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Das Pantanal ist ein Ort der Superlative: Hier leben Jaguare, der seltene blaue Hyazinth-Ara, große Ameisenbären, die Wasserschweine Capybaras und der wunderschöne Jabiru-Storch, außerdem Südamerikas schwerstes Säugetier, der Tapir, sowie die größte Schlange, die Anakonda.
Darüber hinaus sind hier Brüll- und Kapuzineraffen beheimatet, tummelt sich eine Vielzahl von Fischen in den Flüssen, bevölkern Kaimane die Wasserstellen und sind Hunderttausende von Vögeln in diesem Überschwemmungsgebiet von der Größe Großbritanniens zu Hause oder auf Durchreise.
Der große Vorteil für Beobachter: Anders als am Amazonas, wo sich die Tiere im Dickicht des Urwalds verstecken, sind sie in der offenen Landschaft leichter zu sehen. Während der Regenzeit von Oktober bis April saugt sich das Pantanal wie ein Schwamm mit Wasser voll. Nur die höher gelegenen Bereiche bleiben trocken, zwei Drittel der Fläche stehen unter Wasser. Ab Mai sinken die Wasserstände und der fruchtbare Boden wird zum Nahrungs- und Brutplatz für Fische und Vögel. In der Trockenzeit sammeln sich die Tiere in der Nähe des Wassers und es gibt weniger Moskitos.
Seit Ende des 19.Jhs. gibt es Fazendas und extensive Rinderzucht. Wenn die Regenzeit kommt, werden die Rinder an die höher gelegenen Dämme getrieben. Tagelang sind diese comitivas pantaneiras dann unterwegs – immer mal wieder schlagen Jaguare oder Pumas ein Tier. In den letzten Jahren hat es leider viel zu wenig geregnet und es gab verheerende Brände.
Tourismus gibt es im Pantanal erst seit Ende des 20.Jhs. Es gibt zwei Eingangstore: von Cuiabá aus ins nördliche oder von Campo Grande aus ins südliche Pantanal. Die Anreise ist in der Regenzeit problematisch und oft nur mit Boot oder Flugzeug möglich. Das erklärt auch die hohen Kosten, denn alles, was Touristen brauchen, muss angeliefert werden. Von Cuiabá sind es gut 100 km bis Poconé, wo die Transpantaneira beginnt, eine Erdstraße, die 150 km auf einem Damm verläuft und über 122 Holzbrücken durchs Pantanal führt. Im Sommer den Mückenschutz nicht vergessen!
Pantanal Sehenswertes & Restaurants



Landschaftliche Highlights
Architektonische Highlights
Restaurants
Geographical
Landschaftliche Highlights
Architektonische Highlights
Restaurants
Geographical
Pantanal
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Das Pantanal ist ein Ort der Superlative: Hier leben die größten Jaguare, Papageien, Tukane, Otter, Ameisenbären und Nager (Wasserschwein) der Welt, außerdem Südamerikas schwerstes Säugetier, der Tapir und die größte Schlange, die Anaconda. Darüber hinaus sind hier Brüll- und Kapuzineraffen beheimatet, tummeln sich Unmengen von Fischen in den Flüssen, bevölkern Kaimane die Wasserstellen und sind Hunderttausende von Vögeln in diesem Überschwemmungsgebiet von der Größe Großbritanniens zu Hause oder auf Durchreise. Während der Regenzeit (Okt. bis April) saugt sich das Pantanal wie ein Schwamm mit Wasser voll. Nur die höher gelegenen Bereiche bleiben trocken, zwei Drittel der Fläche des mit 230.000 km2 größten Süßwasserüberschwemmungsgebiets der Welt stehen unter Wasser. Ab Mai sinken die Wasserstände, und der fruchtbare Boden wird zum Nahrungs- und Brutplatz für Fische und Vögel, auch für Zugvögel. In der Trockenzeit sammeln sich die Tiere in der Nähe des Wassers, und es gibt weniger Moskitos. Seit Ende des 19.Jh. gibt es die "fazendas" (Viehfarmen) und extensive Rinderzucht. Wenn die Regenzeit kommt, werden die Rinder an die höher gelegenen Dämme getrieben. Tagelang sind diese "comitivas pantaneiras" (Viehtrieb im Pantanal) dann unterwegs. Heute werden viele der Farmen auch für den Ökotourismus genutzt.
© Glow Images
Das Pantanal ist ein Ort der Superlative: Hier leben die größten Jaguare, Papageien, Tukane, Otter, Ameisenbären und Nager (Wasserschwein) der Welt, außerdem Südamerikas schwerstes Säugetier, der Tapir und die größte Schlange, die Anaconda. Darüber hinaus sind hier Brüll- und Kapuzineraffen beheimatet, tummeln sich Unmengen von Fischen in den Flüssen, bevölkern Kaimane die Wasserstellen und sind Hunderttausende von Vögeln in diesem Überschwemmungsgebiet von der Größe Großbritanniens zu Hause oder auf Durchreise. Während der Regenzeit (Okt. bis April) saugt sich das Pantanal wie ein Schwamm mit Wasser voll. Nur die höher gelegenen Bereiche bleiben trocken, zwei Drittel der Fläche des mit 230.000 km2 größten Süßwasserüberschwemmungsgebiets der Welt stehen unter Wasser. Ab Mai sinken die Wasserstände, und der fruchtbare Boden wird zum Nahrungs- und Brutplatz für Fische und Vögel, auch für Zugvögel. In der Trockenzeit sammeln sich die Tiere in der Nähe des Wassers, und es gibt weniger Moskitos. Seit Ende des 19.Jh. gibt es die "fazendas" (Viehfarmen) und extensive Rinderzucht. Wenn die Regenzeit kommt, werden die Rinder an die höher gelegenen Dämme getrieben. Tagelang sind diese "comitivas pantaneiras" (Viehtrieb im Pantanal) dann unterwegs. Heute werden viele der Farmen auch für den Ökotourismus genutzt.
Fort Coimbra
Architektonische HighlightsDie Stadt Corumbá wurde als militärischer Außenposten am Rio Paraguay gegründet. Das Fort Coimbra von 1775 ist bis heute ein militärischer Stützpunkt.
- Acesso de barco, Corumbá
- +55 67 3282-1001
Die Stadt Corumbá wurde als militärischer Außenposten am Rio Paraguay gegründet. Das Fort Coimbra von 1775 ist bis heute ein militärischer Stützpunkt.
- Acesso de barco, Corumbá
- +55 67 3282-1001
Serra da Bodoquena
Landschaftliche Highlights © Luciana Nobre Deliza, Shutterstock
Südlich des Pantanal liegt das Gebiet mit Grotten, Höhlen, Wasserfällen und Flüssen. Der Ort Bonito ist zum Zentrum eines gut organisierten Naturtourismus geworden.
- Rodovia Três Morros, Bonito
- http://www.turismo.bonito.ms.gov.br/
- +55 67 3255-3979
© Luciana Nobre Deliza, Shutterstock
Südlich des Pantanal liegt das Gebiet mit Grotten, Höhlen, Wasserfällen und Flüssen. Der Ort Bonito ist zum Zentrum eines gut organisierten Naturtourismus geworden.
- Rodovia Três Morros, Bonito
- http://www.turismo.bonito.ms.gov.br/
- +55 67 3255-3979
Viva Bella
Restaurants- international
Den Sonnenuntergang genießen kann man von der Terrasse dieses Restaurants.
- Rua Artur Mangabeira 1, Corumbá
- +55 67 3232-3396
Den Sonnenuntergang genießen kann man von der Terrasse dieses Restaurants.
- Rua Artur Mangabeira 1, Corumbá
- +55 67 3232-3396
Corumbá
Geographical © Erich Sacco, Shutterstock
An den westlichen Ausläufern des Pantanal und an der Grenze zu Bolivien liegt Corumbá. Die Stadt wurde als militärischer Außenposten am Rio Paraguay gegründet, das Fort von 1775 ist bis heute militärischer Stützpunkt.
- Corumbá
© Erich Sacco, Shutterstock
An den westlichen Ausläufern des Pantanal und an der Grenze zu Bolivien liegt Corumbá. Die Stadt wurde als militärischer Außenposten am Rio Paraguay gegründet, das Fort von 1775 ist bis heute militärischer Stützpunkt.
- Corumbá
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