Ist erwähnt in Reiseführer:
Das Stadtbild von Kyoto (1,43 Mio. Ew.) ist eine kuriose Mischung aus alt und traditionell, teils überraschend fad, dann futuristisch- modern wie der von Hiroshi Hara designte Bahnhof.
In Kyoto residierte von 794 bis 1868 der japanische Kaiser, was zu einem ungeheuren kulturellen Reichtum geführt hat. Im Zweiten Weltkrieg verschonten die Amerikaner die Stadt daher und verzichteten auf den Abwurf von Bomben. Kyoto steht auf der Beliebtheitsskala von Japan-Besuchern ganz oben. Das spürst du vor allem zur Kirschblüte und zur Laubfärbung im Herbst, wenn die wichtigsten Sehenswürdigkeiten überlaufen sind. Es lohnt sich, auch den weniger bekannten Tempeln, Schreinen und Gärten einen Besuch abzustatten.
Kyoto Sehenswertes & Restaurants






















Architektonische Highlights
Architektonische Highlights
Botanische Gärten & Parks
Landschaftliche Highlights
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Geographical
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Restaurants
Fushimi-Inari-Schrein
Architektonische Highlights © Takashi Images, Shutterstock
Dieser durch seinen fast unendlich scheinenden Torgang bekannte Schrein im Süden ist ein Erlebnis: optisch, spirituell und sportlich. Rund 10 000 rote Torii säumen den Weg zum Gipfel des Inari-Bergs, zu dem ein mehr als 4 km langer, teilweise etwas steiler Pfad führt. In den sanften Kurven bilden die allesamt gespendeten Tore äußerst fotogene Tunnel. Bei dem in jedem Fall empfehlenswerten Aufstieg siehst du die fünf Schreine dieser riesigen Anlage sowie viele Fuchsskulpturen aus Stein - der Fuchs gilt als irdischer Bote des Gottes der Reisernte und des Handels. Millionen Japaner pilgern in den beiden Neujahrswochen dorthin, um für Wohlstand und materiellen Erfolg zu beten und zu spenden. Der Fushimi hat deshalb die zweithöchste Kollekte nach dem Tokioter Meiji-Schrein. Der im 8.Jh. gegründete Fushimi ist einer der ältesten, bekanntesten und meistbesuchten Schreine Japans und der Hauptschrein der insgesamt rund 30 000 Inari-Schreine. Beste Fotozeit: im Sommer zwischen 7 und 9 Uhr.
- Fukakusa Yabunouchicho 68, 612-0882 Kyoto
- http://inari.jp/
- +81 75-641-7331
© Takashi Images, Shutterstock
Dieser durch seinen fast unendlich scheinenden Torgang bekannte Schrein im Süden ist ein Erlebnis: optisch, spirituell und sportlich. Rund 10 000 rote Torii säumen den Weg zum Gipfel des Inari-Bergs, zu dem ein mehr als 4 km langer, teilweise etwas steiler Pfad führt. In den sanften Kurven bilden die allesamt gespendeten Tore äußerst fotogene Tunnel. Bei dem in jedem Fall empfehlenswerten Aufstieg siehst du die fünf Schreine dieser riesigen Anlage sowie viele Fuchsskulpturen aus Stein - der Fuchs gilt als irdischer Bote des Gottes der Reisernte und des Handels. Millionen Japaner pilgern in den beiden Neujahrswochen dorthin, um für Wohlstand und materiellen Erfolg zu beten und zu spenden. Der Fushimi hat deshalb die zweithöchste Kollekte nach dem Tokioter Meiji-Schrein. Der im 8.Jh. gegründete Fushimi ist einer der ältesten, bekanntesten und meistbesuchten Schreine Japans und der Hauptschrein der insgesamt rund 30 000 Inari-Schreine. Beste Fotozeit: im Sommer zwischen 7 und 9 Uhr.
- Fukakusa Yabunouchicho 68, 612-0882 Kyoto
- http://inari.jp/
- +81 75-641-7331
Kinkaku-Ji
Architektonische Highlights © marcociannarel, Shutterstock
„Goldener Pavillon“ heißt das meistfotografierte Gebäude Kyotos. In der Tat sind die Wände der zwei oberen Etagen des dreigeschossigen Baus außen mit Blattgold belegt. Er entstand Ende des 14.Jhs. als Altersruhesitz eines Shoguns, der sich jedoch mit 37 Jahren in den Priesterstand zurückzog. An klaren Tagen spiegelt sich der Bau im Wasser des Gartensees und ergibt eine nicht zu übertreffende Komposition aus Blau, Gold und Grün. Besonders schön kommt er zur Geltung, wenn Schnee gefallen ist, aber auch während der herbstlichen Laubfärbung, wenn satte Rottöne das Farbenspiel steigern.
- Kinkakujicho 1, 603-8361 Kyoto
- http://www.shokoku-ji.jp/
- +81 75-461-0013
© marcociannarel, Shutterstock
„Goldener Pavillon“ heißt das meistfotografierte Gebäude Kyotos. In der Tat sind die Wände der zwei oberen Etagen des dreigeschossigen Baus außen mit Blattgold belegt. Er entstand Ende des 14.Jhs. als Altersruhesitz eines Shoguns, der sich jedoch mit 37 Jahren in den Priesterstand zurückzog. An klaren Tagen spiegelt sich der Bau im Wasser des Gartensees und ergibt eine nicht zu übertreffende Komposition aus Blau, Gold und Grün. Besonders schön kommt er zur Geltung, wenn Schnee gefallen ist, aber auch während der herbstlichen Laubfärbung, wenn satte Rottöne das Farbenspiel steigern.
- Kinkakujicho 1, 603-8361 Kyoto
- http://www.shokoku-ji.jp/
- +81 75-461-0013
Kiyomizudera
Architektonische Highlights © f11photo, Shutterstock
Insider-Tipp Liebe mit göttlicher Hilfe
Allein der Blick über Kyoto von der imposanten Holzterrasse vor der Haupthalle aus! Zugegeben, für eine meditative Erfahrung sind wegen des Andrangs andere Tempel besser geeignet. Die 13 m hohe Terrasse hat sogar in den japanischen Sprachschatz Einzug gehalten. Bei einer Herausforderung spricht man davon, „von der Terrasse des Kiyomizu-dera zu springen“. Leicht zu übersehen ist der kleine Jishu-jinja-Schrein dahinter. Schaffst du es, mit geschlossenen Augen zwischen zwei großen Steinen in etwa 10 m Abstand zu gehen, ist dir ein glückliches Liebesleben sicher. Und nimmst du einige Schlucke von drei Quellen am Otowa-Wasserfall, erntest du Gesundheit, Glück in der Liebe und Erfolg. Einfach dran glauben, schaden kann’s nicht! Und die Kamera zücken! Die zweithöchste dreistufige Pagode Japans ist ein super Fotomotiv.
- Kiyomizu, 1 Chome 294, 605-0862 Kyoto
- http://www.kiyomizudera.or.jp/
- +81 75-551-1234
© f11photo, Shutterstock
Insider-Tipp Liebe mit göttlicher Hilfe
Allein der Blick über Kyoto von der imposanten Holzterrasse vor der Haupthalle aus! Zugegeben, für eine meditative Erfahrung sind wegen des Andrangs andere Tempel besser geeignet. Die 13 m hohe Terrasse hat sogar in den japanischen Sprachschatz Einzug gehalten. Bei einer Herausforderung spricht man davon, „von der Terrasse des Kiyomizu-dera zu springen“. Leicht zu übersehen ist der kleine Jishu-jinja-Schrein dahinter. Schaffst du es, mit geschlossenen Augen zwischen zwei großen Steinen in etwa 10 m Abstand zu gehen, ist dir ein glückliches Liebesleben sicher. Und nimmst du einige Schlucke von drei Quellen am Otowa-Wasserfall, erntest du Gesundheit, Glück in der Liebe und Erfolg. Einfach dran glauben, schaden kann’s nicht! Und die Kamera zücken! Die zweithöchste dreistufige Pagode Japans ist ein super Fotomotiv.
- Kiyomizu, 1 Chome 294, 605-0862 Kyoto
- http://www.kiyomizudera.or.jp/
- +81 75-551-1234
Nijo-Schloss
Architektonische Highlights © Abhijeet Khedgikar, Shutterstock
Aus der Logik der Macht ergibt sich, dass der Sitz des Shoguns nicht weit vom Palast entfernt liegt. Anfang des 17.Jhs. ließ Tokugawa Ieyasu die pompöse Anlage errichten, um dem Tenno zu signalisieren, wer das Reich in Wirklichkeit lenkt. Allerdings war sich der berühmte Kriegsherr seiner Beliebtheit offenbar nicht sehr sicher. So ließ er den Wohntrakt mit aufwendigen Sicherheitsvorkehrungen ausstatten. Die berühmteste ist das „Nachtigallen-Parkett“: Niemand konnte die Zimmerflucht betreten, ohne auf dem Holzfußboden ein zwitscherndes Geräusch zu verursachen. In Geheimkammern lauerten Leibwächter auf Eindringlinge. Nur Angehörigen des Adels, die sich dem Shogun unterwarfen, war es gestattet, durch das große Tor (Kara-mon) den aus fünf Gebäuden bestehenden Palastteil Ninomaru zu betreten. Heute interessieren hier vor allem die Wandschirme der vierten Kammer (Ohiroma Yon-no-ma) und der Palastgarten, der von dem Landschaftsarchitekten und Teemeister Kobori Enshu geschaffen wurde.
- Nijojocho 541, 604-8301 Kyoto
- http://nijo-jocastle.city.kyoto.lg.jp/
- +81 75-841-0096
© Abhijeet Khedgikar, Shutterstock
Aus der Logik der Macht ergibt sich, dass der Sitz des Shoguns nicht weit vom Palast entfernt liegt. Anfang des 17.Jhs. ließ Tokugawa Ieyasu die pompöse Anlage errichten, um dem Tenno zu signalisieren, wer das Reich in Wirklichkeit lenkt. Allerdings war sich der berühmte Kriegsherr seiner Beliebtheit offenbar nicht sehr sicher. So ließ er den Wohntrakt mit aufwendigen Sicherheitsvorkehrungen ausstatten. Die berühmteste ist das „Nachtigallen-Parkett“: Niemand konnte die Zimmerflucht betreten, ohne auf dem Holzfußboden ein zwitscherndes Geräusch zu verursachen. In Geheimkammern lauerten Leibwächter auf Eindringlinge. Nur Angehörigen des Adels, die sich dem Shogun unterwarfen, war es gestattet, durch das große Tor (Kara-mon) den aus fünf Gebäuden bestehenden Palastteil Ninomaru zu betreten. Heute interessieren hier vor allem die Wandschirme der vierten Kammer (Ohiroma Yon-no-ma) und der Palastgarten, der von dem Landschaftsarchitekten und Teemeister Kobori Enshu geschaffen wurde.
- Nijojocho 541, 604-8301 Kyoto
- http://nijo-jocastle.city.kyoto.lg.jp/
- +81 75-841-0096
Katsura-Rikyu
Architektonische Highlights © Sands0013, Shutterstock
Der kaiserliche Sommersitz ist eines der schönsten Anwesen Japans. Das 1624 gebaute Schlösschen, die ausgefeilte Gartenarchitektur, die verstreut platzierten Teehäuser gehören zum Feinsten klassischer Baukultur Nippons. Der Gartenarchitekt Kobori soll den Auftrag nur unter drei Bedingungen angenommen haben: erstens keine Kostenbegrenzung, zweitens kein Fertigstellungstermin und drittens während der Arbeiten keine Besichtigung durch den Bauherrn. Die Gesamtanlage bietet scheinbar nur Vorderansichten. Um den Teich gruppieren sich kleine Gärten mit Wegen aus Flusskieseln und moosbewachsenen Steinen. Die Landschaftsgestalter haben für hundert verschiedene Blickwinkel gesorgt. Der Besuchereingang ist das 1658 aufgestellte Miyuki-Tor. Im Inneren des Gartens sind drei Gebäude gegeneinander versetzt gebaut - Furu-shoin hat eine schöne Terrasse zum Mondbeobachten, Naka-shoin enthält wertvolle Gemälde und Miyuki-den wurde für kaiserliche Besuche reserviert. Besichtigung nur nach bestätigter Reservierung (nur von Japan aus möglich, große Hotels können das noch für denselben Tag erledigen).
- Katsuramisono, 615-8014 Kyoto
- http://kyoto-gosho.kunaicho.go.jp/
- +81 75-211-1215
© Sands0013, Shutterstock
Der kaiserliche Sommersitz ist eines der schönsten Anwesen Japans. Das 1624 gebaute Schlösschen, die ausgefeilte Gartenarchitektur, die verstreut platzierten Teehäuser gehören zum Feinsten klassischer Baukultur Nippons. Der Gartenarchitekt Kobori soll den Auftrag nur unter drei Bedingungen angenommen haben: erstens keine Kostenbegrenzung, zweitens kein Fertigstellungstermin und drittens während der Arbeiten keine Besichtigung durch den Bauherrn. Die Gesamtanlage bietet scheinbar nur Vorderansichten. Um den Teich gruppieren sich kleine Gärten mit Wegen aus Flusskieseln und moosbewachsenen Steinen. Die Landschaftsgestalter haben für hundert verschiedene Blickwinkel gesorgt. Der Besuchereingang ist das 1658 aufgestellte Miyuki-Tor. Im Inneren des Gartens sind drei Gebäude gegeneinander versetzt gebaut - Furu-shoin hat eine schöne Terrasse zum Mondbeobachten, Naka-shoin enthält wertvolle Gemälde und Miyuki-den wurde für kaiserliche Besuche reserviert. Besichtigung nur nach bestätigter Reservierung (nur von Japan aus möglich, große Hotels können das noch für denselben Tag erledigen).
- Katsuramisono, 615-8014 Kyoto
- http://kyoto-gosho.kunaicho.go.jp/
- +81 75-211-1215
Heian-Schrein
Architektonische Highlights © Filip Fuxa, Shutterstock
Insider-Tipp Hüpf übers Wasser
Das leuchtende Orange des 1895 gebauten Schreins kontrastiert eindrucksvoll mit dem Grün der geschwungenen Dächer. Ein 24 m hohes torii-Tor weist den Weg zu ihm. Schön ist auch ein Spaziergang im Garten mit mehreren miteinander verbundenen Teichen. Mach’s wie Charlotte, die Hauptfigur von Sofia Coppolas Kultfilm „Lost in Translation“, und überquer auf runden Steinen einen Teich.
- Okazaki Nishitennocho, 606-8341 Kyoto
- http://www.heianjingu.or.jp/
- +81 75-761-0221
© Filip Fuxa, Shutterstock
Insider-Tipp Hüpf übers Wasser
Das leuchtende Orange des 1895 gebauten Schreins kontrastiert eindrucksvoll mit dem Grün der geschwungenen Dächer. Ein 24 m hohes torii-Tor weist den Weg zu ihm. Schön ist auch ein Spaziergang im Garten mit mehreren miteinander verbundenen Teichen. Mach’s wie Charlotte, die Hauptfigur von Sofia Coppolas Kultfilm „Lost in Translation“, und überquer auf runden Steinen einen Teich.
- Okazaki Nishitennocho, 606-8341 Kyoto
- http://www.heianjingu.or.jp/
- +81 75-761-0221
Maruyama Park
Botanische Gärten & Parks © Sean Pavone, Shutterstock
Ein Zufluchtsort im Stadttreiben, wenn auch nicht gerade als Oase der Ruhe. Den Berg hinauf reihen sich alte Kirschbäume. Das Rasthaus am Teich (€) bietet neben traditioneller Küche ein romantisches Fotomotiv. Der Yasaka-Schrein im Südosten des Parks ist ein beliebtes Ziel für den ersten Schreinbesuch in der Silvesternacht oder am Neujahrsmorgen. Auf dem schönen Fußweg zum Kiyomizu- Tempel bieten Kyotoer Sportstudenten Rikscha-Fahrten mit Erklärungen an.
- Maruyamacho, 605-0071 Kyōto-shi
- http://city.kyoto.lg.jp/
- +81 75-561-1350
© Sean Pavone, Shutterstock
Ein Zufluchtsort im Stadttreiben, wenn auch nicht gerade als Oase der Ruhe. Den Berg hinauf reihen sich alte Kirschbäume. Das Rasthaus am Teich (€) bietet neben traditioneller Küche ein romantisches Fotomotiv. Der Yasaka-Schrein im Südosten des Parks ist ein beliebtes Ziel für den ersten Schreinbesuch in der Silvesternacht oder am Neujahrsmorgen. Auf dem schönen Fußweg zum Kiyomizu- Tempel bieten Kyotoer Sportstudenten Rikscha-Fahrten mit Erklärungen an.
- Maruyamacho, 605-0071 Kyōto-shi
- http://city.kyoto.lg.jp/
- +81 75-561-1350
Botanischer Garten
Botanische Gärten & Parks © weniliou, Shutterstock
Eine Oase am Kamo-Fluss. 12 000 verschiedene Pflanzenarten gedeihen auf 240 000 m2.Die 1924 angelegte Grünanlage ist besonders zur Kirschblüte ein Erlebnis. Viele Kyotoer kommen zum Picknick.
- Shimogamo Hangicho, 606-0823 Kyoto
- http://pref.kyoto.jp/
- +81 75-701-0141
© weniliou, Shutterstock
Eine Oase am Kamo-Fluss. 12 000 verschiedene Pflanzenarten gedeihen auf 240 000 m2.Die 1924 angelegte Grünanlage ist besonders zur Kirschblüte ein Erlebnis. Viele Kyotoer kommen zum Picknick.
- Shimogamo Hangicho, 606-0823 Kyoto
- http://pref.kyoto.jp/
- +81 75-701-0141
Chion-In
Architektonische Highlights © mTaira, Shutterstock
In der ausgedehntesten Tempelanlage Japans ist zwar nicht alles alt - die meisten der Gebäude stammen aus dem 17.Jh. -, aber dafür ist sie riesig. Schon das zweistöckige Haupttor San-mon ist mit 24 m Höhe das größte im Land. Und südöstlich des Tempels hängt die größte Glocke Japans. Sie wurde 1633 gegossen, wiegt 74 t, und es bedarf der Kraft von 17 Mönchen, um sie anzuschlagen. Die mächtige Haupthalle aus dem 17.Jh. wird dominiert durch den goldenen Altar und ein Abbild des Sektengründers Honen. Die Halle ist durch den berühmten „singenden“ Rundgang mit der Versammlungshalle Dai Hojo verbunden: Der Holzfußboden wurde so verlegt, dass bei jedem Schritt ein Quietschlaut entsteht - zum Schutz vor ungewollten Lauschern.
- Rinkacho 400, 605-8686 Kyoto
- http://www.chion-in.or.jp/
- +81 75-531-2111
© mTaira, Shutterstock
In der ausgedehntesten Tempelanlage Japans ist zwar nicht alles alt - die meisten der Gebäude stammen aus dem 17.Jh. -, aber dafür ist sie riesig. Schon das zweistöckige Haupttor San-mon ist mit 24 m Höhe das größte im Land. Und südöstlich des Tempels hängt die größte Glocke Japans. Sie wurde 1633 gegossen, wiegt 74 t, und es bedarf der Kraft von 17 Mönchen, um sie anzuschlagen. Die mächtige Haupthalle aus dem 17.Jh. wird dominiert durch den goldenen Altar und ein Abbild des Sektengründers Honen. Die Halle ist durch den berühmten „singenden“ Rundgang mit der Versammlungshalle Dai Hojo verbunden: Der Holzfußboden wurde so verlegt, dass bei jedem Schritt ein Quietschlaut entsteht - zum Schutz vor ungewollten Lauschern.
- Rinkacho 400, 605-8686 Kyoto
- http://www.chion-in.or.jp/
- +81 75-531-2111
Daigo-Ji
Architektonische Highlights © Blanscape, Shutterstock
Der buddhistische Tempel im südöstlichen Fushimi wurde 874 auf dem Daigo- Berg gegründet, mehrfach zerstört und vergrößert. Prunkstücke sind die fünfstöckige Pagode aus dem Jahr 951, die zu den ältesten Gebäuden Japans zählt, sowie die Nebenhalle Sampo-in mit eindrucksvollen Wandbildern. Ein weiteres Highlight ist der prächtige Garten Sanpoin Teien, der für die Kirschblütenpartys des berühmten Kriegsfürsten Toyotomi Hideyoshi 1598 erweitert wurde und als Musterbeispiel für die extravagante Momoyama-Architektur gilt. Die Anlage besteht aus dem unteren und dem oberen Daigo, die ein teilweise ziemlich steiler Weg verbindet. Der sportliche Aufstieg, den viele Pilger gehen, dauert eine knappe Stunde und führt an vielen Schreinen und Tempeln vorbei.
- Daigohigashiojicho 22, 601-1325 Kyoto
- http://www.daigoji.or.jp/
- +81 75-571-0002
© Blanscape, Shutterstock
Der buddhistische Tempel im südöstlichen Fushimi wurde 874 auf dem Daigo- Berg gegründet, mehrfach zerstört und vergrößert. Prunkstücke sind die fünfstöckige Pagode aus dem Jahr 951, die zu den ältesten Gebäuden Japans zählt, sowie die Nebenhalle Sampo-in mit eindrucksvollen Wandbildern. Ein weiteres Highlight ist der prächtige Garten Sanpoin Teien, der für die Kirschblütenpartys des berühmten Kriegsfürsten Toyotomi Hideyoshi 1598 erweitert wurde und als Musterbeispiel für die extravagante Momoyama-Architektur gilt. Die Anlage besteht aus dem unteren und dem oberen Daigo, die ein teilweise ziemlich steiler Weg verbindet. Der sportliche Aufstieg, den viele Pilger gehen, dauert eine knappe Stunde und führt an vielen Schreinen und Tempeln vorbei.
- Daigohigashiojicho 22, 601-1325 Kyoto
- http://www.daigoji.or.jp/
- +81 75-571-0002
Daimonji-Yama
Landschaftliche Highlights © SOUSIN, Shutterstock
Von nahezu jedem Platz kann man Richtung Osten am Hang dieses Bergs das Schriftzeichen dai sehen. An jedem 16.August geht es in Flammen auf, um die Seelen der Toten zu ihren Familien zu leiten - eines der wichtigsten Rituale beim O-Bon-Fest. Wer den 5 km langen Aufstieg (gleich hinter dem Ginkaku-ji) nicht scheut, wird mit einem wunderbaren Panoramablick belohnt.
- Shishigatani Shobudanicho, 606-0000 Kyoto
© SOUSIN, Shutterstock
Von nahezu jedem Platz kann man Richtung Osten am Hang dieses Bergs das Schriftzeichen dai sehen. An jedem 16.August geht es in Flammen auf, um die Seelen der Toten zu ihren Familien zu leiten - eines der wichtigsten Rituale beim O-Bon-Fest. Wer den 5 km langen Aufstieg (gleich hinter dem Ginkaku-ji) nicht scheut, wird mit einem wunderbaren Panoramablick belohnt.
- Shishigatani Shobudanicho, 606-0000 Kyoto
Daitoku-Ji
Architektonische Highlights © cowardlion, Shutterstock
Diese Tempelanlage im Nordwesten Kyotos ist ein bedeutendes Zentrum der Zen-Schule Rinzai. Besuchern zugänglich sind acht der 24 Tempel, darunter der ehrwürdige Haupttempel Daitokuji. Das hier verwahrte Bild des Teemeisters Sen no Rikyu wird von vielen Japanern fast wie eine Reliquie verehrt. Der Meister, 1591 angeblich vom Shogun zum rituellen Selbstmord gezwungen, ist ein Sinnbild der Reinheit. Der bekannteste Tempel aber ist der Daisen-in, berühmt wegen seines Zen-Gartens. Von der Terrasse aus lässt sich die Spur der Steine und des Kieses verfolgen. Auch wer nicht in tiefere Meditation fällt, findet Gefallen an der perfekten Komposition aus Geist und Natur. Im Herbst sollte man keinesfalls den kleinen Garten Koto-in versäumen, wo Ahornbäume ihr tiefrotes Laub über altem Moos abwerfen. Komm unbedingt am Vormittag, denn dann ist das Licht ideal für wunderbare Fotos.
- Murasakino Daitokujicho 53, 603-8231 Kyoto
- http://daitokujidaijiin.com/
- +81 75-491-0019
© cowardlion, Shutterstock
Diese Tempelanlage im Nordwesten Kyotos ist ein bedeutendes Zentrum der Zen-Schule Rinzai. Besuchern zugänglich sind acht der 24 Tempel, darunter der ehrwürdige Haupttempel Daitokuji. Das hier verwahrte Bild des Teemeisters Sen no Rikyu wird von vielen Japanern fast wie eine Reliquie verehrt. Der Meister, 1591 angeblich vom Shogun zum rituellen Selbstmord gezwungen, ist ein Sinnbild der Reinheit. Der bekannteste Tempel aber ist der Daisen-in, berühmt wegen seines Zen-Gartens. Von der Terrasse aus lässt sich die Spur der Steine und des Kieses verfolgen. Auch wer nicht in tiefere Meditation fällt, findet Gefallen an der perfekten Komposition aus Geist und Natur. Im Herbst sollte man keinesfalls den kleinen Garten Koto-in versäumen, wo Ahornbäume ihr tiefrotes Laub über altem Moos abwerfen. Komm unbedingt am Vormittag, denn dann ist das Licht ideal für wunderbare Fotos.
- Murasakino Daitokujicho 53, 603-8231 Kyoto
- http://daitokujidaijiin.com/
- +81 75-491-0019
Ginkaku-Ji
Touristenattraktionen © Sean Pavone, Shutterstock
Ende des 15.Jhs. von einem Shogun als elegante Villa und geheimer Zufluchtsort errichtet, sollte der „Silberne Pavillon“ eigentlich mit Blattsilber überzogen werden. Obwohl dies nicht geschah, gehört diese Garten- und Tempelanlage zum Schönsten, was das klassische Kyoto zu bieten hat.
- Ginkakujicho 2, 606-8402 Kyoto
- http://www.shokoku-ji.jp/
- +81 75-771-5725
© Sean Pavone, Shutterstock
Ende des 15.Jhs. von einem Shogun als elegante Villa und geheimer Zufluchtsort errichtet, sollte der „Silberne Pavillon“ eigentlich mit Blattsilber überzogen werden. Obwohl dies nicht geschah, gehört diese Garten- und Tempelanlage zum Schönsten, was das klassische Kyoto zu bieten hat.
- Ginkakujicho 2, 606-8402 Kyoto
- http://www.shokoku-ji.jp/
- +81 75-771-5725
Gion
Geographical © Kit Leong, Shutterstock
In einigen Straßen dieses Geisha-Distrikts scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Am Vormittag, gegen 10 bis 11 Uhr, sieht man hier mit etwas Glück eine Geisha oder eine Maiko vorbeirauschen. An lauen Sommerabenden dringen Shamisen- Klänge und fröhlicher Gesang durch die Bambusvorhänge alter Teehäuser (in die man leider nicht unangemeldet eintreten kann).
- Gion, Kyoto
© Kit Leong, Shutterstock
In einigen Straßen dieses Geisha-Distrikts scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Am Vormittag, gegen 10 bis 11 Uhr, sieht man hier mit etwas Glück eine Geisha oder eine Maiko vorbeirauschen. An lauen Sommerabenden dringen Shamisen- Klänge und fröhlicher Gesang durch die Bambusvorhänge alter Teehäuser (in die man leider nicht unangemeldet eintreten kann).
- Gion, Kyoto
Gosho (alter Kaiserpalast)
Touristenattraktionen © Leonid Andronov, Shutterstock
Er ist vielleicht nicht die schönste Sehenswürdigkeit, aber weil er für Japaner schwer zugänglich ist, gilt er ihnen als etwas Besonderes. Die Anlage ist 0,1 km² groß, wurde 1331 offizielle Kaiserresidenz und nach mehrfachen Bränden 1855 vollständig rekonstruiert. 1868, mit dem Umzug des Kaisers nach Tokio, verlor sie ihre einstige Funktion. Nirgends sonst in Kyoto wird bis heute so viel Wert auf höfische Form gelegt wie hier. So ist das Südtor nach wie vor dem Tenno vorbehalten, das Osttor der Kaiserin und ihrer Mutter. Bei Staatsgästen legt das Protokoll jeden Fall individuell fest. Präsidenten gehen gemeinsam mit dem Tenno. Bei weiblichen Staatsgästen zieht man sich am liebsten so aus der Affäre, dass sie im Wagen durch das Besuchertor im Westen gefahren werden. Eine Führung (50 Min.) zeigt von den 18 Gebäuden die Shishin-Halle, den „Kleinen Palast“ Ko Gosho, den Hauptpalast Tsune Gosho und den Teichgarten Oikeniwa. Die Gebäude werden meist nicht betreten. In der Shinsin-den findet die Thronbesteigung statt: Dort steht der Kaiserstuhl unter einem Baldachin mit Phönixfigur, davor zwei Gestelle für die Reichskleinodien. Der Ko Gosho enthält drei kleinere Audienzräume mit Blick auf den Landschaftsgarten. Besichtigung nur mit Genehmigung; wende dich an das Hofamt. Ausländer erhalten normalerweise sofort und am selben Tag einen Termin. Der Park im Norden des Palastes mit vielen alten Kirschbäumen ist stets geöffnet.
- Kyotogyoen 3, 602-0881 Kyoto
- http://sankan.kunaicho.go.jp/
- +81 75-211-1215
© Leonid Andronov, Shutterstock
Er ist vielleicht nicht die schönste Sehenswürdigkeit, aber weil er für Japaner schwer zugänglich ist, gilt er ihnen als etwas Besonderes. Die Anlage ist 0,1 km² groß, wurde 1331 offizielle Kaiserresidenz und nach mehrfachen Bränden 1855 vollständig rekonstruiert. 1868, mit dem Umzug des Kaisers nach Tokio, verlor sie ihre einstige Funktion. Nirgends sonst in Kyoto wird bis heute so viel Wert auf höfische Form gelegt wie hier. So ist das Südtor nach wie vor dem Tenno vorbehalten, das Osttor der Kaiserin und ihrer Mutter. Bei Staatsgästen legt das Protokoll jeden Fall individuell fest. Präsidenten gehen gemeinsam mit dem Tenno. Bei weiblichen Staatsgästen zieht man sich am liebsten so aus der Affäre, dass sie im Wagen durch das Besuchertor im Westen gefahren werden. Eine Führung (50 Min.) zeigt von den 18 Gebäuden die Shishin-Halle, den „Kleinen Palast“ Ko Gosho, den Hauptpalast Tsune Gosho und den Teichgarten Oikeniwa. Die Gebäude werden meist nicht betreten. In der Shinsin-den findet die Thronbesteigung statt: Dort steht der Kaiserstuhl unter einem Baldachin mit Phönixfigur, davor zwei Gestelle für die Reichskleinodien. Der Ko Gosho enthält drei kleinere Audienzräume mit Blick auf den Landschaftsgarten. Besichtigung nur mit Genehmigung; wende dich an das Hofamt. Ausländer erhalten normalerweise sofort und am selben Tag einen Termin. Der Park im Norden des Palastes mit vielen alten Kirschbäumen ist stets geöffnet.
- Kyotogyoen 3, 602-0881 Kyoto
- http://sankan.kunaicho.go.jp/
- +81 75-211-1215
Hongan-Ji
Architektonische Highlights © Leonid Andronov, Shutterstock
Osttempel (Higashi-Hongan-ji): Auch wenn dieser gewaltige Bau 500 m nördlich des Hauptbahnhofs nach einem Großbrand 1895 künstlerisch nur wenig beeindruckend wiederaufgebaut wurde, bietet er ein Highlight: ein Seil, das aus den Haaren von weiblichen Anhängern der buddhistischen Schulrichtung Jodo Shinshu - „wahre Lehre vom reinen Land“ -geflochten wurde; damit wurde Holz für den Neubau herangeschafft. Westtempel (Nishi Hongan-ji): Für die Kyotoer ist klar, dass dieser Tempel 400 m westlich des Osttempels der wichtigere ist, denn bei ihm lassen sie die Richtungsbezeichnung Nishi (West) meist gleich weg. Er ist Hauptsitz der buddhistischen Schule Jodo Shinshu mit weltweit über 12 Mio. Anhängern und mehr als 10 000 Tempeln. Auch architektonisch hat diese von Hideyoshi Toyotomi ab 1591 erbaute Anlage viel zu bieten. Die fünf Gebäude des Komplexes werden zu den schönsten Bauwerken der Azuchi-Momoyama-Zeit (1568–1600) gerechnet. Die prächtige Haupthalle ist wieder offen, daneben lohnen die phantasievollen Bilder, Holzarbeiten und Metallornamente in der Daisho-in-Halle ebenso den Besuch. Alle Schiebetüren stammen von Meistern der Kano-Schule. Die Räume sind nach dem jeweiligen Motiv der Malerei benannt. Der „Storchenraum“ war das Beratungszimmer des Shoguns. Erhalten ist auch die Staatshalle des Fushimi-Palasts, in der der Herrscher badete, Tee trank und anschließend ruhte.
- Tokiwachō 754, 600-8505 Kyoto
- http://www.higashihonganji.or.jp/
- +81 75-371-9181
© Leonid Andronov, Shutterstock
Osttempel (Higashi-Hongan-ji): Auch wenn dieser gewaltige Bau 500 m nördlich des Hauptbahnhofs nach einem Großbrand 1895 künstlerisch nur wenig beeindruckend wiederaufgebaut wurde, bietet er ein Highlight: ein Seil, das aus den Haaren von weiblichen Anhängern der buddhistischen Schulrichtung Jodo Shinshu - „wahre Lehre vom reinen Land“ -geflochten wurde; damit wurde Holz für den Neubau herangeschafft. Westtempel (Nishi Hongan-ji): Für die Kyotoer ist klar, dass dieser Tempel 400 m westlich des Osttempels der wichtigere ist, denn bei ihm lassen sie die Richtungsbezeichnung Nishi (West) meist gleich weg. Er ist Hauptsitz der buddhistischen Schule Jodo Shinshu mit weltweit über 12 Mio. Anhängern und mehr als 10 000 Tempeln. Auch architektonisch hat diese von Hideyoshi Toyotomi ab 1591 erbaute Anlage viel zu bieten. Die fünf Gebäude des Komplexes werden zu den schönsten Bauwerken der Azuchi-Momoyama-Zeit (1568–1600) gerechnet. Die prächtige Haupthalle ist wieder offen, daneben lohnen die phantasievollen Bilder, Holzarbeiten und Metallornamente in der Daisho-in-Halle ebenso den Besuch. Alle Schiebetüren stammen von Meistern der Kano-Schule. Die Räume sind nach dem jeweiligen Motiv der Malerei benannt. Der „Storchenraum“ war das Beratungszimmer des Shoguns. Erhalten ist auch die Staatshalle des Fushimi-Palasts, in der der Herrscher badete, Tee trank und anschließend ruhte.
- Tokiwachō 754, 600-8505 Kyoto
- http://www.higashihonganji.or.jp/
- +81 75-371-9181
Kyoto International Manga Museum
MuseenJapans erstes Museum, das sich mit dem ganzen Spektrum der Manga-Kultur befasst, wurde 2007 eröffnet. Das gemeinsame Projekt der Stadt und der Seika- Universität - die eine eigene Fakultät für Mangas unterhält - beherbergt knapp 300 000 Exponate. Hier gibt es die ersten Ausgaben japanischer Mangas aus der frühen Meiji-Zeit (1868-1912) ebenso wie ausländische Werke. Besucher haben Zugang zu rund 40 000 Bänden aus allen Perioden.
- Karasuma Dori, 604-0846 Kyoto
- http://kyotomm.jp/
- +81 75-254-7414
Japans erstes Museum, das sich mit dem ganzen Spektrum der Manga-Kultur befasst, wurde 2007 eröffnet. Das gemeinsame Projekt der Stadt und der Seika- Universität - die eine eigene Fakultät für Mangas unterhält - beherbergt knapp 300 000 Exponate. Hier gibt es die ersten Ausgaben japanischer Mangas aus der frühen Meiji-Zeit (1868-1912) ebenso wie ausländische Werke. Besucher haben Zugang zu rund 40 000 Bänden aus allen Perioden.
- Karasuma Dori, 604-0846 Kyoto
- http://kyotomm.jp/
- +81 75-254-7414
Kyoto Station
BahnhöfeDer avantgardistische Großbahnhof in Zentral-Kyoto ist eine transporttechnische Meisterleistung, die architektonisch allerdings sehr umstritten ist. Um Gebäudekomplex mit Warenhaus, Hotel, Einkaufs- und Restaurantpassagen gab es kontroverse Debatten. Viele Kyotoer empfinden den Bau als Störenfried, der nicht zum Stil und Charakter der Stadt passe. Zentrum der futuristischen Konstruktion aus Stahl und Glas ist ein 60 m hohes und 500 m langes Atrium. Im 14.Stock befindet sich eine Aussichtsplattform, im zweiten das Touristeninformationszentrum Kyo-navi.
- Higashishiokoji Kamadonocho, 600-8216 Kyoto
- http://jr-odekake.net/
Der avantgardistische Großbahnhof in Zentral-Kyoto ist eine transporttechnische Meisterleistung, die architektonisch allerdings sehr umstritten ist. Um Gebäudekomplex mit Warenhaus, Hotel, Einkaufs- und Restaurantpassagen gab es kontroverse Debatten. Viele Kyotoer empfinden den Bau als Störenfried, der nicht zum Stil und Charakter der Stadt passe. Zentrum der futuristischen Konstruktion aus Stahl und Glas ist ein 60 m hohes und 500 m langes Atrium. Im 14.Stock befindet sich eine Aussichtsplattform, im zweiten das Touristeninformationszentrum Kyo-navi.
- Higashishiokoji Kamadonocho, 600-8216 Kyoto
- http://jr-odekake.net/
Kyoto Tower
Touristenattraktionen © DAISY CHEN, Shutterstock
Vis-à-vis vom Bahnhof steht der weithin sichtbare Kyoto Tower, der einer japanischen Kerze gleichen soll. Hier kannst du dich nach der Ankunft einen guten Überblick über die Stadt verschaffen. Der 131 m hohe Turm ist eine gute Orientierungshilfe.
- Higashishiokōjichō 721-1, 600-8216 Kyoto
- http://www.keihanhotels-resorts.co.jp/
- +81 75-361-3215
© DAISY CHEN, Shutterstock
Vis-à-vis vom Bahnhof steht der weithin sichtbare Kyoto Tower, der einer japanischen Kerze gleichen soll. Hier kannst du dich nach der Ankunft einen guten Überblick über die Stadt verschaffen. Der 131 m hohe Turm ist eine gute Orientierungshilfe.
- Higashishiokōjichō 721-1, 600-8216 Kyoto
- http://www.keihanhotels-resorts.co.jp/
- +81 75-361-3215
Nanzen-Ji
Architektonische Highlights © cowardlion, Shutterstock
Der kaiserliche Altersruhesitz wurde Ende des 13.Jhs. in einen der schönsten Zen- Tempel Kyotos umgewandelt und dient heute der einflussreichen Rinzai-Schule als Hauptquartier. In der Tempelhalle kannst du erstklassigen Tee trinken und auf den klassischen „Garten des springenden Tigers“ schauen. Vom zweiten Stock des gewaltigen Eingangstores San-mon bietet sich ein phantastischer Blick über die Stadt. Besonders zu empfehlen: der Tempel Tenju-an - wegen seines sehr schönen Gartens.
- 606-8435 Kyoto
- http://nanzenji.or.jp/
- +81 75-771-0365
© cowardlion, Shutterstock
Der kaiserliche Altersruhesitz wurde Ende des 13.Jhs. in einen der schönsten Zen- Tempel Kyotos umgewandelt und dient heute der einflussreichen Rinzai-Schule als Hauptquartier. In der Tempelhalle kannst du erstklassigen Tee trinken und auf den klassischen „Garten des springenden Tigers“ schauen. Vom zweiten Stock des gewaltigen Eingangstores San-mon bietet sich ein phantastischer Blick über die Stadt. Besonders zu empfehlen: der Tempel Tenju-an - wegen seines sehr schönen Gartens.
- 606-8435 Kyoto
- http://nanzenji.or.jp/
- +81 75-771-0365
Nationalmuseum Kyoto
MuseenDieses renommierte Museum besitzt eine der ältesten und bedeutendsten Sammlungen japanischer und asiatischer Kunst. Die Schätze werden in einem neu errichteten, hypermodernen Gebäude eindrucksvoll präsentiert.
- Chayacho 527, 605-0931 Kyoto
- http://www.kyohaku.go.jp/
- +81 75-525-2473
Dieses renommierte Museum besitzt eine der ältesten und bedeutendsten Sammlungen japanischer und asiatischer Kunst. Die Schätze werden in einem neu errichteten, hypermodernen Gebäude eindrucksvoll präsentiert.
- Chayacho 527, 605-0931 Kyoto
- http://www.kyohaku.go.jp/
- +81 75-525-2473
Nationalmuseum für moderne Kunst
MuseenBekannt für seine Sammlung zeitgenössischer japanischer Keramik und Malerei. Wechselnde Ausstellungen.
- Okazaki Enshojicho 26-1, 606-8344 Kyoto
- http://www.momak.go.jp/
- +81 75-761-4111
Bekannt für seine Sammlung zeitgenössischer japanischer Keramik und Malerei. Wechselnde Ausstellungen.
- Okazaki Enshojicho 26-1, 606-8344 Kyoto
- http://www.momak.go.jp/
- +81 75-761-4111
Ninna-Ji
Architektonische Highlights © naka00, Shutterstock
Lassen Sie sich nicht abschrecken von den finsteren Gesellen, die als Holzfiguren das kolossale Tor bewachen: Touristen dürfen ungehindert passieren. Eigentlich sollte die 888 fertiggestellte Anlage als Palast dienen, wurde aber nur gelegentlich von einem kaiserlichen Prinzen bewohnt. Sie brannte mehrfach ab, wurde verkleinert und ist heute der Haupttempel der buddhistischen Omura- Schulrichtung. Die Gebäude stammen aus dem 17.Jh. Vor allem die fünfstöckige Pagode aus dem Jahr 1630 gilt als ein Meisterwerk japanischer Sakralarchitektur.
- Omuroouchi 33, 616-8092 Kyoto
- http://ninnaji.jp/
- +81 75-461-1155
© naka00, Shutterstock
Lassen Sie sich nicht abschrecken von den finsteren Gesellen, die als Holzfiguren das kolossale Tor bewachen: Touristen dürfen ungehindert passieren. Eigentlich sollte die 888 fertiggestellte Anlage als Palast dienen, wurde aber nur gelegentlich von einem kaiserlichen Prinzen bewohnt. Sie brannte mehrfach ab, wurde verkleinert und ist heute der Haupttempel der buddhistischen Omura- Schulrichtung. Die Gebäude stammen aus dem 17.Jh. Vor allem die fünfstöckige Pagode aus dem Jahr 1630 gilt als ein Meisterwerk japanischer Sakralarchitektur.
- Omuroouchi 33, 616-8092 Kyoto
- http://ninnaji.jp/
- +81 75-461-1155
Nishiki-Markt
Märkte und FlohmärkteMitten in der City ist dieser seit 400 Jahren bestehende Markt eine Institution und Attraktion. Mehr als 130 Stände und Shops verkaufen lokale Spezialitäten. Probier fremdartige Lebensmittel und kulinarische Kreationen, die für die berühmte Kyoto-Küche typisch sind. In der überdachten Halle beeindrucken Vielfalt, Auswahl und die Freundlichkeit der Anbieter.
- 604-8055 Kyoto
- http://www.kyoto-nishiki.or.jp/
- +81 75-211-3882
Mitten in der City ist dieser seit 400 Jahren bestehende Markt eine Institution und Attraktion. Mehr als 130 Stände und Shops verkaufen lokale Spezialitäten. Probier fremdartige Lebensmittel und kulinarische Kreationen, die für die berühmte Kyoto-Küche typisch sind. In der überdachten Halle beeindrucken Vielfalt, Auswahl und die Freundlichkeit der Anbieter.
- 604-8055 Kyoto
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- +81 75-211-3882
Ryoan-Ji
Architektonische Highlights © Sean Pavone, Shutterstock
Den berühmten Zen-Garten der Rinzai- Schule im Norden kennt in Japan jedes Kind, weil keine Schule diesen Ausflug auslässt. Wer eindringen will in die mystische Gedankenwelt der 15 scheinbar zufällig verstreuten Felsen im sorgsam geharkten Terrain, sollte unbedingt früh bei Toresöffnung da sein. Angelegt wurde der Garten bereits 1450, aber niemand weiß genau, wer der Schöpfer war und was er damit aussagen wollte. Das Geheimnis des Gartenkunstwerks muss jeder Besucher für sich entschlüsseln.
- Ryoanji Goryonoshitacho 13, 616-8001 Kyoto
- http://www.ryoanji.jp/
- +81 75-463-2216
© Sean Pavone, Shutterstock
Den berühmten Zen-Garten der Rinzai- Schule im Norden kennt in Japan jedes Kind, weil keine Schule diesen Ausflug auslässt. Wer eindringen will in die mystische Gedankenwelt der 15 scheinbar zufällig verstreuten Felsen im sorgsam geharkten Terrain, sollte unbedingt früh bei Toresöffnung da sein. Angelegt wurde der Garten bereits 1450, aber niemand weiß genau, wer der Schöpfer war und was er damit aussagen wollte. Das Geheimnis des Gartenkunstwerks muss jeder Besucher für sich entschlüsseln.
- Ryoanji Goryonoshitacho 13, 616-8001 Kyoto
- http://www.ryoanji.jp/
- +81 75-463-2216
Sanjusangen-Do
Architektonische Highlights © Afung, Shutterstock
Der Name dieses 1164 von Kaiser Goshirakawa errichteten, nach einem Brand 1266 wieder originalgetreu aufgebauten Tempels bedeutet „33 Säulenzwischenräume“. Das hohe Gebäude ist entsprechend lang. Sein Inneres birgt 1001 Statuen der Kannon, der buddhistischen Göttin der Barmherzigkeit. Beherrschendes Standbild ist eine tausendarmige Senju Kannon in der Mitte, flankiert von jeweils 500 der anderen Figuren. Tatsächlich zählt man nur 40 Arme. Nach buddhistischer Vorstellung rettet jeder Arm der Kannon jedoch 25 Welten, sodass man auf 1000 kommt. Am 15.Januar findet hier alljährlich das Toshiya-Fest statt, ein traditioneller Wettkampf von Bogenschützen, die von der Galerie an der Westseite aus durch die Halle schießen. Die Idee stammt aus der Edo-Zeit (1600-1868): Um die Tüchtigkeit und Wehrkraft der Schützen zu messen, galt es, innerhalb von 24 Stunden möglichst viele Pfeile zum anderen Hallenende zu jagen. Der Rekord wurde 1686 mit 8000 Pfeilen erzielt, die die Nordwand erreichten.
- Sanjusangendomawari 657, 605-0941 Kyoto
- http://www.sanjusangendo.jp/
- +81 75-561-0467
© Afung, Shutterstock
Der Name dieses 1164 von Kaiser Goshirakawa errichteten, nach einem Brand 1266 wieder originalgetreu aufgebauten Tempels bedeutet „33 Säulenzwischenräume“. Das hohe Gebäude ist entsprechend lang. Sein Inneres birgt 1001 Statuen der Kannon, der buddhistischen Göttin der Barmherzigkeit. Beherrschendes Standbild ist eine tausendarmige Senju Kannon in der Mitte, flankiert von jeweils 500 der anderen Figuren. Tatsächlich zählt man nur 40 Arme. Nach buddhistischer Vorstellung rettet jeder Arm der Kannon jedoch 25 Welten, sodass man auf 1000 kommt. Am 15.Januar findet hier alljährlich das Toshiya-Fest statt, ein traditioneller Wettkampf von Bogenschützen, die von der Galerie an der Westseite aus durch die Halle schießen. Die Idee stammt aus der Edo-Zeit (1600-1868): Um die Tüchtigkeit und Wehrkraft der Schützen zu messen, galt es, innerhalb von 24 Stunden möglichst viele Pfeile zum anderen Hallenende zu jagen. Der Rekord wurde 1686 mit 8000 Pfeilen erzielt, die die Nordwand erreichten.
- Sanjusangendomawari 657, 605-0941 Kyoto
- http://www.sanjusangendo.jp/
- +81 75-561-0467
Tetsugaku-No-Michi
Touristenattraktionen © Benny Marty, Shutterstock
Dieser „Philosophenweg“ genannte autofreie Spazierpfad zwischen dem Ginkaku-ji im Norden und dem Nanzenji im Süden ist Kyotos erste Kirschblütenadresse. In der Umgebung wohnen berühmte Künstler und Wissenschaftler.
- Tetsugaku-No-Michi, Kyoto
© Benny Marty, Shutterstock
Dieser „Philosophenweg“ genannte autofreie Spazierpfad zwischen dem Ginkaku-ji im Norden und dem Nanzenji im Süden ist Kyotos erste Kirschblütenadresse. In der Umgebung wohnen berühmte Künstler und Wissenschaftler.
- Tetsugaku-No-Michi, Kyoto
To-Ji
Architektonische HighlightsDie Tempelanlage (794) war zum Schutz der Stadt bestimmt. Diese dehnte sich allerdings so rasant aus, dass das Objekt militärisch nutzlos wurde. So schenkte es der Kaiser dem Mönch Kukai, der dort die buddhistische Shingon-Schule gründete. Die meisten erhaltenen Bauwerke stammen aus dem 17.Jh. Künstlerisch bedeutend sind die 21 esoterischen Bildnisse in der Lesehalle Kondo sowie in der Haupthalle der Heilende Buddha Yakushi mit seinen zwei Begleitern. Der fünfstöckigen Pagode, die im Laufe von Jahrhunderten fünfmal wieder aufgebaut wurde, sieht man ihre exzellente Bedeutung nicht ohne Weiteres an. Der derzeitige Bau aus dem Jahr 1643 war mit einer Höhe von 57 m nicht nur die größte Pagode Japans, sondern lange Zeit auch das maximale Höhenmaß Kyotos.
- Kujocho 1, 601-8473 Kyoto
- http://toji.or.jp/
- +81 75-691-3325
Die Tempelanlage (794) war zum Schutz der Stadt bestimmt. Diese dehnte sich allerdings so rasant aus, dass das Objekt militärisch nutzlos wurde. So schenkte es der Kaiser dem Mönch Kukai, der dort die buddhistische Shingon-Schule gründete. Die meisten erhaltenen Bauwerke stammen aus dem 17.Jh. Künstlerisch bedeutend sind die 21 esoterischen Bildnisse in der Lesehalle Kondo sowie in der Haupthalle der Heilende Buddha Yakushi mit seinen zwei Begleitern. Der fünfstöckigen Pagode, die im Laufe von Jahrhunderten fünfmal wieder aufgebaut wurde, sieht man ihre exzellente Bedeutung nicht ohne Weiteres an. Der derzeitige Bau aus dem Jahr 1643 war mit einer Höhe von 57 m nicht nur die größte Pagode Japans, sondern lange Zeit auch das maximale Höhenmaß Kyotos.
- Kujocho 1, 601-8473 Kyoto
- http://toji.or.jp/
- +81 75-691-3325
Ajiro
Restaurants- japanisch
Preisgekrönte, vegane Zen-Küche mit erstklassigen Tofu-Spezialitäten am Südausgang des Myoshin-Tempels.
- 616-8041 Kyoto
- http://www.ajiro-s.co.jp/
- +81 75-463-0221
Preisgekrönte, vegane Zen-Küche mit erstklassigen Tofu-Spezialitäten am Südausgang des Myoshin-Tempels.
- 616-8041 Kyoto
- http://www.ajiro-s.co.jp/
- +81 75-463-0221
Honke Owariya
Restaurants- japanisch
Generationen schlürfen hier genüsslich: Kyotos ältestes Nudelrestaurant im Zentrum der Stadt in der Nähe des Nijo-Schlosses ist seit 540 Jahren eine Institution vor allem für Soba-Suppen. Ausführliche englische Menükarte.
- 604-0841 Kyoto
- http://honke-owariya.co.jp/
- +81 75-231-3446
Generationen schlürfen hier genüsslich: Kyotos ältestes Nudelrestaurant im Zentrum der Stadt in der Nähe des Nijo-Schlosses ist seit 540 Jahren eine Institution vor allem für Soba-Suppen. Ausführliche englische Menükarte.
- 604-0841 Kyoto
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Erkunde die bunten Viertel Tokios, wo selbst Klobrillen kleine Technikwunder sind, oder meditiere nach einem vegetarischen Mahl mit den buddhistischen Mönchen im Tempeldorf Koya-san. Beobachte wilde Braunbären beim Lachsfrühstück oder Schneeaffen beim Baden in heißen Quellen und paddle im Kanu durch die Mangrovenwälder von Iriomote. Mit dem MARCO POLO Reiseführer planst du deine Japan-Reise im Handumdrehen und findest dich vor Ort schnell zurecht. So wird dein Urlaub zum unvergesslichen Erlebnis!
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In Tokio geht es öfter mal eng zu. Trotzdem hat die Stadt genug Platz für jede Menge Abenteuer! Stürze dich ins Getümmel des weltgrößten Bahnhofs in Shinjuku, schieße ein Selfie auf der berühmten Kreuzung in Shibuya oder lass dich im Ghibli-Museum in die Welt von Totoro und Prinzessin Mononoke entführen. Ob Sightseeing-Tour oder Partytrip, allein, zu zweit oder mit der ganzen Familie – mit deinem MARCO POLO Reiseführer lernst du Tokio abseits der touristischen Hotspots kennen!
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