© Lukas Bischoff Photograph/shutterstock

Dublin

Check-in

James Joyce bezeichnete Dublin einmal als „die Sau, die ihre Ferkel frisst“. Dem Schriftsteller war seine Heimatstadt zu eng, zu katholisch, sodass er wegzog, zuerst nach Paris, später nach Zürich, wo er auch begraben ist. Mit seinem monumentalen Roman Ulysses hat er Dublin dennoch ein literarisches Denkmal gesetzt, wie es keine andere Stadt für sich beanspruchen kann.

Sehenswürdigkeiten & Top Highlights

Es werden hier rund 200.000 Bücher aufbewahrt. Besonders eindrucksvoll ist der Blick auf die Holzschnitzereien der hohen Regale und das Tonnengewölbe, unter dem sich die Büsten irischer…
Seit den 1770er-Jahren ist Merrion Square eine der feinsten Adressen Dublins. Der Platz im typisch georgianischen Stil ist für seine bunten Türen bekannt. Wunderschön ist der Park in der Platzmitte…
Die anglikanische St Patrick's Cathedral wirkt wie eine Hochburg der anglo-irischen Familien, die Irland über Jahrhunderte beherrschten. Zahlreiche Grabmäler von Würdenträgern und Denkmäler, die…
Jeder darf kostenlos um die alten Höfe der 1592 gegründeten Universität mit ihren grauen klassizistischen Fassaden spazieren. Berühmte Ehemaligen sind Schriftsteller wie Jonathan Swift, Dracula-…
Im mittelalterlichen Stil mit Zinnen und brennenden Fackeln begrüßt "Irlands ältester Pub", angeblich anno 1198, Freunde von Musik und Bier. Das mittelalterliche Gründungsjahr ist mehr als…
Wenn Sie sich in diesem alten Pub umschauen, dann wissen Sie, warum er seit Generationen eine Institution in Dublin ist. Dunkles Holz, diskrete Ecken und Theaterposter schaffen eine Stimmung, die…
Das ehrwürdige Hotel im Viertel Temple Bar gefiel den U2-Musikern Bono und Edge so gut, dass sie es kauften und in eine schicke Nobelherberge verwandelten. Die Zimmer sind individuell möbliert und…
Die hochkarätige Kunstsammlung umfasst Meisterwerke aus ganz Europa vom 14.-20. Jh. Sehenswert ist v.a. die italienische Kunst mit Werken von Fra Angelico, Tizian und Michelangelo Caravaggio, dessen…
Das Museum der Buchkunst, ein Geschenk des amerikanischen Bergbaumillionärs Sir Alfred Chester Beatty (1875-1968) an den irischen Staat, birgt einmalige Exponate aus etlichen Kulturkreisen. Zu den H…
Für Iren ist der Besuch des 200 Jahre alten Gefängnisses eine patriotische Wallfahrt, ausländische Besucher bekommen eine interessante Geschichtsstunde. Freiwillige sorgten für Restaurierung und…
In dem spektakulär umgebauten Fabrikgebäude aus dem 19. Jh. zeigt das Unternehmen Guinness anhand historischer Anlagen und anschaulicher Simulationen alle Stufen des Brauprozesses. Buchstäblicher H…
Wollte man eine Arche mit Gegenständen füllen, die die Geschichte Irlands dokumentieren, könnte man getrost die Exponate dieses Museums aufladen. Aus der Bronzezeit sind außer gut erhaltenen…

Reisezeit

Januar
mäßig
8°C
Februar
mäßig
8°C
St. Patrick's Day
März
sehr gut
10°C
April
gut
12°C
Mai
sehr gut
15°C
Juni
sehr gut
18°C
Juli
sehr gut
20°C
August
gut
19°C
September
gut
17°C
Oktober
gut
14°C
Spätestens ab November wird es ungemütlich
November
mittel
10°C
Dezember
mäßig
8°C

Die beste Reisezeit für Dublin sind die Monate März, Mai, Juni und Juli. In dieser Zeit wird eine durchschnittliche Temperatur in Höhe von 16° Celsius erreicht. Die sonnigsten Monate sind Mai und Juni mit durchschnittlich 7 Sonnenstunden pro Tag. Im Vergleich hierzu liegt die Temperatur in den kältesten Monaten bei lediglich 8° Celsius bei durchschnittlich 12 Regentagen. Im Jahresmittel liegt die durchschnittliche Tagestemperatur bei 13° Celsius und die Nachttemperatur bei 5° Celsius. Im Schnitt regnet es jeden Monat an 12 Tagen. Die regenreichsten Monate sind Januar, Juli, August und Dezember.

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Ihr Geheimnis: Authentizität

Dublin ist ein Phänomen: Die Stadt ist laut, sie ist hektisch und gezeichnet von langen Staus und zähfließendem Verkehr. Dublin ist auch einer der besten Orte für ausgelassene Feiern und hemmungslose Junggesellenabschiede. Und zugleich waren hier einige der größten Dichter und Denker zu Haus, die zumindest zum Teil ein deutlich beschaulicheres Leben gelebt haben. Wohl niemals würde irgendjemand behaupten, Dublin sei sauber – Passanten müssen oft genug genau hinschauen, wohin sie treten. Die Menschen, die hier leben, bestechen nicht unbedingt auf den ersten Blick durch Herzlichkeit, dafür oft genug durch etwas typisch Knorriges. Warum nur mag trotzdem jeder diese Stadt? Wohl, weil sie so authentisch ist. Authentischer als es andere Hauptstädte je sein könnten. Ihr Name geht zurück auf das gälische Dubh-linn: „schwarzer Pfuhl“ und bezeichnet ein Becken mit dunklem Wasser, das sich am Zusammenfluss der Liffey und des heute unterirdischen Flusses Poddle gebildet hatte, wo der historische Stadtkern wuchs.

Perfekt für Fussgänger

Die dunklen Zeiten, die viele Schriftsteller und Künstler ins Ausland vertrieben haben, sind längst vorbei. Heute ist die irische Haupstadt, in der gut 550 000 Menschen leben, mit dem näheren Umland sogar gut eine Million, eine weltoffene, moderne Metropole, die Einheimischen, Einwanderern und Besuchern viel zu bieten hat. Dublins ist so kompakt, dass Besucher kein Auto benötigen – erst recht nicht, seitdem vor Jahren eine neue Straßenbahn gebaut wurde. Fast alles lässt sich bequem zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden: das Trinity College und seine überwältigende Bibliothek mit dem Book of Kells; das Nationalmuseum mit dem „Gold der Kelten“; die georgianischen Plätze im vornehmen Süden; die wuchtigen Gemäuer der Zentralbank und des Schlosses; die Hauptpost in der O’Connell Street, Dublins Prachtstraße, wo die Rebellen 1916 die Republik ausriefen; die St Patrick’s Cathedral, wo Jonathan Swift Dekan war, dieser bissige irische Satiriker, der zu Unrecht den allermeisten nur für seinen Gulliver bekannt ist.

Eine junge Stadt mit Biergeruch

Wer das andere Dublin kennenlernen will, muss in die Liberties gehen. In dem ältesten Arbeiterviertel Dublins gibt es viele Antiquitätenläden und kleine Geschäfte, in denen aller möglicher Krimskrams verkauft wird. Über den kleinen Straßen in den Liberties, deren Häuser viele Freiheitskämpfer beherbergt haben, hängt der Geruch von Guinness, der von der nahe gelegenen Brauerei herübergeweht wird. Dublin ist eine junge Stadt, fast ein Drittel der Bevölkerung ist unter 25 Jahren. Das macht sich in der Atmosphäre und im Rhythmus der Stadt bemerkbar. Neben den alten Pubs gibt es moderne Bars und Clubs, vor allem im Vergnügungsviertel Temple Bar, wo die Nacht schillert, bis der Morgen graut. Das alte Viertel zwischen Liffey und Dame Street mit seinen engen, kopfsteingepflasterten Gassen sollte eigentlich einem Busbahnhof weichen, doch dann wurde viel Geld investiert, die heruntergekommenen Häuser wurden renoviert, die Brachflächen bebaut.

Einwanderer aus der ganzen Welt

Dublin ist kosmopolitisch geworden. Die Einwanderer und ihre exotischen Läden prägen das Stadtbild, vor allem im Viertel um die Parnell Street. Auf wenigen hundert Metern gibt es hier ein Dutzend vergleichsweise preiswerte chinesische Restaurants. In der Moore Street, einer Seitenstraße der Parnell Street, liegen das alte und das neue Dublin ganz dicht beieinander. Auf der Straße, die für Autos gesperrt ist, verkaufen die Gemüsehändlerinnen mit dem schärfsten Mundwerk Irlands an hölzernen Ständen ihre Ware, wie sie es schon seit Jahrzehnten tun. Doch die Ladenzeilen sind fest in ausländischer Hand: Es gibt nigerianische und chinesische Cafés, ein Friseurgeschäft mit Haarteilen für afrikanische Frauen, einen karibischen Supermarkt. Viele Einwanderer blieben auch nach dem wirtschaftlichen Absturz, der dazu führte, dass Irland 2008 die Europäische Union und den Internationalen Währungsfonds um Hilfe bitten und im Gegenzug drastische Sparmaßnahmen ergreifen musste. Fünf Jahre später ging es wieder aufwärts. Irlands Boom hat vor allem in Dublin seine Spuren hinterlassen. Auf den Brachflächen der Innenstadt entstanden moderne Gebäudekomplexe, etwa in Smithfield, früher das Kleine-Leute-Viertel mit schmalen Gassen und Backsteinhäuschen. Der Platz bekam ein neues Kopfsteinpflaster und moderne Bogenlampen, und auf dem riesigen Gelände einer ehemaligen Whiskey-Brennerei entstand eine neue Welt: Smithfield Village mit Luxushotel, Einkaufspassage, Thai-Restaurant und 200 Apartments. Oder die Liffey: Jahrzehntelang hatte man den Fluss vernachlässigt, wurde er als Müllkippe missbraucht, die Gebäude an den Ufern verkamen, die Menschen zogen weg. Nun legte man eine Uferpromenade an und baute einen hölzernen Walkway über den Fluss, zum Nationalfeiertag am 17. März wird auf der Liffey ein Feuerwerk abgebrannt. Und im Hafen entstanden im Rahmen des größten Entwicklungsplans in der irischen Geschichte Wohnungen, Hotels, Parks, ein Konferenzkomplex und ein Einkaufszentrum – die Docklands.

Der höchste Obelisk Europas

Herz der Metropole ist und bleibt die Gegend um die mehr als 400 Jahre alte Universität, Trinity College, das schicke Einkaufsviertel um die Grafton Street und das Regierungsviertel um Merrion Square und St Stephen’s Green, deren schöne Grünanlagen wie geschaffen sind für eine Verschnaufpause. Noch mehr Platz bietet der Phoenix Park, nordwestlich des Zentrums, Europas weitläufigster Stadtpark. Neben dem Haupteingang steht der höchste Obelisk Europas, er ist 62 m hoch und wurde 1817 zu Ehren des Herzogs von Wellington errichtet, der zwei Jahre zuvor Napoleon besiegt hatte. Fertiggestellt wurde der Obelisk allerdings erst über vierzig Jahre später, da war Wellington längst tot. Den Bauherren war das Geld ausgegangen, sie sollen 1820 deshalb im Sockel des Obelisken ein opulentes Dinner für zahlungskräftige Wellington-Fans ausgerichtet haben. Nach dem Mahl wurde das Gewölbe wieder zugemauert. Man soll erst Wochen später bemerkt haben, dass ein armer betrunkener Butler seit dem Dinner verschwunden war ... Geschichten wie diese mögen die Dubliner, sie machen z. B. langweilige Obelisken etwas interessanter. Wer sich für Geschichten im Allgemeinen und Literatur im Besonderen interessiert, dem wird Dublin wie ein Paradies vorkommen. In Museen, Theatern und am Bloomsday, dem jährlichen James-Joyce-Festtag am 16. Juni, der längst zu einer Festwoche ausgedehnt worden ist, feiert Dublin seine Schriftsteller, von denen immerhin drei den Literaturnobelpreis gewonnen haben: William Butler Yeats, George Bernard Shaw und Samuel Beckett. Ein vierter, Seamus Heaney, hatte Dublin zu seiner Wahlheimat gemacht. Man hat den Schriftstellern mit dem Writers Museum ein Denkmal gesetzt. Die Freude der Iren am Erzählen kommt aber auch in den Pubs zum Ausdruck. Spätestens dort erfährst du, dass Pub und Kultur keine Gegensätze sind, sondern sich ergänzen und eine Reise nach Dublin erst richtig abrunden.

Wikinger, Kelten & englische Könige 

Die Dubliner haben lange Erfahrungen mit wirtschaftlichen und politischen Umbrüchen. Ohne die Wikinger gäbe es Dublin nicht. Die gründeten um 841 die Siedlung an der Liffey, wurden 1014 vom irischen Hochkönig Brian Boru besiegt und verschmolzen mit der keltischen Bevölkerung. Ab Ende des 12. Jhs. versuchten die englischen Könige von Dublin Castle aus, ganz Irland zu unterwerfen, was aber erst nach der Reformation gelang. Damit begann die jahrhundertelange protestantische Herrschaft über das mehrheitlich katholische Land.

Geschichtsstunde in Kilmainham Gaol 

Ende des 17. Jhs. wichen die engen, armen Gassen breiten Alleen und repräsentativen Plätzen mit eleganten Häuserreihen im georgianischen Stil, wie zum Beispiel am Merrion Square, dessen bunte Haustüren typisch für diese Epoche sind. Für Dublin brach eine Zeit des Friedens und Wohlstands an. Doch nach der Auflösung des irischen Parlaments 1801 verlor Dublin seine politische und gesellschaftliche Bedeutung. Eine Rebellion nach der anderen wurde von den Engländern blutig niedergeschlagen. Auch der Osteraufstand von 1916 scheiterte nach fünf Tagen, die Rebellen, die sich im Hauptpostamt auf der O’Connell Street verschanzt hatten, gaben auf. Doch nach den brutalen Hinrichtungen der Anführer schlug die Stimmung um. Der folgende zweijährige Unabhängigkeitskrieg endete mit der Teilung der Insel. Dublin wurde mit der Gründung des irischen Freistaats 1921 Hauptstadt und Regierungssitz. Einen Schnellkursus in irischer Geschichte bietet das Kilmainham Gaol, wo die Osteraufständischen hingerichtet wurden. 1960 begannen Freiwillige, das verfallene Gemäuer zu restaurieren. Heute ist es ein Nationaldenkmal.

Und das Wetter

Ein Sprichwort besagt, dass die Iren zwei Tage im Jahr besonders genießen: Weihnachten und den Sommer. Das ist natürlich nur ein Vorurteil, Generationen von Urlaubern sind aus Irland sonnengebräunt nach Hause zurückgekehrt – es ist reine Glückssache.

Gut zu wissen

Anreise

Der weite Weg per Fähre lohnt sich nur für eine längere Irlandrundreise. Direktfähren: Irish Ferries (irishferries.com) von Cherbourg und Roscoff in Frankreich nach Rosslare (ca. 150 km von Dublin). Über Großbritannien: mit P & O Ferries (POferries.com) oder durch den Kanaltunnel von Calais nach Folkstone, durch England und Wales, dann von Holyhead im Nordwesten Wales` nach Dublin.

Flüge nach Dublin Airport (dublinairport.com) gibt es meist täglich von fast allen großen Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, u. a.mit Aerlingus von Berlin, Düsseldorf,Hamburg, Frankfurt, München (aerlingus.com), Lufthansa von Frankfurt und München (lufthansa.com), Eurowings ab Düsseldorf und Köln (eurowings.com) sowie Ryanair/Laudamotion von Basel, Berlin, Bremen, Frankfurt, Hamburg, Köln, Luxemburg, Memmingen, München, Salzburg, Stuttgart und Wien (ryanair.com). Es gibt auch Bahn-Fähr-Verbindungen vom europäischen Festland über London nach Dublin – bring dafür aber besser ein paar Tage Zeit mit. Bei Verbindungen innerhalb Irlands: Wer aus dem Norden anreist, kommt an der Connolly Station an, wer von Süden und Westen aus die Stadt erreicht, der landet westlich der City an der Heuston Station.

Zeit

- 1 Stunde Zeitverschiebung 

In Irland gilt Greenwich Mean Time, d.h. es ist ganzjährig eine Stunde früher als bei uns.

Strom

Adapter Typ G

Zu Hause unbedingt einen Steckdosenadapter Typ G besorgen. Sonst war’s das mit dem Aufladen des Smartphones.

Einreise

Deutsche, Schweizer und Österreicher benötigen einen gültigen Reisepass oder Personalausweis.

Klima & Reisezeit

Dublin ist ein ganzjähriges Reiseziel mit gemäßigtem, durch den Golfstrom beeinflusstem Klima. Frost und Schnee sind selten, die Regentage relativ gleichmäßig über das Jahr verteilt. Eine gute Reisezeit ist der März, wenn es im milden Irland oft schon recht frühlingshaft ist (und am 17. des Monats der St Patrick’s Day gefeiert wird). Die sonnigsten und regenärmsten Monate sind Mai und Juni mit einer täglichen Sonnenscheindauer von sieben Stunden, aber auch September und Oktober können schön sein. Allerdings steigt die Temperatur selbst im Hochsommer nur selten auf viel mehr als 20 Grad. Da du auch im Sommer stets mit Kälteeinbrüchen, ja mit täglich wechselndem Wetter rechnen musst, solltest du auf jeden Fall immer warme Sachen und Regenkleidung einpacken. Das Inselklima bewirkt, dass es mitunter schon 50 km außerhalb von Dublin sonnig sein kann, während es in der Stadt regnet. Plan also deine Ausflüge am besten nach dem Wetterbericht.

Zoll

Für EU-Bürger gelten für Waren des persönlichen Gebrauchs keine Ein- und Ausfuhrbeschränkungen. In der Praxis werden zollfrei akzeptiert: 800 Zigaretten oder 200 Zigarren, 110 l Bier, 90 l Wein oder 10 l Spirituosen. Für Bürger aus der Schweiz gelten geringere Freimengen.

Vom Flughafen ins Zentrum

Die Busse von Aircoach (aircoach.ie) fahren rund um die Uhr, 6–20 Uhr sogar alle 10 Min. vom Flughafen in die Stadt. Ca. 40 Min. Fahrtzeit zur Stadtmitte auf zwei Routen jeweils über O’Connell Street zu den Vororten Sandyford und Leopardstown bzw. Ballsbridge. Einfach 7, hin- und zurück 12 Euro. Achtung: Zu Stoßzeiten können die Busse zum Flughafen überfüllt sein. Dublin Bus fährt 7–23 Uhr ca. alle 10 Min., einfach 6, hin und zurück 10 Euro, Linie 747 über über EPIC und O’Connell Street zum Busbahnhof (Busáras). Die Fahrtzeit bis Busáras beträgt ca. 30 Min. Fürs knappe Budget: Linie 41/41C nach Lower Abbey Street, einfache Fahrt 3,30 Euro, ca.45 Min.

Öffentliche Verkehrsmittel

In Dublins kompakter Stadtmitte sind viele Wege ganz bequem zu Fuß machbar. Es gibt zahlreiche Buslinien, aber bei der Vielzahl der verschiedenen Routen braucht man manchmal etwas Orientierungshilfe.

Busse

Busse halten auf Zuruf. Steht „An Lár“ auf dem Zielschild fährt er durch die Stadtmitte. Unter den Wochentickets und Mehrfahrtenkarten sind v.a. die Rambler Tickets zu empfehlen. Sie erlauben Fahrten auf allen Routen im Stadtgebiet für 31,50 Euro für fünf Tage. Eine kombinierte Bus-Luas-DART-Karte (Leap Family Card) für einen Tag kostet 10 Euro und gilt für zwei Erwachsene und vier Kinder. Bei einem längeren Aufenthalt lohnt sich eine wiederaufladbare Leap Card (Pfand 5 Euro, Mindestguthaben 5 Euro). Erstens fährt man dann billiger mit Bus, Luas und DART, zweitens muss man nicht das passende Kleingeld (Fahrer geben kein Wechselgeld!) mit sich führen. Die Karte gibt es online (kommt per Post) und in mehr als 500 Geschäften, auch am Flughafen. Dort kann man sie auch aufladen. Fahrpläne und Tickets: Dublin Bus Office | Mo– Sa 9–17.30 Uhr | 59 O’Connell Street Upper | Tel. 01 8 73 42 22 | dublinbus.ie | Northside

Dart

Dublin Area Rapid Transport (DART) ist die Bahnstrecke, die nördliche und südliche Vor- und Küstenorte mit der Innenstadt – Connolly Station nördlich der Liffey, Tara Street und Pearse Street südlich davon – verbindet. Für Ausflüge an die Küste und für Dublinbesucher mit Unterkunft nahe den DART-Bahnhöfen ist sie nützlich (alle 10–15 Min. von 6–24 Uhr). Die Tageskarte für 12 Euro lohnt sich ab vier Fahrten. Für Ausflüge kaufst du besser eine Rückfahrkarte am Automaten oder Schalter. irishrail.ie

Dublin Bikes

Dublin ist nicht gerade fahrradfreundlich, die Radwege bestehen oft nur aus brauner, auf die Straße gemalter Farbe, die Autofahrer sind nicht besonders rücksichtsvoll. Allerdings gehören Fahrräder inzwischen auch zu den öffentlichen Verkehrsmitteln, denn Dublin stellt Leihfahrräder zur Verfügung. 450 robuste Räder sind an mehr als 100 Stationen in der Innenstadt erhältlich, die einzelnen Stationen sind höchstens 300 m voneinander entfernt. Um ein Fahrrad auszuleihen, musst du aber zunächst Mitglied werden. Für Touristen bietet sich die 3-Tage-Mitgliedschaft für 5 Euro an. Sie kann an mehr als 30 Stationen mit der Kreditkarte gekauft werden. Der Mitgliedsausweis trägt eine PIN-Nummer, die du zum Ausleihen der Räder benötigst. Die ersten 30 Min. sind kostenlos. Danach kostet eine Stunde 50 Cent, zwei Stunden 1,50, drei Stunden 3,50, vier Stunden 6,50 und jede weitere halbe Stunde 2 Euro. Informationen über die Mietstationen unter dublinbikes.ie

Ecocabs

In modernen, überdachten Dreirädern bringen dich bei Ecocabs kräftige Menschen kostenlos zu jedem Punkt in der Dubliner Innenstadt, also in einem Radius von ca. 2 km rund um die O’Connell Bridge. Sie verkehren zwischen 10 und 19 Uhr (April–Dez.) und haben bestimmte Haltepunkte, können aber auch herangewinkt werden. Da sie von Firmen gesponsert werden, musst du nichts bezahlen, aber ein Trinkgeld wird gerne genommen. Die Ecocabs bitte nicht verwechseln mit den kostenpflichtigen Rikschas und Fahrradtaxis! ecocabs.ie

Luas

Die schnellen modernen Straßenbah- nen Luas verkehren auf zwei Strecken. Die rote Linie fährt von den Docklands bzw. Connolly Station parallel zur Liffey am Nordufer, überquert den Fluss zur Heuston Station und zu den südwestlichen Vororten. Die grüne Linie verbindet die südlichen Vororte Dublins mit Broombridge im Norden der Stadt via Innenstadt, wo man in die rote Linie umsteigen kann (alle 10 Min. oder häufiger von 5.30–0.30 Uhr, Sa ab 6.30, So ab 7 Uhr | luas.ie). Luas-Karten gibt es an Automaten und in Geschäften nahe den Haltestellen.

Auto

Dublin hat längst den Verkehrsinfarkt erlitten, und die öffentlichen Verkehrsnetze sind gut ausgebaut – spar dir also besser das Auto in der Innenstadt. Parkplätze sind rar und teuer und fast jede Strecke dauert länger als mit Straßenbahn oder Bus. Falls du doch ein Auto brauchst: Auf irischen Straßen wird links gefahren. Alle großen internationalen Automermieter sind am Flughafen vertreten, auch einige irische. ADAC-Mitglieder sparen oftmals beträchtlich, wenn sie vorab zu Hause über die ADAC-Website buchen – dann sind meist alle Versicherungen sowie ein Zweitfahrer inbegriffen. Bei einer Panne vor Ort:  Automobile Association (Tel. 0818 227228) oder RAC Motoring Service (Tel. 18 00 80 54 98).

Taxi

Seit die irische Regierung die Vergabe von Taxi-Lizenzen lockerte, bekommst du selbst am Wochenende problemlos ein Taxi. Standplätze gibt es im Zentrum am College Green, am Aston Quay und in der O’Connell Street. Die Grundgebühr beträgt 3,80 tagsüber und 4 Euro nachts für die ersten 500 Meter; jeder weitere Kilometer kostet 1,14–1,80 Euro je nach Entfernung. Eine Fahrt vom Flughafen in die Innenstadt kostet ab 30 Euro. Es gibt zwar genügend Taxis, wenn es aber darauf ankommt, pünktlich am Flughafen zu sein, solltest du vorbestellen, z. B.: A to B Cabs (Tel. 01 6 77 2222), Checkers Cabs (Tel. 01 8 34 34 34), Pony Cabs (Tel. 01 6 61 22 33) oder über die internationale Handy-App My Taxi.

Auskunft vor Ort

Tourismus Irland

Gutleutstr. 32 | 60329 Frankfurt am Main | Tel. 069 66 80 09 50 | discoverireland.com/de

Dublin Tourism Centre

Die Dubliner Tourismuszentrale (visitdublin.com) hat mehrere Filialen in der Stadt: Flughafen Dublin (Ankunftshalle | tgl. 8–22 Uhr); Hauptbüro: St Andrew’s Church (25 Suffolk Street | Mo–Sa 9–17.30, So 10.30– 15 Uhr | Trinity College); nördlich der Liffey: 14 O’Connell Street Upper | Mo–Sa 9–17 Uhr | Tel. 1890 324583 (*) | Northside

Diplomatische Vertretungen

Deutsche Botschaft

31 Trimleston Avenue | Tel. 01 2 69 30 11 | dublin.diplo.de | Booterstown 

Österreichische Botschaft

93 Ailesbury Road | Tel.012694577 | bmeia.gv.at/botschaft/dublin | Ballsbridge

Schweizer Botschaft

6 Ailesbury Road | Tel. 01 2186382 | eda.admin.ch/dublin | Ballsbridge

Dublin Pass

Der Dublin Pass bietet freien Eintritt zu mehr als 30 Sehenswürdigkeiten, kostenlosen Flughafentransfer mit dem Aircoach sowie diverse Sonderangebote. Es gibt den Pass online (dublinpass.ie) und in den Büros von Dublin Tourism, 59 Euro für einen, 77 für zwei, 94 für drei und 114 Euro für fünf Tage. Einige Attraktionen wie die Nationalmuseen sind aber ohnehin kostenlos – der Kauf lohnt nur beim Besuch vieler Sehenswürdigkeiten und wenn man bereits vom Flughafen den Pass für die Fahrt in die Innenstadt nutzt.

Geld & Kreditkarten

Landeswährung ist der Euro. Geldautomaten für EC-Karten gibt es in der Stadtmitte an fast jeder Ecke. Öffnungszeiten der Banken Mo–Fr 10–16 Uhr, Do bis 17 Uhr, einzelne Filialen öffnen auch an Samstagen. Nahezu alle gängigen Kreditkarten werden in den meisten Geschäften, Hotels und Restaurants akzeptiert. Allerdings wird bei Privatunterkünften (Bed and Breakfast) recht häufig Barzahlung erwartet. Frag besser spätestens beim Einchecken nach!

Öffnungszeiten

Geschäftsstunden in Dublin sind grundsätzlich Mo–Sa 9–18 Uhr mit einem uneinheitlichen Trend zur längeren Öffnung am Abend. Viele Läden haben auch sonntags ab Mittag geöffnet. In der Innenstadt schließen die meisten Geschäfte donnerstags nicht vor 20 Uhr.

Maße & Gewichte

In Irland gilt wie auf dem Kontinent das metrische System – mit einer einzigen Ausnahme: Die Pubs zapfen Bier in Pints (1 Pint = 0,57 Liter).

Post

Dublins Postämter sind Mo–Fr 9.30–18 Uhr geöffnet, das Hauptpostamt General Post Office an der O’Connell Street (Northside) Mo–Sa 10– 17 Uhr.

Stadtführungen

Zu Fuß können sich Dublinbesucher sehr gut leiten lassen. Besonders beliebt ist der Literary Pub Crawl (April– Okt. tgl., Nov.–März Do–Sa 19.30 Uhr, Beginn im Pub The Duke | Duke Street | dublinpubcrawl.com | Tel. 01 6 70 56 02). Zwei Schauspieler führen durch die Kneipen und geben dabei Unterhaltsames von Samuel Beckett, Oscar Wilde und Co. zum Besten. Mit der Broschüre Rock ’n’ Stroll Trail (im Tourist Office oder als gratis iWalk mit Podcast zum Herunterladen auf visitdublin.com) finden Musikfreunde die Wirkungsstätten von U2 und anderen Stars. Auch von der Liffey aus lässt sich Dublin anschauen: Bootsfahrten von Bachelors Walk (März–Nov. vier- bis sechsmal tgl. ca. 45 Min. für 15, online 13,50 Euro | Tel. 01 4734082 | dublindiscovered.ie) starten am Nordufer nahe Halfpenny Bridge.

Du kannst Dublin auch buchstäblich probieren: Beim Dublin Tasting Trail (77,50 Euro | Tel. 01 4971245 | fabfoodtrails.ie) kommen die Sehenswürdigkeiten zwar nicht zu kurz, aber der Schwerpunkt liegt auf kulinarischen Entdeckungen. Die 2,5-Std.-Tour führt zu Märkten, Fischläden, Bäckereien, Fleischereien und Käsegeschäften – manche bereits seit vier, fünf Generationen im Familienbesitz. Und das Beste: Bei jedem Stopp gibt es eine Kostprobe. Die Tour startet samstags (im Sommer auch freitags) um 10 Uhr je nach Route an verschiedenen Punkten im Zentrum.

Telefon & Handy

Smartphones funktionieren fast überall in Dublin problemlos. Mit einer deutschen, österreichischen oder Schweizer SIM-Karte telefoniert und surft man üblicherweise zu günstigen Tarifen und kann auch seine Guthaben nutzen. Telefonzellen solltest du hingegen meiden, denn die Gespräche sind exorbitant teuer. Telefonauskunft: 1 18 50. Die Vorwahl für Irland ist 00353, für Dublin 01 bzw. 003531 aus dem Ausland. Für Deutschland gilt die Vorwahl 0049, für Österreich 0043 und für die Schweiz 0041.

Trinkgeld

10–15 Prozent Trinkgeld auf den Essenspreis ohne Getränke ist für Restaurantbedienungen üblich, wenn kein Betrag als „service charge“ auf der Rechnung steht, 10 Prozent vom Fahrpreis gilt für Taxifahrer. In Pubs wird in der Regel kein Trinkgeld gegeben – es sei denn, man ist am Tisch bedient worden.

Zeitungen

Wichtigste Tageszeitungen in Dublin sind die seriöse, liberal orientierte Irish Times sowie der etwas leichtere, konservative Irish Independent und der Examiner. Der Evening Herald ist eine Abendzeitung. In den meisten Geschäften sind auch englische Zeitungen erhältlich, manche mit irischen Ausgaben.

Gesundheit

Mit der europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) können die Dienste irischer Ärzte und Krankenhäuser direkt in Anspruch genommen werden. Die Abrechnung wird wie im Heimatland über die Karte geregelt. Bürgern aus Nicht-EU-Staaten wird der Abschluss einer privaten Reisekrankenversicherung empfohlen. Eine Apotheke, pharmacy, muss man in Dublin nicht lange suchen. Sie befinden sich oft in Drogerien, z. B. in der stark vertretenen Drogeriekette Boots.

Notruf

Polizei (Garda) (Tel. 9 99 | 1 12). Diese Nummern gelten auch für den Rettungsdienst, die Feuerwehr und die Küstenwache.

Events, Feste & mehr

Feiertage

1. Januar

Neujahr

17. März

St Patrick's Day (Nationalfeiertag)

März/April

Ostermontag; Karfreitag ist kein offizieller Feiertag, aber die Pubs sind geschlossen. 

1. Mo im Mai, Juni, August und letzter Mo im Oktober

Bank Holiday

25./26. Dezember

Weihnachten

Veranstaltungen

Januar

Tradfest: Ein Festival der traditionellen Musik und des Folk an ungewöhnlichen Veranstaltungsorten in Temple Bar. templebartrad.com

Februar

Dublin International Film Festival: Eine Woche lang irische Filme und Weltkino. Tel. 01 6 62 42 60 | diff.ie

März

St Patrick’s Day: Fünf Tage Karnevalsstimmung um den 17. März mit Kirmes, Märkten und irischer Musik. Höhepunkt ist am 17. die Innenstadt-Parade. stpatricksday.ie

April

Messias: Am 13. April 1742 wurde Händels Messias in Dublin uraufgeführt – deswegen gibt es jedes Jahr an diesem Tag ein Open-Air-Konzert des Oratoriums in der Fishamble Street.

Mai

Africa Day: Jedes Jahr am 25. Mai gibt‘s Musik, Essen und Veranstaltungen im Phoenix Park rund um afrikanische Kultur. africaday.ie

Juni

Bloomsday – 16. Juni: An diesem Tag im Jahr 1904 spielt James Joyces Dublin-Roman Ulysses. Geführte Spaziergänge und Events sind teils Hommage ans Werk, teils Anlass für feuchtfröhliches Zusammensein. jamesjoyce.ie

International Literature Festival: Lesungen und Vorträge international bekannter Schriftsteller. ilfdublin.com

Juni - August

Summer in Dublin: Eine Reihe von Open-Air-Veranstaltungen, z. B. kostenlose Mittagskonzerte auf dem Merrion Square und in anderen Parks u. v. m. Ende Juni–Mitte Aug. | dublincity.ie

August

Dublin Horse Show: Jährliches Pferderennen mit großem Jahrmarkt auf dem Gelände der Royal Dublin Society (RDS). Beim Ladies’ Day, einem gesellschaftlichen Ereignis, tragen Damen ausgefallene Hüte. dublinhorseshow.com

September

Liffey Swim: Seit 1920 schwimmen mutige Dubliner im Fluss Liffey um die Wette. Wer die 2,5 km lange Strecke zum Custom House heil übersteht, wird am Ziel mit einem Volksfest gefeiert. leinsteropensea.ie/liffey-swim

Dublin Fringe Festival: Theater, Tanz, Comedy, Kleinkunst belegen die unerschöpfliche Kreativität der Iren. Zwei Wochen Mitte Sept. | fringefest.com 

Culture Night: Die große Nacht der kostenlosen Kultur – von A bis Z, im ganzen Stadtgebiet. culturenight.ie

September/Oktober

Dublin Theatre Festival: Internationale Theatertruppen bespielen die Bühnen der Stadt. Ende Sept.–Mitte Okt. | dublintheatrefestival.com

Oktober

Bram Stoker Festival: Ende Oktober feiern die Dubliner ihren Schriftsteller Bram Stoker („Dracula“) u. a. mit Oper, makabren Stadtführungen, Lesungen und einem „Goth Karaoke“. bramstokerfestival.com

Dublin Marathon: Hochkarätige internationale Athleten nehmen teil – aber auch jeder andere darf nach zeitiger Anmeldung mitmachen. Letzter Mo im Okt. | dublincitymarathon.ie

Dezember

Dublin Flea Christmas Market: Weihnachtlicher Flohmarkt im Point Square in den Docklands. dublinchristmasflea.ie

Bloss nicht!

Einzeln bestellen

In Irland herrscht in Pubs das Rundensystem. Wenn du mit Iren in den Pub gehst, wirst du mit Sicherheit zur ersten Runde eingeladen. Das bedeutet aber auch, dass du bei der nächsten Runde dran bist mit Zahlen. Die Geschwindigkeit der Bestellungen hängt vom schnellsten Trinker ab.

Unpassend anziehen

Solltest du vorhaben, in einem besseren Restaurant zu essen, in einer stilvollen Bar Cocktails zu trinken oder in einem exklusiven Club zu tanzen, dann steck etwas Feineres als Sneaker und Jeans ins Gepäck. Zu lässig gekleidet, wird dich der Türsteher erst gar nicht reinlassen.

Irisch falsch verstehen

Zwar ist die irische Sprache vom Aussterben bedroht, aber manche Worte werden überleben – zum Beispiel auf Toilettenschildern. Hier heißt „Fir“ nicht Frau und „Mná“ auch nicht Mann, sondern umgekehrt. Und wenn du auf einer Straße das Schild „Go mall“ entdeckst, rechne nicht mit einer Shopping Mall. Es bedeutet „langsam fahren“.

Über Irland schimpfen

Iren schimpfen gern über Preise, den Verkehr und andere Misslichkeiten in ihrem Land. Das dürfen sie. Aber du als Gast solltest da nicht einstimmen, sei es über den Müll auf den Straßen oder das mangelnde Brotangebot beim Bäcker. Damit machen sich Auswärtige keine Freunde.

In die falsche Richtung schauen

Iren fahren auf der linken Seite. Und die stressfreien Tage sind für Autofahrer und Fußgänger auch in Dublin längst vorbei. Ein Blick in die falsche Richtung kann lebensgefährlich sein, denn Busse, Pkw und Lastwagen donnern von früh bis spät durch die Straßen.

Lesestoff & Filmfutter

Bücher

Auf Schwimmen-Zwei-Vögel

Ein Roman im Roman übers Romanschreiben von Flann O‘Brian. 80 Jahre alt und immer noch eins der besten Bücher, das je in Irland geschrieben wurde. Deutsch von Harry Rowohlt. (2005)

Filme

Love, Rosie – Für immer vielleicht

Alex und Rosie sind von Kind an beste Freunde – oder mehr? An den Stränden von Dublin knistert es zwischen beiden, doch sie wollen ihre Freundschaft nicht gefährden. Jahre später merken sie, dass sie ihre wahren Gefühle nur verdrängten. Cecelia Ahern schrieb die Romanvorlage für den Film. (2014)

Sing Street

Dublin und der Sound der 80er sind Thema dieses hinreißenden Musikfilms von John Carney. Der 15-jährige Conor Lalor aus problematischem Elternhaus verknallt sich in Raphina und kommt auf die geniale Idee, eine Band namens Sing Street zu gründen, um seiner Liebe zu imponieren. (2016)

Die Commitments

Klassiker der irischen Musikszene nach dem Roman von Roddy Doyle: Ein junger Arbeitsloser versucht, eine Soulband in Dublin aufzubauen und erlebt dabei allerlei Tiefschläge. Starker Soundtrack und viele Filmlocations in Dublin. (1991)

2-8 °C
2 h/Tag
11 °C

Fakten

Einwohner 1.173.179
Fläche 114 km²
Strom 230 V, 50 Hz
Reisepass / Visum nicht notwendig
Ortszeit 08:40 Uhr
Zeitverschiebung -1 h (zu MEZ)

Anreise

18h 14min
1d 4h 6min
2h 5min
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