Polnische Ostseeküste Top Sehenswürdigkeiten

Westerplatte
Landschaftliche Highlights
Gdańsk
Latarnia Morska
Architektonische Highlights
Świnoujście
Zamek w Malborku
Architektonische Highlights
Malbork
Zamek
Seebrücke Ahlbeck
Touristenattraktionen
Ahlbeck (Heringsdorf)
Seebrücke Ahlbeck
Bazylika Mariacka
Architektonische Highlights
Gdańsk
Oliwski-Park
Botanische Gärten & Parks
Gdańsk
Oliwski-Park
Ratusz Głównego Miasta
Architektonische Highlights
Gdańsk
Ratusz Głównego Miasta
Mierzeja Helska
Landschaftliche Highlights
Sopot
Ulica Mariacka
Touristenattraktionen
Gdańsk
Ulica Mariacka
Muzeum Narodowe w Gdańsku
Museen
Gdańsk
Woliński Park Narodowy
Landschaftliche Highlights
Wapnica
Długi Targ
Touristenattraktionen
Gdańsk
Długi Targ
Ulica Długa
Touristenattraktionen
Gdańsk
Ulica Długa
Słowiński-Nationalpark
Botanische Gärten & Parks
Kluki
Molo w Kołobrzegu
Touristenattraktionen
Kolberg
Wały Chrobrego
Touristenattraktionen
Szczecin
Europejskie Centrum Solidarności
Museen
Gdańsk
Muzeum II Wojny Światowej
Museen
Gdańsk
Baltiyskaya Kosa
Landschaftliche Highlights
Krynica Morska
Kriegsgedenkstätte Golm
Touristenattraktionen
Kamminke
Fort Zachodni
Architektonische Highlights
Świnoujście
Zamek Książąt Pomorskich
Architektonische Highlights
Szczecin
Bazylika archikatedralna świętego Jakuba
Architektonische Highlights
Szczecin
Stocznia Gdańska
Architektonische Highlights
Gdańsk
Stocznia Gdańska
Długie Pobrzeże
Touristenattraktionen
Gdańsk
Muzeum Bursztynu
Museen
Gdańsk
Żuraw
Architektonische Highlights
Gdańsk
Żuraw
Muzeum Poczty Polskiej
Museen
Gdańsk
Park Zdrojowy
Botanische Gärten & Parks
Świnoujście
Zamek Ksiazat Pomorskich
Architektonische Highlights
Słupsk

    Landschaftliche Highlights

    Architektonische Highlights

    Landschaftliche Highlights

    Architektonische Highlights

    Touristenattraktionen

    Botanische Gärten & Parks

    Museen


  • Westerplatte

    Landschaftliche Highlights
    • © Jurand38, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Wassertram zur Westerplatte

    Du kommst zwar auch mit dem Auto hin, aber der beste Weg zur Westerplatte ist eine Tour mit den Schiffen der Weißen Flotte. Vom Anleger am Grünen Tor in Danzig legen im Sommer von 8 bis 18 Uhr etwa stündlich Ausflugsschiffe zur Halbinsel an der Mottlau-Mündung ab, wo am 1.September 1939 mit dem Angriff der „Schleswig Holstein“ auf ein polnisches Militärdepot der Zweite Weltkrieg begann. An den Widerstand der 183-köpfigen Wachgarnison, die sich der deutschen Übermacht erst nach sieben Tagen ergab, erinnert seit 1966 ein Denkmal auf dem höchsten Punkt der Westerplatte. Hier entsteht ein kontrovers diskutiertes Open-Air-Museum (Infos auf mu zeum1939.pl unter „Westerplatte“).

    • © Jurand38, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Wassertram zur Westerplatte

    Du kommst zwar auch mit dem Auto hin, aber der beste Weg zur Westerplatte ist eine Tour mit den Schiffen der Weißen Flotte. Vom Anleger am Grünen Tor in Danzig legen im Sommer von 8 bis 18 Uhr etwa stündlich Ausflugsschiffe zur Halbinsel an der Mottlau-Mündung ab, wo am 1.September 1939 mit dem Angriff der „Schleswig Holstein“ auf ein polnisches Militärdepot der Zweite Weltkrieg begann. An den Widerstand der 183-köpfigen Wachgarnison, die sich der deutschen Übermacht erst nach sieben Tagen ergab, erinnert seit 1966 ein Denkmal auf dem höchsten Punkt der Westerplatte. Hier entsteht ein kontrovers diskutiertes Open-Air-Museum (Infos auf mu zeum1939.pl unter „Westerplatte“).


  • Latarnia Morska

    Architektonische Highlights
    • © skuter56, Pixabay

    Als sein Licht 1858 den Schiffen erstmals den Weg wies, war er mit 68 m Höhe der höchste Leuchtturm der Welt. Nach dem Aufstieg über 310 Stufen bietet sich ein herrlicher Blick.

    • © skuter56, Pixabay

    Als sein Licht 1858 den Schiffen erstmals den Weg wies, war er mit 68 m Höhe der höchste Leuchtturm der Welt. Nach dem Aufstieg über 310 Stufen bietet sich ein herrlicher Blick.


  • Zamek w Malborku

    Architektonische Highlights
    • Zamek© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Ohne Rüstung an der Brüstung

    Die Stadt Malbork (40 000 Ew.) steht ganz im Schatten ihrer Burg, eines Unesco-Weltkulturerbes. Errichtet wurde die Marienburg am Fluss Nogat von den Rittern des Deutschen Ordens ab dem Jahr 1280.Anfang des 14.Jhs. wurde sie Hauptsitz des Ordens, der von hier aus den Ordensstaat regierte. Die Burg galt als uneinnehmbar, ihre Architektur und bauliche Finessen wie die Abwassersysteme sind Meisterstücke mittelalterlicher Ingenieurskunst. Starte deinen Besuch beim Vorschloss. Dort erwarten dich unter anderem der mittelalterliche Saal und das imposante Haupttor. Ins Mittelschloss führt eine Zugbrücke mit einem Torsystem. Bemerkenswert ist der Hochmeisterpalast mit seinen vielen filigranen Säulen und Strebepfeilern. Besuch unbedingt das Hochschloss: Die originelle Bäckerei und die Küche sind genauso sehenswert wie das Bade- und Brunnenhaus. Und du kannst von hier aus den 70 m hohen Hauptturm besteigen – der Rundblick von hoch oben ist fantastisch! Eine weitere Attraktion der Burg ist die Marienkirche, die man durch die „Goldene Pforte“ aus dem 13.Jh. betritt. Unter der Kirche liegt die Grabkapelle St. Annen. Deinen Hunger stillst du im „Kellerchen“ Piwniczka in der Burganlage. Wenn du bis zum Abend da bist, kannst du die ausgezeichnete Show „Licht und Ton“ besuchen. Auch werden beeindruckende Veranstaltungen – von mittelalterlichen Ritterspielen bis zu Musikevents – in der malerischen Burgkulisse veranstaltet.

    • Zamek© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Ohne Rüstung an der Brüstung

    Die Stadt Malbork (40 000 Ew.) steht ganz im Schatten ihrer Burg, eines Unesco-Weltkulturerbes. Errichtet wurde die Marienburg am Fluss Nogat von den Rittern des Deutschen Ordens ab dem Jahr 1280.Anfang des 14.Jhs. wurde sie Hauptsitz des Ordens, der von hier aus den Ordensstaat regierte. Die Burg galt als uneinnehmbar, ihre Architektur und bauliche Finessen wie die Abwassersysteme sind Meisterstücke mittelalterlicher Ingenieurskunst. Starte deinen Besuch beim Vorschloss. Dort erwarten dich unter anderem der mittelalterliche Saal und das imposante Haupttor. Ins Mittelschloss führt eine Zugbrücke mit einem Torsystem. Bemerkenswert ist der Hochmeisterpalast mit seinen vielen filigranen Säulen und Strebepfeilern. Besuch unbedingt das Hochschloss: Die originelle Bäckerei und die Küche sind genauso sehenswert wie das Bade- und Brunnenhaus. Und du kannst von hier aus den 70 m hohen Hauptturm besteigen – der Rundblick von hoch oben ist fantastisch! Eine weitere Attraktion der Burg ist die Marienkirche, die man durch die „Goldene Pforte“ aus dem 13.Jh. betritt. Unter der Kirche liegt die Grabkapelle St. Annen. Deinen Hunger stillst du im „Kellerchen“ Piwniczka in der Burganlage. Wenn du bis zum Abend da bist, kannst du die ausgezeichnete Show „Licht und Ton“ besuchen. Auch werden beeindruckende Veranstaltungen – von mittelalterlichen Ritterspielen bis zu Musikevents – in der malerischen Burgkulisse veranstaltet.


  • Seebrücke Ahlbeck

    Touristenattraktionen
    • Seebrücke Ahlbeck© Glow Images
    • Seebrückenpavillon© Glow Images

    Das hölzerne Gaststättengebäude, ein Pavillon mit vier kurzen Türmchen, bekam sein heutiges Aussehen Anfang der 1930er-Jahre. Der 280 m lange Landungssteg entstand 1993, den Vorgänger hatten Eismassen im strengen Winter 1941/42 zerstört. Sehenswert ist die historische Jugendstiluhr von 1911, die auf dem Vorplatz zur Seebrücke nicht zu verfehlen ist.

    • Seebrücke Ahlbeck© Glow Images
    • Seebrückenpavillon© Glow Images

    Das hölzerne Gaststättengebäude, ein Pavillon mit vier kurzen Türmchen, bekam sein heutiges Aussehen Anfang der 1930er-Jahre. Der 280 m lange Landungssteg entstand 1993, den Vorgänger hatten Eismassen im strengen Winter 1941/42 zerstört. Sehenswert ist die historische Jugendstiluhr von 1911, die auf dem Vorplatz zur Seebrücke nicht zu verfehlen ist.


  • Bazylika Mariacka

    Architektonische Highlights
    • © kavalenkava, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Was für ein Theater

    Vom Frauentor führt die Frauengasse zur größten Backsteinkathedrale der Welt. Die dreischiffige Hallenkirche mit den Maßen 105 × 68 m bietet Platz für 25 000 Menschen. Unbedingt solltest du dir die Astronomische Uhr von 1470 mit Kalendarium und Himmelsscheibe ansehen. Punkt 11.57 Uhr mittags setzen sich die Figuren des Uhrwerks in Bewegung, fuchteln mit den Armen, drehen Pirouetten und gehen in die Knie. Vom Turm (78 m) liegt dir die Stadt zu Füßen.

    • © kavalenkava, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Was für ein Theater

    Vom Frauentor führt die Frauengasse zur größten Backsteinkathedrale der Welt. Die dreischiffige Hallenkirche mit den Maßen 105 × 68 m bietet Platz für 25 000 Menschen. Unbedingt solltest du dir die Astronomische Uhr von 1470 mit Kalendarium und Himmelsscheibe ansehen. Punkt 11.57 Uhr mittags setzen sich die Figuren des Uhrwerks in Bewegung, fuchteln mit den Armen, drehen Pirouetten und gehen in die Knie. Vom Turm (78 m) liegt dir die Stadt zu Füßen.


  • Oliwski-Park

    Botanische Gärten & Parks
    • Oliwski-Park© Glow Images

    Der Schlossgarten rund um das barocke Palais ist bezaubernd. Auf über 10 ha Fläche kann man am Bach entlang bummeln und durch romantisch grüne Alleen zwischen Teichen wandern. Und wenn das Wetter schön ist, kann man sich gemütlich auf einer der zahlreichen Bänke niederlassen und die schöne Umgebung genießen. Der Park wurde von Zisterziensermönchen als Schlossgarten angelegt. Inspiriert vom Architekten der Versailler Gärten, André Le Nôtre, entstand der barocke, französische Teil des Oliwski-Parks. Großen Einfluss auf die Gestaltung hatte auch Jan Jerzy Saltzmann, dessen Vater den Schlossgarten in Potsdam entworfen hat. Während eines Spaziergangs begegnet man im nördlichen Teil des Parks auch chinesischen Einflüssen: kleine Tempel und Lauben, krumme, lauschige Pfade und künstlich angelegte wilde Flüsse. Eine Attraktion des Parks ist das Palmenhaus, eine weitere das gelbe Rokokopalais Pałac Opatów. Am Wochenende begegnet man hier immer wieder Brautpaaren: Im Palais wird im Stundentakt geheiratet. Regelmäßig finden im Oliwski-Park Open-Air-Konzerte mit klassischer Musik statt, darunter die sehr beliebte "Mozartiana" im August.

    • Oliwski-Park© Glow Images

    Der Schlossgarten rund um das barocke Palais ist bezaubernd. Auf über 10 ha Fläche kann man am Bach entlang bummeln und durch romantisch grüne Alleen zwischen Teichen wandern. Und wenn das Wetter schön ist, kann man sich gemütlich auf einer der zahlreichen Bänke niederlassen und die schöne Umgebung genießen. Der Park wurde von Zisterziensermönchen als Schlossgarten angelegt. Inspiriert vom Architekten der Versailler Gärten, André Le Nôtre, entstand der barocke, französische Teil des Oliwski-Parks. Großen Einfluss auf die Gestaltung hatte auch Jan Jerzy Saltzmann, dessen Vater den Schlossgarten in Potsdam entworfen hat. Während eines Spaziergangs begegnet man im nördlichen Teil des Parks auch chinesischen Einflüssen: kleine Tempel und Lauben, krumme, lauschige Pfade und künstlich angelegte wilde Flüsse. Eine Attraktion des Parks ist das Palmenhaus, eine weitere das gelbe Rokokopalais Pałac Opatów. Am Wochenende begegnet man hier immer wieder Brautpaaren: Im Palais wird im Stundentakt geheiratet. Regelmäßig finden im Oliwski-Park Open-Air-Konzerte mit klassischer Musik statt, darunter die sehr beliebte "Mozartiana" im August.


  • Ratusz Głównego Miasta

    Architektonische Highlights
    • Ratusz Głównego Miasta© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Grandioses Gebimmel

    Wo die Langgasse in den Langen Markt mündet, zieht ein reich verzierter Renaissancebau die Blicke auf sich: das Rechtstädtische Rathaus mit seinem 82 m hohen, filigran gestaffelten Uhrenturm, dessen Spitze eine vergoldete Statue von König Sigismund August II. krönt. Wegen der architektonischen Pracht der Innenausstattung wird es oft mit dem Dogenpalast von Venedig verglichen. Ursprünglich um 1330 im gotischen Stil erbaut, ließen die Stadtväter das Rathaus nach einem Brand 1556 in der Formensprache der flämischen Renaissance umgestalten und verpflichteten dazu drei der damals berühmtesten Architekten und Künstler Europas: Anthonis van Obbergen, Isaak van den Blocke und Willem van der Meer. Die Schmuckfassade hat im Lauf der Jahrhunderte ihr Aussehen immer wieder gewandelt. Das üppige Hauptportal etwa ist ein Werk des Spätbarocks. In längst verflossene feudale Zeiten entführt dich das Innere des Rathauses. Der große Ratssaal, wegen der damastbespannten Wände auch „Roter Saal“ genannt, schwelgt in manieristischer Pracht. Allein der bis zur Decke reichende Prunkkamin von 1593 mit dem von zwei Löwen gehaltenen Danziger Wappen ist ein Kunstwerk. Die Decke des Saals zieren 25 Gemälde mit biblischen und allegorisch-antiken Motiven. Im Rathausturm hängt seit 1561 ein Glockenspiel, dessen 14 Glocken im Jahr 2000 um 23 weitere ergänzt wurden. Es erklingt zu jeder vollen Stunde, besonders schön und lange um 12 Uhr mittags. Wer ganz hoch hinaus will, besteigt die Aussichtsplattform am 80 m hohen Turm und genießt den gigantischen Blick über die Stadt bis hin zur Ostsee.

    • Ratusz Głównego Miasta© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Grandioses Gebimmel

    Wo die Langgasse in den Langen Markt mündet, zieht ein reich verzierter Renaissancebau die Blicke auf sich: das Rechtstädtische Rathaus mit seinem 82 m hohen, filigran gestaffelten Uhrenturm, dessen Spitze eine vergoldete Statue von König Sigismund August II. krönt. Wegen der architektonischen Pracht der Innenausstattung wird es oft mit dem Dogenpalast von Venedig verglichen. Ursprünglich um 1330 im gotischen Stil erbaut, ließen die Stadtväter das Rathaus nach einem Brand 1556 in der Formensprache der flämischen Renaissance umgestalten und verpflichteten dazu drei der damals berühmtesten Architekten und Künstler Europas: Anthonis van Obbergen, Isaak van den Blocke und Willem van der Meer. Die Schmuckfassade hat im Lauf der Jahrhunderte ihr Aussehen immer wieder gewandelt. Das üppige Hauptportal etwa ist ein Werk des Spätbarocks. In längst verflossene feudale Zeiten entführt dich das Innere des Rathauses. Der große Ratssaal, wegen der damastbespannten Wände auch „Roter Saal“ genannt, schwelgt in manieristischer Pracht. Allein der bis zur Decke reichende Prunkkamin von 1593 mit dem von zwei Löwen gehaltenen Danziger Wappen ist ein Kunstwerk. Die Decke des Saals zieren 25 Gemälde mit biblischen und allegorisch-antiken Motiven. Im Rathausturm hängt seit 1561 ein Glockenspiel, dessen 14 Glocken im Jahr 2000 um 23 weitere ergänzt wurden. Es erklingt zu jeder vollen Stunde, besonders schön und lange um 12 Uhr mittags. Wer ganz hoch hinaus will, besteigt die Aussichtsplattform am 80 m hohen Turm und genießt den gigantischen Blick über die Stadt bis hin zur Ostsee.


  • Mierzeja Helska

    Landschaftliche Highlights
    • © Darq, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Mini-Kreuzfahrt

    Auf der 34 km langen Halbinsel, die an manchen Stellen kaum 150 m breit ist, liegt ein Campingplatz neben dem anderen. Die malerischen kleinen Fischerstädtchen und Fischerhäfen verzaubern auf den ersten Blick, und die Sandstrände sind ein Paradies für Badelustige, Kite- und Windsurfer. Du hast drei Möglichkeiten, auf die Halbinsel und in den Ort Hel zu kommen. Von Anfang Mai bis Mitte September fahren Ausflugsschiffe. Eine Alternative ist die Anfahrt mit der Bahn. Oder du nimmst das Auto und fährst an der Küste entlang. Achtung: In der Saison kann es passieren, dass du Stunden im Stau stehst! Eine Halbinseltour beginnt in Hel mit einem Besuch im Robbenzentrum. Hier werden die selten gewordenen Kegelrobben gezüchtet und gepflegt. Essen kannst du im Maszoperia, einem gemütlichen Fischerhaus. Dann solltest du über 197 Stufen die in 41 m Höhe liegende Aussichtsplattform des Leuchtturms erklimmen. Viele Kite- und Windsurfing-Ausleihstellen stehen bereit, und dank des flachen Wassers und der beständigen Brise in der Pucka-Bucht kann man diese Wassersportarten hier gut lernen. Du kannst dir hier auch einen Surftrainer mieten, z. B. bei Bay Wind.

    • © Darq, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Mini-Kreuzfahrt

    Auf der 34 km langen Halbinsel, die an manchen Stellen kaum 150 m breit ist, liegt ein Campingplatz neben dem anderen. Die malerischen kleinen Fischerstädtchen und Fischerhäfen verzaubern auf den ersten Blick, und die Sandstrände sind ein Paradies für Badelustige, Kite- und Windsurfer. Du hast drei Möglichkeiten, auf die Halbinsel und in den Ort Hel zu kommen. Von Anfang Mai bis Mitte September fahren Ausflugsschiffe. Eine Alternative ist die Anfahrt mit der Bahn. Oder du nimmst das Auto und fährst an der Küste entlang. Achtung: In der Saison kann es passieren, dass du Stunden im Stau stehst! Eine Halbinseltour beginnt in Hel mit einem Besuch im Robbenzentrum. Hier werden die selten gewordenen Kegelrobben gezüchtet und gepflegt. Essen kannst du im Maszoperia, einem gemütlichen Fischerhaus. Dann solltest du über 197 Stufen die in 41 m Höhe liegende Aussichtsplattform des Leuchtturms erklimmen. Viele Kite- und Windsurfing-Ausleihstellen stehen bereit, und dank des flachen Wassers und der beständigen Brise in der Pucka-Bucht kann man diese Wassersportarten hier gut lernen. Du kannst dir hier auch einen Surftrainer mieten, z. B. bei Bay Wind.


  • Ulica Mariacka

    Touristenattraktionen
    • Ulica Mariacka© Glow Images

    Die Frauen- oder Mariengasse führt vom Frauentor (Brama Mariacka) zur Marienkirche und gilt für viele als schönste Straße der Rechtstadt. Und tatsächlich: Über ihrem Kopfsteinpflaster schwebt immer noch ein Hauch des alten Danzig. Nur hier sind die Kaufmannshäuser noch von terrassenartig erhöhten Vorbauten gesäumt - den berühmten Beischlägen. In Mode gekommen ab dem 16.Jh. als Eingänge der zur Straße hin erweiterten Speicherkeller und ursprünglich auch als Hochwasserschutz, wurden die Beischläge nach und nach Statussymbole der reichen Kaufleute. Die Vorbauten wuchsen zu prachtvoll ausgeschmückten Veranden, auf denen man Geschäfte besprach, im Sommer mit der Familie speiste und dabei dem Treiben auf der Straße zusah. Heute bergen ihre Keller Kunsthandwerksläden, kleine Galerien und die exklusivsten und auch teuersten Bernsteinwerkstätten der Stadt. Die malerische Gasse diente schon oft als Filmkulisse. Auch Regisseur Franz Peter Wirth verlegte 1980 die Dreharbeiten für den Film "Buddenbrooks" nach dem Roman von Thomas Mann vom Originalschauplatz Lübeck hierher.

    • Ulica Mariacka, 80-836 Gdańsk
    • Ulica Mariacka© Glow Images

    Die Frauen- oder Mariengasse führt vom Frauentor (Brama Mariacka) zur Marienkirche und gilt für viele als schönste Straße der Rechtstadt. Und tatsächlich: Über ihrem Kopfsteinpflaster schwebt immer noch ein Hauch des alten Danzig. Nur hier sind die Kaufmannshäuser noch von terrassenartig erhöhten Vorbauten gesäumt - den berühmten Beischlägen. In Mode gekommen ab dem 16.Jh. als Eingänge der zur Straße hin erweiterten Speicherkeller und ursprünglich auch als Hochwasserschutz, wurden die Beischläge nach und nach Statussymbole der reichen Kaufleute. Die Vorbauten wuchsen zu prachtvoll ausgeschmückten Veranden, auf denen man Geschäfte besprach, im Sommer mit der Familie speiste und dabei dem Treiben auf der Straße zusah. Heute bergen ihre Keller Kunsthandwerksläden, kleine Galerien und die exklusivsten und auch teuersten Bernsteinwerkstätten der Stadt. Die malerische Gasse diente schon oft als Filmkulisse. Auch Regisseur Franz Peter Wirth verlegte 1980 die Dreharbeiten für den Film "Buddenbrooks" nach dem Roman von Thomas Mann vom Originalschauplatz Lübeck hierher.

    • Ulica Mariacka, 80-836 Gdańsk

  • Muzeum Narodowe w Gdańsku

    Museen
    Insider-Tipp
    Himmel oder Hölle

    Seinen Hauptsitz hat das Museum in einem ehemaligen Franziskanerkloster – allein die Architektur mit den mittelalterlichen Gewölben ist einen Abstecher (10 Gehmin. südl. der Langen Gasse) in die Alte Vorstadt wert. Das Highlight der Sammlung ist ein flämisches Werk: Hans Memlings Triptychon „Das Jüngste Gericht“ (1472) zeigt drastisch, wie man sich im Mittelalter den Übergang ins Jenseits vorstellte. Engel kleiden die Auserwählten in kostbare Gewänder, zähnefletschende Teufel stoßen die Verdammten in ewige Finsternis ... Sehenswert auch das Interieur: Möbel, Porzellan, Textilien, Gold- und Silberwaren beweisen die Kunst der Meister und den Reichtum der Auftraggeber.

    Insider-Tipp
    Himmel oder Hölle

    Seinen Hauptsitz hat das Museum in einem ehemaligen Franziskanerkloster – allein die Architektur mit den mittelalterlichen Gewölben ist einen Abstecher (10 Gehmin. südl. der Langen Gasse) in die Alte Vorstadt wert. Das Highlight der Sammlung ist ein flämisches Werk: Hans Memlings Triptychon „Das Jüngste Gericht“ (1472) zeigt drastisch, wie man sich im Mittelalter den Übergang ins Jenseits vorstellte. Engel kleiden die Auserwählten in kostbare Gewänder, zähnefletschende Teufel stoßen die Verdammten in ewige Finsternis ... Sehenswert auch das Interieur: Möbel, Porzellan, Textilien, Gold- und Silberwaren beweisen die Kunst der Meister und den Reichtum der Auftraggeber.


  • Woliński Park Narodowy

    Landschaftliche Highlights
    • © Andreas Jung, Shutterstock
    • © Andreas Jung, Shutterstock

    Der Park erstreckt sich von der Pommerschen Bucht bis zum Oderhaff. Charakteristisch sind die flachen Dünen und steilen Kliffküsten.

    • © Andreas Jung, Shutterstock
    • © Andreas Jung, Shutterstock

    Der Park erstreckt sich von der Pommerschen Bucht bis zum Oderhaff. Charakteristisch sind die flachen Dünen und steilen Kliffküsten.


  • Długi Targ

    Touristenattraktionen
    • Długi Targ© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Kopf in’n Nacken!

    Das Herz der Rechtstadt. Hier stehen die berühmtesten Gebäude des historischen Danzig so kunstvoll restauriert beieinander, als sei die Stadt nie zerstört worden, überragt vom Rechtstädtischen Rathaus mit seinem 80 m hohen, filigran gestaffelten Uhrenturm, dessen Spitze eine vergoldete Statue von König Sigismund II. August krönt. Das Rathaus, um 1330 im Stil der Gotik erbaut, hat in den Jahrhunderten mehrfach sein Aussehen gewandelt. Das nach alten Vorlagen originalgetreu restaurierte Innere birgt heute das Museum der Stadtgeschichte. Die Ausstellung beginnt im zweiten Stock, das Staunen schon in der barocken Eingangshalle und im Roten Saal (Sala Czerwona), in dem einst die Ratsherren tagten: Der im Stil des holländischen Manierismus gestaltete, mit Samt ausgekleidete Saal wird gekrönt von 25 prunkvollen Deckengemälden. Und vom Turm öffnet sich dir ein großartiges Stadtpanorama! Neben dem Rathaus erhebt sich der Artushof. In dem manieristisch geprägten Palast hielt die Zunft der mächtigen Hansekaufleute ihre Versammlungen und berüchtigte Gelage ab, später diente der Bau als Börse. Prunkstück des großen sterngewölbten Saals ist ein 12 m hoher Kachelofen: Jede der 520 Kacheln ist ein handbemaltes Delfter Original. Vor dem Artushof sprudelt eines der meistfotografierten Wahrzeichen der Rechtstadt: der 1621 vollendete Neptunbrunnen (Fontanna Neptuna), geschaffen von den flämischen Künstlern Peter Husen und Johann Rogge. Hünenhaft reckt der Meeresgott den Dreizack. Unweit des Brunnens ragt aus der Häuserzeile an der Nordseite des Markts das Goldene Haus (Złota Kamienica) auf, das wohl schönste Altdanziger Kaufmannspalais, erbaut 1609 für den damaligen Bürgermeister Jan Speymann. Die aufstrebende Renaissancefassade aus weißen Stuckornamenten und Basreliefs aus grünem Marmor, gekrönt von vier antiken Figuren – Antigone, Kleopatra, Ödipus und Achilles –, ist wie der Artushof ein Werk des flämischen Baumeisters Abraham van den Blocke.

    • Długi Targ© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Kopf in’n Nacken!

    Das Herz der Rechtstadt. Hier stehen die berühmtesten Gebäude des historischen Danzig so kunstvoll restauriert beieinander, als sei die Stadt nie zerstört worden, überragt vom Rechtstädtischen Rathaus mit seinem 80 m hohen, filigran gestaffelten Uhrenturm, dessen Spitze eine vergoldete Statue von König Sigismund II. August krönt. Das Rathaus, um 1330 im Stil der Gotik erbaut, hat in den Jahrhunderten mehrfach sein Aussehen gewandelt. Das nach alten Vorlagen originalgetreu restaurierte Innere birgt heute das Museum der Stadtgeschichte. Die Ausstellung beginnt im zweiten Stock, das Staunen schon in der barocken Eingangshalle und im Roten Saal (Sala Czerwona), in dem einst die Ratsherren tagten: Der im Stil des holländischen Manierismus gestaltete, mit Samt ausgekleidete Saal wird gekrönt von 25 prunkvollen Deckengemälden. Und vom Turm öffnet sich dir ein großartiges Stadtpanorama! Neben dem Rathaus erhebt sich der Artushof. In dem manieristisch geprägten Palast hielt die Zunft der mächtigen Hansekaufleute ihre Versammlungen und berüchtigte Gelage ab, später diente der Bau als Börse. Prunkstück des großen sterngewölbten Saals ist ein 12 m hoher Kachelofen: Jede der 520 Kacheln ist ein handbemaltes Delfter Original. Vor dem Artushof sprudelt eines der meistfotografierten Wahrzeichen der Rechtstadt: der 1621 vollendete Neptunbrunnen (Fontanna Neptuna), geschaffen von den flämischen Künstlern Peter Husen und Johann Rogge. Hünenhaft reckt der Meeresgott den Dreizack. Unweit des Brunnens ragt aus der Häuserzeile an der Nordseite des Markts das Goldene Haus (Złota Kamienica) auf, das wohl schönste Altdanziger Kaufmannspalais, erbaut 1609 für den damaligen Bürgermeister Jan Speymann. Die aufstrebende Renaissancefassade aus weißen Stuckornamenten und Basreliefs aus grünem Marmor, gekrönt von vier antiken Figuren – Antigone, Kleopatra, Ödipus und Achilles –, ist wie der Artushof ein Werk des flämischen Baumeisters Abraham van den Blocke.


  • Ulica Długa

    Touristenattraktionen
    • Ulica Długa© Peter Hirth, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Kaffeepause bei Ferbers

    Hinter dem Goldenen Tor beginnt die Langgasse. Sie ist die älteste und berühmteste Straße Danzigs, seit jeher Magistrale der Rechtstadt, „Königsweg“ und Boulevard kaufmännischer Macht. Einen halben Kilometer verläuft sie fast schnurgerade in ost-westlicher Richtung, geht schließlich in den Langen Markt über, wo hinter dem Grünen Tor einst die Handelsschiffe anlegten. Giebel an Giebel säumen die Häuser der reichen Patrizierfamilien die Straße, fast jedes Haus ist eine Sehenswürdigkeit für sich, mit eigenem Schicksal. Die Geschichte der Langgasse reicht bis ins Mittelalter zurück, doch die meisten der Schaufassaden entstanden in der Epoche der Renaissance, dem Goldenen Zeitalter der Handelsstadt Danzig. Und sie entstanden noch einmal neu, originalgetreu und meisterhaft rekonstruiert nach dem Zweiten Weltkrieg. Eines der schönsten Patrizierhäuser der Langgasse ist das Ferberhaus (Nr. 28). Die Familie Ferber zählte fast 300 Jahre lang zu den einflussreichsten Dynastien der Rechtstadt, stellte allein sechs Bürgermeister. Heute lädt im Ferberhaus ein gemütliches Café mit Straßenterrasse zum Verweilen ein. Sehenswert ist auch das Zierenberghaus (Nr. 29) mit seiner barocken Fassade. Zwei steinerne Löwen, die das pilastergegliederte Portal bewachen, verhalfen dem Löwenschloss (Lwi Zamek) (Nr. 35) zu seinem Namen. Ein Stück weiter fällt rechts ein mit antiken Statuen verzierter Renaissancebau auf. Hier lebte die Kaufmanns- und Politikerfamilie Schumann. Heute ist im Schumannhaus (Nr. 45) der Tourismusverband PTTK untergebracht. Das wohl berühmteste Patrizierpalais in der Langgasse ist das Uphagenhaus (Nr. 12). Die Fassade des 1776 erbauten Hauses vereint Stilelemente von Rokoko und Frühklassizismus. Es gehörte einst dem flämischen Ratsherrn Johann Uphagen und beherbergt heute das Museum der bürgerlichen Wohnkultur, in dem sich anhand von viel Originalinterieur (es war während des Zweiten Weltkriegs ausgelagert und überstand so die Bombenangriffe) in authentisch eingerichteten Räumen – vom asiatisch inspirierten Teezimmer bis zum Musiksalon – nachempfinden lässt, wie eine reiche Patrizierfamilie zur Zeit des Rokoko lebte.

    • Ulica Długa, Gdańsk
    • Ulica Długa© Peter Hirth, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Kaffeepause bei Ferbers

    Hinter dem Goldenen Tor beginnt die Langgasse. Sie ist die älteste und berühmteste Straße Danzigs, seit jeher Magistrale der Rechtstadt, „Königsweg“ und Boulevard kaufmännischer Macht. Einen halben Kilometer verläuft sie fast schnurgerade in ost-westlicher Richtung, geht schließlich in den Langen Markt über, wo hinter dem Grünen Tor einst die Handelsschiffe anlegten. Giebel an Giebel säumen die Häuser der reichen Patrizierfamilien die Straße, fast jedes Haus ist eine Sehenswürdigkeit für sich, mit eigenem Schicksal. Die Geschichte der Langgasse reicht bis ins Mittelalter zurück, doch die meisten der Schaufassaden entstanden in der Epoche der Renaissance, dem Goldenen Zeitalter der Handelsstadt Danzig. Und sie entstanden noch einmal neu, originalgetreu und meisterhaft rekonstruiert nach dem Zweiten Weltkrieg. Eines der schönsten Patrizierhäuser der Langgasse ist das Ferberhaus (Nr. 28). Die Familie Ferber zählte fast 300 Jahre lang zu den einflussreichsten Dynastien der Rechtstadt, stellte allein sechs Bürgermeister. Heute lädt im Ferberhaus ein gemütliches Café mit Straßenterrasse zum Verweilen ein. Sehenswert ist auch das Zierenberghaus (Nr. 29) mit seiner barocken Fassade. Zwei steinerne Löwen, die das pilastergegliederte Portal bewachen, verhalfen dem Löwenschloss (Lwi Zamek) (Nr. 35) zu seinem Namen. Ein Stück weiter fällt rechts ein mit antiken Statuen verzierter Renaissancebau auf. Hier lebte die Kaufmanns- und Politikerfamilie Schumann. Heute ist im Schumannhaus (Nr. 45) der Tourismusverband PTTK untergebracht. Das wohl berühmteste Patrizierpalais in der Langgasse ist das Uphagenhaus (Nr. 12). Die Fassade des 1776 erbauten Hauses vereint Stilelemente von Rokoko und Frühklassizismus. Es gehörte einst dem flämischen Ratsherrn Johann Uphagen und beherbergt heute das Museum der bürgerlichen Wohnkultur, in dem sich anhand von viel Originalinterieur (es war während des Zweiten Weltkriegs ausgelagert und überstand so die Bombenangriffe) in authentisch eingerichteten Räumen – vom asiatisch inspirierten Teezimmer bis zum Musiksalon – nachempfinden lässt, wie eine reiche Patrizierfamilie zur Zeit des Rokoko lebte.

    • Ulica Długa, Gdańsk

  • Słowiński-Nationalpark

    Botanische Gärten & Parks
    • © bchyla, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Geisterdorf!

    Fast 35 km zieht sich der Nationalpark an der Ostsee entlang – 180 km2 wildromantische Küstennatur, ein Mosaik aus Sandheiden und würzig duftendem Kiefernwald, einsamen Stränden, Erlenbrüchen und zahllosen sumpfigen Seen, die wie die Lagunen Gardno und Łebsko einst Buchten der Ostsee waren. Zentrum des Parks sind die berühmten Wanderdünen. Vor 800 Jahren holzten die Menschen hier den Eichenwald ab, der auf dem jungen Landstrich zwischen Küste und Lagunenseen wuchs. Der vom Wind herangewehte Meeressand türmt sich zu hohen Dünen, die immer weiter landeinwärts wandern und im Lauf der Zeit ganze Dörfer unter sich begruben. Sehenswert ist außer der Natur vor allem Kluki am Westufer des Łebsko-Sees mit reetgedeckten Häusern in Blumengärten, Speichern und Bootslagern – heute ein Freilichtmuseum. Hauptort ist Łeba, ein vitales Fischerstädtchen mit Yachthafen, Restaurants, Cafés und perlweißen Stränden. Hotels und Pensionen sind im Sommer allerdings meist überfüllt.

    • © bchyla, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Geisterdorf!

    Fast 35 km zieht sich der Nationalpark an der Ostsee entlang – 180 km2 wildromantische Küstennatur, ein Mosaik aus Sandheiden und würzig duftendem Kiefernwald, einsamen Stränden, Erlenbrüchen und zahllosen sumpfigen Seen, die wie die Lagunen Gardno und Łebsko einst Buchten der Ostsee waren. Zentrum des Parks sind die berühmten Wanderdünen. Vor 800 Jahren holzten die Menschen hier den Eichenwald ab, der auf dem jungen Landstrich zwischen Küste und Lagunenseen wuchs. Der vom Wind herangewehte Meeressand türmt sich zu hohen Dünen, die immer weiter landeinwärts wandern und im Lauf der Zeit ganze Dörfer unter sich begruben. Sehenswert ist außer der Natur vor allem Kluki am Westufer des Łebsko-Sees mit reetgedeckten Häusern in Blumengärten, Speichern und Bootslagern – heute ein Freilichtmuseum. Hauptort ist Łeba, ein vitales Fischerstädtchen mit Yachthafen, Restaurants, Cafés und perlweißen Stränden. Hotels und Pensionen sind im Sommer allerdings meist überfüllt.


  • Molo w Kołobrzegu

    Touristenattraktionen
    • © Robert Haandrikman, Shutterstock

    Von der Strandpromenade nadmorska zweigt ein Wahrzeichen Kołobrzegs ab: die 230 m lange Seebrücke, auf der sich an manchen Sommerabenden die halbe Stadt zu versammeln scheint, umgemeinsam die Sonne beim Untergehen zu beobachten.

    • © Robert Haandrikman, Shutterstock

    Von der Strandpromenade nadmorska zweigt ein Wahrzeichen Kołobrzegs ab: die 230 m lange Seebrücke, auf der sich an manchen Sommerabenden die halbe Stadt zu versammeln scheint, umgemeinsam die Sonne beim Untergehen zu beobachten.


  • Wały Chrobrego

    Touristenattraktionen
    • © Mike Mareen, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Viel Blau, viel Grün

    Einen Kilometer zieht sich die Promenade an der Oder hin, im Norden gesäumt von einem wuchtigen Ensemble Stettiner Repräsentationsarchitektur. Anfang des 20.Jhs. im Stil der Neorenaissance als Regierungssitz erbaut, findet sich hier eine zentrale Abteilung des Nationalmuseums: Pommersche Kunst vom Mittelalter bis zum 17.Jh. ist hier zu sehen, dazu afrikanische und asiatische Kunstwerke. Toll ist auch der Aussichtsturm. Unterhalb des Museums legen an der Terrasse Ausflugsschiffe zu Hafenrundfahrten und Flusskreuzfahrten in die stillen Nebenarme der Oder ab. So erlebst du Stettin mal von einer ganz anderen Seite – sehr empfehlenswert! Der deutsche Name der Terrasse erinnert an Bürgermeister Hermann Haken, unter dem sie zwischen 1902 und 1921 entstand. Heute heißt der Boulevard nach dem ersten polnischen König Bolesław I. Chrobry, dem „Tapferen“.

    • © Mike Mareen, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Viel Blau, viel Grün

    Einen Kilometer zieht sich die Promenade an der Oder hin, im Norden gesäumt von einem wuchtigen Ensemble Stettiner Repräsentationsarchitektur. Anfang des 20.Jhs. im Stil der Neorenaissance als Regierungssitz erbaut, findet sich hier eine zentrale Abteilung des Nationalmuseums: Pommersche Kunst vom Mittelalter bis zum 17.Jh. ist hier zu sehen, dazu afrikanische und asiatische Kunstwerke. Toll ist auch der Aussichtsturm. Unterhalb des Museums legen an der Terrasse Ausflugsschiffe zu Hafenrundfahrten und Flusskreuzfahrten in die stillen Nebenarme der Oder ab. So erlebst du Stettin mal von einer ganz anderen Seite – sehr empfehlenswert! Der deutsche Name der Terrasse erinnert an Bürgermeister Hermann Haken, unter dem sie zwischen 1902 und 1921 entstand. Heute heißt der Boulevard nach dem ersten polnischen König Bolesław I. Chrobry, dem „Tapferen“.


  • Europejskie Centrum Solidarności

    Museen
    Insider-Tipp
    Straßenkampf im Museum?

    Nördlich der Altstadt, wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof, erstreckt sich das Gelände der ehemaligen Danziger Lenin-Werft. Im August 1980 rückte sie in den Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit, als Werftarbeiter die Gründung der freien Gewerkschaft „Solidarność“ erstreikten. Es war der Anfang vom Ende des polnischen Sozialismus. Schiffe werden heute auf dem riesigen Industrieareal nicht mehr gebaut: Die Werft, wo einst über 20 000 Menschen arbeiteten, ging 1997 pleite. Nun entsteht auf dem Gelände die Junge Stadt (Młode Miasto), ein schickes Wohn- und Geschäftsviertel. Einstweilen nutzt eine junge Kunst- und Kulturszene einen Teil der alten Werfthallen als Ateliers, Ausstellungs- und Proberäume und als schrillbunte Graffitibühnen. Am berühmten früheren Haupteingang der Werft, dem heutigen Solidarność-Platz, erinnert ein monumentales Denkmal (Pomnik Poległych Stoczniowców) an die Opfer des ersten Werftarbeiteraufstands von 1970.Es besteht aus drei miteinander verbundenen, 42 m hohen Metallkreuzen. Komplett eintauchen in die 1970er- bis 1980er-Jahre kannst du im Europäischen Zentrum der Solidarität: Der kupferfarbene, an einen Schiffsrumpf erinnernde Großbau beherbergt Dutzende Installationen, in die collagenhaft historische Fotos und Videos, Geräusche und Original-Objekte hineinmontiert sind: Ein gepanzertes Milicja-Fahrzeug überfährt eine Straßenblockade, in einem Laden herrscht gähnende Leere an Waren, in einer konspirativen Druckerei entstehen freche Flugblätter ...

    Insider-Tipp
    Straßenkampf im Museum?

    Nördlich der Altstadt, wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof, erstreckt sich das Gelände der ehemaligen Danziger Lenin-Werft. Im August 1980 rückte sie in den Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit, als Werftarbeiter die Gründung der freien Gewerkschaft „Solidarność“ erstreikten. Es war der Anfang vom Ende des polnischen Sozialismus. Schiffe werden heute auf dem riesigen Industrieareal nicht mehr gebaut: Die Werft, wo einst über 20 000 Menschen arbeiteten, ging 1997 pleite. Nun entsteht auf dem Gelände die Junge Stadt (Młode Miasto), ein schickes Wohn- und Geschäftsviertel. Einstweilen nutzt eine junge Kunst- und Kulturszene einen Teil der alten Werfthallen als Ateliers, Ausstellungs- und Proberäume und als schrillbunte Graffitibühnen. Am berühmten früheren Haupteingang der Werft, dem heutigen Solidarność-Platz, erinnert ein monumentales Denkmal (Pomnik Poległych Stoczniowców) an die Opfer des ersten Werftarbeiteraufstands von 1970.Es besteht aus drei miteinander verbundenen, 42 m hohen Metallkreuzen. Komplett eintauchen in die 1970er- bis 1980er-Jahre kannst du im Europäischen Zentrum der Solidarität: Der kupferfarbene, an einen Schiffsrumpf erinnernde Großbau beherbergt Dutzende Installationen, in die collagenhaft historische Fotos und Videos, Geräusche und Original-Objekte hineinmontiert sind: Ein gepanzertes Milicja-Fahrzeug überfährt eine Straßenblockade, in einem Laden herrscht gähnende Leere an Waren, in einer konspirativen Druckerei entstehen freche Flugblätter ...


  • Muzeum II Wojny Światowej

    Museen
    • © ArturHenryk, Shutterstock

    In einem Avantgardebau, der die Hafen- und Hanse-Architektur zitiert, werden auf etwa 7000 m2 die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs dargestellt: "Die Vorkriegszeit" (Droga do Wojny), "Die Grauen des Krieges" (Groza Wojny) und "Die langen Schatten des Krieges" (Długi Cień Wojny).

    • © ArturHenryk, Shutterstock

    In einem Avantgardebau, der die Hafen- und Hanse-Architektur zitiert, werden auf etwa 7000 m2 die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs dargestellt: "Die Vorkriegszeit" (Droga do Wojny), "Die Grauen des Krieges" (Groza Wojny) und "Die langen Schatten des Krieges" (Długi Cień Wojny).


  • Baltiyskaya Kosa

    Landschaftliche Highlights
    • © Curioso.Photography, Shutterstock

    Wie eine Sichel verläuft die Landzunge in sanftem Schwung nach Nordosten, das Frische Haff von der Ostsee trennend: 70 km lang, aber nur zwischen 400 m und 2 km schmal, einem seit 1640 bekannten Fischernest gleich zu Beginn der Nehrung, erzählt eine Filiale des Danziger Meeresmuseums (Muzeum Zalewu Wiślanego) die Geschichte des Frischen Haffs. Auch das einst so abgelegene Katy Rybacki hat sich in den letzten Jahren zu einem munteren Feriendorf gemausert, natürlich vor allem des schönen Nehrungsstrandes wegen. Im Sommer ist er längst nicht so überlaufen wie die Strände der pommerschen Urlauberhochburgen. Touristisches Zentrum der Landzunge ist Krynica Morska (Kahlberg, 1300 Ew.), im Sommer meist ausgebucht. Hier legen auf der Haffseite die Ausflugsschiffe aus Frombork und Elbląg an, vom 26 m hohen Leuchtturm (Latarnia) fliegt der Blick über das Haff bis weit hinein nach Russland.Hinter Krynica Morska wird es mit jedem Kilometer stiller. Viel weiter geht’s ja nun auch nicht mehr, in Piaski ist Schluss. Hier, im östlichsten Winkel der Polnischen Ostseeküste und nah am Niemandsland von EU und Russland, dürfen FKK-Fans am Strand ihre Hüllen fallen lassen, allerdings nur in einem ausgeschilderten Bereich. Und auf russischer Seite? Findet sich Küsteneinsamkeit, soweit das Auge reicht. Der nördliche Teil gehört zur Marinestadt Baltijskt (Pillau) – und ist Sperrgebiet. Wer länger auf der Landnadel bleiben möchte: Zu empfehlen ist das Hotel Kahlberg. Die Touristeninformation vermittelt auch Privatquartiere.

    • 82-120 Krynica Morska
    • © Curioso.Photography, Shutterstock

    Wie eine Sichel verläuft die Landzunge in sanftem Schwung nach Nordosten, das Frische Haff von der Ostsee trennend: 70 km lang, aber nur zwischen 400 m und 2 km schmal, einem seit 1640 bekannten Fischernest gleich zu Beginn der Nehrung, erzählt eine Filiale des Danziger Meeresmuseums (Muzeum Zalewu Wiślanego) die Geschichte des Frischen Haffs. Auch das einst so abgelegene Katy Rybacki hat sich in den letzten Jahren zu einem munteren Feriendorf gemausert, natürlich vor allem des schönen Nehrungsstrandes wegen. Im Sommer ist er längst nicht so überlaufen wie die Strände der pommerschen Urlauberhochburgen. Touristisches Zentrum der Landzunge ist Krynica Morska (Kahlberg, 1300 Ew.), im Sommer meist ausgebucht. Hier legen auf der Haffseite die Ausflugsschiffe aus Frombork und Elbląg an, vom 26 m hohen Leuchtturm (Latarnia) fliegt der Blick über das Haff bis weit hinein nach Russland.Hinter Krynica Morska wird es mit jedem Kilometer stiller. Viel weiter geht’s ja nun auch nicht mehr, in Piaski ist Schluss. Hier, im östlichsten Winkel der Polnischen Ostseeküste und nah am Niemandsland von EU und Russland, dürfen FKK-Fans am Strand ihre Hüllen fallen lassen, allerdings nur in einem ausgeschilderten Bereich. Und auf russischer Seite? Findet sich Küsteneinsamkeit, soweit das Auge reicht. Der nördliche Teil gehört zur Marinestadt Baltijskt (Pillau) – und ist Sperrgebiet. Wer länger auf der Landnadel bleiben möchte: Zu empfehlen ist das Hotel Kahlberg. Die Touristeninformation vermittelt auch Privatquartiere.

    • 82-120 Krynica Morska

  • Kriegsgedenkstätte Golm

    Touristenattraktionen
    • © anaterate, Pixabay

    Der Berg, mit 69 m die höchste Erhebung Usedoms, wurde zu einem der größten Kriegsgräberfriedhöfe Deutschlands. Mit einem schlichten Ehrenmal (1972) wird der 23.000 Opfer des Bombenangriffs der Alliierten auf Swinemünde vom 12.März 1945 gedacht. Ihre letzte Ruhestätte fanden hier auch Angehörige der Deutschen Wehrmacht. In einem kleinen Pavillon ist eine Ausstellung über die Geschichte des Golm zu sehen.

    • © anaterate, Pixabay

    Der Berg, mit 69 m die höchste Erhebung Usedoms, wurde zu einem der größten Kriegsgräberfriedhöfe Deutschlands. Mit einem schlichten Ehrenmal (1972) wird der 23.000 Opfer des Bombenangriffs der Alliierten auf Swinemünde vom 12.März 1945 gedacht. Ihre letzte Ruhestätte fanden hier auch Angehörige der Deutschen Wehrmacht. In einem kleinen Pavillon ist eine Ausstellung über die Geschichte des Golm zu sehen.


  • Fort Zachodni

    Architektonische Highlights
    • © Iwona_Olczyk, Pixabay

    Die beiden Militärbauten am westlichen Swineufer aus der Mitte des 19.Jhs. wurden um 1940 von den Nationalsozialisten ausgebaut und nach dem Zweiten Weltkrieg von den Sowjets genutzt. Die westliche Festung wird Stück für Stück saniert und soll als militärisches Geschichtsdenkmal erhalten bleiben. Sie kann als Museum besichtigt werden und dürfte vor allem für Geschichtsinteressierte eine wahre Fundgrube sein.

    • © Iwona_Olczyk, Pixabay

    Die beiden Militärbauten am westlichen Swineufer aus der Mitte des 19.Jhs. wurden um 1940 von den Nationalsozialisten ausgebaut und nach dem Zweiten Weltkrieg von den Sowjets genutzt. Die westliche Festung wird Stück für Stück saniert und soll als militärisches Geschichtsdenkmal erhalten bleiben. Sie kann als Museum besichtigt werden und dürfte vor allem für Geschichtsinteressierte eine wahre Fundgrube sein.


  • Zamek Książąt Pomorskich

    Architektonische Highlights
    • © Maren Winter, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Spaziergang auf dem Dach

    Hoch über der Oder thront Stettins Wahrzeichen, weithin sichtbar durch die helle Fassade im Stil der italienischen Renaissance. Nach dem Krieg wurde das schwer beschädigte Schloss wieder aufgebaut. Die einstige Residenz der Pommerschen Herzöge ist heute ein wichtiges kulturelles Zentrum mit täglichen Events. Vom 60 m hohen Uhrturm genießt man ein tolles Stadtpanorama. Einen großartigen Blick bei mehr Beinfreiheit hast du von der Dachterrasse des Schlosses.

    • © Maren Winter, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Spaziergang auf dem Dach

    Hoch über der Oder thront Stettins Wahrzeichen, weithin sichtbar durch die helle Fassade im Stil der italienischen Renaissance. Nach dem Krieg wurde das schwer beschädigte Schloss wieder aufgebaut. Die einstige Residenz der Pommerschen Herzöge ist heute ein wichtiges kulturelles Zentrum mit täglichen Events. Vom 60 m hohen Uhrturm genießt man ein tolles Stadtpanorama. Einen großartigen Blick bei mehr Beinfreiheit hast du von der Dachterrasse des Schlosses.


  • Bazylika archikatedralna świętego Jakuba

    Architektonische Highlights
    • © AleksanderssonS, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Per Lift in den Himmel

    200 Jahre dauerte der Bau der größten Kirche Pommerns, in der 10 000 Menschen Platz haben. Vor dem Dom hängt die 6 t schwere, 1682 gegossene Glocke. Sie wurde, nachdem sie 200 Jahre als verschollen galt, bei Restaurierungsarbeiten in einer Mauer des Doms gefunden. Toll: der Blick vom Kirchturm über die ganze Stadt!

    • © AleksanderssonS, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Per Lift in den Himmel

    200 Jahre dauerte der Bau der größten Kirche Pommerns, in der 10 000 Menschen Platz haben. Vor dem Dom hängt die 6 t schwere, 1682 gegossene Glocke. Sie wurde, nachdem sie 200 Jahre als verschollen galt, bei Restaurierungsarbeiten in einer Mauer des Doms gefunden. Toll: der Blick vom Kirchturm über die ganze Stadt!


  • Stocznia Gdańska

    Architektonische Highlights
    • Stocznia Gdańska© Glow Images

    Nördlich der Altstadt, wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof, erstreckt sich das Gelände der ehemaligen Danziger Lenin-Werft. Im August 1980 rückte der Betrieb in den Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit, als die Werftarbeiter um den charismatischen Elektriker Lech Wałęsa die Gründung der freien Gewerkschaft "Solidarność" erstreikten. Es war der Anfang vom Ende des sowjetisch diktierten Staatssozialismus in Europa. Schiffe werden heute auf dem riesigen Industrieareal nicht mehr gebaut. Die Lenin-Werft, wo in Glanzzeiten über 20.000 Menschen beschäftigt waren, ging 1997 pleite. Die Reste wurden privatisiert. Inzwischen gibt es Pläne, auf dem Gelände unter dem Namen Młode Miasto (Junge Stadt) ein schickes Wohn- und Geschäftsviertel zu erbauen. Einstweilen nutzt eine junge Kunst- und Kulturszene einen Teil der alten Werfthallen als Ateliers, Ausstellungs- und Proberäume und als schrillbunte Graffitibühne. Am berühmten früheren Haupteingang der Werft, dem heutigen Solidarność-Platz, erinnert ein monumentales Denkmal (Pomnik Poległych Stoczniowców) an die Opfer des ersten Werftarbeiteraufstands von 1970.

    • Stocznia Gdańska© Glow Images

    Nördlich der Altstadt, wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof, erstreckt sich das Gelände der ehemaligen Danziger Lenin-Werft. Im August 1980 rückte der Betrieb in den Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit, als die Werftarbeiter um den charismatischen Elektriker Lech Wałęsa die Gründung der freien Gewerkschaft "Solidarność" erstreikten. Es war der Anfang vom Ende des sowjetisch diktierten Staatssozialismus in Europa. Schiffe werden heute auf dem riesigen Industrieareal nicht mehr gebaut. Die Lenin-Werft, wo in Glanzzeiten über 20.000 Menschen beschäftigt waren, ging 1997 pleite. Die Reste wurden privatisiert. Inzwischen gibt es Pläne, auf dem Gelände unter dem Namen Młode Miasto (Junge Stadt) ein schickes Wohn- und Geschäftsviertel zu erbauen. Einstweilen nutzt eine junge Kunst- und Kulturszene einen Teil der alten Werfthallen als Ateliers, Ausstellungs- und Proberäume und als schrillbunte Graffitibühne. Am berühmten früheren Haupteingang der Werft, dem heutigen Solidarność-Platz, erinnert ein monumentales Denkmal (Pomnik Poległych Stoczniowców) an die Opfer des ersten Werftarbeiteraufstands von 1970.


  • Długie Pobrzeże

    Touristenattraktionen
    • © Aliaksandr Antanovich, Shutterstock

    Der Name führt etwas in die Irre, denn eigentlich ist die "Brücke" ein langer Hafenkai. Sie reicht vom Grünen Tor an der Mottlau bis zum alten Fischmarkt - eine beliebte, an schönen Sommernachmittagen manchmal fast zu bevölkerte Amüsiermeile. Längs des Kais liegen wie an einer Perlenschnur die imposanten Danziger Hafentore: das Heiliggeisttor und das berühmte Krantor, das Brotbänkentor, wo in der gleichnamigen Gasse im Mittelalter die Bäckerzunft ihre Waren feilbot, und das Frauentor aus dem 14.Jh., ältestes Tor der Rechtstadt. In seinem Schatten zeigt etwas versteckt das in zwei Kaufmannshäusern eingerichtete Archäologische Museum interessante Funde aus Danzigs Frühgeschichte. Jahrhundertelang war die Lange Brücke das wirtschaftliche Herz der Stadt. Hier legten im Mittelalter die großen Karavellen und Handelsschiffe der Hansekaufleute an, schlugen Waren aus ganz Europa um. Die Fracht wurde gegenüber auf der Speicherinsel gelagert. Doch das ist alles längst Geschichte. Heute prägen die Ausflugsdampfer der Weißen Flotte das Bild, legen vom Mottlau-Kai aus zu Rundfahrten durch den Hafen zur Westerplatte und hinüber auf die Halbinsel Hel ab.

    • Ulica Długie Pobrzeże, Gdańsk
    • © Aliaksandr Antanovich, Shutterstock

    Der Name führt etwas in die Irre, denn eigentlich ist die "Brücke" ein langer Hafenkai. Sie reicht vom Grünen Tor an der Mottlau bis zum alten Fischmarkt - eine beliebte, an schönen Sommernachmittagen manchmal fast zu bevölkerte Amüsiermeile. Längs des Kais liegen wie an einer Perlenschnur die imposanten Danziger Hafentore: das Heiliggeisttor und das berühmte Krantor, das Brotbänkentor, wo in der gleichnamigen Gasse im Mittelalter die Bäckerzunft ihre Waren feilbot, und das Frauentor aus dem 14.Jh., ältestes Tor der Rechtstadt. In seinem Schatten zeigt etwas versteckt das in zwei Kaufmannshäusern eingerichtete Archäologische Museum interessante Funde aus Danzigs Frühgeschichte. Jahrhundertelang war die Lange Brücke das wirtschaftliche Herz der Stadt. Hier legten im Mittelalter die großen Karavellen und Handelsschiffe der Hansekaufleute an, schlugen Waren aus ganz Europa um. Die Fracht wurde gegenüber auf der Speicherinsel gelagert. Doch das ist alles längst Geschichte. Heute prägen die Ausflugsdampfer der Weißen Flotte das Bild, legen vom Mottlau-Kai aus zu Rundfahrten durch den Hafen zur Westerplatte und hinüber auf die Halbinsel Hel ab.

    • Ulica Długie Pobrzeże, Gdańsk

  • Muzeum Bursztynu

    Museen
    • © Larygraphy, Shutterstock

    Das Bernsteinmuseum, eines der besten in Europa, zeigt im Stockturm seine Schätze. Auf fünf Stockwerken ist das Gold der Ostsee in über 5000 Exponaten zu bewundern, von riesigen Rohbernsteinbrocken bis zu extravaganten Schmuckideen junger Danziger Bernsteindesigner.

    • © Larygraphy, Shutterstock

    Das Bernsteinmuseum, eines der besten in Europa, zeigt im Stockturm seine Schätze. Auf fünf Stockwerken ist das Gold der Ostsee in über 5000 Exponaten zu bewundern, von riesigen Rohbernsteinbrocken bis zu extravaganten Schmuckideen junger Danziger Bernsteindesigner.


  • Żuraw

    Architektonische Highlights
    • Żuraw© MAIRDUMONT

    Eine elegante Schönheit ist Danzigs bekanntestes Wahrzeichen nicht gerade und mit der Renaissance- und Patrizierpracht vieler anderer Bauwerke hat es nichts zu tun: Eher an eine grimmige Wehrburg erinnernd als an eine Hebekonstruktion, ragt das Krantor dunkel aus der bunten Häuserzeile längs der Mottlau-Promenade heraus. In seiner bis heute erhaltenen Form mit den zwei wuchtigen backsteinernen Rundtürmen (die gleichzeitig der Verteidigung des Hafens dienten) und dem markanten hölzernen Zwischenbau wurde es 1444 vollendet. Der damals größte Hafenkran der Welt diente nicht nur zum Be- und Entladen der Schiffe, auch die Masten der Großsegler wurden damit gestellt. Im Inneren des Tors sind noch die beiden mehr als 6 m durchmessenden Treträder zu bestaunen, mit denen vorzugsweise Sträflinge Lasten von bis zu 4 t etwa 11 m hochhievten.

    • Żuraw© MAIRDUMONT

    Eine elegante Schönheit ist Danzigs bekanntestes Wahrzeichen nicht gerade und mit der Renaissance- und Patrizierpracht vieler anderer Bauwerke hat es nichts zu tun: Eher an eine grimmige Wehrburg erinnernd als an eine Hebekonstruktion, ragt das Krantor dunkel aus der bunten Häuserzeile längs der Mottlau-Promenade heraus. In seiner bis heute erhaltenen Form mit den zwei wuchtigen backsteinernen Rundtürmen (die gleichzeitig der Verteidigung des Hafens dienten) und dem markanten hölzernen Zwischenbau wurde es 1444 vollendet. Der damals größte Hafenkran der Welt diente nicht nur zum Be- und Entladen der Schiffe, auch die Masten der Großsegler wurden damit gestellt. Im Inneren des Tors sind noch die beiden mehr als 6 m durchmessenden Treträder zu bestaunen, mit denen vorzugsweise Sträflinge Lasten von bis zu 4 t etwa 11 m hochhievten.


  • Muzeum Poczty Polskiej

    Museen
    • © SylwiaMoz, Shutterstock

    In Danzig brach der Zweite Weltkrieg aus und die Polnische Post wurde damals zum Symbol - für das deutsche Verbrechen und den heroischen, wenngleich chancenlosen Abwehrkampf der Polen. Als die Wehrmacht am 1.September 1939 die Westerplatte zu beschießen begann, griffen deutsche Soldaten kurz darauf auch die Polnische Post an. Die 56 Postmitarbeiter verteidigten sich fast 14 Stunden lang gegen die deutschen Angreifer, dann mussten sie aufgeben. Die ersten Angestellten, die das Gebäude mit weißer Fahne verließen, wurden sofort erschossen, die anderen 39 Überlebenden einige Tage darauf wegen Freischärlerei zum Tod verurteilt. Im historischen Postgebäude erinnert ein Museum an die Geschichte der Polnischen Post. Günter Grass hat den Kämpfen in seinem Roman "Die Blechtrommel" ein literarisches Denkmal gesetzt.

    • © SylwiaMoz, Shutterstock

    In Danzig brach der Zweite Weltkrieg aus und die Polnische Post wurde damals zum Symbol - für das deutsche Verbrechen und den heroischen, wenngleich chancenlosen Abwehrkampf der Polen. Als die Wehrmacht am 1.September 1939 die Westerplatte zu beschießen begann, griffen deutsche Soldaten kurz darauf auch die Polnische Post an. Die 56 Postmitarbeiter verteidigten sich fast 14 Stunden lang gegen die deutschen Angreifer, dann mussten sie aufgeben. Die ersten Angestellten, die das Gebäude mit weißer Fahne verließen, wurden sofort erschossen, die anderen 39 Überlebenden einige Tage darauf wegen Freischärlerei zum Tod verurteilt. Im historischen Postgebäude erinnert ein Museum an die Geschichte der Polnischen Post. Günter Grass hat den Kämpfen in seinem Roman "Die Blechtrommel" ein literarisches Denkmal gesetzt.


  • Park Zdrojowy

    Botanische Gärten & Parks
    • © Greenstock, Pixabay

    Der Kurpark (Park Zdrojowy) selbst ist das grüne Herz der Stadt. Der Gartenkünstler Peter Joseph Lenné pflanzte 1828 hier Roteichen, Schwarznussbäume, Platanen und Magnolien. Die Menschen in Świnoujście leben in ihrem Park: joggen, skaten, fahren Rad, liegen im Gras.

    • Fontanna Park Zdrojowy, 72-600 Świnoujście
    • © Greenstock, Pixabay

    Der Kurpark (Park Zdrojowy) selbst ist das grüne Herz der Stadt. Der Gartenkünstler Peter Joseph Lenné pflanzte 1828 hier Roteichen, Schwarznussbäume, Platanen und Magnolien. Die Menschen in Świnoujście leben in ihrem Park: joggen, skaten, fahren Rad, liegen im Gras.

    • Fontanna Park Zdrojowy, 72-600 Świnoujście

  • Zamek Ksiazat Pomorskich

    Architektonische Highlights
    • © Stepniak, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Hippie-Vorläufer

    Der Renaissancebau (1507–1587), ursprünglich eher einer Festung ähnlich, wurzelt in einer machtvollen Zeit. Stolp war fast 200 Jahre lang Residenz pommerscher Herzöge. Beim Wiederaufbau des 1945 abgebrannten Schlosses versuchte man viel von seiner filigranen Pracht zu rekonstruieren. Eine riesige Pommernkarte, 1612 in Amsterdam gefertigt, stimmt ein auf die Ausstellung der pommerschen Geschichte und Kunst. Nicht verpassen solltest du die Pastellzeichnungen des Künstlers Stanisław Ignacy Witkiewicz (1885–1939) im Obergeschoss. Witkacy, wie er sich selbst nannte, war der Exzentriker unter den Künstlern der polnischen Zwischenkriegszeit: Er notierte auf jedem seiner Bilder Sorte und Menge der Droge, die er während des Malens intus hatte – die verrückt-psychodelischen Resultate können sich in jedem Fall sehen lassen! Heute gilt der Maler, Autor und Fotograf als einer der wichtigsten Vertreter der polnischen Moderne. Mehrere Backsteinspeicher in der unmittelbaren Umgebung können ebenfalls besichtigt werden. Last but not least kannst du einen Blick in die gotische Schlosskirche werfen, die mit einem Hochrenaissance-Altar gefällt. Zwei Grabinschriften gedenken der allmächtigen Herzogin Anna von Croy und Herzog Ernst Bogislaw – beide lebten im 17.Jh.

    • © Stepniak, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Hippie-Vorläufer

    Der Renaissancebau (1507–1587), ursprünglich eher einer Festung ähnlich, wurzelt in einer machtvollen Zeit. Stolp war fast 200 Jahre lang Residenz pommerscher Herzöge. Beim Wiederaufbau des 1945 abgebrannten Schlosses versuchte man viel von seiner filigranen Pracht zu rekonstruieren. Eine riesige Pommernkarte, 1612 in Amsterdam gefertigt, stimmt ein auf die Ausstellung der pommerschen Geschichte und Kunst. Nicht verpassen solltest du die Pastellzeichnungen des Künstlers Stanisław Ignacy Witkiewicz (1885–1939) im Obergeschoss. Witkacy, wie er sich selbst nannte, war der Exzentriker unter den Künstlern der polnischen Zwischenkriegszeit: Er notierte auf jedem seiner Bilder Sorte und Menge der Droge, die er während des Malens intus hatte – die verrückt-psychodelischen Resultate können sich in jedem Fall sehen lassen! Heute gilt der Maler, Autor und Fotograf als einer der wichtigsten Vertreter der polnischen Moderne. Mehrere Backsteinspeicher in der unmittelbaren Umgebung können ebenfalls besichtigt werden. Last but not least kannst du einen Blick in die gotische Schlosskirche werfen, die mit einem Hochrenaissance-Altar gefällt. Zwei Grabinschriften gedenken der allmächtigen Herzogin Anna von Croy und Herzog Ernst Bogislaw – beide lebten im 17.Jh.