Wissenswertes über Berner Oberland - Bern

Erhalte wichtige Tipps zu Anreise, Fortbewegung, Klima, Zoll, Sicherheit, WLAN und mehr für deine Reise nach Berner Oberland - Bern. So bist du bestens vorbereitet!

Bloss nicht

Fettnäpfchen und Reinfälle vermeiden
Abfälle achtlos wegwerfenWerfen Sie nicht alles zusammen in den Mülleimer! Jedes Dorf hat Sammelstellen, in denen Alu/Blech, Batterien, Glas, Karton, Kleider, Öl, Papier und PET getrennt angenommen werden. Kompost wird oft separat eingesammelt. Die Müllabfuhr akzeptiert vielerorts nur Abfallsäcke mit der sogenannten Sackgebühr, alle anderen bleiben stehen. Entsprechende Säcke können Sie im Einzelhandel kaufen.
Unvorbereitet wandernWer eine mehrstündige Wanderung plant, sollte körperlich fit und gut ausgerüstet sein. Unverzichtbar sind solides Schuhwerk, Regenschutz, etwas zu trinken und eine kleine Notfallapotheke. Geben Sie jemandem Ihre Route bekannt, machen Sie keine anspruchsvollen Strecken im Alleingang, achten Sie auf die Wetterentwicklung und darauf, dass Sie vor Einbruch der Dunkelheit zurück sind oder Ihr Nachtquartier erreicht haben. Im Winter gilt dasselbe für Skitouren, wobei die Schneebrett- und Lawinengefahr unbedingt beachtet werden muss. Halten Sie sich an markierte Wege und Pisten!
Blindgänger anfassenImmer wieder kommt es vor, dass auf Schießplätzen, in Armeezielgebieten in den Bergen und auf Gletschern, selten aber auch auf Weiden und im Gebüsch nicht explodierte Munition der Schweizer Armee gefunden wird. Die sogenannten Blindgänger gingen nicht hoch, weil sie im Wasser, im Schnee oder auf weichem Boden gelandet sind oder durch Steine abgelenkt wurden. Auf keinen Fall anfassen! Markieren Sie die Fundstelle und melden Sie den Fund der Notfallnummer 117.
Die Natur verschandelnUm die Bergwelt zu schonen, sollten Wanderer und Mountainbikefahrer die markierten Wege nicht verlassen und Hunde auf bewirtschafteten Weiden nicht frei herumspringen. Hundekot muss eingesammelt werden. Unter Naturschutz stehende Pflanzen (Merkblätter in den Tourismusbüros) nicht pflücken, Müll nicht liegen und Kuhgatter nie offen lassen.
Fondue mit Eis mischenDie Schweizer sind überzeugt, dass Fondue für gute Laune sorgt. Damit es dabei bleibt, sollte das Käsegericht nicht mit extrem kalten Getränken oder mit Eiscreme kombiniert werden.
Höhenluft unterschätzenHöhenluft ist gesund, doch sie ist auch dünn, und Menschen mit Kreislauf- oder Herzbeschwerden können ab einer Höhe von rund 2000 m gesundheitliche Probleme bekommen. Vorsorglich sollten Sie für diesen Fall ein entsprechendes Medikament dabeihaben (am besten schnell wirkende Lutschtabletten).

Was kostet wieviel?

Was?Wieviel €?
Kaffee3-3,50 Euro für eine Tasse im Café
Bergbahn140 Euro Grindelwald-Jungfraujoch
Meringueab 5 Euro für eine kleine Portion
Weinab 4 Euro für ein Glas Wein (1 dl)
Benzin1,60 Euro für 1 Liter Super bleifrei
Zeitung1,70-3,50 Euro für eine regionale Tageszeitung

Offizielle Feiertage

1. Jan.

  • Neujahr

2. Jan.

  • Berchtoldstag

März/April

  • Karfreitag, Ostermontag

Mai/Juni

  • Himmelfahrt (Auffahrt)

Mai/Juni

  • Pfingstmontag

1. Aug.

  • Nationalfeiertag

Mitte Sept.

  • Eidgenössischer Bettag (entspricht dem Buß- und Bettag)

25. Dez.

  • Weihnachten

26. Dez.

  • Stephanstag

Volksfeste & Veranstaltungen

Januar

  • Harderpotschete heißt das Maskentreiben am Berchtoldstag (2. Jan.) in Interlaken, wo urtümlich gehörnte Gesellen in Fellen durch die Straßen ziehen, um die Geister zu vertreiben.

  • In Grindelwald gibt es während des World Snow Festivals einen Monat lang Eisskulpturen internationaler Künstler zu bewundern. Erstklassige internationale Sportereignisse sind das Lauberhornrennen in der Jungfrauregion und der FIS-Weltcup-Riesenslalom in Adelboden.

Februar/März/April

  • Im reformierten Bern hat die Fasnacht keine lange Tradition. Dennoch ist das Narrentreiben seit einigen Jahren nicht mehr aus der Stadt wegzudenken.

  • Bern swingt ca. zwei Monate (März/ April) beim Jazzfestival (www.jazzfestivalbern.ch).

Mitte Juni bis Ende August

  • Tellspiele: Jeden Sommer gibt es Freilichtaufführungen des Klassikers in Interlaken.

Juli

  • Mitte Juli pilgert halb Bern zum poppigen Gurten-Open-Air-Festival auf dem Hausberg. Zudem beginnt in Bern der zwei Monate dauernde Altstadt-Sommer mit zahlreichen kulturellen Veranstaltungen unter freiem Himmel. Gleichzeitig Open-Air-Konzerte an den Jazztagen in Lenk.

  • Meiringen bietet klassische Musik bei der Internationalen Musikfestwoche.

  • Sportlicher Höhepunkt des Sommers ist Mitte Juli der Grand Slam der Beachvolleyballer in Gstaad, wo sich in der letzten Woche des Monats auch Tennisspieler und -fans zum Swiss Open einfinden.

Juli Bis September

  • Seit 1956 spielen Musiker von Weltrang beim Menuhin-Festival in Gstaad und in der Kirche von Saanen.

August

  • Eduard Spelterini überflog 1910 als erster die Alpen in einem Gasluftballon. Die Internationalen Ballonsportwochen in Kandersteg erinnern daran.

  • Auf dem Buskers Festival in Bern präsentieren Straßenkünstler, Schauspieler, Tänzer und Komiker aus der ganzen Welt ihre Kunst.

  • In Gstaad wird an einem langen Wochenende in der Monatsmitte der Polo Gold Cup ausgetragen, mit freiem Eintritt am Donnerstag.

Ende September/Anf. Oktober

  • In Thun treffen sich seit 1551 die Kadetten zur Ausschiesset, und auf den Umzügen narrt der Fulehung, eine gehörnte Thuner Maske, die Bevölkerung.

November

  • Der Zibelemärit am letzten Montag im Monat hat seit 1405 Tradition als Berns größtes Volksfest. Es werden vor allem Zwiebeln, zu Zöpfen und Kränzen gebunden, aber auch Zwiebelkuchen, -suppen und -würste angeboten.

Dezember

  • Nach Weihnachten werden in Meiringen beim Trycheln die bösen Geister mit viel Getöse vertrieben. Die Männer ziehen mit schweren Kuhglocken durchs Dorf; der Übersitz in der Nacht vom 30. Dez. bildet dessen Höhepunkt und endet in den Wirtschaften.

  • In Kandersteg ist der Pelzmartiga an Weihnachten und am Neujahrstag zum gleichen Zweck unterwegs.

Vorbereitung

Auskunft

Die lokalen Tourismusbüros vermitteln Unterkünfte und informieren über aktuelle Veranstaltungen.

Schweiz Tourismus

Tödistr. 7 | 8027 Zürich | www.myswitzerland.com | kostenlose Servicenummer: 00800 10020030

Ankommen

Anreise

Auto

Über Genf, Basel und Zürich ist Bern auf Autobahnen (Nationalstraßen) erreichbar. Die Autobahn N6 führt von Bern über Thun bis nach Spiez. Die Nutzung der Autobahnen ist kostenpflichtig; die benötigte Vignette (40 CHF) erhalten Sie an der Grenze sowie bei Tank- und Poststellen. Die Anreise über eine Passstraße ist besonders in den Sommermonaten landschaftlich reizvoll. Mit dem Wintereinbruch werden einige Passstraßen geschlossen, auf den geöffneten sind Winterreifen oder Schneeketten obligatorisch. Informationen über die aktuellen Straßenverhältnisse, Staus und Baustellen im Verkehrsfunk und unter www.tcs.ch.

Bahn

Intercity-Züge fahren von Basel, Zürich und Genf direkt nach Bern und weiter nach Thun-Interlaken und Spiez. Landschaftlich schöner ist die Anreise von Luzern über den Brünig oder mit dem Panoramawagen der Montreux-Berner-Oberland-Bahn (MOB) von Montreux nach Gstaad. Fragen Sie beim Kauf von Fahrkarten immer nach Vergünstigungen wie Familienkarten, Halbtax-Angebote, Tageskarten und Sonderpreise für bestimmte Ausflugsziele. Alle touristisch relevanten Ziele im Berner Oberland sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Bahn, Bus) problemlos zu erreichen, mit dem sieben oder 15 Tage gültigen Regionalpass Berner Oberland (7 Tage 233 CHF, 15 Tage 290 CHF | www.regiopass-berneroberland.ch) haben Sie drei bzw. fünf Tage freie Fahrt in der gesamten Region, an den restlichen Gültigkeitstagen fahren Sie günstiger.

Flugzeug

Die internationalen Flughäfen liegen bei Zürich-Kloten und Genf-Cointrin, von denen Bern in rund zwei Stunden zu erreichen ist. Vom mit S-Bahn und Bus zu erreichenden Flughafen Bern-Belpmoos bestehen Direktverbindungen in viele europäische Städte. www.flug hafenbern.ch

Einreise

An den Grenzübergängen ist ein gültiger Reisepass oder Personalausweis vorzuweisen. Für Hunde, die mit eimem Mikrochip gekennzeichnet sein müssen, werden ein Heimtierausweis (vom Tierarzt) und eine Tollwutimpfung verlangt.

Reisezeit

Die Sommersaison beginnt Ende Mai und geht bis Oktober. Die Wintersaison setzt um Weihnachten ein und endet im März. Außerhalb der Saison sind viele Restaurants, Hotels und Bergbahnen geschlossen.

Zoll

Für die Einreise in die Schweiz benötigen Sie einen gültigen Reisepass oder Personalausweis. Zollfrei einführen dürfen Sie pro Person 2 Liter Alkohol (bis 15 Volumenprozent) und 1 Liter über 15 Volumenprozent, 200 Zigaretten sowie Geschenke und Parfüm im Gesamtwert von 250 Euro/300 CHF. Bei der Rückkehr in die EU dürfen 200 Zigaretten und 1 Liter Spirituosen über 22 Volumenprozent oder 2 Liter alkoholische Getränke bis 22 Volumenprozent eingeführt werden. Zudem dürfen Flug- oder Schiffsreisende andere Waren bis 430 Euro einführen, per Bahn oder PKW Einreisende haben einen Warenwert bis 300 Euro frei (Reisende unter 15 Jahren 175 Euro). Weitere Infos unter www.ezv.admin.ch und www.zoll.de.

Weiterkommen

Mietwagen

In den größeren Städten haben die großen internationalen Autovermieter wie Hertz und Avis ihre Büros. Der Vermietservice Click & Drive (www.mobility.ch) ist ein Angebot der Schweizer Bundesbahn für Kurzzeitmietwagen und an den SBB-Schaltern buchbar. In abgelegenen Gebieten vermieten Privatgaragen Autos, die Adressen erhalten Sie bei den Tourismusbüros.

Die Höchstgeschwindigkeit ist auf Autobahnen 120 km/h, auf Landstraßen 80 km/h und in Ortschaften 50 km/h. Die Promillegrenze liegt bei 0,5.

Vor Ort

Banken, Geldwechsel & Preise

Die besten Wechselkurse bieten die Banken (Kernöffnungszeiten Mo-Fr 9-11 und 14-16 Uhr), manchmal auch die Wechselschalter an den Bahnhöfen. Mit einer Kredit- oder EC-Karte ist der direkte Geldbezug an vielen Geldautomaten (Banco- oder Postomat) möglich, eventuell werden Gebühren fällig. Auch in vielen Geschäften kann mit Kreditkarte gezahlt werden.

Landeswährung ist der Schweizer Franken (CHF), der in 100 Rappen unterteilt wird. Es gibt Münzen zu 5, 10, 20 und 50 Rappen sowie zu 1, 2 und 5 Franken und Noten mit den Werten von 10, 20, 50, 100, 200 und 1000 Franken.

Die Schweiz ist ein eher teures Ferienland. Nutzen Sie daher angebotene Vergünstigungen und scheuen Sie sich nicht, danach zu fragen. In den Tourismusdestinationen erhalten Übernachtungsgäste bei der Entrichtung der Kurtaxe in den Tourismusbüros und in den Hotels eine Gästekarte, mit der sie Ermäßigungen und manchmal sogar auch freie Fahrt im öffentlichen Nahverkehr erhalten.

Internet

Ausführliche Informationen über das Ferienland Schweiz gibt es unter www.myswitzerland.com; über das Berner Oberland auf www.berneroberland.ch, Kulturveranstaltungen und die aktuellen Kinoprogramme sind aufgeführt unter www.events.ch; www.camping-bo.ch: alle nützlichen Infos über Campen im Berner Oberland. Die Websites zu den einzelnen Destinationen (z. B. Thun, Interlaken, Oberhasli, Niedersimmental, Obersimmental, Saanen) sind unter www.[ORTSNAME].ch aufzurufen. www.bernerzeitung.ch: Über diesen Link gelangt man zur Website der Tageszeitung "Berner Oberländer" mit tagesaktuellen News über die Region; www.jungfrauzeitung.ch: Online-Zeitung für die Region Oberland-Ost mit vielen aktuellen Infos; www.gnusswoche.ch: News zu traditionellen Anlässen, auch im Berner Oberland.

Die Zahl der WLAN-Zonen steigt kontinuierlich. Drahtlos, wenn auch nicht immer gratis ins Internet kommen Sie in vielen Restaurants, Hotels, Bahnhöfen, Flughäfen, Krankenhäusern sowie in den Erste-Klasse-Abteilen der Schweizer Bundesbahn.

Post

Die Öffnungszeiten der Poststellen sind regional sehr unterschiedlich. Erkundigen Sie sich vor Ort oder unter www.post.ch. Postkarten und Briefe bis 20 g kosten innerhalb Europas 1,40 CHF.

Telefon & Handy

In Postämtern und an Kiosken gibt es Telefonkarten. Landesvorwahl nach Deutschland 0049; nach Österreich 0043; Vorwahl aus dem Ausland in die Schweiz 0041.Ihr Handy schaltet sich automatisch ins Lokalnetz ein, darum müssen Sie innerhalb der Schweiz nur die zehnstellige Telefonnummer wählen. Auch wenn Sie angerufen werden, gehen die Kosten für das Gespräch auf dem Schweizer Netz zu Ihren Lasten: Sie bezahlen den Auslandstarif Ihres Anbieters. Für Vieltelefonierer lohnt sich eine Prepaidkarte der Schweizer Netzbetreiber (z. B. Swisscom Mobile, Orange oder sunrise). Unter www.teltarif.de/roaming/schweiz/handy.html finden Sie die günstigsten Roamingpreise. Hohe Kosten verursacht die Mailbox: am besten noch im Heimatland abschalten!

Notfälle und Sicherheit

Diplomatische Vertretungen

Deutsche Botschaft

Willadingweg 83 | 3006 Bern | Tel. 0313594111 | www.bern.diplo.de

Botschaft der Republik Österreich

Kirchenfeldstr. 77 | 3005 Bern | Tel. 0313565252 | www.bmeia.gv.at

Gesundheit

Wer die diensthabenden Notfallärzte sind, erfahren Sie aus der Tagespresse, beim Tourismusbüro und bei Apotheken (übliche Ladenöffnungszeiten, Notfallapotheken angezeigt).

Die Europäische Krankenversicherungskarte ist auch in der Schweiz gültig. Eventuell vorzustreckende Kosten für eine sofort erforderliche Behandlung werden von der Krankenkasse zurückerstattet, jedoch nur in der Höhe, die die Behandlung in Deutschland kosten würde. Es empfiehlt sich daher der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung vor dem Reiseantritt.

Notruf

Ambulanz Tel. 144

Feuerwehr Tel. 118

Pannendienst Tel. 140

Polizei Tel. 117

  1. Vorbereitung
  2. Ankommen
  3. Weiterkommen
  4. Vor Ort
  5. Notfälle und Sicherheit