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Sardinien Top Sehenswürdigkeiten






















Touristenattraktionen
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Grotta di Ispinigoli
Touristenattraktionen © Tobias Hauser, DuMont Reisebildportal
Der Abstieg im Höhlenschacht führt an einem 38 m hohen Stalagmiten vorbei in eine Traumwelt von Tropfsteingalerien und Sälen, die in vielen Farben leuchten.
- 08022 Dorgali
- http://www.grottaispinigoli.com/
- proloco@dorgali.it
© Tobias Hauser, DuMont Reisebildportal
Der Abstieg im Höhlenschacht führt an einem 38 m hohen Stalagmiten vorbei in eine Traumwelt von Tropfsteingalerien und Sälen, die in vielen Farben leuchten.
- 08022 Dorgali
- http://www.grottaispinigoli.com/
- proloco@dorgali.it
Punta la Marmora
Landschaftliche Highlights © Radim Strobl, Shutterstock
Insider-Tipp Hier geht dir die Sonne unter und auf
Bei Tascusì, der Kreuzung der Bergstraßen von Fonni, Desulo und Tonara, nimmst du den Abzweig Richtung S’Arena und fährst bis zur geschlossenen Schutzhütte auf 1510 m. Über den Grat des Arcu Artilai geht es bis zum höchsten Punkt der Insel. Bei der Wanderung auf das „Dach Sardiniens“ genießt du bei klarem Wetter eine Aussicht auf die West- und die Ostküste, die ihresgleichen sucht. Wer abends losmarschiert, kann die Sonne im Westen untergehen sehen, an der alten Schutzhütte Rudere Rifugio La Marmora (Wasserquelle, Wildschutzzaun) sein Zelt aufschlagen und am Morgen zum Sonnenaufgang auf die Spitze Sardiniens wandern. Einmalig!
- Aritzo
© Radim Strobl, Shutterstock
Insider-Tipp Hier geht dir die Sonne unter und auf
Bei Tascusì, der Kreuzung der Bergstraßen von Fonni, Desulo und Tonara, nimmst du den Abzweig Richtung S’Arena und fährst bis zur geschlossenen Schutzhütte auf 1510 m. Über den Grat des Arcu Artilai geht es bis zum höchsten Punkt der Insel. Bei der Wanderung auf das „Dach Sardiniens“ genießt du bei klarem Wetter eine Aussicht auf die West- und die Ostküste, die ihresgleichen sucht. Wer abends losmarschiert, kann die Sonne im Westen untergehen sehen, an der alten Schutzhütte Rudere Rifugio La Marmora (Wasserquelle, Wildschutzzaun) sein Zelt aufschlagen und am Morgen zum Sonnenaufgang auf die Spitze Sardiniens wandern. Einmalig!
- Aritzo
San Pietro
Landschaftliche Highlights © Antonio S, Shutterstock
Etwa alle zwei Stunden verkehren Fähren zur Nachbarinsel San Pietro. Die Insel vulkanischen Ursprungs ist eine Welt für sich. Ihre Bewohner sind Ligurer, die vor Jahrhunderten aus ihrer Heimat nach Nordafrika ausgewandert sind, ihre Sprache und Traditionen bewahrt haben und im 18.Jh. auf San Pietro sesshaft wurden. Der Hauptort Carloforte ist ein pittoresker Fischerort mit viel Charme und Flair. Bademöglichkeiten bieten einige wenige Buchten zwischen den imposanten Klippen aus vulkanischem Basalt. Doch nach Carloforte kommt man nicht zum Baden, sondern der besonderen Küche wegen: Hier wird seit alters tonno (Thunfisch) gefangen und in zahlreichen Restaurants angeboten. Zwei ausgewählte Adressen sind das Al Tonno di Corsa im Zentrum der Altstadt und Da Nicolo, das im Winter in einem alten Gewölbe Thunfischspezialitäten serviert und im Sommer direkt an der Uferpromenade unter freiem Himmel. Besitzer und Küchenchef ist der im italienischen Fernsehen bekannt gewordene Luigi Pomata, der das Haus in der dritten Generation führt und mehrfach Preise gewonnen hat. Schöne Unterkunft gewährt das entzückende, in einem alten Palazzo untergebrachte Hotel Hieracon.
- Carloforte
© Antonio S, Shutterstock
Etwa alle zwei Stunden verkehren Fähren zur Nachbarinsel San Pietro. Die Insel vulkanischen Ursprungs ist eine Welt für sich. Ihre Bewohner sind Ligurer, die vor Jahrhunderten aus ihrer Heimat nach Nordafrika ausgewandert sind, ihre Sprache und Traditionen bewahrt haben und im 18.Jh. auf San Pietro sesshaft wurden. Der Hauptort Carloforte ist ein pittoresker Fischerort mit viel Charme und Flair. Bademöglichkeiten bieten einige wenige Buchten zwischen den imposanten Klippen aus vulkanischem Basalt. Doch nach Carloforte kommt man nicht zum Baden, sondern der besonderen Küche wegen: Hier wird seit alters tonno (Thunfisch) gefangen und in zahlreichen Restaurants angeboten. Zwei ausgewählte Adressen sind das Al Tonno di Corsa im Zentrum der Altstadt und Da Nicolo, das im Winter in einem alten Gewölbe Thunfischspezialitäten serviert und im Sommer direkt an der Uferpromenade unter freiem Himmel. Besitzer und Küchenchef ist der im italienischen Fernsehen bekannt gewordene Luigi Pomata, der das Haus in der dritten Generation führt und mehrfach Preise gewonnen hat. Schöne Unterkunft gewährt das entzückende, in einem alten Palazzo untergebrachte Hotel Hieracon.
- Carloforte
Costa Verde
Landschaftliche Highlights © Tore1982, Shutterstock
Die „Grüne Küste“ ist eines der wertvollsten Naturschutzgebiete Italiens. Die endlosen Sand- und Dünenstrände südlich von Marina di Arbus (75 km nördlich von Iglesias) sind großenteils nur zu Fuß erreichbar. In Torre dei Corsari bei Porto Palma, oberhalb enormer, rotgelber Dünen, liegt in einer der neuen Feriensiedlungen das Hotel La Caletta. Südlich der tristen Feriensiedlung Marina di Arbus, nach der die Straße zur nicht immer befahrbaren Piste wird, beginnt das Naturschutzgebiet mit einem kilometerlangen Strand und bis zu 300 m hohen Sanddünen. Die Piste im Tal des Riu Piscinas führt zu verfallenen Minenorten. An der Mündung des Piscinas liegt abgeschieden das einzigartige Hotelrestaurant Le Dune direkt am Strand. Eine besondere Adresse in Arbus im Hinterland der Costa Verde ist das Messermuseum Museo del Coltello Sardo. Ein toller Tipp ebenfalls in Arbus ist auch die kleine, alteingesessene Trattoria Sa Lolla mit großartiger lokaler Küche zu kleinem Preis.
- Iglesias
© Tore1982, Shutterstock
Die „Grüne Küste“ ist eines der wertvollsten Naturschutzgebiete Italiens. Die endlosen Sand- und Dünenstrände südlich von Marina di Arbus (75 km nördlich von Iglesias) sind großenteils nur zu Fuß erreichbar. In Torre dei Corsari bei Porto Palma, oberhalb enormer, rotgelber Dünen, liegt in einer der neuen Feriensiedlungen das Hotel La Caletta. Südlich der tristen Feriensiedlung Marina di Arbus, nach der die Straße zur nicht immer befahrbaren Piste wird, beginnt das Naturschutzgebiet mit einem kilometerlangen Strand und bis zu 300 m hohen Sanddünen. Die Piste im Tal des Riu Piscinas führt zu verfallenen Minenorten. An der Mündung des Piscinas liegt abgeschieden das einzigartige Hotelrestaurant Le Dune direkt am Strand. Eine besondere Adresse in Arbus im Hinterland der Costa Verde ist das Messermuseum Museo del Coltello Sardo. Ein toller Tipp ebenfalls in Arbus ist auch die kleine, alteingesessene Trattoria Sa Lolla mit großartiger lokaler Küche zu kleinem Preis.
- Iglesias
Monte Limbara
Landschaftliche Highlights © xkomplex, Shutterstock
Insider-Tipp Lauschangriff
Zur Spitze des 1359 m hohen Granitmassivs Monte Limbara führt eine Straße. An klaren Tagen siehst du von hier den ganzen Norden Sardiniens und bis weit nach Korsika hinüber. Auch die US-Airforce fand diesen Ausblick toll und betrieb hier bis 2008 mit riesigen Parabolantennen eine Funkabhörstation. Ein tolles Fotomotiv!
- Tempio Pausania
© xkomplex, Shutterstock
Insider-Tipp Lauschangriff
Zur Spitze des 1359 m hohen Granitmassivs Monte Limbara führt eine Straße. An klaren Tagen siehst du von hier den ganzen Norden Sardiniens und bis weit nach Korsika hinüber. Auch die US-Airforce fand diesen Ausblick toll und betrieb hier bis 2008 mit riesigen Parabolantennen eine Funkabhörstation. Ein tolles Fotomotiv!
- Tempio Pausania
Torre di Chia
Touristenattraktionen © Peter Josto, Shutterstock
Torre di Chia und der Strand der anschließenden Bucht mit kleinen Lagunen wirken wie ein Traumbild: Dünen mit Wacholderbäumen und Rosmarinbüschen, Oleander, Pfade führen zu den Nachbarbuchten, am Kap ein Sarazenenturm, ins einem Schatten die Mauerreste der Römerstadt Bithia. Unterkunft im Hotel SuGiudeu nicht weit vom Strand. Die Straße verläuft an der Küste,an den Bachmündungen finden sich kleine Strandbuchten mit Tamarisken; Wege und Pisten führen zum Vorgebirge Capo Spartivento und zum Capo Malfatano, Sardiniens südlichstem frei zugänglichem Punkt.
- 09010 Chia
- http://www.sardegnaambiente.it/
© Peter Josto, Shutterstock
Torre di Chia und der Strand der anschließenden Bucht mit kleinen Lagunen wirken wie ein Traumbild: Dünen mit Wacholderbäumen und Rosmarinbüschen, Oleander, Pfade führen zu den Nachbarbuchten, am Kap ein Sarazenenturm, ins einem Schatten die Mauerreste der Römerstadt Bithia. Unterkunft im Hotel SuGiudeu nicht weit vom Strand. Die Straße verläuft an der Küste,an den Bachmündungen finden sich kleine Strandbuchten mit Tamarisken; Wege und Pisten führen zum Vorgebirge Capo Spartivento und zum Capo Malfatano, Sardiniens südlichstem frei zugänglichem Punkt.
- 09010 Chia
- http://www.sardegnaambiente.it/
Murales Orgosolo
Touristenattraktionen © steve estvanik, Shutterstock
Auf den ersten Blick ist es ein ganz normales Dorf mit vielen halb fertigen Neubauten. Ungewohnt wirken jedoch die große Polizeikaserne und die vielen murales. Die drücken sehr klar aus, was die Orgolesi beschäftigt: Arbeitslosigkeit und Auswanderung, die soziale Lage der Hirten, die Diskriminierung der Sarden im eigenen Land, die Arroganz der Politiker. Einst nach lateinamerikanischem Vorbild als Protest gegen Armut und Unterdrückung, Polizei, Bürokratie und Militär an die Hauswand gemalt, sind die murales auf Sardinien längst weltberühmt.
- Corso Repubblica 268, 08027 Orgosolo
- http://www.sardegnaturismo.it/
© steve estvanik, Shutterstock
Auf den ersten Blick ist es ein ganz normales Dorf mit vielen halb fertigen Neubauten. Ungewohnt wirken jedoch die große Polizeikaserne und die vielen murales. Die drücken sehr klar aus, was die Orgolesi beschäftigt: Arbeitslosigkeit und Auswanderung, die soziale Lage der Hirten, die Diskriminierung der Sarden im eigenen Land, die Arroganz der Politiker. Einst nach lateinamerikanischem Vorbild als Protest gegen Armut und Unterdrückung, Polizei, Bürokratie und Militär an die Hauswand gemalt, sind die murales auf Sardinien längst weltberühmt.
- Corso Repubblica 268, 08027 Orgosolo
- http://www.sardegnaturismo.it/
Nuraghe Su Nuraxi
Architektonische HighlightsNach tagelangen Regenfällen geriet 1949 ein Hügel ins Rutschen, alte Mauern und Grundrisse wurden sichtbar: Die bei dem Unwetter freigelegte Nuraghenfestung ist so gewaltig, dass sie zum Unesco-Weltkulturerbe gehört. Sie war Burg und Sitz eines mächtigen Stammesfürstentums. Die Zitadelle mit vier Türmen an den Ecken und einem Mittelturm war von einer dicken, turmbewehrten Mauer umgeben, davor lagen die 150 Rundhütten des Dorfs, einige dienten – noch heute deutlich erkennbar – als Werkstätten. Nach den anschaulichen Erklärungen der Guides im ältesten Teil der Siedlung und dem wunderbaren Blick auf die Hügellandschaft der Marmilla sieht man fast die Nuragher durch ihr altes Dorf ziehen. Im Eintritt inbegriffen ist der Besuch des Museums im alten Adelshaus Casa Zapata. Unterhalb des Palazzos wurde eine weitere Nuraghe entdeckt, die teilweise freigelegt wurde. Hier kannst du auf modernen Glasbrücken über den neusteinzeitlichen Mauern spazieren. Außerdem beherbergt das kleine Museum eine archäologische und ethnografische Sammlung.
- Viale Su Nuraxi, 09021 Barumini
- http://www.fondazionebarumini.it/
- +39 070 936 8128
Nach tagelangen Regenfällen geriet 1949 ein Hügel ins Rutschen, alte Mauern und Grundrisse wurden sichtbar: Die bei dem Unwetter freigelegte Nuraghenfestung ist so gewaltig, dass sie zum Unesco-Weltkulturerbe gehört. Sie war Burg und Sitz eines mächtigen Stammesfürstentums. Die Zitadelle mit vier Türmen an den Ecken und einem Mittelturm war von einer dicken, turmbewehrten Mauer umgeben, davor lagen die 150 Rundhütten des Dorfs, einige dienten – noch heute deutlich erkennbar – als Werkstätten. Nach den anschaulichen Erklärungen der Guides im ältesten Teil der Siedlung und dem wunderbaren Blick auf die Hügellandschaft der Marmilla sieht man fast die Nuragher durch ihr altes Dorf ziehen. Im Eintritt inbegriffen ist der Besuch des Museums im alten Adelshaus Casa Zapata. Unterhalb des Palazzos wurde eine weitere Nuraghe entdeckt, die teilweise freigelegt wurde. Hier kannst du auf modernen Glasbrücken über den neusteinzeitlichen Mauern spazieren. Außerdem beherbergt das kleine Museum eine archäologische und ethnografische Sammlung.
- Viale Su Nuraxi, 09021 Barumini
- http://www.fondazionebarumini.it/
- +39 070 936 8128
San Pietro di Sorres
Architektonische Highlights © Torruzzlo, Shutterstock
Die Kirche des Klosters San Pietro di Sorres oberhalb von Borutta wurde im 12.Jh. von toskanischen Baumeistern errichtet und besitzt die am reichsten geschmückte Fassade sardischer Pisanerkirchen mit Einlegearbeiten aus bunten Steinen und filigranen Friesen. Im Inneren kontrastieren die hellen Kalksteinwände mit der Decke aus schwarzem Basalt.
- Borutta
- http://www.sorres.it/
- +39 079 824001
© Torruzzlo, Shutterstock
Die Kirche des Klosters San Pietro di Sorres oberhalb von Borutta wurde im 12.Jh. von toskanischen Baumeistern errichtet und besitzt die am reichsten geschmückte Fassade sardischer Pisanerkirchen mit Einlegearbeiten aus bunten Steinen und filigranen Friesen. Im Inneren kontrastieren die hellen Kalksteinwände mit der Decke aus schwarzem Basalt.
- Borutta
- http://www.sorres.it/
- +39 079 824001
Santuario Nuragico Santa Vittoria
TouristenattraktionenInsider-Tipp Antikes Stadion
Die schroffe Basaltebene Giara di Serri war eines der wichtigsten Zentren der Nuraghenkultur. Am vordersten Ende der Hochfläche, wo die Kapelle Santa Vittoria über dem flachen Hügelland der Marmilla fast zu schweben scheint, liegt der spektakuläre nuraghische Wallfahrtsort mit Tempelbezirk und einem ovalen Sportplatz, wo man sich im Wettkampf maß. Besonders eindrucksvoll ist das sehr gut erhaltene unterirdische Brunnenheiligtum.
- 09063 Serri
- http://www.acropolinuragica.it/
Insider-Tipp Antikes Stadion
Die schroffe Basaltebene Giara di Serri war eines der wichtigsten Zentren der Nuraghenkultur. Am vordersten Ende der Hochfläche, wo die Kapelle Santa Vittoria über dem flachen Hügelland der Marmilla fast zu schweben scheint, liegt der spektakuläre nuraghische Wallfahrtsort mit Tempelbezirk und einem ovalen Sportplatz, wo man sich im Wettkampf maß. Besonders eindrucksvoll ist das sehr gut erhaltene unterirdische Brunnenheiligtum.
- 09063 Serri
- http://www.acropolinuragica.it/
Castello
Architektonische Highlights © Stefano Garau, Shutterstock
Insider-Tipp Mit dem Stadtbus auf Stadtrundfahrt
Casteddu nennen die Sarden ihre Hauptstadt – für die Cagliaritaner ist es nur die Bezeichnung für ihren Burgberg. Noch wie vor Jahrhunderten geht es durch eins der drei Stadttore in die dunklen, engen Gassen, wo Wäsche flattert, Fernseher plärren und Essensduft aus klappernden Fenstern zieht – genau so, wie man sich Süditalien vorstellt. Die beiden hohen Verteidigungstürme, die Torre San Pancrazio und die Torre dell’Elefante mit ihrem Steinelefanten, sind Werke pisanischer Architekten des Hochmittelalters. Die strahlend weiße Freiterrasse Bastione di Saint Remy wurde hingegen erst im 19.Jh. geschaffen und bietet einen phantastischen Rundblick. Vereinzelt findet man junge Kunsthandwerker und Restauratoren in den dunklen Straßen. Palazzi mit Ausblick sind heute schicke Altbaulofts, dazwischen bewohnen noch die alten Stadtbewohner die einstigen Prachtbauten mit ihren engen Höfen. Der Aufstieg zum Burgberg ist steil und schweißtreibend. Mit ein bisschen Glück funktioniert einer der drei etwas versteckten Fahrstühle, die hinaufführen. Sie befinden sich oberhalb der Piazza Yenne bei der Kirche Santa Chiara sowie am Viale Regina Elena einmal nahe der Bastione Saint Remy und einmal unterhalb der Piazza Palazzo. Alternativ zum Aufzug kannst du auch die kleine Stadtbuslinie 7 nehmen: Sie bringt dich von der Piazza Yenne ins Castello-Viertel – und wenn du einfach sitzen bleibst, hast du eine kleine Rundfahrt durch das wenig bekannte Villanova-Viertel.
- Piazza Indipendenza, 09124 Cagliari
© Stefano Garau, Shutterstock
Insider-Tipp Mit dem Stadtbus auf Stadtrundfahrt
Casteddu nennen die Sarden ihre Hauptstadt – für die Cagliaritaner ist es nur die Bezeichnung für ihren Burgberg. Noch wie vor Jahrhunderten geht es durch eins der drei Stadttore in die dunklen, engen Gassen, wo Wäsche flattert, Fernseher plärren und Essensduft aus klappernden Fenstern zieht – genau so, wie man sich Süditalien vorstellt. Die beiden hohen Verteidigungstürme, die Torre San Pancrazio und die Torre dell’Elefante mit ihrem Steinelefanten, sind Werke pisanischer Architekten des Hochmittelalters. Die strahlend weiße Freiterrasse Bastione di Saint Remy wurde hingegen erst im 19.Jh. geschaffen und bietet einen phantastischen Rundblick. Vereinzelt findet man junge Kunsthandwerker und Restauratoren in den dunklen Straßen. Palazzi mit Ausblick sind heute schicke Altbaulofts, dazwischen bewohnen noch die alten Stadtbewohner die einstigen Prachtbauten mit ihren engen Höfen. Der Aufstieg zum Burgberg ist steil und schweißtreibend. Mit ein bisschen Glück funktioniert einer der drei etwas versteckten Fahrstühle, die hinaufführen. Sie befinden sich oberhalb der Piazza Yenne bei der Kirche Santa Chiara sowie am Viale Regina Elena einmal nahe der Bastione Saint Remy und einmal unterhalb der Piazza Palazzo. Alternativ zum Aufzug kannst du auch die kleine Stadtbuslinie 7 nehmen: Sie bringt dich von der Piazza Yenne ins Castello-Viertel – und wenn du einfach sitzen bleibst, hast du eine kleine Rundfahrt durch das wenig bekannte Villanova-Viertel.
- Piazza Indipendenza, 09124 Cagliari
Parco Archeologico Montessu
Touristenattraktionen © D.serra1, Shutterstock
Insider-Tipp Flanieren auf dem antiken Friedhof
Weiter im Südosten liegt nahe dem Städtchen Villaperuccio die besonders interessante, aber kaum bekannte Nekropole Montessu: 40 in den Fels gehauene Gräber erstrecken sich hier über zwei Hügel. Spektakulär sind die beiden Königsgräber – sie sehen aus wie zwei riesige Gesichter, die sich anstarren.
- 09010 Villaperuccio
- +39 0781 188 8258
© D.serra1, Shutterstock
Insider-Tipp Flanieren auf dem antiken Friedhof
Weiter im Südosten liegt nahe dem Städtchen Villaperuccio die besonders interessante, aber kaum bekannte Nekropole Montessu: 40 in den Fels gehauene Gräber erstrecken sich hier über zwei Hügel. Spektakulär sind die beiden Königsgräber – sie sehen aus wie zwei riesige Gesichter, die sich anstarren.
- 09010 Villaperuccio
- +39 0781 188 8258
Foresta Demaniale di Porto Conte
Botanische Gärten & ParksInsider-Tipp Tierisch was los hier
Die tiefe, als Naturpark geschützte Bucht Porto Conte ist ein wunderbarer Naturhafen. Ideal zum Wandern und Mountainbiken ist der Wildpark Foresta Demaniale di Porto Conte an der SP 55.Nicht wundern, wenn du unterwegs denkst, da steht ein Pferd auf weiter Flur: Die leben hier nämlich ausgewildert, genauso wie weiße Albinoeselchen und Damhirsche.
- SS127 Bis, 07041 Alghero
- http://www.sardegnaambiente.it/
- +39 079 949060
Insider-Tipp Tierisch was los hier
Die tiefe, als Naturpark geschützte Bucht Porto Conte ist ein wunderbarer Naturhafen. Ideal zum Wandern und Mountainbiken ist der Wildpark Foresta Demaniale di Porto Conte an der SP 55.Nicht wundern, wenn du unterwegs denkst, da steht ein Pferd auf weiter Flur: Die leben hier nämlich ausgewildert, genauso wie weiße Albinoeselchen und Damhirsche.
- SS127 Bis, 07041 Alghero
- http://www.sardegnaambiente.it/
- +39 079 949060
Monte Ferru
Landschaftliche Highlights © Rodolfo Baldussi, Shutterstock
Insider-Tipp Wasserfallromantik
Korkeichen, Wildoliven, Nuraghen und endlose Mauern begleiten deine Fahrt nach Santu Lussurgiu am Hang des erloschenen Vulkanmassivs Monte Ferru. Wenn du von einem der vielen Aussichtspunkte im Ort nach unten schaust, erkennst du, wie das Dorf in einem alten Vulkankegel angelegt wurde. Die heimliche Attraktion des Bergdorfs ist der versteckte Wasserfall Cascata Sos Molinos, mit dem sich der Mühlenbach etwa 1 km außerhalb in eine kleine, üppig grüne, wildromantische Schlucht stürzt. Halte Ausschau nach einer Parkbucht auf der SP 15 Richtung Bonarcado (nach der Brücke links) und folg den Treppen hinunter ins Tal. Noch bis ins 20.Jh. destillierten die Frauen von Santu Lussurgiu in den Kellern Weinbrand für den Hausgebrauch. Die Distillerie Lussurgesi führen diese Tradition mit viel Erfolg weiter und lassen dich gerne einmal durchs Sortiment trinken. Nette Mitbringsel sind die kleinen Probierfläschchen. Du musst noch fahren? Dann gönn dir nicht zu viele der leckeren Abbardente-Pralinen, denn auch die haben es in sich. Ein kulinarischer Traum ist die in einem alten Palazzo mitten im historischen Zentrum untergebrachte Antica Dimora del Gruccione. Nicht nur Gebäude mit lauschigem Innenhof und die Küche überzeugen hier, sondern auch die engagierte Anhängerin von Slow Food, Gabriella Belloni (spricht Deutsch), und ihre beiden charmanten Töchter, die sich reizend um das Wohl der Gäste kümmern. San Leonardo de Siete Fuentes ist eine wegen ihrer sieben eiskalten Quellen bei Sarden beliebte Sommerfrische in einem dichten Steineichenhain. Das kleine pisanische Kirchlein von San Leonardo mit seinen großen Malteserkreuzen sieht für Sardinien ziemlich ungewöhnlich aus. Durch die dichten, von einem großen Waldbrand 2021 noch immer schwer geschundenen Steineichenwälder des Monte Ferru führt die kleine SP 19 in unzähligen Kurven weiter Richtung Cuglieri. Unterwegs kannst du am Casteddu Etzu anhalten und dir beim 20-minütigen Aufstieg die Beine vertreten – die Aussicht von den Resten der alten Burg Richtung Meer ist grandios! Cuglieri ist vor allem für sein hochwertiges Olivenöl bekannt, das aus den Früchten der Bäume an den Westhängen des Vulkanmassivs gepresst wird. Im Laden der Azienda Peddio gibts außerdem Kosmetik auf Olivenölbasis.
- 09078 Scano di Montiferro
© Rodolfo Baldussi, Shutterstock
Insider-Tipp Wasserfallromantik
Korkeichen, Wildoliven, Nuraghen und endlose Mauern begleiten deine Fahrt nach Santu Lussurgiu am Hang des erloschenen Vulkanmassivs Monte Ferru. Wenn du von einem der vielen Aussichtspunkte im Ort nach unten schaust, erkennst du, wie das Dorf in einem alten Vulkankegel angelegt wurde. Die heimliche Attraktion des Bergdorfs ist der versteckte Wasserfall Cascata Sos Molinos, mit dem sich der Mühlenbach etwa 1 km außerhalb in eine kleine, üppig grüne, wildromantische Schlucht stürzt. Halte Ausschau nach einer Parkbucht auf der SP 15 Richtung Bonarcado (nach der Brücke links) und folg den Treppen hinunter ins Tal. Noch bis ins 20.Jh. destillierten die Frauen von Santu Lussurgiu in den Kellern Weinbrand für den Hausgebrauch. Die Distillerie Lussurgesi führen diese Tradition mit viel Erfolg weiter und lassen dich gerne einmal durchs Sortiment trinken. Nette Mitbringsel sind die kleinen Probierfläschchen. Du musst noch fahren? Dann gönn dir nicht zu viele der leckeren Abbardente-Pralinen, denn auch die haben es in sich. Ein kulinarischer Traum ist die in einem alten Palazzo mitten im historischen Zentrum untergebrachte Antica Dimora del Gruccione. Nicht nur Gebäude mit lauschigem Innenhof und die Küche überzeugen hier, sondern auch die engagierte Anhängerin von Slow Food, Gabriella Belloni (spricht Deutsch), und ihre beiden charmanten Töchter, die sich reizend um das Wohl der Gäste kümmern. San Leonardo de Siete Fuentes ist eine wegen ihrer sieben eiskalten Quellen bei Sarden beliebte Sommerfrische in einem dichten Steineichenhain. Das kleine pisanische Kirchlein von San Leonardo mit seinen großen Malteserkreuzen sieht für Sardinien ziemlich ungewöhnlich aus. Durch die dichten, von einem großen Waldbrand 2021 noch immer schwer geschundenen Steineichenwälder des Monte Ferru führt die kleine SP 19 in unzähligen Kurven weiter Richtung Cuglieri. Unterwegs kannst du am Casteddu Etzu anhalten und dir beim 20-minütigen Aufstieg die Beine vertreten – die Aussicht von den Resten der alten Burg Richtung Meer ist grandios! Cuglieri ist vor allem für sein hochwertiges Olivenöl bekannt, das aus den Früchten der Bäume an den Westhängen des Vulkanmassivs gepresst wird. Im Laden der Azienda Peddio gibts außerdem Kosmetik auf Olivenölbasis.
- 09078 Scano di Montiferro
Capo Pecora
Landschaftliche Highlights © Alessio Orru, Shutterstock
Insider-Tipp Eine Bucht zum Eierlegen
Wind und Wetter verlangen der Landzunge von Capo Pecora ziemlich viel ab, doch wenn die Witterung es zulässt, solltest du hier unbedingt einen Spaziergang auf den Trampelpfaden die Küste entlang Richtung Norden bis zur Spiaggia delle Uova machen: Die fast unbekannte Bucht ist voll mit riesengroßen, rund gelutschten Kieselsteinen, die wie eine Unmenge Dinosauriereier aussehen. Phantastisch!
- Arbus
© Alessio Orru, Shutterstock
Insider-Tipp Eine Bucht zum Eierlegen
Wind und Wetter verlangen der Landzunge von Capo Pecora ziemlich viel ab, doch wenn die Witterung es zulässt, solltest du hier unbedingt einen Spaziergang auf den Trampelpfaden die Küste entlang Richtung Norden bis zur Spiaggia delle Uova machen: Die fast unbekannte Bucht ist voll mit riesengroßen, rund gelutschten Kieselsteinen, die wie eine Unmenge Dinosauriereier aussehen. Phantastisch!
- Arbus
Costa Del Sud
Landschaftliche Highlights © A. Enrico, Shutterstock
Insider-Tipp Einfach abtauchen
Die ersten 12 km führen über die schmale Landzunge, die das offene Meer von den Lagunenseen und Salinen trennt, wo Hunderte von Flamingos stehen, man aber auch das Industriegebiet nicht übersieht. Dann treten die Sulcisberge an die Küste heran. Bei Pula liegt auf einer kleinen, idyllischen Halbinsel die römisch-punische Hafenstadt Nora mit Säulen, Tempelresten, Mosaiken und eindrucksvollem antikem Theater. Über der antiken Stadt erhebt sich an der Spitze der Halbinsel ein Sarazenenturm aus dem 16.Jh., der auf den Resten der phönizischen Akropolis steht. Von hier hast du einen herrlichen Blick auf den Golf von Cagliari, die Lagune und die antiken Mauerreste. Gleich neben der Ausgrabungsstätte lockt die schöne Spiaggia di Nora zum Bad. Wenn du denkst, schöner geht es eigentlich nicht, dann bist du noch nicht in Torre di Chia angekommen. Der Strand von Torre di Chia und vor allem die Spiaggia Su Giudeu in der anschließenden Bucht mit kleinen Lagunen wirken wie ein Traumbild: Dünen mit Wacholdersträuchern, Rosmarinbüschen und Oleander, am Kap ein Sarazenenturm, in seinem Schatten die Mauerreste der Römerstadt Bithia. Wem der Trubel an den Hauptstränden zu viel ist, der ist an den kleineren Buchten Sa Colonia oder Su Portu genau richtig. Wenn du dich an diesem Strandparadies nicht sattsehen kannst, folg den Ausschilderungen weiter bis Cala Cipolla. Vom dortigen Parkplatz geht es zu der kleinen, fjordartigen Traumbucht, die Wellenreiterherzen höher schlagen lässt. Weiter an der Küste entlang führt ein Feldweg durch Wolfsmilchgestrüpp zum Leuchtturm von Capo Spartivento – hier überblickst du wie die alten Leuchtturmwärter und die Gäste der Luxusherberge die gesamte Küste. Noch Zeit? Dann folg dem holprigen alten Küstenweg noch eine halbe Stunde bis zur Spiaggia di Ferraglione – in der einsamen, kieseligen Bucht kannst du im Wortsinn abtauchen: Die Unterwasserwelt, die du hier mit Maske und Schnorchel erleben kannst, ist grandios! Die Straße verläuft weiter an der Küste, das helle Sandband von Tuerredda kennst du sicher schon von unzähligen Postkartenmotiven: eine Sandzunge mit Premiumpanorama – im Sommer ist hier mächtig was los, deswegen musst du deine Strandliege im Paradies vorbuchen – oder schon früh da sein, bevor die Parkplätze voll sind. An den nachfolgenden Bachmündungen finden sich kleine Strandbuchten mit Tamarisken; Wege und Pisten führen zum Vorgebirge Capo Spartivento und zum Capo Malfatano. An der tiefen Bucht Porto di Teulada verlässt die Straße die Küste und führt nach Teulada, einem großen Bauerndorf inmitten üppiger Orangengärten. Durch steiniges Bergland geht es weiter zur Tropfsteinhöhle Grotta Is Zuddas. Ihre kreuz und quer gewachsenen weißen Kristallspitzen sind absolut sehenswert. Am Eingang befindet sich das gleichnamige einladende Gartenlokal in stiller Natur.
- Cagliari
© A. Enrico, Shutterstock
Insider-Tipp Einfach abtauchen
Die ersten 12 km führen über die schmale Landzunge, die das offene Meer von den Lagunenseen und Salinen trennt, wo Hunderte von Flamingos stehen, man aber auch das Industriegebiet nicht übersieht. Dann treten die Sulcisberge an die Küste heran. Bei Pula liegt auf einer kleinen, idyllischen Halbinsel die römisch-punische Hafenstadt Nora mit Säulen, Tempelresten, Mosaiken und eindrucksvollem antikem Theater. Über der antiken Stadt erhebt sich an der Spitze der Halbinsel ein Sarazenenturm aus dem 16.Jh., der auf den Resten der phönizischen Akropolis steht. Von hier hast du einen herrlichen Blick auf den Golf von Cagliari, die Lagune und die antiken Mauerreste. Gleich neben der Ausgrabungsstätte lockt die schöne Spiaggia di Nora zum Bad. Wenn du denkst, schöner geht es eigentlich nicht, dann bist du noch nicht in Torre di Chia angekommen. Der Strand von Torre di Chia und vor allem die Spiaggia Su Giudeu in der anschließenden Bucht mit kleinen Lagunen wirken wie ein Traumbild: Dünen mit Wacholdersträuchern, Rosmarinbüschen und Oleander, am Kap ein Sarazenenturm, in seinem Schatten die Mauerreste der Römerstadt Bithia. Wem der Trubel an den Hauptstränden zu viel ist, der ist an den kleineren Buchten Sa Colonia oder Su Portu genau richtig. Wenn du dich an diesem Strandparadies nicht sattsehen kannst, folg den Ausschilderungen weiter bis Cala Cipolla. Vom dortigen Parkplatz geht es zu der kleinen, fjordartigen Traumbucht, die Wellenreiterherzen höher schlagen lässt. Weiter an der Küste entlang führt ein Feldweg durch Wolfsmilchgestrüpp zum Leuchtturm von Capo Spartivento – hier überblickst du wie die alten Leuchtturmwärter und die Gäste der Luxusherberge die gesamte Küste. Noch Zeit? Dann folg dem holprigen alten Küstenweg noch eine halbe Stunde bis zur Spiaggia di Ferraglione – in der einsamen, kieseligen Bucht kannst du im Wortsinn abtauchen: Die Unterwasserwelt, die du hier mit Maske und Schnorchel erleben kannst, ist grandios! Die Straße verläuft weiter an der Küste, das helle Sandband von Tuerredda kennst du sicher schon von unzähligen Postkartenmotiven: eine Sandzunge mit Premiumpanorama – im Sommer ist hier mächtig was los, deswegen musst du deine Strandliege im Paradies vorbuchen – oder schon früh da sein, bevor die Parkplätze voll sind. An den nachfolgenden Bachmündungen finden sich kleine Strandbuchten mit Tamarisken; Wege und Pisten führen zum Vorgebirge Capo Spartivento und zum Capo Malfatano. An der tiefen Bucht Porto di Teulada verlässt die Straße die Küste und führt nach Teulada, einem großen Bauerndorf inmitten üppiger Orangengärten. Durch steiniges Bergland geht es weiter zur Tropfsteinhöhle Grotta Is Zuddas. Ihre kreuz und quer gewachsenen weißen Kristallspitzen sind absolut sehenswert. Am Eingang befindet sich das gleichnamige einladende Gartenlokal in stiller Natur.
- Cagliari
Monte Albo
Landschaftliche Highlights © rorue, Shutterstock
Insider-Tipp Erst Aufstieg, dann Antipasti
Der mächtige weiße Bergrücken im Inland ist kaum zu übersehen. Motorradfahrer schätzen die verkehrsarmen Kurven an der Nordwestwand des Kalkmassivs, aber nur wenige Wanderer starten an der Forststation Cantoniera Guzzurra den zweistündigen Auf- und Abstieg auf die einsame Hochebene der Punta Su Mutucrone. Danach ist eine Antipasti-Platte mit Hauswein in der Bar Locanda Ammentos angenehme Pflicht.
- Sardinien
© rorue, Shutterstock
Insider-Tipp Erst Aufstieg, dann Antipasti
Der mächtige weiße Bergrücken im Inland ist kaum zu übersehen. Motorradfahrer schätzen die verkehrsarmen Kurven an der Nordwestwand des Kalkmassivs, aber nur wenige Wanderer starten an der Forststation Cantoniera Guzzurra den zweistündigen Auf- und Abstieg auf die einsame Hochebene der Punta Su Mutucrone. Danach ist eine Antipasti-Platte mit Hauswein in der Bar Locanda Ammentos angenehme Pflicht.
- Sardinien
Capo d'Orso
Landschaftliche Highlights © MAIRDUMONT
Auf dem Gipfel des felsigen Kaps erhebt sich die Roccia dell'Orso. Die gewaltige Granitformation ist durch Wind und Wetter stark verändert und erinnert an einen großen Bären. Von der Straße führt ein steiler, felsiger Fußweg hinauf auf den Felsen, der den großartigen Maddalena-Archipel beherrscht.
- 07020 Palau
© MAIRDUMONT
Auf dem Gipfel des felsigen Kaps erhebt sich die Roccia dell'Orso. Die gewaltige Granitformation ist durch Wind und Wetter stark verändert und erinnert an einen großen Bären. Von der Straße führt ein steiler, felsiger Fußweg hinauf auf den Felsen, der den großartigen Maddalena-Archipel beherrscht.
- 07020 Palau
Capo Testa
Landschaftliche Highlights © MAIRDUMONT
Die herrlich bizarre Felslandschaft des Capo Testa ist ein von Badeurlaubern viel besuchter Küstenabschnitt. Schöne Sandstrände locken links und rechts des Damms. An der Spitze des Kaps ist der schönste Aussichtspunkt auf einem freien Platz vor dem Leuchtturm.
- 07026 Santa Teresa di Gallura
- http://www.sardegnaturismo.it/
© MAIRDUMONT
Die herrlich bizarre Felslandschaft des Capo Testa ist ein von Badeurlaubern viel besuchter Küstenabschnitt. Schöne Sandstrände locken links und rechts des Damms. An der Spitze des Kaps ist der schönste Aussichtspunkt auf einem freien Platz vor dem Leuchtturm.
- 07026 Santa Teresa di Gallura
- http://www.sardegnaturismo.it/
Area Archeologica di Nora
TouristenattraktionenDa Nora von den Römern fast gänzlich überbaut wurde, bekommt der Besucher überwiegend Reste einer römischen Stadt zu sehen. Diese sind jedoch aufgrund ihrer Größe außerordentlich eindrucksvoll. Zu sehen sind Thermen, Tempel, Hafenanlagen, ein römisches Theater, aber auch ein punisches Wohnviertel.
Da Nora von den Römern fast gänzlich überbaut wurde, bekommt der Besucher überwiegend Reste einer römischen Stadt zu sehen. Diese sind jedoch aufgrund ihrer Größe außerordentlich eindrucksvoll. Zu sehen sind Thermen, Tempel, Hafenanlagen, ein römisches Theater, aber auch ein punisches Wohnviertel.
Museo Etnografico Sardo
MuseenDie Hauptattraktion Nuoros ist das liebevoll gestaltete Volkskundemuseum, das eine der interessantesten Sammlungen Sardiniens birgt. Der Komplex besteht aus mehreren miteinander verbundenen Häusern in der Art eines sardischen Dorfes. Zu sehen sind hier auch die berühmten Karnevalsmasken.
- Via Antonio Mereu 56, 08100 Nuoro
- http://www.isresardegna.it/
- +39 0784 257035
- isreSardegna@isreSardegna.org
Die Hauptattraktion Nuoros ist das liebevoll gestaltete Volkskundemuseum, das eine der interessantesten Sammlungen Sardiniens birgt. Der Komplex besteht aus mehreren miteinander verbundenen Häusern in der Art eines sardischen Dorfes. Zu sehen sind hier auch die berühmten Karnevalsmasken.
- Via Antonio Mereu 56, 08100 Nuoro
- http://www.isresardegna.it/
- +39 0784 257035
- isreSardegna@isreSardegna.org
Coddu Vecchiu
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Das 1966 ausgegrabene Gigantengrab von Coddu Vecchio ist ungewöhnlich gut erhalten. Die Anlage besteht aus einem Ganggrab und einem halbkreisförmigen Vorplatz, der für kultische Zwecke genutzt wurde. Die zentrale Portalstele ist durch ein Hochrelief gekennzeichnet.
- 07021 Arzachena
- http://www.gesecoarzachena.it/
© MAIRDUMONT
Das 1966 ausgegrabene Gigantengrab von Coddu Vecchio ist ungewöhnlich gut erhalten. Die Anlage besteht aus einem Ganggrab und einem halbkreisförmigen Vorplatz, der für kultische Zwecke genutzt wurde. Die zentrale Portalstele ist durch ein Hochrelief gekennzeichnet.
- 07021 Arzachena
- http://www.gesecoarzachena.it/
Scavi del Monte Sirai
Touristenattraktionen © Terefere, Shutterstock
Auf dem Monte Sirai sind die eindrucksvollen Überreste einer phönizisch-punischen Stadt zu finden. Da die Stadt nicht römisch überbaut wurde, kann man anhand der erhaltenen Grundmauern ihre Struktur, die Form der Häuser und die typische Rahmenbauweise sehr gut erkennen.
- 09013 Carbonia
- http://www.carboniamusei.it/
- +39 0781 188 8256
- comcarbonia@comune.carbonia.ca.it
© Terefere, Shutterstock
Auf dem Monte Sirai sind die eindrucksvollen Überreste einer phönizisch-punischen Stadt zu finden. Da die Stadt nicht römisch überbaut wurde, kann man anhand der erhaltenen Grundmauern ihre Struktur, die Form der Häuser und die typische Rahmenbauweise sehr gut erkennen.
- 09013 Carbonia
- http://www.carboniamusei.it/
- +39 0781 188 8256
- comcarbonia@comune.carbonia.ca.it
Tempio di Antas
Touristenattraktionen © Tobias Hauser, DuMont Reisebildportal
Der römische Tempel im schönen Tal des Riu Antas ist die Hauptsehenswürdigkeit in der Umgebung von Iglesias. Er ist von herausragendem Interesse, weil er eine faszinierende Synthese der religiösen Vorstellungen von Römern und Puniern zeigt. Beiden gemein war die Verehrung des Gottes Babai.
- Fluminimaggiore
- http://www.startuno.it/
- +39 0781 183 6077
© Tobias Hauser, DuMont Reisebildportal
Der römische Tempel im schönen Tal des Riu Antas ist die Hauptsehenswürdigkeit in der Umgebung von Iglesias. Er ist von herausragendem Interesse, weil er eine faszinierende Synthese der religiösen Vorstellungen von Römern und Puniern zeigt. Beiden gemein war die Verehrung des Gottes Babai.
- Fluminimaggiore
- http://www.startuno.it/
- +39 0781 183 6077
Santuario de Santa Cristina
TouristenattraktionenDas Brunnenheiligtum stammt vermutlich aus dem 9.Jh. v. Chr. und ist ein besonders eindrucksvolles Beispiel für diese Art von Bauwerk, das verdeutlicht, dass Wasser in den kultischen Vorstellungen der Nuraghenkultur eine bedeutende Rolle spielte.
- Paulilatino
- http://pozzosantacristina.com/
- archeotour@tiscali.it
Das Brunnenheiligtum stammt vermutlich aus dem 9.Jh. v. Chr. und ist ein besonders eindrucksvolles Beispiel für diese Art von Bauwerk, das verdeutlicht, dass Wasser in den kultischen Vorstellungen der Nuraghenkultur eine bedeutende Rolle spielte.
- Paulilatino
- http://pozzosantacristina.com/
- archeotour@tiscali.it
San Pietro Extramuros
Architektonische HighlightsInmitten einer üppigen Gartenlandschaft steht San Pietro "außerhalb der Stadtmauern". Das balkengedeckte Hauptschiff dieser ältesten romanischen Kirche Sardiniens beeindruckt durch archaische Schlichtheit. Die Fassade wurde von den Zisterziensern im 13.Jh. im frühgotischen Stil renoviert.
Inmitten einer üppigen Gartenlandschaft steht San Pietro "außerhalb der Stadtmauern". Das balkengedeckte Hauptschiff dieser ältesten romanischen Kirche Sardiniens beeindruckt durch archaische Schlichtheit. Die Fassade wurde von den Zisterziensern im 13.Jh. im frühgotischen Stil renoviert.
s'Ortu Mannu
Botanische Gärten & Parks © Famed01, Shutterstock
Der „Große Garten“ an der SP 2 ist ein großer Park mit mehr als 600 phantastischen Olivenbäumen aus dem 14.und 16.Jh., darunter Sa Reina, die „Königin“, ein 1100 Jahre alter Methusalem mit einem Stammumfang von 16 Metern.
- Regione s'Ortu Mannu, 09010 Villamassargia
- http://www.sardegnaturismo.it/
© Famed01, Shutterstock
Der „Große Garten“ an der SP 2 ist ein großer Park mit mehr als 600 phantastischen Olivenbäumen aus dem 14.und 16.Jh., darunter Sa Reina, die „Königin“, ein 1100 Jahre alter Methusalem mit einem Stammumfang von 16 Metern.
- Regione s'Ortu Mannu, 09010 Villamassargia
- http://www.sardegnaturismo.it/
Grotte Is Zuddas
Touristenattraktionen © Beautiful landscape, Shutterstock
Die Grotta Is Zuddas ist eine sehenswerte Tropfsteinhöhle, an deren Eingang auch eine einladende Locanda mit Gartenlokal in stiller Natur wartet.
- Località Zuddas, 09010 Santadi
- http://www.grotteiszuddas.com/
- +39 0781 188 8010
© Beautiful landscape, Shutterstock
Die Grotta Is Zuddas ist eine sehenswerte Tropfsteinhöhle, an deren Eingang auch eine einladende Locanda mit Gartenlokal in stiller Natur wartet.
- Località Zuddas, 09010 Santadi
- http://www.grotteiszuddas.com/
- +39 0781 188 8010
Grotta Di San Giovanni
Landschaftliche Highlights © I. Rottlaender, Shutterstock
Bei Domusnovas öffnet sich dieser 850 m lange Tropfsteintunnel. Kaum zu glauben, aber bis vor ein paar Jahren konnte man ihn noch mit dem Auto durchqueren! Nun ist er nur noch für Fußgänger und Radfahrer zugänglich. Begleitet wird man von einem plätschernden Bergbach und nach 20 Minuten erblickt man das Licht auf der anderen Seite. Strickjacke und Taschenlampe nicht vergessen!
- 09015 Domusnovas
- http://www.grottasangiovanni.com/
© I. Rottlaender, Shutterstock
Bei Domusnovas öffnet sich dieser 850 m lange Tropfsteintunnel. Kaum zu glauben, aber bis vor ein paar Jahren konnte man ihn noch mit dem Auto durchqueren! Nun ist er nur noch für Fußgänger und Radfahrer zugänglich. Begleitet wird man von einem plätschernden Bergbach und nach 20 Minuten erblickt man das Licht auf der anderen Seite. Strickjacke und Taschenlampe nicht vergessen!
- 09015 Domusnovas
- http://www.grottasangiovanni.com/
Museo Del Coltello Sardo
MuseenEines der schönsten Mitbringsel aus Sardinien ist ein nach alter Tradition von Hand gefertigtes Hirtenmesser. In Arbus zeigt der Museumsvater, Künstler und Messerschmied Paolo Pusceddu nicht nur das mit 295 kg Gewicht und 4,85 m Länge größte Messer der Welt, sondern du kannst ihm auch über die Schulter schauen und eines seiner wertvollen Stücke kaufen.
- Via Roma 15, 09031 Arbus
- http://www.museodelcoltello.it/
Eines der schönsten Mitbringsel aus Sardinien ist ein nach alter Tradition von Hand gefertigtes Hirtenmesser. In Arbus zeigt der Museumsvater, Künstler und Messerschmied Paolo Pusceddu nicht nur das mit 295 kg Gewicht und 4,85 m Länge größte Messer der Welt, sondern du kannst ihm auch über die Schulter schauen und eines seiner wertvollen Stücke kaufen.
- Via Roma 15, 09031 Arbus
- http://www.museodelcoltello.it/