Tallinn - Unterstadt Top Sehenswürdigkeiten

Niguliste kirik
Architektonische Highlights
Tallinn
Raekoja
Architektonische Highlights
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Linnamüür
Architektonische Highlights
Tallinn
Raekoja plats
Touristenattraktionen
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Eesti Loodusmuuseum
Museen
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Eesti Teatrija Muusikamuuseum
Museen
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Eesti Ajaloomuuseum
Museen
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Linnamuuseum
Museen
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Fotomuuseum
Museen
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Adamson-Ericu muuseum
Museen
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Paks Margareeta
Architektonische Highlights
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Dominiiklaste klooster
Architektonische Highlights
Tallinn
Mustpeade Maja
Architektonische Highlights
Tallinn
Pühavaimu Kirik
Architektonische Highlights
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Varasem KGB Peakorter
Architektonische Highlights
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Oleviste kirik
Architektonische Highlights
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Kolm Õde
Architektonische Highlights
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Pikk
Touristenattraktionen
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Viru
Touristenattraktionen
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Eesti Meremuuseum
Museen
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Eesti Meremuuseum
Kalevi martsipanimuuseumituba
Museen
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Eesti Tarbekunstija Disainmuuseum
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Raeapteek
Museen
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Tallinna Kunstihoone
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Museum of Puppetry Arts
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Tallinn Tourist Information Centre
Touristenattraktionen
Tallinn

    Architektonische Highlights

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    Touristenattraktionen

    Museen


  • Niguliste kirik

    Architektonische Highlights
    • © Ryhor Bruyeu, Thinkstock
    • © Ryhor Bruyeu, Thinkstock

    Den spätgotischen Bau (13.Jh.) spendierten westfälische Kaufleute, Nikolaus ist Schutzpatron der Kaufleute und Seefahrer. Heute ist es ein Museum, dessen Prunkstücke die besondere Verbindung zu Lübeck belegen: Eine Replika des Lübecker Totentanzes – ein Altarbild, und der Hochaltar aus Lübeck, mit der ältesten erhaltenen Lübecker Stadtansicht.

    • © Ryhor Bruyeu, Thinkstock
    • © Ryhor Bruyeu, Thinkstock

    Den spätgotischen Bau (13.Jh.) spendierten westfälische Kaufleute, Nikolaus ist Schutzpatron der Kaufleute und Seefahrer. Heute ist es ein Museum, dessen Prunkstücke die besondere Verbindung zu Lübeck belegen: Eine Replika des Lübecker Totentanzes – ein Altarbild, und der Hochaltar aus Lübeck, mit der ältesten erhaltenen Lübecker Stadtansicht.


  • Raekoja

    Architektonische Highlights
    • © anshar73, Thinkstock

    Der Rathausplatz ist damals wie heute Schnittpunkt des städtischen Lebens. Im Sommer finden Feste statt, Cafés stellen Tische ins Freie. Das Rathaus selbst ist das einzig erhaltene gotische Rathaus (1402) des Baltikums. Ganz oben über dem achteckigen Turm auf der Ostseite bewacht der Alte Thomas, eine Wetterfahne, die Stadt. Die Besichtigung des prachtvollen Inneren aus der Hansezeit lohnt. Ebenfalls sehenswert: die Alte Apotheke.

    • © anshar73, Thinkstock

    Der Rathausplatz ist damals wie heute Schnittpunkt des städtischen Lebens. Im Sommer finden Feste statt, Cafés stellen Tische ins Freie. Das Rathaus selbst ist das einzig erhaltene gotische Rathaus (1402) des Baltikums. Ganz oben über dem achteckigen Turm auf der Ostseite bewacht der Alte Thomas, eine Wetterfahne, die Stadt. Die Besichtigung des prachtvollen Inneren aus der Hansezeit lohnt. Ebenfalls sehenswert: die Alte Apotheke.


  • Linnamüür

    Architektonische Highlights
    • © vasanty, Shutterstock

    Vom 13.Jh. an wurde die Unterstadt in die Burgbefestigung auf dem Domberg integriert, die Mauer dafür erweitert. Am Ende stand eines der größten Bollwerke des nordeuropäischen Mittelalters: 3 m dick, 16 m hoch, 46 Wehrtürme. Gut die Hälfte des Bauwerks ist erhalten und an mehreren Stellen begehbar (Nunne-Str.). Sehenswerte Türme: Kiek in de Kök | Mägdeturm (Neitsitorn) | Dicke Margarete mit Seefahrtsmuseum.

    • © vasanty, Shutterstock

    Vom 13.Jh. an wurde die Unterstadt in die Burgbefestigung auf dem Domberg integriert, die Mauer dafür erweitert. Am Ende stand eines der größten Bollwerke des nordeuropäischen Mittelalters: 3 m dick, 16 m hoch, 46 Wehrtürme. Gut die Hälfte des Bauwerks ist erhalten und an mehreren Stellen begehbar (Nunne-Str.). Sehenswerte Türme: Kiek in de Kök | Mägdeturm (Neitsitorn) | Dicke Margarete mit Seefahrtsmuseum.


  • Raekoja plats

    Touristenattraktionen
    • © Tero Vesalainen, Shutterstock

    Seit 800 Jahren ist dieser mittelalterliche Marktplatz das Herz der Stadt. Ihn säumen einige der schönsten gotischen Fassaden Tallinns. Mit seinen Kneipen und Cafés ist er bis heute zentraler Treffpunkt. Hier finden auch Wochen- und Weihnachtsmärkte statt. Hier liegt außerdem die Ratsapotheke, die mit über 600 Jahren eine der dienstältesten Apotheken der Welt ist.

    • © Tero Vesalainen, Shutterstock

    Seit 800 Jahren ist dieser mittelalterliche Marktplatz das Herz der Stadt. Ihn säumen einige der schönsten gotischen Fassaden Tallinns. Mit seinen Kneipen und Cafés ist er bis heute zentraler Treffpunkt. Hier finden auch Wochen- und Weihnachtsmärkte statt. Hier liegt außerdem die Ratsapotheke, die mit über 600 Jahren eine der dienstältesten Apotheken der Welt ist.


  • Eesti Loodusmuuseum

    Museen

    Das Naturkundemuseum zeigt Estlands Fauna. Prunkstück der Sammlung ist ein fast 3 m langer Atlantikstör - der größte, der jemals in der Ostsee gefangen wurde.

    Das Naturkundemuseum zeigt Estlands Fauna. Prunkstück der Sammlung ist ein fast 3 m langer Atlantikstör - der größte, der jemals in der Ostsee gefangen wurde.


  • Eesti Teatrija Muusikamuuseum

    Museen

    Archaische estnische Saiteninstrumente, antike Orgeln, Cembali und Klaviere sind in dem mittelalterlichen Turm und dem benachbarten Gebäude ebenso ausgestellt wie Dokumente über estnische Musiker und Dirigenten sowie die Noten- und Musikliteratursammlung des estnischen Komponisten Peeter Süda (1883-1920). Zur Theaterabteilung gehören Programme, Entwürfe von Kostümen und Bühnenbildern, Plakate und Fotos. Außerdem besitzt das Museum eine kleine Kunstsammlung mit Grafiken und Karikaturen.

    Archaische estnische Saiteninstrumente, antike Orgeln, Cembali und Klaviere sind in dem mittelalterlichen Turm und dem benachbarten Gebäude ebenso ausgestellt wie Dokumente über estnische Musiker und Dirigenten sowie die Noten- und Musikliteratursammlung des estnischen Komponisten Peeter Süda (1883-1920). Zur Theaterabteilung gehören Programme, Entwürfe von Kostümen und Bühnenbildern, Plakate und Fotos. Außerdem besitzt das Museum eine kleine Kunstsammlung mit Grafiken und Karikaturen.


  • Eesti Ajaloomuuseum

    Museen
    • © Borisb17, Shutterstock

    Die deutschen Gilden der Kaufleute und Handwerker bestimmten früher die Geschäfte: Das Haus der Großen Gilde von 1410, einst die mächtigste Kaufmannsorganisation, ist heute ein Museum. Im Schwarzhäupterhaus versammelten sich die ledigen Kaufleute.

    • © Borisb17, Shutterstock

    Die deutschen Gilden der Kaufleute und Handwerker bestimmten früher die Geschäfte: Das Haus der Großen Gilde von 1410, einst die mächtigste Kaufmannsorganisation, ist heute ein Museum. Im Schwarzhäupterhaus versammelten sich die ledigen Kaufleute.


  • Linnamuuseum

    Museen

    Die umfassendste und anschaulichste Dokumentation der Geschichte Tallinns findet man in diesem Gebäude, das bis auf das 14.Jh. zurückgeht. Ein gewisser Gerhard Witte wurde 1363 als Besitzer des Grundstücks mit verschiedenen Lagerräumen darauf verzeichnet. Im Parterre zeigt ein Modell, wie Tallinn 1825 aussah - als die Stadtmauer noch intakt und von einem tiefen Graben umschlossen war. Im Wesentlichen eignet es sich noch heute zur Orientierung, wie auch eine Luftaufnahme aus dem Jahr 2000 beweist. Nur die Bäume sind weniger geworden - und die Stadt hat sich auch jenseits ihrer Mauern massiv ausgebreitet. Eine Fülle von Exponaten erläutert den Weg Tallinns von der Festung, die Hafen und Marktplatz des 10.Jh. schützte, über die dänischen Jahrzehnte, die deutsch geprägte Epoche der Hanse und des Livländischen Ordens bis hin zur schwedischen und russischen Herrschaft. Die oberste Etage ist der kurzen Zeit der ersten unabhängigen Republik sowie der deutschen und sowjetischen Besatzung gewidmet.

    Die umfassendste und anschaulichste Dokumentation der Geschichte Tallinns findet man in diesem Gebäude, das bis auf das 14.Jh. zurückgeht. Ein gewisser Gerhard Witte wurde 1363 als Besitzer des Grundstücks mit verschiedenen Lagerräumen darauf verzeichnet. Im Parterre zeigt ein Modell, wie Tallinn 1825 aussah - als die Stadtmauer noch intakt und von einem tiefen Graben umschlossen war. Im Wesentlichen eignet es sich noch heute zur Orientierung, wie auch eine Luftaufnahme aus dem Jahr 2000 beweist. Nur die Bäume sind weniger geworden - und die Stadt hat sich auch jenseits ihrer Mauern massiv ausgebreitet. Eine Fülle von Exponaten erläutert den Weg Tallinns von der Festung, die Hafen und Marktplatz des 10.Jh. schützte, über die dänischen Jahrzehnte, die deutsch geprägte Epoche der Hanse und des Livländischen Ordens bis hin zur schwedischen und russischen Herrschaft. Die oberste Etage ist der kurzen Zeit der ersten unabhängigen Republik sowie der deutschen und sowjetischen Besatzung gewidmet.


  • Fotomuuseum

    Museen

    Die Ausstellung dokumentiert anhand alter Kameras, Fotografien und einer nachgebauten Dunkelkammer die Geschichte der estnischen Fotografie von 1840 bis 1940.Interessant ist auch das Gebäude aus dem 15.Jh., das früher als Gefängnis diente. Obwohl es oft restauriert wurde, ist der Grundriss des alten Karzers erhalten geblieben.

    Die Ausstellung dokumentiert anhand alter Kameras, Fotografien und einer nachgebauten Dunkelkammer die Geschichte der estnischen Fotografie von 1840 bis 1940.Interessant ist auch das Gebäude aus dem 15.Jh., das früher als Gefängnis diente. Obwohl es oft restauriert wurde, ist der Grundriss des alten Karzers erhalten geblieben.


  • Adamson-Ericu muuseum

    Museen

    Die Ausstellung in einem mittelalterlichen Kaufmannshaus ist dem Werk eines der bedeutendsten estnischen Künstler des 20.Jh. gewidmet. Adamson-Eric (1902-68) wurde durch seine Malerei im Stil der Neuen Sachlichkeit sowie Kunsthandwerk und Design bekannt, das dem Jugendstil verwandt war. Seine Werke spiegeln das Ringen seines Heimatlandes um Eigenständigkeit wider. So war er einer der ersten Künstler, die mit estnischen Feldsteinen arbeiteten. Zu den Exponaten gehören neben Adamson-Erics Palette und Staffelei auch Keramikarbeiten, Schmuckstücke sowie Bucheinbände.

    Die Ausstellung in einem mittelalterlichen Kaufmannshaus ist dem Werk eines der bedeutendsten estnischen Künstler des 20.Jh. gewidmet. Adamson-Eric (1902-68) wurde durch seine Malerei im Stil der Neuen Sachlichkeit sowie Kunsthandwerk und Design bekannt, das dem Jugendstil verwandt war. Seine Werke spiegeln das Ringen seines Heimatlandes um Eigenständigkeit wider. So war er einer der ersten Künstler, die mit estnischen Feldsteinen arbeiteten. Zu den Exponaten gehören neben Adamson-Erics Palette und Staffelei auch Keramikarbeiten, Schmuckstücke sowie Bucheinbände.


  • Paks Margareeta

    Architektonische Highlights
    • © Grisha Bruev, Shutterstock

    In diesem Geschützturm aus dem 16.Jh. mit dem anschaulichen Namen - auf Deutsch Dicke Margarete - ist heute das Estnische Schifffahrtsmuseum zu Hause. 25 m misst die Taille dieses 20 m hohen Kanonenturms, der im 16.Jh. dem Suur Rannavärav (Großes Strandtor) zugefügt wurde, um die Stadt vor Angriffen vom Meer zu schützen. Tatsächlich ist dies der voluminöseste Stadtturm Tallinns. Im Lauf der Jahrhunderte wurde er nicht nur zur Verteidigung, sondern auch als Waffenarsenal und als Gefängnis genutzt. Heute sind auf vier Ebenen unterschiedliche Aspekte der Geschichte Estlands als Seefahrernation dargestellt: vom Schiffsbau über Häfen und Leuchttürme bis hin zu historischen Ankern. Vom Dach hat man einen schönen Blick auf die Altstadt und den Hafen.

    • © Grisha Bruev, Shutterstock

    In diesem Geschützturm aus dem 16.Jh. mit dem anschaulichen Namen - auf Deutsch Dicke Margarete - ist heute das Estnische Schifffahrtsmuseum zu Hause. 25 m misst die Taille dieses 20 m hohen Kanonenturms, der im 16.Jh. dem Suur Rannavärav (Großes Strandtor) zugefügt wurde, um die Stadt vor Angriffen vom Meer zu schützen. Tatsächlich ist dies der voluminöseste Stadtturm Tallinns. Im Lauf der Jahrhunderte wurde er nicht nur zur Verteidigung, sondern auch als Waffenarsenal und als Gefängnis genutzt. Heute sind auf vier Ebenen unterschiedliche Aspekte der Geschichte Estlands als Seefahrernation dargestellt: vom Schiffsbau über Häfen und Leuchttürme bis hin zu historischen Ankern. Vom Dach hat man einen schönen Blick auf die Altstadt und den Hafen.


  • Dominiiklaste klooster

    Architektonische Highlights
    • © Grisha Bruev, Shutterstock

    Das 1246 in gotischem Stil errichtete Kloster ist einer der ältesten Bauten der Stadt und gehört zu den schönsten Beispielen mittelalterlicher Architektur in Nordeuropa. Außer dem Hof mit eindrucksvollen Steinmetzarbeiten ist auch die Klausur mit Schlafsaal, Refektorium, Bibliothek und Wohnung des Abts zu besichtigen. Alle Räume befinden sich im erstaunlich gut erhaltenen Ostflügel.

    • © Grisha Bruev, Shutterstock

    Das 1246 in gotischem Stil errichtete Kloster ist einer der ältesten Bauten der Stadt und gehört zu den schönsten Beispielen mittelalterlicher Architektur in Nordeuropa. Außer dem Hof mit eindrucksvollen Steinmetzarbeiten ist auch die Klausur mit Schlafsaal, Refektorium, Bibliothek und Wohnung des Abts zu besichtigen. Alle Räume befinden sich im erstaunlich gut erhaltenen Ostflügel.


  • Mustpeade Maja

    Architektonische Highlights

    Die jungen, ledigen Kaufmänner der Stadt, die noch nicht in die Große Gilde aufgenommen worden waren, organisierten sich ab 1399 in der Bruderschaft der Schwarzhäupter, die nur in den baltischen Staaten bestand. Zu ihren Aufgaben gehörte es, Stadtfeste zu organisieren und bei Bedarf die Stadt zu verteidigen. In ihrer Lebensführung sollten die Mitglieder ritterliche Ideale pflegen. In diesem Renaissancehaus - eines der wenigen erhaltenen Beispiele für diesen Baustil in Tallinn - wohnten ihre Mitglieder ab dem 16.Jh. Sie nahmen auch Kollegen aus dem Ausland auf, die auf Handelsreisen eine Unterkunft benötigten. Heute dient der zweischiffige Gildensaal v.a. als stimmungsvoller Spielort für Konzerte.

    Die jungen, ledigen Kaufmänner der Stadt, die noch nicht in die Große Gilde aufgenommen worden waren, organisierten sich ab 1399 in der Bruderschaft der Schwarzhäupter, die nur in den baltischen Staaten bestand. Zu ihren Aufgaben gehörte es, Stadtfeste zu organisieren und bei Bedarf die Stadt zu verteidigen. In ihrer Lebensführung sollten die Mitglieder ritterliche Ideale pflegen. In diesem Renaissancehaus - eines der wenigen erhaltenen Beispiele für diesen Baustil in Tallinn - wohnten ihre Mitglieder ab dem 16.Jh. Sie nahmen auch Kollegen aus dem Ausland auf, die auf Handelsreisen eine Unterkunft benötigten. Heute dient der zweischiffige Gildensaal v.a. als stimmungsvoller Spielort für Konzerte.


  • Pühavaimu Kirik

    Architektonische Highlights
    • © ikonaft, Shutterstock

    Der Barockturm der Heiliggeistkirche gehört zu den meistfotografierten Türmen der Stadt. Historisch ist die Kirche von Bedeutung, weil hier nach der Reformation zum ersten Mal die Messe in estnischer Sprache gelesen wurde, architektonisch sind die barocken geschnitzten Bänke und die älteste Kanzel der Stadt im Renaissancestil herausragend. Der Hauptaltar stammt vom Lübecker Maler und Holzschnitzer Bernt Notke.

    • © ikonaft, Shutterstock

    Der Barockturm der Heiliggeistkirche gehört zu den meistfotografierten Türmen der Stadt. Historisch ist die Kirche von Bedeutung, weil hier nach der Reformation zum ersten Mal die Messe in estnischer Sprache gelesen wurde, architektonisch sind die barocken geschnitzten Bänke und die älteste Kanzel der Stadt im Renaissancestil herausragend. Der Hauptaltar stammt vom Lübecker Maler und Holzschnitzer Bernt Notke.


  • Varasem KGB Peakorter

    Architektonische Highlights
    • © Gelia, Shutterstock

    In diesem Gebäude war früher der Geheimdienst KGB heimisch. Der KGB soll die Turmspitze der nahe gelegenen Olaikirche als Antenne für Funkübermittlungen genutzt haben. Obwohl die Esten bei der Entfernung städtebaulicher Erinnerungen an die Besatzer ziemlich gründlich vorgegangen sind und es nicht mehr viele Spuren der sowjetischen Vergangenheit im Stadtbild gibt, ist dieses Gebäude - früher das meistgefürchtete der Stadt - stehen geblieben. Es wird heute als Wohn- und Geschäftshaus genutzt. Nur die zugemauerten Kellerfenster und ein Schild in estnischer Sprache erinnern noch daran, dass hier für zahlreiche Esten der Weg ins sibirische Straflager begann. Übersetzt heißt es: "In diesem Gebäude war der Unterdrückungsapparat der sowjetischen Besatzungsmacht zu Hause. Hier begann der Leidensweg Tausender Esten."

    • © Gelia, Shutterstock

    In diesem Gebäude war früher der Geheimdienst KGB heimisch. Der KGB soll die Turmspitze der nahe gelegenen Olaikirche als Antenne für Funkübermittlungen genutzt haben. Obwohl die Esten bei der Entfernung städtebaulicher Erinnerungen an die Besatzer ziemlich gründlich vorgegangen sind und es nicht mehr viele Spuren der sowjetischen Vergangenheit im Stadtbild gibt, ist dieses Gebäude - früher das meistgefürchtete der Stadt - stehen geblieben. Es wird heute als Wohn- und Geschäftshaus genutzt. Nur die zugemauerten Kellerfenster und ein Schild in estnischer Sprache erinnern noch daran, dass hier für zahlreiche Esten der Weg ins sibirische Straflager begann. Übersetzt heißt es: "In diesem Gebäude war der Unterdrückungsapparat der sowjetischen Besatzungsmacht zu Hause. Hier begann der Leidensweg Tausender Esten."


  • Oleviste kirik

    Architektonische Highlights
    • © Mikhail Markovskiy, Thinkstock

    Tallinns Wahrzeichen ist 124 m hoch. Erstmals erwähnt wurde die Olaikirche im Jahr 1267.Um 1500 galt sie als höchstes Gebäude der Welt - damals maß ihr grüner Turm allerdings noch stolze 159 m. Weil sie mehrmals Bränden zum Opfer fiel, musste sie im Lauf der Zeit immer wieder neu gebaut werden, was auch Höhenmeter kostete. Im Sommer kann man auf den Turm klettern und eine der schönsten Ansichten der Stadt genießen. Das Interieur stammt aus dem 19.Jh.

    • © Mikhail Markovskiy, Thinkstock

    Tallinns Wahrzeichen ist 124 m hoch. Erstmals erwähnt wurde die Olaikirche im Jahr 1267.Um 1500 galt sie als höchstes Gebäude der Welt - damals maß ihr grüner Turm allerdings noch stolze 159 m. Weil sie mehrmals Bränden zum Opfer fiel, musste sie im Lauf der Zeit immer wieder neu gebaut werden, was auch Höhenmeter kostete. Im Sommer kann man auf den Turm klettern und eine der schönsten Ansichten der Stadt genießen. Das Interieur stammt aus dem 19.Jh.


  • Kolm Õde

    Architektonische Highlights

    Dieses Gebäudeensemble kurz vor der Stadtmauer ist der Glanz- und Schlusspunkt der Straße Pikk. Die drei eng aneinandergeschmiegten, sehr ähnlichen Gebäude (deshalb der Name Drei Schwestern) aus dem 15.Jh. dienten mit ihren Luken und Lastenaufzügen als Speicherhäuser und Wohnraum für die Kaufleute. Am auffallendsten ist das Eckhaus mit seinem verzierten Giebel und den Barockschnitzereien an der Tür. Heute ist in den Gebäuden ein Hotel untergebracht.

    Dieses Gebäudeensemble kurz vor der Stadtmauer ist der Glanz- und Schlusspunkt der Straße Pikk. Die drei eng aneinandergeschmiegten, sehr ähnlichen Gebäude (deshalb der Name Drei Schwestern) aus dem 15.Jh. dienten mit ihren Luken und Lastenaufzügen als Speicherhäuser und Wohnraum für die Kaufleute. Am auffallendsten ist das Eckhaus mit seinem verzierten Giebel und den Barockschnitzereien an der Tür. Heute ist in den Gebäuden ein Hotel untergebracht.


  • Pikk

    Touristenattraktionen
    • © Kalichka, Thinkstock

    Zwar ist jede Straße der Altstadt sehenswert, doch in dieser hier ist eine Fassade schöner als die andere: Angefangen bei den Häusern der Großen Gilde und der Bruderschaft der Schwarzhäupter und der Olaikirche gegenüber, kann man Richtung Stadtmauer flanieren. Auf der rechten Seite sind reich verzierte Jugendstilfassaden. In vielen Gebäuden sind nette kleine Geschäfte untergebracht. Je weiter man sich vom Zentrum entfernt, desto ruhiger wird es auf der Pikk. Das Gebäudeensemble Kolm Õde (Drei Schwestern) kurz vor der Stadtmauer ist der Glanz- und Schlusspunkt. Vom Wall der Befestigung genießt man einen schönen Ausblick auf den Hafen.

    • Pikk, Tallinn
    • © Kalichka, Thinkstock

    Zwar ist jede Straße der Altstadt sehenswert, doch in dieser hier ist eine Fassade schöner als die andere: Angefangen bei den Häusern der Großen Gilde und der Bruderschaft der Schwarzhäupter und der Olaikirche gegenüber, kann man Richtung Stadtmauer flanieren. Auf der rechten Seite sind reich verzierte Jugendstilfassaden. In vielen Gebäuden sind nette kleine Geschäfte untergebracht. Je weiter man sich vom Zentrum entfernt, desto ruhiger wird es auf der Pikk. Das Gebäudeensemble Kolm Õde (Drei Schwestern) kurz vor der Stadtmauer ist der Glanz- und Schlusspunkt. Vom Wall der Befestigung genießt man einen schönen Ausblick auf den Hafen.

    • Pikk, Tallinn

  • Viru

    Touristenattraktionen
    • © RKuljovska, Thinkstock

    Tallinns Haupteinkaufsstraße beginnt unterhalb des Rathausplatzes und führt, gesäumt von Souvenirläden, Boutiquen, Kneipen und Cafés, bis zur Stadtmauer. Dort geht es links ab zum Wollmarkt im Schatten der alten Befestigungsanlage. Die beiden Viru-Türme, die das im 14.Jh. errichtete (aber längst zerstörte) Viru-Tor einfassten, bieten vor dem Hintergrund der Fußgängerzone ein sehr dekoratives Fotomotiv und zieren viele Postkarten. Jenseits der Stadtmauer liegt der Viru-Platz, einer der Hauptverkehrsknotenpunkte der Stadt.

    • Viru, Tallinn
    • © RKuljovska, Thinkstock

    Tallinns Haupteinkaufsstraße beginnt unterhalb des Rathausplatzes und führt, gesäumt von Souvenirläden, Boutiquen, Kneipen und Cafés, bis zur Stadtmauer. Dort geht es links ab zum Wollmarkt im Schatten der alten Befestigungsanlage. Die beiden Viru-Türme, die das im 14.Jh. errichtete (aber längst zerstörte) Viru-Tor einfassten, bieten vor dem Hintergrund der Fußgängerzone ein sehr dekoratives Fotomotiv und zieren viele Postkarten. Jenseits der Stadtmauer liegt der Viru-Platz, einer der Hauptverkehrsknotenpunkte der Stadt.

    • Viru, Tallinn

  • Eesti Meremuuseum

    Museen
    • Eesti Meremuuseum© Peter Hirth, DuMont Reisebildportal

    Das Meeresmuseum im alten Wasserflughafen versammelt zum einen die museale Flotte, zu der das 1936 gebaute U-Boot Lembit und Suur Töl, der älteste funktionierende dampfbetriebene Eisbrecher der Welt, zählen. Suur Töll lief 1914 vom Stapel. Zum anderen erwarten Besucher in den 100 Jahre alten, rekonstruierten Hangars auf drei Ebenen mit insgesamt 6500 m2 Fläche zahlreiche interaktive Angebote.

    • Eesti Meremuuseum© Peter Hirth, DuMont Reisebildportal

    Das Meeresmuseum im alten Wasserflughafen versammelt zum einen die museale Flotte, zu der das 1936 gebaute U-Boot Lembit und Suur Töl, der älteste funktionierende dampfbetriebene Eisbrecher der Welt, zählen. Suur Töll lief 1914 vom Stapel. Zum anderen erwarten Besucher in den 100 Jahre alten, rekonstruierten Hangars auf drei Ebenen mit insgesamt 6500 m2 Fläche zahlreiche interaktive Angebote.


  • Kalevi martsipanimuuseumituba

    Museen
    • © Grisha Bruev, Shutterstock

    Hier sind 200 Figuren aus Marzipan ausgestellt, dazu erfährt man viel über die Geschichte der Marzipanherstellung in Tallinn.

    • © Grisha Bruev, Shutterstock

    Hier sind 200 Figuren aus Marzipan ausgestellt, dazu erfährt man viel über die Geschichte der Marzipanherstellung in Tallinn.


  • Eesti Tarbekunstija Disainmuuseum

    Museen

    Hier wird die Geschichte des viel gerühmten estnischen Designs dargestellt. In einem dreistöckigen Kornspeicher aus dem späten 17.Jh. zeigt das Museum herausragende angewandte Kunst aus Estland seit Beginn des 20.Jh. Zu seinen 15.000 Besitztümern zählen Textilien, Fotografien, Keramik, Schmuck und Porzellan sowie Objekte aus Holz und Leder.

    Hier wird die Geschichte des viel gerühmten estnischen Designs dargestellt. In einem dreistöckigen Kornspeicher aus dem späten 17.Jh. zeigt das Museum herausragende angewandte Kunst aus Estland seit Beginn des 20.Jh. Zu seinen 15.000 Besitztümern zählen Textilien, Fotografien, Keramik, Schmuck und Porzellan sowie Objekte aus Holz und Leder.


  • Raeapteek

    Museen

    Mit über 600 Jahren ist diese Apotheke eine der dienstältesten Apotheken der Welt. Sie wurde 1422 erstmals urkundlich erwähnt, hatte damals schon den dritten Besitzer und ist seither in Betrieb. Eine winzige Ausstellung mit altertümlichen Arzneien und Tinkturen zollt diesem Erbe Tribut. Vor der Apotheke ist der Buchstabe "L" ins Kopfsteinpflaster eingelassen. Er erinnert an einen Vorfall im 17.Jh., als ein Priester in einem Gasthaus Pfannkuchen zurückgehen ließ. Als die Kellnerin die dritten ledrigen Eierkuchen brachte, griff er zur Axt und erschlug sie. Dafür wurde er enthauptet - angeblich an dieser Stelle.

    Mit über 600 Jahren ist diese Apotheke eine der dienstältesten Apotheken der Welt. Sie wurde 1422 erstmals urkundlich erwähnt, hatte damals schon den dritten Besitzer und ist seither in Betrieb. Eine winzige Ausstellung mit altertümlichen Arzneien und Tinkturen zollt diesem Erbe Tribut. Vor der Apotheke ist der Buchstabe "L" ins Kopfsteinpflaster eingelassen. Er erinnert an einen Vorfall im 17.Jh., als ein Priester in einem Gasthaus Pfannkuchen zurückgehen ließ. Als die Kellnerin die dritten ledrigen Eierkuchen brachte, griff er zur Axt und erschlug sie. Dafür wurde er enthauptet - angeblich an dieser Stelle.


  • Tallinna Kunstihoone

    Museen

    In diesem Gebäude aus den 1930er-Jahren wird zeitgenössische Kunst aus dem In- und Ausland ausgestellt. Gleich nebenan befindet sich noch eine kleine Galerie, die ebenfalls wechselnde Ausstellungen v.a. estnischer Künstler zeigt. Hier wie dort gilt: je avantgardistischer, desto besser.

    In diesem Gebäude aus den 1930er-Jahren wird zeitgenössische Kunst aus dem In- und Ausland ausgestellt. Gleich nebenan befindet sich noch eine kleine Galerie, die ebenfalls wechselnde Ausstellungen v.a. estnischer Künstler zeigt. Hier wie dort gilt: je avantgardistischer, desto besser.


  • Museum of Puppetry Arts

    Museen
    • © Gelia, Shutterstock

    Unter einem Dach mit dem Marionetten- und Jugendtheater wird mithilfe einer High-Tech-Ausstellung und einer Sammlung kunstvoller Marionetten der Beweis erbracht, dass sich alles in Puppen verwandeln lässt: sogar Wärme, Licht und Liebe.

    • © Gelia, Shutterstock

    Unter einem Dach mit dem Marionetten- und Jugendtheater wird mithilfe einer High-Tech-Ausstellung und einer Sammlung kunstvoller Marionetten der Beweis erbracht, dass sich alles in Puppen verwandeln lässt: sogar Wärme, Licht und Liebe.


  • Tallinn Tourist Information Centre

    Touristenattraktionen