten Forelle aus lokaler Zucht?
- Badaling
- http://wwj.beijing.gov.cn/
- +86 10 6912 1225
- wuqi@friendsofgreatwall.org
The Summer Palace
Architektonische Highlights © Glow Images
Der riesige kaiserliche Garten mit seinen zahllosen Hallen, Wohnhöfen, Seen, Pavillons, Laubengängen und Pagoden entstand im Wesentlichen 1750/51 als Geschenk des Qianlong-Kaisers zum 60.Geburtstag seiner Mutter. Nach zweimaliger Plünderung und teilweiser Zerstörung - 1860 durch Engländer und Franzosen, das zweite Mal 1900 durch die alliierten Armeen nach der Niederschlagung des Boxeraufstands - wurde der "Garten der Harmoniepflege" (Yihe Yuan) unter der Regie der Kaiserin Cixi wiederaufgebaut. Nach der Vertreibung des letzten Kaisers im Jahr 1924 erhielt erstmals die Öffentlichkeit Zutritt. Das vorherrschende Motiv im Sommerpalast ist der Wunsch nach langem Leben. Er findet sich im Gebäudeschmuck (Symbole: Hirsch, Kranich, Kiefer, Bambus), in der Bepflanzung (Kiefer, Bambus) und in Orts- und Hallennamen. Langes Leben ist neben Reichtum und männlichem Nachwuchs eines der drei altchinesischen Glücksideale. Dass dieses Motiv hier so dominiert, hängt vor allem mit der Kaiserinwitwe Cixi zusammen, die sich den Palast 1886-91 als Alterssitz herrichten ließ. Gleich hinter dem Haupteingang liegen die Audienz- und Amtsgebäude. Sie sind ausnahmsweise nach Osten ausgerichtet. Von den Bronzetieren im Vorhof stehen Drachen und Phönixe für den Kaiser und die Kaiserin, während das große, beschuppte Fabeltier Qilin segensreiche Herrschaft verkörpert. In der ersten Halle wurden Beamte und ausländische Gesandte empfangen. Die Bronzekraniche und der Name des Gebäudes - "Halle des Altwerdens durch Güte" (Renshou Dian) - stimmen auf das Hauptthema des Palasts ein. Das graue Dach suggeriert Bescheidenheit. Nördlich der Halle gelangt man zu einem der zwei Palasttheater. Die dreigeschossige Bühne war bei ihrer Eröffnung 1891 die größte des Landes. Heute sind in den angrenzenden Räumen Kuriositäten aus Cixis Besitz - meist Geburtstagsgeschenke - ausgestellt, darunter ein alter Benz. Südwestlich davon, in der "Halle der Jadewogen" (Yulan Tang), hielt Kaiserin Cixi ihren Neffen, den vorletzten Mandschu-Kaiser, zehn Jahre lang interniert. Ihre eigenen Wohnräume, die sie von Mai bis Oktober bewohnte, liegen gleich nebenan in der "Halle der Freude und Langlebigkeit" (Leshou Tang). Überall sind Symbole der Langlebigkeit zu sehen, zum Beispiel die aus Bronze gegossenen Hirsche und Kraniche im Hof sowie Kalebassen und Unsterblichkeitspfirsiche im Innern. Hieran schließt das berühmteste Bauwerk des Sommerpalasts an: der 728 m lange, mit 8000 Roman- und Landschaftsszenen bemalte Wandelgang, der sich am Nordufer des Kunming-Sees entlangzieht. Folgt man ihm, so gelangt man auf halber Strecke zu einer Folge von Treppen und Hallen, die zum "Pavillon des Buddhaweihrauchs" (Foxiang Ge) hinaufführen, von dem man einen schönen Blick auf den See genießen kann. Der Wandelgang endet nahe dem steinernen Raddampfer, einem kuriosen Produkt des Geschmacks der späten Ging-Zeit. Hier gibt es einen Bootsverleih und Anlegestellen für Rundfahrts- und Fährboote. Geht man weiter um den "Hügel des langen Lebens" (Wanshou Shan) herum, so gelangt man zur Suzhou-Straße, deren hübsche Ladenzeilen aus 60 Geschäften und kleinen Lokalen in historischem Gewand idyllisch beiderseits eines Kanals liegen. Die Anlage wurde 1990 nach einem im Jahr 1860 von der französisch-britischen Armee zerstörten Vorbild rekonstruiert. Oberhalb davon, auf dem Nordhang, stehen die tibetischen Klosterbauten. Der stimmungsvollste Teil des Yihe Yuan jedoch ist der "Garten des inneren Einklangs und des äußeren Wohlgefallens" (Xiequ Yuan) im Nordosten. Wer sich hier an einem Sommertag in den luftigen Teepavillon setzt und auf den herrlichen Lotosteich hinausträumt, erlebt klassische chinesische Lebensart der besten Sorte.
- Xinjiangongmen Rd 19, 100091 Beijing
- http://www.summerpalace-china.com/
- +86 10 6288 1144
© Glow Images
Der riesige kaiserliche Garten mit seinen zahllosen Hallen, Wohnhöfen, Seen, Pavillons, Laubengängen und Pagoden entstand im Wesentlichen 1750/51 als Geschenk des Qianlong-Kaisers zum 60.Geburtstag seiner Mutter. Nach zweimaliger Plünderung und teilweiser Zerstörung - 1860 durch Engländer und Franzosen, das zweite Mal 1900 durch die alliierten Armeen nach der Niederschlagung des Boxeraufstands - wurde der "Garten der Harmoniepflege" (Yihe Yuan) unter der Regie der Kaiserin Cixi wiederaufgebaut. Nach der Vertreibung des letzten Kaisers im Jahr 1924 erhielt erstmals die Öffentlichkeit Zutritt. Das vorherrschende Motiv im Sommerpalast ist der Wunsch nach langem Leben. Er findet sich im Gebäudeschmuck (Symbole: Hirsch, Kranich, Kiefer, Bambus), in der Bepflanzung (Kiefer, Bambus) und in Orts- und Hallennamen. Langes Leben ist neben Reichtum und männlichem Nachwuchs eines der drei altchinesischen Glücksideale. Dass dieses Motiv hier so dominiert, hängt vor allem mit der Kaiserinwitwe Cixi zusammen, die sich den Palast 1886-91 als Alterssitz herrichten ließ. Gleich hinter dem Haupteingang liegen die Audienz- und Amtsgebäude. Sie sind ausnahmsweise nach Osten ausgerichtet. Von den Bronzetieren im Vorhof stehen Drachen und Phönixe für den Kaiser und die Kaiserin, während das große, beschuppte Fabeltier Qilin segensreiche Herrschaft verkörpert. In der ersten Halle wurden Beamte und ausländische Gesandte empfangen. Die Bronzekraniche und der Name des Gebäudes - "Halle des Altwerdens durch Güte" (Renshou Dian) - stimmen auf das Hauptthema des Palasts ein. Das graue Dach suggeriert Bescheidenheit. Nördlich der Halle gelangt man zu einem der zwei Palasttheater. Die dreigeschossige Bühne war bei ihrer Eröffnung 1891 die größte des Landes. Heute sind in den angrenzenden Räumen Kuriositäten aus Cixis Besitz - meist Geburtstagsgeschenke - ausgestellt, darunter ein alter Benz. Südwestlich davon, in der "Halle der Jadewogen" (Yulan Tang), hielt Kaiserin Cixi ihren Neffen, den vorletzten Mandschu-Kaiser, zehn Jahre lang interniert. Ihre eigenen Wohnräume, die sie von Mai bis Oktober bewohnte, liegen gleich nebenan in der "Halle der Freude und Langlebigkeit" (Leshou Tang). Überall sind Symbole der Langlebigkeit zu sehen, zum Beispiel die aus Bronze gegossenen Hirsche und Kraniche im Hof sowie Kalebassen und Unsterblichkeitspfirsiche im Innern. Hieran schließt das berühmteste Bauwerk des Sommerpalasts an: der 728 m lange, mit 8000 Roman- und Landschaftsszenen bemalte Wandelgang, der sich am Nordufer des Kunming-Sees entlangzieht. Folgt man ihm, so gelangt man auf halber Strecke zu einer Folge von Treppen und Hallen, die zum "Pavillon des Buddhaweihrauchs" (Foxiang Ge) hinaufführen, von dem man einen schönen Blick auf den See genießen kann. Der Wandelgang endet nahe dem steinernen Raddampfer, einem kuriosen Produkt des Geschmacks der späten Ging-Zeit. Hier gibt es einen Bootsverleih und Anlegestellen für Rundfahrts- und Fährboote. Geht man weiter um den "Hügel des langen Lebens" (Wanshou Shan) herum, so gelangt man zur Suzhou-Straße, deren hübsche Ladenzeilen aus 60 Geschäften und kleinen Lokalen in historischem Gewand idyllisch beiderseits eines Kanals liegen. Die Anlage wurde 1990 nach einem im Jahr 1860 von der französisch-britischen Armee zerstörten Vorbild rekonstruiert. Oberhalb davon, auf dem Nordhang, stehen die tibetischen Klosterbauten. Der stimmungsvollste Teil des Yihe Yuan jedoch ist der "Garten des inneren Einklangs und des äußeren Wohlgefallens" (Xiequ Yuan) im Nordosten. Wer sich hier an einem Sommertag in den luftigen Teepavillon setzt und auf den herrlichen Lotosteich hinausträumt, erlebt klassische chinesische Lebensart der besten Sorte.
- Xinjiangongmen Rd 19, 100091 Beijing
- http://www.summerpalace-china.com/
- +86 10 6288 1144
Houhai
Landschaftliche Highlights © 1828858957, Shutterstock
Der See in Peking ist seit den frühen 2000er Jahren vorallem durch das Hutong-Viertel in seiner Nähe und sein Nachtleben bekannt geworden
- Peking
© 1828858957, Shutterstock
Der See in Peking ist seit den frühen 2000er Jahren vorallem durch das Hutong-Viertel in seiner Nähe und sein Nachtleben bekannt geworden
- Peking
Liulichang
TouristenattraktionenWerkstätten für glasierte Ziegel, wie der Name behauptet, gibt es hier längst nicht mehr: Die als halbherzige Fußgängerzone gestalteten zwei Gassen – Liulichang West bzw. Ost – sind das traditionelle Zentrum des Pekinger Antiquitätenhandels. Viele der historisch aussehenden Häuser entstanden zwar erst nach 1980, sie lassen aber trotzdem erahnen, wie harmonisch Pekings Stadtbild früher einmal ausgesehen haben muss.
- Liulichang Dong Jie, 100000 Beijing
- http://www.ebeijing.gov.cn/
Werkstätten für glasierte Ziegel, wie der Name behauptet, gibt es hier längst nicht mehr: Die als halbherzige Fußgängerzone gestalteten zwei Gassen – Liulichang West bzw. Ost – sind das traditionelle Zentrum des Pekinger Antiquitätenhandels. Viele der historisch aussehenden Häuser entstanden zwar erst nach 1980, sie lassen aber trotzdem erahnen, wie harmonisch Pekings Stadtbild früher einmal ausgesehen haben muss.
- Liulichang Dong Jie, 100000 Beijing
- http://www.ebeijing.gov.cn/
Guojia da juyuan
Architektonische Highlights © yuyangc, Shutterstock
© yuyangc, Shutterstock
Ein soeben gelandetes Riesen-Ufo? Der 2007 fertig gestellte, linsenförmige Bau, den der Franzose Paul Andreu entwarf, war und ist höchst umstritten - aber zweifellos unterstreicht dieses spektakuläre Stück Architektur eindrücklich Chinas Ambitionen, sich auch kulturell als Avantgarde zu präsentieren.
- Xi Chang'an Jie 2, 100031 Beijing
- +86 10 6655 0000
© yuyangc, Shutterstock
© yuyangc, Shutterstock
Ein soeben gelandetes Riesen-Ufo? Der 2007 fertig gestellte, linsenförmige Bau, den der Franzose Paul Andreu entwarf, war und ist höchst umstritten - aber zweifellos unterstreicht dieses spektakuläre Stück Architektur eindrücklich Chinas Ambitionen, sich auch kulturell als Avantgarde zu präsentieren.
- Xi Chang'an Jie 2, 100031 Beijing
- +86 10 6655 0000
Lama Temple
Architektonische Highlights © VitalyEdush, Thinkstock
Der Lamatempel Yonghe Gong ist Pekings größtes und prächtigstes Tempelkloster - er zählt zu den allerersten Attraktionen der Stadt, auch wenn er erst 1744/1745 gegründet wurde. Dem Kaiserpalast oder dem Himmelsaltar hat der "Palast der Harmonie" sogar eines voraus: Er ist kein Museum, sondern wird noch von Mönchen bewohnt. Er war ein Projekt der Mandschu-Kaiser - die gelb glasierten Dachziegel zeugen davon. Um zu dokumentieren, dass das zuvor einverleibte Tibet und die ebenfalls lamaistischen Mongolen im Reich gut aufgehoben seien, mochte der Hof nicht knausern. Die Verbindung von tibetisch-mongolischem Lamaismus und chinesischer Kultur nimmt hier vielfache Gestalt an. Die Inschriftentafeln an den Hallendächern sind viersprachig: chinesisch, mongolisch, tibetisch, mandschurisch. Schon der Auftakt ist prunkvoll: Drei große Schmucktore umstehen den Vorplatz. Eine 160 m lange Zuwehung schafft Abstand zum Staub der Straße. Jenseits eines weiteren Tors überquert man einen Hof, auf dem Glocken- und Trommelturm sowie zwei Stelenpavillons stehen. In der ersten Halle, ganz chinesisch, zürnen die großartigen Wächtergottheiten der vier Himmelskönige dem Bösen. Dämonen winden sich unter ihren Füßen. In der Mitte lacht der Dickbauchbuddha die Eintretenden verheißungsvoll an, und rückwärtig wacht Weitum als Schützer der Lehre über das Tempelinnere. Den nächsten Hof schmücken ein gewaltiges Weihrauchgefäß, ein Stelenpavillon mit viersprachiger Inschrift "Der Lamaismus" von 1792 sowie eine Bronzeplastik des Weltenberges Meru, auf dem die Götter, die Bodhisattvas und die Buddhas wohnen. Deren Heiligkeit schaust du in den zwei nächsten Hallen. In der ersten thronen die Buddhas der Drei Zeitalter auf ihren Lotosblüten, flankiert von den 18 Luohan. In der folgenden Halle sitzen als weitere goldene Trias der Buddha des langen Lebens, der Medizinbuddha und der Buddha des Löwengebrülls, dessen Erweckungsruf weltweit vernehmbar ist.
- Yonghegong Dajie 12, 100007 Beijing
- http://www.yonghegong.cn/
- +86 10 8419 1919
- yonghegong@china.com.cn
© VitalyEdush, Thinkstock
Der Lamatempel Yonghe Gong ist Pekings größtes und prächtigstes Tempelkloster - er zählt zu den allerersten Attraktionen der Stadt, auch wenn er erst 1744/1745 gegründet wurde. Dem Kaiserpalast oder dem Himmelsaltar hat der "Palast der Harmonie" sogar eines voraus: Er ist kein Museum, sondern wird noch von Mönchen bewohnt. Er war ein Projekt der Mandschu-Kaiser - die gelb glasierten Dachziegel zeugen davon. Um zu dokumentieren, dass das zuvor einverleibte Tibet und die ebenfalls lamaistischen Mongolen im Reich gut aufgehoben seien, mochte der Hof nicht knausern. Die Verbindung von tibetisch-mongolischem Lamaismus und chinesischer Kultur nimmt hier vielfache Gestalt an. Die Inschriftentafeln an den Hallendächern sind viersprachig: chinesisch, mongolisch, tibetisch, mandschurisch. Schon der Auftakt ist prunkvoll: Drei große Schmucktore umstehen den Vorplatz. Eine 160 m lange Zuwehung schafft Abstand zum Staub der Straße. Jenseits eines weiteren Tors überquert man einen Hof, auf dem Glocken- und Trommelturm sowie zwei Stelenpavillons stehen. In der ersten Halle, ganz chinesisch, zürnen die großartigen Wächtergottheiten der vier Himmelskönige dem Bösen. Dämonen winden sich unter ihren Füßen. In der Mitte lacht der Dickbauchbuddha die Eintretenden verheißungsvoll an, und rückwärtig wacht Weitum als Schützer der Lehre über das Tempelinnere. Den nächsten Hof schmücken ein gewaltiges Weihrauchgefäß, ein Stelenpavillon mit viersprachiger Inschrift "Der Lamaismus" von 1792 sowie eine Bronzeplastik des Weltenberges Meru, auf dem die Götter, die Bodhisattvas und die Buddhas wohnen. Deren Heiligkeit schaust du in den zwei nächsten Hallen. In der ersten thronen die Buddhas der Drei Zeitalter auf ihren Lotosblüten, flankiert von den 18 Luohan. In der folgenden Halle sitzen als weitere goldene Trias der Buddha des langen Lebens, der Medizinbuddha und der Buddha des Löwengebrülls, dessen Erweckungsruf weltweit vernehmbar ist.
- Yonghegong Dajie 12, 100007 Beijing
- http://www.yonghegong.cn/
- +86 10 8419 1919
- yonghegong@china.com.cn
Baiyun Guan
Architektonische HighlightsPekings einziges vollständig erhaltenes daoistisches Tempelkloster ist eine gepflegte Stätte lebendiger Religiosität. Durch schattige Höfe schreitet man von Halle zu Halle, bestaunt die zahlreichen Bildwerke und betrachtet die Mönche, die in ihrer typischen Tracht vom Wadenwickel bis zum hochgesteckten Haarknoten aussehen, wie alten Bildern entstiegen. Das Kloster wurde unter Dschingis Khan im Jahr 1227 gegründet und ist seither das wohl bedeutendste nordchinesische Zentrum des Daoismus. Die meisten Gebäude stammen aus dem 17.Jh. Ein prächtiges Schmucktor bildet mit der gegenüberliegenden Geistermauer den würdigen Auftakt. Im ersten Hof hinter dem inneren Tor hängt unter einer Marmorbrücke eine Scheibe in Form einer alten Kupfermünze. In deren Loch wiederum hängt ein Glöckchen. Bringt man es zum Klingen, indem man eine Münze dagegen wirft, so bedeutet dies Glück, und das Geld wandert in die Klosterkasse. In der ersten Halle schreckt eine Wächterfigur böse Geister ab. In der zweiten Halle sieht man den Jadekaiser, die höchste Gottheit des Daoismus, umgeben von Stern- und Himmelsgöttern. In der dritten Halle werden sieben Heilige verehrt. Die Statuen stammen aus der Ming-Zeit. Die vierte Halle ist dem großen Lehrer und Meister Qiu Chuji gewidmet. Er beeindruckte Dschingis Khan durch seine Weisheit, und ihm verdankt dieses Kloster letztlich seine Existenz. Die Gebeine des Weisen ruhen unter seinem Standbild. Die letzte Halle ist zweigeschossig. Die Figuren der Drei Reinen im Obergeschoss wurden schon 1428 geschaffen. In den kleineren Hallen westlich der Hauptachse geht es volkstümlicher zu. Hier kommen auch Frauengestalten zu ihrem Recht. Eine Halle enthält ausschließlich Muttergottheiten, die für Fruchtbarkeit, rasche und schmerzlose Geburt und für das Augenlicht der Kinder zuständig sind. Am erstaunlichsten ist aber die Halle der Jahresgötter. 60 phantasievolle, bunt bemalte Tonfiguren verkörpern die Jahre des chinesischen 60er-Zyklus.
- Baiyunguan Jie 9, 100055 Běijīng
- +86 10 6346 3531
Pekings einziges vollständig erhaltenes daoistisches Tempelkloster ist eine gepflegte Stätte lebendiger Religiosität. Durch schattige Höfe schreitet man von Halle zu Halle, bestaunt die zahlreichen Bildwerke und betrachtet die Mönche, die in ihrer typischen Tracht vom Wadenwickel bis zum hochgesteckten Haarknoten aussehen, wie alten Bildern entstiegen. Das Kloster wurde unter Dschingis Khan im Jahr 1227 gegründet und ist seither das wohl bedeutendste nordchinesische Zentrum des Daoismus. Die meisten Gebäude stammen aus dem 17.Jh. Ein prächtiges Schmucktor bildet mit der gegenüberliegenden Geistermauer den würdigen Auftakt. Im ersten Hof hinter dem inneren Tor hängt unter einer Marmorbrücke eine Scheibe in Form einer alten Kupfermünze. In deren Loch wiederum hängt ein Glöckchen. Bringt man es zum Klingen, indem man eine Münze dagegen wirft, so bedeutet dies Glück, und das Geld wandert in die Klosterkasse. In der ersten Halle schreckt eine Wächterfigur böse Geister ab. In der zweiten Halle sieht man den Jadekaiser, die höchste Gottheit des Daoismus, umgeben von Stern- und Himmelsgöttern. In der dritten Halle werden sieben Heilige verehrt. Die Statuen stammen aus der Ming-Zeit. Die vierte Halle ist dem großen Lehrer und Meister Qiu Chuji gewidmet. Er beeindruckte Dschingis Khan durch seine Weisheit, und ihm verdankt dieses Kloster letztlich seine Existenz. Die Gebeine des Weisen ruhen unter seinem Standbild. Die letzte Halle ist zweigeschossig. Die Figuren der Drei Reinen im Obergeschoss wurden schon 1428 geschaffen. In den kleineren Hallen westlich der Hauptachse geht es volkstümlicher zu. Hier kommen auch Frauengestalten zu ihrem Recht. Eine Halle enthält ausschließlich Muttergottheiten, die für Fruchtbarkeit, rasche und schmerzlose Geburt und für das Augenlicht der Kinder zuständig sind. Am erstaunlichsten ist aber die Halle der Jahresgötter. 60 phantasievolle, bunt bemalte Tonfiguren verkörpern die Jahre des chinesischen 60er-Zyklus.
- Baiyunguan Jie 9, 100055 Běijīng
- +86 10 6346 3531
Changling
Architektonische Highlights © Takashi Images, Shutterstock
Changling ist das größte, älteste und am besten erhaltene Mausoleum der Ming-Gräber. Der hier bestattete Kaiser Zhu Di (1360-1424) wird nach dem Namen seiner Ära (1403-24) gewöhnlich "Yongle-Kaiser" genannt. Er veranlasste den Ausbau Pekings zur Hauptstadt und war nach seinem Vater, dem Dynastiegründer, die bedeutendste Herrschergestalt der Ming-Zeit. Einzig in seinem Grabtempel blieb die Opferhalle erhalten, ein eindrucksvoller Bau mit 32 Säulen aus kostbarem Nanmu-Holz. Sie birgt eine Ausstellung von Grabbeigaben aus dem Dingling, der Ruhestätte des Wanli-Kaisers.
- Sheng Dao 308, Beijing
© Takashi Images, Shutterstock
Changling ist das größte, älteste und am besten erhaltene Mausoleum der Ming-Gräber. Der hier bestattete Kaiser Zhu Di (1360-1424) wird nach dem Namen seiner Ära (1403-24) gewöhnlich "Yongle-Kaiser" genannt. Er veranlasste den Ausbau Pekings zur Hauptstadt und war nach seinem Vater, dem Dynastiegründer, die bedeutendste Herrschergestalt der Ming-Zeit. Einzig in seinem Grabtempel blieb die Opferhalle erhalten, ein eindrucksvoller Bau mit 32 Säulen aus kostbarem Nanmu-Holz. Sie birgt eine Ausstellung von Grabbeigaben aus dem Dingling, der Ruhestätte des Wanli-Kaisers.
- Sheng Dao 308, Beijing
Dingling
Architektonische Highlights © Jun Mu, Shutterstock
Dingling, die viel besuchte Ruhestätte des Wanli-Kaisers (1563-1620), ist das einzige Mausoleum der Ming-Gräber, dessen Marmorgrüfte geöffnet wurden. Diese sind sehr geräumig, doch ansonsten eher enttäuschend. Interessanter ist die Ausstellung der kostbaren Grabbeigaben in den Seitenhallen des hinteren Hofs.
- Yu Ling Lu, Beijing
- +86 10 6076 1424
© Jun Mu, Shutterstock
Dingling, die viel besuchte Ruhestätte des Wanli-Kaisers (1563-1620), ist das einzige Mausoleum der Ming-Gräber, dessen Marmorgrüfte geöffnet wurden. Diese sind sehr geräumig, doch ansonsten eher enttäuschend. Interessanter ist die Ausstellung der kostbaren Grabbeigaben in den Seitenhallen des hinteren Hofs.
- Yu Ling Lu, Beijing
- +86 10 6076 1424
Xiang Shan
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Die "Duftberge" nordwestlich der Stadtmitte sind ein beliebtes Ausflugsziel, vor allem im Herbst, wenn sich das Laub leuchtend rot färbt. Hauptsehenswürdigkeiten sind zwei Buddhatempel und der Panoramablick vom 570 m hohen Gipfel. Schön ist der kaiserliche Xiang-Shan-Park mit einer Porzellanpagode. Auf den Gipfel schwebt man bequem im Sessellift. In der Ferne erkennt man die Pagode des Jadequells und den Sommerpalast. Neben dem Haupteingang zum Park liegt Biyun Si, das "Kloster der azurblauen Wolken". Es ist zwar nicht mehr aktiv, doch ehrwürdig und schön gelegen. Hier wurde von 1925 bis 1929 der Leichnam des Republikgründers Sun Yat-sen verwahrt (Gedenkhalle). Nicht weit vom Xiang Shan liegt der Botanische Garten mit dem "Tempelkloster des schlafenden Buddha", Wofo Si. Es beeindruckt mit seiner gepflegten Anlage und seinem Bildschmuck. Der Weg zum Kloster führt vorbei an Chinas größtem Gewächshaus. Der supermoderne Bau ist eine Sehenswürdigkeit für sich.
- Xiangshan Lu, 100093 Běijīng
- http://www.xiangshanpark.com.cn/
- +86 10 6259 9886
© Glow Images
Die "Duftberge" nordwestlich der Stadtmitte sind ein beliebtes Ausflugsziel, vor allem im Herbst, wenn sich das Laub leuchtend rot färbt. Hauptsehenswürdigkeiten sind zwei Buddhatempel und der Panoramablick vom 570 m hohen Gipfel. Schön ist der kaiserliche Xiang-Shan-Park mit einer Porzellanpagode. Auf den Gipfel schwebt man bequem im Sessellift. In der Ferne erkennt man die Pagode des Jadequells und den Sommerpalast. Neben dem Haupteingang zum Park liegt Biyun Si, das "Kloster der azurblauen Wolken". Es ist zwar nicht mehr aktiv, doch ehrwürdig und schön gelegen. Hier wurde von 1925 bis 1929 der Leichnam des Republikgründers Sun Yat-sen verwahrt (Gedenkhalle). Nicht weit vom Xiang Shan liegt der Botanische Garten mit dem "Tempelkloster des schlafenden Buddha", Wofo Si. Es beeindruckt mit seiner gepflegten Anlage und seinem Bildschmuck. Der Weg zum Kloster führt vorbei an Chinas größtem Gewächshaus. Der supermoderne Bau ist eine Sehenswürdigkeit für sich.
- Xiangshan Lu, 100093 Běijīng
- http://www.xiangshanpark.com.cn/
- +86 10 6259 9886
Yi He Yuan
Botanische Gärten & Parks © Meiqianbao, Shutterstock
Der riesige kaiserliche Garten mit seinen zahllosen Hallen, Wohnhöfen, Seen, Pavillons, Laubengängen und Pagoden entstand im Wesentlichen in den Jahren 1750/1751 als Geschenk des Qianlong-Kaisers zum 60.Geburtstag seiner Mutter. Nach zweimaliger Plünderung und teilweiser Zerstörung - 1860 durch Engländer und Franzosen, das zweite Mal 1900 durch die alliierten Armeen nach der Niederschlagung des Boxeraufstandes - wurde der "Garten der Harmoniepflege" unter der Regie der Kaiserin Cixi wieder hergerichtet. Nach der Vertreibung des letzten Kaisers erhielt erstmals die Öffentlichkeit Zutritt. Die Bauten unterscheiden sich erheblich vom "Winterpalast" Gugong. Stilistisch uneinheitlich, teilweise verspielt bis hin zum Kitsch, sind sie ein typisches Produkt der ausgehenden Qing-Zeit. Die Mandschu-Kaiser wollten sich hier nicht nur am sommerlichen Grün, sondern auch an der Tatsache delektieren, dass sie halb Asien beherrschten. So ließen sie südchinesische Gartenkunst ebenso imitieren wie die tibetische Klosterarchitektur. Auch ein Gebäude wie der "Pavillon des Buddhaweihrauchs" wäre unter den konfuzianischen Ming-Kaisern als dominierendes Palastgebäude undenkbar gewesen: Die Mandschu waren eben auch gläubige Buddhisten. Das vorherrschende Motiv im Yihe Yuan ist jedoch der Wunsch nach langem Leben. Er findet sich im Gebäudeschmuck (Symbole: Hirsch, Kranich, Kiefer, Bambus), in der Bepflanzung (Kiefer, Bambus) und in Orts- und Hallennamen. Langes Leben ist neben Reichtum und männlichem Nachwuchs eines der drei altchinesischen Glücksideale. Dass dieses Motiv hier so dominiert, hängt vor allem mit der Kaiserinwitwe Cixi zusammen, die sich den Palast 1886-1891 als Alterssitz herrichten ließ. Gleich hinter dem Haupteingang liegen die Audienz- und Amtsgebäude. Sie sind ausnahmsweise nach Osten ausgerichtet. Von den Bronzetieren im Vorhof stehen Drachen und Phönixe für den Kaiser und die Kaiserin, während das große, beschuppte Fabeltier Qilin segensreiche Herrschaft verkörpert.
- Xinjian Gongmen Lu, Beijing
- +86 10 6288 1144
© Meiqianbao, Shutterstock
Der riesige kaiserliche Garten mit seinen zahllosen Hallen, Wohnhöfen, Seen, Pavillons, Laubengängen und Pagoden entstand im Wesentlichen in den Jahren 1750/1751 als Geschenk des Qianlong-Kaisers zum 60.Geburtstag seiner Mutter. Nach zweimaliger Plünderung und teilweiser Zerstörung - 1860 durch Engländer und Franzosen, das zweite Mal 1900 durch die alliierten Armeen nach der Niederschlagung des Boxeraufstandes - wurde der "Garten der Harmoniepflege" unter der Regie der Kaiserin Cixi wieder hergerichtet. Nach der Vertreibung des letzten Kaisers erhielt erstmals die Öffentlichkeit Zutritt. Die Bauten unterscheiden sich erheblich vom "Winterpalast" Gugong. Stilistisch uneinheitlich, teilweise verspielt bis hin zum Kitsch, sind sie ein typisches Produkt der ausgehenden Qing-Zeit. Die Mandschu-Kaiser wollten sich hier nicht nur am sommerlichen Grün, sondern auch an der Tatsache delektieren, dass sie halb Asien beherrschten. So ließen sie südchinesische Gartenkunst ebenso imitieren wie die tibetische Klosterarchitektur. Auch ein Gebäude wie der "Pavillon des Buddhaweihrauchs" wäre unter den konfuzianischen Ming-Kaisern als dominierendes Palastgebäude undenkbar gewesen: Die Mandschu waren eben auch gläubige Buddhisten. Das vorherrschende Motiv im Yihe Yuan ist jedoch der Wunsch nach langem Leben. Er findet sich im Gebäudeschmuck (Symbole: Hirsch, Kranich, Kiefer, Bambus), in der Bepflanzung (Kiefer, Bambus) und in Orts- und Hallennamen. Langes Leben ist neben Reichtum und männlichem Nachwuchs eines der drei altchinesischen Glücksideale. Dass dieses Motiv hier so dominiert, hängt vor allem mit der Kaiserinwitwe Cixi zusammen, die sich den Palast 1886-1891 als Alterssitz herrichten ließ. Gleich hinter dem Haupteingang liegen die Audienz- und Amtsgebäude. Sie sind ausnahmsweise nach Osten ausgerichtet. Von den Bronzetieren im Vorhof stehen Drachen und Phönixe für den Kaiser und die Kaiserin, während das große, beschuppte Fabeltier Qilin segensreiche Herrschaft verkörpert.
- Xinjian Gongmen Lu, Beijing
- +86 10 6288 1144
Red-brick Art Gallery
MuseenMan muss ein bisschen fahren, doch es lohnt sich: In einem der schönsten Kunsttempel der Welt erlebst du Wechselausstellungen internationaler zeitgenössischer Kunst. Der 10 000 m² große, rote Ziegelbau öffnet sich auf herrliche Gärten und verwunschene Höfe, alles miteinander verbunden durch kreisförmige „Mondtore“.
Man muss ein bisschen fahren, doch es lohnt sich: In einem der schönsten Kunsttempel der Welt erlebst du Wechselausstellungen internationaler zeitgenössischer Kunst. Der 10 000 m² große, rote Ziegelbau öffnet sich auf herrliche Gärten und verwunschene Höfe, alles miteinander verbunden durch kreisförmige „Mondtore“.
Einkaufsstraßen
TouristenattraktionenInsider-Tipp Was an die Füße
Pekings Haupteinkaufsstraße ist die Wangfujing. In historischem Ambiente bummelst du in der Kunst- und Antiquitätengasse Liulichang, wo die Kunsthandlung Rongbao Zhai besondere Beachtung verdient, sowie im Qianmen-Viertel, vor allem in der Dazhalan (zweigt westl. von der Qianmen Dajie ab), die auch für preiswerte Kleidung gut ist. Die wunderbaren, extrem bequemen traditionellen chinesischen Stoffschuhe gibt es hier in hochwertiger Lederausführung.
- Wangfujing, Peking
Insider-Tipp Was an die Füße
Pekings Haupteinkaufsstraße ist die Wangfujing. In historischem Ambiente bummelst du in der Kunst- und Antiquitätengasse Liulichang, wo die Kunsthandlung Rongbao Zhai besondere Beachtung verdient, sowie im Qianmen-Viertel, vor allem in der Dazhalan (zweigt westl. von der Qianmen Dajie ab), die auch für preiswerte Kleidung gut ist. Die wunderbaren, extrem bequemen traditionellen chinesischen Stoffschuhe gibt es hier in hochwertiger Lederausführung.
- Wangfujing, Peking
Qianmen Dajie
Touristenattraktionen © Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
Zweimal im Jahr zogen die Kaiser in einer aufwendigen Prozession über die Qianmen Dajie zum Himmelstempel. Davor und danach war dies eine geschäftige, ewig von dichten Menschenmassen bevölkerte Straße und eines der wichtigsten Geschäftsviertel der Stadt. 2006/2007 wurde die gesamte Umgebung bis zur Zhushikou Dajie abgerissen.
- Qianmen Dajie, Běijīng
© Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
Zweimal im Jahr zogen die Kaiser in einer aufwendigen Prozession über die Qianmen Dajie zum Himmelstempel. Davor und danach war dies eine geschäftige, ewig von dichten Menschenmassen bevölkerte Straße und eines der wichtigsten Geschäftsviertel der Stadt. 2006/2007 wurde die gesamte Umgebung bis zur Zhushikou Dajie abgerissen.
- Qianmen Dajie, Běijīng
Chang'an Jie
Touristenattraktionen © Saulphotography, Shutterstock
Das Herzstück von Pekings gewaltiger Ost-West-Achse steht im allgemeinen Sprachgebrauch häufig für den ganzen 30 km langen, schnurgeraden Boulevard. Nur das Stück in der Mitte zu beiden Seiten des Tores Tian'an Men existierte schon im alten Peking - von damals stammt auch der Name "Straße des langen Friedens". Der große Rest, Produkt kommunistischen Städtebaus, sollte die historische Nord-Süd-Achse konterkarieren. Neue und bereits fertiggestellte Megaprojekte an der Straße sind der Büro-Einkaufs-Hotel-Komplex Oriental Plazades Hongkonger Tycoons Li Kashing und das futuristische Nationaltheater (siehe unten).
- Chang'an Jie, Beijing
© Saulphotography, Shutterstock
Das Herzstück von Pekings gewaltiger Ost-West-Achse steht im allgemeinen Sprachgebrauch häufig für den ganzen 30 km langen, schnurgeraden Boulevard. Nur das Stück in der Mitte zu beiden Seiten des Tores Tian'an Men existierte schon im alten Peking - von damals stammt auch der Name "Straße des langen Friedens". Der große Rest, Produkt kommunistischen Städtebaus, sollte die historische Nord-Süd-Achse konterkarieren. Neue und bereits fertiggestellte Megaprojekte an der Straße sind der Büro-Einkaufs-Hotel-Komplex Oriental Plazades Hongkonger Tycoons Li Kashing und das futuristische Nationaltheater (siehe unten).
- Chang'an Jie, Beijing
ZhengYangMen Gate
Architektonische Highlights © Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
Nicht zu übersehen ist dieses riesige Stadttor am Südende des Tian’anmen-Platzes. Vielleicht reibst du dir jetzt die Augen und denkst: Stehen da nicht gleich zwei Tore hintereinander? Tatsächlich waren beide ursprünglich eins: eine Bastion mit Bastionshof, im Grundriss wie ein D. Bogenförmig verlaufende Mauern verbanden den südlichen Geschützturm mit dem Nordturm, an den sich beidseitig die Stadtmauer anschloss. So war es bis 1915, dann folgte der Teilabriss. Warum, ist leicht zu erkennen: Mit seiner zentralen Lage zwischen Innerer Stadt und südlicher Vorstadt war dieses Tor das meistgenutzte von allen und ein entsetzliches Verkehrshindernis. Zwar gab es in den Verbindungsmauern zwei Durchgänge, aber alle Wagen, Passanten, Reiter, Lastkarren oder gar Kamelkarawanen mussten sich letztendlich durch die eine, tunnelartige Öffnung im Nordtor zwängen. In dessen Turmaufbau wurde jetzt eine Ausstellung zur Geschichte des quirligen Qianmen-Viertels eingerichtet. Zahlreiche Fotografien aus dem alten Peking versetzt dich in längst vergangene Zeiten.
- Qianmen Xi Dajie, 100050 Běijīng
- +86 10 6525 3176
© Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
Nicht zu übersehen ist dieses riesige Stadttor am Südende des Tian’anmen-Platzes. Vielleicht reibst du dir jetzt die Augen und denkst: Stehen da nicht gleich zwei Tore hintereinander? Tatsächlich waren beide ursprünglich eins: eine Bastion mit Bastionshof, im Grundriss wie ein D. Bogenförmig verlaufende Mauern verbanden den südlichen Geschützturm mit dem Nordturm, an den sich beidseitig die Stadtmauer anschloss. So war es bis 1915, dann folgte der Teilabriss. Warum, ist leicht zu erkennen: Mit seiner zentralen Lage zwischen Innerer Stadt und südlicher Vorstadt war dieses Tor das meistgenutzte von allen und ein entsetzliches Verkehrshindernis. Zwar gab es in den Verbindungsmauern zwei Durchgänge, aber alle Wagen, Passanten, Reiter, Lastkarren oder gar Kamelkarawanen mussten sich letztendlich durch die eine, tunnelartige Öffnung im Nordtor zwängen. In dessen Turmaufbau wurde jetzt eine Ausstellung zur Geschichte des quirligen Qianmen-Viertels eingerichtet. Zahlreiche Fotografien aus dem alten Peking versetzt dich in längst vergangene Zeiten.
- Qianmen Xi Dajie, 100050 Běijīng
- +86 10 6525 3176
Tian'an Men
Architektonische Highlights © Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
Bei Pekings berühmtestem Tor handelt es sich um das Südtor der einstigen "Kaiserstadt", deren annähernd rechteckige Ummauerung den Kaiserpalast in der Mitte als zusätzlichen Schutzwall umgab. Bis auf die Teilstücke, die zu beiden Seiten an das Tian'an Men anschließen, wurde die Kaiserstadtmauer schon in den 1920er- und 1930er-Jahren abgerissen. Das Tian'an Men dagegen stieg zum Wahrzeichen des neuen China auf, nachdem Mao am 1.Oktober 1949 von hier aus die Gründung der Volksrepublik China proklamierte. Auch im Staatswappen ist es enthalten. Das Bauwerk mit seinen fünf Durchgängen stammt aus dem Jahr 1417.Es wurde nur zu besonderen Anlässen geöffnet. Von oben wurden kaiserliche Erlasse in einem goldenen Phönix herabgelassen und unten von knienden Beamten entgegengenommen.
- Tiananmen Guangchang, 100006 Běijīng
© Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
Bei Pekings berühmtestem Tor handelt es sich um das Südtor der einstigen "Kaiserstadt", deren annähernd rechteckige Ummauerung den Kaiserpalast in der Mitte als zusätzlichen Schutzwall umgab. Bis auf die Teilstücke, die zu beiden Seiten an das Tian'an Men anschließen, wurde die Kaiserstadtmauer schon in den 1920er- und 1930er-Jahren abgerissen. Das Tian'an Men dagegen stieg zum Wahrzeichen des neuen China auf, nachdem Mao am 1.Oktober 1949 von hier aus die Gründung der Volksrepublik China proklamierte. Auch im Staatswappen ist es enthalten. Das Bauwerk mit seinen fünf Durchgängen stammt aus dem Jahr 1417.Es wurde nur zu besonderen Anlässen geöffnet. Von oben wurden kaiserliche Erlasse in einem goldenen Phönix herabgelassen und unten von knienden Beamten entgegengenommen.
- Tiananmen Guangchang, 100006 Běijīng
Drum Tower
Architektonische Highlights © atiger, Shutterstock
Die mächtigen Bauten, die auf das Jahr 1420 zurückgehen, markieren das Nordende von Pekings großer Nord-Süd-Achse. Beide sind zu besteigen, wenn auch über halsbrecherische, finstere Treppen. Die gewaltigen Instrumente, die die Tages- und Nachtzeiten verkündeten, sind noch zu sehen. Im südlichen Trommelturm stand einst auch eine große Wasseruhr, die der Hauptstadt das von Glocke und Trommel verkündete Zeitnormal lieferte. Von oben hat man einen guten Rundblick auf das alte Gassenviertel.
- Zhonglouwan Hutong, 100007 Běijīng
- +86 10 8402 7869
© atiger, Shutterstock
Die mächtigen Bauten, die auf das Jahr 1420 zurückgehen, markieren das Nordende von Pekings großer Nord-Süd-Achse. Beide sind zu besteigen, wenn auch über halsbrecherische, finstere Treppen. Die gewaltigen Instrumente, die die Tages- und Nachtzeiten verkündeten, sind noch zu sehen. Im südlichen Trommelturm stand einst auch eine große Wasseruhr, die der Hauptstadt das von Glocke und Trommel verkündete Zeitnormal lieferte. Von oben hat man einen guten Rundblick auf das alte Gassenviertel.
- Zhonglouwan Hutong, 100007 Běijīng
- +86 10 8402 7869
Guozijian (Kaiserliche Akademie)
Architektonische Highlights © Richie Chan, Shutterstock
An Pekings einziger Straße, über die sich noch Schmucktore spannen, liegt neben dem Konfuziustempel die höchste Staatsschule des Kaiserreichs. Das Zentrum der schönen, ruhigen Anlage ist als Abbild der Welt gestaltet: Ein Wasserbecken, das das Weltmeer verkörpert und kreisrund wie der Himmel ist, umschließt eine quadratische Terrasse - die Erde. Darauf erhebt sich eine quadratische Halle, in der der Kaiser den Beamten die konfuzianischen Klassiker erläuterte. Sie wurde 1784 vollendet.
- Guozijian Jie 15-17, 100011 Běijīng
- http://www.kmgzj.com/
- +86 10 6406 2418
© Richie Chan, Shutterstock
An Pekings einziger Straße, über die sich noch Schmucktore spannen, liegt neben dem Konfuziustempel die höchste Staatsschule des Kaiserreichs. Das Zentrum der schönen, ruhigen Anlage ist als Abbild der Welt gestaltet: Ein Wasserbecken, das das Weltmeer verkörpert und kreisrund wie der Himmel ist, umschließt eine quadratische Terrasse - die Erde. Darauf erhebt sich eine quadratische Halle, in der der Kaiser den Beamten die konfuzianischen Klassiker erläuterte. Sie wurde 1784 vollendet.
- Guozijian Jie 15-17, 100011 Běijīng
- http://www.kmgzj.com/
- +86 10 6406 2418
Jingshan
Landschaftliche Highlights © YellowRiver2011, Thinkstock
Der Gipfel des künstlichen Hügels liegt genau auf Pekings Nord-Süd-Achse unmittelbar nördlich vom Kaiserpalast und bietet das beste Stadtpanorama. Jingshan bedeutet "Aussichtshügel", die Bezeichnung "Kohlehügel" soll sich auf Kohlevorräte beziehen, die man einst an seinem Fuß lagerte. Die Anhöhe entstand aus dem Aushub beim Bau des Palastgrabens.
© YellowRiver2011, Thinkstock
Der Gipfel des künstlichen Hügels liegt genau auf Pekings Nord-Süd-Achse unmittelbar nördlich vom Kaiserpalast und bietet das beste Stadtpanorama. Jingshan bedeutet "Aussichtshügel", die Bezeichnung "Kohlehügel" soll sich auf Kohlevorräte beziehen, die man einst an seinem Fuß lagerte. Die Anhöhe entstand aus dem Aushub beim Bau des Palastgrabens.
Zhoukoudian Peking Man Museum
Museen1928/1929 wurden in Karsthügeln bei Peking erstmals Schädelknochen eines Urmenschen entdeckt, der vor 230.000 bis 460.000 Jahren lebte und die Bezeichnung homo erectus pekinensis erhielt. Die durch die Grabungen leer geräumten Höhlen sind zu besichtigen. Sie enthielten Sedimente von bis zu 50 m Mächtigkeit und konservierten so eine erd- und artengeschichtliche Entwicklung von 700.000 Jahren. Das Museum zeigt einen Teil der Funde und gibt Einblicke in Paläontologie und Anthropologie.
- Zhoukoudian Dajie 1, 102405 Zhoukoudian
- http://www.zkd.cn/
- +86 10 6930 1278
1928/1929 wurden in Karsthügeln bei Peking erstmals Schädelknochen eines Urmenschen entdeckt, der vor 230.000 bis 460.000 Jahren lebte und die Bezeichnung homo erectus pekinensis erhielt. Die durch die Grabungen leer geräumten Höhlen sind zu besichtigen. Sie enthielten Sedimente von bis zu 50 m Mächtigkeit und konservierten so eine erd- und artengeschichtliche Entwicklung von 700.000 Jahren. Das Museum zeigt einen Teil der Funde und gibt Einblicke in Paläontologie und Anthropologie.
- Zhoukoudian Dajie 1, 102405 Zhoukoudian
- http://www.zkd.cn/
- +86 10 6930 1278
Guojia Youyong Zhongxin
Architektonische HighlightsDas Stadion, das den Beinamen Wasserwürfel trägt, steht südlich des Nationalstadions und ist kaum weniger spektakulär. Das Grundmotiv des aus Spenden finanzierten Baus ist das Wasser: an der Oberfläche ruhig wirkend, innerlich aber unfassbar. Während der Spiele bietet die Stätte 17.000 Zuschauern Platz. Neben dem Nationalstadion ist es zum neuen Architekturwunder Chinas gewählt worden.
- Tianchen Lu 11, Beijing
- http://www.water-cube.com/
- +86 10 8437 0112
Das Stadion, das den Beinamen Wasserwürfel trägt, steht südlich des Nationalstadions und ist kaum weniger spektakulär. Das Grundmotiv des aus Spenden finanzierten Baus ist das Wasser: an der Oberfläche ruhig wirkend, innerlich aber unfassbar. Während der Spiele bietet die Stätte 17.000 Zuschauern Platz. Neben dem Nationalstadion ist es zum neuen Architekturwunder Chinas gewählt worden.
- Tianchen Lu 11, Beijing
- http://www.water-cube.com/
- +86 10 8437 0112
Fayuan Si
Architektonische HighlightsDie schöne, ruhig gelegene Anlage gehört zu den ältesten Tempeln der Stadt und wurde bereits im Jahr 654 gegründet. Der heutige Komplex stammt aus dem Jahr 1734.Zurzeit residiert das Buddhistische Institut Chinas in den altehrwürdigen Hallen, die einen reizvollen Kontrast zu den vielen modernisierten Anlagen ähnlicher Bauart bilden.
- Fayuansi Qianjie 7, Běijīng
- +86 10 6353 4171
Die schöne, ruhig gelegene Anlage gehört zu den ältesten Tempeln der Stadt und wurde bereits im Jahr 654 gegründet. Der heutige Komplex stammt aus dem Jahr 1734.Zurzeit residiert das Buddhistische Institut Chinas in den altehrwürdigen Hallen, die einen reizvollen Kontrast zu den vielen modernisierten Anlagen ähnlicher Bauart bilden.
- Fayuansi Qianjie 7, Běijīng
- +86 10 6353 4171
Shejitan
TouristenattraktionenHier opferte der Kaiser zweimal jährlich. Die quadratische Terrasse ist mit Erde in den Farben der fünf Weltgegenden bzw. Himmelsrichtungen belegt und symbolisiert so das ganze Reich, für dessen Wohl der Kaiser verantwortlich war: blauer Osten, roter Süden, weißer Westen, schwarzer Norden und gelbe Mitte. In den nördlichen Hallen wurde das Zeremonialgerät verwahrt.
- Zhongshan Gongyuan, 100035 Běijīng
Hier opferte der Kaiser zweimal jährlich. Die quadratische Terrasse ist mit Erde in den Farben der fünf Weltgegenden bzw. Himmelsrichtungen belegt und symbolisiert so das ganze Reich, für dessen Wohl der Kaiser verantwortlich war: blauer Osten, roter Süden, weißer Westen, schwarzer Norden und gelbe Mitte. In den nördlichen Hallen wurde das Zeremonialgerät verwahrt.
- Zhongshan Gongyuan, 100035 Běijīng