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Wissenswertes über USA Südwest
Erhalte wichtige Tipps zu Anreise, Fortbewegung, Klima, Zoll, Sicherheit, WLAN und mehr für deine Reise nach USA Südwest. So bist du bestens vorbereitet!Bloss nicht
Fettnäpfchen und Reinfälle vermeidenWas kostet wieviel?
| Was? | Wieviel €? |
|---|---|
| Bier | 4,50-7,50 Euro für ein Pint (ca. 0,5 l) |
| Snack | 2-4 Euro für einen gefüllten Taco |
| Steak | 17-30 Euro für ein Steak-Dinner |
| Jeans | 40-60 Euro für ein Paar Levi's oder Wrangler |
| Radmiete | 18-27 Euro pro Tag für ein Mountainbike |
| Benzin | 2-2,50 Euro für eine Gallone (3,78 l) bleifreies Benzin (unleaded) |
Feste & Feiertage
1. Januar
- New Year’s Day
3. Montag im Januar
- Martin Luther King Jr. Day
3. Montag im Februar
- President's Day
5. Mai
- Cinco de Mayo (inoffiziell), vielerorts Paraden zu Mexikos Unabhängigkeitstag
4. Montag im Mai
- Memorial Day
4. Juli
- Independence Day
24. Juli
- Pioneer Day (UT)
1. Montag im August
- Colorado Day (CO)
1. Montag im September
- Labor Day
11. November
- Columbus Day
4. Donnerstag/ Freitag im November
- Thanksgiving/ Black Friday
25. Dezember
- Christmas
Veranstaltungen
Januar
Sundance Film Festival (Park City, UT). sundance.org/festival/
Februar
Fiesta de los vaqueros (Tucson, AZ): mexikanische Reiterspiele und große Parade. tucsonrodeo.com
Mai
Cinco de Mayo: vielerorts Paraden zum Unabhängigkeitstag Mexikos
Fun Run (Kingman, AZ): Oldtimertreff auf der Route 66. azrt66.com
Juni
Bluegrass Festival (Telluride, CO) der besten Countrygeiger. bluegrass.com
San Juan Feast Day: Ritualtänze in Cochiti, Taos und Acoma (NM)
Juli
Aspen Music Festival (Aspen, CO): Klassik pur. aspenmusicfestival.com
Independance Day: Paraden und Patriotismus zum Nationalfeiertag (4. Juli) vor allem in Westernorten wie Prescott (AZ), Durango oder Aspen (CO)
August
Intertribal Indian Ceremonial (Gallup, NM): größtes Indianerfest der Region. gallupceremonial.com
Indian Market (Santa Fe, NM): ältester US-Markt für Indianerkunst. swaia.org
September
Navajo Nation Fair (Window Rock, NM): Powwow mit Rodeo. northernnavajonationfair.org
World of Speed (Bonneville Salt Flats, UT): Salzwüstenrennen. saltflats.com
Oktober
International Balloon Fiesta (Albuquerque, NM): ein Himmel voller Heißluftballons. balloonfiesta.com
Moab Ho-Down (Moab, UT): Treff der Mountainbiker. moabhodown.com
Dezember
Christmas Parades im ganzen Land
Vorbereitung
Auskunft
Das Fremdenverkehrsbüro der USA bietet auf seiner Website visittheusa.de viele Reisetipps und Videos an. Die Website vusa.travel listet die US-Staaten und Großstädte auf, die auf Anfrage Infomaterial versenden.
Während des Urlaubs helfen die Visitor Centers in den größeren Städten und – in den kleinen Orten – die Chambers of Commerce weiter.
ARIZONA OFFICE OF TOURISM
visitarizona.com/de/
COLORADO TOURISM
Tel. in Deutschland 0221 47 67 12 13 |
colorado.com/deutsch
LAS VEGAS VISITORS BUREAU
visitlasvegas.com/de
NEW MEXICO DEPARTMENT OF
TOURISM
newmexico.org
UTAH OFFICE OF TOURISM
visitutah.com/de
Strom
Adapter Typ A | Adapter Typ B
Netzspannung: 110 Volt, 60 Hertz. Laptop, Handy etc. laden meist auch mit dieser Spannung.
Zeitzonen
Je nach Bundesstaat – 8 bzw. – 9 Stunden Zeitverschiebung
Arizona, Utah, New Mexico und Colorado haben Mountain Standard Time, die acht Stunden hinter der mitteleuropäischen Zeit zurückliegt (MEZ –8). In Las Vegas ist der Zeitunterschied eine Stunde größer, dort gilt wie in ganz Nevada die Pacific Standard Time (MEZ –9).
Vom zweiten Sonntag im März bis zum ersten Novembersonntag ist Sommerzeit – Arizona bleibt aber (mit Ausnahme der Navajo-Reservation) auf Normalzeit.
Ankommen
Anreise
Verschiedene Fluggesellschaften wie Lufthansa/United Airlines, American, British Airways und Delta bieten gute Umsteigeverbindungen in den Südwesten. Die reine Flugzeit z. B. nach Phoenix beträgt etwa 12 Stunden. Dazu gibt es Charterflüge, z. B. mit Condor nach Las Vegas.
Kosten: in der Hochsaison im Sommer etwa 1000–1600, in der Nebensaison rund 600–1000 Euro.
Die wichtigsten Einreiseflughäfen für den Südwesten sind Phoenix, Las Vegas, Denver und Albuquerque. Dort gibt es die großen Mietwagenfirmen sowie Wohnmobilvermieter. Taxis, Fahrdienste und Airportbusse zur Innenstadt sind überall verfügbar.
Unbedingt beachten: Das Gepäck muss immer am ersten Flughafen in den USA abgeholt, durch den Zoll gebracht und danach wieder für den Weiterflug abgeben werden.
Einreise
Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen gültigen, maschinenlesbaren Reisepass mit biometrischen Daten, aber für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen kein Visum. Achtung: Kinderpässe erfordern ein Visum – besser gleich einen regulären Pass beantragen! Vor Reisebeginn muss man sich im Internet für die Einreise registrieren und 14 $ Gebühr per Kreditkarte bezahlen. Registrierung unter esta.cbp.dhs.gov/esta. Weitere Informationen auch auf den Websites de.usembassy.gov/de und dhs.gov.
Klima & Reisezeit
Trockenes Kontinentalklima beherrscht den gesamten Südwesten der USA. Dank der großen Dimensionen gibt es ähnlich ausgeprägte Klimaunterschiede wie zwischen Nordafrika und den Alpen. Die beste Reisezeit für die Rockies in Colorado ist der Sommer – dann haben allerdings auch die US-Amerikaner Schulferien. In den wüstenhaften Süden, nach Arizona, reist man am besten im Frühjahr oder Herbst.
Zoll (Einreise)
Pflanzen, Obst, Wurst und andere frische Lebensmittel dürfen in die USA nicht eingeführt werden. Erlaubt sind aber pro Erwachsenem 1,1 l Alkohol, 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 2 kg Tabak und Geschenke im Wert von bis zu 100 Dollar. cbp.gov
Zoll (Ausreise)
Bei der Rückreise dürfen in die EU zollfrei eingeführt werden: 1 l Spirituosen oder 2 l Wein, 200 Zigaretten, 50 g Parfüm oder 250 g Eau de Toilette und andere Artikel im Gesamtwert von 430 Euro. Für die Schweiz gelten folgende Freimengen: 1 l Spirituosen oder 5 l Wein, 250 Zigaretten, 50 g Parfüm oder 250 g Eau de Toilette und andere Artikel im Gesamtwert von 150 Franken.
Aktuelle Informationen über Zollbestimmungen: zoll.de, bmf.gv.at und bazg.admin.ch
Weiterkommen
Öffentliche Verkehrsmittel
Zum Sightseeing sind die Routennetze von Bahn und Bus zu weitmaschig, doch größere Orte kann man gut erreichen. Auskunft über die Netzkarten von Amtrak (USA Railpass/Far West Rail Pass) gibt es bei den Reisebüros und bei amtrak.com oder für Busse unter greyhound.com, flixbus.com.
Inlandsflüge
Die großen US-Airlines United, American und Delta bedienen – teils mit Tochter-Airlines wie United Express – fast alle Städte des Südwestens. Es lohnt sich, früh zu buchen, Tickets werden nach täglicher Verfügbarkeit gepreist – und oft fallen für Gepäck und Sitzplatzwahl Extragebühren an. Günstig sind Inlandsflüge bei Regional- und Lowcost-Fluggesellschaften wie Southwest Airlines und Frontier Airlines – zu buchen über das Internet.
Mietwagen & Wohnmobile
Das Mindestalter, um ein Auto zu mieten, ist in den meisten Bundesstaaten 21 Jahre. Zur Anmietung genügt meist der nationale Führerschein, manchmal wird aber auch der internationale Führerschein verlangt. Leihwagen sind ab 300 $ pro Woche zu bekommen, doch Versicherungen und Steuern erhöhen den Preis. Daher ist es fast immer billiger und sicherer, Wagen oder Wohnmobil schon von zu Hause aus zu reservieren, wo im Preis alle Steuern und unbegrenzte Kilometer enthalten sind.
Das Straßennetz ist sehr gut ausgebaut. Die Höchstgeschwindigkeit wird von den einzelnen Staaten festgesetzt: in Orten erlaubt sind 25–35 Meilen/h (35–50 km/h), auf Landstraßen oft 55 Meilen/h (88 km/h), auf Autobahnen 65–75 Meilen/h (105–120 km/h).
Die Verkehrsregeln gleichen denen in Europa. Ausnahmen: Auf Autobahnen darf man auch rechts überholen, an Ampeln auch bei Rot nach rechts abbiegen. Schulbusse mit blinkender Warnanlage dürfen überhaupt nicht passiert werden – auch nicht aus der Gegenrichtung! An den sogenannten 3-way- oder 4-way-stops muss jedes Fahrzeug halten. Wer zuerst gehalten hat, darf zuerst weiterfahren. Bei Pannen wendet man sich immer erst einmal an den Autovermieter.
Vor Ort
Camping
Eine Tour durch den Südwesten ist ideal mit Wohnmobil oder Zelt – beliebt auch bei Familien mit Kindern. Öffentliche Campingplätze haben meist die größten Vorteile: Einfach ausgestattet mit Feuerstelle, Holzbänken, Wasserstellen und Plumpsklo, liegen sie häufig naturnah in National oder State Parks und National Forests. Reservierungen per Kreditkarte sind (gegen geringe Gebühr) bis zu fünf Monate vorab möglich über die Websites recreation.gov und reserveamerica.com. Private Plätze mit Dusche, Laden und Pool liegen meist am Rand der Städte und der Parks (30–60 $). Über Nacht wild zu campen, ist zwar – außer in den Nationalparks – nicht verboten, wird aber in der Nähe von Orten nicht gern gesehen.
Geld & Kreditkarten
Währung ist der amerikanische Dollar (= 100 Cents). Es gibt Banknoten (bills) zu 1, 2, 5, 10, 20, 50 und 100 $ sowie Münzen (coins) zu 1 ¢ (penny), 5 ¢ (nickel), 10 ¢ (dime), 25 ¢ (quarter) und selten1$. Vorsicht: Alle Scheine sind gleich groß, von gleicher Farbe und unterscheiden sich nur im Aufdruck. Aktuelle Umrechnungskurse bei xe.com.
Das beste Zahlungsmittel: eine Kreditkarte (Mastercard, Visa). Damit kann man auch kleine Beträge an Tankstellen und in Läden bezahlen. Dazu etwas US-Bargeld für die Ankunft. Weiteres Bargeld kann man mit der Giro-,Debit- oder der Kreditkarte an vielen Bankautomaten ziehen. Eurobargeld kann man nur an Flughäfen und – zu schlechtem Kurs – in großen Hotels wechseln; US-Banken bieten meist keine Wechseldienste an.
Handy, Internet & WLAN
Triband- und Quadhandys aus Europa funktionieren auch in den USA, aber nur in besiedelten Regionen und teils mit happigem Roaming-Aufpreis (bis 1,50 Euro/Min.). Mobilfunkanbieter bieten Sondertarife oder Zubuchoptionen für Daten an. Ansonsten nutzt man das in fast allen Coffeeshops und Ketten wie Starbucks oder McDonald’s kostenlos verfügbare WLAN (genannt Wifi), über das man dann mit WhatsApp, Facetime oder Telegram telefonieren kann.
Günstig für Daten und Internettelefonie ist eine prepaid eSim-Karte, etwa von Saily (saily.com). Für eine längere Reise kann man vor Ort bei Netzbetreibern wie AT&T oder T-Mobile auch eine preiswerte amerikanische Prepaid-Sim-Karte kaufen.
Vorwahl nach Deutschland: 01149; nach Österreich 01143; in die Schweiz 01141.Danach die Ortsvorwahl ohne die Null, dann die Nummer wählen. Vorwahl in die USA: 001.
Alle Telefonnummern in den USA sind zehnstellig, eine dreistellige Vorwahl (area code) plus einer siebenstelligen Nummer. Dies gilt für das Festnetz wie auch für Handynummern, die keine gesonderten Netzkennziffern haben. Für Ferngespräche muss man zusätzlich die 1 vorweg wählen.
Vorsicht: Im Hotel werden zum Teil horrende Aufschläge berechnet! Bei allen Telefonproblemen hilft der operator 0 weiter. Gebührenfreie Nummern, über die man Hotels oder Flüge reservieren kann, beginnen mit der Vorwahl 800, 866, 877 oder 888.
Masseinheiten
1 inch = 2,54 cm, 1 foot = 30,48 cm, 1 mile = 1,61 km
1 pint = 0,473 l, 1 gallon = 3,79 l, 1 pound = 453,6 g
33° F = 0° C, 50° F = 10° C, 68° F = 20° C, 77° F = 25° C, 95° F = 35° C
Bekleidungsgrößen Damen:6 = 36, 8 = 38, 10 = 40, 12 = 42 etc.
Bekleidungsgrößen Herren: 36 = 46, 38 = 48, 40 = 50 etc.
Öffnungszeiten
Läden sind meist Mo–Sa 9.30–18 Uhr geöffnet, die großen Shoppingmalls stehen zwischen 10–21 und So 12–17 Uhr für Einkaufstouren offen. Drugstores und Supermärkte in den größeren Orten haben auch abends und an Wochenenden geöffnet, teilweise rund um die Uhr. Viele Museen im bleiben montags geschlossen.
Post
Das Porto für Luftpostbriefe und Postkarten nach Europa beträgt 1,65 $. Postämter haben in der Regel Mo–Fr von 9–17 Uhr offen, größere Postämter auch Sa von 9–12 Uhr.
Steuern
Je nach Staat wird auf alle Einkäufe eine sales tax von 3 bis 8 Prozent, in Hotels teilweise eine Übernachtungssteuer von einigen Prozent aufgeschlagen. Achtung: Alle Steuern werden erst beim Kauf berechnet, sind also auf der Speisekarte oder auf dem Preisschild im Laden noch nicht berücksichtigt!
Trinkgeld
Trinkgelder sind im Südwesten wie überall in den USA üblich, fallen jedoch etwas höher aus als bei uns.
In städtischen Restaurants werden 18–20 Prozent des Rechnungsbetrags erwartet, in einfachen Lokalen etwas weniger, in Spitzenrestaurants sollten es – wenn man zufrieden war – über 20 Prozent sein. Barkeeper bekommen in der Regel 1–2 $ pro Bestellung, die Kofferträger am Flughafen und im Hotel rund 2–3 $ je Gepäckstück, und für das Zimmermädchen lässt man pro Aufenthaltstag rund 2–5 $ liegen.
Notfälle und Sicherheit
Diplomatische Vertretungen
Deutsches Generalkonsulat
6222 Wilshire Blvd., Suite 500 | Los Angeles | Tel. 32 39 30 27 03 | germany.info/losangeles
Österreichisches Generalkonsulat
11859 Wilshire Blvd., Suite 501 | Los Angeles | Tel. 31 04 44 93 10 | bmeia.gv.at/gk-los-angeles
Schweizer Generalkonsulat
Pier 17, Suite 600 | San Francisco | Tel. 41 57 88 22 72 | eda.admin.ch/sf
Gesundheit
Die ärztliche Versorgung in den USA ist sehr gut, aber teuer. Eine Auslandskrankenversicherung ist deshalb unerlässlich! Im akuten Fall fährt man entweder zur Notaufnahme (emergency room) eines Krankenhauses, fordert einen Notarzt (paramedics) an oder geht bei leichten Fällen zur nächsten Arztpraxis (day clinic). Medikamente gibt es in der pharmacy, Schmerzmittel und rezeptfreie Mittel bekommt man auch in den drugstores.
Notruf
Gebührenfreie Notrufnummer: Tel. 9 11.Auch der operator 0 leitet Anrufe je nach Notlage an Polizei, Feuerwehr oder Notarzt weiter.
Sonstige Hinweise
Alkohol/ Marihuana
Die strikt kontrollierte Altersgrenze für Alkohol und für den Besuch von Bars liegt bei 21 Jahren. Dieselbe Grenze gilt auch für den privaten Konsum von Marihuana, der in Colorado, Nevada, New Mexico und Arizona erlaubt ist. Andere Drogen sind weiterhin streng verboten.