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Reiseführer
Isla de Chiloé

MARCO POLO Reiseführer

Chile

15.95 €

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Die Isla de Chiloé (150 000 Ew.), 250 km lang und 50 km breit, strahlt etwas Magisches aus, wenn man sich ihr mit der Fähre nähert und sie aus dem Nebel hervorsteigen sieht. Die Insel ist von Sagen umwoben – ihre Bewohner erzählen gerne Geschichten von Geisterschiffen, Hexen und Waldtrollen.

Die Chiloten leben vom Kartoffelanbau und vom Fischfang. Ein Boot am Ufer, eine Kuh im Stall, Schweine im Koben und Hühner vor der Hütte hat jeder – und Schafe für die Wollpullover gegen den kalten Wind auch. Die Zuchtfarmen der Lachsindustrie, die sich um die Insel herum ausbreiten, machen ihnen aber das Leben schwer. Manche Chiloten fordern die Unabhängigkeit der Insel von Chile.

Nicht nur ihre Bewohner verleihen der fünftgrößten Insel Südamerikas einen einzigartigen Charakter. Dich erwarten unberührte Natur, Nationalparks mit dichten Wäldern, Pinguine und Wale, Holzkirchen, die zum Unesco- Weltkulturerbe gehören, und romantische Städtchen mit bunten Häusern auf Stelzen (palafitos). Auf Chiloé wurden außerdem die ältesten Spuren wilder Kartoffeln gefunden – sie gehören zum Weltagrarkulturerbe.

Öffentliche Verkehrsmittel fahren nur selten auf der Insel. Am einfachsten ist es deshalb, sich von Castro oder Ancud aus mit einem Mietwagen fortzubewegen oder Tagesausflüge zu unternehmen (empfehlenswerte Agenturen sind Chiloétnico und Chiloé Natural). Auf der Website chiloeturismo rural.cl findest du hilfreiche Kontakte zu einheimischen Familien, die Restaurants, Unterkünfte und Ausflüge anbieten. Auf Chiloé scheint die Erde sich etwas langsamer zu drehen. Um dich wirklich auf die Ruhe der Inselbewohner einzulassen, solltest du dir mindestens ein paar Tage Zeit für die Insel nehmen.

Isla de Chiloé Sehenswertes & Restaurants

Chiloé
Geographical
Isla de Chiloé
Travesia
Restaurants
Castro
Church of San Francisco, Castro
Architektonische Highlights
Castro
Palafitos de Pedro Montt
Architektonische Highlights
Castro
Municipal Museum Castro
Museen
Castro
Reina Isabel
Sonstige Läden
Castro
Mary's Restaurant
Restaurants
Castro

    Geographical

    Restaurants

    Architektonische Highlights

    Geographical

    Restaurants

    Architektonische Highlights

    Museen

    Sonstige Läden


  • Chiloé

    Geographical
    • © Milosz Maslanka, Shutterstock

    Die Insel Chiloé, 250 km lang und 50 km breit (150 000 Ew.), liegt wie eine grüne Riesenschildkröte vor dem chilenischen Festland im Pazifik. Die Bewohner der Hauptinsel und der vorgelagerten Eilande, die Chiloten, überstehen den Wechsel der Winde und den Wandel der Gezeiten mit der stoischen Ruhe wettergegerbter Steuerleute. Sie spinnen ihr Garn auf die langsame, bedächtige Art. Hacer quercun: eine Pause einlegen, auf besseres Wetter hoffen, den günstigen Wind abwarten, den Flug der Albatrosse deuten. Die Chiloten sind Kartoffelbauern und Muschelfischer. Ein Boot am Ufer, eine Kuh im Stall, Schweine im Koben und Hühner vor der Hütte hat ein jeder - und Schafe für die Pullover gegen den kalten Wind auch. Fünfsternehotels findet man bislang kaum auf Chiloé. Aber Herzlichkeit und weiche Betten nah am Kanonenofen sind reichlich vorhanden. Die Insel Chiloé ist Balsam für die Nerven. Ancud und Castro heißen die wichtigsten Städtchen der Insel. In den schlichten Kneipen bekommt man frische Austern und Soßen aus Sellerie (apio) und Knoblauch (ajo) zum krossen Hammelbraten. Und hinterher Kartoffeltorte! Das frische Wetter macht Hunger. Im westlichen Chiloé erstreckt sich eine unberührte Wildnis von Tepabäumen, Südzypressen und Farnen entlang der sturmgepeitschten Pazifikküste. Tagelang kann man zu Pferd oder auf Schusters Rappen durch die menschenleere Landschaft streifen. Bei Ancud und Quellón pflügen Blauwale den Golf. Fotografen bieten die verträumten Dörfer an der Ostküste prächtige Motive. Castro und Chonchi sind wegen der bunten Pfahlbauten kleine Blockhütten-Venedigs. Selbst die stolzen Kirchen - wie z.B. die doppeltürmige Kathedrale (Iglesia de San Francisco) von Castro - sind gefugt statt gemauert, alles aus Holz und ohne einen einzigen Nagel.

    • Isla de Chiloé
    • © Milosz Maslanka, Shutterstock

    Die Insel Chiloé, 250 km lang und 50 km breit (150 000 Ew.), liegt wie eine grüne Riesenschildkröte vor dem chilenischen Festland im Pazifik. Die Bewohner der Hauptinsel und der vorgelagerten Eilande, die Chiloten, überstehen den Wechsel der Winde und den Wandel der Gezeiten mit der stoischen Ruhe wettergegerbter Steuerleute. Sie spinnen ihr Garn auf die langsame, bedächtige Art. Hacer quercun: eine Pause einlegen, auf besseres Wetter hoffen, den günstigen Wind abwarten, den Flug der Albatrosse deuten. Die Chiloten sind Kartoffelbauern und Muschelfischer. Ein Boot am Ufer, eine Kuh im Stall, Schweine im Koben und Hühner vor der Hütte hat ein jeder - und Schafe für die Pullover gegen den kalten Wind auch. Fünfsternehotels findet man bislang kaum auf Chiloé. Aber Herzlichkeit und weiche Betten nah am Kanonenofen sind reichlich vorhanden. Die Insel Chiloé ist Balsam für die Nerven. Ancud und Castro heißen die wichtigsten Städtchen der Insel. In den schlichten Kneipen bekommt man frische Austern und Soßen aus Sellerie (apio) und Knoblauch (ajo) zum krossen Hammelbraten. Und hinterher Kartoffeltorte! Das frische Wetter macht Hunger. Im westlichen Chiloé erstreckt sich eine unberührte Wildnis von Tepabäumen, Südzypressen und Farnen entlang der sturmgepeitschten Pazifikküste. Tagelang kann man zu Pferd oder auf Schusters Rappen durch die menschenleere Landschaft streifen. Bei Ancud und Quellón pflügen Blauwale den Golf. Fotografen bieten die verträumten Dörfer an der Ostküste prächtige Motive. Castro und Chonchi sind wegen der bunten Pfahlbauten kleine Blockhütten-Venedigs. Selbst die stolzen Kirchen - wie z.B. die doppeltürmige Kathedrale (Iglesia de San Francisco) von Castro - sind gefugt statt gemauert, alles aus Holz und ohne einen einzigen Nagel.

    • Isla de Chiloé

  • Travesia

    Restaurants
    • regional

    Kleines, gemütliches Lokal mit freundlicher Bedienung und liebevoll zubereiteten lokalen Gerichten.

    Kleines, gemütliches Lokal mit freundlicher Bedienung und liebevoll zubereiteten lokalen Gerichten.


  • Church of San Francisco, Castro

    Architektonische Highlights
    • © Diego Grandi, Shutterstock

    Die Hauptkirche des Ortes wurde zusammen mit den Holzkirchen der Stadt von der UNESCO als Welterbe anerkannt. Die im neogotischen Stil zwischen 1910 und 1912 errichtete Kirche wurde vom italienischen Architekten Eduardo Provasoli entworfen. Mit einer Länge von 52 Metern und einer Breite von 52 Metern handelt es sich um das größte Kirchengebäude der Insel Chiloé. Eine markante von weiter Ferne sichtbare Wegmarke ist die 42 Meter hohe Doppelturmfassade.

    • © Diego Grandi, Shutterstock

    Die Hauptkirche des Ortes wurde zusammen mit den Holzkirchen der Stadt von der UNESCO als Welterbe anerkannt. Die im neogotischen Stil zwischen 1910 und 1912 errichtete Kirche wurde vom italienischen Architekten Eduardo Provasoli entworfen. Mit einer Länge von 52 Metern und einer Breite von 52 Metern handelt es sich um das größte Kirchengebäude der Insel Chiloé. Eine markante von weiter Ferne sichtbare Wegmarke ist die 42 Meter hohe Doppelturmfassade.


  • Palafitos de Pedro Montt

    Architektonische Highlights
    • © Jose Luis Stephens, Shutterstock

    Von der Aussichtsplattform bietet sich ein unverstellter Blick auf die malerischen Pfahlbauten der Fischer. Viele der historischen Stelzenhäuser fielen einem Erdbeben von 1960 zum Opfer.

    • Pedro Montt 1141, Castro
    • © Jose Luis Stephens, Shutterstock

    Von der Aussichtsplattform bietet sich ein unverstellter Blick auf die malerischen Pfahlbauten der Fischer. Viele der historischen Stelzenhäuser fielen einem Erdbeben von 1960 zum Opfer.

    • Pedro Montt 1141, Castro

  • Municipal Museum Castro

    Museen

    Besucher erfahren viel Wissenswertes über die Geschichte der Stadt und der zweitgrößten Insel des Landes, Chiloé. Rekonstruktionen und archäologische Funde skizzieren die Besiedlungsgeschichte von den Anfängen aus der Zeit der Huillichen bis zu den spanischen Siedlern.

    Besucher erfahren viel Wissenswertes über die Geschichte der Stadt und der zweitgrößten Insel des Landes, Chiloé. Rekonstruktionen und archäologische Funde skizzieren die Besiedlungsgeschichte von den Anfängen aus der Zeit der Huillichen bis zu den spanischen Siedlern.


  • Reina Isabel

    Sonstige Läden

    Die nach der spanischen Königin Isabella benannte Bäckerei verkauft Brot, Kuchen und andere süße Leckereien.

    • San Martín 779, Castro

    Die nach der spanischen Königin Isabella benannte Bäckerei verkauft Brot, Kuchen und andere süße Leckereien.

    • San Martín 779, Castro

  • Mary's Restaurant

    Restaurants
    • südamerikanisch

    Das Restaurant "Mary's Restaurant" ist gemütlich eingerichtet. Kinder sind hier gerne gesehen.

    Der Küchenstil des Lokals ist südamerikanisch.

    Das Restaurant "Mary's Restaurant" ist gemütlich eingerichtet. Kinder sind hier gerne gesehen.

    Der Küchenstil des Lokals ist südamerikanisch.


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Chile

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