Stuttgart

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Stuttgart hat’s, das gewisse Etwas. Und damit ist nicht nur das lebendige Kulturleben gemeint, die vielen Shoppingadressen, das (Mode-)Design made in Stuttgart oder die berühmten Autos, die hier produziert werden. Es ist das Lebensgefühl, das zwischen Höhen und Talkessel herrscht, zwischen rotem Dächermeer und grünen Hügeln. Es spiegelt sich im bunten, multikulturellen Leben in den Stadtvierteln, in den vielfältigen Küchen aller Standards, in den gut besuchten Bars, Clubs und Lounges. Eine Fähigkeit zum Genießen, die – trotz aller schwäbischer Erdverbundenheit – fast schon so etwas wie Leichtigkeit hervorruft.

Mit Betonung auf fast: Denn im Streit um „Stuttgart 21“ zeigten sie sich dann doch, die unlockeren Seiten der Bürgerseelen im Talkessel, und zwar auf beiden Seiten. Befürworter und Gegner des milliardenschweren Bauprojekts im Herzen der Stadt, bei dem der Bahnhof unter die Erde verlegt werden soll, verfochten ihre Sache mit fast religiösem Eifer. Im Verlauf der Auseinandersetzungen traf die Medienerfindung vom „Wutbürger“ auf alle zu, ob sie nun die Gleise tiefer legen oder „oben bleiben“ wollten, wie es der Schlachtruf der Gegner forderte. Innerhalb weniger Jahre fügte damit die schwäbische Landeshauptstadt ihrem Image noch eine weitere Facette hinzu: Korrigierte sie ihren drögen, spießigen Ruf durch die fröhlichen, entspannten und weltoffenen Feiern während der Fußball-WM 2006 und der EM 2008, so wurde sie ab 2010 zur Keimzelle einer neuen, bürgerlichen Protestkultur. Mit Erstaunen registrierte die Weltpresse: Diese Stadt ist weder bieder, noch werden hier die Bürgersteige ständig wahlweise gefegt oder hochgeklappt. Kein Wunder, dass bei Wirtschaftsexperten und Kulturkennern, bei Szenegängern und Architekturfreunden „Schduagerd“ schon lange auf der Hitliste steht.

Beim Schlendern durch die City oder einem Bummel durch die Kneipen werden Sie schnell erkennen: Stuttgart passt in keinen Rahmen. Auf den ersten Blick ein typisches, klar umrissenes Gesicht zu finden, ist nicht einfach. Lassen Sie sich Zeit, die Vielfalt – und auch die Gegensätze – zu entdecken: Schlendern Sie allein durchs verträumte Lapidarium mit seinen steinernen Zeitzeugen, oder ziehen Sie mit Zehntausenden während der „Langen Nacht der Museen“ durch die Stadt; begegnen Sie Franziska Walser und Edgar Selge auf der Bühne des Schauspiels Stuttgart oder bestaunen Sie die Primaballerinen des Balletts; reisen Sie im Württembergischen Landesmuseum durch die Vergangenheit, oder lassen Sie sich in der Neuen Staatsgalerie von Joseph Beuys provozieren; spazieren Sie durch die Weinberge rund um die Stadt, oder reihen Sie sich ein in den Strom der Shopper im Zentrum.

Stuttgart hat mit seinen etwas mehr als 585 000 Einwohnern stetig an Selbstbewusstsein gewonnen. Die Statistiker registrieren einen ständigen Aufwärtstrend bei den Übernachtungen: 2012 waren es rund 3,1 Mio. Das Thema „Stuttgart 21“, das mit dem Fortschreiten des Bahnhofsumbaus die Tagesordnung zumindest nicht mehr beherrscht, hat der Stadt dabei nicht geschadet, sondern sie nur bekannter gemacht. Ebenso wie die Tatsache, dass im Mai 2011 mit Winfried Kretschmann der erste grüne Ministerpräsident in der Geschichte der Bundesrepublik in die Villa Reitzenstein, den Regierungssitz des Landes, einzog.

Dass die Schwabenmetropole, was Attraktivität und Lebensqualität angeht, auf der Städte-Beliebtheitsskala ganz vorn rangiert, ist auch der innovativen Kulturszene zu verdanken. „Was brauchen wir Kunst, wir brauchen Kartoffeln“, lautete früher eine schwäbische Redensart – die in den Finanzkrisen der letzten Jahre, zumindest in abgewandelter Form, plötzlich wieder an Bedeutung gewann: Die schmerzhaften Kürzungen der sonst für Kulturelles so offenen Stadt sorgten bundesweit für Schlagzeilen. Doch heute wie damals setzen und setzten sich Kunstliebhaber und Kulturmanager, Stifter und Bühnentalente durch – fast ohne Promis und Protz, aber mit Ideenreichtum, Engagement und internationaler Teamarbeit. Für den Kauf berühmter Kunstschätze wurden zusätzliche Kassen geöffnet und Stiftungen ins Leben gerufen. Das Stuttgarter Ballett brachte es zu Weltruhm, die Staatsoper wurde mehrfach zum besten Opernhaus im deutschsprachigen Raum gekürt, die Stadt verfügt über eine der vielfältigsten Kleintheaterszenen in Deutschland. Nicht zu vergessen: die Museenlandschaft, die von der Neuen Staatsgalerie in den 1980ern bis hin zu Mercedes-Benz Museum, Porsche-Museum und Kunstmuseum im Jahr 2005 immer auch mit ihren Bauten für Furore sorgte. Und zwischen der Internationalen Bachakademie und den Ludwigsburger Schlossfestspielen schlug hier mit den ersten Auftritten der „Fantastischen Vier“ die Geburtsstunde des deutschen Hip-Hop. Der Musicalboom dagegen ist abgeebbt, sorgt aber immer noch für ordentliche Besucherzahlen.

Bei aller Innovation: Stuttgart ist der Tradition immer treu geblieben, und vielleicht macht gerade diese Verbindung den – selbst in Krisenzeiten relativ beständigen – wirtschaftlichen Erfolg der Landeshauptstadt aus. Kaum eine andere Region hat es geschafft, ein so solides Fundament zu legen. Sicherlich ist es kein Zufall, dass weltweit erfolgreiche Unternehmen wie Daimler, Porsche oder Bosch hier ihren Ursprung haben. Erfolgreich auch die Taktik, dass Wirtschaft und Wissenschaft stark aufeinander zugegangen sind. Stuttgart kann zwei Universitäten, sechs Akademien und Fachhochschulen und eine Reihe außeruniversitärer Forschungseinrichtungen vorweisen. Und auch für die Verlagslandschaft ist Stuttgart ein wichtiger Standort. 130 Verlage haben ihren Sitz im Zentrum und 250 in der Region; Holtzbrinck, Klett, Motor-Presse und Mairdumont sind nur die größten und bekanntesten. Und: Von den Thienemann-Verlagsräumen in einer Seitenstraße aus eroberten der Räuber Hotzenplotz, Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer die Kinderzimmer.

Nicht überall stößt der Erfolgscocktail aus klassischen Industrien, neuen Wachstumsbranchen wie Informations- und Kommunikationstechnologien, neuen Medien und Umwelttechnik auf Gegenliebe. Einige warfen den Stadtvätern in der Vergangenheit vor, sich im Rennen um internationale Anerkennung vor allem bei großen Bauprojekten wie „Stuttgart 21“ oder dem Messeneubau beim Flughafen zu verschätzen und viel zu schnell die Bagger anrücken zu lassen, um Altes, Wertvolles unwiederbringlich zu zerstören. Wie das „Stuttgart der Zukunft“ aussieht, ist nicht abzusehen, denn neben der Bahnhofsbaustelle wird es bis voraussichtlich 2020 mindestens neun weitere Großbaustellen geben. Außerdem gestaltet mit Fritz Kuhn seit Januar 2013 zum ersten Mal ein grüner Oberbürgermeister die Politik in der Landeshauptstadt.

Ein großer Teil der Industrie hat sich rund um Stuttgart angesiedelt. Ihre Fließbänder zogen seit den 1960er-Jahren viele Ausländer an: Menschen aus rund 180 Nationen leben hier. Fast 40 Prozent der Stuttgarter haben einen Migrationshintergrund, es werden 100 verschiedene Sprachen gesprochen, teils hat das gelernte Deutsch einen schwäbischen Akzent angenommen. Die „Reig’schmeckten“ und Fremden haben das Bild der Stadt und der Schwaben nachhaltig – zum Besseren – verändert. „Das Zweiflerische, Querköpfige, Kritische und Praktische im Wesen des Stuttgarters vermischte sich mit der Großzügigkeit, dem Wagemut, der Urbanität und der Musenfreundlichkeit vieler Neubürger“, erklärte der heimische Schriftsteller Thaddäus Troll. Heute würde man sagen: gelebte Integration. Eher weniger verändert hat sich die Metropole selbst, in vielen Stadtteilen ist und bleibt sie ein Meer aus roten Dachziegeln – und eine Großstadt im Grünen: Schlossgarten,Bärenseen oder der Wald rund um den Bopser, auf dessen Höhe der Fernsehturm thront. Von den Hügeln aus, der Uhlandshöhe etwa, dem Haigst, dem Bismarckturm oder der Karlshöhe, fallen nicht nur die Schönheiten wie Neues Schloss oder Königsbau auf, der die klassizistische Fassade für die modernen Königsbau-Passagen abgibt. Auch die Betonwunden, die nach dem Krieg im zerstörten Stuttgart, aber auch in den 1960er- und 1970er-Jahren, geschlagen wurden, sind deutlich zu sehen. Vor allem in den vergangenen drei Jahrzehnten nutzten namhafte Architekten wie James Stirling mit seiner Neuen Staatsgalerie oder Hascher & Jehle mit dem Glaskubus des Kunstmuseums die Fläche für mutige Bauten.

Die idyllische Lage hat es der Stadt auf ihrem Weg in die Zukunft nicht einfach gemacht. Eingeengt zwischen Buckeln und Bergen, nur in Richtung Osten offen, konnte sich Stuttgart nur schlecht ausbreiten. „Aus einem Kessel kann man eben nicht herausgucken“, hieß es. Historisches Zentrum ist das Gebiet um das Alte Schloss, dort, wo im sumpfigen Gelände um die Mitte des 10. Jhs. ein „Stutengarten“, ein Gestüt, stand. Die Siedlung erhielt im 13. Jh. das Stadtrecht, sie wurde Sitz der Grafen von Württemberg, und der Aufschwung zur offiziellen Haupt- und Residenzstadt begann. Er setzte sich fort, als Stuttgart in der ersten Hälfte des 19. Jhs. zur Industriestadt aufstieg. An das vergleichsweise kleine Zentrum grenzen die Nobelterrassen rund um den Killesberg im Norden, die eher von Arbeiterwohnungen geprägten Straßen im Osten und die beliebten Wohnviertel im Westen und Süden. Vor allem ehemals unabhängige Gemeinden wie Bad Cannstatt, Wangen, Vaihingen und Weilimdorf haben ihr Selbstbewusstsein behalten. Der Neckar, der östlich der Innenstadt vorbeifließt, ist in seinem unattraktiven Betonbett ein Stiefkind Stuttgarts. Erst flussabwärts, in Bad Cannstatt oder Münster kann man nette Stellen am Fluss finden.

Das Gewässer, an dem Stuttgart in Wahrheit liegt, ist der Nesenbach – der längst in den Untergrund verbannt wurde und praktisch nicht mehr sichtbar ist. Eigentlich ein gutes Bild für die Schwabenmetropole: Sie mag manchmal eine herbe Schönheit sein, wer aber versucht, hinter ihre Kulissen zu schauen, und ihr neugierig und ohne Vorbehalte begegnet, dem zeigt sie ihr wahres Gesicht. Und das ist offen, freundlich, charmant und, manchmal, von fast mediterraner Leichtigkeit.

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19°C
Juni
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Cannstatter Wasen
September
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Oktober
mittel
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Weihnachtsmarkt
November
mittel
8°C
Weihnachtsmarkt
Dezember
mittel
4°C
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Wetter & Klima

kachelmannwetter.com
Samstag / 31.10.2020
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Nachmittags
15 °C
Abends
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Sonntag / 01.11.2020
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Montag / 02.11.2020
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Anreise

2h 15min
1h 25min
40min
Frankfurt am Main
Stuttgart
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Wohin zuerst?

Sehenswertes

Beginnen Sie Ihren Besuch am Schlossplatz : Hier zeigt Stuttgart mit dem Neuen Schloss nicht nur sein schönstes Gesicht, mit dem Alten Schloss und dem Kunstmuseum liegen auch gleich zwei spannende Museen nahebei. Shoppen können Sie hinter der prächtigen Säulenfassade des Königsbaus in den gleichnamigen Passagen oder auf der Königstraße, Stuttgarts Haupteinkaufsmeile. Parkhäuser finden sich am Schillerplatz oder in den Königsbau-Passagen (Bolzstr.), die Stadtbahnen U 5–7, 12, 15 halten am Schlossplatz.

Einkaufen

Schlossplatz : Im Herz der Stadt (U5–7, 12, 15Schlossplatz) bieten sich Ihnen unendlich viele Einkaufsmöglichkeiten, z. B. im Königsbau samt moderner Erweiterung. Über den Schillerplatz kommen Sie zum Schlaraffenland der Markthalle. Nach einem Besuch „beim Breuninger“ schlendern Sie über Eberhard- und Torstraße an kleinen Geschäften vorbei bis zur Calwer Straße, wo Sie sich ein Päuschen in einem der Cafés gönnen können. Autofahrer parken im Parkhaus Schillerplatz (3 Euro/Std., Tagesmiete 20 Euro).

Am Abend

Waranga : Von hier aus haben Sie alles im Blick (U 5–7, 12, 15 Schlossplatz)! Wem gestyltes Partyhopping Spaß macht, der ist mit wenigen Schritten vom Kleinen Schlossplatz aus im Clubparadies auf der Theodor-Heuss-Straße. Oder er trabt Richtung Rotebühlplatz, hört im Schocken ein Indiekonzert, tanzt wild im Party-Fossil Boa oder im Tonstudio und nimmt zum Schluss einen Absacker im Café Weiss. Nachtbusse fahren ab Schlossplatz (Do–Sa), die S-Bahn fährt stündlich die ganze Nacht (Fr/Sa).

Praktische Hinweise

Anreise

Nach Stuttgart führen Autobahnen und Bundesstraßen aus allen Himmelsrichtungen, darunter sind die A 8 München–Karlsruhe, die A 81 Singen–Heilbronn, die B 27 Tübingen–Ludwigsburg, die B 10 Göppingen–Pforzheim und die B 14 Böblingen–Waiblingen. Mit Fernbussen ist Stuttgart ebenfalls von allen größeren Städten zu erreichen, Haltestellen sind in Obertürkheim, Zuffenhausen, Vaihingen und an der Messe beim Flughafen.

Über das Bahnnetz (ICE, IC) ist Stuttgart direkt mit allen großen deutschen, österreichischen und Schweizer Städten verbunden. Auf der Schiene wird der Reisende direkt ins Stadtzentrum gebracht. Vom Hauptbahnhof aus fahren auch die meisten S-Bahn-Linien in die Stadtteile.

Der Flughafen liegt etwa 13 km vom Stadtzentrum entfernt. Am schnellsten geht es nach der Ankunft mit den S-Bahnlinien S 2 und 3 in die Stadt. Die Züge fahren vom Untergeschoss aus regelmäßig bis in die Nacht hinein. 3,70 EuroFahrzeit 27 Minutenwww.flughafen-stuttgart.de, www.ssb-ag.de

Auskunft
i-Punkt

Hier werden Hotelzimmer vermittelt, Rundfahrten und Ausflüge geplant. Es gibt einen Vorverkauf (auch als Schnäppchenbörse) von Eintrittskarten für Kultur- und Sportveranstaltungen. Technisch auf dem allerneuesten Stand und äußerst informativ sind die interaktiven Informationstafeln, die sich an zwei Seitenwänden entlangziehen: Auf den Touchscreens finden Sie Unmengen von Informationen und Tipps für Ihren Stuttgart-Aufenthalt. Der i-Punkt, der auch eine Filiale am FlughafenTerminal 3, Ebene 20711 2228100 hat, ist zudem der Treffpunkt für die meisten Stadtführungen. Mo–Fr 9–20, Sa 9–18, So 11–18 UhrKönigstr.1 adirekt gegenüber dem Hauptbahnhof0711 22280www.stuttgart-tourist.de

Fahrräder

Call a bike069 42727722www.callabike.de15 Euro/24 Std., Pedelec 22,50 Euro/24 Std.): hat Fahrräder an 44 Verleihstationen in der ganzen Stadt, darunter auch Pedelecs mit elektrischem Hilfsmotor – für das hügelige Stuttgart ein willkommener Extraservice. Nach einer einmaligen Anmeldung können Sie die Räder rund um die Uhr ausleihen, die erste halbe Stunde ist bei konventionellen Rädern kostenfrei, danach kostet die Minute 0,08 Euro.

Rent a bikeLautenschlagerstraße220711 42070833www.rentabike-stuttgart.deMo–Fr 12–19, Sa 10–14 UhrS1–6; U 5–7, 9, 14Hauptbahnhof verleiht Cityräder und auf Bestellung Tandems, Mountainbikes oder eine Rikscha zwischen 18 Euro (für 24 Std.) und 59 Euro (eine Woche). Verleihstation tipsntrips

Fundbüro

Zentrales FundbüroHauptstätter Straße660711 21689494;Fundservice Hauptbahnhofbei der Schließfachaufsicht0711 20922447; Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) AG Fundstelle in DegerlochSchöttlestraße20711 78853360

InternetCafés & WLAN

Nachdem mittlerweile viele Cafés und Kneipen (kostenlos) WLAN anbieten, hat sich die Zahl der Internetcafés deutlich reduziert. Im Cyber Caféin der Klett-Passage am Hauptbahnhofwww.klett-passage.deS1-6, U 5-7, 9, 12, 14, 15Hauptbahnhof können Sie online gehen oder weltweit telefonieren. In der Stadtbibliothek am Mailänder Platz nutzen Sie den WLAN-Zugang mit eigenen Geräten, Sie können aber auch auf einen der 140 Laptops zurückgreifen (Bibliotheksausweis erforderlich).

Kartenvorverkauf

Easy Ticket Service0711 2555555www.easyticket.de; Stuttgart Marketing Kartenvorverkauf0711 2228243www.stuttgart-tourist.de; Music CircusCharlottenplatz170711 221105www.musiccircus.de; Konzertkasse im SaturnKönigstraße261. OG, Königsbau-Passagen0711 120400

Kinoprogramm

Informationen unter: www.kino.de/kinoprogramm/stuttgart, www.innenstadt-kinos.de, www.stuttgarter-zeitung.de/stz/kino

Notrufe

Polizei110, Notarzt112

Ärztlicher Bereitschafts- und Notdienst0711 2628012

Zahnärztl. Notdienst0711 7877711

Apotheken-Notdienst0800 0022833lak-bw.notdienst-portal.de

Übersicht auf: www.rettungsdienst-stuttgart.de

Öffentliche Verkehrsmittel
Bus und Stadtbahn

Das Preissystem bei den Stadtbahnen, wie die nicht nur im Untergrund verlaufende U-Bahn in Stuttgart heißt, ist in Tarifzonen aufgeteilt. Eine Kurzstreckenfahrt kostet 1,20 Euro, in der Stadtbahn kann man damit drei Stationen fahren, in der S-Bahn bis zur nächsten Haltestelle (oder maximal 5 km). Einzelfahrscheine je nach Anzahl der Zonen kosten zwischen 2,20 und 8,20 Euro. Für 15 Euro bekommen Sie ein Drei-Tages-Ticket für das gesamte Netz. Richtig weit, etwa bis Sigmaringen, Aalen oder Heilbronn, kommen Sie mit dem Metropoltagesticket für 20 Euro, das im VVS und den umliegenden acht Verkehrsverbünden gilt (www.metropolticket.de).

Für Nachtschwärmer gibt es den Nachtbus von Do auf Fr um 1.20, 2.30 und 3.40 Uhr, von Fr auf Sa und Sa auf So und vor Feiertagen um 1.20, 2, 2.30, 3.10 Uhr und 3. 40 Uhr, due Busse verkehren im erweiterten Stadtgebiet (www.vvs.de/nachtverkehr). Alle Busse starten am Schlossplatz in der Innenstadt. Freitag- und samtagsnachts geht es drei Mal stündlich mit der S-Bahn in die Region (2.23, 3.23, 4.23 Uhrwww.nachtaktiv.net).

Auskünfte: Verkehrsverbund Stuttgart (VVS)www.vvs.de0711 19449Mo–Fr 8–17.30 Uhr; SSB Stuttgarter Straßenbahnen0711 78853333; Regional Bus Stuttgart (RBS)0711 666070www.rbs-bus.de

Reisezeit

Von August bis Weihnachten reihen sich die Feste aneinander, die Theater gehen zwischen Ende Juli und Mitte September in die Sommerpause. Vorsicht zudem vor großen Messen. Dann sind die Hotels belegt und viele Preise klettern in die Höhe.

Stadtrundfahrten & -Rundgänge

Karten gibt es beim i-Punkt (0711 22280). Themen der Rundfahrten oder Stadtspaziergänge sind der Städtebau, der Wein, die Stuttgarter Geschichte, die „Stäffele“ der Stadt oder auch das unterirdische Stuttgart.

In New York hat es vor mehr als 20 Jahren begonnen, jetzt ist die Idee der ganz persönlichen, kostenlosen Stadtführung durch Einheimische auch in der Schwabenmetropole angekommen: Zusammen mit den Stuttgart Greeterswww.stuttgartgreeters.de geht es allein oder in kleinen Gruppen bis maximal sechs Personen zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf individuellen Pfaden durch die Stadt.

Das Thema der ArchitekTouren0711 34249206www.architektouren-stuttgart.de ist selbsterklärend, schräg und witzig sind die Arttours07142 97880www.stuttg-arttours.de, bei denen Sie die Kehrwoche live erleben dürfen oder mit geschlossenen Augen durch Stuttgart geführt werden.

Oben ohne und hop-on-hop-off durch Stuttgart: Seit Juni 2014 fahren die roten Cabrio-Doppeldeckerbusse auf einer 90-minütigen Rundfahrt von der Tourist-Information i-Punkt am Hauptbahnhof über den Schlossplatz in den Osten zum Schweine- und Mercedes-Benz-Museum, zur Wilhelma und dann hoch an den Kesselrand im Norden auf den Killesberg mit der Weißenhofsieldung, bevor sie über das Linden-Museum wieder an den Bahnhof zurückkehren. Aus- und Einstieg jederzeit möglich, Audioguide in zehn Sprachen Juni–Sept. Mo–Do 10.30, 12.30, 14.30, 16.30, Fr–So stdl. 10.30–16.30, Okt. So–Fr 10.30, 12.30, 14.30, 16.30, Sa stdl. 10.30–16.30, Nov./Dez. Mi, Fr–So 10.30, 12.30, 14.30, 16.30 Uhr15 Euro/24 Std.www.stuttgart-tourist.de

Taxi

Zentrale0711 5510000

Große Taxistände vor dem Hauptbahnhof, am Schlossplatz und am Ende der Calwer Straße/Rotebühlplatz. Sie können auch nach 20 Uhr in jeder Stadt- oder Straßenbahn kostenlos beim Fahrer ein Taxi für die Reststrecke von einer gewünschten Haltestelle bestellen.

Telefon

Vorwahl Stuttgart: 0711

Vergünstigungen

Das Gutscheinheft „Stuttcard“ bietet ermäßigten Eintritt in viele Museen und vergünstigte Stadtrundfahrten – insgesamt sind 50 Gutscheine (2014) enthalten. Es gibt drei Ausführungen: Für 23 Euro fahren Sie dazu noch 24 Stunden gratis in öffentlichen Verkehrsmitteln durch die Region, für 38 Euro 48 Stunden und für 45 Euro 72 Stunden. Karten erhältlich beim i-Punkt oder online unter www.stuttgart-tourist.de.

Was kostet wie viel?

Taxi

1,90 Euro für die ersten vier Kilometer, danach 1,60 pro Kilometer

Maultaschen

Ab 7,50 Euro für eine Portion im Restaurant

Museum

6 Euro Karte Kunstmuseum

Wein

Ab 4,50 Euro für ein „Viertele“

Bratwurst

3,50 Euro pro Stück

Fahrkarte

1,20 Euro für die Kurzstrecke (drei Stationen)

Low Budg€t

Sehenswertes

Zurück ins Jahr 1882: In einem Gartenhaus tüftelten Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach an der Erfindung des Motors. Heute ist dort die atmosphärische Gottlieb-Daimler-GedächtnisstätteTaubenheimstraße13www.mercedes-benz-classic.comEintritt freiDi–Fr 14–17, Sa/So 11–17 Uhr untergebracht.

Der Travertinparkwww.landschaftspark-neckar.deEintritt freiU14Kraftwerk Münster in Bad Cannstatt ist nicht nur eine grüne Oase mit Aussichtsplattform, er führt auch zurück in die Zeit, als das Gestein hier abgebaut wurde.

Die Kreuzkirche HedelfingenAmstetter Straße250711 421164www.hedelfingen-evangelisch.deMai–Okt. 1. So im Monat 15–16 UhrU9,13Hedelfingen in Hedelfingen ist eine der wenigen sakralen Bauten, die von einem Bauhausarchitekten entworfen wurde – Ausnahmearchitektur ganz ohne Eintritt.

Essen & Trinken

Prima Hamburger, belegt mit knackig frischen Zutaten, gibt’s zu schmackhaften Preisen bei StuggiburgerBebelstraße250711 50468549tgl.U2, 9Schwab-/Bebelstraße. Die Saucen sind selbst gemacht, und sogar Vegetarier kommen auf ihre Kosten.

Fastfood à la Stuttgart: In den vier Filialen von San's Sandwich BarKleiner Schlossplatz130711 4101118www.sans-stuttgart.detgl.U5–7, 12, 15Schlossplatz, u. a. direkt hinter dem Kunstmuseum, gibt es Sandwiches, Suppen, Salate, Shakes oder Süßes – ohne künstliche Zusätze.

Einkaufen

Die riesige Outletoase vor den Toren Stuttgarts liegt in Metzingen. Neben Escada, Bogner, Nike oder Joop bieten im Zentrum der Fabrikverkäufe Dutzende Firmen und Marken ihre Produkte preiswerter an. www.metzingen-best.deetwa eine halbe Stunde Autofahrt über die B 27/28

Bei Second Hand RecordsLeuschnerstraße3www.secondhandrecords.deU9, 14Berliner Platz (Liederhalle) gibt's gebrauchte CDs und Vinyl aller Genres zu fairen Preisen.

Seit fast drei Jahrzehnten findet man auf dem Karlsplatz-FlohmarktKarlsplatzwww.flohmarkt-karlsplatz.comSa 8–16 UhrU1, 2, 4–7, 12, 15Charlottenplatz Brauchbares und Schnickschnack, von der Tabakdose über echtes Porzellangeschirr bis zu antiken Kleinmöbeln.

Am Abend

Junge Talente von morgen schon heute erleben: Die Studierenden der Musikhochschule beweisen regelmäßig in kleinen Konzerten ihr Können. Eintritt frei. Urbanstr.250711 2124620www.mh-stuttgart.deU1, 2, 4–7, 12, 15Charlottenplatz

Das lockt nicht nur Schwaben vom Sofa weg: Etliche Kinos bieten am Kinotag Filmvergnügen zu stark reduzierten Preisen an. Montags zahlt man im Atelier am Bollwerk und im Delphi 6 Euro, dienstags freuen sich Sparfüchse im Corso (5,50 Euro) und in den Innenstadtkinos Gloria, EM, Cinema und Metropol (5 Euro).

Bei einer abendlichen Vernissage in einer Galerie kommen Sie vor den Kunstwerken zwanglos mit anderen ins Gespräch, preiswertes Kaltgetränk inklusive. Termine finden Sie im Internet unter www.kunst-in-stuttgart.de oder auf der Infoplattform www.betacity.de

Übernachten

Falls Sie nicht ins Hotel wollen: Bei Schwaben-Stern werden kostenlos über 100 Privatzimmer und –wohnungen im Großraum Stuttgart vermittelt, vom Zimmer mit Familienanschluss bis zur Wohnung mit mehreren Zimmern. Unterkünfte ab 18 Euro pro Person und Nacht. Hindenburgstr.60/1Ostfildern0711 30090803www.schwaben-stern.de

Zweckmäßig eingerichtete Zimmer ab 36 Euro finden Sie im Hotel LammKarl-Schurz-Straße70711 2622354www.lamm-hotel.com in direkter Nachbarschaft zu den Mineralbädern und zum Unteren Schlossgarten.

Ob im Einzelzimmer, im Mehrbettzimmer oder in den geräumigen Appartements mit Ikea-Charme, im Alex 30 HostelAlexanderstraße300711 8388950www.alex30-hostel.de32Zi.U5–8, 15Olgaeck finden junge Menschen aus aller Welt ein günstiges Bett ab 24 Euro. Mit Gemeinschaftsküche, kostenlosem WLAN, Café in der Lounge.

Events, Feste & mehr

Feiertage
1. Januar

Neujahr

6. Januar

Hl. Drei Könige

März/April

Karfreitag; Ostermontag

1. Mai

Maifeiertag

Mai/Juni

Christi Himmelfahrt; Pfingsten; Fronleichnam

3. Oktober

Tag der Deutschen Einheit

1. November

Allerheiligen

25. und 26. Dezember

Weihnachten

Veranstaltungen
Januar

Bei den Internationalen Antiquariatsmessen locken alte Bücherschätze und kostbare Bilder Sammler aus aller Welt nach Stuttgart und Ludwigsburg.www.antiquariatsmesse.de

Februar/März

Auf das Kübelesrennen am „Schmotzige Donnerschtag“ – bei dem sich Promis Rennen in Waschzubern liefern – folgt am Fastnachtsdienstag der „Fasnetsumzug“.

März

In der Langen Nacht der Museen sind die Häuser bis nachts um 2 Uhr geöffnet. www.lange-nacht.de

April/Mai

Nachhaltig und gut für Umwelt und Gesundheit: Slow Food – Markt des guten Geschmacks mit mehr als 400 Ausstellern und Fair Handeln in der Messe Stuttgart. www.slowfood.de, www.fair-handeln.com

Dreiwöchiges Frühlingsfest auf dem Cannstatter Wasen. www.stuttgarter-fruehlingsfest.de

Das Trickfilmfestival ist eines der renommiertesten seiner Art weltweit. www.itfs.de

Mitte Mai–Ende Juli

Ludwigsburger Schlossfestspiele mit internationalen Klassikstars, Höhepunkt ist das Open Air mit Feuerwerk. 07141 939636www.schlossfestspiele.de

Stadtteilfeste und Hocketse (schwäbisch hocken = sitzen) u. a. in Heslach, Erbsenbrunnenfest in Cannstatt, Straßenfeste im Heusteig- und Bohnenviertel

Juli

Stuttgarter Lichterfest am Killesberg mit Lichtermeer und Feuerwerk. www.lichterfest-stuttgart.de

Für zehn Tage bringt der Hamburger Fischmarkt Labskaus auf den Karlsplatz.

Bei den Jazzopen Stuttgart auf den Open-Air-Bühnen auf dem Schlossplatz und beim Mercedes-Benz Museum und im Bix Jazzclub geben sich Weltstars wie Van Morrison, Jeff Beck oder Jamie Cullum die Ehre. www.jazzopen.com

Am letzten Wochenende: Henkersfest auf dem Wilhelmsplatz. www.henkersfest.de

August

Sommerfest – Sehen und gesehen werden: Beim dreitägigen Open-Air-Fest rund ums Schloss geht’s gediegen zu. www.stuttgarter-sommerfest.de

August/September

Europäisches Musikfest der Internationalen Bachakademie mit Stars, Konzerten und Lesungen. 0711 619210www.bachakademie.de

Weindorf auf Schiller- und Marktplatz, ausgeschenkt werden über 200 württembergische Weine

Das Volksfest auf dem Wasen ist nach dem Oktoberfest das zweitgrößte der Welt, mit Göckele und Festbier, großen Zelten, Kirmes und Umzug durch Bad Cannstatt. www.cannstatter-volksfest.de

November/Dezember

Stuttgarter Buchwochen im Haus der Wirtschaft. www.buchwochen.de

Dekumo Messe für kreatives Design an wechselnden Orten. www.dekumo.de

Weihnachtsmarkt – stimmungsvoll, mehr als 300 Jahre alt und mit rund 270 Holzbuden. www.stuttgarter-weihnachtsmarkt.de

Im Trend

Bleibt alles anders
Where's the party?

Stuttgarts Club- und Subkultur kämpft! „Stuttgart 21“ und Finanzinvestoren sorgen dafür, dass immer mehr Kunst- und Party-Hotspots im Kessel verschwinden. Initiativen wie Plenty Empty (www.plentyempty.de), Follow The White Rabbit oder Leerstand in Stuttgart (beide auf Facebook) suchen daher immer neue provisorische Spielstätten. Lotte (projektraum-lotte.de) oder Super Popular Sanchez heißen diese Hotspots auf Zeit, Contain't in Bad Cannstatt oder das Künstlerdorf Im Werk 8 (alle auf Facebook) in einer alten Feuerbacher Fabrik die längerfristigeren Projekte.

Dreckig & laut
Musik aus Stuttgart

2008 sorgte Philipp Poisel (www.philipp-poisel.de) mit sanften Klängen dafür, dass Stuttgart mal wieder auf dem überregionalen Musikradar auftauchte, 2012 legte der Pandamasken-Rapper Cro (de-de.facebook.com/cromusic) nach. 2014 ist es der zerschossene Punk-Noiserock der drei Jungs von Die Nerven (dienerven.tumblr.com) der über den Kesselrand schwappt. „Fun“ sei „eine der wichtigsten und besten deutschsprachigen Platten dieses Jahrzehnts“, sagt Spiegel Online. Unter anderem im Club ZwölfzehnPaulinenstr.45www.zwoelfzehn.de zeigen Stuttgarts Nachwuchstalente ihr Können.

Zielgerichtet
Die neue Golfgeneration

Beim Crossgolfen stehen nicht Etikette und Handicap im Vordergrund, sondern der Spaß. Gespielt wird in Parks und auf brachliegendem Geländen. Einweisung und Equipment gibt’s bei Stuttgart Crossgolf0178 1654178www.stuttgart-crossgolf.de .

Im Süden viel Neues
Trendviertel

War jahrelang der Stuttgarter Westen beliebtes Wohnquartier, richten sich nun alle Augen gen Süden. Im Heusteig- und Lehenviertel gibt es charmante Nachbarschafts-Eckkneipen wie das Imme VierzehnImmenhofer Straße140711 50488840www.imme14.deDi–Fr ab 12, Sa/So ab 18 Uhr oder das Café GalaoTübinger Straße900711 41000140www.galao-stuttgart.detgl. ab 11 Uhr, das durch eine eindrucksvolle Crowdfunding-Aktion vor der Schließung gerettet wurde. Witzige Mode für Mamapapakind findet man im GagamuImmenhofer Straße17www.gagamu.deDi–Fr 10–13 u. 14–18 Uhr. Und wie Heslach & Co. feiern können, zeigt sich alljährlich im Juli beim

Engagierte Kunst
Mit Statement

Stuttgarts Künstler wollen mit ihren Werken und Aktionen auf lokalpolitische Entwicklungen aufmerksam machen. So haben Juliane Spitta und Heiko Hellwig von der Galerie ZukunftslaborAlexanderstraße164bwww.galerie-zukunftslabor.de „Stuttgart 21“ in ihren eigenen Werken thematisiert und Künstler ausgestellt, die gesellschaftliche Prozesse ansprechen. Das gut gemachte Kunstmagazin Sonnendeckwww.sonnendeck-stuttgart.de wird kostenlos verteilt oder steht zum Download bereit. Dass die kleinen selbstorganisierten und nicht-kommerziellen Kunstinstitutionen oft näher dran sind am lokalen und globalen Geschehen zeigt auch OberweltReinsburgstraße93www.oberwelt.de, eine engagierte Galerie im Stuttgarter Westen.

Bloss nicht

Im Besen Bier bestellen

Wer in der Besenwirtschaft nach einem Bier fragt, hat schon verloren. Von alters her wird hier nämlich ausschließlich der selbst angebaute und gekelterte Wein des „Wengerters“ ausgeschenkt. Ob das gute Tröpfchen schmeckt oder nicht, ist aber eher zweitrangig: Im „Besa“ erleben Sie vor allem, wie ausgelassen und fröhlich die Schwaben feiern können.

Zu schnell fahren

Natürlich müssen Sie sich immer und überall mit Ihrem Auto an die vorgeschriebene Geschwindigkeit halten. In der Landeshauptstadt aber noch ein bisschen mehr: Hier ist jede Stadteinfahrt mit Radargeräten bestückt, ebenso wie die vierspurige Straße durch die City. Oft stehen mehrere Geräte hintereinander oder es sind Rundumblitzer, die zudem nur wenig Toleranz gewähren. Also: runter vom Gas, sonst kann’s teuer werden.

Die Hügel unterschätzen

In Stuttgart sind Fahrradverleihkonzepte sehr erfolgreich, obwohl die Stadt erst langsam ihr Herz für Radfahrer entdeckt. Call a bike etwa ist sogar in den Wintermonaten nutzbar. Eines darf man aber nicht vergessen: Die Metropole ist hügelig – und zwar an weit mehr Stellen, als man denkt. Für einen Ausflug nach Degerloch oder auf den Killesberg also ruhig ein etwas teureres E-Bike ausleihen.

Vom „Zoo“ sprechen

Der Stuttgarter Tierpark ist kein Zoo. Stuttgart besitzt den einzigen Zoologisch-Botanischen Garten Deutschlands. Erbaut wurde die Anlage Mitte des 19. Jhs. im Auftrag von König Wilhelm I. – also heißt der „Zoo“ bei den Schwaben die „Wilhelma“.

Schwäbisch Schwätzen

Auch wenn es Sie noch so reizt: Versuchen Sie bloß nicht, die schwäbische Mundart nachzumachen – Sie kriegen’s sowieso nicht hin. Und gestandene Stuttgarter fühlen sich (zu Recht) ordentlich auf den Schlips getreten. Auch ein hochdeutsch ausgesprochenes „Grüß Gott“ kommt übrigens immer gut an.

Alle Vorsicht vergessen

Selbstverständlich ist die Schwabenmetropole eine sichere Stadt. Nur völlig sorglos sollte man auch hier nicht sein: Überfälle nach Mitternacht etwa im Schlossgarten, bei denen Passanten Geld und Handy abgenommen werden, haben in den letzten Jahren leider deutlich zugenommen.

Die Aussicht verpassen

Stuttgart wirkt besonders toll von oben. Also auf jeden Fall nach oben an den Kesselrand fahren, zum Beispiel mit der „Zacke“, der Zahnradbahn nach Degerloch. Aber auch der Blick von Karls- und Uhlandshöhe oder vom Birkenkopf beeindruckt.

Stichworte

Autostadt

„Wenn der Daimler huschtet, dann isch’s Ländle krank.“ Ein launiger Spruch, der beweist, wie sehr der Daimler-Konzern mit seinen rund 47 000 Mitarbeitern in den beiden Hauptwerken Untertürkheim und Sindelfingen die Landeshauptstadt und das Umland prägt. Weltweit sind es übrigens mehr als 270 000 Menschen, die für die Daimler AG arbeiten. Insgesamt „nur“ rund 20 000 Mitarbeiter hat Porsche, der zweite große Autobauer. Das gescheiterte Engagement bei VW kratzte ordentlich am Nimbus des Musterschülers, aber mittlerweile befindet sich der Sportwagenhersteller wieder im Höhenflug, und die Bilanzen sorgen wie früher regelmäßig für Begeisterung.

Dennoch ist das Bild von der Autostadt Stuttgart nicht mehr ganz makellos: Abgesehen davon, dass auch Größen wie die Daimler AG von der Finanzkrise gebeutelt wurden (und sich erholten), gibt es auch stadtplanerisch ein Umdenken. Immer öfter werden Überlegungen laut, die großen Verkehrsachsen, von denen Stuttgart zerschnitten wird, zugunsten einer „menschlicheren“ Stadt aufzugeben. Diese Pläne, die es schon gab, bevor die Grünen bei der Wahl 2009 stärkste Fraktion im Gemeinderat wurden und bevor sie den Oberbürgermeister stellten, sind bisher an den Finanzen gescheitert.

Den Titel Autostadt verdient Stuttgart aber aus einem anderen Grund. Immerhin sorgten hier Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach 1885 mit ihrer Erfindung des schnell laufenden Benzinmotors für den Siegeszug des Automobils. Rund um „den Daimler“ und Porsche hat sich eine ganze Liga von Zulieferfirmen angesiedelt, die zum Teil selbst, wie etwa die Firma Bosch, in der Weltspitze mitspielen.

Baustellen

In Stuttgart fahren die Bagger und drehen sich die Kräne – und zwar längst nicht nur rund um den Bahnhof. Das Gesicht der Stadt verändert sich: Während auf dem Killesberg an der Stelle des alten Messegeländes ein völlig neues Stadtquartier mit viel Grün entstand, ist am südwestlichen Rand der Innenstadt mit dem „Gerber“ ein Projekt verwirklicht worden, das Läden, Lokale, Büros und Wohnungen auf mehr als 34 000 m2 vereint. Genau auf der anderen Seite der City, in direkter Nachbarschaft zur „Stuttgart 21“-Baustelle, steht mit dem „Milaneo“ das zweite neue Einkaufszentrum, das mit 200 Geschäften auf 43 000 m2 zum Shoppen verlockt. Nicht ohne Sorge werden die beiden Mega-Malls von den alteingesessenen Händlern in der Innenstadt betrachtet. Dort wiederum wird am „Dorotheenviertel“ gebaut: So soll der Bereich zwischen Kaufhaus Breuninger und Karlsplatz heißen, wenn die neuen Gebäude für Ministerien, Shops, Gastronomie und ein Luxushotel fertig sind. Als Gedenkort erhalten bleiben soll das „Hotel Silber“, in dem von 1936 bis 1945 die Gestapo-Zentrale untergebracht war und in dessen Keller Gefangene von den Nazis gefoltert wurden. Das Wilhelmspalais gegenüber vom Neuen Schloss soll nach dem Umbau das neue Stadtmuseum beherbergen.

Ein riesiges Bauvorhaben ist zudem der Rosensteintunnel, der die chronisch verstopfte B 10 zwischen Stuttgarts Osten und Zuffenhausen entlasten soll. Ausgebaut werden soll auch der Neckarpark rund um die Mercedes-Benz Arena, umgebaut und modernisiert wird das Klinikum Stuttgart, dazu kommen eine Reihe weiterer Baustellen für Büro- und Wohnkomplexe in der Innenstadt.

Besenwirtschaft

Nein, der über der Haustür hängende Reisigbesen bedeutet keinesfalls, dass hier einer seiner Kehrwochenpflicht nachkommen muss. Er sagt viel eher: Jetzt wird’s gemütlich. Denn im „Bäsa“ rücken die Schwaben eng zusammen und „schlotzen“ den Wein, den der Wengerter (Weingärtner) höchstselbst angebaut haben muss. Weil die Besenwirte dies ohne Konzession tun dürfen, müssen sie gewisse Regeln einhalten: Der Besen darf maximal zweimal im Jahr für vier Monate geöffnet sein, serviert wird Deftiges wie Schlachtplatte, Sauerkraut oder Zwiebelkuchen, auch Maultaschen und mal ein Rostbraten.

Ursprünglich servierten die Wirte in ihren Wohnstuben, heute laden sie oft in einen Schuppen, einen Kellerraum oder die Garage ein. Sind Sie also zur Besenzeit im Frühjahr und Herbst in Stuttgart, sollten Sie auf jeden Fall in einem der etwa 30 „Besen“ vorbeischauen (www.besentermine.de). Dann erleben Sie die Schwaben als gesellige, feierfreudige Gastgeber – solange Sie kein Bier oder irgendwelche anderen Getränke bestellen. Das gilt nämlich als Todsünde, selbst wenn der ausgeschenkte Wein ein wenig „räs“ (sauer) sein sollte. Besonders viele Besen liegen in Unter- und Obertürkheim.

Grüne

Am 27. März 2011 geschah das im „Ländle“ Undenkbare: Die seit 58 Jahren in Baden-Württemberg regierende CDU wurde abgelöst – von den Grünen! 24,2 Prozent der Wähler im Land votierten für die Ökopartei, genug, dass sie zusammen mit dem Juniorpartner SPD eine Regierungskoalition bilden konnte. Gründe für den Machtwechsel gab es wohl einige: das Dauerthema „Stuttgart 21“, die kurz zuvor stattgefundene Reaktorkatastrophe im japanischen Fukuschima, die Basta-Politik des Ministerpräsidenten Stefan Mappus. Auf jeden Fall zog nun Winfried Kretschmann als erster grüner Ministerpräsident der Bundesrepublik Deutschland in der Regierungszentrale in Stuttgart ein. Der gläubige Katholik mit dem silbernen Bürstenhaarschnitt, der markanten Sprechweise und einer eher konservativen Haltung wollte „einen neuen Politikstil der Offenheit und Beteiligung“ prägen. Ob ihm das gelungen ist, darüber gehen die Meinungen auseinander. Konsequenz war jedenfalls dieVolksabstimmung zu „Stuttgart 21“ im November 2011, welche die Gegner des Projekts, zu denen auch Winfried Kretschmann und seine Partei gehören, nicht gewinnen konnten. „Kritisch begleiten“ wollten die Grünen das Projekt nach der verlorenen Abstimmung – für manchen ihrer Wähler machen sie das allerdings nicht kritisch genug.

Noch eins drauf setzte dann die Oberbürgermeisterwahl im Herbst 2012. Fritz Kuhn sicherte sich in der Stichwahl 52,9 Prozent der Stimmen gegen den von CDU, FDP und den Freien Wählern unterstützten Kandidaten Sebastian Turner. Damit wurde Stuttgart die erste Landeshauptstadt in der Geschichte der Bundesrepublik, die von einem Grünen regiert wird.

Kehrwoche

Was ist nicht schon alles an Hohn und Spott über das schwäbische Reinheitsritual ausgegossen worden. Dennoch gehört für viele in und um Stuttgart die Kehrwoche nach wie vor zu den ehernen Gesetzmäßigkeiten, selbst wenn das eigentliche Gesetz seit 1988 nicht mehr gilt. Sauberkeit muss sein – und so ist jede Woche eine andere Mietpartei dafür zuständig, Haus und Hof ordentlich zu halten. Wenn, ja wenn nicht längst einer der vielen Hausmeisterdienste, wie in anderen deutschen Großstädten, die Reinigung professionell übernimmt.

Mineralbäder

Neben Budapest hat keine andere Stadt in Europa ergiebigere Mineralwasservorkommen. In den Stadtteilen Bad Cannstatt und Berg sprudeln aus 19 Quellen, davon elf staatlich anerkannte Heilquellen, täglich mehr als 22 Mio. Liter kohlensäurehaltiges Wasser. Den Kur- und Badegästen stehen zwei Kurmittelhäuser, 20 öffentliche Mineralwasser-Trinkbrunnen und drei Mineralbäder zur Verfügung (www.stuttgart.de/baeder). Man geht zum Baden ins LeuzeAm Leuzebad20711 2164210Eintritt ab 6,50 Eurotgl. 6–21 UhrU1, 2, 14Mineralbäder mit Saunalandschaft, großer Warmbadehalle und verschiedenen Außenbecken. Charmanter als im benachbarten Mineral-Bad BergAm Schwanenplatz90711 2167090Eintritt 7,60 EuroMo–Sa 7–20, So 7–17, Okt.–März ab 8 UhrU1, 2, 14Mineralbäder kann man nirgendwo im (kalten) Stuttgarter Mineralwasser seine Runden drehen, allerdings wartet das kultige 50er-Jahre-Bad auch seit Jahren auf die Sanierung. Das Mineralbad CannstattSulzerrainstraße20711 2169240Eintritt ab 7,90 Eurotgl. 9–21.30 UhrU2Kursaal mit seiner tollen Glaskonstruktion wird von fünf bis zu 36 Grad warmen Quellen gespeist.

RAF

Auf dem Dornhaldenfriedhof liegen sie begraben, die RAF-Terroristen Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe. Zwar wurde in Stuttgart nie ein Anschlag begangen, trotzdem ist der Name der Stadt untrennbar mit den Terroristen der „Rote Armee Fraktion“ verbunden: Ensslin, Baader und Raspe wurde in Stammheim der Prozess gemacht, im dortigen Hochsicherheitsgefängnis saßen sie ab 1975 ihre lebenslange Haft ab. Die Stuttgarter Polizei erlebte die Zeit als eine Art „Belagerungszustand“. Und als am 5. September 1977 Arbeitgeberpräsident Hanns-Martin Schleyer, der in Stuttgart lebte, in Köln von der RAF entführt wurde, starben sein Fahrer und drei Stuttgarter Polizisten im Kugelhagel. Die Entführer wollten das Terroristentrio freipressen – und die Landeshaupstadt rückte ins Licht der Weltöffentlichkeit.

Dass die RAF-Terroristen mit ihrem Austauschversuch scheiterten und Schleyer daraufhin ermordet wurde, ist längst Teil der jüngeren Geschichte der Bundesrepublik. Auch, dass Ensslin, Baader und Raspe in Stammheim Selbstmord begingen. Wie Stuttgarts damaliger Oberbürgermeister Wolfgang Rommel auf die Bitte von Gudrun Ensslins Vater nach einem gemeinsam Grab für die Toten auf dem Dornhaldenfriedhof reagierte, gehört zu Stuttgarts großen Momenten. Er stemmte sich gegen den heftigen Widerstand mit den Worten: „Nach dem Tod endet die Feindschaft.“

Schillerstadt

Stuttgart begreift sich seit jeher als Schillerstadt, obwohl der Poet (1759 bis 1805) einst von hier Reißaus nahm. Herzog Carl Eugen hatte ein Schreibverbot verhängt, und wegen unerlaubter Entfernung von der Truppe – zu zwei Aufführungen der „Räuber“ in Mannheim – drohten dem Dichter 14 Tage Arrest. Ganze zehn Jahre lebte Schiller in Stuttgart. Erzählt wird, der Dichter habe seinen Freunden im Waldgebiet auf dem Bopser Teile aus seinen „Räubern“ vorgelesen. Stuttgart organisierte das erste Schiller-Fest (1825), hier gab es den ersten Schiller-Verein (1827) und das Denkmal des Dichters auf dem Schillerplatz (1839) ist das erste, das in Deutschland einem Bürgerlichen gewidmet wurde.

Stuttgart 21

Die einen können’s nicht mehr hören, für die anderen ist es eine Glaubensfrage geworden: das Großprojekt „Stuttgart 21“, bei dem der Kopfbahnhof bis spätetstens 2020 zur unterirdischen Durchgangsstation umgestaltet und ein wichtiger Stopp auf der Trasse von Paris nach Bratislava werden soll. Das umstrittene Bauvorhaben, zu dem auch die Neubaustrecke nach Ulm gehört, ist mit einer Höchstgrenze von 4,5 Mrd. Euro kalkuliert, mit deutlichen Mehrkosten ist zu rechnen. In der Stuttgarter Stadtmitte wird nach dem Umbau statt der oberirdischen Gleisanlagen ein neues Stadtviertel mit Büros, Wohnungen, Geschäften und einem Einkaufszentrum entstehen. Die Befürworter des Projekts feiern die freiwerdenden Flächen als städtebauliche Chance, während die Gegner darin nur ein gigantisches Immobilienprojekt für Investoren sehen.

Die ersten Demonstrationen gegen „Stuttgart 21“ begannen 2007, später wurden die Montagsdemos zum wöchentlichen Ritual, und bei Großkundgebungen gingen Zehntausende Menschen auf die Straße – der von den Medien so getaufte „Wutbürger“ war geboren. Der brachiale Polizeieinsatz gegen S21-Gegner am 30.9.2010 ging als „Schwarzer Donnerstag“ in die Stadtgeschichte ein. Nach dem 27. November 2011 brach der Widerstand weitgehend zusammen: Bei der Volksabstimmung sprachen sich die Baden-Württemberger für den Weiterbau des Projekts aus, selbst in Stuttgart war eine knappe Mehrheit dafür.

Für das Projekt müssen im Schlossgarten viele zum Teil 200 Jahre alte Bäume gefällt werden. Im Zentrum der Stadt wird eine riesige Baugrube ausgehoben, mit entsprechenden Auswirkungen auf das städtische Leben. Kritiker befürchten eine Gefährdung der Mineralwasserquellen und weitere geologische Unwägbarkeiten beim Bau von insgesamt 33 km Tunneln im Stadtgebiet. Außerdem wird bemängelt, dass die Bahn als Bauherr nicht alle Informationen zu Machbarkeit und Finanzierung offengelegt hat.

Tüftler

Deutschlandweit lagen Baden-Württembergs Erfinder 2013 an zweiter Stelle mit ihren Patentanmeldungen, allein vom Stuttgarter Konzern Bosch kamen mehr als 1500. Der Grund: Not macht erfinderisch – und das Land war stets arm an natürlichen Rohstoffen. Nicht nur der Dampfpflug von Max Eyth und das Luftschiff von Ferdinand Graf von Zeppelin wurden hier erfunden, sondern 1895 auch der Hebelordner mit Exzenterverschluss – besser bekannt als Leitz-Ordner. Die elektrische Handbohrmaschine aus der Werkstatt W. E. Fein stammt aus Stuttgart, der arbeitsfreie Samstag und der Acht-Stunden-Tag aus dem Hause Bosch, und auch das schwäbische Fastfood, die Brezel, und der Büstenhalter (1913) wurden hier erfunden.

Bücher & Filme

Stuttgart! Eine Stadt im Süden Deutschlands

Das Fotografenduo Dennis Orel und Benjamin Tafel zeigt Stuttgart in seinem Fotoband mit feinem Händchen fürs Skurrile (2008)

Wo die Löwen weinen

Heinrich Steinfest ist Österreicher. Aber auch: Stuttgarter und bekennender „Stuttgart 21“-Gegner. Scharfsinnig hat er das Thema 2011 in einem Roman verarbeitet, der weit mehr ist als ein Krimi

Tatort

Die Fälle des Duos Richy Müller und Felix Klare alias Lannert und Bootz gehören seit 2008 nicht selten zu den Quotenrennern der ARD-Krimireihe

Otomo

Frieder Schlaich hat 1999 die tragisch endende Geschichte eines illegalen schwarzen Immigranten in Stuttgart verfilmt

Kürzere Tage

In ihrem Debütroman von 2009 seziert Anna Katharina Hahn so sensibel wie schonungslos die Befindlichkeiten in der Stuttgarter Halbhöhenlage, in „Am Schwarzen Berg“ (2012) sind es Schicksale in einem Stuttgarter Vorort

Soko Stuttgart

In der ZDF-Krimireihe jagen seit 2009 vier Kommissare böse Buben im Schatten des Fernsehturms. Schöne Stuttgart-Ansichten, dosiertes schwäbisches Lokalkolorit

Lieblingsmomente

Layla und Tristan verlieben sich, können aber erst einmal nicht zueinander kommen. Ihren Roman und den Nachfolger „Lieblingsgefühle“ (2014) lässt Adriana Popescu an vielen Stuttgarter Originalschauplätzen spielen. Beide sind auch eine Liebeserklärung an ihre Heimatstadt

Fakten

Einwohner
634.830
Fläche
207 km²
Strom
230 V, 50 Hz
Reisepass / Visum
nicht notwendig
Ortszeit
10:57 Uhr
Zeitverschiebung
keine
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