
Reiseführer Tabriz & der Westen
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- Tabriz & der WestenSehenswertes & Restaurants
Die Attraktivität der westlichen Landesteile ist verglichen mit den Wüsten und Oasen des zentralen Hochlandes wenig bekannt. Schade. Denn auch zwischen dem Aras, dem Grenzfluss zur Kaukasusregion im Norden, und den Rändern des mesopotamischen Tieflands im Süden stehen die Chancen gut, dass einem hohe Kunst und erhabene Natur den Kopf verdrehen.
Von den baumlosen Hochtälern des Dreiländerecks mit Armenien und der Türkei über Irans größtes Binnengewässer, den Orumiyeh-See, und die dicht gestaffelten Ketten des Zagros-Gebirges bis zu den dramatischen Schluchten, mit denen dieses zur Ebene von Khuzestan hin abbricht: Der Landschaftsbogen spannt sich fast 1000 km weit und umfasst ein erstaunliches Spektrum. Hier sind die freiheitsliebenden Kurden daheim, traditionell gekleidet mit großen Turbanen und Pluderhosen, die nicht weniger stolzen Luren, die Azeris mit ihren türkischen Wurzeln. Und diverse Nomaden, denen man im Frühjahr und Herbst begegnet, wenn sie mit Sack und Pack und riesigen Schafherden zwischen Winter- und Sommerweide wechseln.
Und die Kunst? Baudenkmäler als Zeugnisse epochaler Geschichte? Gibt es nicht? Oh doch, sehr wohl: Ob Residenzstadt, Felsrelief oder Feuertempel der Alten Perser, ob mächtige Festung aus grauer Vorzeit, Gräber unsterblicher Geistesgrößen von Weltruf oder uralte Handelsmetropole mit ebensolchen Basaren, der Erlebnismix ist garantiert.
Tabriz & der Westen Sehenswertes & Restaurants




















Touristenattraktionen
Touristenattraktionen
Architektonische Highlights
Märkte und Flohmärkte
Geographical
Museen
Restaurants
Botanische Gärten & Parks
Takht-i Suleiman
Touristenattraktionen„Kraftort“ würden heutige Esoteriker diesen von einer heißen Quelle gespeisten Kratersee 330 km südöstlich von Tabriz wohl nennen. Ähnlich dürften auch die Sassaniden empfunden haben, als sie hier, fern jeder Stadt, vor 1700 Jahren eines ihrer zentralen Feuerheiligtümer schufen. Und ähnlich auch die mongolischen Herrscher, als sie sich im 13.Jh. an derselben Stelle einen Jagdpalast bauten. Von beiden Anlagen sind nur Ruinen übrig – was die magische Aura des Ortes nur noch erhöht. Abgesehen von der Landschaft, diesem von Sinterhügeln durchsetzten Hochtal, das für sich allein Grund genug ist für die lange Fahrt hierher.
- Tazeh Kand-e-Nosrat Abad
- +98 44 4545 5312
„Kraftort“ würden heutige Esoteriker diesen von einer heißen Quelle gespeisten Kratersee 330 km südöstlich von Tabriz wohl nennen. Ähnlich dürften auch die Sassaniden empfunden haben, als sie hier, fern jeder Stadt, vor 1700 Jahren eines ihrer zentralen Feuerheiligtümer schufen. Und ähnlich auch die mongolischen Herrscher, als sie sich im 13.Jh. an derselben Stelle einen Jagdpalast bauten. Von beiden Anlagen sind nur Ruinen übrig – was die magische Aura des Ortes nur noch erhöht. Abgesehen von der Landschaft, diesem von Sinterhügeln durchsetzten Hochtal, das für sich allein Grund genug ist für die lange Fahrt hierher.
- Tazeh Kand-e-Nosrat Abad
- +98 44 4545 5312
Falakolaflak Citadel
Architektonische Highlights © Shahram Khorasanizadeh, Shutterstock
Die Festung Falak-ol-Aflak ist mit ihren Ausmaßen (300 x 400 m) und acht über 20 m hohen Bastionen schon äußerlich eine Wucht. Sie ist 1800 Jahre alt und die Kreuzritter nahmen sie zum Vorbild für ihre Burgen. Ganz toll ist das Museum in ihren Mauern: von Bronze- und Silberarbeiten aus der Frühgeschichte bis zum Brauchtum der Bergnomaden – zwei, drei Stunden vergehen hier wie im Flug.
- Khorramabad
- +98 66 3331 2511
© Shahram Khorasanizadeh, Shutterstock
Die Festung Falak-ol-Aflak ist mit ihren Ausmaßen (300 x 400 m) und acht über 20 m hohen Bastionen schon äußerlich eine Wucht. Sie ist 1800 Jahre alt und die Kreuzritter nahmen sie zum Vorbild für ihre Burgen. Ganz toll ist das Museum in ihren Mauern: von Bronze- und Silberarbeiten aus der Frühgeschichte bis zum Brauchtum der Bergnomaden – zwei, drei Stunden vergehen hier wie im Flug.
- Khorramabad
- +98 66 3331 2511
Tabriz Grand Bazaar
Märkte und Flohmärkte © Elena Odareeva, Shutterstock
3,5 km lange, größtenteils mit Ziegelgewölben gedeckte Gassen, zwei Dutzend Karawansereien, Kaufhallen: Der Basar von Tabriz ist einer der größten und auch ältesten des Orients und einer der urtümlichsten dazu. Die einzig angemessene Art, sich in diesem Irrgarten fortzubewegen, ist, sich absichtslos einfach treiben zu lassen. Halt, nein! Nach zwei, drei Orten musst du dich gezielt durchfragen: dem Gold- und Schmuck- und dem Gewürzbasar sowie nach der Mozzafarieh, der großartigen Halle der Teppichhändler. Der Haupteingang zum Basar liegt am nördlichen Ende der Ferdowsi-Straße. Dort findest du in einem Haus rechts auch das Tourismus-Infobüro, geleitet vom sehr hilfsbereiten Herrn Nasser Khan.
- East Azerbaijan Province, Tabriz
© Elena Odareeva, Shutterstock
3,5 km lange, größtenteils mit Ziegelgewölben gedeckte Gassen, zwei Dutzend Karawansereien, Kaufhallen: Der Basar von Tabriz ist einer der größten und auch ältesten des Orients und einer der urtümlichsten dazu. Die einzig angemessene Art, sich in diesem Irrgarten fortzubewegen, ist, sich absichtslos einfach treiben zu lassen. Halt, nein! Nach zwei, drei Orten musst du dich gezielt durchfragen: dem Gold- und Schmuck- und dem Gewürzbasar sowie nach der Mozzafarieh, der großartigen Halle der Teppichhändler. Der Haupteingang zum Basar liegt am nördlichen Ende der Ferdowsi-Straße. Dort findest du in einem Haus rechts auch das Tourismus-Infobüro, geleitet vom sehr hilfsbereiten Herrn Nasser Khan.
- East Azerbaijan Province, Tabriz
Kabud Mosque
Architektonische Highlights © naytoong, Shutterstock
Welche Tragik! Da gibt man als Fürst einer Regionaldynastie Mitte des 15.Jhs. eine Moschee in Auftrag, so prächtig, wie sie die Welt bis dahin nicht gesehen hatte. Und tatsächlich wird der fertige Bau, vor allem sein Fliesendekor, von allen als Wunder gerühmt. Dann rüttelt 1721 die Erde für ein paar Sekunden, wobei der Boden auf einen Schlag um 14 m absackt – das muss man sich auch mal bildhaft vorstellen. Und die ganze Pracht ist einfach so dahin. Der ruinöse Rest blieb lange Zeit sich selbst überlassen. Vor einer Generation dann hat man den Zentralkuppelbau wiederhergestellt – allerdings überwiegend schmucklos. Doch am Eingangsportal und stellenweise im Inneren sieht man noch Beispiele der fantastischen, mit schwarzen, grünen, braun-roten und goldenen Floralornamenten auf kobaltblauem Grund versehenen Mosaike, die früher einmal sämtliche Flächen überzogen.
- Tabriz
- +98 41 3524 5202
© naytoong, Shutterstock
Welche Tragik! Da gibt man als Fürst einer Regionaldynastie Mitte des 15.Jhs. eine Moschee in Auftrag, so prächtig, wie sie die Welt bis dahin nicht gesehen hatte. Und tatsächlich wird der fertige Bau, vor allem sein Fliesendekor, von allen als Wunder gerühmt. Dann rüttelt 1721 die Erde für ein paar Sekunden, wobei der Boden auf einen Schlag um 14 m absackt – das muss man sich auch mal bildhaft vorstellen. Und die ganze Pracht ist einfach so dahin. Der ruinöse Rest blieb lange Zeit sich selbst überlassen. Vor einer Generation dann hat man den Zentralkuppelbau wiederhergestellt – allerdings überwiegend schmucklos. Doch am Eingangsportal und stellenweise im Inneren sieht man noch Beispiele der fantastischen, mit schwarzen, grünen, braun-roten und goldenen Floralornamenten auf kobaltblauem Grund versehenen Mosaike, die früher einmal sämtliche Flächen überzogen.
- Tabriz
- +98 41 3524 5202
Ardabil
Geographical © Mina Dastjerdi, Shutterstock
Die 210 km östlich von Tabriz gelegene Stadt würde touristisch unter ferner liefen rangieren, hätte nicht vor 700 Jahren ein gewisser Scheich Safi ad-Din hier einen Derwischorden geleitet. Der Mystiker war der geistige Vater der Safawiden, jener Dynastie, die kurz nach 1500 den Iran einte, zu großer Blüte führte und den Schiismus zur Staatsreligion machte. Zum Dank schuf man das Safi-ad-Din Mausoleum, das die Fahrt in diese ferne Landesecke absolut lohnt. Ein reizender Rosengarten, ein von türkisfarbenen Ziegelornamenten umrahmter Hof – dann stehst du schuhlos im Herzen der Anlage, wo vor seiner Übersiedlung nach London der wohl berühmteste echte Perser, der „Jagdteppich von Ardebil“, lag. Hier ruhen in zwei Grabkammern Scheich Safi und Ismail I., der erste Safawiden-Schah. Und noch ein Höhepunkt zur Linken, das Porzellanhaus: Das heißt so, weil in seinen goldlackierten Nischen aus Gips eine kostbare Glas- und Geschirrsammlung aufbewahrt wurde, bevor die Russen sie vor 200 Jahren raubten.
- Ardabil
© Mina Dastjerdi, Shutterstock
Die 210 km östlich von Tabriz gelegene Stadt würde touristisch unter ferner liefen rangieren, hätte nicht vor 700 Jahren ein gewisser Scheich Safi ad-Din hier einen Derwischorden geleitet. Der Mystiker war der geistige Vater der Safawiden, jener Dynastie, die kurz nach 1500 den Iran einte, zu großer Blüte führte und den Schiismus zur Staatsreligion machte. Zum Dank schuf man das Safi-ad-Din Mausoleum, das die Fahrt in diese ferne Landesecke absolut lohnt. Ein reizender Rosengarten, ein von türkisfarbenen Ziegelornamenten umrahmter Hof – dann stehst du schuhlos im Herzen der Anlage, wo vor seiner Übersiedlung nach London der wohl berühmteste echte Perser, der „Jagdteppich von Ardebil“, lag. Hier ruhen in zwei Grabkammern Scheich Safi und Ismail I., der erste Safawiden-Schah. Und noch ein Höhepunkt zur Linken, das Porzellanhaus: Das heißt so, weil in seinen goldlackierten Nischen aus Gips eine kostbare Glas- und Geschirrsammlung aufbewahrt wurde, bevor die Russen sie vor 200 Jahren raubten.
- Ardabil
Sheikh Safi Al-Din Ardabili's Shrine
Architektonische Highlights © Miguel BS, Shutterstock
Die 210 km östlich von Tabriz gelegene Stadt würde touristisch unter ferner liefen rangieren, hätte nicht vor 700 Jahren ein gewisser Scheich Safi ad-Din hier einen Derwischorden geleitet. Der Mystiker war der geistige Vater der Safawiden, jener Dynastie, die kurz nach 1500 den Iran einte, zu großer Blüte führte und den Schiismus zur Staatsreligion machte. Zum Dank schuf man das Safi-ad-Din Mausoleum, das die Fahrt in diese ferne Landesecke absolut lohnt.
- Sheikh safi al-din ardabili, Ardabil
- +98 45 3324 2411
© Miguel BS, Shutterstock
Die 210 km östlich von Tabriz gelegene Stadt würde touristisch unter ferner liefen rangieren, hätte nicht vor 700 Jahren ein gewisser Scheich Safi ad-Din hier einen Derwischorden geleitet. Der Mystiker war der geistige Vater der Safawiden, jener Dynastie, die kurz nach 1500 den Iran einte, zu großer Blüte führte und den Schiismus zur Staatsreligion machte. Zum Dank schuf man das Safi-ad-Din Mausoleum, das die Fahrt in diese ferne Landesecke absolut lohnt.
- Sheikh safi al-din ardabili, Ardabil
- +98 45 3324 2411
Uraman Takht
Geographical © burakguralp, Shutterstock
Stimmt, es ist ein ziemlich langer Anfahrtsweg in diese entlegene Gebirgsgegend. Unter zwei Tagen macht die 400-km-Runde wenig Sinn. Dafür öffnet sich hier, hart an der Grenze zum Nordirak, ein Fenster in eine nochmals sehr andere, faszinierende Lebenswelt: die der Kurden. Außerdem gleicht die Strecke von Dezli über Nowdesheh und Paveh oder auch Palangan einer atemberaubenden Hochbahn. Mal geht es durch tiefe, grüne Täler, dann wieder Kämme entlang mit herrlichen Fernsichten. Übernachtet wird in Uraman Takht, dem fotogensten Terrassendorf der Region. Einen ortskundigen Guide mitzunehmen ist ebenso ratsam wie auf der Hinfahrt in der Kurdenhauptstadt Sanandaj für einen Spaziergang anzuhalten. Die klimatisch beste Zeit ist zwischen April und Anfang Mai. Vorab solltest du dich über die aktuelle Sicherheitslage informieren!
- Uraman Takht
© burakguralp, Shutterstock
Stimmt, es ist ein ziemlich langer Anfahrtsweg in diese entlegene Gebirgsgegend. Unter zwei Tagen macht die 400-km-Runde wenig Sinn. Dafür öffnet sich hier, hart an der Grenze zum Nordirak, ein Fenster in eine nochmals sehr andere, faszinierende Lebenswelt: die der Kurden. Außerdem gleicht die Strecke von Dezli über Nowdesheh und Paveh oder auch Palangan einer atemberaubenden Hochbahn. Mal geht es durch tiefe, grüne Täler, dann wieder Kämme entlang mit herrlichen Fernsichten. Übernachtet wird in Uraman Takht, dem fotogensten Terrassendorf der Region. Einen ortskundigen Guide mitzunehmen ist ebenso ratsam wie auf der Hinfahrt in der Kurdenhauptstadt Sanandaj für einen Spaziergang anzuhalten. Die klimatisch beste Zeit ist zwischen April und Anfang Mai. Vorab solltest du dich über die aktuelle Sicherheitslage informieren!
- Uraman Takht
Constitution House of Tabriz
MuseenEine Unterrichtsstunde für Hobbyhistoriker: Anfang des 20.Jhs. kämpften fortschrittliche Kräfte von Tabriz aus für eine moderne Rechtsordnung, forderten ein Parlament, Meinungsfreiheit und Wahrung der Menschenrechte. Die Anführer dieser konstitutionellen Revolution gegen den übermächtigen König trafen sich in diesem Bürgerhaus. Ihnen zu Ehren ist es heute ein Museum und dank vieler Fotos und englischer Beschriftung auch für Nichtiraner aufschlussreich.
- motahhari Street, Tabriz
- +98 41 3525 6323
Eine Unterrichtsstunde für Hobbyhistoriker: Anfang des 20.Jhs. kämpften fortschrittliche Kräfte von Tabriz aus für eine moderne Rechtsordnung, forderten ein Parlament, Meinungsfreiheit und Wahrung der Menschenrechte. Die Anführer dieser konstitutionellen Revolution gegen den übermächtigen König trafen sich in diesem Bürgerhaus. Ihnen zu Ehren ist es heute ein Museum und dank vieler Fotos und englischer Beschriftung auch für Nichtiraner aufschlussreich.
- motahhari Street, Tabriz
- +98 41 3525 6323
Hezar Dastan
Restaurants- persisch
Rein optisch macht das Restaurant auf nostalgisch – die Speisekarten verblichen und mit Absicht zerfleddert, an den Wänden Schwarzweißfotos, die Vitrinen voll Nippes. Passt. Schließlich ist es nach einer in der frühen Pahlevi-Ära spielenden Fernseh-Soap „1000 Hände“ benannt. In der Küche jedoch wird nichts aufgewärmt. Kubideh Kebab, Dizi und die typischen Tabrizer Kufteh, Hackfleischknödel, alles frisch und köstlich.
- Abrasan-Kreuzung, Tabriz
- +98 41 3334 3439
Rein optisch macht das Restaurant auf nostalgisch – die Speisekarten verblichen und mit Absicht zerfleddert, an den Wänden Schwarzweißfotos, die Vitrinen voll Nippes. Passt. Schließlich ist es nach einer in der frühen Pahlevi-Ära spielenden Fernseh-Soap „1000 Hände“ benannt. In der Küche jedoch wird nichts aufgewärmt. Kubideh Kebab, Dizi und die typischen Tabrizer Kufteh, Hackfleischknödel, alles frisch und köstlich.
- Abrasan-Kreuzung, Tabriz
- +98 41 3334 3439
Jolfa
Geographical © Juan Alberto Casado, Shutterstock
Um 1600 holte Abbas I., der mächtige Langzeitherrscher der Safawiden-Dynastie, Zehntausende armenische Christen aus Jolfa an der heutigen Nordwestgrenze nach Isfahan. Sie mussten ihm beim Ausbauen und Verschönern der neuen Hauptstadt helfen. Ihr Wohnbezirk südlich des Flusses hat sich in den letzten Jahren mit schicken Restaurants und Cafés zu einem Szeneviertel gemausert. Hierher zu kommen lohnt aber auch wegen der Kirchen. Die wichtigste ist die Anfang des 17.Jhs. erbaute Vank-Kathedrale. Außen vergleichsweise schlicht, ist sie innen komplett mit biblischen Bildern ausgemalt. Lehrreich, wenn auch in der Abteilung 20.Jh. deprimierend, das zugehörige Museum zur Geschichte der Armenier.
- Jolfa
© Juan Alberto Casado, Shutterstock
Um 1600 holte Abbas I., der mächtige Langzeitherrscher der Safawiden-Dynastie, Zehntausende armenische Christen aus Jolfa an der heutigen Nordwestgrenze nach Isfahan. Sie mussten ihm beim Ausbauen und Verschönern der neuen Hauptstadt helfen. Ihr Wohnbezirk südlich des Flusses hat sich in den letzten Jahren mit schicken Restaurants und Cafés zu einem Szeneviertel gemausert. Hierher zu kommen lohnt aber auch wegen der Kirchen. Die wichtigste ist die Anfang des 17.Jhs. erbaute Vank-Kathedrale. Außen vergleichsweise schlicht, ist sie innen komplett mit biblischen Bildern ausgemalt. Lehrreich, wenn auch in der Abteilung 20.Jh. deprimierend, das zugehörige Museum zur Geschichte der Armenier.
- Jolfa
Mausoleum of Avicenna
Touristenattraktionen © SohrabAFRA, Shutterstock
Als „Fürst aller Wissenschaften“ wird er im ganzen Orient verehrt. Er ist eine der herausragenden Geistesgrößen der persischen Kultur und hat vor allem auf den Gebieten von Medizin und Philosophie auch das abendländische Denken nachhaltig geprägt: Abu Ali Ibn Sina, im Westen besser als Avicenna bekannt, ist 1037 in Hamadan gestorben, sein Grab, ein merkwürdig modernistischer Raketenturm aus Beton, für alle Wissenschaftsinteressierten ein Pilgerort.
- Buali Sina Square, Hamedan
- +98 81 3826 1008
© SohrabAFRA, Shutterstock
Als „Fürst aller Wissenschaften“ wird er im ganzen Orient verehrt. Er ist eine der herausragenden Geistesgrößen der persischen Kultur und hat vor allem auf den Gebieten von Medizin und Philosophie auch das abendländische Denken nachhaltig geprägt: Abu Ali Ibn Sina, im Westen besser als Avicenna bekannt, ist 1037 in Hamadan gestorben, sein Grab, ein merkwürdig modernistischer Raketenturm aus Beton, für alle Wissenschaftsinteressierten ein Pilgerort.
- Buali Sina Square, Hamedan
- +98 81 3826 1008
Cultural Heritage and Tourism Base of Hegmataneh
TouristenattraktionenDie strategisch wertvolle und kühle Lage war schon für den ersten König der Meder um 700 v. Chr. Grund genug, von diesem „Ort der Versammlung“ (Hegmatana) aus sein Reich zu regieren. Auch die Herrscher des Altpersischen Reichs (6.–4.Jh. v Chr.) schätzten die Stadt und machten sie, neben Persepolis und Susa, zu ihrer dritten Residenz. Erhalten blieb von der ganzen Pracht recht wenig. Immerhin: Auf einem Siedlungshügel lassen sich, durch ein kolossales Wellblechdach geschützt, die Grundmauern einer antiken Anlage besichtigen.
Die strategisch wertvolle und kühle Lage war schon für den ersten König der Meder um 700 v. Chr. Grund genug, von diesem „Ort der Versammlung“ (Hegmatana) aus sein Reich zu regieren. Auch die Herrscher des Altpersischen Reichs (6.–4.Jh. v Chr.) schätzten die Stadt und machten sie, neben Persepolis und Susa, zu ihrer dritten Residenz. Erhalten blieb von der ganzen Pracht recht wenig. Immerhin: Auf einem Siedlungshügel lassen sich, durch ein kolossales Wellblechdach geschützt, die Grundmauern einer antiken Anlage besichtigen.
Esther und Mordechai
Touristenattraktionen © Anton_Ivanov, Shutterstock
In Erinnerung an diese Episode feiern Juden in aller Welt ihr Purimfest. Es war vermutlich die Frau von König Xerxes I., eine Jüdin namens Esther, die vor 2500 Jahren die jüdische Gemeinde der Stadt rettete. Sie hatte von Plänen des Wesirs für ein Pogrom gehört. Ihr Onkel Mordechai drängte sie zur Intervention beim Gatten. Mit Erfolg. Der Grabbau der beiden Helden, ein uralter Turm, ist bis heute Ziel dankbarer Pilger.
- Hamedan
- +98 81 3252 2285
© Anton_Ivanov, Shutterstock
In Erinnerung an diese Episode feiern Juden in aller Welt ihr Purimfest. Es war vermutlich die Frau von König Xerxes I., eine Jüdin namens Esther, die vor 2500 Jahren die jüdische Gemeinde der Stadt rettete. Sie hatte von Plänen des Wesirs für ein Pogrom gehört. Ihr Onkel Mordechai drängte sie zur Intervention beim Gatten. Mit Erfolg. Der Grabbau der beiden Helden, ein uralter Turm, ist bis heute Ziel dankbarer Pilger.
- Hamedan
- +98 81 3252 2285
Ganjnameh Ancient Inscriptions
Touristenattraktionen © knovakov, Shutterstock
Bildungsbeflissene wird an diesem kleinen Ausflug freuen, dass am Ziel, frei zugänglich, zwei berühmte Keilschrifttafeln warten. Keine Geringeren als Darius und sein Sohn Xerxes ließen die Texte vor 2500 Jahren in drei Sprachen auf eine Felswand meißeln. Wozu? Klar, um sich Volk und Nachwelt als allmächtige und weise Herrscher anzupreisen. Alle anderen werden in dem Talschluss, 5 km südwestlich der Stadt, vor allem die Ferienatmosphäre genießen, zum Wasserfall nach hinten spazieren, auf der Sommerrodelbahn talwärts sausen oder mit der Gondelbahn auf Hamadans Hausberg, den Kuh-e Alvand, entschweben, um auf 3500 m Seehöhe nahe dem Gipfel zu wandern.
- Hamadan
- http://ganjname.net/
© knovakov, Shutterstock
Bildungsbeflissene wird an diesem kleinen Ausflug freuen, dass am Ziel, frei zugänglich, zwei berühmte Keilschrifttafeln warten. Keine Geringeren als Darius und sein Sohn Xerxes ließen die Texte vor 2500 Jahren in drei Sprachen auf eine Felswand meißeln. Wozu? Klar, um sich Volk und Nachwelt als allmächtige und weise Herrscher anzupreisen. Alle anderen werden in dem Talschluss, 5 km südwestlich der Stadt, vor allem die Ferienatmosphäre genießen, zum Wasserfall nach hinten spazieren, auf der Sommerrodelbahn talwärts sausen oder mit der Gondelbahn auf Hamadans Hausberg, den Kuh-e Alvand, entschweben, um auf 3500 m Seehöhe nahe dem Gipfel zu wandern.
- Hamadan
- http://ganjname.net/
Ali-Sadr Cave
Touristenattraktionen © Valery Shanin, Shutterstock
Warum nicht zur Abwechslung einmal unter die Erde abtauchen? Noch dazu in die wohl schönste Höhle des Iran. 60 km nordwestlich von Hamadan gleitest du auf Booten durch eine surreale Welt aus Stalaktiten, majestätischen Felssälen und Seen. Dazwischen bist du ca. 1 km zu Fuß unterwegs. Besonders passend bei Regen und als Ausflug mit Kindern geeignet.
- Hamadan
© Valery Shanin, Shutterstock
Warum nicht zur Abwechslung einmal unter die Erde abtauchen? Noch dazu in die wohl schönste Höhle des Iran. 60 km nordwestlich von Hamadan gleitest du auf Booten durch eine surreale Welt aus Stalaktiten, majestätischen Felssälen und Seen. Dazwischen bist du ca. 1 km zu Fuß unterwegs. Besonders passend bei Regen und als Ausflug mit Kindern geeignet.
- Hamadan
Taq-e Bostan
Touristenattraktionen © arazu, Shutterstock
„Gartenbogen“ – die deutsche Übersetzung für diese Anlage klingt ein bisschen nach lauschiger Laube. In Wahrheit war dieser Ort am nördlichen Stadtrand früher ein königliches Jagdrevier, und die beiden Felsgrotten mit ihren weltberühmten Reliefs dienten schnöder Politpropaganda. Mehrere Herrscher der Sassaniden-Dynastie ließen sich vor 1500 Jahren in staatstragenden Posen hoch zu Ross bei der Jagd und der göttlichen Amtseinführung verewigen. Aber das große Können, mit dem die Steinmetze hier ihre Meißel ansetzten, macht Taq-e Bostan zu einem Höhepunkt altpersischer Kunst. Schade nur, dass neuerdings ein Wassergraben den Genuss der Details aus der Nähe verhindert. Was bleibt, sind der imposante Gesamteindruck und die entspannte Stimmung an dem Quellsee, vor allem nach Sonnenuntergang, wenn Scheinwerfer die zwei Bögen golden leuchten lassen.
- Kermānschāh
- http://fa.m.wikipedia.org/
- +98 83 3838 0045
© arazu, Shutterstock
„Gartenbogen“ – die deutsche Übersetzung für diese Anlage klingt ein bisschen nach lauschiger Laube. In Wahrheit war dieser Ort am nördlichen Stadtrand früher ein königliches Jagdrevier, und die beiden Felsgrotten mit ihren weltberühmten Reliefs dienten schnöder Politpropaganda. Mehrere Herrscher der Sassaniden-Dynastie ließen sich vor 1500 Jahren in staatstragenden Posen hoch zu Ross bei der Jagd und der göttlichen Amtseinführung verewigen. Aber das große Können, mit dem die Steinmetze hier ihre Meißel ansetzten, macht Taq-e Bostan zu einem Höhepunkt altpersischer Kunst. Schade nur, dass neuerdings ein Wassergraben den Genuss der Details aus der Nähe verhindert. Was bleibt, sind der imposante Gesamteindruck und die entspannte Stimmung an dem Quellsee, vor allem nach Sonnenuntergang, wenn Scheinwerfer die zwei Bögen golden leuchten lassen.
- Kermānschāh
- http://fa.m.wikipedia.org/
- +98 83 3838 0045
Tekiye Moaven Almolk
MuseenAlso bitte, sind die hier gezeigten Szenen denn eigentlich jugendfrei? All das Blut, das da fließt bei den Geißelungen zum Gedenken an den Märtyrer Hussein! Und dann die vielen halbnackten Männerkörper! Im Ernst: An Drastik fehlt es den farbigen Fliesenbildern nicht, mit denen die Hallen und Höfe dieser wohl berühmtesten Hoseyniyeh (religiöser Versammlungsort) Irans großflächig ausgekleidet sind. Was aber andererseits auch wieder passt. Schließlich trafen sich in diesem um 1890 errichteten Bühnenbau die Gläubigen im heiligen Monat Muharram nicht zum Kaffeekränzchen, sondern um die Passion ihres Dritten Imam bei der Schlacht von Kerbela nachzuspielen. Und die ist eben nichts für zarte Gemüter. Der Komplex trägt den Namen eines Kermanshaher Bürgers, der für die Renovierung sorgte.
- Hadad Adel Street, Kermanshah
- +98 83 3721 4757
Also bitte, sind die hier gezeigten Szenen denn eigentlich jugendfrei? All das Blut, das da fließt bei den Geißelungen zum Gedenken an den Märtyrer Hussein! Und dann die vielen halbnackten Männerkörper! Im Ernst: An Drastik fehlt es den farbigen Fliesenbildern nicht, mit denen die Hallen und Höfe dieser wohl berühmtesten Hoseyniyeh (religiöser Versammlungsort) Irans großflächig ausgekleidet sind. Was aber andererseits auch wieder passt. Schließlich trafen sich in diesem um 1890 errichteten Bühnenbau die Gläubigen im heiligen Monat Muharram nicht zum Kaffeekränzchen, sondern um die Passion ihres Dritten Imam bei der Schlacht von Kerbela nachzuspielen. Und die ist eben nichts für zarte Gemüter. Der Komplex trägt den Namen eines Kermanshaher Bürgers, der für die Renovierung sorgte.
- Hadad Adel Street, Kermanshah
- +98 83 3721 4757
Chorramabad
Geographical © Elena Odareeva, Shutterstock
Von der Gebirgskulisse unterwegs einmal abgesehen, gibt es eigentlich nur einen Grund, die 210 km von Kermanshah nach Khorramabad, der Hauptstadt Lurestans, auf sich zu nehmen. Doch der ist ein buchstäblich alles überragender: Die Festung Falak-ol-Aflak ist mit ihren Ausmaßen (300 x 400 m) und acht über 20 m hohen Bastionen schon äußerlich eine Wucht. Sie ist 1800 Jahre alt und die Kreuzritter nahmen sie zum Vorbild für ihre Burgen. Ganz toll ist das Museum in ihren Mauern: von Bronze- und Silberarbeiten aus der Frühgeschichte bis zum Brauchtum der Bergnomaden – zwei, drei Stunden vergehen hier wie im Flug. Am besten übernachten Sie in einem der netten Gartenpavillons des Tourist Hotel.
- Chorramabad
© Elena Odareeva, Shutterstock
Von der Gebirgskulisse unterwegs einmal abgesehen, gibt es eigentlich nur einen Grund, die 210 km von Kermanshah nach Khorramabad, der Hauptstadt Lurestans, auf sich zu nehmen. Doch der ist ein buchstäblich alles überragender: Die Festung Falak-ol-Aflak ist mit ihren Ausmaßen (300 x 400 m) und acht über 20 m hohen Bastionen schon äußerlich eine Wucht. Sie ist 1800 Jahre alt und die Kreuzritter nahmen sie zum Vorbild für ihre Burgen. Ganz toll ist das Museum in ihren Mauern: von Bronze- und Silberarbeiten aus der Frühgeschichte bis zum Brauchtum der Bergnomaden – zwei, drei Stunden vergehen hier wie im Flug. Am besten übernachten Sie in einem der netten Gartenpavillons des Tourist Hotel.
- Chorramabad
Arg Alishah of Tabriz
Architektonische Highlights © Elena Odareeva, Shutterstock
Klotzen statt kleckern. Und zwar ordentlich. Nirgendwo zeigt sich die Devise der mongolischen Herrscher eindrücklicher als bei dieser merkwürdigen Ruine. Sie wird nach ihrem Bauherrn, einem Wesir des Sultans, Ali-Shah-Festung genannt, obwohl sie vor dem großen Erdbeben eine Moschee war – und zwar die größte je auf persischem Boden errichtete. 35 m maß ihr Portalgewölbe in der Höhe, 65 m war es tief. Der weltweit kolossalste jemals aus Backsteinen geschichtete Bogenbau. Schauriges Detail: Alte Chronisten schildern, dass man von seinem Dach Verbrecher in den Tod stürzte.
- Tabriz
© Elena Odareeva, Shutterstock
Klotzen statt kleckern. Und zwar ordentlich. Nirgendwo zeigt sich die Devise der mongolischen Herrscher eindrücklicher als bei dieser merkwürdigen Ruine. Sie wird nach ihrem Bauherrn, einem Wesir des Sultans, Ali-Shah-Festung genannt, obwohl sie vor dem großen Erdbeben eine Moschee war – und zwar die größte je auf persischem Boden errichtete. 35 m maß ihr Portalgewölbe in der Höhe, 65 m war es tief. Der weltweit kolossalste jemals aus Backsteinen geschichtete Bogenbau. Schauriges Detail: Alte Chronisten schildern, dass man von seinem Dach Verbrecher in den Tod stürzte.
- Tabriz
Azerbaijan Museum
MuseenSensationen lagern in den Museumsvitrinen nicht. Aber einen sehr schönen Überblick über mehrere Jahrtausende iranischen Kunsthandwerks, Metallgefäße, Keramiken, Rollsiegel, Bronzen, frühgeschichtliche Statuen, liefern die vielen Exponate auf jeden Fall. Gleich neben der Blauen Moschee.
- Tabriz
- +98 41 3526 1696
Sensationen lagern in den Museumsvitrinen nicht. Aber einen sehr schönen Überblick über mehrere Jahrtausende iranischen Kunsthandwerks, Metallgefäße, Keramiken, Rollsiegel, Bronzen, frühgeschichtliche Statuen, liefern die vielen Exponate auf jeden Fall. Gleich neben der Blauen Moschee.
- Tabriz
- +98 41 3526 1696
Delestan
Restaurants- international
Eine alte Regel: Wo einheimische Mittelstandsfamilien um die Wette schlemmen, da lass dich nieder. Der Rahmen ist fast bürgerlich proper, das Essen herzhaft und trotzdem raffiniert.
- East Azerbaijan Province, Tabriz
- +98 41 3660 0240
Eine alte Regel: Wo einheimische Mittelstandsfamilien um die Wette schlemmen, da lass dich nieder. Der Rahmen ist fast bürgerlich proper, das Essen herzhaft und trotzdem raffiniert.
- East Azerbaijan Province, Tabriz
- +98 41 3660 0240
Elgoli Park
Botanische Gärten & Parks © Lukiyanova Natalia frenta, Shutterstock
Bequem mit der U-Bahn erreichbar ist dieser Park am südöstlichen Stadtrand. Das Gelände wurde schon vor 600 Jahren angelegt. Der Restaurantpavillon inmitten des künstlichen Teichs war im 19.Jh. als Sommerpalast der qadscharischen Prinzen gebaut worden. Wen kümmert’s? Die Familien, die hier heutzutage an Freitagen in Scharen picknicken oder im Lunapark nebenan Karussell fahren, sicher nicht. Und als Zugereister kommt man auch eher zum Durchatmen und Leutebeobachten.
- Elgoli, Tabriz
- http://parks.tabriz.ir/
- +98 41 3386 1751
© Lukiyanova Natalia frenta, Shutterstock
Bequem mit der U-Bahn erreichbar ist dieser Park am südöstlichen Stadtrand. Das Gelände wurde schon vor 600 Jahren angelegt. Der Restaurantpavillon inmitten des künstlichen Teichs war im 19.Jh. als Sommerpalast der qadscharischen Prinzen gebaut worden. Wen kümmert’s? Die Familien, die hier heutzutage an Freitagen in Scharen picknicken oder im Lunapark nebenan Karussell fahren, sicher nicht. Und als Zugereister kommt man auch eher zum Durchatmen und Leutebeobachten.
- Elgoli, Tabriz
- http://parks.tabriz.ir/
- +98 41 3386 1751
Kandovan
Geographical © Linda Marie Caldwell, Shutterstock
Göreme lässt grüßen. Wie im türkischen Kappadokien haben die Bauern auch hier, 55 km südlich von Tabriz, in grauer Vorzeit Höhlen als Zufluchtsorte in die weichen Tuffsteinkegel geschlagen. Heute dagegen ist ihr Leben in den mehrstöckigen Wohnungen eher sorglos, weil lukrativ: Die vielen Touristen, die fotografierend auf den steilen Wegen umhersteigen, kaufen gerne Honig, Kräuter und das heilkräftige Quellwasser des Orts. Für den Fall, dass du in völliger Stille in der frischen Höhenluft übernachten willst: Eine sehr originelle, luxuriöse Bleibe ist das Laleh Rocky Hotel, ein Höhlenhotel!
- Kandovan
© Linda Marie Caldwell, Shutterstock
Göreme lässt grüßen. Wie im türkischen Kappadokien haben die Bauern auch hier, 55 km südlich von Tabriz, in grauer Vorzeit Höhlen als Zufluchtsorte in die weichen Tuffsteinkegel geschlagen. Heute dagegen ist ihr Leben in den mehrstöckigen Wohnungen eher sorglos, weil lukrativ: Die vielen Touristen, die fotografierend auf den steilen Wegen umhersteigen, kaufen gerne Honig, Kräuter und das heilkräftige Quellwasser des Orts. Für den Fall, dass du in völliger Stille in der frischen Höhenluft übernachten willst: Eine sehr originelle, luxuriöse Bleibe ist das Laleh Rocky Hotel, ein Höhlenhotel!
- Kandovan
Täbris
Geographical © Tatsiana Hendzel, Shutterstock
Traditionell ist Tabriz berühmt für seine Teppiche, heute auch für seine Maschinen-, Auto-, Öl- und Textilindustrie. Seit Beginn der Neuzeit war es Drehscheibe für den Austausch mit Anatolien und dem Kaukasus und in der Folge Irans Tor für neue Erfindungen und Ideen aus Europa.
- Täbris
- http://www.tabriz.ir/
© Tatsiana Hendzel, Shutterstock
Traditionell ist Tabriz berühmt für seine Teppiche, heute auch für seine Maschinen-, Auto-, Öl- und Textilindustrie. Seit Beginn der Neuzeit war es Drehscheibe für den Austausch mit Anatolien und dem Kaukasus und in der Folge Irans Tor für neue Erfindungen und Ideen aus Europa.
- Täbris
- http://www.tabriz.ir/
Kloster Sankt Thaddäus
Architektonische Highlights © wolfbeyer, Shutterstock
Dieser Ausflug führt bis fast an die Grenze zur Türkei: Doch allein das wunderbar weite, schon sehr ostanatolische Hügelland lohnt die Ausdauer. Und am Ziel wartet mit dem armenischen Thaddäus-Kloster eines der überragenden Zeugnisse christlicher Geschichte im Land. 68 n. Chr. soll dort der Märtyrerapostel in einer Ur-Kapelle bestattet worden sein.
- Qareh Kelīsā
© wolfbeyer, Shutterstock
Dieser Ausflug führt bis fast an die Grenze zur Türkei: Doch allein das wunderbar weite, schon sehr ostanatolische Hügelland lohnt die Ausdauer. Und am Ziel wartet mit dem armenischen Thaddäus-Kloster eines der überragenden Zeugnisse christlicher Geschichte im Land. 68 n. Chr. soll dort der Märtyrerapostel in einer Ur-Kapelle bestattet worden sein.
- Qareh Kelīsā
Bonab
GeographicalDas kleine Städtchen liegt an der Strecke nach Takht-e Soleiman und und ist zum einen berühmt für seine innen reich mit Schnitzwerk verzierte Freitagsmoschee aus dem 17.Jh.
- Bonab
Das kleine Städtchen liegt an der Strecke nach Takht-e Soleiman und und ist zum einen berühmt für seine innen reich mit Schnitzwerk verzierte Freitagsmoschee aus dem 17.Jh.
- Bonab
Hamadan
Geographical © Anton_Ivanov, Shutterstock
Typischer Fall einer Siedlung (530 000 Ew.) mit extrem reicher, spannender Vergangenheit, die man ihr aber kaum ansieht. Schuld daran sind die vielen Eroberungen, Erdbeben sowie die moderne Bebauung. Bei näherem Hinsehen gibt es aber einiges zu entdecken.
- Hamadan
- http://www.hamedan.ir/
© Anton_Ivanov, Shutterstock
Typischer Fall einer Siedlung (530 000 Ew.) mit extrem reicher, spannender Vergangenheit, die man ihr aber kaum ansieht. Schuld daran sind die vielen Eroberungen, Erdbeben sowie die moderne Bebauung. Bei näherem Hinsehen gibt es aber einiges zu entdecken.
- Hamadan
- http://www.hamedan.ir/
Kermānschāh
Geographical © Artography, Shutterstock
Im Ersten Golfkrieg wegen seiner großen Ölraffinerie von irakischen Raketen zerschossen, aber inzwischen wiederaufgebaut und auf striktem Wachstumskurs: Die Stadt (900 000 Ew.) pulsiert, ist für Reisende aber vorrangig als Startplatz für Ausflüge interessant.
- Kermānschāh
© Artography, Shutterstock
Im Ersten Golfkrieg wegen seiner großen Ölraffinerie von irakischen Raketen zerschossen, aber inzwischen wiederaufgebaut und auf striktem Wachstumskurs: Die Stadt (900 000 Ew.) pulsiert, ist für Reisende aber vorrangig als Startplatz für Ausflüge interessant.
- Kermānschāh