
Reiseführer Verdasio
Verdasio Sehenswertes & Restaurants



Landschaftliche Highlights
Geographical
Landschaftliche Highlights
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Sonstige Läden
Centovalli
Landschaftliche Highlights © Mor65_Mauro Piccardi, Shutterstock
„100 Täler“ bedeutet Centovalli auf Deutsch und das ist wahrlich keine Übertreibung. Ungezählte Wildbäche und Flüsschen haben sich tief ins Gestein gegraben und so reihen sich hier viele kleine und kleinste Täler aneinander. Das wilde, gewundene Tal der Melezza, das von Ponte Brolla wenige Kilometer nordwestlich von Locarno zur italienischen Grenze in Camedo führt, ist ein landschaftliches Erlebnis, das mit Bahn, Auto oder Rad erfahren werden kann. Es verläuft nicht in Nord-Süd-Richtung wie die anderen großen Täler des Tessins, sondern zieht sich von Ost nach West durch die steile, zerklüftete Landschaft. Jenseits der Landesgrenze findet es seine Fortsetzung im Vigezzotal. War ein Maultierpfad lange die einzige Verbindung zwischen Locarno und Domodossola an der Simplonlinie, so verkehrt seit 1923 die Schmalspurbahn Centovallina zwischen den beiden Orten. Sie wird vor allem von Wanderern gern zu Ausflügen in die unberührte Natur mit ihrer üppigen Vegetation und den ausgedehnten Wäldern benutzt.
- 6655 Intragna
© Mor65_Mauro Piccardi, Shutterstock
„100 Täler“ bedeutet Centovalli auf Deutsch und das ist wahrlich keine Übertreibung. Ungezählte Wildbäche und Flüsschen haben sich tief ins Gestein gegraben und so reihen sich hier viele kleine und kleinste Täler aneinander. Das wilde, gewundene Tal der Melezza, das von Ponte Brolla wenige Kilometer nordwestlich von Locarno zur italienischen Grenze in Camedo führt, ist ein landschaftliches Erlebnis, das mit Bahn, Auto oder Rad erfahren werden kann. Es verläuft nicht in Nord-Süd-Richtung wie die anderen großen Täler des Tessins, sondern zieht sich von Ost nach West durch die steile, zerklüftete Landschaft. Jenseits der Landesgrenze findet es seine Fortsetzung im Vigezzotal. War ein Maultierpfad lange die einzige Verbindung zwischen Locarno und Domodossola an der Simplonlinie, so verkehrt seit 1923 die Schmalspurbahn Centovallina zwischen den beiden Orten. Sie wird vor allem von Wanderern gern zu Ausflügen in die unberührte Natur mit ihrer üppigen Vegetation und den ausgedehnten Wäldern benutzt.
- 6655 Intragna
Rasa
Geographical © Gerda Speelziek-Abou Shanab, Shutterstock
Auch das gibt es im Tessin: ein Dorf ohne Straßenanschluss! Lediglich eine Seilbahn verbindet Rasa mit der Außenwelt. Dank der Abgeschiedenheit wirkt das auf einer Sonnenterrasse gelegene Dorf bis heute so unberührt. Seine kubischen Häuser, deren älteste Bausubstanz aus dem 18.Jh. stammt, zeugen von einem gewissen Wohlstand, den sich die Bewohner als Lastenträger im Hafen von Livorno hart erarbeiteten.
- 6655 Rasa
- http://centovalli.swiss/
© Gerda Speelziek-Abou Shanab, Shutterstock
Auch das gibt es im Tessin: ein Dorf ohne Straßenanschluss! Lediglich eine Seilbahn verbindet Rasa mit der Außenwelt. Dank der Abgeschiedenheit wirkt das auf einer Sonnenterrasse gelegene Dorf bis heute so unberührt. Seine kubischen Häuser, deren älteste Bausubstanz aus dem 18.Jh. stammt, zeugen von einem gewissen Wohlstand, den sich die Bewohner als Lastenträger im Hafen von Livorno hart erarbeiteten.
- 6655 Rasa
- http://centovalli.swiss/
Monte Comino
GeographicalIn knapp sieben Minuten gelangt man mit einer kleinen Seilbahn von Verdasio aus in die rustici-Siedlung Monte Comino. Dort drängt sich ein Imbiss im Riposo Romantico auf, der seinem Namen Ehre macht. Monte Comino ist aber auch Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen. Für jedes Alter geeignet ist etwa die Umrundung des Monte Aula. Die Wälder sind voller Überraschungen; oberhalb der Kirche Madonna della Segna etwa gibt es einen Teich mit Kaulquappen und Fröschen sowie wunderbare Steinpilze.
- Nucleo di Verdasio, 6655 Intragna
- https://www.comino.ch/
- +41 91 798 13 93
In knapp sieben Minuten gelangt man mit einer kleinen Seilbahn von Verdasio aus in die rustici-Siedlung Monte Comino. Dort drängt sich ein Imbiss im Riposo Romantico auf, der seinem Namen Ehre macht. Monte Comino ist aber auch Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen. Für jedes Alter geeignet ist etwa die Umrundung des Monte Aula. Die Wälder sind voller Überraschungen; oberhalb der Kirche Madonna della Segna etwa gibt es einen Teich mit Kaulquappen und Fröschen sowie wunderbare Steinpilze.
- Nucleo di Verdasio, 6655 Intragna
- https://www.comino.ch/
- +41 91 798 13 93
Atelier Pagliarte
Sonstige LädenDiese Werkstatt hält das alte Handwerk der Strohflechterei aufrecht. Produkte wie Hüte und Taschen werden zum Verkauf angeboten.
- Piazza Municipio, Berzona
- http://www.pagliarte.ch/
- +41 91 797 10 22
Diese Werkstatt hält das alte Handwerk der Strohflechterei aufrecht. Produkte wie Hüte und Taschen werden zum Verkauf angeboten.
- Piazza Municipio, Berzona
- http://www.pagliarte.ch/
- +41 91 797 10 22
Valle Onsernone
Landschaftliche Highlights © MAIRDUMONT
Eines der wildesten Tessiner Täler! Ein Sträßchen schlängelt sich weit oberhalb des Isornoflusses oft eng am Fels hinauf in kleine Orte, die sich am Abhang festzukrallen scheinen. Schriftsteller wie Max Frisch, Golo Mann und Alfred Andersch fanden hier Ruhe und Inspiration. Eher überraschend wirken dann die Paläste aus dem 18.Jh. in Comologno im hinteren Tal. Sie wurden von Rückkehrern gebaut, die im Ausland zu Geld gekommen waren. Geld verdienten die Einheimischen lange mit der Strohflechterei. Berühmt und begehrt waren vor allem die Strohhüte, die man hauptsächlich nach Mailand exportierte. Die Häuser mit ihren Loggien, wo früher das Stroh zum Trocknen in der Sonne hing, zeugen noch von dieser Zeit. Und die Werkstatt Pagliarte Arte Tradizione in Berzona hält das alte Handwerk aufrecht; Produkte wie Hüte und Taschen werden zum Verkauf angeboten. Ein weiteres Relikt findet sich ganz zuhinterst im Tal: die Bagni di Craveggia. Die Bäderanlage wurde nach dem Zweiten Weltkrieg durch eine Lawine zerstört. Die Marmorbadewannen im Kellergewölbe blieben erhalten. Wanderer kühlen gerne ihre Füße in dem Wasser, dem eine heilende Wirkung nachgesagt wird. Eine andere Tradition im Onsernonetal ist die Herstellung der sogenannten farina bóna: ein feines Mehl aus geröstetem Mais. Es wird für die Herstellung verschiedener Spezialitäten wie Bier, Grissini, Gebäck, Torten, Spätzle usw. verwendet. Im Sitz des Talmuseums Museo Onsernonese in Loco können Sie solche Delikatessen erwerben. Eine Übernachtung wie im Museum erleben Sie im Palazzo Gamboni in Comologno Russo: Die Küche und die Zimmer, die Fresken, das nahezu komplette historische Inventar und vor allem die Ruhe sind wie anno Postkutsche. Wer in Russo ein paar Tage Aussteigerromantik unter dem Motto „Ferien im Baudenkmal“ genießen möchte, mietet sich in der Casa Döbeli ein. Der Schweizer Heimatschutz hat dieses Haus aus dem 18.Jh. sorgfältig renoviert.
- 6661 Valle Onsernone
- http://www.onsernone.ch/
© MAIRDUMONT
Eines der wildesten Tessiner Täler! Ein Sträßchen schlängelt sich weit oberhalb des Isornoflusses oft eng am Fels hinauf in kleine Orte, die sich am Abhang festzukrallen scheinen. Schriftsteller wie Max Frisch, Golo Mann und Alfred Andersch fanden hier Ruhe und Inspiration. Eher überraschend wirken dann die Paläste aus dem 18.Jh. in Comologno im hinteren Tal. Sie wurden von Rückkehrern gebaut, die im Ausland zu Geld gekommen waren. Geld verdienten die Einheimischen lange mit der Strohflechterei. Berühmt und begehrt waren vor allem die Strohhüte, die man hauptsächlich nach Mailand exportierte. Die Häuser mit ihren Loggien, wo früher das Stroh zum Trocknen in der Sonne hing, zeugen noch von dieser Zeit. Und die Werkstatt Pagliarte Arte Tradizione in Berzona hält das alte Handwerk aufrecht; Produkte wie Hüte und Taschen werden zum Verkauf angeboten. Ein weiteres Relikt findet sich ganz zuhinterst im Tal: die Bagni di Craveggia. Die Bäderanlage wurde nach dem Zweiten Weltkrieg durch eine Lawine zerstört. Die Marmorbadewannen im Kellergewölbe blieben erhalten. Wanderer kühlen gerne ihre Füße in dem Wasser, dem eine heilende Wirkung nachgesagt wird. Eine andere Tradition im Onsernonetal ist die Herstellung der sogenannten farina bóna: ein feines Mehl aus geröstetem Mais. Es wird für die Herstellung verschiedener Spezialitäten wie Bier, Grissini, Gebäck, Torten, Spätzle usw. verwendet. Im Sitz des Talmuseums Museo Onsernonese in Loco können Sie solche Delikatessen erwerben. Eine Übernachtung wie im Museum erleben Sie im Palazzo Gamboni in Comologno Russo: Die Küche und die Zimmer, die Fresken, das nahezu komplette historische Inventar und vor allem die Ruhe sind wie anno Postkutsche. Wer in Russo ein paar Tage Aussteigerromantik unter dem Motto „Ferien im Baudenkmal“ genießen möchte, mietet sich in der Casa Döbeli ein. Der Schweizer Heimatschutz hat dieses Haus aus dem 18.Jh. sorgfältig renoviert.
- 6661 Valle Onsernone
- http://www.onsernone.ch/
Berzona
GeographicalDie Werkstatt Pagliarte Arte e Tradizione in Berzona hält das alte Handwerk aufrecht. Produkte wie Hüte und Taschen werden zum Verkauf angeboten.
- 6661 Berzona
Die Werkstatt Pagliarte Arte e Tradizione in Berzona hält das alte Handwerk aufrecht. Produkte wie Hüte und Taschen werden zum Verkauf angeboten.
- 6661 Berzona