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Wissenswertes über Myanmar
Erhalte wichtige Tipps zu Anreise, Fortbewegung, Klima, Zoll, Sicherheit, WLAN und mehr für deine Reise nach Myanmar. So bist du bestens vorbereitet!Bloss nicht
Fettnäpfchen und Reinfälle vermeidenWas kostet wieviel?
| Was? | Wieviel €? |
|---|---|
| Wasser | 0,15 Euro für eine 1-l-Flasche |
| Essen | 0,50 Euro für eine Portion Shan-Nudeln |
| Eintritt | 5,60 Euro in die Shwedagon-Pagode |
| Souvenir | etwa 6 Euro für einen Longyi |
| Mietwagen mit Fahrer | 70–180 Euro pro Tag (je nach Entfernung) |
| Ballonfahrt | etwa 320 Euro für ca. 1 Stunde |
Feste
Januar/Februar
- Der Tag der Reiskochwettbewerbe: Beim Hta-mane-Fest (vergleichbar mit unserem Erntedank) am Tabodwe-Vollmond wird von leicht beschürzten Köchen Klebreis in riesigen Woks zubereitet und an Mönche und Nachbarn verteilt.
Februar/März
- Das Chinesische Neujahr (Neumond) in Yangons Chinatown ist mit seinen akrobatischen Drachentänzen und ohrenbetäubenden Knallfröschen ein echtes Erlebnis.
Mitte April
- Zum Tabaung-Vollmond wird die Shwedagon- Pagode Schauplatz eines großen Tempelfests: Tausende Lichter und Räucherstäbchen werden von festlich gekleideten Besuchern entzündet.
April/Mai
- Thingyian: Das einwöchige Neujahrsfest ist ein Erlebnis für sich: eine einzige spaßige Wasserschlacht, bei der niemand – und auch kein Tourist – trocken bleibt.
Juli/August
- Vesakh-Fest: An Buddhas Geburtstag, dem Vollmondtag des Monats kason, wird der höchste buddhistische Feiertag begangen. Viele Tempelfeste sorgen für Betrieb in den Pagoden, Räucherstäbchenverkäufer haben Hochkonjunktur.
September/Oktober
- Nat-Pwe: Eine Woche vor dem Vollmond des Monats wagaung treffen sich Tausende Pilger bzw. Feierwütige im kleinen Ort Taungbyone, 30 km nördl. von Mandalay. Die sehr ausgelassenen, einwöchigen Feierlichkeiten gelten den beiden verehrten nats Min Gyi und Min Lay.
Oktober/November
- Die dreiwöchigen Phaung-Daw-U-Feierlichkeiten, bei denen vier hochverehrte Buddhastatuen kreuz und quer über den Inle-See gefahren werden, finden am Thadingyut-Vollmond ihren Höhepunkt mit Bootsrennen und viel Spektakel.
Feiertage
4. Jan.
- Unabhängigkeitstag
12. Feb.
- Tag der Union
Vollmond Feb./März
- Tabaung-Vollmond
2. März
- Tag der Bauern
27. März
- Tag der Streitkräfte
Mitte April
- Neujahrsfest
Vollmond April/Mai
- Kason-Vollmond
1. Mai
- Tag der Arbeit
Vollmond Juni/Juli
- Waso-Vollmond
19. Juli
- Tag der Märtyrer
Vollmond Sept./Okt.
- Thadingyut-Vollmond
Vollmond Okt./Nov.
- Tazaungmon-Vollmond
10 Tage nach Tazaungmon
- Nationalfeiertag
25. Dez.
- Weihnachten
Vorbereitung
Auskunft
ICS Travel Group
Mo–Fr 9–17 Uhr | Haus A | Steinerstr. 15 | 81369 München | Tel. 089 2 19 09 86 60 | www.icstravel group.com
Strom
Die Netzspannung beträgt 230 V. Es gibt sowohl europäische Steckdosen als auch die dreipoligen britischen Modelle (Adapter gibt es in der Regel auf Anfrage). Die Stromversorgung ist nicht immer gewährleistet. Auch wenn Sie Ihre Unterkunft mit Klimaanlage und Kühlschrank buchen, heißt das nicht, dass das System immer genug Power hat.
Uhrzeit & Datum
Die Zeitverschiebung zur MEZ beträgt im Winter +5,5 Stunden, während der Sommerzeit (MESZ) +4,5 Stunden. Die offizielle birmanische Zeitrechnung thekkayit beginnt 638 n. Chr. und wird auch als Myanmar Era (ME) bezeichnet. Neujahr ist im April. Am 15.4.2018 beginnt also das Jahr 1379.Datiert wird zudem auch ab Buddhas Tod (das Jahr 2562 entspricht dem Jahr 2018). Feierlichkeiten werden nach dem Mondkalender berechnet. An touristischen Orten wird Ihnen das Datum gern in unser System übersetzt.
Ankommen
Anreise
Die Anreise nach Myanmar mit dem Flugzeug dauert knapp über zwölf Stunden und kostet ab 550 Euro. Direktflüge aus Deutschland gibt es nicht, meist fliegen Sie über Bangkok (Thailand), z. B. mit Etihad (über Abu Dhabi und Bangkok, www.etihad.com), Qatar Airways (über Doha und Bangkok, www.qatarairways. com) oder Thai Airways (über Bangkok, www.thaiairways.com).
Einreise & Visum
Jeder Reisende benötigt ein Visum. Das Touristenvisum ist 28 Tage gültig und kann sowohl bei der Botschaft direkt als auch online als E-Visum (evisa.moip.gov. mm) beantragt werden. Letzteres ist allerdings mit einer Gebühr von 50 US-$ doppelt so teuer wie ein herkömmliches Visum. Ihr Pass muss bei der Einreise ins Land noch sechs Monate gültig sein. Wer länger bleiben will, muss für den Overstay in den ersten 30 Tagen jeweils 3 US-$/Tag, danach 5 US-$/Tag zahlen. Offiziell verlängern lassen sich Visa nicht. Für Deutschland und Österreich zuständig ist die Embassy of the Union of Myanmar (Mo–Fr 9.30–16.30 Uhr | Thielallee 19 | 14195 Berlin | Tel. 030 2 06 15 70 | www.botschaft-myanmar.de). Sind Sie Schweizer, kontaktieren Sie die Myanmar Permanent Mission (47 Av. Blanc | 1202 Genf | Tel. 0 22 9 06 98 70 | www.myan margeneva.org).
Klima & Reisezeit
Myanmar hat tropisches Klima mit drei Jahreszeiten: Hauptreisezeit ist der birmanische Winter von November bis Februar mit Temperaturen um 20–30 Grad und mäßiger Luftfeuchtigkeit. Im Dezember und Januar kommen die meisten Besucher. Die heiße Jahreszeit ist von März bis Mai. Dann ist es in Bagan und Mandalay unerträglich warm. Doch wenn Sie in den Shan-Bergen wandern wollen, ist das genau Ihre Zeit. Im Juni startet die Regenzeit. Wenn sie beginnt, freuen sich Natur und Mensch über das kühle Nass. Doch dann wird es trist: Dauerregen, Überschwemmungen, sogar Zyklone kommen vor. Am Ende dieser Wetterperiode, etwa ab Oktober, tröpfelt der Regen oft nur noch abends, die Felder leuchten grün und das Leben erwacht. Dann treffen schon die ersten Touristen ein und freuen sich über günstige Preise in der Green Season genannten Nebensaison.
Zoll
Die Einfuhr von Tabak (200 Zigaretten) und alkoholischen Getränken (1 l) ist begrenzt. Devisen dürfen Sie bis zu 10 000 US-$ ohne Deklaration einführen. Es ist offiziell nicht erlaubt, Kyat auszuführen. Auch Antiquitäten dürfen nicht ausgeführt werden, Edelsteine nur mit einer Kaufquittung eines lizenzierten Händlers. In die EU dürfen Sie pro Person (ab 17 Jahren) 200 Zigaretten, 100 Zigarillos, 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 1 l Spirituosen, 4 l Wein oder 16 l Bier sowie andere Waren im Wert von bis zu 430 Euro zollfrei einführen (www.zoll.de).
Vor Ort
Banken & Geld
Währung ist der Kyat (gesprochen: „Tschatt“). Sie können Euros und USDollar im Land bei Banken in Kyat tauschen. Kyat direkt am Geldautomaten (ATM) gibt es mit Kreditkarte (Visa und Mastercard). Filialen und ATM der Banken KBZ (615/1 Pyay Rd. | Yangon | Tel. 01 53 80 75 | www.kbzbank.com/en) und der CB Bank (334/336 Strand Rd./Ecke 23rd St. | Yangon | Tel. 01 37 26 46, ATM-Hotline 01 37 75 39 | www.cbbank.com.mm) finden Sie in allen größeren Orten. Geöffnet sind sie Mo–Fr 9–16 Uhr, ATMs sind 24 Stunden zugänglich. Sinnvoll sind ein paar US-Dollar in bar: Damit können Sie einiges direkt bezahlen, in Kyat tauschen können Sie immer. Achten Sie auf druckfrische Scheine. Banknoten mit Gebrauchsspuren nimmt keiner. Die Kreditkarte als Zahlungsmittel wird (noch) fast nirgendwo akzeptiert.
Fotografieren
Die Menschen lassen sich in der Regel gern fotografieren, Sie sollten aber immer fragen (mit Worten oder Blicken), ob das okay ist. In manchen Pagoden wird eine Foto- bzw. Videogebühr von 300 bis 1000 Kyat erhoben. Bei Handys sagt bisher keiner was. Das Fotografieren militärischer Anlagen ist verboten.
Internet
Immer mehr Hotels und Lokale bieten einen kostenlosen WLAN-Zugang, doch bisher ist die Verbindung schlecht. Mit Glück können Sie E-Mails checken, Facebook nutzen und über Whatsapp kommunizieren, meist reicht die Bandbreite aber selbst hierfür nicht aus.
Post
Wer eine Postkarte oder einen Luftpostbrief (bis 20 g) verschicken möchte, frankiert diese mit 500 Kyat; Briefmarken gibt‘s im Postamt. Aus Mandalay oder Yangon ist Post nach Europa etwa 10–14 Tage unterwegs, aus der Provinz länger.
Preise
Je nachdem wie Sie wohnen, essen und sich fortbewegen, ist eine Reise günstig bis sehr teuer. Sie essen einfache Gerichte in kleinen Restaurants oder an der Straße, wohnen in Guesthouses und fahren mit öffentlichen Bussen und Pick-ups: Dann brauchen Sie etwa 25 Euro am Tag. Darf es etwas luxuriöser sein? Mittelklassehotel, klimatisierte Busse und mal ein Flieger? Planen Sie etwa 50–70 Euro pro Tag ein. Und wenn Sie im Ballon über die Tempel von Bagan schweben und auch mal im Luxusresort wohnen möchten, nehmen Sie entsprechend mehr Geld mit. Bezahlt wird im Land meist mit Kyat. Wo von Touristen US-Dollar verlangt werden, sind in diesem Reiseführer die Preise entsprechend angegeben.
Reisen im Land
Reisen in Myanmar bedeutet Entschleunigung. Ob Busse oder Flüge: Mal wird eine Verbindung gestrichen, mal kurzfristig verlegt. Bleiben Sie gelassen: Meist geht alles besser aus, als Sie fürchten. Klimatisierte Überlandbusse verbinden die meisten touristischen Ziele, gefahren wird in der Regel nachts. Tickets gibt es direkt am Busbahnhof, in Reisebüros und online unter www.myanmarbus ticket.com. Kurzstrecken werden tagsüber von klapprigen Bussen übernommen. Tickets ab 1000 Kyat, für Langstrecken etwa 10 000–25 000 US-$. Viele Reisende kürzen die Transportzeit mit Flügen ab. Inlandsflüge, die je nach Strecke ab 80–160 US-$ kosten, bieten u. a. Air KBZ (www.airkbz.com) und Air Bagan (www.airbagan.com).
Mit der Bahn brauchen Sie Zeit: Der Zug rumpelt mehr, als dass er fährt. Tickets gibt es für Kurzstrecken am Tag der Abfahrt, Nachtfahrten sollten Sie ein bis zwei Tage vorher buchen. Kurzstrecken auf der Holzbank kosten nur einige Kyat, auch die besseren Nachtzüge sind mit ein paar tausend Kyat ebenfalls sehr günstig. Komfortabel und nah dran am Leben ist eine Reise mit Mietwagen und Fahrer (ab 80 US-$/Tag): Bei dieser Variante können Sie nicht nur die Route und das Tempo individuell bestimmen, Sie werden dank Ihres Fahrers auch oft direkten Kontakt zu den Menschen finden. Selbst Auto fahren dürfen Sie als Tourist nicht.
Telefon & Handy
Wollen Sie vor Ort mit dem Handy günstig telefonieren, dann besorgen Sie sich eine Prepaidkarte. Die beste Netzabdeckung bietet der staatliche Anbieter MPT (www.mpt.com.mm/en). Die Netze der privaten Anbieter Telenor (www.telenor. com.mm) und Ooredoo (www.ooredoo. com.mm) werden stetig besser. Eine Prepaidkarte bekommen Sie ab 1500 Kyat in den Telefongeschäften (am einfachsten in Yangon). Aus Myanmar telefonieren Sie dann für ein paar Euro, und wenn Sie jemand aus Deutschland anrufen möchte, kann er dies dank Billigvorwahlen oft bereits für wenige Cent. Mit den IDD-Telefonen im Hotel können Sie ebenfalls nach Europa telefonieren, doch das wird teuer. Bereits der Einwahlversuch kostet 5 US-$ sowie jede Gesprächsminute.
Internationale Vorwahlen:
Myanmar: 0095, Deutschland: 0049, Österreich: 0043, Schweiz: 0041. Die 0 der jeweiligen Ortsvorwahl entfällt.
Toiletten
In Myanmar gibt es vermehrt westliche Toiletten. Hocktoiletten sind aber noch weit verbreitet und je weiter Sie sich vom Touristentrail entfernen, desto häufiger werden Sie noch auf ein Loch im Boden zielen müssen. Toilettenpapier gibt es – wenn überhaupt – nur bei „westlichen“ Sitztoiletten und muss in einem gesonderten Behälter entsorgt werden.
Trinkgeld
Preise in Hotels und Restaurants enthalten in der Regel eine Servicegebühr, doch jede Putzfrau, jeder Kofferträger und jeder Kellner freut sich über eine kleine Zuwendung. Tourguides rechnen mit einem Trinkgeld von ca. 5000 Kyat pro Tag.
Unterkunft
Wenn Sie in der Hauptsaison (Nov.– März) fahren, sollten Sie sich im Vorfeld um Ihre Unterkunft kümmern. Das gilt vor allem um Weihnachten und Neujahr. Entweder Sie buchen direkt, über ein Reisebüro oder über Online-Buchungsportale (z. B. www.agoda.de und www. booking.com). Sie haben die Wahl zwischen Hotels in einfachster Version mit Bett und Tisch, Mittelklasse wie überall auf der Welt und Nobelherbergen mit viel asiatischem Schick. In der Kategorie Guesthouse wird es etwas spartanischer. Vornehmlich junge Leute schlafen im Hostel zusammen mit Gleichgesinnten. Das ist nicht unbedingt günstiger als ein einfaches Doppelzimmer, aber weitaus kommunikativer.
Notfälle und Sicherheit
Diplomatische Vertretungen
Deutsche Botschaft
Mo–Fr 9–11 Uhr | 9 Aung San Museum Rd. | Yangon | Tel. 01 54 89 51 | www.rangun.diplo.de. Zuständig auch für Österreicher, Niederländer und Luxemburger.
Schweizer Botschaft
Mo–Fr 9–11 Uhr | 11 Kabaung Lan | Yangon | Tel. 01 54 37 54 | short.travel/mya7
Gesundheit
Bevor Sie losreisen, schließen Sie eine Reisekrankenversicherung ab und packen Sie eine Notfall-Reiseapotheke: Pflaster, Verbandsmaterial, Schmerzmittel, Jod, Medikamente gegen Durchfall und Übelkeit und eine sterile Spritze. Checken Sie zusammen mit Ihrem Arzt Ihren Impfpass. Impfungen gegen Tetanus, Polio und Diphtherie sind wichtig, ein Schutz gegen Hepatits A und B und Cholera kann nicht schaden. Nehmen Sie auf jeden Fall Ihren Impfpass mit, damit der vor Ort behandelnde Arzt weiß, ob und wie Sie immunisiert sind. Sollten Sie von einem streunenden Hund gebissen werden, lassen Sie sich unverzüglich gegen Tollwut impfen. Trinken Sie niemals Leitungswasser. Am besten putzen Sie auch Ihre Zähne mit Trinkwasser. Trinken Sie viel Wasser, vor allem wenn Ihr Magen-Darm-Trakt auf die Probe gestellt wird. Vermeiden Sie Salat und ungeschältes Obst. Schützen Sie sich auf jeden Fall vor Moskitostichen. Denguefieber und Malaria treten vor allem in und kurz nach der Regenzeit auf. Malariafrei sind Yangon und Mandalay und alle Orte über 1000 m. Auch am Strand von Ngapali haben Sie wenig zu befürchten. Tragen Sie in Malariagebieten langärmelige Shirts und lange Hosen, ziehen Sie abends Strümpfe an und nutzen Sie effektive Mückenschutzsprays (z. B. mit dem Inhaltsstoff DEET). Wenn möglich, schlüpfen Sie nachts unter ein Moskitonetz. Mehr Informationen zu Gesundheitsfragen: www.fit-for-travel.de, www.charite.de und www.gesundes-reisen.de. Die medizinische Versorgung entspricht bei Weitem nicht dem europäischen Standard. In Notfällen wenden Sie sich, wenn möglich, in Yangon an die SOS Clinic (Inya Lake Hotel | 37 Kaba Aye Pagoda Rd. | Tel. 01 65 79 22 | short.travel/mya8) mit 24-Stunden-Notfallbereitschaft. Über eine solche verfügen auch die Royal Bagan Clinic (Nyaung U-Lyaukpadaung Rd. | Tel. 061 6 00 60) in Bagan und die Palace Specialist Clinic (7th St., zwischen 28th und 29th St. |Tel. 02 3 61 28) in Mandalay. Bei einer ernsthaften Erkrankung sollten Sie nach Bangkok ausfliegen (Internationaler Notruf in Bangkok: Tel. 0066 2 3 10 34 56 | www.bangkokhospital.com).
Notruf
Ambulanz: 192
Feuerwehr: 191
Polizei: 199
Sicherheit
In einzelnen Regionen, derzeit vor allem im nördlichen Shan-Staat und im Kachin- Staat, kommt es zu militärischen Auseinandersetzungen zwischen Rebellenarmeen und dem Zentralstaat. Sie planen, von der Hauptroute (Yangon, Mandalay, Inle-See) abzuweichen? Infos zu aktuellen Sicherheitshinweisen finden Sie beim Auswärtigen Amt (Tel. 030 1 81 70 | www. auswaertiges-amt.de). Terrorismus ist derzeit (noch) kein Problem im Land. Die muslimische Minderheit im Rakhine-Staat hat mit Repressionen zu kämpfen; welche Konflikte daraus noch erwachsen, ist nicht abzusehen. Demonstrationen können eine Gefahrenlage auslösen: Halten Sie sich daher von Massenkundgebungen besser fern. Diebstähle sind relativ selten, kommen aber vor. Schließen Sie Ihre Wertsachen daher in den Safe oder tragen Sie sie eng am Körper. Sinnvoll ist es auch, vor der Reise eine Kopie von Pässen und Tickets zu machen und diese auch digital (z. B. in der Mailbox) zu hinterlegen. Verkehrsunfälle sind ebenfalls eine Gefahr, da die oft übervollen Busse auf dem neuen Highway mitunter zu schnell fahren bzw. die Straßenverhältnisse in den abgelegenen Gebieten so schlecht sind, dass der ein oder andere Bus umkippt. Vor allem bei Flugzeugen, die schon mal älteren Datums sind, kann es zu Problemen kommen. Sparen Sie daher nicht zu sehr bei der Wahl des Verkehrsmittels und scheuen Sie sich nicht, zu Beginn der Fahrt Ihren Fahrer um einen umsichtigen Fahrstil zu bitten.
Sonstige Hinweise
Verhaltenstipps
Um niemanden zu beleidigen, sollten Sie sich nicht nur angemessen kleiden (s. S. 152), sondern auch folgende Verhaltensregeln beachten: Seien Sie generell zurückhaltend und beobachten Sie, wie sich die Menschen vor Ort verhalten: ruhig, gelassen, wenig aufbrausend, abwartend und nachsichtig. Bitte schreien Sie nicht laut herum. Auch Küssen in der Öffentlichkeit ist eher unangebracht.