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Montenegro Must Sees























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Landschaftliche Highlights
Botanische Gärten & Parks
Touristenattraktionen
Strände
Architektonische Highlights
Herceg Novi
Geographical © rospoint, Shutterstock
Die Stadt des ewigen Grüns, der Sonne und der Promenaden– so nannte einst der jugoslawische Literaturnobelpreisträger Ivo Andrićh Herceg Novi (14 000 E w.).
- Herceg Novi
© rospoint, Shutterstock
Die Stadt des ewigen Grüns, der Sonne und der Promenaden– so nannte einst der jugoslawische Literaturnobelpreisträger Ivo Andrićh Herceg Novi (14 000 E w.).
- Herceg Novi
Sveti Stefan und Milocer
Landschaftliche Highlights © Landscape Nature Photo, Shutterstock
Insider-Tipp Romantischer geht’s nicht
Hier musst du einfach vorbeischauen! Ursprünglich hatte die nur 1,6 ha große Insel keine Verbindung zum knapp 100 m entfernten Festland. Erst im 19.Jh. wurde eine Landzunge aufgeschüttet, die das Leben der Fischer auf Sv. Stefan erleichtern sollte. 1956 aber vertrieb man die Fischer, und es begann der Umbau zur Hotelinsel. Außen blieb das Dorf aus dem 15.Jh. unverändert. Doch das Innenleben der etwa 100 Häuser verwandelte sich in puren Luxus. 1960 eröffnete das teuerste Hotel im damaligen Jugoslawien, das viele prominente Besucher anzog. Willy Brandt und Helmut Kohl, Claudia Schiffer und Sylvester Stallone, Sophia Loren und Klaus Kinski kamen nach Sv. Stefan. Ende der Nullerjahre wurde das Kleinod verkauft. Investoren kamen und gingen, das Hotel blieb geschlossen. So war die verwunschene Insel mit ihren steinernen Häusern und roten Dächern weiterhin nur das meistfotografierte Motiv von Montenegro. Der Blick von der Aussichtsplattform an der Hauptstraße auf die „Perle der Adria“ wurde sicher schon millionenfach festgehalten. 2013 dann fand die Anlage einen neuen Besitzer und wurde luxuriös renoviert, Tenniskönig Novak Đoković heiratete in der kleinen Inselkirche. Doch aktuell ist das Resort wieder außer Betrieb und für Besucher nicht zugänglich. Zur Anlage gehört auch Miločer, die ehemalige Sommerresidenz der jugoslawischen Könige aus den 1930ern. Das Hauptgebäude steht direkt an einer kleinen Bucht, von der Restaurantterrasse blickst du auf Sv. Stefan. In einem weitläufigen Park sind weitere, kleine Wohngebäude verstreut. Beim Spaziergang begleiten dich Düfte von Zypressen, Oleander und Pinien. Mehrere Restaurants liegen zwischen Sv. Stefan und Miločer. Oberhalb von Sv. Stefan punktet das Restoran Drago mit montenegrinischer Hausmannskost vom Feinsten, sehr netter Bedienung und entspannter Atmosphäre. Dazu ein Traumblick auf das Adria-Inselchen. Komm am besten zum Sonnenuntergang, einen schöneren wirst du kaum finden.
- Sveti Stefan
© Landscape Nature Photo, Shutterstock
Insider-Tipp Romantischer geht’s nicht
Hier musst du einfach vorbeischauen! Ursprünglich hatte die nur 1,6 ha große Insel keine Verbindung zum knapp 100 m entfernten Festland. Erst im 19.Jh. wurde eine Landzunge aufgeschüttet, die das Leben der Fischer auf Sv. Stefan erleichtern sollte. 1956 aber vertrieb man die Fischer, und es begann der Umbau zur Hotelinsel. Außen blieb das Dorf aus dem 15.Jh. unverändert. Doch das Innenleben der etwa 100 Häuser verwandelte sich in puren Luxus. 1960 eröffnete das teuerste Hotel im damaligen Jugoslawien, das viele prominente Besucher anzog. Willy Brandt und Helmut Kohl, Claudia Schiffer und Sylvester Stallone, Sophia Loren und Klaus Kinski kamen nach Sv. Stefan. Ende der Nullerjahre wurde das Kleinod verkauft. Investoren kamen und gingen, das Hotel blieb geschlossen. So war die verwunschene Insel mit ihren steinernen Häusern und roten Dächern weiterhin nur das meistfotografierte Motiv von Montenegro. Der Blick von der Aussichtsplattform an der Hauptstraße auf die „Perle der Adria“ wurde sicher schon millionenfach festgehalten. 2013 dann fand die Anlage einen neuen Besitzer und wurde luxuriös renoviert, Tenniskönig Novak Đoković heiratete in der kleinen Inselkirche. Doch aktuell ist das Resort wieder außer Betrieb und für Besucher nicht zugänglich. Zur Anlage gehört auch Miločer, die ehemalige Sommerresidenz der jugoslawischen Könige aus den 1930ern. Das Hauptgebäude steht direkt an einer kleinen Bucht, von der Restaurantterrasse blickst du auf Sv. Stefan. In einem weitläufigen Park sind weitere, kleine Wohngebäude verstreut. Beim Spaziergang begleiten dich Düfte von Zypressen, Oleander und Pinien. Mehrere Restaurants liegen zwischen Sv. Stefan und Miločer. Oberhalb von Sv. Stefan punktet das Restoran Drago mit montenegrinischer Hausmannskost vom Feinsten, sehr netter Bedienung und entspannter Atmosphäre. Dazu ein Traumblick auf das Adria-Inselchen. Komm am besten zum Sonnenuntergang, einen schöneren wirst du kaum finden.
- Sveti Stefan
Durmitor Nacionalni park
Botanische Gärten & Parks © Andrew Mayovskyy, Shutterstock
Insider-Tipp Es ganz entspannt angehen
Der 1980 von der Unesco zum Welterbe der Menschheit erklärte Nationalpark Durmitor bietet auf 390 km2 alles an Natur, was man sich nur wünschen kann: tiefe Schluchten, hohe Berge, Höhlen, Gletscherseen und eine schier unerschöpfliche Flora und Fauna. Allein 1300 Pflanzenarten haben Forscher in dem rund um Žabljak gelegenen Areal entdeckt, aber auch Vogelfreunde sind hier richtig. Der Park erstreckt sich über eine Hochebene auf etwa 1500 m, aus der die Gebirgsspitzen herausragen – die höchste ist der Bobotov kuk mit 2522 m. Fünf Hütten stehen Bergsteigern zur Verfügung, außerdem Unterkünfte in Škarka, Šusica und am Gebirgssattel Sedlo sowie kleinere Unterkünfte in Lokvice und Velika Kalica. Am Schwarzen See (Crno jezero) kannst du sommers wie winters in gemütlichen Bauernhütten übernachten. Infos erteilt das Nationalpark-Besucherzentrum. Eine anspruchsvolle Wanderung führt von Žabljak aus auf den Bobotov kuk und dauert ca. sieben Stunden. Der Pfad beginnt 3 km außerhalb der Gemeinde am Crno jezero, wo ein Schild die markierte Strecke nach Indjini Dolovi ausweist. Nach etwa vier Stunden an Karsttrichtern und Steingeröll vorbei ist die Eishöhle (Ledena pećina) erreicht, immerhin schon auf über 2000 m Höhe. Weiter steil aufwärts geht es bis zum Aussichtspunkt Velika Previja, wo du dich an einer Quelle erfrischen kannst. Bis zum Gipfel des Bobotov kuk sind es von hier aus noch etwa 45 Minuten. Für den Rückweg nach unten nimmst du dann die Route von Velika Previja über Zeleni Vir und Urdeni Do nach Dobri Do oder zum Bergsteigerhaus in Sedlo. Für alle, die es mit dem Kraxeln nicht übertreiben wollen: Rund um den Schwarzen See gibt es einen schönen Wanderweg, der locker und ohne gewaltige Kraftanstrengung in ein bis zwei Stunden zu bewältigen ist.
© Andrew Mayovskyy, Shutterstock
Insider-Tipp Es ganz entspannt angehen
Der 1980 von der Unesco zum Welterbe der Menschheit erklärte Nationalpark Durmitor bietet auf 390 km2 alles an Natur, was man sich nur wünschen kann: tiefe Schluchten, hohe Berge, Höhlen, Gletscherseen und eine schier unerschöpfliche Flora und Fauna. Allein 1300 Pflanzenarten haben Forscher in dem rund um Žabljak gelegenen Areal entdeckt, aber auch Vogelfreunde sind hier richtig. Der Park erstreckt sich über eine Hochebene auf etwa 1500 m, aus der die Gebirgsspitzen herausragen – die höchste ist der Bobotov kuk mit 2522 m. Fünf Hütten stehen Bergsteigern zur Verfügung, außerdem Unterkünfte in Škarka, Šusica und am Gebirgssattel Sedlo sowie kleinere Unterkünfte in Lokvice und Velika Kalica. Am Schwarzen See (Crno jezero) kannst du sommers wie winters in gemütlichen Bauernhütten übernachten. Infos erteilt das Nationalpark-Besucherzentrum. Eine anspruchsvolle Wanderung führt von Žabljak aus auf den Bobotov kuk und dauert ca. sieben Stunden. Der Pfad beginnt 3 km außerhalb der Gemeinde am Crno jezero, wo ein Schild die markierte Strecke nach Indjini Dolovi ausweist. Nach etwa vier Stunden an Karsttrichtern und Steingeröll vorbei ist die Eishöhle (Ledena pećina) erreicht, immerhin schon auf über 2000 m Höhe. Weiter steil aufwärts geht es bis zum Aussichtspunkt Velika Previja, wo du dich an einer Quelle erfrischen kannst. Bis zum Gipfel des Bobotov kuk sind es von hier aus noch etwa 45 Minuten. Für den Rückweg nach unten nimmst du dann die Route von Velika Previja über Zeleni Vir und Urdeni Do nach Dobri Do oder zum Bergsteigerhaus in Sedlo. Für alle, die es mit dem Kraxeln nicht übertreiben wollen: Rund um den Schwarzen See gibt es einen schönen Wanderweg, der locker und ohne gewaltige Kraftanstrengung in ein bis zwei Stunden zu bewältigen ist.
Stari grad (Altstadt)
Geographical © Olena Z, Shutterstock
Drei Tore führen in die Altstadt von Kotor, das älteste ist jenes im Süden, das bereits im 13.Jh. entstand. Das nördliche und das Haupttor (Morska vrata) vor dem großen Parkplatz am Ufer – die Altstadt ist autofrei – wurden im 16.Jh. im Renaissancestil errichtet. Direkt gegenüber dem Haupttor, mit den Palästen der Patrizierfamilien Bisanti und Beskuca im Hintergrund, liegt der Uhrturm (Sat kula). Neben der St.-Luka-Kirche, die sich noch bis ins 19.Jh. hinein Katholiken und Orthodoxe teilten, ist vor allem die St.-Trifun-Kathedrale sehenswert, die beim Erdbeben von 1979 stark beschädigt wurde, inzwischen aber wieder vollständig restauriert ist.
- 85330 Kotor
- http://www.hostel-kotor.me/
- +382 32 325 317
© Olena Z, Shutterstock
Drei Tore führen in die Altstadt von Kotor, das älteste ist jenes im Süden, das bereits im 13.Jh. entstand. Das nördliche und das Haupttor (Morska vrata) vor dem großen Parkplatz am Ufer – die Altstadt ist autofrei – wurden im 16.Jh. im Renaissancestil errichtet. Direkt gegenüber dem Haupttor, mit den Palästen der Patrizierfamilien Bisanti und Beskuca im Hintergrund, liegt der Uhrturm (Sat kula). Neben der St.-Luka-Kirche, die sich noch bis ins 19.Jh. hinein Katholiken und Orthodoxe teilten, ist vor allem die St.-Trifun-Kathedrale sehenswert, die beim Erdbeben von 1979 stark beschädigt wurde, inzwischen aber wieder vollständig restauriert ist.
- 85330 Kotor
- http://www.hostel-kotor.me/
- +382 32 325 317
Gospa od Škrpjela
Landschaftliche Highlights © nadtochiy, Shutterstock
Zu den Höhepunkten eines Besuchs an der Boka gehören die beiden Kircheninseln vor Perast. Der ursprüngliche Bau der Kirche Gospa od Škrpjela (Frau vom Felsen) wurde 1452 errichtet. Jedes Jahr am 22.Juli fährt man in Booten hinüber und feiert den Geburtstag, indem man Steine ins angrenzende Wasser wirft. Ein Brauch, der eine lange Tradition hat: Da Seeleute und Fischer über Jahrzehnte hinweg Schiffe versenkten und Steine
- Perast
© nadtochiy, Shutterstock
Zu den Höhepunkten eines Besuchs an der Boka gehören die beiden Kircheninseln vor Perast. Der ursprüngliche Bau der Kirche Gospa od Škrpjela (Frau vom Felsen) wurde 1452 errichtet. Jedes Jahr am 22.Juli fährt man in Booten hinüber und feiert den Geburtstag, indem man Steine ins angrenzende Wasser wirft. Ein Brauch, der eine lange Tradition hat: Da Seeleute und Fischer über Jahrzehnte hinweg Schiffe versenkten und Steine
- Perast
Stari grad (Altstadt)
Geographical © S-F, Shutterstock
Fehlen nur noch Markusplatz und Canal Grande: Von den häufig wechselnden Herrschern der Stadt hinterließen die Venezianer die meisten Spuren, nachdem sie Budva 1442 erobert hatten. Vorallem viele Kirchen bauten sie und auch die bis heute gut erhaltene Stadtmauer. Sehenswert sind außerdem die dreischiffige, schon im 9.Jh. entstandene Kirche Johannes des Täufers (Sv. Ivan) und der 1867 gebaute Glockenturm (Sahat kula).
- Vuka Karadžića, Budva
© S-F, Shutterstock
Fehlen nur noch Markusplatz und Canal Grande: Von den häufig wechselnden Herrschern der Stadt hinterließen die Venezianer die meisten Spuren, nachdem sie Budva 1442 erobert hatten. Vorallem viele Kirchen bauten sie und auch die bis heute gut erhaltene Stadtmauer. Sehenswert sind außerdem die dreischiffige, schon im 9.Jh. entstandene Kirche Johannes des Täufers (Sv. Ivan) und der 1867 gebaute Glockenturm (Sahat kula).
- Vuka Karadžića, Budva
Skadarsko jezero
Landschaftliche Highlights © Gianmix, Shutterstock
Insider-Tipp Da stellen sich die Fotomotive von allein ein
Weinbewachsene Vorgärten, verfallene Kirchen in den Tälern und weiß ummauerte Friedhöfe inmitten saftiger Weiden und fruchtbarer Felder: Die Anwohner des Skutarisees leben im Einklang mit der Natur und von deren Reichtum. Über Jahrhunderte war das Gewässer umkämpft zwischen den rebellischen montenegrinischen Stämmen und den türkischen Eroberern. Heute verläuft die Grenze zu Albanien mitten hindurch. Der nach seiner wichtigsten Stadt Skadar (albanisch: Shkoder) benannte See wird von unterirdischen Quellen gespeist. Deshalb hat er das ganze Jahr über die gleiche Temperatur, auch wenn an der Westseite das eiskalte Wasser der Morača einfließt. Er ist der größte See der Balkanhalbinsel. Im Frühjahr schwillt der Skutarisee wegen der Schneeschmelze auf über 500 km2 an, im Herbst besitzt er immer noch eine Fläche von über 300 km2.Kaum vorstellbarer Fischreichtum und eine Vogelvielfalt wie nirgendwo sonst in Europa machen ihn zum Paradies für Naturfans. Dass dieser Lebensraum schützenswert ist, erkannte man 1983: Der montenegrinische Teil des Sees wurde zum Nationalpark erklärt. Seit 2005 steht auch der albanische Teil unter Naturschutz. Ibisse und Storche stochern im flachen Wasser; der von Seerosen und anderen, seltenen Pflanzen bedeckte See schimmert in vielen Farben. An den Ufern duften Lorbeerwälder, und Kastanienbäume wachsen in die Höhe. Fjordartig schlängelt sich der Fluss Rijeka Crnojevića zum See. Alte Fischerdörfer und Klöster, in denen schwarz gekleidete Nonnen stumm ihre Arbeit verrichten – das alles sind Bilder einer Welt, die höchstens zwei Stunden vom Touristentrubel an der Küste entfernt ist. Schön ist es in diesem einmaligen Biotop überall, aber mach unbedingt eine Bootsfahrt zum Inselchen Grmožur mit der Ruine einer von den Türken gebauten Festung. Bootstouren veranstalten unzählige Anbieter. Einer der besten ist Boat Milica, auch mit SUP- und Kajaktouren.
- Rijeka Crnojevića
© Gianmix, Shutterstock
Insider-Tipp Da stellen sich die Fotomotive von allein ein
Weinbewachsene Vorgärten, verfallene Kirchen in den Tälern und weiß ummauerte Friedhöfe inmitten saftiger Weiden und fruchtbarer Felder: Die Anwohner des Skutarisees leben im Einklang mit der Natur und von deren Reichtum. Über Jahrhunderte war das Gewässer umkämpft zwischen den rebellischen montenegrinischen Stämmen und den türkischen Eroberern. Heute verläuft die Grenze zu Albanien mitten hindurch. Der nach seiner wichtigsten Stadt Skadar (albanisch: Shkoder) benannte See wird von unterirdischen Quellen gespeist. Deshalb hat er das ganze Jahr über die gleiche Temperatur, auch wenn an der Westseite das eiskalte Wasser der Morača einfließt. Er ist der größte See der Balkanhalbinsel. Im Frühjahr schwillt der Skutarisee wegen der Schneeschmelze auf über 500 km2 an, im Herbst besitzt er immer noch eine Fläche von über 300 km2.Kaum vorstellbarer Fischreichtum und eine Vogelvielfalt wie nirgendwo sonst in Europa machen ihn zum Paradies für Naturfans. Dass dieser Lebensraum schützenswert ist, erkannte man 1983: Der montenegrinische Teil des Sees wurde zum Nationalpark erklärt. Seit 2005 steht auch der albanische Teil unter Naturschutz. Ibisse und Storche stochern im flachen Wasser; der von Seerosen und anderen, seltenen Pflanzen bedeckte See schimmert in vielen Farben. An den Ufern duften Lorbeerwälder, und Kastanienbäume wachsen in die Höhe. Fjordartig schlängelt sich der Fluss Rijeka Crnojevića zum See. Alte Fischerdörfer und Klöster, in denen schwarz gekleidete Nonnen stumm ihre Arbeit verrichten – das alles sind Bilder einer Welt, die höchstens zwei Stunden vom Touristentrubel an der Küste entfernt ist. Schön ist es in diesem einmaligen Biotop überall, aber mach unbedingt eine Bootsfahrt zum Inselchen Grmožur mit der Ruine einer von den Türken gebauten Festung. Bootstouren veranstalten unzählige Anbieter. Einer der besten ist Boat Milica, auch mit SUP- und Kajaktouren.
- Rijeka Crnojevića
Manastir Ostrog
Touristenattraktionen © Tsiana, Shutterstock
Insider-Tipp Gute Bergluft macht hungrig
Wie tätowiert wirken die Wände des kleinen Raums, in dem der Leichnam des heiligen Vasilije aufbewahrt wird, auf den ersten Blick: Direkt auf den Stein gepinselt sind Heiligenfiguren, die dem Erbauer des Klosters die letzte Ehre erweisen. 1665 ließ der damalige Metropolit der Herzegowina, Vasilije Ostrovski, das weiße Gebäude in den Fels hauen, nachdem er auf der Flucht vor den Türken seinen Stammsitz weiter westlich hatte aufgeben müssen. Später entwickelte sich der Fluchtort zur Pilgerstätte für Gläubige aus allen Teilen Jugoslawiens. Viele orthodoxe Familien lassen ihre Kinder noch immer hier taufen. Selbst Katholiken und Muslime betrachten den Ort als Heiligtum. Aufgepasst: Die Straße hinauf nach Ostrog ist kurvig und steil! Zunächst erreichst du das untere Kloster, dann geht’s weiter kräftig aufwärts zum spektakulär im Felsen thronenden oberen Bau. Vom Parkplatz aus sind es danach noch zehn Minuten Fußweg. Schön ist auch ein Spaziergang vom unteren zum oberen Kloster über Treppen. Der dauert aber eine gute halbe Stunde. 8 km südlich an der Strecke Richtung Podgorica liegt das Restaurant Koliba Bogetići. Die traditionelle Küche hier ist hervorragend, der Service freundlich. Besonders stolz ist man auf die großen Portionen für kleines Geld und darauf, dass die Zutaten der immer frisch zubereiteten Speisen alle aus der Umgebung stammen.
- Nikšić
- http://manastirostrog.com/
© Tsiana, Shutterstock
Insider-Tipp Gute Bergluft macht hungrig
Wie tätowiert wirken die Wände des kleinen Raums, in dem der Leichnam des heiligen Vasilije aufbewahrt wird, auf den ersten Blick: Direkt auf den Stein gepinselt sind Heiligenfiguren, die dem Erbauer des Klosters die letzte Ehre erweisen. 1665 ließ der damalige Metropolit der Herzegowina, Vasilije Ostrovski, das weiße Gebäude in den Fels hauen, nachdem er auf der Flucht vor den Türken seinen Stammsitz weiter westlich hatte aufgeben müssen. Später entwickelte sich der Fluchtort zur Pilgerstätte für Gläubige aus allen Teilen Jugoslawiens. Viele orthodoxe Familien lassen ihre Kinder noch immer hier taufen. Selbst Katholiken und Muslime betrachten den Ort als Heiligtum. Aufgepasst: Die Straße hinauf nach Ostrog ist kurvig und steil! Zunächst erreichst du das untere Kloster, dann geht’s weiter kräftig aufwärts zum spektakulär im Felsen thronenden oberen Bau. Vom Parkplatz aus sind es danach noch zehn Minuten Fußweg. Schön ist auch ein Spaziergang vom unteren zum oberen Kloster über Treppen. Der dauert aber eine gute halbe Stunde. 8 km südlich an der Strecke Richtung Podgorica liegt das Restaurant Koliba Bogetići. Die traditionelle Küche hier ist hervorragend, der Service freundlich. Besonders stolz ist man auf die großen Portionen für kleines Geld und darauf, dass die Zutaten der immer frisch zubereiteten Speisen alle aus der Umgebung stammen.
- Nikšić
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Velika plaža (Grosser Strand)
Strände © Irina Rogova, Shutterstock
Copacabana und Tropicana heißen Teile des längsten Strands von Montenegro, der sich über 12 km bis zur albanischen Grenze zieht. Ein Traum für kleine Kinder, die im seichten Wasser planschen können.
- Ulcinj
© Irina Rogova, Shutterstock
Copacabana und Tropicana heißen Teile des längsten Strands von Montenegro, der sich über 12 km bis zur albanischen Grenze zieht. Ein Traum für kleine Kinder, die im seichten Wasser planschen können.
- Ulcinj
Tapa
Landschaftliche Highlights © D. K. Photography, Shutterstock
Der längste Fluss des Landes ist zugleich der schönste: Über 158 km schlängelt sich die Tara auf montenegrinischem Territorium durch die Landschaft, frisst sich durch Felsen und sprudelt kurz hinter Leveri in 1300 m Tiefe ein Dutzend Stromschnellen entlang. Der tiefste Canyon Europas ist hier entstanden, der zweittiefste weltweit nach dem Grand Canyon – Grund genug für die Unesco, den Fluss 1977 zum Welterbe zu erklären. Die wilde Tara, der die Montenegriner den Beinamen „Träne Europas“ gegeben haben, fließt unweit des Orts Bistrica so langsam, dass man durch das Wasserwaten kann. Weil die Einheimischen behauptet haben, man könne dort mit einem Sprung sogar die andere Seite erreichen, hat man diese Stelle „Teufelslügen“ genannt. Mindestens einmal im Leben, schwärmen die Montenegriner, muss man mit Kajak, Floß oder Schlauchboot auf der Tara unterwegs gewesen sein. Spektakulär ist auch der Anblick von oben: In 150 m Höhe spannte der Brückenbauer Lazar Janković 1941 die Đurđevića-Tara-Brücke (25 km östlich von Žabljak) kurz hinter dem gleichnamigen Ort über den Fluss. Um den Weitermarsch der nationalsozialistischen Truppen zu vereiteln, sprengte er den Mittelbogen ein Jahr später wieder in die Luft. Stell auf jeden Fall das Auto ab, und spaziere einmal über die Brücke und zurück. Einen solchen Blick in den Abgrund hast du nicht alle Tage! Direkt an der Brücke bietet Redrockzipline ein absolut irres Abenteuer: An einem Stahlseil eingehängt, saust du mit bis zu 50 km/h über dem Canyon dahin. Das recht kleine Motel Tara MB mit anständigem Restaurant und guten Zimmern liegt direkt an der Brücke. Buche nach Möglichkeit das große Zimmer mit kleinem Balkon und Panoramablick auf Brücke und Schlucht.
- Žabljak
© D. K. Photography, Shutterstock
Der längste Fluss des Landes ist zugleich der schönste: Über 158 km schlängelt sich die Tara auf montenegrinischem Territorium durch die Landschaft, frisst sich durch Felsen und sprudelt kurz hinter Leveri in 1300 m Tiefe ein Dutzend Stromschnellen entlang. Der tiefste Canyon Europas ist hier entstanden, der zweittiefste weltweit nach dem Grand Canyon – Grund genug für die Unesco, den Fluss 1977 zum Welterbe zu erklären. Die wilde Tara, der die Montenegriner den Beinamen „Träne Europas“ gegeben haben, fließt unweit des Orts Bistrica so langsam, dass man durch das Wasserwaten kann. Weil die Einheimischen behauptet haben, man könne dort mit einem Sprung sogar die andere Seite erreichen, hat man diese Stelle „Teufelslügen“ genannt. Mindestens einmal im Leben, schwärmen die Montenegriner, muss man mit Kajak, Floß oder Schlauchboot auf der Tara unterwegs gewesen sein. Spektakulär ist auch der Anblick von oben: In 150 m Höhe spannte der Brückenbauer Lazar Janković 1941 die Đurđevića-Tara-Brücke (25 km östlich von Žabljak) kurz hinter dem gleichnamigen Ort über den Fluss. Um den Weitermarsch der nationalsozialistischen Truppen zu vereiteln, sprengte er den Mittelbogen ein Jahr später wieder in die Luft. Stell auf jeden Fall das Auto ab, und spaziere einmal über die Brücke und zurück. Einen solchen Blick in den Abgrund hast du nicht alle Tage! Direkt an der Brücke bietet Redrockzipline ein absolut irres Abenteuer: An einem Stahlseil eingehängt, saust du mit bis zu 50 km/h über dem Canyon dahin. Das recht kleine Motel Tara MB mit anständigem Restaurant und guten Zimmern liegt direkt an der Brücke. Buche nach Möglichkeit das große Zimmer mit kleinem Balkon und Panoramablick auf Brücke und Schlucht.
- Žabljak
Perast
Geographical © canadastock, Shutterstock
Insider-Tipp Meer im Blick und auf dem Teller
Auf keinen Fall verpassen: Perast ist sicher eines der schönsten Barockstädtchen an der Adria und das Zentrum steht komplett unter Denkmalschutz. Die Büsten vor der über ein halbes Jahrtausend alten, barocken St.-Nikola-Kirche mit ihrem 55 m hohen Glockenturm zeigen, wem der Ort mit den meisten Sonnenstunden pro Tag seinen Ruf verdankt: seinen Kapitänen, bei denen auch Seeleute des russischen Zaren Peter der Große in die Schule gingen. Heute hat Perast nur noch etwa 300 Einwohner, in guten alten Zeiten aber war die Flotte der 1558 für autonom erklärten Gemeinde größer als die von Dubrovnik. Über Jahrhunderte kontrollierten die Venezianer die Stadt. Immer wieder griffen Schiffe des Osmanischen Reichs an, doch sie konnten Perast nie erobern. Die Bewohner des wichtigen Grenzorts genossen viele Privilegien, aber mit dem Fall Venedigs 1797 war es damit vorbei und die stolze Schifferzunft verfiel. Das Museum von Perast ist im Bujović-Palast aus dem 17.Jh. untergebracht. Porträts der glorreichen Kapitäne der Stadt, Landkarten und Wohnzimmereinrichtung der Bujovićs lassen dich in ferne Seefahrerwelten eintauchen. Das Hotel-Restaurant Conte mit Traumlage und schicker Terrasse am Wasser ist auf Seafood spezialisiert. Unbedingt probieren: Scampi vom Grill. Egal aus welcher Richtung du anreist, mit dem Auto wirst du nicht in den Stadtkern gelassen, sondern musst am Rand parken, wo einige humorvolle, gemäßigt aufdringliche Männer dir gleich Bootstouren und Ähnliches andrehen wollen.
© canadastock, Shutterstock
Insider-Tipp Meer im Blick und auf dem Teller
Auf keinen Fall verpassen: Perast ist sicher eines der schönsten Barockstädtchen an der Adria und das Zentrum steht komplett unter Denkmalschutz. Die Büsten vor der über ein halbes Jahrtausend alten, barocken St.-Nikola-Kirche mit ihrem 55 m hohen Glockenturm zeigen, wem der Ort mit den meisten Sonnenstunden pro Tag seinen Ruf verdankt: seinen Kapitänen, bei denen auch Seeleute des russischen Zaren Peter der Große in die Schule gingen. Heute hat Perast nur noch etwa 300 Einwohner, in guten alten Zeiten aber war die Flotte der 1558 für autonom erklärten Gemeinde größer als die von Dubrovnik. Über Jahrhunderte kontrollierten die Venezianer die Stadt. Immer wieder griffen Schiffe des Osmanischen Reichs an, doch sie konnten Perast nie erobern. Die Bewohner des wichtigen Grenzorts genossen viele Privilegien, aber mit dem Fall Venedigs 1797 war es damit vorbei und die stolze Schifferzunft verfiel. Das Museum von Perast ist im Bujović-Palast aus dem 17.Jh. untergebracht. Porträts der glorreichen Kapitäne der Stadt, Landkarten und Wohnzimmereinrichtung der Bujovićs lassen dich in ferne Seefahrerwelten eintauchen. Das Hotel-Restaurant Conte mit Traumlage und schicker Terrasse am Wasser ist auf Seafood spezialisiert. Unbedingt probieren: Scampi vom Grill. Egal aus welcher Richtung du anreist, mit dem Auto wirst du nicht in den Stadtkern gelassen, sondern musst am Rand parken, wo einige humorvolle, gemäßigt aufdringliche Männer dir gleich Bootstouren und Ähnliches andrehen wollen.
Biogradska gora Nacionalni park
Botanische Gärten & Parks © RnDmS, Shutterstock
Einer der letzten Urwälder Europas liegt in dem 1952 zum Nationalpark erklärten Naturreservat (15 km nordöstlich). Dass auf so engem Raum so viele unberührte Flecken erhalten bleiben konnten, ist nicht zuletzt Fürst Nikola I. zu verdanken. Schon 1878, sechs Jahre nach Gründung des Yellowstone-Nationalparks in den USA, erklärte er Biogradska gora zum ökologischen Schutzgebiet. Heute leben hier rund 2000 Pflanzen- und mehr als 200 Vogelarten. Besonders interessant sind die Bergaugen (gorske oči) genannten Seen, von denen der Biogradskosee (Biogradsko jezero) der schönste ist. Eco-Tours hat ein umfangreiches Angebot an Aktivitäten. Willst du im Nationalpark wandern, radeln oder hoch zu Ross galoppieren? Du hast die Wahl.
- Kolašin
- http://www.nparkovi.me/sajt/np-biogradska-gora
- +382 20 601 015
- npdurmitor@nparkovi.me
© RnDmS, Shutterstock
Einer der letzten Urwälder Europas liegt in dem 1952 zum Nationalpark erklärten Naturreservat (15 km nordöstlich). Dass auf so engem Raum so viele unberührte Flecken erhalten bleiben konnten, ist nicht zuletzt Fürst Nikola I. zu verdanken. Schon 1878, sechs Jahre nach Gründung des Yellowstone-Nationalparks in den USA, erklärte er Biogradska gora zum ökologischen Schutzgebiet. Heute leben hier rund 2000 Pflanzen- und mehr als 200 Vogelarten. Besonders interessant sind die Bergaugen (gorske oči) genannten Seen, von denen der Biogradskosee (Biogradsko jezero) der schönste ist. Eco-Tours hat ein umfangreiches Angebot an Aktivitäten. Willst du im Nationalpark wandern, radeln oder hoch zu Ross galoppieren? Du hast die Wahl.
- Kolašin
- http://www.nparkovi.me/sajt/np-biogradska-gora
- +382 20 601 015
- npdurmitor@nparkovi.me
Cetinje
Geographical © K.O.Photography, Shutterstock
Die historische Hauptstadt Cetinje (14 000 E w.) ist ein einziges großes Freilichtmuseum.
- Cetinje
- http://www.cetinje.me/index.php/en
- jkp.cetinje@gmail.com
© K.O.Photography, Shutterstock
Die historische Hauptstadt Cetinje (14 000 E w.) ist ein einziges großes Freilichtmuseum.
- Cetinje
- http://www.cetinje.me/index.php/en
- jkp.cetinje@gmail.com
Manastir Moraca
Architektonische Highlights © Sergey Lyashenko, Shutterstock
Eines der bedeutendsten Klöster der serbisch-orthodoxen Kirche liegt kurz hinter dem Zusammenfluss von Mrtvica und Morača, ungefähr 30 km südwestlich von Kolašin: das 1252 erbaute Kloster Morača. Es sind vor allem die nach der Plünderung durch die türkischen Eroberer im 16./17.Jh. entstandenen Fresken, die Ihnen in Erinnerung bleiben werden.
- E65, Bare
- http://www.manastiri-crkve.com/
© Sergey Lyashenko, Shutterstock
Eines der bedeutendsten Klöster der serbisch-orthodoxen Kirche liegt kurz hinter dem Zusammenfluss von Mrtvica und Morača, ungefähr 30 km südwestlich von Kolašin: das 1252 erbaute Kloster Morača. Es sind vor allem die nach der Plünderung durch die türkischen Eroberer im 16./17.Jh. entstandenen Fresken, die Ihnen in Erinnerung bleiben werden.
- E65, Bare
- http://www.manastiri-crkve.com/
Porto Montenegro
Touristenattraktionen © BUCKO 28, Shutterstock
2006 kaufte der kanadische Milliardär Peter Munk die marode Werft und versprach, die beste Marina Europas zu bauen. Gesagt, getan: Porto Montenegro ist dabei, Monte Carlo den Rang abzulaufen. Riesige Luxusyachten liegen hier vor Anker.
- Tivat
- http://portomontenegro.com/
- +382 32 660 700
- info@portomontenegro.com
© BUCKO 28, Shutterstock
2006 kaufte der kanadische Milliardär Peter Munk die marode Werft und versprach, die beste Marina Europas zu bauen. Gesagt, getan: Porto Montenegro ist dabei, Monte Carlo den Rang abzulaufen. Riesige Luxusyachten liegen hier vor Anker.
- Tivat
- http://portomontenegro.com/
- +382 32 660 700
- info@portomontenegro.com
Luštica
Landschaftliche Highlights © Flavia Brilli, Shutterstock
Insider-Tipp Grottengut!
Das „Land der Oliven“ nennen die Montenegriner die 47 km2 große Halbinsel südwestlich von Tivat. Seit der Antike wachsen hier Olivenbäume. Beinahe jedes Haus besaß früher eine Mühle, man lebte mit und von den Oliven. Später gehörte Luštica dem Militär, das von hier aus den Eingang in die Kotorbucht bewachte. Viele Einwohner gingen weg, Dörfer verwaisten. Jetzt kehren die Enkelkinder zurück, aber auch ausländische Investoren kommen. Überall entstehen Luxusresorts, Marinas, Golfplätze. Besonders die Straße entlang der Halbinsel-Nordküste hat echten Panoramacharakter und bietet schönste Blicke auf die Bucht von Kotor. Aber aufgepasst: Die meisten Straßen auf Luštica sind zwar gut befahrbar, aber schmal und kurvig, der Asphalt oftmals nicht im besten Zustand. Im Inselinneren warten vergessene Dörfer, steinerne Häuser stehen im Schatten der Olivenhaine, und das alles in einer wunderbaren Luft, denn der Berg Obosnik ist 582 m hoch. Auch Olivenbauern gibt es wieder. An der Westseite der Halbinsel liegt der Kurort Rose, das „Saint-Tropez Montenegros“. Serbische Filmstars haben sich hier niedergelassen – und auch du wirst dich fast wie ein Star fühlen, wenn du elegant durch das schicke Dörfchen flanierst. Rosen und Oleander ranken sich um die prachtvoll renovierten Steinhäuser, Palmen spenden Schatten, der Strand liegt vor der Haustür. Und: Herceg Novi, auf das du mit etwas Glück aus dem Schlafzimmerfenster blickst, ist mit dem Boot in wenigen Minuten erreichbar. Ansonsten ist die 35 km lange Küste noch ziemlich leer, unberührte Buchten mit klarem, türkisem Wasser liegen in der Sonne, schön sind etwa die Strände Dobreč, Žanjice und Mirište. Der wahrscheinlich beste Strand von Luštica heißt Plaža Arza und liegt im zentralen Bereich der Westküste. Allerdings musst du ein wenig arbeiten, um dorthin zu gelangen: 750 m vor dem Strand endet der Asphalt bei einem Parkplatz. Theoretisch kann man weiterfahren, doch mach lieber einen Spaziergang. Beim Einsteigen ins Wasser gibt es einige größere Steine. Aber: Hier hast du oft himmlische Ruhe, triffst nur wenige Menschen. Das Wasser ist kristallkar, bring also deine Schnorchelausrüstung mit! Modra špilja, die Blaue Grotte an der Südseite von Luštica, ist nur vom Meer aus zu erreichen. Du gelangst dorthin mit Bootstouren ab Tivat und ab Herceg Novi.
- Luštica
© Flavia Brilli, Shutterstock
Insider-Tipp Grottengut!
Das „Land der Oliven“ nennen die Montenegriner die 47 km2 große Halbinsel südwestlich von Tivat. Seit der Antike wachsen hier Olivenbäume. Beinahe jedes Haus besaß früher eine Mühle, man lebte mit und von den Oliven. Später gehörte Luštica dem Militär, das von hier aus den Eingang in die Kotorbucht bewachte. Viele Einwohner gingen weg, Dörfer verwaisten. Jetzt kehren die Enkelkinder zurück, aber auch ausländische Investoren kommen. Überall entstehen Luxusresorts, Marinas, Golfplätze. Besonders die Straße entlang der Halbinsel-Nordküste hat echten Panoramacharakter und bietet schönste Blicke auf die Bucht von Kotor. Aber aufgepasst: Die meisten Straßen auf Luštica sind zwar gut befahrbar, aber schmal und kurvig, der Asphalt oftmals nicht im besten Zustand. Im Inselinneren warten vergessene Dörfer, steinerne Häuser stehen im Schatten der Olivenhaine, und das alles in einer wunderbaren Luft, denn der Berg Obosnik ist 582 m hoch. Auch Olivenbauern gibt es wieder. An der Westseite der Halbinsel liegt der Kurort Rose, das „Saint-Tropez Montenegros“. Serbische Filmstars haben sich hier niedergelassen – und auch du wirst dich fast wie ein Star fühlen, wenn du elegant durch das schicke Dörfchen flanierst. Rosen und Oleander ranken sich um die prachtvoll renovierten Steinhäuser, Palmen spenden Schatten, der Strand liegt vor der Haustür. Und: Herceg Novi, auf das du mit etwas Glück aus dem Schlafzimmerfenster blickst, ist mit dem Boot in wenigen Minuten erreichbar. Ansonsten ist die 35 km lange Küste noch ziemlich leer, unberührte Buchten mit klarem, türkisem Wasser liegen in der Sonne, schön sind etwa die Strände Dobreč, Žanjice und Mirište. Der wahrscheinlich beste Strand von Luštica heißt Plaža Arza und liegt im zentralen Bereich der Westküste. Allerdings musst du ein wenig arbeiten, um dorthin zu gelangen: 750 m vor dem Strand endet der Asphalt bei einem Parkplatz. Theoretisch kann man weiterfahren, doch mach lieber einen Spaziergang. Beim Einsteigen ins Wasser gibt es einige größere Steine. Aber: Hier hast du oft himmlische Ruhe, triffst nur wenige Menschen. Das Wasser ist kristallkar, bring also deine Schnorchelausrüstung mit! Modra špilja, die Blaue Grotte an der Südseite von Luštica, ist nur vom Meer aus zu erreichen. Du gelangst dorthin mit Bootstouren ab Tivat und ab Herceg Novi.
- Luštica
Stari Bar
Geographical © Mila Atkovska, Shutterstock
Insider-Tipp Wenn schon sündigen, dann hier!
Geschichte zum Anfassen: In den lange Zeit verlassenen Ort ist wieder Leben eingekehrt. Nördlich von Bar, am Aufstieg zum Berg Rumija, liegt das alte (stari), das historische Bar. Die Ursprünge der von einer riesigen Mauer umgebenen Stadt gehen zurück auf das 11.Jh., als Bar noch zum serbischen Küstenstaat Zeta gehörte. Aus dieser Zeit stammt auch das Stadttor, dessen Fassaden im 14.Jh. rekonstruiert wurden. Im 12.Jh. wurde die St.-Georg- Kathedrale in romanisch-gotischem Stil errichtet. Unter ihren Mauern hat man die Reste einer noch älteren Kirche entdeckt. Auch die Ära der türkischen Besatzung hat ihre Spuren hinterlassen. Zu den Gebäuden aus der Zeit zählt etwa das alte Hamam. In der Konoba Bedem bekommst du nicht nur leckere, klassische Hausmannskost aufgetischt, sondern kannst auch einen Mokka mit hervorragendem Baklava genießen. In Stari Bar hat auch die Olivenbauernvereinigung ihren Sitz; im November steigt hier nach der Ernte das Olivenfest Maslinijada.
- Stari Bar
© Mila Atkovska, Shutterstock
Insider-Tipp Wenn schon sündigen, dann hier!
Geschichte zum Anfassen: In den lange Zeit verlassenen Ort ist wieder Leben eingekehrt. Nördlich von Bar, am Aufstieg zum Berg Rumija, liegt das alte (stari), das historische Bar. Die Ursprünge der von einer riesigen Mauer umgebenen Stadt gehen zurück auf das 11.Jh., als Bar noch zum serbischen Küstenstaat Zeta gehörte. Aus dieser Zeit stammt auch das Stadttor, dessen Fassaden im 14.Jh. rekonstruiert wurden. Im 12.Jh. wurde die St.-Georg- Kathedrale in romanisch-gotischem Stil errichtet. Unter ihren Mauern hat man die Reste einer noch älteren Kirche entdeckt. Auch die Ära der türkischen Besatzung hat ihre Spuren hinterlassen. Zu den Gebäuden aus der Zeit zählt etwa das alte Hamam. In der Konoba Bedem bekommst du nicht nur leckere, klassische Hausmannskost aufgetischt, sondern kannst auch einen Mokka mit hervorragendem Baklava genießen. In Stari Bar hat auch die Olivenbauernvereinigung ihren Sitz; im November steigt hier nach der Ernte das Olivenfest Maslinijada.
- Stari Bar
Petrovac na Moru
Geographical © eFesenko, Shutterstock
Das verträumte Städtchen Petrovac na Moru (1400 E w.) liegt in einer kleinen Bucht direkt unter der Küstenstraße von Sv. Stefan nach Sutomore und Bar.
- Petrovac na moru
© eFesenko, Shutterstock
Das verträumte Städtchen Petrovac na Moru (1400 E w.) liegt in einer kleinen Bucht direkt unter der Küstenstraße von Sv. Stefan nach Sutomore und Bar.
- Petrovac na moru
Buljarica
Geographical © Dziurek, Shutterstock
Insider-Tipp Ommmm!
Eine Seltenheit in Montenegro ist diese lang gestreckte, hotelfreie Bucht südlich von Petrovac. Die unterirdischen Quellen haben bis jetzt die Bebauung von Buljarica verhindert, die Trockenlegung des Bodens wäre viel zu teuer. So glitzert der 2 km lange Kiesstrand unberührt schön in der Sonne. Das gleichnamige Dorf liegt unterhalb der Küstenstraße und ist von einem grünen Pflanzenmeer umgeben. Wer hier eine Unterkunft nimmt, hat nur zehn Minuten Fußweg bis zum Strand. Und in den Gaststätten geht es meist sehr herzlich zu, obendrein sind die Preise recht günstig. Das am Meer gelegene Savojo Hotel hat nicht nur den vielleicht besten Strand der Umgebung mit vollem Equipment, sondern auch eine Restaurantbar mit schöner Aussicht. Auf der Panoramaterrasse werden besonders in der Vor- und Nachsaison Yogakurse angeboten. Nach Vorbestellung bereitet die Küche dazu passende Detoxspeisen zu.
- Buljarica
© Dziurek, Shutterstock
Insider-Tipp Ommmm!
Eine Seltenheit in Montenegro ist diese lang gestreckte, hotelfreie Bucht südlich von Petrovac. Die unterirdischen Quellen haben bis jetzt die Bebauung von Buljarica verhindert, die Trockenlegung des Bodens wäre viel zu teuer. So glitzert der 2 km lange Kiesstrand unberührt schön in der Sonne. Das gleichnamige Dorf liegt unterhalb der Küstenstraße und ist von einem grünen Pflanzenmeer umgeben. Wer hier eine Unterkunft nimmt, hat nur zehn Minuten Fußweg bis zum Strand. Und in den Gaststätten geht es meist sehr herzlich zu, obendrein sind die Preise recht günstig. Das am Meer gelegene Savojo Hotel hat nicht nur den vielleicht besten Strand der Umgebung mit vollem Equipment, sondern auch eine Restaurantbar mit schöner Aussicht. Auf der Panoramaterrasse werden besonders in der Vor- und Nachsaison Yogakurse angeboten. Nach Vorbestellung bereitet die Küche dazu passende Detoxspeisen zu.
- Buljarica
Njegoš-Mausoleum
Architektonische Highlights © Veronika Kovalenko, Shutterstock
Hole tief Luft, und los geht’s die endlose Treppe hinauf! Auf dem zweithöchsten Berg des Lovćenmassivs, dem Jezerskivrh (1660 m), ruht Montenegros Dichterfürst in einem überdimensionierten Grabmal. Bewacht wird es von zweiriesigen Frauenfiguren aus schwarzem Marmor und einer ebenso großen Njegoš-Figur. Ein Mosaik aus 20 000 vergoldeten Plättchen ziert die Decke im Innenraum. Von Njeguši aus führt ein markierter Wanderweg auf den Berg im Lovćen-Nationalpark. Der Aufstieg dauert gut vier Stunden, der Rückweg etwa dreieinhalb Stunden. Mit dem Auto fährst du von Cetinje 20 km auf einer schmalen, asphaltierten Serpentinenstraße auf den Gipfel. Dort angekommen, musst du noch die 461 Treppenstufen zum Mausoleum überwinden, bevor du die grandiose Aussicht auf Montenegro genießen kannst. Lasse den Blick schweifen: über die Bucht von Kotor, den Skutarisee und bis nach Albanien!
- Raičevići
- http://narodnimuzej.me/
© Veronika Kovalenko, Shutterstock
Hole tief Luft, und los geht’s die endlose Treppe hinauf! Auf dem zweithöchsten Berg des Lovćenmassivs, dem Jezerskivrh (1660 m), ruht Montenegros Dichterfürst in einem überdimensionierten Grabmal. Bewacht wird es von zweiriesigen Frauenfiguren aus schwarzem Marmor und einer ebenso großen Njegoš-Figur. Ein Mosaik aus 20 000 vergoldeten Plättchen ziert die Decke im Innenraum. Von Njeguši aus führt ein markierter Wanderweg auf den Berg im Lovćen-Nationalpark. Der Aufstieg dauert gut vier Stunden, der Rückweg etwa dreieinhalb Stunden. Mit dem Auto fährst du von Cetinje 20 km auf einer schmalen, asphaltierten Serpentinenstraße auf den Gipfel. Dort angekommen, musst du noch die 461 Treppenstufen zum Mausoleum überwinden, bevor du die grandiose Aussicht auf Montenegro genießen kannst. Lasse den Blick schweifen: über die Bucht von Kotor, den Skutarisee und bis nach Albanien!
- Raičevići
- http://narodnimuzej.me/
Njeguši
Geographical © Romankonovalov, Shutterstock
Im Geburtsort von Dichterfürst Petar Njegoš, 23 km westlich von Cetinje, sind Räucherwaren noch richtig angesagt: Der Schinken aus Njeguši (200 Ew.) ist bis über die Grenzen des Landes hinaus bekannt. Auch geräucherten Käse, Wein und selbst gebrannten Schnaps kannst du kaufen – achte auf die Hinweisschilder (pršut, sir, vino, rakija). Njegoš’ Geburtshaus ist nur im Sommer geöffnet und liegt, ebenfalls ausgeschildert, direkt an der Hauptstraße. Kod Pera Na Bukovicu, die älteste Gaststätte in der Gegend, serviert all die einheimischen Leckereien – und du hast garantiert einen tollen Blick auf den Lovćen.
- Njeguši
© Romankonovalov, Shutterstock
Im Geburtsort von Dichterfürst Petar Njegoš, 23 km westlich von Cetinje, sind Räucherwaren noch richtig angesagt: Der Schinken aus Njeguši (200 Ew.) ist bis über die Grenzen des Landes hinaus bekannt. Auch geräucherten Käse, Wein und selbst gebrannten Schnaps kannst du kaufen – achte auf die Hinweisschilder (pršut, sir, vino, rakija). Njegoš’ Geburtshaus ist nur im Sommer geöffnet und liegt, ebenfalls ausgeschildert, direkt an der Hauptstraße. Kod Pera Na Bukovicu, die älteste Gaststätte in der Gegend, serviert all die einheimischen Leckereien – und du hast garantiert einen tollen Blick auf den Lovćen.
- Njeguši
Manastir Piva
Architektonische Highlights © Sergey Lyashenko, Shutterstock
Die Geschichte des 55 km von Žabljak entfernten Klosters ist abenteuerlich: Um zu verhindern, dass die im 16.Jh. errichtete, dreischiffige Kirche dem Bau des Staudamms in Plužine zum Opfer fällt, wurde 1969 damit begonnen, sie abzutragen und an ihrem heutigen Standort neu zu errichten. Das dauerte genauso lange wie der Bau des Gotteshauses. Die Wände sind mit Fresken übersät, insgesamt bedecken die Malereien eine Fläche von mehr als 1000 m2.Achte auf das Fresko über dem Südeingang: Wohl einmalig in orthodoxen Kirchen, findet sich hier ein Bild des türkischen Paschas Mehmed Sokolović, eines zum Islam konvertierten Verwandten des serbischen Patriarchen der Zeit.
- Plužine
© Sergey Lyashenko, Shutterstock
Die Geschichte des 55 km von Žabljak entfernten Klosters ist abenteuerlich: Um zu verhindern, dass die im 16.Jh. errichtete, dreischiffige Kirche dem Bau des Staudamms in Plužine zum Opfer fällt, wurde 1969 damit begonnen, sie abzutragen und an ihrem heutigen Standort neu zu errichten. Das dauerte genauso lange wie der Bau des Gotteshauses. Die Wände sind mit Fresken übersät, insgesamt bedecken die Malereien eine Fläche von mehr als 1000 m2.Achte auf das Fresko über dem Südeingang: Wohl einmalig in orthodoxen Kirchen, findet sich hier ein Bild des türkischen Paschas Mehmed Sokolović, eines zum Islam konvertierten Verwandten des serbischen Patriarchen der Zeit.
- Plužine
Plav
Geographical © Lenar Musin, Shutterstock
Insider-Tipp Die ultimative Bergtour
Spannend: Gleich zwei Moscheen aus dem 18.Jh. gibt es in Plav (3700 Ew.). Die Vezirova-Moschee stammt aus dem Jahr 1741, drei Jahrzehnte später wurde die Redžepagića-Moschee erbaut. Der Wohnturm (Kula Redžepagića) der einstigen Herrscherfamilie wurde direkt oberhalb des Gebetshauses eingerichtet. In der Nähe des Orts versteckt sich in dichten Wäldern der Bergsee Plavsko jezero. Er liegt am Fuß des Prokletijegebirges (2700 m), das wegen seiner kahlen Steilwände von den Einheimischen „Verwunschene Berge“ genannt wird. Plav ist Ausgangspunkt einer länderübergreifenden Trekkingtour in Montenegro, Albanien und Kosovo, die von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) entwickelt wurde: Auf dem anspruchsvollen Peaks of the Balkans Trail wanderst du, begleitet von erfahrenen Bergführern, auf insgesamt 192 km und etwa zehn Tage lang in die abgelegene Prokletijeregion. Spektakuläre Landschaften, karge Bergmassive, einsame Seen, Wasserfälle und blühende Almwiesen wechseln sich unterwegs mit schmucken Dörfern ab. Alpine Erfahrung solltest du allerdings mitbringen.
- Plav
© Lenar Musin, Shutterstock
Insider-Tipp Die ultimative Bergtour
Spannend: Gleich zwei Moscheen aus dem 18.Jh. gibt es in Plav (3700 Ew.). Die Vezirova-Moschee stammt aus dem Jahr 1741, drei Jahrzehnte später wurde die Redžepagića-Moschee erbaut. Der Wohnturm (Kula Redžepagića) der einstigen Herrscherfamilie wurde direkt oberhalb des Gebetshauses eingerichtet. In der Nähe des Orts versteckt sich in dichten Wäldern der Bergsee Plavsko jezero. Er liegt am Fuß des Prokletijegebirges (2700 m), das wegen seiner kahlen Steilwände von den Einheimischen „Verwunschene Berge“ genannt wird. Plav ist Ausgangspunkt einer länderübergreifenden Trekkingtour in Montenegro, Albanien und Kosovo, die von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) entwickelt wurde: Auf dem anspruchsvollen Peaks of the Balkans Trail wanderst du, begleitet von erfahrenen Bergführern, auf insgesamt 192 km und etwa zehn Tage lang in die abgelegene Prokletijeregion. Spektakuläre Landschaften, karge Bergmassive, einsame Seen, Wasserfälle und blühende Almwiesen wechseln sich unterwegs mit schmucken Dörfern ab. Alpine Erfahrung solltest du allerdings mitbringen.
- Plav