
Reiseführer Kapverdische Inseln - Südinseln

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- Kapverdische Inseln - SüdinselnSehenswertes & Restaurants
Über die Spuren der portugiesischen Kolonialherren stolperst du hier an jeder Ecke. Es waren die Südinseln Kap Verdes, wo sich die Portugiesen zuerst auf das gefährliche Wagnis einließen, die Tropen zu besiedeln.
Auf den bis dahin unbewohnten Inseln bauten sie zuerst Festungen, Kirchen und Klöster, später herrschaftliche Wohn- und Handelshäuser, genannt sobrados. Diese siehst du im malerischen São Filipe auf Fogo oder im nebelverhangenen Nova Sintra auf Brava. Zum Wandern sind die Südinseln wie geschaffen. Und der Vulkan Pico do Fogo ist sowieso der Gipfel – nicht nur in Höhenmetern!
Historischer Hotspot und Unesco-Weltkulturerbe ist die alte Hauptstadt und das frühere Zentrum des Sklavenhandels Cidade Velha auf Santiago. Wo heute bunte Fischerboote mit dem Tagesfang landen, lud Freibeuter Sir Francis Drake 1585 seine Beute auf die Schiffe. Christoph Kolumbus, Charles Darwin und Vasco da Gama waren ebenfalls schon vor dir hier.
Kapverdische Inseln - Südinseln Sehenswertes & Restaurants












Geographical
Geographical
Landschaftliche Highlights
Restaurants
Cafés
Touristenattraktionen
Tauchen
Strände
Cidade Velha
Geographical © Samuel Borges Photography, Shutterstock
Hier nahm die Besiedlung des Archipels ihren Anfang. Sofort nach ihrer Entdeckung beanspruchte Portugal die Kapverdischen Inseln als Kolonie, innerhalb eines Jahres funktionierte der erste militärische Stützpunkt. Vier Jahre später landeten die ersten Siedler. Um die Niederlassung mit dem damaligen Namen Ribeira Grande (heutiger offizieller Name: Cidade da Ribeira Grande de Santiago) zu fördern, sprach der portugiesische König den Bewohnern 1466 das Recht der Sklavenhaltung zu. Nach den Vorstellungen des portugiesischen Königshauses sollte auf den Kapverden ein feudalistisches Kolonialsystem entstehen mit einer dank Sklavenarbeit blühenden Landwirtschaft. Dieser Plan scheiterte aufgrund des notorischen Wassermangels und der klimatischen Verhältnisse, doch einen wirtschaftlichen Bankrott bedeutete dies keineswegs: Cidade Velha(1200 Ew.) wurde wegen der günstigen Lage zwischen Afrika, Europa und Amerika zum Drehkreuz des rapide wachsenden Sklavenhandels; der Pranger auf dem Dorfplatz erinnert daran. Originalzeugnisse der Besiedlungsanfänge sind die Kirche Nossa Senhora do Rosário, die Ruinen des Klosters Convento de São Francisco und der katholischen Kathedrale Sé Catedral sowie die Befestigungsanlage Fortaleza Real de São Filipe hoch über dem Ort.
- Cidade Velha
© Samuel Borges Photography, Shutterstock
Hier nahm die Besiedlung des Archipels ihren Anfang. Sofort nach ihrer Entdeckung beanspruchte Portugal die Kapverdischen Inseln als Kolonie, innerhalb eines Jahres funktionierte der erste militärische Stützpunkt. Vier Jahre später landeten die ersten Siedler. Um die Niederlassung mit dem damaligen Namen Ribeira Grande (heutiger offizieller Name: Cidade da Ribeira Grande de Santiago) zu fördern, sprach der portugiesische König den Bewohnern 1466 das Recht der Sklavenhaltung zu. Nach den Vorstellungen des portugiesischen Königshauses sollte auf den Kapverden ein feudalistisches Kolonialsystem entstehen mit einer dank Sklavenarbeit blühenden Landwirtschaft. Dieser Plan scheiterte aufgrund des notorischen Wassermangels und der klimatischen Verhältnisse, doch einen wirtschaftlichen Bankrott bedeutete dies keineswegs: Cidade Velha(1200 Ew.) wurde wegen der günstigen Lage zwischen Afrika, Europa und Amerika zum Drehkreuz des rapide wachsenden Sklavenhandels; der Pranger auf dem Dorfplatz erinnert daran. Originalzeugnisse der Besiedlungsanfänge sind die Kirche Nossa Senhora do Rosário, die Ruinen des Klosters Convento de São Francisco und der katholischen Kathedrale Sé Catedral sowie die Befestigungsanlage Fortaleza Real de São Filipe hoch über dem Ort.
- Cidade Velha
Pico do Fogo
Landschaftliche Highlights © mbrand85, Shutterstock
Der gigantische Schildvulkan Pico do Fogo, kurz Pico genannt und das Wahrzeichen der Insel, spuckte 1785 aus dem Hauptkegel an der Spitze zum letzten Mal Feuer. Die Wanderung zum rund 500 m breiten und 150 m tiefen Gipfelkrater dauert vier bis fünf Stunden und wird mit einem herrlichen Blick hinunter in die caldeira und oft hinüber bis Santiago belohnt. 1100 m Höhenunterschied sind zu bewältigen, solides Schuhwerk,Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sowie eine gute Kondition sind Voraussetzung. Es ist vorgeschrieben, einen Wanderführer zu engagieren. Diesen vermittelt Ihnen Ihre Unterkunft vor Ort, und ganz früh morgens geht es los. Ein besonderes Erlebnis ist der Abstieg über das steile Aschefeld, den man gleitend und rutschend in etwa einer halben Stunde zurücklegt.
- Fogo
© mbrand85, Shutterstock
Der gigantische Schildvulkan Pico do Fogo, kurz Pico genannt und das Wahrzeichen der Insel, spuckte 1785 aus dem Hauptkegel an der Spitze zum letzten Mal Feuer. Die Wanderung zum rund 500 m breiten und 150 m tiefen Gipfelkrater dauert vier bis fünf Stunden und wird mit einem herrlichen Blick hinunter in die caldeira und oft hinüber bis Santiago belohnt. 1100 m Höhenunterschied sind zu bewältigen, solides Schuhwerk,Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sowie eine gute Kondition sind Voraussetzung. Es ist vorgeschrieben, einen Wanderführer zu engagieren. Diesen vermittelt Ihnen Ihre Unterkunft vor Ort, und ganz früh morgens geht es los. Ein besonderes Erlebnis ist der Abstieg über das steile Aschefeld, den man gleitend und rutschend in etwa einer halben Stunde zurücklegt.
- Fogo
São Filipe
Geographical © Daboost, Shutterstock
Die Hauptstadt der Insel (8100 Ew.) liegt auf einem 70 m hohen Plateau an der Westküste. Um 1500 wurde sie als zweite Ortschaft auf den Kapverden gegründet. Portugiesische Adelsfamilien erhielten den Grundbesitz von der Krone als Lehen und errichteten eine Gesellschaft mit strenger Hierarchie. Die adlige Oberschicht lebte in der Unterstadt (Bila Baixo) in eleganten, zweistöckigen Häusern mit Balkonen und luftigen Innenhöfen (sobrados), die Sklaven in derdurch eine Mauer getrennten Oberstadt (Bila Riba) in fensterlosen Rundhütten. Die schönsten Kolonialhäuser stehen unter Denkmalschutz. In einem davon zeigt die Schweizerin Monique Widmerim Museum Casa da Memória antike Möbel, Alltagsgegenstände und historische Fotos sowie endemische Pflanzen im Garten. Ein paar Häuserweiter finden Sie das Museu Municipalde São Filipe. Dort ist u. a.im Hof eine typische Sklavenhütte (funco) zu besichtigen.In der Unterstadt liegen die Kirche Igreja Nossa Senhora da Conceição mit ihrer himmelblauen Fassade sowie das Rathaus. Nur ein paar Meter sind es von hier zum Gemüsemarkt. In den umliegenden Gassen geht es vormittags lebhaft zu: An den Straßenrändern sitzen Händlerinnen mit Obst und Fisch, lautes Hämmern und Sägen dringt aus den vielen Schreinerwerkstätten. Amerikanische Jeeps und Motorräder holpern über das Pflaster. Sie zeigen lautstark die engen Bande zwischen Fogo und den USA, die durch Emigration über Generationen hinwegent standen sind. Die geruhsame Atmosphäre der kleinen Stadt mit ihren hellbunten Häuschen wirkt wie die heile Welt einer Puppenstube. Unterhalb der Steilküste liegt der kilometerlange, schwarz glitzernde Sandstrand Praia da Fonte Bila. Auf einer Klippe darüber thront die ehemalige Befestigungsanlage Fortim Carlota, die bis 2005 als Inselgefängnis diente. Ein gepflasterter Pfad führt unterhalb des Forts hinunter zum Strand. Leider ist dieser Ort nicht mehr sicher – unternehmen Sie hier keine einsamen Strandspaziergänge!
- São Filipe
© Daboost, Shutterstock
Die Hauptstadt der Insel (8100 Ew.) liegt auf einem 70 m hohen Plateau an der Westküste. Um 1500 wurde sie als zweite Ortschaft auf den Kapverden gegründet. Portugiesische Adelsfamilien erhielten den Grundbesitz von der Krone als Lehen und errichteten eine Gesellschaft mit strenger Hierarchie. Die adlige Oberschicht lebte in der Unterstadt (Bila Baixo) in eleganten, zweistöckigen Häusern mit Balkonen und luftigen Innenhöfen (sobrados), die Sklaven in derdurch eine Mauer getrennten Oberstadt (Bila Riba) in fensterlosen Rundhütten. Die schönsten Kolonialhäuser stehen unter Denkmalschutz. In einem davon zeigt die Schweizerin Monique Widmerim Museum Casa da Memória antike Möbel, Alltagsgegenstände und historische Fotos sowie endemische Pflanzen im Garten. Ein paar Häuserweiter finden Sie das Museu Municipalde São Filipe. Dort ist u. a.im Hof eine typische Sklavenhütte (funco) zu besichtigen.In der Unterstadt liegen die Kirche Igreja Nossa Senhora da Conceição mit ihrer himmelblauen Fassade sowie das Rathaus. Nur ein paar Meter sind es von hier zum Gemüsemarkt. In den umliegenden Gassen geht es vormittags lebhaft zu: An den Straßenrändern sitzen Händlerinnen mit Obst und Fisch, lautes Hämmern und Sägen dringt aus den vielen Schreinerwerkstätten. Amerikanische Jeeps und Motorräder holpern über das Pflaster. Sie zeigen lautstark die engen Bande zwischen Fogo und den USA, die durch Emigration über Generationen hinwegent standen sind. Die geruhsame Atmosphäre der kleinen Stadt mit ihren hellbunten Häuschen wirkt wie die heile Welt einer Puppenstube. Unterhalb der Steilküste liegt der kilometerlange, schwarz glitzernde Sandstrand Praia da Fonte Bila. Auf einer Klippe darüber thront die ehemalige Befestigungsanlage Fortim Carlota, die bis 2005 als Inselgefängnis diente. Ein gepflasterter Pfad führt unterhalb des Forts hinunter zum Strand. Leider ist dieser Ort nicht mehr sicher – unternehmen Sie hier keine einsamen Strandspaziergänge!
- São Filipe
Tarrafal
Geographical © amuel Borges Photography, Shutterstock
Insider-Tipp Bei Hunger ins Museum
In Tarrafal (5500 Ew.) dreht sich alles um den Hafen. Fischerboote und Kutter landen ihren Fang an, Kühlhäuser und eine Fischfabrik kümmern sich um dessen Weiterverarbeitung. Im Fischereimuseum Museu da Pesca bekommst du nicht nur einen Einblick in den Thunfischfang im 20.Jh., sondern im zugehörigen Restaurant auch hervorragende (Fisch-)Gerichte und abends manchmal sogar Livemusik dazu. Die Fähre von Praia nach Mindelo legt hier einen Zwischenstopp ein und manchmal sogar ein Kreuzfahrtschiff. Bunte Häuser im Ortskern kontrastieren mit unverputzten, halb fertigen Gebäuden. Es gibt gleich zwei Stadtstrände: Der eine liegt am Hafen und bietet mit seinen bunten Booten einen hübschen Anblick, an der Praia d’Tedja spricht nichts gegen einen Badestopp.
- Tarrafal
© amuel Borges Photography, Shutterstock
Insider-Tipp Bei Hunger ins Museum
In Tarrafal (5500 Ew.) dreht sich alles um den Hafen. Fischerboote und Kutter landen ihren Fang an, Kühlhäuser und eine Fischfabrik kümmern sich um dessen Weiterverarbeitung. Im Fischereimuseum Museu da Pesca bekommst du nicht nur einen Einblick in den Thunfischfang im 20.Jh., sondern im zugehörigen Restaurant auch hervorragende (Fisch-)Gerichte und abends manchmal sogar Livemusik dazu. Die Fähre von Praia nach Mindelo legt hier einen Zwischenstopp ein und manchmal sogar ein Kreuzfahrtschiff. Bunte Häuser im Ortskern kontrastieren mit unverputzten, halb fertigen Gebäuden. Es gibt gleich zwei Stadtstrände: Der eine liegt am Hafen und bietet mit seinen bunten Booten einen hübschen Anblick, an der Praia d’Tedja spricht nichts gegen einen Badestopp.
- Tarrafal
Desfiladeiro Chã das Caldeiras
Landschaftliche Highlights © Daboost, Shutterstock
9 km Durchmesser hat der Krater (port.caldeira) und schwarze Geröllfelder, meterhohe Lavazungen und graue Aschefelder bilden die bizarre Kulisse.Bis zum Vulkanausbruch im November2014 gab es hier die zwei Dörfer Bangaeira und Portela sowie einige kleine Ansiedlungen mit zusammen rund 1000 Einwohnern. Die Orte wurden während der knapp drei Monate dauernden Naturkatastrophe fast komplett von der Lava verschlungen. Verletzt wurde zum Glück niemand, doch die Bewohner der caldeira verloren sowohl ihre Häuser als auch ihre Lebensgrundlage: ihre Landwirtschaft und die Einkünfte aus demTourismus. Die Pioniere unter den Rückkehrern nahmen noch nicht einmal ein Jahr später gegen den Willen der Regierung die ersten neu erbauten Gästehäuser und weitere Gebäude wieder in Betrieb. Im März 2017 wurde verfügt, dass alle Bautätigkeiten einzustellen seien, sogar der Transport von Baumaterial in die Chã wurde verboten. Ein neu zu entwickelnder Flächennutzungs- und Bebauungsplan soll künftige vom Vulkan ausgehende Gefahren kalkulierbarer machen. Ein großer Teil der ehemaligen Bewohner von Chã das Caldeiras besitzt einen gemeinsamen Vorfahren: den französischen Grafen Armand Montrond. Ihm verdanken zahlreiche Kinder noch heute ihre blonden Haare und blauen Augen – ein aufregender Kontrast zur kaffeebraunen Haut. 1872 ließ sich der Franzose auf Fogo nieder, veranlasste den Bau von Bewässerungsgräben und Straßen, verbesserte die medizinische Versorgung und brachte den Weinanbau in die caldeira.
- Fogo
© Daboost, Shutterstock
9 km Durchmesser hat der Krater (port.caldeira) und schwarze Geröllfelder, meterhohe Lavazungen und graue Aschefelder bilden die bizarre Kulisse.Bis zum Vulkanausbruch im November2014 gab es hier die zwei Dörfer Bangaeira und Portela sowie einige kleine Ansiedlungen mit zusammen rund 1000 Einwohnern. Die Orte wurden während der knapp drei Monate dauernden Naturkatastrophe fast komplett von der Lava verschlungen. Verletzt wurde zum Glück niemand, doch die Bewohner der caldeira verloren sowohl ihre Häuser als auch ihre Lebensgrundlage: ihre Landwirtschaft und die Einkünfte aus demTourismus. Die Pioniere unter den Rückkehrern nahmen noch nicht einmal ein Jahr später gegen den Willen der Regierung die ersten neu erbauten Gästehäuser und weitere Gebäude wieder in Betrieb. Im März 2017 wurde verfügt, dass alle Bautätigkeiten einzustellen seien, sogar der Transport von Baumaterial in die Chã wurde verboten. Ein neu zu entwickelnder Flächennutzungs- und Bebauungsplan soll künftige vom Vulkan ausgehende Gefahren kalkulierbarer machen. Ein großer Teil der ehemaligen Bewohner von Chã das Caldeiras besitzt einen gemeinsamen Vorfahren: den französischen Grafen Armand Montrond. Ihm verdanken zahlreiche Kinder noch heute ihre blonden Haare und blauen Augen – ein aufregender Kontrast zur kaffeebraunen Haut. 1872 ließ sich der Franzose auf Fogo nieder, veranlasste den Bau von Bewässerungsgräben und Straßen, verbesserte die medizinische Versorgung und brachte den Weinanbau in die caldeira.
- Fogo
Fajã de Água
GeographicalDer früher für den Walfang wichtige Hafenort (300 Ew.) liegt an einer Felsenbucht, die von einem überfluteten Vulkankrater gebildet wird. Aus glasklarem, türkisblauem Wasser ragen bizarre schwarze Felsen. Zwischen dem dunklen Kieselstrand und den massigen Bergen ist kaum Platz für eine Handvoll Häuser; fast in einer Reihe drängen sie sich am Ufer aneinander. Zerzauste Kokos- und Dattelpalmen schwanken im Wind. Am nördlichen Ortseingang steht auf einem Sockel eine türkisfarbene Kirche. Der Strand ist zum Baden nicht geeignet, doch nach 1 km in Richtung Süden formen die Felsen einige natürliche Meeresschwimmbecken.
- Fajã de Água
Der früher für den Walfang wichtige Hafenort (300 Ew.) liegt an einer Felsenbucht, die von einem überfluteten Vulkankrater gebildet wird. Aus glasklarem, türkisblauem Wasser ragen bizarre schwarze Felsen. Zwischen dem dunklen Kieselstrand und den massigen Bergen ist kaum Platz für eine Handvoll Häuser; fast in einer Reihe drängen sie sich am Ufer aneinander. Zerzauste Kokos- und Dattelpalmen schwanken im Wind. Am nördlichen Ortseingang steht auf einem Sockel eine türkisfarbene Kirche. Der Strand ist zum Baden nicht geeignet, doch nach 1 km in Richtung Süden formen die Felsen einige natürliche Meeresschwimmbecken.
- Fajã de Água
Nova Sintra
Geographical500 m über dem Meer in einer fruchtbaren Ebene liegt Bravas Hauptstadt Nova Sintra (1500 Ew.), die sich oft in Nebelwolken hüllt. Das angenehm gemäßigte Klima veranlasste im 18.und 19.Jh. die Oberschicht und die Kolonialverwaltung auf Fogo und Santiago, hier Sommerresidenzen zu errichten. So entstand eine schmucke Kleinstadt mit breiten, schachbrettartig angelegten Straßen, die nach ihrem portugiesischen Vorbild Sintra „Neues Sintra” genannt wurde. Einst elegante Herrenhäuser säumen die Hauptstraße, auf deren Mittelstreifen zwischen schmiedeeisernen Lampen Bäume und Blumen wachsen. An der parkähnlichen Praça Eugénio Tavares treffen die wichtigsten Straßen zusammen. Hier befinden sich das Rathaus, eine moderne Nazarenerkirche und ein Musikpavillon. Ein Gipsmodell zeigt das Relief der Insel. Der in Nova Sintra geborene Musiker und Dichter Eugénio Tavares (1867–1930) war einer der wegweisenden Künstler der kapverdischen Kultur. Er komponierte Lieder fürs einfache Volk mit Texten in Kriolu. Seine Taufkirche, die katholische Igreja São João Baptista, ist am Ostrand der Stadt zu finden. Ganz in der Nähe wartet die steinerne Nachbildung des Kolumbus-Schiffs Santa Maria auf den Johannistag. Dann feiern die Stadtbewohner rund um das Denkmal ein fröhliches Fest.
- Nova Sintra
500 m über dem Meer in einer fruchtbaren Ebene liegt Bravas Hauptstadt Nova Sintra (1500 Ew.), die sich oft in Nebelwolken hüllt. Das angenehm gemäßigte Klima veranlasste im 18.und 19.Jh. die Oberschicht und die Kolonialverwaltung auf Fogo und Santiago, hier Sommerresidenzen zu errichten. So entstand eine schmucke Kleinstadt mit breiten, schachbrettartig angelegten Straßen, die nach ihrem portugiesischen Vorbild Sintra „Neues Sintra” genannt wurde. Einst elegante Herrenhäuser säumen die Hauptstraße, auf deren Mittelstreifen zwischen schmiedeeisernen Lampen Bäume und Blumen wachsen. An der parkähnlichen Praça Eugénio Tavares treffen die wichtigsten Straßen zusammen. Hier befinden sich das Rathaus, eine moderne Nazarenerkirche und ein Musikpavillon. Ein Gipsmodell zeigt das Relief der Insel. Der in Nova Sintra geborene Musiker und Dichter Eugénio Tavares (1867–1930) war einer der wegweisenden Künstler der kapverdischen Kultur. Er komponierte Lieder fürs einfache Volk mit Texten in Kriolu. Seine Taufkirche, die katholische Igreja São João Baptista, ist am Ostrand der Stadt zu finden. Ganz in der Nähe wartet die steinerne Nachbildung des Kolumbus-Schiffs Santa Maria auf den Johannistag. Dann feiern die Stadtbewohner rund um das Denkmal ein fröhliches Fest.
- Nova Sintra
Nhamii Ice Dreams
Restaurants- international
Insider-Tipp Sortenwechsel
Hausgemacht, exotisch, lecker – die verschiedenen Sorten präsentieren Tropenfrüchte in Bestform: Mango, Maracuja, Kokos, Guave... Trau dich auch mal an bissap (Hibiskusblüte), komoka (gerösteten Mais) und calabaceira (Baobab)!
- Rua 5 de Julho, Praia
Insider-Tipp Sortenwechsel
Hausgemacht, exotisch, lecker – die verschiedenen Sorten präsentieren Tropenfrüchte in Bestform: Mango, Maracuja, Kokos, Guave... Trau dich auch mal an bissap (Hibiskusblüte), komoka (gerösteten Mais) und calabaceira (Baobab)!
- Rua 5 de Julho, Praia
Batuku-Rua Banana-Cidade Velha
Restaurants- regional
Insider-Tipp Brasilianischkapverdische Wonne
Ist es kapverdische Küche, brasilianisch interpretiert? Oder brasilianische Küche, kapverdisch interpretiert? Probier einfach mal ... Davon abgesehen gibt es wenig zu interpretieren: echte kulinarische Wonnen, zu genießen in der sanften Brise vom nahen Atlantik im lauschig-schattigen Innenhof, wo die Maracujas von der Decke hängen. Und Livemusik – Batuku – gibt es manchmal auch.
- Cidade Velha
Insider-Tipp Brasilianischkapverdische Wonne
Ist es kapverdische Küche, brasilianisch interpretiert? Oder brasilianische Küche, kapverdisch interpretiert? Probier einfach mal ... Davon abgesehen gibt es wenig zu interpretieren: echte kulinarische Wonnen, zu genießen in der sanften Brise vom nahen Atlantik im lauschig-schattigen Innenhof, wo die Maracujas von der Decke hängen. Und Livemusik – Batuku – gibt es manchmal auch.
- Cidade Velha
Padaria Maria Augusta
CafésInsider-Tipp Uromas Plätzchen
Aus dem riesigen gemauerten Holzofen holt der Bäcker mit einer langstieligen Schaufel die leckersten Plätzchen, die Dona Maria Augusta zuvor nach einem traditionellen Hausrezept fabriziert hat. Für nur 150 CVE gibt es eine ganze Tüte voll! Nicht ganz leicht zu finden: Am Platz hoch über dem Meer ist es das orangefarbene Haus in der Nähe der katholischen Kirche, gegenüber vom ehemaligen Gefängnis (fortim). Eingang zur Meerseite, rechts zwei Stufen hoch zum Vorraum der Backstube.
- Rua da Bibliotea Municipal, São Filipe
- +238 281 10 99
Insider-Tipp Uromas Plätzchen
Aus dem riesigen gemauerten Holzofen holt der Bäcker mit einer langstieligen Schaufel die leckersten Plätzchen, die Dona Maria Augusta zuvor nach einem traditionellen Hausrezept fabriziert hat. Für nur 150 CVE gibt es eine ganze Tüte voll! Nicht ganz leicht zu finden: Am Platz hoch über dem Meer ist es das orangefarbene Haus in der Nähe der katholischen Kirche, gegenüber vom ehemaligen Gefängnis (fortim). Eingang zur Meerseite, rechts zwei Stufen hoch zum Vorraum der Backstube.
- Rua da Bibliotea Municipal, São Filipe
- +238 281 10 99
Djarfogo
TouristenattraktionenInsider-Tipp Koffeinkick für Kaffeekenner
Schon in der sechsten Generation wird der Kaffee im Familienbetrieb von Agnelo angebaut und geröstet. Heute wird er in kleinen Baumwollsäckchen hübsch verpackt verkauft, dazu andere Souvenirs z. B. aus Bananenblättern oder Recyclingmaterial. Wer während eines Spaziergangs Ruhe sucht, findet sie im hübschen kleinen Patio bei einer Tasse frisch gebrühtem, köstlichem Kaffee.
- São Filipe
- +238 281 28 79
Insider-Tipp Koffeinkick für Kaffeekenner
Schon in der sechsten Generation wird der Kaffee im Familienbetrieb von Agnelo angebaut und geröstet. Heute wird er in kleinen Baumwollsäckchen hübsch verpackt verkauft, dazu andere Souvenirs z. B. aus Bananenblättern oder Recyclingmaterial. Wer während eines Spaziergangs Ruhe sucht, findet sie im hübschen kleinen Patio bei einer Tasse frisch gebrühtem, köstlichem Kaffee.
- São Filipe
- +238 281 28 79
Santiago
Geographical © Eric Valenne geostory, Shutterstock
Santiago ist mit 991 km2 die größte der kapverdischen Inseln. Nirgendwo auf Kap Verde gibt es mehr Häuser, mehr Autos, mehr Ärzte, mehr Geld, mehr Kriminalität. Santiago ist die Insel der Superlative. Zwei mächtige Höhenzüge gestalten die Topografie: der Naturpark Pico d’Antónia mit dem gleichnamigen höchsten Berg der Insel (1394 m) und die Serra Malagueta (1064 m). Dazwischen erstrecken sich landwirtschaftlich intensiv genutzte Hochebenen mit jäh abfallenden Abgründen. Mehr als die Hälfte aller Einwohner der Kapverden lebt hier – rund 290 000 –, denn zwei der drei größten kapverdischen Städte liegen auf Santiago. Dies sind die Hauptstadt Praia und das dynamische Handelszentrum Assomada. Santiago ist die „afrikanischste” der Inseln. Hier sind die Kapverdier mit der dunkelsten Haut zu Hause. Ihre Kultur und Traditionen haben einen besonders großen afrikanischen Einfluss; besonders ihre Musik und Sprache unterscheiden sich sehr von den Klängen und Lauten auf den anderen Inseln. Die Bewohner Santiagos nennen sich selbst badios im Gegensatz zu den sampadjudos, wie sie die Bewohner der Letzteren bezeichnen.
- Santiago
© Eric Valenne geostory, Shutterstock
Santiago ist mit 991 km2 die größte der kapverdischen Inseln. Nirgendwo auf Kap Verde gibt es mehr Häuser, mehr Autos, mehr Ärzte, mehr Geld, mehr Kriminalität. Santiago ist die Insel der Superlative. Zwei mächtige Höhenzüge gestalten die Topografie: der Naturpark Pico d’Antónia mit dem gleichnamigen höchsten Berg der Insel (1394 m) und die Serra Malagueta (1064 m). Dazwischen erstrecken sich landwirtschaftlich intensiv genutzte Hochebenen mit jäh abfallenden Abgründen. Mehr als die Hälfte aller Einwohner der Kapverden lebt hier – rund 290 000 –, denn zwei der drei größten kapverdischen Städte liegen auf Santiago. Dies sind die Hauptstadt Praia und das dynamische Handelszentrum Assomada. Santiago ist die „afrikanischste” der Inseln. Hier sind die Kapverdier mit der dunkelsten Haut zu Hause. Ihre Kultur und Traditionen haben einen besonders großen afrikanischen Einfluss; besonders ihre Musik und Sprache unterscheiden sich sehr von den Klängen und Lauten auf den anderen Inseln. Die Bewohner Santiagos nennen sich selbst badios im Gegensatz zu den sampadjudos, wie sie die Bewohner der Letzteren bezeichnen.
- Santiago
Platô in Praia
GeographicalAuf dem Kopf tragen Frauen schwere Schüsseln mit Obst, Geldwechsler und Schuhputzer bieten ihre Dienste an, geschäftiges Treiben und gleichzeitig kapverdische Gelassenheit allerorts. Der renovierte, zweistöckige Gemüsemarkt bietet so ziemlich alles, was auf den Inseln wächst. Es ist laut, es ist eng, die Gerüche vermischen sich: willkommen in Afrika!
- Rua 5 de Julho, Praia
Auf dem Kopf tragen Frauen schwere Schüsseln mit Obst, Geldwechsler und Schuhputzer bieten ihre Dienste an, geschäftiges Treiben und gleichzeitig kapverdische Gelassenheit allerorts. Der renovierte, zweistöckige Gemüsemarkt bietet so ziemlich alles, was auf den Inseln wächst. Es ist laut, es ist eng, die Gerüche vermischen sich: willkommen in Afrika!
- Rua 5 de Julho, Praia
Brava
Landschaftliche Highlights © Juan Vilata, Shutterstock
Kreisrund und kaum 10 km Durchmesser: Brava (6800 Ew.) ist mit 64 km2 die kleinste der bewohnten Kapverden inseln. Sie liegt im Südwesten des Archipels, rund 20 km von Fogo entfernt. Fast immer verschwinden die Gipfel ihrer fast 1000 m hohen Berge unter einer Wolkendecke, denn Brava liegt im Windschatten Fogos. Ein Vorteil, der den Charakter der Insel prägt: Dank der Wolkendecke verdunstet der Tau nicht, sondern kommt der Vegetation zugute. Und die revanchiert sich mit üppigem Wachstum. Den Zusatznamen „die Blumeninsel“ trägt Brava dann zu Recht. Neben saftigen Viehweiden und mannshohen Maispflanzen blühen Oleander-, Bougainvillea-, Jasmin- und jede Menge Hibiskussträucher in jeder Farbschattierung. Mystisch tauchen Drachenbäume aus dem Nebel auf. Im Frühling und Sommer ist die Vegetation allerdings genauso karg wie auf den anderen Inseln.
- Brava
© Juan Vilata, Shutterstock
Kreisrund und kaum 10 km Durchmesser: Brava (6800 Ew.) ist mit 64 km2 die kleinste der bewohnten Kapverden inseln. Sie liegt im Südwesten des Archipels, rund 20 km von Fogo entfernt. Fast immer verschwinden die Gipfel ihrer fast 1000 m hohen Berge unter einer Wolkendecke, denn Brava liegt im Windschatten Fogos. Ein Vorteil, der den Charakter der Insel prägt: Dank der Wolkendecke verdunstet der Tau nicht, sondern kommt der Vegetation zugute. Und die revanchiert sich mit üppigem Wachstum. Den Zusatznamen „die Blumeninsel“ trägt Brava dann zu Recht. Neben saftigen Viehweiden und mannshohen Maispflanzen blühen Oleander-, Bougainvillea-, Jasmin- und jede Menge Hibiskussträucher in jeder Farbschattierung. Mystisch tauchen Drachenbäume aus dem Nebel auf. Im Frühling und Sommer ist die Vegetation allerdings genauso karg wie auf den anderen Inseln.
- Brava
Café Pão Quente
CafésTorten! Eclairs! Sahneschnitten! Kokosmakronen, Plunderstücke und Hefeschnecken! Hausgebackene Kekse! Brot, dunkel, hell, Roggen oder Weizen, und Körnerbrötchen! Frisch belegte Sandwiches! Und noch viel, viel mehr ... und immer frisch. To go oder zum Dort-Genießen.
- Av. Andrade Corvo 16, Praia
Torten! Eclairs! Sahneschnitten! Kokosmakronen, Plunderstücke und Hefeschnecken! Hausgebackene Kekse! Brot, dunkel, hell, Roggen oder Weizen, und Körnerbrötchen! Frisch belegte Sandwiches! Und noch viel, viel mehr ... und immer frisch. To go oder zum Dort-Genießen.
- Av. Andrade Corvo 16, Praia
Divecenter Santiago
TauchenDie geheimnisvolle Welt unter der Meeresoberfläche fasziniert auch den Nachwuchs. Bei Georg Bachschmid lernen Kinder ab 14 Jahren den sachgerechten Umgang mit Druckluftflasche und Schwimmflossen.
- Ilha Santiago
- http://www.divecenter-santiago.de/
Die geheimnisvolle Welt unter der Meeresoberfläche fasziniert auch den Nachwuchs. Bei Georg Bachschmid lernen Kinder ab 14 Jahren den sachgerechten Umgang mit Druckluftflasche und Schwimmflossen.
- Ilha Santiago
- http://www.divecenter-santiago.de/
Assomada
GeographicalWenn schon, denn schon: Besuche Assomada (12 000 Ew.) an einem Mittwoch oder Samstag, denn dann ist Markttag. Der Markt ist Motor und Herzstück der Stadt, ein volkstümlicher und volksnaher Handelsplatz, an dem Schweine und Hühner ebenso den Besitzer wechseln wie Kleidung, Körbe, Fische oder Bananen. Wer möchte, kann sich hier auch die Haare zu den typischen Zöpfen (tranças) flechten lassen. Am Hauptplatz Praça Gustavo Monteiro befinden sich die katholische Kirche und das Rathaus.
- Assomada
Wenn schon, denn schon: Besuche Assomada (12 000 Ew.) an einem Mittwoch oder Samstag, denn dann ist Markttag. Der Markt ist Motor und Herzstück der Stadt, ein volkstümlicher und volksnaher Handelsplatz, an dem Schweine und Hühner ebenso den Besitzer wechseln wie Kleidung, Körbe, Fische oder Bananen. Wer möchte, kann sich hier auch die Haare zu den typischen Zöpfen (tranças) flechten lassen. Am Hauptplatz Praça Gustavo Monteiro befinden sich die katholische Kirche und das Rathaus.
- Assomada
Praia
Geographical © Samuel Borges Photography, Shutterstock
Die Hauptstadt Kap Verdes liegt im Südosten Santiagos. Die 130000-Einwohner-Stadt löste 1731 das 15 km entfernte Cidade Velha als Regierungssitz ab, denn sie besaß einen entscheidenden Vorteil: ein 40 m hohes Plateau, das gegen Piraten leicht zu verteidigen war. Von da an ging es mit der Stadt und ihrer Einwohnerzahl stetig bergauf. Zwar machten ihr im Lauf von 400 Jahren mehrmals andere Städte die politische und wirtschaftliche Vorreiterrolle streitig, doch heute ist Praia als Hauptstadt fest etabliert. Besonders stark ist die Konkurrenz mit Mindelo. Der Hafenort auf São Vicente konnte sich in den 150 Jahren seines Bestehens eine starke wirtschaftliche und kulturelle Position erobern, für Praia sind es eher politische und kommerzielle Vorteile, die zum Zug kommen. In Sachen Lebensstil, Kunst und Kultur ist Praia inzwischen ton angebend. Immer noch bildet das Plateau das Zentrum der Stadt. Früher war das 300x500 m große Areal ein Wohngebiet, heute belegen vorwiegend Geschäfte und Büros die Räume der pastellbunten Kolonialhäuser. Für Touristen liegt hier nach wie vor der interessanteste Teil der Stadt. Entdecke die historischen Gebäude und den Gemüsemarkt an der breiten Hauptstraße Avenida Amílcar Cabral, den Hauptplatz Praça de Albuquerque mit der Kirche Nossa Senhora da Graça, wo du dich den sonntäglichen Gottesdienst nicht entgehen lassen solltest, und dem Rathaus. Hier befindet sich auch der Palácio da Cultura, der mit Kunstausstellungen und anderen kulturellen Veranstaltungen zeigt, wie vielfältig die kreolische Kultur ist. In den um liegenden kleinen Gassen kannst du bei einer der vielen Händlerinnen köstliche Minibananen oder süße Papayas kaufen. Das 1997 gegründete Museu zeigt in der Fußgängerzone seine Schätze. Historische Alltagsgegenstände und Schautafeln erzählen vom einstigen Leben auf verschiedenen Inseln. Im Stadtteil Várzea findet Montag bis Samstag der turbulente Gebrauchswarenmarkt sucupira statt. An unzähligen Buden türmen sich Berge von Schuhen neben dem neusten Elektronikspielzeug aus China. Daneben schaukeln Bikinis in allen Regenbogenfarben, am nächsten Stand flattern T-Shirts, Fußballtrikots und Stoffe mit farbenfrohen afrikanischen Mustern fröhlich neben glitzernden Ballkleidern im Wind ... Und flinke Finger flechten (auch europäische) Haare zu kleinen Zöpfchen. Das Nobelviertel Prainha erstreckt sich in westlicher Richtung auf einer Halbinsel. Hier liegen stattliche Diplomatenvillen und Privatanwesen in gepflegten Parks und bilden die Kulisse für elegante Hotels mit Panoramablick auf die Strände Prainha und Quebra Canela.
- Praia
© Samuel Borges Photography, Shutterstock
Die Hauptstadt Kap Verdes liegt im Südosten Santiagos. Die 130000-Einwohner-Stadt löste 1731 das 15 km entfernte Cidade Velha als Regierungssitz ab, denn sie besaß einen entscheidenden Vorteil: ein 40 m hohes Plateau, das gegen Piraten leicht zu verteidigen war. Von da an ging es mit der Stadt und ihrer Einwohnerzahl stetig bergauf. Zwar machten ihr im Lauf von 400 Jahren mehrmals andere Städte die politische und wirtschaftliche Vorreiterrolle streitig, doch heute ist Praia als Hauptstadt fest etabliert. Besonders stark ist die Konkurrenz mit Mindelo. Der Hafenort auf São Vicente konnte sich in den 150 Jahren seines Bestehens eine starke wirtschaftliche und kulturelle Position erobern, für Praia sind es eher politische und kommerzielle Vorteile, die zum Zug kommen. In Sachen Lebensstil, Kunst und Kultur ist Praia inzwischen ton angebend. Immer noch bildet das Plateau das Zentrum der Stadt. Früher war das 300x500 m große Areal ein Wohngebiet, heute belegen vorwiegend Geschäfte und Büros die Räume der pastellbunten Kolonialhäuser. Für Touristen liegt hier nach wie vor der interessanteste Teil der Stadt. Entdecke die historischen Gebäude und den Gemüsemarkt an der breiten Hauptstraße Avenida Amílcar Cabral, den Hauptplatz Praça de Albuquerque mit der Kirche Nossa Senhora da Graça, wo du dich den sonntäglichen Gottesdienst nicht entgehen lassen solltest, und dem Rathaus. Hier befindet sich auch der Palácio da Cultura, der mit Kunstausstellungen und anderen kulturellen Veranstaltungen zeigt, wie vielfältig die kreolische Kultur ist. In den um liegenden kleinen Gassen kannst du bei einer der vielen Händlerinnen köstliche Minibananen oder süße Papayas kaufen. Das 1997 gegründete Museu zeigt in der Fußgängerzone seine Schätze. Historische Alltagsgegenstände und Schautafeln erzählen vom einstigen Leben auf verschiedenen Inseln. Im Stadtteil Várzea findet Montag bis Samstag der turbulente Gebrauchswarenmarkt sucupira statt. An unzähligen Buden türmen sich Berge von Schuhen neben dem neusten Elektronikspielzeug aus China. Daneben schaukeln Bikinis in allen Regenbogenfarben, am nächsten Stand flattern T-Shirts, Fußballtrikots und Stoffe mit farbenfrohen afrikanischen Mustern fröhlich neben glitzernden Ballkleidern im Wind ... Und flinke Finger flechten (auch europäische) Haare zu kleinen Zöpfchen. Das Nobelviertel Prainha erstreckt sich in westlicher Richtung auf einer Halbinsel. Hier liegen stattliche Diplomatenvillen und Privatanwesen in gepflegten Parks und bilden die Kulisse für elegante Hotels mit Panoramablick auf die Strände Prainha und Quebra Canela.
- Praia
Rui Vaz
Geographical © Maurice Lesca, Shutterstock
Das Dorf Rui Vaz (1000 Ew.) liegt 800 m hoch inmitten einer atemberaubenden Berglandschaft. Hier beginnt der Naturpark Pico d'Antónia mit dem antennen geschmückten Monte Xoxa. Unterhalb des Dorfs führt ein kleiner, steiler Pfad rund 400 Höhenmeter bergab nach São Jorge dos Orgãos mit der landwirtschaftliche Versuchsanstalt der Kapverden, die auch einen kleinen Botanischen Garten unterhält.
- Rui Vaz
© Maurice Lesca, Shutterstock
Das Dorf Rui Vaz (1000 Ew.) liegt 800 m hoch inmitten einer atemberaubenden Berglandschaft. Hier beginnt der Naturpark Pico d'Antónia mit dem antennen geschmückten Monte Xoxa. Unterhalb des Dorfs führt ein kleiner, steiler Pfad rund 400 Höhenmeter bergab nach São Jorge dos Orgãos mit der landwirtschaftliche Versuchsanstalt der Kapverden, die auch einen kleinen Botanischen Garten unterhält.
- Rui Vaz
Serra Malagueta
Landschaftliche Highlights © Samuel Borges Photography, Shutterstock
Im Norden liegt die Serra Malagueta. Die mehr als 1000 m hohen Berge trennten bis in die 1980er-Jahre Tarrafal vom Rest der Insel, dann erst wurde eine Straße durch das schroffe Gebirge gebaut. Die Serra Malagueta ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Auf 774 ha wurden 26 Arten nur hier vorkommender (endemischer) Pflanzen gezählt, bedrohte Reptilien und Vögel finden hier Unterschlupf.Die bekannteste endemische Vogelart ist der Kapverdische Eisvogel. Im Gebäude der Parkverwaltung verkauft ein kleiner Laden Original-Panos und anderes authentisches kapverdisches Kunsthandwerk. Auch Broschüren (auf Englisch und Portugiesisch) mit Informationen über den Naturpark sind zu haben, es gibt ein WC und eine kleine Snackbar.
- Santiago
© Samuel Borges Photography, Shutterstock
Im Norden liegt die Serra Malagueta. Die mehr als 1000 m hohen Berge trennten bis in die 1980er-Jahre Tarrafal vom Rest der Insel, dann erst wurde eine Straße durch das schroffe Gebirge gebaut. Die Serra Malagueta ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Auf 774 ha wurden 26 Arten nur hier vorkommender (endemischer) Pflanzen gezählt, bedrohte Reptilien und Vögel finden hier Unterschlupf.Die bekannteste endemische Vogelart ist der Kapverdische Eisvogel. Im Gebäude der Parkverwaltung verkauft ein kleiner Laden Original-Panos und anderes authentisches kapverdisches Kunsthandwerk. Auch Broschüren (auf Englisch und Portugiesisch) mit Informationen über den Naturpark sind zu haben, es gibt ein WC und eine kleine Snackbar.
- Santiago
Alto Mira
Restaurants- Fischgerichte
Der peixe do dia (Fisch des Tages) ist immer frisch und wie die Steinofenpizza ein Genuss. Der u. a. mit Bildern der rabelados dekorierte Innenhof hat eine ebenso freundliche Ausstrahlung wie die Damen vom Service.
- R. Macaco, 7110 Tarrafal
- http://altomirarestaurant.com/
Der peixe do dia (Fisch des Tages) ist immer frisch und wie die Steinofenpizza ein Genuss. Der u. a. mit Bildern der rabelados dekorierte Innenhof hat eine ebenso freundliche Ausstrahlung wie die Damen vom Service.
- R. Macaco, 7110 Tarrafal
- http://altomirarestaurant.com/
Restaurante Penedinho
Restaurants- regional
Hier essen die Einheimischen. Der Meerblick ist derselbe wie im Lokal nebenan, das Essen, z. B. frittierte Muräne, aber nur halb so teuer und ebenso lecker.
- Rua Calhau, Cidade Vehla
- +238 267 11 81
Hier essen die Einheimischen. Der Meerblick ist derselbe wie im Lokal nebenan, das Essen, z. B. frittierte Muräne, aber nur halb so teuer und ebenso lecker.
- Rua Calhau, Cidade Vehla
- +238 267 11 81
Praia do Tarrafal
Strände © Alexandra Duarte, Shutterstock
Der schönste Strand der Insel: eine windgeschütze Bucht mit feinem Sand, Schatten unter Palmen und noch echtem Fischerleben. Nicht verpassen, wenn diese mittags mit ihrem Fang zurückkommen!
- Tarrafal
© Alexandra Duarte, Shutterstock
Der schönste Strand der Insel: eine windgeschütze Bucht mit feinem Sand, Schatten unter Palmen und noch echtem Fischerleben. Nicht verpassen, wenn diese mittags mit ihrem Fang zurückkommen!
- Tarrafal
Prainha
SträndeDie beiden Badestrände von Praia liegen rechts und links der Landzunge Ponta Temerosa, wo der Leuchtturm steht. Schützende Felsen ragen in den eisblauen Ozean, heller, feiner Sand kitzelt die Füße ...Kein Wunder, dass hier am Wochenende jede Menge los ist.
- Praia
Die beiden Badestrände von Praia liegen rechts und links der Landzunge Ponta Temerosa, wo der Leuchtturm steht. Schützende Felsen ragen in den eisblauen Ozean, heller, feiner Sand kitzelt die Füße ...Kein Wunder, dass hier am Wochenende jede Menge los ist.
- Praia
Quebra Canela
Strände © Samuel Borges Photography, Shutterstock
Die beiden Badestrände von Praia liegen rechts und links der Landzunge Ponta Temerosa, wo der Leuchtturm steht. Schützende Felsen ragen in den eisblauen Ozean, heller, feiner Sand kitzelt die Füße ...Kein Wunder, dass hier am Wochenende jede Menge los ist.
- Praia
© Samuel Borges Photography, Shutterstock
Die beiden Badestrände von Praia liegen rechts und links der Landzunge Ponta Temerosa, wo der Leuchtturm steht. Schützende Felsen ragen in den eisblauen Ozean, heller, feiner Sand kitzelt die Füße ...Kein Wunder, dass hier am Wochenende jede Menge los ist.
- Praia
Quintal da Música
Restaurants- international
Da musst du hin! Berühmt ist das Restaurant für die unvergesslichen Auftritte bekannter Musiker, doch auch der Koch ist ein Künstler. Jeden Abend unterhält dich Livemusik, dienstags schwingen Batuco-Tänzerinnen die Hüften dazu.
- Av. Amílcar Cabral 70, 7600 Praia
Da musst du hin! Berühmt ist das Restaurant für die unvergesslichen Auftritte bekannter Musiker, doch auch der Koch ist ein Künstler. Jeden Abend unterhält dich Livemusik, dienstags schwingen Batuco-Tänzerinnen die Hüften dazu.
- Av. Amílcar Cabral 70, 7600 Praia
Monte Velha
Landschaftliche HighlightsAn der Nordflanke des Pico do Fogo wurden in den 1940er-Jahren in großem Umfang Akazien, Zypressen, Kiefern und Eukalyptus gepflanzt. Heute zählt Monte Velha zu den größten Wäldern der Kapverden. Hier ist es immer kühl und schattig, und die gelben und grünen Flechten, die die Bäume überziehen, sammeln mit ihren feinen Verästelungen das Wasser aus der Luft. Perfekt, um der Hitze ein Schnippchen zu schlagen!
- Fogo
An der Nordflanke des Pico do Fogo wurden in den 1940er-Jahren in großem Umfang Akazien, Zypressen, Kiefern und Eukalyptus gepflanzt. Heute zählt Monte Velha zu den größten Wäldern der Kapverden. Hier ist es immer kühl und schattig, und die gelben und grünen Flechten, die die Bäume überziehen, sammeln mit ihren feinen Verästelungen das Wasser aus der Luft. Perfekt, um der Hitze ein Schnippchen zu schlagen!
- Fogo
Mosteiros
GeographicalMosteiros (1200 Ew.) liegt im grünen, subtropischen Nordosten sehr malerisch zwischen den steilen Berghängen und dem Meer. Im Ortszentrum scheint die Zeit stillzustehen, nur einige halb verfallene Herrenhäuser erzählen Kolonialgeschichte. Der Kirchplatz liegt direkt am Wasser und bietet einen schönen Ausblick auf die felsige Küste. Auf grünen Berghängen oberhalb der Stadt wachsen kräftige Kaffee-, Papaya-, Mango- und Bananenpflanzen. Rund um Mosteiros liegt das Hauptanbaugebiet für Fogo-Kaffee. Der Nebelwald Monte Velha zieht sich von der Stadt bis zum Krater.
- Mosteiros
Mosteiros (1200 Ew.) liegt im grünen, subtropischen Nordosten sehr malerisch zwischen den steilen Berghängen und dem Meer. Im Ortszentrum scheint die Zeit stillzustehen, nur einige halb verfallene Herrenhäuser erzählen Kolonialgeschichte. Der Kirchplatz liegt direkt am Wasser und bietet einen schönen Ausblick auf die felsige Küste. Auf grünen Berghängen oberhalb der Stadt wachsen kräftige Kaffee-, Papaya-, Mango- und Bananenpflanzen. Rund um Mosteiros liegt das Hauptanbaugebiet für Fogo-Kaffee. Der Nebelwald Monte Velha zieht sich von der Stadt bis zum Krater.
- Mosteiros
Tropical Club-Restaurante
Restaurants- international
Bestnoten für den kleinen, charmanten Innenhof mit großer Palme und bunten Bildern an der Wand: Essen, Service und Ambiente stimmen hier! Am Freitagabend gibt es ab 23 Uhr Livemusik.
- São Filipe
- +238 281 21 61
Bestnoten für den kleinen, charmanten Innenhof mit großer Palme und bunten Bildern an der Wand: Essen, Service und Ambiente stimmen hier! Am Freitagabend gibt es ab 23 Uhr Livemusik.
- São Filipe
- +238 281 21 61
Ponta da Salina
SträndeEtwa 15 km nordwestlich von São Filipe stößt du auf die beste Bademöglichkeit der Insel. Eine Felsbrücke trennt ein Schwimmbecken vom Ozean ab, und ein kleiner, leider nicht immer besonders sauberer Sandstrand breitet sich zwischen Grotten, Höhlen und schwarzen Basaltriffen aus. Zu erreichen von der Straße nach São Jorge, wo eine schmale Straße zur Küste hinunter abzweigt.
- São Jorge
Etwa 15 km nordwestlich von São Filipe stößt du auf die beste Bademöglichkeit der Insel. Eine Felsbrücke trennt ein Schwimmbecken vom Ozean ab, und ein kleiner, leider nicht immer besonders sauberer Sandstrand breitet sich zwischen Grotten, Höhlen und schwarzen Basaltriffen aus. Zu erreichen von der Straße nach São Jorge, wo eine schmale Straße zur Küste hinunter abzweigt.
- São Jorge
MARCO POLO Reiseführer
Kapverdische Inseln
Buch, 8. Auflage · 17.95 €Wo Afrika auf Europa trifft: Mit dem MARCO POLO Reiseführer zu den Kapverdischen Inseln Strände und Wüsten, Berge und Wälder: Die Kapverdischen Inseln sind an Abwechslungsreichtum kaum zu überbieten. Mit deinem MARCO POLO Reiseführer im Gepäck verpasst du keins der zahlreichen Highlights der Region und bist perfekt organisiert – vor, während und nach deinem Traumurlaub!
Lass dich von der Lebenslust auf den Kapverdischen Inseln inspirieren!
Nimm dir Zeit, die vielen Facetten der Kapverdischen Inseln zu erkunden – die Insider-Tipps und Erlebnistouren in deinem MARCO POLO Reiseführer helfen dir dabei. Mische dich unter die Einheimischen, lausche, wenn jemand seine Gitarre hervorholt oder schau zu, wie sich die Männer beim Oril-Spiel am Straßenrand gegenseitig die Steine abluchsen. Lass dir eine traditionelle Cachupa schmecken und spüle stilecht mit einem Zuckerrohrschnaps nach. Oder tanze bis spät in die Nacht auf dem Vulkan und zähle dann die Sterne am Himmel über der Chã das Caldeiras. Egal, wie du dein Reiseziel am liebsten kennenlernst – mit dem MARCO POLO Reiseführer erlebst du die Kapverdischen Inseln von ihrer schönsten Seite!
ERLEBE LOS!
