© Neil Bussey, shutterstock

Reiseführer
Phnom Penh

MARCO POLO Reiseführer

Kambodscha

15.95 €

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Ist erwähnt in Reiseführer:

Die ca. 600 Jahre alte Hauptstadt (ca. 2,3 Mio. Ew.) am Tonle- Sap-Fluss ist auf einer rasanten Zeitreise ins 21.Jh. und dem bäuerlichen Rest des Lands um Lichtjahre voraus.

Die ersten spiegelverglasten Wolkenkratzer des Lands sind hier in den Himmel gewachsen, wo sonst! Dabei hat die Stadt noch immer ihren eigenen Charme bewahrt – einen Mix aus asiatischem (Verkehrs-)Chaos, der khmer-typischen Gelassenheit und französischem Kolonialflair. An einigen Ecken behaupten sich wunderschöne Jugendstilvillen und Art-déco- Juwelen (z. B. entlang der Street 92). Wer sich einen Überblick über diese Mischung verschaffen will, tut das von der Sora Sky Bar aus im 37.Stock des futuristischen Vattanac Capital Tower.

Die einst geplünderte Geisterstadt hatte bis zur Mitte der 1990er-Jahre nur sieben asphaltierte Straßen im Schachbrettmuster, die großen Boulevards, die mit ihren ständigen Umbenennungen die politische Couleur der jeweils Regierenden widerspiegelten – mal benannt nach Marx und Lenin, mal nach König Sihanouk und Charles de Gaulle.

Am nördlichen Sisowath Quay schlägt direkt am Ufer des Tonle Sap das touristische Herz der Stadt mit Luxushotels und schicken Restaurants, Geldautomaten und Reisebüros, Bettlern und fliegenden Händlern. Am südlichen Teil der Uferpromenade nahe dem Königspalast tobt das kambodschanische Leben: Picknick, dampfende Garküchen, Wunderheiler, Aerobic-Massengymnastik, Tai Chi und Federball.

Phnom Penh Sehenswertes & Restaurants

Sunsetcruise auf dem Mekong
Touristenattraktionen
Phnom Penh
Silberpagode (Königspalast)
Architektonische Highlights
Phnom Penh
Helicopters Cambodia
Touristenattraktionen
Phnom Penh
Tuol Sleng Shoes (T & T Shoes Shop)
Schuhe
Phnom Penh
Elephant Bar
Bars
Phnom Penh
Sundown Social Club
Bars
Phnom Penh
Hanuman
Touristenattraktionen
Phnom Penh
Nationalmuseum
Museen
Phnom Penh
Tuol Sleng Genocid Museum
Museen
Phnom Penh
Wat Phnom
Architektonische Highlights
Phnom Penh
Bopha Phnom Penh Titanic Restaurant
Restaurants
Phnom Penh
Malis Norodom
Restaurants
Phnom Penh
NUK
Cafés
Phnom Penh
Phsar Tuol Tom Pong
Märkte und Flohmärkte
Phnom Penh
Pontoon Club
Discos
Phnom Phen City
Choeung Ek
Touristenattraktionen
Phnom Penh
Wat Botum Park
Botanische Gärten & Parks
Phnom Penh
Monsoon Tours
Touristenattraktionen
Phnom Penh
Phnom Penh
Geographical
Phnom Penh
F3 (Friends Futures Factory)
Sonstige Läden
Phnom Penh
Il Forno
Restaurants
Phnom Penh
Sora
Bars
Phnom Penh
Bassac Street
Touristenattraktionen
Phnom Penh
Gather Grounds Coffee and Eatery Riverside
Cafés
Phnom Penh
City Golf Club
Golf
Phnom Penh

    Touristenattraktionen

    Touristenattraktionen

    Architektonische Highlights

    Schuhe

    Bars

    Museen

    Restaurants

    Cafés

    Märkte und Flohmärkte

    Discos

    Botanische Gärten & Parks

    Geographical

    Sonstige Läden

    Golf


  • Sunsetcruise auf dem Mekong

    Touristenattraktionen
    • © Pagnarith Sao, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Urwald & Iglo? Jungloo!

    Wenn die Sonne rotgolden hinterm Königspalast versinkt, kann jeder zuschauen – sozusagen in der ersten Reihe – von den Sunsetcruise-Booten auf dem Tonle Sap und dem Mekong. Bei Khmer-Pop, Hip-Hop oder ganz romantisch bei Champagner und Kanapees – für jede Geldbörse ist der passende Törn dabei. Die Boote liegen im Zentrum an der Uferpromenade. Etwas südlicher trifft man auf den Kanika-Katamaran, der als Floating Bar in der Saison Okt.–März täglich den Mekong runterschippert, auch als Dinnercruise auf dem Tonle Sap. Floatation lädt allabendlich zum romantischen Sunset Feeling in der Floatation Dining Lounge & Bar auf die schwimmende Veranda. Clou sind jedoch die ebenfalls in Koh Pich (Diamond Island) schwebenden Jungloos – wenn man vom Flusstreiben nicht genug kriegen kann.

    • Street 144, Phnom Penh
    • © Pagnarith Sao, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Urwald & Iglo? Jungloo!

    Wenn die Sonne rotgolden hinterm Königspalast versinkt, kann jeder zuschauen – sozusagen in der ersten Reihe – von den Sunsetcruise-Booten auf dem Tonle Sap und dem Mekong. Bei Khmer-Pop, Hip-Hop oder ganz romantisch bei Champagner und Kanapees – für jede Geldbörse ist der passende Törn dabei. Die Boote liegen im Zentrum an der Uferpromenade. Etwas südlicher trifft man auf den Kanika-Katamaran, der als Floating Bar in der Saison Okt.–März täglich den Mekong runterschippert, auch als Dinnercruise auf dem Tonle Sap. Floatation lädt allabendlich zum romantischen Sunset Feeling in der Floatation Dining Lounge & Bar auf die schwimmende Veranda. Clou sind jedoch die ebenfalls in Koh Pich (Diamond Island) schwebenden Jungloos – wenn man vom Flusstreiben nicht genug kriegen kann.

    • Street 144, Phnom Penh

  • Silberpagode (Königspalast)

    Architektonische Highlights
    • © lapping

    Die Silberpagode (auch: Wat Preah Keo Morokot, Tempel des Smaragd-Buddhas) liegt auf dem weitläufigen Gelände des 1866 erbauten Königspalasts: Zugänglich sind nur die imposante Thronhalle, gekrönt mit Bayon-Gesichtern an der 59 m hohen Turmspitze (betrachte im Innern auch die kunstvollen Szenen aus dem indischen Ramayana/Reamker-Heldenmythos an der Decke), sowie einige kleinere Gebäude links/südlich davon, etwa der auffällige, zierliche Pavillon von Napoleon III. mit Kunstgalerie. Durch ein Tor in der Mauer zur Linken gelangst du zur herrlichen Silberpagode, 1962 anstelle des hölzernen Vorgängerbaus errichtet: Das Innere ist ausgestattet mit italienischem Marmor, Silber (beachte die 5329 Bodenfliesen) und jeder Menge Gold. Im Zentrum steht in Lebensgröße mit erhobenen, d. h. angstlos und mit schützenden Händen der Preah Srei Arya Métreya-Buddha (der Buddha der Zukunft) aus 90 kg purem Gold, verziert mit 2086 Diamanten mit bis zu 25 Karat, die von Krone bis Fuß, an Händen und Augen des Erleuchteten funkeln. Dahinter sitzt der hochverehrte Smaragd-Buddha (Preah Keo) auf dem vergoldeten Bossabok-Pavillon – eine eher unscheinbare, ca. 50 cm große grüne Figur, vermutlich aus Baccara-Bristall. Vor der Silberpagode stehen die Reiterstatue von König Norodom und die königlichen Grab-Stupas, die rechte enthält die Asche von Norodom und Gattin, den Eltern des jahrzehntelang amtierenden Exkönigs Sihanouk. Die umgebenden Galerien beeindrucken mit teils hervorragend restaurierten Szenen des Ramayana/Reamker auf rund 600 m² Fläche (vor allem die östliche Galerie gegenüber der Silberpagode, wo die Legende im unteren/südlichen Teil beginnt).

    • Oknha Chhun St. 249, Phnom Penh
    • © lapping

    Die Silberpagode (auch: Wat Preah Keo Morokot, Tempel des Smaragd-Buddhas) liegt auf dem weitläufigen Gelände des 1866 erbauten Königspalasts: Zugänglich sind nur die imposante Thronhalle, gekrönt mit Bayon-Gesichtern an der 59 m hohen Turmspitze (betrachte im Innern auch die kunstvollen Szenen aus dem indischen Ramayana/Reamker-Heldenmythos an der Decke), sowie einige kleinere Gebäude links/südlich davon, etwa der auffällige, zierliche Pavillon von Napoleon III. mit Kunstgalerie. Durch ein Tor in der Mauer zur Linken gelangst du zur herrlichen Silberpagode, 1962 anstelle des hölzernen Vorgängerbaus errichtet: Das Innere ist ausgestattet mit italienischem Marmor, Silber (beachte die 5329 Bodenfliesen) und jeder Menge Gold. Im Zentrum steht in Lebensgröße mit erhobenen, d. h. angstlos und mit schützenden Händen der Preah Srei Arya Métreya-Buddha (der Buddha der Zukunft) aus 90 kg purem Gold, verziert mit 2086 Diamanten mit bis zu 25 Karat, die von Krone bis Fuß, an Händen und Augen des Erleuchteten funkeln. Dahinter sitzt der hochverehrte Smaragd-Buddha (Preah Keo) auf dem vergoldeten Bossabok-Pavillon – eine eher unscheinbare, ca. 50 cm große grüne Figur, vermutlich aus Baccara-Bristall. Vor der Silberpagode stehen die Reiterstatue von König Norodom und die königlichen Grab-Stupas, die rechte enthält die Asche von Norodom und Gattin, den Eltern des jahrzehntelang amtierenden Exkönigs Sihanouk. Die umgebenden Galerien beeindrucken mit teils hervorragend restaurierten Szenen des Ramayana/Reamker auf rund 600 m² Fläche (vor allem die östliche Galerie gegenüber der Silberpagode, wo die Legende im unteren/südlichen Teil beginnt).

    • Oknha Chhun St. 249, Phnom Penh

  • Helicopters Cambodia

    Touristenattraktionen
    • © nuno_lopes, Pixabay

    Die Ausmaße der gigantischen Tempelanlage sollte man sich unbedingt einmal bei einem Helikopterflug aus der Vogelperspektive ansehen.

    • © nuno_lopes, Pixabay

    Die Ausmaße der gigantischen Tempelanlage sollte man sich unbedingt einmal bei einem Helikopterflug aus der Vogelperspektive ansehen.


  • Tuol Sleng Shoes (T & T Shoes Shop)

    Schuhe
    Insider-Tipp
    Wünsch dir nen Schuh!

    Pumps und Boots, Slippers und Sandalen, alles aus Echtleder fertigt Sy Phal von Hand. Ob mit Leopardenmuster oder aus Krokodilleder, ob in rosa oder regenbogengestreift – hier gibt‘s mittlerweile auch schön schrille Wunschprodukte. Den Lieblingsschuh oder Foto von zu Hause mitbringen, mindestens fünf, besser zehn Tage Zeit einplanen und wegen möglicher Änderungen nicht erst am Abreisetag abholen, soll ja schließlich passen!

    Insider-Tipp
    Wünsch dir nen Schuh!

    Pumps und Boots, Slippers und Sandalen, alles aus Echtleder fertigt Sy Phal von Hand. Ob mit Leopardenmuster oder aus Krokodilleder, ob in rosa oder regenbogengestreift – hier gibt‘s mittlerweile auch schön schrille Wunschprodukte. Den Lieblingsschuh oder Foto von zu Hause mitbringen, mindestens fünf, besser zehn Tage Zeit einplanen und wegen möglicher Änderungen nicht erst am Abreisetag abholen, soll ja schließlich passen!


  • Elephant Bar

    Bars
    Insider-Tipp
    Fatal süffig!

    Berühmteste Bar Kambodschas: gemütliches Ambiente bei Pianobegleitung oder Jazz, überraschend preiswerten Cocktails und Billard. Probier mal Femme Fatale, einen fruchtigen Champagner-Cocktail, den schon 1967 eine gewisse Jackie Kennedy Onassis hier genoss – im damaligen Hotel Le Royal.

    Insider-Tipp
    Fatal süffig!

    Berühmteste Bar Kambodschas: gemütliches Ambiente bei Pianobegleitung oder Jazz, überraschend preiswerten Cocktails und Billard. Probier mal Femme Fatale, einen fruchtigen Champagner-Cocktail, den schon 1967 eine gewisse Jackie Kennedy Onassis hier genoss – im damaligen Hotel Le Royal.


  • Sundown Social Club

    Bars
    Insider-Tipp
    Gratis ins Wochenende tanzen

    Nach dem Kaufrausch auf dem Russenmarkt kannst du hier oben der Sonne zugucken, wie sie hinter Phnom Penhs Skyline abstürzt. Es weht immer ein laues Windchen, das Bier ist eisgekühlt, und kleinere Gerichte wie Tacos und Burger genießt man mit Ausblick aufs Gewusel (dem Wegweiser zur Rooftop Bar folgen). Meist Fr/Sa ab 18.30 Uhr läutet die Happy Weekend Gang mit DJs das Wochenende ein: mit Funk, Soul und House bei den Sundown Sessions!

    • Street 440, 12310 Phnom Penh
    Insider-Tipp
    Gratis ins Wochenende tanzen

    Nach dem Kaufrausch auf dem Russenmarkt kannst du hier oben der Sonne zugucken, wie sie hinter Phnom Penhs Skyline abstürzt. Es weht immer ein laues Windchen, das Bier ist eisgekühlt, und kleinere Gerichte wie Tacos und Burger genießt man mit Ausblick aufs Gewusel (dem Wegweiser zur Rooftop Bar folgen). Meist Fr/Sa ab 18.30 Uhr läutet die Happy Weekend Gang mit DJs das Wochenende ein: mit Funk, Soul und House bei den Sundown Sessions!

    • Street 440, 12310 Phnom Penh

  • Hanuman

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Tempelsafari abseits der Massen

    Wie wäre es denn mit einer Safaritour der ganz anderen Art? Nahe den abgelegenen Tempeln Preah Khan oder Phnom Kulen kann man in komfortablen Buschzelten übernachten – möglich macht das eine der ältesten Reiseagenturen in Kambodscha – echte Landeskenner, die Kambodscha seit rund 20 Jahren kennen und lieben, wie Andy Brouwer und Nick Ray.

    Insider-Tipp
    Tempelsafari abseits der Massen

    Wie wäre es denn mit einer Safaritour der ganz anderen Art? Nahe den abgelegenen Tempeln Preah Khan oder Phnom Kulen kann man in komfortablen Buschzelten übernachten – möglich macht das eine der ältesten Reiseagenturen in Kambodscha – echte Landeskenner, die Kambodscha seit rund 20 Jahren kennen und lieben, wie Andy Brouwer und Nick Ray.


  • Nationalmuseum

    Museen
    • © Marcel Toung, Shutterstock

    Hauptattraktionen in dem pagodenartigen Bauwerk aus rostbraunen Backsteinen sind die schönsten Exponate der Angkor-Epoche (802–1431). Zu den kostbarsten der 5000 chronologisch geordneten Ausstellungsstücke gehören der große achtarmige Vishnu aus der FunanÄra (6.Jh.), eine Sandsteinstatue von König Jayavarman VII. in der Pose des meditierenden Buddhas (12./13.Jh., leider ohne Arme), der bronzene schlafende Vishnu (11.Jh.) und das Hausboot von König Ang Duong, dem Urgroßvater des einstigen Königs Sihanouk.

    • © Marcel Toung, Shutterstock

    Hauptattraktionen in dem pagodenartigen Bauwerk aus rostbraunen Backsteinen sind die schönsten Exponate der Angkor-Epoche (802–1431). Zu den kostbarsten der 5000 chronologisch geordneten Ausstellungsstücke gehören der große achtarmige Vishnu aus der FunanÄra (6.Jh.), eine Sandsteinstatue von König Jayavarman VII. in der Pose des meditierenden Buddhas (12./13.Jh., leider ohne Arme), der bronzene schlafende Vishnu (11.Jh.) und das Hausboot von König Ang Duong, dem Urgroßvater des einstigen Königs Sihanouk.


  • Tuol Sleng Genocid Museum

    Museen
    • © guvo59, Pixabay

    Nichts für schwache Nerven. Die Gedenkstätte Tuol Sleng war früher ein Foltergefängnis der Roten Khmer, auch S-21 genannt. 1975–79 wurden hier etwa 20 000 Kambodschaner gefangengehalten und gefoltert, ehe sie auf den Killing Fields bei Choeung Ek vor den Toren der Stadt ermordet und in Massengräbern verscharrt wurden. Teils führen Zeitzeugen durch das Gebäude. In den zu Zellen umgewandelten Klassenräumen der ehemaligen Schule steht der Besucher heute vor den eisernen Pritschen mit Handschellen, dem Folterwerkzeug, den unzähligen Schwarzweißfotos der penibel registrierten, teils kindlichen Opfer und den düsteren Gemälden der Insassen. Der Stacheldraht um einen Teil der Gebäude sollte Selbstmorde verhindern. Nur sieben Gefangene haben das Folterregime überlebt – allesamt Künstler, Maler, Bildhauer und Musiker, die für die Unterhaltung der Roten-Khmer-Führer hatten sorgen müssen. Selbstverständlich ist das bedrückende Museum kein Ort für Kinder. Handybenutzung ist hier nicht erlaubt, seit 2020 gilt: kein Eintritt in Shorts, Minirock, Trägerhemdchen; Schulter/ Knie müssen bedeckt sein, sonst darf man Leihkleidung tragen. Man kann im White Lotus Room auch meditieren, um das Gesehene besser zu bewältigen.

    • © guvo59, Pixabay

    Nichts für schwache Nerven. Die Gedenkstätte Tuol Sleng war früher ein Foltergefängnis der Roten Khmer, auch S-21 genannt. 1975–79 wurden hier etwa 20 000 Kambodschaner gefangengehalten und gefoltert, ehe sie auf den Killing Fields bei Choeung Ek vor den Toren der Stadt ermordet und in Massengräbern verscharrt wurden. Teils führen Zeitzeugen durch das Gebäude. In den zu Zellen umgewandelten Klassenräumen der ehemaligen Schule steht der Besucher heute vor den eisernen Pritschen mit Handschellen, dem Folterwerkzeug, den unzähligen Schwarzweißfotos der penibel registrierten, teils kindlichen Opfer und den düsteren Gemälden der Insassen. Der Stacheldraht um einen Teil der Gebäude sollte Selbstmorde verhindern. Nur sieben Gefangene haben das Folterregime überlebt – allesamt Künstler, Maler, Bildhauer und Musiker, die für die Unterhaltung der Roten-Khmer-Führer hatten sorgen müssen. Selbstverständlich ist das bedrückende Museum kein Ort für Kinder. Handybenutzung ist hier nicht erlaubt, seit 2020 gilt: kein Eintritt in Shorts, Minirock, Trägerhemdchen; Schulter/ Knie müssen bedeckt sein, sonst darf man Leihkleidung tragen. Man kann im White Lotus Room auch meditieren, um das Gesehene besser zu bewältigen.


  • Wat Phnom

    Architektonische Highlights
    • © 3dman_eu

    Der von Makaken bevölkerte, rund 30 m hohe Tempelhügel Wat Phnom entstand nach einer Legende: Eine gewisse Lady Penh (Yea Penh) soll diesen Berg aufgeschüttet haben, nachdem sie im Jahr 1372 vier Buddhastatuen im Mekong gefunden und nach einem ehrwürdigen Aufbewahrungsort gesucht hatte. Heute wird sie selbst als Statue in einem Schrein verehrt (die kleine, mollige Dame mit Brille). Hinter dem Tempel mit Wandmalereien aus dem Leben Buddhas steht auch die große weiße Stupa mit der Asche des Königs Ponhea Yat, des Gründers Phnom Penhs.

    • © 3dman_eu

    Der von Makaken bevölkerte, rund 30 m hohe Tempelhügel Wat Phnom entstand nach einer Legende: Eine gewisse Lady Penh (Yea Penh) soll diesen Berg aufgeschüttet haben, nachdem sie im Jahr 1372 vier Buddhastatuen im Mekong gefunden und nach einem ehrwürdigen Aufbewahrungsort gesucht hatte. Heute wird sie selbst als Statue in einem Schrein verehrt (die kleine, mollige Dame mit Brille). Hinter dem Tempel mit Wandmalereien aus dem Leben Buddhas steht auch die große weiße Stupa mit der Asche des Königs Ponhea Yat, des Gründers Phnom Penhs.


  • Bopha Phnom Penh Titanic Restaurant

    Restaurants
    • international

    Eines der schönsten Lokale in der Hauptstadt: Du speist in Korbsesseln bei Kerzenschein am Fluss (Mückenschutz nicht vergessen!) mit schier unendlicher Auswahl (z. B. Couscous, Käsefondue, Currys, Hummer, Vegetarisches). Spezialität: Büffelsteak (von Natur aus eher zäh)!

    Eines der schönsten Lokale in der Hauptstadt: Du speist in Korbsesseln bei Kerzenschein am Fluss (Mückenschutz nicht vergessen!) mit schier unendlicher Auswahl (z. B. Couscous, Käsefondue, Currys, Hummer, Vegetarisches). Spezialität: Büffelsteak (von Natur aus eher zäh)!


  • Malis Norodom

    Restaurants
    • international

    Angesagtes, edles Gartenlokal hinter einer hohen Mauer (aber leider an lauter Straße), auch mit klimatisierten Plätzen: Geboten wird beste moderne Khmer-Küche mit Gerichten wie Entencurry, Amok und Suppen. Großer Weinkeller – über die Qualität wacht der riesige Buddha im Hof.

    Angesagtes, edles Gartenlokal hinter einer hohen Mauer (aber leider an lauter Straße), auch mit klimatisierten Plätzen: Geboten wird beste moderne Khmer-Küche mit Gerichten wie Entencurry, Amok und Suppen. Großer Weinkeller – über die Qualität wacht der riesige Buddha im Hof.


  • NUK

    Cafés

    In diesem netten Eiscafé lässt es sich auf zwei Etagen sehr gut aushalten bei leckerem Eis, einem gutem Cappuccino, Muffins, Gebäck, kleinen Gerichten, Souvenirs und natürlich Wifi.

    • Preah Norodom Blvd 143, Phnom Penh

    In diesem netten Eiscafé lässt es sich auf zwei Etagen sehr gut aushalten bei leckerem Eis, einem gutem Cappuccino, Muffins, Gebäck, kleinen Gerichten, Souvenirs und natürlich Wifi.

    • Preah Norodom Blvd 143, Phnom Penh

  • Phsar Tuol Tom Pong

    Märkte und Flohmärkte

    Der überschaubare Russenmarkt ist eine wahre Fundgrube. Wenn du dich an den Bergen von Reifen, Werkzeug und Stoßdämpfern vorbei gearbeitet hast, kannst du hier alles Mögliche in unaufdringlicher Atmosphäre erstehen: Buddhas und Apsaras in jeder Größe, Echtes und Fakes wie Antiquitäten und Markenimitate, Seidenschals, Porzellan, Kunsthandwerk, CDs und jede Menge Schnickschnack.

    • Street 446/155, Phnom Penh

    Der überschaubare Russenmarkt ist eine wahre Fundgrube. Wenn du dich an den Bergen von Reifen, Werkzeug und Stoßdämpfern vorbei gearbeitet hast, kannst du hier alles Mögliche in unaufdringlicher Atmosphäre erstehen: Buddhas und Apsaras in jeder Größe, Echtes und Fakes wie Antiquitäten und Markenimitate, Seidenschals, Porzellan, Kunsthandwerk, CDs und jede Menge Schnickschnack.

    • Street 446/155, Phnom Penh

  • Pontoon Club

    Discos

    Der Hot Spot zum Abtanzen in Phnom Penh: In der Disko legen internationale wie einheimische DJs auf, sorgen für gute Stimmung auf dem Dance Floor. Bunte Schar aus Einheimischen und Touristen, jeden Donnerstag Drag-Cabaret-Shows.

    Der Hot Spot zum Abtanzen in Phnom Penh: In der Disko legen internationale wie einheimische DJs auf, sorgen für gute Stimmung auf dem Dance Floor. Bunte Schar aus Einheimischen und Touristen, jeden Donnerstag Drag-Cabaret-Shows.


  • Choeung Ek

    Touristenattraktionen
    • © Seashell World, Shutterstock

    Der Ort ist nationale Gedenkstätte und makabre Touristenattraktion zugleich. Als Erstes solltest du das Museum mit Fotos der Opfer und einem Film über die Pol-Pot-Ära besuchen (auf dem Areal gleich rechts). Aus dem Boden der Killing Fields über den Massengräbern schauen manchmal noch Stofffetzen hervor. Unter dem Dach des pagodenartigen Turmhäuschens stapeln sich unzählige Totenschädel, die den Besucher aus leeren Augenhöhlen anstarren. Auf den Feldern nahe Phnom Penh erschlugen die radikalen Steinzeit-Kommunisten 1975–79 mehr als 10 000 Menschen. Während der fast vierjährigen Schreckensherrschaft unter Pol Pot sind insgesamt etwa 1,5 Mio. Kambodschaner umgekommen.

    • © Seashell World, Shutterstock

    Der Ort ist nationale Gedenkstätte und makabre Touristenattraktion zugleich. Als Erstes solltest du das Museum mit Fotos der Opfer und einem Film über die Pol-Pot-Ära besuchen (auf dem Areal gleich rechts). Aus dem Boden der Killing Fields über den Massengräbern schauen manchmal noch Stofffetzen hervor. Unter dem Dach des pagodenartigen Turmhäuschens stapeln sich unzählige Totenschädel, die den Besucher aus leeren Augenhöhlen anstarren. Auf den Feldern nahe Phnom Penh erschlugen die radikalen Steinzeit-Kommunisten 1975–79 mehr als 10 000 Menschen. Während der fast vierjährigen Schreckensherrschaft unter Pol Pot sind insgesamt etwa 1,5 Mio. Kambodschaner umgekommen.


  • Wat Botum Park

    Botanische Gärten & Parks
    • © Mick2770, Shutterstock

    Klettergerüste, Schaukeln, Rutschen – auf dem neu angelegten, gepflegten Spielplatz schlagen Kinderherzen höher. Etwas mehr Schatten dürfte es sein, aber man muss ja nicht unbedingt in der Mittagshitze herkommen; eine Aufsicht, Imbissstände und Restaurant gibt es auch.

    • Samdach Sothearos Boulevard (3), Phnom Penh
    • © Mick2770, Shutterstock

    Klettergerüste, Schaukeln, Rutschen – auf dem neu angelegten, gepflegten Spielplatz schlagen Kinderherzen höher. Etwas mehr Schatten dürfte es sein, aber man muss ja nicht unbedingt in der Mittagshitze herkommen; eine Aufsicht, Imbissstände und Restaurant gibt es auch.

    • Samdach Sothearos Boulevard (3), Phnom Penh

  • Monsoon Tours

    Touristenattraktionen

    Eins der ältesten Reisebüros des Lands (unter deutscher Leitung) ist spezialisiert auf Mekongtouren, Birdwatching, aber auch landesweite Touren.

    • 21 C Street 371, Phnom Penh

    Eins der ältesten Reisebüros des Lands (unter deutscher Leitung) ist spezialisiert auf Mekongtouren, Birdwatching, aber auch landesweite Touren.

    • 21 C Street 371, Phnom Penh

  • Phnom Penh

    Geographical
    • © JM Travel Photography, Shutterstock

    Die ca. 600 Jahre alte Hauptstadt (ca. 2 Mio. Ew.) am Tonle-Sap-Fluss ist auf einer rasanten Zeitreise ins 21.Jh. und dem bäuerlichen Rest des Lands um Lichtjahre voraus.

    • © JM Travel Photography, Shutterstock

    Die ca. 600 Jahre alte Hauptstadt (ca. 2 Mio. Ew.) am Tonle-Sap-Fluss ist auf einer rasanten Zeitreise ins 21.Jh. und dem bäuerlichen Rest des Lands um Lichtjahre voraus.


  • F3 (Friends Futures Factory)

    Sonstige Läden

    Streetfood und Design. Eine ehemalige Textilfabrik hat sich seit Eröffnung 2019 mit Hilfe der NGO Friends International in den Hotspot der jungen kreativen Szene Phnom Penhs verwandelt: Restaurants und kleine Cafés, Galerien, Secondhand und Boutiquen, Designer und Kunsthandwerker-Wochenendmarkt, Gratis-Live-Konzerte, Partys und Kino.

    • Street 13 215, Phnom Penh

    Streetfood und Design. Eine ehemalige Textilfabrik hat sich seit Eröffnung 2019 mit Hilfe der NGO Friends International in den Hotspot der jungen kreativen Szene Phnom Penhs verwandelt: Restaurants und kleine Cafés, Galerien, Secondhand und Boutiquen, Designer und Kunsthandwerker-Wochenendmarkt, Gratis-Live-Konzerte, Partys und Kino.

    • Street 13 215, Phnom Penh

  • Il Forno

    Restaurants
    • italienisch

    Wer es ohne Pizza & Co. nicht aushält, ist in dem schicken, aber gemütlichen Lokal am richtigen Platz, mit Bruschetta bis Tiramisu alles echt italienische Küche. Beim Italiener Ed und seinem Team kommen authentische Klassiker auf den Tisch: Pizza aus dem Holzofen, handgemachte Pasta, mundwässernde Gnocchi, sodass manch ein Italiener sich wie zu Hause fühlt. Natürlich mit eigenem gläsernen „Weinkeller“ voller edler Tropfen.

    Wer es ohne Pizza & Co. nicht aushält, ist in dem schicken, aber gemütlichen Lokal am richtigen Platz, mit Bruschetta bis Tiramisu alles echt italienische Küche. Beim Italiener Ed und seinem Team kommen authentische Klassiker auf den Tisch: Pizza aus dem Holzofen, handgemachte Pasta, mundwässernde Gnocchi, sodass manch ein Italiener sich wie zu Hause fühlt. Natürlich mit eigenem gläsernen „Weinkeller“ voller edler Tropfen.


  • Sora

    Bars

    Wer den ersten Überblick aus der Vogelperspektive oder einen allerletzten Absacker sucht, wird in der eleganten Bar im 37.Stock des Vattanac Capital Tower mit 360-Grad-Panorama und originellen Cocktailkreationen belohnt.

    Wer den ersten Überblick aus der Vogelperspektive oder einen allerletzten Absacker sucht, wird in der eleganten Bar im 37.Stock des Vattanac Capital Tower mit 360-Grad-Panorama und originellen Cocktailkreationen belohnt.


  • Bassac Street

    Touristenattraktionen

    In der kleinen, hübsch dekorierten Ausgehmeile müssen die Autos draußen bleiben, und so ist hier gemütliches und sicheres Flanieren von einer Bar zur nächsten garantiert. Für lukullische Stärkung sorgen Lokale und Imbisse mit Kost aus aller Welt. Danach geht’s zu Livekonzerten und Partys inklusive kreativen Cocktails und kühlem Bier, Zigarren und „La Bamba“- Stimmung.

    In der kleinen, hübsch dekorierten Ausgehmeile müssen die Autos draußen bleiben, und so ist hier gemütliches und sicheres Flanieren von einer Bar zur nächsten garantiert. Für lukullische Stärkung sorgen Lokale und Imbisse mit Kost aus aller Welt. Danach geht’s zu Livekonzerten und Partys inklusive kreativen Cocktails und kühlem Bier, Zigarren und „La Bamba“- Stimmung.


  • Gather Grounds Coffee and Eatery Riverside

    Cafés

    In einer der ältesten (1904) und wenigen originalen Villen aus der französischen Kolonialepoche, das ehemalige Chinese House, hat heute ein Selbstbedienungs- Coffeeshop eröffnet. Einige alte Dekorationen und Gemälde sind noch übrig.

    • Phnom Penh

    In einer der ältesten (1904) und wenigen originalen Villen aus der französischen Kolonialepoche, das ehemalige Chinese House, hat heute ein Selbstbedienungs- Coffeeshop eröffnet. Einige alte Dekorationen und Gemälde sind noch übrig.

    • Phnom Penh

  • City Golf Club

    Golf

    Der Golfplatz inhmitten der Hauptstadt verfügt über insgesamt 9 Löcher und eine Driving Range. Im gut-sortierten Proshop finden sich zahlreiche Artikel zum Aufstocken der eigenen Ausrüstung. Passende Schläger können auch entliehen werden.

    Der Golfplatz inhmitten der Hauptstadt verfügt über insgesamt 9 Löcher und eine Driving Range. Im gut-sortierten Proshop finden sich zahlreiche Artikel zum Aufstocken der eigenen Ausrüstung. Passende Schläger können auch entliehen werden.



MARCO POLO Reiseführer
Kambodscha

Buch, 6. Auflage · 15.95 €

Zwischen Wasserbüffeln und Karaokebars: Der MARCO POLO Reiseführer Kambodscha Du willst im Urlaub auf den Spuren der alten Khmer-Könige wandeln? Rohen Fisch in Bananenblättern probieren? Oder vom Boot aus niedliche Süßwasserdelfine beobachten? Dann ist Kambodscha das perfekte Reiseland für dich!

MARCO POLO führt dich zu den aufregendsten Abenteuern im Hinterland, den besten Bars der quirligen Hauptstadt und den schönsten Stränden für entspanntes Sonnenbaden – du entscheidest!

  • Erkunde Kambodscha abseits der bekannten Touristenpfade: MARCO POLO Insider-Tipps von Autoren, die vor Ort leben
  • Weniger planen, mehr entdecken mit den MARCO POLO Erlebnistouren auf Karte oder in der kostenlosen Touren-App
  • Lassen dich nicht im Regen stehen: Best-of-Tipps für schlechtes Wetter, Low-Budget-Trips und den Urlaub mit Kindern
  • Alle Top-Spots für Leckermäulchen, Shopping-Queens und Sportbegeisterte
  • Mit komplett überarbeiteten Highlight-Karten und herausnehmbarem Faltplan

Entspannung oder Abenteuer? Mit MARCO POLO machst du mehr aus deinem Urlaub

Mit dem MARCO POLO Reiseführer wird dein Urlaub in Kambodscha so einzigartig wie du. Wähle aus den zahlreichen Tipps das Beste für dich aus und gestalte deine Reise, wie es dir gefällt! Mit den Empfehlungen für Restaurants und Cafés bleibst du auf deinen Erkundungstouren niemals hungrig. Die übersichtlichen Karten sorgen dafür, dass du nie den Überblick verlierst. Und dank der vielen Infos lernst du Land und Leute schon zu Hause besser kennen.

Ob Erlebnisreise oder Strandurlaub: Mit deinem MARCO POLO Reiseführer für Kambodscha verpasst du garantiert kein Highlight zwischen Phnom Penh und Mekong-Delta!

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