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  • Iguazú-Wasserfälle

    Touristenattraktionen
    • Cataratas do Iguaçu© Glow Images
    • © Glow Images

    Im Parque Nacional de Iguazú werden Sie Zeuge eines unvergesslichen Naturschauspiels. Die großen Wasser, wie die Guaraní die Wasserfälle nennen, stürzen sich aus 70 m Höhe in die hufeisenförmige Schlucht. Die Front der Fälle, in ein weites Delta mit zahllosen Inseln aufgefächert, misst 2,7 km. Die Luft flirrt vor Hitze, gewaltige Gischtmassen lassen bei Sonnenschein kleine Regenbogen entstehen, die gesamte Gegend ist von einem ständigen Dröhnen erfüllt. Hier, im äußersten Nordosten Argentiniens, fallen jährlich 2000 mm Niederschlag. Nachts steigt die Luftfeuchtigkeit auf 90 Prozent, und die warmen Tagestemperaturen lassen die gesamte Gegend zu einem fruchtbaren Treibhaus werden, in dem die Natur so üppige Formen annimmt wie im Paradies. Der Regenwald bringt gewaltige Baumriesen hervor wie den bis zu 40 m hohen Lapacho Negro sowie zahlreiche Edelhölzer, Bambusgewächse, Guavenbäume und wilde Papayas, Tausende von Ficusgewächsen und unzählige leuchtende Orchideen, Lianen und Kletterpflanzen, Malven mit spinnenförmigen Früchten und grazile Palmen. Schwergewichtige Tapire (300 kg) und kleine Hirsche durchstreifen das Unterholz nach Früchten. Riesige Rudel von Warzenschweinen machen die Gegend unsicher und auf den Bäumen leben Kapuziner- und Brüllaffen. Neun verschiedene Arten von Beuteltieren ernähren sich von Insekten und Früchten. Sie werden selbst zur Beute, wenn Jaguar, Puma, Wildkatze, Berglöwe, Frettchen, Fuchs und Waschbär auf die Jagd gehen. Nachts gehört der Park den Fledermäusen, selbst der Blut saugende Vampir gehört dazu. Tagsüber wimmelt es von Schmetterlingen und Vögeln wie Papageien, Kolibris und Tukanen. Dem Pfefferfresser, Wahrzeichen der gesamten Region, sagen die Guaraní sogar magische Kräfte nach. Man sollte wegen der teilweise giftigen Schlangen keinesfalls in Sandalen durch das Buschwerk laufen. Außerdem ist ein Balsam für Mückenstiche sowie eine Salbe zur Vorbeugung ratsam. Besonders zu empfehlen: Repelente Off, in allen argentinischen Apotheken zu haben. Sechs verschiedene Rundgänge nehmen von 20 Minuten bis zu drei Stunden in Anspruch. Ein offener, gasgetriebener Ökozug fährt die Gäste durch den Urwald zum Ausgangspunkt der Spazierpfade (Estación Cataratas) und zum Steg über den Schwindel erregenden, 80 m hohen Wasserfall der Garganta del Diablo.

    • Cataratas do Iguaçu© Glow Images
    • © Glow Images

    Im Parque Nacional de Iguazú werden Sie Zeuge eines unvergesslichen Naturschauspiels. Die großen Wasser, wie die Guaraní die Wasserfälle nennen, stürzen sich aus 70 m Höhe in die hufeisenförmige Schlucht. Die Front der Fälle, in ein weites Delta mit zahllosen Inseln aufgefächert, misst 2,7 km. Die Luft flirrt vor Hitze, gewaltige Gischtmassen lassen bei Sonnenschein kleine Regenbogen entstehen, die gesamte Gegend ist von einem ständigen Dröhnen erfüllt. Hier, im äußersten Nordosten Argentiniens, fallen jährlich 2000 mm Niederschlag. Nachts steigt die Luftfeuchtigkeit auf 90 Prozent, und die warmen Tagestemperaturen lassen die gesamte Gegend zu einem fruchtbaren Treibhaus werden, in dem die Natur so üppige Formen annimmt wie im Paradies. Der Regenwald bringt gewaltige Baumriesen hervor wie den bis zu 40 m hohen Lapacho Negro sowie zahlreiche Edelhölzer, Bambusgewächse, Guavenbäume und wilde Papayas, Tausende von Ficusgewächsen und unzählige leuchtende Orchideen, Lianen und Kletterpflanzen, Malven mit spinnenförmigen Früchten und grazile Palmen. Schwergewichtige Tapire (300 kg) und kleine Hirsche durchstreifen das Unterholz nach Früchten. Riesige Rudel von Warzenschweinen machen die Gegend unsicher und auf den Bäumen leben Kapuziner- und Brüllaffen. Neun verschiedene Arten von Beuteltieren ernähren sich von Insekten und Früchten. Sie werden selbst zur Beute, wenn Jaguar, Puma, Wildkatze, Berglöwe, Frettchen, Fuchs und Waschbär auf die Jagd gehen. Nachts gehört der Park den Fledermäusen, selbst der Blut saugende Vampir gehört dazu. Tagsüber wimmelt es von Schmetterlingen und Vögeln wie Papageien, Kolibris und Tukanen. Dem Pfefferfresser, Wahrzeichen der gesamten Region, sagen die Guaraní sogar magische Kräfte nach. Man sollte wegen der teilweise giftigen Schlangen keinesfalls in Sandalen durch das Buschwerk laufen. Außerdem ist ein Balsam für Mückenstiche sowie eine Salbe zur Vorbeugung ratsam. Besonders zu empfehlen: Repelente Off, in allen argentinischen Apotheken zu haben. Sechs verschiedene Rundgänge nehmen von 20 Minuten bis zu drei Stunden in Anspruch. Ein offener, gasgetriebener Ökozug fährt die Gäste durch den Urwald zum Ausgangspunkt der Spazierpfade (Estación Cataratas) und zum Steg über den Schwindel erregenden, 80 m hohen Wasserfall der Garganta del Diablo.


  • San Ignacio Miní

    Architektonische Highlights
    • © Inspired By Maps, Shutterstock

    Von Posadas aus sind die Reste der Missionsstationen mit Linienbussen problemlos zu erreichen. Zahlreiche Reisebüros bieten Halbtagsausflüge nach San Ignacio Mini an, der schönsten der Reduktionen. San Ignacio Mini ist vor allem berühmt für seine Bauwerke aus Buntsandstein und Basalt, seine Arkadengänge und indianische Kirchenmalerei. Wer mehr Zeit hat, sollte sich auch die Missionsstädte Candelaria (20 km), Santa Ana (40 km) und Loreto (50km) ansehen. Vom Beginn ihrer Missionstätigkeit bis zur Vertreibung der Jesuiten 1767 lieferten die christlichen Indianerdörfer Stoff für Legenden, Verleumdungen und Spekulationen. Wahr ist, dass die Siedlungen durch den Anbau von Mate und durch Viehzucht beträchtliche Gewinne erwirtschafteten, die bei den ortsansässigen estancieros Neid hervorriefen. Oft wurden die Reduktionen als eine frühsozialistische Gesellschaftsform interpretiert, denn die Produktionsmittel befanden sich in den Händen der Allgemeinheit und die Verwaltung wurde gemeinschaftlich organisiert. Berühmt waren die Städte auch für die handwerklichen Fähigkeiten ihrer Bewohner. Die Grenzkriege zwischen Argentinien, Paraguay und Brasilien im 19.Jh. zerstörten schließlich die Gebäude der Missionssiedlungen.

    • © Inspired By Maps, Shutterstock

    Von Posadas aus sind die Reste der Missionsstationen mit Linienbussen problemlos zu erreichen. Zahlreiche Reisebüros bieten Halbtagsausflüge nach San Ignacio Mini an, der schönsten der Reduktionen. San Ignacio Mini ist vor allem berühmt für seine Bauwerke aus Buntsandstein und Basalt, seine Arkadengänge und indianische Kirchenmalerei. Wer mehr Zeit hat, sollte sich auch die Missionsstädte Candelaria (20 km), Santa Ana (40 km) und Loreto (50km) ansehen. Vom Beginn ihrer Missionstätigkeit bis zur Vertreibung der Jesuiten 1767 lieferten die christlichen Indianerdörfer Stoff für Legenden, Verleumdungen und Spekulationen. Wahr ist, dass die Siedlungen durch den Anbau von Mate und durch Viehzucht beträchtliche Gewinne erwirtschafteten, die bei den ortsansässigen estancieros Neid hervorriefen. Oft wurden die Reduktionen als eine frühsozialistische Gesellschaftsform interpretiert, denn die Produktionsmittel befanden sich in den Händen der Allgemeinheit und die Verwaltung wurde gemeinschaftlich organisiert. Berühmt waren die Städte auch für die handwerklichen Fähigkeiten ihrer Bewohner. Die Grenzkriege zwischen Argentinien, Paraguay und Brasilien im 19.Jh. zerstörten schließlich die Gebäude der Missionssiedlungen.


  • Don Enrique Eco Lodge

    Touristenattraktionen

    In der Umgebung der Fälle bieten mehrere Dschungellodges Urwalderlebnis pur, etwa die Don Enrique Ecolodge 70 km von den Fällen am Ufer des Arroyo Paraíso oder nur 7 km von den saltos die Don Moconá Virgin Lodge.

    In der Umgebung der Fälle bieten mehrere Dschungellodges Urwalderlebnis pur, etwa die Don Enrique Ecolodge 70 km von den Fällen am Ufer des Arroyo Paraíso oder nur 7 km von den saltos die Don Moconá Virgin Lodge.


  • Moconá

    Touristenattraktionen
    • © Fernando Carnevale, Shutterstock

    Auch abseits vom Massentourismus, der sich bei den Iguazúfällen drängt, sind Urwald und Wasser ein Charakteristikum der Provinz Misiones, vor allem im Osten am Ufer des Río Uruguay, der hier die Grenze zu Brasilien bildet. Dort erstrecken sich die Wasserfälle der Saltos del Moconá auf 3 km, umgeben von Urwald. Wanderungen und Bootsfahrten sind im Angebot der Lodge Don Enrique und der La Misión Moconá Lodge eingeschlossen. Auch das Hostal Aldea Yaboty im Urwald organisiert Bootsfahrten über 35 km auf dem Río Paraíso bis zu den Wasserfällen.

    • © Fernando Carnevale, Shutterstock

    Auch abseits vom Massentourismus, der sich bei den Iguazúfällen drängt, sind Urwald und Wasser ein Charakteristikum der Provinz Misiones, vor allem im Osten am Ufer des Río Uruguay, der hier die Grenze zu Brasilien bildet. Dort erstrecken sich die Wasserfälle der Saltos del Moconá auf 3 km, umgeben von Urwald. Wanderungen und Bootsfahrten sind im Angebot der Lodge Don Enrique und der La Misión Moconá Lodge eingeschlossen. Auch das Hostal Aldea Yaboty im Urwald organisiert Bootsfahrten über 35 km auf dem Río Paraíso bis zu den Wasserfällen.


  • El Quincho del Tío Querido

    Restaurants
    • südamerikanisch

    Dieses Restaurant ist ein typisches argentinisches Grillrestaurant.

    Dieses Restaurant ist ein typisches argentinisches Grillrestaurant.


  • Garganta del Diablo

    Landschaftliche Highlights
    • © saiko3p, Shutterstock

    Am Garganta del Diablo, dem "Teufelsrachen", gibt es Wanderwege, auf denen man z.T. direkt am Wasser entlanglaufen kann.

    • © saiko3p, Shutterstock

    Am Garganta del Diablo, dem "Teufelsrachen", gibt es Wanderwege, auf denen man z.T. direkt am Wasser entlanglaufen kann.


  • Regional Museum Anibal Cambas

    Museen

    Fundstücke aus den Jesuitenreduktionen und Kunsthandwerk der Guaraníindianer.

    Fundstücke aus den Jesuitenreduktionen und Kunsthandwerk der Guaraníindianer.


  • Palacio del Mate

    Museen

    In dem den Teepflanzern gewidmeten Gebäude ist heute das Museum der schönen Künste (Museo de Bellas Artes) untergebracht.

    • Rivadavia 1799, N3300 Posadas

    In dem den Teepflanzern gewidmeten Gebäude ist heute das Museum der schönen Künste (Museo de Bellas Artes) untergebracht.

    • Rivadavia 1799, N3300 Posadas

  • La Ruedita

    Restaurants
    • international

    Flussfische und galeto (Hünchenspieß) mit frittiertem Maniok gehören zu den Spezialitäten des beliebten Restaurants mit Blick auf den Fluss.

    Flussfische und galeto (Hünchenspieß) mit frittiertem Maniok gehören zu den Spezialitäten des beliebten Restaurants mit Blick auf den Fluss.


  • Posadas

    Geographical
    • © Jan Schneckenhaus, Shutterstock

    Die Hauptstadt (320 000 Ew.) der Provinz Misiones im äußersten Nordosten an der Grenze zu Paraguay und Brasilien ist Ausgangspunkt für Exkursionen zu den Ruinen der Jesuitenreduktionen, den stummen Zeugen jenes „Utopias im Urwald“, das während der Kolonialzeit als Gegenmodell zu Ausbeutung und Sklavenhandel dienen sollte – und das doch weniger menschlich war, als es der oscarprämierte Film „The Mission“ darstellt.

    • Posadas
    • © Jan Schneckenhaus, Shutterstock

    Die Hauptstadt (320 000 Ew.) der Provinz Misiones im äußersten Nordosten an der Grenze zu Paraguay und Brasilien ist Ausgangspunkt für Exkursionen zu den Ruinen der Jesuitenreduktionen, den stummen Zeugen jenes „Utopias im Urwald“, das während der Kolonialzeit als Gegenmodell zu Ausbeutung und Sklavenhandel dienen sollte – und das doch weniger menschlich war, als es der oscarprämierte Film „The Mission“ darstellt.

    • Posadas

  • Puerto Iguazú

    Geographical
    • © R.M. Nunes, Shutterstock

    Zwischen der eher unscheinbaren Kleinstadt und dem Parque Nacional Iguazú liegen nur 20 km. Zahlreiche Reisebüros bieten neben den klassischen Bustouren auch Wanderungen durch den Urwald und Floating auf dem Oberlauf des Río Iguazú an.

    • © R.M. Nunes, Shutterstock

    Zwischen der eher unscheinbaren Kleinstadt und dem Parque Nacional Iguazú liegen nur 20 km. Zahlreiche Reisebüros bieten neben den klassischen Bustouren auch Wanderungen durch den Urwald und Floating auf dem Oberlauf des Río Iguazú an.


  • Nationalpark Iguazú

    Landschaftliche Highlights
    • © sharptoyou, Shutterstock

    Es lohnt sich, zum Auftakt zunächst die brasilianische Seite zu besuchen. Von dort hast du einen einmaligen Panoramablick auf die gesamten Fälle. Ein 1,5 km langer, gepflasterter Weg führt dort gegenüber von den Fällen am Urwaldrand entlang und endet auf einem Steg direkt über einer Wasserterrasse. Hier gibt es eine herrlich erfrischende kalte Dusche!

    • © sharptoyou, Shutterstock

    Es lohnt sich, zum Auftakt zunächst die brasilianische Seite zu besuchen. Von dort hast du einen einmaligen Panoramablick auf die gesamten Fälle. Ein 1,5 km langer, gepflasterter Weg führt dort gegenüber von den Fällen am Urwaldrand entlang und endet auf einem Steg direkt über einer Wasserterrasse. Hier gibt es eine herrlich erfrischende kalte Dusche!