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Los Angeles

Check-in

Los Angeles ist einer der mysteriösesten und faszinierendsten Orte der Welt. Hier begegnet man tatsächlich Filmstars auf der Straße. Die Kellner im Restaurant sind eigentlich Schauspieler, die Schuhverkäufer in der Mall in Wirklichkeit Drehbuchautoren. Wenn man sich durch diese Stadt bewegt, mit Sonne im Gesicht und die von Palmen gesäumten Boulevards im Visier, dann fühlt man sich oft wie im Film.

Das Spannendste an der zweitgrößten Stadt der USA ist ihre Vielfalt. Auf den ersten Blick präsentiert sich L. A. als das oberflächliche Hochglanzparadies, über das der Rest der Welt oft die Nase rümpft. Die Frauen sehen aus wie Barbiepuppen. Die Männer scheinen mehr Zeit im Sportstudio zu verbringen als bei der Arbeit. Und überall macht man sich beim enthusiastischen Small talk gegenseitig Komplimente. Auf den zweiten Blick gibt es so viel mehr zu entdecken: Die Stadt hat 22 Nobelpreisträger und ist ein bedeutender Forschungsstandort. Neben seinen Filmpalästen hat L. A. erstklassige Museen, hochkarätige Kunst und eine lebendige Theaterszene. Los Angeles heißt Kontrastprogramm: Hollywood-Glamour und Erdbeben, New-Age-Bastion und Bandenkriege, ewig blauer Himmel und Schlammlawinen, Strandvergnügen und Buschbrände. Diese Mega-Metropole ist ein Experiment, das sich täglich neu definiert. Im Einzugsbereich leben rund 10 Mio. Menschen, Tendenz steigend. Sie kommen aus 140 Nationen, sprechen 96 Sprachen. Deshalb wird dieser Stadt nachgesagt, dass sie ein Modell für die Zukunft sei.

„Die Menschen schneiden sich von den Fesseln ihres alten Lebens ab, wenn sie nach Los Angeles kommen. Sie sind auf der Suche nach einem Ort, an dem sie frei sein können, wo sie Dinge tun können, die nirgendwo anders möglich sind“, befand Tom Bradley, einst Bürgermeister dieser Stadt. Sie suchen nach Gelegenheiten zum Geldmachen oder Zuflucht vor politischer Verfolgung. Die große Freiheit produziert die absurdesten Kontraste, ein Land aus Traum und Trauma. Schon der Landeanflug auf Los Angeles ist ein Erlebnis. Dieses Monster von Stadt ist flach und breit. 115 km misst die Küstenlinie, an der entlang sich auf über 10 000 km2 das quadratische Muster aus Avenues und Boulevards erstreckt, ein Flickenteppich aus ausgewaschenem Asphalt und Grün, gespickt mit Flecken in leuchtendem Türkis, den Swimmingpools. L. A. ist ein Patchwork von 88 integrierten Städten, unterbrochen von zwei Bergketten, zusammengehalten von einem Netz aus Freeways.

Es gibt keinen perfekteren Moment, als im Cabrio über den Pacific Coast Highway durch Malibu zu cruisen. Am Horizont trifft der blaue Pazifik auf den noch blaueren Himmel. Man breitet seine Decke am Strand aus und erfreut sich an fitten Surfern und munteren Delfinen, die in den Wellen spielen. Wer mit offenen Augen durch L. A. zieht, wird viele magische Momente erleben. Man kann morgens im Meer schwimmen, mittags in den Bergen Ski laufen und sich abends in der Wüste im Sternenhimmel verlieren. Vorausgesetzt, man bleibt unterwegs nicht im Stau stecken. Traffic jam ist wegen der weiten Strecken und dem unterentwickelten öffentlichen Nahverkehr tägliches Programm. Die U-Bahn erreicht bisher nur einen winzigen Teil der Stadt. Der weitere Ausbau geht wegen notorischer Geldprobleme und der hohen Baukosten für erdbebensichere Schächte nur langsam voran. Das Busnetz ist unübersichtlich. Die meisten Straßenbahntrassen wurden Anfang des 20. Jhs. von der Automobil- und Ölindustrie überteert.

Auch L. A. hat mal klein angefangen: Mit 44 Siedlern – Indianer, Mestizen, Schwarze und zwei Spanier. Am 4. September 1781 wurde in der Bay of Smoke, wie der erste Weiße das Tal nannte, El Pueblo de Nuestra Señora la Reina des Los Angeles del Río de Porciuncula (The Town of Our Lady the Queen of the Angels by the Porciuncula River) ausgerufen. Der Rauch kam von den Feuern der Chumash-Indianer, die das Land jahrhundertelang besiedelt hatten. Der erste Marktplatz war mexikanisch. Noch heute ziehen auf der Olvera Street in Downtown Mariachi-Bands durch die Restaurants, wo im Holzkohleofen frische Tortillas gebacken werden.

Dominiert von Wolkenkratzern aus Stahl und Glas, ist Downtown der einzige Stadtteil, der echtes Großstadtflair bietet. Tagsüber drängeln sich Büroangestellte und Shopper zwischen den Häuserschächten. Abends zieht man nach den Vorstellungen in der Oper oder in der Walt Disney Concert Hall oder einem Rockkonzert in der neuen Konzerthalle L. A. Live durch die Bars und Restaurants des Loftbezirks, in dem sich in den vergangenen Jahren im Zuge der Revitalisierung Downtowns zahlreiche Künstler und Galerien angesiedelt haben. Das Zentrum des Nachtlebens findet man aber eher in Hollywood und auf dem Sunset Strip in West Hollywood. Im eleganten Beverly Hills scheint der unglaubliche Reichtum unerreichbar und doch greifbarer als irgendwo sonst auf der Welt. Im Jahr 2009 lebten im Los Angeles County 268 138 Millionäre. Damit hat der Großraum L. A. die größte Anzahl von Superreichen in ganz Amerika. Und die lassen ihren Wohlstand unbeschwert heraushängen. Man wohnt in schlossartigen Festungen, lässt sich auf dem Rodeo Drive die Einkaufstüten hinterhertragen und verzehrt in den Nobelrestaurants an einem Abend den Wert eines durchschnittlichen Monatseinkommens. Und erzählt davon jedem, der es hören will. Was dem Europäer als Prahlerei erscheinen mag, betrachtet der Kalifornier als Inspiration. Sozialneid kennt man nicht. Wer es geschafft hat, wird bewundert. Schließlich könnte man selbst der nächste Millionär sein. Auch in den ärmsten Vierteln der Stadt denkt man oft so. Und das, obwohl hier tagtäglich 17 Prozent der Menschen ein Leben unterhalb der Armutsgrenze meistern. Sie wühlen sich durch die Mülltonnen der Besserverdienenden, teilen sich winzige Apartments mit anderen Familien und Kakerlaken.

Nirgendwo könnte man von dieser Armut weiter entfernt sein als in den Hügeln über dem Sunset Boulevard: Eine Fahrt durch die Canyons führt an imposanten Anwesen vorbei. In den Bürohäusern am Wilshire Boulevard machen Agenten Millionen-Deals für Brad Pitt & Co. Paparazzi spielen auf dem trendigen Robertson Boulevard Katz und Maus mit Paris Hilton, Britney Spears u.a.

Alle großen Boulevards führen zum Meer: Mulholland, Sunset, Wilshire, Santa Monica und Venice Boulevard. Auf dem Boardwalk in Venice Beach tummeln sich Straßen- und Lebenskünstler, und die Wahrsagerin verspricht für ein paar Dollar eine rosige Zukunft. In Santa Monica reicht der Vergnügungspier weit ins Meer hinaus. Aus dem Riesenrad hat man einen Rundumblick über den Pazifik, das Häusermeer und die Berge. Darunter schlängelt sich der Pfad für Rollschuhläufer und Fahrräder kilometerlang durch den Sand. In Malibu zwängen sich die Anwesen der Schönen und Reichen zwischen den Pacific Coast Highway und die Brandung. Die Fahrt durch den Topanga Canyon führt in die einstige Hippie-Enklave in den Bergen, in der die Zeit idyllisch stehen geblieben ist. Vor dem General Store parken Pick-Ups, und im Inn of The Seventh Ray wird makrobiotische Gourmetküche serviert. In der City of Angels ist alles phantastischer, kreativer und größer. Die Angelenos haben sich ihren eigenen Planeten mit eigenen Dimensionen geschaffen. Dabei haben auch die Stararchitekten mitgemischt. Herausragend sind das Getty Center von Richard Meier und die Walt Disney Concert Hall von Frank O. Gehry, das Hollyhock House von Frank Lloyd Wright und das Gamble House der Gebrüder Greene. In den berühmten Krankenhäusern wie dem Cedars-Sinai-Center und dem UCLA Medical Center werden medizinische Wunder vollbracht – und das nicht nur beim Facelifting.

Untergangsprophezeiungen gehören zu L. A. wie der ewig blaue Himmel. Regelmäßig haben Intellektuelle diesem Ort der Eitelkeiten und der Gier das Ende vorausgesagt. In der Tat wird diese junge Stadt der Superlative immer wieder von Wachstumsschmerzen geplagt. Doch jedem Crash folgte ein neuer Boom. Nach dem Goldrausch kamen Eisenbahn, Tourismus und Zitrusplantagen, dann Ölfunde. Während sich in Europa der Erste Weltkrieg ankündigte, gründete der Schwabe Carl Laemmle die Universal Studios. Das legendäre südkalifornische Licht, das den Dingen besonders scharfe Konturen verleiht, lockte weitere Filmstudios an. Im Zweiten Weltkrieg boomte die Rüstungsindustrie. In den 1990er-Jahren wurde die Stadt von riots, Straßenkämpfen zwischen rivalisierenden ethnischen Gruppen, von Erdbeben und der Schließung von Militärstützpunkten in die Rezession getrieben. Der Immobilienboom während der Wende zum 21. Jh. machte Los Angeles zu einem der teuersten Pflaster der Nation. Und wieder ist die Stadt unter Druck: Ermuntert von der Überbewertung ihrer Grundstücke haben viele Angelenos über ihre Verhältnisse gelebt. Und plötzlich bedrohen sogenannte runaway productions die Filmindustrie. Wegen Kostendruck und Gewerkschaftskämpfen werden Dreharbeiten zunehmend ins günstigere Kanada oder in Steueroasen wie New Mexico ausgelagert.

Doch davon werden Sie als Gast nicht viel mitbekommen. Genießen Sie, was die lässige, kosmopolitische Stadt am Pazifik zu bieten hat – und das ist schließlich eine ganze Menge!

Sehenswürdigkeiten & Top Highlights

Das Theater, ein chinesischer Phantasiebau mit Pagoden und Tempeln von Filmimpresario Sidney Grauman erlebte seit der Fertigstellung 1927 viele Premieren. Auf dem Vorplatz sind Hand- und Fußabdrücke…
Die Strandpromenade südlich von Santa Monica, der Ocean Front Walk, ist - v.a. an den Wochenenden - eine Bühne der Rollschuhartisten und Muskelmänner, Beachboys und schicken Girls. Am Wochenende…
Das Mekka für millionenschwere Selbstdarsteller. Im Parterre sind sämtliche Edel-Juweliere und Couture-Designer der Welt mit Showrooms vertreten. In den höheren Etagen werden Botoxpartys gefeiert,…
Einen Blick hinter die Kulissen bietet die Studio Tour, eine Fahrt durch die Filmstudios, wo Serien wie "Columbo" und Filme wie Hitchcocks "Psycho", "King Kong", "Terminator", "Fluch der Karibik" oder…
Das Zuhause der Los Angeles Philharmonic. Ein $-50-Mio.-Geschenk der verstorbenen Lillian Disney (Walt Disneys Ehefrau) gab den Anstoß für die insgesamt $ 274 Mio. teure Ergänzung zum Music…
Das reichste Museum der Welt residiert in einem ultramodernen Komplex des New Yorker Architekten Richard Meier hoch über Brentwood. Allein die großartige Aussicht über die schier unendliche…
Den berühmten Sunset Strip bevölkerten in den 1930er- und 40er-Jahren Casinos, Callgirls und Nightclubs. Viele Stars hielten sich ein Apartment im Chateau Marmont oder im heutigen Hotel Sunset Tower…
Das jüngste Museum der Stadt zeigt rund 2000 Exponate aus der Sammlung von Eli Broad. Der 140 Mio. Dollar teure Bau besticht durch seine ungewöhnliche Fassade, die an Bienenwaben erinnert. Mit…
Hollywoods erste Adresse für akustische Musik. Hier treten die besten Singer-Songwriter auf.

Reisezeit

Januar
mäßig
17°C
Für alle Filmfans: Ende Februar/Anfang März werden die Academy Awards verliehen.
Februar
mittel
18°C
Für alle Filmfans: Ende Februar/Anfang März werden die Academy Awards verliehen.
März
gut
21°C
April
sehr gut
22°C
Mai
sehr gut
23°C
In den Sommermonaten hat die Stadt teils mit Smog zu kämpfen.
Juni
gut
25°C
In den Sommermonaten hat die Stadt teils mit Smog zu kämpfen.
Juli
gut
28°C
In den Sommermonaten hat die Stadt teils mit Smog zu kämpfen.
August
gut
28°C
September
sehr gut
28°C
Oktober
sehr gut
25°C
November
mittel
23°C
Dezember
mittel
19°C

Die beste Reisezeit für Los Angeles sind die Monate April, Mai, September und Oktober. In dieser Zeit wird eine durchschnittliche Temperatur in Höhe von 25° Celsius erreicht. Die sonnigsten Monate sind Juni und Juli mit durchschnittlich 12 Sonnenstunden pro Tag. Im Vergleich hierzu liegt die Temperatur im kältesten Monat bei lediglich 17° Celsius bei 6 Regentagen. Im Jahresmittel liegt die durchschnittliche Tagestemperatur bei 23° Celsius und die Nachttemperatur bei 13° Celsius. Im Schnitt regnet es jeden Monat an 3 Tagen. Der regenreichste Monat ist der Februar.

Mehr zu Klima und Reisezeit

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Praktische Hinweise

Anreise

Der Nonstopflug von Frankfurt/M. (9321 km) dauert ca. 11 ½ Stunden. In der Vor- und Nachsaison kosten Tickets ab 450 Euro, in der Hochsaison (zur deutschen Ferienzeit) ab 850 Euro. Die Lufthansa hat täglich Direkflüge ab Frankfurt/M. und München. Air Berlin fliegt mehrmals pro Woche ab Berlin und Düsseldorf nonstop.

Die Pass- und Zollkontrollen nach der Ankunft am LAX (Los Angeles International Airport) sind zeitaufwendig. Für ein Taxi nach Downtown, Santa Monica, Hollywood oder Beverly Hills müssen Sie mit $ 40–60 rechnen. Shuttleservice zwischen dem Flughafen und allen großen Hotels gibt es ab $ 19. Ihre Rückkehr zum Flughafen sollten sie mindestens einen Tag vorher telefonisch reservieren. Prime Time Shuttle1 800 7338267www.primetimeshuttle.com

Busfahren ab LAX ist kompliziert und zeitaufwendig. Die blauen Fly-away-Busse halten vor jedem Terminal und fahren direkt zur Union Station in Downtown (30–45 Min. | $ 7), von da aus geht es weiter mit der U-Bahn Richtung Hollywood oder mit lokalen Bussen. Kostenlose Shuttlebusse verbinden den Flughafen mit dem Transit Center, wo man auf Bus und Bahn (Verbindungen siehe: www.metro.net) umsteigen kann. Die Busse mit der Markierung „G“ halten vor den Terminalgebäuden unter den Schildern mit der Aufschrift „LAX Shuttle & Airline Connections“.

Der Greyhound Bus Terminal befindet sich Downtown L. A., Ecke 1716 E 7th Street und Alameda.

Amtrak-Züge kommen in der Union Station in Downtown L. A., 800 N Alameda Street, an.

Von Norden und Süden Anfahrt über den I-5 (Golden State Fwy.) und den I-405 (San Diego Fwy.). Von Westen über den I-101 (Ventura Fwy.) oder am Meer entlang auf dem Pacific Coast Highway 1 (PCH); von Osten über den I-10 (Santa Monica Fwy.).

Auskunft vor der Reise

Nonstop Reise GmbH

069 5602600www.nonstop-reisen.de

Auskunft in L. A.

Nonstop Travel

Deutschspr. Mitarbeiter. 1 310 3245500www.nonstoptravel.net

Visitors Information Center L.A.

1 213 6898822www.discoverlosangeles.com

Beverly Hills Visitors Bureau

1 310 2481015www.lovebeverlyhills.com

Hollywood Visitors Information

1 323 4676412

Santa Monica Visitors Center

1 310 3937593www.santamonica.com

West Hollywood Convention and Visitors Bureau

1 310 2892525www.visitwesthollywood.com

Diplomatische Vertretungen

Deutsches Generalkonsulat

Mo–Do 8–16, Fr 8–13 Uhr1 323 9302703www.germany.info/Vertretung/usa/en/03_Consulates/Los_Angeles/00/_Home.html

Österreichisches Generalkonsulat

Mo–Fr 10–13, tel. 9–17 Uhr1 310 4449310www.austria-la.org

Generalkonsulat der Schweiz

Mo–Fr 9–12 Uhr1 310 05751145www.eda.admin.ch/la

Einreise

Sie benötigen einen maschinenlesbaren Reisepass. Ein Visum ist nicht nötig, wenn Ihr Aufenthalt 90 Tage nicht überschreitet und Sie bei der Einreise ein Rückflugticket vorweisen können. Sie müssen sich mindestens 72 Stunden vor dem Abflug auf der Website des Department of Homeland Security anmelden (Gebühr $ 14): www.estaonline.com. Die aktuellen Einreisebestimmungen finden sie unter: german.germany.usembassy.gov/visa/

Geld

Ein Dollar ist unterteilt in 100 Cents. Scheine (bills) gibt es zu 1, 2 (selten), 5, 10, 20, 50 und 100 Dollar; die beiden Letzteren sind nicht sehr willkommen und werden im Taxi und in kleineren Geschäften meist nicht angenommen. Münzen (coins) sind zu 1 (penny), 5 (nickel), 10 (dime), 25 (quarter) Cents im Umlauf. Ganz selten: half (50 Cents) und Silberdollar. Obwohl es einige wenige Restaurants und Läden gibt, die nur Bargeld (cash) akzeptieren, sind Kreditkarten das gebräuchlichste Zahlungsmittel. Damit bekommen Sie auch Geld am Automaten. Travellerschecks werden wie Bargeld behandelt. Infos über Geldwechsel, Wechselkurse und das nächstgelegene Wechselbüro: 1800 2877362www.travelex.com.

Internet & Wlan

WLAN findet man in L.A. durchgängig, garantiert in den Hotels und in zahlreichen Cafés.

Veranstaltungskalender findet man bei: www.experiencela.com/Calendar. Eher fürs jüngere Publikum bietet flavorpill.com/losangeles Termine zu Galerie-Eröffnungen, Partys, Filmvorführungen, Konzerten und Avantgarde-Happenings der Subkultur. Stadtzeitungen online, ebenfalls mit Veranstaltungskalender: www.lamag.com. Übersicht über Hotels mit direkter Buchungsmöglichkeit: discoverlosangeles.com/hotels. Es lohnen Preisvergleiche mit Online-Agenturen www.hotels.com. Unter www.virtualtourist.com bewerten und kommentieren Reisende Hotels und Sehenswürdigkeiten, es gibt Warnungen vor Touristenfallen. Umfangreiche Service-Verzeichnisse für die Stadt: www.at-la.com. Bei www.opentable.com kann man Tische in den meisten Restaurants der Stadt reservieren. Die Adressen der Filmstars: www.travelersdigest.com/stars_homes.htm. Wetter: www.wunderground.com

Klima & Reisezeit

Im Sommer ist es durchgängig heiß, im Winter milder und wechselhaft, es regnet auch mal. In Strandnähe ist es tendenziell kühler, nach Sonnenuntergang braucht man eine Jacke. Ganzjährig können Santa-Ana-Winde, eine Art Föhn, die Stadt mit trockener, heißer Luft füllen. Das Wüstenklima sorgt für extrem niedrige Luftfeuchtigkeit, viel Wasser trinken!

Wettervorhersage: 1213 5541212, Wellenauskunft für Surfer: 1310 4579701

Mietfahrzeuge

Mietwagen sollten Sie schon im Voraus in Deutschland buchen, da hier die Versicherung inklusive ist, wofür in den USA $ 12–20 pro Tag extra berechnet werden. Sie brauchen Ihren nationalen Führerschein und eine Kreditkarte. Sind Sie unter 24 Jahre, verlangen die Verleiher höhere Preise. Klären Sie mit Ihrem Kreditkartenträger, ob Sie den Schutz einer Diebstahl- und Unfallversicherung haben – in diesem Fall können Sie die Zusatzversicherung vor Ort weglassen und viel Geld sparen.

– Alamo (1800 3279633)

– Avis (1800 3311212)

– Budget (1800 2187992)

– Dollar (1800 8004000)

– Hertz (1800 6543131)

– National (1877 2830898)

– Thrifty (1310 6451880)

Avis, Budget, Enterprise und Hertz haben am LAX auch eine begrenzte Anzahl von Hybridautos. Empfehlenswert ist die grüne Flotte des lokalen Anbieters Simply Hybrid mit großer Auswahl. Autos werden kostenlos an den Flughafen oder zum Hotel geliefert (1323 6530011www.simplyhybrid.com). Wenn Sie sich den American Dream mit einer Harley Davidson erfüllen wollen: Eaglerider1 310 3213180www.eaglerider.com, ab ca. $ 140/Tag inkl. Versicherung. Wohnmobile: El Monte RV1 800 3372200 hat auch deutschsprachige Agenten.

Mindestalter

Das Mindestalter für den Kauf und Verzehr von Alkohol ist in den USA 21 Jahre. Darunter hat man keinen Zutritt zu Bars und Clubs. Wegen der strengen Alkoholgesetze wird selbst an den Eingängen von Bars häufig ein Ausweis verlangt. Die Türsteher sind unerbittlich und überprüfen die Personalien – egal wie alt der Gast aussieht. Selbst Rentnern wird manchmal der Zutritt verwehrt, wenn sie ihr Alter nicht nachweisen können. Es empfiehlt sich deshalb, auch am Abend immer den Reisepass dabei zu haben.

Notarzt & Notruf

Notrufnummer: 911

Notaufnahme rund um die Uhr:

California Hospital Medical CenterSouth Grand Ave.4011 213 7482411.

UCLA Medical Centerauf dem UCLA-Campus in Westwood1 310 2679119.

Deutschsprachiger Zahnarzt in Beverly Hills: Dr. Joseph Goodman1 310 8609311. Ärzte und Krankenhäuser müssen sofort bezahlt werden. Schließen Sie deshalb eine Reisekrankenversicherung ab!

Öffentliche Verkehrsmittel

Alle Fahrten mit MTA-Bussen kosten $ 1,50. Halten Sie das Fahrgeld abgezählt bereit, da der Fahrer kein Geld rausgeben kann. Info: 1213 6264455www.metro.net

Der Big Blue Bus (www.bigbluebus.com) von Santa Monica verkehrt auf der Westside, fährt zum Flughafen und nach Downtown. Der Tide Shuttle (Sa/So 12–22 Uhr) pendelt für 25 Cent zwischen Hotels und örtlichen Sehenswürdigkeiten hin und her.

In Downtown und jetzt auch in anderen Stadtteilen von L. A. operiert der DASH (Downtown Area Short Hop www.ladottransit.com) mit Minibussen für 50 Cents pro Fahrt.

Auskunft über Zugverbindungen (Amtrak): 1800 8727245www.amtrak.com; Greyhound-Busse: 1800 2312222www.greyhound.com

Parken

Achten Sie darauf, immer Quarter (25-Cent-Stücke) zur Hand zu haben. Lesen Sie die Schilder, die Zeiten und Dauer angeben! Roter Kantstein bedeutet: Parken verboten, weißer oder gelber: nur Be- und Entladen. Die meisten Restaurants und Clubs bieten valet service: Man überlässt den Wagen dem Personal; beim Abholen wird $1 Trinkgeld erwartet.

Stadttouren

Auf dem Hollywood Boulevard kann man Doppeldecker-, Safari- oder normale Busse für Touren durch Hollywood und zu den Villen der Stars besteigen. Einen schnellen Überblick verschafft man sich bei der Touristinfo am Eingang zum Dolby Theatre, wo Prospekte aller Anbieter ausliegen. Es gibt auch spezialisierte Touren wie Dearly Departed, die die Schauplätze berühmter Todesfälle und Hollywoodskandale ansteuert (www.dearlydepartedtours.com). Melting Pot Tours bietet Schlemmerspaziergänge an (www.meltingpottours.com). Die L. A. Conservancy führt zu historischen Gebäuden (www.laconservancy.org).

Strom

110 Volt/60 Hertz. Steckdosenadapter bekommen Sie in einer der Filialen von Radio Shack.

Taxi

Taxifahren funktioniert in L. A. anders als in anderen Städten. Die Gesetze verbieten es den Fahrern in weiten Teilen der Stadt, am Straßenrand anzuhalten, und deshalb fahren Taxis auch nicht auf der Suche nach Passagieren durch die Gegend. Taxistände sind mit Ausnahme vom Hollywood Boulevard, dem Flughafen, der Innenstadt von Santa Monica und Downtown eine Seltenheit. Deshalb muss man ein Taxi per Telefon bestellen oder vor den großen Hotels sein Glück versuchen. Yellow Cab (1877 7333305) oder L.A. Taxi (1800 4513794). Online-Rechner für Taxifahrpreise: la.taxiwiz.com

Telefon & Handy

Auskunft: 411. Vorwahl nach Deutschland: 011 49, nach Österreich: 011 43, in die Schweiz: 011 41. Die Vorwahl in die USA ist 001, wobei bei Anrufen aus dem Ausland die „1“, die der dreistelligen Ortskennziffer vorangeht und die der den deutschen Ortskennziffern vorangestellten „0“ entspricht, entfällt. Ein Anruf in die USA besteht also aus dreizehn Ziffern. Beispiel: 001 222 333 44 55. Für Gespräche innerhalb der USA, egal ob Orts- oder Ferngespräche, wählt man elf Ziffern, beginnend mit der „1“, gefolgt von der dreistelligen Ortskennzahl und der siebenstelligen Nummer. Dies gilt nicht nur für das Festnetz, sondern auch für Handynummern, die ebenfalls mit Ortskennzahlen beginnen und keine gesonderten Netznummern haben.

Für internationale Gespräche empfehlen sich Prepaidkarten, die in Supermärkten und Liquor Stores erhältlich sind. Über Einwahlnummern und -codes kann man dann von öffentlichen oder Hoteltelefonen aus günstige Gespräche führen, z. T. ab 3 Cent/Min. Lokale Anbieter wie Verizon und T-Mobile verkaufen auch Handys mit Prepaid-SIM-Karten.

Verkehr

An der roten Ampel rechts abbiegen (aber erst nach einem Stopp!), sonst ertönt hinter Ihnen ein Hupkonzert. Fußgänger haben an Kreuzungen ohne Ampel immer Vorfahrt. Kreuzung mit vier Stoppschildern: Wer zuerst kommt, hat Vorfahrt. Auf dem Freeway-System (ca. 1300 km) ist die Höchstgeschwindigkeit 65 mph (= ca. 105 km/h), in Städten 35 mph (56 km/h), oft nur 25 mph (40 km/h). Achtung: Es wird rechts überholt, und Motorradfahrer dürfen sich überall durchschlängeln. Oft gibt es carpool lanes, separate Spuren für Autos mit zwei oder mehr Insassen, die durch eine Rhombe gekennzeichnet sind.

Zeit

Los Angeles liegt 9 Stunden hinter der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) zurück. Auskunft: 1310 8531212. Zeitumstellung auf Sommer- bzw. Winterzeit am 2. So im März und am 1. So im November.

Zoll

Die Einfuhr von Lebensmitteln, Konserven, Pflanzen, Samen und Obst ist verboten. Zollfrei pro Pers.: 1 l Spirituosen, 200 Zigaretten oder 50 Zigarren (nicht aus Kuba) und Geschenke im Wert von max. $ 100. Bei der Heimreise dürfen Sie in die EU zollfrei einführen: Waren im Wert von max. 430 Euro, 2 l Wein oder 1 l Spirituosen mit über 22 Prozent, 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren. Deutschland, Österreich und die Schweiz verbieten die Einfuhr von Produkten, die von geschützten Tieren stammen.

Events, Feste & mehr

Offizielle Feiertage

1. Januar

New Year's Day (Neujahrstag)

3. Montag im Januar

Martin Luther King Jr. Day

3. Montag im Februar

President's Day

Letzter Montag im Mai

Memorial Day (Gedenktag für die Toten und Kriegsopfer, zugleich Start der Sommersaison)

4. Juli

Fourth of July, Independence Day (Unabhängigkeitstag der Vereinigten Staaten von Amerika)

1. Montag im September

Labor Day (Tag der Arbeit/Ende der Sommersaison)

2. Montag im Oktober

Columbus Day

11. November

Veterans Day

4. Donnerstag im November

Thanksgiving Day (Erntedankfest)

25. Dezember

Christmas (Weihnachten)

Besondere Veranstaltungen

Januar

Um 8 Uhr am ersten Morgen des neuen Jahres startet die traditionelle Tournament of Roses Paradewww.tournamentofroses.com auf dem Colorado Boulevard in Pasadena.

Februar

Beim Chinese New Year, dem chinesischen Neujahrsfest, tanzen lange Papierdrachen durch die Straßen, Knaller verscheuchen böse Geister.

Die Oscar-Verleihung im Dolby Theatre in Hollywood versetzt die gesamte Stadt in einen Partyrausch.

März

Am irischen St. Patrick's Day trägt man etwas Grünes und lässt sich das Bier im Pub schmecken.

April

Toyota Grand Prixwww.longbeachgp.com in Long Beach: Ein Wochenende lang fegen die Rennwagen der Indy-Klasse (ähnlich der Formel Eins) durch die Straßen.

Mai

Cinco de Mayo, der Mexikanische Unabhängigkeitstag, wird eine Woche lang um den 5. Mai herum in der ganzen Stadt zelebriert. Vor allem in Downtown: Essensstände, Mariachimusik und Latinostars

Juni

Das Los Angeles Film Festivalwww.lafilmfest.com präsentiert die neuesten independent movies, Dokumentar-, Kurzfilme, Musikvideos aus der ganzen Welt.

Juli

Überall spektakuläres Feuerwerk zum Fourth of July, dem amerikanischen Unabhängigkeitstag.

August

In Little Tokyo wird das japanische Nisei Week Festival gefeiert, mit Geishatänzen, Kabukitheater und vielen japanischen Leckereien.

September

Happy Birthday Los Angeles! findet auf dem El Pueblo de Los Angeles Plaza mit Essensständen und Musik statt.

Oktober

Halloween: Am 31. leuchten geschnitzte Kürbisse vor den Häusern, Geister und verkleidete Kinder ziehen durch die Straßen und fordern Süßigkeiten.

November

Bei der Doo Dah Parade in Pasadena, einer witzigen Parodieparade, marschieren u. a. Businessmen in dunklen Anzügen im präzisen Einheitsdrill.

Dezember

Künstlicher Schnee, glitzernde Lichterketten, Rentiere und Santa Claus allüberall. Gleich nach Thanksgiving findet die Hollywood Christmas Parade, ein weihnachtlicher Umzug, auf dem Hollywood Boulevard statt.

Bloss nicht

Öffentlich Alkohol trinken

Mit der Flasche Bier in der Hand durch die Straßen zu bummeln oder am Strand ein Picknick mit Wein zu veranstalten, ist verboten. Im Auto dürfen selbst Beifahrer keinen Alkohol trinken. Vor allem an den Stränden von Malibu gibt es Polizeipatrouillen, die Kühltaschen durchsuchen und sogar an Brauseflaschen riechen, um sicherzugehen, dass kein Alkohol umgefüllt wurde.

Jaywalken

Wer in Los Angeles die Straße in der Mitte eines Blocks oder gar diagonal überquert, muss mit einem Strafzettel rechnen. Jaywalken ist verboten!

Nachts an den Strand gehen

Auf romantische Strandspaziergänge bei Nacht sollten Sie unbedingt verzichten. Obwohl es viele Polizeistreifen gibt, sind Sie dort vor Überfällen nicht sicher.

Drängeln

Vordrängeln gilt als extrem unhöflich. An der Kasse, auf der Straße, im Postamt, bei der Bank: Stellen Sie sich immer hinten an!

Oben ohne baden

Sonnen und Baden oben ohne ist verboten. Selbst in einsamen Buchten nicht zu empfehlen.

Rauchen

Rauchen ist in geschlossenen Räumen, Hotels und Mietautos verboten, in Flugzeugen sowieso. Auch unter freiem Himmel werden Verbote immer schärfer. In Santa Monica sind die Third Street Promenade, der Pier und der Strand Nichtraucherzonen. Von Gebäudeeingängen müssen je nach Stadtteil unterschiedliche Abstände eingehalten werden. Im Zweifelsfall vorher erkundigen, um keine Geldstrafen zu riskieren.

In Restaurants sich selbst setzen

Warten Sie nach dem Betreten eines Restaurants, bis die Hostess Sie willkommen heißt. Sie wird Sie dann an einen Tisch führen. Es wird als unhöflich angesehen, wenn Sie sich selbst nach einem Platz umsehen oder sich gar zu jemandem an den Tisch setzen. Man wird Sie bitten zu warten.

Mit Trinkgeld geizen

In Deutschland ist Trinkgeld dem Ermessen des Gasts überlassen, in den USA ist das tip in Restaurants und Cafés genau wie die Mehrwertssteuer in Geschäften ein akzeptierter Bestandteil des Endpreises – auch wenn der übliche Aufschlag von 15–20 Prozent nicht auf Speisekarte oder Rechnung steht. Das Personal ist auf das Trinkgeld angewiesen, weil es vom Arbeitgeber nur den Mindestlohn bekommt. Bei Gruppen, vor allem in Touristenrestaurants, wird das tip oft automatisch in Rechnung gestellt.

Bücher & Filme

Los Angeles: Portrait einer Stadt

Ein wunderschönes, pralles Fotobuch mit 500 Bildern und kurzen Texten zur Stadtgeschichte. Der Bildband von Jim Heimann und Kevin Starr ist ein Augenschmaus, beim Blättern reist man durch historische Momente, Gegensätze, Klischees und Charakteristika der Stadt.

Barfly

Charles Bukowski, der sich selbst exzessiv in den Kneipen der Stadt herumtrieb, schildert das Leben eines alkoholabhängigen Schriftstellers. 1987 spielte Mickey Rourke die Hauptrolle in der Verfilmung des Romans.

Der Himmel von Hollywood

Drei gescheiterte Schauspieler planen den Coup ihres Lebens. Spannender und unterhaltsamer Thriller des niederländischen Autors Leon de Winter, 2001 von Sönke Wortmann verfilmt.

The White Album

Sammlung autobiografischer Essays über die wilden 1960er-Jahre. Autorin Joan Didion schreibt u. a. über Drogen, Jim Morrison und The Doors und über die Bürgerrechtsbewegung.

Mulholland Drive

Nach einem Gedächtnisverlust durch einen Autounfall irrt Schauspielerin Rita zusammen mit Betty, Neuankömmling aus der Provinz, durch L.A. Sie treffen auf rätselhafte Charaktere. In dem Film (2001) von David Lynch weiß man nie, wo die Realität aufhört und der Traum beginnt.

Chinatown

Leinwandklassiker von Roman Polanski (1974) über die gesetzlosen 1930er-Jahre, in denen die Stadt von Korruption regiert wurde und nach Wasser durstete. Jack Nicholson deckt als Privatdetektiv die Skandale auf.

9-19 °C
7 h/Tag
14 °C

Fakten

Einwohner 3.990.456
Fläche 1.302 km²
Strom 120 V, 60 Hz
Reisepass / Visum notwendig
Ortszeit 18:30 Uhr
Zeitverschiebung -9 h (zu MEZ)

Anreise

11h 35min
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