© Daan Kloeg, Shutterstock

Reiseführer
Teheran & der Norden

Ist erwähnt in Reiseführer:

Die Natur des Iran kann auch ganz „uniranisch“: Am schmalen Küstensaum, wo die Wolken vom Kaspischen Meer am Elburs-Gebirge abregnen, herrscht statt heißem Wüstenklima fast subtropische Feuchte. Mit dichten Laubwäldern (der Begriff Djangal, das zu Dschungel wurde, kommt von hier), mit Reisfeldern, Teeplantagen, gischtenden Flüssen und schier endlosen Sandstränden als Ferienparadies für Millionen Teheraner.

Nur zwei-, dreihundert Kilometer östlich landeinwärts dagegen – die grandiose Öde trockener Steppe, Wüste, baumlos, braungrau, dünnst besiedelt. Aber hier wie dort: Geschichte satt. Die Provinzen Gilan und Mazanderan oben am großen Wasser wurden spät islamisiert. Ihre Bewohner ticken bis heute merklich eigenwillig, weltlicher, mehr nach Russland orientiert. Die Regionen Semnan und Khorasan im Nordosten sind uraltes Kernland iranischer Hochkultur und Religiosität, Heimat vieler der großen Dichter, Mystiker, Gelehrten. Dort liegt mit Mashhad die für Schiiten heiligste Stadt des Iran. Einen ganz eigenen Kosmos bildet als Trendsetter, Wirtschaftsmotor, Regierungssitz, absolutes Machtzentrum des Landes die Megacity Teheran.

Teheran & der Norden Sehenswertes & Restaurants

Imam Reza Shrine
Architektonische Highlights
Mashhad
Gonbad Kavus
Touristenattraktionen
Gonbad-e Qabus
Soltaniye
Geographical
Soltaniye
Golestan Palace
Architektonische Highlights
Tehran
National Museum of Iran
Museen
Tehran
Boomkolbeh Turkmen Ecolodge
Botanische Gärten & Parks
Totli Tamak
Khaled Nabi Cemetery
Touristenattraktionen
Gonbad Kavus
Diamond Cafe
Cafés
Tehran
Evin-Bookshop
Bücher, Zeitschriften & Musik
Tehran
Gonbad Kavous Racecourse
Touristenattraktionen
Gonbad-e Kavus
Golestan National Park
Landschaftliche Highlights
Golestan Province
Pesaran Karim Restaurant
Restaurants
Mashhad
Nischapur
Geographical
Nischapur
Torbat-e-Jam
Geographical
Torbat-e-Jam
Torghabeh
Geographical
Torghabeh
Ancient Jameh Mosque of Qazvin
Architektonische Highlights
Qazvin
Imamzade Hossein
Architektonische Highlights
Qazvin
Eqbali Restaurant
Restaurants
Qazvin
Rasht Museum of Anthropology
Museen
Rascht
Bandar Anzali
Geographical
Bandar Anzali
Caspian Beach
Strände
Rasht
Masuleh
Geographical
Masuleh
Gilan Rural Heritage Museum
Museen
Rasht
Qaleh Rudkhan
Geographical
Qaleh Rudkhan
Tehran Grand Bazaar
Märkte und Flohmärkte
Tehran
Milad Tower
Architektonische Highlights
Teheran
Niavaran Palace Complex
Architektonische Highlights
Tehran
Tabiat Bridge
Architektonische Highlights
Tehran
Ayyaran café
Cafés
Tehran
Moslem Restaurant
Restaurants
Tehran

    Architektonische Highlights

    Architektonische Highlights

    Touristenattraktionen

    Geographical

    Museen

    Botanische Gärten & Parks

    Cafés

    Bücher, Zeitschriften & Musik

    Landschaftliche Highlights

    Restaurants

    Strände

    Märkte und Flohmärkte


  • Imam Reza Shrine

    Architektonische Highlights
    • © Atosan, Shutterstock

    Ihre zwölf Imame gelten schiitischen Iranern als göttliche Lichtgestalten, die sie mit Inbrunst verehren und zu deren Mausoleen sie in Massen wallfahren. In den Dutzenden Trakten, umgeben von goldenen und türkisen Kuppeln und Türmen und auf den riesigen Freiflächen haben zeitgleich 3 Mio. Menschen Platz. Es ist angeblich der größte Schrein der Welt!

    • © Atosan, Shutterstock

    Ihre zwölf Imame gelten schiitischen Iranern als göttliche Lichtgestalten, die sie mit Inbrunst verehren und zu deren Mausoleen sie in Massen wallfahren. In den Dutzenden Trakten, umgeben von goldenen und türkisen Kuppeln und Türmen und auf den riesigen Freiflächen haben zeitgleich 3 Mio. Menschen Platz. Es ist angeblich der größte Schrein der Welt!


  • Gonbad Kavus

    Touristenattraktionen
    • © Hamid Reza Keyhan, Shutterstock

    Der aus Ziegeln geschichtete „Riesenfinger" mit seinem kegelförmigen Dach ist ein Wahrzeichen iranischer Architektur. Wirklich wundersam und sehr sehenswert, wie er da, ursprünglich als Grab für einen Herrscher mit dem wohlklingendenNamen Qabus ibn-e Wushmgir, seit über 1000 Jahren auf einem künstlichen Hügel in den Himmel ragt.

    • © Hamid Reza Keyhan, Shutterstock

    Der aus Ziegeln geschichtete „Riesenfinger" mit seinem kegelförmigen Dach ist ein Wahrzeichen iranischer Architektur. Wirklich wundersam und sehr sehenswert, wie er da, ursprünglich als Grab für einen Herrscher mit dem wohlklingendenNamen Qabus ibn-e Wushmgir, seit über 1000 Jahren auf einem künstlichen Hügel in den Himmel ragt.


  • Soltaniye

    Geographical
    • © Marten Lagendijk, Shutterstock

    Es waren angeblich das kühle Sommerklima und die ergiebigen Weidegründe, in die sich der mongolische Herrscher Oldjaitu verliebte, weil sie ihn an seine Urheimat in Zentralasien erinnerten. So beschloss er, auf der fruchtbaren Ebene 130 km westlich von Qazvin in nur 40 Jahren aus dem Nichts eine großartige Stadt zu bauen. Wenig später wurde die „Residenz der Sultane“, so die Übersetzung, vom Eroberer Timur fast völlig zerstört. Was vom Glanz blieb, ist allein das Mausoleum des Gründers. Aber das hat es in sich: 10 000 Mann sollen mit der Aushebung der Fundamente für den achteckigen Kolossalbau beschäftigt gewesen sein, 500 Zimmerer und 5000 Steinmetze mit Aufbau und Ausgestaltung. Die Kuppel zählt mit 52 m zu den weltweit höchsten je aus Ziegeln errichteten. Ihr Inneres ist äußerst originell mit Stuck verziert, aber leider bis zum Scheitel hinauf komplett eingerüstet. In der Stadt gibt es keine Unterkunft. Ein sehr gediegenes, dennoch preisgünstiges Quartier ist das Grand Hotel im nahen Zanjan.

    • Soltaniye
    • © Marten Lagendijk, Shutterstock

    Es waren angeblich das kühle Sommerklima und die ergiebigen Weidegründe, in die sich der mongolische Herrscher Oldjaitu verliebte, weil sie ihn an seine Urheimat in Zentralasien erinnerten. So beschloss er, auf der fruchtbaren Ebene 130 km westlich von Qazvin in nur 40 Jahren aus dem Nichts eine großartige Stadt zu bauen. Wenig später wurde die „Residenz der Sultane“, so die Übersetzung, vom Eroberer Timur fast völlig zerstört. Was vom Glanz blieb, ist allein das Mausoleum des Gründers. Aber das hat es in sich: 10 000 Mann sollen mit der Aushebung der Fundamente für den achteckigen Kolossalbau beschäftigt gewesen sein, 500 Zimmerer und 5000 Steinmetze mit Aufbau und Ausgestaltung. Die Kuppel zählt mit 52 m zu den weltweit höchsten je aus Ziegeln errichteten. Ihr Inneres ist äußerst originell mit Stuck verziert, aber leider bis zum Scheitel hinauf komplett eingerüstet. In der Stadt gibt es keine Unterkunft. Ein sehr gediegenes, dennoch preisgünstiges Quartier ist das Grand Hotel im nahen Zanjan.

    • Soltaniye

  • Golestan Palace

    Architektonische Highlights
    • © Victor Jiang, Shutterstock

    Willkommen im Versailles, der Hofburg, dem Buckingham Palace der iranischen Monarchie. Schon Schah Abbas I. hat hier nahe dem Großen Basar eine Burg errichten lassen. Doch in seiner heutigen Ausdehnung stammt der Komplex aus dem 19.Jh. Die gesamte Qadscharen-Ära über war er Residenz und Amtssitz des Schahs. Die wichtigsten Trakte, für die man jeweils einzeln Tickets lösen muss, sind der über und über mit Spiegelmosaiken ausgekleidete Empfangspalast, in dem ursprünglich der legendäre Pfauenthron stand; der Sonnen-, der Windturmpalast und, als ältestes Gebäude, der Palast des Marmorthrons. Dessen namensgebendes Prunkstück, das auf einer zum Garten hin offenen Terrasse steht, wurde für eine Reihe von Krönungen genutzt, zuletzt für die von Reza Schah 1926.

    • © Victor Jiang, Shutterstock

    Willkommen im Versailles, der Hofburg, dem Buckingham Palace der iranischen Monarchie. Schon Schah Abbas I. hat hier nahe dem Großen Basar eine Burg errichten lassen. Doch in seiner heutigen Ausdehnung stammt der Komplex aus dem 19.Jh. Die gesamte Qadscharen-Ära über war er Residenz und Amtssitz des Schahs. Die wichtigsten Trakte, für die man jeweils einzeln Tickets lösen muss, sind der über und über mit Spiegelmosaiken ausgekleidete Empfangspalast, in dem ursprünglich der legendäre Pfauenthron stand; der Sonnen-, der Windturmpalast und, als ältestes Gebäude, der Palast des Marmorthrons. Dessen namensgebendes Prunkstück, das auf einer zum Garten hin offenen Terrasse steht, wurde für eine Reihe von Krönungen genutzt, zuletzt für die von Reza Schah 1926.


  • National Museum of Iran

    Museen
    • © eFesenko, Shutterstock

    Es sind nur ein paar Schritte aus der lauten, grauen Gegenwart unterm ovalen Ziegelbogen des Eingangsportals hindurch in den wichtigsten Schrein der Landesgeschichte. 7000 Jahre und unzählige Völker und Dynastien defilieren darin an Besuchern vorbei, von den frühen Vorfahren der Perser, deren Keramiken in Tier- und Menschengestalt die Vitrinen füllen, bis zu den Achaimeniden, Seleukiden, Parthern und Sassaniden, deren Steinmetzkunst sich in vielen Reliefs und Rundplastiken zeigt. In der Islamischen Abteilung im Nachbargebäude feiern die goldenen Zeiten des mittelalterlichen Kunsthandwerks in Form kostbarster Textilien, Fliesenmosaike, Stuck- und Marmor-, Knüpf- und Schnitz- und Ziselierarbeiten Wiederauferstehung.

    • © eFesenko, Shutterstock

    Es sind nur ein paar Schritte aus der lauten, grauen Gegenwart unterm ovalen Ziegelbogen des Eingangsportals hindurch in den wichtigsten Schrein der Landesgeschichte. 7000 Jahre und unzählige Völker und Dynastien defilieren darin an Besuchern vorbei, von den frühen Vorfahren der Perser, deren Keramiken in Tier- und Menschengestalt die Vitrinen füllen, bis zu den Achaimeniden, Seleukiden, Parthern und Sassaniden, deren Steinmetzkunst sich in vielen Reliefs und Rundplastiken zeigt. In der Islamischen Abteilung im Nachbargebäude feiern die goldenen Zeiten des mittelalterlichen Kunsthandwerks in Form kostbarster Textilien, Fliesenmosaike, Stuck- und Marmor-, Knüpf- und Schnitz- und Ziselierarbeiten Wiederauferstehung.


  • Boomkolbeh Turkmen Ecolodge

    Botanische Gärten & Parks

    Von dem nach lokalen Traditionen designten und geführten Anwesen aus organisieren sie Trekkingtouren und naturkundliche Exkursionen, auch hoch zu Pferd, in den benachbarten Golestan-Nationalpark. Der ist Iransältester und nur 920 km2 groß, aber ein echter Musterkasten für unberührte Landschaften: Steppe, Wüste, Almwiesen, dichter Bergwald - ein tolles Ziel für Hobbybotaniker, Wild- und Vogelkundler.

    Von dem nach lokalen Traditionen designten und geführten Anwesen aus organisieren sie Trekkingtouren und naturkundliche Exkursionen, auch hoch zu Pferd, in den benachbarten Golestan-Nationalpark. Der ist Iransältester und nur 920 km2 groß, aber ein echter Musterkasten für unberührte Landschaften: Steppe, Wüste, Almwiesen, dichter Bergwald - ein tolles Ziel für Hobbybotaniker, Wild- und Vogelkundler.


  • Khaled Nabi Cemetery

    Touristenattraktionen
    • © Viktor Molnar, Shutterstock

    Nur nicht an Schlüpfriges denken: Die Grabstelen sehen ziemlich „männlich“ aus, wie sie da steinern zylindrisch-schlank zu Hunderten über Hügelkämme verstreut aus der Wiese ragen. Klar, die phallische Optik dieses rätselhaften Friedhofs ist nur ein Kuriosum und Zusatzmotiv für die 90 km weite, leider recht schlechtbeschilderte Anfahrt in den äußersten Norden. Den eigentlichen Reiz bilden die ganz spezielle Landschaftskulisse aus Wiesenkuppen auf den letzten ca. 20 km und mehr noch das einzigartige Panorama, das sich am Ziel vom Parkplatz aus entfaltet: im Vordergrund das Mausoleum des Khaled Nabi, eines vorislamischen Propheten, und dahinter bis zum Horizont die gefalteten Hügelrippen der turkmenischen Steppe.

    • Khaled Nabi, Gonbad Kavus
    • © Viktor Molnar, Shutterstock

    Nur nicht an Schlüpfriges denken: Die Grabstelen sehen ziemlich „männlich“ aus, wie sie da steinern zylindrisch-schlank zu Hunderten über Hügelkämme verstreut aus der Wiese ragen. Klar, die phallische Optik dieses rätselhaften Friedhofs ist nur ein Kuriosum und Zusatzmotiv für die 90 km weite, leider recht schlechtbeschilderte Anfahrt in den äußersten Norden. Den eigentlichen Reiz bilden die ganz spezielle Landschaftskulisse aus Wiesenkuppen auf den letzten ca. 20 km und mehr noch das einzigartige Panorama, das sich am Ziel vom Parkplatz aus entfaltet: im Vordergrund das Mausoleum des Khaled Nabi, eines vorislamischen Propheten, und dahinter bis zum Horizont die gefalteten Hügelrippen der turkmenischen Steppe.

    • Khaled Nabi, Gonbad Kavus

  • Diamond Cafe

    Cafés

    Student meets Hipster meets Bohemien. Und alle zusammen genießen den schnörkellos-modernen Schick und die aufgeräumte Stimmung. Kreative Smoothies, Shakes, Salate, Pasta, tolles Frühstück und, klar, famose Kaffees.

    Student meets Hipster meets Bohemien. Und alle zusammen genießen den schnörkellos-modernen Schick und die aufgeräumte Stimmung. Kreative Smoothies, Shakes, Salate, Pasta, tolles Frühstück und, klar, famose Kaffees.


  • Evin-Bookshop

    Bücher, Zeitschriften & Musik

    Ein Minishop als Schatztruhe: landesweit bestes Sortiment an Originalen und Nachdrucken, antiquarisch und neu zu Irans Geschichte und Kultur, viele Raritäten, auch auf Deutsch und Englisch.

    Ein Minishop als Schatztruhe: landesweit bestes Sortiment an Originalen und Nachdrucken, antiquarisch und neu zu Irans Geschichte und Kultur, viele Raritäten, auch auf Deutsch und Englisch.


  • Gonbad Kavous Racecourse

    Touristenattraktionen

    Dass die Vorfahren der Turkmenen heißblütige Nomaden und begnadete Reiter waren, ist besonders intensiv am Pferderennplatz zu spüren. Von November bis Juni geht im örtlichen Hippodrom jeden Freitag die Post ab. Auch Frauen dürfen zuschauen, und ja, kaum zu glauben, wie locker der Staat hier die Zügel lässt, man darf sogar um Geld wetten.

    Dass die Vorfahren der Turkmenen heißblütige Nomaden und begnadete Reiter waren, ist besonders intensiv am Pferderennplatz zu spüren. Von November bis Juni geht im örtlichen Hippodrom jeden Freitag die Post ab. Auch Frauen dürfen zuschauen, und ja, kaum zu glauben, wie locker der Staat hier die Zügel lässt, man darf sogar um Geld wetten.


  • Golestan National Park

    Landschaftliche Highlights
    • © Daan Kloeg, Shutterstock

    Kamran Anvari ist von einer Idee beseelt: Er will das Ökobewusstsein in der Region verankern. Deshalb betreibt er mit seiner Partnerin Forough eine Naturschule und unterstützt das Kunsthandwerk der turkmenischen Bevölkerung. Vor allem aber führen die beiden in einem Dorf in der Nähe von Kalaleh die Turkmen Ecolodge. Von dem nach lokalen Traditionen designten und geführten Anwesen aus organisieren sie Trekkingtouren und naturkundliche Exkursionen, auch hoch zu Pferd, in den benachbarten Golestan-Nationalpark. Der ist Irans ältester und nur 920 km² groß, aber ein echter Musterkasten für unberührte Landschaften: Steppe, Wüste, Almwiesen, dichter Bergwald – ein tolles Ziel für Hobbybotaniker, Wild- und Vogelkundler.

    • © Daan Kloeg, Shutterstock

    Kamran Anvari ist von einer Idee beseelt: Er will das Ökobewusstsein in der Region verankern. Deshalb betreibt er mit seiner Partnerin Forough eine Naturschule und unterstützt das Kunsthandwerk der turkmenischen Bevölkerung. Vor allem aber führen die beiden in einem Dorf in der Nähe von Kalaleh die Turkmen Ecolodge. Von dem nach lokalen Traditionen designten und geführten Anwesen aus organisieren sie Trekkingtouren und naturkundliche Exkursionen, auch hoch zu Pferd, in den benachbarten Golestan-Nationalpark. Der ist Irans ältester und nur 920 km² groß, aber ein echter Musterkasten für unberührte Landschaften: Steppe, Wüste, Almwiesen, dichter Bergwald – ein tolles Ziel für Hobbybotaniker, Wild- und Vogelkundler.


  • Pesaran Karim Restaurant

    Restaurants
    • arabisch

    Seit 50 Jahren züchtet Ali Atami Schafe, seit Langem organisch, ohne Antibiotika. Die Lammhaxe (Chelo Mahicheh) oder das 500g-Lamm-Shishlik, das er in seinem vielfach ausgezeichneten Restaurant serviert, zergeht entsprechend auf der Zunge und ist, für die Topqualität, gar nicht teuer.

    Seit 50 Jahren züchtet Ali Atami Schafe, seit Langem organisch, ohne Antibiotika. Die Lammhaxe (Chelo Mahicheh) oder das 500g-Lamm-Shishlik, das er in seinem vielfach ausgezeichneten Restaurant serviert, zergeht entsprechend auf der Zunge und ist, für die Topqualität, gar nicht teuer.


  • Nischapur

    Geographical

    Im Osten Irans, in der historischen Großregion Khorasan, liegen die Ursprünge der klassischen persischen Literatur. Zweien ihrer Allergrößten sollte man seine Aufwartung machen, auch wenn man sonst wenig mit alten Dichtern am Hut hat. Schon um zu erleben, wie sehr Iraner sie verehren. Beide liegen 110 km westlich in Nishapur begraben, das auch für seine reichen Türkisminen berühmt ist: in dem blau verfliesten Kuppelbau Fariduddin Attar, vor 800 Jahren verstorbener Autor der fabelhaften „Konferenz der Vögel“. Und 1 km östlich, unter einem stilisierten umgestülpten Weinkelch aus Beton Omar Khayyam, der für seine freigeistig-frivolen Vierzeiler geliebte und viel gelesene Mathematiker, Philosoph und Dichter.

    • Nischapur

    Im Osten Irans, in der historischen Großregion Khorasan, liegen die Ursprünge der klassischen persischen Literatur. Zweien ihrer Allergrößten sollte man seine Aufwartung machen, auch wenn man sonst wenig mit alten Dichtern am Hut hat. Schon um zu erleben, wie sehr Iraner sie verehren. Beide liegen 110 km westlich in Nishapur begraben, das auch für seine reichen Türkisminen berühmt ist: in dem blau verfliesten Kuppelbau Fariduddin Attar, vor 800 Jahren verstorbener Autor der fabelhaften „Konferenz der Vögel“. Und 1 km östlich, unter einem stilisierten umgestülpten Weinkelch aus Beton Omar Khayyam, der für seine freigeistig-frivolen Vierzeiler geliebte und viel gelesene Mathematiker, Philosoph und Dichter.

    • Nischapur

  • Torbat-e-Jam

    Geographical
    • © Hamed Yeganeh, Shutterstock

    Ein Ausflug, 135 km weit, an die afghanische Grenze. Warum du ihn machen solltest? Bildungsbürgerliche Begründung: Weil in der Stadt mit dem Mausoleum von Sheikh Ahmad ein Architekturjuwel ersten Ranges aus der Wende vom 14.zum 15.Jh. wartet. Vom Bauchgefühl: Weil du dort, ganz im Osten, unter der sunnitischen Minderheit, den Männern mit ihren weißen Turbanen und Bärten und unsichtbaren Frauen, wieder andere, feine Schwingungen erspürst. Wenn du im Oktober unterwegs bist, gibt’s ein Zusatzargument: die Safranernte. Dann kannst du vom Straßenrand aus den Bauern auf ihren Feldern beim Pflücken der lila Krokusse zusehen. Und in den Basaren der Region, etwa auch in Taybad und Torbat-e Heydariyeh, das „Rote Gold“ ganz frisch kaufen.

    • Torbat-e-Jam
    • © Hamed Yeganeh, Shutterstock

    Ein Ausflug, 135 km weit, an die afghanische Grenze. Warum du ihn machen solltest? Bildungsbürgerliche Begründung: Weil in der Stadt mit dem Mausoleum von Sheikh Ahmad ein Architekturjuwel ersten Ranges aus der Wende vom 14.zum 15.Jh. wartet. Vom Bauchgefühl: Weil du dort, ganz im Osten, unter der sunnitischen Minderheit, den Männern mit ihren weißen Turbanen und Bärten und unsichtbaren Frauen, wieder andere, feine Schwingungen erspürst. Wenn du im Oktober unterwegs bist, gibt’s ein Zusatzargument: die Safranernte. Dann kannst du vom Straßenrand aus den Bauern auf ihren Feldern beim Pflücken der lila Krokusse zusehen. Und in den Basaren der Region, etwa auch in Taybad und Torbat-e Heydariyeh, das „Rote Gold“ ganz frisch kaufen.

    • Torbat-e-Jam

  • Torghabeh

    Geographical
    • © Andrea Lehotska, Shutterstock

    Ein bisschen auf Distanz gehen zur Millionenstadt und dem Betbetrieb: An den Hängen des Binalud-Gebirges 25 km westlich verspricht der Ausflugsort diesseitige Freuden – Blätterrauschen, Bachgemurmel, frische Luft und gutes Essen in gemütlichen (Open-Air-)Lokalen. 20 km tiefer in den Bergen liegt das malerische Terrassendorf Kang, ein Ausgangspunkt für schöne Wanderungen.

    • Torghabeh
    • © Andrea Lehotska, Shutterstock

    Ein bisschen auf Distanz gehen zur Millionenstadt und dem Betbetrieb: An den Hängen des Binalud-Gebirges 25 km westlich verspricht der Ausflugsort diesseitige Freuden – Blätterrauschen, Bachgemurmel, frische Luft und gutes Essen in gemütlichen (Open-Air-)Lokalen. 20 km tiefer in den Bergen liegt das malerische Terrassendorf Kang, ein Ausgangspunkt für schöne Wanderungen.

    • Torghabeh

  • Ancient Jameh Mosque of Qazvin

    Architektonische Highlights
    • © Lukiyanova Natalia frenta, Shutterstock

    Selten spürt man die Würde und Melancholie des Alters in der Architektur so deutlich wie hier. Kein Geringerer als Harun ar-Raschid – ja, der legendäre Kalif aus Bagdad – soll die Anlage um 800 auf dem Fundament eines Feuertempels gegründet haben. Ihre heutige Form mit den vier Tonnengewölben um den weiten Hof und der Riesenkuppel erhielt sie 300 Jahre später unter den Seldschuken.

    • Qazvin
    • © Lukiyanova Natalia frenta, Shutterstock

    Selten spürt man die Würde und Melancholie des Alters in der Architektur so deutlich wie hier. Kein Geringerer als Harun ar-Raschid – ja, der legendäre Kalif aus Bagdad – soll die Anlage um 800 auf dem Fundament eines Feuertempels gegründet haben. Ihre heutige Form mit den vier Tonnengewölben um den weiten Hof und der Riesenkuppel erhielt sie 300 Jahre später unter den Seldschuken.

    • Qazvin

  • Imamzade Hossein

    Architektonische Highlights
    • © Fernando Duarte Nogueira, Shutterstock

    Dieses Mausoleum eines Sohnes des Achten Imam ist die wichtigste Pilgerstätte Qazvins. Das Torportal mit seinen sechs Minaretten, komplett in einen Keramikteppich gehüllt, das Trinkbrunnenhaus, das Grabmal selbst, im Innern lückenlos mit Spiegeln und Fliesen ausgekleidet – macht unterm Strich ein Ensemble, an das man gerne zurückdenkt.

    • © Fernando Duarte Nogueira, Shutterstock

    Dieses Mausoleum eines Sohnes des Achten Imam ist die wichtigste Pilgerstätte Qazvins. Das Torportal mit seinen sechs Minaretten, komplett in einen Keramikteppich gehüllt, das Trinkbrunnenhaus, das Grabmal selbst, im Innern lückenlos mit Spiegeln und Fliesen ausgekleidet – macht unterm Strich ein Ensemble, an das man gerne zurückdenkt.


  • Eqbali Restaurant

    Restaurants
    • arabisch

    Ein Familienbetrieb, sorgsam und herzlich geführt. Eine Gefahr aber lauert: Gheymeh Nesar, die örtliche Spezialität aus Rindfleisch, Mandeln und Berberitzen – du wirst nicht aufhören können, sie zu löffeln. Dasselbe gilt für Shirin polo, den „süßen Reis“ mit Lammkeule, den man hier freitags kocht.

    Ein Familienbetrieb, sorgsam und herzlich geführt. Eine Gefahr aber lauert: Gheymeh Nesar, die örtliche Spezialität aus Rindfleisch, Mandeln und Berberitzen – du wirst nicht aufhören können, sie zu löffeln. Dasselbe gilt für Shirin polo, den „süßen Reis“ mit Lammkeule, den man hier freitags kocht.


  • Rasht Museum of Anthropology

    Museen

    Präsentationstechnisch hat die Sammlung sicher Verbesserungsbedarf. Aber was sie zeigt, vor- und frühgeschichtliche Keramiken, Gold- und Metallgefäße, typisches (Kunst-)Handwerk aus der Region Gilan und Gebäudemodelle, darunter eines der Rudkhan-Festung, ist gar nicht ohne. Und irgendwie hat die altmodische Vollgepfropftheit ja auch Charme.

    Präsentationstechnisch hat die Sammlung sicher Verbesserungsbedarf. Aber was sie zeigt, vor- und frühgeschichtliche Keramiken, Gold- und Metallgefäße, typisches (Kunst-)Handwerk aus der Region Gilan und Gebäudemodelle, darunter eines der Rudkhan-Festung, ist gar nicht ohne. Und irgendwie hat die altmodische Vollgepfropftheit ja auch Charme.


  • Bandar Anzali

    Geographical

    Es ist schwer zu übersehen: Irans wichtigster Hafen an der Kaspi-Küste hat schon bessere Tage gesehen. Ein dickes Danke den industriellen Fischfangflotten und den Schmutzfinken der Ölindustrie in den Anrainerstaaten. Was man auf Kurzbesuch hier tut? Die Uferpromenade am Hafenbecken abspazieren, den reich bestückten Fischmarkt beschnuppern und den Sommerpalast der Schah-Familie, heute ein (Militär-) Museum, besichtigen. Höhepunkt ist ein Bootsausflug in die Mordab-Lagune, ein Naturreservat, in dem viele seltene Vogel-, Amphibien- und Insektenarten zu Hause sind.

    • Bandar Anzali

    Es ist schwer zu übersehen: Irans wichtigster Hafen an der Kaspi-Küste hat schon bessere Tage gesehen. Ein dickes Danke den industriellen Fischfangflotten und den Schmutzfinken der Ölindustrie in den Anrainerstaaten. Was man auf Kurzbesuch hier tut? Die Uferpromenade am Hafenbecken abspazieren, den reich bestückten Fischmarkt beschnuppern und den Sommerpalast der Schah-Familie, heute ein (Militär-) Museum, besichtigen. Höhepunkt ist ein Bootsausflug in die Mordab-Lagune, ein Naturreservat, in dem viele seltene Vogel-, Amphibien- und Insektenarten zu Hause sind.

    • Bandar Anzali

  • Caspian Beach

    Strände
    • © Zurijeta, Shutterstock

    Millionen von Teherani träumen das Jahr über in ihrer stressigen, smoggeplagten Heimatstadt vom Strandurlaub und überschwemmen, wenn es zu Nowruz oder im Hochsommer so weit ist, ihre Ferienorte. Europäische Gäste hingegen reagieren meist enttäuscht angesichts der Zersiedelung und über weite Strecken wenig gepflegten Infrastruktur. Auch ist das Wetter oft feuchtheiß und dunstig und das Meer bräunlich und trüb. Außerdem reduziert es den Spaß gewaltig, sich dem Strandleben nach Geschlechtern getrennt hingeben zu müssen. Daher werden weitere Ziele im Folgenden nur kurz vorgestellt. Was bei der Fahrt durch Gilan und Mazandaran jedenfalls besuchenswert ist: Lahijan als erste größere Stadt östlich von Rasht. Sie ist Zentrum des Reis-, Bambus- und vor allem Teeanbaus und das hübsche Teemuseum erzählt die Geschichte des „Grünen Goldes“ im Iran. Berühmt und mit seinem Pyramidendach ein Wahrzeichen ist das Mausoleum des Sheikh Zayed Gilani (ganztägig frei zugänglich). Ramsar, 70 km weiter östlich, ist vielen Umweltschützern ein Begriff. Denn 1975 wurde dort das weltweite Abkommen zum Schutz von Feuchtgebieten, die Ramsar-Konvention, ausgehandelt. An seine goldene Zeit als Jetset-Treff, die 1979 abrupt endete, erinnert das örtliche Luxushotel. Das Bergdorf Javaherdeh, 27 km von Ramsar landeinwärts, ist ein ideales Ziel für einen Spaziergang in kühler Höhenluft. Für richtige Bergwanderungen steuern Sie die Hochebene von Kelardasht an, erreichbar über Chalus und von dort südwärts über Marzanabad. Wollen Sie jedoch nur mal kurz per Seilbahn in luftige Höhen entschweben: Solche schnurren in Lahijan, Ramsar und, weiter östlich, in Namakabrud vor sich hin.

    • Rasht
    • © Zurijeta, Shutterstock

    Millionen von Teherani träumen das Jahr über in ihrer stressigen, smoggeplagten Heimatstadt vom Strandurlaub und überschwemmen, wenn es zu Nowruz oder im Hochsommer so weit ist, ihre Ferienorte. Europäische Gäste hingegen reagieren meist enttäuscht angesichts der Zersiedelung und über weite Strecken wenig gepflegten Infrastruktur. Auch ist das Wetter oft feuchtheiß und dunstig und das Meer bräunlich und trüb. Außerdem reduziert es den Spaß gewaltig, sich dem Strandleben nach Geschlechtern getrennt hingeben zu müssen. Daher werden weitere Ziele im Folgenden nur kurz vorgestellt. Was bei der Fahrt durch Gilan und Mazandaran jedenfalls besuchenswert ist: Lahijan als erste größere Stadt östlich von Rasht. Sie ist Zentrum des Reis-, Bambus- und vor allem Teeanbaus und das hübsche Teemuseum erzählt die Geschichte des „Grünen Goldes“ im Iran. Berühmt und mit seinem Pyramidendach ein Wahrzeichen ist das Mausoleum des Sheikh Zayed Gilani (ganztägig frei zugänglich). Ramsar, 70 km weiter östlich, ist vielen Umweltschützern ein Begriff. Denn 1975 wurde dort das weltweite Abkommen zum Schutz von Feuchtgebieten, die Ramsar-Konvention, ausgehandelt. An seine goldene Zeit als Jetset-Treff, die 1979 abrupt endete, erinnert das örtliche Luxushotel. Das Bergdorf Javaherdeh, 27 km von Ramsar landeinwärts, ist ein ideales Ziel für einen Spaziergang in kühler Höhenluft. Für richtige Bergwanderungen steuern Sie die Hochebene von Kelardasht an, erreichbar über Chalus und von dort südwärts über Marzanabad. Wollen Sie jedoch nur mal kurz per Seilbahn in luftige Höhen entschweben: Solche schnurren in Lahijan, Ramsar und, weiter östlich, in Namakabrud vor sich hin.

    • Rasht

  • Masuleh

    Geographical
    • © Milonk, Shutterstock

    Eines der touristischen Vorzeigedörfer des Iran, gut 60 Kilometer westlich. Wen wundert’s? Die mehrheitlich von Kurden bewohnte Ortschaft lässt einen, wie sie sich da mit ihren Flachdach-Lehmziegelhäusern in 1100 m Seehöhe an einen bewaldeten Hang schmiegt, tatsächlich gleich zur Kamera greifen. Einen schönen Blick auf den Ortskern hat man bei einem Tee, bei Dizi oder Mirza Ghasemi vom Holzbalkon des Restaurants Bamdad. Luxuriös übernachtest du an der Zufahrtsstraße umgeben von Teefeldern im Hotel Moein. In dessen Lobby kannst du pflückfrischen Tee aus der Gegend kaufen.

    • Masuleh
    • © Milonk, Shutterstock

    Eines der touristischen Vorzeigedörfer des Iran, gut 60 Kilometer westlich. Wen wundert’s? Die mehrheitlich von Kurden bewohnte Ortschaft lässt einen, wie sie sich da mit ihren Flachdach-Lehmziegelhäusern in 1100 m Seehöhe an einen bewaldeten Hang schmiegt, tatsächlich gleich zur Kamera greifen. Einen schönen Blick auf den Ortskern hat man bei einem Tee, bei Dizi oder Mirza Ghasemi vom Holzbalkon des Restaurants Bamdad. Luxuriös übernachtest du an der Zufahrtsstraße umgeben von Teefeldern im Hotel Moein. In dessen Lobby kannst du pflückfrischen Tee aus der Gegend kaufen.

    • Masuleh

  • Gilan Rural Heritage Museum

    Museen

    Lehmmauern, Strohdächer, Holzveranden – ein Spaziergang zurück in die gar nicht ferne, beton- und wellblechlose Vergangenheit. Auf einem 300 ha großen Gelände 17 km südlich von Rasht hat man zwei Dutzend historische Gehöfte original mit viel Liebe zum Detail wiederaufgebaut. Authentische Folklore- und Handwerksdarbietungen ergänzen diese Zeitreise.

    Lehmmauern, Strohdächer, Holzveranden – ein Spaziergang zurück in die gar nicht ferne, beton- und wellblechlose Vergangenheit. Auf einem 300 ha großen Gelände 17 km südlich von Rasht hat man zwei Dutzend historische Gehöfte original mit viel Liebe zum Detail wiederaufgebaut. Authentische Folklore- und Handwerksdarbietungen ergänzen diese Zeitreise.


  • Qaleh Rudkhan

    Geographical
    • © Aras Hatam, Shutterstock

    Eine späte Eroberung: Über Jahrhunderte war die Festung mit ihren mächtigen, von 40 Wachtürmen verstärkten Mauern Rückzugsort der regionalen Regenten und militärisch kaum einzunehmen. Heute dagegen wird die in einem dicht bewaldeten Talschluss versteckte, immer noch beeindruckend große Ruine an Wochenenden von Ausflüglern regelmäßig gestürmt. Und das, obwohl sie nur über einen steilen Weg mit Aberhunderten Stufen erreichbar ist. Also: An Freitagen meiden! 45 km von Rasht über Fuman und Gurabpas Besonders gute Gilaki-Spezialitäten bietet in Fuman das Restaurant Monavari.

    • Qaleh Rudkhan
    • © Aras Hatam, Shutterstock

    Eine späte Eroberung: Über Jahrhunderte war die Festung mit ihren mächtigen, von 40 Wachtürmen verstärkten Mauern Rückzugsort der regionalen Regenten und militärisch kaum einzunehmen. Heute dagegen wird die in einem dicht bewaldeten Talschluss versteckte, immer noch beeindruckend große Ruine an Wochenenden von Ausflüglern regelmäßig gestürmt. Und das, obwohl sie nur über einen steilen Weg mit Aberhunderten Stufen erreichbar ist. Also: An Freitagen meiden! 45 km von Rasht über Fuman und Gurabpas Besonders gute Gilaki-Spezialitäten bietet in Fuman das Restaurant Monavari.

    • Qaleh Rudkhan

  • Tehran Grand Bazaar

    Märkte und Flohmärkte
    • © Leonid Andronov, Shutterstock

    Atmosphärisch und architektonisch kann der Bazar-e Bozorg den Renommierbasaren in Isfahan, Shiraz oder Kashan nicht das Wasser reichen. Und anstatt der Einzelkunden und Touristen sind hier die Zwischenhändler König, wird Engrosware herumgekarrt, herrscht hektische Betriebsamkeit. Aber: Mit etwa 30 000 Läden und täglich über 100 000 Beschäftigten ist Teherans Basar der größte des Landes. Geordnetes Tohuwabohu, durchsetzt mit Tee- und Imbissstuben, Moscheen und Heiligtümern.

    • © Leonid Andronov, Shutterstock

    Atmosphärisch und architektonisch kann der Bazar-e Bozorg den Renommierbasaren in Isfahan, Shiraz oder Kashan nicht das Wasser reichen. Und anstatt der Einzelkunden und Touristen sind hier die Zwischenhändler König, wird Engrosware herumgekarrt, herrscht hektische Betriebsamkeit. Aber: Mit etwa 30 000 Läden und täglich über 100 000 Beschäftigten ist Teherans Basar der größte des Landes. Geordnetes Tohuwabohu, durchsetzt mit Tee- und Imbissstuben, Moscheen und Heiligtümern.


  • Milad Tower

    Architektonische Highlights
    • © muratart, Shutterstock

    Blickfang Teherans ist seit seiner Eröffnung 2006 der „Turm der Geburt“. Die Stahlbeton-Konstruktion ist mit 435 m das höchste Gebäude des Landes, der sechsthöchste Fernsehturm der Welt. Sause per Expresslift hinauf zur Aussichtsplattform und blicke der 15-Mio.-Stadt ins Auge – gewaltig, beklemmend, faszinierend.

    • © muratart, Shutterstock

    Blickfang Teherans ist seit seiner Eröffnung 2006 der „Turm der Geburt“. Die Stahlbeton-Konstruktion ist mit 435 m das höchste Gebäude des Landes, der sechsthöchste Fernsehturm der Welt. Sause per Expresslift hinauf zur Aussichtsplattform und blicke der 15-Mio.-Stadt ins Auge – gewaltig, beklemmend, faszinierend.


  • Niavaran Palace Complex

    Architektonische Highlights
    • © Jesse33, Shutterstock

    Boulevardpresse-Leserinnen jenseits der 60 müssen vor Wonne erschaudern: Da steht man doch tatsächlich vor dem Schminktisch, an dem Farah Diba höchstselbst jeden Morgen ihre berühmte Bienenkorbfrisur auftoupierte. Zwei Räume weiter warten die Kinderzimmer im Stil der Swinging Seventies und unterm selben Dach die Empfangs- und Konferenzsäle, Wohn- und Schlafgemächer des Ehemanns und Papas, Mohammed Reza Pahlevi. Ursprünglich hatte sich der letzte Schah den Niavaran-Palast als Gästehaus der Regierung bauen lassen, ihn dann aber bis zur Revolution selbst mit der Familie als Sommerresidenz genutzt. Der modernistisch-kantige Bau ist eines von insgesamt 20 Gebäuden, die auf dem 11 ha großen Parkgelände im Nordosten der Stadt stehen. Mehrere von ihnen, darunter der Sahebgharanieh-Palast und der besonders reizende Ahmad-Shahi-Pavillon, sind als Museen zugänglich.

    • © Jesse33, Shutterstock

    Boulevardpresse-Leserinnen jenseits der 60 müssen vor Wonne erschaudern: Da steht man doch tatsächlich vor dem Schminktisch, an dem Farah Diba höchstselbst jeden Morgen ihre berühmte Bienenkorbfrisur auftoupierte. Zwei Räume weiter warten die Kinderzimmer im Stil der Swinging Seventies und unterm selben Dach die Empfangs- und Konferenzsäle, Wohn- und Schlafgemächer des Ehemanns und Papas, Mohammed Reza Pahlevi. Ursprünglich hatte sich der letzte Schah den Niavaran-Palast als Gästehaus der Regierung bauen lassen, ihn dann aber bis zur Revolution selbst mit der Familie als Sommerresidenz genutzt. Der modernistisch-kantige Bau ist eines von insgesamt 20 Gebäuden, die auf dem 11 ha großen Parkgelände im Nordosten der Stadt stehen. Mehrere von ihnen, darunter der Sahebgharanieh-Palast und der besonders reizende Ahmad-Shahi-Pavillon, sind als Museen zugänglich.


  • Tabiat Bridge

    Architektonische Highlights
    • © Sepehr rb, Shutterstock

    Eine solche Fußgängerbrücke hatte die Welt noch nicht gesehen. Die 270 m lange, futuristische Stahlkonstruktion wurde 2014 fertiggeschweißt – der Geniestreich einer jungen Architektin namens Leila Araghian. Sie verbindet in einem riesigen Freizeitgelände im Nordteil der Stadt zwei Parkanlagen über einen vielspurigen Highway hinweg. Auf ihren breiten, mehrstöckigen Wegen und Aussichtsplattformen drängen sich an lauen Sommerabenden die jungen Hauptstadtbewohner, suchen aber auch viele Familien Erholung vom stressigen Alltag. Am westlichen Brückenkopf im Café- Restaurant Melal können Sie von Korbstühlen unterm Segeldach aus den Blick genießen.

    • © Sepehr rb, Shutterstock

    Eine solche Fußgängerbrücke hatte die Welt noch nicht gesehen. Die 270 m lange, futuristische Stahlkonstruktion wurde 2014 fertiggeschweißt – der Geniestreich einer jungen Architektin namens Leila Araghian. Sie verbindet in einem riesigen Freizeitgelände im Nordteil der Stadt zwei Parkanlagen über einen vielspurigen Highway hinweg. Auf ihren breiten, mehrstöckigen Wegen und Aussichtsplattformen drängen sich an lauen Sommerabenden die jungen Hauptstadtbewohner, suchen aber auch viele Familien Erholung vom stressigen Alltag. Am westlichen Brückenkopf im Café- Restaurant Melal können Sie von Korbstühlen unterm Segeldach aus den Blick genießen.


  • Ayyaran café

    Cafés

    Manchmal sind Klischees doch am schönsten. Dieses Kellerlokal erfüllt sie alle: verflieste schöne Gewölbe mit historischen Bildern an den Wänden, Lautenmusik aus dem Lautsprecher, an der Theke ein Samowar, ein Oberkellner mit schlohweißer Mähne und melancholischer Miene, vor allem aber köstliches Essen. Menüfavorit: der würzige Fleischeintopf Dizi.

    Manchmal sind Klischees doch am schönsten. Dieses Kellerlokal erfüllt sie alle: verflieste schöne Gewölbe mit historischen Bildern an den Wänden, Lautenmusik aus dem Lautsprecher, an der Theke ein Samowar, ein Oberkellner mit schlohweißer Mähne und melancholischer Miene, vor allem aber köstliches Essen. Menüfavorit: der würzige Fleischeintopf Dizi.


  • Moslem Restaurant

    Restaurants
    • international

    So etwas wie die Kantine der Basarhändler: Tausende Gäste werden hier täglich verköstigt. Mit etwas Wartezeit für einen Tisch musst du rechnen. Dafür kriegst du, nur zwei Gehminuten vom Golestan-Palast, Lokalkolorit pur und saftige Kebabs oder, als Klassiker des Hauses, Tah Chin, gebackenen Reiskuchen mit Safran, Joghurt, Eiern, Hühnchen und Berberitze.

    So etwas wie die Kantine der Basarhändler: Tausende Gäste werden hier täglich verköstigt. Mit etwas Wartezeit für einen Tisch musst du rechnen. Dafür kriegst du, nur zwei Gehminuten vom Golestan-Palast, Lokalkolorit pur und saftige Kebabs oder, als Klassiker des Hauses, Tah Chin, gebackenen Reiskuchen mit Safran, Joghurt, Eiern, Hühnchen und Berberitze.