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Reiseführer
Bundi

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Die 1342 gegründete Fürstenstadt (90000 Ew.) liegt abseits der Hauptrouten in einem breiten Talgrund zwischen steinigen Felsrücken.

In den stillen Altstadtgassen trifft man auf Familien, die ihre Wäsche oder die großen Messinggefäße für den Milchtransport waschen, auf Silberschmiede und Fotoläden. Langsam breitet sich der Ruf der wunderbaren Wandmalereien des Stadtpalasts aus, allmählich steigt auch die Zahl der Touristen. Eine architektonische Spezialität der Stadt bilden die 65 Stufenbrunnen (baoris). Reizvoll und ruhig sind die Parks und kleinen Seen, die Paläste und Tempelstätten in der nahen Umgebung.

Bundi Sehenswertes & Restaurants

Garh Palace
Architektonische Highlights
Bundi
Raniji Ki Baori
Architektonische Highlights
Bundi
Champa Bagh
Botanische Gärten & Parks
Bundi
  • Garh Palace

    Architektonische Highlights
    • © Tapasr, Shutterstock

    Unterhalb der Stadtfestung Taragarh Fort gelegen, aber immer noch ein veritabler Aufstieg: Durch das Hazari Darwaza (Tor der Tausend) und das Hathi Pol (Elefantentor) erreichst du die Terrasse des Royal Retreat samt einem kleinen Diwan-i-Am (Audienzhalle mit Marmorthron). In den benachbarten Ställen wurde ein bescheidenes Café eingerichtet. Weiter oben geht es zu den Palästen Chittra Mahal, Badal Mahal und Chitrashala. Alle sind geschmückt mit detailreicher Wandmalerei der Bundi-Malschule, die berühmt ist für ihre Palette aus Türkis-, Blau- und Grüntönen. Die kostbare Werkgruppe, etwa um 1800 entstanden, zeigt elegant gemalte Hofszenen und Darstellungen der Krishnalegenden voll tänzerischer Leichtigkeit. Die Kunstwerke sind teils restaurierungsbedürftig. Doch seit Jahren stockt die konservatorische Betreuung – angeblich wegen Familienstreitigkeiten der Maharajas.

    • © Tapasr, Shutterstock

    Unterhalb der Stadtfestung Taragarh Fort gelegen, aber immer noch ein veritabler Aufstieg: Durch das Hazari Darwaza (Tor der Tausend) und das Hathi Pol (Elefantentor) erreichst du die Terrasse des Royal Retreat samt einem kleinen Diwan-i-Am (Audienzhalle mit Marmorthron). In den benachbarten Ställen wurde ein bescheidenes Café eingerichtet. Weiter oben geht es zu den Palästen Chittra Mahal, Badal Mahal und Chitrashala. Alle sind geschmückt mit detailreicher Wandmalerei der Bundi-Malschule, die berühmt ist für ihre Palette aus Türkis-, Blau- und Grüntönen. Die kostbare Werkgruppe, etwa um 1800 entstanden, zeigt elegant gemalte Hofszenen und Darstellungen der Krishnalegenden voll tänzerischer Leichtigkeit. Die Kunstwerke sind teils restaurierungsbedürftig. Doch seit Jahren stockt die konservatorische Betreuung – angeblich wegen Familienstreitigkeiten der Maharajas.


  • Raniji Ki Baori

    Architektonische Highlights
    • © Don Mammoser, Shutterstock

    Einer der schönsten Stufenbrunnen in Bundi wurde 1695–1729 erbaut, mit Galerien, Säulen und Steinschnitzereien. Je nach Wasserstand ist der etwa 20 m tiefe Brunnen begehbar.

    • © Don Mammoser, Shutterstock

    Einer der schönsten Stufenbrunnen in Bundi wurde 1695–1729 erbaut, mit Galerien, Säulen und Steinschnitzereien. Je nach Wasserstand ist der etwa 20 m tiefe Brunnen begehbar.


  • Champa Bagh

    Botanische Gärten & Parks

    Der Park mit seinen mächtigen Bäumen ist zugleich Erinnerungsstätte für die Bundi-Maharajas, deren 66 chhatris (Gedenkpavillons) hier errichtet wurden. Entgegen üblichem Hinduritus wurden einige Tote ohne Verbrennung unter Steinquadern bestattet.

    • MDR 52, 323001 Bundi

    Der Park mit seinen mächtigen Bäumen ist zugleich Erinnerungsstätte für die Bundi-Maharajas, deren 66 chhatris (Gedenkpavillons) hier errichtet wurden. Entgegen üblichem Hinduritus wurden einige Tote ohne Verbrennung unter Steinquadern bestattet.

    • MDR 52, 323001 Bundi