- Reiseführer
- Europa
- Frankreich
- NormandieHighlightsMust Sees
Normandie Must Sees



















Geographical
Geographical
Museen
Landschaftliche Highlights
Architektonische Highlights
Rouen
Geographical © MAIRDUMONT
Die normannische Hauptstadt lebt von den Kontrasten: altes Fachwerk und Kirchen im Zentrum, und am Ufer der Seine hohe Hafenkräne neben banalen Nachkriegsbauten. Den Stadtrundgang beginnt man am besten an der Kathedrale Notre-Dame und geht südlich zur Rue Saint Romain und der Kirche Saint Maclou.
- 76000 Rouen
- http://www.rouen.fr/
- +33 2 32 08 32 40
- accueil@rouentourisme.com
© MAIRDUMONT
Die normannische Hauptstadt lebt von den Kontrasten: altes Fachwerk und Kirchen im Zentrum, und am Ufer der Seine hohe Hafenkräne neben banalen Nachkriegsbauten. Den Stadtrundgang beginnt man am besten an der Kathedrale Notre-Dame und geht südlich zur Rue Saint Romain und der Kirche Saint Maclou.
- 76000 Rouen
- http://www.rouen.fr/
- +33 2 32 08 32 40
- accueil@rouentourisme.com
Le Havre
Geographical © PictureReflex, Thinkstock
Insider-Tipp Ausflug in die 1950er-Jahre
Le Havre an der Nordseite der 9 km breiten Seinemündung verdankt seine Gründung und Entwicklung der Verlandung des flussaufwärts liegenden alten Hafens von Harfleur. Heute ist die Hafen- und Industriestadt (166 000 Ew.) der wichtigste Hafen Frankreichs. Die Englandfähre erreicht von hier nach fünfeinhalb Stunden Portsmouth. Kreuzfahrtschiffe legen regelmäßig am einstigen Transatlantikterminal an. Und auch auf der Seine ist etwas los. Wer sich im Tal der Seine an beiden Ufern umschauen und bei der Überquerung Geld sparen möchte, nimmt eine der acht Fähren, die auf dem Abschnitt zwischen Rouen und Le Havre linkes und rechtes Ufer verbinden. Das ist billiger als die Brückenmaut – sechs sind sogar ganz kostenlos – und sorgt für die passende Binnenschifferatmosphäre. 1945 wurde die Stadt fast vollständig zerstört und unter der Regie des Architekten und „Poeten des Beton“ Auguste Perret, zu dessen Schülern Le Corbusier gehörte, in der Folge neu aufgebaut. Er löste diese schwierige Aufgabe mit Bravour: Der mit 150 ha großzügige Innenstadtgrundriss vermittelt ein Gefühl von Weite und Schwerelosigkeit – passend zum Meer. Das Ensemble mit seinen 12 000 Wohnungen, Geschäften, Verwaltungs-, Kultur- und religiösen Einrichtungen gehört zum Unesco-Welterbe. Um die Architektur Perrets zu verstehen, empfiehlt sich der geführte Besuch des Musterappartements (appartement témoin). Bei diesem Schnellkurs für modernes Wohnen erfährst du Interessantes über Designkunst, optimale natürliche Ausleuchtung, integrierte Küchen und Bäder, Zentralheizung via Pressluft oder zeitgenössische Komfortausstattung. Eine neue Brücke hat die alten Trockendocks in Reichweite der Innenstadt gerückt. Seither wurde das Quartier de l’Eure zu einem lebendigen Viertel mit Ladenpassagen, Cafés, Kinos, Hotels und Büros. Heute schwer vorstellbar: Le Havre ist auch die Wiege des Impressionismus. Claude Monet malte sein Impression, Soleil levant („Impression, Sonnenaufgang“) hier, nahe der Stelle im Hafen, wo sich heute der Kontrollturm Semaphor erhebt. Von Ende Juni bis Mitte September präsentieren zeitgenössische Künstler aus der ganzen Welt im Rahmen des Festivals Un Été au Havre Open-Air-Kunstwerke, Lichtinstallationen und Kunstexperimente, die sie eigens für die Stadt gestaltet haben.
- 76600 Le Havre
- http://lehavre.fr/
- +33 2 32 74 04 04
- contact@lehavretourisme.com
© PictureReflex, Thinkstock
Insider-Tipp Ausflug in die 1950er-Jahre
Le Havre an der Nordseite der 9 km breiten Seinemündung verdankt seine Gründung und Entwicklung der Verlandung des flussaufwärts liegenden alten Hafens von Harfleur. Heute ist die Hafen- und Industriestadt (166 000 Ew.) der wichtigste Hafen Frankreichs. Die Englandfähre erreicht von hier nach fünfeinhalb Stunden Portsmouth. Kreuzfahrtschiffe legen regelmäßig am einstigen Transatlantikterminal an. Und auch auf der Seine ist etwas los. Wer sich im Tal der Seine an beiden Ufern umschauen und bei der Überquerung Geld sparen möchte, nimmt eine der acht Fähren, die auf dem Abschnitt zwischen Rouen und Le Havre linkes und rechtes Ufer verbinden. Das ist billiger als die Brückenmaut – sechs sind sogar ganz kostenlos – und sorgt für die passende Binnenschifferatmosphäre. 1945 wurde die Stadt fast vollständig zerstört und unter der Regie des Architekten und „Poeten des Beton“ Auguste Perret, zu dessen Schülern Le Corbusier gehörte, in der Folge neu aufgebaut. Er löste diese schwierige Aufgabe mit Bravour: Der mit 150 ha großzügige Innenstadtgrundriss vermittelt ein Gefühl von Weite und Schwerelosigkeit – passend zum Meer. Das Ensemble mit seinen 12 000 Wohnungen, Geschäften, Verwaltungs-, Kultur- und religiösen Einrichtungen gehört zum Unesco-Welterbe. Um die Architektur Perrets zu verstehen, empfiehlt sich der geführte Besuch des Musterappartements (appartement témoin). Bei diesem Schnellkurs für modernes Wohnen erfährst du Interessantes über Designkunst, optimale natürliche Ausleuchtung, integrierte Küchen und Bäder, Zentralheizung via Pressluft oder zeitgenössische Komfortausstattung. Eine neue Brücke hat die alten Trockendocks in Reichweite der Innenstadt gerückt. Seither wurde das Quartier de l’Eure zu einem lebendigen Viertel mit Ladenpassagen, Cafés, Kinos, Hotels und Büros. Heute schwer vorstellbar: Le Havre ist auch die Wiege des Impressionismus. Claude Monet malte sein Impression, Soleil levant („Impression, Sonnenaufgang“) hier, nahe der Stelle im Hafen, wo sich heute der Kontrollturm Semaphor erhebt. Von Ende Juni bis Mitte September präsentieren zeitgenössische Künstler aus der ganzen Welt im Rahmen des Festivals Un Été au Havre Open-Air-Kunstwerke, Lichtinstallationen und Kunstexperimente, die sie eigens für die Stadt gestaltet haben.
- 76600 Le Havre
- http://lehavre.fr/
- +33 2 32 74 04 04
- contact@lehavretourisme.com
Musée de la Tapisserie de Bayeux
Museen © Photos.com, Thinkstock
Bereits in den Jahrhunderten vor der Operation Overlord von 1944 gab es spektakuläre Landungen dies- und jenseits des Ärmelkanals. Eine der ersten ist in Bildern anschaulich dokumentiert: die Überfahrt des Normannenherzogs Wilhelm nach England im Jahr 1066.58 auf einem 70 m langen, 50 cm breiten Leinenband aufgestickte Bilder aus dem 11.Jh. stellen die Expedition eindrucksvoll dar. Dabei liebte man auch - für damalige Verhältnisse recht gewagt - das frivole Detail (siehe Szene 15). Zu sehen sind auch der Halley’sche Komet (Szene 32) und die noch im Bau befindliche Abtei am Mont-Saint-Michel (Szene 16 und 17). Toll: die Vorbereitungen zum Aufbruch (Szenen 35-39). Die große Attraktion von Bayeux - oder vielmehr das, was davon übrigblieb (es fehlen einige Teile, zu erkennen an der Risskante und den unvollständigen Motiven nach der letzten Szene) - hängt im eigens hierfür umgebauten Jesuitenkolleg. Die Tapisserie zählt zum Unesco-Welterbe. Das Museum ist nach einer Modernisierung auf dem neuesten Stand der Museumstechnik.
- Rue de Nesmond, 14400 Bayeux
- http://www.bayeuxmuseum.com/
- +33 2 31 51 25 50
© Photos.com, Thinkstock
Bereits in den Jahrhunderten vor der Operation Overlord von 1944 gab es spektakuläre Landungen dies- und jenseits des Ärmelkanals. Eine der ersten ist in Bildern anschaulich dokumentiert: die Überfahrt des Normannenherzogs Wilhelm nach England im Jahr 1066.58 auf einem 70 m langen, 50 cm breiten Leinenband aufgestickte Bilder aus dem 11.Jh. stellen die Expedition eindrucksvoll dar. Dabei liebte man auch - für damalige Verhältnisse recht gewagt - das frivole Detail (siehe Szene 15). Zu sehen sind auch der Halley’sche Komet (Szene 32) und die noch im Bau befindliche Abtei am Mont-Saint-Michel (Szene 16 und 17). Toll: die Vorbereitungen zum Aufbruch (Szenen 35-39). Die große Attraktion von Bayeux - oder vielmehr das, was davon übrigblieb (es fehlen einige Teile, zu erkennen an der Risskante und den unvollständigen Motiven nach der letzten Szene) - hängt im eigens hierfür umgebauten Jesuitenkolleg. Die Tapisserie zählt zum Unesco-Welterbe. Das Museum ist nach einer Modernisierung auf dem neuesten Stand der Museumstechnik.
- Rue de Nesmond, 14400 Bayeux
- http://www.bayeuxmuseum.com/
- +33 2 31 51 25 50
Honfleur
Geographical © topdeq, Thinkstock
Die kleine Stadt an der Meeresmündung besticht durch ihre reizenden Gässchen, hübsche Bürgerhäuser und Fachwerkbauten. In der Heimat des Frühimpressionisten Eugène Boudin kreierten im 19.Jh. die Maler des Lichts Monet, Courbet, Sisley und Cézanne eine neue Stilrichtung. Unbedingt sollte man die schiffsförmige Seefahrerholzkirche Sainte-Cathérine (15.Jh.) besuchen, die Atmosphäre hier ist ergreifend.
- 14600 Honfleur
- http://www.ville-honfleur.com/
© topdeq, Thinkstock
Die kleine Stadt an der Meeresmündung besticht durch ihre reizenden Gässchen, hübsche Bürgerhäuser und Fachwerkbauten. In der Heimat des Frühimpressionisten Eugène Boudin kreierten im 19.Jh. die Maler des Lichts Monet, Courbet, Sisley und Cézanne eine neue Stilrichtung. Unbedingt sollte man die schiffsförmige Seefahrerholzkirche Sainte-Cathérine (15.Jh.) besuchen, die Atmosphäre hier ist ergreifend.
- 14600 Honfleur
- http://www.ville-honfleur.com/
Giverny
Geographical © siete_vidas, Thinkstock
Insider-Tipp Wie bei Monets zu Hause
An der Mündung des Flusses Epte in die Seine steht im dörflichen Giverny eine der größten Attraktionen der Normandie: das einstige Wohnhaus des bedeutenden Impressionisten Claude Monet, in dem er von 1883 bis 1926 lebte, mit dem berühmten, auch für Kinder faszinierenden Garten. Dass der Meister selbst nie in Japan weilte, verzeihen die in großen Scharen einfallenden Touristen aus dem Land der aufgehenden Sonne gern – sie fühlen sich an der japanischen Brücke über dem romantischen Seerosenteich inmitten der üppigen Blütenfülle ohnehin pudelwohl. Einen Besuch lohnt auch das vom Chicagoer Kunstmäzen Daniel J. Terra gegründete Musée des Impressionnismes, in dem Wechselausstellungen rund um den Impressionismus zu sehen sind. Das lichtdurchflutete, moderne Gebäude lädt mit salon de thé, Restaurantterrasse, Garten, Kunstbuchhandlung und Veranstaltungen zum Verweilen ein. Ein Caférestaurant mit besonderem Flair und Sommerterrasse im Schatten von Linden: Im früheren Hôtel Baudy wohnten, speisten, feierten und malten die Monet-Anhänger aus aller Welt. Das simple Dekor der einstigen Kolonie blieb erhalten. Gönn dir eine Mittagspause im betörend duftenden alten Rosengarten!
- 27620 Giverny
- http://www.giverny.fr/
© siete_vidas, Thinkstock
Insider-Tipp Wie bei Monets zu Hause
An der Mündung des Flusses Epte in die Seine steht im dörflichen Giverny eine der größten Attraktionen der Normandie: das einstige Wohnhaus des bedeutenden Impressionisten Claude Monet, in dem er von 1883 bis 1926 lebte, mit dem berühmten, auch für Kinder faszinierenden Garten. Dass der Meister selbst nie in Japan weilte, verzeihen die in großen Scharen einfallenden Touristen aus dem Land der aufgehenden Sonne gern – sie fühlen sich an der japanischen Brücke über dem romantischen Seerosenteich inmitten der üppigen Blütenfülle ohnehin pudelwohl. Einen Besuch lohnt auch das vom Chicagoer Kunstmäzen Daniel J. Terra gegründete Musée des Impressionnismes, in dem Wechselausstellungen rund um den Impressionismus zu sehen sind. Das lichtdurchflutete, moderne Gebäude lädt mit salon de thé, Restaurantterrasse, Garten, Kunstbuchhandlung und Veranstaltungen zum Verweilen ein. Ein Caférestaurant mit besonderem Flair und Sommerterrasse im Schatten von Linden: Im früheren Hôtel Baudy wohnten, speisten, feierten und malten die Monet-Anhänger aus aller Welt. Das simple Dekor der einstigen Kolonie blieb erhalten. Gönn dir eine Mittagspause im betörend duftenden alten Rosengarten!
- 27620 Giverny
- http://www.giverny.fr/
Étretat
Geographical © Jef Wodniack, Shutterstock
Insider-Tipp Fotospot fürs Klippenbild
Aus einem stillen Fischerdorf hat sich ein lebendiger Badeort (1200 Ew.) entwickelt, der viele Besucher anzieht – vor allem wegen der grandiosen Naturkulisse aus weißem Kalkgestein links und rechts des Kieselstrands. Um deine Nerven und die Umwelt zu schonen, solltest du besser nicht in den engen Gassen des Orts nach einem Parkplatz suchen. An der D 39 ca. 400 m vom Ortszentrum entfernt befindet sich ein großer Parkplatz. Der Ort hat eine schön restaurierte hölzerne Markthalle. Südwestlich erhebt sich das Kap Falaise d’Aval mit Blick auf die Felsnadel Aiguille und den aus den Klippen ins Meer hineinragenden Torbogen Manneporte. Auf der nordöstlichen Seite eröffnet sich von der Falaise d’Amont ein herrlicher Rundblick auf den Ort und die fotogenen Gesteinsformationen gegenüber. Die dort in den Himmel ragende Spitze erinnert an die wagemutigen Piloten Charles Nungesser und François Coli, die 1927 auf ihrem Atlantikflug nach New York noch vor Charles Lindbergh als Pioniere in die Luftfahrtgeschichte eingegangen wären – wären sie nicht über Étretat das letzte Mal gesehen worden ... Den Aussichtspunkt erreichst du am besten zu Fuß oder kräfteschonend von der Markthalle mit dem Petit Train. Auf den Klippen erstrecken sich schöne Spazierwege. 4 km nordöstlich, am Cap de Belval, gibt es mit der Aiguille Belval eine weitere Felsnadel zu bewundern. Aber Achtung: Bleib auch beim Fotografieren unbedingt auf den Wegen! Die Klippenkanten sind brüchig – in den vergangenen Jahren haben mehrere Urlauber ihr Selfie mit dem Leben bezahlt. In einer eleganten Villa mit Terrasse empfängt das Sternerestaurant Le Donjon auf einem Hügel und erfreut mit saisonalen Spezialitäten. Direkt am Meer kehrst du im Le Homard Bleu ein: Große, helle Säle mit breiten Glasfronten öffnen den Blick auf Promenade, Klippen und Meer. Meeresfrüchte stehen passend zum Meerblick im Mittelpunkt. Die Plage d‘Étretat direkt im Ort ist mit ihren groben Kieseln zwar nichts für zarte Füße, überzeugt aber durch ihr grandioses Panorama. Bei Ebbe lassen sich die Durchbrüche in den Klippen aus der Nähe erkunden. Auch für ein großes Angebot an Wassersport ist gesorgt, u. a. Windsurfen, Wellenreiten, Kajakfahren. Die ruhigere, südlich in der nächsten Bucht gelegene Plage d‘Antifer in Le Tilleul, ebenfalls mit Kieseln, bietet eine andere Perspektive auf die Klippen von Étretat. Allerdings ist sie nicht ganz leicht zu erreichen, nur ein Fußpfad führt in die Bucht. Lohn des Spaziergangs ist die spektakuläre Kulisse des Strands vor den Klippen.
- Étretat
- http://www.etretat.net/
© Jef Wodniack, Shutterstock
Insider-Tipp Fotospot fürs Klippenbild
Aus einem stillen Fischerdorf hat sich ein lebendiger Badeort (1200 Ew.) entwickelt, der viele Besucher anzieht – vor allem wegen der grandiosen Naturkulisse aus weißem Kalkgestein links und rechts des Kieselstrands. Um deine Nerven und die Umwelt zu schonen, solltest du besser nicht in den engen Gassen des Orts nach einem Parkplatz suchen. An der D 39 ca. 400 m vom Ortszentrum entfernt befindet sich ein großer Parkplatz. Der Ort hat eine schön restaurierte hölzerne Markthalle. Südwestlich erhebt sich das Kap Falaise d’Aval mit Blick auf die Felsnadel Aiguille und den aus den Klippen ins Meer hineinragenden Torbogen Manneporte. Auf der nordöstlichen Seite eröffnet sich von der Falaise d’Amont ein herrlicher Rundblick auf den Ort und die fotogenen Gesteinsformationen gegenüber. Die dort in den Himmel ragende Spitze erinnert an die wagemutigen Piloten Charles Nungesser und François Coli, die 1927 auf ihrem Atlantikflug nach New York noch vor Charles Lindbergh als Pioniere in die Luftfahrtgeschichte eingegangen wären – wären sie nicht über Étretat das letzte Mal gesehen worden ... Den Aussichtspunkt erreichst du am besten zu Fuß oder kräfteschonend von der Markthalle mit dem Petit Train. Auf den Klippen erstrecken sich schöne Spazierwege. 4 km nordöstlich, am Cap de Belval, gibt es mit der Aiguille Belval eine weitere Felsnadel zu bewundern. Aber Achtung: Bleib auch beim Fotografieren unbedingt auf den Wegen! Die Klippenkanten sind brüchig – in den vergangenen Jahren haben mehrere Urlauber ihr Selfie mit dem Leben bezahlt. In einer eleganten Villa mit Terrasse empfängt das Sternerestaurant Le Donjon auf einem Hügel und erfreut mit saisonalen Spezialitäten. Direkt am Meer kehrst du im Le Homard Bleu ein: Große, helle Säle mit breiten Glasfronten öffnen den Blick auf Promenade, Klippen und Meer. Meeresfrüchte stehen passend zum Meerblick im Mittelpunkt. Die Plage d‘Étretat direkt im Ort ist mit ihren groben Kieseln zwar nichts für zarte Füße, überzeugt aber durch ihr grandioses Panorama. Bei Ebbe lassen sich die Durchbrüche in den Klippen aus der Nähe erkunden. Auch für ein großes Angebot an Wassersport ist gesorgt, u. a. Windsurfen, Wellenreiten, Kajakfahren. Die ruhigere, südlich in der nächsten Bucht gelegene Plage d‘Antifer in Le Tilleul, ebenfalls mit Kieseln, bietet eine andere Perspektive auf die Klippen von Étretat. Allerdings ist sie nicht ganz leicht zu erreichen, nur ein Fußpfad führt in die Bucht. Lohn des Spaziergangs ist die spektakuläre Kulisse des Strands vor den Klippen.
- Étretat
- http://www.etretat.net/
La Hague
Landschaftliche Highlights © lilly3, Thinkstock
Insider-Tipp Hauchdünner Genuss
Man spürt, dass die wildromantische Halbinsel einst bretonisch war: Orte wie Auderville, Omonville-la-Rogue oder Saint-Germain-des-Vaux erinnern mit ihrer granitenen Urwüchsigkeit stark an die Bretagne, die das Gebiet 933 an die Normandie abtreten musste. Mächtige Kaps wie das 128 m hohe Nez de Jobourg mit grandiosem Panorama rahmen pittoreske, kleine Häfen ein. Das bezaubernde Örtchen Goury im äußersten Nordwesten des Cotentin hat einen kuriosen Hangar mit Drehscheibe für das Seenotrettungsboot; wegen der Nähe zur berüchtigten, bis zu 20 km/ h schnellen Strömung Raz Blanchard ist der Standort gut gewählt, denn der vorgelagerte Leuchtturm im Meer ließ schon so manchen sich in trügerischer Sicherheit wähnen. Der Küstenwanderweg GR 223 verbindet diese Höhepunkte auf spektakuläre Weise. Leider ist die traumhafte Landschaft nicht ohne Makel: Landeinwärts steht die umstrittene atomare Wiederaufbereitungsanlage La Hague, deren Sicherheitskonzept immer wieder kritisiert wird. Weiter südlich befindet sich in Flamanville zudem ein Atomkraftwerk, bei dem sich die ursprünglich für 2012 geplante Fertigstellung des dritten Reaktors wegen zahlreicher Probleme lange verzögerte. Kurz nach Redaktionsschluss sollte er ans Netz gehen – doch schon jetzt steht fest, dass der Reaktordeckel aufgrund von Schwachstellen 2026 ausgetauscht werden muss. Im Südwesten der Halbinsel lockt – leider nur 6 km von der Wiederaufbereitungsanlage – mit der Plage de Vauville ein besonders attraktiver, bei Ebbe fast unendlicher Strand. Das Restaurant La Bruyère in Jobourg serviert vor einem großen Kamin nicht nur Frisches aus dem Meer, (probier das Carpaccio aus Jakobsmuscheln!), sondern auch ausgezeichnete, schön präsentierte Fleischgerichte und raffinierte Desserts.
- La Hague
- http://www.lahague-tourisme.com/
© lilly3, Thinkstock
Insider-Tipp Hauchdünner Genuss
Man spürt, dass die wildromantische Halbinsel einst bretonisch war: Orte wie Auderville, Omonville-la-Rogue oder Saint-Germain-des-Vaux erinnern mit ihrer granitenen Urwüchsigkeit stark an die Bretagne, die das Gebiet 933 an die Normandie abtreten musste. Mächtige Kaps wie das 128 m hohe Nez de Jobourg mit grandiosem Panorama rahmen pittoreske, kleine Häfen ein. Das bezaubernde Örtchen Goury im äußersten Nordwesten des Cotentin hat einen kuriosen Hangar mit Drehscheibe für das Seenotrettungsboot; wegen der Nähe zur berüchtigten, bis zu 20 km/ h schnellen Strömung Raz Blanchard ist der Standort gut gewählt, denn der vorgelagerte Leuchtturm im Meer ließ schon so manchen sich in trügerischer Sicherheit wähnen. Der Küstenwanderweg GR 223 verbindet diese Höhepunkte auf spektakuläre Weise. Leider ist die traumhafte Landschaft nicht ohne Makel: Landeinwärts steht die umstrittene atomare Wiederaufbereitungsanlage La Hague, deren Sicherheitskonzept immer wieder kritisiert wird. Weiter südlich befindet sich in Flamanville zudem ein Atomkraftwerk, bei dem sich die ursprünglich für 2012 geplante Fertigstellung des dritten Reaktors wegen zahlreicher Probleme lange verzögerte. Kurz nach Redaktionsschluss sollte er ans Netz gehen – doch schon jetzt steht fest, dass der Reaktordeckel aufgrund von Schwachstellen 2026 ausgetauscht werden muss. Im Südwesten der Halbinsel lockt – leider nur 6 km von der Wiederaufbereitungsanlage – mit der Plage de Vauville ein besonders attraktiver, bei Ebbe fast unendlicher Strand. Das Restaurant La Bruyère in Jobourg serviert vor einem großen Kamin nicht nur Frisches aus dem Meer, (probier das Carpaccio aus Jakobsmuscheln!), sondern auch ausgezeichnete, schön präsentierte Fleischgerichte und raffinierte Desserts.
- La Hague
- http://www.lahague-tourisme.com/
Granville
Geographical © Musat, Thinkstock
Granville ist - nicht zuletzt wegen der direkten Bahnlinie nach Paris - ein beliebtes Seebad. Hier wird der höchste Tidenhub Europas gemessen. Mit seinen Nachbarorten verfügt der Großraum über mehr als 20 km bester Badestrände. Die spektakuläre Lage der Altstadt auf einem Felssporn und das Kasino verhalfen der Stadt zum Beinamen "Monte Carlo des Nordens". Der schöne Stadtstrand erstreckt sich zu Füßen des Kasinos vor einer imposanten Steilküste.
- 50400 Granville
© Musat, Thinkstock
Granville ist - nicht zuletzt wegen der direkten Bahnlinie nach Paris - ein beliebtes Seebad. Hier wird der höchste Tidenhub Europas gemessen. Mit seinen Nachbarorten verfügt der Großraum über mehr als 20 km bester Badestrände. Die spektakuläre Lage der Altstadt auf einem Felssporn und das Kasino verhalfen der Stadt zum Beinamen "Monte Carlo des Nordens". Der schöne Stadtstrand erstreckt sich zu Füßen des Kasinos vor einer imposanten Steilküste.
- 50400 Granville
Côte Fleurie
Landschaftliche Highlights © FreeProd33, Shutterstock
Die wohl bekannteste und mondänste Baderegion Nordfrankreichs, die Blumenküste zwischen Cabourg und Honfleur, war bereits im 19.Jh. Urlaubsziel von betuchten Parisern. Sie bietet feinsandige Strände, Yachthäfen und ein abwechslungsreiches Nachtleben.
- Villers-sur-Mer
© FreeProd33, Shutterstock
Die wohl bekannteste und mondänste Baderegion Nordfrankreichs, die Blumenküste zwischen Cabourg und Honfleur, war bereits im 19.Jh. Urlaubsziel von betuchten Parisern. Sie bietet feinsandige Strände, Yachthäfen und ein abwechslungsreiches Nachtleben.
- Villers-sur-Mer
Mont-Saint-Michel
Geographical © canadastock, Shutterstock
Der Klosterfelsen auf der Granitinsel mitten im Wattenmeer am südlichen Ende der Normandie fasziniert seine Besucher seit Jahrhunderten. Die Schönheit der Architektur und der Natur sowie die geheimnisvollen Gründungsgeschichten rund um das Erscheinen des Erzengels Michael machen Dorf und Kloster Mont-Saint-Michel zu einer Kultstätte, mit 3 Mio. Touristen jährlich ist es die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Frankreichs außerhalb von Paris.
- 50170 Mont-Saint-Michel
- http://www.bienvenueaumontsaintmichel.com/de
- +33 2 14 13 20 15
© canadastock, Shutterstock
Der Klosterfelsen auf der Granitinsel mitten im Wattenmeer am südlichen Ende der Normandie fasziniert seine Besucher seit Jahrhunderten. Die Schönheit der Architektur und der Natur sowie die geheimnisvollen Gründungsgeschichten rund um das Erscheinen des Erzengels Michael machen Dorf und Kloster Mont-Saint-Michel zu einer Kultstätte, mit 3 Mio. Touristen jährlich ist es die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Frankreichs außerhalb von Paris.
- 50170 Mont-Saint-Michel
- http://www.bienvenueaumontsaintmichel.com/de
- +33 2 14 13 20 15
Les Andelys
Geographical © Crobard, Thinkstock
Les Andelys ist ein reizendes Provinzstädtchen mit buckeligem Fachwerk, das sich kokett im Wasser spiegelt. Le Petit Andely, in dem die gotische Pfarrkirche sehr sehenswert ist, liegt am Wasser, und Le Grand weiter landeinwärts. Auch hier steht mit der Notre Dame eine hübsche gotische Kirche.
- 27700 Les Andelys
- http://www.ville-andelys.fr/
- +33 2 32 54 41 93
- omt@ville-andelys.fr
© Crobard, Thinkstock
Les Andelys ist ein reizendes Provinzstädtchen mit buckeligem Fachwerk, das sich kokett im Wasser spiegelt. Le Petit Andely, in dem die gotische Pfarrkirche sehr sehenswert ist, liegt am Wasser, und Le Grand weiter landeinwärts. Auch hier steht mit der Notre Dame eine hübsche gotische Kirche.
- 27700 Les Andelys
- http://www.ville-andelys.fr/
- +33 2 32 54 41 93
- omt@ville-andelys.fr
Cathédrale Notre-Dame de Sées
Architektonische HighlightsDie wichtigste Sehenswürdigkeit des Bischofssitzes Sées ist die mächtige Kathedrale Notre-Dame, die als Meisterwerk der normanischen Hochgotik gilt. Wirkt die Kirche von außen durch das Strebewerk noch etwas schwerfällig, so bietet sie Innen einen ganz anderen Eindruck: licht, hoch und elegant.
- 61500 Sées
- http://www.musilumieres.org/
- +33 2 33 27 81 76
Die wichtigste Sehenswürdigkeit des Bischofssitzes Sées ist die mächtige Kathedrale Notre-Dame, die als Meisterwerk der normanischen Hochgotik gilt. Wirkt die Kirche von außen durch das Strebewerk noch etwas schwerfällig, so bietet sie Innen einen ganz anderen Eindruck: licht, hoch und elegant.
- 61500 Sées
- http://www.musilumieres.org/
- +33 2 33 27 81 76
Château de Carrouges
Architektonische Highlights © Michael Pasdzior, DuMont Reisebildportal
Rund 30 km nordwestlich steht im Zentrum einer Parkanlage das herausragend schöne, von Wassergräben umgebene Château de Carrouges aus dem 14.-16.Jh. Stilarten und Baumaterialien dreier Jahrhunderte geben der eindrucksvollen Wehrfestung einen eigenen Reiz. Hole dir in der Maison du Parc Informationsmaterial über das 2350 km2 große Gebiet des Parc Naturel Régional Normandie-Maine. Dieser Naturpark deckt 150 Ortschaften und größtenteils wunderschöne Landschaft in der Basse-Normandie und dem Pays de Loire ab. Das Infozentrum liegt direkt neben dem Château und bietet nicht nur nützliche Tipps für Unterkünfte, sondern vor allem eine Fülle an chemins de randonnées: Adressen und Karten zu schönen Wanderwegen, geeigneten Fahrradstrecken und malerischen Reit- und Pferdewagenausflügen.
- 61320 Carrouges
- http://www.chateau-carrouges.fr/
- +33 2 33 27 20 32
© Michael Pasdzior, DuMont Reisebildportal
Rund 30 km nordwestlich steht im Zentrum einer Parkanlage das herausragend schöne, von Wassergräben umgebene Château de Carrouges aus dem 14.-16.Jh. Stilarten und Baumaterialien dreier Jahrhunderte geben der eindrucksvollen Wehrfestung einen eigenen Reiz. Hole dir in der Maison du Parc Informationsmaterial über das 2350 km2 große Gebiet des Parc Naturel Régional Normandie-Maine. Dieser Naturpark deckt 150 Ortschaften und größtenteils wunderschöne Landschaft in der Basse-Normandie und dem Pays de Loire ab. Das Infozentrum liegt direkt neben dem Château und bietet nicht nur nützliche Tipps für Unterkünfte, sondern vor allem eine Fülle an chemins de randonnées: Adressen und Karten zu schönen Wanderwegen, geeigneten Fahrradstrecken und malerischen Reit- und Pferdewagenausflügen.
- 61320 Carrouges
- http://www.chateau-carrouges.fr/
- +33 2 33 27 20 32
Caen
Geographical © Claudio Giovanni Colombo, Thinkstock
Insider-Tipp So geht ÖPNV!
In einer weiten Ebene, durch den Fluss Orne und einen 14 km langen Kanal mit dem Meer verbunden, liegt Caen, die damalige Hauptstadt des von Wilhelm dem Eroberer regierten Herzogtums Normandie, deren gallischer Name „Schlachtfeld“ bedeutet. Bei der Befreiung von den deutschen Besatzern wurde die Stadt 1944 stark zerstört. Der Wiederaufbau entwickelte sich in Einklang mit dem Charakter der zum Glück weitgehend erhalten gebliebenen Altstadt und ihrer herrlichen Baudenkmäler. Heute ist Caen (108 000 Ew.) der Verwaltungssitz des Departements Calvados und Zentrum des regen wirtschaftlichen und kulturellen Lebens der Region Normandie. Die 1432 gegründete Universität gehört zu den größten des Landes. Caen eignet sich aufgrund seines vielfältigen Angebots auch außerhalb der touristischen Hochsaison als Standort für Exkursionen in die Umgebung. Die Sehenswürdigkeiten sind recht weit voneinander entfernt. Mit der Magnetkarte twisto bewegst du dich billig im Tramund Busnetz der Stadt.
- 14000 Caen
- http://www.ville-caen.fr/
© Claudio Giovanni Colombo, Thinkstock
Insider-Tipp So geht ÖPNV!
In einer weiten Ebene, durch den Fluss Orne und einen 14 km langen Kanal mit dem Meer verbunden, liegt Caen, die damalige Hauptstadt des von Wilhelm dem Eroberer regierten Herzogtums Normandie, deren gallischer Name „Schlachtfeld“ bedeutet. Bei der Befreiung von den deutschen Besatzern wurde die Stadt 1944 stark zerstört. Der Wiederaufbau entwickelte sich in Einklang mit dem Charakter der zum Glück weitgehend erhalten gebliebenen Altstadt und ihrer herrlichen Baudenkmäler. Heute ist Caen (108 000 Ew.) der Verwaltungssitz des Departements Calvados und Zentrum des regen wirtschaftlichen und kulturellen Lebens der Region Normandie. Die 1432 gegründete Universität gehört zu den größten des Landes. Caen eignet sich aufgrund seines vielfältigen Angebots auch außerhalb der touristischen Hochsaison als Standort für Exkursionen in die Umgebung. Die Sehenswürdigkeiten sind recht weit voneinander entfernt. Mit der Magnetkarte twisto bewegst du dich billig im Tramund Busnetz der Stadt.
- 14000 Caen
- http://www.ville-caen.fr/
Falaise d'Aval
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Die Falaise d'Amont, eine der bizarr geformten Kreideklippen von Étretat, zieht seit Jahrhunderten Maler und Schriftsteller in ihren Bann. Den Felsen kann man auch besteigen.
- 76790 Étretat
© Glow Images
Die Falaise d'Amont, eine der bizarr geformten Kreideklippen von Étretat, zieht seit Jahrhunderten Maler und Schriftsteller in ihren Bann. Den Felsen kann man auch besteigen.
- 76790 Étretat
Château de Beaumesnil
Architektonische HighlightsInsider-Tipp Kriminalfälle und Kerzenlicht
In einer prächtigen Gartenanlage mit einem kuriosen Buchsbaum- und Eibenlabyrinth, das den einstigen Donjon überwuchert, und umgeben von einem Wassergraben steht das elegante Barockschloss aus dem 17.Jh., „normannisches Versailles“ genannt. Im Louis-XIII-Stil erbaut, ist besonders der mit schönen Skulpturen verzierte Zentralteil sehenswert. Stimmungsvoll sind die Grandes Nocturnes im Juli/August, wenn 2000 Kerzen das Anwesen erleuchten und ein Feuerwerk gezündet wird, spannend die Kriminächte, in denen die Besucher einen fiktiven Mord aufklären.
Insider-Tipp Kriminalfälle und Kerzenlicht
In einer prächtigen Gartenanlage mit einem kuriosen Buchsbaum- und Eibenlabyrinth, das den einstigen Donjon überwuchert, und umgeben von einem Wassergraben steht das elegante Barockschloss aus dem 17.Jh., „normannisches Versailles“ genannt. Im Louis-XIII-Stil erbaut, ist besonders der mit schönen Skulpturen verzierte Zentralteil sehenswert. Stimmungsvoll sind die Grandes Nocturnes im Juli/August, wenn 2000 Kerzen das Anwesen erleuchten und ein Feuerwerk gezündet wird, spannend die Kriminächte, in denen die Besucher einen fiktiven Mord aufklären.
Le Pin-au-Haras
GeographicalDieser kleine Ort ist weltbekannt. Auf dem Gelände eines Schlosses aus dem 18.Jh. befindet sich das älteste der französischen Staatsgestüte, der Haras du Pin. Die Errichtung der Anlage geht auf den Sonnenkönig zurück, sie wurde jedoch erst 1730 fertiggestellt. Über 1100 ha, davon etwa 700 an Weideflächen, gehören zum Gestüt: ein würdiger grüner Rahmen für die erhabenen Gebäude aus rotem Back- und weißem Kalksandstein. Das "Versailles des Pferds" bietet verschiedene Themenführungen und interessante Präsentationen seiner Zuchthengste und Gespanne.
- Le Pin-au-Haras
- http://www.haras-national-du-pin.com/
Dieser kleine Ort ist weltbekannt. Auf dem Gelände eines Schlosses aus dem 18.Jh. befindet sich das älteste der französischen Staatsgestüte, der Haras du Pin. Die Errichtung der Anlage geht auf den Sonnenkönig zurück, sie wurde jedoch erst 1730 fertiggestellt. Über 1100 ha, davon etwa 700 an Weideflächen, gehören zum Gestüt: ein würdiger grüner Rahmen für die erhabenen Gebäude aus rotem Back- und weißem Kalksandstein. Das "Versailles des Pferds" bietet verschiedene Themenführungen und interessante Präsentationen seiner Zuchthengste und Gespanne.
- Le Pin-au-Haras
- http://www.haras-national-du-pin.com/
Villedieu-les-Poëles
Geographical © Photos.com, Thinkstock
Das vom Malteserorden im 11.Jh. gegründete Städtchen liegt im Tal der Sienne. Kupferschmiede und später Glockengießer machten den Ort zur legendären "cité du cuivre". Heute noch sind eine Glockengießerei und einige Werkstätten zu besichtigen, in denen Pfannen, Töpfe und andere vorwiegend kupferne Utensilien gefertigt werden.
- 50800 Villedieu-les-Poëles
- http://www.ot-villedieu.fr/
© Photos.com, Thinkstock
Das vom Malteserorden im 11.Jh. gegründete Städtchen liegt im Tal der Sienne. Kupferschmiede und später Glockengießer machten den Ort zur legendären "cité du cuivre". Heute noch sind eine Glockengießerei und einige Werkstätten zu besichtigen, in denen Pfannen, Töpfe und andere vorwiegend kupferne Utensilien gefertigt werden.
- 50800 Villedieu-les-Poëles
- http://www.ot-villedieu.fr/
Abbaye Saint-Pierre de Jumièges
Architektonische Highlights © MilaCroft, Shutterstock
Die großartige Abteianlage der Benediktiner aus dem 10./11.Jh. zählt zu den eindrucksvollsten Ruinen der Normandie. Die beiden 46 m hohen Fassadentürme der Abteikirche Notre-Dame aus dem 11.Jh. lassen die ursprünglichen riesigen Ausmaße des Bauwerks erkennen. Schöne präromanische Teile zeigt die Kirche Saint-Pierre aus dem 14.Jh. In den bis heute erhaltenen Klostergebäuden sind die steinerne Treppe, Teile des Kapitelsaals und der Keller aus dem 12.Jh. zu besichtigen. Es empfiehlt sich, etwas Zeit und vielleicht sogar ein Picknick mitzubringen, denn im weitläufigen Park lässt es sich herrlich entspannen.
- Rue Guillaume le Conquérant 24, 76480 Jumièges
- http://www.abbayedejumieges.fr/
- +33 2 35 37 24 02
© MilaCroft, Shutterstock
Die großartige Abteianlage der Benediktiner aus dem 10./11.Jh. zählt zu den eindrucksvollsten Ruinen der Normandie. Die beiden 46 m hohen Fassadentürme der Abteikirche Notre-Dame aus dem 11.Jh. lassen die ursprünglichen riesigen Ausmaße des Bauwerks erkennen. Schöne präromanische Teile zeigt die Kirche Saint-Pierre aus dem 14.Jh. In den bis heute erhaltenen Klostergebäuden sind die steinerne Treppe, Teile des Kapitelsaals und der Keller aus dem 12.Jh. zu besichtigen. Es empfiehlt sich, etwas Zeit und vielleicht sogar ein Picknick mitzubringen, denn im weitläufigen Park lässt es sich herrlich entspannen.
- Rue Guillaume le Conquérant 24, 76480 Jumièges
- http://www.abbayedejumieges.fr/
- +33 2 35 37 24 02
Pont de Normandie
Architektonische Highlights © bbsferrari, Thinkstock
Östlich von Honfleur spannt sich diese 1995 fertiggestellte, atemraubende Brücke auf gut 2 km über die Seinemündung. Von der Brückenmitte hat man eine tolle Aussicht auf den Mündungstrichter. Um dieses Panorama genießen zu können, lässt man das Auto am besten am Ufer stehen und geht zu Fuß. Man sollte sich aber schon vorher für eine Seite entscheiden: im Norden die offene Seinemündung, im Süden das Hinterland.
- 14600 Honfleur
- http://www.pontsnormandietancarville.fr/
© bbsferrari, Thinkstock
Östlich von Honfleur spannt sich diese 1995 fertiggestellte, atemraubende Brücke auf gut 2 km über die Seinemündung. Von der Brückenmitte hat man eine tolle Aussicht auf den Mündungstrichter. Um dieses Panorama genießen zu können, lässt man das Auto am besten am Ufer stehen und geht zu Fuß. Man sollte sich aber schon vorher für eine Seite entscheiden: im Norden die offene Seinemündung, im Süden das Hinterland.
- 14600 Honfleur
- http://www.pontsnormandietancarville.fr/
Phare de Gatteville
Architektonische Highlights © lilly3, Thinkstock
Der 75 m hohe Leuchtturm von 1834 ist der zweithöchste Leuchtturm Europas. Nach 365 Stufen, 52 Fenstern und zwölf Etagen erwartet die Besucher ein imposantes Ärmelkanalpanorama. Hier wurden Szenen des Films "Diva" von Jean-Jacques Beineix gedreht. Der heute von der Marine als Semaphor genutzte Bau neben dem Leuchtturm ist übrigens dessen Vorgänger aus dem 18.Jh.
© lilly3, Thinkstock
Der 75 m hohe Leuchtturm von 1834 ist der zweithöchste Leuchtturm Europas. Nach 365 Stufen, 52 Fenstern und zwölf Etagen erwartet die Besucher ein imposantes Ärmelkanalpanorama. Hier wurden Szenen des Films "Diva" von Jean-Jacques Beineix gedreht. Der heute von der Marine als Semaphor genutzte Bau neben dem Leuchtturm ist übrigens dessen Vorgänger aus dem 18.Jh.
Coutances
Geographical © hstiver, Thinkstock
Auf einer Anhöhe gelegen, galt der Ort jahrhundertelang als heimliche Hauptstadt des Cotentin. Eindrucksvoll ist die auf dem höchsten Punkt errichtete Kathedrale Notre-Dame. In Coutances lohnt sich ein Spaziergang durch den Jardin des Plantes, einem der ältesten botanischen Gärten der Normandie - im Hochsommer illuminiert.
- 50200 Coutances
© hstiver, Thinkstock
Auf einer Anhöhe gelegen, galt der Ort jahrhundertelang als heimliche Hauptstadt des Cotentin. Eindrucksvoll ist die auf dem höchsten Punkt errichtete Kathedrale Notre-Dame. In Coutances lohnt sich ein Spaziergang durch den Jardin des Plantes, einem der ältesten botanischen Gärten der Normandie - im Hochsommer illuminiert.
- 50200 Coutances