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Reiseführer
Kapverdische Inseln - Südinseln

MARCO POLO Reiseführer

Kapverdische Inseln

17.95 €

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Ist erwähnt in Reiseführer:

Über die Spuren der portugiesischen Kolonialherren stolperst du hier an jeder Ecke. Es waren die Südinseln Kap Verdes, wo sich die Portugiesen zuerst auf das gefährliche Wagnis einließen, die Tropen zu besiedeln.

Auf den bis dahin unbewohnten Inseln bauten sie zuerst Festungen, Kirchen und Klöster, später herrschaftliche Wohn- und Handelshäuser, genannt sobrados. Diese siehst du im malerischen São Filipe auf Fogo oder im nebelverhangenen Nova Sintra auf Brava. Zum Wandern sind die Südinseln wie geschaffen. Und der Vulkan Pico do Fogo ist sowieso der Gipfel – nicht nur in Höhenmetern!

Historischer Hotspot und Unesco-Weltkulturerbe ist die alte Hauptstadt und das frühere Zentrum des Sklavenhandels Cidade Velha auf Santiago. Wo heute bunte Fischerboote mit dem Tagesfang landen, lud Freibeuter Sir Francis Drake 1585 seine Beute auf die Schiffe. Christoph Kolumbus, Charles Darwin und Vasco da Gama waren ebenfalls schon vor dir hier.

Kapverdische Inseln - Südinseln Sehenswertes & Restaurants

Cidade Velha
Geographical
Cidade Velha
Pico do Fogo
Landschaftliche Highlights
Fogo
São Filipe
Geographical
São Filipe
Tarrafal
Geographical
Tarrafal
Desfiladeiro Chã das Caldeiras
Landschaftliche Highlights
Fogo
Fajã de Água
Geographical
Fajã de Água
Nova Sintra
Geographical
Nova Sintra
Nhamii Ice Dreams
Restaurants
Praia
Batuku-Rua Banana-Cidade Velha
Restaurants
Cidade Velha
Padaria Maria Augusta
Cafés
São Filipe
Djarfogo
Touristenattraktionen
São Filipe
Santiago
Geographical
Santiago
Platô in Praia
Geographical
Praia
Brava
Landschaftliche Highlights
Brava
Café Pão Quente
Cafés
Praia
Divecenter Santiago
Tauchen
Ilha Santiago
Assomada
Geographical
Assomada
Praia
Geographical
Praia
Rui Vaz
Geographical
Rui Vaz
Serra Malagueta
Landschaftliche Highlights
Santiago
Alto Mira
Restaurants
Tarrafal
Restaurante Penedinho
Restaurants
Cidade Vehla
Praia do Tarrafal
Strände
Tarrafal
Prainha
Strände
Praia
Quebra Canela
Strände
Praia
Quintal da Música
Restaurants
Praia
Monte Velha
Landschaftliche Highlights
Fogo
Mosteiros
Geographical
Mosteiros
Tropical Club-Restaurante
Restaurants
São Filipe
Ponta da Salina
Strände
São Jorge

    Geographical

    Geographical

    Landschaftliche Highlights

    Restaurants

    Cafés

    Touristenattraktionen

    Tauchen

    Strände


  • Cidade Velha

    Geographical
    • © Samuel Borges Photography, Shutterstock

    Hier nahm die Besiedlung des Archipels ihren Anfang. Sofort nach ihrer Entdeckung beanspruchte Portugal die Kapverdischen Inseln als Kolonie, innerhalb eines Jahres funktionierte der erste militärische Stützpunkt. Vier Jahre später landeten die ersten Siedler. Um die Niederlassung mit dem damaligen Namen Ribeira Grande (heutiger offizieller Name: Cidade da Ribeira Grande de Santiago) zu fördern, sprach der portugiesische König den Bewohnern 1466 das Recht der Sklavenhaltung zu. Nach den Vorstellungen des portugiesischen Königshauses sollte auf den Kapverden ein feudalistisches Kolonialsystem entstehen mit einer dank Sklavenarbeit blühenden Landwirtschaft. Dieser Plan scheiterte aufgrund des notorischen Wassermangels und der klimatischen Verhältnisse, doch einen wirtschaftlichen Bankrott bedeutete dies keineswegs: Cidade Velha(1200 Ew.) wurde wegen der günstigen Lage zwischen Afrika, Europa und Amerika zum Drehkreuz des rapide wachsenden Sklavenhandels; der Pranger auf dem Dorfplatz erinnert daran. Originalzeugnisse der Besiedlungsanfänge sind die Kirche Nossa Senhora do Rosário, die Ruinen des Klosters Convento de São Francisco und der katholischen Kathedrale Sé Catedral sowie die Befestigungsanlage Fortaleza Real de São Filipe hoch über dem Ort.

    • Cidade Velha
    • © Samuel Borges Photography, Shutterstock

    Hier nahm die Besiedlung des Archipels ihren Anfang. Sofort nach ihrer Entdeckung beanspruchte Portugal die Kapverdischen Inseln als Kolonie, innerhalb eines Jahres funktionierte der erste militärische Stützpunkt. Vier Jahre später landeten die ersten Siedler. Um die Niederlassung mit dem damaligen Namen Ribeira Grande (heutiger offizieller Name: Cidade da Ribeira Grande de Santiago) zu fördern, sprach der portugiesische König den Bewohnern 1466 das Recht der Sklavenhaltung zu. Nach den Vorstellungen des portugiesischen Königshauses sollte auf den Kapverden ein feudalistisches Kolonialsystem entstehen mit einer dank Sklavenarbeit blühenden Landwirtschaft. Dieser Plan scheiterte aufgrund des notorischen Wassermangels und der klimatischen Verhältnisse, doch einen wirtschaftlichen Bankrott bedeutete dies keineswegs: Cidade Velha(1200 Ew.) wurde wegen der günstigen Lage zwischen Afrika, Europa und Amerika zum Drehkreuz des rapide wachsenden Sklavenhandels; der Pranger auf dem Dorfplatz erinnert daran. Originalzeugnisse der Besiedlungsanfänge sind die Kirche Nossa Senhora do Rosário, die Ruinen des Klosters Convento de São Francisco und der katholischen Kathedrale Sé Catedral sowie die Befestigungsanlage Fortaleza Real de São Filipe hoch über dem Ort.

    • Cidade Velha

  • Pico do Fogo

    Landschaftliche Highlights
    • © mbrand85, Shutterstock

    Der gigantische Schildvulkan Pico do Fogo, kurz Pico genannt und das Wahrzeichen der Insel, spuckte 1785 aus dem Hauptkegel an der Spitze zum letzten Mal Feuer. Die Wanderung zum rund 500 m breiten und 150 m tiefen Gipfelkrater dauert vier bis fünf Stunden und wird mit einem herrlichen Blick hinunter in die caldeira und oft hinüber bis Santiago belohnt. 1100 m Höhenunterschied sind zu bewältigen, solides Schuhwerk,Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sowie eine gute Kondition sind Voraussetzung. Es ist vorgeschrieben, einen Wanderführer zu engagieren. Diesen vermittelt Ihnen Ihre Unterkunft vor Ort, und ganz früh morgens geht es los. Ein besonderes Erlebnis ist der Abstieg über das steile Aschefeld, den man gleitend und rutschend in etwa einer halben Stunde zurücklegt.

    • Fogo
    • © mbrand85, Shutterstock

    Der gigantische Schildvulkan Pico do Fogo, kurz Pico genannt und das Wahrzeichen der Insel, spuckte 1785 aus dem Hauptkegel an der Spitze zum letzten Mal Feuer. Die Wanderung zum rund 500 m breiten und 150 m tiefen Gipfelkrater dauert vier bis fünf Stunden und wird mit einem herrlichen Blick hinunter in die caldeira und oft hinüber bis Santiago belohnt. 1100 m Höhenunterschied sind zu bewältigen, solides Schuhwerk,Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sowie eine gute Kondition sind Voraussetzung. Es ist vorgeschrieben, einen Wanderführer zu engagieren. Diesen vermittelt Ihnen Ihre Unterkunft vor Ort, und ganz früh morgens geht es los. Ein besonderes Erlebnis ist der Abstieg über das steile Aschefeld, den man gleitend und rutschend in etwa einer halben Stunde zurücklegt.

    • Fogo

  • São Filipe

    Geographical
    • © Daboost, Shutterstock

    Die Hauptstadt der Insel (8100 Ew.) liegt auf einem 70 m hohen Plateau an der Westküste. Um 1500 wurde sie als zweite Ortschaft auf den Kapverden gegründet. Portugiesische Adelsfamilien erhielten den Grundbesitz von der Krone als Lehen und errichteten eine Gesellschaft mit strenger Hierarchie. Die adlige Oberschicht lebte in der Unterstadt (Bila Baixo) in eleganten, zweistöckigen Häusern mit Balkonen und luftigen Innenhöfen (sobrados), die Sklaven in derdurch eine Mauer getrennten Oberstadt (Bila Riba) in fensterlosen Rundhütten. Die schönsten Kolonialhäuser stehen unter Denkmalschutz. In einem davon zeigt die Schweizerin Monique Widmerim Museum Casa da Memória antike Möbel, Alltagsgegenstände und historische Fotos sowie endemische Pflanzen im Garten. Ein paar Häuserweiter finden Sie das Museu Municipalde São Filipe. Dort ist u. a.im Hof eine typische Sklavenhütte (funco) zu besichtigen.In der Unterstadt liegen die Kirche Igreja Nossa Senhora da Conceição mit ihrer himmelblauen Fassade sowie das Rathaus. Nur ein paar Meter sind es von hier zum Gemüsemarkt. In den umliegenden Gassen geht es vormittags lebhaft zu: An den Straßenrändern sitzen Händlerinnen mit Obst und Fisch, lautes Hämmern und Sägen dringt aus den vielen Schreinerwerkstätten. Amerikanische Jeeps und Motorräder holpern über das Pflaster. Sie zeigen lautstark die engen Bande zwischen Fogo und den USA, die durch Emigration über Generationen hinwegent standen sind. Die geruhsame Atmosphäre der kleinen Stadt mit ihren hellbunten Häuschen wirkt wie die heile Welt einer Puppenstube. Unterhalb der Steilküste liegt der kilometerlange, schwarz glitzernde Sandstrand Praia da Fonte Bila. Auf einer Klippe darüber thront die ehemalige Befestigungsanlage Fortim Carlota, die bis 2005 als Inselgefängnis diente. Ein gepflasterter Pfad führt unterhalb des Forts hinunter zum Strand. Leider ist dieser Ort nicht mehr sicher – unternehmen Sie hier keine einsamen Strandspaziergänge!

    • São Filipe
    • © Daboost, Shutterstock

    Die Hauptstadt der Insel (8100 Ew.) liegt auf einem 70 m hohen Plateau an der Westküste. Um 1500 wurde sie als zweite Ortschaft auf den Kapverden gegründet. Portugiesische Adelsfamilien erhielten den Grundbesitz von der Krone als Lehen und errichteten eine Gesellschaft mit strenger Hierarchie. Die adlige Oberschicht lebte in der Unterstadt (Bila Baixo) in eleganten, zweistöckigen Häusern mit Balkonen und luftigen Innenhöfen (sobrados), die Sklaven in derdurch eine Mauer getrennten Oberstadt (Bila Riba) in fensterlosen Rundhütten. Die schönsten Kolonialhäuser stehen unter Denkmalschutz. In einem davon zeigt die Schweizerin Monique Widmerim Museum Casa da Memória antike Möbel, Alltagsgegenstände und historische Fotos sowie endemische Pflanzen im Garten. Ein paar Häuserweiter finden Sie das Museu Municipalde São Filipe. Dort ist u. a.im Hof eine typische Sklavenhütte (funco) zu besichtigen.In der Unterstadt liegen die Kirche Igreja Nossa Senhora da Conceição mit ihrer himmelblauen Fassade sowie das Rathaus. Nur ein paar Meter sind es von hier zum Gemüsemarkt. In den umliegenden Gassen geht es vormittags lebhaft zu: An den Straßenrändern sitzen Händlerinnen mit Obst und Fisch, lautes Hämmern und Sägen dringt aus den vielen Schreinerwerkstätten. Amerikanische Jeeps und Motorräder holpern über das Pflaster. Sie zeigen lautstark die engen Bande zwischen Fogo und den USA, die durch Emigration über Generationen hinwegent standen sind. Die geruhsame Atmosphäre der kleinen Stadt mit ihren hellbunten Häuschen wirkt wie die heile Welt einer Puppenstube. Unterhalb der Steilküste liegt der kilometerlange, schwarz glitzernde Sandstrand Praia da Fonte Bila. Auf einer Klippe darüber thront die ehemalige Befestigungsanlage Fortim Carlota, die bis 2005 als Inselgefängnis diente. Ein gepflasterter Pfad führt unterhalb des Forts hinunter zum Strand. Leider ist dieser Ort nicht mehr sicher – unternehmen Sie hier keine einsamen Strandspaziergänge!

    • São Filipe

  • Tarrafal

    Geographical
    • © amuel Borges Photography, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Bei Hunger ins Museum

    In Tarrafal (5500 Ew.) dreht sich alles um den Hafen. Fischerboote und Kutter landen ihren Fang an, Kühlhäuser und eine Fischfabrik kümmern sich um dessen Weiterverarbeitung. Im Fischereimuseum Museu da Pesca bekommst du nicht nur einen Einblick in den Thunfischfang im 20.Jh., sondern im zugehörigen Restaurant auch hervorragende (Fisch-)Gerichte und abends manchmal sogar Livemusik dazu. Die Fähre von Praia nach Mindelo legt hier einen Zwischenstopp ein und manchmal sogar ein Kreuzfahrtschiff. Bunte Häuser im Ortskern kontrastieren mit unverputzten, halb fertigen Gebäuden. Es gibt gleich zwei Stadtstrände: Der eine liegt am Hafen und bietet mit seinen bunten Booten einen hübschen Anblick, an der Praia d’Tedja spricht nichts gegen einen Badestopp.

    • Tarrafal
    • © amuel Borges Photography, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Bei Hunger ins Museum

    In Tarrafal (5500 Ew.) dreht sich alles um den Hafen. Fischerboote und Kutter landen ihren Fang an, Kühlhäuser und eine Fischfabrik kümmern sich um dessen Weiterverarbeitung. Im Fischereimuseum Museu da Pesca bekommst du nicht nur einen Einblick in den Thunfischfang im 20.Jh., sondern im zugehörigen Restaurant auch hervorragende (Fisch-)Gerichte und abends manchmal sogar Livemusik dazu. Die Fähre von Praia nach Mindelo legt hier einen Zwischenstopp ein und manchmal sogar ein Kreuzfahrtschiff. Bunte Häuser im Ortskern kontrastieren mit unverputzten, halb fertigen Gebäuden. Es gibt gleich zwei Stadtstrände: Der eine liegt am Hafen und bietet mit seinen bunten Booten einen hübschen Anblick, an der Praia d’Tedja spricht nichts gegen einen Badestopp.

    • Tarrafal

  • Desfiladeiro Chã das Caldeiras

    Landschaftliche Highlights
    • © Daboost, Shutterstock

    9 km Durchmesser hat der Krater (port.caldeira) und schwarze Geröllfelder, meterhohe Lavazungen und graue Aschefelder bilden die bizarre Kulisse.Bis zum Vulkanausbruch im November2014 gab es hier die zwei Dörfer Bangaeira und Portela sowie einige kleine Ansiedlungen mit zusammen rund 1000 Einwohnern. Die Orte wurden während der knapp drei Monate dauernden Naturkatastrophe fast komplett von der Lava verschlungen. Verletzt wurde zum Glück niemand, doch die Bewohner der caldeira verloren sowohl ihre Häuser als auch ihre Lebensgrundlage: ihre Landwirtschaft und die Einkünfte aus demTourismus. Die Pioniere unter den Rückkehrern nahmen noch nicht einmal ein Jahr später gegen den Willen der Regierung die ersten neu erbauten Gästehäuser und weitere Gebäude wieder in Betrieb. Im März 2017 wurde verfügt, dass alle Bautätigkeiten einzustellen seien, sogar der Transport von Baumaterial in die Chã wurde verboten. Ein neu zu entwickelnder Flächennutzungs- und Bebauungsplan soll künftige vom Vulkan ausgehende Gefahren kalkulierbarer machen. Ein großer Teil der ehemaligen Bewohner von Chã das Caldeiras besitzt einen gemeinsamen Vorfahren: den französischen Grafen Armand Montrond. Ihm verdanken zahlreiche Kinder noch heute ihre blonden Haare und blauen Augen – ein aufregender Kontrast zur kaffeebraunen Haut. 1872 ließ sich der Franzose auf Fogo nieder, veranlasste den Bau von Bewässerungsgräben und Straßen, verbesserte die medizinische Versorgung und brachte den Weinanbau in die caldeira.

    • Fogo
    • © Daboost, Shutterstock

    9 km Durchmesser hat der Krater (port.caldeira) und schwarze Geröllfelder, meterhohe Lavazungen und graue Aschefelder bilden die bizarre Kulisse.Bis zum Vulkanausbruch im November2014 gab es hier die zwei Dörfer Bangaeira und Portela sowie einige kleine Ansiedlungen mit zusammen rund 1000 Einwohnern. Die Orte wurden während der knapp drei Monate dauernden Naturkatastrophe fast komplett von der Lava verschlungen. Verletzt wurde zum Glück niemand, doch die Bewohner der caldeira verloren sowohl ihre Häuser als auch ihre Lebensgrundlage: ihre Landwirtschaft und die Einkünfte aus demTourismus. Die Pioniere unter den Rückkehrern nahmen noch nicht einmal ein Jahr später gegen den Willen der Regierung die ersten neu erbauten Gästehäuser und weitere Gebäude wieder in Betrieb. Im März 2017 wurde verfügt, dass alle Bautätigkeiten einzustellen seien, sogar der Transport von Baumaterial in die Chã wurde verboten. Ein neu zu entwickelnder Flächennutzungs- und Bebauungsplan soll künftige vom Vulkan ausgehende Gefahren kalkulierbarer machen. Ein großer Teil der ehemaligen Bewohner von Chã das Caldeiras besitzt einen gemeinsamen Vorfahren: den französischen Grafen Armand Montrond. Ihm verdanken zahlreiche Kinder noch heute ihre blonden Haare und blauen Augen – ein aufregender Kontrast zur kaffeebraunen Haut. 1872 ließ sich der Franzose auf Fogo nieder, veranlasste den Bau von Bewässerungsgräben und Straßen, verbesserte die medizinische Versorgung und brachte den Weinanbau in die caldeira.

    • Fogo

  • Fajã de Água

    Geographical

    Der früher für den Walfang wichtige Hafenort (300 Ew.) liegt an einer Felsenbucht, die von einem überfluteten Vulkankrater gebildet wird. Aus glasklarem, türkisblauem Wasser ragen bizarre schwarze Felsen. Zwischen dem dunklen Kieselstrand und den massigen Bergen ist kaum Platz für eine Handvoll Häuser; fast in einer Reihe drängen sie sich am Ufer aneinander. Zerzauste Kokos- und Dattelpalmen schwanken im Wind. Am nördlichen Ortseingang steht auf einem Sockel eine türkisfarbene Kirche. Der Strand ist zum Baden nicht geeignet, doch nach 1 km in Richtung Süden formen die Felsen einige natürliche Meeresschwimmbecken.

    • Fajã de Água

    Der früher für den Walfang wichtige Hafenort (300 Ew.) liegt an einer Felsenbucht, die von einem überfluteten Vulkankrater gebildet wird. Aus glasklarem, türkisblauem Wasser ragen bizarre schwarze Felsen. Zwischen dem dunklen Kieselstrand und den massigen Bergen ist kaum Platz für eine Handvoll Häuser; fast in einer Reihe drängen sie sich am Ufer aneinander. Zerzauste Kokos- und Dattelpalmen schwanken im Wind. Am nördlichen Ortseingang steht auf einem Sockel eine türkisfarbene Kirche. Der Strand ist zum Baden nicht geeignet, doch nach 1 km in Richtung Süden formen die Felsen einige natürliche Meeresschwimmbecken.

    • Fajã de Água

  • Nova Sintra

    Geographical

    500 m über dem Meer in einer fruchtbaren Ebene liegt Bravas Hauptstadt Nova Sintra (1500 Ew.), die sich oft in Nebelwolken hüllt. Das angenehm gemäßigte Klima veranlasste im 18.und 19.Jh. die Oberschicht und die Kolonialverwaltung auf Fogo und Santiago, hier Sommerresidenzen zu errichten. So entstand eine schmucke Kleinstadt mit breiten, schachbrettartig angelegten Straßen, die nach ihrem portugiesischen Vorbild Sintra „Neues Sintra” genannt wurde. Einst elegante Herrenhäuser säumen die Hauptstraße, auf deren Mittelstreifen zwischen schmiedeeisernen Lampen Bäume und Blumen wachsen. An der parkähnlichen Praça Eugénio Tavares treffen die wichtigsten Straßen zusammen. Hier befinden sich das Rathaus, eine moderne Nazarenerkirche und ein Musikpavillon. Ein Gipsmodell zeigt das Relief der Insel. Der in Nova Sintra geborene Musiker und Dichter Eugénio Tavares (1867–1930) war einer der wegweisenden Künstler der kapverdischen Kultur. Er komponierte Lieder fürs einfache Volk mit Texten in Kriolu. Seine Taufkirche, die katholische Igreja São João Baptista, ist am Ostrand der Stadt zu finden. Ganz in der Nähe wartet die steinerne Nachbildung des Kolumbus-Schiffs Santa Maria auf den Johannistag. Dann feiern die Stadtbewohner rund um das Denkmal ein fröhliches Fest.

    • Nova Sintra

    500 m über dem Meer in einer fruchtbaren Ebene liegt Bravas Hauptstadt Nova Sintra (1500 Ew.), die sich oft in Nebelwolken hüllt. Das angenehm gemäßigte Klima veranlasste im 18.und 19.Jh. die Oberschicht und die Kolonialverwaltung auf Fogo und Santiago, hier Sommerresidenzen zu errichten. So entstand eine schmucke Kleinstadt mit breiten, schachbrettartig angelegten Straßen, die nach ihrem portugiesischen Vorbild Sintra „Neues Sintra” genannt wurde. Einst elegante Herrenhäuser säumen die Hauptstraße, auf deren Mittelstreifen zwischen schmiedeeisernen Lampen Bäume und Blumen wachsen. An der parkähnlichen Praça Eugénio Tavares treffen die wichtigsten Straßen zusammen. Hier befinden sich das Rathaus, eine moderne Nazarenerkirche und ein Musikpavillon. Ein Gipsmodell zeigt das Relief der Insel. Der in Nova Sintra geborene Musiker und Dichter Eugénio Tavares (1867–1930) war einer der wegweisenden Künstler der kapverdischen Kultur. Er komponierte Lieder fürs einfache Volk mit Texten in Kriolu. Seine Taufkirche, die katholische Igreja São João Baptista, ist am Ostrand der Stadt zu finden. Ganz in der Nähe wartet die steinerne Nachbildung des Kolumbus-Schiffs Santa Maria auf den Johannistag. Dann feiern die Stadtbewohner rund um das Denkmal ein fröhliches Fest.

    • Nova Sintra

  • Nhamii Ice Dreams

    Restaurants
    • international
    Insider-Tipp
    Sortenwechsel

    Hausgemacht, exotisch, lecker – die verschiedenen Sorten präsentieren Tropenfrüchte in Bestform: Mango, Maracuja, Kokos, Guave... Trau dich auch mal an bissap (Hibiskusblüte), komoka (gerösteten Mais) und calabaceira (Baobab)!

    • Rua 5 de Julho, Praia
    Insider-Tipp
    Sortenwechsel

    Hausgemacht, exotisch, lecker – die verschiedenen Sorten präsentieren Tropenfrüchte in Bestform: Mango, Maracuja, Kokos, Guave... Trau dich auch mal an bissap (Hibiskusblüte), komoka (gerösteten Mais) und calabaceira (Baobab)!

    • Rua 5 de Julho, Praia

  • Batuku-Rua Banana-Cidade Velha

    Restaurants
    • regional
    Insider-Tipp
    Brasilianischkapverdische Wonne

    Ist es kapverdische Küche, brasilianisch interpretiert? Oder brasilianische Küche, kapverdisch interpretiert? Probier einfach mal ... Davon abgesehen gibt es wenig zu interpretieren: echte kulinarische Wonnen, zu genießen in der sanften Brise vom nahen Atlantik im lauschig-schattigen Innenhof, wo die Maracujas von der Decke hängen. Und Livemusik – Batuku – gibt es manchmal auch.

    • Cidade Velha
    Insider-Tipp
    Brasilianischkapverdische Wonne

    Ist es kapverdische Küche, brasilianisch interpretiert? Oder brasilianische Küche, kapverdisch interpretiert? Probier einfach mal ... Davon abgesehen gibt es wenig zu interpretieren: echte kulinarische Wonnen, zu genießen in der sanften Brise vom nahen Atlantik im lauschig-schattigen Innenhof, wo die Maracujas von der Decke hängen. Und Livemusik – Batuku – gibt es manchmal auch.

    • Cidade Velha

  • Padaria Maria Augusta

    Cafés
    Insider-Tipp
    Uromas Plätzchen

    Aus dem riesigen gemauerten Holzofen holt der Bäcker mit einer langstieligen Schaufel die leckersten Plätzchen, die Dona Maria Augusta zuvor nach einem traditionellen Hausrezept fabriziert hat. Für nur 150 CVE gibt es eine ganze Tüte voll! Nicht ganz leicht zu finden: Am Platz hoch über dem Meer ist es das orangefarbene Haus in der Nähe der katholischen Kirche, gegenüber vom ehemaligen Gefängnis (fortim). Eingang zur Meerseite, rechts zwei Stufen hoch zum Vorraum der Backstube.

    Insider-Tipp
    Uromas Plätzchen

    Aus dem riesigen gemauerten Holzofen holt der Bäcker mit einer langstieligen Schaufel die leckersten Plätzchen, die Dona Maria Augusta zuvor nach einem traditionellen Hausrezept fabriziert hat. Für nur 150 CVE gibt es eine ganze Tüte voll! Nicht ganz leicht zu finden: Am Platz hoch über dem Meer ist es das orangefarbene Haus in der Nähe der katholischen Kirche, gegenüber vom ehemaligen Gefängnis (fortim). Eingang zur Meerseite, rechts zwei Stufen hoch zum Vorraum der Backstube.


  • Djarfogo

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Koffeinkick für Kaffeekenner

    Schon in der sechsten Generation wird der Kaffee im Familienbetrieb von Agnelo angebaut und geröstet. Heute wird er in kleinen Baumwollsäckchen hübsch verpackt verkauft, dazu andere Souvenirs z. B. aus Bananenblättern oder Recyclingmaterial. Wer während eines Spaziergangs Ruhe sucht, findet sie im hübschen kleinen Patio bei einer Tasse frisch gebrühtem, köstlichem Kaffee.

    Insider-Tipp
    Koffeinkick für Kaffeekenner

    Schon in der sechsten Generation wird der Kaffee im Familienbetrieb von Agnelo angebaut und geröstet. Heute wird er in kleinen Baumwollsäckchen hübsch verpackt verkauft, dazu andere Souvenirs z. B. aus Bananenblättern oder Recyclingmaterial. Wer während eines Spaziergangs Ruhe sucht, findet sie im hübschen kleinen Patio bei einer Tasse frisch gebrühtem, köstlichem Kaffee.


  • Santiago

    Geographical
    • © Eric Valenne geostory, Shutterstock

    Santiago ist mit 991 km2 die größte der kapverdischen Inseln. Nirgendwo auf Kap Verde gibt es mehr Häuser, mehr Autos, mehr Ärzte, mehr Geld, mehr Kriminalität. Santiago ist die Insel der Superlative. Zwei mächtige Höhenzüge gestalten die Topografie: der Naturpark Pico d’Antónia mit dem gleichnamigen höchsten Berg der Insel (1394 m) und die Serra Malagueta (1064 m). Dazwischen erstrecken sich landwirtschaftlich intensiv genutzte Hochebenen mit jäh abfallenden Abgründen. Mehr als die Hälfte aller Einwohner der Kapverden lebt hier  – rund 290 000 –, denn zwei der drei größten kapverdischen Städte liegen auf Santiago. Dies sind die Hauptstadt Praia und das dynamische Handelszentrum Assomada. Santiago ist die „afrikanischste” der Inseln. Hier sind die Kapverdier mit der dunkelsten Haut zu Hause. Ihre Kultur und Traditionen haben einen besonders großen afrikanischen Einfluss; besonders ihre Musik und Sprache unterscheiden sich sehr von den Klängen und Lauten auf den anderen Inseln. Die Bewohner Santiagos nennen sich selbst badios im Gegensatz zu den sampadjudos, wie sie die Bewohner der Letzteren bezeichnen.

    • Santiago
    • © Eric Valenne geostory, Shutterstock

    Santiago ist mit 991 km2 die größte der kapverdischen Inseln. Nirgendwo auf Kap Verde gibt es mehr Häuser, mehr Autos, mehr Ärzte, mehr Geld, mehr Kriminalität. Santiago ist die Insel der Superlative. Zwei mächtige Höhenzüge gestalten die Topografie: der Naturpark Pico d’Antónia mit dem gleichnamigen höchsten Berg der Insel (1394 m) und die Serra Malagueta (1064 m). Dazwischen erstrecken sich landwirtschaftlich intensiv genutzte Hochebenen mit jäh abfallenden Abgründen. Mehr als die Hälfte aller Einwohner der Kapverden lebt hier  – rund 290 000 –, denn zwei der drei größten kapverdischen Städte liegen auf Santiago. Dies sind die Hauptstadt Praia und das dynamische Handelszentrum Assomada. Santiago ist die „afrikanischste” der Inseln. Hier sind die Kapverdier mit der dunkelsten Haut zu Hause. Ihre Kultur und Traditionen haben einen besonders großen afrikanischen Einfluss; besonders ihre Musik und Sprache unterscheiden sich sehr von den Klängen und Lauten auf den anderen Inseln. Die Bewohner Santiagos nennen sich selbst badios im Gegensatz zu den sampadjudos, wie sie die Bewohner der Letzteren bezeichnen.

    • Santiago

  • Platô in Praia

    Geographical

    Auf dem Kopf tragen Frauen schwere Schüsseln mit Obst, Geldwechsler und Schuhputzer bieten ihre Dienste an, geschäftiges Treiben und gleichzeitig kapverdische Gelassenheit allerorts. Der renovierte, zweistöckige Gemüsemarkt bietet so ziemlich alles, was auf den Inseln wächst. Es ist laut, es ist eng, die Gerüche vermischen sich: willkommen in Afrika!

    • Rua 5 de Julho, Praia

    Auf dem Kopf tragen Frauen schwere Schüsseln mit Obst, Geldwechsler und Schuhputzer bieten ihre Dienste an, geschäftiges Treiben und gleichzeitig kapverdische Gelassenheit allerorts. Der renovierte, zweistöckige Gemüsemarkt bietet so ziemlich alles, was auf den Inseln wächst. Es ist laut, es ist eng, die Gerüche vermischen sich: willkommen in Afrika!

    • Rua 5 de Julho, Praia

  • Brava

    Landschaftliche Highlights
    • © Juan Vilata, Shutterstock

    Kreisrund und kaum 10 km Durchmesser: Brava (6800 Ew.) ist mit 64 km2 die kleinste der bewohnten Kapverden inseln. Sie liegt im Südwesten des Archipels, rund 20 km von Fogo entfernt. Fast immer verschwinden die Gipfel ihrer fast 1000 m hohen Berge unter einer Wolkendecke, denn Brava liegt im Windschatten Fogos. Ein Vorteil, der den Charakter der Insel prägt: Dank der Wolkendecke verdunstet der Tau nicht, sondern kommt der Vegetation zugute. Und die revanchiert sich mit üppigem Wachstum. Den Zusatznamen „die Blumeninsel“ trägt Brava dann zu Recht. Neben saftigen Viehweiden und mannshohen Maispflanzen blühen Oleander-, Bougainvillea-, Jasmin- und jede Menge Hibiskussträucher in jeder Farbschattierung. Mystisch tauchen Drachenbäume aus dem Nebel auf. Im Frühling und Sommer ist die Vegetation allerdings genauso karg wie auf den anderen Inseln.

    • Brava
    • © Juan Vilata, Shutterstock

    Kreisrund und kaum 10 km Durchmesser: Brava (6800 Ew.) ist mit 64 km2 die kleinste der bewohnten Kapverden inseln. Sie liegt im Südwesten des Archipels, rund 20 km von Fogo entfernt. Fast immer verschwinden die Gipfel ihrer fast 1000 m hohen Berge unter einer Wolkendecke, denn Brava liegt im Windschatten Fogos. Ein Vorteil, der den Charakter der Insel prägt: Dank der Wolkendecke verdunstet der Tau nicht, sondern kommt der Vegetation zugute. Und die revanchiert sich mit üppigem Wachstum. Den Zusatznamen „die Blumeninsel“ trägt Brava dann zu Recht. Neben saftigen Viehweiden und mannshohen Maispflanzen blühen Oleander-, Bougainvillea-, Jasmin- und jede Menge Hibiskussträucher in jeder Farbschattierung. Mystisch tauchen Drachenbäume aus dem Nebel auf. Im Frühling und Sommer ist die Vegetation allerdings genauso karg wie auf den anderen Inseln.

    • Brava

  • Café Pão Quente

    Cafés

    Torten! Eclairs! Sahneschnitten! Kokosmakronen, Plunderstücke und Hefeschnecken! Hausgebackene Kekse! Brot, dunkel, hell, Roggen oder Weizen, und Körnerbrötchen! Frisch belegte Sandwiches! Und noch viel, viel mehr ... und immer frisch. To go oder zum Dort-Genießen.

    • Av. Andrade Corvo 16, Praia

    Torten! Eclairs! Sahneschnitten! Kokosmakronen, Plunderstücke und Hefeschnecken! Hausgebackene Kekse! Brot, dunkel, hell, Roggen oder Weizen, und Körnerbrötchen! Frisch belegte Sandwiches! Und noch viel, viel mehr ... und immer frisch. To go oder zum Dort-Genießen.

    • Av. Andrade Corvo 16, Praia

  • Divecenter Santiago

    Tauchen

    Die geheimnisvolle Welt unter der Meeresoberfläche fasziniert auch den Nachwuchs. Bei Georg Bachschmid lernen Kinder ab 14 Jahren den sachgerechten Umgang mit Druckluftflasche und Schwimmflossen.

    Die geheimnisvolle Welt unter der Meeresoberfläche fasziniert auch den Nachwuchs. Bei Georg Bachschmid lernen Kinder ab 14 Jahren den sachgerechten Umgang mit Druckluftflasche und Schwimmflossen.


  • Assomada

    Geographical

    Wenn schon, denn schon: Besuche Assomada (12 000 Ew.) an einem Mittwoch oder Samstag, denn dann ist Markttag. Der Markt ist Motor und Herzstück der Stadt, ein volkstümlicher und volksnaher Handelsplatz, an dem Schweine und Hühner ebenso den Besitzer wechseln wie Kleidung, Körbe, Fische oder Bananen. Wer möchte, kann sich hier auch die Haare zu den typischen Zöpfen (tranças) flechten lassen. Am Hauptplatz Praça Gustavo Monteiro befinden sich die katholische Kirche und das Rathaus.

    • Assomada

    Wenn schon, denn schon: Besuche Assomada (12 000 Ew.) an einem Mittwoch oder Samstag, denn dann ist Markttag. Der Markt ist Motor und Herzstück der Stadt, ein volkstümlicher und volksnaher Handelsplatz, an dem Schweine und Hühner ebenso den Besitzer wechseln wie Kleidung, Körbe, Fische oder Bananen. Wer möchte, kann sich hier auch die Haare zu den typischen Zöpfen (tranças) flechten lassen. Am Hauptplatz Praça Gustavo Monteiro befinden sich die katholische Kirche und das Rathaus.

    • Assomada

  • Praia

    Geographical
    • © Samuel Borges Photography, Shutterstock

    Die Hauptstadt Kap Verdes liegt im Südosten Santiagos. Die 130000-Einwohner-Stadt löste 1731 das 15 km entfernte Cidade Velha als Regierungssitz ab, denn sie besaß einen entscheidenden Vorteil: ein 40 m hohes Plateau, das gegen Piraten leicht zu verteidigen war. Von da an ging es mit der Stadt und ihrer Einwohnerzahl stetig bergauf. Zwar machten ihr im Lauf von 400 Jahren mehrmals andere Städte die politische und wirtschaftliche Vorreiterrolle streitig, doch heute ist Praia als Hauptstadt fest etabliert. Besonders stark ist die Konkurrenz mit Mindelo. Der Hafenort auf São Vicente konnte sich in den 150 Jahren seines Bestehens eine starke wirtschaftliche und kulturelle Position erobern, für Praia sind es eher politische und kommerzielle Vorteile, die zum Zug kommen. In Sachen Lebensstil, Kunst und Kultur ist Praia inzwischen ton angebend. Immer noch bildet das Plateau das Zentrum der Stadt. Früher war das 300x500 m große Areal ein Wohngebiet, heute belegen vorwiegend Geschäfte und Büros die Räume der pastellbunten Kolonialhäuser. Für Touristen liegt hier nach wie vor der interessanteste Teil der Stadt. Entdecke die historischen Gebäude und den Gemüsemarkt an der breiten Hauptstraße Avenida Amílcar Cabral, den Hauptplatz Praça de Albuquerque mit der Kirche Nossa Senhora da Graça, wo du dich den sonntäglichen Gottesdienst nicht entgehen lassen solltest, und dem Rathaus. Hier befindet sich auch der Palácio da Cultura, der mit Kunstausstellungen und anderen kulturellen Veranstaltungen zeigt, wie vielfältig die kreolische Kultur ist. In den um liegenden kleinen Gassen kannst du bei einer der vielen Händlerinnen köstliche Minibananen oder süße Papayas kaufen. Das 1997 gegründete Museu zeigt in der Fußgängerzone seine Schätze. Historische Alltagsgegenstände und Schautafeln erzählen vom einstigen Leben auf verschiedenen Inseln. Im Stadtteil Várzea findet Montag bis Samstag der turbulente Gebrauchswarenmarkt sucupira statt. An unzähligen Buden türmen sich Berge von Schuhen neben dem neusten Elektronikspielzeug aus China. Daneben schaukeln Bikinis in allen Regenbogenfarben, am nächsten Stand flattern T-Shirts, Fußballtrikots und Stoffe mit farbenfrohen afrikanischen Mustern fröhlich neben glitzernden Ballkleidern im Wind ... Und flinke Finger flechten (auch europäische) Haare zu kleinen Zöpfchen. Das Nobelviertel Prainha erstreckt sich in westlicher Richtung auf einer Halbinsel. Hier liegen stattliche Diplomatenvillen und Privatanwesen in gepflegten Parks und bilden die Kulisse für elegante Hotels mit Panoramablick auf die Strände Prainha und Quebra Canela.

    • Praia
    • © Samuel Borges Photography, Shutterstock

    Die Hauptstadt Kap Verdes liegt im Südosten Santiagos. Die 130000-Einwohner-Stadt löste 1731 das 15 km entfernte Cidade Velha als Regierungssitz ab, denn sie besaß einen entscheidenden Vorteil: ein 40 m hohes Plateau, das gegen Piraten leicht zu verteidigen war. Von da an ging es mit der Stadt und ihrer Einwohnerzahl stetig bergauf. Zwar machten ihr im Lauf von 400 Jahren mehrmals andere Städte die politische und wirtschaftliche Vorreiterrolle streitig, doch heute ist Praia als Hauptstadt fest etabliert. Besonders stark ist die Konkurrenz mit Mindelo. Der Hafenort auf São Vicente konnte sich in den 150 Jahren seines Bestehens eine starke wirtschaftliche und kulturelle Position erobern, für Praia sind es eher politische und kommerzielle Vorteile, die zum Zug kommen. In Sachen Lebensstil, Kunst und Kultur ist Praia inzwischen ton angebend. Immer noch bildet das Plateau das Zentrum der Stadt. Früher war das 300x500 m große Areal ein Wohngebiet, heute belegen vorwiegend Geschäfte und Büros die Räume der pastellbunten Kolonialhäuser. Für Touristen liegt hier nach wie vor der interessanteste Teil der Stadt. Entdecke die historischen Gebäude und den Gemüsemarkt an der breiten Hauptstraße Avenida Amílcar Cabral, den Hauptplatz Praça de Albuquerque mit der Kirche Nossa Senhora da Graça, wo du dich den sonntäglichen Gottesdienst nicht entgehen lassen solltest, und dem Rathaus. Hier befindet sich auch der Palácio da Cultura, der mit Kunstausstellungen und anderen kulturellen Veranstaltungen zeigt, wie vielfältig die kreolische Kultur ist. In den um liegenden kleinen Gassen kannst du bei einer der vielen Händlerinnen köstliche Minibananen oder süße Papayas kaufen. Das 1997 gegründete Museu zeigt in der Fußgängerzone seine Schätze. Historische Alltagsgegenstände und Schautafeln erzählen vom einstigen Leben auf verschiedenen Inseln. Im Stadtteil Várzea findet Montag bis Samstag der turbulente Gebrauchswarenmarkt sucupira statt. An unzähligen Buden türmen sich Berge von Schuhen neben dem neusten Elektronikspielzeug aus China. Daneben schaukeln Bikinis in allen Regenbogenfarben, am nächsten Stand flattern T-Shirts, Fußballtrikots und Stoffe mit farbenfrohen afrikanischen Mustern fröhlich neben glitzernden Ballkleidern im Wind ... Und flinke Finger flechten (auch europäische) Haare zu kleinen Zöpfchen. Das Nobelviertel Prainha erstreckt sich in westlicher Richtung auf einer Halbinsel. Hier liegen stattliche Diplomatenvillen und Privatanwesen in gepflegten Parks und bilden die Kulisse für elegante Hotels mit Panoramablick auf die Strände Prainha und Quebra Canela.

    • Praia

  • Rui Vaz

    Geographical
    • © Maurice Lesca, Shutterstock

    Das Dorf Rui Vaz (1000 Ew.) liegt 800 m hoch inmitten einer atemberaubenden Berglandschaft. Hier beginnt der Naturpark Pico d'Antónia mit dem antennen geschmückten Monte Xoxa. Unterhalb des Dorfs führt ein kleiner, steiler Pfad rund 400 Höhenmeter bergab nach São Jorge dos Orgãos mit der landwirtschaftliche Versuchsanstalt der Kapverden, die auch einen kleinen Botanischen Garten unterhält.

    • Rui Vaz
    • © Maurice Lesca, Shutterstock

    Das Dorf Rui Vaz (1000 Ew.) liegt 800 m hoch inmitten einer atemberaubenden Berglandschaft. Hier beginnt der Naturpark Pico d'Antónia mit dem antennen geschmückten Monte Xoxa. Unterhalb des Dorfs führt ein kleiner, steiler Pfad rund 400 Höhenmeter bergab nach São Jorge dos Orgãos mit der landwirtschaftliche Versuchsanstalt der Kapverden, die auch einen kleinen Botanischen Garten unterhält.

    • Rui Vaz

  • Serra Malagueta

    Landschaftliche Highlights
    • © Samuel Borges Photography, Shutterstock

    Im Norden liegt die Serra Malagueta. Die mehr als 1000 m hohen Berge trennten bis in die 1980er-Jahre Tarrafal vom Rest der Insel, dann erst wurde eine Straße durch das schroffe Gebirge gebaut. Die Serra Malagueta ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Auf 774 ha wurden 26 Arten nur hier vorkommender (endemischer) Pflanzen gezählt, bedrohte Reptilien und Vögel finden hier Unterschlupf.Die bekannteste endemische Vogelart ist der Kapverdische Eisvogel. Im Gebäude der Parkverwaltung verkauft ein kleiner Laden Original-Panos und anderes authentisches kapverdisches Kunsthandwerk. Auch Broschüren (auf Englisch und Portugiesisch) mit Informationen über den Naturpark sind zu haben, es gibt ein WC und eine kleine Snackbar.

    • Santiago
    • © Samuel Borges Photography, Shutterstock

    Im Norden liegt die Serra Malagueta. Die mehr als 1000 m hohen Berge trennten bis in die 1980er-Jahre Tarrafal vom Rest der Insel, dann erst wurde eine Straße durch das schroffe Gebirge gebaut. Die Serra Malagueta ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Auf 774 ha wurden 26 Arten nur hier vorkommender (endemischer) Pflanzen gezählt, bedrohte Reptilien und Vögel finden hier Unterschlupf.Die bekannteste endemische Vogelart ist der Kapverdische Eisvogel. Im Gebäude der Parkverwaltung verkauft ein kleiner Laden Original-Panos und anderes authentisches kapverdisches Kunsthandwerk. Auch Broschüren (auf Englisch und Portugiesisch) mit Informationen über den Naturpark sind zu haben, es gibt ein WC und eine kleine Snackbar.

    • Santiago

  • Alto Mira

    Restaurants
    • Fischgerichte

    Der peixe do dia (Fisch des Tages) ist immer frisch und wie die Steinofenpizza ein Genuss. Der u. a. mit Bildern der rabelados dekorierte Innenhof hat eine ebenso freundliche Ausstrahlung wie die Damen vom Service.

    Der peixe do dia (Fisch des Tages) ist immer frisch und wie die Steinofenpizza ein Genuss. Der u. a. mit Bildern der rabelados dekorierte Innenhof hat eine ebenso freundliche Ausstrahlung wie die Damen vom Service.


  • Restaurante Penedinho

    Restaurants
    • regional

    Hier essen die Einheimischen. Der Meerblick ist derselbe wie im Lokal nebenan, das Essen, z. B. frittierte Muräne, aber nur halb so teuer und ebenso lecker.

    Hier essen die Einheimischen. Der Meerblick ist derselbe wie im Lokal nebenan, das Essen, z. B. frittierte Muräne, aber nur halb so teuer und ebenso lecker.


  • Praia do Tarrafal

    Strände
    • © Alexandra Duarte, Shutterstock

    Der schönste Strand der Insel: eine windgeschütze Bucht mit feinem Sand, Schatten unter Palmen und noch echtem Fischerleben. Nicht verpassen, wenn diese mittags mit ihrem Fang zurückkommen!

    • Tarrafal
    • © Alexandra Duarte, Shutterstock

    Der schönste Strand der Insel: eine windgeschütze Bucht mit feinem Sand, Schatten unter Palmen und noch echtem Fischerleben. Nicht verpassen, wenn diese mittags mit ihrem Fang zurückkommen!

    • Tarrafal

  • Prainha

    Strände

    Die beiden Badestrände von Praia liegen rechts und links der Landzunge Ponta Temerosa, wo der Leuchtturm steht. Schützende Felsen ragen in den eisblauen Ozean, heller, feiner Sand kitzelt die Füße ...Kein Wunder, dass hier am Wochenende jede Menge los ist.

    • Praia

    Die beiden Badestrände von Praia liegen rechts und links der Landzunge Ponta Temerosa, wo der Leuchtturm steht. Schützende Felsen ragen in den eisblauen Ozean, heller, feiner Sand kitzelt die Füße ...Kein Wunder, dass hier am Wochenende jede Menge los ist.

    • Praia

  • Quebra Canela

    Strände
    • © Samuel Borges Photography, Shutterstock

    Die beiden Badestrände von Praia liegen rechts und links der Landzunge Ponta Temerosa, wo der Leuchtturm steht. Schützende Felsen ragen in den eisblauen Ozean, heller, feiner Sand kitzelt die Füße ...Kein Wunder, dass hier am Wochenende jede Menge los ist.

    • Praia
    • © Samuel Borges Photography, Shutterstock

    Die beiden Badestrände von Praia liegen rechts und links der Landzunge Ponta Temerosa, wo der Leuchtturm steht. Schützende Felsen ragen in den eisblauen Ozean, heller, feiner Sand kitzelt die Füße ...Kein Wunder, dass hier am Wochenende jede Menge los ist.

    • Praia

  • Quintal da Música

    Restaurants
    • international

    Da musst du hin! Berühmt ist das Restaurant für die unvergesslichen Auftritte bekannter Musiker, doch auch der Koch ist ein Künstler. Jeden Abend unterhält dich Livemusik, dienstags schwingen Batuco-Tänzerinnen die Hüften dazu.

    • Av. Amílcar Cabral 70, 7600 Praia

    Da musst du hin! Berühmt ist das Restaurant für die unvergesslichen Auftritte bekannter Musiker, doch auch der Koch ist ein Künstler. Jeden Abend unterhält dich Livemusik, dienstags schwingen Batuco-Tänzerinnen die Hüften dazu.

    • Av. Amílcar Cabral 70, 7600 Praia

  • Monte Velha

    Landschaftliche Highlights

    An der Nordflanke des Pico do Fogo wurden in den 1940er-Jahren in großem Umfang Akazien, Zypressen, Kiefern und Eukalyptus gepflanzt. Heute zählt Monte Velha zu den größten Wäldern der Kapverden. Hier ist es immer kühl und schattig, und die gelben und grünen Flechten, die die Bäume überziehen, sammeln mit ihren feinen Verästelungen das Wasser aus der Luft. Perfekt, um der Hitze ein Schnippchen zu schlagen!

    • Fogo

    An der Nordflanke des Pico do Fogo wurden in den 1940er-Jahren in großem Umfang Akazien, Zypressen, Kiefern und Eukalyptus gepflanzt. Heute zählt Monte Velha zu den größten Wäldern der Kapverden. Hier ist es immer kühl und schattig, und die gelben und grünen Flechten, die die Bäume überziehen, sammeln mit ihren feinen Verästelungen das Wasser aus der Luft. Perfekt, um der Hitze ein Schnippchen zu schlagen!

    • Fogo

  • Mosteiros

    Geographical

    Mosteiros (1200 Ew.) liegt im grünen, subtropischen Nordosten sehr malerisch zwischen den steilen Berghängen und dem Meer. Im Ortszentrum scheint die Zeit stillzustehen, nur einige halb verfallene Herrenhäuser erzählen Kolonialgeschichte. Der Kirchplatz liegt direkt am Wasser und bietet einen schönen Ausblick auf die felsige Küste. Auf grünen Berghängen oberhalb der Stadt wachsen kräftige Kaffee-, Papaya-, Mango- und Bananenpflanzen. Rund um Mosteiros liegt das Hauptanbaugebiet für Fogo-Kaffee. Der Nebelwald Monte Velha zieht sich von der Stadt bis zum Krater.

    • Mosteiros

    Mosteiros (1200 Ew.) liegt im grünen, subtropischen Nordosten sehr malerisch zwischen den steilen Berghängen und dem Meer. Im Ortszentrum scheint die Zeit stillzustehen, nur einige halb verfallene Herrenhäuser erzählen Kolonialgeschichte. Der Kirchplatz liegt direkt am Wasser und bietet einen schönen Ausblick auf die felsige Küste. Auf grünen Berghängen oberhalb der Stadt wachsen kräftige Kaffee-, Papaya-, Mango- und Bananenpflanzen. Rund um Mosteiros liegt das Hauptanbaugebiet für Fogo-Kaffee. Der Nebelwald Monte Velha zieht sich von der Stadt bis zum Krater.

    • Mosteiros

  • Tropical Club-Restaurante

    Restaurants
    • international

    Bestnoten für den kleinen, charmanten Innenhof mit großer Palme und bunten Bildern an der Wand: Essen, Service und Ambiente stimmen hier! Am Freitagabend gibt es ab 23 Uhr Livemusik.

    Bestnoten für den kleinen, charmanten Innenhof mit großer Palme und bunten Bildern an der Wand: Essen, Service und Ambiente stimmen hier! Am Freitagabend gibt es ab 23 Uhr Livemusik.


  • Ponta da Salina

    Strände

    Etwa 15 km nordwestlich von São Filipe stößt du auf die beste Bademöglichkeit der Insel. Eine Felsbrücke trennt ein Schwimmbecken vom Ozean ab, und ein kleiner, leider nicht immer besonders sauberer Sandstrand breitet sich zwischen Grotten, Höhlen und schwarzen Basaltriffen aus. Zu erreichen von der Straße nach São Jorge, wo eine schmale Straße zur Küste hinunter abzweigt.

    • São Jorge

    Etwa 15 km nordwestlich von São Filipe stößt du auf die beste Bademöglichkeit der Insel. Eine Felsbrücke trennt ein Schwimmbecken vom Ozean ab, und ein kleiner, leider nicht immer besonders sauberer Sandstrand breitet sich zwischen Grotten, Höhlen und schwarzen Basaltriffen aus. Zu erreichen von der Straße nach São Jorge, wo eine schmale Straße zur Küste hinunter abzweigt.

    • São Jorge

MARCO POLO Reiseführer
Kapverdische Inseln

Buch, 8. Auflage · 17.95 €

Wo Afrika auf Europa trifft: Mit dem MARCO POLO Reiseführer zu den Kapverdischen Inseln Strände und Wüsten, Berge und Wälder: Die Kapverdischen Inseln sind an Abwechslungsreichtum kaum zu überbieten. Mit deinem MARCO POLO Reiseführer im Gepäck verpasst du keins der zahlreichen Highlights der Region und bist perfekt organisiert – vor, während und nach deinem Traumurlaub!

  • Das Beste zuerst: die MARCO POLO Top-Highlights und die MARCO POLO Bucketlist für die unvergesslichen Urlaubserlebnisse

  • Der Urlaubsplaner für den passenden Einstieg und sprechende Karten mit Tipps und Reisehacks für jede Region

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Lass dich von der Lebenslust auf den Kapverdischen Inseln inspirieren!

Nimm dir Zeit, die vielen Facetten der Kapverdischen Inseln zu erkunden – die Insider-Tipps und Erlebnistouren in deinem MARCO POLO Reiseführer helfen dir dabei. Mische dich unter die Einheimischen, lausche, wenn jemand seine Gitarre hervorholt oder schau zu, wie sich die Männer beim Oril-Spiel am Straßenrand gegenseitig die Steine abluchsen. Lass dir eine traditionelle Cachupa schmecken und spüle stilecht mit einem Zuckerrohrschnaps nach. Oder tanze bis spät in die Nacht auf dem Vulkan und zähle dann die Sterne am Himmel über der Chã das Caldeiras. Egal, wie du dein Reiseziel am liebsten kennenlernst – mit dem MARCO POLO Reiseführer erlebst du die Kapverdischen Inseln von ihrer schönsten Seite!

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