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Malcantone Top Sehenswürdigkeiten





















Touristenattraktionen
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Museen
Piazza della Riforma
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Das ist vielleicht die schönste Abendunterhaltung: gemütlich in einem der wunderbaren Cafés sitzen und einfach zusehen, wie die übrige Welt vorbeiflaniert.
- Piazza della Riforma, 6900 Lugano
- http://www.ticino.ch/
- info@luganoregion.com
© MAIRDUMONT
Das ist vielleicht die schönste Abendunterhaltung: gemütlich in einem der wunderbaren Cafés sitzen und einfach zusehen, wie die übrige Welt vorbeiflaniert.
- Piazza della Riforma, 6900 Lugano
- http://www.ticino.ch/
- info@luganoregion.com
Parco Scherrer
Botanische Gärten & Parks © Glow Images
Parco Scherrer , der wahr gewordene Traum des reichen Textilunternehmers Arthur Scherrer (1881–1956) – ein leidenschaftlicher Reisender und Sammler. Alles, was ihm auf der Welt gefiel, ließ er in seinem subtropischen Park aufstellen oder nachbilden. So finden sich ein von Göttern bewachter Tempel, ein siamesisches Teehaus oder ein Sonnentempel nach spanischem Vorbild.
© Glow Images
Parco Scherrer , der wahr gewordene Traum des reichen Textilunternehmers Arthur Scherrer (1881–1956) – ein leidenschaftlicher Reisender und Sammler. Alles, was ihm auf der Welt gefiel, ließ er in seinem subtropischen Park aufstellen oder nachbilden. So finden sich ein von Göttern bewachter Tempel, ein siamesisches Teehaus oder ein Sonnentempel nach spanischem Vorbild.
Monte Verità
Landschaftliche HighlightsInsider-Tipp Führ dich selbst
Auf dem „Berg der Wahrheit“ wurden Anfang des 20.Jhs. Utopien Wirklichkeit: Dichter, Philosophen und Freigeister gründeten eine Kolonie, um (gerne nackt) ihren Traum von einem besseren Leben zu verwirklichen. Vegetarische Ernährung, Teeanbau und Luftduschen gehörten dazu. Was es damit auf sich hatte, erfährst du im Museum in der Casa Anatta, bei einer Führung oder auf eigene Faust bei einem Gang über das Gelände mit der Besucherapp (vor Ort aufs Smartphone laden). Kunst, Lesungen, Debatten: Das gibt es hier bis heute, dazu das ausgezeichnete Restaurant. Auf dem Gelände steht auch ein historisches Teehaus, wo man Teezeremonien beiwohnen kann. Am besten, du verbindest den Besuch mit einem Spaziergang: Über knapp 800 Stufen führt die Scalinata della Ruga von Ascona auf den Monte Verità.
- Via Monte Verità, 6612 Ascona
Insider-Tipp Führ dich selbst
Auf dem „Berg der Wahrheit“ wurden Anfang des 20.Jhs. Utopien Wirklichkeit: Dichter, Philosophen und Freigeister gründeten eine Kolonie, um (gerne nackt) ihren Traum von einem besseren Leben zu verwirklichen. Vegetarische Ernährung, Teeanbau und Luftduschen gehörten dazu. Was es damit auf sich hatte, erfährst du im Museum in der Casa Anatta, bei einer Führung oder auf eigene Faust bei einem Gang über das Gelände mit der Besucherapp (vor Ort aufs Smartphone laden). Kunst, Lesungen, Debatten: Das gibt es hier bis heute, dazu das ausgezeichnete Restaurant. Auf dem Gelände steht auch ein historisches Teehaus, wo man Teezeremonien beiwohnen kann. Am besten, du verbindest den Besuch mit einem Spaziergang: Über knapp 800 Stufen führt die Scalinata della Ruga von Ascona auf den Monte Verità.
- Via Monte Verità, 6612 Ascona
Valle di Muggio
Landschaftliche Highlights © fotoember, Thinkstock
Not macht bekanntlich erfinderisch. Und im Muggiotal war die Not lange sehr groß. Im Karstgebiet des Monte Generoso versickerte das Wasser zu schnell für eine effektive Landwirtschaft. Um über die Runden zu kommen, mussten sich die Einheimischen also etwas einfallen lassen. Sie errichteten sogenannte nevere (in den Boden eingelassene Kühlgruben, die im Winter mit Schnee gefüllt wurden, um im Sommer die Milchprodukte lagern zu können), roccoli (mehrstöckige Turmbauten, um Vögel zu fangen), graa (Dörrhäuser für Kastanien) und bolle (künstliche Teiche für die Viehtränkung). Dazu findet man in dem 10 km langen Tal noch Wassermühlen, Köhlerplätze, Brunnen und Trockenmauern, mit denen die Bauern der steilen Landschaft möglichst viel Ackerfläche abrangen. Das Museo Etnografico della Valle di Muggio hat dieses heute nicht mehr genutzte Kulturerbe restauriert und mit einem ausgeschilderten Wanderweg verbunden. So ist ein einzigartiges Freilichtmuseum entstanden, das seinen Sitz in der Casa Cantoni in Cabbio hat, wo regelmäßig thematische Ausstellungen zu einzelnen Aspekten der Talgeschichte organisiert werden.
- Cabbio
- https://www.ticino.ch/
© fotoember, Thinkstock
Not macht bekanntlich erfinderisch. Und im Muggiotal war die Not lange sehr groß. Im Karstgebiet des Monte Generoso versickerte das Wasser zu schnell für eine effektive Landwirtschaft. Um über die Runden zu kommen, mussten sich die Einheimischen also etwas einfallen lassen. Sie errichteten sogenannte nevere (in den Boden eingelassene Kühlgruben, die im Winter mit Schnee gefüllt wurden, um im Sommer die Milchprodukte lagern zu können), roccoli (mehrstöckige Turmbauten, um Vögel zu fangen), graa (Dörrhäuser für Kastanien) und bolle (künstliche Teiche für die Viehtränkung). Dazu findet man in dem 10 km langen Tal noch Wassermühlen, Köhlerplätze, Brunnen und Trockenmauern, mit denen die Bauern der steilen Landschaft möglichst viel Ackerfläche abrangen. Das Museo Etnografico della Valle di Muggio hat dieses heute nicht mehr genutzte Kulturerbe restauriert und mit einem ausgeschilderten Wanderweg verbunden. So ist ein einzigartiges Freilichtmuseum entstanden, das seinen Sitz in der Casa Cantoni in Cabbio hat, wo regelmäßig thematische Ausstellungen zu einzelnen Aspekten der Talgeschichte organisiert werden.
- Cabbio
- https://www.ticino.ch/
Viale alle Cantine
TouristenattraktionenRund 40 Prozent der Tessiner Merlottrauben werden im Mendrisiotto zu Wein verarbeitet. Gelagert werden die edlen Tropfen seit Menschengedenken in den Felsenkellern an den Ausläufern des Monte Generoso nördlich der Altstadt von Mendrisio. Im Innern des karstigen Bergmassivs gibt es unzählige Höhlen, aus denen kühle Luft nach draußen dringt. Die Einheimischen machten sich dieses Phänomen zunutze. So entstand die Straße der Weinkeller. Die zweistöckigen Gebäude in Gelb, Rot, Braun und Ocker, die eine verblüffende Bauzeile bilden, gehen auf das 18.Jh. zurück. Zum Schutz der Fassaden vor der Sonne wurden auf der anderen Straßenseite Bäume gepflanzt. Das macht den Viale alle Cantine heute zu einer wunderbaren Flanierund Genussmeile. Lohnend ist beispielsweise ein Besuch der Fratelli Valsangiacomo SA, die Degustationen organisiert. Vorzüglich speisen kannst du im Grotto Bundi oder im Antico Grotto Ticino. In beiden Lokalen werden lokale Spezialitäten wie Polenta und brasato serviert.
- Viale alle Cantine, Mendrisio
Rund 40 Prozent der Tessiner Merlottrauben werden im Mendrisiotto zu Wein verarbeitet. Gelagert werden die edlen Tropfen seit Menschengedenken in den Felsenkellern an den Ausläufern des Monte Generoso nördlich der Altstadt von Mendrisio. Im Innern des karstigen Bergmassivs gibt es unzählige Höhlen, aus denen kühle Luft nach draußen dringt. Die Einheimischen machten sich dieses Phänomen zunutze. So entstand die Straße der Weinkeller. Die zweistöckigen Gebäude in Gelb, Rot, Braun und Ocker, die eine verblüffende Bauzeile bilden, gehen auf das 18.Jh. zurück. Zum Schutz der Fassaden vor der Sonne wurden auf der anderen Straßenseite Bäume gepflanzt. Das macht den Viale alle Cantine heute zu einer wunderbaren Flanierund Genussmeile. Lohnend ist beispielsweise ein Besuch der Fratelli Valsangiacomo SA, die Degustationen organisiert. Vorzüglich speisen kannst du im Grotto Bundi oder im Antico Grotto Ticino. In beiden Lokalen werden lokale Spezialitäten wie Polenta und brasato serviert.
- Viale alle Cantine, Mendrisio
Monte Generoso
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Viele (Wander-)Wege führen auf den 1704 m hohen Gipfel. Als Ausgangspunkt für einen Aufstieg zu Fuß eignen sich insbesondere die Orte Rovio, Arogno – Übernachtungstipp: La Pignatta – Mendrisio und Muggio. Wer nicht schwitzen mag, nimmt die Zahnradbahn ab Capolago. Diese wurde bereits 1891 gebaut, weil die traumhafte Aussicht auf die Poebene und die Alpen die Besucher schon damals in den Bann zog. Ende 2016 ist eine neue Gipfelattraktion hinzugekommen: ein von Mario Botta konzipiertes Aussichtsrestaurant in Form einer Bergblume. Wer das Innenleben des Bergs erforschen will, besucht die Grotta dell’Orso (Bärenhöhle) mit ihren prähistorischen Funden. Wagemutige unternehmen einen Flug mit dem Gleitschirm; das Team Team Volo Libero Monte Generoso bietet Tandemsprünge an.
© Glow Images
Viele (Wander-)Wege führen auf den 1704 m hohen Gipfel. Als Ausgangspunkt für einen Aufstieg zu Fuß eignen sich insbesondere die Orte Rovio, Arogno – Übernachtungstipp: La Pignatta – Mendrisio und Muggio. Wer nicht schwitzen mag, nimmt die Zahnradbahn ab Capolago. Diese wurde bereits 1891 gebaut, weil die traumhafte Aussicht auf die Poebene und die Alpen die Besucher schon damals in den Bann zog. Ende 2016 ist eine neue Gipfelattraktion hinzugekommen: ein von Mario Botta konzipiertes Aussichtsrestaurant in Form einer Bergblume. Wer das Innenleben des Bergs erforschen will, besucht die Grotta dell’Orso (Bärenhöhle) mit ihren prähistorischen Funden. Wagemutige unternehmen einen Flug mit dem Gleitschirm; das Team Team Volo Libero Monte Generoso bietet Tandemsprünge an.
Piazza Grande
Touristenattraktionen © AleMasche72, Shutterstock
Einst lag die kopfsteingepflasterte, von einer Flaniermeile unter Arkaden gesäumte Piazza am Seeufer, bevor die Maggia das Delta vergrößerte und die Uferlinie verschob. Dies führte dazu, dass die historischen Gebäude rund um das Rathaus Konkurrenz durch Neubauten erhielten. Anlass zu hitzigen Diskussionen gibt etwa das Postgebäude des Tessiner Architekten Livio Vacchini am Ostende des Platzes. Aber nicht im August! Denn dann drehen sich alle Gespräche um das Thema Film. Während des Filmfestivals verwandelt sich die Piazza Grande in das größte Freilichtkino der Welt. Den Esprit der Piazza saugst du am besten in der Bar Verbano an der Ostseite des Platzes ein.
- Piazza Grande, Locarno
- http://www.ascona-locarno.com/
© AleMasche72, Shutterstock
Einst lag die kopfsteingepflasterte, von einer Flaniermeile unter Arkaden gesäumte Piazza am Seeufer, bevor die Maggia das Delta vergrößerte und die Uferlinie verschob. Dies führte dazu, dass die historischen Gebäude rund um das Rathaus Konkurrenz durch Neubauten erhielten. Anlass zu hitzigen Diskussionen gibt etwa das Postgebäude des Tessiner Architekten Livio Vacchini am Ostende des Platzes. Aber nicht im August! Denn dann drehen sich alle Gespräche um das Thema Film. Während des Filmfestivals verwandelt sich die Piazza Grande in das größte Freilichtkino der Welt. Den Esprit der Piazza saugst du am besten in der Bar Verbano an der Ostseite des Platzes ein.
- Piazza Grande, Locarno
- http://www.ascona-locarno.com/
Isole di Brissago
Landschaftliche Highlights © Klaus Janssen, Thinkstock
Die beiden Inseln im Lago Maggiore vor Brissago – Isola di Sant’Apollinare und Isola di San Pancrazio – sind veritable Naturparadiese. Sankt Pankratius ist der botanische Garten des Kantons Tessin. Über 1600 Pflanzenarten werden hier gezogen, die sonst nur in subtropischem Klima gedeihen. Der vorzügliche Windschutz der umgebenden Bergketten und das dank des Sees besonders milde Mikroklima machen die Insel zum botanischen Wunderwerk. Sankt Apollinar, das kleinere Eiland, ist fürs Publikum nicht geöffnet. Hier wird die Vegetation zu Forschungszwecken sich selber überlassen. Die Isole di Brissago werden von Ende März bis Ende Oktober ab Locarno, Ascona und Brissago angesteuert Im Winter sind die Inseln nicht erreichbar. Führungen auf Anfrage.
- Isole di Brissago, 6614 Brissago
- https://www.isoledibrissago.ti.ch/
- +41 91 791 43 61
- isoledibrissago@ti.ch
© Klaus Janssen, Thinkstock
Die beiden Inseln im Lago Maggiore vor Brissago – Isola di Sant’Apollinare und Isola di San Pancrazio – sind veritable Naturparadiese. Sankt Pankratius ist der botanische Garten des Kantons Tessin. Über 1600 Pflanzenarten werden hier gezogen, die sonst nur in subtropischem Klima gedeihen. Der vorzügliche Windschutz der umgebenden Bergketten und das dank des Sees besonders milde Mikroklima machen die Insel zum botanischen Wunderwerk. Sankt Apollinar, das kleinere Eiland, ist fürs Publikum nicht geöffnet. Hier wird die Vegetation zu Forschungszwecken sich selber überlassen. Die Isole di Brissago werden von Ende März bis Ende Oktober ab Locarno, Ascona und Brissago angesteuert Im Winter sind die Inseln nicht erreichbar. Führungen auf Anfrage.
- Isole di Brissago, 6614 Brissago
- https://www.isoledibrissago.ti.ch/
- +41 91 791 43 61
- isoledibrissago@ti.ch
Collina d'Oro
Landschaftliche Highlights © Claudia Hake, Shutterstock
Auf dem "Hermann-Hesse-Weg" können Wanderer die sogenannte Collina d'Oro erkunden, den aussichtsreichen "Goldhügel".
- Montagnola
© Claudia Hake, Shutterstock
Auf dem "Hermann-Hesse-Weg" können Wanderer die sogenannte Collina d'Oro erkunden, den aussichtsreichen "Goldhügel".
- Montagnola
Santa Maria degli Angioli
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Lasse dich vom bescheidenen Äußeren nicht beirren: Die Kirche am südlichen Ende der Via Nassa beherbergt mit dem riesigen Kreuzigungsfresko ein kunsthistorisches Juwel. Erschaffen wurde das gewaltige, eindrucksvolle Renaissancewandbild von Bernardino Luini (1480– 1532), einem Schüler Leonardos.
- Piazza Bernardino Luini 6, 6900 Lugano
- http://santamariadegliangioli.ch/
- +41 91 922 01 12
© MAIRDUMONT
Lasse dich vom bescheidenen Äußeren nicht beirren: Die Kirche am südlichen Ende der Via Nassa beherbergt mit dem riesigen Kreuzigungsfresko ein kunsthistorisches Juwel. Erschaffen wurde das gewaltige, eindrucksvolle Renaissancewandbild von Bernardino Luini (1480– 1532), einem Schüler Leonardos.
- Piazza Bernardino Luini 6, 6900 Lugano
- http://santamariadegliangioli.ch/
- +41 91 922 01 12
Museo Hermann Hesse Montagnola
Museen © Remy Steinegger, Museo Hermann Hesse
Im Hesse-Museum finden Wechselausstellungen und Lesungen statt. Das originelle Gebäude wurde 1855 von Agostino Camuzzi erbaut, der u.a. für Zar Nikolaus I. an der Eremitage in St. Petersburg mitwirkte. Es ist in den Hermann- Hesse-Weg eingebunden, auf dem du die sogenannte Collina d’Oro, den aussichtsreichen „Goldhügel“, erkunden kannst. Endpunkt des Spaziergangs ist die Kirche Sant’Abbondio in Gentilino mit einer herrlichen Zypressenallee. Auf dem Friedhof liegt nicht nur Hesse begraben, sondern auch der Dadaist Hugo Ball (1886–1927) und dessen Gefährtin Emmy Ball-Hennings (1885–1948).
- 6926 Montagnola
- http://www.hessemontagnola.ch/
- +41 91 993 37 70
© Remy Steinegger, Museo Hermann Hesse
Im Hesse-Museum finden Wechselausstellungen und Lesungen statt. Das originelle Gebäude wurde 1855 von Agostino Camuzzi erbaut, der u.a. für Zar Nikolaus I. an der Eremitage in St. Petersburg mitwirkte. Es ist in den Hermann- Hesse-Weg eingebunden, auf dem du die sogenannte Collina d’Oro, den aussichtsreichen „Goldhügel“, erkunden kannst. Endpunkt des Spaziergangs ist die Kirche Sant’Abbondio in Gentilino mit einer herrlichen Zypressenallee. Auf dem Friedhof liegt nicht nur Hesse begraben, sondern auch der Dadaist Hugo Ball (1886–1927) und dessen Gefährtin Emmy Ball-Hennings (1885–1948).
- 6926 Montagnola
- http://www.hessemontagnola.ch/
- +41 91 993 37 70
Monte San Salvatore
Landschaftliche Highlights © MAIRDUMONT
Eine Standseilbahn befördert die Gäste in zwölf Minuten auf Luganos zweiten Hausberg (912 m) mit spektakulärer Rundsicht. Neben einer Kirche befinden sich auf dem Gipfel noch ein Restaurant mit einer Aussichtsterrasse sowie ein Museum, das Fossilien und Gestein der Region zeigt sowie Auskunft über die Blitz- und Höhlenforschung am Berg gibt, der insgesamt sieben Höhlen hat. Eine klassische Wanderung führt vom San Salvatore durch den Kastanienwald hinunter ins Dorf Carona. Dort kannst du in der Villa Carona exzellent speisen und romantisch übernachten. Die Via Ferrata (Einstieg bei der Mittelstation der Seilbahn) ist ein Klettersteig, der es auch Nichtalpinisten erlaubt, sich an schwierige Felswände zu wagen – Hilfsmittel wie Stahlseile, Stufen und Felshaken machen es möglich.
- Via delle Scuole, 6900 Paradiso
- https://www.montesansalvatore.ch/
© MAIRDUMONT
Eine Standseilbahn befördert die Gäste in zwölf Minuten auf Luganos zweiten Hausberg (912 m) mit spektakulärer Rundsicht. Neben einer Kirche befinden sich auf dem Gipfel noch ein Restaurant mit einer Aussichtsterrasse sowie ein Museum, das Fossilien und Gestein der Region zeigt sowie Auskunft über die Blitz- und Höhlenforschung am Berg gibt, der insgesamt sieben Höhlen hat. Eine klassische Wanderung führt vom San Salvatore durch den Kastanienwald hinunter ins Dorf Carona. Dort kannst du in der Villa Carona exzellent speisen und romantisch übernachten. Die Via Ferrata (Einstieg bei der Mittelstation der Seilbahn) ist ein Klettersteig, der es auch Nichtalpinisten erlaubt, sich an schwierige Felswände zu wagen – Hilfsmittel wie Stahlseile, Stufen und Felshaken machen es möglich.
- Via delle Scuole, 6900 Paradiso
- https://www.montesansalvatore.ch/
Madonna del Sasso
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Die ockergelbe Wallfahrtskirche entstand um 1600 auf einem Felssporn, wo ein Mönch eine Muttergotteserscheinung hatte, wurde aber mehrmals aus- und umgebaut. Das Innere beeindruckt durch Stuck und alte Kunst. Sehenswert sind vor allem das Altarbild „Flucht aus Ägypten“ (um 1520) des Mailänder Meisters Bartolomeo Bramantino sowie die zahlreichen Votivtafeln, die von Wundern zeugen, welche die Madonna angeblich bewirkt hat. Sie erreichen die Kirche mit der Zahnradbahn Locarno–Orselina oder auf einem steilen Kreuzweg. Der Aufstieg wird mit einer wunderbaren Aussicht belohnt.
- Via Santuario 2, 6644 Locarno
- http://www.madonnadelsasso.org/
- +41 91 743 62 65
© MAIRDUMONT
Die ockergelbe Wallfahrtskirche entstand um 1600 auf einem Felssporn, wo ein Mönch eine Muttergotteserscheinung hatte, wurde aber mehrmals aus- und umgebaut. Das Innere beeindruckt durch Stuck und alte Kunst. Sehenswert sind vor allem das Altarbild „Flucht aus Ägypten“ (um 1520) des Mailänder Meisters Bartolomeo Bramantino sowie die zahlreichen Votivtafeln, die von Wundern zeugen, welche die Madonna angeblich bewirkt hat. Sie erreichen die Kirche mit der Zahnradbahn Locarno–Orselina oder auf einem steilen Kreuzweg. Der Aufstieg wird mit einer wunderbaren Aussicht belohnt.
- Via Santuario 2, 6644 Locarno
- http://www.madonnadelsasso.org/
- +41 91 743 62 65
Madonna d'Ongero
Architektonische HighlightsDie in einer Waldlichtung etwa zehn Fußminuten von Carona gelegene Wallfahrtskirche Madonna d’Ongero erreichst du über einen Kreuzweg. Mit ihrem prachtvollen Hauptaltar und den sehenswerten Fresken und Stuckaturen zählt sie zu den eindrucksvollsten barocken Kunstdenkmälern im Tessin.
- Via Madonna d'Ongero 1, Carona
- http://www.ticino.ch/
- +41 91 649 71 87
Die in einer Waldlichtung etwa zehn Fußminuten von Carona gelegene Wallfahrtskirche Madonna d’Ongero erreichst du über einen Kreuzweg. Mit ihrem prachtvollen Hauptaltar und den sehenswerten Fresken und Stuckaturen zählt sie zu den eindrucksvollsten barocken Kunstdenkmälern im Tessin.
- Via Madonna d'Ongero 1, Carona
- http://www.ticino.ch/
- +41 91 649 71 87
Via Nassa
TouristenattraktionenEinst war die rund 500 m lange Straße der Ort, wo die Fischer sich trafen und ihre Ware verkauften – daher auch der Name nassa, auf Deutsch „Reuse“. Mit diesem alten Netzsystem wurden nämlich die Fische gefangen. Der Handel in der verkehrsfreien Via Nassa mit ihren schönen Arkaden ist so alt wie die Straße selbst. Heute wird in den exklusiven Uhren-und Schmuckgeschäften sowie Modeboutiquen alles feilgeboten, was das Herz begeht – falls es das Portemonnaie zu bezahlen vermag. Überdies gibt es noch eine Reihe von Geschäften, in denen auch Otto Normalverbraucher Einkäufe tätigen kann. So lockt etwa die Buchhandlung Fuchs & Reposo in Hausnummer 21 seit Jahren internationale Kundschaft an. Auf einen Schwatz mit Besitzer Ernst Fuchs kam jahrzehntelang auch Literaturnobelpreisträger Hermann Hesse vorbei.
- Via Nassa, Lugano
Einst war die rund 500 m lange Straße der Ort, wo die Fischer sich trafen und ihre Ware verkauften – daher auch der Name nassa, auf Deutsch „Reuse“. Mit diesem alten Netzsystem wurden nämlich die Fische gefangen. Der Handel in der verkehrsfreien Via Nassa mit ihren schönen Arkaden ist so alt wie die Straße selbst. Heute wird in den exklusiven Uhren-und Schmuckgeschäften sowie Modeboutiquen alles feilgeboten, was das Herz begeht – falls es das Portemonnaie zu bezahlen vermag. Überdies gibt es noch eine Reihe von Geschäften, in denen auch Otto Normalverbraucher Einkäufe tätigen kann. So lockt etwa die Buchhandlung Fuchs & Reposo in Hausnummer 21 seit Jahren internationale Kundschaft an. Auf einen Schwatz mit Besitzer Ernst Fuchs kam jahrzehntelang auch Literaturnobelpreisträger Hermann Hesse vorbei.
- Via Nassa, Lugano
Uferpromenade
Touristenattraktionen © Sina Ettmer Photography, Shutterstock
Die Hauptattraktion Asconas, an der dank einiger neuer Lokale ein frischer Wind weht, ist nach dem Tessiner Politiker Giuseppe Motta (1871–1940) benannt. Sehen und gesehen werden lautet hier das Motto. Im Sommer flaniert man im Schatten der ausladenden Platanen, die schon vor 400 Jahren Emigranten aus Frankreich mitgebracht hatten. Straßenkünstler,Maler und Musiker sorgen das ganze Jahr über für Unterhaltung
- Via Albarelle, 6612 Ascona
- http://www.ascona-locarno.com/
- +41 848 091 091
© Sina Ettmer Photography, Shutterstock
Die Hauptattraktion Asconas, an der dank einiger neuer Lokale ein frischer Wind weht, ist nach dem Tessiner Politiker Giuseppe Motta (1871–1940) benannt. Sehen und gesehen werden lautet hier das Motto. Im Sommer flaniert man im Schatten der ausladenden Platanen, die schon vor 400 Jahren Emigranten aus Frankreich mitgebracht hatten. Straßenkünstler,Maler und Musiker sorgen das ganze Jahr über für Unterhaltung
- Via Albarelle, 6612 Ascona
- http://www.ascona-locarno.com/
- +41 848 091 091
Sacro Monte di Varese
Touristenattraktionen © Davide F, Shutterstock
© Davide F, Shutterstock
Insider-Tipp Eine Kirche in der Kirche
Auf den schönsten Aussichtspunkt über die Hügel- und Seenlandschaft um Varese führt ein 2 km langer Pilgerweg vorbei an 14 Kapellen zur Wallfahrtskirche Santa Maria del Monte. In deren Cripta Romanica, der Apsis der mittelalterlichen Felsenkirche voll restaurierter Fresken, erlebst du eine meditative Atmosphäre. Ebenfalls am Ende des Kapellenwegs überrascht das eklektisch geschmückte Casa Museo Lodovico Pogliaghi mit einer reichen Sammlung des Künstlers und Restaurateurs, darunter das Gipsmodell der Türen des Mailänder Doms. Die Sacri Monti entstanden ab dem 15.Jh. im Zug der Gegenreformation als Charmeoffensive um die Herzen der Gläubigen gegen das von Norden her drohende Luthertum. Die Varesini lieben ihren Sacro Monte und erklimmen ihn regelmäßig, joggend oder spazierend. Bei Rosanna im Bistrot Il Convivio gibt es panini, Kuchen und Suppen oder du speist nebenan im Ristorante Montorfano. Müde Füße freuen sich anschließend über die Standseilbahn.
- Viale del Santuario, 21100 Varese
- http://www.sacromontedivarese.it/
© Davide F, Shutterstock
© Davide F, Shutterstock
Insider-Tipp Eine Kirche in der Kirche
Auf den schönsten Aussichtspunkt über die Hügel- und Seenlandschaft um Varese führt ein 2 km langer Pilgerweg vorbei an 14 Kapellen zur Wallfahrtskirche Santa Maria del Monte. In deren Cripta Romanica, der Apsis der mittelalterlichen Felsenkirche voll restaurierter Fresken, erlebst du eine meditative Atmosphäre. Ebenfalls am Ende des Kapellenwegs überrascht das eklektisch geschmückte Casa Museo Lodovico Pogliaghi mit einer reichen Sammlung des Künstlers und Restaurateurs, darunter das Gipsmodell der Türen des Mailänder Doms. Die Sacri Monti entstanden ab dem 15.Jh. im Zug der Gegenreformation als Charmeoffensive um die Herzen der Gläubigen gegen das von Norden her drohende Luthertum. Die Varesini lieben ihren Sacro Monte und erklimmen ihn regelmäßig, joggend oder spazierend. Bei Rosanna im Bistrot Il Convivio gibt es panini, Kuchen und Suppen oder du speist nebenan im Ristorante Montorfano. Müde Füße freuen sich anschließend über die Standseilbahn.
- Viale del Santuario, 21100 Varese
- http://www.sacromontedivarese.it/
Monte Brè
Landschaftliche Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Sieben auf einen Streich erwandern
Der 933 m hohe Berg schließt die Bucht von Lugano nach Osten hin ab. Als markanter Kegel erhebt er sich über dem See. Eine Standseilbahn bringt dich ab Lugano-Cassarate auf den Gipfel. Oben wartet ein Restaurant mit schöner Aussichtsterrasse. Ein Spaziergang führt in 15 Minuten ins hübsche Dorf Brè, ein abwechslungsreicher Wanderweg in zweieinhalb Stunden zu sieben Sehenswürdigkeiten und zurück zur Talstation.
- Scalinata Alla Torretta, Lugano
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Sieben auf einen Streich erwandern
Der 933 m hohe Berg schließt die Bucht von Lugano nach Osten hin ab. Als markanter Kegel erhebt er sich über dem See. Eine Standseilbahn bringt dich ab Lugano-Cassarate auf den Gipfel. Oben wartet ein Restaurant mit schöner Aussichtsterrasse. Ein Spaziergang führt in 15 Minuten ins hübsche Dorf Brè, ein abwechslungsreicher Wanderweg in zweieinhalb Stunden zu sieben Sehenswürdigkeiten und zurück zur Talstation.
- Scalinata Alla Torretta, Lugano
Monte San Giorgio
Landschaftliche Highlights © Elia Regazzi, Shutterstock
Insider-Tipp Im Urmeer mit Sauriern
Alles begann mit der Suche nach Öl: Beim Abbau von Ölschiefer entdeckte man am Monte San Giorgio 1847 erstmals Fossilien. Insgesamt 30 verschiedene Saurierarten aus der mittleren Trias vor 240 Mio. Jahren hat man bisher gefunden. Das k Museo dei Fossili in Meride stellt die versteinerten Tiere und Pflanzen vor. Komplette Modelle der Tiere machen die Versteinerungen anschaulich, multimediale Ergänzungen wie Kurzfilme, ein Aquarium mit Augmented Reality, ein Triasrätsel und ein Audioguide für Kinder machen den Museumsbesuch zum Riesenspaß. Und im Virtual-Reality-Raum Triassic Park werden Saurier und ihre Beute lebendig. Das Museum befindet sich in einem traditionellen Haus mit Innenhof: Der Architekt – Mario Botta, wer denn sonst? – musste also mit seiner Gestaltung den strengen Vorgaben zum Schutz des Ortsbilds folgen, denn Meride ist eines der am besten erhaltenen Tessiner Dörfer. Um den Monte San Giorgio herum führt ein paläontologischer Wanderweg mit Schautafeln. Übrigens: Das eigene Suchen nach Fossilien ist im Tessin aber nicht erlaubt. Zur Stärkung empfiehlt sich das Antico Grotto Fossati mit schönem Blick auf Meride. Charakteristisch für die dicht bewaldete Gegend ist der rote Marmor, mit dem u. a. der Dom in Como gebaut wurde. Auch die Kirche Madonna del Ponte im pittoresken Arzo ist innen vollständig damit verziert – reingucken kostet nichts!
© Elia Regazzi, Shutterstock
Insider-Tipp Im Urmeer mit Sauriern
Alles begann mit der Suche nach Öl: Beim Abbau von Ölschiefer entdeckte man am Monte San Giorgio 1847 erstmals Fossilien. Insgesamt 30 verschiedene Saurierarten aus der mittleren Trias vor 240 Mio. Jahren hat man bisher gefunden. Das k Museo dei Fossili in Meride stellt die versteinerten Tiere und Pflanzen vor. Komplette Modelle der Tiere machen die Versteinerungen anschaulich, multimediale Ergänzungen wie Kurzfilme, ein Aquarium mit Augmented Reality, ein Triasrätsel und ein Audioguide für Kinder machen den Museumsbesuch zum Riesenspaß. Und im Virtual-Reality-Raum Triassic Park werden Saurier und ihre Beute lebendig. Das Museum befindet sich in einem traditionellen Haus mit Innenhof: Der Architekt – Mario Botta, wer denn sonst? – musste also mit seiner Gestaltung den strengen Vorgaben zum Schutz des Ortsbilds folgen, denn Meride ist eines der am besten erhaltenen Tessiner Dörfer. Um den Monte San Giorgio herum führt ein paläontologischer Wanderweg mit Schautafeln. Übrigens: Das eigene Suchen nach Fossilien ist im Tessin aber nicht erlaubt. Zur Stärkung empfiehlt sich das Antico Grotto Fossati mit schönem Blick auf Meride. Charakteristisch für die dicht bewaldete Gegend ist der rote Marmor, mit dem u. a. der Dom in Como gebaut wurde. Auch die Kirche Madonna del Ponte im pittoresken Arzo ist innen vollständig damit verziert – reingucken kostet nichts!
Malcantone
Landschaftliche Highlights © Stefano Ember, Shutterstock
Insider-Tipp Durch Bergdörfer und Kastanienwälder
Beim Besuch der stillgelegten Goldmine von Sessa oder der restaurierten Hammerschmiede von Aranno hat man das Gefühl, in dem dicht bewaldeten Gebiet zwischen Luganer See und Lago Maggiore stehe die Zeit still. Apropos Wald: Der 15 km lange Sentiero del Castagno, der Kastanienweg, ist einer der schönsten Wanderwege der Schweiz. Start- und Endpunkt befinden sich in Arosio, dem höchstgelegenen Dorf. Wanderer machen dort gern im Grotto Sgambada halt. Wildschweingulasch oder Pannacotta mit Kastanien sind zwei gute Gründe für eine Einkehr.
- Malcantone
- https://www.ticino.ch/
© Stefano Ember, Shutterstock
Insider-Tipp Durch Bergdörfer und Kastanienwälder
Beim Besuch der stillgelegten Goldmine von Sessa oder der restaurierten Hammerschmiede von Aranno hat man das Gefühl, in dem dicht bewaldeten Gebiet zwischen Luganer See und Lago Maggiore stehe die Zeit still. Apropos Wald: Der 15 km lange Sentiero del Castagno, der Kastanienweg, ist einer der schönsten Wanderwege der Schweiz. Start- und Endpunkt befinden sich in Arosio, dem höchstgelegenen Dorf. Wanderer machen dort gern im Grotto Sgambada halt. Wildschweingulasch oder Pannacotta mit Kastanien sind zwei gute Gründe für eine Einkehr.
- Malcantone
- https://www.ticino.ch/
Parco Botanico
Botanische Gärten & Parks © Ksenia Molina, Shutterstock
Insider-Tipp Botanischer Methusalem
Der Baumzüchter Otto Eisenhut hat bei Vairano einen prachtvollen Garten mit Kamelien (über 1000 Sorten!), der weltgrößten Magnoliensammlung, Azaleen und Zitruspflanzen (500 Sorten) geschaffen. Magnolien entstanden zur gleichen Zeit wie die Dinosaurier, vor 100 Mio. Jahren – auch ein Grund, die 600 Sorten dieser prächtigen Blütenbäume hier zu bewundern.
© Ksenia Molina, Shutterstock
Insider-Tipp Botanischer Methusalem
Der Baumzüchter Otto Eisenhut hat bei Vairano einen prachtvollen Garten mit Kamelien (über 1000 Sorten!), der weltgrößten Magnoliensammlung, Azaleen und Zitruspflanzen (500 Sorten) geschaffen. Magnolien entstanden zur gleichen Zeit wie die Dinosaurier, vor 100 Mio. Jahren – auch ein Grund, die 600 Sorten dieser prächtigen Blütenbäume hier zu bewundern.
Lago Maggiore
Landschaftliche Highlights © Eva Bocek, Shutterstock
© Eva Bocek, Shutterstock
Insider-Tipp Blaue Kringel und echte Originale
Schöne Blicke auf den See hat man von den Bergen Sasso del Ferro (1062 m, Kabinenbahn von Laveno) am Ost- und vom 1491 m hohen Mottarone bei Stresa am Westufer. Der nördlichste Zipfel des Sees gehört noch zur Schweiz – erster Ort auf italienischer Seite ist Cannobio mit hübscher Altstadt und Uferpromenade, an der sonntagvormittags ein beliebter Wochenmarkt seine Stände aufbaut. Stresa ist der Hauptort am See, mit luxuriösen Hotels, Villen und Blick auf die drei bezaubernden h Borromäischen Inseln: die barocke Isola Bella mit Palazzo, raffiniertem Terrassengarten und Hafen, die Isola Madre mit üppigem botanischem Garten, in dem sich ein Barockpalast verbirgt, und die schmale Isola dei Pescatori, heute noch Insel der Fischer. Eine besonders schöne der zahlreichen Villen am See ist die Villa Taranto zwischen Intra und Pallanza mit ihrer berühmten Parkanlage. Alles steht hier im Zeichen der mächtigen Familie Borromeo, die einst die Geschicke dieser Ecke Italiens bestimmte. Das versinnbildlicht deutlich die 35 m hohe Statue von Carlo Borromeo, dem großen Bischof und Heiligen der Gegenreformation, im Uferstädtchen Arona. Zur Einkehr empfiehlt sich das Weinlokal Il Grappolo mit guten Snacks und Gerichten. Bei Angera schiebt sich die gewaltige Rocca Borromeo di Angera (11.Jh.) in den See, mit Fresken aus dem 14.Jh. und einem Puppenmuseum mit einer riesigen Sammlung an herzerwärmenden und kuriosen Puppen, Spieluhren und Spielautomaten aus verschiedenen Epochen. Nahebei, in Gavirate am Lago di Varese findest du das einzige Pfeifenmuseum Italiens, das Museo della Pipa. Zu sehen sind u. a. eine riesige Meerschaumpfeife des Schahs von Persien und eine Opiumpfeife von Mao Zedong. Eine der eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten ist das Kloster Eremo di Santa Caterina del Sasso bei Leggiuno am lombardischen Ostufer in spektakulärer Lage am Fels überm See.
- 21014 Laveno
- http://www.lagomaggiore.net/
© Eva Bocek, Shutterstock
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Insider-Tipp Blaue Kringel und echte Originale
Schöne Blicke auf den See hat man von den Bergen Sasso del Ferro (1062 m, Kabinenbahn von Laveno) am Ost- und vom 1491 m hohen Mottarone bei Stresa am Westufer. Der nördlichste Zipfel des Sees gehört noch zur Schweiz – erster Ort auf italienischer Seite ist Cannobio mit hübscher Altstadt und Uferpromenade, an der sonntagvormittags ein beliebter Wochenmarkt seine Stände aufbaut. Stresa ist der Hauptort am See, mit luxuriösen Hotels, Villen und Blick auf die drei bezaubernden h Borromäischen Inseln: die barocke Isola Bella mit Palazzo, raffiniertem Terrassengarten und Hafen, die Isola Madre mit üppigem botanischem Garten, in dem sich ein Barockpalast verbirgt, und die schmale Isola dei Pescatori, heute noch Insel der Fischer. Eine besonders schöne der zahlreichen Villen am See ist die Villa Taranto zwischen Intra und Pallanza mit ihrer berühmten Parkanlage. Alles steht hier im Zeichen der mächtigen Familie Borromeo, die einst die Geschicke dieser Ecke Italiens bestimmte. Das versinnbildlicht deutlich die 35 m hohe Statue von Carlo Borromeo, dem großen Bischof und Heiligen der Gegenreformation, im Uferstädtchen Arona. Zur Einkehr empfiehlt sich das Weinlokal Il Grappolo mit guten Snacks und Gerichten. Bei Angera schiebt sich die gewaltige Rocca Borromeo di Angera (11.Jh.) in den See, mit Fresken aus dem 14.Jh. und einem Puppenmuseum mit einer riesigen Sammlung an herzerwärmenden und kuriosen Puppen, Spieluhren und Spielautomaten aus verschiedenen Epochen. Nahebei, in Gavirate am Lago di Varese findest du das einzige Pfeifenmuseum Italiens, das Museo della Pipa. Zu sehen sind u. a. eine riesige Meerschaumpfeife des Schahs von Persien und eine Opiumpfeife von Mao Zedong. Eine der eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten ist das Kloster Eremo di Santa Caterina del Sasso bei Leggiuno am lombardischen Ostufer in spektakulärer Lage am Fels überm See.
- 21014 Laveno
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Orrido of Saint Anna
Landschaftliche HighlightsInsider-Tipp Kühles Abenteuer im grünen Nass
Die faszinierende Klamm am Taleingang mit rauschenden Sturzbächen ist beliebt bei Tauchern und Forellen. Für ein Bad in der schmalen, 14 m tiefen Schlucht braucht es Überwindung: Im Sommer erreicht das Wasser erfrischende 16 Grad. Einen schönen Blick auf die abends beleuchtete Klamm bietet das beliebte, viel besuchte Grotto Sant’Anna. Trainierte können die wildromantische Valle Cannobina, das Cannobinatal, in dem die Dörfer wie Vogelnester an den felsigen Flanken kleben, per Rad erkunden. Die Tour von Ascona über Cannobio, Cannobinatal und Centovalli zurück nach Ascona misst rund 70 km.
- Via Sant Anna, 28822 Cannobio
- http://www.lagomaggiore.net/
Insider-Tipp Kühles Abenteuer im grünen Nass
Die faszinierende Klamm am Taleingang mit rauschenden Sturzbächen ist beliebt bei Tauchern und Forellen. Für ein Bad in der schmalen, 14 m tiefen Schlucht braucht es Überwindung: Im Sommer erreicht das Wasser erfrischende 16 Grad. Einen schönen Blick auf die abends beleuchtete Klamm bietet das beliebte, viel besuchte Grotto Sant’Anna. Trainierte können die wildromantische Valle Cannobina, das Cannobinatal, in dem die Dörfer wie Vogelnester an den felsigen Flanken kleben, per Rad erkunden. Die Tour von Ascona über Cannobio, Cannobinatal und Centovalli zurück nach Ascona misst rund 70 km.
- Via Sant Anna, 28822 Cannobio
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San Lorenzo
Architektonische Highlights © trabantos, Shutterstock
Die Geschichte von Luganos Hauptkirche reicht bis ins Jahr 818 zurück. Wer sich nicht für Kirchen interessiert, genießt die herrliche Aussicht auf dem Weg zwischen Bahnhof und Altstadt.
- Via Borghetto 2, 6900 Lugano
- http://www.ticino.ch/
- +41 91 921 49 45
© trabantos, Shutterstock
Die Geschichte von Luganos Hauptkirche reicht bis ins Jahr 818 zurück. Wer sich nicht für Kirchen interessiert, genießt die herrliche Aussicht auf dem Weg zwischen Bahnhof und Altstadt.
- Via Borghetto 2, 6900 Lugano
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Casa Rotonda
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Stabio rühmt sich eines Bauwerks, das als Klassiker der zeitgenössischen Tessiner Architektur gilt: Die von Mario Botta entworfene Casa Rotonda (1980/81) ist ein Einfamilienhaus auf kreisförmigem Grundriss. Zudem ist das Gebäude von oben gespalten, so entsteht ein korridorartiges Oberlicht.
- Via Pietane 12, 6855 Stabio
- http://www.botta.ch/
© MAIRDUMONT
Stabio rühmt sich eines Bauwerks, das als Klassiker der zeitgenössischen Tessiner Architektur gilt: Die von Mario Botta entworfene Casa Rotonda (1980/81) ist ein Einfamilienhaus auf kreisförmigem Grundriss. Zudem ist das Gebäude von oben gespalten, so entsteht ein korridorartiges Oberlicht.
- Via Pietane 12, 6855 Stabio
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Swissminiatur
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Verschneite Gipfel, Burgen, typische Gebäude, Bahnen, Dampfschiffe – alles, was zum Bild der Schweiz gehört, ist hier versammelt. Die mehr als 120 Modelle sind detailgetreu im Maßstab 1:25 nachgebildet. Eine 3560 m lange Modellbahn mit 18 Zügen schlängelt sich durch den Park. Kurios: Die Karpfen im Teich sind größer als die Rheinschiffe ... In dem 14 000 m2 großen Freizeitpark kommen Große und Kleine zu ihrem Recht.
- Via Cantonale 13, 6815 Melide
- http://www.swissminiatur.ch/
- +41 91 640 10 60
- info@swissminiatur.ch
© MAIRDUMONT
Verschneite Gipfel, Burgen, typische Gebäude, Bahnen, Dampfschiffe – alles, was zum Bild der Schweiz gehört, ist hier versammelt. Die mehr als 120 Modelle sind detailgetreu im Maßstab 1:25 nachgebildet. Eine 3560 m lange Modellbahn mit 18 Zügen schlängelt sich durch den Park. Kurios: Die Karpfen im Teich sind größer als die Rheinschiffe ... In dem 14 000 m2 großen Freizeitpark kommen Große und Kleine zu ihrem Recht.
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Villa Heleneum
MuseenAußergewöhnliche, europaweit bedeutende ethnologische Sammlung. Das Künstlerpaar Serge und Graziella Brignoni hat in der Villa Heleneum rund 600 Kult- und Kunstgegenstände aus Ozeanien, Indonesien und Westafrika zusammengetragen.
- Via Cortivo 24-28, 6976 Lugano
- http://www.ballyfoundation.ch/
- info.mcl@lugano.ch
Außergewöhnliche, europaweit bedeutende ethnologische Sammlung. Das Künstlerpaar Serge und Graziella Brignoni hat in der Villa Heleneum rund 600 Kult- und Kunstgegenstände aus Ozeanien, Indonesien und Westafrika zusammengetragen.
- Via Cortivo 24-28, 6976 Lugano
- http://www.ballyfoundation.ch/
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Museo delle Culture
MuseenDas Museum für moderne Kunst in der stattlichen Villa Malpensata an der Uferpromenade glänzt alljährlich durch große Ausstellungen berühmter Maler.
- Riva Caccia 5, 6900 Lugano
- http://www.musec.ch/
- +41 58 866 69 60
Das Museum für moderne Kunst in der stattlichen Villa Malpensata an der Uferpromenade glänzt alljährlich durch große Ausstellungen berühmter Maler.
- Riva Caccia 5, 6900 Lugano
- http://www.musec.ch/
- +41 58 866 69 60
Museo d'arte della Svizzera italiana, Lugano
MuseenDas Museo d’Arte della Svizzera Italiana vereint die beiden städtischen Kunstmuseen und hat sich (auch dank des neuen zweiten Standorts LAC) zu einem der beliebtesten Kunstmuseen der Schweiz entwickelt.
- Via Canova 10, 6900 Lugano
- http://www.masilugano.ch/
- +41 58 866 42 40
- decs-mca@ti.ch
Das Museo d’Arte della Svizzera Italiana vereint die beiden städtischen Kunstmuseen und hat sich (auch dank des neuen zweiten Standorts LAC) zu einem der beliebtesten Kunstmuseen der Schweiz entwickelt.
- Via Canova 10, 6900 Lugano
- http://www.masilugano.ch/
- +41 58 866 42 40
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Sant'Ambrogio
Architektonische HighlightsIn dieser Pfarrkirche befindet sich die wohl beste Kopie des weltberühmten Mailänder "Abendmahls" von Leonardo da Vinci. Warum der unbekannte Leonardo-Schüler diese meisterliche Nachbildung (um 1547) ausgerechnet hier hinterließ, wird wohl für ewig ein Rätsel bleiben.
- Via alla Chiesa, 6946 Ponte Capriasca
- http://chmapsi.org/
In dieser Pfarrkirche befindet sich die wohl beste Kopie des weltberühmten Mailänder "Abendmahls" von Leonardo da Vinci. Warum der unbekannte Leonardo-Schüler diese meisterliche Nachbildung (um 1547) ausgerechnet hier hinterließ, wird wohl für ewig ein Rätsel bleiben.
- Via alla Chiesa, 6946 Ponte Capriasca
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