Lanzarote Must Sees

Charco de los Clicos
Landschaftliche Highlights
El Golfo
Charco de los Clicos
Teguise
Geographical
Teguise
Teguise
Cueva de los Verdes
Touristenattraktionen
Punta de las Mujeres
Cueva de los Verdes
Playas de Papagayo
Strände
Playa Blanca
Playas de Papagayo
Jameos del Agua
Touristenattraktionen
Punta de las Mujeres
Jameos del Agua
Jardín de Cactus
Botanische Gärten & Parks
Guatiza
Jardín de Cactus
Salinas de Janubio
Touristenattraktionen
Yaiza
Salinas de Janubio
La Geria
Landschaftliche Highlights
Masdache
La Geria
Fundación César Manrique
Museen
Tahiche
Ruta de los Volcanes
Touristenattraktionen
Tinajo
Castillo de San Gabriel
Architektonische Highlights
Arrecife
Haría
Geographical
Haría
Haría
El Charco de San Ginés
Geographical
Arrecife
El Charco de San Ginés
Mirador del Río
Touristenattraktionen
Haría
Mirador del Río
Los Hervideros
Landschaftliche Highlights
El Golfo
Los Hervideros
Femés
Landschaftliche Highlights
Femés
Femés
Yaiza
Geographical
Yaiza
Yaiza
Plaza de la Constitución
Touristenattraktionen
Teguise
Plaza de la Constitución
Castillo de San José
Architektonische Highlights
Arrecife
Castillo de San José
Casa Museo del Campesino
Museen
Mozaga
Casa Museo del Campesino
La Graciosa
Landschaftliche Highlights
La Graciosa
La Graciosa
Iglesia de San Ginés
Architektonische Highlights
Arrecife
Iglesia de San Ginés
Marina Lanzarote
Touristenattraktionen
Arrecife
Museo Atlántico
Museen
Playa Blanca
Echadero de Los Camellos
Touristenattraktionen
Yaiza

    Landschaftliche Highlights

    Landschaftliche Highlights

    Geographical

    Touristenattraktionen

    Strände

    Botanische Gärten & Parks

    Museen

    Architektonische Highlights


  • Charco de los Clicos

    Landschaftliche Highlights
    • Charco de los Clicos© Hans Zaglitsch, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Sahnig, süß und soft – mmmhhh!

    Wie die Feuerberge hat auch die tiefgrüne Lagune Charco de los Clicos (Eintrittsgebühr geplant) schon in etlichen Science-Fiction-Filmen mitgespielt. Sichelförmig liegt sie im Bogen eines zur Hälfte im Meer versunkenen Kraterkessels, dessen Wände durch Winderosion zernagt sind. Die Färbung des Wassers, das durch Verdunstung des einsickernden Meerwassers einen höheren Salzgehalt als das Meer hat, wird durch eine besondere Algenart bewirkt. Der Kontrast zum pechschwarzen Lavasand und dem dunkelblauen Atlantik mit der weißen Gischt brennt geradezu in den Augen und bietet einen tollen Anblick. Vom Parkplatz am Ortseingang des Dorfs El Golfo links kannst du das eindrucksvolle Naturphänomen von oben sehen. Jenseits der Lagune endet die Landstraße im Fischerdorf El Golfo. Man mag es kaum glauben, doch der gesamte Ort – samt Hotel und Restaurants – ist vom Abriss bedroht. Laut spanischem Küstengesetz sind nämlich Häuser, die bei Ebbe weniger als 100 m vom Meer entfernt liegen, illegal. Da schon an vielen anderen Küsten der Kanaren in solchen oder ähnlichen Fällen rabiat abgerissen wurde, befürchtet man in El Golfo das Schlimmste. Noch aber beherbergt der Ort einige der besten Fischlokale Lanzarotes. Gegessen wird auf schönen Terrassen nahe dem Meer! Empfehlenswert und gut sind die Restaurants Lago Verde und Bogavante. Das beste Preis-Leistungsverhältnis bietet Casa Rafa mit kleiner Karte, großen Portionen und gutem Hauswein! Probier auf jeden Fall auch die Desserts von Señor Rafa, der emsig umherwuselt: das leckere hausgemachte Eis in ausgefallenen Geschmacksrichtungen sowie die luftig-zarte Käsetorte (tarta de queso).

    • 35570 El Golfo
    • Charco de los Clicos© Hans Zaglitsch, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Sahnig, süß und soft – mmmhhh!

    Wie die Feuerberge hat auch die tiefgrüne Lagune Charco de los Clicos (Eintrittsgebühr geplant) schon in etlichen Science-Fiction-Filmen mitgespielt. Sichelförmig liegt sie im Bogen eines zur Hälfte im Meer versunkenen Kraterkessels, dessen Wände durch Winderosion zernagt sind. Die Färbung des Wassers, das durch Verdunstung des einsickernden Meerwassers einen höheren Salzgehalt als das Meer hat, wird durch eine besondere Algenart bewirkt. Der Kontrast zum pechschwarzen Lavasand und dem dunkelblauen Atlantik mit der weißen Gischt brennt geradezu in den Augen und bietet einen tollen Anblick. Vom Parkplatz am Ortseingang des Dorfs El Golfo links kannst du das eindrucksvolle Naturphänomen von oben sehen. Jenseits der Lagune endet die Landstraße im Fischerdorf El Golfo. Man mag es kaum glauben, doch der gesamte Ort – samt Hotel und Restaurants – ist vom Abriss bedroht. Laut spanischem Küstengesetz sind nämlich Häuser, die bei Ebbe weniger als 100 m vom Meer entfernt liegen, illegal. Da schon an vielen anderen Küsten der Kanaren in solchen oder ähnlichen Fällen rabiat abgerissen wurde, befürchtet man in El Golfo das Schlimmste. Noch aber beherbergt der Ort einige der besten Fischlokale Lanzarotes. Gegessen wird auf schönen Terrassen nahe dem Meer! Empfehlenswert und gut sind die Restaurants Lago Verde und Bogavante. Das beste Preis-Leistungsverhältnis bietet Casa Rafa mit kleiner Karte, großen Portionen und gutem Hauswein! Probier auf jeden Fall auch die Desserts von Señor Rafa, der emsig umherwuselt: das leckere hausgemachte Eis in ausgefallenen Geschmacksrichtungen sowie die luftig-zarte Käsetorte (tarta de queso).

    • 35570 El Golfo

  • Teguise

    Geographical
    • Teguise© Olaf Lumma, DuMont Reisebildportal

    Wenn man nach Teguise kommt, dann ist das wie eine Zeitreise: Adelshäuser mit hohen Holzportalen grüßen, durch enge Gassen gelangt man zu ehrwürdigen Kirchen und weiten Plätzen. Wenig deutet darauf hin, dass fast 600 Jahre seit der Gründung der Real Villa, der königlichen Stadt von Teguise, vergangen sind. Maciot de Béthencourt baute 1428 die erste Kolonialstadt der Kanaren auf den Resten von Aldea Grande, einer noch älteren Majosiedlung, und benannte sie nach seiner Frau, einer Majoprinzessin. Bis 1852 blieb Teguise Inselhauptstadt. Mächtige Familien wie die Herrera und Feo Peraza errichteten hier Stadtpaläste. Warum dort oben, fern der Küste? Diese Frage ist durchaus naheliegend, schließlich fegen kühle Passatwinde durch die Straßen, oft hängen die Wolken tief, stets ist es kälter als am Meer. Doch schon die Ureinwohner kannten den Grund: Im Winter schoss der lebensnotwendige Regen vom benachbarten Berg Guanapay herab, gesammelt wurde er in einer riesigen unterirdischen Zisterne, der Gran Mareta. Diese Kavernen wurden 1992 restauriert, sind aber leider nicht zugänglich. Die Spanier wiederum glaubten sich im Binnenland sicherer vor Piratenangriffen, zumal sie auf den Schutz jener mächtigen Burg bauten, des Castillo Santa Bárbara, das sie nebenan auf dem Guanapay errichteten. Doch weit gefehlt! Immer wieder wurde Teguise von See her angegriffen. 1618 brannten Seeräuber den Ort völlig nieder. Die ältesten erhaltenen Gebäude stammen daher erst aus dem 17.Jh. Ihrer Pracht tut dies keinen Abbruch: Seit 1973 steht der historische Ortskern mit seiner einmaligen Architektur unter Denkmalschutz. Heute lebt Teguise zwei Leben. Wochentags wirkt es oft wie ausgestorben. Nur wenige Kinder spielen auf der zentralen Plaza de la Constitución, einzelne Frauen kaufen ein, ein paar Männer sitzen in Bars zusammen. Deutlich wird dann die museale Seite Teguises: gut erhalten und geschichtsträchtig, doch leblos. Viele Häuser stehen leer, die meisten Einheimischen arbeiten tagsüber in den Ferienzentren. Sonntags dagegen platzt Teguise aus allen Nähten. Dann ist Markttag. Der mercadillo ist eine der großen Attraktionen Lanzarotes. Am Sonntagabend fällt Teguise dann wieder in seinen Dornröschenschlaf.

    • Teguise© Olaf Lumma, DuMont Reisebildportal

    Wenn man nach Teguise kommt, dann ist das wie eine Zeitreise: Adelshäuser mit hohen Holzportalen grüßen, durch enge Gassen gelangt man zu ehrwürdigen Kirchen und weiten Plätzen. Wenig deutet darauf hin, dass fast 600 Jahre seit der Gründung der Real Villa, der königlichen Stadt von Teguise, vergangen sind. Maciot de Béthencourt baute 1428 die erste Kolonialstadt der Kanaren auf den Resten von Aldea Grande, einer noch älteren Majosiedlung, und benannte sie nach seiner Frau, einer Majoprinzessin. Bis 1852 blieb Teguise Inselhauptstadt. Mächtige Familien wie die Herrera und Feo Peraza errichteten hier Stadtpaläste. Warum dort oben, fern der Küste? Diese Frage ist durchaus naheliegend, schließlich fegen kühle Passatwinde durch die Straßen, oft hängen die Wolken tief, stets ist es kälter als am Meer. Doch schon die Ureinwohner kannten den Grund: Im Winter schoss der lebensnotwendige Regen vom benachbarten Berg Guanapay herab, gesammelt wurde er in einer riesigen unterirdischen Zisterne, der Gran Mareta. Diese Kavernen wurden 1992 restauriert, sind aber leider nicht zugänglich. Die Spanier wiederum glaubten sich im Binnenland sicherer vor Piratenangriffen, zumal sie auf den Schutz jener mächtigen Burg bauten, des Castillo Santa Bárbara, das sie nebenan auf dem Guanapay errichteten. Doch weit gefehlt! Immer wieder wurde Teguise von See her angegriffen. 1618 brannten Seeräuber den Ort völlig nieder. Die ältesten erhaltenen Gebäude stammen daher erst aus dem 17.Jh. Ihrer Pracht tut dies keinen Abbruch: Seit 1973 steht der historische Ortskern mit seiner einmaligen Architektur unter Denkmalschutz. Heute lebt Teguise zwei Leben. Wochentags wirkt es oft wie ausgestorben. Nur wenige Kinder spielen auf der zentralen Plaza de la Constitución, einzelne Frauen kaufen ein, ein paar Männer sitzen in Bars zusammen. Deutlich wird dann die museale Seite Teguises: gut erhalten und geschichtsträchtig, doch leblos. Viele Häuser stehen leer, die meisten Einheimischen arbeiten tagsüber in den Ferienzentren. Sonntags dagegen platzt Teguise aus allen Nähten. Dann ist Markttag. Der mercadillo ist eine der großen Attraktionen Lanzarotes. Am Sonntagabend fällt Teguise dann wieder in seinen Dornröschenschlaf.


  • Cueva de los Verdes

    Touristenattraktionen
    • Cueva de los Verdes© Glow Images

    Die Cueva de los Verdes ist Teil eines 7,5 km langen Lavatunnels, des Túnel de la Atlántida. Die Höhle entstand beim Ausbruch des Monte Corona vor 5000 Jahren. Die Lavaströme, die damals ins Meer flossen, erkalteten an der Oberfläche schnell, während das Magma darunter weiterströmte. Als die Eruptionen aufhörten, flossen die Reste hinaus und hinterließen so auf verschiedenen Ebenen Gänge und Hohlräume, die zusammen 40 m Höhe erreichen und weit ins Meer hinausgehen. Zur Zeit der Piratenüberfälle diente die Cueva de los Verdes als Zufluchtstätte, da sie gut versteckt lag. Im Jahr 1618 entdeckten allerdings algerische Freibeuter die Höhle durch Verrat und verschleppten Hunderte Gefangene in die Sklaverei. 2 km und 45 Minuten lang ist die geführte Tour durch die bizarre Welt im Innern der Lava. Raffinierte Beleuchtung und esoterische Musik lassen die Wanderung wie einen Traum erscheinen. Auf halbem Weg wird in einem weiten Auditorium Rast gemacht. Ein Erlebnis sind die Konzerte im Auditorium der Höhle.

    • Cueva de los Verdes© Glow Images

    Die Cueva de los Verdes ist Teil eines 7,5 km langen Lavatunnels, des Túnel de la Atlántida. Die Höhle entstand beim Ausbruch des Monte Corona vor 5000 Jahren. Die Lavaströme, die damals ins Meer flossen, erkalteten an der Oberfläche schnell, während das Magma darunter weiterströmte. Als die Eruptionen aufhörten, flossen die Reste hinaus und hinterließen so auf verschiedenen Ebenen Gänge und Hohlräume, die zusammen 40 m Höhe erreichen und weit ins Meer hinausgehen. Zur Zeit der Piratenüberfälle diente die Cueva de los Verdes als Zufluchtstätte, da sie gut versteckt lag. Im Jahr 1618 entdeckten allerdings algerische Freibeuter die Höhle durch Verrat und verschleppten Hunderte Gefangene in die Sklaverei. 2 km und 45 Minuten lang ist die geführte Tour durch die bizarre Welt im Innern der Lava. Raffinierte Beleuchtung und esoterische Musik lassen die Wanderung wie einen Traum erscheinen. Auf halbem Weg wird in einem weiten Auditorium Rast gemacht. Ein Erlebnis sind die Konzerte im Auditorium der Höhle.


  • Playas de Papagayo

    Strände
    • Playas de Papagayo© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Auf Schusters Rappen zum Strand

    Lanzarotes Paradestrände sind von Felsen eingerahmt, der Sand ist fein, das türkisfarbene Wasser blitzsauber. Zudem herrscht meist nur geringe Strömung, und die Wellen sind niedrig, sodass hier auch Kinder gefahrlos baden und planschen können. Die Strände sind mit dem Auto nur über eine ausgeschilderte Hauptpiste erreichbar – für eine Gebühr von 3 Euro. Damit ist zugleich der Eintritt in den Naturpark Monumento Natural de los Ajaches abgegolten, zu dem die Strände gehören. Große Parkplätze liegen bei der Playa Mujeres, oberhalb der Playa Papagayo und an der wilderen Playa Caleta del Congrio. In nur 15 Gehminuten sind die Papagayo-Strände vom Ortsteil Las Coloradas aus gut erreibar. Park an der Straße vor dem Hotel Papagayo Arena und folge dem ausgeschilderten Pfad nach Süden. So umgehst du die Schotterpiste und sparst die 3 Euro Gebühren. Alle Strände sind gut zugänglich, auch die kleineren: Playa del Pozo, Playa de la Cera und Playa de Puerto Muelas. Bei Ebbe kann man gut von Strand zu Strand wandern. Erfrischung bietet die hippe Strandbar Be Papagayo.

    • Playa Blanca
    • Playas de Papagayo© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Auf Schusters Rappen zum Strand

    Lanzarotes Paradestrände sind von Felsen eingerahmt, der Sand ist fein, das türkisfarbene Wasser blitzsauber. Zudem herrscht meist nur geringe Strömung, und die Wellen sind niedrig, sodass hier auch Kinder gefahrlos baden und planschen können. Die Strände sind mit dem Auto nur über eine ausgeschilderte Hauptpiste erreichbar – für eine Gebühr von 3 Euro. Damit ist zugleich der Eintritt in den Naturpark Monumento Natural de los Ajaches abgegolten, zu dem die Strände gehören. Große Parkplätze liegen bei der Playa Mujeres, oberhalb der Playa Papagayo und an der wilderen Playa Caleta del Congrio. In nur 15 Gehminuten sind die Papagayo-Strände vom Ortsteil Las Coloradas aus gut erreibar. Park an der Straße vor dem Hotel Papagayo Arena und folge dem ausgeschilderten Pfad nach Süden. So umgehst du die Schotterpiste und sparst die 3 Euro Gebühren. Alle Strände sind gut zugänglich, auch die kleineren: Playa del Pozo, Playa de la Cera und Playa de Puerto Muelas. Bei Ebbe kann man gut von Strand zu Strand wandern. Erfrischung bietet die hippe Strandbar Be Papagayo.

    • Playa Blanca

  • Jameos del Agua

    Touristenattraktionen
    • Jameos del Agua© Olaf Lumma, DuMont Reisebildportal

    Wie die Cueva de los Verdes gehören die Jameos del Agua zum Tunnelsystem Atlántida. Durch zwei große Einbrüche (jameos) der Lavadecke warfen bis Ende der 1960er-Jahre die Bauern ihren Müll. Es ist César Manrique zu verdanken, dass die jameos gereinigt und gerettet wurden. Er formte aus dem Naturdenkmal ein bezauberndes Kunstwerk. Sie steigen hinab durch einen breiten Trichter, dessen Wände mit subtropischen Pflanzen bewachsen sind. Im See leben weiße Minikrebse: Da diese Art ausschließlich im Dunkeln existiert, haben sich die Augen vollständig zurückgebildet. Eine Hinweistafel warnt davor, Münzen ins Wasser zu werfen. Die blinden Krebse würden durch die entstehenden Metalloxide vergiftet. Hinter dem meditativ wirkenden See legte Manrique im gleißenden Sonnenlicht, das durch das zweite Loch in der Lavadecke hereinfällt, einen blendend weißen Pool mit türkis schimmerndem Wasser an. Ihm folgt in der nächsten Tunnelröhre ein Auditorium mit exquisiter Akustik. Hier finden Konzerte (z.T. mit Folkloreshow) statt.

    • Jameos del Agua© Olaf Lumma, DuMont Reisebildportal

    Wie die Cueva de los Verdes gehören die Jameos del Agua zum Tunnelsystem Atlántida. Durch zwei große Einbrüche (jameos) der Lavadecke warfen bis Ende der 1960er-Jahre die Bauern ihren Müll. Es ist César Manrique zu verdanken, dass die jameos gereinigt und gerettet wurden. Er formte aus dem Naturdenkmal ein bezauberndes Kunstwerk. Sie steigen hinab durch einen breiten Trichter, dessen Wände mit subtropischen Pflanzen bewachsen sind. Im See leben weiße Minikrebse: Da diese Art ausschließlich im Dunkeln existiert, haben sich die Augen vollständig zurückgebildet. Eine Hinweistafel warnt davor, Münzen ins Wasser zu werfen. Die blinden Krebse würden durch die entstehenden Metalloxide vergiftet. Hinter dem meditativ wirkenden See legte Manrique im gleißenden Sonnenlicht, das durch das zweite Loch in der Lavadecke hereinfällt, einen blendend weißen Pool mit türkis schimmerndem Wasser an. Ihm folgt in der nächsten Tunnelröhre ein Auditorium mit exquisiter Akustik. Hier finden Konzerte (z.T. mit Folkloreshow) statt.


  • Jardín de Cactus

    Botanische Gärten & Parks
    • Jardín de Cactus© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Der Jardín de Cactus am Ortsende widmet sich ganz der stacheligen Welt der Kakteen. Etwa 1420 verschiedene Arten hat César Manrique hier im weiten Kessel eines ehemaligen Steinbruchs am Fuß einer restaurierten Gofiomühle versammelt. Der Kaktusgarten war seine letzte Arbeit. Schwarze Lavasteinchen und hohe Steinsäulen verstärken noch das seltsame Ambiente - so ist es nicht verwunderlich, dass man sich vorkommt wie in einer fremden Welt.

    • Jardín de Cactus© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Der Jardín de Cactus am Ortsende widmet sich ganz der stacheligen Welt der Kakteen. Etwa 1420 verschiedene Arten hat César Manrique hier im weiten Kessel eines ehemaligen Steinbruchs am Fuß einer restaurierten Gofiomühle versammelt. Der Kaktusgarten war seine letzte Arbeit. Schwarze Lavasteinchen und hohe Steinsäulen verstärken noch das seltsame Ambiente - so ist es nicht verwunderlich, dass man sich vorkommt wie in einer fremden Welt.


  • Salinas de Janubio

    Touristenattraktionen
    • Salinas de Janubio© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Gigantisch glitzernd

    Lange Reihen kleiner und großer rechteckiger Felder in schillerndem Braun, Rot, Grau und Schwarz – wie ein riesiger Setzkasten liegt die Saline von Janubio unterhalb der Straße nach Playa Blanca. In der Vergangenheit war die Meersalzgewinnung lebenswichtig für die Fischer, weil sie mit dem Salz ihren wertvollen Fang konservierten. Windräder pumpten das Meerwasser in die größten, 40 m hoch gelegenen Becken. Von denen wurde es dann in mehreren ausgeklügelten Verdunstungsstufen in die kleinsten Becken abgelassen. Dort harkten Arbeiter schließlich das herauskristallisierte Salz zusammen. Im 19.Jh. wurden hier noch mehr als 10 000 t jährlich gewonnen. Heute ist der Ertrag geringer. Kaufen kannst dudas grobkörnige, wohlschmeckende Meersalz am Rand der Salzfelder in der Bodega de Janubio. Anders als Industriesalz, das in großen Vakuumverdampfungsanlagen produziert wird, ist Meersalz ein rein natürliches Produkt, das manuell gewonnen wird. So behält es alle seine Mineralien, ist reich an Kalzium, Magnesium und Jod. Einen schönen Blick auf die Salinen hast du vom Restaurant Mirador Las Salinas – tolle Farbspiele bei Sonnenuntergang! Und gut essen kannst du hier ebenfalls: Wie wäre es mit pescado a la sal, in Salzkruste schonend gegartem Fisch? Um die Salinen von Nahem anzusehen, spazierst du nach dem Essen über den Lavastrand unterhalb der Anlage.

    • Salinas de Janubio© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Gigantisch glitzernd

    Lange Reihen kleiner und großer rechteckiger Felder in schillerndem Braun, Rot, Grau und Schwarz – wie ein riesiger Setzkasten liegt die Saline von Janubio unterhalb der Straße nach Playa Blanca. In der Vergangenheit war die Meersalzgewinnung lebenswichtig für die Fischer, weil sie mit dem Salz ihren wertvollen Fang konservierten. Windräder pumpten das Meerwasser in die größten, 40 m hoch gelegenen Becken. Von denen wurde es dann in mehreren ausgeklügelten Verdunstungsstufen in die kleinsten Becken abgelassen. Dort harkten Arbeiter schließlich das herauskristallisierte Salz zusammen. Im 19.Jh. wurden hier noch mehr als 10 000 t jährlich gewonnen. Heute ist der Ertrag geringer. Kaufen kannst dudas grobkörnige, wohlschmeckende Meersalz am Rand der Salzfelder in der Bodega de Janubio. Anders als Industriesalz, das in großen Vakuumverdampfungsanlagen produziert wird, ist Meersalz ein rein natürliches Produkt, das manuell gewonnen wird. So behält es alle seine Mineralien, ist reich an Kalzium, Magnesium und Jod. Einen schönen Blick auf die Salinen hast du vom Restaurant Mirador Las Salinas – tolle Farbspiele bei Sonnenuntergang! Und gut essen kannst du hier ebenfalls: Wie wäre es mit pescado a la sal, in Salzkruste schonend gegartem Fisch? Um die Salinen von Nahem anzusehen, spazierst du nach dem Essen über den Lavastrand unterhalb der Anlage.


  • La Geria

    Landschaftliche Highlights
    • La Geria© Glow Images

    Wie ein Geniestreich von Landschaftsarchitekten wirkt die berühmte Landschaft La Geria. Das großartige Weinanbaugebiet in unmittelbarer Nähe der Vulkanberge erschließt sich einem noch intensiver auf den Nebenrouten. Dort zeigt sich eindrucksvoll, dass es die Natur selbst ist, die zunächst einmal mit feinen, graugrünen Flechten neues Leben in das tote Land bringt. Erst viel später können dann Bauern mit Gemüse und Obstpflanzen nachrücken, um ein neues Stück Land urbar zu machen.

    • La Geria© Glow Images

    Wie ein Geniestreich von Landschaftsarchitekten wirkt die berühmte Landschaft La Geria. Das großartige Weinanbaugebiet in unmittelbarer Nähe der Vulkanberge erschließt sich einem noch intensiver auf den Nebenrouten. Dort zeigt sich eindrucksvoll, dass es die Natur selbst ist, die zunächst einmal mit feinen, graugrünen Flechten neues Leben in das tote Land bringt. Erst viel später können dann Bauern mit Gemüse und Obstpflanzen nachrücken, um ein neues Stück Land urbar zu machen.


  • Fundación César Manrique

    Museen
    • © travelview, Shutterstock

    Wer mehr über Lanzarotes größten Künstler erfahren möchte, kommt an der Fundación César Manrique in Tahiche nicht vorbei. Gleich neben dem Kreisverkehr, den ein großes Manrique-Mobile aus Edelstahl ziert, befindet sich die Stiftung im ehemaligen Wohnhaus des Künstlers. Ein großer Teil der Werke Manriques und auch seiner Künstlerfreunde ist hier ausgestellt. Schon allein das ungewöhnliche Haus ist sehenswert: Ein Teil der unterirdischen Salons wurde in futuristisch wirkende Lavablasen hineingebaut. Gleiches gilt für das nahe, von Manrique entworfene und in einen Wasserspeicher gebaute Restaurant.

    • © travelview, Shutterstock

    Wer mehr über Lanzarotes größten Künstler erfahren möchte, kommt an der Fundación César Manrique in Tahiche nicht vorbei. Gleich neben dem Kreisverkehr, den ein großes Manrique-Mobile aus Edelstahl ziert, befindet sich die Stiftung im ehemaligen Wohnhaus des Künstlers. Ein großer Teil der Werke Manriques und auch seiner Künstlerfreunde ist hier ausgestellt. Schon allein das ungewöhnliche Haus ist sehenswert: Ein Teil der unterirdischen Salons wurde in futuristisch wirkende Lavablasen hineingebaut. Gleiches gilt für das nahe, von Manrique entworfene und in einen Wasserspeicher gebaute Restaurant.


  • Ruta de los Volcanes

    Touristenattraktionen
    • © MisterStock, Shutterstock

    Höhepunkt im Nationalpark ist die Fahrt auf der 14 km langen Vulkanroute, die nicht als individuelle Tour, sondern ausschließlich in den vom Islote de Hilario aus startenden Bussen möglich ist.

    • Ruta de los Volcanes, Tinajo
    • © MisterStock, Shutterstock

    Höhepunkt im Nationalpark ist die Fahrt auf der 14 km langen Vulkanroute, die nicht als individuelle Tour, sondern ausschließlich in den vom Islote de Hilario aus startenden Bussen möglich ist.

    • Ruta de los Volcanes, Tinajo

  • Castillo de San Gabriel

    Architektonische Highlights
    • © lunamarina, Shutterstock

    Dem wuchtigen, kleinen Kastell sieht man sein Alter deutlich an. Bereits in der zweiten Hälfte des 16.Jhs. wurde von dem Adligen Don Agustín de Herrera y Rojas mit dem Festungsbau begonnen, nachdem der berüchtigte algerische Seeräuber Dogali Arrecife mehrfach brandschatzend und mordend heimgesucht hatte. Der jetzige Bau mit Glockentürmchen und Wachhäuschen stammt von 1590.Über zwei lange Dämme erreicht man zu Fuß das Bauwerk, in dem wechselnde Ausstellungen gezeigt werden.

    • © lunamarina, Shutterstock

    Dem wuchtigen, kleinen Kastell sieht man sein Alter deutlich an. Bereits in der zweiten Hälfte des 16.Jhs. wurde von dem Adligen Don Agustín de Herrera y Rojas mit dem Festungsbau begonnen, nachdem der berüchtigte algerische Seeräuber Dogali Arrecife mehrfach brandschatzend und mordend heimgesucht hatte. Der jetzige Bau mit Glockentürmchen und Wachhäuschen stammt von 1590.Über zwei lange Dämme erreicht man zu Fuß das Bauwerk, in dem wechselnde Ausstellungen gezeigt werden.


  • Haría

    Geographical
    • Haría© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Alles Ziege!

    Afrikanisch mutet es an, wenn vor dir das Tal der 1000 Palmen am Fuß der Famara-Berge auftaucht: Unzählige Kanarische Palmen stehen zwischen weißen, flachen Häusern. Haría (5000 Ew.) ist der freundlichste Ort Lanzarotes, hier leben die Menschen wie einst. Kein Wunder, dass sich César Manrique im Alter nach Haría zurückzog und hier begraben liegt. Sein Haus, ein Anwesen im traditionellen Lanzarote-Stil, kann besichtigt werden: Die luxuriösen Wohnräume und das Atelier im Casa Museo César Manrique wirken, als habe Manrique sie gerade erst verlassen ... Wer sich durchs Dorf treiben lässt, entdeckt in verträumten Gassen alte Villen mit üppig begrünten Patios, kleine Geschäfte und Bars. Die Plaza León y Castillo vor der Ortskirche mit ihren Birkenfeigenbäumen ist ideal zum Entspannen. Das kleine Museo Sacro Popular am Platz neben der Kirche zeigt Heiligenskulpturen und -gemälde. Im Handwerkszentrum Taller Municipal de Artesanía nahe der Plaza de la Constitución wird getöpfert, gewebt und gestickt. Verkauft wird die Ware auf dem Samstagsmarkt (mercadillo), wo sich viele weitere Kunsthandwerker einfinden. Auch Kulinarisches wird angeboten, z. B. Bioziegenkäse aus Haría, hergestellt von einer deutschen Familie. Die Stadtgalerie El Aljibe lohnt einen Blick: Der ehemalige Wasserspeicher unter der Plaza de la Constitución ist ein super Ort für Kunstausstellungen. Gut für einen Kaffee und Tapas ist La Sociedad Bar Tegala auf der Plaza. Feiner speist du etwas abseits im Puerta Verde: Pasta, Eis und Kuchen sind hausgemacht; gewürzt wird mit Kräutern aus dem Garten.

    • Haría
    • Haría© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Alles Ziege!

    Afrikanisch mutet es an, wenn vor dir das Tal der 1000 Palmen am Fuß der Famara-Berge auftaucht: Unzählige Kanarische Palmen stehen zwischen weißen, flachen Häusern. Haría (5000 Ew.) ist der freundlichste Ort Lanzarotes, hier leben die Menschen wie einst. Kein Wunder, dass sich César Manrique im Alter nach Haría zurückzog und hier begraben liegt. Sein Haus, ein Anwesen im traditionellen Lanzarote-Stil, kann besichtigt werden: Die luxuriösen Wohnräume und das Atelier im Casa Museo César Manrique wirken, als habe Manrique sie gerade erst verlassen ... Wer sich durchs Dorf treiben lässt, entdeckt in verträumten Gassen alte Villen mit üppig begrünten Patios, kleine Geschäfte und Bars. Die Plaza León y Castillo vor der Ortskirche mit ihren Birkenfeigenbäumen ist ideal zum Entspannen. Das kleine Museo Sacro Popular am Platz neben der Kirche zeigt Heiligenskulpturen und -gemälde. Im Handwerkszentrum Taller Municipal de Artesanía nahe der Plaza de la Constitución wird getöpfert, gewebt und gestickt. Verkauft wird die Ware auf dem Samstagsmarkt (mercadillo), wo sich viele weitere Kunsthandwerker einfinden. Auch Kulinarisches wird angeboten, z. B. Bioziegenkäse aus Haría, hergestellt von einer deutschen Familie. Die Stadtgalerie El Aljibe lohnt einen Blick: Der ehemalige Wasserspeicher unter der Plaza de la Constitución ist ein super Ort für Kunstausstellungen. Gut für einen Kaffee und Tapas ist La Sociedad Bar Tegala auf der Plaza. Feiner speist du etwas abseits im Puerta Verde: Pasta, Eis und Kuchen sind hausgemacht; gewürzt wird mit Kräutern aus dem Garten.

    • Haría

  • El Charco de San Ginés

    Geographical
    • El Charco de San Ginés© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Der Hafen im Zentrum Arrecifes ist ein Beispiel für gelungene Sanierung. Auf dem seichten Wasser dümpeln bunte Fischerboote, die zusammen mit dem auffallenden Blauweiß der Häuser an der Promenade einen hübschen Gesamteindruck ergeben. Vor Jahren entsprach der Charco noch seiner spanischen Bedeutung: Die Pfütze (charco) war ein heruntergekommener, schmutziger Brackwasserteich voller Unrat und rostiger Boote. Die Stadtverwaltung schaffte es, den kleinen Naturhafen zu säubern und herzurichten: Die Promenade um das Hafenbecken wurde ausgebaut, die umgebenden Häuser umfassend saniert. Heute ist der Charco tagsüber ein beschaulicher Boulevard, abends öffnen Bars ihre Tore und stellen bei warmem Wetter Tische und Stühle hinaus.

    • Arrecife
    • El Charco de San Ginés© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Der Hafen im Zentrum Arrecifes ist ein Beispiel für gelungene Sanierung. Auf dem seichten Wasser dümpeln bunte Fischerboote, die zusammen mit dem auffallenden Blauweiß der Häuser an der Promenade einen hübschen Gesamteindruck ergeben. Vor Jahren entsprach der Charco noch seiner spanischen Bedeutung: Die Pfütze (charco) war ein heruntergekommener, schmutziger Brackwasserteich voller Unrat und rostiger Boote. Die Stadtverwaltung schaffte es, den kleinen Naturhafen zu säubern und herzurichten: Die Promenade um das Hafenbecken wurde ausgebaut, die umgebenden Häuser umfassend saniert. Heute ist der Charco tagsüber ein beschaulicher Boulevard, abends öffnen Bars ihre Tore und stellen bei warmem Wetter Tische und Stühle hinaus.

    • Arrecife

  • Mirador del Río

    Touristenattraktionen
    • Mirador del Río© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Sagenhaft ist der Blick von der ehemaligen Festungsanlage Batería del Río im äußersten Norden Lanzarotes. In 479 m Höhe balanciert der Bau auf der Steilküste, der Blick geht zu den Inseln La Graciosa und Alegranza. Die Anlage von 1974 war eines der ersten Werke Manriques. Sie passt sich, wie beim großen Bewahrer der lanzarotenischen Natur und Kultur nicht anders zu erwarten, perfekt in die Umgebung ein.

    • Mirador del Río© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Sagenhaft ist der Blick von der ehemaligen Festungsanlage Batería del Río im äußersten Norden Lanzarotes. In 479 m Höhe balanciert der Bau auf der Steilküste, der Blick geht zu den Inseln La Graciosa und Alegranza. Die Anlage von 1974 war eines der ersten Werke Manriques. Sie passt sich, wie beim großen Bewahrer der lanzarotenischen Natur und Kultur nicht anders zu erwarten, perfekt in die Umgebung ein.


  • Los Hervideros

    Landschaftliche Highlights
    • Los Hervideros© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Es brodelt und zischt in den Hervideros (wörtlich "Sprudelnde"), die zwischen den Salinas de Janubio und El Golfo liegen. Es handelt sich um vom Meer ausgewaschene Löcher und Kanäle im spitzen, porösen Lavagestein, durch die bei hohem Wellengang das Wasser mit großem Druck nach oben ins Freie schießt. Verwinkelte Pfade und Treppen führen auf eine Plattform mitten hinein ins Geschehen. Seitlich liegt ein ausgebauter Parkplatz.

    • Los Hervideros© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Es brodelt und zischt in den Hervideros (wörtlich "Sprudelnde"), die zwischen den Salinas de Janubio und El Golfo liegen. Es handelt sich um vom Meer ausgewaschene Löcher und Kanäle im spitzen, porösen Lavagestein, durch die bei hohem Wellengang das Wasser mit großem Druck nach oben ins Freie schießt. Verwinkelte Pfade und Treppen führen auf eine Plattform mitten hinein ins Geschehen. Seitlich liegt ein ausgebauter Parkplatz.


  • Femés

    Landschaftliche Highlights
    • Femés© Glow Images

    Der Balcón de Femés trägt seinen Namen völlig zu Recht. Bei gutem Wetter hat man von dem 450 m hohen Pass eine grandiose Aussicht über die Rubicón-Ebene bis weit über Playa Blanca hinaus auf die kleine Isla de los Lobos und Fuerteventura. Der Ort hat zwar nur wenige Häuser, kann aber mit ansehnlichen Restaurants aufwarten.

    • 35570 Femés
    • Femés© Glow Images

    Der Balcón de Femés trägt seinen Namen völlig zu Recht. Bei gutem Wetter hat man von dem 450 m hohen Pass eine grandiose Aussicht über die Rubicón-Ebene bis weit über Playa Blanca hinaus auf die kleine Isla de los Lobos und Fuerteventura. Der Ort hat zwar nur wenige Häuser, kann aber mit ansehnlichen Restaurants aufwarten.

    • 35570 Femés

  • Yaiza

    Geographical
    • Yaiza© Hans Zaglitsch, DuMont Reisebildportal

    Hier ist es genau so, wie César Manrique es für die ganze Insel gewollt hat: strahlend weiße Häuser, knallgrüne Fensterläden, blühende Geranien. Yaiza ist das Musterdorf Lanzarotes und hat schon etliche Schönheitswettbewerbe gewonnen. Besonders harmonisch und ansprechend wirkt das Ensemble um die Kirche Nuestra Señora de los Remedios aus dem 17.Jh. mit den zwei angrenzenden Plätzen. Auch das Innere des Gotteshauses mit seinem offenen Glockenstuhl lohnt einen Besuch.

    • Yaiza
    • Yaiza© Hans Zaglitsch, DuMont Reisebildportal

    Hier ist es genau so, wie César Manrique es für die ganze Insel gewollt hat: strahlend weiße Häuser, knallgrüne Fensterläden, blühende Geranien. Yaiza ist das Musterdorf Lanzarotes und hat schon etliche Schönheitswettbewerbe gewonnen. Besonders harmonisch und ansprechend wirkt das Ensemble um die Kirche Nuestra Señora de los Remedios aus dem 17.Jh. mit den zwei angrenzenden Plätzen. Auch das Innere des Gotteshauses mit seinem offenen Glockenstuhl lohnt einen Besuch.

    • Yaiza

  • Plaza de la Constitución

    Touristenattraktionen
    • Plaza de la Constitución© Glow Images

    Der zentrale Platz Teguises mit Palmen und Lorbeerbäumen, zwischen dem ehemaligen Kornspeicher La Cilla und der Kirche, von deren Vorplatz aus zwei steinerne Löwen zum Palacio de Spínola hinüberstarren, versammelt die schönsten Beispiele kolonialer Architektur.

    • Teguise
    • Plaza de la Constitución© Glow Images

    Der zentrale Platz Teguises mit Palmen und Lorbeerbäumen, zwischen dem ehemaligen Kornspeicher La Cilla und der Kirche, von deren Vorplatz aus zwei steinerne Löwen zum Palacio de Spínola hinüberstarren, versammelt die schönsten Beispiele kolonialer Architektur.

    • Teguise

  • Castillo de San José

    Architektonische Highlights
    • Castillo de San José© Hans Zaglitsch, DuMont Reisebildportal

    Das Kastell steht oberhalb des Fischereihafens. Als es in den Jahren 1774-1779 erbaut wurde, war die Seeräuberzeit in dieser Gegend schon fast vorbei. Allerdings herrschte damals eine große Dürre, sodass das Projekt mehr eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme war. Heute ist in den restaurierten Gewölben hinter beeindruckenden meterdicken Mauern das Museo Internacional de Arte Contemporáneo, das Museum für zeitgenössische Kunst (MIAC), untergebracht. Die Aussichtsplattform lohnt auf jeden Fall einen Besuch.

    • Castillo de San José© Hans Zaglitsch, DuMont Reisebildportal

    Das Kastell steht oberhalb des Fischereihafens. Als es in den Jahren 1774-1779 erbaut wurde, war die Seeräuberzeit in dieser Gegend schon fast vorbei. Allerdings herrschte damals eine große Dürre, sodass das Projekt mehr eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme war. Heute ist in den restaurierten Gewölben hinter beeindruckenden meterdicken Mauern das Museo Internacional de Arte Contemporáneo, das Museum für zeitgenössische Kunst (MIAC), untergebracht. Die Aussichtsplattform lohnt auf jeden Fall einen Besuch.


  • Casa Museo del Campesino

    Museen
    • Casa Museo del Campesino© Olaf Lumma, DuMont Reisebildportal

    Die Casa Museo del Campesino ist ein Bauern- und Kunstgewerbemuseum, wo man Kunsthandwerkern bei ihrer Arbeit zuschauen und deren Werke erwerben kann. Neben Stickerei und Weberei - in denen nur zeitweise gearbeitet wird - ist die Töpferwerkstatt besonders sehenswert. Hier fertigen Künstler die novios de mojón an: Die Vorbilder dieser Tonfigurenpaare mit ihren ausgeprägten Geschlechtsorganen wurden von den Ureinwohnern als Fruchtbarkeitssymbole hergestellt und Jungverheirateten geschenkt.

    • Casa Museo del Campesino© Olaf Lumma, DuMont Reisebildportal

    Die Casa Museo del Campesino ist ein Bauern- und Kunstgewerbemuseum, wo man Kunsthandwerkern bei ihrer Arbeit zuschauen und deren Werke erwerben kann. Neben Stickerei und Weberei - in denen nur zeitweise gearbeitet wird - ist die Töpferwerkstatt besonders sehenswert. Hier fertigen Künstler die novios de mojón an: Die Vorbilder dieser Tonfigurenpaare mit ihren ausgeprägten Geschlechtsorganen wurden von den Ureinwohnern als Fruchtbarkeitssymbole hergestellt und Jungverheirateten geschenkt.


  • La Graciosa

    Landschaftliche Highlights
    • La Graciosa© Glow Images

    Wer von Órzola zur kleinen Insel La Graciosa übersetzt, sollte nicht leicht seekrank werden: Während der ersten 10 Min. geht es in den hohen Wellen des offenen Atlantiks meist recht wild zu. Die Meerenge El Río beschert dem Fährboot dann jedoch ruhigeres Gewässer. Die tiefe Stille setzt sich an Land fort. Die Insel ist ein sympathisches Relikt aus der Vergangenheit. So oder ähnlich sah es überall auf den Kanaren aus, ehe der Tourismus einsetzte. Der Hauptort Caleta del Sebo besteht aus einigen schmucklosen Häusern und wenigen, rechtwinklig angelegten Straßen, die alle ungeteert sind. Es gibt auf La Graciosa ohnehin nur wenige Geländewagen. Doch die Zeit ist auch an der "Anmutigen" nicht spurlos vorübergegangen. Mittlerweile gibt es mehrere Restaurants, die sich auf die vielen Tagesausflügler eingestellt haben, in fast jedem Haus werden Apartments vermietet, es gibt einen Supermarkt und sogar eine Disko. Freilich hat das alles mit (Massen-)Tourismus à la Lanzarote noch immer wenig zu tun, so dass man an allen Ecken und Enden hohen Erholungswert verspürt. Die Playa de Francesa, die Playa de la Cocina und v.a. die im Norden liegende Playa de las Conchas zählen zu den schönsten und einsamsten Stränden der Kanaren. So bleibt La Graciosa vorerst zumindest weiter den wenigen Strandläufern, Wanderern, Vogelbeobachtern und Ruhe Suchenden vorbehalten.

    • La Graciosa© Glow Images

    Wer von Órzola zur kleinen Insel La Graciosa übersetzt, sollte nicht leicht seekrank werden: Während der ersten 10 Min. geht es in den hohen Wellen des offenen Atlantiks meist recht wild zu. Die Meerenge El Río beschert dem Fährboot dann jedoch ruhigeres Gewässer. Die tiefe Stille setzt sich an Land fort. Die Insel ist ein sympathisches Relikt aus der Vergangenheit. So oder ähnlich sah es überall auf den Kanaren aus, ehe der Tourismus einsetzte. Der Hauptort Caleta del Sebo besteht aus einigen schmucklosen Häusern und wenigen, rechtwinklig angelegten Straßen, die alle ungeteert sind. Es gibt auf La Graciosa ohnehin nur wenige Geländewagen. Doch die Zeit ist auch an der "Anmutigen" nicht spurlos vorübergegangen. Mittlerweile gibt es mehrere Restaurants, die sich auf die vielen Tagesausflügler eingestellt haben, in fast jedem Haus werden Apartments vermietet, es gibt einen Supermarkt und sogar eine Disko. Freilich hat das alles mit (Massen-)Tourismus à la Lanzarote noch immer wenig zu tun, so dass man an allen Ecken und Enden hohen Erholungswert verspürt. Die Playa de Francesa, die Playa de la Cocina und v.a. die im Norden liegende Playa de las Conchas zählen zu den schönsten und einsamsten Stränden der Kanaren. So bleibt La Graciosa vorerst zumindest weiter den wenigen Strandläufern, Wanderern, Vogelbeobachtern und Ruhe Suchenden vorbehalten.


  • Iglesia de San Ginés

    Architektonische Highlights
    • Iglesia de San Ginés© Sabine Lubenow
    • Iglesia de San Ginés© Sabine Lubenow

    Die Hauptkirche der Stadt erhebt sich in dem ruhigen, verwinkelten Viertel zwischen Charco de San Ginés und der Calle León y Castillo. Die dreischiffige, weiße Basilika macht sich gut an der kleinen, baumbestandenen Plaza de las Palmas. Im kühlen Inneren schaffen die schöne Holzdecke im Mudejarstil, die schwarzen Säulen aus Lavastein und die steinernen Rundbögen, die den Dachstuhl tragen, ein warmes Ambiente. Keine festen Öffnungszeiten

    • Iglesia de San Ginés© Sabine Lubenow
    • Iglesia de San Ginés© Sabine Lubenow

    Die Hauptkirche der Stadt erhebt sich in dem ruhigen, verwinkelten Viertel zwischen Charco de San Ginés und der Calle León y Castillo. Die dreischiffige, weiße Basilika macht sich gut an der kleinen, baumbestandenen Plaza de las Palmas. Im kühlen Inneren schaffen die schöne Holzdecke im Mudejarstil, die schwarzen Säulen aus Lavastein und die steinernen Rundbögen, die den Dachstuhl tragen, ein warmes Ambiente. Keine festen Öffnungszeiten


  • Marina Lanzarote

    Touristenattraktionen
    • © lunamarina, Shutterstock

    Das Bindeglied zwischen Fischer- und Fährhafen ist die moderne Marina mit chilligen Lokalen. Erreichbar ist sie von der Küstenstraße aus über attraktive Stege. Schaue hier mal in die Touristeninfo hinein. Dort werden auch von César Manrique inspirierte Souvenirs verkauft!

    • © lunamarina, Shutterstock

    Das Bindeglied zwischen Fischer- und Fährhafen ist die moderne Marina mit chilligen Lokalen. Erreichbar ist sie von der Küstenstraße aus über attraktive Stege. Schaue hier mal in die Touristeninfo hinein. Dort werden auch von César Manrique inspirierte Souvenirs verkauft!


  • Museo Atlántico

    Museen

    Abtauchen ins Museum? Das geht in Europas erstem Unterwassermuseum: In 12–15 m Tiefe erwarten dich 400 lebensgroße, realistisch gestaltete Betonfiguren, die der britische Künstler Jasonde Caires Taylor zu Alltagsszenen angeordnet hat: Flüchtlinge im „Floß Lampedusa“, ein Paar, das ein Selfie dreht, Menschen, die sich vor einer Mauer drängen... Wenn einmal Seepflanzen die Figuren erobern werden, entsteht – so hofft der Künstler – ein künstliches, fischreiches Riff. Bei ruhiger See ist es auch möglich, vom Boot aus durchs klare Wasser einen Blick in die Tiefe zu werfen. Ansonsten: Tauche oder schnorchle runter! Nur mithilfe einer autorisierten Tauchschule ist der Besuch möglich. Kein Problem: Fast alle Tauchschulen auf Lanzarote bieten den Trip an, z. B. Windblue Sports

    Abtauchen ins Museum? Das geht in Europas erstem Unterwassermuseum: In 12–15 m Tiefe erwarten dich 400 lebensgroße, realistisch gestaltete Betonfiguren, die der britische Künstler Jasonde Caires Taylor zu Alltagsszenen angeordnet hat: Flüchtlinge im „Floß Lampedusa“, ein Paar, das ein Selfie dreht, Menschen, die sich vor einer Mauer drängen... Wenn einmal Seepflanzen die Figuren erobern werden, entsteht – so hofft der Künstler – ein künstliches, fischreiches Riff. Bei ruhiger See ist es auch möglich, vom Boot aus durchs klare Wasser einen Blick in die Tiefe zu werfen. Ansonsten: Tauche oder schnorchle runter! Nur mithilfe einer autorisierten Tauchschule ist der Besuch möglich. Kein Problem: Fast alle Tauchschulen auf Lanzarote bieten den Trip an, z. B. Windblue Sports


  • Echadero de Los Camellos

    Touristenattraktionen
    • © Pavel Szabo, Shutterstock

    Das exotischste Lanzarote-Erlebnis: Auf dem Rücken eines Dromedars durchs schwarze Lavameer des Timanfaya- Nationalparks reiten. 100 Tiere warten auf Kundschaft am „Liegeplatz der Kamele“.

    • LZ-67, 35570 Yaiza
    • © Pavel Szabo, Shutterstock

    Das exotischste Lanzarote-Erlebnis: Auf dem Rücken eines Dromedars durchs schwarze Lavameer des Timanfaya- Nationalparks reiten. 100 Tiere warten auf Kundschaft am „Liegeplatz der Kamele“.

    • LZ-67, 35570 Yaiza