
Reiseführer Chile - Der Norden

Ist erwähnt in Reiseführer:
- Reiseführer
- Südamerika
- Chile
- Chile - Der NordenSehenswertes & Restaurants
Sanddünen, sonnenverbrannte Erde, Andenlagunen, grüne Wüstenoasen, schneebedeckte Vulkane – es sind die Gegensätze, die die Landschaft im Norden einzigartig machen. Neben der Atacamawüste findest du hier schöne Strände und wolkenlose Nächte, die das Sternegucken zum Erlebnis machen.
Trotz der Trockenheit ist die Wüste lebendig: Lamas und Flamingos tummeln sich an Salzseen und Lagunen, und seit 10 000 Jahren ist die Region von Menschen besiedelt. Nach dem Winterregen (Sept./ Okt.) blüht die Wüste – das Phänomen des desierto florido lässt sich am besten zwischen Copiapó und La Serena beobachten. Die indigenen Bewohner der Wüste wurden im 15.Jh. erst von den Inka, dann von den Spaniern unterworfen. Sie begehrten die Rohstoffe der Wüste, in der neben Gold und Silber auch Kupfer, Salpeter und Lithium schlummern. Der Bergbau ist bis heute die Basis der chilenischen Exportwirtschaft. Der hohe Wasserverbrauch bereitet jedoch der Umwelt und der indigenen Bevölkerung massive Probleme.
Chile - Der Norden Sehenswertes & Restaurants

















Landschaftliche Highlights
Landschaftliche Highlights
Touristenattraktionen
Botanische Gärten & Parks
Geographical
Kulturzentren
Restaurants
Architektonische Highlights
Museen
Isla Damas
Landschaftliche Highlights © Jess Kraft, Shutterstock
Großtümmler zeigen neben dem Boot ihre Sprungkünste, vom Ufer schauen Pinguine neugierig zu: Das Naturschutzgebiet Pingüino de Humboldt vor der Felsenküste 120 Straßenkilometer nördlich von La Serena bietet die Gelegenheit, seltene Meerestiere in ihrer natürlichen Umgebung zu erleben - mit etwas Glück sogar Buckelwale! Am einfachsten per organisierter Tagestour ab La Serena.
- Isla Damas
© Jess Kraft, Shutterstock
Großtümmler zeigen neben dem Boot ihre Sprungkünste, vom Ufer schauen Pinguine neugierig zu: Das Naturschutzgebiet Pingüino de Humboldt vor der Felsenküste 120 Straßenkilometer nördlich von La Serena bietet die Gelegenheit, seltene Meerestiere in ihrer natürlichen Umgebung zu erleben - mit etwas Glück sogar Buckelwale! Am einfachsten per organisierter Tagestour ab La Serena.
- Isla Damas
Valle Del Elqui
Touristenattraktionen © urosr, Shutterstock
Geduckte Lehmziegelhäuser in Ocker und Rot, spitze Kirchtürme zwischen Papayaplantagen, Weinfelder, die an den Kakteenhängen nach oben drängen, ringsum kahle Wüstenberge: Im Valle del Elqui wird wie im Bilderbuch illustriert, wie Menschen seit Jahrtausenden versucht haben, sich in der Wüste zu behaupten. Das Elqui-Tal wurde bereits in vorchristlicher Zeit von den Diaguita besiedelt, die ein effizientes Anbausystem mit Terrassen und Bewässerungskanälen entwickelten. Erhalten sind ihre schönen Keramikarbeiten, die man u. a. im Archäologischen Museum in La Serena bewundern kann. In Montegrande liegt das Grab von Gabriela Mistral (1889-1957), der mit dem Nobelpreis gekrönten Dichterin, die ihr Heimattal in Poesie gegossen hat. Geboren wurde sie in Vicuña, dem Hauptort des Tals (km 62). Ihr Geburtshaus ist heute Museum. Wenige Meter weiter bietet die Casa Madariaga, ein original erhaltener Familiensitz im Kolonialstil, Einblick in die Lebensweise im 19.Jh. Seinen Ruhm verdankt das Valle del Elqui allerdings eher handfesten Genüssen: Die hier angebauten Trauben werden zu Pisco gebrannt, dem chilenischen Nationalschnaps. Mehrere Destillerien im Tal stehen Besuchern offen; z. B. Fundo Los Nichos, die älteste Brennerei (gegründet 1868), 4 km südlich von Pisco Elqui. Von Montegrande führt das geheimnisvolle Valle de Cochiguaz ab, ein Tal, in dem sich zahlreiche Esoteriker, Sonnenanbeter und UFO-Gläubige niedergelassen haben. Wer die Ankunft einer fliegenden Untertasse abwarten will, dem steht im schmucken Pisco Elqui eine breite Auswahl an Unterkünften zur Verfügung, viele mit Pool, Restaurant und spirituellen oder Wellness-Angeboten; so das gepflegte Bungalowhotel El Tesoro de Elqui mit schönem Garten und erstklassiger Küche oder die originellen Kuppelzelte des „Astrohotels“ Elqui Domos mit eigenen Teleskopen.
- Valle de Elqui, La Serena
© urosr, Shutterstock
Geduckte Lehmziegelhäuser in Ocker und Rot, spitze Kirchtürme zwischen Papayaplantagen, Weinfelder, die an den Kakteenhängen nach oben drängen, ringsum kahle Wüstenberge: Im Valle del Elqui wird wie im Bilderbuch illustriert, wie Menschen seit Jahrtausenden versucht haben, sich in der Wüste zu behaupten. Das Elqui-Tal wurde bereits in vorchristlicher Zeit von den Diaguita besiedelt, die ein effizientes Anbausystem mit Terrassen und Bewässerungskanälen entwickelten. Erhalten sind ihre schönen Keramikarbeiten, die man u. a. im Archäologischen Museum in La Serena bewundern kann. In Montegrande liegt das Grab von Gabriela Mistral (1889-1957), der mit dem Nobelpreis gekrönten Dichterin, die ihr Heimattal in Poesie gegossen hat. Geboren wurde sie in Vicuña, dem Hauptort des Tals (km 62). Ihr Geburtshaus ist heute Museum. Wenige Meter weiter bietet die Casa Madariaga, ein original erhaltener Familiensitz im Kolonialstil, Einblick in die Lebensweise im 19.Jh. Seinen Ruhm verdankt das Valle del Elqui allerdings eher handfesten Genüssen: Die hier angebauten Trauben werden zu Pisco gebrannt, dem chilenischen Nationalschnaps. Mehrere Destillerien im Tal stehen Besuchern offen; z. B. Fundo Los Nichos, die älteste Brennerei (gegründet 1868), 4 km südlich von Pisco Elqui. Von Montegrande führt das geheimnisvolle Valle de Cochiguaz ab, ein Tal, in dem sich zahlreiche Esoteriker, Sonnenanbeter und UFO-Gläubige niedergelassen haben. Wer die Ankunft einer fliegenden Untertasse abwarten will, dem steht im schmucken Pisco Elqui eine breite Auswahl an Unterkünften zur Verfügung, viele mit Pool, Restaurant und spirituellen oder Wellness-Angeboten; so das gepflegte Bungalowhotel El Tesoro de Elqui mit schönem Garten und erstklassiger Küche oder die originellen Kuppelzelte des „Astrohotels“ Elqui Domos mit eigenen Teleskopen.
- Valle de Elqui, La Serena
Valle de la Luna
Landschaftliche Highlights © Damian Gil, Shutterstock
Die Kulisse der in allen Farben schillernden Nadelspitzen und Salzberge könnte jederzeit für einen surrealen Sciencefictionfilm herhalten. Das „Mondtal“ mit seinen bizarren, in der Abendsonne rot glühenden Sand- und Felsformationen trägt seinen Namen mit vollem Recht. Nur 15 km von San Pedro entfernt, lässt es sich bequem am späten Nachmittag per Kleinbustour und - sportliche Fitness vorausgesetzt - noch besser per Mountainbike besuchen.
- San Pedro de Atacama
- http://chile.travel/
© Damian Gil, Shutterstock
Die Kulisse der in allen Farben schillernden Nadelspitzen und Salzberge könnte jederzeit für einen surrealen Sciencefictionfilm herhalten. Das „Mondtal“ mit seinen bizarren, in der Abendsonne rot glühenden Sand- und Felsformationen trägt seinen Namen mit vollem Recht. Nur 15 km von San Pedro entfernt, lässt es sich bequem am späten Nachmittag per Kleinbustour und - sportliche Fitness vorausgesetzt - noch besser per Mountainbike besuchen.
- San Pedro de Atacama
- http://chile.travel/
Tatio-Geysire
Landschaftliche Highlights © Olga Danylenko, Shutterstock
Sie speien inmitten einer unwirklichen Vulkanlandschaft auf 4300 m Höhe pünktlich zum Sonnenaufgang ihre heißen Dämpfe aus. Früh aufstehen ist angesagt: Die Anfahrt auf Sand- und Schotterpisten (am einfachsten per organisierter Tour) dauert 3-4 Stunden. Winterkleidung anlegen, es herrscht hier Eiseskälte! Die vergisst man aber schnell angesichts der zischenden Dampffontänen in der von Andenriesen umstandenen Hochsteppe.
- Géisers del Tatio, Calama
- http://chile.travel/
© Olga Danylenko, Shutterstock
Sie speien inmitten einer unwirklichen Vulkanlandschaft auf 4300 m Höhe pünktlich zum Sonnenaufgang ihre heißen Dämpfe aus. Früh aufstehen ist angesagt: Die Anfahrt auf Sand- und Schotterpisten (am einfachsten per organisierter Tour) dauert 3-4 Stunden. Winterkleidung anlegen, es herrscht hier Eiseskälte! Die vergisst man aber schnell angesichts der zischenden Dampffontänen in der von Andenriesen umstandenen Hochsteppe.
- Géisers del Tatio, Calama
- http://chile.travel/
Very Large Telescope
Touristenattraktionen © MAV Drone, Shutterstock
Very Large Telescope (VLT) ist geradezu ein bescheidener Name für die geballte Hochtechnologie, die von dem 2600 m hohen Wüstenberg Cerro Paranal 130 km südlich von Antofagasta Besitz ergriffen hat. Die Anlage schaltet vier Hohlspiegel von je 8,20 m Durchmesser und drei Hilfsteleskope zum weltweit leistungsfähigsten Observatorium zusammen. Gesteuert aus der Zentrale der europäischen Astronomie-Organisation ESO in Garching bei München, erlaubt es einen tiefen Ein- bzw. Rückblick ins Universum - bis kurz nach dem Urknall. Wer Paranal besuchen will, muss sich rechtzeitig anmelden: Die geführten Besichtigungen haben begrenzte Kapazität, die Anfahrt muss selbst organisiert werden. Reservierungen nur online unter www.eso.org.
- Antofagasta
- http://www.eso.org/
- +56 55 243 5100
© MAV Drone, Shutterstock
Very Large Telescope (VLT) ist geradezu ein bescheidener Name für die geballte Hochtechnologie, die von dem 2600 m hohen Wüstenberg Cerro Paranal 130 km südlich von Antofagasta Besitz ergriffen hat. Die Anlage schaltet vier Hohlspiegel von je 8,20 m Durchmesser und drei Hilfsteleskope zum weltweit leistungsfähigsten Observatorium zusammen. Gesteuert aus der Zentrale der europäischen Astronomie-Organisation ESO in Garching bei München, erlaubt es einen tiefen Ein- bzw. Rückblick ins Universum - bis kurz nach dem Urknall. Wer Paranal besuchen will, muss sich rechtzeitig anmelden: Die geführten Besichtigungen haben begrenzte Kapazität, die Anfahrt muss selbst organisiert werden. Reservierungen nur online unter www.eso.org.
- Antofagasta
- http://www.eso.org/
- +56 55 243 5100
Salpetermine Chacabuco
Landschaftliche HighlightsSilbern gleißt die „Pampa des toten Indianers“ unter der sengenden Mittagssonne. Plötzlich ragen Wassertürme, Schornsteine und Abraumhalden aus dem Nichts. Der Wind rüttelt an den Wellblechschuppen und bläst Staub über die Gräber mit den schiefen eisernen Kreuzen. Oficina Salitrera Chacabuco: In dieser Stadt hausten einmal 4000 Menschen. Jetzt wird sie nur noch von einem einsamen Wärter bewacht. Chacabuco steht unter Denkmalschutz; das ist unter anderem dem Goethe-Institut zu danken. Einst war diese Oficina eine moderne Salpetermine mit Stadtpark, Theater, Kirchen und Kantinen, spartanischen Arbeiterquartieren und den Villen der Direktoren. Die Turbinen, Pumpen, Kompressoren und Kessel der Raffinerie liegen als Gekröse im Schutt, die Gleise der Verladestation führen ins Niemandsland. Chacabuco gleicht einer verlassenen Wild-West-Kulisse. Als der Abbau nicht mehr lohnte, versank die Anlage in einen Dornröschenschlaf, aus dem sie erst die Militärdiktatur unsanft weckte: Sie richtete hier ein Gefangenenlager ein. Chacabuco liegt nur wenige Hundert Meter von der Gabelung der Nationalstraßen 5 (Panamericana) und 25 (nach Calama) entfernt. Besichtigung (ohne Führung) Wasser und Sonnenschutz nicht vergessen!
- Antofagasta
Silbern gleißt die „Pampa des toten Indianers“ unter der sengenden Mittagssonne. Plötzlich ragen Wassertürme, Schornsteine und Abraumhalden aus dem Nichts. Der Wind rüttelt an den Wellblechschuppen und bläst Staub über die Gräber mit den schiefen eisernen Kreuzen. Oficina Salitrera Chacabuco: In dieser Stadt hausten einmal 4000 Menschen. Jetzt wird sie nur noch von einem einsamen Wärter bewacht. Chacabuco steht unter Denkmalschutz; das ist unter anderem dem Goethe-Institut zu danken. Einst war diese Oficina eine moderne Salpetermine mit Stadtpark, Theater, Kirchen und Kantinen, spartanischen Arbeiterquartieren und den Villen der Direktoren. Die Turbinen, Pumpen, Kompressoren und Kessel der Raffinerie liegen als Gekröse im Schutt, die Gleise der Verladestation führen ins Niemandsland. Chacabuco gleicht einer verlassenen Wild-West-Kulisse. Als der Abbau nicht mehr lohnte, versank die Anlage in einen Dornröschenschlaf, aus dem sie erst die Militärdiktatur unsanft weckte: Sie richtete hier ein Gefangenenlager ein. Chacabuco liegt nur wenige Hundert Meter von der Gabelung der Nationalstraßen 5 (Panamericana) und 25 (nach Calama) entfernt. Besichtigung (ohne Führung) Wasser und Sonnenschutz nicht vergessen!
- Antofagasta
Nationalpark Lauca
Botanische Gärten & Parks © JeremyRichards, Shutterstock
200 Straßenkilometer und 4500 Höhenmeter liegen zwischen Arica am Pazifikrand und dem Altiplano, jener andinen Hochebene, die sich von Peru und Bolivien weit in den chilenischen Norden hineinzieht. In das Länderdreieck schmiegt sich mit dem Nationalpark Lauca ein Naturschutzgebiet, dessen grandiose Erhabenheit ihresgleichen sucht. Schon der Beginn der Fahrt ist spektakulär; die Piste schraubt sich an Geoglyphen (geheimnisvollen Erdzeichnungen früherer Kulturen) und gigantischen Schutthängen vorbei durch das Lluta-Tal. Nach 140 km ist Putre erreicht, ein prähispanischer Ort mit hübschen Steinhäusern im Kolonialstil und einer Kirche aus dem 17.Jh. Der friedliche Ort auf 3500 m Höhe zu Füßen des imposanten Massivs der Nevados de Putre (5825 m) wird von den sonnengegerbten Gesichtern seiner Aymara-Bewohner geprägt. Kleine Wanderungen führen durch Kakteenschluchten zu alten Felszeichnungen, auch das rustikale Thermalbad Jurasi lohnt den Besuch. In Putre gibt es für die Nacht ein paar schlichte Pensionen und die gastliche, gepflegte Terrace Lodge. Oberhalb von Putre beginnt der Nationalpark Lauca. Von ewigem Schnee bedeckte Sechstausender, darunter die majestätischen Vulkane Parinacota (6342 m) und Pomerape (6282 m), spiegeln sich im Lago Chungará, mit 4570 m einer der höchstgelegenen Seen der Erde, an dessen Ufern sich Nandus, Flamingos und weitere 130 Vogelarten tummeln. Lamas weiden die Moose und Flechten ab, die scheuen Vikunjas sind selten zu sehen. Agenturen in Arica bieten die Fahrt zum Lago Chungará und zu dem pittoresken Andendorf Parinacota als Tagestour an: ein Höhenschock! Nimm dir lieber mehr Zeit und passe dich mit mindestens einer Übernachtung in Putre allmählich an die dünne Luft an.
- Chucuyo
- http://www.conaf.cl/
- +56 58 258 5704
© JeremyRichards, Shutterstock
200 Straßenkilometer und 4500 Höhenmeter liegen zwischen Arica am Pazifikrand und dem Altiplano, jener andinen Hochebene, die sich von Peru und Bolivien weit in den chilenischen Norden hineinzieht. In das Länderdreieck schmiegt sich mit dem Nationalpark Lauca ein Naturschutzgebiet, dessen grandiose Erhabenheit ihresgleichen sucht. Schon der Beginn der Fahrt ist spektakulär; die Piste schraubt sich an Geoglyphen (geheimnisvollen Erdzeichnungen früherer Kulturen) und gigantischen Schutthängen vorbei durch das Lluta-Tal. Nach 140 km ist Putre erreicht, ein prähispanischer Ort mit hübschen Steinhäusern im Kolonialstil und einer Kirche aus dem 17.Jh. Der friedliche Ort auf 3500 m Höhe zu Füßen des imposanten Massivs der Nevados de Putre (5825 m) wird von den sonnengegerbten Gesichtern seiner Aymara-Bewohner geprägt. Kleine Wanderungen führen durch Kakteenschluchten zu alten Felszeichnungen, auch das rustikale Thermalbad Jurasi lohnt den Besuch. In Putre gibt es für die Nacht ein paar schlichte Pensionen und die gastliche, gepflegte Terrace Lodge. Oberhalb von Putre beginnt der Nationalpark Lauca. Von ewigem Schnee bedeckte Sechstausender, darunter die majestätischen Vulkane Parinacota (6342 m) und Pomerape (6282 m), spiegeln sich im Lago Chungará, mit 4570 m einer der höchstgelegenen Seen der Erde, an dessen Ufern sich Nandus, Flamingos und weitere 130 Vogelarten tummeln. Lamas weiden die Moose und Flechten ab, die scheuen Vikunjas sind selten zu sehen. Agenturen in Arica bieten die Fahrt zum Lago Chungará und zu dem pittoresken Andendorf Parinacota als Tagestour an: ein Höhenschock! Nimm dir lieber mehr Zeit und passe dich mit mindestens einer Übernachtung in Putre allmählich an die dünne Luft an.
- Chucuyo
- http://www.conaf.cl/
- +56 58 258 5704
Chuquicamata, Codelco Ne
Landschaftliche Highlights © sunsinger, Shutterstock
4,3 km lang, 3 km breit und 825 m tief: 10 km nördl. von Calama klafft das größte Loch der Welt: der Tagebau Chuquicamata, von den Kumpeln liebevoll „Chuqui“ genannt. Von seiner Talsohle karren Mammut-Kipplader mit 3 m hohen Rädern das Mineral zur Schmelze, ringsum wachsen die Abraumhalden. Die Bergarbeitersiedlung neben der Kupfermine ist eine Geisterstadt, da alle Einwohner wegen der Umweltbelastung nach Calama umgesiedelt wurden.
- Chuquicamata
- http://www.codelco.com/
© sunsinger, Shutterstock
4,3 km lang, 3 km breit und 825 m tief: 10 km nördl. von Calama klafft das größte Loch der Welt: der Tagebau Chuquicamata, von den Kumpeln liebevoll „Chuqui“ genannt. Von seiner Talsohle karren Mammut-Kipplader mit 3 m hohen Rädern das Mineral zur Schmelze, ringsum wachsen die Abraumhalden. Die Bergarbeitersiedlung neben der Kupfermine ist eine Geisterstadt, da alle Einwohner wegen der Umweltbelastung nach Calama umgesiedelt wurden.
- Chuquicamata
- http://www.codelco.com/
Arica
Geographical © Adwo, Shutterstock
In Arica, auch „Stadt des ewigen Frühlings“ genannt, ist es das ganze Jahr über angenehm warm. Chiles nördlichste Stadt (175 000 Ew.) liegt nur 18 km von der Grenze zu Peru entfernt.
© Adwo, Shutterstock
In Arica, auch „Stadt des ewigen Frühlings“ genannt, ist es das ganze Jahr über angenehm warm. Chiles nördlichste Stadt (175 000 Ew.) liegt nur 18 km von der Grenze zu Peru entfernt.
Caldera
Geographical © MAV Drone, Shutterstock
In der 72 km von Copiapó entfernten Hafenstadt (14 000 Ew.) sind noch die Zweckbauten (u. a. der Bahnhof, heute Museum) des einstigen Silberbooms zu besichtigen. Außerdem kannst du im benachbarten Badeort Bahía Inglesa ein Bad im Pazifik nehmen. Die Playa Las Machas, die sich südlich vom Ortskern kilometerweit anschließt, wartet mit feinem, weißem Sand auf. Das Wasser der flachen Buchten schimmert türkis, Karibikflair kommt auf - bis man den Fuß in den kühlen Ozean taucht ... Zahlreiche Pensionen für die Sommerfrische stehen bereit. Empfehlenswert ist das Apart-Hotel Rocas de Bahía gegenüber vom Strand und mit kleinem Pool.
- Caldera
- http://www.caldera.cl/
© MAV Drone, Shutterstock
In der 72 km von Copiapó entfernten Hafenstadt (14 000 Ew.) sind noch die Zweckbauten (u. a. der Bahnhof, heute Museum) des einstigen Silberbooms zu besichtigen. Außerdem kannst du im benachbarten Badeort Bahía Inglesa ein Bad im Pazifik nehmen. Die Playa Las Machas, die sich südlich vom Ortskern kilometerweit anschließt, wartet mit feinem, weißem Sand auf. Das Wasser der flachen Buchten schimmert türkis, Karibikflair kommt auf - bis man den Fuß in den kühlen Ozean taucht ... Zahlreiche Pensionen für die Sommerfrische stehen bereit. Empfehlenswert ist das Apart-Hotel Rocas de Bahía gegenüber vom Strand und mit kleinem Pool.
- Caldera
- http://www.caldera.cl/
Humberstone and Santa Laura Saltpeter Works
Touristenattraktionen © Marisa Estivill, Shutterstock
Die beiden verfallenen Geisterstädte aus der Salpeterzeit sind heute nur noch (eindrucksvoller!) Industrieschrott in der Wüste. Die Häuser der Ingenieure stehen noch so da, als seien sie eben gerade und nicht schon vor 50 Jahren verlassen worden.
- km 47 A-16, Pozo Almonte
- http://www.museodelsalitre.cl/
- +56 57 276 0626
© Marisa Estivill, Shutterstock
Die beiden verfallenen Geisterstädte aus der Salpeterzeit sind heute nur noch (eindrucksvoller!) Industrieschrott in der Wüste. Die Häuser der Ingenieure stehen noch so da, als seien sie eben gerade und nicht schon vor 50 Jahren verlassen worden.
- km 47 A-16, Pozo Almonte
- http://www.museodelsalitre.cl/
- +56 57 276 0626
Pica
Geographical © Jose Arcos Aguilar, Shutterstock
Wer schon immer mal eine richtige Wüstenoase sehen wollte, ist in Pica goldrichtig: Mitten in der Einöde, 110 km von Iquique, gedeihen tropische Früchte wie Mangos, Guaven und Maracujas, aus denen leckere Säfte frisch gepresst werden. Berühmt wurde der Ort freilich wegen der kleinen, kräftigen Pica-Limetten, die dem Nationaldrink Pisco sour den würzigen Geschmack verleihen. Es gibt eine kleine Kirche, einfache Restaurants und angenehm lauwarme Thermalbecken in Felsengrotten.
© Jose Arcos Aguilar, Shutterstock
Wer schon immer mal eine richtige Wüstenoase sehen wollte, ist in Pica goldrichtig: Mitten in der Einöde, 110 km von Iquique, gedeihen tropische Früchte wie Mangos, Guaven und Maracujas, aus denen leckere Säfte frisch gepresst werden. Berühmt wurde der Ort freilich wegen der kleinen, kräftigen Pica-Limetten, die dem Nationaldrink Pisco sour den würzigen Geschmack verleihen. Es gibt eine kleine Kirche, einfache Restaurants und angenehm lauwarme Thermalbecken in Felsengrotten.
Peñuelas Norte
TouristenattraktionenDer Fischerhafen liegt auf halber Strecke nach Coquimbo und bietet eine ganze Reihe uriger Fisch- und Muschellokale. Hier essen die Einheimischen - danach geht’s zur Siesta an den Strand.
- Peñuelas Norte, La Serena
Der Fischerhafen liegt auf halber Strecke nach Coquimbo und bietet eine ganze Reihe uriger Fisch- und Muschellokale. Hier essen die Einheimischen - danach geht’s zur Siesta an den Strand.
- Peñuelas Norte, La Serena
Pukará de Quitor
Touristenattraktionen © Vivvi Smak, Shutterstock
3 km nördlich thront über dem Río San Pedro eine z. T. restaurierte Festung aus dem 12.Jh. Hier wurden 1540 die Inka-Verteidiger von berittenen Spaniern überrannt. Schöner Morgenspaziergang!
- San Pedro de Atacama
- http://www.monumentos.gob.cl/
© Vivvi Smak, Shutterstock
3 km nördlich thront über dem Río San Pedro eine z. T. restaurierte Festung aus dem 12.Jh. Hier wurden 1540 die Inka-Verteidiger von berittenen Spaniern überrannt. Schöner Morgenspaziergang!
- San Pedro de Atacama
- http://www.monumentos.gob.cl/
Salar de Atacama
Landschaftliche Highlights © Jess Kraft, Shutterstock
Auf dem endlos scheinenden Salzsee (3000 km2), dessen Nordufer 40 km südlich von San Pedro liegt, haben die Naturkräfte bizarre Salzschollen, -spitzen und -spiegel geschaffen. Die Salzkruste ist durch die Verdunstung zu scharfkantigen Placken aufgeworfen, und ab und zu knackt es wie auf einem zugefrorenen See. Der Besuch wird meist per Halbtagstour ab San Pedro in Kleinbussen organisiert. Unterwegs hält man in der verträumten Siedlung Toconao (Achte auf die Kirche mit ihrer originellen Kaktustür!) und an der Quebrada de Jerez, einer paradiesischen Flussoase. Frage, ob die Laguna Cejar mit auf dem Programm steht: In dem hochgradig salzigen See am Nordrand des Salar kann man wie im Toten Meer reglos auf dem Wasser treiben.
- Salar de Atacama, San Pedro de Atacama
© Jess Kraft, Shutterstock
Auf dem endlos scheinenden Salzsee (3000 km2), dessen Nordufer 40 km südlich von San Pedro liegt, haben die Naturkräfte bizarre Salzschollen, -spitzen und -spiegel geschaffen. Die Salzkruste ist durch die Verdunstung zu scharfkantigen Placken aufgeworfen, und ab und zu knackt es wie auf einem zugefrorenen See. Der Besuch wird meist per Halbtagstour ab San Pedro in Kleinbussen organisiert. Unterwegs hält man in der verträumten Siedlung Toconao (Achte auf die Kirche mit ihrer originellen Kaktustür!) und an der Quebrada de Jerez, einer paradiesischen Flussoase. Frage, ob die Laguna Cejar mit auf dem Programm steht: In dem hochgradig salzigen See am Nordrand des Salar kann man wie im Toten Meer reglos auf dem Wasser treiben.
- Salar de Atacama, San Pedro de Atacama
Huanchaca Cultural Park
Kulturzentren © Mapu Fotografia, Shutterstock
In den imposanten Ruinen einer Silberschmelze des 19.Jhs. am Südrand von Antofagasta entstand diese Anlage mit dem 2010 eingeweihten Museo del Desierto als größter Attraktion. Die Schau spannt den Bogen von Fossilien aus der Urzeit über die Geschichte des Bergbaus bis zu den modernen Teleskopen des Nordens. Highlight ist der Prototyp eines Marsroboters, den die NASA in der Atacamawüste testete.
- Avenida Angamos 1606, Antofagasta
- http://www.ruinasdehuanchaca.cl/
- +56 9 3656 4409
© Mapu Fotografia, Shutterstock
In den imposanten Ruinen einer Silberschmelze des 19.Jhs. am Südrand von Antofagasta entstand diese Anlage mit dem 2010 eingeweihten Museo del Desierto als größter Attraktion. Die Schau spannt den Bogen von Fossilien aus der Urzeit über die Geschichte des Bergbaus bis zu den modernen Teleskopen des Nordens. Highlight ist der Prototyp eines Marsroboters, den die NASA in der Atacamawüste testete.
- Avenida Angamos 1606, Antofagasta
- http://www.ruinasdehuanchaca.cl/
- +56 9 3656 4409
Restaurant Barbacoa
Restaurants- regional
Beliebtes Restaurant an der Uferstraße, mit Fleisch und Fisch vom Grill, preiswerte Mittagsmenüs.
- Avenida Grecia 1222, Antofagasta
- +56 55 293 8224
Beliebtes Restaurant an der Uferstraße, mit Fleisch und Fisch vom Grill, preiswerte Mittagsmenüs.
- Avenida Grecia 1222, Antofagasta
- +56 55 293 8224
Barrio Histórico
GeographicalIm Barrio Histórico, der Altstadt rund um die Plaza Colón und den Hafen, sind alte Verwaltungsgebäude und einige windschiefe Magazine aus der Salpeterzeit zu bewundern. Dazu kommen der Uhrturm (eine Kopie von Londons Big Ben), die Kathedrale von 1917, das alte Zollhaus (Aduana) von 1866 und das interessante Regionalmuseum.
- Barrio Histórico, Antofagasta
Im Barrio Histórico, der Altstadt rund um die Plaza Colón und den Hafen, sind alte Verwaltungsgebäude und einige windschiefe Magazine aus der Salpeterzeit zu bewundern. Dazu kommen der Uhrturm (eine Kopie von Londons Big Ben), die Kathedrale von 1917, das alte Zollhaus (Aduana) von 1866 und das interessante Regionalmuseum.
- Barrio Histórico, Antofagasta
Catedral de San Marcos
Architektonische Highlights © JeremyRichards, Shutterstock
Gustave Eiffel lässt grüßen. Das eiserne neogotische Gotteshaus liegt oberhalb des Hafens und besteht aus Fertigbauteilen der berühmten Pariser Eisenschmiede.
- San Marcos, Arica
© JeremyRichards, Shutterstock
Gustave Eiffel lässt grüßen. Das eiserne neogotische Gotteshaus liegt oberhalb des Hafens und besteht aus Fertigbauteilen der berühmten Pariser Eisenschmiede.
- San Marcos, Arica
MUSEOA Arqueologico San Miguel de Azapa
MuseenDas bedeutendste archäologische Museum in Nordchile liegt 13 km außerhalb im grünen Azapa-Tal. Hier sind die ältesten menschlichen Mumien zu besichtigen, und liebevoll gestaltete Dioramen vermitteln ein anschauliches Bild von der Lebenswelt der ersten Volksstämme in Nordchile. Sammeltaxis zum Museum ab Chacabuco/Lynch.
- Camino Azapa, Arica
- +56 58 220 5555
Das bedeutendste archäologische Museum in Nordchile liegt 13 km außerhalb im grünen Azapa-Tal. Hier sind die ältesten menschlichen Mumien zu besichtigen, und liebevoll gestaltete Dioramen vermitteln ein anschauliches Bild von der Lebenswelt der ersten Volksstämme in Nordchile. Sammeltaxis zum Museum ab Chacabuco/Lynch.
- Camino Azapa, Arica
- +56 58 220 5555
Museum of History and Weapon
MuseenDas Museum liegt auf dem Morro, dem Hausberg von Arica, und dokumentiert die blutige Schlacht im Salpeterkrieg. Der Aufstieg vom Südende der Calle Colón aus lässt sich bequem in etwa 15 Minuten bewältigen.
- Avenida San Martín, Arica
Das Museum liegt auf dem Morro, dem Hausberg von Arica, und dokumentiert die blutige Schlacht im Salpeterkrieg. Der Aufstieg vom Südende der Calle Colón aus lässt sich bequem in etwa 15 Minuten bewältigen.
- Avenida San Martín, Arica
Museo de Sitio Colón 10
MuseenMitten in der Stadt wurden 2004 einige tausendjährige Mumien ausgegraben. Der Fundort wurde zu einem kleinen, Museum umgestaltet.
- Colón 10, Arica
- +56 58 220 5041
Mitten in der Stadt wurden 2004 einige tausendjährige Mumien ausgegraben. Der Fundort wurde zu einem kleinen, Museum umgestaltet.
- Colón 10, Arica
- +56 58 220 5041
Los aleros de 21
Restaurants- Fischgerichte
Vor allem Fisch und Meeresfrüchte kommen hier auf den Teller und natürlich: Empanadas.
- 21 de Mayo 736, Arica
- +56 58 225 4641
Vor allem Fisch und Meeresfrüchte kommen hier auf den Teller und natürlich: Empanadas.
- 21 de Mayo 736, Arica
- +56 58 225 4641
Restaurant Maracuyá
Restaurants- Fischgerichte
Hier kannst du bei frischer Brise Meeresfrüchte genießen; nicht ganz billig.
- San Martín 321, 1001708 Arica
- +56 9 8358 4442
Hier kannst du bei frischer Brise Meeresfrüchte genießen; nicht ganz billig.
- San Martín 321, 1001708 Arica
- +56 9 8358 4442
Rayú Restaurante
Restaurants- südamerikanisch
Ein peruanischer Koch begeistert mit Fleisch- und Meeresgerichten wie gegrilltem Oktopus; an der Playa Chinchorro.
- Ingeniero Raúl Pey Casado 2590, Arica
- +56 58 221 6446
Ein peruanischer Koch begeistert mit Fleisch- und Meeresgerichten wie gegrilltem Oktopus; an der Playa Chinchorro.
- Ingeniero Raúl Pey Casado 2590, Arica
- +56 58 221 6446
Restaurant Alquimia
Restaurants- südamerikanisch
Nettes Ambiente in zentraler Lage, solide Küche, guter Service.
- Pedro León Gallo 1936, Calama
- +56 9 9289 0701
Nettes Ambiente in zentraler Lage, solide Küche, guter Service.
- Pedro León Gallo 1936, Calama
- +56 9 9289 0701
Patagonia Restaurant
Restaurants- regional
Fleisch vom Grill, Fisch und Salate, dazu ein gut sortierter Weinkeller und gehobene Preise.
- Avenida Granaderos 2549, Calama
- http://www.patagonia.com/
- +56 55 234 1628
Fleisch vom Grill, Fisch und Salate, dazu ein gut sortierter Weinkeller und gehobene Preise.
- Avenida Granaderos 2549, Calama
- http://www.patagonia.com/
- +56 55 234 1628
Caspana
Geographical © Alessandro Zappalorto, Shutterstock
Nach einer langen Fahrt (ca. 70 km) durch die graubraune Wüstenlandschaft ist das saftige Grün des Oasendorfes Caspana eine Wohltat für die Augen. Der malerische Ort liegt auf 3300 m Höhe, eingeklemmt in einer Felsenschlucht, die wie eine Miniaturausgabe des Grand Canyons wirkt. Die 500 Bewohner leben in kleinen Steinhäusern und bauen auf Terrassen Gemüse und Blumen an, die sie auf dem Markt in Calama verkaufen. Sehenswert sind der alte Teil des Dorfes, die Kirche und ein kleines Museum. Wer eine kurze Wanderung nicht scheut, kann sich in der Nähe jahrtausendealte Felsgravuren anschauen. Frage im Restaurant des Ortes oder im Laden nach einem ortskundigen Führer. Auf dem Rückweg führt ein kurzer Abstecher zur Laguna Inka-Coya, einem ovalen See mitten in der Wüste, dessen Existenz angesichts fehlender Zuflüsse ebenso mysteriös ist wie das Schicksal einer Inka-Prinzessin, die sich hier aus Liebeskummer mit ihrem Sohn ertränkt haben soll. Schließlich kannst du noch der schön restaurierten Lehmziegelkirche von Chiu Chiu (33 km östlich von Calama) einen Besuch abstatten.
- Caspana
© Alessandro Zappalorto, Shutterstock
Nach einer langen Fahrt (ca. 70 km) durch die graubraune Wüstenlandschaft ist das saftige Grün des Oasendorfes Caspana eine Wohltat für die Augen. Der malerische Ort liegt auf 3300 m Höhe, eingeklemmt in einer Felsenschlucht, die wie eine Miniaturausgabe des Grand Canyons wirkt. Die 500 Bewohner leben in kleinen Steinhäusern und bauen auf Terrassen Gemüse und Blumen an, die sie auf dem Markt in Calama verkaufen. Sehenswert sind der alte Teil des Dorfes, die Kirche und ein kleines Museum. Wer eine kurze Wanderung nicht scheut, kann sich in der Nähe jahrtausendealte Felsgravuren anschauen. Frage im Restaurant des Ortes oder im Laden nach einem ortskundigen Führer. Auf dem Rückweg führt ein kurzer Abstecher zur Laguna Inka-Coya, einem ovalen See mitten in der Wüste, dessen Existenz angesichts fehlender Zuflüsse ebenso mysteriös ist wie das Schicksal einer Inka-Prinzessin, die sich hier aus Liebeskummer mit ihrem Sohn ertränkt haben soll. Schließlich kannst du noch der schön restaurierten Lehmziegelkirche von Chiu Chiu (33 km östlich von Calama) einen Besuch abstatten.
- Caspana
Legado Restaurant
Restaurants- regional
Erlesene Zubereitungen mit Meeresfrüchten, Straußen- und Wildschweinfleisch.
- Bernardo O'Higgins, Copiapó
- +56 52 254 1776
Erlesene Zubereitungen mit Meeresfrüchten, Straußen- und Wildschweinfleisch.
- Bernardo O'Higgins, Copiapó
- +56 52 254 1776
Nevado Tres Cruces National Park
Botanische Gärten & Parks © Mapu Fotografia, Shutterstock
Wer die Hochanden-Landschaften bei Arica oder San Pedro de Atacama verpasst hat, der findet bei Copiapó Ersatz. In einer langen Tagestour (Gesamtstrecke von Copiapó hin und zurück ca. 530 km!) mit einem geländegängigen Fahrzeug kann man den Parque Nacional Nevado Tres Cruces erkunden, eine wilde, menschenleere Weite auf über 4000 m Höhe, in der nur Flamingos, Guanakos und Wüstenfüchse leben. Der Blick schweift über flirrende Salzebenen und türkisfarbene Bergseen hinweg auf das Spalier imposanter Fünf- und Sechstausender, darunter der Ojos del Salado, mit 6893 m Chiles höchster Berg.
- Copiapó
- http://www.conaf.cl/
- +56 52 221 3404
© Mapu Fotografia, Shutterstock
Wer die Hochanden-Landschaften bei Arica oder San Pedro de Atacama verpasst hat, der findet bei Copiapó Ersatz. In einer langen Tagestour (Gesamtstrecke von Copiapó hin und zurück ca. 530 km!) mit einem geländegängigen Fahrzeug kann man den Parque Nacional Nevado Tres Cruces erkunden, eine wilde, menschenleere Weite auf über 4000 m Höhe, in der nur Flamingos, Guanakos und Wüstenfüchse leben. Der Blick schweift über flirrende Salzebenen und türkisfarbene Bergseen hinweg auf das Spalier imposanter Fünf- und Sechstausender, darunter der Ojos del Salado, mit 6893 m Chiles höchster Berg.
- Copiapó
- http://www.conaf.cl/
- +56 52 221 3404
MARCO POLO Reiseführer
Chile
Buch, 10. Auflage · 15.95 €Gletscher & Pinguine besuchen am Ende der Welt: mit dem MARCO POLO Reiseführer nach Chile Rote Steine, goldene Strände und tiefblaue Seen, dazu weiß bemützte Vulkane und Gletscher – mehr Farben als in Chile findest du nirgendwo. Der schmale Streifen zwischen Andengebirge und Pazifischem Ozean bringt alles mit, was du für deinen Traumurlaub brauchst: landschaftliche Kontraste, abwechslungsreiches Klima und jede Menge chilenische Lebenslust.
Ob Strandurlaub, Familienreise oder Abenteuertrip – mit deinem MARCO POLO Reiseführer für Chile stellst du dir deine Traumreise zusammen!
Mit MARCO POLO unterwegs zwischen Felsenschluchten und Pazifikstränden
Im Fahrradsattel durch die Wüste, mit dem Surfboard auf Pazifikwellen oder auf dem Pferderücken in die Anden? Du entscheidest! Mit den Tipps in deinem MARCO POLO Reiseführer für Chile entgeht dir kein Highlight zwischen Bergen und Meer. Ob pralles Großstadtleben in Santiago oder Naturerlebnisse im Hinterland – plane ganz einfach und flexibel genau die Reise, auf die du Lust hast!
ERLEBE LOS!
