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Reiseführer
Chile - Der Norden

MARCO POLO Reiseführer

Chile

15.95 €

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Ist erwähnt in Reiseführer:

Sanddünen, sonnenverbrannte Erde, Andenlagunen, grüne Wüstenoasen, schneebedeckte Vulkane – es sind die Gegensätze, die die Landschaft im Norden einzigartig machen. Neben der Atacamawüste findest du hier schöne Strände und wolkenlose Nächte, die das Sternegucken zum Erlebnis machen.

Trotz der Trockenheit ist die Wüste lebendig: Lamas und Flamingos tummeln sich an Salzseen und Lagunen, und seit 10 000 Jahren ist die Region von Menschen besiedelt. Nach dem Winterregen (Sept./ Okt.) blüht die Wüste – das Phänomen des desierto florido lässt sich am besten zwischen Copiapó und La Serena beobachten. Die indigenen Bewohner der Wüste wurden im 15.Jh. erst von den Inka, dann von den Spaniern unterworfen. Sie begehrten die Rohstoffe der Wüste, in der neben Gold und Silber auch Kupfer, Salpeter und Lithium schlummern. Der Bergbau ist bis heute die Basis der chilenischen Exportwirtschaft. Der hohe Wasserverbrauch bereitet jedoch der Umwelt und der indigenen Bevölkerung massive Probleme.

Chile - Der Norden Sehenswertes & Restaurants

Isla Damas
Landschaftliche Highlights
Isla Damas
Valle Del Elqui
Touristenattraktionen
La Serena
Valle de la Luna
Landschaftliche Highlights
San Pedro de Atacama
Tatio-Geysire
Landschaftliche Highlights
Calama
Very Large Telescope
Touristenattraktionen
Antofagasta
Salpetermine Chacabuco
Landschaftliche Highlights
Antofagasta
Nationalpark Lauca
Botanische Gärten & Parks
Chucuyo
Chuquicamata, Codelco Ne
Landschaftliche Highlights
Chuquicamata
Arica
Geographical
Arica
Caldera
Geographical
Caldera
Humberstone and Santa Laura Saltpeter Works
Touristenattraktionen
Pozo Almonte
Pica
Geographical
Pica
Peñuelas Norte
Touristenattraktionen
La Serena
Pukará de Quitor
Touristenattraktionen
San Pedro de Atacama
Salar de Atacama
Landschaftliche Highlights
San Pedro de Atacama
Huanchaca Cultural Park
Kulturzentren
Antofagasta
Restaurant Barbacoa
Restaurants
Antofagasta
Barrio Histórico
Geographical
Antofagasta
Catedral de San Marcos
Architektonische Highlights
Arica
MUSEOA Arqueologico San Miguel de Azapa
Museen
Arica
Museum of History and Weapon
Museen
Arica
Museo de Sitio Colón 10
Museen
Arica
Los aleros de 21
Restaurants
Arica
Restaurant Maracuyá
Restaurants
Arica
Rayú Restaurante
Restaurants
Arica
Restaurant Alquimia
Restaurants
Calama
Patagonia Restaurant
Restaurants
Calama
Caspana
Geographical
Caspana
Legado Restaurant
Restaurants
Copiapó
Nevado Tres Cruces National Park
Botanische Gärten & Parks
Copiapó

    Landschaftliche Highlights

    Landschaftliche Highlights

    Touristenattraktionen

    Botanische Gärten & Parks

    Geographical

    Kulturzentren

    Restaurants

    Architektonische Highlights

    Museen


  • Isla Damas

    Landschaftliche Highlights
    • © Jess Kraft, Shutterstock

    Großtümmler zeigen neben dem Boot ihre Sprungkünste, vom Ufer schauen Pinguine neugierig zu: Das Naturschutzgebiet Pingüino de Humboldt vor der Felsenküste 120 Straßenkilometer nördlich von La Serena bietet die Gelegenheit, seltene Meerestiere in ihrer natürlichen Umgebung zu erleben - mit etwas Glück sogar Buckelwale! Am einfachsten per organisierter Tagestour ab La Serena.

    • Isla Damas
    • © Jess Kraft, Shutterstock

    Großtümmler zeigen neben dem Boot ihre Sprungkünste, vom Ufer schauen Pinguine neugierig zu: Das Naturschutzgebiet Pingüino de Humboldt vor der Felsenküste 120 Straßenkilometer nördlich von La Serena bietet die Gelegenheit, seltene Meerestiere in ihrer natürlichen Umgebung zu erleben - mit etwas Glück sogar Buckelwale! Am einfachsten per organisierter Tagestour ab La Serena.

    • Isla Damas

  • Valle Del Elqui

    Touristenattraktionen
    • © urosr, Shutterstock

    Geduckte Lehmziegelhäuser in Ocker und Rot, spitze Kirchtürme zwischen Papayaplantagen, Weinfelder, die an den Kakteenhängen nach oben drängen, ringsum kahle Wüstenberge: Im Valle del Elqui wird wie im Bilderbuch illustriert, wie Menschen seit Jahrtausenden versucht haben, sich in der Wüste zu behaupten. Das Elqui-Tal wurde bereits in vorchristlicher Zeit von den Diaguita besiedelt, die ein effizientes Anbausystem mit Terrassen und Bewässerungskanälen entwickelten. Erhalten sind ihre schönen Keramikarbeiten, die man u. a. im Archäologischen Museum in La Serena bewundern kann. In Montegrande liegt das Grab von Gabriela Mistral (1889-1957), der mit dem Nobelpreis gekrönten Dichterin, die ihr Heimattal in Poesie gegossen hat. Geboren wurde sie in Vicuña, dem Hauptort des Tals (km 62). Ihr Geburtshaus ist heute Museum. Wenige Meter weiter bietet die Casa Madariaga, ein original erhaltener Familiensitz im Kolonialstil, Einblick in die Lebensweise im 19.Jh. Seinen Ruhm verdankt das Valle del Elqui allerdings eher handfesten Genüssen: Die hier angebauten Trauben werden zu Pisco gebrannt, dem chilenischen Nationalschnaps. Mehrere Destillerien im Tal stehen Besuchern offen; z. B. Fundo Los Nichos, die älteste Brennerei (gegründet 1868), 4 km südlich von Pisco Elqui. Von Montegrande führt das geheimnisvolle Valle de Cochiguaz ab, ein Tal, in dem sich zahlreiche Esoteriker, Sonnenanbeter und UFO-Gläubige niedergelassen haben. Wer die Ankunft einer fliegenden Untertasse abwarten will, dem steht im schmucken Pisco Elqui eine breite Auswahl an Unterkünften zur Verfügung, viele mit Pool, Restaurant und spirituellen oder Wellness-Angeboten; so das gepflegte Bungalowhotel El Tesoro de Elqui mit schönem Garten und erstklassiger Küche oder die originellen Kuppelzelte des „Astrohotels“ Elqui Domos mit eigenen Teleskopen.

    • Valle de Elqui, La Serena
    • © urosr, Shutterstock

    Geduckte Lehmziegelhäuser in Ocker und Rot, spitze Kirchtürme zwischen Papayaplantagen, Weinfelder, die an den Kakteenhängen nach oben drängen, ringsum kahle Wüstenberge: Im Valle del Elqui wird wie im Bilderbuch illustriert, wie Menschen seit Jahrtausenden versucht haben, sich in der Wüste zu behaupten. Das Elqui-Tal wurde bereits in vorchristlicher Zeit von den Diaguita besiedelt, die ein effizientes Anbausystem mit Terrassen und Bewässerungskanälen entwickelten. Erhalten sind ihre schönen Keramikarbeiten, die man u. a. im Archäologischen Museum in La Serena bewundern kann. In Montegrande liegt das Grab von Gabriela Mistral (1889-1957), der mit dem Nobelpreis gekrönten Dichterin, die ihr Heimattal in Poesie gegossen hat. Geboren wurde sie in Vicuña, dem Hauptort des Tals (km 62). Ihr Geburtshaus ist heute Museum. Wenige Meter weiter bietet die Casa Madariaga, ein original erhaltener Familiensitz im Kolonialstil, Einblick in die Lebensweise im 19.Jh. Seinen Ruhm verdankt das Valle del Elqui allerdings eher handfesten Genüssen: Die hier angebauten Trauben werden zu Pisco gebrannt, dem chilenischen Nationalschnaps. Mehrere Destillerien im Tal stehen Besuchern offen; z. B. Fundo Los Nichos, die älteste Brennerei (gegründet 1868), 4 km südlich von Pisco Elqui. Von Montegrande führt das geheimnisvolle Valle de Cochiguaz ab, ein Tal, in dem sich zahlreiche Esoteriker, Sonnenanbeter und UFO-Gläubige niedergelassen haben. Wer die Ankunft einer fliegenden Untertasse abwarten will, dem steht im schmucken Pisco Elqui eine breite Auswahl an Unterkünften zur Verfügung, viele mit Pool, Restaurant und spirituellen oder Wellness-Angeboten; so das gepflegte Bungalowhotel El Tesoro de Elqui mit schönem Garten und erstklassiger Küche oder die originellen Kuppelzelte des „Astrohotels“ Elqui Domos mit eigenen Teleskopen.

    • Valle de Elqui, La Serena

  • Valle de la Luna

    Landschaftliche Highlights
    • © Damian Gil, Shutterstock

    Die Kulisse der in allen Farben schillernden Nadelspitzen und Salzberge könnte jederzeit für einen surrealen Sciencefictionfilm herhalten. Das „Mondtal“ mit seinen bizarren, in der Abendsonne rot glühenden Sand- und Felsformationen trägt seinen Namen mit vollem Recht. Nur 15 km von San Pedro entfernt, lässt es sich bequem am späten Nachmittag per Kleinbustour und - sportliche Fitness vorausgesetzt - noch besser per Mountainbike besuchen.

    • © Damian Gil, Shutterstock

    Die Kulisse der in allen Farben schillernden Nadelspitzen und Salzberge könnte jederzeit für einen surrealen Sciencefictionfilm herhalten. Das „Mondtal“ mit seinen bizarren, in der Abendsonne rot glühenden Sand- und Felsformationen trägt seinen Namen mit vollem Recht. Nur 15 km von San Pedro entfernt, lässt es sich bequem am späten Nachmittag per Kleinbustour und - sportliche Fitness vorausgesetzt - noch besser per Mountainbike besuchen.


  • Tatio-Geysire

    Landschaftliche Highlights
    • © Olga Danylenko, Shutterstock

    Sie speien inmitten einer unwirklichen Vulkanlandschaft auf 4300 m Höhe pünktlich zum Sonnenaufgang ihre heißen Dämpfe aus. Früh aufstehen ist angesagt: Die Anfahrt auf Sand- und Schotterpisten (am einfachsten per organisierter Tour) dauert 3-4 Stunden. Winterkleidung anlegen, es herrscht hier Eiseskälte! Die vergisst man aber schnell angesichts der zischenden Dampffontänen in der von Andenriesen umstandenen Hochsteppe.

    • © Olga Danylenko, Shutterstock

    Sie speien inmitten einer unwirklichen Vulkanlandschaft auf 4300 m Höhe pünktlich zum Sonnenaufgang ihre heißen Dämpfe aus. Früh aufstehen ist angesagt: Die Anfahrt auf Sand- und Schotterpisten (am einfachsten per organisierter Tour) dauert 3-4 Stunden. Winterkleidung anlegen, es herrscht hier Eiseskälte! Die vergisst man aber schnell angesichts der zischenden Dampffontänen in der von Andenriesen umstandenen Hochsteppe.


  • Very Large Telescope

    Touristenattraktionen
    • © MAV Drone, Shutterstock

    Very Large Telescope (VLT) ist geradezu ein bescheidener Name für die geballte Hochtechnologie, die von dem 2600 m hohen Wüstenberg Cerro Paranal 130 km südlich von Antofagasta Besitz ergriffen hat. Die Anlage schaltet vier Hohlspiegel von je 8,20 m Durchmesser und drei Hilfsteleskope zum weltweit leistungsfähigsten Observatorium zusammen. Gesteuert aus der Zentrale der europäischen Astronomie-Organisation ESO in Garching bei München, erlaubt es einen tiefen Ein- bzw. Rückblick ins Universum - bis kurz nach dem Urknall. Wer Paranal besuchen will, muss sich rechtzeitig anmelden: Die geführten Besichtigungen haben begrenzte Kapazität, die Anfahrt muss selbst organisiert werden. Reservierungen nur online unter www.eso.org.

    • © MAV Drone, Shutterstock

    Very Large Telescope (VLT) ist geradezu ein bescheidener Name für die geballte Hochtechnologie, die von dem 2600 m hohen Wüstenberg Cerro Paranal 130 km südlich von Antofagasta Besitz ergriffen hat. Die Anlage schaltet vier Hohlspiegel von je 8,20 m Durchmesser und drei Hilfsteleskope zum weltweit leistungsfähigsten Observatorium zusammen. Gesteuert aus der Zentrale der europäischen Astronomie-Organisation ESO in Garching bei München, erlaubt es einen tiefen Ein- bzw. Rückblick ins Universum - bis kurz nach dem Urknall. Wer Paranal besuchen will, muss sich rechtzeitig anmelden: Die geführten Besichtigungen haben begrenzte Kapazität, die Anfahrt muss selbst organisiert werden. Reservierungen nur online unter www.eso.org.


  • Salpetermine Chacabuco

    Landschaftliche Highlights

    Silbern gleißt die „Pampa des toten Indianers“ unter der sengenden Mittagssonne. Plötzlich ragen Wassertürme, Schornsteine und Abraumhalden aus dem Nichts. Der Wind rüttelt an den Wellblechschuppen und bläst Staub über die Gräber mit den schiefen eisernen Kreuzen. Oficina Salitrera Chacabuco: In dieser Stadt hausten einmal 4000 Menschen. Jetzt wird sie nur noch von einem einsamen Wärter bewacht. Chacabuco steht unter Denkmalschutz; das ist unter anderem dem Goethe-Institut zu danken. Einst war diese Oficina eine moderne Salpetermine mit Stadtpark, Theater, Kirchen und Kantinen, spartanischen Arbeiterquartieren und den Villen der Direktoren. Die Turbinen, Pumpen, Kompressoren und Kessel der Raffinerie liegen als Gekröse im Schutt, die Gleise der Verladestation führen ins Niemandsland. Chacabuco gleicht einer verlassenen Wild-West-Kulisse. Als der Abbau nicht mehr lohnte, versank die Anlage in einen Dornröschenschlaf, aus dem sie erst die Militärdiktatur unsanft weckte: Sie richtete hier ein Gefangenenlager ein. Chacabuco liegt nur wenige Hundert Meter von der Gabelung der Nationalstraßen 5 (Panamericana) und 25 (nach Calama) entfernt. Besichtigung (ohne Führung) Wasser und Sonnenschutz nicht vergessen!

    • Antofagasta

    Silbern gleißt die „Pampa des toten Indianers“ unter der sengenden Mittagssonne. Plötzlich ragen Wassertürme, Schornsteine und Abraumhalden aus dem Nichts. Der Wind rüttelt an den Wellblechschuppen und bläst Staub über die Gräber mit den schiefen eisernen Kreuzen. Oficina Salitrera Chacabuco: In dieser Stadt hausten einmal 4000 Menschen. Jetzt wird sie nur noch von einem einsamen Wärter bewacht. Chacabuco steht unter Denkmalschutz; das ist unter anderem dem Goethe-Institut zu danken. Einst war diese Oficina eine moderne Salpetermine mit Stadtpark, Theater, Kirchen und Kantinen, spartanischen Arbeiterquartieren und den Villen der Direktoren. Die Turbinen, Pumpen, Kompressoren und Kessel der Raffinerie liegen als Gekröse im Schutt, die Gleise der Verladestation führen ins Niemandsland. Chacabuco gleicht einer verlassenen Wild-West-Kulisse. Als der Abbau nicht mehr lohnte, versank die Anlage in einen Dornröschenschlaf, aus dem sie erst die Militärdiktatur unsanft weckte: Sie richtete hier ein Gefangenenlager ein. Chacabuco liegt nur wenige Hundert Meter von der Gabelung der Nationalstraßen 5 (Panamericana) und 25 (nach Calama) entfernt. Besichtigung (ohne Führung) Wasser und Sonnenschutz nicht vergessen!

    • Antofagasta

  • Nationalpark Lauca

    Botanische Gärten & Parks
    • © JeremyRichards, Shutterstock

    200 Straßenkilometer und 4500 Höhenmeter liegen zwischen Arica am Pazifikrand und dem Altiplano, jener andinen Hochebene, die sich von Peru und Bolivien weit in den chilenischen Norden hineinzieht. In das Länderdreieck schmiegt sich mit dem Nationalpark Lauca ein Naturschutzgebiet, dessen grandiose Erhabenheit ihresgleichen sucht. Schon der Beginn der Fahrt ist spektakulär; die Piste schraubt sich an Geoglyphen (geheimnisvollen Erdzeichnungen früherer Kulturen) und gigantischen Schutthängen vorbei durch das Lluta-Tal. Nach 140 km ist Putre erreicht, ein prähispanischer Ort mit hübschen Steinhäusern im Kolonialstil und einer Kirche aus dem 17.Jh. Der friedliche Ort auf 3500 m Höhe zu Füßen des imposanten Massivs der Nevados de Putre (5825 m) wird von den sonnengegerbten Gesichtern seiner Aymara-Bewohner geprägt. Kleine Wanderungen führen durch Kakteenschluchten zu alten Felszeichnungen, auch das rustikale Thermalbad Jurasi lohnt den Besuch. In Putre gibt es für die Nacht ein paar schlichte Pensionen und die gastliche, gepflegte Terrace Lodge. Oberhalb von Putre beginnt der Nationalpark Lauca. Von ewigem Schnee bedeckte Sechstausender, darunter die majestätischen Vulkane Parinacota (6342 m) und Pomerape (6282 m), spiegeln sich im Lago Chungará, mit 4570 m einer der höchstgelegenen Seen der Erde, an dessen Ufern sich Nandus, Flamingos und weitere 130 Vogelarten tummeln. Lamas weiden die Moose und Flechten ab, die scheuen Vikunjas sind selten zu sehen. Agenturen in Arica bieten die Fahrt zum Lago Chungará und zu dem pittoresken Andendorf Parinacota als Tagestour an: ein Höhenschock! Nimm dir lieber mehr Zeit und passe dich mit mindestens einer Übernachtung in Putre allmählich an die dünne Luft an.

    • © JeremyRichards, Shutterstock

    200 Straßenkilometer und 4500 Höhenmeter liegen zwischen Arica am Pazifikrand und dem Altiplano, jener andinen Hochebene, die sich von Peru und Bolivien weit in den chilenischen Norden hineinzieht. In das Länderdreieck schmiegt sich mit dem Nationalpark Lauca ein Naturschutzgebiet, dessen grandiose Erhabenheit ihresgleichen sucht. Schon der Beginn der Fahrt ist spektakulär; die Piste schraubt sich an Geoglyphen (geheimnisvollen Erdzeichnungen früherer Kulturen) und gigantischen Schutthängen vorbei durch das Lluta-Tal. Nach 140 km ist Putre erreicht, ein prähispanischer Ort mit hübschen Steinhäusern im Kolonialstil und einer Kirche aus dem 17.Jh. Der friedliche Ort auf 3500 m Höhe zu Füßen des imposanten Massivs der Nevados de Putre (5825 m) wird von den sonnengegerbten Gesichtern seiner Aymara-Bewohner geprägt. Kleine Wanderungen führen durch Kakteenschluchten zu alten Felszeichnungen, auch das rustikale Thermalbad Jurasi lohnt den Besuch. In Putre gibt es für die Nacht ein paar schlichte Pensionen und die gastliche, gepflegte Terrace Lodge. Oberhalb von Putre beginnt der Nationalpark Lauca. Von ewigem Schnee bedeckte Sechstausender, darunter die majestätischen Vulkane Parinacota (6342 m) und Pomerape (6282 m), spiegeln sich im Lago Chungará, mit 4570 m einer der höchstgelegenen Seen der Erde, an dessen Ufern sich Nandus, Flamingos und weitere 130 Vogelarten tummeln. Lamas weiden die Moose und Flechten ab, die scheuen Vikunjas sind selten zu sehen. Agenturen in Arica bieten die Fahrt zum Lago Chungará und zu dem pittoresken Andendorf Parinacota als Tagestour an: ein Höhenschock! Nimm dir lieber mehr Zeit und passe dich mit mindestens einer Übernachtung in Putre allmählich an die dünne Luft an.


  • Chuquicamata, Codelco Ne

    Landschaftliche Highlights
    • © sunsinger, Shutterstock

    4,3 km lang, 3 km breit und 825 m tief: 10 km nördl. von Calama klafft das größte Loch der Welt: der Tagebau Chuquicamata, von den Kumpeln liebevoll „Chuqui“ genannt. Von seiner Talsohle karren Mammut-Kipplader mit 3 m hohen Rädern das Mineral zur Schmelze, ringsum wachsen die Abraumhalden. Die Bergarbeitersiedlung neben der Kupfermine ist eine Geisterstadt, da alle Einwohner wegen der Umweltbelastung nach Calama umgesiedelt wurden.

    • © sunsinger, Shutterstock

    4,3 km lang, 3 km breit und 825 m tief: 10 km nördl. von Calama klafft das größte Loch der Welt: der Tagebau Chuquicamata, von den Kumpeln liebevoll „Chuqui“ genannt. Von seiner Talsohle karren Mammut-Kipplader mit 3 m hohen Rädern das Mineral zur Schmelze, ringsum wachsen die Abraumhalden. Die Bergarbeitersiedlung neben der Kupfermine ist eine Geisterstadt, da alle Einwohner wegen der Umweltbelastung nach Calama umgesiedelt wurden.


  • Arica

    Geographical
    • © Adwo, Shutterstock

    In Arica, auch „Stadt des ewigen Frühlings“ genannt, ist es das ganze Jahr über angenehm warm. Chiles nördlichste Stadt (175 000 Ew.) liegt nur 18 km von der Grenze zu Peru entfernt.

    • © Adwo, Shutterstock

    In Arica, auch „Stadt des ewigen Frühlings“ genannt, ist es das ganze Jahr über angenehm warm. Chiles nördlichste Stadt (175 000 Ew.) liegt nur 18 km von der Grenze zu Peru entfernt.


  • Caldera

    Geographical
    • © MAV Drone, Shutterstock

    In der 72 km von Copiapó entfernten Hafenstadt (14 000 Ew.) sind noch die Zweckbauten (u. a. der Bahnhof, heute Museum) des einstigen Silberbooms zu besichtigen. Außerdem kannst du im benachbarten Badeort Bahía Inglesa ein Bad im Pazifik nehmen. Die Playa Las Machas, die sich südlich vom Ortskern kilometerweit anschließt, wartet mit feinem, weißem Sand auf. Das Wasser der flachen Buchten schimmert türkis, Karibikflair kommt auf - bis man den Fuß in den kühlen Ozean taucht ... Zahlreiche Pensionen für die Sommerfrische stehen bereit. Empfehlenswert ist das Apart-Hotel Rocas de Bahía gegenüber vom Strand und mit kleinem Pool.

    • © MAV Drone, Shutterstock

    In der 72 km von Copiapó entfernten Hafenstadt (14 000 Ew.) sind noch die Zweckbauten (u. a. der Bahnhof, heute Museum) des einstigen Silberbooms zu besichtigen. Außerdem kannst du im benachbarten Badeort Bahía Inglesa ein Bad im Pazifik nehmen. Die Playa Las Machas, die sich südlich vom Ortskern kilometerweit anschließt, wartet mit feinem, weißem Sand auf. Das Wasser der flachen Buchten schimmert türkis, Karibikflair kommt auf - bis man den Fuß in den kühlen Ozean taucht ... Zahlreiche Pensionen für die Sommerfrische stehen bereit. Empfehlenswert ist das Apart-Hotel Rocas de Bahía gegenüber vom Strand und mit kleinem Pool.


  • Humberstone and Santa Laura Saltpeter Works

    Touristenattraktionen
    • © Marisa Estivill, Shutterstock

    Die beiden verfallenen Geisterstädte aus der Salpeterzeit sind heute nur noch (eindrucksvoller!) Industrieschrott in der Wüste. Die Häuser der Ingenieure stehen noch so da, als seien sie eben gerade und nicht schon vor 50 Jahren verlassen worden.

    • © Marisa Estivill, Shutterstock

    Die beiden verfallenen Geisterstädte aus der Salpeterzeit sind heute nur noch (eindrucksvoller!) Industrieschrott in der Wüste. Die Häuser der Ingenieure stehen noch so da, als seien sie eben gerade und nicht schon vor 50 Jahren verlassen worden.


  • Pica

    Geographical
    • © Jose Arcos Aguilar, Shutterstock

    Wer schon immer mal eine richtige Wüstenoase sehen wollte, ist in Pica goldrichtig: Mitten in der Einöde, 110 km von Iquique, gedeihen tropische Früchte wie Mangos, Guaven und Maracujas, aus denen leckere Säfte frisch gepresst werden. Berühmt wurde der Ort freilich wegen der kleinen, kräftigen Pica-Limetten, die dem Nationaldrink Pisco sour den würzigen Geschmack verleihen. Es gibt eine kleine Kirche, einfache Restaurants und angenehm lauwarme Thermalbecken in Felsengrotten.

    • © Jose Arcos Aguilar, Shutterstock

    Wer schon immer mal eine richtige Wüstenoase sehen wollte, ist in Pica goldrichtig: Mitten in der Einöde, 110 km von Iquique, gedeihen tropische Früchte wie Mangos, Guaven und Maracujas, aus denen leckere Säfte frisch gepresst werden. Berühmt wurde der Ort freilich wegen der kleinen, kräftigen Pica-Limetten, die dem Nationaldrink Pisco sour den würzigen Geschmack verleihen. Es gibt eine kleine Kirche, einfache Restaurants und angenehm lauwarme Thermalbecken in Felsengrotten.


  • Peñuelas Norte

    Touristenattraktionen

    Der Fischerhafen liegt auf halber Strecke nach Coquimbo und bietet eine ganze Reihe uriger Fisch- und Muschellokale. Hier essen die Einheimischen - danach geht’s zur Siesta an den Strand.

    • Peñuelas Norte, La Serena

    Der Fischerhafen liegt auf halber Strecke nach Coquimbo und bietet eine ganze Reihe uriger Fisch- und Muschellokale. Hier essen die Einheimischen - danach geht’s zur Siesta an den Strand.

    • Peñuelas Norte, La Serena

  • Pukará de Quitor

    Touristenattraktionen
    • © Vivvi Smak, Shutterstock

    3 km nördlich thront über dem Río San Pedro eine z. T. restaurierte Festung aus dem 12.Jh. Hier wurden 1540 die Inka-Verteidiger von berittenen Spaniern überrannt. Schöner Morgenspaziergang!

    • © Vivvi Smak, Shutterstock

    3 km nördlich thront über dem Río San Pedro eine z. T. restaurierte Festung aus dem 12.Jh. Hier wurden 1540 die Inka-Verteidiger von berittenen Spaniern überrannt. Schöner Morgenspaziergang!


  • Salar de Atacama

    Landschaftliche Highlights
    • © Jess Kraft, Shutterstock

    Auf dem endlos scheinenden Salzsee (3000 km2), dessen Nordufer 40 km südlich von San Pedro liegt, haben die Naturkräfte bizarre Salzschollen, -spitzen und -spiegel geschaffen. Die Salzkruste ist durch die Verdunstung zu scharfkantigen Placken aufgeworfen, und ab und zu knackt es wie auf einem zugefrorenen See. Der Besuch wird meist per Halbtagstour ab San Pedro in Kleinbussen organisiert. Unterwegs hält man in der verträumten Siedlung Toconao (Achte auf die Kirche mit ihrer originellen Kaktustür!) und an der Quebrada de Jerez, einer paradiesischen Flussoase. Frage, ob die Laguna Cejar mit auf dem Programm steht: In dem hochgradig salzigen See am Nordrand des Salar kann man wie im Toten Meer reglos auf dem Wasser treiben.

    • Salar de Atacama, San Pedro de Atacama
    • © Jess Kraft, Shutterstock

    Auf dem endlos scheinenden Salzsee (3000 km2), dessen Nordufer 40 km südlich von San Pedro liegt, haben die Naturkräfte bizarre Salzschollen, -spitzen und -spiegel geschaffen. Die Salzkruste ist durch die Verdunstung zu scharfkantigen Placken aufgeworfen, und ab und zu knackt es wie auf einem zugefrorenen See. Der Besuch wird meist per Halbtagstour ab San Pedro in Kleinbussen organisiert. Unterwegs hält man in der verträumten Siedlung Toconao (Achte auf die Kirche mit ihrer originellen Kaktustür!) und an der Quebrada de Jerez, einer paradiesischen Flussoase. Frage, ob die Laguna Cejar mit auf dem Programm steht: In dem hochgradig salzigen See am Nordrand des Salar kann man wie im Toten Meer reglos auf dem Wasser treiben.

    • Salar de Atacama, San Pedro de Atacama

  • Huanchaca Cultural Park

    Kulturzentren
    • © Mapu Fotografia, Shutterstock

    In den imposanten Ruinen einer Silberschmelze des 19.Jhs. am Südrand von Antofagasta entstand diese Anlage mit dem 2010 eingeweihten Museo del Desierto als größter Attraktion. Die Schau spannt den Bogen von Fossilien aus der Urzeit über die Geschichte des Bergbaus bis zu den modernen Teleskopen des Nordens. Highlight ist der Prototyp eines Marsroboters, den die NASA in der Atacamawüste testete.

    • © Mapu Fotografia, Shutterstock

    In den imposanten Ruinen einer Silberschmelze des 19.Jhs. am Südrand von Antofagasta entstand diese Anlage mit dem 2010 eingeweihten Museo del Desierto als größter Attraktion. Die Schau spannt den Bogen von Fossilien aus der Urzeit über die Geschichte des Bergbaus bis zu den modernen Teleskopen des Nordens. Highlight ist der Prototyp eines Marsroboters, den die NASA in der Atacamawüste testete.


  • Restaurant Barbacoa

    Restaurants
    • regional

    Beliebtes Restaurant an der Uferstraße, mit Fleisch und Fisch vom Grill, preiswerte Mittagsmenüs.

    Beliebtes Restaurant an der Uferstraße, mit Fleisch und Fisch vom Grill, preiswerte Mittagsmenüs.


  • Barrio Histórico

    Geographical

    Im Barrio Histórico, der Altstadt rund um die Plaza Colón und den Hafen, sind alte Verwaltungsgebäude und einige windschiefe Magazine aus der Salpeterzeit zu bewundern. Dazu kommen der Uhrturm (eine Kopie von Londons Big Ben), die Kathedrale von 1917, das alte Zollhaus (Aduana) von 1866 und das interessante Regionalmuseum.

    • Barrio Histórico, Antofagasta

    Im Barrio Histórico, der Altstadt rund um die Plaza Colón und den Hafen, sind alte Verwaltungsgebäude und einige windschiefe Magazine aus der Salpeterzeit zu bewundern. Dazu kommen der Uhrturm (eine Kopie von Londons Big Ben), die Kathedrale von 1917, das alte Zollhaus (Aduana) von 1866 und das interessante Regionalmuseum.

    • Barrio Histórico, Antofagasta

  • Catedral de San Marcos

    Architektonische Highlights
    • © JeremyRichards, Shutterstock

    Gustave Eiffel lässt grüßen. Das eiserne neogotische Gotteshaus liegt oberhalb des Hafens und besteht aus Fertigbauteilen der berühmten Pariser Eisenschmiede.

    • San Marcos, Arica
    • © JeremyRichards, Shutterstock

    Gustave Eiffel lässt grüßen. Das eiserne neogotische Gotteshaus liegt oberhalb des Hafens und besteht aus Fertigbauteilen der berühmten Pariser Eisenschmiede.

    • San Marcos, Arica

  • MUSEOA Arqueologico San Miguel de Azapa

    Museen

    Das bedeutendste archäologische Museum in Nordchile liegt 13 km außerhalb im grünen Azapa-Tal. Hier sind die ältesten menschlichen Mumien zu besichtigen, und liebevoll gestaltete Dioramen vermitteln ein anschauliches Bild von der Lebenswelt der ersten Volksstämme in Nordchile. Sammeltaxis zum Museum ab Chacabuco/Lynch.

    Das bedeutendste archäologische Museum in Nordchile liegt 13 km außerhalb im grünen Azapa-Tal. Hier sind die ältesten menschlichen Mumien zu besichtigen, und liebevoll gestaltete Dioramen vermitteln ein anschauliches Bild von der Lebenswelt der ersten Volksstämme in Nordchile. Sammeltaxis zum Museum ab Chacabuco/Lynch.


  • Museum of History and Weapon

    Museen

    Das Museum liegt auf dem Morro, dem Hausberg von Arica, und dokumentiert die blutige Schlacht im Salpeterkrieg. Der Aufstieg vom Südende der Calle Colón aus lässt sich bequem in etwa 15 Minuten bewältigen.

    • Avenida San Martín, Arica

    Das Museum liegt auf dem Morro, dem Hausberg von Arica, und dokumentiert die blutige Schlacht im Salpeterkrieg. Der Aufstieg vom Südende der Calle Colón aus lässt sich bequem in etwa 15 Minuten bewältigen.

    • Avenida San Martín, Arica

  • Museo de Sitio Colón 10

    Museen

    Mitten in der Stadt wurden 2004 einige tausendjährige Mumien ausgegraben. Der Fundort wurde zu einem kleinen, Museum umgestaltet.

    Mitten in der Stadt wurden 2004 einige tausendjährige Mumien ausgegraben. Der Fundort wurde zu einem kleinen, Museum umgestaltet.


  • Los aleros de 21

    Restaurants
    • Fischgerichte

    Vor allem Fisch und Meeresfrüchte kommen hier auf den Teller und natürlich: Empanadas.

    Vor allem Fisch und Meeresfrüchte kommen hier auf den Teller und natürlich: Empanadas.


  • Restaurant Maracuyá

    Restaurants
    • Fischgerichte

    Hier kannst du bei frischer Brise Meeresfrüchte genießen; nicht ganz billig.

    Hier kannst du bei frischer Brise Meeresfrüchte genießen; nicht ganz billig.


  • Rayú Restaurante

    Restaurants
    • südamerikanisch

    Ein peruanischer Koch begeistert mit Fleisch- und Meeresgerichten wie gegrilltem Oktopus; an der Playa Chinchorro.

    Ein peruanischer Koch begeistert mit Fleisch- und Meeresgerichten wie gegrilltem Oktopus; an der Playa Chinchorro.


  • Restaurant Alquimia

    Restaurants
    • südamerikanisch

    Nettes Ambiente in zentraler Lage, solide Küche, guter Service.

    Nettes Ambiente in zentraler Lage, solide Küche, guter Service.


  • Patagonia Restaurant

    Restaurants
    • regional

    Fleisch vom Grill, Fisch und Salate, dazu ein gut sortierter Weinkeller und gehobene Preise.

    Fleisch vom Grill, Fisch und Salate, dazu ein gut sortierter Weinkeller und gehobene Preise.


  • Caspana

    Geographical
    • © Alessandro Zappalorto, Shutterstock

    Nach einer langen Fahrt (ca. 70 km) durch die graubraune Wüstenlandschaft ist das saftige Grün des Oasendorfes Caspana eine Wohltat für die Augen. Der malerische Ort liegt auf 3300 m Höhe, eingeklemmt in einer Felsenschlucht, die wie eine Miniaturausgabe des Grand Canyons wirkt. Die 500 Bewohner leben in kleinen Steinhäusern und bauen auf Terrassen Gemüse und Blumen an, die sie auf dem Markt in Calama verkaufen. Sehenswert sind der alte Teil des Dorfes, die Kirche und ein kleines Museum. Wer eine kurze Wanderung nicht scheut, kann sich in der Nähe jahrtausendealte Felsgravuren anschauen. Frage im Restaurant des Ortes oder im Laden nach einem ortskundigen Führer. Auf dem Rückweg führt ein kurzer Abstecher zur Laguna Inka-Coya, einem ovalen See mitten in der Wüste, dessen Existenz angesichts fehlender Zuflüsse ebenso mysteriös ist wie das Schicksal einer Inka-Prinzessin, die sich hier aus Liebeskummer mit ihrem Sohn ertränkt haben soll. Schließlich kannst du noch der schön restaurierten Lehmziegelkirche von Chiu Chiu (33 km östlich von Calama) einen Besuch abstatten.

    • Caspana
    • © Alessandro Zappalorto, Shutterstock

    Nach einer langen Fahrt (ca. 70 km) durch die graubraune Wüstenlandschaft ist das saftige Grün des Oasendorfes Caspana eine Wohltat für die Augen. Der malerische Ort liegt auf 3300 m Höhe, eingeklemmt in einer Felsenschlucht, die wie eine Miniaturausgabe des Grand Canyons wirkt. Die 500 Bewohner leben in kleinen Steinhäusern und bauen auf Terrassen Gemüse und Blumen an, die sie auf dem Markt in Calama verkaufen. Sehenswert sind der alte Teil des Dorfes, die Kirche und ein kleines Museum. Wer eine kurze Wanderung nicht scheut, kann sich in der Nähe jahrtausendealte Felsgravuren anschauen. Frage im Restaurant des Ortes oder im Laden nach einem ortskundigen Führer. Auf dem Rückweg führt ein kurzer Abstecher zur Laguna Inka-Coya, einem ovalen See mitten in der Wüste, dessen Existenz angesichts fehlender Zuflüsse ebenso mysteriös ist wie das Schicksal einer Inka-Prinzessin, die sich hier aus Liebeskummer mit ihrem Sohn ertränkt haben soll. Schließlich kannst du noch der schön restaurierten Lehmziegelkirche von Chiu Chiu (33 km östlich von Calama) einen Besuch abstatten.

    • Caspana

  • Legado Restaurant

    Restaurants
    • regional

    Erlesene Zubereitungen mit Meeresfrüchten, Straußen- und Wildschweinfleisch.

    Erlesene Zubereitungen mit Meeresfrüchten, Straußen- und Wildschweinfleisch.


  • Nevado Tres Cruces National Park

    Botanische Gärten & Parks
    • © Mapu Fotografia, Shutterstock

    Wer die Hochanden-Landschaften bei Arica oder San Pedro de Atacama verpasst hat, der findet bei Copiapó Ersatz. In einer langen Tagestour (Gesamtstrecke von Copiapó hin und zurück ca. 530 km!) mit einem geländegängigen Fahrzeug kann man den Parque Nacional Nevado Tres Cruces erkunden, eine wilde, menschenleere Weite auf über 4000 m Höhe, in der nur Flamingos, Guanakos und Wüstenfüchse leben. Der Blick schweift über flirrende Salzebenen und türkisfarbene Bergseen hinweg auf das Spalier imposanter Fünf- und Sechstausender, darunter der Ojos del Salado, mit 6893 m Chiles höchster Berg.

    • © Mapu Fotografia, Shutterstock

    Wer die Hochanden-Landschaften bei Arica oder San Pedro de Atacama verpasst hat, der findet bei Copiapó Ersatz. In einer langen Tagestour (Gesamtstrecke von Copiapó hin und zurück ca. 530 km!) mit einem geländegängigen Fahrzeug kann man den Parque Nacional Nevado Tres Cruces erkunden, eine wilde, menschenleere Weite auf über 4000 m Höhe, in der nur Flamingos, Guanakos und Wüstenfüchse leben. Der Blick schweift über flirrende Salzebenen und türkisfarbene Bergseen hinweg auf das Spalier imposanter Fünf- und Sechstausender, darunter der Ojos del Salado, mit 6893 m Chiles höchster Berg.


MARCO POLO Reiseführer
Chile

Buch, 10. Auflage · 15.95 €

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