Montenegro Top Sehenswürdigkeiten

Sveti Stefan und Milocer
Landschaftliche Highlights
Sveti Stefan
Durmitor Nacionalni park
Botanische Gärten & Parks
Žabljak
Gospa od Škrpjela
Landschaftliche Highlights
Perast
Skadarsko jezero
Landschaftliche Highlights
Rijeka Crnojevića
Manastir Ostrog
Touristenattraktionen
Nikšić
Tapa
Landschaftliche Highlights
Žabljak
Biogradska gora Nacionalni park
Botanische Gärten & Parks
Kolašin
Manastir Moraca
Architektonische Highlights
Bare
Porto Montenegro
Touristenattraktionen
Tivat
Luštica
Landschaftliche Highlights
Luštica
Njegoš-Mausoleum
Architektonische Highlights
Raičevići
Manastir Piva
Architektonische Highlights
Plužine
Ada Bojana
Landschaftliche Highlights
Ada Bojana
Tvrdjava Spanjola
Architektonische Highlights
Herceg Novi
Kanli Kula
Architektonische Highlights
Herceg - Novi
Local Museum "Mirko Komnenović"
Museen
Herceg Novi
Pomorski muzej
Museen
Kotor
Naval Heritage Collection Museum
Museen
Tivat
Dvorac Kralja Nikole
Museen
Bar
Muzej
Museen
Budva
Kastel Lastva
Architektonische Highlights
Petrovac na Moru
Gradski Muzej Ulcinj
Museen
Ulcinj
Biljarda
Museen
Cetinje
Muzej kralja Nikole (König-Nikola- Museum)
Museen
Cetinje
Umjetnički muzej Crne Gore (Kunstmuseum)
Museen
Cetinje
Obod
Touristenattraktionen
Cetinje
Galerija Centar
Museen
Podgorica
Saborni Hram Hristovog Vaskrsenja (Auferstehungskathedrale)
Architektonische Highlights
Podgorica
Duklja
Touristenattraktionen
Podgorica
Šipčanik
Landschaftliche Highlights
Tuzi

    Landschaftliche Highlights

    Landschaftliche Highlights

    Botanische Gärten & Parks

    Touristenattraktionen

    Architektonische Highlights

    Museen


  • Sveti Stefan und Milocer

    Landschaftliche Highlights
    • © Landscape Nature Photo, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Romantischer geht’s nicht

    Hier musst du einfach vorbeischauen! Ursprünglich hatte die nur 1,6 ha große Insel keine Verbindung zum knapp 100 m entfernten Festland. Erst im 19.Jh. wurde eine Landzunge aufgeschüttet, die das Leben der Fischer auf Sv. Stefan erleichtern sollte. 1956 aber vertrieb man die Fischer, und es begann der Umbau zur Hotelinsel. Außen blieb das Dorf aus dem 15.Jh. unverändert. Doch das Innenleben der etwa 100 Häuser verwandelte sich in puren Luxus. 1960 eröffnete das teuerste Hotel im damaligen Jugoslawien, das viele prominente Besucher anzog. Willy Brandt und Helmut Kohl, Claudia Schiffer und Sylvester Stallone, Sophia Loren und Klaus Kinski kamen nach Sv. Stefan. Ende der Nullerjahre wurde das Kleinod verkauft. Investoren kamen und gingen, das Hotel blieb geschlossen. So war die verwunschene Insel mit ihren steinernen Häusern und roten Dächern weiterhin nur das meistfotografierte Motiv von Montenegro. Der Blick von der Aussichtsplattform an der Hauptstraße auf die „Perle der Adria“ wurde sicher schon millionenfach festgehalten. 2013 dann fand die Anlage einen neuen Besitzer und wurde luxuriös renoviert, Tenniskönig Novak Đoković heiratete in der kleinen Inselkirche. Doch aktuell ist das Resort wieder außer Betrieb und für Besucher nicht zugänglich. Zur Anlage gehört auch Miločer, die ehemalige Sommerresidenz der jugoslawischen Könige aus den 1930ern. Das Hauptgebäude steht direkt an einer kleinen Bucht, von der Restaurantterrasse blickst du auf Sv. Stefan. In einem weitläufigen Park sind weitere, kleine Wohngebäude verstreut. Beim Spaziergang begleiten dich Düfte von Zypressen, Oleander und Pinien. Mehrere Restaurants liegen zwischen Sv. Stefan und Miločer. Oberhalb von Sv. Stefan punktet das Restoran Drago mit montenegrinischer Hausmannskost vom Feinsten, sehr netter Bedienung und entspannter Atmosphäre. Dazu ein Traumblick auf das Adria-Inselchen. Komm am besten zum Sonnenuntergang, einen schöneren wirst du kaum finden.

    • Sveti Stefan
    • © Landscape Nature Photo, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Romantischer geht’s nicht

    Hier musst du einfach vorbeischauen! Ursprünglich hatte die nur 1,6 ha große Insel keine Verbindung zum knapp 100 m entfernten Festland. Erst im 19.Jh. wurde eine Landzunge aufgeschüttet, die das Leben der Fischer auf Sv. Stefan erleichtern sollte. 1956 aber vertrieb man die Fischer, und es begann der Umbau zur Hotelinsel. Außen blieb das Dorf aus dem 15.Jh. unverändert. Doch das Innenleben der etwa 100 Häuser verwandelte sich in puren Luxus. 1960 eröffnete das teuerste Hotel im damaligen Jugoslawien, das viele prominente Besucher anzog. Willy Brandt und Helmut Kohl, Claudia Schiffer und Sylvester Stallone, Sophia Loren und Klaus Kinski kamen nach Sv. Stefan. Ende der Nullerjahre wurde das Kleinod verkauft. Investoren kamen und gingen, das Hotel blieb geschlossen. So war die verwunschene Insel mit ihren steinernen Häusern und roten Dächern weiterhin nur das meistfotografierte Motiv von Montenegro. Der Blick von der Aussichtsplattform an der Hauptstraße auf die „Perle der Adria“ wurde sicher schon millionenfach festgehalten. 2013 dann fand die Anlage einen neuen Besitzer und wurde luxuriös renoviert, Tenniskönig Novak Đoković heiratete in der kleinen Inselkirche. Doch aktuell ist das Resort wieder außer Betrieb und für Besucher nicht zugänglich. Zur Anlage gehört auch Miločer, die ehemalige Sommerresidenz der jugoslawischen Könige aus den 1930ern. Das Hauptgebäude steht direkt an einer kleinen Bucht, von der Restaurantterrasse blickst du auf Sv. Stefan. In einem weitläufigen Park sind weitere, kleine Wohngebäude verstreut. Beim Spaziergang begleiten dich Düfte von Zypressen, Oleander und Pinien. Mehrere Restaurants liegen zwischen Sv. Stefan und Miločer. Oberhalb von Sv. Stefan punktet das Restoran Drago mit montenegrinischer Hausmannskost vom Feinsten, sehr netter Bedienung und entspannter Atmosphäre. Dazu ein Traumblick auf das Adria-Inselchen. Komm am besten zum Sonnenuntergang, einen schöneren wirst du kaum finden.

    • Sveti Stefan

  • Durmitor Nacionalni park

    Botanische Gärten & Parks
    • © Andrew Mayovskyy, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Es ganz entspannt angehen

    Der 1980 von der Unesco zum Welterbe der Menschheit erklärte Nationalpark Durmitor bietet auf 390 km2 alles an Natur, was man sich nur wünschen kann: tiefe Schluchten, hohe Berge, Höhlen, Gletscherseen und eine schier unerschöpfliche Flora und Fauna. Allein 1300 Pflanzenarten haben Forscher in dem rund um Žabljak gelegenen Areal entdeckt, aber auch Vogelfreunde sind hier richtig. Der Park erstreckt sich über eine Hochebene auf etwa 1500 m, aus der die Gebirgsspitzen herausragen – die höchste ist der Bobotov kuk mit 2522 m. Fünf Hütten stehen Bergsteigern zur Verfügung, außerdem Unterkünfte in Škarka, Šusica und am Gebirgssattel Sedlo sowie kleinere Unterkünfte in Lokvice und Velika Kalica. Am Schwarzen See (Crno jezero) kannst du sommers wie winters in gemütlichen Bauernhütten übernachten. Infos erteilt das Nationalpark-Besucherzentrum. Eine anspruchsvolle Wanderung führt von Žabljak aus auf den Bobotov kuk und dauert ca. sieben Stunden. Der Pfad beginnt 3 km außerhalb der Gemeinde am Crno jezero, wo ein Schild die markierte Strecke nach Indjini Dolovi ausweist. Nach etwa vier Stunden an Karsttrichtern und Steingeröll vorbei ist die Eishöhle (Ledena pećina) erreicht, immerhin schon auf über 2000 m Höhe. Weiter steil aufwärts geht es bis zum Aussichtspunkt Velika Previja, wo du dich an einer Quelle erfrischen kannst. Bis zum Gipfel des Bobotov kuk sind es von hier aus noch etwa 45 Minuten. Für den Rückweg nach unten nimmst du dann die Route von Velika Previja über Zeleni Vir und Urdeni Do nach Dobri Do oder zum Bergsteigerhaus in Sedlo. Für alle, die es mit dem Kraxeln nicht übertreiben wollen: Rund um den Schwarzen See gibt es einen schönen Wanderweg, der locker und ohne gewaltige Kraftanstrengung in ein bis zwei Stunden zu bewältigen ist.

    • © Andrew Mayovskyy, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Es ganz entspannt angehen

    Der 1980 von der Unesco zum Welterbe der Menschheit erklärte Nationalpark Durmitor bietet auf 390 km2 alles an Natur, was man sich nur wünschen kann: tiefe Schluchten, hohe Berge, Höhlen, Gletscherseen und eine schier unerschöpfliche Flora und Fauna. Allein 1300 Pflanzenarten haben Forscher in dem rund um Žabljak gelegenen Areal entdeckt, aber auch Vogelfreunde sind hier richtig. Der Park erstreckt sich über eine Hochebene auf etwa 1500 m, aus der die Gebirgsspitzen herausragen – die höchste ist der Bobotov kuk mit 2522 m. Fünf Hütten stehen Bergsteigern zur Verfügung, außerdem Unterkünfte in Škarka, Šusica und am Gebirgssattel Sedlo sowie kleinere Unterkünfte in Lokvice und Velika Kalica. Am Schwarzen See (Crno jezero) kannst du sommers wie winters in gemütlichen Bauernhütten übernachten. Infos erteilt das Nationalpark-Besucherzentrum. Eine anspruchsvolle Wanderung führt von Žabljak aus auf den Bobotov kuk und dauert ca. sieben Stunden. Der Pfad beginnt 3 km außerhalb der Gemeinde am Crno jezero, wo ein Schild die markierte Strecke nach Indjini Dolovi ausweist. Nach etwa vier Stunden an Karsttrichtern und Steingeröll vorbei ist die Eishöhle (Ledena pećina) erreicht, immerhin schon auf über 2000 m Höhe. Weiter steil aufwärts geht es bis zum Aussichtspunkt Velika Previja, wo du dich an einer Quelle erfrischen kannst. Bis zum Gipfel des Bobotov kuk sind es von hier aus noch etwa 45 Minuten. Für den Rückweg nach unten nimmst du dann die Route von Velika Previja über Zeleni Vir und Urdeni Do nach Dobri Do oder zum Bergsteigerhaus in Sedlo. Für alle, die es mit dem Kraxeln nicht übertreiben wollen: Rund um den Schwarzen See gibt es einen schönen Wanderweg, der locker und ohne gewaltige Kraftanstrengung in ein bis zwei Stunden zu bewältigen ist.


  • Gospa od Škrpjela

    Landschaftliche Highlights
    • © nadtochiy, Shutterstock

    Zu den Höhepunkten eines Besuchs an der Boka gehören die beiden Kircheninseln vor Perast. Der ursprüngliche Bau der Kirche Gospa od Škrpjela (Frau vom Felsen) wurde 1452 errichtet. Jedes Jahr am 22.Juli fährt man in Booten hinüber und feiert den Geburtstag, indem man Steine ins angrenzende Wasser wirft. Ein Brauch, der eine lange Tradition hat: Da Seeleute und Fischer über Jahrzehnte hinweg Schiffe versenkten und Steine

    • Perast
    • © nadtochiy, Shutterstock

    Zu den Höhepunkten eines Besuchs an der Boka gehören die beiden Kircheninseln vor Perast. Der ursprüngliche Bau der Kirche Gospa od Škrpjela (Frau vom Felsen) wurde 1452 errichtet. Jedes Jahr am 22.Juli fährt man in Booten hinüber und feiert den Geburtstag, indem man Steine ins angrenzende Wasser wirft. Ein Brauch, der eine lange Tradition hat: Da Seeleute und Fischer über Jahrzehnte hinweg Schiffe versenkten und Steine

    • Perast

  • Skadarsko jezero

    Landschaftliche Highlights
    • © Gianmix, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Da stellen sich die Fotomotive von allein ein

    Weinbewachsene Vorgärten, verfallene Kirchen in den Tälern und weiß ummauerte Friedhöfe inmitten saftiger Weiden und fruchtbarer Felder: Die Anwohner des Skutarisees leben im Einklang mit der Natur und von deren Reichtum. Über Jahrhunderte war das Gewässer umkämpft zwischen den rebellischen montenegrinischen Stämmen und den türkischen Eroberern. Heute verläuft die Grenze zu Albanien mitten hindurch. Der nach seiner wichtigsten Stadt Skadar (albanisch: Shkoder) benannte See wird von unterirdischen Quellen gespeist. Deshalb hat er das ganze Jahr über die gleiche Temperatur, auch wenn an der Westseite das eiskalte Wasser der Morača einfließt. Er ist der größte See der Balkanhalbinsel. Im Frühjahr schwillt der Skutarisee wegen der Schneeschmelze auf über 500 km2 an, im Herbst besitzt er immer noch eine Fläche von über 300 km2.Kaum vorstellbarer Fischreichtum und eine Vogelvielfalt wie nirgendwo sonst in Europa machen ihn zum Paradies für Naturfans. Dass dieser Lebensraum schützenswert ist, erkannte man 1983: Der montenegrinische Teil des Sees wurde zum Nationalpark erklärt. Seit 2005 steht auch der albanische Teil unter Naturschutz. Ibisse und Storche stochern im flachen Wasser; der von Seerosen und anderen, seltenen Pflanzen bedeckte See schimmert in vielen Farben. An den Ufern duften Lorbeerwälder, und Kastanienbäume wachsen in die Höhe. Fjordartig schlängelt sich der Fluss Rijeka Crnojevića zum See. Alte Fischerdörfer und Klöster, in denen schwarz gekleidete Nonnen stumm ihre Arbeit verrichten – das alles sind Bilder einer Welt, die höchstens zwei Stunden vom Touristentrubel an der Küste entfernt ist. Schön ist es in diesem einmaligen Biotop überall, aber mach unbedingt eine Bootsfahrt zum Inselchen Grmožur mit der Ruine einer von den Türken gebauten Festung. Bootstouren veranstalten unzählige Anbieter. Einer der besten ist Boat Milica, auch mit SUP- und Kajaktouren.

    • Rijeka Crnojevića
    • © Gianmix, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Da stellen sich die Fotomotive von allein ein

    Weinbewachsene Vorgärten, verfallene Kirchen in den Tälern und weiß ummauerte Friedhöfe inmitten saftiger Weiden und fruchtbarer Felder: Die Anwohner des Skutarisees leben im Einklang mit der Natur und von deren Reichtum. Über Jahrhunderte war das Gewässer umkämpft zwischen den rebellischen montenegrinischen Stämmen und den türkischen Eroberern. Heute verläuft die Grenze zu Albanien mitten hindurch. Der nach seiner wichtigsten Stadt Skadar (albanisch: Shkoder) benannte See wird von unterirdischen Quellen gespeist. Deshalb hat er das ganze Jahr über die gleiche Temperatur, auch wenn an der Westseite das eiskalte Wasser der Morača einfließt. Er ist der größte See der Balkanhalbinsel. Im Frühjahr schwillt der Skutarisee wegen der Schneeschmelze auf über 500 km2 an, im Herbst besitzt er immer noch eine Fläche von über 300 km2.Kaum vorstellbarer Fischreichtum und eine Vogelvielfalt wie nirgendwo sonst in Europa machen ihn zum Paradies für Naturfans. Dass dieser Lebensraum schützenswert ist, erkannte man 1983: Der montenegrinische Teil des Sees wurde zum Nationalpark erklärt. Seit 2005 steht auch der albanische Teil unter Naturschutz. Ibisse und Storche stochern im flachen Wasser; der von Seerosen und anderen, seltenen Pflanzen bedeckte See schimmert in vielen Farben. An den Ufern duften Lorbeerwälder, und Kastanienbäume wachsen in die Höhe. Fjordartig schlängelt sich der Fluss Rijeka Crnojevića zum See. Alte Fischerdörfer und Klöster, in denen schwarz gekleidete Nonnen stumm ihre Arbeit verrichten – das alles sind Bilder einer Welt, die höchstens zwei Stunden vom Touristentrubel an der Küste entfernt ist. Schön ist es in diesem einmaligen Biotop überall, aber mach unbedingt eine Bootsfahrt zum Inselchen Grmožur mit der Ruine einer von den Türken gebauten Festung. Bootstouren veranstalten unzählige Anbieter. Einer der besten ist Boat Milica, auch mit SUP- und Kajaktouren.

    • Rijeka Crnojevića

  • Manastir Ostrog

    Touristenattraktionen
    • © Tsiana, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Gute Bergluft macht hungrig

    Wie tätowiert wirken die Wände des kleinen Raums, in dem der Leichnam des heiligen Vasilije aufbewahrt wird, auf den ersten Blick: Direkt auf den Stein gepinselt sind Heiligenfiguren, die dem Erbauer des Klosters die letzte Ehre erweisen. 1665 ließ der damalige Metropolit der Herzegowina, Vasilije Ostrovski, das weiße Gebäude in den Fels hauen, nachdem er auf der Flucht vor den Türken seinen Stammsitz weiter westlich hatte aufgeben müssen. Später entwickelte sich der Fluchtort zur Pilgerstätte für Gläubige aus allen Teilen Jugoslawiens. Viele orthodoxe Familien lassen ihre Kinder noch immer hier taufen. Selbst Katholiken und Muslime betrachten den Ort als Heiligtum. Aufgepasst: Die Straße hinauf nach Ostrog ist kurvig und steil! Zunächst erreichst du das untere Kloster, dann geht’s weiter kräftig aufwärts zum spektakulär im Felsen thronenden oberen Bau. Vom Parkplatz aus sind es danach noch zehn Minuten Fußweg. Schön ist auch ein Spaziergang vom unteren zum oberen Kloster über Treppen. Der dauert aber eine gute halbe Stunde. 8 km südlich an der Strecke Richtung Podgorica liegt das Restaurant Koliba Bogetići. Die traditionelle Küche hier ist hervorragend, der Service freundlich. Besonders stolz ist man auf die großen Portionen für kleines Geld und darauf, dass die Zutaten der immer frisch zubereiteten Speisen alle aus der Umgebung stammen.

    • © Tsiana, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Gute Bergluft macht hungrig

    Wie tätowiert wirken die Wände des kleinen Raums, in dem der Leichnam des heiligen Vasilije aufbewahrt wird, auf den ersten Blick: Direkt auf den Stein gepinselt sind Heiligenfiguren, die dem Erbauer des Klosters die letzte Ehre erweisen. 1665 ließ der damalige Metropolit der Herzegowina, Vasilije Ostrovski, das weiße Gebäude in den Fels hauen, nachdem er auf der Flucht vor den Türken seinen Stammsitz weiter westlich hatte aufgeben müssen. Später entwickelte sich der Fluchtort zur Pilgerstätte für Gläubige aus allen Teilen Jugoslawiens. Viele orthodoxe Familien lassen ihre Kinder noch immer hier taufen. Selbst Katholiken und Muslime betrachten den Ort als Heiligtum. Aufgepasst: Die Straße hinauf nach Ostrog ist kurvig und steil! Zunächst erreichst du das untere Kloster, dann geht’s weiter kräftig aufwärts zum spektakulär im Felsen thronenden oberen Bau. Vom Parkplatz aus sind es danach noch zehn Minuten Fußweg. Schön ist auch ein Spaziergang vom unteren zum oberen Kloster über Treppen. Der dauert aber eine gute halbe Stunde. 8 km südlich an der Strecke Richtung Podgorica liegt das Restaurant Koliba Bogetići. Die traditionelle Küche hier ist hervorragend, der Service freundlich. Besonders stolz ist man auf die großen Portionen für kleines Geld und darauf, dass die Zutaten der immer frisch zubereiteten Speisen alle aus der Umgebung stammen.


  • Tapa

    Landschaftliche Highlights
    • © D. K. Photography, Shutterstock

    Der längste Fluss des Landes ist zugleich der schönste: Über 158 km schlängelt sich die Tara auf montenegrinischem Territorium durch die Landschaft, frisst sich durch Felsen und sprudelt kurz hinter Leveri in 1300 m Tiefe ein Dutzend Stromschnellen entlang. Der tiefste Canyon Europas ist hier entstanden, der zweittiefste weltweit nach dem Grand Canyon – Grund genug für die Unesco, den Fluss 1977 zum Welterbe zu erklären. Die wilde Tara, der die Montenegriner den Beinamen „Träne Europas“ gegeben haben, fließt unweit des Orts Bistrica so langsam, dass man durch das Wasserwaten kann. Weil die Einheimischen behauptet haben, man könne dort mit einem Sprung sogar die andere Seite erreichen, hat man diese Stelle „Teufelslügen“ genannt. Mindestens einmal im Leben, schwärmen die Montenegriner, muss man mit Kajak, Floß oder Schlauchboot auf der Tara unterwegs gewesen sein. Spektakulär ist auch der Anblick von oben: In 150 m Höhe spannte der Brückenbauer Lazar Janković 1941 die Đurđevića-Tara-Brücke (25 km östlich von Žabljak) kurz hinter dem gleichnamigen Ort über den Fluss. Um den Weitermarsch der nationalsozialistischen Truppen zu vereiteln, sprengte er den Mittelbogen ein Jahr später wieder in die Luft. Stell auf jeden Fall das Auto ab, und spaziere einmal über die Brücke und zurück. Einen solchen Blick in den Abgrund hast du nicht alle Tage! Direkt an der Brücke bietet Redrockzipline ein absolut irres Abenteuer: An einem Stahlseil eingehängt, saust du mit bis zu 50 km/h über dem Canyon dahin. Das recht kleine Motel Tara MB mit anständigem Restaurant und guten Zimmern liegt direkt an der Brücke. Buche nach Möglichkeit das große Zimmer mit kleinem Balkon und Panoramablick auf Brücke und Schlucht.

    • Žabljak
    • © D. K. Photography, Shutterstock

    Der längste Fluss des Landes ist zugleich der schönste: Über 158 km schlängelt sich die Tara auf montenegrinischem Territorium durch die Landschaft, frisst sich durch Felsen und sprudelt kurz hinter Leveri in 1300 m Tiefe ein Dutzend Stromschnellen entlang. Der tiefste Canyon Europas ist hier entstanden, der zweittiefste weltweit nach dem Grand Canyon – Grund genug für die Unesco, den Fluss 1977 zum Welterbe zu erklären. Die wilde Tara, der die Montenegriner den Beinamen „Träne Europas“ gegeben haben, fließt unweit des Orts Bistrica so langsam, dass man durch das Wasserwaten kann. Weil die Einheimischen behauptet haben, man könne dort mit einem Sprung sogar die andere Seite erreichen, hat man diese Stelle „Teufelslügen“ genannt. Mindestens einmal im Leben, schwärmen die Montenegriner, muss man mit Kajak, Floß oder Schlauchboot auf der Tara unterwegs gewesen sein. Spektakulär ist auch der Anblick von oben: In 150 m Höhe spannte der Brückenbauer Lazar Janković 1941 die Đurđevića-Tara-Brücke (25 km östlich von Žabljak) kurz hinter dem gleichnamigen Ort über den Fluss. Um den Weitermarsch der nationalsozialistischen Truppen zu vereiteln, sprengte er den Mittelbogen ein Jahr später wieder in die Luft. Stell auf jeden Fall das Auto ab, und spaziere einmal über die Brücke und zurück. Einen solchen Blick in den Abgrund hast du nicht alle Tage! Direkt an der Brücke bietet Redrockzipline ein absolut irres Abenteuer: An einem Stahlseil eingehängt, saust du mit bis zu 50 km/h über dem Canyon dahin. Das recht kleine Motel Tara MB mit anständigem Restaurant und guten Zimmern liegt direkt an der Brücke. Buche nach Möglichkeit das große Zimmer mit kleinem Balkon und Panoramablick auf Brücke und Schlucht.

    • Žabljak

  • Biogradska gora Nacionalni park

    Botanische Gärten & Parks
    • © RnDmS, Shutterstock

    Einer der letzten Urwälder Europas liegt in dem 1952 zum Nationalpark erklärten Naturreservat (15 km nordöstlich). Dass auf so engem Raum so viele unberührte Flecken erhalten bleiben konnten, ist nicht zuletzt Fürst Nikola I. zu verdanken. Schon 1878, sechs Jahre nach Gründung des Yellowstone-Nationalparks in den USA, erklärte er Biogradska gora zum ökologischen Schutzgebiet. Heute leben hier rund 2000 Pflanzen- und mehr als 200 Vogelarten. Besonders interessant sind die Bergaugen (gorske oči) genannten Seen, von denen der Biogradskosee (Biogradsko jezero) der schönste ist. Eco-Tours hat ein umfangreiches Angebot an Aktivitäten. Willst du im Nationalpark wandern, radeln oder hoch zu Ross galoppieren? Du hast die Wahl.

    • © RnDmS, Shutterstock

    Einer der letzten Urwälder Europas liegt in dem 1952 zum Nationalpark erklärten Naturreservat (15 km nordöstlich). Dass auf so engem Raum so viele unberührte Flecken erhalten bleiben konnten, ist nicht zuletzt Fürst Nikola I. zu verdanken. Schon 1878, sechs Jahre nach Gründung des Yellowstone-Nationalparks in den USA, erklärte er Biogradska gora zum ökologischen Schutzgebiet. Heute leben hier rund 2000 Pflanzen- und mehr als 200 Vogelarten. Besonders interessant sind die Bergaugen (gorske oči) genannten Seen, von denen der Biogradskosee (Biogradsko jezero) der schönste ist. Eco-Tours hat ein umfangreiches Angebot an Aktivitäten. Willst du im Nationalpark wandern, radeln oder hoch zu Ross galoppieren? Du hast die Wahl.


  • Manastir Moraca

    Architektonische Highlights
    • © Sergey Lyashenko, Shutterstock

    Eines der bedeutendsten Klöster der serbisch-orthodoxen Kirche liegt kurz hinter dem Zusammenfluss von Mrtvica und Morača, ungefähr 30 km südwestlich von Kolašin: das 1252 erbaute Kloster Morača. Es sind vor allem die nach der Plünderung durch die türkischen Eroberer im 16./17.Jh. entstandenen Fresken, die Ihnen in Erinnerung bleiben werden.

    • © Sergey Lyashenko, Shutterstock

    Eines der bedeutendsten Klöster der serbisch-orthodoxen Kirche liegt kurz hinter dem Zusammenfluss von Mrtvica und Morača, ungefähr 30 km südwestlich von Kolašin: das 1252 erbaute Kloster Morača. Es sind vor allem die nach der Plünderung durch die türkischen Eroberer im 16./17.Jh. entstandenen Fresken, die Ihnen in Erinnerung bleiben werden.


  • Porto Montenegro

    Touristenattraktionen
    • © BUCKO 28, Shutterstock

    2006 kaufte der kanadische Milliardär Peter Munk die marode Werft und versprach, die beste Marina Europas zu bauen. Gesagt, getan: Porto Montenegro ist dabei, Monte Carlo den Rang abzulaufen. Riesige Luxusyachten liegen hier vor Anker.

    • © BUCKO 28, Shutterstock

    2006 kaufte der kanadische Milliardär Peter Munk die marode Werft und versprach, die beste Marina Europas zu bauen. Gesagt, getan: Porto Montenegro ist dabei, Monte Carlo den Rang abzulaufen. Riesige Luxusyachten liegen hier vor Anker.


  • Luštica

    Landschaftliche Highlights
    • © Flavia Brilli, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Grottengut!

    Das „Land der Oliven“ nennen die Montenegriner die 47 km2 große Halbinsel südwestlich von Tivat. Seit der Antike wachsen hier Olivenbäume. Beinahe jedes Haus besaß früher eine Mühle, man lebte mit und von den Oliven. Später gehörte Luštica dem Militär, das von hier aus den Eingang in die Kotorbucht bewachte. Viele Einwohner gingen weg, Dörfer verwaisten. Jetzt kehren die Enkelkinder zurück, aber auch ausländische Investoren kommen. Überall entstehen Luxusresorts, Marinas, Golfplätze. Besonders die Straße entlang der Halbinsel-Nordküste hat echten Panoramacharakter und bietet schönste Blicke auf die Bucht von Kotor. Aber aufgepasst: Die meisten Straßen auf Luštica sind zwar gut befahrbar, aber schmal und kurvig, der Asphalt oftmals nicht im besten Zustand. Im Inselinneren warten vergessene Dörfer, steinerne Häuser stehen im Schatten der Olivenhaine, und das alles in einer wunderbaren Luft, denn der Berg Obosnik ist 582 m hoch. Auch Olivenbauern gibt es wieder. An der Westseite der Halbinsel liegt der Kurort Rose, das „Saint-Tropez Montenegros“. Serbische Filmstars haben sich hier niedergelassen – und auch du wirst dich fast wie ein Star fühlen, wenn du elegant durch das schicke Dörfchen flanierst. Rosen und Oleander ranken sich um die prachtvoll renovierten Steinhäuser, Palmen spenden Schatten, der Strand liegt vor der Haustür. Und: Herceg Novi, auf das du mit etwas Glück aus dem Schlafzimmerfenster blickst, ist mit dem Boot in wenigen Minuten erreichbar. Ansonsten ist die 35 km lange Küste noch ziemlich leer, unberührte Buchten mit klarem, türkisem Wasser liegen in der Sonne, schön sind etwa die Strände Dobreč, Žanjice und Mirište. Der wahrscheinlich beste Strand von Luštica heißt Plaža Arza und liegt im zentralen Bereich der Westküste. Allerdings musst du ein wenig arbeiten, um dorthin zu gelangen: 750 m vor dem Strand endet der Asphalt bei einem Parkplatz. Theoretisch kann man weiterfahren, doch mach lieber einen Spaziergang. Beim Einsteigen ins Wasser gibt es einige größere Steine. Aber: Hier hast du oft himmlische Ruhe, triffst nur wenige Menschen. Das Wasser ist kristallkar, bring also deine Schnorchelausrüstung mit! Modra špilja, die Blaue Grotte an der Südseite von Luštica, ist nur vom Meer aus zu erreichen. Du gelangst dorthin mit Bootstouren ab Tivat und ab Herceg Novi.

    • Luštica
    • © Flavia Brilli, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Grottengut!

    Das „Land der Oliven“ nennen die Montenegriner die 47 km2 große Halbinsel südwestlich von Tivat. Seit der Antike wachsen hier Olivenbäume. Beinahe jedes Haus besaß früher eine Mühle, man lebte mit und von den Oliven. Später gehörte Luštica dem Militär, das von hier aus den Eingang in die Kotorbucht bewachte. Viele Einwohner gingen weg, Dörfer verwaisten. Jetzt kehren die Enkelkinder zurück, aber auch ausländische Investoren kommen. Überall entstehen Luxusresorts, Marinas, Golfplätze. Besonders die Straße entlang der Halbinsel-Nordküste hat echten Panoramacharakter und bietet schönste Blicke auf die Bucht von Kotor. Aber aufgepasst: Die meisten Straßen auf Luštica sind zwar gut befahrbar, aber schmal und kurvig, der Asphalt oftmals nicht im besten Zustand. Im Inselinneren warten vergessene Dörfer, steinerne Häuser stehen im Schatten der Olivenhaine, und das alles in einer wunderbaren Luft, denn der Berg Obosnik ist 582 m hoch. Auch Olivenbauern gibt es wieder. An der Westseite der Halbinsel liegt der Kurort Rose, das „Saint-Tropez Montenegros“. Serbische Filmstars haben sich hier niedergelassen – und auch du wirst dich fast wie ein Star fühlen, wenn du elegant durch das schicke Dörfchen flanierst. Rosen und Oleander ranken sich um die prachtvoll renovierten Steinhäuser, Palmen spenden Schatten, der Strand liegt vor der Haustür. Und: Herceg Novi, auf das du mit etwas Glück aus dem Schlafzimmerfenster blickst, ist mit dem Boot in wenigen Minuten erreichbar. Ansonsten ist die 35 km lange Küste noch ziemlich leer, unberührte Buchten mit klarem, türkisem Wasser liegen in der Sonne, schön sind etwa die Strände Dobreč, Žanjice und Mirište. Der wahrscheinlich beste Strand von Luštica heißt Plaža Arza und liegt im zentralen Bereich der Westküste. Allerdings musst du ein wenig arbeiten, um dorthin zu gelangen: 750 m vor dem Strand endet der Asphalt bei einem Parkplatz. Theoretisch kann man weiterfahren, doch mach lieber einen Spaziergang. Beim Einsteigen ins Wasser gibt es einige größere Steine. Aber: Hier hast du oft himmlische Ruhe, triffst nur wenige Menschen. Das Wasser ist kristallkar, bring also deine Schnorchelausrüstung mit! Modra špilja, die Blaue Grotte an der Südseite von Luštica, ist nur vom Meer aus zu erreichen. Du gelangst dorthin mit Bootstouren ab Tivat und ab Herceg Novi.

    • Luštica

  • Njegoš-Mausoleum

    Architektonische Highlights
    • © Veronika Kovalenko, Shutterstock

    Hole tief Luft, und los geht’s die endlose Treppe hinauf! Auf dem zweithöchsten Berg des Lovćenmassivs, dem Jezerskivrh (1660 m), ruht Montenegros Dichterfürst in einem überdimensionierten Grabmal. Bewacht wird es von zweiriesigen Frauenfiguren aus schwarzem Marmor und einer ebenso großen Njegoš-Figur. Ein Mosaik aus 20 000 vergoldeten Plättchen ziert die Decke im Innenraum. Von Njeguši aus führt ein markierter Wanderweg auf den Berg im Lovćen-Nationalpark. Der Aufstieg dauert gut vier Stunden, der Rückweg etwa dreieinhalb Stunden. Mit dem Auto fährst du von Cetinje 20 km auf einer schmalen, asphaltierten Serpentinenstraße auf den Gipfel. Dort angekommen, musst du noch die 461 Treppenstufen zum Mausoleum überwinden, bevor du die grandiose Aussicht auf Montenegro genießen kannst. Lasse den Blick schweifen: über die Bucht von Kotor, den Skutarisee und bis nach Albanien!

    • © Veronika Kovalenko, Shutterstock

    Hole tief Luft, und los geht’s die endlose Treppe hinauf! Auf dem zweithöchsten Berg des Lovćenmassivs, dem Jezerskivrh (1660 m), ruht Montenegros Dichterfürst in einem überdimensionierten Grabmal. Bewacht wird es von zweiriesigen Frauenfiguren aus schwarzem Marmor und einer ebenso großen Njegoš-Figur. Ein Mosaik aus 20 000 vergoldeten Plättchen ziert die Decke im Innenraum. Von Njeguši aus führt ein markierter Wanderweg auf den Berg im Lovćen-Nationalpark. Der Aufstieg dauert gut vier Stunden, der Rückweg etwa dreieinhalb Stunden. Mit dem Auto fährst du von Cetinje 20 km auf einer schmalen, asphaltierten Serpentinenstraße auf den Gipfel. Dort angekommen, musst du noch die 461 Treppenstufen zum Mausoleum überwinden, bevor du die grandiose Aussicht auf Montenegro genießen kannst. Lasse den Blick schweifen: über die Bucht von Kotor, den Skutarisee und bis nach Albanien!


  • Manastir Piva

    Architektonische Highlights
    • © Sergey Lyashenko, Shutterstock

    Die Geschichte des 55 km von Žabljak entfernten Klosters ist abenteuerlich: Um zu verhindern, dass die im 16.Jh. errichtete, dreischiffige Kirche dem Bau des Staudamms in Plužine zum Opfer fällt, wurde 1969 damit begonnen, sie abzutragen und an ihrem heutigen Standort neu zu errichten. Das dauerte genauso lange wie der Bau des Gotteshauses. Die Wände sind mit Fresken übersät, insgesamt bedecken die Malereien eine Fläche von mehr als 1000 m2.Achte auf das Fresko über dem Südeingang: Wohl einmalig in orthodoxen Kirchen, findet sich hier ein Bild des türkischen Paschas Mehmed Sokolović, eines zum Islam konvertierten Verwandten des serbischen Patriarchen der Zeit.

    • Plužine
    • © Sergey Lyashenko, Shutterstock

    Die Geschichte des 55 km von Žabljak entfernten Klosters ist abenteuerlich: Um zu verhindern, dass die im 16.Jh. errichtete, dreischiffige Kirche dem Bau des Staudamms in Plužine zum Opfer fällt, wurde 1969 damit begonnen, sie abzutragen und an ihrem heutigen Standort neu zu errichten. Das dauerte genauso lange wie der Bau des Gotteshauses. Die Wände sind mit Fresken übersät, insgesamt bedecken die Malereien eine Fläche von mehr als 1000 m2.Achte auf das Fresko über dem Südeingang: Wohl einmalig in orthodoxen Kirchen, findet sich hier ein Bild des türkischen Paschas Mehmed Sokolović, eines zum Islam konvertierten Verwandten des serbischen Patriarchen der Zeit.

    • Plužine

  • Ada Bojana

    Landschaftliche Highlights
    • © Studio MDF, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Wag dich an den Drachen

    Die im Delta des albanisch-montenegrinischen Grenzflusses östlich von Ulcinj gelegene Insel ist nur durch eine Brücke mit dem Festland verbunden. Für alle, die gern die Hüllen fallen lassen, gibt es hier den längsten FKK-Strand des Landes. Die Insel hat Campingplätze, ansonsten ist das Übernachtungsangebot nicht riesig. Trotz oder gerade wegen der bescheidenen Infrastruktur hat sich Ada Bojana zum Paradies für naturverbundene und sportbesessene Urlauber gemausert. Neben einem langen Sandstrand hat die Insel auch einen großen Vogelreichtum zu bieten. Wind, Wasser und Sonne schaffen außerdem ideale Voraussetzungen für Kitesurfer – auch für Anfänger, denn in der Kitesurfschule werden Kurse angeboten.

    • Ada Bojana
    • © Studio MDF, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Wag dich an den Drachen

    Die im Delta des albanisch-montenegrinischen Grenzflusses östlich von Ulcinj gelegene Insel ist nur durch eine Brücke mit dem Festland verbunden. Für alle, die gern die Hüllen fallen lassen, gibt es hier den längsten FKK-Strand des Landes. Die Insel hat Campingplätze, ansonsten ist das Übernachtungsangebot nicht riesig. Trotz oder gerade wegen der bescheidenen Infrastruktur hat sich Ada Bojana zum Paradies für naturverbundene und sportbesessene Urlauber gemausert. Neben einem langen Sandstrand hat die Insel auch einen großen Vogelreichtum zu bieten. Wind, Wasser und Sonne schaffen außerdem ideale Voraussetzungen für Kitesurfer – auch für Anfänger, denn in der Kitesurfschule werden Kurse angeboten.

    • Ada Bojana

  • Tvrdjava Spanjola

    Architektonische Highlights
    • © Danil Voronin, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Panorama für Nachteulen

    Wenn die Festung Kanli Kula dir zu nah ist und du deine Wanderschuhe etwas stärker herausfordern willst: Hoch über der Altstadt erhebt sich die 1538 von den Spaniern begonnene, später von den Türken fertiggestellte Festung. Genieß den unfassbaren Ausblick auf die Bucht und die Halbinsel Prevlaka! Das Beste: Die Festung ist rund um die Uhr geöffnet, sodass du auch bei Dämmerung den Traumblick aufs Wasser bewundern kannst.

    • Herceg Novi
    • © Danil Voronin, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Panorama für Nachteulen

    Wenn die Festung Kanli Kula dir zu nah ist und du deine Wanderschuhe etwas stärker herausfordern willst: Hoch über der Altstadt erhebt sich die 1538 von den Spaniern begonnene, später von den Türken fertiggestellte Festung. Genieß den unfassbaren Ausblick auf die Bucht und die Halbinsel Prevlaka! Das Beste: Die Festung ist rund um die Uhr geöffnet, sodass du auch bei Dämmerung den Traumblick aufs Wasser bewundern kannst.

    • Herceg Novi

  • Kanli Kula

    Architektonische Highlights
    • © Nikiforov Alexander, Shutterstock

    Die in der türkischen Zeit entstandene Festung am oberen Ende der Altstadt diente lange als Verteidigungsanlage und Gefängnis. Mit mehr als 1000 Sitzplätzen ist Kanli Kula heute eine der schönsten Freiluftbühnen an der ganzen Adria

    • © Nikiforov Alexander, Shutterstock

    Die in der türkischen Zeit entstandene Festung am oberen Ende der Altstadt diente lange als Verteidigungsanlage und Gefängnis. Mit mehr als 1000 Sitzplätzen ist Kanli Kula heute eine der schönsten Freiluftbühnen an der ganzen Adria


  • Local Museum "Mirko Komnenović"

    Museen

    Im schön gestalteten Museum sind auf zwei Etagen archäologische Funde aus der Frühzeit von Herceg Novi ausgestellt, als Illyrer, Griechen und Römer in dieser Region siedelten.

    Im schön gestalteten Museum sind auf zwei Etagen archäologische Funde aus der Frühzeit von Herceg Novi ausgestellt, als Illyrer, Griechen und Römer in dieser Region siedelten.


  • Pomorski muzej

    Museen
    • © Anna_A_Klochko, Shutterstock

    Auf drei Stockwerken zeigt das Museum im ehemaligen Palast der Familie Grgurina Seefahrertrachten, Schiffsmodelle, typische Waffen und eine Reliefkarte der Bucht.

    • © Anna_A_Klochko, Shutterstock

    Auf drei Stockwerken zeigt das Museum im ehemaligen Palast der Familie Grgurina Seefahrertrachten, Schiffsmodelle, typische Waffen und eine Reliefkarte der Bucht.


  • Naval Heritage Collection Museum

    Museen
    • © Olga Ilinich, Shutterstock

    Wage den Gang durch ein echtes U-Boot, klaustrophobisches Gefühl in begriffen. Vor der ehemaligen Marinewerft Arsenal steht das Prachtstück der jugoslawischen Marine mit dem Namen Heroj, „Held“. Im Museum selbst ist nicht allzu viel zu sehen. Aber für das U-Boot lohnt der Besuch.

    • © Olga Ilinich, Shutterstock

    Wage den Gang durch ein echtes U-Boot, klaustrophobisches Gefühl in begriffen. Vor der ehemaligen Marinewerft Arsenal steht das Prachtstück der jugoslawischen Marine mit dem Namen Heroj, „Held“. Im Museum selbst ist nicht allzu viel zu sehen. Aber für das U-Boot lohnt der Besuch.


  • Dvorac Kralja Nikole

    Museen
    • © Sofia Kora, Shutterstock

    In der ehemaligen Sommerresidenz des Königs Nikola an der Uferpromenade werden Artefakte aus mehreren Jahrhunderten gezeigt.

    • © Sofia Kora, Shutterstock

    In der ehemaligen Sommerresidenz des Königs Nikola an der Uferpromenade werden Artefakte aus mehreren Jahrhunderten gezeigt.


  • Muzej

    Museen

    Das vielleicht schönste Museum des Landes führt Ihnen Budvas Geschichte vor Augen, die bis ins 5.Jh. v. Chr. zurückreicht. Tönerne Schalen und Krüge, metallene Werkzeuge und Münzen aus der Römerzeit machen die Vergangenheit der einst illyrischen Stadt anschaulich.

    Das vielleicht schönste Museum des Landes führt Ihnen Budvas Geschichte vor Augen, die bis ins 5.Jh. v. Chr. zurückreicht. Tönerne Schalen und Krüge, metallene Werkzeuge und Münzen aus der Römerzeit machen die Vergangenheit der einst illyrischen Stadt anschaulich.


  • Kastel Lastva

    Architektonische Highlights
    • © blazg, Shutterstock

    Wie sie da ganz im Westen der Bucht im Wasser liegt, das ist schon einmalig: Die kleine Trutzburg ist ein tolles Ziel für Spaziergänge.

    • Petrovac na Moru
    • © blazg, Shutterstock

    Wie sie da ganz im Westen der Bucht im Wasser liegt, das ist schon einmalig: Die kleine Trutzburg ist ein tolles Ziel für Spaziergänge.

    • Petrovac na Moru

  • Gradski Muzej Ulcinj

    Museen
    • © Nikiforov Alexander, Shutterstock

    Ein Stück Türkei in Montenegro: Schlendere durch ein altes türkisches Gefängnis, und entdecke Ausgrabungen aus antiken Zeiten, wie muslimische Grabsteine.

    • © Nikiforov Alexander, Shutterstock

    Ein Stück Türkei in Montenegro: Schlendere durch ein altes türkisches Gefängnis, und entdecke Ausgrabungen aus antiken Zeiten, wie muslimische Grabsteine.


  • Biljarda

    Museen
    • © Irina Burmistrova, Shutterstock

    Die ehemalige Residenz des Dichterfürsten Petar Njegoš beherbergt neben Büchern aus seiner Bibliothek und eigenen Schriften – darunter das Manuskript des „Bergkranzes“ – den Billardtisch, nachdem das Gebäude benannt ist: Auf Eselsrücken wurde dieser Anfang des 19.Jhs.die steinige Straße von Kotor hinauf gebracht.

    • © Irina Burmistrova, Shutterstock

    Die ehemalige Residenz des Dichterfürsten Petar Njegoš beherbergt neben Büchern aus seiner Bibliothek und eigenen Schriften – darunter das Manuskript des „Bergkranzes“ – den Billardtisch, nachdem das Gebäude benannt ist: Auf Eselsrücken wurde dieser Anfang des 19.Jhs.die steinige Straße von Kotor hinauf gebracht.


  • Muzej kralja Nikole (König-Nikola- Museum)

    Museen
    • © Anastasia Kamysheva, Shutterstock

    Seit 1926 ist das Schloss ein Museum. Parade-, Jagd- und Trophäenwaffen des Herrschers zieren das Erdgeschoss. Im ersten Stock bietet ein Rundgang durch die mit Originalmöbeln und -bildern ausgestatteten Wohn- und Arbeitsräume Einblick in das Leben von König Nikola.

    • © Anastasia Kamysheva, Shutterstock

    Seit 1926 ist das Schloss ein Museum. Parade-, Jagd- und Trophäenwaffen des Herrschers zieren das Erdgeschoss. Im ersten Stock bietet ein Rundgang durch die mit Originalmöbeln und -bildern ausgestatteten Wohn- und Arbeitsräume Einblick in das Leben von König Nikola.


  • Umjetnički muzej Crne Gore (Kunstmuseum)

    Museen
    • © Anastasia Kamysheva, Shutterstock

    Die Sammlung jugoslawischer und montenegrinischer Kunst reicht zurück bis ins 17.Jh. Höhepunkt ist die in der Blauen Kapelle untergebrachte Ikone der Muttergottes von Philermos, der Schutzherrin des Malteserordens. Das goldene Bildnis ist eines der bedeutendsten Heiligtümer des Christentums. Es soll vom Evangelisten Lukas gemalt worden sein.

    • © Anastasia Kamysheva, Shutterstock

    Die Sammlung jugoslawischer und montenegrinischer Kunst reicht zurück bis ins 17.Jh. Höhepunkt ist die in der Blauen Kapelle untergebrachte Ikone der Muttergottes von Philermos, der Schutzherrin des Malteserordens. Das goldene Bildnis ist eines der bedeutendsten Heiligtümer des Christentums. Es soll vom Evangelisten Lukas gemalt worden sein.


  • Obod

    Touristenattraktionen

    18 km von Cetinje entfernt stehen auf einem kleinen Hügel gegenüber von Rijeka Crnojevića eine orthodoxe Kirche und ein paar alte Steinhäuser, Menschen sind kaum zu sehen. Für die Montenegriner hat der unscheinbare Ort (200 Ew.) große historische Bedeutung: 1475 zog sich Prinz Ivan Crnojević mit seinem Gefolge vor den Türken vom Skutarisee nach Obod zurück. Nur wenige Jahre nach Erfindung des Buchdrucks gründete sein Sohn Đurađ 1493 hier die erste Druckerei in Südosteuropa, die später nach Cetinje verlegt wurde. Das erste in kyrillischer Schrift gedruckte Buch entstand in Obod.

    • Cetinje

    18 km von Cetinje entfernt stehen auf einem kleinen Hügel gegenüber von Rijeka Crnojevića eine orthodoxe Kirche und ein paar alte Steinhäuser, Menschen sind kaum zu sehen. Für die Montenegriner hat der unscheinbare Ort (200 Ew.) große historische Bedeutung: 1475 zog sich Prinz Ivan Crnojević mit seinem Gefolge vor den Türken vom Skutarisee nach Obod zurück. Nur wenige Jahre nach Erfindung des Buchdrucks gründete sein Sohn Đurađ 1493 hier die erste Druckerei in Südosteuropa, die später nach Cetinje verlegt wurde. Das erste in kyrillischer Schrift gedruckte Buch entstand in Obod.

    • Cetinje

  • Galerija Centar

    Museen

    Brauchst du mal Abwechslung von all den alten Schinken? Dann ist dieses Museum genau das Richtige für dich. Es residiert im ehemaligen Winterschloss von König Nikola im Park Kruševac an der Morača, wo bis 1985 die Galerie der blockfreien Staaten untergebracht war. Und noch heute schmücken neben Gemälden aus Montenegro und den anderen früheren Teilrepubliken Jugoslawiens Bilder aus Bolivien, Ägypten oder Kuba die Wände.

    Brauchst du mal Abwechslung von all den alten Schinken? Dann ist dieses Museum genau das Richtige für dich. Es residiert im ehemaligen Winterschloss von König Nikola im Park Kruševac an der Morača, wo bis 1985 die Galerie der blockfreien Staaten untergebracht war. Und noch heute schmücken neben Gemälden aus Montenegro und den anderen früheren Teilrepubliken Jugoslawiens Bilder aus Bolivien, Ägypten oder Kuba die Wände.


  • Saborni Hram Hristovog Vaskrsenja (Auferstehungskathedrale)

    Architektonische Highlights
    • © Predrag Jankovic, Shutterstock

    Gerade erst erbaut und schon ein Wahrzeichen der Hauptstadt: Die serbisch-orthodoxe Kathedrale mit ihrer fast 36 m hohen Kuppel und der auf alt gemachten Steinfassade wurde erst 2013 eingeweiht. Sie ist die größte orthodoxe Kirche in Montenegro. Werfen Sie unbedingt einen Blick hinein, es lohnt sich!

    • © Predrag Jankovic, Shutterstock

    Gerade erst erbaut und schon ein Wahrzeichen der Hauptstadt: Die serbisch-orthodoxe Kathedrale mit ihrer fast 36 m hohen Kuppel und der auf alt gemachten Steinfassade wurde erst 2013 eingeweiht. Sie ist die größte orthodoxe Kirche in Montenegro. Werfen Sie unbedingt einen Blick hinein, es lohnt sich!


  • Duklja

    Touristenattraktionen
    • © sduraku, Shutterstock

    Die erste von den Römern eroberte illyrische Stadt liegt nur etwa 3 km nördlich von Podgorica, in der Nähe des Dorfs Rogami, und hat neben steinernen Überresten einer Therme und einer Basilika auch Spuren eines antiken Abwassersystems vorzuweisen.

    • Podgorica
    • © sduraku, Shutterstock

    Die erste von den Römern eroberte illyrische Stadt liegt nur etwa 3 km nördlich von Podgorica, in der Nähe des Dorfs Rogami, und hat neben steinernen Überresten einer Therme und einer Basilika auch Spuren eines antiken Abwassersystems vorzuweisen.

    • Podgorica

  • Šipčanik

    Landschaftliche Highlights

    Die besten Weine Montenegros wachsen 10 km südlich der Hauptstadt, auf dem 2300 ha großen Čamovsko polje. Der Weingigant Plantaže hat hier 30 munter der Erde einen riesigen Weinkeller, der für Besucher geöffnet ist. Auch die Weinfelder kannst du besichtigen: Mit einem Minizug fährst du über die Ebene zwischen Millionen Rebstöcken hindurch. Neben den autochthonen Sorten Vranac (rot) und Krstač (weiß) gedeihen sehr guter Sauvignon, Chardonnay oder Cabernet unter der Sonne Montenegros.

    • Tuzi

    Die besten Weine Montenegros wachsen 10 km südlich der Hauptstadt, auf dem 2300 ha großen Čamovsko polje. Der Weingigant Plantaže hat hier 30 munter der Erde einen riesigen Weinkeller, der für Besucher geöffnet ist. Auch die Weinfelder kannst du besichtigen: Mit einem Minizug fährst du über die Ebene zwischen Millionen Rebstöcken hindurch. Neben den autochthonen Sorten Vranac (rot) und Krstač (weiß) gedeihen sehr guter Sauvignon, Chardonnay oder Cabernet unter der Sonne Montenegros.

    • Tuzi