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Düsseldorf

Check-in

Eine lebendige Kunstszene mit zahlreichen Galerien und Museen, eine wunderbar lange Promenade am Rheinufer, eine hohe Dichte an Kneipen, Cafés und Restaurants, quirlige Stadtviertel mit jeweils eigenem Charakter und Einkaufsmöglichkeiten für jeden Geldbeutel: Düsseldorf hat eine Menge zu bieten. Entdecke die spannenden Facetten der wohl schönsten Stadt am Rhein!

Sehenswürdigkeiten & Top Highlights

Kippende Wände, windschiefe Türme, im Mauerwerk verkantete Fenster: Der von dem kalifornischen Architekten Frank O. Gehry entworfene Neue Zollhof ist der Eyecatcher des Medienhafens. Die drei…
Erst seit 1929 ist Kaiserswerth ein Stadtteil von Düsseldorf. Bis dahin zehrte es allein von seiner ruhmvollen Vergangenheit. Um 700 gründete der englische Missionsbischof Swidbert hier ein…
Die Einkaufsmeile hieß gar nicht immer nach dem König, sondern früher Kastanienallee nach dem Baumbestand, den noch Maximilian Weyhe 1804 angelegt hatte. Damals bildete die Allee die Stadtgrenze…
Der schönste innerstädtische Park. Die Sommerkonzerte sind da nur ein zusätzlicher Anreiz. Im 16. Jh. lag der fürstliche Hofgarten als erster Lustgarten Düsseldorfs ein wenig außerhalb in…
Der 1982 eingeweihte Fernmeldeturm ist mit 234 m das höchste Gebäude der Stadt. In 172,5 m Höhe befindet sich ein rundum verglastes Restaurant, das sich einmal in der Stunde um die eigene Achse…
Das 1755 von Kurfürst Karl Theodor erbaute Jagd- und Gartenschloss in Benrath ist ein Kleinod. Kein anderes europäisches Baudenkmal dieser Zeit ist so gut erhalten. Das Bemühen, eine…
Selbst für ein Brauhaus geht es hier ziemlich rustikal zu. Das Bier gehört zum Besten, was Alt-Kunst zu bieten hat. Das Essen ist sehr deftig und preiswert; Wurst aus der Hausschlachterei gibt es…
Artisten aus aller Welt präsentieren eine atemberaubende Mischung aus Akrobatik, Comedy, Jonglage und Musik. Die hauseigene Küche genießt man während der Vorstellung oder im Panoramarestaurant…
Die Anlage bietet eine fantastische Aussicht. Mo - So: geöffnet

Reisezeit

Januar
sehr gut
4°C
Februar
sehr gut
5°C
März
sehr gut
10°C
April
sehr gut
15°C
Mai
sehr gut
19°C
Juni
sehr gut
22°C
Juli
sehr gut
24°C
August
sehr gut
23°C
September
sehr gut
20°C
Oktober
sehr gut
15°C
November
sehr gut
9°C
Dezember
sehr gut
5°C

Die beste Reisezeit für Düsseldorf sind die Monate Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November und Dezember. In dieser Zeit wird eine durchschnittliche Temperatur in Höhe von 14° Celsius erreicht. Der sonnigste Monat ist der Mai mit durchschnittlich 7 Sonnenstunden pro Tag. Im Vergleich hierzu liegt die Temperatur im kältesten Monat bei lediglich 4° Celsius bei 13 Regentagen. Im Jahresmittel liegt die durchschnittliche Tagestemperatur bei 14° Celsius und die Nachttemperatur bei 6° Celsius. Im Schnitt regnet es jeden Monat an 11 Tagen. Die regenreichsten Monate sind Januar, August und Dezember.

Mehr zu Klima und Reisezeit

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Entdecke Düsseldorf

Rheinisches Savoir-Vivre

„C’est petit Paris!“, soll Napoleon Bonaparte beim Anblick Düsseldorfs ausgerufen haben. Historisch belegt ist das zwar nicht, aber was macht das schon? Die Düsseldorfer lieben ihre Stadt und zitieren das Bonmot nur zu gern. Kein Wunder: Düsseldorf ist großstädtisch, aber überschaubar, dynamisch, aber nicht hektisch und verweist in Umfragen zur Lebensqualität regelmäßig auch internationale Metropolen auf die hinteren Plätze. Die Qualitäten Düsseldorfs liegen dabei gar nicht so sehr in Prachtgebäuden oder historisch bedeutenden Orten. Es ist vielmehr das Lebensgefühl, das sich überall in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt bemerkbar macht.

Ansteckend fröhlich

Die Atmosphäre ist eindeutig rheinischer Art. Das heißt, man hat es gern locker, nimmt vieles nicht so genau, achtet darauf, es sich gut gehen zu lassen, und ist vor allem von einer Sache absolut überzeugt: Schöner als in dieser Stadt kann es nirgendwo sein. Dieses unzerstörbare Selbstbewusstsein äußert sich gern mal in Angebereien, in einer gewissen großtuerischen Art. Davon sollte man sich nicht beeindrucken lassen. Das ist oft gar nicht so ernst gemeint, bietet aber Gesprächsstoff und erleichtert die Kontaktaufnahme zu den Düsseldorfern. Manche werden das spezielle Savoir-vivre (und ja, auch die Neigung zur Großspurigkeit) mögen, andere mag es auf den ersten Blick eher abschrecken. Doch hinter der nicht selten übertriebenen Selbstdarstellung verbirgt sich meist ein ausgeprägter Sinn für Humor und eine geradezu ansteckende rheinische Fröhlichkeit. Diese warmherzige Lebensfreude schlägt sich im Feiern, Geldausgeben und in großen Auftritten nieder – im „Spaß an der Freud’“ eben, wie der Wahlspruch der Düsseldorfer lautet.

Geldausgeben leicht gemacht

Nicht zuletzt die Mode- und Kosmetikbranche profitiert von der Liebe der Düsseldorfer zu den schönen Dingen im Leben. Internationale Marken wie Esprit, L’Oréal oder Shiseido haben hier ihren Hauptsitz. In den vielen Showrooms entlang der Kaiserswerther Straße präsentieren Designer wie Jean Paul Gaultier oder Vivienne Westwood ihre exklusiven Kollektionen. Und wer hier nicht fündig wird, kann natürlich auch bei den Luxuslabels auf der Königsallee seine Kreditkarte zücken. So oder so: Düsseldorf ist eine Beauty- und Fashionstadt – auch wegen der mehrmals jährlich stattfindenden Messen.

Die fünfte Jahreszeit

Eines der wichtigsten Events ist in Düsseldorf natürlich der Karneval: Ende Februar/ Anfang März steht die Stadt für ein langes Wochenende Kopf. Von Altweiberfastnacht (Karnevalsdonnerstag) bis zum nächsten Dienstag werden Unmengen von Altbier getrunken, und die Jecken feiern und tanzen auf den Straßen sowie in den Kneipen – in (mehr oder weniger) originellen Kostümen, mit Luftschlangen und Konfetti. Höhepunkt ist der Rosenmontag mit dem großen Karnevalszug durch die Innenstadt. Diesen Spaß an der Freude lassen sich die Düsseldorfer selbst in schwierigen Zeiten nicht nehmen – auch als angesichts der Coronakrise 2020 noch völlig offen war unter welchen Umständen, stand eines schnell fest: Karneval soll es auch in der kommenden Session geben. Und zwar unter dem bezeichnenden Motto „Wir feiern das Leben“. Die Rheinländer zieht es generell ins Freie, und die Düsseldorfer bilden da keine Ausnahme. Da gibt es an jedem Wochenende das Schaulaufen der Inlineskater am Rhein (wo sich im Übrigen alle zeigen, die gesehen werden möchten). Frankreichfest, Jazz-Rally und Düsseldorf Festival bringen Zigtausende auf die Beine. Und im Juli verwandeln die Bierzelte und Hightechkarussells der größten Kirmes am Rhein die Oberkasseler Uferwiesen in einen einzigen Vergnügungspark. Was die Düsseldorfer eigentlich ja gar nicht brauchen, schließlich drängen sich in der Altstadt unzählige Kneipen und Bars auf relativ kleinem Raum und bieten für jeden Geschmack etwas. Traditionelle Brauhäuser neben Studentenkneipen und Cocktailbars, Hähnchengrills, Pizzerien und Diskotheken, Irish Pubs und Intellektuellentreffs – willkommen an der „längsten Theke der Welt“! Die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie machten viele dieser für die Stadtkultur so charakteristischen Aktivitäten zeitweise unmöglich und stellten einen herben Einschnitt in das alltägliche Leben dar. Doch mit ihrer typischen Gelassenheit arrangierten sich die Düsseldorfer so gut es ging auch damit, frei nach dem rheinischen Grundgesetz: „Et kütt wie et kütt.“

Vom Dorf zur Großstadt 

Fast so schmerzhaft wie das Kopfweh am Tag nach einer Kneipentour ist das Verhältnis zur Nachbarstadt Köln, der ewigen Konkurrentin. Auch dass Düsseldorf im Jahr 1288 eine Stadt wurde, hängt mit Köln zusammen: Weil die Düsseldorfer wacker in der Schlacht bei Köln-Worringen mitgekämpft hatten, erhob der Graf von Berg zum Dank den günstig zwischen dem Rhein und der Ost-West-Handelsstraße gelegenen Ort zur Stadt. Das änderte aber nichts, Düsseldorf blieb ein winziges, verschlafenes Dorf. Bis der sogenannte zweite Stadtgründer, Herzog Wilhelm von Berg, Ende des 14. Jhs. für das Nest einen großen Reliquienschatz anschaffte und Düsseldorf so einen Platz im Kreis der sieben wichtigsten Wallfahrtsorte des Rheinlands sicherte. Neben der Ehre bedeutete das auch eine sprudelnde Einkommensquelle für Gastwirte, Herbergsleute und manch anderes Gewerbe. Eine kontinuierliche Entwicklung als fürstliche Hauptstadt war Düsseldorf dennoch nicht beschieden: Es blieb klein und eher unbedeutend. Als die Preußen an den Rhein kamen, lebten in Düsseldorf gerade einmal 20 000 Menschen, Handel und Gewerbe waren alles andere als blühend. Für das Selbstbewusstsein der Bürger ist darum auch Düsseldorfs heutige Rolle als Hauptstadt des Landes Nordrhein- Westfalen nicht zu unterschätzen. Im Alltag wird zwar wenig Aufhebens darum gemacht – ein Fingerzeig auf das Landtagsgebäude am Rhein ist aber gerade im ewigen Vergleich mit der Nachbarstadt Köln ein gern ausgespielter Trumpf.

Nächster Halt: Kunst und Kultur

Mit 26 Museen und über 100 Galerien besitzt Düsseldorf eine lebendige und international renommierte Kulturszene. Klar, dass die Kunst auch im Stadtbild überall präsent ist. Joseph Beuys allerdings – 1961 bis 1972 Professor an der Kunstakademie – wurde noch bis heute kein Denkmal gesetzt. Nur sein berühmter Filzhut ist im Stadterhebungsmonument verewigt. Ein absoluter Hingucker (und Hinhörer) sind die 2016 eröffneten sechs U-Bahnhöfe, die Düsseldorfs Ruf als Kunststadt alle Ehre machen. Jeder Bahnhof ist eine Attraktion für sich, gestaltet von namhaften Künstlern, die alle an der Kunstakademie studierten. Da lohnt sich eine Fahrt mit Ausstieg an jeder Haltestelle.

Grüße aus Japan

Besucher aus der ganzen Welt kommen aber nicht nur wegen der Kunst, sondern vor allem auch wegen der Messen, die zu Düsseldorf gehören wie zu anderen Städten ein Dom. Dutzende Messen mit über 1,5 Mio. Besuchern pro Jahr spülen zwar ordentlich Geld in die Stadtkasse, sind aber für die Einheimischen nicht immer ganz einfach zu verkraften. Seine Hauptrolle spielt Düsseldorf heute als bedeutendes internationales Handelszentrum und wichtiger Außenhandelsplatz der Bundesrepublik. Auch deshalb ist hier die mit rund 500 Firmen größte japanische Kolonie in Europa heimisch geworden. Da ein gutes Image für die vielen Unternehmen und Institutionen lebenswichtig ist, herrschen hier auch beste Bedingungen für die Werbebranche. Am Rand des Industriehafens ist (nicht nur) für die kreativen Marketinggurus ein Viertel entstanden, in dem namhafte Architekten einander mit ihren avantgardistischen Bauwerken überbieten: das Medienviertel. Fernsehsender, Filmfirmen und Galerien teilen sich den Kiez mit angesagten Bars und einigen der besten Restaurants der Stadt.

Heimathafen

Die hin und wieder von den Straßenlaternen kreischenden Möwen erinnern einen daran, dass Düsseldorf nicht zuletzt auch eine Hafenstadt ist: Die Neuss-Düsseldorfer Häfen bilden tatsächlich den drittgrößten Binnenhafen Deutschlands und damit einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor. Der Rhein spielt auch für das Heimatgefühl der Düsseldorfer eine herausragende Rolle, die Rheinuferpromenade ist einer ihrer Lieblingsplätze. Entweder setzt man sich in eines der vielen Cafés oder in eine der Kneipen, die in die ehemaligen Kasematten eingezogen sind, schaut sich an, wer so alles vorbeikommt, und staunt über die großen Containerschiffe, die Richtung Schweiz oder Holland ziehen. Oder man bummelt bis zum Medienhafen und lässt sich auf der Living Bridge nieder, die die Promenade am Handelshafen mit der ersten Landzunge der Speditionsstraße verbindet. Wieder andere genießen den Blick vom „Balkon am Wasser“, der auf der ehemaligen Kranbahn an der Speditionsstraße entstanden ist. Denn genau darin liegt der große Charme der Stadt: In Düsseldorf genießt man das Hier und Jetzt in vollen Zügen und ist immer offen für Neues und für Fremde – die hier meist nicht lange Fremde bleiben.

Gut zu wissen

Anreise

Düsseldorf liegt in dem Gebiet mit der höchsten Autobahndichte Deutschlands; du erreichst die Stadt z. B. über die A 46, A 52 und A 57. Der Großteil des Stadtgebiets ist Umweltzone. Du benötigst dort eine Feinstaubplakette für das Auto (duessel dorf.de/kfz).

Die Stadt ist gut ins Intercitynetz (Fahrplanauskunft Tel. 0800 1 50 70 90 | Reiseauskunft, Buchung und Reservierung auf bahn.de) integriert und liegt zudem auf den Flixtrain-Strecken nach Berlin und Hamburg. Wer aus dieser Richtung anreist, kann über den Deutsche-Bahn-Konkurrenten oft deutlich günstigere Tickets buchen (Tel. 030 3 00 13 71 00 | flixtrain.de).

Der Düsseldorfer Bahnhof hat zwei Ausgänge; wenn du Richtung City möchtest, nimm den Ausgang Konrad- Adenauer-Platz. Vor dem Gebäude halten viele Straßenbahn- und Buslinien. Im Innern des Bahnhofs kannst du direkt in die U-Bahnen Richtung Innenstadt/Messe einsteigen: Alle diese Linien fahren über die Station Heinrich-Heine-Allee, die zentrale Haltestelle zwischen Altstadt und Kö.

Eine andere günstige Alternative zur Bahn sind Fernbusse: Vom ZOB (Worringer Str. 140 | f G9) direkt am Hauptbahnhof steuern verschiedene Anbieter mehrmals täglich Städte in ganz Deutschland und Europa an. fernbusse.de

Düsseldorf hat den drittgrößten deutschen Flughafen (Flughafenauskunft: Tel. 0211 42 10). Er liegt im Norden der Stadt, etwa 7 km außerhalb des Zentrums und sehr günstig zur Messe. Während der großen Messen verkehrt halb- bis viertelstündlich ein Bus zwischen Flugsteig A und den verschiedenen Eingängen, bis zum am weitesten entfernten braucht er etwa eine Viertelstunde. Auch die City ist gut zu erreichen: Die S-Bahn S11 fährt direkt im Flughafengebäude ab. Außerdem verkehrt der Bus 721 zum Hauptbahnhof, der Bus 896 zur Messe. Ein Taxi benötigt ca. 15 Minuten in die Innenstadt.

Auskunft vor Ort

Bei der Tourist-Information am Hauptbahnhof (Mo–Fr 9.30–18, Sa 9.30– 17 Uhr | Immermannstr. 65b | Tel. 0211 17 20 28 44 | Stadtmitte) oder in der Altstadt (Mo–So 10–18 Uhr | Marktstr./Ecke Rheinstr. | Tel. 0211 17 20 28 40 | Altstadt) erhältst du Informationen zu Veranstaltungen sowie die Düsseldorfcard. Dort gibt es auch kostenloses WLAN.

Carsharing

Über car2go (car2go.com) und Drive- Now (de.drive-now.com) lässt sich vor Ort kurzfristig ein Auto mieten. Es kann im ganzen Stadtgebiet abgestellt werden. Bei der Anmeldung fallen Gebühren an, danach Mietkosten pro Fahrt. Nach dem gleichen Prinzip funktioniert auch das Roller-Sharing mit Eddy (eddy-sharing.de). Der Vorteil: Keine Parkplatzsuche und keine Emissionen – die wendigen Flitzer fahren nämlich mit Strom.

Fahrradverleih

Infos zu Radtouren und zur Radmitnahme in Bus und Bahn findest du auf der Homepage der Stadt: short.travel/due4. Dein Fahrrad kannst du am Hauptbahnhof parken. In der Radstation (März–Okt. Mo–Fr 7–21, Sa/So 10–20, Okt.–Feb. Mo–Fr 7–20 Uhr | Tagesstellplatz 0,80 Euro | Willi-Becker- Allee 8a | radstation-duesseldorf.de | Oberbilk) wird es bewacht und gewartet. Auch Mietfahrräder sind über die Radstation ausleihbar – am Hauptbahnhof ganzjährig und von April bis Oktober auch beim zugehörigen Fahrradverleih am Rheinufer (Mo–Fr 12–20, Sa/So 11–21 Uhr | Kosten 24 Std. 13 Euro | Neusser Str. 15/ Apollo-Platz | Unterbilk).

An vielen Stationen im Stadtgebiet kannst du dir auch über nextbike (Kosten 30 Min. 1 Euro, 24 Std. 9 Euro | Tel. 030 69 20 50 46 | nextbike.de) ein Fahrrad mieten. Einfach online, per App oder über die Hotline registrieren, Radnummer durchgeben und mit dem mitgeteilten Zahlencode das Fahrradschloss öffnen (einige Räder haben auch ein automatisches Rahmenschloss).

In Bussen und Bahnen der Rheinbahn sowie in S-Bahnen ist die Fahhradmitnahme uneingeschränkt möglich. Sie richtet sich nach den verfügbaren Kapazitäten – also den Berufsverkehr besser meiden. Wer nicht selbst radeln, kurze Strecken aber trotzdem umweltfreundlich zurücklegen möchte, steigt in eine Rikscha. Die Fahrer warten in der Innenstadt, vor allem an der Rheinuferpromenade. Düssel Rikscha (Tel. 0177 2 35 37 86 | duessel-rikscha.de); Triumvirad (Tel. 0176 50 43 17 67 | triumvirad.de)

Kartenvorverkauf

– Konzertkasse der Mitsubishi-Electric-Halle (Siegburger Str. 15 | Tel. 0211 8 99 77 33 | mitsubishi-electric-halle.de | Oberbilk)

– Konzert-Theater-Kontor Heinersdorff (Heinrich-Heine-Allee 24 | Tel. 0211 13 53 70 | heinersdorff-konzerte.de | Stadtmitte)

– Tourist-Information am Hauptbahnhof

Stadtführungen

Die Düsseldorf Tourismus GmbH (Tel. 0211 17 20 28 67 | duesseldorf-tourismus.de) hat eine Vielzahl geführter Touren mit unterschiedlichen Themen wie Altbier, Architektur oder Wehrhahnlinie im Programm. Auch spezielle Führungen für Kinder sind buchbar. In den Tourist-Informationen oder online gibt es außerdem kostenlose Stadtrallyes als Broschüre oder zum Download: Knifflige Fragen zu Sehenswürdigkeiten und Co. lotsen kleine Entdecker auf kurzen Wegen durch Altstadt und Hafen.

In der Stadt spielt die Kunst eine große Rolle. Kein Wunder also, dass ein spezieller Kunst Service (Tel. 0211 6 79 96 95 | kunst-service.com) zu außergewöhnlichen Führungen rund um Architektur und Kunst einlädt. Die Touren führen z. B. durch den Medienhafen, zu Baudenkmälern und Skulpturen oder in die Altstadt. Außerdem werden Rundgänge durch aktuelle Ausstellungen und interaktive Suchoder Kriminalspiele angeboten.

Die Mitarbeiter des Vereins Düsseldorfer Stadtführer (Tel. 0177 4 28 35 48 | duesseldorfer-stadtfuehrer.de) unternehmen mit euch ungewöhnliche Touren und erzählen euch Geschichten, die sonst leicht vergessen werden. Neben klassischen Rundgängen sind auch ein Kinderprogramm, Kostümführungen und Radtouren dabei. Besonders sportlich wird’s beim Sightrunning (run-and-see-duesseldorf.de): Mit professioneller Laufbegleitung erkundet man joggend die Stadt.

Notrufe

Feuerwehr: Tel. 112; Polizei: Tel. 110; Ärztlicher Notdienst: Tel. 0211 9 86 75 55

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Düsseldorfer Rheinische Bahngesellschaft, kurz Rheinbahn genannt, gehört zum Verkehrsverbund Rhein- Ruhr (vrr.de). Du kannst mit hier gelösten Fahrscheinen also auch bestimmte Züge der Deutschen Bahn sowie die öffentlichen Verkehrsmittel der anderen Städte im Rhein-Ruhr-Gebiet nutzen.

Die meisten innerstädtischen Linien verkehren von 5 bis 24 Uhr im Zehn-Minuten-Takt. Spätnachts gibt es Nachtbummlerangebote. Freitags und samstags fahren die wichtigsten Linien fast durchgängig. An den Haltestellen sowie in den Straßen- und U-Bahnen befinden sich in der Regel Fahrkartenautomaten. In der Bahn oder im Bus musst du dein Ticket in den orangefarbenen Kästen abstempeln, bei der Fahrt mit der S-Bahn oder einem Regionalzug ist es am Zugang zum Bahnsteig abzustempeln. Tickets gibt es auch an vielen Kiosken oder in Schreibwarenläden.

Einzelkarten kosten je nach Geltungsbereich ab 1,70 Euro, Tageskarten für eine Person ab 7,20 Euro. Über weitere Tarife und Angebote informierst du dich am besten bei der Rheinbahn (Tel. 01806 50 40 30 (*) | rheinbahn.de). Praktisch: Die Rheinbahn App meldet in Echtzeit alle Störungen und Verspätungen. Auch der Ticketkauf per App ist möglich. Mehr noch, einige Fahrkarten wie das Happy- Hour-Ticket, mit dem du in der Preisstufe A zwischen 18 und 6 Uhr für 3,19 Euro beliebig oft fahren kannst, gibt‘s exklusiv online oder in der App. Weitere Informationen in den Kundencentern, z. B. am U-Bahnhof an der Heinrich-Heine-Allee (Mo–Fr 8–19, Sa 9–14 Uhr | Altstadt).

Post

Die Postbank-Filiale am Konrad-Adenauer- Platz (Immermannstr. 65b | Stadtmitte | f F10) ist Mo–Fr 9–19 und Sa 9–13 Uhr geöffnet.

Stadtrundfahrten

Verschiedene Stadtrundfahrten veranstaltet die Düsseldorf Tourismus GmbH (Tel. 0211 17 20 28 67 | duesseldorf-tourismus.de). Für individuelle Besichtigungen eignen sich die Hopon-Hop-off-Touren: Ein roter Doppeldeckerbus fährt durch die Stadt und steuert in 1½ Std. sieben Haltestellen und Sehenswürdigkeiten an. Mit einem Tagesticket (18 Euro) kannst du ein- und aussteigen, wo du willst.

Wer‘s etwas rasanter mag, kann die Stadt auch im schnittigen Hotrod (ab 59 Euro), mit dem Segway (ab 69 Euro) oder im historischen und quietschbunten VW-Käfer (ab 39,50 Euro) erkunden. Infos und Buchung unter duessel dorf-tourismus.de/stadtrundfahrten.

Krimibahn, Jazz-Tram oder Senffahrt? Am Wochenende fährt die Rheinbahn (rheinbahn.de) mit historischen Bussen und Bahnen durch die Stadtteile und bietet neben Sightseeing auch jede Menge Entertainment. Tickets gibt’s online oder in den Kundencentern.

Taxi

Tel. 0211 3 33 33 oder Tel. 0211 9 99 99 oder Tel. 0211 21 21 21

Düsseldorfcard

Mit der Düsseldorfcard können Besucher nicht nur alle öffentlichen Verkehrsmittel im Stadtgebiet frei nutzen, sondern erhalten auch ermäßigten oder freien Eintritt in viele Museen, Theater und andere Veranstaltungsorte. Die Karte ist einen, zwei, drei oder vier Tage gültig, kostet zwischen 10 Euro und 21 Euro und ist in allen Touristinformationen der Stadt sowie in den Kundencentern oder an den Ticketautomaten der Rheinbahn erhältlich. Du kannst sie unter dues sel dorf- tourismus.de auch versandkostenfrei als Hardticket oder per E-Mail als Onlineticket bestellen.

Mit Kindern

In der Stadt kann man nicht nur Autos oder Fahrräder mieten, sondern auch Kinderwagen! Das praktische Angebot von Mami Poppins (Tel. 0211 41 65 32 78 | mami-poppins.de): Buggy, Autositz oder Babyzubehör einfach online aussuchen und zum gewünschten Termin zum Bahnhof, Flughafen oder Hotel liefern lassen.

Parken

Parken auf öffentlichen Wegen und Plätzen mit Parkscheinautomat kostet im Stadtzentrum zwischen 1,05 und 1,45 Euro pro halbe Stunde. Die solltest du auch investieren, denn es wird Tag und Nacht kontrolliert, und Falschparker werden gnadenlos abgeschleppt.

Wer sich die oft mühsame Parkplatzsuche sparen will, steuert am besten eines der Parkhäuser an. Infos über Standorte und die aktuelle Auslastung gibt’s auf der Website der Stadt unter: duesseldorf.de/verkehrsmanagement/ mit-dem-auto/parken-in-duesseldorf

Schiffstouren

Die Schiffsausflugslinie Weisse Flotte (Termine unter w-flotte.de) bietet tägliche Panoramafahrten durch den Medienhafen und nach Kaiserswerth sowie wöchentliche Tagestouren nach Zons. Infos und Tickets gibt es online sowie von April bis Oktober am Verkaufshäuschen an der Unteren Rheinwerft (Rheinuferpromenade, Ladebrücke A | Tel. 0211 32 61 24 | Altstadt).

WLAN

Düsseldorf ist nahezu flächendeckend mit WLAN-Hotspots ausgestattet. Verschiedene Betreiber, u. a. Unitymedia und Wall AG, bieten mobiles Internet zum Nulltarif. Nach einmaliger Registrierung kann sich jeder in Reichweite eines Hotspots mit dem WLAN-Netz verbinden. Eine Übersicht findest du unter duesseldorf-tourismus.de/kos ten freies-wifi, nähere Infos und Registrierung auf den Websites der Anbieter.

Übernachten

Timing ist alles: Hotels in Düsseldorf sind nicht gerade günstig und zu Messezeiten oft schon weit im Voraus ausgebucht. Wer flexibel ist, informiert sich z.B. unter duesseldorf-tourismus. de/messe über anstehende Großevents und plant seinen Besuch entsprechend. Früh buchen ist zu jeder Zeit empfehlenswert.

Events, Feste & mehr

Feiertage

1. Januar

Neujahr

März/April

Karfreitag, Ostermontag

1. Mai

Tag der Arbeit

Mai/Juni

Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Fronleichnam

3. Oktober

Tag der Deutschen Einheit

1. November

Allerheiligen

25./26. Dezember

Weihnachten

Veranstaltungen

Januar

boot: weltgrößte Messe für den Wassersport im letzten Drittel des Monats. Messegelände | boot.de

Februar

Karneval: Zwischen Altweiberfastnacht und Aschermittwoch herrschen die Narren in Düsseldorf. Am Rosenmontag wird der große Umzug mit Festwagen durch die Innenstadt veranstaltet. karneval-in-duesseldorf.de

Akademierundgang: Die Studierenden der Kunstakademie präsentieren ihre Werke. kunstakademie-duesseldorf.de

März

Tour de Menu: Einen Monat lang bieten Gourmettempel mehrgängige Menüs zum Spezialpreis an. tour-demenu.de

Fischmarkt: Zwischen Ende März/Anfang April und November verwandelt sich das Rheinufer an je einem Sonntag im Monat in eine rustikale Schlemmermeile. rheinlust.de

April/Mai

Marathon: Lauf vorbei an vielen Wahrzeichen; für Profis, Anfänger und sogar Kinder. metrogroup-marathon.de

Rollnacht: Von April bis September geht’s zu wummernden Beats auf Skates quer durch die Stadt. Termine unter rollnacht.de

Nacht der Museen: Alle öffentlichen Museen und viele private Sammlungen sind bis 2 Uhr nachts geöffnet. Zwischen den Veranstaltungsorten verkehren Shuttlebusse. nacht-dermuseen.de

Mai

Japantag: Düsseldorfs japanische Gemeinde feiert mit Sushi, Origami und großem Feuerwerk am Rheinufer. japantag-duesseldorf-nrw.de

Juni

Jazz-Rally: Jazz und Swing ohne Ende ertönen in Kneipen, Clubs und auf der Straße. duesseldorf-jazzrally.de

Bücherbummel: Die Kö zeigt sich literarisch. Mit Lesungen, Diskussionsrunden und Buchpräsentationen. buecherbummel-auf-der-koe.de

Juli

Open Source Festival: DJs und Bands aus der Indie- und Elektroszene treten auf, kreative Köpfe aus Film, Mode, Design und Fotografie zeigen ihre Projekte. open-source-festival.de

Rheinkirmes: Auf den Rheinwiesen blinkt und glänzt es in der zweiten Julihälfte. Der größte Rummel am Rhein erstreckt sich entlang des Oberkasseler Ufers und lockt Millionen Besucher; die Kirmesfähre pendelt zwischen Altstadt und Festwiese. Freitags großes Feuerwerk. rheinkirmes.com

August/September

Kunstpunkte: An zwei Wochenenden öffnen viele Düsseldorfer Ateliers ihre Pforten. kunstpunkte.de

September

Düsseldorf Festival: Musik, Tanz und Performance in oft extravaganten Inszenierungen; duesseldorf-festival.de

Chinafest: Am 2. Samstag des Monats tanzt der Drache in der Stadt. Auf dem Marktplatz gibt‘s Kunst, Sprachkurse und leckere Spezialitäten aus Fernost.

November

Hoppeditz’ Erwachen (11. Nov. um 11.11 Uhr | Rathaus): Beginn der Karnevalssession

Dezember

Weihnachtsmärkte: In der gesamten Altstadt bis hin zur Eisbahn vor dem Kö-Bogen wird in Düsseldorf an vielen Orten die Adventszeit zelebriert.

Bloss nicht!

Lobende Worte über Köln finden

Für die meisten Düsseldorfer ist es nur ein Spaß, für manche Leute jedoch eine Frage der Ehre: die oft herbeigeredete „Erzfeindschaft“ mit der rheinischen Rivalin Köln. Ob Karneval, Bier oder Sport – zumindest am Brauhaustresen kann es da schon mal hitzig werden!

Von Vorurteilen leiten lassen

Düsseldorf kann mehr als Altstadt und Kö! Erkunde unbedingt auch die Viertel jenseits des Zentrums. Hier zeigt sich, wie vielseitig die Stadt ist, und das Schickimicki-Klischee ist ganz schnell vergessen.

Ohne Bargeld losziehen

Ja, Düsseldorf ist eine moderne und internationale Großstadt. Nein, man kann hier längst nicht überall mit EC-Karte zahlen. Vor allem in den Restaurants und Cafés in Szenevierteln wie Pempelfort oder Flingern sollte man immer genug Bargeld dabeihaben.

An Karneval nicht feiern wollen

Wenn du Vorbehalte gegen Karneval hast, solltest du während der tollen Tage lieber zu Hause bleiben. In fast allen Kneipen wird heftig gefeiert – sonst geht kaum etwas. Museen und Geschäfte haben nur stark eingeschränkte Öffnungszeiten und sind am Rosenmontag meist ganz geschlossen.

Jedes Wort auf die Goldwaage legen

Düsseldorfer tragen das Herz auf der Zunge: Sie sind sehr direkt und auch mit Fremden schnell beim Du. Sei also nicht beleidigt, wenn es sprachlich auch mal etwas rustikaler zugeht – das große Mundwerk ist nichts weiter als Ausdruck rheinischer Lebensfreude.

Lesestoff & Filmfutter

Bücher

Düsseldorf. Rezepte und Lebensart

Das Kochbuch (2010) enthält nicht nur rheinische Rezepte wie Senfrostbraten und Entenbrust mit Blattgold à la Königsallee, sondern erzählt auch Düsseldorfer Geschichten. Neben lokalen Einkaufstipps gibt’s städtische Impressionen von damals und heute

Tatort Düsseldorf. Kriminales aus 100 Jahren

Clemens-Peter Bösken, früher Richter am Amtsgericht Düsseldorf, ist bekannt für seine Bücher über lokale und historische Prozesse. In diesem (2004) beleuchtet er spektakuläre Kriminalfälle aus 100 Jahren Düsseldorfer Geschichte

Filme

Filmschätze Düsseldorf

Die Rheinische Post hat aus Videomaterial ihrer Leser eine Dokumentation (2009) erstellt. Fünf DVDs zeigen Bilder der 1920er- bis 1980er-Jahre. Zeitzeugen und Historiker ordnen die Filme ein

Die Simpsons

In den USA ist Düsseldorf wohl bekannter, als man denkt: Die Figur des Austauschschülers Üter tritt im Original der Serie als Sohn eines Düsseldorfer Fruchtgummi-Fabrikanten auf und verkörpert „typisch deutsche“ Klischees

1-5 °C
1 h/Tag

Fakten

Einwohner 645.923
Fläche 217 km²
Sprache Deutsch
Strom 230 V, 50 Hz
Reisepass / Visum nicht notwendig
Ortszeit 15:07 Uhr
Zeitverschiebung keine

Anreise

2h 26min
1h 29min
50min
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