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Margitsziget
Botanische Gärten & Parks © MAIRDUMONT
Diese Budapester Attraktion ist kostenlos und bei Tag und Nacht, zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Hier musst du dich nicht für Buda oder Pest entscheiden, denn die Margareteninsel liegt dazwischen – sie schwimmt in der Donau. Im Norden ist sie über die Árpádbrücke (nicht so hübsch), im Süden über die Margaretenbrücke (sehr hübsch) zu erreichen. Der 2,5 km lange und etwa 500 m breite Riesenpark ist vielleicht das Einzige, auf das sich alle Budapester einigen können. Denn Feierabendjoggerin und skatender Teenie, Tourist und Expat, Hipster mit Bart und Omi mit Gehwagen, alle kommen sie auf die Insel. Im Herbst kann man hier toll durch raschelndes Laub spazieren und Kastanien sammeln, im Sommer mit witzigen Tretkutschen, den Bringóhintós, die Wege unsicher machen. Im Winter bei Schneefall herrscht hier wunderbare Stille, die man sonst in der Stadt vergeblich sucht. Es gibt (leider eher mittelmäßige) Kneipen, Clubs und Restaurants, leckere lángos, Eis und Zuckerwatte, einen japanischen Garten und einen Minizoo. Den Eintritt zu Letzterem kann man sich eigentlich sparen und den knuffigen Tierchen, z. B. dem Seidenhuhn, von außen zugucken. Spaß zu jeder Jahreszeit bietet das Palatinus-Bad (Palatinus fürdő) mit Thermal-, Wellen- und Kinderbecken und Saunen. Bitte nicht unterschätzen: Die vier Wasserrutschen bereiten großen Spaß, je nach Gewicht nimmt man darin jedoch ganz schön an Fahrt auf. Beliebt sind auch die Freilichtbühne und der Musikspringbrunnen am südlichen Ende der Insel. Das Wahrzeichen der Margareteninsel ist der denkmalgeschützte Wasserturm mit seiner Aussichtsplattform (selbst wenn kaum ein Budapester je dort oben war).
- Margitsziget, 1138 Budapest
- http://www.fokert.hu/margitszigeti-szokokut-zenei-repertoar/
© MAIRDUMONT
Diese Budapester Attraktion ist kostenlos und bei Tag und Nacht, zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Hier musst du dich nicht für Buda oder Pest entscheiden, denn die Margareteninsel liegt dazwischen – sie schwimmt in der Donau. Im Norden ist sie über die Árpádbrücke (nicht so hübsch), im Süden über die Margaretenbrücke (sehr hübsch) zu erreichen. Der 2,5 km lange und etwa 500 m breite Riesenpark ist vielleicht das Einzige, auf das sich alle Budapester einigen können. Denn Feierabendjoggerin und skatender Teenie, Tourist und Expat, Hipster mit Bart und Omi mit Gehwagen, alle kommen sie auf die Insel. Im Herbst kann man hier toll durch raschelndes Laub spazieren und Kastanien sammeln, im Sommer mit witzigen Tretkutschen, den Bringóhintós, die Wege unsicher machen. Im Winter bei Schneefall herrscht hier wunderbare Stille, die man sonst in der Stadt vergeblich sucht. Es gibt (leider eher mittelmäßige) Kneipen, Clubs und Restaurants, leckere lángos, Eis und Zuckerwatte, einen japanischen Garten und einen Minizoo. Den Eintritt zu Letzterem kann man sich eigentlich sparen und den knuffigen Tierchen, z. B. dem Seidenhuhn, von außen zugucken. Spaß zu jeder Jahreszeit bietet das Palatinus-Bad (Palatinus fürdő) mit Thermal-, Wellen- und Kinderbecken und Saunen. Bitte nicht unterschätzen: Die vier Wasserrutschen bereiten großen Spaß, je nach Gewicht nimmt man darin jedoch ganz schön an Fahrt auf. Beliebt sind auch die Freilichtbühne und der Musikspringbrunnen am südlichen Ende der Insel. Das Wahrzeichen der Margareteninsel ist der denkmalgeschützte Wasserturm mit seiner Aussichtsplattform (selbst wenn kaum ein Budapester je dort oben war).
- Margitsziget, 1138 Budapest
- http://www.fokert.hu/margitszigeti-szokokut-zenei-repertoar/
New York Kávéház
Cafés © MAIRDUMONT
Atemberaubend ist die neobarocke Pracht dieses wiedererstandenen legendären Cafés. Man muss es einmal gesehen haben. Andere Kaffeehäuser sind gemütlicher, aber es ist ein Ereignis, einen Kaffee in diesem stilvollen Rahmen zu trinken oder sich ein Stück Kuchen oder einen Fruchtshake schmecken zu lassen.
- Erzsébet körút 9-11, 1073 Budapest
- http://www.newyorkcafebudapest.com/
- +36 1 886 6167
- newyorkcafe@budapest.boscolo.com
© MAIRDUMONT
Atemberaubend ist die neobarocke Pracht dieses wiedererstandenen legendären Cafés. Man muss es einmal gesehen haben. Andere Kaffeehäuser sind gemütlicher, aber es ist ein Ereignis, einen Kaffee in diesem stilvollen Rahmen zu trinken oder sich ein Stück Kuchen oder einen Fruchtshake schmecken zu lassen.
- Erzsébet körút 9-11, 1073 Budapest
- http://www.newyorkcafebudapest.com/
- +36 1 886 6167
- newyorkcafe@budapest.boscolo.com
Budavári palota
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Ruhepol mit Aussicht
Hier oben gibt es jede Menge zu entdecken! Allem voran einen spektakulären Ausblick auf Budapest mit seiner sich durch die Stadt schlängelnden Donau und den Brücken, die beide Seiten zusammenhalten. Außerdem geschichtsträchtige (und einfach unheimlich dekorative) Statuen, und … was alles noch mal? Nun, der Burgpalast ist das größte Gebäude Ungarns – da kann man leicht den Überblick verlieren, und das tun selbst alteingesessene Budapester. Aber keine Bange: Das gesamte Burgviertel ist nur etwa 1,5 km lang – lass dich einfach treiben. Der Burg- oder Königspalast, dieser monumentale Wächter über die Stadt, wurde zwischen dem 13.und 20.Jh. dreimal völlig zerstört und im Stil der jeweiligen Epoche neu errichtet – erst mit gotischen Elementen, dann mit solchen aus Renaissance und Barock. Ein spannender Mix! Heute beherbergt die Burg die Nationalgalerie, das Historische Museum und die Széchenyi-Nationalbibliothek. Übrigens: Halt Ausschau nach dem monströsen Vogel, dem Turul. Das Fabelwesen hat sich vor dem Burgpalast am Rand des Szent György tér an einem Schwert festgekrallt – ein Symbol für die Landnahme der Ungarn. Zu viel los? Ein Geheimtipp zum Verschnaufen ist die nur wenige Meter entfernte Aussichtsterrasse über dem Tunnel, der unter dem Burgberg durchführt. Hier kann man es sich in Ruhe auf einer Bank gemütlich machen und dem Trubel auf Clark Ádám tér und Kettenbrücke zusehen.
- Szent György tér 2, 1014 Budapest
- http://budavar.hu/
- +36 1 458 3000
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Ruhepol mit Aussicht
Hier oben gibt es jede Menge zu entdecken! Allem voran einen spektakulären Ausblick auf Budapest mit seiner sich durch die Stadt schlängelnden Donau und den Brücken, die beide Seiten zusammenhalten. Außerdem geschichtsträchtige (und einfach unheimlich dekorative) Statuen, und … was alles noch mal? Nun, der Burgpalast ist das größte Gebäude Ungarns – da kann man leicht den Überblick verlieren, und das tun selbst alteingesessene Budapester. Aber keine Bange: Das gesamte Burgviertel ist nur etwa 1,5 km lang – lass dich einfach treiben. Der Burg- oder Königspalast, dieser monumentale Wächter über die Stadt, wurde zwischen dem 13.und 20.Jh. dreimal völlig zerstört und im Stil der jeweiligen Epoche neu errichtet – erst mit gotischen Elementen, dann mit solchen aus Renaissance und Barock. Ein spannender Mix! Heute beherbergt die Burg die Nationalgalerie, das Historische Museum und die Széchenyi-Nationalbibliothek. Übrigens: Halt Ausschau nach dem monströsen Vogel, dem Turul. Das Fabelwesen hat sich vor dem Burgpalast am Rand des Szent György tér an einem Schwert festgekrallt – ein Symbol für die Landnahme der Ungarn. Zu viel los? Ein Geheimtipp zum Verschnaufen ist die nur wenige Meter entfernte Aussichtsterrasse über dem Tunnel, der unter dem Burgberg durchführt. Hier kann man es sich in Ruhe auf einer Bank gemütlich machen und dem Trubel auf Clark Ádám tér und Kettenbrücke zusehen.
- Szent György tér 2, 1014 Budapest
- http://budavar.hu/
- +36 1 458 3000
Szent István Bazilika
Architektonische Highlights © Glow Images
Von 1867 bis 1906 wurde an dieser gewaltigen neoklassizistischen Kirche gebaut. Ihre Kuppel ist 96 m hoch. Sie stürzte 1868 ein und zerstörte das damals halbfertige Bauwerk. Die bedeutendsten Kunstwerke in der Kirche sind die Statuen von Alajos Stróbl und das Gemälde "Der heilige Stephan empfiehlt Ungarn der heiligen Jungfrau Maria" von Gyula Benczúr. In der Basilika wird eine bedeutende Reliquie, die mumifizierte Hand des Königs Stephan, ausgestellt. Von der Kuppel hat man einen großartigen Ausblick. Hinauf geht es mit dem Lift, dann folgt noch eine Treppe. Rechts des Eingangs geht es hinunter in die Schatzkammern.
- Szent István tér 1, 1051 Budapest
- http://bazilikabudapest.hu/
- +36 1 311 0839
© Glow Images
Von 1867 bis 1906 wurde an dieser gewaltigen neoklassizistischen Kirche gebaut. Ihre Kuppel ist 96 m hoch. Sie stürzte 1868 ein und zerstörte das damals halbfertige Bauwerk. Die bedeutendsten Kunstwerke in der Kirche sind die Statuen von Alajos Stróbl und das Gemälde "Der heilige Stephan empfiehlt Ungarn der heiligen Jungfrau Maria" von Gyula Benczúr. In der Basilika wird eine bedeutende Reliquie, die mumifizierte Hand des Königs Stephan, ausgestellt. Von der Kuppel hat man einen großartigen Ausblick. Hinauf geht es mit dem Lift, dann folgt noch eine Treppe. Rechts des Eingangs geht es hinunter in die Schatzkammern.
- Szent István tér 1, 1051 Budapest
- http://bazilikabudapest.hu/
- +36 1 311 0839
Dohány utcai zsinagóga
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Guerilla mit Fahrrad
Sie ist die größte Synagoge Europas und eines der großartigsten Bauwerke der Stadt: Die „Große Synagoge“ in der Dohány utca ist seit ihrer Fertigstellung 1859 der Mittelpunkt des jüdischen Lebens in Budapest. Das Gotteshaus mit den Zwiebeltürmen wurde im byzantinisch-maurischen Stil errichtet und gehört zum neologischen Judentum – einer ungarischen, eher progressiven Strömung. In ihrem Hof, wo sich das Holocaust-Denkmal des Bildhauers Imre Varga befindet – ein silbrig schimmernder Baum des Lebens –, wurden Tausende Opfer des Faschismus begraben. Ein Seitenflügel der Synagoge beherbergt das Jüdische Museum mit einer reichen Sammlung von Judaika von der Römerzeit bis zum 20.Jh. An der Stelle des heutigen Museums stand im 19.Jh. das Geburtshaus von Theodor Herzl (1860–1904), dem Begründer des Zionismus. Halt Ausschau nach einem Strommast auf dem Vorplatz der Synagoge. Dort hat der Künstler Mihály Kolodko in einer Guerillaaktion eine Ministatue von Theodor Herzl mit seinem Fahrrad angebracht. Die Synagoge darf nicht schulterfrei betreten werden, Männer müssen zudem eine Kippa tragen.
- Dohány utca 2, 1074 Budapest
- http://jewishtourhungary.com/
- +36 1 413 5584
- avivtravel@gmail.com
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Guerilla mit Fahrrad
Sie ist die größte Synagoge Europas und eines der großartigsten Bauwerke der Stadt: Die „Große Synagoge“ in der Dohány utca ist seit ihrer Fertigstellung 1859 der Mittelpunkt des jüdischen Lebens in Budapest. Das Gotteshaus mit den Zwiebeltürmen wurde im byzantinisch-maurischen Stil errichtet und gehört zum neologischen Judentum – einer ungarischen, eher progressiven Strömung. In ihrem Hof, wo sich das Holocaust-Denkmal des Bildhauers Imre Varga befindet – ein silbrig schimmernder Baum des Lebens –, wurden Tausende Opfer des Faschismus begraben. Ein Seitenflügel der Synagoge beherbergt das Jüdische Museum mit einer reichen Sammlung von Judaika von der Römerzeit bis zum 20.Jh. An der Stelle des heutigen Museums stand im 19.Jh. das Geburtshaus von Theodor Herzl (1860–1904), dem Begründer des Zionismus. Halt Ausschau nach einem Strommast auf dem Vorplatz der Synagoge. Dort hat der Künstler Mihály Kolodko in einer Guerillaaktion eine Ministatue von Theodor Herzl mit seinem Fahrrad angebracht. Die Synagoge darf nicht schulterfrei betreten werden, Männer müssen zudem eine Kippa tragen.
- Dohány utca 2, 1074 Budapest
- http://jewishtourhungary.com/
- +36 1 413 5584
- avivtravel@gmail.com
Országház
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Verstecktes Mahnmal zum Volksaufstand
„Ist das zu verkaufen? Wie viele Schlafzimmer hat es?“, witzelte Queen-Sänger Freddie Mercury vor vielen Jahren, als er das gigantische Parlament während einer Spazierfahrt auf der Donau erblickte. (Die Antworten: nein und 700 Zimmer.) Kein Wunder – ob vom Wasser oder vom Land aus, der Bau von Architekt Imre Steindl (1839–1902) mit seinen neogotischen Elementen ist überwältigend. Und auch von innen ist das Parlament spannend. Zu den vielen politischen Ideologien, die das 1902 fertiggestellte Parlament beherbergte, gehörte auch Ungarns Staatssozialismus – er verpasste der 96 m hohen Kuppel zwischen 1950 und 1990 einen fetten roten Stern. Und jetzt dreh dich mal um und lauf Richtung Agrarministerium, nur wenige Meter entfernt und ebenfalls auf dem Kossuth tér. Siehst du die kleinen Bronzekugeln an der Gebäudewand? Sie sollen Einschusslöcher symbolisieren und an die Erschießung unbewaffneter Demonstranten am 25.Oktober 1956 hier auf dem Platz erinnern. Eine Ausstellung über die Geschichte des Parlaments kann am Ende der Führung kostenlos besucht werden, die restlichen Ausstellungen (Lapidarium und „In memoriam 1956“) sind für alle kostenlos zugänglich.
- Kossuth Lajos tér 1-3, 1055 Budapest
- http://www.parlament.hu/
- +36 1 441 4000
- tourist.office@parlament.hu
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Verstecktes Mahnmal zum Volksaufstand
„Ist das zu verkaufen? Wie viele Schlafzimmer hat es?“, witzelte Queen-Sänger Freddie Mercury vor vielen Jahren, als er das gigantische Parlament während einer Spazierfahrt auf der Donau erblickte. (Die Antworten: nein und 700 Zimmer.) Kein Wunder – ob vom Wasser oder vom Land aus, der Bau von Architekt Imre Steindl (1839–1902) mit seinen neogotischen Elementen ist überwältigend. Und auch von innen ist das Parlament spannend. Zu den vielen politischen Ideologien, die das 1902 fertiggestellte Parlament beherbergte, gehörte auch Ungarns Staatssozialismus – er verpasste der 96 m hohen Kuppel zwischen 1950 und 1990 einen fetten roten Stern. Und jetzt dreh dich mal um und lauf Richtung Agrarministerium, nur wenige Meter entfernt und ebenfalls auf dem Kossuth tér. Siehst du die kleinen Bronzekugeln an der Gebäudewand? Sie sollen Einschusslöcher symbolisieren und an die Erschießung unbewaffneter Demonstranten am 25.Oktober 1956 hier auf dem Platz erinnern. Eine Ausstellung über die Geschichte des Parlaments kann am Ende der Führung kostenlos besucht werden, die restlichen Ausstellungen (Lapidarium und „In memoriam 1956“) sind für alle kostenlos zugänglich.
- Kossuth Lajos tér 1-3, 1055 Budapest
- http://www.parlament.hu/
- +36 1 441 4000
- tourist.office@parlament.hu
Halászbástya
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Sie liegt hoch über der Donau am Burgberg und bietet den wohl schönsten Ausblick auf die Stadt. Die dekorative neoromanische Anlage mit ihren Gängen, Arkaden und Türmen wurde Ende des 19.Jhs. nach Plänen des Architekten Frigyes Schulek (1841-1919) errichtet, der auch die benachbarte Matthiaskirche umbaute. Der Name Fischerbastei erinnert daran, dass hier einst Befestigungsmauern standen, die von der Fischerzunft gesichert und verteidigt wurden.
- Szentháromság tér, 1014 Budapest
- http://budavar.hu/
© MAIRDUMONT
Sie liegt hoch über der Donau am Burgberg und bietet den wohl schönsten Ausblick auf die Stadt. Die dekorative neoromanische Anlage mit ihren Gängen, Arkaden und Türmen wurde Ende des 19.Jhs. nach Plänen des Architekten Frigyes Schulek (1841-1919) errichtet, der auch die benachbarte Matthiaskirche umbaute. Der Name Fischerbastei erinnert daran, dass hier einst Befestigungsmauern standen, die von der Fischerzunft gesichert und verteidigt wurden.
- Szentháromság tér, 1014 Budapest
- http://budavar.hu/
Nagycsarnok
Märkte und Flohmärkte © MAIRDUMONT
Den schönsten Blick auf die 150 m lange Halle mit ihren beiden Seitenschiffen hat man von einem der Querkorridore auf der oberen Etage. Entworfen wurde die zu ihrer Zeit ultramoderne Markthalle 1890 von Samu Pecz. Auch wenn kaum ein Budapest-Besucher die Markthalle auslässt: Sie ist kein touristisches Gebilde, sondern eine der wichtigen Einkaufsquellen des Landes. Ob Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch: Hier gibt es alles, was das Herz begehrt. Im ersten Stock werden Souvenirs angeboten, dort sollte man kräftig handeln.
- Vámház körút 1-3, 1093 Budapest
- http://piaconline.hu/
- +36 1 366 3540
© MAIRDUMONT
Den schönsten Blick auf die 150 m lange Halle mit ihren beiden Seitenschiffen hat man von einem der Querkorridore auf der oberen Etage. Entworfen wurde die zu ihrer Zeit ultramoderne Markthalle 1890 von Samu Pecz. Auch wenn kaum ein Budapest-Besucher die Markthalle auslässt: Sie ist kein touristisches Gebilde, sondern eine der wichtigen Einkaufsquellen des Landes. Ob Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch: Hier gibt es alles, was das Herz begehrt. Im ersten Stock werden Souvenirs angeboten, dort sollte man kräftig handeln.
- Vámház körút 1-3, 1093 Budapest
- http://piaconline.hu/
- +36 1 366 3540
Hősök tere
Touristenattraktionen © (c)iStockphoto.com, maraguma, iStockphoto.com
Der Heldenplatz am Ende der Andrássy út ist der größte Platz der Stadt und verbindet Nationalstolz und Ästhetik zu einem gelungenen Ganzen. Die 36 m hohe Säule in der Platzmitte, das Milleniumsdenkmal, erinnert an die 1000-Jahrfeier der "Landnahme" von 896.Die Statuen in den beiden Kolonnadenbögen zeigen die Helden der ungarischen Geschichte. Die weiteren zentralen Gestaltungselemente des Platzes sind die Kunsthalle und das Museum der Bildenden Künste.
- Hősök tere, 1146 Budapest
- +36 1 322 4098
© (c)iStockphoto.com, maraguma, iStockphoto.com
Der Heldenplatz am Ende der Andrássy út ist der größte Platz der Stadt und verbindet Nationalstolz und Ästhetik zu einem gelungenen Ganzen. Die 36 m hohe Säule in der Platzmitte, das Milleniumsdenkmal, erinnert an die 1000-Jahrfeier der "Landnahme" von 896.Die Statuen in den beiden Kolonnadenbögen zeigen die Helden der ungarischen Geschichte. Die weiteren zentralen Gestaltungselemente des Platzes sind die Kunsthalle und das Museum der Bildenden Künste.
- Hősök tere, 1146 Budapest
- +36 1 322 4098
Gellért fürdő
Schwimmen © Tatiana Popova, Shutterstock
1918 wurde das Bad, ein Juwel des Jugendstils, eröffnet.
- Kelenhegyi út 4, 1118 Budapest
- http://www.gellertfurdo.hu/
- +36 1 466 6166
- gellert@spabudapest.hu
© Tatiana Popova, Shutterstock
1918 wurde das Bad, ein Juwel des Jugendstils, eröffnet.
- Kelenhegyi út 4, 1118 Budapest
- http://www.gellertfurdo.hu/
- +36 1 466 6166
- gellert@spabudapest.hu
Hortobágyi Nemzeti Park
Botanische Gärten & Parks © skapuka, Shutterstock
In diesem Nationalpark stehen 520 km² Naturlandschaft unter Schutz. In der Puszta zu Hause waren früher vor allem das ungarische Graurind mit den geschwungenen Hörnern und die Zackelschafe. Nahe dem Dorf Hortobágy gibt es mehrere Erlebnisareale, so auch die "Nationale Tierschau" mit vielen alten Haustierrassen. Auf dem Geflügelhof tummeln sich Kupfertruthähne und Perlhühner. Im Nordteil weidet die größte Graurinderherde des Parks. Besonders geschützte Landschaften wie die Sümpfe und Fischteiche nahe Hortobágy können auf Lehrpfaden besichtigt werden.
- Hortobágyi Nemzeti Park, Hortobágy
- http://hnp.hu/
- +36 52 589 000
© skapuka, Shutterstock
In diesem Nationalpark stehen 520 km² Naturlandschaft unter Schutz. In der Puszta zu Hause waren früher vor allem das ungarische Graurind mit den geschwungenen Hörnern und die Zackelschafe. Nahe dem Dorf Hortobágy gibt es mehrere Erlebnisareale, so auch die "Nationale Tierschau" mit vielen alten Haustierrassen. Auf dem Geflügelhof tummeln sich Kupfertruthähne und Perlhühner. Im Nordteil weidet die größte Graurinderherde des Parks. Besonders geschützte Landschaften wie die Sümpfe und Fischteiche nahe Hortobágy können auf Lehrpfaden besichtigt werden.
- Hortobágyi Nemzeti Park, Hortobágy
- http://hnp.hu/
- +36 52 589 000
Schloss Esterházy (Esterházykastély)
Architektonische Highlights © Ralf Freyer, DuMont Reisebildportal
In Fertőd, 30 km südöstlich von Sopron, baute sich Miklós Fürst Esterházy aus dem Jagdschloss der Familie ab 1763 sein „ungarisches Versailles“, das prachtvollste Barockschloss des Landes. 1761 verpflichtete der Fürst den Komponisten Joseph Haydn. Teile des Schlosses sind im Rahmen von Führungen zu besichtigen. Das Schloss ist im Sommer Schauplatz musikalischer Events (Konzerte und Haydn-Festival). 3 km westlich von Fertőd, in Fertőszéplak, wurde ein Freilichtmuseum mit fünf Häusern in schönem Bauernbarock errichtet.
- Joseph Haydn útca 2, 9431 Fertöd
- http://www.eszterhaza.hu/
- +36 99 537 640
- eszterhaza@t-online.hu
© Ralf Freyer, DuMont Reisebildportal
In Fertőd, 30 km südöstlich von Sopron, baute sich Miklós Fürst Esterházy aus dem Jagdschloss der Familie ab 1763 sein „ungarisches Versailles“, das prachtvollste Barockschloss des Landes. 1761 verpflichtete der Fürst den Komponisten Joseph Haydn. Teile des Schlosses sind im Rahmen von Führungen zu besichtigen. Das Schloss ist im Sommer Schauplatz musikalischer Events (Konzerte und Haydn-Festival). 3 km westlich von Fertőd, in Fertőszéplak, wurde ein Freilichtmuseum mit fünf Häusern in schönem Bauernbarock errichtet.
- Joseph Haydn útca 2, 9431 Fertöd
- http://www.eszterhaza.hu/
- +36 99 537 640
- eszterhaza@t-online.hu
Pécs-Belvárosi templom (Dzsámi)
Architektonische Highlights © elbobinho, Shutterstock
Den zentralen Széchenyi-Platz beherrscht der markante Kuppelbau der 1585 vom Pascha Kassim Ghasi in Auftrag gegebenen Moschee. Nach dem Ende der Türkenzeit wurde das Minarett abgetragen. Heute ist das Bauwerk die Innerstädtische Pfarrkirche St. Maria. Eine Besichtigung dieses faszinierenden Wahrzeichens von Pécs solltest du dir möglichst nicht entgehen lassen. Es herrscht allerdings strenges Fotografier- und Filmverbot.
- Hunyadi út 4, 7621 Pécs
- http://pecsiegyhazmegye.hu/
© elbobinho, Shutterstock
Den zentralen Széchenyi-Platz beherrscht der markante Kuppelbau der 1585 vom Pascha Kassim Ghasi in Auftrag gegebenen Moschee. Nach dem Ende der Türkenzeit wurde das Minarett abgetragen. Heute ist das Bauwerk die Innerstädtische Pfarrkirche St. Maria. Eine Besichtigung dieses faszinierenden Wahrzeichens von Pécs solltest du dir möglichst nicht entgehen lassen. Es herrscht allerdings strenges Fotografier- und Filmverbot.
- Hunyadi út 4, 7621 Pécs
- http://pecsiegyhazmegye.hu/
Festetics-Kastély
Architektonische Highlights © Ralf Freyer, DuMont Reisebildportal
Mit dem Bau begann der Geheimrat Kristóf Festetics 1745.Sein heutiges, prunkvolles Gesicht verdankt das Schloss dem von Tasziló Festetics 1883-87 veranlassten Ausbau. Kostbarer Bibliothekssaal. Schlossmuseum Helikon (Helikon Kastélymúzeum).
- Kastély útca 1, 8360 Keszthely
- http://www.festeticskastely.hu/
- +36 83 314 194
- kiallitas@helikonkastely.hu
© Ralf Freyer, DuMont Reisebildportal
Mit dem Bau begann der Geheimrat Kristóf Festetics 1745.Sein heutiges, prunkvolles Gesicht verdankt das Schloss dem von Tasziló Festetics 1883-87 veranlassten Ausbau. Kostbarer Bibliothekssaal. Schlossmuseum Helikon (Helikon Kastélymúzeum).
- Kastély útca 1, 8360 Keszthely
- http://www.festeticskastely.hu/
- +36 83 314 194
- kiallitas@helikonkastely.hu
Fellegvár
Architektonische Highlights © ZGPhotography, Shutterstock
Die Ruinen zeigen noch den ungleichmäßigen Grundriss der Anlage, der verhindern sollte, dass Feinde den gesamten Komplex erstürmen konnten. Die 1242 von König Béla IV. errichtete Burg wurde 1702 durch Kriegshandlungen zerstört. Am Salomon-Turm vorbei führen schöne Wanderwege durch den Wald hinauf. Vom Burggelände bieten sich phantastische Blicke auf die Donau.
- Várhegy, 2025 Visegrád
- http://parkerdo.hu/
© ZGPhotography, Shutterstock
Die Ruinen zeigen noch den ungleichmäßigen Grundriss der Anlage, der verhindern sollte, dass Feinde den gesamten Komplex erstürmen konnten. Die 1242 von König Béla IV. errichtete Burg wurde 1702 durch Kriegshandlungen zerstört. Am Salomon-Turm vorbei führen schöne Wanderwege durch den Wald hinauf. Vom Burggelände bieten sich phantastische Blicke auf die Donau.
- Várhegy, 2025 Visegrád
- http://parkerdo.hu/
Baradla-Tropfsteinhöhle
Landschaftliche Highlights © andras_csontos, Shutterstock
Märchenhafte Unterwelt im Karstgebiet Aggtelek (an der Grenze zur Slowakei, 65 km nördlich von Miskolc). Das Höhlensystem ist auf ungarischer Seite 17 km lang und birgt atemberaubende Tropfsteinformationen in teils gewaltigen Sälen. Der Haupteingang liegt in Aggtelek, zwei weitere Eingänge gibt es im Bergdorf Jósvafő und am Roten See (Vöröstó). Warme Kleidung wird empfohlen! Zwischen Aggtelek und Jósvafő fahren Shuttlebusse. Ein Erlebnis ist ein Konzert im großen Höhlensaal. Übernachten kannst du in Jósvafő im hofartigen, ordentlichen Tengerszem Hotel. Höhlentouren in Aggtelek und Jósvafő ganzjährig, z. B. in Aggtelek April-Sept.
- Baradla Aggtelek Cave, 3759 Aggtelek
- http://anp.hu/
- +36 48 503 000
© andras_csontos, Shutterstock
Märchenhafte Unterwelt im Karstgebiet Aggtelek (an der Grenze zur Slowakei, 65 km nördlich von Miskolc). Das Höhlensystem ist auf ungarischer Seite 17 km lang und birgt atemberaubende Tropfsteinformationen in teils gewaltigen Sälen. Der Haupteingang liegt in Aggtelek, zwei weitere Eingänge gibt es im Bergdorf Jósvafő und am Roten See (Vöröstó). Warme Kleidung wird empfohlen! Zwischen Aggtelek und Jósvafő fahren Shuttlebusse. Ein Erlebnis ist ein Konzert im großen Höhlensaal. Übernachten kannst du in Jósvafő im hofartigen, ordentlichen Tengerszem Hotel. Höhlentouren in Aggtelek und Jósvafő ganzjährig, z. B. in Aggtelek April-Sept.
- Baradla Aggtelek Cave, 3759 Aggtelek
- http://anp.hu/
- +36 48 503 000
Pannonhalmi Föapátság
Architektonische Highlights © Ralf Freyer, DuMont Reisebildportal
20 km südlich von Győr thront weithin sichtbar auf einem 282 m hohen Hügel Ungarns bedeutendstes Kloster, die Benediktinerabtei Pannonhalma. Das Bauwerk, 996 begonnen, ist beeindruckend, auch wenn der größte Teil der Anlage aus dem 19./20.Jh. stammt. Vom Urkloster blieben nur eine Kirche und die Krypta erhalten. Einzigartig ist der Prunksaal der Bibliothek (250 000 Bände). Tipp: Du kannst auch an den günstigeren und häufigeren Führungen auf Ungarisch teilnehmen und erhältst ein deutsches Faltblatt mit dem Inhalt. Ohne Führung zu besichtigen sind die Kapelle, der botanische Garten, der Park, der Aussichtsturm und die Ausstellung Sakralarchitektur. Das Kloster kann auch individuell mit einem Audioguide besichtigt werden. Parkplatz und Besucherzentrum wurden bis 2016 erneuert, und man kann nun auch kostenlos einmal um den gesamten Komplex herumspazieren. Einfache, sehr günstige Übernachtungen findest du im Pilgerhaus des Klosters, dem Jakobshaus, das in zwei Minuten mit dem Auto oder in 20 Minuten zu Fuß erreichbar ist. Auch das Klosterrestaurant Viator ist ansprechend. Schöne Weinauswahl.
- Vár 1, 9090 Pannonhalma
- http://pannonhalmifoapatsag.hu/
- +36 96 570 191
- info@osb.hu
© Ralf Freyer, DuMont Reisebildportal
20 km südlich von Győr thront weithin sichtbar auf einem 282 m hohen Hügel Ungarns bedeutendstes Kloster, die Benediktinerabtei Pannonhalma. Das Bauwerk, 996 begonnen, ist beeindruckend, auch wenn der größte Teil der Anlage aus dem 19./20.Jh. stammt. Vom Urkloster blieben nur eine Kirche und die Krypta erhalten. Einzigartig ist der Prunksaal der Bibliothek (250 000 Bände). Tipp: Du kannst auch an den günstigeren und häufigeren Führungen auf Ungarisch teilnehmen und erhältst ein deutsches Faltblatt mit dem Inhalt. Ohne Führung zu besichtigen sind die Kapelle, der botanische Garten, der Park, der Aussichtsturm und die Ausstellung Sakralarchitektur. Das Kloster kann auch individuell mit einem Audioguide besichtigt werden. Parkplatz und Besucherzentrum wurden bis 2016 erneuert, und man kann nun auch kostenlos einmal um den gesamten Komplex herumspazieren. Einfache, sehr günstige Übernachtungen findest du im Pilgerhaus des Klosters, dem Jakobshaus, das in zwei Minuten mit dem Auto oder in 20 Minuten zu Fuß erreichbar ist. Auch das Klosterrestaurant Viator ist ansprechend. Schöne Weinauswahl.
- Vár 1, 9090 Pannonhalma
- http://pannonhalmifoapatsag.hu/
- +36 96 570 191
- info@osb.hu
Balatonfüred
Geographical © andras_csontos, Shutterstock
© andras_csontos, Shutterstock
Der älteste und einst mondäne Bade- und Kurort am Balaton (13 000 E w.) knüpft wieder an seine glanzvollen Zeiten an. Das historische Kurzentrum zwischen Gyógy tér, Blaha Lujza utca und der Strandpromenade wurde großartig restauriert. Allein in dieser Ecke entstanden zwei neue Luxushotels: das Grandhotel Anna und das Hotel Silverine Lake Resort. Die große Segeltradition und der nahe gelegene neue Golfplatz sind die Basis für den Ehrgeiz des Orts, sich als Perle des Balaton zu positionieren. Seinen besonderen Ruf verdankt Balatonfüred schon seit dem 18.Jh. dem hier außergewöhnlich milden Klima, dem Wein und vor allem der Heilwirkung des Füreder Wassers. Das alte Dorf Füred liegt nicht direkt am See, sondern am Fuß des 316-m-Hügels Tamás-hegy. Oben am Berg lebten die „normalen“ Menschen, die Bauern und Kleinadligen, unten am See residierte die exklusive „gehobene“ Gesellschaft. 1772 erlangte Balatonfüred offiziell den Status eines Heilbads und entwickelte sich im 19.Jh. zu einem Kurort für die Führungsschicht des Lands. Hier entstand 1831 aus Protest gegen die Habsburger das erste Theater, in dem in ungarischer Sprache gespielt wurde. Intellektuelle wie der Dichter Sándor Kisfaludy sowie fortschrittliche, aufgeklärte Aristokraten wie Graf Széchenyi bildeten den Kern einer kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Elite. Graf Széchenyi ließ den Platz Gyógy tér gestalten. Auf Széchenyi geht auch die Entwicklung Balatonfüreds zum renommierten Herzzentrum zurück. An der Stelle der einstigen Badehäuser am Gyógy- Platz steht heute eine Herzklinik. Bestes südliches Flair am schilfgesäumten See bietet eine kleine Piazza mit Café an der Zákonyi utca beim Hotel Silverine.
- 8230 Balatonfüred
- http://www.balatonfured.hu/
- tdm@balatonfured.info.hu
© andras_csontos, Shutterstock
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Der älteste und einst mondäne Bade- und Kurort am Balaton (13 000 E w.) knüpft wieder an seine glanzvollen Zeiten an. Das historische Kurzentrum zwischen Gyógy tér, Blaha Lujza utca und der Strandpromenade wurde großartig restauriert. Allein in dieser Ecke entstanden zwei neue Luxushotels: das Grandhotel Anna und das Hotel Silverine Lake Resort. Die große Segeltradition und der nahe gelegene neue Golfplatz sind die Basis für den Ehrgeiz des Orts, sich als Perle des Balaton zu positionieren. Seinen besonderen Ruf verdankt Balatonfüred schon seit dem 18.Jh. dem hier außergewöhnlich milden Klima, dem Wein und vor allem der Heilwirkung des Füreder Wassers. Das alte Dorf Füred liegt nicht direkt am See, sondern am Fuß des 316-m-Hügels Tamás-hegy. Oben am Berg lebten die „normalen“ Menschen, die Bauern und Kleinadligen, unten am See residierte die exklusive „gehobene“ Gesellschaft. 1772 erlangte Balatonfüred offiziell den Status eines Heilbads und entwickelte sich im 19.Jh. zu einem Kurort für die Führungsschicht des Lands. Hier entstand 1831 aus Protest gegen die Habsburger das erste Theater, in dem in ungarischer Sprache gespielt wurde. Intellektuelle wie der Dichter Sándor Kisfaludy sowie fortschrittliche, aufgeklärte Aristokraten wie Graf Széchenyi bildeten den Kern einer kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Elite. Graf Széchenyi ließ den Platz Gyógy tér gestalten. Auf Széchenyi geht auch die Entwicklung Balatonfüreds zum renommierten Herzzentrum zurück. An der Stelle der einstigen Badehäuser am Gyógy- Platz steht heute eine Herzklinik. Bestes südliches Flair am schilfgesäumten See bietet eine kleine Piazza mit Café an der Zákonyi utca beim Hotel Silverine.
- 8230 Balatonfüred
- http://www.balatonfured.hu/
- tdm@balatonfured.info.hu
Tihany
Geographical © pgaborphotos, Shutterstock
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Die Halbinsel mit ihren denkmalgeschützten Fischerhäusern und reetgedeckten Höfen ragt 5 km in den See hinein. Sie ist 27 km2 groß und steht unter Naturschutz. Eine Besonderheit sind die beiden Kraterseen. Der Innere See (Belső-tó) ist ein ideales Angelrevier, am Äußeren See (Külső-tó) leben viele seltene Vögel.
- 8237 Tihany
- http://www.tihany.hu/
- +36 87 538 030
- tihany@tourinform.hu
© pgaborphotos, Shutterstock
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Die Halbinsel mit ihren denkmalgeschützten Fischerhäusern und reetgedeckten Höfen ragt 5 km in den See hinein. Sie ist 27 km2 groß und steht unter Naturschutz. Eine Besonderheit sind die beiden Kraterseen. Der Innere See (Belső-tó) ist ein ideales Angelrevier, am Äußeren See (Külső-tó) leben viele seltene Vögel.
- 8237 Tihany
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Petőfi-Strandbad
SträndeDas bestbesuchte Freibad Ungarns ist das fast 700 m lange Petőfi-Strandbad an der Petőfi sétány – mit Bungeespringen, Beachvolleyballplatz, Rutschen, Buffets, Bühne, Cafés und dem Coke Club mit Programm und kostenlosen abendlichen Livekonzerten.
- Petőfi sétány 3, 8600 Siófok
- http://www.balaton-beach.com/
- +36 84 310 327
- titkarsag@balaton-parti.hu
Das bestbesuchte Freibad Ungarns ist das fast 700 m lange Petőfi-Strandbad an der Petőfi sétány – mit Bungeespringen, Beachvolleyballplatz, Rutschen, Buffets, Bühne, Cafés und dem Coke Club mit Programm und kostenlosen abendlichen Livekonzerten.
- Petőfi sétány 3, 8600 Siófok
- http://www.balaton-beach.com/
- +36 84 310 327
- titkarsag@balaton-parti.hu
Fő tér
Touristenattraktionen © trabantos, Shutterstock
Durch das Vordere Tor (Előkapu) gelangst du zum zentralen Fő tér (Hauptplatz). Sein Grundriss ist seit dem 13.Jh. nahezu unverändert. Hier steht das Symbol der Stadt, der Feuerturm, zu dem 200 Stufen hinaufführen. Von dem umlaufenden Renaissance-Arkadengang hast du einen herrlichen Ausblick. Die Platzmitte gehört der barocken Dreifaltigkeitssäule.
- Fő tér, 9400 Ödenburg
© trabantos, Shutterstock
Durch das Vordere Tor (Előkapu) gelangst du zum zentralen Fő tér (Hauptplatz). Sein Grundriss ist seit dem 13.Jh. nahezu unverändert. Hier steht das Symbol der Stadt, der Feuerturm, zu dem 200 Stufen hinaufführen. Von dem umlaufenden Renaissance-Arkadengang hast du einen herrlichen Ausblick. Die Platzmitte gehört der barocken Dreifaltigkeitssäule.
- Fő tér, 9400 Ödenburg
Badacsony
Geographical © M-G-Laser, Shutterstock
Wie ein Göttersitz steht der Basaltbrocken am See (15 km östlich von Keszthely). Vom Hafen in dem kleinen, gleichnamigen Ort geht es zwischen Weinstöcken aufwärts und dann die ganze Zeit parallel zum See mit herrlichem Panorama. Günstigen Wein - und meist auch Gratisprobieren - gibt es bei den Händlern in ihren Buden entlang dem Sträßchen. Einen schönen Blick über den bekannten Weinort hast du von der Terrasse des Restaurants.
- 8261 Badacsony
- http://www.revfulop.hu/
© M-G-Laser, Shutterstock
Wie ein Göttersitz steht der Basaltbrocken am See (15 km östlich von Keszthely). Vom Hafen in dem kleinen, gleichnamigen Ort geht es zwischen Weinstöcken aufwärts und dann die ganze Zeit parallel zum See mit herrlichem Panorama. Günstigen Wein - und meist auch Gratisprobieren - gibt es bei den Händlern in ihren Buden entlang dem Sträßchen. Einen schönen Blick über den bekannten Weinort hast du von der Terrasse des Restaurants.
- 8261 Badacsony
- http://www.revfulop.hu/
Bischofspalais (Gótikus püspöki palota)
Architektonische Highlights © Nina Zorina, Shutterstock
Das Juwel der Burganlage von Eger ist das spätgotische Bischofspalais (15.Jh.) mit dem anmutigen Arkadengang. Von der Bischofsstadt aus dem 13.Jh. sind ansonsten nur Ruinen geblieben, wie zum Beispiel die Überreste der romanisch-gotischen Kathedrale. Schon die schöne Aussicht ist den Weg zur Burganlage jenseits des Flusses Eger wert. Das István-Dobó-Burgmuseum in der Burganlage zeigt unter anderem eine Gemäldeausstellung.
- Vár 1, 3300 Eger
- http://www.egrivar.hu/
- +36 36 312 744
© Nina Zorina, Shutterstock
Das Juwel der Burganlage von Eger ist das spätgotische Bischofspalais (15.Jh.) mit dem anmutigen Arkadengang. Von der Bischofsstadt aus dem 13.Jh. sind ansonsten nur Ruinen geblieben, wie zum Beispiel die Überreste der romanisch-gotischen Kathedrale. Schon die schöne Aussicht ist den Weg zur Burganlage jenseits des Flusses Eger wert. Das István-Dobó-Burgmuseum in der Burganlage zeigt unter anderem eine Gemäldeausstellung.
- Vár 1, 3300 Eger
- http://www.egrivar.hu/
- +36 36 312 744
Veszprém
Geographical © Madrugada Verde, Shutterstock
Das kulturhistorische Herz der 12 km nordwestlich gelegenen Stadt ist die Burg von 1776, die man durch das Heldentor betritt. Am entgegengesetzten Ende, von den Standbildern des Herrscherpaars Stephan I. und Gisela, hat man einen wunderbaren Blick bis zu den Gipfeln des Bakony-Gebirges. Auf dem Burgberg erzählen fünf Kirchen Geschichte. Die älteste erhaltene ist der Dom St. Michael; nördlich vom Dom stehen die Reste der St.-Georgs- Kapelle, ihm gegenüber die schlichte Franziskanerkirche (Ferences templom). Eine Perle der Frühgotik ist die Gisela-Kapelle (Gizella-kápolna) mit ihren Apostelfresken. Ein architektonisches Juwel des Barock ist das Erzbischofspalais. Es kann im Rahmen von Führungen auch besichtigt werden. Vár utca Einen schönen Blick auf die Burg genießt du vom Restaurant Fricska, einem Steinhaus mit uriger Pub-Atmosphäre und guten Grillgerichten. Auch Vegetarier kommen auf ihre Kosten.
- 8200 Veszprém
- http://www.veszprem.hu/
© Madrugada Verde, Shutterstock
Das kulturhistorische Herz der 12 km nordwestlich gelegenen Stadt ist die Burg von 1776, die man durch das Heldentor betritt. Am entgegengesetzten Ende, von den Standbildern des Herrscherpaars Stephan I. und Gisela, hat man einen wunderbaren Blick bis zu den Gipfeln des Bakony-Gebirges. Auf dem Burgberg erzählen fünf Kirchen Geschichte. Die älteste erhaltene ist der Dom St. Michael; nördlich vom Dom stehen die Reste der St.-Georgs- Kapelle, ihm gegenüber die schlichte Franziskanerkirche (Ferences templom). Eine Perle der Frühgotik ist die Gisela-Kapelle (Gizella-kápolna) mit ihren Apostelfresken. Ein architektonisches Juwel des Barock ist das Erzbischofspalais. Es kann im Rahmen von Führungen auch besichtigt werden. Vár utca Einen schönen Blick auf die Burg genießt du vom Restaurant Fricska, einem Steinhaus mit uriger Pub-Atmosphäre und guten Grillgerichten. Auch Vegetarier kommen auf ihre Kosten.
- 8200 Veszprém
- http://www.veszprem.hu/
Balaton Golf Club
GolfDas Highlight ist der an das Naturschutzgebiet grenzende Golfplatz mit Seepanorama. Zu dem 67 ha großen 18-Loch-Platz zwischen Balatonudvari und Örvényes, umgeben von Wald und Wein, gehören auch ein Kiessteinbruch sowie elf Teiche.
- Vászolyi út, 8242 Balatonudvari
- http://www.balatongolf.hu/
Das Highlight ist der an das Naturschutzgebiet grenzende Golfplatz mit Seepanorama. Zu dem 67 ha großen 18-Loch-Platz zwischen Balatonudvari und Örvényes, umgeben von Wald und Wein, gehören auch ein Kiessteinbruch sowie elf Teiche.
- Vászolyi út, 8242 Balatonudvari
- http://www.balatongolf.hu/
Káli Medence
Landschaftliche Highlights © skovalsky, Shutterstock
Nördlich von Révfülöp beginnt das Káli-Becken. Begrenzt wird die reizvolle Ebene von Hügeln vulkanischen Ursprungs. Die geologische Vielfalt in der Region hat eine reiche Fauna und Flora hervorgebracht. Eine Attraktion am südlichen Rand ist das Steinerne Meer (Kőtenger) bei Salföld. Wie eine Mondlandschaft wirken die bizarren Steinformationen, Relikte aus der Eiszeit. Künstler zog es in das zu sozialistischen Zeiten nahezu ausgestorbene Dorf Salföld. Ein anderer pittoresker Orte im Káli-Becken ist Kővágóörs (950 Ew.), 3 km von Révfülöp. Vom Wohlstand der kleinadligen Winzer im 18./19.Jh. zeugt Köveskál (450 Ew.) mit seinen Herrenhäusern, den Kurien, heute noch an der Hauptstraße Fő utca zu sehen. Szentbékkálla (300 Ew.) schließlich liegt schön am Hang des dicht bewaldeten Hügels Sátorma, umgeben von den weinbestandenen Anhöhen des Fekete-hegy. Vom Steinfeld, das einst das gesamte Káli-Becken umgab, sind nahe dem Dorf noch 2 km unberührt erhalten.
- Salföld
© skovalsky, Shutterstock
Nördlich von Révfülöp beginnt das Káli-Becken. Begrenzt wird die reizvolle Ebene von Hügeln vulkanischen Ursprungs. Die geologische Vielfalt in der Region hat eine reiche Fauna und Flora hervorgebracht. Eine Attraktion am südlichen Rand ist das Steinerne Meer (Kőtenger) bei Salföld. Wie eine Mondlandschaft wirken die bizarren Steinformationen, Relikte aus der Eiszeit. Künstler zog es in das zu sozialistischen Zeiten nahezu ausgestorbene Dorf Salföld. Ein anderer pittoresker Orte im Káli-Becken ist Kővágóörs (950 Ew.), 3 km von Révfülöp. Vom Wohlstand der kleinadligen Winzer im 18./19.Jh. zeugt Köveskál (450 Ew.) mit seinen Herrenhäusern, den Kurien, heute noch an der Hauptstraße Fő utca zu sehen. Szentbékkálla (300 Ew.) schließlich liegt schön am Hang des dicht bewaldeten Hügels Sátorma, umgeben von den weinbestandenen Anhöhen des Fekete-hegy. Vom Steinfeld, das einst das gesamte Káli-Becken umgab, sind nahe dem Dorf noch 2 km unberührt erhalten.
- Salföld
Hévízi Tófürdő
Landschaftliche HighlightsEs hat Jahrzehnte gedauert, bis Taucher dem Geheimnis der Hévíz-Quelle auf die Spur kamen: Es sind zwei, eine Thermal- und eine kalte Karstwasserquelle. Das Wasser des Hévíz-Sees stammt aus einer Höhle, die in der Mitte durch eine Schlammschicht geteilt ist. An der Ostseite dieser Schicht sprudelt Wasser mit einer Temperatur von 26,3 Grad hervor, an der Westseite 41 Grad heißes Wasser. Durch diesen Mix hat der See im Sommer eine Temperatur von etwa 34 Grad, und auch im Winter ist er mit durchschnittlich 26 Grad angenehm warm. Die Quellen liefern täglich 60–80 Mio. Liter Wasser, sodass alle 28 Stunden das Wasser des Sees komplett ausgetauscht wird. Das überschüssige Nass wird in den Balaton abgeleitet. Seine heilende Wirkung zeigt das Hévíz-Thermalwasser vor allem bei rheumatischen Erkrankungen der Bewegungsorgane, bei Erkrankungen des Nervensystems und bei Stoffwechselstörungen. Wegen der erhöhten Schwefel- und Radonkonzentration im Wasser sollten Schwangere sowie Patienten mit Herzkrankheiten, bösartigen Geschwülsten, akuten Entzündungen, Asthma, Leberund Gallenbeschwerden das Bad nicht besuchen bzw. zuvor ihren Arzt konsultieren. Auch der Seeschlamm hat heilende Kräfte und wird z. B. für Fangopackungen genutzt. Im Rahmen der Renovierung des Seebads Tófürdő 2015 und 2016 wurde ein zweiter Eingang eingerichtet.
- 8380 Hévíz
Es hat Jahrzehnte gedauert, bis Taucher dem Geheimnis der Hévíz-Quelle auf die Spur kamen: Es sind zwei, eine Thermal- und eine kalte Karstwasserquelle. Das Wasser des Hévíz-Sees stammt aus einer Höhle, die in der Mitte durch eine Schlammschicht geteilt ist. An der Ostseite dieser Schicht sprudelt Wasser mit einer Temperatur von 26,3 Grad hervor, an der Westseite 41 Grad heißes Wasser. Durch diesen Mix hat der See im Sommer eine Temperatur von etwa 34 Grad, und auch im Winter ist er mit durchschnittlich 26 Grad angenehm warm. Die Quellen liefern täglich 60–80 Mio. Liter Wasser, sodass alle 28 Stunden das Wasser des Sees komplett ausgetauscht wird. Das überschüssige Nass wird in den Balaton abgeleitet. Seine heilende Wirkung zeigt das Hévíz-Thermalwasser vor allem bei rheumatischen Erkrankungen der Bewegungsorgane, bei Erkrankungen des Nervensystems und bei Stoffwechselstörungen. Wegen der erhöhten Schwefel- und Radonkonzentration im Wasser sollten Schwangere sowie Patienten mit Herzkrankheiten, bösartigen Geschwülsten, akuten Entzündungen, Asthma, Leberund Gallenbeschwerden das Bad nicht besuchen bzw. zuvor ihren Arzt konsultieren. Auch der Seeschlamm hat heilende Kräfte und wird z. B. für Fangopackungen genutzt. Im Rahmen der Renovierung des Seebads Tófürdő 2015 und 2016 wurde ein zweiter Eingang eingerichtet.
- 8380 Hévíz
Sümeg
Geographical © tokar, Shutterstock
Die hervorragend erhaltene Burg Sümeg (1318 erstmals erwähnt) thront 22 km nördlich hoch oben auf einem Kalksteinhügel und ist im Sommer eine ideale Kulisse für die Burgspiele mit mittelalterlichen Reitturnieren und Festgelagen. Am Fuß der Burg liegt das Museum mit Waffen, Kutschen und Wagen. Die äußerlich schlichte Himmelfahrtskirche (Szent Imre tér) des Orts Sümeg birgt besonders wertvolle spätbarocke Wandmalereien: Der Innenraum ist mit Fresken des Österreichers Franz Anton Maulbertsch geschmückt (1756–57).
- 8330 Sümeg
- http://www.sumeg.hu/
© tokar, Shutterstock
Die hervorragend erhaltene Burg Sümeg (1318 erstmals erwähnt) thront 22 km nördlich hoch oben auf einem Kalksteinhügel und ist im Sommer eine ideale Kulisse für die Burgspiele mit mittelalterlichen Reitturnieren und Festgelagen. Am Fuß der Burg liegt das Museum mit Waffen, Kutschen und Wagen. Die äußerlich schlichte Himmelfahrtskirche (Szent Imre tér) des Orts Sümeg birgt besonders wertvolle spätbarocke Wandmalereien: Der Innenraum ist mit Fresken des Österreichers Franz Anton Maulbertsch geschmückt (1756–57).
- 8330 Sümeg
- http://www.sumeg.hu/
Várhegyi kilátó
TouristenattraktionenEr liegt am Berg Sipos (Sipos-hegy) an der Bartók Béla utca. Der Blick über See und Vulkanlandschaft am Nordufer ist einer der beeindruckendsten am Balaton. Nach links führen Wanderwege durch die schöne Landschaft noch höher hinauf.
- Fáy András utca 15, 8640 Fonyód
- http://fonyodert.hu/
Er liegt am Berg Sipos (Sipos-hegy) an der Bartók Béla utca. Der Blick über See und Vulkanlandschaft am Nordufer ist einer der beeindruckendsten am Balaton. Nach links führen Wanderwege durch die schöne Landschaft noch höher hinauf.
- Fáy András utca 15, 8640 Fonyód
- http://fonyodert.hu/
Kis-Balaton
Landschaftliche Highlights © BoPhotoAdventures, Shutterstock
Ausgedehnte Schilfgebiete, große Wasserflächen, Sumpfwiesen, Tümpel, Eschen- und Erlenauen machen den Kis-Balaton zu einem der bedeutendsten Vogelschutzreservate Ungarns. Im Herbst rasten hier um die 50 000 Wildgänse sowie Hunderte von Silberreihern und Schellenten. 150 km2 umfasst das Naturschutzgebiet. Es bietet 250 Vogelarten sowie zahlreichen anderen Tieren ideale Lebensbedingungen. Hier kannst du Ungarns größte Kormorankolonie bestaunen, hier leben und brüten u. a. Seiden- und Nachtreiher, Rohrdommeln und Flussseeschwalben. Nüchtern betrachtet ist das so natürlich anmutende Ökoparadies mit seiner in Mitteleuropa einzigartigen Sumpfvegetation nichts anderes als eine von Menschenhand geschaffene Kläranlage für den Plattensee. Seine Existenz verdankt es der Tatsache, dass die Wasserqualität des Balaton auf Grund der Belastungen durch den Fluss Zala immer schlechter wurde, denn das ursprüngliche klärende Sumpfgebiet hatte man in den 1920er-Jahren trockengelegt. In den 1980er-Jahren wurde damit begonnen, die Naturlandschaft zu rekonstruieren, um den Schutz des Plattensees zu gewährleisten.
- Kis-Balaton
- http://www.balaton.net/plattensee/kis-balaton/
© BoPhotoAdventures, Shutterstock
Ausgedehnte Schilfgebiete, große Wasserflächen, Sumpfwiesen, Tümpel, Eschen- und Erlenauen machen den Kis-Balaton zu einem der bedeutendsten Vogelschutzreservate Ungarns. Im Herbst rasten hier um die 50 000 Wildgänse sowie Hunderte von Silberreihern und Schellenten. 150 km2 umfasst das Naturschutzgebiet. Es bietet 250 Vogelarten sowie zahlreichen anderen Tieren ideale Lebensbedingungen. Hier kannst du Ungarns größte Kormorankolonie bestaunen, hier leben und brüten u. a. Seiden- und Nachtreiher, Rohrdommeln und Flussseeschwalben. Nüchtern betrachtet ist das so natürlich anmutende Ökoparadies mit seiner in Mitteleuropa einzigartigen Sumpfvegetation nichts anderes als eine von Menschenhand geschaffene Kläranlage für den Plattensee. Seine Existenz verdankt es der Tatsache, dass die Wasserqualität des Balaton auf Grund der Belastungen durch den Fluss Zala immer schlechter wurde, denn das ursprüngliche klärende Sumpfgebiet hatte man in den 1920er-Jahren trockengelegt. In den 1980er-Jahren wurde damit begonnen, die Naturlandschaft zu rekonstruieren, um den Schutz des Plattensees zu gewährleisten.
- Kis-Balaton
- http://www.balaton.net/plattensee/kis-balaton/