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Der dreieckige, 166 km² große Vulkanbrocken im Pazifik - zum Vergleich: Die deutsche Ostseeinsel Fehmarn ist 185 km² groß - heißt in der Sprache der Ureinwohner Rapa Nui („großer Flecken“). Legenden sprechen auch von Te Pito o te Henua, dem „Nabel der Welt“.
Die Geschichte seiner Besiedlung und Kultur stellt die Wissenschaft immer noch vor Fragen. Heute gilt als sicher, dass um 350 n. Chr. die ersten polynesischen Seefahrer mit ihren Auslegerbooten hier landeten. In ihrer Jahrhunderte dauernden Isolation entwickelten die Rapa Nui eine einzigartige Kultur. Deren eindrucksvollste Ausprägung, die Moai - bis zu 21 m hohe, tonnenschwere Standbilder -, sind Porträts von Stammeshäuptlingen. Sie wurden auf Ahu genannten steinernen Begräbnisstätten errichtet. Auf dem Kopf saß der runde Pukao aus rötlichem Lavastein. Die Augen blickten starr ins Landesinnere. So beschützten die Ahnen ihre Nachfahren. Zur Blütezeit dieser Kultur säumten an die 600 Moais die Küste. Rund 400 unvollendete Statuen blieben am Kraterhang des Vulkans Rano Raraku liegen. Ende des 16.Jhs. kam es zur Katastrophe durch Überbevölkerung und Raubbau an den Ressourcen. Es fehlte an Holz, um neue Schiffe für den Fischfang zu bauen, die Erosion schwemmte Ackerboden ins Meer, ein Bürgerkrieg brach aus. Nach blutigen Kämpfen stürzte man die Moais der jeweils gegnerischen Sippe um. Als James Cook 1774 auf der Osterinsel landete, sah er keinen aufrecht stehenden Moai mehr. Eine Kultur war implodiert.
In den folgenden Jahrzehnten liefen immer mehr weiße Seefahrer das baumlose Eiland an. Europäische Seeleute, amerikanische Walfänger und peruanische Sklavenhändler entführten, vergewaltigten und ermordeten die Menschen von Rapa Nui. Eingeschleppte Krankheiten breiteten sich aus. Hatte Roggeveen 1722 noch 20000 Einwohner geschätzt, waren es um 1870 nur noch knapp 100.
Seit 1888 gehört die 3765 km vom Festland entfernte Osterinsel zu Chile. Die meisten der heute 3800 Bewohner leben im einzigen Ort, Hanga Roa. Haupteinnahmequelle ist der Tourismus. Einige der Moais wurden restauriert und wieder aufgerichtet. Mindestens viermal pro Woche landet LAN (www.lan.com) nach einem Fünf-Stunden-Flug aus Santiago auf der überlangen Landebahn, die als Ausweichpiste für das Space Shuttle ausgebaut wurde.
Einmal im Jahr, Anfang Februar, besinnen sich die Menschen von Rapa Nui intensiv auf ihre Traditionen. Über Monate hinweg bereiten sie das Tapati-Fest vor. Tänze und Gesänge werden geübt, Kostümschneider, Schnitzer und Tätowierer haben Konjunktur. Die jungen Männer trainieren für gefährliche Wettkämpfe wie „Rodeln“ auf Bananenstauden am Steilhang, Wettschwimmen und Paddeln über den Vulkansee. Am Ende der zweiwöchigen Feiern wird die Königin gekrönt. Die Zeremonie findet bei Mond- und Fackelschein unter dem starren Blick der Moai-Statuen statt.
Im Flughafen bieten Reisebüros, Hotels und Pensionen ihre Dienste an. Alles ist viel teurer als auf dem Festland. Nimm genug Bargeld mit, Kreditkarten werden nur in besseren Hotels und Restaurants akzeptiert.
Osterinsel Sehenswertes & Restaurants





Landschaftliche Highlights
Touristenattraktionen
Landschaftliche Highlights
Touristenattraktionen
Restaurants
Cafés
Isla de Pascua
Landschaftliche Highlights © Kristopher Kettner, Shutterstock
Die im östlichen Pazifik gelegene, 171 km2 große, auch Rapa Nui genannte Insel gehört seit 1888 zu Chile. Spanisch ist neben Polynesisch die offizielle Sprache. Drei erloschene Vulkane mit Kraterseen, karge Hochebenen und raue Steilküstenprägen die Oberflächengestalt der Insel.
- Isla de Pascua
© Kristopher Kettner, Shutterstock
Die im östlichen Pazifik gelegene, 171 km2 große, auch Rapa Nui genannte Insel gehört seit 1888 zu Chile. Spanisch ist neben Polynesisch die offizielle Sprache. Drei erloschene Vulkane mit Kraterseen, karge Hochebenen und raue Steilküstenprägen die Oberflächengestalt der Insel.
- Isla de Pascua
Ana Kai Tanata
Landschaftliche Highlights © Chloe Boughton, Shutterstock
Die Höhle im Südwesten der Insel wurde durch die Meeresbrandung des Pazifik geschaffen. Besonders beeindruckend sind die historischen Felszeichnungen von Seeschwalben. Der Eingang der etwa 15 Meter in die Klippen hineinragenden Höhle ist über eine Steintreppe sicher zu erreichen.
- Valparaíso
© Chloe Boughton, Shutterstock
Die Höhle im Südwesten der Insel wurde durch die Meeresbrandung des Pazifik geschaffen. Besonders beeindruckend sind die historischen Felszeichnungen von Seeschwalben. Der Eingang der etwa 15 Meter in die Klippen hineinragenden Höhle ist über eine Steintreppe sicher zu erreichen.
- Valparaíso
Ahu Vinapu
Touristenattraktionen © Antonello Proietti, Shutterstock
Eine der ältesten Ahu-Anlagen der Osterinsel befindet sich in unmittelbarer Nähe des Flugfeldes von Hanga Roa. Man vermutet, dass die Anlage seit 600 nach Chr. besteht. Die durchschnittlich 1,80 x 2,50 Meter großen Steinblöcke wurden mit einem einfachen Meißel aus dem Basalt geschlagen uns so präzise bearbeitet, dass nicht einmal ein Blatt Papier in die Zwischenräume passt.
- Valparaíso
- http://elcomercio.pe/
© Antonello Proietti, Shutterstock
Eine der ältesten Ahu-Anlagen der Osterinsel befindet sich in unmittelbarer Nähe des Flugfeldes von Hanga Roa. Man vermutet, dass die Anlage seit 600 nach Chr. besteht. Die durchschnittlich 1,80 x 2,50 Meter großen Steinblöcke wurden mit einem einfachen Meißel aus dem Basalt geschlagen uns so präzise bearbeitet, dass nicht einmal ein Blatt Papier in die Zwischenräume passt.
- Valparaíso
- http://elcomercio.pe/
Tataku Vave restaurante
Restaurants- regional
Fisch- und Meeresfrüchtegerichte sind die Spezialitäten des Hauses.
- Hanga Piko s/n, Valparaíso
- +56 32 255 1544
Fisch- und Meeresfrüchtegerichte sind die Spezialitäten des Hauses.
- Hanga Piko s/n, Valparaíso
- +56 32 255 1544
Polynesian Coffee and Tea
CafésDas Café "Polynesian Coffee and Tea", das auch draußen über Sitzgelegenheiten verfügt, befindet sich in einem Hotel.
Das Café ist gemütlich.
- Policarpo Toro s/n, Hanga Roa
Das Café "Polynesian Coffee and Tea", das auch draußen über Sitzgelegenheiten verfügt, befindet sich in einem Hotel.
Das Café ist gemütlich.
- Policarpo Toro s/n, Hanga Roa
Kanahau
Restaurants- regional
Das Restaurant bietet leckere Gerichte zubereitet mit frischen Produkten aus der Umgebung.
- Hanga Roa
- +56 32 255 1923
Das Restaurant bietet leckere Gerichte zubereitet mit frischen Produkten aus der Umgebung.
- Hanga Roa
- +56 32 255 1923
Makona Restaurant
Restaurants- südamerikanisch
Das Restaurant verfügt auch über eine Bar und einen kleinen Außenbereich.
- Atamu Tekena, Hanga Roa
- +56 32 255 0017
Das Restaurant verfügt auch über eine Bar und einen kleinen Außenbereich.
- Atamu Tekena, Hanga Roa
- +56 32 255 0017
La Kaleta
Restaurants- südamerikanisch
Das Restaurant serviert frische Fischgerichte und Meeresfrüchte nach polynesischer Art.
- Hanga Roa
- +56 32 255 2244
Das Restaurant serviert frische Fischgerichte und Meeresfrüchte nach polynesischer Art.
- Hanga Roa
- +56 32 255 2244
Puna Pau
Touristenattraktionen © Alex Tsarfin, Shutterstock
In dem einstigen Steinbruch am Hang eines Nebenvulkans des Rano Kao wurden die Kopfaufsätze der Moai aus roter Vulkanschlacke hergestellt.
- Hanga Roa
© Alex Tsarfin, Shutterstock
In dem einstigen Steinbruch am Hang eines Nebenvulkans des Rano Kao wurden die Kopfaufsätze der Moai aus roter Vulkanschlacke hergestellt.
- Hanga Roa
Rano Raraku
Landschaftliche Highlights © GTW, Shutterstock
Der Rano Raraku ist ein Flankenvulkan des größeren Terevaka. Auf der Südseite des Schlackenkegels kann man noch heute die Steinbrüche sehen, aus denen die Mehrzahl der Steinfiguren (Moai) der Osterinsel stammen. 397 dieser Statuen stehen hier - teilweise bis auf Schulterhöhe im Erdreich eingegraben - am Rand des erloschenen Vulkans und entlang des Kratersees. Weiter östlich befindet sich der Ahu Tongariki - der einstige Zeremonienplatz mit 15 wieder aufgerichteten Statuen.
- Isla de Pascua
© GTW, Shutterstock
Der Rano Raraku ist ein Flankenvulkan des größeren Terevaka. Auf der Südseite des Schlackenkegels kann man noch heute die Steinbrüche sehen, aus denen die Mehrzahl der Steinfiguren (Moai) der Osterinsel stammen. 397 dieser Statuen stehen hier - teilweise bis auf Schulterhöhe im Erdreich eingegraben - am Rand des erloschenen Vulkans und entlang des Kratersees. Weiter östlich befindet sich der Ahu Tongariki - der einstige Zeremonienplatz mit 15 wieder aufgerichteten Statuen.
- Isla de Pascua