Bloss nicht

Fettnäpfchen und Reinfälle vermeiden
Respektlos seinBei orthodoxen Kirchen und Klöstern gilt: Das Gebäude nicht in allzu lockerer Kleidung betreten, schon gar nicht in Shorts. Orthodoxe Gläubige verlassen religiöse Orte übrigens rückwärts – mit Blick auf die Ikonen.
Überall Leitungswasser trinkenEs wird von Jahr zu Jahr besser mit den Rohrleitungen. Trotzdem kommt oft immer noch Brauchwasser (nur zum Waschen, Spülen, Gießen usw.) aus dem Hahn. Also vorher die Gastgeber fragen oder wenn möglich Wasser aus Trinkbrunnen abfüllen.
Die schwarzen Berge unterschätzenDer bergige Norden ist noch immer ein touristischer Geheimtipp. Jedoch ist das Wetter auf 1500 m Höhe oft unberechenbar, und die Wege sind nicht immer so gut gekennzeichnet. Deshalb lieber in kleinen Gruppen oder mit Wanderführer auf Tour gehen oder zumindest die Unterkunft in deine Pläne einweihen.
Einfach ins Taxi steigenDas Taxameter hat nicht immer viel zu sagen, der vorher ausgemachte Preis aber gilt. Darum beim Einsteigen immer fragen, was die Fahrt kostet. Die meisten Fahrer sprechen ein paar Brocken Englisch. Und achte darauf, dass du ein registriertes Taxi mit Nummer vor dir hast und keinen Privatmann.
Gas gebenEs kann anstrengend sein, wenn Busse oder Lkw den Verkehr bremsen und du hinterhertuckern musst. Schulbusse darf man gar nicht überholen, wenn Kinder ein- und aussteigen. Also immer mit der Ruhe! Ist auch besser, denn oft sind die Straßen eng und kurvenreich. Außerdem gibt‘s erstaunlich viele Radarkontrollen.

Was kostet wieviel?

Was?Wieviel €?
Eis1,50 Euro für eine Kugel Eis aus eigener Herstellung
Imbiss4 Euro für einen Cevapcici-Snack
Kaffee2,50 Euro für einen Cappuccino
Benzin1,60 Euro für 1 Liter Super
Busfahrt3 Euro für eine Fahrt von Budva nach Petrovac (ca. 20 km)
Kajakmiete15 Euro für 3 Stunden in der Bucht von Kotor

Feiertage

1./2. Januar

  • Neujahr

6.-8. Januar

  • orthodoxes Weihnachtsfest

April/Mai

  • orthodoxer Karfreitag, Ostersonntag, Ostermontag

1./2. Mai

  • Tag der Arbeit

21./22. Mai

  • Unabhängigkeitstag

13./14. Juli

  • Tag der Staatsgründung

24./25. Dezember

  • katholisches Weihnachtsfest

Veranstaltungen

Februar

  • Mimosenfest (Herceg Novi, Uferpromenade: buntes Treiben zur Feier der Mimosenblüte | hercegnovi.travel

  • Karneval (u. a. in Kotor): Maskenbälle und Prozessionen entlang der Küste | kotor.travel

April

  • Theaterfestival HAPS (Herceg Novi), hercegfest.me

  • International Jazz Day: Konzerte in zehn Städten des Landes | jazzday.com

Mai

  • Montenegro Cup (Kotor und Nikšić): Freeclimber klettern spektaktulär an den steilen Kliffs um die Wette

  • Dance Festival (Budva)

  • Nacht der Museen: Am 19. Mai können landesweit Dutzende Museen kostenlos besucht werden

Juni

  • Internationaler Kinderkarneval (Herceg Novi)

Juli

  • Olivenfest (Tivat)

  • Festival der Männerchöre „klapa“ (Perast): A-cappella-Gesang mit höchstens acht Mann | festivalklapaperast.com

  • International Fashion Festival (Porto Montenegro, Tivat): Modenschau für alle | portomontenegro.com/events

  • Days of Tara (Mojkovac): Wagemutige stürzen sich von der Tarabrücke in den Fluss | mojkovac.travel

August

  • Film Festival (Herceg Novi): Open-Air-​Kino, teils mit englischen Untertiteln | Facebook: Montenegro Film

Oktober

  • Halloween (Budva): Hexen und Nixen haben einen Tag lang das Sagen

Dezember

  • Silvesterkonzerte: abends unter freiem Himmel in vielen Städten

Ankommen

Anreise

Entweder fährst du über Slowenien und Kroatien auf der Küstenstraße E 65 nach Montenegro oder über Österreich bzw. die Schweiz in die italienische Hafenstadt Bari. Von dort aus setzt die kroatische Jadrolinija (ab 70 Euro pro Person | jadrolinija.hr/de) über die Adria nach Dubrovnik. Der Fährverkehr ins gegenüber von Bari liegende montenegrinische Bar war bei Redaktionsschluss ausgesetzt.

Busunternehmen wie Flixbus (flixbus.de) haben zwar ein gut ausgebautes Netz zu allen Balkandestinationen, die Busfahrten nach Montenegro sind jedoch umständlich, weil sie meistens über Dubrovnik oder Belgrad gehen.

Über Österreich fahren mehrmals am Tag Züge nach Belgrad, eine unumgängliche Zwischenstation für die Weiterreise nach Montenegro. Von dort geht es über Bijelo Polje, Mojkovac, Kolašin und Podgorica bis nach Bar an der Adriaküste. Die Strecke gehört zu den landschaftlich eindrucksvollsten auf dem Balkan, sodass sich die Strapazen der etwa zwölfstündigen Fahrt allemal lohnen.

Linienflüge von deutschen Großflughäfen sowie aus der Schweiz gehen nach Podgorica oder Tivat. Die Air Montenegro (airmontenegro.com/en) hat die Verbindungen Frankfurt–Podgorica und Zürich–Podgorica im Flugplan (Sommerhalbjahr). Ryanair (ryanair.com) fliegt von Berlin-Brandenburg nach Podgorica, Wizzair (wizzair.com) von Wien sowie von Köln/Bonn, Dortmund und Memmingen. Im Sommerhalbjahr steuert Eurowings (eurowings.com) Tivat aus Düsseldorf direkt an.

Einreisebestimmungen

Ein Personalausweis reicht aus, wenn du nicht länger als 30 Tage im Land bleibst. Für Aufenthalte bis zu 90 Tage benötigst du einen Reisepass. Ausweisdokumente müssen bei der Einreise noch mindestens drei Monate gültig sein. In Montenegro muss jeder Tourist polizeilich gemeldet sein. In der Regel übernimmt das der Vermieter, beim Einchecken muss man deshalb meist einen Ausweis vorlegen. Wichtig: Nimm die Aufenthaltsanmeldung bei deiner Ausreise mit! In aller Regel wirst du diese an der Grenze nicht brauchen, aber sicher ist sicher.

Klima & Reisezeit

Wenn im Juli und August die Temperaturen an der Küste bis auf 40 Grad klettern, im Tal um Podgorica sogar darüber, ist es im Durmitorgebirge noch immer frisch: höchstens 20 Grad. Die Winter am Meer sind mild, in den Bergen aber streng. Die schönsten Monate für einen Badeurlaub sind Mai/Juni und September/ Oktober. Juli und August sind wegen der Hitze und der Schulferien, die überfüllte Strände garantieren, etwas stressig – aber auch nur in den touristischen Hotspots. Das Wasser ist ab Juni über 20 Grad warm, am Ende der Saison bis zu 29 Grad. Zwischen Dezember und März liegt in den Bergen viel Schnee, die Skisaison dauert in den meisten Skizentren von November bis April.

Zoll

Die Ein- und Ausfuhr von Devisen ist bis zu einem Betrag von 10 000 Euro möglich. Lebensmittel dürfen nur für den Eigenbedarf mitgebracht werden, außerdem Trockenobst, Tee und Kaffee bis zu einem Gesamtgewicht von 1 kg, 2 l Saft und 5 l Wasser. Weiterhin sind 2 l alkoholische Getränke mit weniger als 22 Prozent oder 1 l Spirituosen mit mehr als 22 Volumenprozent, 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak zollfrei.

Dieselben Freimengen für Alkohol und Tabakwaren gelten bei der Rückkehr in die EU. Freimengen bei Rückreise in die Schweiz: 5 l alkoholische Getränke bis 18 Volumenprozent und 1 l mit mehr als 18 Prozent, 250 Zigaretten bzw. Zigarren oder 250 g Tabak. Zusätzlich wird bei Einreise in die Schweiz Mehrwertsteuer fällig, wenn der Wert der eingeführten Waren 300 Franken übersteigt. Weitere Infos: zoll.de, bmf.gv.at/zoll, bazg.admin.ch

Weiterkommen

Auto

Nationale Zulassung und nationaler Führerschein reichen in Montenegro aus. Die internationale grüne Versicherungskarte ist nicht mehr verpflichtend. Es gelten folgende Höchstgeschwindigkeiten: innerorts 50 km/h, auf Landstraßen 80 km/h, auf Schnellstraßen 100 km/h. Fahrzeuge mit Anhänger dürfen höchstens 80 km/h fahren. Die Promillegrenze für Autofahrer liegt bei 0,3.Abblendlicht muss immer eingeschaltet sein. Warnwesten sind Pflicht, ebenso wie ein Feuerlöscher. Fahren ohne festes Schuhwerk ist verboten.

Die Verkehrsstrafen in Montenegro sind empfindlich. Überholen im Tunnel oder fahren bei roter Ampel: Führerschein weg; telefonieren im Auto: mindestens 40 Euro; unangeschnallt fahren: 40 Euro; ab 20 km/h zu schnell bzw. Alkohol am Steuer: ab 70 Euro. Informier nach einem Unfall unbedingt die Polizei. Bei Pannen unterwegs hilft der Notdienst: Tel. 1 98 07.

Der erste Autobahnabschnitt des Landes mit 41 km Länge rund um die Hauptstadt ist fertig, weitere sind aber noch Zukunftsmusik. Die Küstenstraße zwischen Herceg Novi und Ulcinj sowie die Straßen von der Küste nach Podgorica und Cetinje sind in der Hochsaison meist verstopft. Stell dich also auf längere Reisezeiten ein. Der Sozina-Tunnel auf der E 80 zwischen Podgorica und Bar ist gebührenpflichtig (2,50 Euro pro Pkw). Parkgebühren sind an der Küste hoch, manchmal bis zu 15 Euro am Tag. Für die Sicherheit der Wagen wird selten garantiert.

Mietwagen

Filialen internationaler oder nationaler Autovermietungen gibt es in allen größeren Ferienorten. Auch Reisebüros kümmern sich um die Buchung. Gute Vergleichsportale sind rentalcars. com und autoeurope.de. Mietwagen gibt es manchmal schon für 20 Euro pro Tag.

Öffentliche Verkehrsmittel

Ein flächendeckendes Autobusnetz verbindet alle größeren Städte miteinander, auch die Hauptdestinationen an der Küste. Tickets können sowohl am Busbahnhof (autobuska stanica) als auch beim Fahrer gekauft werden und sind, verglichen mit westeuropäischen Tarifen, sehr günstig.

Die von Bar nach Belgrad verkehrende Bahn (zcg-prevoz.me) hält mehrmals täglich in Sutomore, Podgorica, Kolašin, Mojkovac und Bijelo Polje.

Vor Ort

Auskunft vor Ort

Nacionalna turistička organizacija Crne Gore (NTO) (Slobode 2 | Podgorica | Tel. 077 10 00 01 | 24 Std. erreichbares Infotel. 08000 13 00 | montenegro.travel)

Zweigstellen der Nationalen Tourismusorganisation von Montenegro gibt es im ganzen Land, außerdem finden sich in fast jedem Ort Reisebüros.

Nacionalni Parkovi Crne Gore (Trg Vojvode Bećir-Bega Osmanagića 16 | Podgorica | Tel. 020 60 10 15 | nparkovi.me/en): Hier bekommst du Informationen zu den montenegrinischen Nationalparks.

Geld & Währung

Obwohl Montenegro noch kein EUMitglied ist, hat das Land einseitig den Euro als Zahlungsmittel eingeführt. Am Geldautomaten erhältst du also ganz normale Euro-Banknoten. Eine Provision für die Abhebung wird nichtsdestotrotz fällig. Tageslimit für die Auszahlung: je nach Bank bis zu 700 Euro. Hotels und Supermärkte akzeptieren die gängigen Kreditkarten (Mastercard, Visa), aber nicht mehr überall die auslaufenden EC-Karten (Maestro). In Restaurants und kleineren Geschäften solltest du vorher fragen.

Camping

Campingplätze heißen kampovi oder auto kampovi und sind überall gut ausgestattet. camping.info/montenegro

FKK

Einer der wenigen FKK-Strände befindet sich in der Nähe von Ulcinj auf der Insel Ada Bojana. In Ulcinj selbst ist ein kleiner Felsen für Naturisten reserviert. An der äußersten Spitze von Igalo liegt der kleine FKK-Strand Njivice. Andernorts fahren Fischerboote zu kleinen FKK- Buchten. Vor Ort fragen!

Internetzugang & WLAN

Alle Hotels bieten WLAN an, die meisten Privatunterkünfte und Campingplätze auch. WLAN-Hotspots in Cafés sind ausgewiesen, auch manche Kneipen und Bars haben Internet, gegen Aufpreis teils sogar Mietwagen. Im Prinzip gilt: Je größer der Ort, desto besser die Internetanbindung.

Kurtaxe

Die allgemeine Kurtaxe von ca. 1-1,50 Euro pro Person/Tag ist meist im Preis für die Unterkunft enthalten.

Öffnungszeiten

Es gibt keine festen Öffnungszeiten. Geschäfte und Restaurants sind im Sommer oft bis Mitternacht für ihre Kunden da. Für die Lokale in diesem Reiseführer gilt: Sofern nicht anders angegeben, haben sie täglich mittags und abends geöffnet. Viele Ämter sind ab 16 Uhr geschlossen. Die Postämter haben an Werktagen zwischen 7 und 20 Uhr geöffnet, in der Touristensaison mitunter sogar länger.

Preise

Besonders importierte Lebensmittel kosten inzwischen fast so viel wie bei uns. Regionale Produkte auf dem Markt sind günstiger. Auch Benzin ist teuer. Zudem sind die Preise im Land nicht einheitlich, so zahlt man z. B. in Bar für viele Produkte weniger als in Budva. Im Landesinneren ist das Leben grundsätzlich günstiger. Ins Geld gehen auch die Strandliegen: Etwa 10 Euro pro Tag ist die Regel, für luxuriöse Strandbetten mit Baldachin blättert man bis zu 100 Euro hin.

Sprache

Am besten kommt man inzwischen mit Englisch weiter, was aber längst nicht jeder im Land beherrscht. Wer Russisch spricht, kann höflich nachfragen: Einige sprechen es gern und gut. Viele Straßenschilder sind nicht nur mit kyrillischen, sondern auch mit lateinischen Schriftzeichen versehen. Manches kann man erraten. Sonst helfen nur das Navi oder freundliche Menschen vor Ort. Im Süden und Nordosten Montenegros ist Albanisch neben Montenegrinisch zweite Amtssprache. Straßenschilder sind deshalb zweisprachig, die Stadt Ulcinj z. B. heißt auch Ulqin.

Eine häufige Abkürzung ist „Sv“. Sie steht für die montenegrinischen Formen des Worts Sankt, also Sveti (männlich) und Sveta (weiblich).

Telefon & Handy

Drei Mobilfunkbetreiber buhlen um die Kundschaft: One (069), m:tel (068) und Telekom (067). Die Minutenpreise sind höher als in Deutschland, auch Internetverbindungen sind viel teurer. Wenn du viel telefonieren oder mobil surfen willst, kann sich trotzdem eine Prepaidkarte mit montenegrinischer Nummer lohnen. Bring ein simlockfreies Smartphone mit und kauf dir unkompliziert ein Prepaidpaket vom Kiosk oder aus dem Supermarkt, es gibt günstige Pakete speziell für Touristen (z. B. turistički pripejd paket, auch bekannt als tourist prepaid, von der Telekom).

Möchtest du dein Handy vor Ort mit deiner heimischen SIM-Karte nutzen, erkundige dich vorab besser bei deinem Netzbetreiber nach den Roaminggebühren. Montenegro ist noch kein EU-Mitglied, es kann also teuer sein. Im Zweifelsfall von Anfang an die mobilen Daten ausschalten!

Bei Telefonaten innerhalb des Landes wählt man die Orts- bzw. Mobilfunkvorwahl, die immer mit einer Null beginnt, und dann die Anschlussnummer. Bei Anrufen aus dem Heimatland oder etwa mit dem deutschen Handy nach Montenegro die Landesvorwahl, gefolgt von der Orts- bzw. Mobilfunkvorwahl ohne die Null am Anfang und dann die Anschlussnummer wählen. Internationale Vorwahlen: Deutschland 0049, Österreich 0043, Schweiz 0041, Montenegro 00382.

Trinkgeld

In Cafés ist es üblich, kleine Summen aufzurunden. Für Touristen ist es jedoch angemessen, 10 Prozent des Betrags auf die Rechnung aufzuschlagen.

Unterkunft

Die Zeit der dürftig möblierten Zimmer (sobe) an der Küste ist vorbei, sie werden nur noch in den Bergen angeboten. Unzählige Nobelherbergen wachsen an der Adria in den Himmel. Gute Hotels sind teuer, aber es gibt noch günstige und schöne Privatunterkünfte. An der Küste herrscht übrigens ein großes Preisgefälle: Herceg Novi, Budva und Perast haben die höchsten Preise. Sparfüchse buchen ab Petrovac in Richtung Ulcinj, wo es deutlich günstiger wird. In der Vor- und Nachsaison purzeln die Preise um bis zu 40 Prozent. Eine große Rolle spielt die Buchungswebsite booking.com – gerade private Anbieter mit teils richtig tollen Apartments und Gästezimmern vermieten nur noch hierüber oder über airbnb.com.

Notfälle und Sicherheit

Diplomatische Vertretungen

Deutsche Botschaft

Hercegovačka 10 | Podgorica | Tel. 020 44 10 00 | podgorica.diplo.de

Österreichische Botschaft

Svetlane Kane Radević 3 | Podgorica | Tel. 020 20 11 35 | bmeia.gv.at/oebpodgorica

Schweizer Vertretung

Zuständig ist die Schweizerische Botschaft (Bulevar Oslobođenja 4 | Tel. +381 11 3 06 58 20| belgrade@eda.admin.ch) in Belgrad, Serbien.

In Podgorica gibt es ein Generalkonsulat (Džordža Vašingtona 108/A36 | 2.Etage in The Capital Plaza | Tel. 020 62 03 12 | podgorica@honrep.ch).

Gesundheit

Fast jeder Ort hat eine staatliche Ambulanz, die mit einem roten Kreuz gekennzeichnet ist. Die Rechnung für die Behandlung muss vor Ort bezahlt werden. Da die EU- Krankenversicherungskarte in Montenegro nicht gilt, ist eine Auslandskrankenversicherung mit der Option des Krankenrücktransports empfehlenswert. In größeren Ortschaften haben sich Privatpraxen etabliert. Die Adressen der Ärzte – die meisten sprechen Englisch – erfährst du im Touristenbüro vor Ort. Bei kleinen Notfällen helfen die gut ausgestatteten Apotheken.

Notruf

Am besten die allgemeine, europaweite Notrufnummer 112 anrufen.

Ansonsten gilt landesweit: Polizei Tel. 122, Feuerwehr Tel. 123, Notarzt Tel. 124, Bergwacht Tel. 040 25 60 84.Denk bei diesen Nummern an die Ländervorwahl 00382, wenn du von einem Handy mit nicht-montenegrinischer SIM-Karte anrufst.

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