© Samuel Borges Photography, Shutterstock

Reiseführer
Santiago

MARCO POLO Reiseführer

Kapverdische Inseln

17.95 €

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Ist erwähnt in Reiseführer:

Mit 991 km² ist Santiago die größte der Kapverdischen Inseln – und die lebendigste. Hier pulsiert das Leben: mehr Menschen, mehr Autos, mehr Ärzte, mehr Möglichkeiten, aber auch mehr Herausforderungen. Santiago ist die Insel der Kontraste, der Geschichte, der Dynamik – das Herz der Kapverden.

Zwei mächtige Höhenzüge prägen die Topografie: der Naturpark Pico da Antónia mit dem gleichnamigen höchsten Berg der Insel (1394 m) und die Serra Malagueta (1064 m). Dazwischen erstrecken sich landwirtschaftlich intensiv genutzte Hochebenen mit jäh abfallenden Abgründen. Mehr als die Hälfte aller Kapverdier lebt hier – rund 290 000 –, denn zwei der drei größten kapverdischen Städte liegen auf Santiago: die Hauptstadt Praia und das dynamische Handelszentrum Assomada.

Santiago ist die „afrikanischste” der Inseln. Hier sind die Kapverdier mit der dunkelsten Haut zu Hause. Ihre Kultur und Traditionen zeigen einen besonders starken afrikanischen Einfluss; ihre Musik und Sprache unterscheiden sich sehr von den Klängen auf den anderen Inseln. Die Bewohner Santiagos nennen sich selbst badios im Gegensatz zu den sampadjudos, wie sie die Bewohner der Letzteren bezeichnen.

Santiago Sehenswertes & Restaurants

Cidade Velha
Geographical
Cidade Velha
Tarrafal
Geographical
Tarrafal
Nhamii Ice Dreams
Restaurants
Praia
Batuku-Rua Banana-Cidade Velha
Restaurants
Cidade Velha
Santiago
Geographical
Santiago
Platô in Praia
Geographical
Praia
Café Pão Quente
Cafés
Praia
Divecenter Santiago
Tauchen
Ilha Santiago
Assomada
Geographical
Assomada
Praia
Geographical
Praia
Rui Vaz
Geographical
Rui Vaz
Serra Malagueta
Landschaftliche Highlights
Santiago
Alto Mira
Restaurants
Tarrafal
Restaurante Penedinho
Restaurants
Cidade Vehla
Praia do Tarrafal
Strände
Tarrafal
Prainha
Strände
Praia
Quebra Canela
Strände
Praia
Quintal da Música
Restaurants
Praia
Linha d'Água
Restaurants
Praia
Kaza Branka
Bars
Praia
Sucupira
Märkte und Flohmärkte
Praia
Punto d'Incontro
Restaurants
Praia

    Geographical

    Geographical

    Restaurants

    Cafés

    Tauchen

    Landschaftliche Highlights

    Strände

    Bars

    Märkte und Flohmärkte


  • Cidade Velha

    Geographical
    • © Samuel Borges Photography, Shutterstock

    Hier nahm die Besiedlung des Archipels ihren Anfang. Sofort nach ihrer Entdeckung beanspruchte Portugal die Kapverdischen Inseln als Kolonie, innerhalb eines Jahres funktionierte der erste militärische Stützpunkt. Vier Jahre später landeten die ersten Siedler. Um die Niederlassung mit dem damaligen Namen Ribeira Grande (heutiger offizieller Name: Cidade da Ribeira Grande de Santiago) zu fördern, sprach der portugiesische König den Bewohnern 1466 das Recht der Sklavenhaltung zu. Nach den Vorstellungen des portugiesischen Königshauses sollte auf den Kapverden ein feudalistisches Kolonialsystem entstehen mit einer dank Sklavenarbeit blühenden Landwirtschaft. Dieser Plan scheiterte aufgrund des notorischen Wassermangels und der klimatischen Verhältnisse, doch einen wirtschaftlichen Bankrott bedeutete dies keineswegs: Cidade Velha(1200 Ew.) wurde wegen der günstigen Lage zwischen Afrika, Europa und Amerika zum Drehkreuz des rapide wachsenden Sklavenhandels; der Pranger auf dem Dorfplatz erinnert daran. Originalzeugnisse der Besiedlungsanfänge sind die Kirche Nossa Senhora do Rosário, die Ruinen des Klosters Convento de São Francisco und der katholischen Kathedrale Sé Catedral sowie die Befestigungsanlage Fortaleza Real de São Filipe hoch über dem Ort.

    • Cidade Velha
    • © Samuel Borges Photography, Shutterstock

    Hier nahm die Besiedlung des Archipels ihren Anfang. Sofort nach ihrer Entdeckung beanspruchte Portugal die Kapverdischen Inseln als Kolonie, innerhalb eines Jahres funktionierte der erste militärische Stützpunkt. Vier Jahre später landeten die ersten Siedler. Um die Niederlassung mit dem damaligen Namen Ribeira Grande (heutiger offizieller Name: Cidade da Ribeira Grande de Santiago) zu fördern, sprach der portugiesische König den Bewohnern 1466 das Recht der Sklavenhaltung zu. Nach den Vorstellungen des portugiesischen Königshauses sollte auf den Kapverden ein feudalistisches Kolonialsystem entstehen mit einer dank Sklavenarbeit blühenden Landwirtschaft. Dieser Plan scheiterte aufgrund des notorischen Wassermangels und der klimatischen Verhältnisse, doch einen wirtschaftlichen Bankrott bedeutete dies keineswegs: Cidade Velha(1200 Ew.) wurde wegen der günstigen Lage zwischen Afrika, Europa und Amerika zum Drehkreuz des rapide wachsenden Sklavenhandels; der Pranger auf dem Dorfplatz erinnert daran. Originalzeugnisse der Besiedlungsanfänge sind die Kirche Nossa Senhora do Rosário, die Ruinen des Klosters Convento de São Francisco und der katholischen Kathedrale Sé Catedral sowie die Befestigungsanlage Fortaleza Real de São Filipe hoch über dem Ort.

    • Cidade Velha

  • Tarrafal

    Geographical
    • © amuel Borges Photography, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Bei Hunger ins Museum

    In Tarrafal (5500 Ew.) dreht sich alles um den Hafen. Fischerboote und Kutter landen ihren Fang an, Kühlhäuser und eine Fischfabrik kümmern sich um dessen Weiterverarbeitung. Im Fischereimuseum Museu da Pesca bekommst du nicht nur einen Einblick in den Thunfischfang im 20.Jh., sondern im zugehörigen Restaurant auch hervorragende (Fisch-)Gerichte und abends manchmal sogar Livemusik dazu. Die Fähre von Praia nach Mindelo legt hier einen Zwischenstopp ein und manchmal sogar ein Kreuzfahrtschiff. Bunte Häuser im Ortskern kontrastieren mit unverputzten, halb fertigen Gebäuden. Es gibt gleich zwei Stadtstrände: Der eine liegt am Hafen und bietet mit seinen bunten Booten einen hübschen Anblick, an der Praia d’Tedja spricht nichts gegen einen Badestopp.

    • Tarrafal
    • © amuel Borges Photography, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Bei Hunger ins Museum

    In Tarrafal (5500 Ew.) dreht sich alles um den Hafen. Fischerboote und Kutter landen ihren Fang an, Kühlhäuser und eine Fischfabrik kümmern sich um dessen Weiterverarbeitung. Im Fischereimuseum Museu da Pesca bekommst du nicht nur einen Einblick in den Thunfischfang im 20.Jh., sondern im zugehörigen Restaurant auch hervorragende (Fisch-)Gerichte und abends manchmal sogar Livemusik dazu. Die Fähre von Praia nach Mindelo legt hier einen Zwischenstopp ein und manchmal sogar ein Kreuzfahrtschiff. Bunte Häuser im Ortskern kontrastieren mit unverputzten, halb fertigen Gebäuden. Es gibt gleich zwei Stadtstrände: Der eine liegt am Hafen und bietet mit seinen bunten Booten einen hübschen Anblick, an der Praia d’Tedja spricht nichts gegen einen Badestopp.

    • Tarrafal

  • Nhamii Ice Dreams

    Restaurants
    • international
    Insider-Tipp
    Sortenwechsel

    Hausgemacht, exotisch, lecker – die verschiedenen Sorten präsentieren Tropenfrüchte in Bestform: Mango, Maracuja, Kokos, Guave... Trau dich auch mal an bissap (Hibiskusblüte), komoka (gerösteten Mais) und calabaceira (Baobab)!

    • Rua 5 de Julho, Praia
    Insider-Tipp
    Sortenwechsel

    Hausgemacht, exotisch, lecker – die verschiedenen Sorten präsentieren Tropenfrüchte in Bestform: Mango, Maracuja, Kokos, Guave... Trau dich auch mal an bissap (Hibiskusblüte), komoka (gerösteten Mais) und calabaceira (Baobab)!

    • Rua 5 de Julho, Praia

  • Batuku-Rua Banana-Cidade Velha

    Restaurants
    • regional
    Insider-Tipp
    Brasilianischkapverdische Wonne

    Ist es kapverdische Küche, brasilianisch interpretiert? Oder brasilianische Küche, kapverdisch interpretiert? Probier einfach mal ... Davon abgesehen gibt es wenig zu interpretieren: echte kulinarische Wonnen, zu genießen in der sanften Brise vom nahen Atlantik im lauschig-schattigen Innenhof, wo die Maracujas von der Decke hängen. Und Livemusik – Batuku – gibt es manchmal auch.

    • Cidade Velha
    Insider-Tipp
    Brasilianischkapverdische Wonne

    Ist es kapverdische Küche, brasilianisch interpretiert? Oder brasilianische Küche, kapverdisch interpretiert? Probier einfach mal ... Davon abgesehen gibt es wenig zu interpretieren: echte kulinarische Wonnen, zu genießen in der sanften Brise vom nahen Atlantik im lauschig-schattigen Innenhof, wo die Maracujas von der Decke hängen. Und Livemusik – Batuku – gibt es manchmal auch.

    • Cidade Velha

  • Santiago

    Geographical
    • © Eric Valenne geostory, Shutterstock

    Santiago ist mit 991 km2 die größte der kapverdischen Inseln. Nirgendwo auf Kap Verde gibt es mehr Häuser, mehr Autos, mehr Ärzte, mehr Geld, mehr Kriminalität. Santiago ist die Insel der Superlative. Zwei mächtige Höhenzüge gestalten die Topografie: der Naturpark Pico d’Antónia mit dem gleichnamigen höchsten Berg der Insel (1394 m) und die Serra Malagueta (1064 m). Dazwischen erstrecken sich landwirtschaftlich intensiv genutzte Hochebenen mit jäh abfallenden Abgründen. Mehr als die Hälfte aller Einwohner der Kapverden lebt hier  – rund 290 000 –, denn zwei der drei größten kapverdischen Städte liegen auf Santiago. Dies sind die Hauptstadt Praia und das dynamische Handelszentrum Assomada. Santiago ist die „afrikanischste” der Inseln. Hier sind die Kapverdier mit der dunkelsten Haut zu Hause. Ihre Kultur und Traditionen haben einen besonders großen afrikanischen Einfluss; besonders ihre Musik und Sprache unterscheiden sich sehr von den Klängen und Lauten auf den anderen Inseln. Die Bewohner Santiagos nennen sich selbst badios im Gegensatz zu den sampadjudos, wie sie die Bewohner der Letzteren bezeichnen.

    • Santiago
    • © Eric Valenne geostory, Shutterstock

    Santiago ist mit 991 km2 die größte der kapverdischen Inseln. Nirgendwo auf Kap Verde gibt es mehr Häuser, mehr Autos, mehr Ärzte, mehr Geld, mehr Kriminalität. Santiago ist die Insel der Superlative. Zwei mächtige Höhenzüge gestalten die Topografie: der Naturpark Pico d’Antónia mit dem gleichnamigen höchsten Berg der Insel (1394 m) und die Serra Malagueta (1064 m). Dazwischen erstrecken sich landwirtschaftlich intensiv genutzte Hochebenen mit jäh abfallenden Abgründen. Mehr als die Hälfte aller Einwohner der Kapverden lebt hier  – rund 290 000 –, denn zwei der drei größten kapverdischen Städte liegen auf Santiago. Dies sind die Hauptstadt Praia und das dynamische Handelszentrum Assomada. Santiago ist die „afrikanischste” der Inseln. Hier sind die Kapverdier mit der dunkelsten Haut zu Hause. Ihre Kultur und Traditionen haben einen besonders großen afrikanischen Einfluss; besonders ihre Musik und Sprache unterscheiden sich sehr von den Klängen und Lauten auf den anderen Inseln. Die Bewohner Santiagos nennen sich selbst badios im Gegensatz zu den sampadjudos, wie sie die Bewohner der Letzteren bezeichnen.

    • Santiago

  • Platô in Praia

    Geographical

    Auf dem Kopf tragen Frauen schwere Schüsseln mit Obst, Geldwechsler und Schuhputzer bieten ihre Dienste an, geschäftiges Treiben und gleichzeitig kapverdische Gelassenheit allerorts. Der renovierte, zweistöckige Gemüsemarkt bietet so ziemlich alles, was auf den Inseln wächst. Es ist laut, es ist eng, die Gerüche vermischen sich: willkommen in Afrika!

    • Rua 5 de Julho, Praia

    Auf dem Kopf tragen Frauen schwere Schüsseln mit Obst, Geldwechsler und Schuhputzer bieten ihre Dienste an, geschäftiges Treiben und gleichzeitig kapverdische Gelassenheit allerorts. Der renovierte, zweistöckige Gemüsemarkt bietet so ziemlich alles, was auf den Inseln wächst. Es ist laut, es ist eng, die Gerüche vermischen sich: willkommen in Afrika!

    • Rua 5 de Julho, Praia

  • Café Pão Quente

    Cafés

    Torten! Eclairs! Sahneschnitten! Kokosmakronen, Plunderstücke und Hefeschnecken! Hausgebackene Kekse! Brot, dunkel, hell, Roggen oder Weizen, und Körnerbrötchen! Frisch belegte Sandwiches! Und noch viel, viel mehr ... und immer frisch. To go oder zum Dort-Genießen.

    • Av. Andrade Corvo 16, Praia

    Torten! Eclairs! Sahneschnitten! Kokosmakronen, Plunderstücke und Hefeschnecken! Hausgebackene Kekse! Brot, dunkel, hell, Roggen oder Weizen, und Körnerbrötchen! Frisch belegte Sandwiches! Und noch viel, viel mehr ... und immer frisch. To go oder zum Dort-Genießen.

    • Av. Andrade Corvo 16, Praia

  • Divecenter Santiago

    Tauchen

    Die geheimnisvolle Welt unter der Meeresoberfläche fasziniert auch den Nachwuchs. Bei Georg Bachschmid lernen Kinder ab 14 Jahren den sachgerechten Umgang mit Druckluftflasche und Schwimmflossen.

    Die geheimnisvolle Welt unter der Meeresoberfläche fasziniert auch den Nachwuchs. Bei Georg Bachschmid lernen Kinder ab 14 Jahren den sachgerechten Umgang mit Druckluftflasche und Schwimmflossen.


  • Assomada

    Geographical

    Wenn schon, denn schon: Besuche Assomada (12 000 Ew.) an einem Mittwoch oder Samstag, denn dann ist Markttag. Der Markt ist Motor und Herzstück der Stadt, ein volkstümlicher und volksnaher Handelsplatz, an dem Schweine und Hühner ebenso den Besitzer wechseln wie Kleidung, Körbe, Fische oder Bananen. Wer möchte, kann sich hier auch die Haare zu den typischen Zöpfen (tranças) flechten lassen. Am Hauptplatz Praça Gustavo Monteiro befinden sich die katholische Kirche und das Rathaus.

    • Assomada

    Wenn schon, denn schon: Besuche Assomada (12 000 Ew.) an einem Mittwoch oder Samstag, denn dann ist Markttag. Der Markt ist Motor und Herzstück der Stadt, ein volkstümlicher und volksnaher Handelsplatz, an dem Schweine und Hühner ebenso den Besitzer wechseln wie Kleidung, Körbe, Fische oder Bananen. Wer möchte, kann sich hier auch die Haare zu den typischen Zöpfen (tranças) flechten lassen. Am Hauptplatz Praça Gustavo Monteiro befinden sich die katholische Kirche und das Rathaus.

    • Assomada

  • Praia

    Geographical
    • © Samuel Borges Photography, Shutterstock

    Die Hauptstadt Kap Verdes liegt im Südosten Santiagos. Die 130000-Einwohner-Stadt löste 1731 das 15 km entfernte Cidade Velha als Regierungssitz ab, denn sie besaß einen entscheidenden Vorteil: ein 40 m hohes Plateau, das gegen Piraten leicht zu verteidigen war. Von da an ging es mit der Stadt und ihrer Einwohnerzahl stetig bergauf. Zwar machten ihr im Lauf von 400 Jahren mehrmals andere Städte die politische und wirtschaftliche Vorreiterrolle streitig, doch heute ist Praia als Hauptstadt fest etabliert. Besonders stark ist die Konkurrenz mit Mindelo. Der Hafenort auf São Vicente konnte sich in den 150 Jahren seines Bestehens eine starke wirtschaftliche und kulturelle Position erobern, für Praia sind es eher politische und kommerzielle Vorteile, die zum Zug kommen. In Sachen Lebensstil, Kunst und Kultur ist Praia inzwischen ton angebend. Immer noch bildet das Plateau das Zentrum der Stadt. Früher war das 300x500 m große Areal ein Wohngebiet, heute belegen vorwiegend Geschäfte und Büros die Räume der pastellbunten Kolonialhäuser. Für Touristen liegt hier nach wie vor der interessanteste Teil der Stadt. Entdecke die historischen Gebäude und den Gemüsemarkt an der breiten Hauptstraße Avenida Amílcar Cabral, den Hauptplatz Praça de Albuquerque mit der Kirche Nossa Senhora da Graça, wo du dich den sonntäglichen Gottesdienst nicht entgehen lassen solltest, und dem Rathaus. Hier befindet sich auch der Palácio da Cultura, der mit Kunstausstellungen und anderen kulturellen Veranstaltungen zeigt, wie vielfältig die kreolische Kultur ist. In den um liegenden kleinen Gassen kannst du bei einer der vielen Händlerinnen köstliche Minibananen oder süße Papayas kaufen. Das 1997 gegründete Museu zeigt in der Fußgängerzone seine Schätze. Historische Alltagsgegenstände und Schautafeln erzählen vom einstigen Leben auf verschiedenen Inseln. Im Stadtteil Várzea findet Montag bis Samstag der turbulente Gebrauchswarenmarkt sucupira statt. An unzähligen Buden türmen sich Berge von Schuhen neben dem neusten Elektronikspielzeug aus China. Daneben schaukeln Bikinis in allen Regenbogenfarben, am nächsten Stand flattern T-Shirts, Fußballtrikots und Stoffe mit farbenfrohen afrikanischen Mustern fröhlich neben glitzernden Ballkleidern im Wind ... Und flinke Finger flechten (auch europäische) Haare zu kleinen Zöpfchen. Das Nobelviertel Prainha erstreckt sich in westlicher Richtung auf einer Halbinsel. Hier liegen stattliche Diplomatenvillen und Privatanwesen in gepflegten Parks und bilden die Kulisse für elegante Hotels mit Panoramablick auf die Strände Prainha und Quebra Canela.

    • Praia
    • © Samuel Borges Photography, Shutterstock

    Die Hauptstadt Kap Verdes liegt im Südosten Santiagos. Die 130000-Einwohner-Stadt löste 1731 das 15 km entfernte Cidade Velha als Regierungssitz ab, denn sie besaß einen entscheidenden Vorteil: ein 40 m hohes Plateau, das gegen Piraten leicht zu verteidigen war. Von da an ging es mit der Stadt und ihrer Einwohnerzahl stetig bergauf. Zwar machten ihr im Lauf von 400 Jahren mehrmals andere Städte die politische und wirtschaftliche Vorreiterrolle streitig, doch heute ist Praia als Hauptstadt fest etabliert. Besonders stark ist die Konkurrenz mit Mindelo. Der Hafenort auf São Vicente konnte sich in den 150 Jahren seines Bestehens eine starke wirtschaftliche und kulturelle Position erobern, für Praia sind es eher politische und kommerzielle Vorteile, die zum Zug kommen. In Sachen Lebensstil, Kunst und Kultur ist Praia inzwischen ton angebend. Immer noch bildet das Plateau das Zentrum der Stadt. Früher war das 300x500 m große Areal ein Wohngebiet, heute belegen vorwiegend Geschäfte und Büros die Räume der pastellbunten Kolonialhäuser. Für Touristen liegt hier nach wie vor der interessanteste Teil der Stadt. Entdecke die historischen Gebäude und den Gemüsemarkt an der breiten Hauptstraße Avenida Amílcar Cabral, den Hauptplatz Praça de Albuquerque mit der Kirche Nossa Senhora da Graça, wo du dich den sonntäglichen Gottesdienst nicht entgehen lassen solltest, und dem Rathaus. Hier befindet sich auch der Palácio da Cultura, der mit Kunstausstellungen und anderen kulturellen Veranstaltungen zeigt, wie vielfältig die kreolische Kultur ist. In den um liegenden kleinen Gassen kannst du bei einer der vielen Händlerinnen köstliche Minibananen oder süße Papayas kaufen. Das 1997 gegründete Museu zeigt in der Fußgängerzone seine Schätze. Historische Alltagsgegenstände und Schautafeln erzählen vom einstigen Leben auf verschiedenen Inseln. Im Stadtteil Várzea findet Montag bis Samstag der turbulente Gebrauchswarenmarkt sucupira statt. An unzähligen Buden türmen sich Berge von Schuhen neben dem neusten Elektronikspielzeug aus China. Daneben schaukeln Bikinis in allen Regenbogenfarben, am nächsten Stand flattern T-Shirts, Fußballtrikots und Stoffe mit farbenfrohen afrikanischen Mustern fröhlich neben glitzernden Ballkleidern im Wind ... Und flinke Finger flechten (auch europäische) Haare zu kleinen Zöpfchen. Das Nobelviertel Prainha erstreckt sich in westlicher Richtung auf einer Halbinsel. Hier liegen stattliche Diplomatenvillen und Privatanwesen in gepflegten Parks und bilden die Kulisse für elegante Hotels mit Panoramablick auf die Strände Prainha und Quebra Canela.

    • Praia

  • Rui Vaz

    Geographical
    • © Maurice Lesca, Shutterstock

    Das Dorf Rui Vaz (1000 Ew.) liegt 800 m hoch inmitten einer atemberaubenden Berglandschaft. Hier beginnt der Naturpark Pico d'Antónia mit dem antennen geschmückten Monte Xoxa. Unterhalb des Dorfs führt ein kleiner, steiler Pfad rund 400 Höhenmeter bergab nach São Jorge dos Orgãos mit der landwirtschaftliche Versuchsanstalt der Kapverden, die auch einen kleinen Botanischen Garten unterhält.

    • Rui Vaz
    • © Maurice Lesca, Shutterstock

    Das Dorf Rui Vaz (1000 Ew.) liegt 800 m hoch inmitten einer atemberaubenden Berglandschaft. Hier beginnt der Naturpark Pico d'Antónia mit dem antennen geschmückten Monte Xoxa. Unterhalb des Dorfs führt ein kleiner, steiler Pfad rund 400 Höhenmeter bergab nach São Jorge dos Orgãos mit der landwirtschaftliche Versuchsanstalt der Kapverden, die auch einen kleinen Botanischen Garten unterhält.

    • Rui Vaz

  • Serra Malagueta

    Landschaftliche Highlights
    • © Samuel Borges Photography, Shutterstock

    Im Norden liegt die Serra Malagueta. Die mehr als 1000 m hohen Berge trennten bis in die 1980er-Jahre Tarrafal vom Rest der Insel, dann erst wurde eine Straße durch das schroffe Gebirge gebaut. Die Serra Malagueta ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Auf 774 ha wurden 26 Arten nur hier vorkommender (endemischer) Pflanzen gezählt, bedrohte Reptilien und Vögel finden hier Unterschlupf.Die bekannteste endemische Vogelart ist der Kapverdische Eisvogel. Im Gebäude der Parkverwaltung verkauft ein kleiner Laden Original-Panos und anderes authentisches kapverdisches Kunsthandwerk. Auch Broschüren (auf Englisch und Portugiesisch) mit Informationen über den Naturpark sind zu haben, es gibt ein WC und eine kleine Snackbar.

    • Santiago
    • © Samuel Borges Photography, Shutterstock

    Im Norden liegt die Serra Malagueta. Die mehr als 1000 m hohen Berge trennten bis in die 1980er-Jahre Tarrafal vom Rest der Insel, dann erst wurde eine Straße durch das schroffe Gebirge gebaut. Die Serra Malagueta ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Auf 774 ha wurden 26 Arten nur hier vorkommender (endemischer) Pflanzen gezählt, bedrohte Reptilien und Vögel finden hier Unterschlupf.Die bekannteste endemische Vogelart ist der Kapverdische Eisvogel. Im Gebäude der Parkverwaltung verkauft ein kleiner Laden Original-Panos und anderes authentisches kapverdisches Kunsthandwerk. Auch Broschüren (auf Englisch und Portugiesisch) mit Informationen über den Naturpark sind zu haben, es gibt ein WC und eine kleine Snackbar.

    • Santiago

  • Alto Mira

    Restaurants
    • Fischgerichte

    Der peixe do dia (Fisch des Tages) ist immer frisch und wie die Steinofenpizza ein Genuss. Der u. a. mit Bildern der rabelados dekorierte Innenhof hat eine ebenso freundliche Ausstrahlung wie die Damen vom Service.

    Der peixe do dia (Fisch des Tages) ist immer frisch und wie die Steinofenpizza ein Genuss. Der u. a. mit Bildern der rabelados dekorierte Innenhof hat eine ebenso freundliche Ausstrahlung wie die Damen vom Service.


  • Restaurante Penedinho

    Restaurants
    • regional

    Hier essen die Einheimischen. Der Meerblick ist derselbe wie im Lokal nebenan, das Essen, z. B. frittierte Muräne, aber nur halb so teuer und ebenso lecker.

    Hier essen die Einheimischen. Der Meerblick ist derselbe wie im Lokal nebenan, das Essen, z. B. frittierte Muräne, aber nur halb so teuer und ebenso lecker.


  • Praia do Tarrafal

    Strände
    • © Alexandra Duarte, Shutterstock

    Der schönste Strand der Insel: eine windgeschütze Bucht mit feinem Sand, Schatten unter Palmen und noch echtem Fischerleben. Nicht verpassen, wenn diese mittags mit ihrem Fang zurückkommen!

    • Tarrafal
    • © Alexandra Duarte, Shutterstock

    Der schönste Strand der Insel: eine windgeschütze Bucht mit feinem Sand, Schatten unter Palmen und noch echtem Fischerleben. Nicht verpassen, wenn diese mittags mit ihrem Fang zurückkommen!

    • Tarrafal

  • Prainha

    Strände

    Die beiden Badestrände von Praia liegen rechts und links der Landzunge Ponta Temerosa, wo der Leuchtturm steht. Schützende Felsen ragen in den eisblauen Ozean, heller, feiner Sand kitzelt die Füße ...Kein Wunder, dass hier am Wochenende jede Menge los ist.

    • Praia

    Die beiden Badestrände von Praia liegen rechts und links der Landzunge Ponta Temerosa, wo der Leuchtturm steht. Schützende Felsen ragen in den eisblauen Ozean, heller, feiner Sand kitzelt die Füße ...Kein Wunder, dass hier am Wochenende jede Menge los ist.

    • Praia

  • Quebra Canela

    Strände
    • © Samuel Borges Photography, Shutterstock

    Die beiden Badestrände von Praia liegen rechts und links der Landzunge Ponta Temerosa, wo der Leuchtturm steht. Schützende Felsen ragen in den eisblauen Ozean, heller, feiner Sand kitzelt die Füße ...Kein Wunder, dass hier am Wochenende jede Menge los ist.

    • Praia
    • © Samuel Borges Photography, Shutterstock

    Die beiden Badestrände von Praia liegen rechts und links der Landzunge Ponta Temerosa, wo der Leuchtturm steht. Schützende Felsen ragen in den eisblauen Ozean, heller, feiner Sand kitzelt die Füße ...Kein Wunder, dass hier am Wochenende jede Menge los ist.

    • Praia

  • Quintal da Música

    Restaurants
    • international

    Da musst du hin! Berühmt ist das Restaurant für die unvergesslichen Auftritte bekannter Musiker, doch auch der Koch ist ein Künstler. Jeden Abend unterhält dich Livemusik, dienstags schwingen Batuco-Tänzerinnen die Hüften dazu.

    • Av. Amílcar Cabral 70, 7600 Praia

    Da musst du hin! Berühmt ist das Restaurant für die unvergesslichen Auftritte bekannter Musiker, doch auch der Koch ist ein Künstler. Jeden Abend unterhält dich Livemusik, dienstags schwingen Batuco-Tänzerinnen die Hüften dazu.

    • Av. Amílcar Cabral 70, 7600 Praia

  • Linha d'Água

    Restaurants
    • international

    Essen und chillen bei Meeresrauschen: Direkt am kleinen, versteckten Prainha-Strand gegenüber dem Oasis Atlântico Praiamar Hotel. Auf der Tageskarte stehen ein Fisch- und ein Fleischgericht.

    • Praia

    Essen und chillen bei Meeresrauschen: Direkt am kleinen, versteckten Prainha-Strand gegenüber dem Oasis Atlântico Praiamar Hotel. Auf der Tageskarte stehen ein Fisch- und ein Fleischgericht.

    • Praia

  • Kaza Branka

    Bars

    Eine wilde Mischung: Kneipe, Restaurant, Nightclub. . .vor allem das Letzte ist es, was die coolen Jungs und Mädels aus der ganzen Gegend hierherlockt, denn die Adresse liegt im hippen Viertel Palmarejo. Das Publikum ist mindestens genauso hip und sorgt für eine ausgelassene, gute Stimmung. Manchmal schon mittags, ganz sicher aber nachts um drei.

    • Praia

    Eine wilde Mischung: Kneipe, Restaurant, Nightclub. . .vor allem das Letzte ist es, was die coolen Jungs und Mädels aus der ganzen Gegend hierherlockt, denn die Adresse liegt im hippen Viertel Palmarejo. Das Publikum ist mindestens genauso hip und sorgt für eine ausgelassene, gute Stimmung. Manchmal schon mittags, ganz sicher aber nachts um drei.

    • Praia

  • Sucupira

    Märkte und Flohmärkte

    Gleich unterhalb des Platô findest du den Markt Sucupira (Mo–Sa). An unzähligen Buden türmen sich Berge von Schuhen, Kosmetik, Kleidung, Elektronikspielzeug aus China und, und, und: Shopping im Cabo-Verde-Style.

    • Sucupira, Praia

    Gleich unterhalb des Platô findest du den Markt Sucupira (Mo–Sa). An unzähligen Buden türmen sich Berge von Schuhen, Kosmetik, Kleidung, Elektronikspielzeug aus China und, und, und: Shopping im Cabo-Verde-Style.

    • Sucupira, Praia

  • Punto d'Incontro

    Restaurants
    • italienisch

    Die Pizzeria Punto d'Incontro befindet sich im Zentrum von Praia. Hier findet man eine große Auswahl an Pizza, Nudelgerichten, Salaten, typisch italienischen Vorspeisen und Nachspeisen sowie Fisch- und Fleischgerichte.

    • Avenida Cidade de Lisboa, 7600 Praia
    • +238 261 70 90
    • contact@puntodincontro.cv

    Die Pizzeria Punto d'Incontro befindet sich im Zentrum von Praia. Hier findet man eine große Auswahl an Pizza, Nudelgerichten, Salaten, typisch italienischen Vorspeisen und Nachspeisen sowie Fisch- und Fleischgerichte.

    • Avenida Cidade de Lisboa, 7600 Praia
    • +238 261 70 90
    • contact@puntodincontro.cv

MARCO POLO Reiseführer
Kapverdische Inseln

Buch, 8. Auflage · 17.95 €

Wo Afrika auf Europa trifft: Mit dem MARCO POLO Reiseführer zu den Kapverdischen Inseln Strände und Wüsten, Berge und Wälder: Die Kapverdischen Inseln sind an Abwechslungsreichtum kaum zu überbieten. Mit deinem MARCO POLO Reiseführer im Gepäck verpasst du keins der zahlreichen Highlights der Region und bist perfekt organisiert – vor, während und nach deinem Traumurlaub!

  • Das Beste zuerst: die MARCO POLO Top-Highlights und die MARCO POLO Bucketlist für die unvergesslichen Urlaubserlebnisse

  • Der Urlaubsplaner für den passenden Einstieg und sprechende Karten mit Tipps und Reisehacks für jede Region

  • MARCO POLO Best Of Tipps: konkrete Ideen für einen nachhaltigen Urlaub, typische Urlaubserlebnisse, die Reise mit Kindern und kleines Budget

  • Essen, Shopping, Sport: Stell dir mit den MARCO POLO Insider-Tipps das Programm zusammen, auf das du Lust hast

  • Erkundungstouren zu den spannendsten Stadtvierteln und Ausflugszielen – schnell und unkompliziert, inklusive Stadtplan zum Ausklappen

  • Marco Polo Erlebnistouren: Ausflüge für Neugierige, Genießer, und für Familien – mit Karte oder App!

Lass dich von der Lebenslust auf den Kapverdischen Inseln inspirieren!

Nimm dir Zeit, die vielen Facetten der Kapverdischen Inseln zu erkunden – die Insider-Tipps und Erlebnistouren in deinem MARCO POLO Reiseführer helfen dir dabei. Mische dich unter die Einheimischen, lausche, wenn jemand seine Gitarre hervorholt oder schau zu, wie sich die Männer beim Oril-Spiel am Straßenrand gegenseitig die Steine abluchsen. Lass dir eine traditionelle Cachupa schmecken und spüle stilecht mit einem Zuckerrohrschnaps nach. Oder tanze bis spät in die Nacht auf dem Vulkan und zähle dann die Sterne am Himmel über der Chã das Caldeiras. Egal, wie du dein Reiseziel am liebsten kennenlernst – mit dem MARCO POLO Reiseführer erlebst du die Kapverdischen Inseln von ihrer schönsten Seite!

ERLEBE LOS!

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