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Reiseführer
Chittorgarh

Ist erwähnt in Reiseführer:

Die Hochfläche über dem Fluss Berach und der Alt- und Neustadt von Chittorgarh (etwa 95000 Ew.) hat große Bedeutung in der Geschichte Rajasthans.

Hier ist ältestes Siedlungsgelände der Rajputen, auch wenn die Stadt erst 728 gegründet worden sein soll und erst im 12.Jh. zur Hauptstadt der Mewar-Region wurde. Die muslimischen Heere erklommen die 150 m hohen Steilhänge des Forts zwischen 1313 und 1567 dreimal und überwältigten die Verteidiger. Jedes Mal beging der Großteil der Frauen und Kinder das heroische Ritual des jauhars, des kollektiven Selbstmords in Scheiterhaufen, um sich nicht den Siegern auszuliefern. Und die Männer kämpften bis zum Letzten. City of Valour, Stadt des Mutes, wird Chittorgarh deshalb auch genannt.

Chittorgarh Sehenswertes & Restaurants

Chittorgarh Fort
Architektonische Highlights
Chittorgarh
Chittorgarh
Geographical
Chittorgarh
Hotel Padmini
Restaurants
Chittorgarh
  • Chittorgarh Fort

    Architektonische Highlights
    • © Lana Kray, Shutterstock

    Von der früher so umkämpften Festungsanlage auf dem Hochplateau sind nur noch Ruinen zu sehen. Die wichtigsten Monumente der Ruinenlandschaft sind die sieben Tore, weitläufige Palastruinen, Tempel und Teiche wie der Gaumukh Kund (Kuhkopfteich), in den das Wasser aus einem steinernen Kuhmaul strömt, und der markant schlanke, 37 m hohe DSiegesturm (Vijay Stambha), der Mitte des 15.Jhs. von Rana Kumbha errichtet wurde. Erhalten ist auch der Pavillon der Prinzessin Padmini aus Sri Lanka. Um ihn ranken sich Legenden: Der Mogulherrscher Sultan Ala-ud-din Khilji erblickte im Jahr 1303 das Spiegelbild der Prinzessin und damaligen Königin und versprach, die Belagerung der Stadt aufzugeben. Doch er brach sein Versprechen und eroberte das Fort. Die Schöne gewann er dennoch nicht – sie starb beim jauhar. Der Rundgang über den rund 4 km langen Hügel (auch per Wagen möglich) dauert mehrere Stunden. Ein Faltplan ist nützlich, auch eine Cafeteria gibt es.

    • © Lana Kray, Shutterstock

    Von der früher so umkämpften Festungsanlage auf dem Hochplateau sind nur noch Ruinen zu sehen. Die wichtigsten Monumente der Ruinenlandschaft sind die sieben Tore, weitläufige Palastruinen, Tempel und Teiche wie der Gaumukh Kund (Kuhkopfteich), in den das Wasser aus einem steinernen Kuhmaul strömt, und der markant schlanke, 37 m hohe DSiegesturm (Vijay Stambha), der Mitte des 15.Jhs. von Rana Kumbha errichtet wurde. Erhalten ist auch der Pavillon der Prinzessin Padmini aus Sri Lanka. Um ihn ranken sich Legenden: Der Mogulherrscher Sultan Ala-ud-din Khilji erblickte im Jahr 1303 das Spiegelbild der Prinzessin und damaligen Königin und versprach, die Belagerung der Stadt aufzugeben. Doch er brach sein Versprechen und eroberte das Fort. Die Schöne gewann er dennoch nicht – sie starb beim jauhar. Der Rundgang über den rund 4 km langen Hügel (auch per Wagen möglich) dauert mehrere Stunden. Ein Faltplan ist nützlich, auch eine Cafeteria gibt es.


  • Chittorgarh

    Geographical
    • © Svetlana Eremina, Shutterstock

    Hoch über steilen Felsen lassen die Ruinen der im 16.Jh. aufgegebenen Stadt den verblassten Ruhm der Mewar-Fürsten erahnen. Viele der Bewohner zogen es bei Eroberungen durch die Muslime vor, kollektiv Selbstmord zu begehen, statt sich in Gefangenschaft zu begeben. Ein 37 m hoher Siegesturm ist erhalten geblieben.

    • Chittorgarh
    • © Svetlana Eremina, Shutterstock

    Hoch über steilen Felsen lassen die Ruinen der im 16.Jh. aufgegebenen Stadt den verblassten Ruhm der Mewar-Fürsten erahnen. Viele der Bewohner zogen es bei Eroberungen durch die Muslime vor, kollektiv Selbstmord zu begehen, statt sich in Gefangenschaft zu begeben. Ein 37 m hoher Siegesturm ist erhalten geblieben.

    • Chittorgarh

  • Hotel Padmini

    Restaurants
    • international

    Seit Jahrzehnten bewährtes, in letzter Zeit erweitertes Familienhotel mit großem Speisesaal und weitläufigem Gartenareal, Reitmöglichkeit.

    Seit Jahrzehnten bewährtes, in letzter Zeit erweitertes Familienhotel mit großem Speisesaal und weitläufigem Gartenareal, Reitmöglichkeit.