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Reiseführer
Siem Reap

MARCO POLO Reiseführer

Kambodscha

15.95 €

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Ist erwähnt in Reiseführer:

Um die Boomtown Siem Reap kommt kein Kambodscha-Besucher herum – die Stadt ist und war schon immer die Ausgangsbasis aller Tempelentdecker.

Ein Baurausch mit wahrer Goldgräberstimmung hat zur Jahrtausendwende das Städtchen (ca. 250 000 Ew.) erfasst. Ein Ende ist nicht in Sicht, an der Airport Road reiht sich ein klobiges Angkor-Barock-Fantasy-Hotel an das nächste. Angesichts der massiven Bebauung mit gigantischen Anlagen und Golfplätzen beschwören manche Kritiker schon, dass sich womöglich dieselben Probleme wiederholen, deretwegen das Khmer-Reich vor 1000 Jahren vermutlich aufgegeben werden musste: Wasserknappheit, Abholzung der Wälder, dadurch wiederum zu viel Wasser bei Überflutungen in der Regenzeit.

In dem ganzen Schilderwald – Pancakes, Sushi, Angkor Beer, Karaoke – sind die charmanten ursprünglichen Seiten Siem Reaps kaum noch zu sehen: Am Ufer des Stung Siem Reap behaupten sich noch einige Kolonialhäuschen der Franzosen im Schatten der Tamarinden. Wie Phönix aus der Asche erhob sich auch das ehrenwerte Grand Hotel d’Angkor, in dem einst Charlie Chaplin genächtigt hat. Früher von den Roten Khmer geplündert, ist die Hotellegende heute nicht selten ausgebucht. Bei Ausflügen ins Umland, etwa mit dem Rad dem Fluss nur wenige Kilometer folgend, geht es durch eine noch immer bäuerliche Alltagswelt fast wie vor 100 Jahren.

Siem Reap Sehenswertes & Restaurants

Angkor Thom (Bayon)
Architektonische Highlights
Krong Siem Reap
Angkor Wat
Architektonische Highlights
Krong Siem Reap
Ta Prohm
Architektonische Highlights
Krong Siem Reap
Helistar Cambodia Co., Ltd.
Touristenattraktionen
Krong Siem Reap
Apsara-Theatre
Theater
Krong Siem Reap
Phnom Bakheng
Architektonische Highlights
Siem Reap
Bambu Stage Siem Reap
Theater
Krong Siem Reap
Miss Wong
Bars
Krong Siem Reap
Phnom Krom
Touristenattraktionen
Krong Siem Reap
Hanuman
Touristenattraktionen
Siem Reap
Conservation d’Angkor
Museen
Siem Reap
Made in Cambodia Market
Sonstige Läden
Krong Siem Reap
APOPO - Humanitarian Demining
Touristenattraktionen
Krong Siem Reap
Preah Khan
Architektonische Highlights
Siem Reap
Ta Keo
Architektonische Highlights
Krong Siem Reap
Westlicher Baray
Architektonische Highlights
Krong Siem Reap
Frangipani Spa
Beauty und Wellness
Siem Reap
Dr. Fish Massagen
Beauty und Wellness
Angkor Wat
Artisans d’Angkor
Sonstige Läden
Siem Reap
Theam‘s House
Kunstgalerien
Krong Siem Reap
Angkor National Museum
Museen
Krong Siem Reap
Wat Bo
Touristenattraktionen
Krong Siem Reap
The Sugar Palm
Restaurants
Krong Siem Reap
Psar Chas
Märkte und Flohmärkte
Krong Siem Reap
Angkor Cookies
Sonstige Läden
Krong Siem Reap
Angkor Night Market
Märkte und Flohmärkte
Krong Siem Reap
Pichreamker Shop
Sonstige Läden
Siem Reap
Senteurs d'Angkor
Sonstige Läden
Siem Reap
Phare, The Cambodian Circus
Touristenattraktionen
Krong Siem Reap
The Red Piano Pub-Street
Restaurants
Krong Siem Reap

    Architektonische Highlights

    Architektonische Highlights

    Touristenattraktionen

    Theater

    Bars

    Museen

    Sonstige Läden

    Beauty und Wellness

    Kunstgalerien

    Restaurants

    Märkte und Flohmärkte


  • Angkor Thom (Bayon)

    Architektonische Highlights
    • © DEZALB

    Fünf Tore öffnen den Weg nach Angkor Thom, der 9 km² großen Stadt Jayavarmans VII. (1181 bis ca. 1220) – mit vermutlich bis zu 1 Mio. Ew. größer als jede europäische Stadt vor 800 Jahren. Zum meist besuchten Südtor (2 km nördlich von Angkor Wat) führt eine Brücke, die beidseits von 54 Göttern und 54 Dämonen flankiert wird, jeweils mit einer Nagaschlange in den Armen beim „Quirlen des Milchmeeres“ (s. Angkor Wat). Auf dem Turm über dem Tor wachen vier monumentale Gesichter in jede Himmelsrichtung. Unübersehbar im Mittelpunkt der antiken Stadt erhebt sich auf drei ansteigenden Terrassen das buddhistische Heiligtum Bayon mit seinen einst 54 Türmen (37 noch erhalten) und rund 200 riesigen steinernen Gesichtern, die geheimnisvoll lächeln und keinen Besucher auch nur für einen Wimpernschlag aus ihren Augen zu lassen scheinen. Kein Wunder, denn sie stellen Lokeshvara (auch: Avalokiteshvara) dar: einen Bodhisattva, der laut Mahayana-Buddhismus gläubigen auf ihrem Weg ins Nirwana hilft, selbst aber auf die Erleuchtung als letzte Stufe verzichtet. Auf zwei Ebenen führen quadratische Galeriegänge um den Tempel mit beinahe lebendig wirkenden Reliefszenen aus dem Alltag Angkors: Schlachten und Märkte, Zirkus und Musikanten, Männer beim Hahnenkampf etc. Auf der dritten Ebene wird der zentrale Turm von einem labyrinthischen Wirrwarr aus Gängen umgeben, mit kleinen dunklen Kammern, in denen kahl geschorene, weiß gekleidete Frauen bzw. Nonnen bei der Andacht hocken und Räucherstäbchen glimmen. Die ruhigste Zeit ist hier sehr früh morgens zum Sonnenaufgang und dann wieder spätnachmittags ab 16/17 Uhr, ideal zum Fotografieren ist eher die restliche Zeit. Ein angenehmer, teils schattiger Spaziergang bringt dich vom Bayon zum 200 m nördlich gelegenen Baphuon und den folgenden Ruinen. Den Baphuon ließ Udayadityavarman II. um 1060 errichten: Der Tempel- und Götterberg in fünfstufiger Pyramidenform brach schon bald wegen seiner schlechten Statik zusammen. Er ist noch immer ein gigantisches Puzzle aus Abertausenden Felsquadern und Sandsteinblöcken, das französische Archäologen seit 1908 bzw. erneut seit 1995 mit Computerprogrammen zusammensetzen, z. B. die zwei Tribünen und das erst 2008 fertig restaurierte Relief eines etwa 70 m langen liegenden Buddhas an der Westfassade. Wandele weiter entlang der 350 m langen Elefantenterrasse, einer 2,5 m hohe Tribüne für Jayavarman VII. mit Elefantenparade, Garudavögeln und Löwen – verewigt als lebensgroße Reliefs auf dem Fundament. Dahinter (westlich) erheben sich die Überreste des mehrstöckigen himmlischen Palasts (Phimeanakas) mit Badebecken für die Konkubinen und die Männer. Einige Schritte weiter erreichst du die 25 m lange Terrasse des Leprakönigs, vermutlich benannt nach der hier aufgestellten Statue entweder von König Yasovarman I. oder vom Todesgott Yama (Original im Nationalmuseum in Phnom Penh). Beachte auch die fabelhaft erhaltenen Halbreliefs aus dem 13.Jh., die sich unterhalb der Terrasse an der südlichen Innenwand verstecken: himmlische Apsara-Tänzerinnen, Dämonen und Nagas.

    • © DEZALB

    Fünf Tore öffnen den Weg nach Angkor Thom, der 9 km² großen Stadt Jayavarmans VII. (1181 bis ca. 1220) – mit vermutlich bis zu 1 Mio. Ew. größer als jede europäische Stadt vor 800 Jahren. Zum meist besuchten Südtor (2 km nördlich von Angkor Wat) führt eine Brücke, die beidseits von 54 Göttern und 54 Dämonen flankiert wird, jeweils mit einer Nagaschlange in den Armen beim „Quirlen des Milchmeeres“ (s. Angkor Wat). Auf dem Turm über dem Tor wachen vier monumentale Gesichter in jede Himmelsrichtung. Unübersehbar im Mittelpunkt der antiken Stadt erhebt sich auf drei ansteigenden Terrassen das buddhistische Heiligtum Bayon mit seinen einst 54 Türmen (37 noch erhalten) und rund 200 riesigen steinernen Gesichtern, die geheimnisvoll lächeln und keinen Besucher auch nur für einen Wimpernschlag aus ihren Augen zu lassen scheinen. Kein Wunder, denn sie stellen Lokeshvara (auch: Avalokiteshvara) dar: einen Bodhisattva, der laut Mahayana-Buddhismus gläubigen auf ihrem Weg ins Nirwana hilft, selbst aber auf die Erleuchtung als letzte Stufe verzichtet. Auf zwei Ebenen führen quadratische Galeriegänge um den Tempel mit beinahe lebendig wirkenden Reliefszenen aus dem Alltag Angkors: Schlachten und Märkte, Zirkus und Musikanten, Männer beim Hahnenkampf etc. Auf der dritten Ebene wird der zentrale Turm von einem labyrinthischen Wirrwarr aus Gängen umgeben, mit kleinen dunklen Kammern, in denen kahl geschorene, weiß gekleidete Frauen bzw. Nonnen bei der Andacht hocken und Räucherstäbchen glimmen. Die ruhigste Zeit ist hier sehr früh morgens zum Sonnenaufgang und dann wieder spätnachmittags ab 16/17 Uhr, ideal zum Fotografieren ist eher die restliche Zeit. Ein angenehmer, teils schattiger Spaziergang bringt dich vom Bayon zum 200 m nördlich gelegenen Baphuon und den folgenden Ruinen. Den Baphuon ließ Udayadityavarman II. um 1060 errichten: Der Tempel- und Götterberg in fünfstufiger Pyramidenform brach schon bald wegen seiner schlechten Statik zusammen. Er ist noch immer ein gigantisches Puzzle aus Abertausenden Felsquadern und Sandsteinblöcken, das französische Archäologen seit 1908 bzw. erneut seit 1995 mit Computerprogrammen zusammensetzen, z. B. die zwei Tribünen und das erst 2008 fertig restaurierte Relief eines etwa 70 m langen liegenden Buddhas an der Westfassade. Wandele weiter entlang der 350 m langen Elefantenterrasse, einer 2,5 m hohe Tribüne für Jayavarman VII. mit Elefantenparade, Garudavögeln und Löwen – verewigt als lebensgroße Reliefs auf dem Fundament. Dahinter (westlich) erheben sich die Überreste des mehrstöckigen himmlischen Palasts (Phimeanakas) mit Badebecken für die Konkubinen und die Männer. Einige Schritte weiter erreichst du die 25 m lange Terrasse des Leprakönigs, vermutlich benannt nach der hier aufgestellten Statue entweder von König Yasovarman I. oder vom Todesgott Yama (Original im Nationalmuseum in Phnom Penh). Beachte auch die fabelhaft erhaltenen Halbreliefs aus dem 13.Jh., die sich unterhalb der Terrasse an der südlichen Innenwand verstecken: himmlische Apsara-Tänzerinnen, Dämonen und Nagas.


  • Angkor Wat

    Architektonische Highlights
    • © Lenalensen, Pixabay

    König Suryavarman II. (ca. 1112–50), der Vishnu als höchste Gottheit verehrte, ließ das majestätische Bauwerk wahrscheinlich als Staatstempel in der ersten Hälfte des 12.Jhs. errichten, später diente es als Grabmal. Zu Angkor Wat hatten nur der König, Priester und Beamte sowie Bedienstete Zutritt – insgesamt vermutlich 20 000 Menschen. Das teils restaurierte Kloster symbolisiert mit perfekter Geometrie den Götterberg Meru und das hinduistische Universum, das jeder Besucher nach dem Eingangsportal durchschreitet: zuerst die Sandsteinbrücke über den 190 m breiten Graben (das „Urmeer“), dann der fast 500 m lange Damm mit siebenköpfigen Nagaschlangen als symbolische Brücke für die „irdischen“ Besucher ins Heiligtum. Über die kreuzförmige Ehrenterrasse und durch ein Portal erreicht man die Galerien, die links und rechts um das Tempelzentrum herumführen: mit insgesamt 800 m das längste Flachrelief der Welt! Spaziere (rechts) entlang von Szenen aus dem Alltag Angkors und aus der Sagenwelt des indischen Ramayana/Reamker und Mahabharata: ganze Heerscharen von legendären Affenwesen, von Generälen und Soldaten, Elefanten und Streitwagen in historischen Schlachten. Suryavarman II. ist in der Mitte der nächsten Galerie (Südseite) zu erkennen, geschützt von 15 Ehrenschirmen. Biege abermals um die Ecke und du stehst im östlichen Galeriegang vor dem berühmtesten Relief: die Götter und Dämonen beim „Quirlen des Milchmeeres“ – sie ziehen und drehen die schier endlose Nagaschlange Vasuki, um ein Elixier, das amrita, für die Unsterblichkeit zu gewinnen. Mit von der Partie: Affengeneral Hanuman, Kriegsgott Indra, ein fünfköpfiger Shiva und Vishnu in seiner Inkarnation als Schildkröte. Wenn du nun wieder fast am Anfang des Rundgangs an der Westseite ankommst, kannst du die bekannteste Ramayana-Geschichte verfolgen, die Schlacht von Lanka: Rama kämpft auf den Schultern von Hanuman gegen den vielköpfigen Dämonenkönig Ravana, der Ramas Braut Sita entführt hat. Über Innenhöfe und halsbrecherisch steile Treppen gelangt der Besucher auf der dritten Ebene zum geometrischen Mittelpunkt in 42 m luftiger Höhe mit atemberaubendem Panorama: den 60 m hohen Zentralturm in Lotusknospen-Form. Der Wohnsitz der Götter – einst mit vergoldetem Vishnu – beherbergt heute eine Buddhastatue. Rund 1850 Apsaras wurden allein in Angkor Wat gezählt. 6 km nördlich von Siem Reap, unbedingt mehrmals zu unterschiedlichen Zeiten besuchen: ruhigste Besuchszeit bis 7.30 oder mittags 10.30–15 Uhr (überdachte Galerien), schönstes Licht am Nachmittag, beste Fotoposition für den Sonnenaufgang am nördlichen Becken (aber immer gut besucht).

    • © Lenalensen, Pixabay

    König Suryavarman II. (ca. 1112–50), der Vishnu als höchste Gottheit verehrte, ließ das majestätische Bauwerk wahrscheinlich als Staatstempel in der ersten Hälfte des 12.Jhs. errichten, später diente es als Grabmal. Zu Angkor Wat hatten nur der König, Priester und Beamte sowie Bedienstete Zutritt – insgesamt vermutlich 20 000 Menschen. Das teils restaurierte Kloster symbolisiert mit perfekter Geometrie den Götterberg Meru und das hinduistische Universum, das jeder Besucher nach dem Eingangsportal durchschreitet: zuerst die Sandsteinbrücke über den 190 m breiten Graben (das „Urmeer“), dann der fast 500 m lange Damm mit siebenköpfigen Nagaschlangen als symbolische Brücke für die „irdischen“ Besucher ins Heiligtum. Über die kreuzförmige Ehrenterrasse und durch ein Portal erreicht man die Galerien, die links und rechts um das Tempelzentrum herumführen: mit insgesamt 800 m das längste Flachrelief der Welt! Spaziere (rechts) entlang von Szenen aus dem Alltag Angkors und aus der Sagenwelt des indischen Ramayana/Reamker und Mahabharata: ganze Heerscharen von legendären Affenwesen, von Generälen und Soldaten, Elefanten und Streitwagen in historischen Schlachten. Suryavarman II. ist in der Mitte der nächsten Galerie (Südseite) zu erkennen, geschützt von 15 Ehrenschirmen. Biege abermals um die Ecke und du stehst im östlichen Galeriegang vor dem berühmtesten Relief: die Götter und Dämonen beim „Quirlen des Milchmeeres“ – sie ziehen und drehen die schier endlose Nagaschlange Vasuki, um ein Elixier, das amrita, für die Unsterblichkeit zu gewinnen. Mit von der Partie: Affengeneral Hanuman, Kriegsgott Indra, ein fünfköpfiger Shiva und Vishnu in seiner Inkarnation als Schildkröte. Wenn du nun wieder fast am Anfang des Rundgangs an der Westseite ankommst, kannst du die bekannteste Ramayana-Geschichte verfolgen, die Schlacht von Lanka: Rama kämpft auf den Schultern von Hanuman gegen den vielköpfigen Dämonenkönig Ravana, der Ramas Braut Sita entführt hat. Über Innenhöfe und halsbrecherisch steile Treppen gelangt der Besucher auf der dritten Ebene zum geometrischen Mittelpunkt in 42 m luftiger Höhe mit atemberaubendem Panorama: den 60 m hohen Zentralturm in Lotusknospen-Form. Der Wohnsitz der Götter – einst mit vergoldetem Vishnu – beherbergt heute eine Buddhastatue. Rund 1850 Apsaras wurden allein in Angkor Wat gezählt. 6 km nördlich von Siem Reap, unbedingt mehrmals zu unterschiedlichen Zeiten besuchen: ruhigste Besuchszeit bis 7.30 oder mittags 10.30–15 Uhr (überdachte Galerien), schönstes Licht am Nachmittag, beste Fotoposition für den Sonnenaufgang am nördlichen Becken (aber immer gut besucht).


  • Ta Prohm

    Architektonische Highlights
    • © sharonang, Pixabay

    Von den Wurzeln der Kapok-Baumriesen und Würgefeigen überwuchert, gesprengt und gleichzeitig zusammengehalten, herrscht zwischen den Trümmerbergen, den Türmen und schiefen Türstürzen von Ta Prohm eine geradezu verwunschene Atmosphäre. Weil das 1186 von Jayavarman VII. erbaute Kloster (ca. 7 km nordöstlich von Angkor Wat) mit Absicht von der Res-taurierung ausgeschlossen wurde (mit Ausnahme der Holzstege), ist dies heute einer der faszinierendsten und stimmungsvollsten Orte in Angkor und zeigt, wie vergänglich die Bauwerke sind. Hier kannst auch du dich wie Henri Mouhot, einer der ersten (Wieder-)Entdecker Angkors, fühlen oder wie Angelina Jolie im Actionfilm „Tomb Raider“, von dem 2000 eine Schlüsselszene hier gedreht wurde. Manche nennen ihn daher den „Angelina-Jolie-Tempel“: Hollywood ließ seine Lara Croft per Fallschirm auf dem Phnom Bakheng landen und von echten Mönchen segnen, im Ta Prohm über (Styropor-)Balustraden hechten und setzte sogar Raketenwerfervor den Ruinen in Szene. Man muss nur eine Lücke zwischen den Reisegruppen abpassen (die südöstlich in der Nähe liegende Klosterruine Banteay Kdei aus dem 12./13.Jh. wäre eine ähnlich faszinierende Ausweichmöglichkeit, oder du lauscht den behinderten Khmer-Musikanten am Eingang). Ta Prohm ist ein buddhistischer Flachtempel, Wassergräben und quadratische Galerien umschließen ihn. Fast unvorstellbar angesichts des labyrinthischen Steinechaos in den Höfen: In der antiken Universität lebten einst rund 12 000 Menschen, darunter viele Mönche. Besonders schön und ruhig frühmorgens bei Sonnenaufgang bis ca. 7.30, und nach 16 Uhr.

    • © sharonang, Pixabay

    Von den Wurzeln der Kapok-Baumriesen und Würgefeigen überwuchert, gesprengt und gleichzeitig zusammengehalten, herrscht zwischen den Trümmerbergen, den Türmen und schiefen Türstürzen von Ta Prohm eine geradezu verwunschene Atmosphäre. Weil das 1186 von Jayavarman VII. erbaute Kloster (ca. 7 km nordöstlich von Angkor Wat) mit Absicht von der Res-taurierung ausgeschlossen wurde (mit Ausnahme der Holzstege), ist dies heute einer der faszinierendsten und stimmungsvollsten Orte in Angkor und zeigt, wie vergänglich die Bauwerke sind. Hier kannst auch du dich wie Henri Mouhot, einer der ersten (Wieder-)Entdecker Angkors, fühlen oder wie Angelina Jolie im Actionfilm „Tomb Raider“, von dem 2000 eine Schlüsselszene hier gedreht wurde. Manche nennen ihn daher den „Angelina-Jolie-Tempel“: Hollywood ließ seine Lara Croft per Fallschirm auf dem Phnom Bakheng landen und von echten Mönchen segnen, im Ta Prohm über (Styropor-)Balustraden hechten und setzte sogar Raketenwerfervor den Ruinen in Szene. Man muss nur eine Lücke zwischen den Reisegruppen abpassen (die südöstlich in der Nähe liegende Klosterruine Banteay Kdei aus dem 12./13.Jh. wäre eine ähnlich faszinierende Ausweichmöglichkeit, oder du lauscht den behinderten Khmer-Musikanten am Eingang). Ta Prohm ist ein buddhistischer Flachtempel, Wassergräben und quadratische Galerien umschließen ihn. Fast unvorstellbar angesichts des labyrinthischen Steinechaos in den Höfen: In der antiken Universität lebten einst rund 12 000 Menschen, darunter viele Mönche. Besonders schön und ruhig frühmorgens bei Sonnenaufgang bis ca. 7.30, und nach 16 Uhr.


  • Helistar Cambodia Co., Ltd.

    Touristenattraktionen

    Die Ausmaße der gigantischen Tempelanlage solltest du dir einmal aus der Vogelperspektive ansehen: Ein achtminütiger Flug, d. h. nur Angkor Wat, kostet 100 US$, 14 Min. kosten 165 US$, es geht auch wesentlich teurer zu abgelegenen Tempeln wie Preah Vihear.

    Die Ausmaße der gigantischen Tempelanlage solltest du dir einmal aus der Vogelperspektive ansehen: Ein achtminütiger Flug, d. h. nur Angkor Wat, kostet 100 US$, 14 Min. kosten 165 US$, es geht auch wesentlich teurer zu abgelegenen Tempeln wie Preah Vihear.


  • Apsara-Theatre

    Theater
    • © Alisia Luther, Shutterstock

    Lust auf Kultur? Im Apsara-Theatre kannst du in einem großen Holzpavillon im traditionellen Stil bei Khmer-Gerichten die berühmten Apsara-Tänze genießen.

    • © Alisia Luther, Shutterstock

    Lust auf Kultur? Im Apsara-Theatre kannst du in einem großen Holzpavillon im traditionellen Stil bei Khmer-Gerichten die berühmten Apsara-Tänze genießen.


  • Phnom Bakheng

    Architektonische Highlights
    • © SergeBertasiusPhotography, Shutterstock

    Kein Sonnenuntergang in Angkor ohne den Phnom Bakheng (1,3 km nordwestlich von Angkor Wat, 400 m südlich vom Angkor-Thom-Südtor): Tausende Hobbyfotografen zieht es am späten Nachmittag auf den 67 m hohen Tempelberg (errichtet unter Yasovarman I., 889–910). Man könnte es auch die allabendliche „Sunset-Schlacht“ nennen – 1994 traf man hier übrigens tatsächlich noch Soldaten mit Gewehr im Anschlag. Die herrliche Aussicht von diesem ersten Tempelberg in Angkor auf Angkor Wat und die anderen Bauwerke, die Reisfelder, Seen und Berge lohnt den steilen, 15-minütigen Aufstieg auch zu anderen Tageszeiten (z. B. von Sonnenaufgang bis 11 Uhr). Die Tempelruine erhebt sich in fünf Absätzen, eine Treppe führt hinauf, flankiert von Wächterlöwen und Türmchen.

    • © SergeBertasiusPhotography, Shutterstock

    Kein Sonnenuntergang in Angkor ohne den Phnom Bakheng (1,3 km nordwestlich von Angkor Wat, 400 m südlich vom Angkor-Thom-Südtor): Tausende Hobbyfotografen zieht es am späten Nachmittag auf den 67 m hohen Tempelberg (errichtet unter Yasovarman I., 889–910). Man könnte es auch die allabendliche „Sunset-Schlacht“ nennen – 1994 traf man hier übrigens tatsächlich noch Soldaten mit Gewehr im Anschlag. Die herrliche Aussicht von diesem ersten Tempelberg in Angkor auf Angkor Wat und die anderen Bauwerke, die Reisfelder, Seen und Berge lohnt den steilen, 15-minütigen Aufstieg auch zu anderen Tageszeiten (z. B. von Sonnenaufgang bis 11 Uhr). Die Tempelruine erhebt sich in fünf Absätzen, eine Treppe führt hinauf, flankiert von Wächterlöwen und Türmchen.


  • Bambu Stage Siem Reap

    Theater

    Wenn die Khmer die Puppen und sogar ihre Wasserbüffel tanzen lassen, dann traditionell im Schattentheater. Auf der Open-Air-Bühne in einem romantisch beleuchteten Garten trifft diese uralte Tradition auf eine überraschend spritzige und moderne Interpretation von meist jungen Künstlern, allen voran der Fischerssohn Sorn Soran, der diese Kunst in Siem Reap wiederbelebt hat.

    Wenn die Khmer die Puppen und sogar ihre Wasserbüffel tanzen lassen, dann traditionell im Schattentheater. Auf der Open-Air-Bühne in einem romantisch beleuchteten Garten trifft diese uralte Tradition auf eine überraschend spritzige und moderne Interpretation von meist jungen Künstlern, allen voran der Fischerssohn Sorn Soran, der diese Kunst in Siem Reap wiederbelebt hat.


  • Miss Wong

    Bars

    Als wäre man im alten Shanghai in einer winzigen, relaxten Opiumhöhle: Hier schmecken die Cocktails (bei etwas höheren Preisen) zwischen Ballonlampen, Kalligrafien und bronzenen Drachen. Der Gastwirt begrüßt jeden noch per Handschlag, zur Stärkung gibt es kleine Snacks wie Dim Sum.

    Als wäre man im alten Shanghai in einer winzigen, relaxten Opiumhöhle: Hier schmecken die Cocktails (bei etwas höheren Preisen) zwischen Ballonlampen, Kalligrafien und bronzenen Drachen. Der Gastwirt begrüßt jeden noch per Handschlag, zur Stärkung gibt es kleine Snacks wie Dim Sum.


  • Phnom Krom

    Touristenattraktionen
    • © Gonzalo Buzonni, Shutterstock

    Der rund 140 m hohe Phnom Krom beim Dorf Chong Khneas belohnt den Aufstieg über die Naga-Treppe am Abend mit einem idyllischen Sonnenuntergang, bei dem die Sonne die umliegende Wasserwelt wie Gold glitzern lässt. Yasovarman I. ließ hier zu Ehren der drei Hindu-Götter Shiva, Vishnu und Brahma im 10.Jh. einen Tempel errichten, dessen drei Sandsteintürme noch erhalten sind. Sie können diesen Ausflug gut mit dem Rad unternehmen (ca. 1 Std. Fahrt, insgesamt etwa 3 Std. einplanen).

    • 17000 Krong Siem Reap
    • © Gonzalo Buzonni, Shutterstock

    Der rund 140 m hohe Phnom Krom beim Dorf Chong Khneas belohnt den Aufstieg über die Naga-Treppe am Abend mit einem idyllischen Sonnenuntergang, bei dem die Sonne die umliegende Wasserwelt wie Gold glitzern lässt. Yasovarman I. ließ hier zu Ehren der drei Hindu-Götter Shiva, Vishnu und Brahma im 10.Jh. einen Tempel errichten, dessen drei Sandsteintürme noch erhalten sind. Sie können diesen Ausflug gut mit dem Rad unternehmen (ca. 1 Std. Fahrt, insgesamt etwa 3 Std. einplanen).

    • 17000 Krong Siem Reap

  • Hanuman

    Touristenattraktionen

    Wie wäre es denn mit einer Safaritour der ganz und gar anderen Art? Nahe den abgelegenen Tempeln kannst du in komfortablen Buschzelten übernachten – möglich macht das eine der ältesten Reiseagenturen in Kambodscha.

    • 5 Krom 2, Siem Reap

    Wie wäre es denn mit einer Safaritour der ganz und gar anderen Art? Nahe den abgelegenen Tempeln kannst du in komfortablen Buschzelten übernachten – möglich macht das eine der ältesten Reiseagenturen in Kambodscha.

    • 5 Krom 2, Siem Reap

  • Conservation d’Angkor

    Museen

    Tausende wertvoller Skulpturen lagerten hier seit mehr als 100 Jahren bewacht und hinter dicken Gittern – einen Kunstraub mit schweren Waffen hat es in der Vergangenheit schon öfter gegeben. Ganze Torbögen und Balustraden lehnen an Lagerhauswänden, phallusartige linga-Sockel liegen kreuz und quer, Dämonen hocken brav neben kopflosen Buddhas und Shivas.

    Tausende wertvoller Skulpturen lagerten hier seit mehr als 100 Jahren bewacht und hinter dicken Gittern – einen Kunstraub mit schweren Waffen hat es in der Vergangenheit schon öfter gegeben. Ganze Torbögen und Balustraden lehnen an Lagerhauswänden, phallusartige linga-Sockel liegen kreuz und quer, Dämonen hocken brav neben kopflosen Buddhas und Shivas.


  • Made in Cambodia Market

    Sonstige Läden

    Ein Paradies für Shopping-Junkies: Junge kambodschanische Designer und Kunsthandwerker stellen auf dem überdachten Freiluftmarkt aus und preisen ihre Waren zu guten preisen an. Hier kannst du sicher sein, dass dein Mitbringsel keine Billigware aus China oder Indien ist, ob nun handgemachter Schmuck oder Seidentücher, Portemonnaies oder Handtaschen, Stofftiere, Hemden oder Kosmetikprodukte.

    • Oum Khun Street, Krong Siem Reap

    Ein Paradies für Shopping-Junkies: Junge kambodschanische Designer und Kunsthandwerker stellen auf dem überdachten Freiluftmarkt aus und preisen ihre Waren zu guten preisen an. Hier kannst du sicher sein, dass dein Mitbringsel keine Billigware aus China oder Indien ist, ob nun handgemachter Schmuck oder Seidentücher, Portemonnaies oder Handtaschen, Stofftiere, Hemden oder Kosmetikprodukte.

    • Oum Khun Street, Krong Siem Reap

  • APOPO - Humanitarian Demining

    Touristenattraktionen

    Ratten gelten weltweit als Plage, klare Sache. Aber drollige Ratten, die an einer Leine gehen, Minen suchen und damit Menschenleben retten? Spätestens aber, wenn die Nagetiere mit Goldmedaille am Band geehrt werden, wie die Ratte Magawa, denkt man wohl oder übel an Fake News oder einen verpäteten Aprilscherz.

    Ratten gelten weltweit als Plage, klare Sache. Aber drollige Ratten, die an einer Leine gehen, Minen suchen und damit Menschenleben retten? Spätestens aber, wenn die Nagetiere mit Goldmedaille am Band geehrt werden, wie die Ratte Magawa, denkt man wohl oder übel an Fake News oder einen verpäteten Aprilscherz.


  • Preah Khan

    Architektonische Highlights
    • © BlueOrange Studio, Shutterstock

    Der von Jayavarman VII. 1191 vollendete, weitläufige Tempel (1 km nordöstlich vom Angkor-Thom-Nordtor, ca. 7 km nördlich von Angkor Wat) beeindruckt mit seinen Türmen, Korridoren und Torbögen, den 72 riesigen Garuda-Wächtern aus Sandstein und feingliedrigen, anmutigen Apsaras. Dieses große Heiligtum war insgesamt 515 Gottheiten aus Hinduismus und Buddhismus gewidmet, hier fanden religiöse Feste und Ahnenkulte statt. Es diente als Klosterschule und antike Klinik, zeitweilig auch als Wohnsitz des Königs während der Bauarbeiten zu Angkor Thom. Nahe dem östlichen Eingang überrascht ein fast griechisch anmutender, zweistöckiger Pavillon mit für Angkor untypischen runden Säulen – vielleicht wurde hier das königliche Heilige Schwert aufbewahrt, nach dem der Tempel benannt ist. Herrliches Fotomotiv in der Nähe des Osttors (hinten): Zwei Ficusbäume kreuzen sich auf einem Dach, das ihre Wurzeln fest umklammern. Beste Besuchszeit ist 12–14 Uhr. Das Visitor Center vom World Monument Fund nahe dem westlichen Haupteingang gibt einen guten Überblick über die Restaurierungsarbeiten seit 1991, wie etwa die hervorragende Rekonstruktion des „Feuerschrein“- Rasthauses.

    • © BlueOrange Studio, Shutterstock

    Der von Jayavarman VII. 1191 vollendete, weitläufige Tempel (1 km nordöstlich vom Angkor-Thom-Nordtor, ca. 7 km nördlich von Angkor Wat) beeindruckt mit seinen Türmen, Korridoren und Torbögen, den 72 riesigen Garuda-Wächtern aus Sandstein und feingliedrigen, anmutigen Apsaras. Dieses große Heiligtum war insgesamt 515 Gottheiten aus Hinduismus und Buddhismus gewidmet, hier fanden religiöse Feste und Ahnenkulte statt. Es diente als Klosterschule und antike Klinik, zeitweilig auch als Wohnsitz des Königs während der Bauarbeiten zu Angkor Thom. Nahe dem östlichen Eingang überrascht ein fast griechisch anmutender, zweistöckiger Pavillon mit für Angkor untypischen runden Säulen – vielleicht wurde hier das königliche Heilige Schwert aufbewahrt, nach dem der Tempel benannt ist. Herrliches Fotomotiv in der Nähe des Osttors (hinten): Zwei Ficusbäume kreuzen sich auf einem Dach, das ihre Wurzeln fest umklammern. Beste Besuchszeit ist 12–14 Uhr. Das Visitor Center vom World Monument Fund nahe dem westlichen Haupteingang gibt einen guten Überblick über die Restaurierungsarbeiten seit 1991, wie etwa die hervorragende Rekonstruktion des „Feuerschrein“- Rasthauses.


  • Ta Keo

    Architektonische Highlights
    • © milosk50, Shutterstock

    Steil über schmale, hohe Stufen geht es auf diesen Tempelberg (ca. 6 km nordöstlich von Angkor Wat), der Ende des 10.Jhs. von Jayavarman V. begonnen und wahrscheinlich nie vollendet wurde (die fünf massiven Prasat-Türme sind ohne jegliche dekorative Steinmetzkunst). Das Heiligtum ist zu Ehren Shivas errichtet worden, was an seinem Reittier (dem am Eingang knienden Bullen Nandi) und den phallusartigen, den Hindugott symbolisierenden lingas in den Türmen zu erkennen ist.

    • Krong Siem Reap
    • © milosk50, Shutterstock

    Steil über schmale, hohe Stufen geht es auf diesen Tempelberg (ca. 6 km nordöstlich von Angkor Wat), der Ende des 10.Jhs. von Jayavarman V. begonnen und wahrscheinlich nie vollendet wurde (die fünf massiven Prasat-Türme sind ohne jegliche dekorative Steinmetzkunst). Das Heiligtum ist zu Ehren Shivas errichtet worden, was an seinem Reittier (dem am Eingang knienden Bullen Nandi) und den phallusartigen, den Hindugott symbolisierenden lingas in den Türmen zu erkennen ist.

    • Krong Siem Reap

  • Westlicher Baray

    Architektonische Highlights
    • © marie martin, Shutterstock

    Während die meisten Bewässerungsbecken und -gräben aus der Angkor-Epoche heute verschlammt bzw. ausgetrocknet sind, wird das 17 km² große westliche Becken noch immer genutzt. Die Macht des Khmer-Imperiums erklärt sich durch die damalige Beherrschung des Wassers und die kluge Ausnutzung der Monsunzeiten. Die Khmer-Könige ließen erstmals gigantische Wasserreservoirs anlegen, um die Felder der rund 80 000 Bauern auch in der Trockenzeit bewässern zu können. In der Regenzeit füllten sich diese Becken mit bis zu 40 Mio. m³ Monsunwasser. Durch ein natürliches Gefälle gelangte das Wasser über ein Netz aus Kanälen auf die Felder. Dadurch steigerten die Khmer ihre Reiserträge bei mehreren Ernten im Jahr. Genieße Bootsfahrten zum West Mebon Tempel in der Mitte des Sees oder ein Picknick (dem Khmer-Badespaß sollte man angesichts des nicht ganz so verlockenden Wassers besser nur zugucken).

    • The-Lane 10a, Krong Siem Reap
    • © marie martin, Shutterstock

    Während die meisten Bewässerungsbecken und -gräben aus der Angkor-Epoche heute verschlammt bzw. ausgetrocknet sind, wird das 17 km² große westliche Becken noch immer genutzt. Die Macht des Khmer-Imperiums erklärt sich durch die damalige Beherrschung des Wassers und die kluge Ausnutzung der Monsunzeiten. Die Khmer-Könige ließen erstmals gigantische Wasserreservoirs anlegen, um die Felder der rund 80 000 Bauern auch in der Trockenzeit bewässern zu können. In der Regenzeit füllten sich diese Becken mit bis zu 40 Mio. m³ Monsunwasser. Durch ein natürliches Gefälle gelangte das Wasser über ein Netz aus Kanälen auf die Felder. Dadurch steigerten die Khmer ihre Reiserträge bei mehreren Ernten im Jahr. Genieße Bootsfahrten zum West Mebon Tempel in der Mitte des Sees oder ein Picknick (dem Khmer-Badespaß sollte man angesichts des nicht ganz so verlockenden Wassers besser nur zugucken).

    • The-Lane 10a, Krong Siem Reap

  • Frangipani Spa

    Beauty und Wellness

    Einer der besten Spas in Siem Reap: zarte Hände, die genau den richtigen Druckausüben, leise Musik, angenehme Düfte und ein Tamarind-Drink – mit klassischen Tropical-Massagen (60 Min. 35 US$), Fußmassagen, Kräuterbädern, Khmer Coffee Scrub oder Facials (Gesichtsbehandlungen) kannst du dich hier stilvoll verwöhnen lassen.

    Einer der besten Spas in Siem Reap: zarte Hände, die genau den richtigen Druckausüben, leise Musik, angenehme Düfte und ein Tamarind-Drink – mit klassischen Tropical-Massagen (60 Min. 35 US$), Fußmassagen, Kräuterbädern, Khmer Coffee Scrub oder Facials (Gesichtsbehandlungen) kannst du dich hier stilvoll verwöhnen lassen.


  • Dr. Fish Massagen

    Beauty und Wellness
    • © C.Lotongkum, Shutterstock

    Der witzig-kitzlige Trend in Asien: Füße bei der Besichtigung der Tempel wundgelaufen? Kein Problem für Dr. Fish: Diese angesagte Wellness-Institution und Pediküre mit akademischem Grad lässt Garra-Rufa-Winzlinge (auch Kangal-Fischegenannt) an Hornhaut und Schuppen knabbern (ursprünglich stammt diesetierische Spa-Behandlung übrigensaus der Türkei, wo sie schon im 19.Jh.angewendet wurde).

    • Angkor Night Market, Angkor Wat
    • © C.Lotongkum, Shutterstock

    Der witzig-kitzlige Trend in Asien: Füße bei der Besichtigung der Tempel wundgelaufen? Kein Problem für Dr. Fish: Diese angesagte Wellness-Institution und Pediküre mit akademischem Grad lässt Garra-Rufa-Winzlinge (auch Kangal-Fischegenannt) an Hornhaut und Schuppen knabbern (ursprünglich stammt diesetierische Spa-Behandlung übrigensaus der Türkei, wo sie schon im 19.Jh.angewendet wurde).

    • Angkor Night Market, Angkor Wat

  • Artisans d’Angkor

    Sonstige Läden

    Höchste Qualität zu ebensolchen Preisen: Aus einem Ausbildungsprojekt entstanden, wurden hier schon Tausende junger Kambodschaner zu Künstlern, Steinmetzen, Töpfern, Weberinnen usw. ausgebildet und sind heute an den Profiten beteiligt.

    Höchste Qualität zu ebensolchen Preisen: Aus einem Ausbildungsprojekt entstanden, wurden hier schon Tausende junger Kambodschaner zu Künstlern, Steinmetzen, Töpfern, Weberinnen usw. ausgebildet und sind heute an den Profiten beteiligt.


  • Theam‘s House

    Kunstgalerien

    Gemäldegalerie, Studio, Shop und Gartenoase in einem: In der modernen Villa bekommt man Buddhas, Elefanten und Geckos in allen Größen, Formen und Farben, als Mitbringsel fürs Handgepäck, Wohnaccessoire oder für den Garten zu Hause.

    Gemäldegalerie, Studio, Shop und Gartenoase in einem: In der modernen Villa bekommt man Buddhas, Elefanten und Geckos in allen Größen, Formen und Farben, als Mitbringsel fürs Handgepäck, Wohnaccessoire oder für den Garten zu Hause.


  • Angkor National Museum

    Museen

    Hier erhältst du eine sehr gute (aber leider auch teure) Einführung vor dem Besuch der Tempelruinen, denn in Angkor selbst sind viele Statuen nur als Kopien oder gar nicht mehr vorhanden: Das moderne Museum inklusive Kinosaal (Show alle 15 Min.) zeigt in seiner chronologischen Ausstellung zahlreiche Buddhastatuen, Büsten der Khmer-Könige, Stelen mit historischen Inschriften und weitere architektonische Fragmente aus unterschiedlichen Epochen.

    Hier erhältst du eine sehr gute (aber leider auch teure) Einführung vor dem Besuch der Tempelruinen, denn in Angkor selbst sind viele Statuen nur als Kopien oder gar nicht mehr vorhanden: Das moderne Museum inklusive Kinosaal (Show alle 15 Min.) zeigt in seiner chronologischen Ausstellung zahlreiche Buddhastatuen, Büsten der Khmer-Könige, Stelen mit historischen Inschriften und weitere architektonische Fragmente aus unterschiedlichen Epochen.


  • Wat Bo

    Touristenattraktionen
    • © Pelikh Alexey, Shutterstock

    Eine der ältesten und meistverehrten Pagoden in Siem Reap (teils in Restauration): herrliche alte Wandmalereien (Ende 19.Jh.) mit, teils farbenprächtigen Szenen aus dem Ramayana/Reamker – einmal nicht in der kitschig-bunten Version, die man sonst überall sieht. Such und bewundere in den Bildern auch den Opium rauchenden chinesischen Markthändler und die französischen Soldaten, die beim traditionellen Apsara-Tanz zuschauen. Außerdem sind einige alte Trommeln ausgestellt, aber auch sonst ist auf dem schönen Gelände viel zu sehen: Begräbnis-Stupas, teils verwitterte Skulpturen und Reliefs.

    • Wat Bo Road, Krong Siem Reap
    • © Pelikh Alexey, Shutterstock

    Eine der ältesten und meistverehrten Pagoden in Siem Reap (teils in Restauration): herrliche alte Wandmalereien (Ende 19.Jh.) mit, teils farbenprächtigen Szenen aus dem Ramayana/Reamker – einmal nicht in der kitschig-bunten Version, die man sonst überall sieht. Such und bewundere in den Bildern auch den Opium rauchenden chinesischen Markthändler und die französischen Soldaten, die beim traditionellen Apsara-Tanz zuschauen. Außerdem sind einige alte Trommeln ausgestellt, aber auch sonst ist auf dem schönen Gelände viel zu sehen: Begräbnis-Stupas, teils verwitterte Skulpturen und Reliefs.

    • Wat Bo Road, Krong Siem Reap

  • The Sugar Palm

    Restaurants
    • international

    In dem Verandahaus im traditionellen Stil werden vorwiegend leckere Khmer-Speisen serviert; es lohnt sich, die große Weinkarte zu studieren. Abends beliebte Bar mit spottbilligen Cocktails und open end.

    In dem Verandahaus im traditionellen Stil werden vorwiegend leckere Khmer-Speisen serviert; es lohnt sich, die große Weinkarte zu studieren. Abends beliebte Bar mit spottbilligen Cocktails und open end.


  • Psar Chas

    Märkte und Flohmärkte
    • © Simon Poon, Shutterstock

    Souvenir- und Schnäppchenjäger stöbern stundenlang zwischen Hunderten von Ständen mit Seiden- und Silberwaren, Kunsthandwerk, Rattanmöbeln, Statuen in allen Größen, traditionellen Musikinstrumenten, krama-Tüchern, Schmuck, DVDs und CDs, aber auch Koffern, Taschen, Haushaltsgegenständen, Bergen aus Obst, Fisch, Fleisch – alles unter einem Dach im Herzen der Stadt. Handeln nicht vergessen! Empfehlenswert ist der Stand Nr. 14 der netten Pisey, die für ihre Seidenwaren und den Schmuck, besonders die silbernen Ohrringe, immer faire Preise bietet. Rund um den Markt haben sich viele Boutiquen, Kunsthandwerksläden und Galerien angesiedelt.

    • © Simon Poon, Shutterstock

    Souvenir- und Schnäppchenjäger stöbern stundenlang zwischen Hunderten von Ständen mit Seiden- und Silberwaren, Kunsthandwerk, Rattanmöbeln, Statuen in allen Größen, traditionellen Musikinstrumenten, krama-Tüchern, Schmuck, DVDs und CDs, aber auch Koffern, Taschen, Haushaltsgegenständen, Bergen aus Obst, Fisch, Fleisch – alles unter einem Dach im Herzen der Stadt. Handeln nicht vergessen! Empfehlenswert ist der Stand Nr. 14 der netten Pisey, die für ihre Seidenwaren und den Schmuck, besonders die silbernen Ohrringe, immer faire Preise bietet. Rund um den Markt haben sich viele Boutiquen, Kunsthandwerksläden und Galerien angesiedelt.


  • Angkor Cookies

    Sonstige Läden

    Kekse in Angkor-Form mit diversen Aromen von Kaffee über Kokosnuss bis Pfeffer, außerdem Schokolade, Fruchtshakes, Tee, Kaffee, Palmzucker – alles kambodschanische Produkte. Ein kleines Café ist angeschlossen.

    Kekse in Angkor-Form mit diversen Aromen von Kaffee über Kokosnuss bis Pfeffer, außerdem Schokolade, Fruchtshakes, Tee, Kaffee, Palmzucker – alles kambodschanische Produkte. Ein kleines Café ist angeschlossen.


  • Angkor Night Market

    Märkte und Flohmärkte
    • © Chema Grenda, Shutterstock

    Auch der erste Angkor Night Market sorgt für happy shopping an fast 200 Kunsthandwerksständen in Bambushütten mit Souvenirs und originellen Produkten aus Wasserhyazinthen, Kokosnüssen, Reispapier, Holz und Leder (Schattentheater-Figuren), außerdem ein 3-D-Kino und gelegentlich Livebands in der strohgedeckten Island Bar.

    • Angkor Night Market Street, Krong Siem Reap
    • © Chema Grenda, Shutterstock

    Auch der erste Angkor Night Market sorgt für happy shopping an fast 200 Kunsthandwerksständen in Bambushütten mit Souvenirs und originellen Produkten aus Wasserhyazinthen, Kokosnüssen, Reispapier, Holz und Leder (Schattentheater-Figuren), außerdem ein 3-D-Kino und gelegentlich Livebands in der strohgedeckten Island Bar.

    • Angkor Night Market Street, Krong Siem Reap

  • Pichreamker Shop

    Sonstige Läden

    Hier bekommst du die vollständig handbemalten Masken und den prachtvollen, goldenen Kopfschmuck aus dem traditionellen Ramayana/Reamker-Tanz.

    • Siem Reap

    Hier bekommst du die vollständig handbemalten Masken und den prachtvollen, goldenen Kopfschmuck aus dem traditionellen Ramayana/Reamker-Tanz.

    • Siem Reap

  • Senteurs d'Angkor

    Sonstige Läden

    Hier erwartet dich eine wohlriechende Sinfonie für die Sinne: Gewürze, Khmer-Curry-Pulver und Kokosnussöl, handgemachte Seifen, Badesalze und Tigerbalm, Tees, Kaffees und Reiswein mit Zimt- oder Ingwergeschmack, Räucherstäbchen, legendärer Kampot-Pfeffer und Cashewnüsse – lauter hübsche oder wohlschmeckende Mitbringsel.

    Hier erwartet dich eine wohlriechende Sinfonie für die Sinne: Gewürze, Khmer-Curry-Pulver und Kokosnussöl, handgemachte Seifen, Badesalze und Tigerbalm, Tees, Kaffees und Reiswein mit Zimt- oder Ingwergeschmack, Räucherstäbchen, legendärer Kampot-Pfeffer und Cashewnüsse – lauter hübsche oder wohlschmeckende Mitbringsel.


  • Phare, The Cambodian Circus

    Touristenattraktionen

    Die Attraktion aus Battambang gibt es nun auch in Siem Reap im roten Zirkuszelt: Artistik, Schauspiel, Modern Dance und Comedy von jungen Leuten, die in dem Ausbildungsprojekt in Battambang anfingen. Mittlerweile geben die Artisten selbst Workshops für jugendliche und junggebliebene (bewegliche) Touristen in Siem Reap.

    Die Attraktion aus Battambang gibt es nun auch in Siem Reap im roten Zirkuszelt: Artistik, Schauspiel, Modern Dance und Comedy von jungen Leuten, die in dem Ausbildungsprojekt in Battambang anfingen. Mittlerweile geben die Artisten selbst Workshops für jugendliche und junggebliebene (bewegliche) Touristen in Siem Reap.


  • The Red Piano Pub-Street

    Restaurants
    • international

    Sehen und gesehen werden, wo sich einst auch Angelina Jolie und ihre Filmcrew blicken ließen. Der Service ist nett, die Preise für internationale Speisen und Getränke sind niedrig, und die Stimmung endloses Halligalli: An Abendunterhaltung herrscht in Siem Reaps Pubs kein Mangel Siem Reap 80 ist gut. Den besten Überblick beim Tomb-Raider-Cocktail aufs nächtliche Treiben gibt es von der Veranda im 1.

    Sehen und gesehen werden, wo sich einst auch Angelina Jolie und ihre Filmcrew blicken ließen. Der Service ist nett, die Preise für internationale Speisen und Getränke sind niedrig, und die Stimmung endloses Halligalli: An Abendunterhaltung herrscht in Siem Reaps Pubs kein Mangel Siem Reap 80 ist gut. Den besten Überblick beim Tomb-Raider-Cocktail aufs nächtliche Treiben gibt es von der Veranda im 1.



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Kambodscha

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