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Reiseführer
Chile - Der Süden

MARCO POLO Reiseführer

Chile

15.95 €

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Ist erwähnt in Reiseführer:

Sattgrüne Regenwälder, tiefblaue Seen, schneebedeckte Vulkane – das erwartet dich im „Kleinen Süden“. Das Klima ist feuchter und wechselhafter als in Nord- und Mittelchile. Die Natur dankt es mit saftigen Weiden und Regenwäldern.

Die Mapuche, das größte indigene Volk Chiles, sind hier zu Hause. Sie nennen das Gebiet südlich des Bío-Bío-Flusses Wallmapu. Nach zahlreichen blutigen Vernichtungsfeldzügen brachen chilenische Truppen im 19.Jh. ihren Widerstand. Seitdem sind Naturwälder landwirtschaftlichen Nutzflächen sowie Pinien- und Eukalyptusplantagen für die Papierindustrie gewichen. Bis heute kämpfen die Mapuche für die Rückgabe ihrer Gebiete und politische Autonomie. Deutsche colonos erhielten Ende des 19.Jhs. vom chilenischen Staat Ländereien, um die Region landwirtschaftlich zu erschließen. In Städten wie Valdivia und in den Dörfern am Llanquihuesee findet man bis heute ihre Spuren: Giebelhäuser und Schindeldächer, deutsches Bier und Streuselkuchen.

Chile - Der Süden Sehenswertes & Restaurants

Chiloé
Geographical
Isla de Chiloé
Nationalpark Conguillío
Botanische Gärten & Parks
Campamento Grande
Vulkan Villarrica
Landschaftliche Highlights
Villarrica
Lago Llanquihue
Landschaftliche Highlights
Puerto Montt
Parque Nacional Vicente Pérez Rosales
Botanische Gärten & Parks
Puerto Varas
Mercado Central
Einkaufszentren und -Passagen
Valdivia Region of the Rivers
Muelle Schuster
Touristenattraktionen
Valdivia
Pucón
Geographical
Pucón
Valle de Lonquimay
Geographical
Lonquimay
Museo Mauricio Van de Maelle
Museen
Valdivia
Pumalín Park
Botanische Gärten & Parks
Chaitén
Aurora Austral Patagonia Husky
Touristenattraktionen
Villarrica
Travesia
Restaurants
Castro
Restaurant Kiel
Restaurants
Puerto Montt
Tablón del Ancla
Restaurants
Puerto Montt
Parque Nacional Puyehue
Botanische Gärten & Parks
Antillanca
Museo Regional de La Araucanía
Museen
Temuco
Cafeteria y Pasteleria Marriet
Cafés
Temuco
Zuny Tradiciones Restaurant
Restaurants
Temuco
Restaurant La Perla Del Sur
Restaurants
Valdivia
Café Cassis
Cafés
Pucon
Fuego Patagon
Restaurants
Villarrica
Huerquehue National Park
Botanische Gärten & Parks
Pucón
Parque Nacional Villarrica
Botanische Gärten & Parks
Villarrica
Temuco
Geographical
Temuco
Villarrica
Geographical
Villarrica
Valdivia
Geographical
Valdivia
Puerto Montt
Geographical
Puerto Montt
Church of San Francisco, Castro
Architektonische Highlights
Castro
Palafitos de Pedro Montt
Architektonische Highlights
Castro

    Geographical

    Geographical

    Botanische Gärten & Parks

    Landschaftliche Highlights

    Einkaufszentren und -Passagen

    Touristenattraktionen

    Museen

    Restaurants

    Cafés

    Architektonische Highlights


  • Chiloé

    Geographical
    • © Milosz Maslanka, Shutterstock

    Die Insel Chiloé, 250 km lang und 50 km breit (150 000 Ew.), liegt wie eine grüne Riesenschildkröte vor dem chilenischen Festland im Pazifik. Die Bewohner der Hauptinsel und der vorgelagerten Eilande, die Chiloten, überstehen den Wechsel der Winde und den Wandel der Gezeiten mit der stoischen Ruhe wettergegerbter Steuerleute. Sie spinnen ihr Garn auf die langsame, bedächtige Art. Hacer quercun: eine Pause einlegen, auf besseres Wetter hoffen, den günstigen Wind abwarten, den Flug der Albatrosse deuten. Die Chiloten sind Kartoffelbauern und Muschelfischer. Ein Boot am Ufer, eine Kuh im Stall, Schweine im Koben und Hühner vor der Hütte hat ein jeder - und Schafe für die Pullover gegen den kalten Wind auch. Fünfsternehotels findet man bislang kaum auf Chiloé. Aber Herzlichkeit und weiche Betten nah am Kanonenofen sind reichlich vorhanden. Die Insel Chiloé ist Balsam für die Nerven. Ancud und Castro heißen die wichtigsten Städtchen der Insel. In den schlichten Kneipen bekommt man frische Austern und Soßen aus Sellerie (apio) und Knoblauch (ajo) zum krossen Hammelbraten. Und hinterher Kartoffeltorte! Das frische Wetter macht Hunger. Im westlichen Chiloé erstreckt sich eine unberührte Wildnis von Tepabäumen, Südzypressen und Farnen entlang der sturmgepeitschten Pazifikküste. Tagelang kann man zu Pferd oder auf Schusters Rappen durch die menschenleere Landschaft streifen. Bei Ancud und Quellón pflügen Blauwale den Golf. Fotografen bieten die verträumten Dörfer an der Ostküste prächtige Motive. Castro und Chonchi sind wegen der bunten Pfahlbauten kleine Blockhütten-Venedigs. Selbst die stolzen Kirchen - wie z.B. die doppeltürmige Kathedrale (Iglesia de San Francisco) von Castro - sind gefugt statt gemauert, alles aus Holz und ohne einen einzigen Nagel.

    • Isla de Chiloé
    • © Milosz Maslanka, Shutterstock

    Die Insel Chiloé, 250 km lang und 50 km breit (150 000 Ew.), liegt wie eine grüne Riesenschildkröte vor dem chilenischen Festland im Pazifik. Die Bewohner der Hauptinsel und der vorgelagerten Eilande, die Chiloten, überstehen den Wechsel der Winde und den Wandel der Gezeiten mit der stoischen Ruhe wettergegerbter Steuerleute. Sie spinnen ihr Garn auf die langsame, bedächtige Art. Hacer quercun: eine Pause einlegen, auf besseres Wetter hoffen, den günstigen Wind abwarten, den Flug der Albatrosse deuten. Die Chiloten sind Kartoffelbauern und Muschelfischer. Ein Boot am Ufer, eine Kuh im Stall, Schweine im Koben und Hühner vor der Hütte hat ein jeder - und Schafe für die Pullover gegen den kalten Wind auch. Fünfsternehotels findet man bislang kaum auf Chiloé. Aber Herzlichkeit und weiche Betten nah am Kanonenofen sind reichlich vorhanden. Die Insel Chiloé ist Balsam für die Nerven. Ancud und Castro heißen die wichtigsten Städtchen der Insel. In den schlichten Kneipen bekommt man frische Austern und Soßen aus Sellerie (apio) und Knoblauch (ajo) zum krossen Hammelbraten. Und hinterher Kartoffeltorte! Das frische Wetter macht Hunger. Im westlichen Chiloé erstreckt sich eine unberührte Wildnis von Tepabäumen, Südzypressen und Farnen entlang der sturmgepeitschten Pazifikküste. Tagelang kann man zu Pferd oder auf Schusters Rappen durch die menschenleere Landschaft streifen. Bei Ancud und Quellón pflügen Blauwale den Golf. Fotografen bieten die verträumten Dörfer an der Ostküste prächtige Motive. Castro und Chonchi sind wegen der bunten Pfahlbauten kleine Blockhütten-Venedigs. Selbst die stolzen Kirchen - wie z.B. die doppeltürmige Kathedrale (Iglesia de San Francisco) von Castro - sind gefugt statt gemauert, alles aus Holz und ohne einen einzigen Nagel.

    • Isla de Chiloé

  • Nationalpark Conguillío

    Botanische Gärten & Parks
    • © Alberto Loyo, Shutterstock

    In diesem Nationalpark östlich von Temuco (ca. 125 km) hat die Natur die reizvolle Kombination von wilder Vulkanlandschaft, Bergseen und Araukarienwäldern zur Perfektion gebracht. Der Kegelvulkan Llaima (3125 m) führt mit gut zwei Dutzend registrierten Ausbrüchen (zuletzt 2009) die Liste von Chiles Feuerspeiern an, abzulesen an den erkalteten Lavaströmen, die ringsum Wälder begraben, Flüsse aufgestaut und Seen geformt haben. Wanderwege erschließen den Park. Unterkunft findest du in sympathischen Ferienhäusern unter Araukarien, inklusive Hot Tub.

    • © Alberto Loyo, Shutterstock

    In diesem Nationalpark östlich von Temuco (ca. 125 km) hat die Natur die reizvolle Kombination von wilder Vulkanlandschaft, Bergseen und Araukarienwäldern zur Perfektion gebracht. Der Kegelvulkan Llaima (3125 m) führt mit gut zwei Dutzend registrierten Ausbrüchen (zuletzt 2009) die Liste von Chiles Feuerspeiern an, abzulesen an den erkalteten Lavaströmen, die ringsum Wälder begraben, Flüsse aufgestaut und Seen geformt haben. Wanderwege erschließen den Park. Unterkunft findest du in sympathischen Ferienhäusern unter Araukarien, inklusive Hot Tub.


  • Vulkan Villarrica

    Landschaftliche Highlights
    • © Vaclav Sebek, Shutterstock

    Die Besteigung des Vulkans Villarrica ist ein Erlebnis, schließlich ist der 2847 m hohe Kegel mit der ewigen Eiskappe einer der aktivsten Vulkane Chiles und der einzige, in dessen Schlund man die Lava brodeln sieht.

    • Volcán Villarrica, Villarrica
    • © Vaclav Sebek, Shutterstock

    Die Besteigung des Vulkans Villarrica ist ein Erlebnis, schließlich ist der 2847 m hohe Kegel mit der ewigen Eiskappe einer der aktivsten Vulkane Chiles und der einzige, in dessen Schlund man die Lava brodeln sieht.

    • Volcán Villarrica, Villarrica

  • Lago Llanquihue

    Landschaftliche Highlights
    • © Jose L. Stephens, Shutterstock

    Mal wild schäumend, mal sanft kräuselnd, mal Vulkane spiegelnd: So präsentiert sich ca. 20 km nördlich von Puerto Montt der riesige Llanquihuesee, mit 860 km² das größte Gewässer im Seengebiet (zum Vergleich: der Bodensee ist 538 km² groß). Das Westufer hat sich zu einem Touristenzentrum gemausert. In Puerto Varas, Llanquihue und Frutillar erzählen Holzvillen, Straßenschilder und kúchenes von den deutschen Einwanderern, die diese dicht bewaldeten Gefilde in Viehweiden verwandelten. Ein nostalgisch verklärtes Bild davon vermittelt das Museo Colonial in Frutillar. An sonnigen Nachmittagen sitzt man in Cafés mit Namen wie Bauernhaus, schlemmt Schwarzwälder Kirschtorte, taxiert die Flaneure und fühlt sich fast wie am Bodensee - nur dass anstelle von Alpengipfeln die Vulkane Puntiagudo, Osorno und Calbuco vom anderen Seeufer grüßen. Versuche, eine Musik- oder Theateraufführung im schicken Teatro del Lago zu sehen, entweder im großen Saal mit seiner phantastischen Akustik oder im Amphitheater mit Blick auf den See! Tagsüber lockt der Kunsttempel mit Ausstellungen, einem netten Café und einem Souvenirladen. Gut übernachten kannst du in Frutillar im gemütlichen Hotel Salzburg. Puerto Varas bietet eine breitere Auswahl und ist auch der bessere Ausgangspunkt für Touren in den Nationalpark Pérez Rosales. Gute Mittelklasse: das Hotel Bellavista mit - nomen est omen - tollem See- und Vulkanblick.

    • Lago Llanquihue, Puerto Montt
    • © Jose L. Stephens, Shutterstock

    Mal wild schäumend, mal sanft kräuselnd, mal Vulkane spiegelnd: So präsentiert sich ca. 20 km nördlich von Puerto Montt der riesige Llanquihuesee, mit 860 km² das größte Gewässer im Seengebiet (zum Vergleich: der Bodensee ist 538 km² groß). Das Westufer hat sich zu einem Touristenzentrum gemausert. In Puerto Varas, Llanquihue und Frutillar erzählen Holzvillen, Straßenschilder und kúchenes von den deutschen Einwanderern, die diese dicht bewaldeten Gefilde in Viehweiden verwandelten. Ein nostalgisch verklärtes Bild davon vermittelt das Museo Colonial in Frutillar. An sonnigen Nachmittagen sitzt man in Cafés mit Namen wie Bauernhaus, schlemmt Schwarzwälder Kirschtorte, taxiert die Flaneure und fühlt sich fast wie am Bodensee - nur dass anstelle von Alpengipfeln die Vulkane Puntiagudo, Osorno und Calbuco vom anderen Seeufer grüßen. Versuche, eine Musik- oder Theateraufführung im schicken Teatro del Lago zu sehen, entweder im großen Saal mit seiner phantastischen Akustik oder im Amphitheater mit Blick auf den See! Tagsüber lockt der Kunsttempel mit Ausstellungen, einem netten Café und einem Souvenirladen. Gut übernachten kannst du in Frutillar im gemütlichen Hotel Salzburg. Puerto Varas bietet eine breitere Auswahl und ist auch der bessere Ausgangspunkt für Touren in den Nationalpark Pérez Rosales. Gute Mittelklasse: das Hotel Bellavista mit - nomen est omen - tollem See- und Vulkanblick.

    • Lago Llanquihue, Puerto Montt

  • Parque Nacional Vicente Pérez Rosales

    Botanische Gärten & Parks
    • © Jose L. Stephens, Shutterstock

    Vom Ostufer des Llanquihuesees bis zum Gipfel des Vulkans Tronador (3491 m) erstreckt sich dieser Nationalpark (2540 km²). Sein größter Teil ist von immergrünem Regenwald bedeckt. Ein landschaftlicher Höhepunkt ist der türkisfarbene See Todos Los Santos (175 km²), der sich bis weit in die Anden hineinzieht. Im Rahmen einer Tagestour leicht erreichbar sind auch die Wasserfälle des Petrohué sowie der Vulkan Osorno (2652 m), dessen schneebedeckter Kegel wie ein Wächter über der einsamen Landschaft thront. Eine asphaltierte Straße führt an seinen Hängen hinauf zur Talstation des Skilifts. Von hier eröffnet sich auch im Sommer ein herrlicher Panoramablick über den tiefblauen Llanquihuesee.

    • © Jose L. Stephens, Shutterstock

    Vom Ostufer des Llanquihuesees bis zum Gipfel des Vulkans Tronador (3491 m) erstreckt sich dieser Nationalpark (2540 km²). Sein größter Teil ist von immergrünem Regenwald bedeckt. Ein landschaftlicher Höhepunkt ist der türkisfarbene See Todos Los Santos (175 km²), der sich bis weit in die Anden hineinzieht. Im Rahmen einer Tagestour leicht erreichbar sind auch die Wasserfälle des Petrohué sowie der Vulkan Osorno (2652 m), dessen schneebedeckter Kegel wie ein Wächter über der einsamen Landschaft thront. Eine asphaltierte Straße führt an seinen Hängen hinauf zur Talstation des Skilifts. Von hier eröffnet sich auch im Sommer ein herrlicher Panoramablick über den tiefblauen Llanquihuesee.


  • Mercado Central

    Einkaufszentren und -Passagen

    Neben dem offenen Flussmarkt (Feria Fluvial) kann man auch in der Markthalle schlicht, aber frugal (und natürlich preiswert) zu Mittag essen.

    • Valdivia Region of the Rivers

    Neben dem offenen Flussmarkt (Feria Fluvial) kann man auch in der Markthalle schlicht, aber frugal (und natürlich preiswert) zu Mittag essen.

    • Valdivia Region of the Rivers

  • Muelle Schuster

    Touristenattraktionen

    Gelb, geräuschlos, schnell: Seit 2015 verkehrt eine Flotte Solartaxis auf dem Fluss. Gleich daneben, am Muelle Schuster, liegen die Ausflugsdampfer für längere Touren. Dort, wo sich der Fluss zur malerischen Meeresbucht bei Niebla öffnet, zeigen sich die Zinnen der Forts von Isla Mancera, Niebla und Corral. Im 16.Jh. von den Spaniern als Schutz gegen britische Korsaren und holländische Eroberer errichtet, können sie heute - teilweise restauriert - ohne Gegenwehr von Besuchern erstürmt werden.

    • General Lagos, Valdivia

    Gelb, geräuschlos, schnell: Seit 2015 verkehrt eine Flotte Solartaxis auf dem Fluss. Gleich daneben, am Muelle Schuster, liegen die Ausflugsdampfer für längere Touren. Dort, wo sich der Fluss zur malerischen Meeresbucht bei Niebla öffnet, zeigen sich die Zinnen der Forts von Isla Mancera, Niebla und Corral. Im 16.Jh. von den Spaniern als Schutz gegen britische Korsaren und holländische Eroberer errichtet, können sie heute - teilweise restauriert - ohne Gegenwehr von Besuchern erstürmt werden.

    • General Lagos, Valdivia

  • Pucón

    Geographical
    • © Guaxinim, Shutterstock

    Das größere Städtchen Villarrica und das kleine, aber im Sommer brodelnde Pucón sind durch eine von Ferienanlagen gesäumte Uferstraße verbunden.

    • © Guaxinim, Shutterstock

    Das größere Städtchen Villarrica und das kleine, aber im Sommer brodelnde Pucón sind durch eine von Ferienanlagen gesäumte Uferstraße verbunden.


  • Valle de Lonquimay

    Geographical
    • © mochilaosabatico, Shutterstock

    Im Valle de Lonquimay (ca. 120 km nordöstlich von Temuco) hat der Vulkan Lonquimay (2865 m) eine Aschelandschaft geformt, vor deren Hintergrund schirmförmige Araukarien prangen. 3 km vor Malalcahuello verwöhnt ein gemütliches Gästehaus im Alpenstil mit Federbetten und Körnerbrot.

    • Lonquimay
    • © mochilaosabatico, Shutterstock

    Im Valle de Lonquimay (ca. 120 km nordöstlich von Temuco) hat der Vulkan Lonquimay (2865 m) eine Aschelandschaft geformt, vor deren Hintergrund schirmförmige Araukarien prangen. 3 km vor Malalcahuello verwöhnt ein gemütliches Gästehaus im Alpenstil mit Federbetten und Körnerbrot.

    • Lonquimay

  • Museo Mauricio Van de Maelle

    Museen

    Die Villa des Brauereibesitzers, Freigeistes und Urvaters der deutschen Einwanderer Karl Anwandter (1801-89), errichtet nach 1860 am Ufer des Río Valdivia und nach Feuersbrünsten, Erd- und Seebeben immer wieder neu aufgebaut, ist heute ein lohnendes kleines Heimatmuseum. Zu sehen sind nicht nur Zeugnisse der Stadtgeschichte, sondern auch prähispanische Fundstücke und Mapuche-Silberarbeiten.

    Die Villa des Brauereibesitzers, Freigeistes und Urvaters der deutschen Einwanderer Karl Anwandter (1801-89), errichtet nach 1860 am Ufer des Río Valdivia und nach Feuersbrünsten, Erd- und Seebeben immer wieder neu aufgebaut, ist heute ein lohnendes kleines Heimatmuseum. Zu sehen sind nicht nur Zeugnisse der Stadtgeschichte, sondern auch prähispanische Fundstücke und Mapuche-Silberarbeiten.


  • Pumalín Park

    Botanische Gärten & Parks
    • © Erlantz P.R, Shutterstock

    Nahe dem Städtchen Chaitén erstreckt sich dieser einzigartige private Naturpark; er umfasst 360 000 ha dicht bewaldeter Berglandschaften, Fjorde und versteckter Naturthermen. Rund um die Fährstation Caleta Gonzalo gruppieren sich ein Besucherzentrum mit Restaurant, Campingplatz und Bungalows. Ein Urwaldpfad führt zu einem Wasserfall. Entlang der Straße nach Chaitén locken weitere Zeltplätze, Wanderwege zu tausendjährigen Alercebäumen und der Aufstieg zum Kraterrand des Vulkans Chaitén. Seit den 1990er-Jahren schützte der US amerikanische Millionär Douglas Tompkins diese Wildnis und ließ sich sogar hier nieder. Trotz teilweise wütender Angriffe seiner Gegner schuf der 2015 tödlich verunglückte „grüne Gringo“ mit dem Parque Pumalín ein Modell für sanften Tourismus. Mit Ökoplantagen, Gewächshäusern und touristischen Dienstleistungen ist Pumalín zum größten Arbeitgeber der Region geworden. In Chaitén kann man nicht nur die Vorräte auffüllen, sondern auch die Zerstörungen besichtigen, die der gleichnamige Vulkan bei seinem Ausbruch 2008 angerichtet hat, als sich eine Lawine aus Asche, Schlamm und Steinen durch die Stadt wälzte. Die z.T. mit Asche gefüllten Häuser sind ein Zeugnis der Kräfte der Natur. Im verschonten Ortszentrum gibt es (wieder) ein paar einfache Unterkünfte, bester Tipp ist aber die 4 km außerhalb gelegene Posada Kahuel mit modernen Suiten, Zentralheizung und Essen auf Bestellung.

    • © Erlantz P.R, Shutterstock

    Nahe dem Städtchen Chaitén erstreckt sich dieser einzigartige private Naturpark; er umfasst 360 000 ha dicht bewaldeter Berglandschaften, Fjorde und versteckter Naturthermen. Rund um die Fährstation Caleta Gonzalo gruppieren sich ein Besucherzentrum mit Restaurant, Campingplatz und Bungalows. Ein Urwaldpfad führt zu einem Wasserfall. Entlang der Straße nach Chaitén locken weitere Zeltplätze, Wanderwege zu tausendjährigen Alercebäumen und der Aufstieg zum Kraterrand des Vulkans Chaitén. Seit den 1990er-Jahren schützte der US amerikanische Millionär Douglas Tompkins diese Wildnis und ließ sich sogar hier nieder. Trotz teilweise wütender Angriffe seiner Gegner schuf der 2015 tödlich verunglückte „grüne Gringo“ mit dem Parque Pumalín ein Modell für sanften Tourismus. Mit Ökoplantagen, Gewächshäusern und touristischen Dienstleistungen ist Pumalín zum größten Arbeitgeber der Region geworden. In Chaitén kann man nicht nur die Vorräte auffüllen, sondern auch die Zerstörungen besichtigen, die der gleichnamige Vulkan bei seinem Ausbruch 2008 angerichtet hat, als sich eine Lawine aus Asche, Schlamm und Steinen durch die Stadt wälzte. Die z.T. mit Asche gefüllten Häuser sind ein Zeugnis der Kräfte der Natur. Im verschonten Ortszentrum gibt es (wieder) ein paar einfache Unterkünfte, bester Tipp ist aber die 4 km außerhalb gelegene Posada Kahuel mit modernen Suiten, Zentralheizung und Essen auf Bestellung.


  • Aurora Austral Patagonia Husky

    Touristenattraktionen

    Das Anwesen der deutschen Familie Jakob am Vulkan Villarrica ist ideal für einen Aktivurlaub mit Kindern. Huskys stehen für Schlitten- und Karrentouren bereit, ein Abenteuerpfad führt durch ein Stück Urwald, ein Flüsschen lädt zum Baden ein, Pferde und Fahrräder können geliehen werden.

    Das Anwesen der deutschen Familie Jakob am Vulkan Villarrica ist ideal für einen Aktivurlaub mit Kindern. Huskys stehen für Schlitten- und Karrentouren bereit, ein Abenteuerpfad führt durch ein Stück Urwald, ein Flüsschen lädt zum Baden ein, Pferde und Fahrräder können geliehen werden.


  • Travesia

    Restaurants
    • regional

    Kleines, gemütliches Lokal mit freundlicher Bedienung und liebevoll zubereiteten lokalen Gerichten.

    Kleines, gemütliches Lokal mit freundlicher Bedienung und liebevoll zubereiteten lokalen Gerichten.


  • Restaurant Kiel

    Restaurants
    • Fischgerichte

    Am Kamin mit Blick auf die verregnete Fördelandschaft wird die Königskrabbe serviert ... Etwas außerhalb.

    Am Kamin mit Blick auf die verregnete Fördelandschaft wird die Königskrabbe serviert ... Etwas außerhalb.


  • Tablón del Ancla

    Restaurants
    • regional

    Herzhafte Hausmannskost direkt an der Plaza.

    Herzhafte Hausmannskost direkt an der Plaza.


  • Parque Nacional Puyehue

    Botanische Gärten & Parks
    • © Guido Amrein Switzerland, Shutterstock

    100 km östlich der eher unattraktiven Agrarstadt Osorno (ca. 150 km nördlich von Puerto Montt) erstreckt sich in den Anden der Puyehue-Nationalpark (107 000 ha); davor liegen der gleichnamige See und der größere Rupanco-See. Der Park wird dominiert vom Vulkan Puyehue (2240 m), der zuletzt 2011 gewaltig ausbrach und alles ringsum dick mit Asche bedeckte. Die Region ist im Sommer wie im Winter ein lohnendes Wander- oder Skisportziel. Die heißen Quellen Termas de Puyehue und Aguas Calientes sind gut geeignet, die vom Wandern verspannten Muskeln wieder zu lockern. Ein traditionsreiches, zum modernen Bade-Spa gestyltes Hotel ist Termas de Puyehue.

    • © Guido Amrein Switzerland, Shutterstock

    100 km östlich der eher unattraktiven Agrarstadt Osorno (ca. 150 km nördlich von Puerto Montt) erstreckt sich in den Anden der Puyehue-Nationalpark (107 000 ha); davor liegen der gleichnamige See und der größere Rupanco-See. Der Park wird dominiert vom Vulkan Puyehue (2240 m), der zuletzt 2011 gewaltig ausbrach und alles ringsum dick mit Asche bedeckte. Die Region ist im Sommer wie im Winter ein lohnendes Wander- oder Skisportziel. Die heißen Quellen Termas de Puyehue und Aguas Calientes sind gut geeignet, die vom Wandern verspannten Muskeln wieder zu lockern. Ein traditionsreiches, zum modernen Bade-Spa gestyltes Hotel ist Termas de Puyehue.


  • Museo Regional de La Araucanía

    Museen

    Hier werden die Geschichte der Region und die Kultur der Mapuche anschaulich dokumentiert.

    Hier werden die Geschichte der Region und die Kultur der Mapuche anschaulich dokumentiert.


  • Cafeteria y Pasteleria Marriet

    Cafés

    Leckere Salate, Sattmacher-Sandwiches oder auch ein Stück Kuchen zwischendurch.

    Leckere Salate, Sattmacher-Sandwiches oder auch ein Stück Kuchen zwischendurch.


  • Zuny Tradiciones Restaurant

    Restaurants
    • regional

    Hier kannst du authentische Mapuche-Gerichte probieren.

    Hier kannst du authentische Mapuche-Gerichte probieren.


  • Restaurant La Perla Del Sur

    Restaurants
    • regional

    Eins von mehreren guten Lokalen an der Uferstraße: Ceviche, Fisch und Fleisch.

    • Yungay 52-98, Valdivia

    Eins von mehreren guten Lokalen an der Uferstraße: Ceviche, Fisch und Fleisch.

    • Yungay 52-98, Valdivia

  • Café Cassis

    Cafés
    • italienisch

    Das lebhafte Lokal ist ideal für Kaffee und Kuchen zwischendurch, hat aber auch herzhafte Salate und Pizzen im Angebot.

    Das lebhafte Lokal ist ideal für Kaffee und Kuchen zwischendurch, hat aber auch herzhafte Salate und Pizzen im Angebot.


  • Fuego Patagon

    Restaurants
    • regional

    Immer Fleisch auf dem Grill, es gibt aber auch Fisch und Pasta.

    Immer Fleisch auf dem Grill, es gibt aber auch Fisch und Pasta.


  • Huerquehue National Park

    Botanische Gärten & Parks
    • © Matyas Rehak, Shutterstock

    In stillen Bergseen spiegeln sich die Araukarien, der Waldboden federt unter den Schritten: Für Wanderer, die unberührte Natur, Stille und Einsamkeit suchen, ist der Nationalpark (35 km von Pucón entfernt) genau richtig. Übernachten kannst du im rustikalen Refugio Tinquilco.

    • © Matyas Rehak, Shutterstock

    In stillen Bergseen spiegeln sich die Araukarien, der Waldboden federt unter den Schritten: Für Wanderer, die unberührte Natur, Stille und Einsamkeit suchen, ist der Nationalpark (35 km von Pucón entfernt) genau richtig. Übernachten kannst du im rustikalen Refugio Tinquilco.


  • Parque Nacional Villarrica

    Botanische Gärten & Parks
    • © George Stone, Shutterstock

    Die Besteigung des Vulkans Villarrica ist ein Erlebnis, schließlich ist der 2847 m hohe Kegel mit der ewigen Eiskappe einer der aktivsten Vulkane Chiles und der einzige, in dessen Schlund man die Lava brodeln sieht. Freilich brauchst du für die 8-stündige Tour an den rauchenden Kraterrand eine gute körperliche Verfassung - und Sonne, um den Rundblick auf Seen und Vulkane zu genießen.

    • © George Stone, Shutterstock

    Die Besteigung des Vulkans Villarrica ist ein Erlebnis, schließlich ist der 2847 m hohe Kegel mit der ewigen Eiskappe einer der aktivsten Vulkane Chiles und der einzige, in dessen Schlund man die Lava brodeln sieht. Freilich brauchst du für die 8-stündige Tour an den rauchenden Kraterrand eine gute körperliche Verfassung - und Sonne, um den Rundblick auf Seen und Vulkane zu genießen.


  • Temuco

    Geographical
    • © Victor Suarez Naranjo, Shutterstock

    Die Hauptstadt der Araucanía- Region (heute 280 000 Ew.) liegt im Herzen von Wallmapu, dem Territorium der Mapuche.

    • © Victor Suarez Naranjo, Shutterstock

    Die Hauptstadt der Araucanía- Region (heute 280 000 Ew.) liegt im Herzen von Wallmapu, dem Territorium der Mapuche.


  • Villarrica

    Geographical
    • © Pamela Loreto Perez, Shutterstock

    Das größere Städtchen Villarrica und das kleine, aber im Sommer brodelnde Pucón sind durch eine von Ferienanlagen gesäumte Uferstraße verbunden.

    • Villarrica
    • © Pamela Loreto Perez, Shutterstock

    Das größere Städtchen Villarrica und das kleine, aber im Sommer brodelnde Pucón sind durch eine von Ferienanlagen gesäumte Uferstraße verbunden.

    • Villarrica

  • Valdivia

    Geographical
    • © Mizzick, Shutterstock

    Für viele Chilenen ist sie eine der schönsten Städte des Landes: Valdivia, die „Perle des Südens“ und Hauptstadt der Región de los Ríos (150 000 Ew.).

    • © Mizzick, Shutterstock

    Für viele Chilenen ist sie eine der schönsten Städte des Landes: Valdivia, die „Perle des Südens“ und Hauptstadt der Región de los Ríos (150 000 Ew.).


  • Puerto Montt

    Geographical
    • © Yuri Zvezdny, Shutterstock

    Die lebhafte Hafenstadt (210 000 Ew.) an der Reloncaví- Bucht versprüht spröden Pioniercharme: Holz- und Wellblechhütten neben modernen Betonbauten.

    • © Yuri Zvezdny, Shutterstock

    Die lebhafte Hafenstadt (210 000 Ew.) an der Reloncaví- Bucht versprüht spröden Pioniercharme: Holz- und Wellblechhütten neben modernen Betonbauten.


  • Church of San Francisco, Castro

    Architektonische Highlights
    • © Diego Grandi, Shutterstock

    Die Hauptkirche des Ortes wurde zusammen mit den Holzkirchen der Stadt von der UNESCO als Welterbe anerkannt. Die im neogotischen Stil zwischen 1910 und 1912 errichtete Kirche wurde vom italienischen Architekten Eduardo Provasoli entworfen. Mit einer Länge von 52 Metern und einer Breite von 52 Metern handelt es sich um das größte Kirchengebäude der Insel Chiloé. Eine markante von weiter Ferne sichtbare Wegmarke ist die 42 Meter hohe Doppelturmfassade.

    • © Diego Grandi, Shutterstock

    Die Hauptkirche des Ortes wurde zusammen mit den Holzkirchen der Stadt von der UNESCO als Welterbe anerkannt. Die im neogotischen Stil zwischen 1910 und 1912 errichtete Kirche wurde vom italienischen Architekten Eduardo Provasoli entworfen. Mit einer Länge von 52 Metern und einer Breite von 52 Metern handelt es sich um das größte Kirchengebäude der Insel Chiloé. Eine markante von weiter Ferne sichtbare Wegmarke ist die 42 Meter hohe Doppelturmfassade.


  • Palafitos de Pedro Montt

    Architektonische Highlights
    • © Jose Luis Stephens, Shutterstock

    Von der Aussichtsplattform bietet sich ein unverstellter Blick auf die malerischen Pfahlbauten der Fischer. Viele der historischen Stelzenhäuser fielen einem Erdbeben von 1960 zum Opfer.

    • Pedro Montt 1141, Castro
    • © Jose Luis Stephens, Shutterstock

    Von der Aussichtsplattform bietet sich ein unverstellter Blick auf die malerischen Pfahlbauten der Fischer. Viele der historischen Stelzenhäuser fielen einem Erdbeben von 1960 zum Opfer.

    • Pedro Montt 1141, Castro

MARCO POLO Reiseführer
Chile

Buch, 10. Auflage · 15.95 €

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Mit MARCO POLO unterwegs zwischen Felsenschluchten und Pazifikstränden

Im Fahrradsattel durch die Wüste, mit dem Surfboard auf Pazifikwellen oder auf dem Pferderücken in die Anden? Du entscheidest! Mit den Tipps in deinem MARCO POLO Reiseführer für Chile entgeht dir kein Highlight zwischen Bergen und Meer. Ob pralles Großstadtleben in Santiago oder Naturerlebnisse im Hinterland – plane ganz einfach und flexibel genau die Reise, auf die du Lust hast!

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