Bloss nicht

Fettnäpfchen und Reinfälle vermeiden
Leichtsinnig parkenDie Polizei verteilt Tickets, wenn ein Auto nicht mit zum Bordstein gedrehten Vorderrädern abgestellt wird. Auch solltest du den Wagen IMMER leer räumen. Diebe nutzen jede noch so kurze Pause, um ins Auto einzubrechen, auch wenn darin nur ein Handy-Ladekabel zu sehen ist.
Selber läutenDie Glockenseile der Cable Cars sind ausschließlich für gripman und conductor vorgesehen. Wenn du aussteigen willst, sag ihnen laut, deutlich und rechtzeitig vorher: „Next stop, please!“ Und steh während der Fahrt nicht in den markierten Bodenbereichen: Den Platz brauchen die beiden, um den Wagen zu bewegen.
Ohne Ausweis an die BarIn viele Clubs kommst du ohne Ausweis nicht hinein – zu groß ist den Betreibern das Risiko, dass sie eine Strafe aufgebrummt bekommen. Sogar beim Einkaufen fragen die Angestellten, wenn du ihnen beim Alkoholkauf zu jung aussiehst.
Im Restaurant patzenFast überall wirst du zum Tisch geführt, es sei denn, der Inhaber lässt dir die Wahl, nachdem du gefragt hast. Und sei kein Knauserer: In den USA sind 15–20 Prozent Trinkgeld vom Rechnungsbetrag Standard – die Bedienungen sind auf dieses Zusatzeinkommen angewiesen.
In Flip-Flops zum ClubbingBeim Ausgehen spielt selbst in San Francisco das richtige Schuhwerk eine Rolle. Also geh nicht in Sandalen oder Flip-Flops zum Clubbing, sondern pack ein paar gute Schuhe in den Koffer – eine Eintrittsgarantie gibt es auch mit den besten Sneakern nicht.

Was kostet wieviel?

Was?Wieviel €?
Snack11 Euro für ein Sandwich
Wein10 Euro für ein Glas
Caffè Latte4 Euro für einen mittelgroßen Becher
Sonnenmilch4 Euro für 88 ml (Walgreens-Hausmarke)
Jeans70–80 Euro für eine Levi's 501
Cable Car7,30 Euro für eine einfache Fahrt

Feiertage

1. Januar

  • New Year's Day (Neujahr)

3. Montag im Januar

  • Martin Luther King Jr. Day

3. Montag im Februar

  • President's Day

letzter Montag im Mai

  • Memorial Day

4. Juli

  • Independence Day

1. Montag im September

  • Labor Day (Tag der Arbeit)

2. Montag im Oktober

  • Columbus Day

11. November

  • Veteran's Day

4. Donnerstag im November

  • Thanksgiving Day (Erntedankfest)

25. Dezember

  • Christmas

Veranstaltungen

Januar

  • Das Jahr fängt lustig an – mit dem SF Sketchfest (sfsketchfest.com): ein Comedy- Festival, das sich auch mal bis in den Februar erstreckt

Februar

  • Chinesisches Neujahrsfest (chineseparade.com): eine Riesenparade in Chinatown mit tanzenden Drachen, Kapellen, Schönheitsköniginnen und ganz viel Feuerwerk

März

  • Am 17. März ist St. Patrick‘s Day (uissf.org), der Nationalfeiertag der Iren: grün gefärbtes Bier und Parade auf der Market Street, Ausnahmezustand in irischen Bars

April

  • Kirschblütenfest (nccbf.org): Japantown wird in Pastellfarben getaucht – mit Paraden und viel Kunst.

  • Das San Francisco International Film Festival (sffilm.org) bietet kommerzielle und avantgardistische Neuproduktionen.

Mai

  • Cinco de Mayo (cincodemayosf.org) Nicht nur der Mission District feiert am 5. Mai die Unabhängigkeit Mexikos.

  • Beim Bay to Breakers (baytobreakers.com) laufen rund 100 000 Teilnehmer 12,5 km vom Embarcadero zum Pazifik – viele in Kostümen, einige nackt.

Juni

  • Die SF Pride Parade (sfpride.org) ist eine Institution! Der farbenfrohe Umzug beginnt am Ferry Building.

Juli

  • Fillmore Jazz Festival (fillmorejazzfest.com): jährlich das größte kostenlose Jazzfestival der Westküste entlang der Fillmore Street

August

  • Outside Lands (sfoutsidelands.com): ein riesiges Musikfestival im Golden Gate Park mit internationalen Top-Acts und Newcomern

  • Nihonmachi Street Fair (nihonmachistreetfair.org): Gefeiert wird mit authentischen Speisen, Musik und einer Misswahl beim asiatischen Straßenfest in Japantown.

September

  • Folsom Street Fair (folsomstreetevents.com): viel Leder, nackte Haut und Zelte, in denen du dich auspeitschen lassen kannst. Sei gewarnt!

  • J-Pop Summit (j-pop.com): japanische Popkultur pur, mit Kunst, Modenschauen, Livemusik und einem Filmfestival (wechselnde Termine)

  • San Francisco Jazz Festival (sfjazz.org): ein Muss für alle Jazzfans von September bis November (ganzjährig Extrakonzerte)

  • Ghirardelli Chocolate Festival (ghirardelli.com): zwei süße Tage mit Musik, Eiswettessen und viel Schokolade

Oktober

  • Columbus Day (sfitalianheritage.org): Anfang Oktober große italienische Parade mit Speis und Trank

  • Zur Fleet Week (fleetweeksf.org) ist nicht nur auf dem Wasser viel los: Viele Kunstflieger zeigen ein Wochenende lang ihr Können.

  • Hardly Strictly Bluegrass (hardlystrictlybluegrass.com): Musikgroßereignis im Golden Gate Park mit Stars wie Emmylou Harris und Buddy Miller – kostenlos!

Dezember

  • Entzünden der Weihnachtsbaumlichter: Der größte Baum steht noch immer am Union Square.

Vorbereitung

Strom

Adapter Typ A und B

Netzspannung: 110 Volt/60 Hertz. Viele Ladegeräte von Smartphones & Co. machen das automatisch. Vorher checken!

Zeit

– 9 Stunden Zeitverschiebung

San Francisco liegt in der Pacific Standard Time Zone, also mitteleuropäische Zeit minus 9 Stunden. Beginn und Ende der offiziellen Sommerzeit: 2.Sonntag im März und 1.Sonntag im November.

Ankommen

Anreise

Linienflüge aus dem In- und Ausland landen auf dem San Francisco International Airport (SFO) 25 km südlich von Downtown. So kommst du am besten in die Stadt:

Per Bus: Die Super Shuttle fahren etwa alle 20 Minuten rund um die Uhr in die Innenstadt und halten dort an jedem gewünschten Ziel. Das kann jedoch arg lange dauern, weil bis zu neun Personen an Bord sein können. Preis: rund $ 20.Der öffentliche SamTrans-Bus fährt vom Flughafen zum Transbay Terminal an der Ecke Mission und First Street in Downtown. Preis: $ 2,25 (regulärer Bus) und $ 4,50 (Expressbus). Per Taxi, Uber und Lyft: Der Fahrpreis nach Downtown beträgt rund $ 55.Günstiger fährst du mit Uber und Lyft (ca. $ 40) direkt ab dem International Terminal. Bei Inlandsflügen halten die Autos auf dem Dach des Parkhauses. Per Leihwagen: Die Blue Line des vollautomatischen, kostenlosen AirTrains bringt dich 24 Stunden am Tag in 15 Minuten vom Terminal zum Leihwagenzentrum.

Per BART-Schnellbahn: Auch die Bahn verbindet den Flughafen mit der Innenstadt. Für derzeit $ 10 kommst du vom Terminal direkt in die Innenstadt. Aktuelle Fahrpläne und I-Phone-App unter bart.gov.

Einreisebestimmungen

Einreisende – auch Minderjährige – brauchen einen maschinenlesbaren Pass und müssen sich vor der Einreise auf esta.cbp.dhs.gov online registrieren. Dabei wird eine Einreisegebühr von $ 21 fällig, die nur mit Kreditkarte bezahlt werden kann. Wer die nicht besitzt, kann die Gebühr auch von Dritten bezahlen lassen. Bleibst du mehr als drei Monate im Land, ist ein Visum erforderlich.

Informier dich unbedingt unter dhs. gov über den aktuellen Stand der Einreisebestimmungen.

Zoll (Einreise)

Zollfrei bei der US-Einreise sind: 1 l Spirituosen, 100 Zigaretten und Geschenke bis zu $ 100.Ein Einfuhrverbot herrscht für Gemüse, Obst, Fleisch, Milch sowie Pflanzen und Samen.

Zoll (Ausreise)

In die EU zollfrei einführen darf man 1 l Spirituosen oder 4 l Wein und 16 l Bier, 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren. Parfüm und Eau de Toilette gehören zu sonstigen Waren, deren Wert 430 Euro nicht überschreiten darf (zoll.de).

Weiterkommen

Autofahren

Es ist dringend davon abzuraten, in der Stadt mit dem Auto zu fahren. Aber wenn du die Umgebung erkunden willst, kannst du dir am Flughafen oder in der Stadt ein Auto leihen – am Flughafen oft mit besseren Angeboten, in der Stadt hat City Rent-A-Car (cityrentacar.com) gute Preise. Kreditkarte nicht vergessen!

Wie bei uns herrscht Anschnallpflicht, und die Promillegrenze beträgt 0,8.Bei Rot darfst du nach einem Stopp vor der Ampel rechts abbiegen. Cable Cars haben immer (!) Vorfahrt, Fußgänger auch.

Öffentliche Verkehrsmittel

 San Francisco besitzt ein gut ausgebautes, wenn auch nicht immer pünktliches Nahverkehrsnetz.

Cable Car: Die Cable Cars fahren auf drei Strecken: Powell/Hyde, Powell/ Mason und California Street.

Muni Bus: Busse steuern fast jede Straße der Innenstadt an. Frag im Zweifelsfall den Busfahrer nach der gewünschten Haltestelle.

Muni Metro: Teils unterirdisch, teils oberirdisch fahrende Straßenbahnen, die vor allem Stadtteile im Westen und Südosten bedienen. BART (Bay Area Rapid Transit): Eine S-Bahn, die San Francisco mit der East Bay, der Peninsula und dem Flughafen verbindet.

Mit einem Visitor Passport für $ 13, 31 oder $ 41 bist du per MuniMobile- App drei oder sieben Tage mit Muni und Cable Cars unterwegs. Bleibst du länger vor Ort, lohnt der Kauf einer Monatskarte (ab $ 81). Alle Tickets gibt‘s auch physisch, aber die Muni- Mobile-App (gezahlt wird per Kreditkarte/ PayPal) liefert Rabatte. Mehr Infos hierzu findest du auf sfmta.com.

Taxi

Es gibt sie noch, die klassisch-amerikanischen Taxis, wobei die Servicequalität anekdotenhaft schwanken kann. Kosten: $ 4,15 Grundgebühr und $ 3,25 für jede Meile. Pro Minute im Stau werden 55 Cent fällig, die Fahrer erwarten obendrein ein Trinkgeld. Reservierungen: Flywheel Taxi (Tel. 1 415 9 70 13 00), Luxor Cabs (Tel. 1 415 2 82 41 41), Veteran‘s Cab (Tel. 1 415 6 41 37 87), Yellow Cab (Tel. 1 415 3 33 33 33)

Fahrradfahren & Co.

Tretroller, E-Bikes und -Scooter: San Francisco ist Testgelände für Firmen, die auch mal ohne Genehmigung operieren. E-Scooter gibt‘s derzeit unter anderem bei Lime (li.me), Scoot (scoot.com) und Spin (spin.app), Fahrräder bei Lyft (lyft.com/bikes/baywheels). Weil sich Preise und Angebote häufig ändern, ist ein Blick in die App des jeweiligen Anbieters Pflicht, die alle für den Verleihvorgang nutzen.

Parken

An Bushaltestellen und Hydranten ist das Halten und Parken streng verboten. Achtung: Steht dein Fahrzeug einer Straßenreinigung im Weg, drohen Strafzettel. Deshalb immer die Schilder am Straßenrand beachten! Den Rest regeln farbige Markierungen am Bordstein. Rot bedeutet: Halteverbot, gelb: Ladezone, grün: Kurzzeitparken, weiß: 5 Minuten anhalten, um Leute einzuladen/abzusetzen. An Bordsteinen, die nicht farbig gekennzeichnet sind, ist das Parken erlaubt, aber oft nur zwei Stunden.

Weil die ohnehin schon hohen Parkgebühren stetig ansteigen, akzeptieren viele Parkuhren inzwischen Kreditkarten. Viele lassen sich auch per Smartphone-App füttern. Hotels verlangen fürs Parken auch schon mal $ 100 und mehr pro Nacht – hier lohnt es sich, selbst nach Parkhäusern oder nach einem Straßenparkplatz zu fahnden.

Rideshare

Wenn du noch kurz vor knapp in ein Museum auf der anderen Seite der Stadt willst, ist eine Fahrt per Uber oder Lyft oft die einzige Rettung. Nur nicht zur Rushhour. Da bist zu Fuß oft schneller.

Vor Ort

Auskunft Vor Ort

San Francisco Visitor Information Center

Die Mitarbeiter im Informationsbüro am Moscone Center (749 Howard Street | Tel. 1 415 3 91 20 00 | sftravel.com) wissen auf alle Besucherfragen eine kompetente Antwort. Die Website lockt mit zahlreichen Angeboten, digitalen Broschüren und Infos – etwa, welches Museum wann einen kostenlosen Eintrittstag hat.

Geld

1 Dollar = 100 Cent. Scheine (bills) gibt’s in den Werten 1, 2, 5, 10, 20, 100 Dollar. Münzen (coins) in den Werten: penny (1 Cent), nickel (5 Cent), dime (10 Cent), quarter (25 Cent), buck (1 Dollar) – letztere meist nur als Automatenrückgeld.

Das populärste Zahlungsmittel ist die Kreditkarte (American Express, Mastercard, Visa), oft selbst für kleinste Beträge. Ebenfalls möglich: vom Geldautomaten per EC-Karte. Wer ein Konto bei der Deutschen Bank hat, kann mit seiner Girobankkarte an allen Bankautomaten der Bank of America gebührenfrei Geld abheben.

Travellercheques als Zahlungsmittel werden meistens akzeptiert, und man bekommt Dollar als Wechselgeld zurück. Europäisches Bargeld wird am Flughafen, in Hotels und in großen Banken gewechselt, aber zu schlechtem Kurs. Viele kleinere Läden akzeptieren keine Geldscheine über $ 20.Also klein tauschen!

Internet & WLAN

San Francisco ist die amerikanische Internethauptstadt: Entlang der Market Street zwischen Embarcadero und Castro Street sowie in manchen Parks kommst du kostenlos ins städtische WLAN SFWiFi. Auch im Flughafen und den meisten Cafés wartet kostenloses WLAN. Hotels kassieren oft noch eine Tagesgebühr. Wer sich die sparen will, sollte im Apple Store (1 Stockton Street) oder an den Terminals der Public Library (100 Larkin Street) online gehen.

Was die wenigsten wissen: Gratis- Internet im Einkaufszentrum Westfield Centre (865 Market Street).

Maße & Gewichte

1 inch = 2,54 cm

1 foot = 30,48 cm

1 mile = 1,6 km

1 gallon = 3,79 l

1 pint = 0,47 l

1 pound = 453,6 g

Bekleidung: Bei Damen entspricht US-Größe 4 der deutschen 34, 6 = 36, 8 = 38 etc., für Herren: 36 = 46, 38 = 48 etc.

Öffnungszeiten

In San Francisco gibt es fast keine eingeschränkten Öffnungszeiten, viele Geschäfte mit Ausnahme von Banken und Postämtern sind sogar an den wichtigsten offiziellen Feiertagen nicht geschlossen.

Post

Postämter haben Mo–Fr 8–18 Uhr geöffnet, größere auch Sa 8–15 Uhr. Das Porto für Luftpostbriefe und Postkarten nach Europa beträgt $ 1,45.

Stadtrundfahrten

Auf Rädern ...

Die 3,5 Stunden lange Rundfahrt der SF Tour Company ($ 59 | sftourcompany.com) bringt dich zu den wichtigsten Attraktionen der Stadt. Eine „Hop-on-hop-off“-Tour in einem Doppeldeckerbus ($ 59 | towertours.com) erlaubt dir das Aussteigen und Erkunden im eigenen Tempo. Eine etwas naturnähere Tour durch die Parks und and der Küste der Stadt ($ 65) bietet Extranomical Adventures (extranomical.com) an.

In einem Feuerwehr-Oldtimer geht es mit der Fire Engine Tour ($ 64 | fireenginetours.com) über die Golden Gate Bridge.

Wer selbst gern lenkt, für den ist ein dreirädriges GoCar (ab $ 89 | gocartours.com) ideal. In grellgelben, straßentauglichen Cabrio-Blechkisten fahren ein oder zwei Personen GPS-geleitet sogar mit deutscher Ansage durch die Stadt. Auf zwei Rändern machst du drei Stunden lang per Segway-Roller (ab $ 79 | electrictourcompany.com) die Gegend um den Fisherman’s Wharf und North Beach unsicher.

... und zu Fuß

Hast du Lust auf kostenlose Insider- Touren? Die l San Francisco City Guides sind ortsansässige Stadtliebhaber, die dir Art-déco-Gebäude in der Marina, Wandmalereien in der Mission oder Erdbebengeschichten in der Innenstadt vorstellen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aktuelle Tourinformationen gibt’s unter sfcity guides.org. Gleich zwei Spaziergänge widmen sich den viktorianischen Gebäuden der Stadt: die Haight-Ashbury Walking Tour ($ 25 | haightashburytour.com) sowie der Victorian Home Walk ($ 30 | victorianhomewalk.com). Letzterer führt sogar in Straßen, die für Tourbusse verboten sind. Grusel und Geschichte kombiniert die San Francisco Ghost Hunt ( $ 29,99 | sfghosthunt.com), bei der man in alten Hotels und vor viktorianischen Häusern auf Geisterjagd geht.

90 Minuten dauert Deleano Seymours kostenlose Tenderloin Walking Tour (tlwalkingtours.com): Suppenküchen, Storys und Anekdoten über den einst edlen Stadtteil.

Krimi- und Film-noir-Fans begeistert die urige Dashiell-Hammett-Tour (ab $ 20 | donherron.com). Don Herron führt seit 1977 anekdotenreich an die Schauplätze des Autors.

Telefon & Handy

Am günstigsten sind Prepaid-Karten der großen Anbieter wie AT&T (att.com) oder T-Mobile (t-mobile.com), die du vor Ort im Telefonshop kaufst. Allerdings ist es oft günstiger, eine eSIM zu kaufen oder noch vor der Ankunft in den USA zuzuschlagen. The Savy Backpacker (thesavybackpacker.com) bietet erschöpfende Informationen dazu.

Bei Gesprächen innerhalb der Stadt wird die im Band vermerkte nationale Vorwahl 1 nicht gewählt, bei Ferngesprächen wählst du wie angegeben: 1 + area code (dreistellige Vorwahl) + siebenstellige Nummer.

Vorwahl in die USA: vor die 1 noch eine 0, also 01.Vorwahl aus den USA nach Deutschland: 01 149, Österreich: 01 143, Schweiz: 01 141; danach die Ortsvorwahl ohne 0 und die Nummer.

Trinkgeld

Alle Leute, die Dienstleistungen erbringen, rechnen ihr Trinkgeld (tip) fest in ihren Verdienst ein – und kaum jemand hat eine Krankenversicherung. Barkeeper: $ 1 pro Drink, Kellner: 15–20 Prozent, Portiers: mindestens $ 1 pro Gepäckstück, valets (Autoparker): $ 1–2 für das Parken/ Holen des Wagens, Zimmermädchen: $ 2–5 pro Tag.

Celsius & Fahrenheit

-10 °C = 14 °F

0 °C = 32 °F

10 °C = 50 °F

20 °C = 68 °F

30 °C = 86 °F

40 °C = 104 °F

Es gilt die Umrechnungsformel (32 °F − 32) × 5/9 = 0 °C

Notfälle und Sicherheit

Diplomatische Vertretungen

Deutsches Generalkonsulat

1960 Jackson Street | Tel. 1 415 7 75 10 61

Österreichisches Konsulat

Da das Konsulat in San Francisco geschlossen wurde, ist nun das in Los Angeles zuständig: Tel. (nur in Notfällen) 1 310 4 44 93 10-0 | los-angelesgk@bmeia.gv.at | bmeia.gv.at/gk-losangeles

Schweizerisches Generalkonsulat

Pier 17, Suite 600 | Tel. 1 415 7 88 22 72 | eda.admin.ch/sf

Gesundheit

Ohne Moos nichts los – das gilt auch und gerade für Krankenhausnotaufnahmen und Arztpraxen in den USA. Bevor dich ein Arzt begutachtet, musst du die Kreditkarte zücken. Deshalb unbedingt eine Reisekrankenversicherung abschließen, sonst wird der Ausflug ins Gesundheitssystem Kaliforniens rasch zum unangenehmen vier- bis fünfstelligen Abenteuer.

Die Notaufnahmeabteilungen der Krankenhäuser, mit Emergency Room außen deutlich beschildert, helfen bei akuten Notfällen weiter. Saint Francis Memorial Hospital (900 Hyde Street | Tel. 1 415 3 53 60 00). Deutschsprachige Ärzte empfiehlt die San Francisco Medical Society (Tel. 1 415 5 61 08 50 | sfms.org), Zahnärzte die San Francisco Dental Society (Tel. 1 415 9 28 73 37 | sfds.org).

Notfallnummern

Notfälle aller Art: Tel. 911

Krankenwagen: Tel. 911

Polizei: Tel. 1 415 5 53 01 23

Oder: 0 für den Operator

Sicherheit

Wie jede amerikanische Stadt hat San Francisco bestimmte Viertel und Straßenzüge, in denen du Smartphone und Kamera lieber in der Tasche lassen solltest. Beherzige dies insbesondere bei Ausflügen ins Tenderloin- Viertel nördlich des Civic Center, wo Drogenhandel und Obdachlosigkeit florieren. Auch in SoMa auf der anderen Seite der Market Street geht es etwas robust zu. Im Mission District sind die Gang-Verbrechen etwas zurückgegangen, achte jedoch auch hier auf deine Umgebung. Und lass nie etwas sichtbar im Auto!

  1. Vorbereitung
  2. Ankommen
  3. Weiterkommen
  4. Vor Ort
  5. Notfälle und Sicherheit