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Peking Must Sees














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Gugong
Architektonische Highlights © Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Pass auf!
Mitten in Peking, doch durch eine mächtige Mauer und einen breiten Wassergraben abgeschirmt, liegt die einstige Verbotene Stadt. Unter kaisergelb glasierten Dächern wohnte hier der Himmelssohn mit der Kaiserin, mit Konkubinen, Zofen und Eunuchen – insgesamt einige Tausend Personen. Die Anlage entstand von 1406 bis 1420.Zwar wurden viele Gebäude später erneuert, doch der Stil der Ming-Zeit blieb bis heute bewahrt. Durch das südliche Haupttor Wu Men und ein weiteres Tor gelangt man zu den drei gewaltigen Thron- und Audienzhallen, dem baulichen Zentrum. Überall sind schmückende Drachen zu erkennen, Symbole des Kaisers. Nach Norden hin folgen die Wohnbereiche. In der Mitte liegen wiederum drei Thronhallen; die erste war der Wohnpalast des Kaisers, die anderen dienten der Kaiserin. Die westlichen Palastteile veranschaulichen mit der erhaltenen Einrichtung, wie man damals wohnte – eingesperrt und wenig komfortabel. In einigen anderen Hallen ist ein Teil der kaiserlichen Kunstschätze ausgestellt. Besonders schön ist der ganz im Osten gelegene „Palast des Altwerdens in Frieden“ (Ningshou Gong). Vor seinem Südtor passiert man eine prächtige Neun-Drachen-Mauer aus farbig glasierten Reliefziegeln. In den Seitenhallen des Ningshou Gong und den nördlich folgenden Gebäuden befinden sich die Schatzkammern des Palastmuseums. Ein Tag reicht nicht, um alles zu sehen. Besonders die kaiserlichen Kunst- und Kuriositätensammlungen sind einen zweiten Besuch wert. Achtung: Nimm auf jeden Fall deinen Reisepass mit, du musst ihn vor dem Besuch vorzeigen.
- Jingshan Qianjie 4, 100009 Beijing
- http://www.dpm.org.cn/
- +86 400 950 1925
- gugong@dpm.org.cn
© Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Pass auf!
Mitten in Peking, doch durch eine mächtige Mauer und einen breiten Wassergraben abgeschirmt, liegt die einstige Verbotene Stadt. Unter kaisergelb glasierten Dächern wohnte hier der Himmelssohn mit der Kaiserin, mit Konkubinen, Zofen und Eunuchen – insgesamt einige Tausend Personen. Die Anlage entstand von 1406 bis 1420.Zwar wurden viele Gebäude später erneuert, doch der Stil der Ming-Zeit blieb bis heute bewahrt. Durch das südliche Haupttor Wu Men und ein weiteres Tor gelangt man zu den drei gewaltigen Thron- und Audienzhallen, dem baulichen Zentrum. Überall sind schmückende Drachen zu erkennen, Symbole des Kaisers. Nach Norden hin folgen die Wohnbereiche. In der Mitte liegen wiederum drei Thronhallen; die erste war der Wohnpalast des Kaisers, die anderen dienten der Kaiserin. Die westlichen Palastteile veranschaulichen mit der erhaltenen Einrichtung, wie man damals wohnte – eingesperrt und wenig komfortabel. In einigen anderen Hallen ist ein Teil der kaiserlichen Kunstschätze ausgestellt. Besonders schön ist der ganz im Osten gelegene „Palast des Altwerdens in Frieden“ (Ningshou Gong). Vor seinem Südtor passiert man eine prächtige Neun-Drachen-Mauer aus farbig glasierten Reliefziegeln. In den Seitenhallen des Ningshou Gong und den nördlich folgenden Gebäuden befinden sich die Schatzkammern des Palastmuseums. Ein Tag reicht nicht, um alles zu sehen. Besonders die kaiserlichen Kunst- und Kuriositätensammlungen sind einen zweiten Besuch wert. Achtung: Nimm auf jeden Fall deinen Reisepass mit, du musst ihn vor dem Besuch vorzeigen.
- Jingshan Qianjie 4, 100009 Beijing
- http://www.dpm.org.cn/
- +86 400 950 1925
- gugong@dpm.org.cn
Tiananmen Square
Touristenattraktionen © Glow Images
Pekings zentraler "Platz am Tor des Himmelsfriedens" gilt als größter innerstädtischer Platz der Welt. Er ist symbolbehaftet wie wenige andere Orte. Der Platz wurde 1958/1959 für die Massenaufmärsche zum zehnjährigen Staatsjubiläum angelegt. Seine 30 ha Fläche sind groß genug für eine halbe Million Menschen. Als neue, monumentale Randbebauung entstanden gleichzeitig die Volkskongresshalle (Chinas Parlamentssitz) im Westen und das Nationalmuseum auf der Ostseite. In der Mitte - genau auf Pekings großer Nord-Süd-Achse - erhebt sich auf einer gestuften Terrasse die Gedenkstelle der Volkshelden mit Reliefszenen aus der Geschichte vom Opiumkrieg bis 1949.Seit die Mongolen Peking zur Hauptstadt gemacht hatten, blickten die Kaiser von ihren Thronen 700 Jahre lang nach Süden durch einstmals sieben Tore hindurch sinnbildlich gesehen geradewegs in ihr Reich hinein. Nunmehr aber müssen die verstorbenen Majestäten auf der Nordseite der 38 m hohen Stele in Maos Handschrift die Worte lesen: "Die Volkshelden sind unsterblich". Im Süden erhielt der Platz einen städtebaulich wenig überzeugenden Abschluss erst 1976/1977 durch das Mao-Mausoleum. Mit dem gegenüberliegenden Tor Tian'an Men versammeln sich hier also lauter Bauten, die in Erinnerung an die leidvolle jüngere Geschichte Chinas und den großen Sieg der Kommunistischen Partei die nationale Identität des Landes prägen. So ist es nur natürlich, dass die Sorge um die Geschicke Chinas auch die oppositionellen Kräfte immer wieder auf diesen Platz treibt. Die blutige Niederschlagung der Studentenbewegung am 4.Juni 1989 hat die Symbolkraft des Ortes noch verstärkt. Seit 1999 sind die Sicherheitskräfte hier unzählige Male gegen die missliebige Falungong-Sekte vorgegangen.
- Tian'anmen Guangchang, 100006 Beijing
© Glow Images
Pekings zentraler "Platz am Tor des Himmelsfriedens" gilt als größter innerstädtischer Platz der Welt. Er ist symbolbehaftet wie wenige andere Orte. Der Platz wurde 1958/1959 für die Massenaufmärsche zum zehnjährigen Staatsjubiläum angelegt. Seine 30 ha Fläche sind groß genug für eine halbe Million Menschen. Als neue, monumentale Randbebauung entstanden gleichzeitig die Volkskongresshalle (Chinas Parlamentssitz) im Westen und das Nationalmuseum auf der Ostseite. In der Mitte - genau auf Pekings großer Nord-Süd-Achse - erhebt sich auf einer gestuften Terrasse die Gedenkstelle der Volkshelden mit Reliefszenen aus der Geschichte vom Opiumkrieg bis 1949.Seit die Mongolen Peking zur Hauptstadt gemacht hatten, blickten die Kaiser von ihren Thronen 700 Jahre lang nach Süden durch einstmals sieben Tore hindurch sinnbildlich gesehen geradewegs in ihr Reich hinein. Nunmehr aber müssen die verstorbenen Majestäten auf der Nordseite der 38 m hohen Stele in Maos Handschrift die Worte lesen: "Die Volkshelden sind unsterblich". Im Süden erhielt der Platz einen städtebaulich wenig überzeugenden Abschluss erst 1976/1977 durch das Mao-Mausoleum. Mit dem gegenüberliegenden Tor Tian'an Men versammeln sich hier also lauter Bauten, die in Erinnerung an die leidvolle jüngere Geschichte Chinas und den großen Sieg der Kommunistischen Partei die nationale Identität des Landes prägen. So ist es nur natürlich, dass die Sorge um die Geschicke Chinas auch die oppositionellen Kräfte immer wieder auf diesen Platz treibt. Die blutige Niederschlagung der Studentenbewegung am 4.Juni 1989 hat die Symbolkraft des Ortes noch verstärkt. Seit 1999 sind die Sicherheitskräfte hier unzählige Male gegen die missliebige Falungong-Sekte vorgegangen.
- Tian'anmen Guangchang, 100006 Beijing
Wangfujing Pedestrian Street
Touristenattraktionen © Maridav, Shutterstock
"Große Straße am Brunnen der Königsresidenz" bedeutet der volle Name von Pekings Hauptgeschäftsstraße - Wangfujing Dajie -, doch alle Welt sagt nur einfach Wangfujing. Dank neuer Konsumtempel und der Umwandlung zur Fußgängerzone ist die südliche Hälfte heute eine besonders bei chinesischen Pekingtouristen beliebte Flaniermeile mit Straßencafés und einer nach Westen abzweigenden Imbiss- und Andenkengasse. Weiter nördlich überrascht die Östliche Kathedrale von 1904 mit ansehnlichem Inneren und einem schönen Vorplatz.
- Wang Fu Jing Dajie, 100006 Beijing
© Maridav, Shutterstock
"Große Straße am Brunnen der Königsresidenz" bedeutet der volle Name von Pekings Hauptgeschäftsstraße - Wangfujing Dajie -, doch alle Welt sagt nur einfach Wangfujing. Dank neuer Konsumtempel und der Umwandlung zur Fußgängerzone ist die südliche Hälfte heute eine besonders bei chinesischen Pekingtouristen beliebte Flaniermeile mit Straßencafés und einer nach Westen abzweigenden Imbiss- und Andenkengasse. Weiter nördlich überrascht die Östliche Kathedrale von 1904 mit ansehnlichem Inneren und einem schönen Vorplatz.
- Wang Fu Jing Dajie, 100006 Beijing
Ming Shisanling
Touristenattraktionen © Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
© Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
Ein üblicher Abstecher auf dem Weg nach Badaling führt zu den gewaltigen Grabtempeln von 13 Kaisern der Ming-Dynastie (1368-1644). Die meisten sind verfallen und gesperrt. Im Grab Dingling sind die marmornen Grabkammern zu besichtigen. Das Grab Changling, das größte, ist das Einzige, dessen Opferhalle erhalten geblieben ist - ein imposantes Bauwerk mit 32 Säulen aus kostbarem Nanmuholz. Auf dem Zugang zur Nekropole passiert man die berühmte Geisterallee, an der steinerne Tiere und Beamte den Toten die letzte Ehre erweisen.
- Chì lù, Beijing
- +86 10 6076 1422
© Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
© Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
Ein üblicher Abstecher auf dem Weg nach Badaling führt zu den gewaltigen Grabtempeln von 13 Kaisern der Ming-Dynastie (1368-1644). Die meisten sind verfallen und gesperrt. Im Grab Dingling sind die marmornen Grabkammern zu besichtigen. Das Grab Changling, das größte, ist das Einzige, dessen Opferhalle erhalten geblieben ist - ein imposantes Bauwerk mit 32 Säulen aus kostbarem Nanmuholz. Auf dem Zugang zur Nekropole passiert man die berühmte Geisterallee, an der steinerne Tiere und Beamte den Toten die letzte Ehre erweisen.
- Chì lù, Beijing
- +86 10 6076 1422
Himmelsaltar
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Auf die Ohren
Das Areal ist mehr als doppelt so groß wie der Kaiserpalast, von den einst sechs kaiserlichen Altären ist der Himmelstempel der größte und bedeutendste. Das Areal ist mehr als doppelt so groß wie der Kaiserpalast. Die Anlage entstand um 1420 und erhielt ihr heutiges Aussehen im 16.Jh. Drei Gestaltungsmerkmale bestimmen die Architektur: Der Kreis ist die Form des Himmelsrunds, das Blau seine Farbe, und die Zahl Drei steht für des Kaisers männliche yang-Qualität. Die Opferterrasse im Süden ist kreisrund und dreifach gestuft. Die Zahl der Marmorplatten in den konzentrischen Ringen beträgt immer ein Vielfaches von drei. Hier brachte der Kaiser in der längsten Nacht des Jahres stellvertretend für die Menschenwelt ein aufwendiges Tieropfer dar. Wem dieses Opfer galt, erfährst du in der nördlich gelegenen kreisrunden Halle des „Kaiserlichen Himmelsgewölbes“: Die dort verwahrten „Geistertafeln“ des Himmels, der Sterne, des Wetters und der Amtsvorgänger wurden zum Opfer hervorgeholt. Ein aus weißem Marmor erbauter Dammweg führt nach Norden zur Halle des Erntegebets, dem wohl vollkommensten Bau klassischer chinesischer Architektur: Er ist rund, steht auf einer dreifachen Terrasse und trägt ein dreifaches blaues Dach. Im Inneren symbolisieren die vier innersten Säulen die Jahreszeiten, der innere Ring von zwölf Säulen steht für die Monate, der äußere für die zwölf Doppelstunden des Tages. Pekingoper ist dir zu lang, chinesische Musik eher fremd? In den Wandelgängen des Himmeltempels treffen sich Alt und Jung zum Singen, Tanzen, Musizieren – ideal zum Reinschnuppern und -hören.
- Tiantan E Rd 1, 100050 Beijing
- http://www.tiantanpark.com/
- +86 10 6702 8866
© MAIRDUMONT
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Auf die Ohren
Das Areal ist mehr als doppelt so groß wie der Kaiserpalast, von den einst sechs kaiserlichen Altären ist der Himmelstempel der größte und bedeutendste. Das Areal ist mehr als doppelt so groß wie der Kaiserpalast. Die Anlage entstand um 1420 und erhielt ihr heutiges Aussehen im 16.Jh. Drei Gestaltungsmerkmale bestimmen die Architektur: Der Kreis ist die Form des Himmelsrunds, das Blau seine Farbe, und die Zahl Drei steht für des Kaisers männliche yang-Qualität. Die Opferterrasse im Süden ist kreisrund und dreifach gestuft. Die Zahl der Marmorplatten in den konzentrischen Ringen beträgt immer ein Vielfaches von drei. Hier brachte der Kaiser in der längsten Nacht des Jahres stellvertretend für die Menschenwelt ein aufwendiges Tieropfer dar. Wem dieses Opfer galt, erfährst du in der nördlich gelegenen kreisrunden Halle des „Kaiserlichen Himmelsgewölbes“: Die dort verwahrten „Geistertafeln“ des Himmels, der Sterne, des Wetters und der Amtsvorgänger wurden zum Opfer hervorgeholt. Ein aus weißem Marmor erbauter Dammweg führt nach Norden zur Halle des Erntegebets, dem wohl vollkommensten Bau klassischer chinesischer Architektur: Er ist rund, steht auf einer dreifachen Terrasse und trägt ein dreifaches blaues Dach. Im Inneren symbolisieren die vier innersten Säulen die Jahreszeiten, der innere Ring von zwölf Säulen steht für die Monate, der äußere für die zwölf Doppelstunden des Tages. Pekingoper ist dir zu lang, chinesische Musik eher fremd? In den Wandelgängen des Himmeltempels treffen sich Alt und Jung zum Singen, Tanzen, Musizieren – ideal zum Reinschnuppern und -hören.
- Tiantan E Rd 1, 100050 Beijing
- http://www.tiantanpark.com/
- +86 10 6702 8866
Panjiayuan Antique Market
Antiquitäten und Sammlerstücke © Sidra Monreal Photography, Shutterstock
Dorado für Flohmarktfans mit rund 3000 Ständen (inklusive Läden in festen Bauten), die neben echt Antikem und Antiquarischem jede Menge Fälschungen und Repliken führen, dazu neues Porzellan und typischen Flohmarkttrödel. Montags bis freitags ist nur wenig los. Erst am Wochenende lohnt der Besuch wirklich. Wenn du genügend Stehvermögen mitbringst, besuch auch die nahe gelegene Beijing Antique City. Achtung: Seit Längerem munkelt man, dass der Panjiayuan-Markt geschlossen werden soll. Ehe du hinfährst, frag lieber bei der Reiseleitung oder im Hotel nach, ob es ihn noch gibt.
- Panjiayuan Lu, 100021 Beijing
- http://www.panjiayuan.com/
- +86 10 6774 1869
© Sidra Monreal Photography, Shutterstock
Dorado für Flohmarktfans mit rund 3000 Ständen (inklusive Läden in festen Bauten), die neben echt Antikem und Antiquarischem jede Menge Fälschungen und Repliken führen, dazu neues Porzellan und typischen Flohmarkttrödel. Montags bis freitags ist nur wenig los. Erst am Wochenende lohnt der Besuch wirklich. Wenn du genügend Stehvermögen mitbringst, besuch auch die nahe gelegene Beijing Antique City. Achtung: Seit Längerem munkelt man, dass der Panjiayuan-Markt geschlossen werden soll. Ehe du hinfährst, frag lieber bei der Reiseleitung oder im Hotel nach, ob es ihn noch gibt.
- Panjiayuan Lu, 100021 Beijing
- http://www.panjiayuan.com/
- +86 10 6774 1869
Wanli Changcheng (Mutianyu)
Architektonische Highlights © V_ace, Shutterstock
An diesem Abschnitt der Mauer herrscht weniger Trubel als in Badaling. Der Abschnitt ist landschaftlich besonders schön und eine Sommerrodelbahn lockt große wie kleine Besucher an.
- Mutianyu
- http://www.mutianyugreatwall.com/
- +86 10 6162 6022
- mty@mutianyugreatwall.com
© V_ace, Shutterstock
An diesem Abschnitt der Mauer herrscht weniger Trubel als in Badaling. Der Abschnitt ist landschaftlich besonders schön und eine Sommerrodelbahn lockt große wie kleine Besucher an.
- Mutianyu
- http://www.mutianyugreatwall.com/
- +86 10 6162 6022
- mty@mutianyugreatwall.com
Wanli Changcheng (Badaling)
Architektonische Highlights © Glow Images
Insider-Tipp Wilde Mauer
Dass Peking einst Grenzstadt war, erkennt man noch an der Nähe zur Großen Mauer, die in ihrer heutigen Form erst im 16.Jh. entstand. Mehrere Abschnitte sind restauriert. Die meisten Besucher fahren nach Badaling (60 km nördl. von Peking), wo es sehr voll ist. Weniger überlaufen und landschaftlich schöner: das Mauerstück bei Mutianyu (70 km nördl.). Hier gibt es auch eine Sommerrodelbahn. Den Menschenmassen, die Badaling überfluten entgehst du auch in Huanghua (80 km nördl. von Peking). Die Chinesische Mauer ist hier weitgehend im Originalzustand belassen und kaum besucht. Statt Eintritt zu zahlen, bestellst du ein Getränk oder einen Snack im Restaurant, das den Zugang kontrolliert. Wie wär‘s mit einer leckeren gegrillten Forelle aus lokaler Zucht?
- Badaling
- http://wwj.beijing.gov.cn/
- +86 10 6912 1225
- wuqi@friendsofgreatwall.org
© Glow Images
Insider-Tipp Wilde Mauer
Dass Peking einst Grenzstadt war, erkennt man noch an der Nähe zur Großen Mauer, die in ihrer heutigen Form erst im 16.Jh. entstand. Mehrere Abschnitte sind restauriert. Die meisten Besucher fahren nach Badaling (60 km nördl. von Peking), wo es sehr voll ist. Weniger überlaufen und landschaftlich schöner: das Mauerstück bei Mutianyu (70 km nördl.). Hier gibt es auch eine Sommerrodelbahn. Den Menschenmassen, die Badaling überfluten entgehst du auch in Huanghua (80 km nördl. von Peking). Die Chinesische Mauer ist hier weitgehend im Originalzustand belassen und kaum besucht. Statt Eintritt zu zahlen, bestellst du ein Getränk oder einen Snack im Restaurant, das den Zugang kontrolliert. Wie wär‘s mit einer leckeren gegrillten Forelle aus lokaler Zucht?
- Badaling
- http://wwj.beijing.gov.cn/
- +86 10 6912 1225
- wuqi@friendsofgreatwall.org
The Summer Palace
Architektonische Highlights © Glow Images
Der riesige kaiserliche Garten mit seinen zahllosen Hallen, Wohnhöfen, Seen, Pavillons, Laubengängen und Pagoden entstand im Wesentlichen 1750/51 als Geschenk des Qianlong-Kaisers zum 60.Geburtstag seiner Mutter. Nach zweimaliger Plünderung und teilweiser Zerstörung - 1860 durch Engländer und Franzosen, das zweite Mal 1900 durch die alliierten Armeen nach der Niederschlagung des Boxeraufstands - wurde der "Garten der Harmoniepflege" (Yihe Yuan) unter der Regie der Kaiserin Cixi wiederaufgebaut. Nach der Vertreibung des letzten Kaisers im Jahr 1924 erhielt erstmals die Öffentlichkeit Zutritt. Das vorherrschende Motiv im Sommerpalast ist der Wunsch nach langem Leben. Er findet sich im Gebäudeschmuck (Symbole: Hirsch, Kranich, Kiefer, Bambus), in der Bepflanzung (Kiefer, Bambus) und in Orts- und Hallennamen. Langes Leben ist neben Reichtum und männlichem Nachwuchs eines der drei altchinesischen Glücksideale. Dass dieses Motiv hier so dominiert, hängt vor allem mit der Kaiserinwitwe Cixi zusammen, die sich den Palast 1886-91 als Alterssitz herrichten ließ. Gleich hinter dem Haupteingang liegen die Audienz- und Amtsgebäude. Sie sind ausnahmsweise nach Osten ausgerichtet. Von den Bronzetieren im Vorhof stehen Drachen und Phönixe für den Kaiser und die Kaiserin, während das große, beschuppte Fabeltier Qilin segensreiche Herrschaft verkörpert. In der ersten Halle wurden Beamte und ausländische Gesandte empfangen. Die Bronzekraniche und der Name des Gebäudes - "Halle des Altwerdens durch Güte" (Renshou Dian) - stimmen auf das Hauptthema des Palasts ein. Das graue Dach suggeriert Bescheidenheit. Nördlich der Halle gelangt man zu einem der zwei Palasttheater. Die dreigeschossige Bühne war bei ihrer Eröffnung 1891 die größte des Landes. Heute sind in den angrenzenden Räumen Kuriositäten aus Cixis Besitz - meist Geburtstagsgeschenke - ausgestellt, darunter ein alter Benz. Südwestlich davon, in der "Halle der Jadewogen" (Yulan Tang), hielt Kaiserin Cixi ihren Neffen, den vorletzten Mandschu-Kaiser, zehn Jahre lang interniert. Ihre eigenen Wohnräume, die sie von Mai bis Oktober bewohnte, liegen gleich nebenan in der "Halle der Freude und Langlebigkeit" (Leshou Tang). Überall sind Symbole der Langlebigkeit zu sehen, zum Beispiel die aus Bronze gegossenen Hirsche und Kraniche im Hof sowie Kalebassen und Unsterblichkeitspfirsiche im Innern. Hieran schließt das berühmteste Bauwerk des Sommerpalasts an: der 728 m lange, mit 8000 Roman- und Landschaftsszenen bemalte Wandelgang, der sich am Nordufer des Kunming-Sees entlangzieht. Folgt man ihm, so gelangt man auf halber Strecke zu einer Folge von Treppen und Hallen, die zum "Pavillon des Buddhaweihrauchs" (Foxiang Ge) hinaufführen, von dem man einen schönen Blick auf den See genießen kann. Der Wandelgang endet nahe dem steinernen Raddampfer, einem kuriosen Produkt des Geschmacks der späten Ging-Zeit. Hier gibt es einen Bootsverleih und Anlegestellen für Rundfahrts- und Fährboote. Geht man weiter um den "Hügel des langen Lebens" (Wanshou Shan) herum, so gelangt man zur Suzhou-Straße, deren hübsche Ladenzeilen aus 60 Geschäften und kleinen Lokalen in historischem Gewand idyllisch beiderseits eines Kanals liegen. Die Anlage wurde 1990 nach einem im Jahr 1860 von der französisch-britischen Armee zerstörten Vorbild rekonstruiert. Oberhalb davon, auf dem Nordhang, stehen die tibetischen Klosterbauten. Der stimmungsvollste Teil des Yihe Yuan jedoch ist der "Garten des inneren Einklangs und des äußeren Wohlgefallens" (Xiequ Yuan) im Nordosten. Wer sich hier an einem Sommertag in den luftigen Teepavillon setzt und auf den herrlichen Lotosteich hinausträumt, erlebt klassische chinesische Lebensart der besten Sorte.
- Xinjiangongmen Rd 19, 100091 Beijing
- http://www.summerpalace-china.com/
- +86 10 6288 1144
© Glow Images
Der riesige kaiserliche Garten mit seinen zahllosen Hallen, Wohnhöfen, Seen, Pavillons, Laubengängen und Pagoden entstand im Wesentlichen 1750/51 als Geschenk des Qianlong-Kaisers zum 60.Geburtstag seiner Mutter. Nach zweimaliger Plünderung und teilweiser Zerstörung - 1860 durch Engländer und Franzosen, das zweite Mal 1900 durch die alliierten Armeen nach der Niederschlagung des Boxeraufstands - wurde der "Garten der Harmoniepflege" (Yihe Yuan) unter der Regie der Kaiserin Cixi wiederaufgebaut. Nach der Vertreibung des letzten Kaisers im Jahr 1924 erhielt erstmals die Öffentlichkeit Zutritt. Das vorherrschende Motiv im Sommerpalast ist der Wunsch nach langem Leben. Er findet sich im Gebäudeschmuck (Symbole: Hirsch, Kranich, Kiefer, Bambus), in der Bepflanzung (Kiefer, Bambus) und in Orts- und Hallennamen. Langes Leben ist neben Reichtum und männlichem Nachwuchs eines der drei altchinesischen Glücksideale. Dass dieses Motiv hier so dominiert, hängt vor allem mit der Kaiserinwitwe Cixi zusammen, die sich den Palast 1886-91 als Alterssitz herrichten ließ. Gleich hinter dem Haupteingang liegen die Audienz- und Amtsgebäude. Sie sind ausnahmsweise nach Osten ausgerichtet. Von den Bronzetieren im Vorhof stehen Drachen und Phönixe für den Kaiser und die Kaiserin, während das große, beschuppte Fabeltier Qilin segensreiche Herrschaft verkörpert. In der ersten Halle wurden Beamte und ausländische Gesandte empfangen. Die Bronzekraniche und der Name des Gebäudes - "Halle des Altwerdens durch Güte" (Renshou Dian) - stimmen auf das Hauptthema des Palasts ein. Das graue Dach suggeriert Bescheidenheit. Nördlich der Halle gelangt man zu einem der zwei Palasttheater. Die dreigeschossige Bühne war bei ihrer Eröffnung 1891 die größte des Landes. Heute sind in den angrenzenden Räumen Kuriositäten aus Cixis Besitz - meist Geburtstagsgeschenke - ausgestellt, darunter ein alter Benz. Südwestlich davon, in der "Halle der Jadewogen" (Yulan Tang), hielt Kaiserin Cixi ihren Neffen, den vorletzten Mandschu-Kaiser, zehn Jahre lang interniert. Ihre eigenen Wohnräume, die sie von Mai bis Oktober bewohnte, liegen gleich nebenan in der "Halle der Freude und Langlebigkeit" (Leshou Tang). Überall sind Symbole der Langlebigkeit zu sehen, zum Beispiel die aus Bronze gegossenen Hirsche und Kraniche im Hof sowie Kalebassen und Unsterblichkeitspfirsiche im Innern. Hieran schließt das berühmteste Bauwerk des Sommerpalasts an: der 728 m lange, mit 8000 Roman- und Landschaftsszenen bemalte Wandelgang, der sich am Nordufer des Kunming-Sees entlangzieht. Folgt man ihm, so gelangt man auf halber Strecke zu einer Folge von Treppen und Hallen, die zum "Pavillon des Buddhaweihrauchs" (Foxiang Ge) hinaufführen, von dem man einen schönen Blick auf den See genießen kann. Der Wandelgang endet nahe dem steinernen Raddampfer, einem kuriosen Produkt des Geschmacks der späten Ging-Zeit. Hier gibt es einen Bootsverleih und Anlegestellen für Rundfahrts- und Fährboote. Geht man weiter um den "Hügel des langen Lebens" (Wanshou Shan) herum, so gelangt man zur Suzhou-Straße, deren hübsche Ladenzeilen aus 60 Geschäften und kleinen Lokalen in historischem Gewand idyllisch beiderseits eines Kanals liegen. Die Anlage wurde 1990 nach einem im Jahr 1860 von der französisch-britischen Armee zerstörten Vorbild rekonstruiert. Oberhalb davon, auf dem Nordhang, stehen die tibetischen Klosterbauten. Der stimmungsvollste Teil des Yihe Yuan jedoch ist der "Garten des inneren Einklangs und des äußeren Wohlgefallens" (Xiequ Yuan) im Nordosten. Wer sich hier an einem Sommertag in den luftigen Teepavillon setzt und auf den herrlichen Lotosteich hinausträumt, erlebt klassische chinesische Lebensart der besten Sorte.
- Xinjiangongmen Rd 19, 100091 Beijing
- http://www.summerpalace-china.com/
- +86 10 6288 1144
Bejing 798 Art Zone
Kunstgalerien © RYUSHI, Shutterstock
© RYUSHI, Shutterstock
Insider sagen nur qi-jiu-ba (7–9-8), sprich: tji-djiou-ba. Das ist ein weitläufiges Fabrikgelände, in dem die leer geräumte Werkhalle Nr. 798, in den 1950er Jahren von Fachleuten aus der DDR erbaut, ab dem Jahr 2001 an Galerien und Studios vermietet wurde. Ihr Name übertrug sich bald auf das ganze Areal, das heute, auch dank etlicher Neubauten, als das größte internationale Galerienviertel des Globus gelten kann. Mit von der Partie sind Cafés, Bars und Restaurants sowie witzige Freiluftinstallationen. An Wochenenden flanieren hier die Pekinger und ihre ausländischen Gäste zu Tausenden. Die größten und spektakulärsten Schauen finden sich im Ullens Center for Contemporary Art, das allein eine riesige Halle bespielt und einen ausgezeichneten Museumsladen hat. Bei den meisten Galerien gilt: Eintritt frei.
- Jiuxianqiao Lu 2, 100096 Beijing
- +86 10 5978 9798
© RYUSHI, Shutterstock
© RYUSHI, Shutterstock
Insider sagen nur qi-jiu-ba (7–9-8), sprich: tji-djiou-ba. Das ist ein weitläufiges Fabrikgelände, in dem die leer geräumte Werkhalle Nr. 798, in den 1950er Jahren von Fachleuten aus der DDR erbaut, ab dem Jahr 2001 an Galerien und Studios vermietet wurde. Ihr Name übertrug sich bald auf das ganze Areal, das heute, auch dank etlicher Neubauten, als das größte internationale Galerienviertel des Globus gelten kann. Mit von der Partie sind Cafés, Bars und Restaurants sowie witzige Freiluftinstallationen. An Wochenenden flanieren hier die Pekinger und ihre ausländischen Gäste zu Tausenden. Die größten und spektakulärsten Schauen finden sich im Ullens Center for Contemporary Art, das allein eine riesige Halle bespielt und einen ausgezeichneten Museumsladen hat. Bei den meisten Galerien gilt: Eintritt frei.
- Jiuxianqiao Lu 2, 100096 Beijing
- +86 10 5978 9798
Beijing dadong kaoya dian
Restaurants- regional
Insider-Tipp Ente gut!
Hier ist das Federvieh lecker und knusprig: Das beste Pekingenten-Restaurant der Stadt, aber auch die anderen Gerichte haben Klasse. Unbedingt zeitig reservieren!
- Dongsi Shitiao 22, Beijing
- http://wheretoflyy.wordpress.com/
- +86 10 5169 0329
Insider-Tipp Ente gut!
Hier ist das Federvieh lecker und knusprig: Das beste Pekingenten-Restaurant der Stadt, aber auch die anderen Gerichte haben Klasse. Unbedingt zeitig reservieren!
- Dongsi Shitiao 22, Beijing
- http://wheretoflyy.wordpress.com/
- +86 10 5169 0329
Houhai
Landschaftliche Highlights © 1828858957, Shutterstock
Der See in Peking ist seit den frühen 2000er Jahren vorallem durch das Hutong-Viertel in seiner Nähe und sein Nachtleben bekannt geworden
- Peking
© 1828858957, Shutterstock
Der See in Peking ist seit den frühen 2000er Jahren vorallem durch das Hutong-Viertel in seiner Nähe und sein Nachtleben bekannt geworden
- Peking
Beijing Da Dong
Restaurants- chinesisch
Pekings bestes Entenlokal hat sich seinen Ruf redlich erarbeitet. Das Fleisch bzw. die Haut, die die Pekingente ausmacht, ist hier weniger fett als anderswo. Auch die übrigen Gerichte sind ein Genuss, ebenso das elegant-moderne Ambiente mit dekorativen chinesischen Elementen. Zeitig reservieren!
- Jinbao Street 88, 100010 Peking
- http://www.dadongdadong.com/
- +86 10 8522 1234
Pekings bestes Entenlokal hat sich seinen Ruf redlich erarbeitet. Das Fleisch bzw. die Haut, die die Pekingente ausmacht, ist hier weniger fett als anderswo. Auch die übrigen Gerichte sind ein Genuss, ebenso das elegant-moderne Ambiente mit dekorativen chinesischen Elementen. Zeitig reservieren!
- Jinbao Street 88, 100010 Peking
- http://www.dadongdadong.com/
- +86 10 8522 1234
Beijing Dadong Kaoya Dian
Restaurants- regional
Das Lokal rühmt sich, als einziges in Peking die Vögel nicht schon prophylaktisch in den Rauchfang zu hängen, sondern erst nach Eingang der Bestellung - und zwar über Holzfeuer. (Die Wartezeit lässt sich mit den Vorspeisen verkürzen.) Nicht nur die übliche Lauch-Soßen-Kombination wird zur Garnierung der Ente angeboten, sondern auch Zucker. Die übrigen Gerichte bieten ebenfalls exquisite kulinarische Freuden. Zeitig reservieren!
- Tuanjiehu Beikou, Beijing
- http://www.dadongdadong.com/
- +86 10 6582 2892
Das Lokal rühmt sich, als einziges in Peking die Vögel nicht schon prophylaktisch in den Rauchfang zu hängen, sondern erst nach Eingang der Bestellung - und zwar über Holzfeuer. (Die Wartezeit lässt sich mit den Vorspeisen verkürzen.) Nicht nur die übliche Lauch-Soßen-Kombination wird zur Garnierung der Ente angeboten, sondern auch Zucker. Die übrigen Gerichte bieten ebenfalls exquisite kulinarische Freuden. Zeitig reservieren!
- Tuanjiehu Beikou, Beijing
- http://www.dadongdadong.com/
- +86 10 6582 2892
Liulichang
TouristenattraktionenWerkstätten für glasierte Ziegel, wie der Name behauptet, gibt es hier längst nicht mehr: Die als halbherzige Fußgängerzone gestalteten zwei Gassen – Liulichang West bzw. Ost – sind das traditionelle Zentrum des Pekinger Antiquitätenhandels. Viele der historisch aussehenden Häuser entstanden zwar erst nach 1980, sie lassen aber trotzdem erahnen, wie harmonisch Pekings Stadtbild früher einmal ausgesehen haben muss.
- Liulichang Dong Jie, 100000 Beijing
- http://www.ebeijing.gov.cn/
Werkstätten für glasierte Ziegel, wie der Name behauptet, gibt es hier längst nicht mehr: Die als halbherzige Fußgängerzone gestalteten zwei Gassen – Liulichang West bzw. Ost – sind das traditionelle Zentrum des Pekinger Antiquitätenhandels. Viele der historisch aussehenden Häuser entstanden zwar erst nach 1980, sie lassen aber trotzdem erahnen, wie harmonisch Pekings Stadtbild früher einmal ausgesehen haben muss.
- Liulichang Dong Jie, 100000 Beijing
- http://www.ebeijing.gov.cn/
Guojia da juyuan
Architektonische Highlights © yuyangc, Shutterstock
© yuyangc, Shutterstock
Ein soeben gelandetes Riesen-Ufo? Der 2007 fertig gestellte, linsenförmige Bau, den der Franzose Paul Andreu entwarf, war und ist höchst umstritten - aber zweifellos unterstreicht dieses spektakuläre Stück Architektur eindrücklich Chinas Ambitionen, sich auch kulturell als Avantgarde zu präsentieren.
- Xi Chang'an Jie 2, 100031 Beijing
- +86 10 6655 0000
© yuyangc, Shutterstock
© yuyangc, Shutterstock
Ein soeben gelandetes Riesen-Ufo? Der 2007 fertig gestellte, linsenförmige Bau, den der Franzose Paul Andreu entwarf, war und ist höchst umstritten - aber zweifellos unterstreicht dieses spektakuläre Stück Architektur eindrücklich Chinas Ambitionen, sich auch kulturell als Avantgarde zu präsentieren.
- Xi Chang'an Jie 2, 100031 Beijing
- +86 10 6655 0000
Lama Temple
Architektonische Highlights © VitalyEdush, Thinkstock
Der Lamatempel Yonghe Gong ist Pekings größtes und prächtigstes Tempelkloster - er zählt zu den allerersten Attraktionen der Stadt, auch wenn er erst 1744/1745 gegründet wurde. Dem Kaiserpalast oder dem Himmelsaltar hat der "Palast der Harmonie" sogar eines voraus: Er ist kein Museum, sondern wird noch von Mönchen bewohnt. Er war ein Projekt der Mandschu-Kaiser - die gelb glasierten Dachziegel zeugen davon. Um zu dokumentieren, dass das zuvor einverleibte Tibet und die ebenfalls lamaistischen Mongolen im Reich gut aufgehoben seien, mochte der Hof nicht knausern. Die Verbindung von tibetisch-mongolischem Lamaismus und chinesischer Kultur nimmt hier vielfache Gestalt an. Die Inschriftentafeln an den Hallendächern sind viersprachig: chinesisch, mongolisch, tibetisch, mandschurisch. Schon der Auftakt ist prunkvoll: Drei große Schmucktore umstehen den Vorplatz. Eine 160 m lange Zuwehung schafft Abstand zum Staub der Straße. Jenseits eines weiteren Tors überquert man einen Hof, auf dem Glocken- und Trommelturm sowie zwei Stelenpavillons stehen. In der ersten Halle, ganz chinesisch, zürnen die großartigen Wächtergottheiten der vier Himmelskönige dem Bösen. Dämonen winden sich unter ihren Füßen. In der Mitte lacht der Dickbauchbuddha die Eintretenden verheißungsvoll an, und rückwärtig wacht Weitum als Schützer der Lehre über das Tempelinnere. Den nächsten Hof schmücken ein gewaltiges Weihrauchgefäß, ein Stelenpavillon mit viersprachiger Inschrift "Der Lamaismus" von 1792 sowie eine Bronzeplastik des Weltenberges Meru, auf dem die Götter, die Bodhisattvas und die Buddhas wohnen. Deren Heiligkeit schaust du in den zwei nächsten Hallen. In der ersten thronen die Buddhas der Drei Zeitalter auf ihren Lotosblüten, flankiert von den 18 Luohan. In der folgenden Halle sitzen als weitere goldene Trias der Buddha des langen Lebens, der Medizinbuddha und der Buddha des Löwengebrülls, dessen Erweckungsruf weltweit vernehmbar ist.
- Yonghegong Dajie 12, 100007 Beijing
- http://www.yonghegong.cn/
- +86 10 8419 1919
- yonghegong@china.com.cn
© VitalyEdush, Thinkstock
Der Lamatempel Yonghe Gong ist Pekings größtes und prächtigstes Tempelkloster - er zählt zu den allerersten Attraktionen der Stadt, auch wenn er erst 1744/1745 gegründet wurde. Dem Kaiserpalast oder dem Himmelsaltar hat der "Palast der Harmonie" sogar eines voraus: Er ist kein Museum, sondern wird noch von Mönchen bewohnt. Er war ein Projekt der Mandschu-Kaiser - die gelb glasierten Dachziegel zeugen davon. Um zu dokumentieren, dass das zuvor einverleibte Tibet und die ebenfalls lamaistischen Mongolen im Reich gut aufgehoben seien, mochte der Hof nicht knausern. Die Verbindung von tibetisch-mongolischem Lamaismus und chinesischer Kultur nimmt hier vielfache Gestalt an. Die Inschriftentafeln an den Hallendächern sind viersprachig: chinesisch, mongolisch, tibetisch, mandschurisch. Schon der Auftakt ist prunkvoll: Drei große Schmucktore umstehen den Vorplatz. Eine 160 m lange Zuwehung schafft Abstand zum Staub der Straße. Jenseits eines weiteren Tors überquert man einen Hof, auf dem Glocken- und Trommelturm sowie zwei Stelenpavillons stehen. In der ersten Halle, ganz chinesisch, zürnen die großartigen Wächtergottheiten der vier Himmelskönige dem Bösen. Dämonen winden sich unter ihren Füßen. In der Mitte lacht der Dickbauchbuddha die Eintretenden verheißungsvoll an, und rückwärtig wacht Weitum als Schützer der Lehre über das Tempelinnere. Den nächsten Hof schmücken ein gewaltiges Weihrauchgefäß, ein Stelenpavillon mit viersprachiger Inschrift "Der Lamaismus" von 1792 sowie eine Bronzeplastik des Weltenberges Meru, auf dem die Götter, die Bodhisattvas und die Buddhas wohnen. Deren Heiligkeit schaust du in den zwei nächsten Hallen. In der ersten thronen die Buddhas der Drei Zeitalter auf ihren Lotosblüten, flankiert von den 18 Luohan. In der folgenden Halle sitzen als weitere goldene Trias der Buddha des langen Lebens, der Medizinbuddha und der Buddha des Löwengebrülls, dessen Erweckungsruf weltweit vernehmbar ist.
- Yonghegong Dajie 12, 100007 Beijing
- http://www.yonghegong.cn/
- +86 10 8419 1919
- yonghegong@china.com.cn
Baiyun Guan
Architektonische HighlightsPekings einziges vollständig erhaltenes daoistisches Tempelkloster ist eine gepflegte Stätte lebendiger Religiosität. Durch schattige Höfe schreitet man von Halle zu Halle, bestaunt die zahlreichen Bildwerke und betrachtet die Mönche, die in ihrer typischen Tracht vom Wadenwickel bis zum hochgesteckten Haarknoten aussehen, wie alten Bildern entstiegen. Das Kloster wurde unter Dschingis Khan im Jahr 1227 gegründet und ist seither das wohl bedeutendste nordchinesische Zentrum des Daoismus. Die meisten Gebäude stammen aus dem 17.Jh. Ein prächtiges Schmucktor bildet mit der gegenüberliegenden Geistermauer den würdigen Auftakt. Im ersten Hof hinter dem inneren Tor hängt unter einer Marmorbrücke eine Scheibe in Form einer alten Kupfermünze. In deren Loch wiederum hängt ein Glöckchen. Bringt man es zum Klingen, indem man eine Münze dagegen wirft, so bedeutet dies Glück, und das Geld wandert in die Klosterkasse. In der ersten Halle schreckt eine Wächterfigur böse Geister ab. In der zweiten Halle sieht man den Jadekaiser, die höchste Gottheit des Daoismus, umgeben von Stern- und Himmelsgöttern. In der dritten Halle werden sieben Heilige verehrt. Die Statuen stammen aus der Ming-Zeit. Die vierte Halle ist dem großen Lehrer und Meister Qiu Chuji gewidmet. Er beeindruckte Dschingis Khan durch seine Weisheit, und ihm verdankt dieses Kloster letztlich seine Existenz. Die Gebeine des Weisen ruhen unter seinem Standbild. Die letzte Halle ist zweigeschossig. Die Figuren der Drei Reinen im Obergeschoss wurden schon 1428 geschaffen. In den kleineren Hallen westlich der Hauptachse geht es volkstümlicher zu. Hier kommen auch Frauengestalten zu ihrem Recht. Eine Halle enthält ausschließlich Muttergottheiten, die für Fruchtbarkeit, rasche und schmerzlose Geburt und für das Augenlicht der Kinder zuständig sind. Am erstaunlichsten ist aber die Halle der Jahresgötter. 60 phantasievolle, bunt bemalte Tonfiguren verkörpern die Jahre des chinesischen 60er-Zyklus.
- Baiyunguan Jie 9, 100055 Běijīng
- +86 10 6346 3531
Pekings einziges vollständig erhaltenes daoistisches Tempelkloster ist eine gepflegte Stätte lebendiger Religiosität. Durch schattige Höfe schreitet man von Halle zu Halle, bestaunt die zahlreichen Bildwerke und betrachtet die Mönche, die in ihrer typischen Tracht vom Wadenwickel bis zum hochgesteckten Haarknoten aussehen, wie alten Bildern entstiegen. Das Kloster wurde unter Dschingis Khan im Jahr 1227 gegründet und ist seither das wohl bedeutendste nordchinesische Zentrum des Daoismus. Die meisten Gebäude stammen aus dem 17.Jh. Ein prächtiges Schmucktor bildet mit der gegenüberliegenden Geistermauer den würdigen Auftakt. Im ersten Hof hinter dem inneren Tor hängt unter einer Marmorbrücke eine Scheibe in Form einer alten Kupfermünze. In deren Loch wiederum hängt ein Glöckchen. Bringt man es zum Klingen, indem man eine Münze dagegen wirft, so bedeutet dies Glück, und das Geld wandert in die Klosterkasse. In der ersten Halle schreckt eine Wächterfigur böse Geister ab. In der zweiten Halle sieht man den Jadekaiser, die höchste Gottheit des Daoismus, umgeben von Stern- und Himmelsgöttern. In der dritten Halle werden sieben Heilige verehrt. Die Statuen stammen aus der Ming-Zeit. Die vierte Halle ist dem großen Lehrer und Meister Qiu Chuji gewidmet. Er beeindruckte Dschingis Khan durch seine Weisheit, und ihm verdankt dieses Kloster letztlich seine Existenz. Die Gebeine des Weisen ruhen unter seinem Standbild. Die letzte Halle ist zweigeschossig. Die Figuren der Drei Reinen im Obergeschoss wurden schon 1428 geschaffen. In den kleineren Hallen westlich der Hauptachse geht es volkstümlicher zu. Hier kommen auch Frauengestalten zu ihrem Recht. Eine Halle enthält ausschließlich Muttergottheiten, die für Fruchtbarkeit, rasche und schmerzlose Geburt und für das Augenlicht der Kinder zuständig sind. Am erstaunlichsten ist aber die Halle der Jahresgötter. 60 phantasievolle, bunt bemalte Tonfiguren verkörpern die Jahre des chinesischen 60er-Zyklus.
- Baiyunguan Jie 9, 100055 Běijīng
- +86 10 6346 3531
Fang shan fan zhuang
Restaurants- regional
Chinas berühmtestes Restaurant mit authentischer Palastküche. Man bestellt nicht einzelne Gerichte, sondern ganze Menüs. Tischwäsche, Geschirr und Dekor sind in edlem Kaisergelb gehalten.
- Jing Shan Xi Jie, 100034 Beijing
- +86 10 6401 1889
- fangshan1925@163.com
Chinas berühmtestes Restaurant mit authentischer Palastküche. Man bestellt nicht einzelne Gerichte, sondern ganze Menüs. Tischwäsche, Geschirr und Dekor sind in edlem Kaisergelb gehalten.
- Jing Shan Xi Jie, 100034 Beijing
- +86 10 6401 1889
- fangshan1925@163.com
Assaggi
Restaurants- italienisch
Das Lokal zählt zur Elite der italienischen Restaurants der Stadt. Es zeichnet sich durch sein schönes Ambiente mit einer Dachterrasse aus. Die Portionen verstehen sich als Teile eines Dreigängemenüs. Äußerst günstiger Mittagstisch.
- Sanlitun Beixiaojie 1, Běijīng
- +86 10 8454 4508
Das Lokal zählt zur Elite der italienischen Restaurants der Stadt. Es zeichnet sich durch sein schönes Ambiente mit einer Dachterrasse aus. Die Portionen verstehen sich als Teile eines Dreigängemenüs. Äußerst günstiger Mittagstisch.
- Sanlitun Beixiaojie 1, Běijīng
- +86 10 8454 4508
Beijing Antique City
Antiquitäten und SammlerstückeDie Beijing Curio City, ein kaufhausartiger Komplex mit riesigem Lichthof, ist zwar ungünstig gelegen, doch für Interessenten, die auf echt Antikes Wert legen und dies auch beurteilen können, die erste Adresse in der Stadt.
- East 3rd Ring Road South 21, 100122 Běijīng
- http://www.antiquecity.com.cn/
- +86 10 6774 7711
Die Beijing Curio City, ein kaufhausartiger Komplex mit riesigem Lichthof, ist zwar ungünstig gelegen, doch für Interessenten, die auf echt Antikes Wert legen und dies auch beurteilen können, die erste Adresse in der Stadt.
- East 3rd Ring Road South 21, 100122 Běijīng
- http://www.antiquecity.com.cn/
- +86 10 6774 7711
Hongqiao Market
Einkaufszentren und -PassagenDörrobst, Frischfisch, Medikamente, Schuhe, Seide, Kaschmir, Schmuck, Taschenlampen, Kunsthandwerk, Computerteile und ein Stockwerk voller Perlen: In dem kuriosen Sortiment kauft man auf fünf Etagen fast zu Großhandelspreisen.
- Tiantan Donglu 46, Běijīng
- +86 10 6713 3354
Dörrobst, Frischfisch, Medikamente, Schuhe, Seide, Kaschmir, Schmuck, Taschenlampen, Kunsthandwerk, Computerteile und ein Stockwerk voller Perlen: In dem kuriosen Sortiment kauft man auf fünf Etagen fast zu Großhandelspreisen.
- Tiantan Donglu 46, Běijīng
- +86 10 6713 3354
Xiushui Supermarkt
KaufhäuserWas einst als Budensammlung begann, ist heute eine Art Kaufhaus – freilich noch mit lauter kleinen Einzelhändlern darin. Das Ganze geht über sieben Etagen und ist ein Sammelsurium aus Schmuck, Glas, Elektronik, Bürobedarf, Kleidung aller Art, auch traditionelle chinesische und Kinderkleidung, Kaschmirpullover, Seidenschals, Schuhe, Hüte und vieles mehr. Sie können sich Kleidungsstücke umarbeiten lassen; im Keller versuchen ein paar Reparateure, defekte Mobiltelefone wieder zum Leben zu erwecken. Falls Sie den Markt von früher her eher mit Schrecken in Erinnerung haben, kann Entwarnung gegeben werden: Man hat aufgeräumt, und die Händler sind längst nicht mehr so aggressiv. Nach wie vor gilt: Feilschen ist Pflicht. Ihr Anfangsgebot sollte bei deutlich weniger als der Hälfte dessen liegen, was der Händler verlangt.
- Jian Guomennei Daijie 8, 100020 Běijīng
- http://www.silkstreet.cc/
- +86 10 5169 9003
- business@silkstreet.com.cn
Was einst als Budensammlung begann, ist heute eine Art Kaufhaus – freilich noch mit lauter kleinen Einzelhändlern darin. Das Ganze geht über sieben Etagen und ist ein Sammelsurium aus Schmuck, Glas, Elektronik, Bürobedarf, Kleidung aller Art, auch traditionelle chinesische und Kinderkleidung, Kaschmirpullover, Seidenschals, Schuhe, Hüte und vieles mehr. Sie können sich Kleidungsstücke umarbeiten lassen; im Keller versuchen ein paar Reparateure, defekte Mobiltelefone wieder zum Leben zu erwecken. Falls Sie den Markt von früher her eher mit Schrecken in Erinnerung haben, kann Entwarnung gegeben werden: Man hat aufgeräumt, und die Händler sind längst nicht mehr so aggressiv. Nach wie vor gilt: Feilschen ist Pflicht. Ihr Anfangsgebot sollte bei deutlich weniger als der Hälfte dessen liegen, was der Händler verlangt.
- Jian Guomennei Daijie 8, 100020 Běijīng
- http://www.silkstreet.cc/
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Huguang huiguan
Opern1995 wurde Pekings schönste alte Opernbühne (1830 erbaut) wieder in Betrieb genommen. In nostalgischem Teehausambiente erlebt man ein Programm mit einzelnen Szenen.
- Hufangqiao 3, Beijing
- http://theatrebeijing.com/
- +86 10 6352 9140
1995 wurde Pekings schönste alte Opernbühne (1830 erbaut) wieder in Betrieb genommen. In nostalgischem Teehausambiente erlebt man ein Programm mit einzelnen Szenen.
- Hufangqiao 3, Beijing
- http://theatrebeijing.com/
- +86 10 6352 9140
Lao She Teahouse
TheaterNein, dies ist nicht jenes Pekinger Teehaus, das Lao She (1899-1966) zu seinem Drama "Chaguan" ("Das Teehaus") inspirierte. Aber bei einer so gut gemachten Mogelei wird sich niemand beschweren. Das 90-minütige Programm ist immer herrlich bunt: Akrobatik, Opernarien, verblüffende Geräuschimitationen, Kabarett, Zauberei. Im Eintrittspreis inbegriffen sind Tee und allerlei Knabberzeug.
- Qianmen Xidajie 3, 100051 Beijing
- +86 10 6302 1717
Nein, dies ist nicht jenes Pekinger Teehaus, das Lao She (1899-1966) zu seinem Drama "Chaguan" ("Das Teehaus") inspirierte. Aber bei einer so gut gemachten Mogelei wird sich niemand beschweren. Das 90-minütige Programm ist immer herrlich bunt: Akrobatik, Opernarien, verblüffende Geräuschimitationen, Kabarett, Zauberei. Im Eintrittspreis inbegriffen sind Tee und allerlei Knabberzeug.
- Qianmen Xidajie 3, 100051 Beijing
- +86 10 6302 1717
Atmosphere
BarsSpitze: Pekings höchste Bar im zweithöchsten Wolkenkratzer gewährt je nach Wetterlage Fernblick bis zu den Westbergen oder Einblick in die Dicke der Smogschicht. Innen jedenfalls geht es unübertroffen hochklassig und elegant zu. Auf der Karte stehen 300 Cocktails und feine Malt-Whisky-Sorten. Herren kommen bitte in geschlossenen Schuhen und nicht in Kurzarmhemden.
- Jianguomenwai Dajie 1, 100004 Běijīng
- http://www.shangri-la.com/
- +86 10 6505 2266
Spitze: Pekings höchste Bar im zweithöchsten Wolkenkratzer gewährt je nach Wetterlage Fernblick bis zu den Westbergen oder Einblick in die Dicke der Smogschicht. Innen jedenfalls geht es unübertroffen hochklassig und elegant zu. Auf der Karte stehen 300 Cocktails und feine Malt-Whisky-Sorten. Herren kommen bitte in geschlossenen Schuhen und nicht in Kurzarmhemden.
- Jianguomenwai Dajie 1, 100004 Běijīng
- http://www.shangri-la.com/
- +86 10 6505 2266
Beijing APM
Einkaufszentren und -PassagenDer mit chinesischen Dächern gekrönte Einkaufstempel an der Wangfujing enthält Einzelhändler auf sieben Etagen.
- Wangfujing Dajie 138, 10006 Běijīng
- http://www.beijingapm.cn/
- +86 10 5817 6688
- bjsda@sda.com.cn
Der mit chinesischen Dächern gekrönte Einkaufstempel an der Wangfujing enthält Einzelhändler auf sieben Etagen.
- Wangfujing Dajie 138, 10006 Běijīng
- http://www.beijingapm.cn/
- +86 10 5817 6688
- bjsda@sda.com.cn
Changling
Architektonische Highlights © Takashi Images, Shutterstock
Changling ist das größte, älteste und am besten erhaltene Mausoleum der Ming-Gräber. Der hier bestattete Kaiser Zhu Di (1360-1424) wird nach dem Namen seiner Ära (1403-24) gewöhnlich "Yongle-Kaiser" genannt. Er veranlasste den Ausbau Pekings zur Hauptstadt und war nach seinem Vater, dem Dynastiegründer, die bedeutendste Herrschergestalt der Ming-Zeit. Einzig in seinem Grabtempel blieb die Opferhalle erhalten, ein eindrucksvoller Bau mit 32 Säulen aus kostbarem Nanmu-Holz. Sie birgt eine Ausstellung von Grabbeigaben aus dem Dingling, der Ruhestätte des Wanli-Kaisers.
- Sheng Dao 308, Beijing
© Takashi Images, Shutterstock
Changling ist das größte, älteste und am besten erhaltene Mausoleum der Ming-Gräber. Der hier bestattete Kaiser Zhu Di (1360-1424) wird nach dem Namen seiner Ära (1403-24) gewöhnlich "Yongle-Kaiser" genannt. Er veranlasste den Ausbau Pekings zur Hauptstadt und war nach seinem Vater, dem Dynastiegründer, die bedeutendste Herrschergestalt der Ming-Zeit. Einzig in seinem Grabtempel blieb die Opferhalle erhalten, ein eindrucksvoller Bau mit 32 Säulen aus kostbarem Nanmu-Holz. Sie birgt eine Ausstellung von Grabbeigaben aus dem Dingling, der Ruhestätte des Wanli-Kaisers.
- Sheng Dao 308, Beijing
National Olympic Sports Center
SporteinrichtungenIm August 2008 war hier die Welt zu Gast, und China hatte sich die Spiele einiges kosten lassen. Peking profitiert davon mit architektonischen Hinguckern, die es in sich haben. Man muss allerdings mit Sicherheitskontrollen rechnen. An der nach Norden verlängerten, uralten Nord-Süd-Achse der Stadt stehen jene zwei Gebäude, die dank ihres markanten Aussehens zu Ikonen dieses Weltsportereignisses wurden und sogleich derart einprägsame Spitznamen erhielten, dass sie nun sogar offiziell verwendet werden: das „Vogelnest“ (niaochao) des Nationalstadions und der „Wasserwürfel“ (shuilifang) der Schwimmhalle. Aber auf dem sich noch kilometerweit nordwärts erstreckenden Gelände lässt sich auch noch mehr entdecken. Im Nationalstadion, der größten eigens zu den Spielen errichteten Sportarena des Landes, fanden die Eröffnungs- und Schlussfeierlichkeiten sowie die Leichtathletikwettkämpfe statt. Die außen völlig unregelmäßige und entsprechend aufwendige Konstruk tion, ein Entwurf des Schweizer Büros Herzog & de Meuron, erinnert an die gebogenen und miteinander verwobenen Reisige eines Vogelnests. Bei einer Besichtigung bist du mittendrin: Du kommst nicht nur auf die Ränge, sondern bis aufs Spielfeld. Das Nationale Wassersportzentrum ist zwar eigentlich ein Quader, aber der Spitzname „Wasserwürfel“ trifft gut, denn die Außenhaut aus dem leichten, dünnen und lichtdurchlässigen Kunststoff ETFE hat die Form riesiger blauer Blasen; zudem ist das Gebäude von einem Wasserbecken umgeben. Es birgt heute Chinas größtes Spaßbad. Nördlich des Schwimmstadions schließt sich die Nationale Sporthalle mit ihrem elegant geschwungenen Dach an. Jenseits davon folgt ein Kongresszentrum. Interessanter ist die Folge von Vertiefungen weiter östlich, in denen zum Beispiel ein traditionelles Hofhaus steht und aus denen witzige moderne Adaptionen von Trommelturm und Glockenturm (mit Glocken und Klangsteinen) hervorragen.
- Anding Lu 1, 100101 Běijīng
- +86 10 6491 0468
Im August 2008 war hier die Welt zu Gast, und China hatte sich die Spiele einiges kosten lassen. Peking profitiert davon mit architektonischen Hinguckern, die es in sich haben. Man muss allerdings mit Sicherheitskontrollen rechnen. An der nach Norden verlängerten, uralten Nord-Süd-Achse der Stadt stehen jene zwei Gebäude, die dank ihres markanten Aussehens zu Ikonen dieses Weltsportereignisses wurden und sogleich derart einprägsame Spitznamen erhielten, dass sie nun sogar offiziell verwendet werden: das „Vogelnest“ (niaochao) des Nationalstadions und der „Wasserwürfel“ (shuilifang) der Schwimmhalle. Aber auf dem sich noch kilometerweit nordwärts erstreckenden Gelände lässt sich auch noch mehr entdecken. Im Nationalstadion, der größten eigens zu den Spielen errichteten Sportarena des Landes, fanden die Eröffnungs- und Schlussfeierlichkeiten sowie die Leichtathletikwettkämpfe statt. Die außen völlig unregelmäßige und entsprechend aufwendige Konstruk tion, ein Entwurf des Schweizer Büros Herzog & de Meuron, erinnert an die gebogenen und miteinander verwobenen Reisige eines Vogelnests. Bei einer Besichtigung bist du mittendrin: Du kommst nicht nur auf die Ränge, sondern bis aufs Spielfeld. Das Nationale Wassersportzentrum ist zwar eigentlich ein Quader, aber der Spitzname „Wasserwürfel“ trifft gut, denn die Außenhaut aus dem leichten, dünnen und lichtdurchlässigen Kunststoff ETFE hat die Form riesiger blauer Blasen; zudem ist das Gebäude von einem Wasserbecken umgeben. Es birgt heute Chinas größtes Spaßbad. Nördlich des Schwimmstadions schließt sich die Nationale Sporthalle mit ihrem elegant geschwungenen Dach an. Jenseits davon folgt ein Kongresszentrum. Interessanter ist die Folge von Vertiefungen weiter östlich, in denen zum Beispiel ein traditionelles Hofhaus steht und aus denen witzige moderne Adaptionen von Trommelturm und Glockenturm (mit Glocken und Klangsteinen) hervorragen.
- Anding Lu 1, 100101 Běijīng
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East Shore Live Jazz Café
ClubsAm Rand des Kneipenviertels versteckt sich diese kleine Oase für Jazz-Enthusiasten. Leiter ist Liu Yue, der einst Saxophonist der Rocklegende Cui Jian war. Der Club verfügt über eine Dachterrasse und an einigen Tagen gibt es Livekonzerte.
- Qianhai Nanyan 2, Běijīng
- +86 10 6400 9906
Am Rand des Kneipenviertels versteckt sich diese kleine Oase für Jazz-Enthusiasten. Leiter ist Liu Yue, der einst Saxophonist der Rocklegende Cui Jian war. Der Club verfügt über eine Dachterrasse und an einigen Tagen gibt es Livekonzerte.
- Qianhai Nanyan 2, Běijīng
- +86 10 6400 9906