Oslo

Überblick

Entdecken Sie Oslo!

Die meisten Besucher kommen mit dem Schiff nach Oslo, schleichen sich vom Wasser her an die Stadt heran, die zwischen grün gekleideten Hügeln ihren Platz gefunden hat. Ihre Skyline ist ein Sammelsurium: Containerhafen auf der einen Seite, Segelhafen auf der anderen. Dazwischen das im Sonnenlicht funkelnde neue Opernhaus, auf einer Landzunge die wuchtige Festung Akershus, die viereckigen Türme des ziegelroten Rathauses, die Flaniermeile Aker Brygge. Die ganze Dynamik der norwegischen Hauptstadt in einem einzigen Bild: Industrie und Freizeit, Kultur und Geschichte, Politik und Promenade. Und beim Bummel durch die Straßen entdecken Besucher schon bald, dass alles überschaubar, fast kleinstädtisch wirkt und dass die Osloer selbst und die traumhafte Lage zwischen Fjord und Fjell den Puls der Stadt bestimmen.

454 km2 groß ist Oslo und damit halb so groß wie Berlin – viel Platz für die nicht einmal 900 000 Einwohner. Die Hälfte der Fläche bedeckt Wald, es gibt mehr als 300 Seen. Das ist den Osloern wichtig, denn friluftsliv, also Aktivitäten in der freien Natur, gehören zum Selbstverständnis der Norweger. Fragt man sie, was ihnen selbst an ihrer Stadt gefällt, sagen Sie je nach Wohnort Nordmarka oder Østmarka und meinen damit den Waldgürtel um die Stadt herum. Die Bahnfahrt auf 500 m Höhe, zum Holmenkollen, zu den Haltestellen Voksenkollen (wo es auch einen Skiverleih gibt) oder nach Frognerseter hinauf, dann die Wanderung zu Fuß oder auf Skiern in die Wälder hinein, ist für Osloer ein ganz normaler Sonntagsausflug und aktiven Besuchern unbedingt zu empfehlen. Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie in einem Straßencafé mitten in der Stadt Leute in Ski- oder Wanderklamotten treffen, die ihren Tagesrucksack abgestellt haben und mit einem kühlen Bier die Rückkehr in die Urbanität feiern.

In den Sommermonaten lockt auch der Fjord mit seinen unzähligen Buchten die Osloer hinaus. Dicht an dicht treiben und tuckern Segel- und Motorboote bis nahe an die Innenstadtanleger. Dort wimmelt es von Bierzapfstellen und Sonnenanbetern, die mit dunkler Brille auf der Nase und Sonnenschutzfaktor 20 auf dem nackten Bauch Richtung Fjord blicken. Fernblick gehört in Oslo offenbar zum guten Leben. Auch deshalb kosten Häuser mit Hanglage das Dreifache. Für Touristen, die zum Sonnenbaden auf Inseln und Schären übersetzen möchten, gibt es Ausflugsschiffe genug. Eingeweihte wissen, dass die Fjordfahrt im Winter ein weiteres Plus bereithält: Wenn sich frostgetränktes Halblicht über die von Schnee gerahmte Hauptstadt legt, ist Oslo vom Wasser besehen ein mystischer Ort.

Oslo ist Norwegens einzige Großstadt und doch weit von einer Metropole entfernt. Von Hektik ist nichts zu spüren. Verkehr gibt es zwar auch hier reichlich, Läden und Straßenmusiker sorgen für Beschallung, ein paar Skater schlängeln sich an Passanten vorbei. Doch niemand flucht oder regt sich auf. Vor den Restaurants und Cafés stehen ein paar Tische, die bei jedem Wetter dank Heizlampen und Wolldecken gut besetzt sind.

Alles wirkt gemächlich. Norwegern ist es fremd, ihren Unmut mit Rufen oder Hupkonzerten kundzutun. Diese zurückhaltende Attitüde prägt auch das Hauptstadtleben. Die Architektur unterstreicht dies, überall sind die Häuserschluchten aufgebrochen: Statistisch gesehen haben 95 Prozent der Stadtbevölkerung im Umkreis von 300 m eine Grünanlage. Die vielen Parks und Plätze der Stadt sind dazu da, zu bummeln oder sich auf eine Bank zu setzen, um dem Treiben entspannt zuzusehen. Und es ist sicher kein Zufall, dass der Mittelpunkt Oslos nicht der Hauptbahnhof ist oder das Schloss, sondern die Grünanlage Studenterlunden zwischen Parlament und Nationaltheater. Der einstige Campus, ein rechteckiger Park mit lauter Bänken, ist Oslos Treffpunkt schlechthin – für Einheimische und Besucher. Im Winter ist hier eine Eisbahn angelegt, die nicht nur bei den Jugendlichen der Hauptstadt gut ankommt.

Recht schnell stellt der Oslo-Besucher fest, dass alte und neue Bauten manchmal etwas unglücklich nebeneinander stehen. Es gibt nur wenige baulich homogene Stadtviertel. Bis zur Jahrtausendwende spielte der Straßenverkehr eine allzu starke Rolle bei der Stadtplanung, und so mancher Parkhausbau war dem Gesamteindruck nicht zuträglich. Das Umdenken der vergangenen zehn Jahre hat Oslo sehr gut getan: Die Hauptverkehrsstraßen verlaufen im Untergrund, und die Stadt öffnet sich mit großen Schritten zum Fjord hin. Uferpromenaden und die in Norwegen als Allmenning bezeichneten Plätze werden von der Bucht Bjørvika bis zur Vergnügungsmeile Aker Brygge das Bild der Stadt zum Wasser hin nachhaltig verändern. Dort entstehen gerade die neuen Gebäude der Nationalgalerie und des Munchmuseums, die mit dem Opernneubau der Skyline Oslos eine andere Form geben werden. Was um die Oper, dieses weithin sichtbare und Offenheit ausstrahlende „europäische Bauwerk des Jahres 2008“ herum wächst, könnte die Stadt zumindest architektonisch zu einer wirklichen Metropole machen, in jedem Fall aber wird es Oslos Anspruch als ernstzunehmende Kulturstadt unterstreichen.

Ein großer Teil des norwegischen Kulturhaushalts von gut 1,2 Mrd. Euro fließt in die Hauptstadt, die Stadt selbst gibt jedes Jahr rund 65 Mio. Euro für die Förderung von Theater und Musik, Literatur und Kunst aus – im Schnitt also mehr als 100 Euro je Einwohner! Die Oper und das Munch-Museum profitieren davon ebenso wie Hunderte von Musikclubs und Theaterbühnen. Jedes Jahr finden in Oslo rund 6000 Konzerte statt, und es ist für jeden Geschmack immer genug dabei. Es soll in der Stadt fast 1000 Musikbands geben – ein blühendes Dickicht, aus dem immer wieder internationale Stars herauswachsen.

Norwegen hat 5 Mio. Einwohner, allein 900 000 davon leben im Großraum Oslo. Das ist viel, und nimmt man die Lage der Stadt am südöstlichen Zipfel des Landes hinzu, wundert es nicht, dass es einen schwelenden Konflikt zwischen der Hauptstadt und dem Rest des Landes gibt. Die Osloer wüssten ja kaum, wird außerhalb der Hauptstadt gern kolportiert, dass der Vestfjord in Nordnorwegen, der Nordfjord dagegen in Westnorwegen liegt. Und die Osloer müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, arrogant und nabelbeschauend zu sein, obwohl sie wirtschaftlich stark am Tropf der wertschöpfenden Regionen hängen. In Oslo sitzen nicht nur die Regierung und die meisten staatlichen Behörden, sondern auch alle landesweit erhältlichen Tageszeitungen. Die Spannungen zwischen Kapitale und den Regionen kamen bei den beiden EU-Volksabstimmungen 1972 und 1994 sehr deutlich zum Vorschein. Die Osloer sahen sich beide Male siegesgewiss als EU-Bürger, mussten aber einsehen, dass West-, Mittel- und Nordnorweger ihnen den Weg nach Brüssel versperrten.

Der Konflikt zwischen Regierung und Regierten ist vor allem historisch begründet. Als Norwegen zwischen 1536 und 1814 zu Dänemark gehörte und von Kopenhagen aus regiert wurde, war Christiania, wie Oslo damals hieß, wichtigstes Standbein im Land der Mitternachtssonne. Während überall im Land die Fischer, Bauern und der Handel mit ihren Produkten das Wirtschaftsleben in Gang hielten, war die Stadt am Oslofjord von den Entsandten der Krone und einer Beamtenschaft geprägt, die ihr Gehalt aus Kopenhagen bezogen. Die beiden EU-Abstimmungen der jüngsten Vergangenheit haben diese historischen Gegensätze nur noch einmal unterstrichen. Die Osloer müssen damit leben, von ihren Landsleuten kritisch beäugt zu werden, doch dem Selbstbewusstsein der Hauptstädter tut dies keinen Abbruch. Sie haben Erfahrung darin, abfällige Bemerkungen mit einem Lächeln wegzustecken. Doch zugleich hegen sie historisch begründet immer noch ein gewisses Minderwertigkeitsgefühl gegenüber den anderen nordischen Hauptstädten, insbesondere Stockholm. Der Reichtum des Landes nach 40 Jahren Öl- und Gasförderung jedoch hat die Stadt und seine Einwohner verändert. Es wimmelt von feinen Restaurants und teuren Autos – und von norwegischen Dialekten. Der Wohlstand zeigt sich vor allem an der scheinbar planlosen Wolkenkratzerbebauung um den Hauptbahnhof herum. Dies ist kein Ort zum Verweilen, hier regiert die Finanzelite. Nur einen halben Kilometer weiter, in den Restaurants, Cafés und Kneipen von Grønland oder Grünerløkka, ist von dieser Protzigkeit rein gar nichts zu spüren. Alles wirkt gesetzt, ein bisschen abgenutzt, aber urgemütlich. Orte der Begegnung und für ein freundliches Miteinander. „Schön, dass du da bist – wie geht es dir?“ Internationalen Untersuchungen zufolge haben die Norweger eine sehr hohe Lebenserwartung, einen sehr hohen Lebensstandard und Bildungsstand – und sie sind das optimistischste Volk der Welt. Sorglosigkeit strahlt dem Besucher entgegen und ist ein wesentlicher Bestandteil des Osloer Lebensgefühls. Daran haben auch die tragischen Ereignisse vom 22. Juli 2011 nichts geändert, als ein 32-jähriger Norweger zunächst eine schwere Autobombe vor dem Regierungsgebäude in der Osloer Stadtmitte zündete, die acht Menschen das Leben kostete. Und dann in dem Sommercamp der norwegischen Jungsozialisten auf der Insel Utøya im See Tyrifjorden ein grausames Massaker anrichtete und 69, zumeist junge Menschen tötete. Trotz des tiefen Schocks und der enormen Trauer über die Toten war von Anfang an die Entschlossenheit zu spüren, die Werte zu erhalten, die den Norwegern wichtig sind: Offenheit, Zusammenhalt und das Recht auf Freizügigkeit.

Oslo ist und bleibt eine Stadt, an der man sich reiben kann. Dass ständig gebaut wird, sehen die einen als Ausdruck von Unruhe, die anderen preisen die Dynamik. Dass Oslo europäische Peripherie ist, wird durch ein pulsierendes, trendiges Nachtleben und viele international anerkannte Restaurants und Köche widerlegt. Dass in der Hauptstadt eines als puritanisch verschrienen Landes Toleranz großgeschrieben wird, passt zur Grundhaltung der Norweger „leben und leben lassen“. Und dass die Norweger selbst mit einer ordentlichen Portion Skepsis auf ihre Hauptstadt blicken, hindert die Osloer selbst nicht daran, auf ihre Stadt sehr stolz zu sein. Widersprüchlich eben und schon beim zweiten Hinsehen spannend – es gibt viele gute Gründe, dieser Stadt mit Offenheit zu begegnen und sich auf sie einzulassen.

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Wetter & Klima

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Anreise

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Wohin zuerst?

Sehenswertes

Rathausplatz: Hier haben Sie den Fjord mit den Fährschiff-Anlegern im Rücken, das wuchtige Rathaus vor der Nase. Von hier aus falten sich die Sehenswürdigkeiten Oslos fächerförmig auf; viele sind zu Fuß zu erreichen. Stadtrundfahrten starten hier. Die Linie 12 der Straßenbahn bringt Sie zum Hauptbahnhof mit allen U- und Straßenbahnlinien, dem Busterminal und den Regionalzügen. In der Nähe gibt es einige kostenpflichtige Parkplätz- bzw. häuser – sowohl östlich hinter der Akerhus-Festung als auch westlich des Platzes.

Einkaufen

Karl Johans gate : In Neben- und Querstraßen südlich und nördlich des breiten Boulevards in der Stadtmitte liegen zwischen dem Dom im Osten und dem Schloss im Westen große Einkaufszentren wie das Glasmagasinet und Steen & Strøm Magasin. Exklusiver kaufen Sie weiter westlich in Frogner im Bogstadveien ein. Dort sind die Luxusboutiquen meist noch etwas teurer als in anderen Ländern, aber einen Abstecher wert. In Grønland hinterm Hauptbahnhof geht es exotischer, bunter und günstiger zu, v. a. rund um Grønlands torget.

Am Abend

Aker Brygge und Youngstorget : Der Platz Youngstorget oberhalb vom Dom und nördlich von Karl Johan ist Herz und Zentrale der norwegischen Arbeiterbewegung und –partei. Um den Platz herum wimmelt es von Kneipen und Bars, die lieber gemütlich oder gar schmuddelig als elegant daherkommen. Auch gute Clubs liegen in der Umgebung. Wer gern sein Bier mit Blick aufs Wasser trinkt, ist gerade im Mittsommernachtslicht auf der Amüsiermeile Aker Brygge direkt am Oslofjord gut aufgehoben.

Praktische Hinweise

Anreise

Die Colourline-Fährewww.colorline.deAutopakete für 4 Pers. ab 460 Euro, Hauptsaison 540 Euro20 Std. verkehrt direkt zwischen Kiel und Oslo. Weitere Verbindungen von/nach Deutschland, Dänemark bzw. Schweden (z. B. Kiel–Göteborg und Fredrikshavn–Oslo) über Stena Linewww.stenalines.de. Ohne Fähre geht es mit dem Auto über Kolding, die Inseln Fünen und Seeland in Dänemark nach Malmø und von dort Richtung Norden bis nach Oslo. Dabei sind Mautgebühren über den Großen Belt29 EUR und den Öresund30 EUR fällig.

Ein trauriges Kapitel sind die internationalen Zugverbindungen von und nach Oslo. Die Fahrt ab Hamburg über Kopenhagen und Malmø dauert 20 Stunden, Ankunft am Hauptbahnhof Oslo Sentralstasjon (Oslo S). Preislich lohnt sich nur das Interrail-Ticketca. 260 EUR, 1-Land-Pass für 8 Tage ca. 200 EUR. Oslo S liegt direkt im Zentrum, alle Straßen- und U-Bahnen haben hier eine Haltestelle.

Den Osloer Flughafen Gardermoen40 km nördlich fliegen SAS, Lufthansa und Norwegian von mehreren deutschen Flughäfen aus an. Ab Zürich fliegen SAS und Swiss International Airlines, Austria fliegt von Wien direkt nach Oslo. Norwegian steuert von Berlin-Schönefeld außer Gardermoen auch den Flugplatz Rygge 70 km südöstlich Oslos an, RyanAir von mehreren deutschen Flugplätzen aus den Landeplatz Torp/Sandefjord100 km westlich. Zwischen Gardermoen und Oslo fährt ein Hochgeschwindigkeitszug (einfache Fahrt 180 NOK), der Bus Rygge–Oslo kostet 120 NOK (hin u. zurück 210 NOK), die Busfahrt Torp–Oslo dauert gut 100 Minuten und kostet 220 NOK (hin u. zurück 290 NOK).

Auskunft vor der Reise
Visit Norway

ABC-Str.19203540180 5001548www.visitnorway.de Weitere Informationen unter www.visitoslo.com/de

Auskunft
Trafikanten

am HauptbahnhofJernbanetorget122057000

am RathausFridtjof Nansens plass5

– am Anleger für Kreuzfahrtschiffe bei der Akershusfestung , nur während der Schiffsanläufe im Sommer geöffnet

Diplomatische Vertretungen
Deutsche Botschaft

Oscars gate45024423275400www.oslo.diplo.deMo–Fr 8.30–11.30 Uhr

Österreichische Botschaft

Thomas Heftyes gate19–210244Oslo22540200oslo-ob@bmeia.gv.atMo–Fr 10–12 Uhr

Botschaft der Schweiz

Bygdøynes veien13024422542390www.eda.admin.ch/osloMo–Fr 9.30–12 Uhr

Fahrradfahren

In der Stadtmitte gibt es wenige Fahrradwege, je zwei Radwegachsen Nord–Süd und Ost–West durch Oslo sind geplant. Bis dahin sollten Radfahrer, die das Radeln genießen wollen, auf die Wanderwege am Stadtrand ausweichen. Hier sind tolle Tagesausflüge möglich. Detaillierte Radwanderkarten für den Ost- und Westteil der Stadt gibt es bei Syklistenes LandsforeningPostboks 88 83YoungstorgetBesucheradresse Storgate 3, 2. Stockpost@syklistene.no.

Leihen können Sie Fahrräder nur bei Ski & GuideTryvannsveien61www.ski-guide.noTagesmiete 350 NOKT-Bahn1Voksenkollen nahe Holmenkollen oder weit drinnen in den Osloer Wäldern in der DNT-Hütte Kikutwww.kikutstua.no.

Geld & Kreditkarten

Mit einer Visacard oder Mastercard können Sie überall bezahlen, mit American Express fast überall. An den Geldautomaten (minibank), die es an fast jeder Straßenecke gibt, bekommen Sie mit den international üblichen Kreditkarten sowie mit Ihrer EC-Karte Bargeld. Gebührenfrei Geld tauschen können Sie in den fünf Osloer Filialen der schwedischen Forex-Bank (zwei am Hauptbahnhof sowie Brugata 8, Egertorget und Fridtjof Nansens plass 6www.forex.no/Om-FOREX/Apningstider). Banken haben vom 15. Mai–15. Aug. nur Mo–Fr 9–14.30 Uhr geöffnet, sonst Mo–Fr 9–15.30, Do bis 17 Uhr.

Gesundheit

Ärztlicher Notdienst und Krankenwagen werden über Tel. 113 angerufen. Erste Anlaufstelle für Kranke und Verletzte ist die rund um die Uhr geöffnete Oslo LegevaktStorgata4022932293. Die europäische Krankenversicherungskarte EHIC sollten Sie dabeihaben, ein Eigenanteil – je nach Behandlung 130–220 NOK, Röntgen 200 NOK – ist zu entrichten. Die einzige rund um die Uhr geöffnete Apotheke in Oslo liegt am Platz vor dem Hauptbahnhof (jernbanetorget).

Maut

Bei der Einfahrt nach Oslo über die Europastraßen wird elektronisch eine Maut von 25 NOK erhoben. Barzahlung ist nicht möglich, Reisende ohne Autopass-Chip an der Frontscheibe bekommen im Normalfall später eine Rechnung zugeschickt. Wer dies umgehen möchte und länger in Norwegen bleibt, kann auch auf der deutschen Seite von www.autopass.no mit Kreditkarte ein Konto (z. B. über 300 NOK) eröffnen und dann ungehindert jede Mautstation passieren.

Notruf

Feuerwehr110, Polizei112, Medizinische Nothilfe113

Öffentliche Verkehrsmittel

Es gibt in der Hauptstadt ein U-Bahn-Netz (T-bane), sechs Straßenbahnlinien (trikk), ein paar Fährverbindungen zu den Inseln im Oslofjord hinüber und natürlich Buslinien. Einzeltickets – auch für die T-Bahn – werden im Bus oder in der Straßenbahn verkauft (40 NOK) und gelten bis eine Stunde. Deutlich günstiger (27 NOK) sind die Tickets in einem Kiosk nahe der Haltestelle oder dort am Schalter. Oslo-Pass-Inhaber benutzen die öffentlichen Verkehrsmittel frei. Unter www.trafikanten.no gibt es einen deutschsprachigen Reiseplaner für den Osloer Regionalverkehr.

Öffnungszeiten

Supermärkte sind wochentags 9–21 Uhr, manche sogar bis 23 Uhr geöffnet. Samstags ist 9–16 oder bis 18 Uhr die übliche Öffnungszeit. Die meisten übrigen Geschäfte haben Mo–Fr 9–20, samstags bis 16 Uhr geöffnet.

Organische Lebensmittel

Lebensmittel aus biologisch-dynamischem Anbau, u. a. die international anerkannten Demeter-Produkte, gibt es in den vier Osloer Filialen von Helios. Die beste Auswahl bieten die Geschäfte in GrünerløkkaStorgata53 A und Smalgangen. Die Reformhaus-Kette Life, die in Oslo rund 20 Filialen betreibt, bietet sehr viele Bio-Produkte an. In besser sortierten Supermärkten werden Sie Fairtrade-Max-Havelaar-Produkte (u. a. Kaffee, Obst, Säfte und Weine) finden. Alle ökologisch produzierten Waren in Norwegen tragen das bekannte internationale Warenzeichen Debio.

Oslo-Pass

Freier Eintritt zu mehr als 30 Museen und öffentlichen Schwimmbädern, freie Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel und vor allem freies Parken auf gebührenpflichtigen Parkplätzen sind gute Gründe für Besucher, sich einen Oslo-Pass für 1, 2 oder 3 Tage zu besorgen. Weitere Boni: 20–30 Prozent Ermäßigung auf beliebte Stadtrundfahrten, Rabatt bei einigen Autovermietern und in vielen Restaurants. Den Oslo-Pass gibt es in den Touristeninformationen. Er kostet für 3 Tage 420 (Kinder 160 NOK), für 2 Tage 340 (Kinder 120 NOK) und für einen Tag 230 (Kinder 100 NOK).

Parken

Kostenlose Parkplätze gibt es im Stadtzentrum Oslos so gut wie gar nicht. Auf den gekennzeichneten städtischen Plätzen wird Mo–Fr 9–18, Sa 9–15 Uhr eine Gebühr erhoben. Beachten Sie, dass auf vielen Parkplätzen eine Höchstparkdauer von 3 Stunden gilt. Das Limit betrifft auch Inhaber eines Oslo-Pass, die hier kostenlos stehen dürfen. Die vielen Parkhäuser in der Stadt sind zwar recht teuer, aber dafür sicher und unbegrenzt nutzbar. Fast alle Hotels haben eigene Stellplätze für die Fahrzeuge ihrer Gäste.

Post

Die Postämter sind Mo–Fr 8–17 und Sa 9–15 Uhr geöffnet. Sehr viele Lebensmittelgeschäfte haben aber einen Postschalter (post i butikk). Sie sind mit dem roten Logo der Post (posten) gekennzeichnet.

Preise

Gute Planung spart in einer der teuersten Hauptstädte der Welt bares Geld. Hotelzimmer werden grundsätzlich mit reichlichem Frühstück angeboten, das das Mittagessen ersetzt. In der Stadtmitte gibt es kaum günstige Supermärkte, also eher am Stadtrand mit Verpflegung eindecken. Das spart den Snack zwischendurch und das Getränk in der Kneipe, beides in Oslo erschreckend teuer.

Stadtrundfahrten

Mit 640 NOK zwar ein bisschen teuer, aber wirklich gehaltvoll ist die Grand tour of OsloAbfahrt ab Anleger 3 vor dem Rathaus23356890Ende Mai–Ende Aug. tgl. 10.30–18 Uhr mit Bus und Schiff. Alle Highlights der Stadt und die wichtigsten Museen werden besucht, Höhepunkt ist die zweistündige Schifffahrt inklusive eines Garnelenbüfetts (im Fahrpreis enthalten).

An der Westseite des Rathauses fahren im Sommer täglich die Sightseeing-Busse von HMKwww.hmk.no/booking225–365 NOKDauer 2–5 Std.Abfahrt 10.15 Uhr ab.

Geht immer: die insgesamt 1,5 Std. dauernde Hop-on-Hop-off-Rundfahrtab Anleger 3 vor dem RathausNOK 1753 Stopps, tgl. vier Abfahrten, erste 9.45, letzte 14.15 Uhr, Juli/Aug. bis 19 Uhr mit einem kleinen Schiff auf dem Oslofjord. Auf die genannten Touren gibt es Rabatt mit dem Oslo-Pass.

Taxi

Die drei Taxiunternehmen mit zentraler Rufnummer sind Norgestaxi (08000), Oslo Taxi (02323) und Taxi 2 (80082942). Die Fahrzeuge sind mit Taxameter ausgestattet, der Kilometerpreis beträgt rund 35 NOK (Strecke Stadtmitte–Bygdøy ca. 180 NOK). Taxistandplätze sind beschildert. Beachten Sie, dass sich dort an Wochenenden nach 23 Uhr bis in den frühen Morgen lange Warteschlangen bilden.

Telefon & Handy

Auslandsvorwahlen aus Norwegen nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043, in die Schweiz 0041. Aus dem Ausland wird nach Norwegen die 0047 vorgewählt. In Norwegen sind alle Telefonnummern (außer Sondernummern) achtstellig, Vorwahlen gibt es nicht; Handynummern beginnen mit 9 oder 4. GSM-Handybesitzer werden in Norwegen problemlos telefonieren können.

Es gibt nur noch wenige Telefonzellen, die Münzen oder Karten (erhältlich an einem Kiosk) annehmen.

Trinkgeld

Nicht selbstverständlich, doch wenn Essen und Service gut waren, sind bis zu zehn Prozent durchaus üblich.

Veranstaltungshinweise & Vorverkauf

Den einzigen deutschsprachigen Veranstaltungskalender gibt es auf der Website www.visitoslo.com. In Touristeninformationen und den meisten Hotels liegt das englischsprachige Gratismagazin What’s on Oslo aus, das alle zwei Monate erscheint. Eintrittskarten können Sie unter www.billettservice.no im Voraus kaufen, ansonsten bekommen Sie Veranstaltungstickets nur an der jeweiligen Abendkasse.

WLAN

WLAN ist in Oslo nahezu flächendeckend verbreitet. In jedem Hotelfoyer sind Internetzugänge für Besucher eingerichtet, fast jedes Café und jede Bar hat WLAN; Internetcafés gibt es nur wenige. Großer kommerzieller Netpoint ist Haugen nettkaféZOBBusterminalen am ZOB. Kostenlos surfen Sie in den Bibliotheken der Stadt.

Zeitungen

Deutschsprachige Zeitungen gibt es am Hauptbahnhof und an den Kiosken in der Stadtmitte, etwa auf Karl Johan und am Bahnhof Nationaltheatret.

Zoll

Nach Norwegen dürfen z. B. 2 l Bier, 1 l Spirituosen und 1,5 l Wein sowie 200 Zigaretten und Bargeld im Wert von bis zu 25 000 NOK eingeführt werden. Bei der Rückreise in die EU sind z. B. 200 Zigaretten oder 250 g Tabak erlaubt sowie 1 l Spirituosen und 2 l Wein, außerdem Geschenke bis zu einem Wert von 430 Euro. Für die Schweiz gelten geringere Mengen. Weitere Infos unter www.zoll.de

Was kostet wie viel?

Taxi

ab 12 Euro für eine Kurzstrecke

Cappuccino

ab 3 Euro für eine Tasse im Café

Souvenir

ca. 24 Euro für einen Holztrinkbecher

Bier

6–8 Euro für 0,5 l vom Fass

Wurst

3 Euro gebrüht oder gebraten

CD

ca. 19 Euro mit norwegischem Jazz

Low Budg€t

Sehenswertes

Mit der Tageskarte der städtischen Verkehrsbetriebe Ruter können Sie für 75 NOK nicht nur frei U- und Straßenbahn fahren, sondern auch die Passagierschiffe, die vom Anleger Vippetangen aus die vorgelagerten Inseln der Stadt anlaufen, rund um die Uhr nutzen. Die Karte wird an allen Haltestellen, an Narvesen-, 7-Eleven-, Mix- und Deli-de-Luca-Kiosken verkauft.

Eine der schönsten Aussichten auf Oslo ist gratis. Die atemberaubende Fahrt im gläsernen Fahrstuhl zur 34 Skybarim 34. Stock des Plaza Hotels ist allerdings nichts für Menschen mit Höhenangst.

Wer z. B. in der Nationalgalerie ein Ticket für 50 NOK kauft und über eine gute Kondition verfügt, darf damit am selben Tag auch die anderen drei Nationalmuseen Arkitekturmuseet, Museet for Samtidskunst und Kunstindustriemuseetwww.nasjonalmuseet.no besuchen. Oder geht sonntags hin, dann sind alle umsonst.

Essen & Trinken

Exotisch kann man sich selbst im teuren Oslo billig verpflegen. Entlang der Torggata gibt es viele asiatische Restaurants und Imbissbuden, die gutes und günstiges Essen servieren, auch vegetarisch. Den besten Kebab in Oslos „Kebabstraße“ gibt’s im Marino GrillTorggata29.

Man muss nicht Student sein, um für 50 Kronen in der Studentenkantine Frederikke MathusProblemveien11Mo–Do 10–19, Fr 10–18 UhrT-Bahn3, 4, 5Blindern in Blindern essen zu dürfen.

Einkaufen

In der Gebrauchtladenkette der Heilsarmee Fretex GrünerløkkaOlaf Ryes plads3www.fretex.noStraßenbahn11, 12, 13Birkelunden gibt es vom Sportartikel bis zum Abendkleid nahezu alles, mit etwas Glück ergattern Sie einen echten Norwegerpulli oder anderes typisch Norwegisches. Norwegisches Glas, etwas für den Haushalt oder ein Bild finden Sie im Gebrauchtwarenladen Maritas BruktbutikkMarkveien67www.marita.noStraßenbahn11, 12, 13Nybrua. Die Einnahmen helfen Drogenabhängigen.

An Oslos „Rotem Platz“Straßenbahn11, 12, 13, 17Brugata – am Youngstorget sitzen Sozialdemokraten und Gewerkschaftsbund – stellen täglich bis zu 30 Marktverkäufer ihre Stände auf. Von günstigen norwegischen CDs über heimischen Honig bis zu Militärartikeln wird alles angeboten – oft zu günstigen Preisen.

Am Abend

Evergreen InnPilestredet39am Hochschulzentrum verkauft das günstigste Bier Oslos – vor 21 Uhr für 30 Kronen. Auch später noch erschwinglich.

Im Sommer gibt es viele Gratiskonzerte mit Pop, Rock oder Volksmusik, u. a. auf dem Rathausplatz . Termine hat die Touristeninfo und stehen in der kostenlosen Zweimonatsbroschüre „What’s on in Oslo“. Eine Übersicht auf Deutsch bietet www.visitoslo.com/de/ihr-oslo/billig-in-oslo/arrangements/.

In und um die Oper und um sie herum finden ständig Matineen und Konzerte statt – Der Eintritt ist frei. Jeden Tag soll etwas passieren – der Opernchef hat es versprochen. Halten Sie Augen und Ohren offen!

Übernachten

Kleine, einfache Hütten werden auf dem Bogstad CampAnkerveien11722510800www.bogstadcamping.noBus32Bogstad Camping westlich von Holmenkollen vermietet (ab 55 Euro). Der Bus hält direkt am Campingplatz.

Dank des norwegischen Allemannsretten, des Jedermannsrechts, dürfen Sie nach bestimmten Regeln auf staatlichem Grund übernachten. Also Tagesfahrkarte kaufen und beispielsweise zur Insel Hovedøya fahren, ein Plätzchen an einer Bucht mit Blick auf die Stadt suchen und im Zelt oder nur im Schlafsack übernachten. Das sommernächtliche Oslo und die Stadt in der frühen Morgensonne: ein unvergessliches Postkartenmotiv!

Events, Feste & mehr

Offizielle Feiertage
1. Januar

Neujahr

März/April

Gründonnerstag; Ostermontag

1. Mai

Tag der Arbeit

17. Mai

Tag der Verfassung

Mai/Juni

Christi Himmelfahrt; Pfingstmontag

24. Dezember

Heiligabend (nachmittags)

25./26. Dezember

Weihnachten

Veranstaltungen
Januar/Februar

Oslo Vinternattfestival des Norwegischen Kammermusikorchesters am letzten Januar- oder ersten Februar-Wochenende in Kirchen, Cafés und der alten Osloer Loge. www.detnorskekammerorkester.no

Februar

Ein ausgesprochen nordisches Profil hat das Rockfestival by:larm mit rund 50 zumeist jungen Gruppen. Eine Fachjury wählt die Teilnehmer aus, das Niveau ist erstaunlich hoch.

März

Der Holmenkollen-Sonntagmeist der 2. des Monats ist mehr als ein Skispringen. Das Volksfest beginnt schon in der U-Bahn, um die Schanze herum ist dann bei jedem Wetter richtig Stimmung, die durch erstklassige Sprünge, Punsch und warme Würstchen angeheizt wird.

April

Beim Inferno Metal Festival treffen sich 40 Bands und Fans der wirklich harten Musik vier Tage zum ausgiebigen Feiern. www.infernofestival.net

Mai

Höhepunkt des Nationalfeiertags am 17. ist der Kinderumzug auf der Straße Karl Johan zum Schlossplatz hoch und an der königlichen Familie vorbei. Den Rest des Tages wird gefeiert – in jedem Stadtteil, in den Parks und immer für die Kinder.

Juni

Mittsommernacht: Am 23. Juni feiert ganz Oslo mit Lagerfeuern und viel Alkohol unter freiem Himmel die kürzeste Nacht des Jahres, gern im Frognerpark.

Norwegian Wood: Das älteste und bekannteste Rockfestival von Oslo auf dem Gelände des Freibads Frognerbadet mit internationalen Rockklassikern sowie norwegischen Gruppen. www.norwegianwood.noKarten über Billettservice, bei Postämtern oder Narvesen- und 7-Eleven-Kiosken

August

Øyafestivalen internationales Rockfestival Anfang des Monats im Middelalderparken. www.oyafestivalen.com

Oslo Kammermusikkfestival mit hochkarätigen Streichquartetten aus aller Welt. Attraktive Mischung aus entspannter Atmosphäre und ungewöhnlichen Veranstaltungsorten, z. B. im Hof der Festung Akershus. www.oslokammermusikkfestival.no

August/September

Ibsen-Festival: erstklassiges Theatertreffen mit Inszenierungen des norwegischen Dramatikers von Ensembles aus aller Welt. 81500811www.ibsenfestivalen.no

Oktober

CODA Oslo International Dance Festival: hochkarätiges Tanztheater mit Gastspielen aus der ganzen Welt in der neuen Oper und im Dansens Hus. www.codadancefest.no

Film fra Sør: Eine Wundertüte für Cineasten mit Spiel- und Dokumentarfilmen v. a. aus Asien, Afrika und Südamerika. Außerhalb der Kinosäle gibt’s musikalische Begegnungen sowie Treffen rund ums Nicht-Hollywood-Kino. www.filmfrasor.no/en/

November

Oslo World Music Festival: ein Höhepunkt im Osloer Musikjahr in der ersten vollen Novemberwoche, mehr als 20 Konzerte mit Musikern aus allen Erdteilen. www.rikskonsertene.no/osloworldmusicfestival

Dezember

Konzert anlässlich der Friedensnobelpreisverleihung am 11. Dezember im Konzertsaal Oslo Spektrum bei dem auch der Preisträger dabei ist (Tickets über Billettservice)

Im Trend

Grønland
In-Viertel

An jeder Straßenecke gibt es etwas Spannendes zu entdecken. Grønland ist das jüngste Szeneviertel der Stadt. Designer wie Anne Brit Opdahl und Laura Armonaite verkaufen hier ihr Label 3rdhandMarkveien58, Künstler zeigen ihre Arbeiten in der Galerie 0047Schweigaardsgate340 und inspirieren die jungen Städter. Und sie alle treffen nach Sonnenuntergang im Gloria FlamesGrønland18 aufeinander. Konzerte, coole Drinks und eine Dachterrasse sind der perfekte gemeinsame Nenner.

Modemut
Schnittig

Oslos Modedesigner machen keine halben Sachen. Wappnen Sie sich für extravagante Designs, zum Beispiel von Moods of NorwayAkersgata18www.moodsofnorway.com oder Cecilie MelliNedre Slottsgate15www.ceciliemelli.com, die ausgefallene Accessoires entwirft. Die großen Designnamen finden Sie bei Den DamaFrognerveien4dendama.com und dem etwas jüngeren Hassan og Den DamaSkovveien4.

Disc Golf
Ab in den Korb

Die Frisbees in Oslos Parks fliegen nicht nur von Hand zu Hand, immer öfter landen sie auch im Korb. Disc Golf ist angesagt und die Körbe sprießen fast wie Pilze aus dem Boden. Neun davon gibt es im Frognerparkwww.frognerfrisbeeklubb.no doppelt so viele sind es im Freizeitareal in Ekeberg, wo der Disc-Golfverein Ekeberg SendeplateklubbEkebergslettawww.ekebergsk.com die Scheiben regelmäßig fliegen lässt. Man will schließlich fit sein für Spiele gegen den Ultimate Frisbee-Platzhirsch EZ Ultimatewww.ezultimate.no. Auch Gastspieler sind willkommen.

Eat green
Lokal und lecker

Die Gründer von Food StoryThorvald Meyers gate61 haben grüne Prinzipien. Nicht nur sind die Speisen in ihren Lokalen und Ladencafés bio, sie stammen auch aus der Region. In der Filiale im Viertel Grünerløkka gibt es nicht nur Sandwichs und Salate, sondern auch köstliche Muschelgerichte oder Lamm mit Wildkräutern. Eine echte Oase liegt in einem Hinterhof. Der Ökolieferservice KolonihagenFrognerveien33 hat hier Friseur, Bäckerei, Blumenladen, Café und Gemüsegeschäft versammelt und ein echtes Bio-Idyll in der Stadt erschaffen. Während bei Food Story und Kolonihagen Fleisch auf den Tisch kommt, ist das Restaurant SpisestedetHjelms gate3 bio und vegetarisch – und lecker.

Wechselhaft
Club trifft Café

Die Osloer sind kaum wegzubewegen, wenn sie ein hübsches Plätzchen gefunden haben. Ob es an den Lokalen liegt, die erst Café sind und abends zum Club werden? Im kuscheligen Illegal BurgerMøllergata23 kommt tagsüber Fleisch vom Grill in den Burger und nachts Platten auf die Turntables. Auch im Café con BarBrugata11 ist man rund um die Uhr am rechten Platz. Nach Sonnenuntergang wird die Musik aufgedreht, die Cocktailshaker fliegen und das junge Publikum wogt entspannt zwischen Tresen und Plüschsofa. Auch die Kultur kommt nicht zu kurz: Die Galleri PanSankt Olavs gate7www.panoslo.no vereint Kunstlocation und Restaurant, Weinbar und Konzerthalle. Und selbst Profanes wird kombiniert. Zum Beispiel im gemütlichen Café-Waschsalon Café LaundromatUnderhaugsveien2 .

Bloss nicht

Trinken und fahren

Sind Sie mit dem Wagen auf Oslos Straßen unterwegs, lassen Sie ihn bitte selbst nach der kleinsten Menge Alkohol stehen. Die Blutalkoholgrenze liegt in Norwegen bei 0,2 Promille, die Polizei ist unerbittlich, die Geldbußen sind gigantisch. Bei dem kleinsten Vorfall drohen Ihnen sogar Gefängnisstrafen.

Sich auf die NSB verlassen

Sollten Sie mit dem Zug unterwegs sein und einen wichtigen Termin haben oder etwa einen Flug erreichen wollen: Verlassen Sie sich keinesfalls auf die staatliche norwegische Eisenbahngesellschaft NSB. Ihre Züge sind notorisch unpünktlich, und in regelmäßigen Abständen steht der gesamte Zugverkehr in und um Oslo still.

In Taxiwarteschlangen diskutieren

An Freitagen und Samstagen nach der Polizeistunde, die um 3.30 Uhr schlägt, bilden sich an den Taxihaltestellen oft lange Warteschlangen. Vermeiden Sie es besser, dort zu diskutieren oder sich sogar nach vorne zu drängeln. Immer wieder passiert es, dass die Stimmung unter den ansonsten ruhigen und friedlichen Norwegern bei solchen Vorfällen in Aggression umschlägt und der Abend mit Schlägereien endet. Überlassen Sie diesen „Sport“ den Einheimischen.

In Kritik einstimmen

Wenn Sie mit Norwegern und Norwegerinnen ins Gespräch kommen, werden Sie schon bald viel Kritik an deren Heimat zu hören bekommen. An ihrem politischen System finden die Norweger augenscheinlich nicht viel Gutes, und viele meinen auch, das Königshaus sei antiquiert. Beachten Sie bitte: Kritik ist nur gut, solange sie von Landsleuten kommt. Von einem Ausländer verbittet man sich das, und Ihre Zustimmung hier kann peinliches Schweigen verursachen.

In ein Piratentaxi steigen

Wie alles in Oslo sind auch die Taxis teurer als in anderen europäischen Hauptstädten. Die „Pirattaxis“ (Piratentaxis), die an strategisch günstigen Orten ihre Dienste anbieten, sollten Sie trotz der scheinbar günstigen Festpreise nicht benutzen. Es passiert immer wieder, dass Kunden ausgeraubt oder anderweitig drangsaliert werden.

Handeln

Oslo ist eine teure Stadt, und sie liegt nicht im Orient. Versuchen Sie gar nicht erst, über einen Preis zu verhandeln, Sie stoßen im besten Fall auf völliges Unverständnis – auch auf Märkten (einzige Ausnahme: Flohmärkte!). Die ausgewiesenen Preise werden bezahlt, so einfach ist das. Deshalb lohnt es sich, die Preise zu vergleichen, denn manche Angebote können selbst im europäischen Vergleich günstig sein.

Stichworte

Attentate vom 22. Juli 2011

Am Freitag, 22. Juli 2011, erlebte das Königreich Norwegen einen Alptraum, der weltweit Entsetzen auslöste, und das Land im Norden Europas in Trauer stürzte. Ein 32-jähriger Norweger unternahm zwei Terrorangriffe, die genau in das Herz der norwegischen Sozialdemokratie und damit der Gesellschaft zielten: Nachdem er eine 500 kg schwere Autobombe vor dem Regierungsgebäude am Johann Nygaardsvolds plass zündete, die enorme Schäden anrichtete und acht Todesopfer forderte, fuhr der Attentäter etwa 30 Minuten nach Westen bis zum See Tyrifjorden und ließ sich als Polizist verkleidet auf die Insel Utøya übersetzen. Dort hielten zu dieser Zeit die norwegischen Jungsozialisten (AUF) ihr Sommercamp ab. Der Attentäter erschoss 69 Teilnehmer aus nächster Nähe – das jüngste Opfer gerade 14 Jahre alt; fast 70 weitere Jugendliche erlitten zum Teil schwere Verletzungen. Der Todesschütze ergab sich noch am Tatort. Politiker und Bürger reagierten mit dem Bekenntnis, sich die Werte des freien Landes Norwegen durch eine solche Tat nicht nehmen zu lassen.

Willy Brandt

„Im Dezember 1971 nahm ich in Oslo den Friedensnobelpreis entgegen – eine Anerkennung, die mir nahe ging.“ Nur ein einziger Satz findet sich in den Memoiren von Willy Brandt zum 10. Dezember 1971. Umso ausführlicher ist die Schilderung des späteren Bundeskanzlers und Wegbereiters der Ostpolitik aus den Jahren nach 1933, als er noch Herbert Ernst Karl Frahm hieß und vor den Nazis aus Deutschland nach Norwegen flüchtete. Dort nahm er den Namen Willy Brandt an, studierte in Oslo Geschichte, arbeitete dort als Journalist und begann, sich in der internationalen Arbeiterbewegung zu engagieren. Der junge Willy Brandt wohnte unter der Adresse Hollendergata 4 nahe dem Hauptbahnhof. Ein blaues Schild an der Hauswand erinnert an den berühmten Bewohner dieses typischen Osloer Wohnblocks aus dem ausgehenden 19. Jh.

Design und Mode

Dass Norwegen ein Randdasein in Europa fristet, ist nicht zuletzt bei Trends in Sachen Design und Mode zu spüren. Es gibt junge und mutige Designer zuhauf, doch Paris, London oder Mailand liegen weit weg. Auch Studienmöglichkeiten gibt es genug, ebenso Ausstellungs- und Verkaufsräume, schmuckvolle Läden, in denen es Spaß macht, neues Design zu bestaunen und vielleicht zu kaufen, sogar ein international anerkanntes Designhotel. Der Schritt nach Europa gelingt jedoch nur den wenigsten. Die Modeschöpfer von Moods of Norway gehören dazu, der innovative Beleuchtungshersteller Northern Lightning oder die beiden Designer Ørjan Djønne and Marius Sveen von Bare Møbler mit ihren ebenso soliden wie innovativen Sitzmöbeln.

Fußballkneipen

Teures Bier scheint beim Fußball besser zu schmecken: Obwohl Nationalmannschaft, Spieler und Clubs aus Norwegen international kaum eine Rolle spielen, ist die schönste Nebensache der Welt im Osloer Stadtbild äußerst präsent. Seit Beginn des Fernsehzeitalters zeigen norwegische Männer eine besondere Vorliebe für englischen Fußball, und Traditionen müssen gepflegt werden. Besucher sollte es daher nicht verwundern, dass auf Großbildleinwänden in Osloer Kneipen, die zudem oft englische Namen tragen, mehrmals pro Woche englische Topclubs auflaufen.

Jazz

Seit Jahrzehnten steht Oslo im Zentrum der international anerkannten norwegischen Jazzmusik. Anfang der 1980er-Jahre waren es Sängerin Karin Krog und Saxofonist Jan Garbarek, die sich als Türöffner für norwegische Talente erwiesen. 1983 etablierte sich hier eines der besten Tonstudios der Welt: Recorded at Rainbow Studio, Oslo. Engineer: Jan Erik Kongshaug ist in der Jazzmusik ein absoluter Qualitätsstempel. Die besten internationalen Jazzlabels haben norwegische Gruppen und Solisten in ihrem Programm. Sie sorgen auch dafür, dass die vielen Konzertbühnen in Oslo gut besucht werden. Zentrum der Szene bilden Bare Jazz mitten in der Stadt (Grensen 8) mit schier unbegrenztem Angebot klassischer und moderner Aufnahmen und die Nasjonal Jazzscene im Victoriasaal direkt auf Oslos Hauptstraße Karl Johan (www.nasjonaljazzscene.no).

Maria Mena & Co.

Butterweiche Popballaden aus dem kühlen Norden: Die Tochter eines Schlagzeugers hat Musik im Blut und das Zeug zum internationalen Star. Der Durchbruch gelang Maria Mena 2005 mit „Apparently Unaffected“. Der Song verkaufte sich mehr als eine Viertelmillion Mal. Die sehr persönlichen Texte der jungen Osloerin kommen besonders in Deutschland und den Niederlanden gut an, aber auch bei Talkmaster David Letterman in den USA war sie schon zu Gast. Aus dem Schatten von Maria Mena tritt mit großen Schritten derzeit die Sängerin Marit Larsen, zu deren Vorbildern Joni Mitchell gehört. In Oslo gilt sie inzwischen als „coming star“ der norwegischen Hauptstadt.

Mittsommernacht

Die Zeit der Sommersonnenwende wird auch in Oslo ausgiebig begangen. Schlafen kann man schließlich, wenn der Sommer vorbei ist! Wer es irgendwie einrichten kann, macht im Urlaub oder am Wochenende die Nacht zum Tag und holt den Nachtschlaf eben tagsüber auf irgendeiner Parkwiese mitten in der Stadt nach. Dies gilt vor allem für die Nacht vom 23. auf den 24. Juni. Mit Lagerfeuern und Gegrilltem feiern die Hauptstädter an den Ufern des Oslofjords die Mittsommernacht. Die Sonne geht zwar für ein paar Stunden unter, doch in der Stadt kehrt keine rechte Ruhe ein. Noch mehr Menschen als sonst sind bis weit nach Mitternacht auf den Beinen, auf der Kneipenmeile Aker Brygge drängeln sich die mehr oder weniger nüchternen Besucher, und auf den vertäuten Segelbooten vor dem Rathaus wird bis zum frühen Sonnenaufgang Party gemacht. Leider lässt der Alkoholkonsum die Stimmung zu später Stunde so manches Mal kippen. Auf die Gäste der Stadt mag das abstoßend wirken. Das beste Rezept dagegen ist mitzumachen oder mit einem Boot eine ruhige Schäre im Oslofjord anzusteuern. Oder eben doch ins Bett zu gehen.

Monarchie

Eigentlich nimmt die Ahnenreihe der norwegischen Könige ja bereits zur Wikingerzeit ihren Anfang, trotzdem ist Norwegens Monarchie jung. Nach fast 400 Jahren dänischer Fremdherrschaft (bis 1814) und einem knappen Jahrhundert unter der schwedischen Krone musste das Land 1905 einen Prinzen aus Dänemark importieren, der dann nach einer Volksabstimmung auf dem norwegischen Thron Platz nahm. Die Beliebtheit dieser königlichen Familie ist bis heute ungebrochen. Harald V., Kronprinz Haakon Magnus und Prinzessin Märtha Louise haben allesamt bürgerlich geheiratet, und niemand stößt sich mehr daran. Der Regent und seine Kinder werden auch von den Republikanern im Land respektiert.

Während der Kronprinz den traditionellen Werdegang eines Thronfolgers mit Offiziersausbildung und Studium durchlaufen hat und den norwegischen Staat zusammen mit seiner Frau, Kronprinzessin Mette-Marit, bereits regelmäßig im In- und Ausland vertritt, hat seine ältere Schwester Märtha Louise buchstäblich alternative Wege eingeschlagen. Nach Physiotherapieausbildung im Ausland und der Heirat mit dem Schriftsteller Ari Behn 2002 verzichtete sie noch im selben Jahr auf den Titel „Ihre Königliche Hoheit“, um fortan als selbständige Kulturschaffende arbeiten zu können. Im Fernsehen trat sie als Märchenerzählerin auf, in der Vorweihnachtszeit reiste sie auf Tournee durch Norwegen. Als Märtha Louise 2007 ein Zentrum für alternative Behandlungstechniken gründete und nach eigenem Bekunden mit Engeln und Toten in Kontakt treten könne, sorgte dies nicht nur in der norwegischen Presse für heftige Schlagzeilen.

Nobelpreis

Zweimal im Jahr steht Oslo im Zentrum des globalen Medieninteresses, und daran ist ein Schwede Schuld. Der Stockholmer Industrielle und Geschäftsmann Alfred Nobel (1833–1896) hatte testamentarisch verfügt, dass der Friedensnobelpreis – im Gegensatz zu den vier anderen Fachnobelpreisen in Physik, Chemie, Medizin und Literatur – von einem norwegischen Nobelkomitee ausgewählt und verliehen werden sollte, das vom Parlament Stortinget ernannt wird. Deswegen gibt es in Oslo heute ein Nobelinstitut und das als Informationszentrum gestaltete Nobels Fredssenter nahe Aker Brygge.

Jedes Jahr am zweiten Freitag im Oktober gibt der Vorsitzende des norwegischen Nobelkomitees um Punkt 11 Uhr den Gewinner des Friedensnobelpreises bekannt, der dann zum 10. Dezember – dem Todestag von Alfred Nobel – zur feierlichen Überreichung der Medaille und eines Schecks von derzeit 10 Mio. schwedischen Kronen (ca. 1,1 Mio. Euro) ins Osloer Rathaus eingeladen wird.

Oslofjord

Norwegens Hauptstadt ohne Fjord – undenkbar: Er ist das Tor zur Stadt, Segelparadies, stark befahrene Wasserstraße und ein einzigartiges Naherholungsgebiet zugleich. Rund 2 Mio. Menschen wohnen auf beiden Seiten des Meerarms, der zum Skagerrak gehört und schon wegen seiner Lage mit heftiger Atemnot zu kämpfen hat. Besiedlung, Industrie und Verkehr belasten die Wasserqualität besonders des sogenannten Inneren Oslofjords, der an dem nur 1 km breiten Drøbaksund beginnt, bis ans Osloer Rathaus heranreicht und zwischen 3 und 7 km lang ist. In diesem Becken müssen die Segelschiffe und Motorboote im Sommer Zickzack fahren, um nicht zusammenzustoßen, an den Ufern und auf den Holmen und Schären stehen zahllose, sehr teure Hütten. All dies tut aber dem Ruf des Oslofjords keinen Abbruch, er hat einen festen Platz im Herzen aller Osloer.

Sport

Es gibt nationale Mythen, die jeden Wandel überleben: Norweger sind sportlich ist so einer. Und da Oslo seit den Olympischen Winterspielen 1952 den Ruf zu verteidigen hat, Sporthauptstadt zu sein, ist man auch im Sommer eifrig bemüht, Osloer und Besucher der Stadt mit Leistungs- und Breitensport zu locken. Das Leichtathletik-Meeting im Bislett-Stadion an einem Freitag im Juni ist seit 1998 Grand-Prix-Veranstaltung. Der internationale Marathon meldet jedes Jahr einen neuen Teilnehmerrekord, und die Holmenkollen-Staffel gehört mit mehr als 2000 Mannschaften und über 30 000 Teilnehmern zu den größten Laufwettbewerben der Welt.

Straßenbahn

Vielleicht liegt es daran, dass Oslo die einzige Stadt in Norwegen ist, in der es überhaupt eine Straßenbahn gibt, vielleicht daran, dass das Liniennetz der Trikken das Kerngebiet von Oslo abdeckt. Sicher ist: Die Osloer lieben ihre Trikken. Die blauen und keineswegs modernen Bahnen schleppen sich mehr oder weniger mühsam von Ost nach West, wobei jede Linie am Hauptbahnhof die Stadtmitte durchkreuzt. Wer Oslo und auch die Einwohner ganz entspannt, trocken, warm und für wenig Geld kennenlernen möchte, kauft sich ein 24-Stunden-Ticket und fährt zwischen den Highlights mit der Straßenbahn hin und her. Besonders schöne Ausblicke bietet die Linie 12 .

Die erste Straßenbahn in Oslo wurde von 1875 bis 1894 noch mit Pferden gezogen, 1900 war die Elektrifizierung der Bahn vollzogen. Heute fahren 72 Wagen auf den Linien 11, 12, 13, 17, 18 und 19. Bereits beschlossen ist eine neue Linie am Opernhaus vorbei entlang des Oslosfjords, noch in diesem Jahrzehnt will man eine neue Fjordlinie bis weit in den Westen der Stadt fertig haben.

Bücher & Filme

Peter und der Prof

Die Kriminalgeschichten des in Hamburg lebenden Schriftstellers Ingvar Ambjørnsen richten sich vor allem an ein jugendliches Publikum

Norwegen-Krimis

Schon längst haben norwegische Krimis auch in deutschsprachigen Ländern viele Anhänger. Der alkoholisierte Kommissar Hole des Krimiautors Jo Nesbø zeigt uns ebenso die knallharten Schattenseiten der norwegischen Hauptstadt wie Anne Holts Kommissarin Hanne Willemsen. Auch in den Krimis der Autorinnen Karin Fossum und Unni Lindell steht Oslo im Zentrum

Uno

Der rauen Wirklichkeit Oslos widmet sich der preisgekrönte Film (2004) des jungen norwegischen Regisseurs Aksel Hennie auf eindringliche Weise (DVD mit engl. Untertiteln)

Hawaii-Oslo

Erik Poppes Film (2004) um den von Albträumen geplagten Vidar besticht durch wohlkomponierte Bilder in einer Filmerzählung, die sich Zeit lässt (DVD mit engl. Untertiteln)

Fakten

Einwohner
693.494
Fläche
480 km²
Strom
230 V, 50 Hz
Reisepass / Visum
nicht notwendig
Ortszeit
08:20 Uhr
Zeitverschiebung
keine
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