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Tessin Top Sehenswürdigkeiten

























Architektonische Highlights
Architektonische Highlights
Landschaftliche Highlights
Touristenattraktionen
Botanische Gärten & Parks
Museen
Chiesa San Carlo di Negrentino
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Ein Kulturereignis in traumhafter Lage: Die Bergkirche, deren ältester Teil im 11.Jh. gebaut wurde, liegt auf einer Terrasse neben dem Weiler Negrentino (828 m) oberhalb des Dorfs Acquarossa. Einen Besuch wert ist sie wegen der herrlichen Aussicht, wegen des romanischen Glockenturms und wegen der wertvollen Fresken.
- 6723 Acquarossa
- http://www.ticino.ch/
© MAIRDUMONT
Ein Kulturereignis in traumhafter Lage: Die Bergkirche, deren ältester Teil im 11.Jh. gebaut wurde, liegt auf einer Terrasse neben dem Weiler Negrentino (828 m) oberhalb des Dorfs Acquarossa. Einen Besuch wert ist sie wegen der herrlichen Aussicht, wegen des romanischen Glockenturms und wegen der wertvollen Fresken.
- 6723 Acquarossa
- http://www.ticino.ch/
Sankt Gotthard Pass
Landschaftliche Highlights © MAIRDUMONT
© MAIRDUMONT
Der kürzeste Weg über die Alpen führt über den Gotthard. Der Saumweg über den 2106 m hohen Pass, der um 1300 eröffnet wurde, verlieh der Eidgenossenschaft eine enorme strategische Bedeutung. Dank der kurvenreichen Tremolastraße konnten ab 1830 auch Kutschen über den Pass fahren. Ein neues Zeitalter brach 1882 an, als der Eisenbahntunnel die Reisezeit auf wenige Stunden reduzierte. Da die Bahn den Kanton von Norden bis Süden durchquert, wurde sie zur eigentlichen Lebensader des Tessins, die wirtschaftliche Entwicklung konzentrierte sich fortan auf Orte entlang der Transitachse. Verstärkt wurde dieser Trend 1980 mit der Eröffnung des 17 km langen Straßentunnels zwischen Göschenen und Airolo. Anschaulich erklärt werden die Geschichte und der Mythos des Gotthard im Museo Nazionale del San Gottardo auf der Passhöhe. Ganz in der Nähe befindet sich in einer ehemaligen Artilleriefestung der moderne Themenpark Sasso San Gottardo. Im Stollenlabyrinth im Berginnern werden die Themen Wasser, Energie, Lebensraum und Mobilität, Wetter und Klima sowie Sicherheit erlebnisreich inszeniert, während die im Zweiten Weltkrieg gebaute Festung Sasso da Pigna als Museum erhalten geblieben ist.
- Sankt Gotthard
© MAIRDUMONT
© MAIRDUMONT
Der kürzeste Weg über die Alpen führt über den Gotthard. Der Saumweg über den 2106 m hohen Pass, der um 1300 eröffnet wurde, verlieh der Eidgenossenschaft eine enorme strategische Bedeutung. Dank der kurvenreichen Tremolastraße konnten ab 1830 auch Kutschen über den Pass fahren. Ein neues Zeitalter brach 1882 an, als der Eisenbahntunnel die Reisezeit auf wenige Stunden reduzierte. Da die Bahn den Kanton von Norden bis Süden durchquert, wurde sie zur eigentlichen Lebensader des Tessins, die wirtschaftliche Entwicklung konzentrierte sich fortan auf Orte entlang der Transitachse. Verstärkt wurde dieser Trend 1980 mit der Eröffnung des 17 km langen Straßentunnels zwischen Göschenen und Airolo. Anschaulich erklärt werden die Geschichte und der Mythos des Gotthard im Museo Nazionale del San Gottardo auf der Passhöhe. Ganz in der Nähe befindet sich in einer ehemaligen Artilleriefestung der moderne Themenpark Sasso San Gottardo. Im Stollenlabyrinth im Berginnern werden die Themen Wasser, Energie, Lebensraum und Mobilität, Wetter und Klima sowie Sicherheit erlebnisreich inszeniert, während die im Zweiten Weltkrieg gebaute Festung Sasso da Pigna als Museum erhalten geblieben ist.
- Sankt Gotthard
Piazza della Riforma
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Das ist vielleicht die schönste Abendunterhaltung: gemütlich in einem der wunderbaren Cafés sitzen und einfach zusehen, wie die übrige Welt vorbeiflaniert.
- Piazza della Riforma, 6900 Lugano
- http://www.ticino.ch/
- info@luganoregion.com
© MAIRDUMONT
Das ist vielleicht die schönste Abendunterhaltung: gemütlich in einem der wunderbaren Cafés sitzen und einfach zusehen, wie die übrige Welt vorbeiflaniert.
- Piazza della Riforma, 6900 Lugano
- http://www.ticino.ch/
- info@luganoregion.com
Parco Scherrer
Botanische Gärten & Parks © Glow Images
Parco Scherrer , der wahr gewordene Traum des reichen Textilunternehmers Arthur Scherrer (1881–1956) – ein leidenschaftlicher Reisender und Sammler. Alles, was ihm auf der Welt gefiel, ließ er in seinem subtropischen Park aufstellen oder nachbilden. So finden sich ein von Göttern bewachter Tempel, ein siamesisches Teehaus oder ein Sonnentempel nach spanischem Vorbild.
© Glow Images
Parco Scherrer , der wahr gewordene Traum des reichen Textilunternehmers Arthur Scherrer (1881–1956) – ein leidenschaftlicher Reisender und Sammler. Alles, was ihm auf der Welt gefiel, ließ er in seinem subtropischen Park aufstellen oder nachbilden. So finden sich ein von Göttern bewachter Tempel, ein siamesisches Teehaus oder ein Sonnentempel nach spanischem Vorbild.
Monte Verità
Landschaftliche HighlightsInsider-Tipp Führ dich selbst
Auf dem „Berg der Wahrheit“ wurden Anfang des 20.Jhs. Utopien Wirklichkeit: Dichter, Philosophen und Freigeister gründeten eine Kolonie, um (gerne nackt) ihren Traum von einem besseren Leben zu verwirklichen. Vegetarische Ernährung, Teeanbau und Luftduschen gehörten dazu. Was es damit auf sich hatte, erfährst du im Museum in der Casa Anatta, bei einer Führung oder auf eigene Faust bei einem Gang über das Gelände mit der Besucherapp (vor Ort aufs Smartphone laden). Kunst, Lesungen, Debatten: Das gibt es hier bis heute, dazu das ausgezeichnete Restaurant. Auf dem Gelände steht auch ein historisches Teehaus, wo man Teezeremonien beiwohnen kann. Am besten, du verbindest den Besuch mit einem Spaziergang: Über knapp 800 Stufen führt die Scalinata della Ruga von Ascona auf den Monte Verità.
- Via Monte Verità, 6612 Ascona
Insider-Tipp Führ dich selbst
Auf dem „Berg der Wahrheit“ wurden Anfang des 20.Jhs. Utopien Wirklichkeit: Dichter, Philosophen und Freigeister gründeten eine Kolonie, um (gerne nackt) ihren Traum von einem besseren Leben zu verwirklichen. Vegetarische Ernährung, Teeanbau und Luftduschen gehörten dazu. Was es damit auf sich hatte, erfährst du im Museum in der Casa Anatta, bei einer Führung oder auf eigene Faust bei einem Gang über das Gelände mit der Besucherapp (vor Ort aufs Smartphone laden). Kunst, Lesungen, Debatten: Das gibt es hier bis heute, dazu das ausgezeichnete Restaurant. Auf dem Gelände steht auch ein historisches Teehaus, wo man Teezeremonien beiwohnen kann. Am besten, du verbindest den Besuch mit einem Spaziergang: Über knapp 800 Stufen führt die Scalinata della Ruga von Ascona auf den Monte Verità.
- Via Monte Verità, 6612 Ascona
San Giovanni Battista
Architektonische Highlights © Glow Images
Als 1986 eine Lawine den kleinen Weiler Mogno in der Val Lavizzara samt seiner Kirche unter sich begrub, konnte niemand ahnen, dass der Ort zehn Jahre später weltberühmt sein würde. Grund ist die von Mario Botta entworfene Kirche San Giovanni Battista. Der schräg abgeschnittene, elliptische Zylinder, der sich in wechselnden Schichten aus weißem Peccia- Marmor und grauem Vallemaggia- Granit aufbaut und mit Glas überdacht ist, ist eine Vorstudie des Meisters zur Kathedrale von Évry bei Paris. An der Realisierung des Projekts schieden sich die Geister: Die Gegner sahen darin eine die Landschaft verschandelnde „Gottesschraube“, die Anhänger erachten das Werk als ein geniales Monument des menschlichen Überlebenswillens.
- 6696 Mogno
- http://chiesadimogno.ch/
© Glow Images
Als 1986 eine Lawine den kleinen Weiler Mogno in der Val Lavizzara samt seiner Kirche unter sich begrub, konnte niemand ahnen, dass der Ort zehn Jahre später weltberühmt sein würde. Grund ist die von Mario Botta entworfene Kirche San Giovanni Battista. Der schräg abgeschnittene, elliptische Zylinder, der sich in wechselnden Schichten aus weißem Peccia- Marmor und grauem Vallemaggia- Granit aufbaut und mit Glas überdacht ist, ist eine Vorstudie des Meisters zur Kathedrale von Évry bei Paris. An der Realisierung des Projekts schieden sich die Geister: Die Gegner sahen darin eine die Landschaft verschandelnde „Gottesschraube“, die Anhänger erachten das Werk als ein geniales Monument des menschlichen Überlebenswillens.
- 6696 Mogno
- http://chiesadimogno.ch/
Valle di Muggio
Landschaftliche Highlights © fotoember, Thinkstock
Not macht bekanntlich erfinderisch. Und im Muggiotal war die Not lange sehr groß. Im Karstgebiet des Monte Generoso versickerte das Wasser zu schnell für eine effektive Landwirtschaft. Um über die Runden zu kommen, mussten sich die Einheimischen also etwas einfallen lassen. Sie errichteten sogenannte nevere (in den Boden eingelassene Kühlgruben, die im Winter mit Schnee gefüllt wurden, um im Sommer die Milchprodukte lagern zu können), roccoli (mehrstöckige Turmbauten, um Vögel zu fangen), graa (Dörrhäuser für Kastanien) und bolle (künstliche Teiche für die Viehtränkung). Dazu findet man in dem 10 km langen Tal noch Wassermühlen, Köhlerplätze, Brunnen und Trockenmauern, mit denen die Bauern der steilen Landschaft möglichst viel Ackerfläche abrangen. Das Museo Etnografico della Valle di Muggio hat dieses heute nicht mehr genutzte Kulturerbe restauriert und mit einem ausgeschilderten Wanderweg verbunden. So ist ein einzigartiges Freilichtmuseum entstanden, das seinen Sitz in der Casa Cantoni in Cabbio hat, wo regelmäßig thematische Ausstellungen zu einzelnen Aspekten der Talgeschichte organisiert werden.
- Cabbio
- https://www.ticino.ch/
© fotoember, Thinkstock
Not macht bekanntlich erfinderisch. Und im Muggiotal war die Not lange sehr groß. Im Karstgebiet des Monte Generoso versickerte das Wasser zu schnell für eine effektive Landwirtschaft. Um über die Runden zu kommen, mussten sich die Einheimischen also etwas einfallen lassen. Sie errichteten sogenannte nevere (in den Boden eingelassene Kühlgruben, die im Winter mit Schnee gefüllt wurden, um im Sommer die Milchprodukte lagern zu können), roccoli (mehrstöckige Turmbauten, um Vögel zu fangen), graa (Dörrhäuser für Kastanien) und bolle (künstliche Teiche für die Viehtränkung). Dazu findet man in dem 10 km langen Tal noch Wassermühlen, Köhlerplätze, Brunnen und Trockenmauern, mit denen die Bauern der steilen Landschaft möglichst viel Ackerfläche abrangen. Das Museo Etnografico della Valle di Muggio hat dieses heute nicht mehr genutzte Kulturerbe restauriert und mit einem ausgeschilderten Wanderweg verbunden. So ist ein einzigartiges Freilichtmuseum entstanden, das seinen Sitz in der Casa Cantoni in Cabbio hat, wo regelmäßig thematische Ausstellungen zu einzelnen Aspekten der Talgeschichte organisiert werden.
- Cabbio
- https://www.ticino.ch/
Viale alle Cantine
TouristenattraktionenRund 40 Prozent der Tessiner Merlottrauben werden im Mendrisiotto zu Wein verarbeitet. Gelagert werden die edlen Tropfen seit Menschengedenken in den Felsenkellern an den Ausläufern des Monte Generoso nördlich der Altstadt von Mendrisio. Im Innern des karstigen Bergmassivs gibt es unzählige Höhlen, aus denen kühle Luft nach draußen dringt. Die Einheimischen machten sich dieses Phänomen zunutze. So entstand die Straße der Weinkeller. Die zweistöckigen Gebäude in Gelb, Rot, Braun und Ocker, die eine verblüffende Bauzeile bilden, gehen auf das 18.Jh. zurück. Zum Schutz der Fassaden vor der Sonne wurden auf der anderen Straßenseite Bäume gepflanzt. Das macht den Viale alle Cantine heute zu einer wunderbaren Flanierund Genussmeile. Lohnend ist beispielsweise ein Besuch der Fratelli Valsangiacomo SA, die Degustationen organisiert. Vorzüglich speisen kannst du im Grotto Bundi oder im Antico Grotto Ticino. In beiden Lokalen werden lokale Spezialitäten wie Polenta und brasato serviert.
- Viale alle Cantine, Mendrisio
Rund 40 Prozent der Tessiner Merlottrauben werden im Mendrisiotto zu Wein verarbeitet. Gelagert werden die edlen Tropfen seit Menschengedenken in den Felsenkellern an den Ausläufern des Monte Generoso nördlich der Altstadt von Mendrisio. Im Innern des karstigen Bergmassivs gibt es unzählige Höhlen, aus denen kühle Luft nach draußen dringt. Die Einheimischen machten sich dieses Phänomen zunutze. So entstand die Straße der Weinkeller. Die zweistöckigen Gebäude in Gelb, Rot, Braun und Ocker, die eine verblüffende Bauzeile bilden, gehen auf das 18.Jh. zurück. Zum Schutz der Fassaden vor der Sonne wurden auf der anderen Straßenseite Bäume gepflanzt. Das macht den Viale alle Cantine heute zu einer wunderbaren Flanierund Genussmeile. Lohnend ist beispielsweise ein Besuch der Fratelli Valsangiacomo SA, die Degustationen organisiert. Vorzüglich speisen kannst du im Grotto Bundi oder im Antico Grotto Ticino. In beiden Lokalen werden lokale Spezialitäten wie Polenta und brasato serviert.
- Viale alle Cantine, Mendrisio
Monte Generoso
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Viele (Wander-)Wege führen auf den 1704 m hohen Gipfel. Als Ausgangspunkt für einen Aufstieg zu Fuß eignen sich insbesondere die Orte Rovio, Arogno – Übernachtungstipp: La Pignatta – Mendrisio und Muggio. Wer nicht schwitzen mag, nimmt die Zahnradbahn ab Capolago. Diese wurde bereits 1891 gebaut, weil die traumhafte Aussicht auf die Poebene und die Alpen die Besucher schon damals in den Bann zog. Ende 2016 ist eine neue Gipfelattraktion hinzugekommen: ein von Mario Botta konzipiertes Aussichtsrestaurant in Form einer Bergblume. Wer das Innenleben des Bergs erforschen will, besucht die Grotta dell’Orso (Bärenhöhle) mit ihren prähistorischen Funden. Wagemutige unternehmen einen Flug mit dem Gleitschirm; das Team Team Volo Libero Monte Generoso bietet Tandemsprünge an.
© Glow Images
Viele (Wander-)Wege führen auf den 1704 m hohen Gipfel. Als Ausgangspunkt für einen Aufstieg zu Fuß eignen sich insbesondere die Orte Rovio, Arogno – Übernachtungstipp: La Pignatta – Mendrisio und Muggio. Wer nicht schwitzen mag, nimmt die Zahnradbahn ab Capolago. Diese wurde bereits 1891 gebaut, weil die traumhafte Aussicht auf die Poebene und die Alpen die Besucher schon damals in den Bann zog. Ende 2016 ist eine neue Gipfelattraktion hinzugekommen: ein von Mario Botta konzipiertes Aussichtsrestaurant in Form einer Bergblume. Wer das Innenleben des Bergs erforschen will, besucht die Grotta dell’Orso (Bärenhöhle) mit ihren prähistorischen Funden. Wagemutige unternehmen einen Flug mit dem Gleitschirm; das Team Team Volo Libero Monte Generoso bietet Tandemsprünge an.
Piazza Grande
Touristenattraktionen © AleMasche72, Shutterstock
Einst lag die kopfsteingepflasterte, von einer Flaniermeile unter Arkaden gesäumte Piazza am Seeufer, bevor die Maggia das Delta vergrößerte und die Uferlinie verschob. Dies führte dazu, dass die historischen Gebäude rund um das Rathaus Konkurrenz durch Neubauten erhielten. Anlass zu hitzigen Diskussionen gibt etwa das Postgebäude des Tessiner Architekten Livio Vacchini am Ostende des Platzes. Aber nicht im August! Denn dann drehen sich alle Gespräche um das Thema Film. Während des Filmfestivals verwandelt sich die Piazza Grande in das größte Freilichtkino der Welt. Den Esprit der Piazza saugst du am besten in der Bar Verbano an der Ostseite des Platzes ein.
- Piazza Grande, Locarno
- http://www.ascona-locarno.com/
© AleMasche72, Shutterstock
Einst lag die kopfsteingepflasterte, von einer Flaniermeile unter Arkaden gesäumte Piazza am Seeufer, bevor die Maggia das Delta vergrößerte und die Uferlinie verschob. Dies führte dazu, dass die historischen Gebäude rund um das Rathaus Konkurrenz durch Neubauten erhielten. Anlass zu hitzigen Diskussionen gibt etwa das Postgebäude des Tessiner Architekten Livio Vacchini am Ostende des Platzes. Aber nicht im August! Denn dann drehen sich alle Gespräche um das Thema Film. Während des Filmfestivals verwandelt sich die Piazza Grande in das größte Freilichtkino der Welt. Den Esprit der Piazza saugst du am besten in der Bar Verbano an der Ostseite des Platzes ein.
- Piazza Grande, Locarno
- http://www.ascona-locarno.com/
Isole di Brissago
Landschaftliche Highlights © Klaus Janssen, Thinkstock
Die beiden Inseln im Lago Maggiore vor Brissago – Isola di Sant’Apollinare und Isola di San Pancrazio – sind veritable Naturparadiese. Sankt Pankratius ist der botanische Garten des Kantons Tessin. Über 1600 Pflanzenarten werden hier gezogen, die sonst nur in subtropischem Klima gedeihen. Der vorzügliche Windschutz der umgebenden Bergketten und das dank des Sees besonders milde Mikroklima machen die Insel zum botanischen Wunderwerk. Sankt Apollinar, das kleinere Eiland, ist fürs Publikum nicht geöffnet. Hier wird die Vegetation zu Forschungszwecken sich selber überlassen. Die Isole di Brissago werden von Ende März bis Ende Oktober ab Locarno, Ascona und Brissago angesteuert Im Winter sind die Inseln nicht erreichbar. Führungen auf Anfrage.
- Isole di Brissago, 6614 Brissago
- https://www.isoledibrissago.ti.ch/
- +41 91 791 43 61
- isoledibrissago@ti.ch
© Klaus Janssen, Thinkstock
Die beiden Inseln im Lago Maggiore vor Brissago – Isola di Sant’Apollinare und Isola di San Pancrazio – sind veritable Naturparadiese. Sankt Pankratius ist der botanische Garten des Kantons Tessin. Über 1600 Pflanzenarten werden hier gezogen, die sonst nur in subtropischem Klima gedeihen. Der vorzügliche Windschutz der umgebenden Bergketten und das dank des Sees besonders milde Mikroklima machen die Insel zum botanischen Wunderwerk. Sankt Apollinar, das kleinere Eiland, ist fürs Publikum nicht geöffnet. Hier wird die Vegetation zu Forschungszwecken sich selber überlassen. Die Isole di Brissago werden von Ende März bis Ende Oktober ab Locarno, Ascona und Brissago angesteuert Im Winter sind die Inseln nicht erreichbar. Führungen auf Anfrage.
- Isole di Brissago, 6614 Brissago
- https://www.isoledibrissago.ti.ch/
- +41 91 791 43 61
- isoledibrissago@ti.ch
Collina d'Oro
Landschaftliche Highlights © Claudia Hake, Shutterstock
Auf dem "Hermann-Hesse-Weg" können Wanderer die sogenannte Collina d'Oro erkunden, den aussichtsreichen "Goldhügel".
- Montagnola
© Claudia Hake, Shutterstock
Auf dem "Hermann-Hesse-Weg" können Wanderer die sogenannte Collina d'Oro erkunden, den aussichtsreichen "Goldhügel".
- Montagnola
Santa Maria degli Angioli
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Lasse dich vom bescheidenen Äußeren nicht beirren: Die Kirche am südlichen Ende der Via Nassa beherbergt mit dem riesigen Kreuzigungsfresko ein kunsthistorisches Juwel. Erschaffen wurde das gewaltige, eindrucksvolle Renaissancewandbild von Bernardino Luini (1480– 1532), einem Schüler Leonardos.
- Piazza Bernardino Luini 6, 6900 Lugano
- http://santamariadegliangioli.ch/
- +41 91 922 01 12
© MAIRDUMONT
Lasse dich vom bescheidenen Äußeren nicht beirren: Die Kirche am südlichen Ende der Via Nassa beherbergt mit dem riesigen Kreuzigungsfresko ein kunsthistorisches Juwel. Erschaffen wurde das gewaltige, eindrucksvolle Renaissancewandbild von Bernardino Luini (1480– 1532), einem Schüler Leonardos.
- Piazza Bernardino Luini 6, 6900 Lugano
- http://santamariadegliangioli.ch/
- +41 91 922 01 12
Castelgrande
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Das vom Architekten Aurelio Galfetti brillant renovierte Castelgrande kannst du über einen Lift erreichen, der von der Piazza del Sole zur Burg hinaufführt. Der Aufstieg über eine Treppe auf den weißen Turm Torre Bianca wird mit einer wunderbaren Aussicht auf Stadt und Umgebung belohnt.
- Salita Al Castel Grande 18, 6500 Bellinzona
- http://fortezzabellinzona.ch/
- bellinzona@bellinzonese-altoticino.ch
© MAIRDUMONT
Das vom Architekten Aurelio Galfetti brillant renovierte Castelgrande kannst du über einen Lift erreichen, der von der Piazza del Sole zur Burg hinaufführt. Der Aufstieg über eine Treppe auf den weißen Turm Torre Bianca wird mit einer wunderbaren Aussicht auf Stadt und Umgebung belohnt.
- Salita Al Castel Grande 18, 6500 Bellinzona
- http://fortezzabellinzona.ch/
- bellinzona@bellinzonese-altoticino.ch
San Nicolao
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Die als „Fotomodell“ unzählige Male reproduzierte Kirche in Giornico ist das wohl bedeutendste romanische Baudenkmal im Tessin. Beeindruckend ist vor allem, dass die im 12.Jh. aus imposanten Granitsteinquadern gebaute und innen mit zahlreichen Fresken ausgestattete Kirche praktisch im Urzustand erhalten geblieben ist. Die Kirche erreichst du vom Ortszentrum aus zu Fuß, indem du den Ticino auf einer antiken Steinbrücke überquerst.
- Zona Chiesa 12, 6745 Giornico
- http://www.ticino.ch/
© MAIRDUMONT
Die als „Fotomodell“ unzählige Male reproduzierte Kirche in Giornico ist das wohl bedeutendste romanische Baudenkmal im Tessin. Beeindruckend ist vor allem, dass die im 12.Jh. aus imposanten Granitsteinquadern gebaute und innen mit zahlreichen Fresken ausgestattete Kirche praktisch im Urzustand erhalten geblieben ist. Die Kirche erreichst du vom Ortszentrum aus zu Fuß, indem du den Ticino auf einer antiken Steinbrücke überquerst.
- Zona Chiesa 12, 6745 Giornico
- http://www.ticino.ch/
Museo Hermann Hesse Montagnola
Museen © Remy Steinegger, Museo Hermann Hesse
Im Hesse-Museum finden Wechselausstellungen und Lesungen statt. Das originelle Gebäude wurde 1855 von Agostino Camuzzi erbaut, der u.a. für Zar Nikolaus I. an der Eremitage in St. Petersburg mitwirkte. Es ist in den Hermann- Hesse-Weg eingebunden, auf dem du die sogenannte Collina d’Oro, den aussichtsreichen „Goldhügel“, erkunden kannst. Endpunkt des Spaziergangs ist die Kirche Sant’Abbondio in Gentilino mit einer herrlichen Zypressenallee. Auf dem Friedhof liegt nicht nur Hesse begraben, sondern auch der Dadaist Hugo Ball (1886–1927) und dessen Gefährtin Emmy Ball-Hennings (1885–1948).
- 6926 Montagnola
- http://www.hessemontagnola.ch/
- +41 91 993 37 70
© Remy Steinegger, Museo Hermann Hesse
Im Hesse-Museum finden Wechselausstellungen und Lesungen statt. Das originelle Gebäude wurde 1855 von Agostino Camuzzi erbaut, der u.a. für Zar Nikolaus I. an der Eremitage in St. Petersburg mitwirkte. Es ist in den Hermann- Hesse-Weg eingebunden, auf dem du die sogenannte Collina d’Oro, den aussichtsreichen „Goldhügel“, erkunden kannst. Endpunkt des Spaziergangs ist die Kirche Sant’Abbondio in Gentilino mit einer herrlichen Zypressenallee. Auf dem Friedhof liegt nicht nur Hesse begraben, sondern auch der Dadaist Hugo Ball (1886–1927) und dessen Gefährtin Emmy Ball-Hennings (1885–1948).
- 6926 Montagnola
- http://www.hessemontagnola.ch/
- +41 91 993 37 70
Castello di Sasso Corbaro
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Im höchstgelegenen der drei Castelli sind die Innenräume so edel wie eh und je: in dunklem Holz getäfelte Wände und Decken, ornamentierte Möbel. So lebten die Edelmänner, während ihre Feinde im ebenso gut renovierten Keller schmoren mussten. Im Innenhof riecht es verführerisch von der Küche der Osteria herüber. Hier kannst du dich für den Aufstieg belohnen oder für den Abstieg stärken.
- Via Sasso Corbaro 44, 6500 Bellinzona
- http://www.fortezzabellinzona.ch/
- +41 91 825 59 06
- bellinzona@bellinzonese-altoticino.ch
© MAIRDUMONT
Im höchstgelegenen der drei Castelli sind die Innenräume so edel wie eh und je: in dunklem Holz getäfelte Wände und Decken, ornamentierte Möbel. So lebten die Edelmänner, während ihre Feinde im ebenso gut renovierten Keller schmoren mussten. Im Innenhof riecht es verführerisch von der Küche der Osteria herüber. Hier kannst du dich für den Aufstieg belohnen oder für den Abstieg stärken.
- Via Sasso Corbaro 44, 6500 Bellinzona
- http://www.fortezzabellinzona.ch/
- +41 91 825 59 06
- bellinzona@bellinzonese-altoticino.ch
Monte San Salvatore
Landschaftliche Highlights © MAIRDUMONT
Eine Standseilbahn befördert die Gäste in zwölf Minuten auf Luganos zweiten Hausberg (912 m) mit spektakulärer Rundsicht. Neben einer Kirche befinden sich auf dem Gipfel noch ein Restaurant mit einer Aussichtsterrasse sowie ein Museum, das Fossilien und Gestein der Region zeigt sowie Auskunft über die Blitz- und Höhlenforschung am Berg gibt, der insgesamt sieben Höhlen hat. Eine klassische Wanderung führt vom San Salvatore durch den Kastanienwald hinunter ins Dorf Carona. Dort kannst du in der Villa Carona exzellent speisen und romantisch übernachten. Die Via Ferrata (Einstieg bei der Mittelstation der Seilbahn) ist ein Klettersteig, der es auch Nichtalpinisten erlaubt, sich an schwierige Felswände zu wagen – Hilfsmittel wie Stahlseile, Stufen und Felshaken machen es möglich.
- Via delle Scuole, 6900 Paradiso
- https://www.montesansalvatore.ch/
© MAIRDUMONT
Eine Standseilbahn befördert die Gäste in zwölf Minuten auf Luganos zweiten Hausberg (912 m) mit spektakulärer Rundsicht. Neben einer Kirche befinden sich auf dem Gipfel noch ein Restaurant mit einer Aussichtsterrasse sowie ein Museum, das Fossilien und Gestein der Region zeigt sowie Auskunft über die Blitz- und Höhlenforschung am Berg gibt, der insgesamt sieben Höhlen hat. Eine klassische Wanderung führt vom San Salvatore durch den Kastanienwald hinunter ins Dorf Carona. Dort kannst du in der Villa Carona exzellent speisen und romantisch übernachten. Die Via Ferrata (Einstieg bei der Mittelstation der Seilbahn) ist ein Klettersteig, der es auch Nichtalpinisten erlaubt, sich an schwierige Felswände zu wagen – Hilfsmittel wie Stahlseile, Stufen und Felshaken machen es möglich.
- Via delle Scuole, 6900 Paradiso
- https://www.montesansalvatore.ch/
Castello di Montebello
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Ein herrlicher Wanderweg durch die Weinberge führt zu dieser Burg, die der Fernsehserie „Game of Thrones“ entsprungen sein könnte: Hier stimmt jedes Detail, wie die Wackersteine als Gegengewichte der Zugbrücke. Spaziere auf dem Wehrgang die Zinnen entlang wie Jon Schnee und seine Gefährten der Nachtwache! Im historischen Museum kannst du sehen, wie schwer (und stumpf!) Schwerter, Hellebarden und Musketen wirklich waren.
- Via Artore 4, 6500 Bellinzona
- http://www.fortezzabellinzona.ch/
- +41 91 825 21 31
© MAIRDUMONT
Ein herrlicher Wanderweg durch die Weinberge führt zu dieser Burg, die der Fernsehserie „Game of Thrones“ entsprungen sein könnte: Hier stimmt jedes Detail, wie die Wackersteine als Gegengewichte der Zugbrücke. Spaziere auf dem Wehrgang die Zinnen entlang wie Jon Schnee und seine Gefährten der Nachtwache! Im historischen Museum kannst du sehen, wie schwer (und stumpf!) Schwerter, Hellebarden und Musketen wirklich waren.
- Via Artore 4, 6500 Bellinzona
- http://www.fortezzabellinzona.ch/
- +41 91 825 21 31
Val Verzasca
Landschaftliche Highlights © Restuccia Giancarlo, Shutterstock
Dieses smaragdgrüne Wasser! Es macht aus dem engen Tal mit den gewaltigen Felswänden eine spektakuläre, anziehende, unverfälschte Naturschönheit. Lange Zeit war das Spektakel nur Eingeweihten bekannt, denn bis 1870 war das Verzascatal vom Rest der Welt praktisch abgeschnitten. Zu unüberwindlich schien der Taleingang. Heute dominiert ihn der 220 m hohe Staudamm bei Contra, der 1959/ 60 errichtet wurde. Dahinter erstreckt sich, sanft ansteigend, das 25 km lange Tal, dessen schlichte Schönheit weitgehend erhalten geblieben ist. Das wilde Bett der Verzasca sprenkeln überall bizarre Felsskulpturen. Wie überdimensionierte Edelsteine leuchten die Gneisblöcke im smaragdgrünen Wasser. Die rundgeschliffenen Felsblöcke, die aus dem Wasser ragen, sind im Sommer begehrte Badeplätze. Das Verzascatal ist nicht nur ein Bade-,sondern auch ein Wanderparadies. Mal links, dann wieder rechts des Flusses führt ein Wanderweg – der „ Sentierone“ – bis hinauf nach Sonogno, ins hinterste Dorf im Tal. Beeindruckend sind neben der wilden Natur die vielen sakralen Wandbilder an Kirchen, Kapellen, Felswänden und Hausfassaden. Etliche dieser Kleinkunstwerke haben im Lauf der Jahre ihre Farbigkeit verloren – ganz im Gegensatz zur Verzasca, deren Grün so intensiv wie eh und je leuchtet.
- 6633 Lavertezzo
© Restuccia Giancarlo, Shutterstock
Dieses smaragdgrüne Wasser! Es macht aus dem engen Tal mit den gewaltigen Felswänden eine spektakuläre, anziehende, unverfälschte Naturschönheit. Lange Zeit war das Spektakel nur Eingeweihten bekannt, denn bis 1870 war das Verzascatal vom Rest der Welt praktisch abgeschnitten. Zu unüberwindlich schien der Taleingang. Heute dominiert ihn der 220 m hohe Staudamm bei Contra, der 1959/ 60 errichtet wurde. Dahinter erstreckt sich, sanft ansteigend, das 25 km lange Tal, dessen schlichte Schönheit weitgehend erhalten geblieben ist. Das wilde Bett der Verzasca sprenkeln überall bizarre Felsskulpturen. Wie überdimensionierte Edelsteine leuchten die Gneisblöcke im smaragdgrünen Wasser. Die rundgeschliffenen Felsblöcke, die aus dem Wasser ragen, sind im Sommer begehrte Badeplätze. Das Verzascatal ist nicht nur ein Bade-,sondern auch ein Wanderparadies. Mal links, dann wieder rechts des Flusses führt ein Wanderweg – der „ Sentierone“ – bis hinauf nach Sonogno, ins hinterste Dorf im Tal. Beeindruckend sind neben der wilden Natur die vielen sakralen Wandbilder an Kirchen, Kapellen, Felswänden und Hausfassaden. Etliche dieser Kleinkunstwerke haben im Lauf der Jahre ihre Farbigkeit verloren – ganz im Gegensatz zur Verzasca, deren Grün so intensiv wie eh und je leuchtet.
- 6633 Lavertezzo
Madonna del Sasso
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Die ockergelbe Wallfahrtskirche entstand um 1600 auf einem Felssporn, wo ein Mönch eine Muttergotteserscheinung hatte, wurde aber mehrmals aus- und umgebaut. Das Innere beeindruckt durch Stuck und alte Kunst. Sehenswert sind vor allem das Altarbild „Flucht aus Ägypten“ (um 1520) des Mailänder Meisters Bartolomeo Bramantino sowie die zahlreichen Votivtafeln, die von Wundern zeugen, welche die Madonna angeblich bewirkt hat. Sie erreichen die Kirche mit der Zahnradbahn Locarno–Orselina oder auf einem steilen Kreuzweg. Der Aufstieg wird mit einer wunderbaren Aussicht belohnt.
- Via Santuario 2, 6644 Locarno
- http://www.madonnadelsasso.org/
- +41 91 743 62 65
© MAIRDUMONT
Die ockergelbe Wallfahrtskirche entstand um 1600 auf einem Felssporn, wo ein Mönch eine Muttergotteserscheinung hatte, wurde aber mehrmals aus- und umgebaut. Das Innere beeindruckt durch Stuck und alte Kunst. Sehenswert sind vor allem das Altarbild „Flucht aus Ägypten“ (um 1520) des Mailänder Meisters Bartolomeo Bramantino sowie die zahlreichen Votivtafeln, die von Wundern zeugen, welche die Madonna angeblich bewirkt hat. Sie erreichen die Kirche mit der Zahnradbahn Locarno–Orselina oder auf einem steilen Kreuzweg. Der Aufstieg wird mit einer wunderbaren Aussicht belohnt.
- Via Santuario 2, 6644 Locarno
- http://www.madonnadelsasso.org/
- +41 91 743 62 65
Madonna d'Ongero
Architektonische HighlightsDie in einer Waldlichtung etwa zehn Fußminuten von Carona gelegene Wallfahrtskirche Madonna d’Ongero erreichst du über einen Kreuzweg. Mit ihrem prachtvollen Hauptaltar und den sehenswerten Fresken und Stuckaturen zählt sie zu den eindrucksvollsten barocken Kunstdenkmälern im Tessin.
- Via Madonna d'Ongero 1, Carona
- http://www.ticino.ch/
- +41 91 649 71 87
Die in einer Waldlichtung etwa zehn Fußminuten von Carona gelegene Wallfahrtskirche Madonna d’Ongero erreichst du über einen Kreuzweg. Mit ihrem prachtvollen Hauptaltar und den sehenswerten Fresken und Stuckaturen zählt sie zu den eindrucksvollsten barocken Kunstdenkmälern im Tessin.
- Via Madonna d'Ongero 1, Carona
- http://www.ticino.ch/
- +41 91 649 71 87
Monte Cardada
Landschaftliche Highlights © trabantos, Shutterstock
Von Mario Botta stammt das Design der Seilbahnkabinen, die Besucher auf den 1340 m hohen Haus- und Aussichtsberg Locarnos bringen. Die 40-plätzigen Gondeln sind bis hinunter zum Kabinenboden verglast. Bei der Bergstation gibt es für Kinder einen Spazierweg, an dem sich ein Spielgerät ans nächste reiht. Ein Erlebnis für die ganze Familie ist der Gang hinaus auf den Aussichtssteg, von dem man eine spektakuläre Rundsicht auf den Lago Maggiore und die Tessiner Bergwelt genießt. Der Berg bietet zahlreiche Spazier- und Wandermöglichkeiten, darunter sogar einen Fußreflexzonenpfad und im Winter eignet er sich ideal für Schneeschuhtouren.
- 6644 Orselina
- http://www.cardada.ch/
© trabantos, Shutterstock
Von Mario Botta stammt das Design der Seilbahnkabinen, die Besucher auf den 1340 m hohen Haus- und Aussichtsberg Locarnos bringen. Die 40-plätzigen Gondeln sind bis hinunter zum Kabinenboden verglast. Bei der Bergstation gibt es für Kinder einen Spazierweg, an dem sich ein Spielgerät ans nächste reiht. Ein Erlebnis für die ganze Familie ist der Gang hinaus auf den Aussichtssteg, von dem man eine spektakuläre Rundsicht auf den Lago Maggiore und die Tessiner Bergwelt genießt. Der Berg bietet zahlreiche Spazier- und Wandermöglichkeiten, darunter sogar einen Fußreflexzonenpfad und im Winter eignet er sich ideal für Schneeschuhtouren.
- 6644 Orselina
- http://www.cardada.ch/
Val Bavona
Landschaftliche Highlights © fotoember, Thinkstock
Was für ein wildes Tal! Steil aufragende Felswände, kreuz und quer übereinander liegende Steinbrocken von furchteinflößender Größe, alte Weiler aus Gneis und Granit, kilometerlange Trockenmauern. Stein, so weit das Auge reicht! Das 10 km lange Tal beginnt beim Dorf Cavergno, dessen Name sich von Casa d’Inverno („Winterhaus“) ableitet. Die kalte Jahreszeit verbrachten die Talbewohner einst hier in den wetterfesten Häusern, die sich um einen von Arkaden gegliederten Platz gruppieren. An das harte Leben der Bauern erinnert der 6 km lange Lehrpfad zum Thema Alpaufzug, der in Cavergno beginnt und Wanderer in mehreren Etappen bis zu den Almweiden auf über 2000 m bringt. Empfehlenswert ist vor allem der Abschnitt, der vom Dorf Foroglio zum Calnegia- Hochtal führt: Es handelt sich im wörtlichen Sinn um eine Reise in die Steinzeit. Für seine authentische Küche bekannt ist das La Froda in Foroglio: Genieße hier Buchweizenpolenta, Wildspezialitäten oder hausgemachte Würste! Im Tal gibt es übrigens keine Elektrizität. Das ist insofern paradox, als sich zuhinterst im Tal drei Stauseen befinden, die der Stromerzeugung dienen. Mit einer Seilbahn gelangt man von Mitte Juni bis September von San Carlo hinauf nach Robiei. Der Ausflug lohnt sich schon wegen des herrlichen Ausblicks auf den Basodinogletscher (3273 m).
- Cavergno
- https://www.bavona.ch/
© fotoember, Thinkstock
Was für ein wildes Tal! Steil aufragende Felswände, kreuz und quer übereinander liegende Steinbrocken von furchteinflößender Größe, alte Weiler aus Gneis und Granit, kilometerlange Trockenmauern. Stein, so weit das Auge reicht! Das 10 km lange Tal beginnt beim Dorf Cavergno, dessen Name sich von Casa d’Inverno („Winterhaus“) ableitet. Die kalte Jahreszeit verbrachten die Talbewohner einst hier in den wetterfesten Häusern, die sich um einen von Arkaden gegliederten Platz gruppieren. An das harte Leben der Bauern erinnert der 6 km lange Lehrpfad zum Thema Alpaufzug, der in Cavergno beginnt und Wanderer in mehreren Etappen bis zu den Almweiden auf über 2000 m bringt. Empfehlenswert ist vor allem der Abschnitt, der vom Dorf Foroglio zum Calnegia- Hochtal führt: Es handelt sich im wörtlichen Sinn um eine Reise in die Steinzeit. Für seine authentische Küche bekannt ist das La Froda in Foroglio: Genieße hier Buchweizenpolenta, Wildspezialitäten oder hausgemachte Würste! Im Tal gibt es übrigens keine Elektrizität. Das ist insofern paradox, als sich zuhinterst im Tal drei Stauseen befinden, die der Stromerzeugung dienen. Mit einer Seilbahn gelangt man von Mitte Juni bis September von San Carlo hinauf nach Robiei. Der Ausflug lohnt sich schon wegen des herrlichen Ausblicks auf den Basodinogletscher (3273 m).
- Cavergno
- https://www.bavona.ch/
Via Nassa
TouristenattraktionenEinst war die rund 500 m lange Straße der Ort, wo die Fischer sich trafen und ihre Ware verkauften – daher auch der Name nassa, auf Deutsch „Reuse“. Mit diesem alten Netzsystem wurden nämlich die Fische gefangen. Der Handel in der verkehrsfreien Via Nassa mit ihren schönen Arkaden ist so alt wie die Straße selbst. Heute wird in den exklusiven Uhren-und Schmuckgeschäften sowie Modeboutiquen alles feilgeboten, was das Herz begeht – falls es das Portemonnaie zu bezahlen vermag. Überdies gibt es noch eine Reihe von Geschäften, in denen auch Otto Normalverbraucher Einkäufe tätigen kann. So lockt etwa die Buchhandlung Fuchs & Reposo in Hausnummer 21 seit Jahren internationale Kundschaft an. Auf einen Schwatz mit Besitzer Ernst Fuchs kam jahrzehntelang auch Literaturnobelpreisträger Hermann Hesse vorbei.
- Via Nassa, Lugano
Einst war die rund 500 m lange Straße der Ort, wo die Fischer sich trafen und ihre Ware verkauften – daher auch der Name nassa, auf Deutsch „Reuse“. Mit diesem alten Netzsystem wurden nämlich die Fische gefangen. Der Handel in der verkehrsfreien Via Nassa mit ihren schönen Arkaden ist so alt wie die Straße selbst. Heute wird in den exklusiven Uhren-und Schmuckgeschäften sowie Modeboutiquen alles feilgeboten, was das Herz begeht – falls es das Portemonnaie zu bezahlen vermag. Überdies gibt es noch eine Reihe von Geschäften, in denen auch Otto Normalverbraucher Einkäufe tätigen kann. So lockt etwa die Buchhandlung Fuchs & Reposo in Hausnummer 21 seit Jahren internationale Kundschaft an. Auf einen Schwatz mit Besitzer Ernst Fuchs kam jahrzehntelang auch Literaturnobelpreisträger Hermann Hesse vorbei.
- Via Nassa, Lugano
Cardada
Landschaftliche Highlights © Alexandra Reinwald, Shutterstock
Eine vom Architekten Mario Botta konzipierte Seilbahn bringt Besucher von Orselina aus auf Locarnos 1340 m hohen Hausberg. Er bietet zahlreiche Spazierund Wandermöglichkeiten, darunter sogar einen Fußreflexzonenpfad. Im Winter eignet sich der aussichtsreiche Berg ideal für Schneeschuhtouren. Mehr im Kapitel „Mit Kindern unterwegs“ und auf der Website.
- Locarno
- https://www.cardada.ch/
© Alexandra Reinwald, Shutterstock
Eine vom Architekten Mario Botta konzipierte Seilbahn bringt Besucher von Orselina aus auf Locarnos 1340 m hohen Hausberg. Er bietet zahlreiche Spazierund Wandermöglichkeiten, darunter sogar einen Fußreflexzonenpfad. Im Winter eignet sich der aussichtsreiche Berg ideal für Schneeschuhtouren. Mehr im Kapitel „Mit Kindern unterwegs“ und auf der Website.
- Locarno
- https://www.cardada.ch/
Uferpromenade
Touristenattraktionen © Sina Ettmer Photography, Shutterstock
Die Hauptattraktion Asconas, an der dank einiger neuer Lokale ein frischer Wind weht, ist nach dem Tessiner Politiker Giuseppe Motta (1871–1940) benannt. Sehen und gesehen werden lautet hier das Motto. Im Sommer flaniert man im Schatten der ausladenden Platanen, die schon vor 400 Jahren Emigranten aus Frankreich mitgebracht hatten. Straßenkünstler,Maler und Musiker sorgen das ganze Jahr über für Unterhaltung
- Via Albarelle, 6612 Ascona
- http://www.ascona-locarno.com/
- +41 848 091 091
© Sina Ettmer Photography, Shutterstock
Die Hauptattraktion Asconas, an der dank einiger neuer Lokale ein frischer Wind weht, ist nach dem Tessiner Politiker Giuseppe Motta (1871–1940) benannt. Sehen und gesehen werden lautet hier das Motto. Im Sommer flaniert man im Schatten der ausladenden Platanen, die schon vor 400 Jahren Emigranten aus Frankreich mitgebracht hatten. Straßenkünstler,Maler und Musiker sorgen das ganze Jahr über für Unterhaltung
- Via Albarelle, 6612 Ascona
- http://www.ascona-locarno.com/
- +41 848 091 091
San Lorenzo
Architektonische Highlights © trabantos, Shutterstock
Die Geschichte von Luganos Hauptkirche reicht bis ins Jahr 818 zurück. Wer sich nicht für Kirchen interessiert, genießt die herrliche Aussicht auf dem Weg zwischen Bahnhof und Altstadt.
- Via Borghetto 2, 6900 Lugano
- http://www.ticino.ch/
- +41 91 921 49 45
© trabantos, Shutterstock
Die Geschichte von Luganos Hauptkirche reicht bis ins Jahr 818 zurück. Wer sich nicht für Kirchen interessiert, genießt die herrliche Aussicht auf dem Weg zwischen Bahnhof und Altstadt.
- Via Borghetto 2, 6900 Lugano
- http://www.ticino.ch/
- +41 91 921 49 45
Caseificio del Gottardo
TouristenattraktionenZwei Dutzend Bauern aus der Leventina liefern ihre Milch der Schaukäserei am Südportal des Gotthardtunnels in Airolo ab. Sie stellt hohe Ansprüche: Die Bauern dürfen ihre Kühe nicht mit Silonahrung füttern und sie müssen die Tiere in Ställen auf über 800 m Höhe halten. Dies ist unabdingbar für die hohe Qualität der Produkte, die im Caseificio hergestellt werden. Neben den Halbhartkäsen Gottardo, Tremola und Lucendro umfasst das Angebot auch Eis, Joghurt, Rahm und Butter. Originell: Besucher können einen eigenen Käse produzieren. Dieser wird anschließend im Keller gelagert. Wenn er ausgereift ist, wird er nach Hause geschickt. Der Schaukäserei angegliedert ist ein empfehlenswertes Restaurant
- Caseificio Dimostrativo del Gottardo SA, 6850 Airolo
- http://www.caseificiodelgottardo.ch/
- +41 91 869 11 80
- info@cdga.ch
Zwei Dutzend Bauern aus der Leventina liefern ihre Milch der Schaukäserei am Südportal des Gotthardtunnels in Airolo ab. Sie stellt hohe Ansprüche: Die Bauern dürfen ihre Kühe nicht mit Silonahrung füttern und sie müssen die Tiere in Ställen auf über 800 m Höhe halten. Dies ist unabdingbar für die hohe Qualität der Produkte, die im Caseificio hergestellt werden. Neben den Halbhartkäsen Gottardo, Tremola und Lucendro umfasst das Angebot auch Eis, Joghurt, Rahm und Butter. Originell: Besucher können einen eigenen Käse produzieren. Dieser wird anschließend im Keller gelagert. Wenn er ausgereift ist, wird er nach Hause geschickt. Der Schaukäserei angegliedert ist ein empfehlenswertes Restaurant
- Caseificio Dimostrativo del Gottardo SA, 6850 Airolo
- http://www.caseificiodelgottardo.ch/
- +41 91 869 11 80
- info@cdga.ch
Casa Rotonda
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Stabio rühmt sich eines Bauwerks, das als Klassiker der zeitgenössischen Tessiner Architektur gilt: Die von Mario Botta entworfene Casa Rotonda (1980/81) ist ein Einfamilienhaus auf kreisförmigem Grundriss. Zudem ist das Gebäude von oben gespalten, so entsteht ein korridorartiges Oberlicht.
- Via Pietane 12, 6855 Stabio
- http://www.botta.ch/
© MAIRDUMONT
Stabio rühmt sich eines Bauwerks, das als Klassiker der zeitgenössischen Tessiner Architektur gilt: Die von Mario Botta entworfene Casa Rotonda (1980/81) ist ein Einfamilienhaus auf kreisförmigem Grundriss. Zudem ist das Gebäude von oben gespalten, so entsteht ein korridorartiges Oberlicht.
- Via Pietane 12, 6855 Stabio
- http://www.botta.ch/