Bloss nicht

Fettnäpfchen und Reinfälle vermeiden
Den Köbes mit „Herr Ober“ rufenBestenfalls wirst du nach dieser Anrede überhaupt nicht bedient. Egal, ob der Brauhauskellner im blauen Wams Albert oder Peter heißt: Du rufst ihn einfach nur „Köbes“.
Im Brauhaus Tee bestellenDarauf bekommst du zu hören: „Mer sin en Brauhaus un kein Sanatorium!“ Ähnlich unwirsch wird der Köbes reagieren, wenn du ihn nach Glühwein fragst. Am schlimmsten: Altbier verlangen. Diese Sorte trinkt man nur in Düsseldorf – und da hört der kölsche Humor dann endgültig auf.
Helau rufenDas macht man wirklich nur in Düsseldorf und Mainz. Die Kölner rufen „Kölle Alaaf“. Das kommt von „Cöllen al aff“, bedeutet Köln über alles und wurde erstmals 1733 im Karneval als Lob- und Trinkspruch ausgerufen. Apropos trinken: Wundere dich nicht – am Rosenmontag wird in den Kneipen nach jedem Kölsch sofort bar kassiert.
VordrängelnKölner sind grundsätzlich eher gutmütig. Doch wenn sich Auswärtige an Karneval an der Kneipenschlange vorbeimogeln, weil sie doch „extra angereist“ seien, gibt es Kasalla. Auf Deutsch: Stress, Ärger und Schlimmeres.
DanebenbenehmenIn Köln ist vieles erlaubt. Damit dies auch so bleibt, solltest du dich unbedingt an gewisse Grundregeln halten. Das heißt: Wegbier und Speisereste immer und überall im Mülleimer entsorgen. Die Unsitte des Wildpinkelns kommt einer Todsünde gleich.

Was kostet wieviel?

Was?Wieviel €?
Kölsch2,30 Euro für ein Glas (0,2 l)
Leihfahrrad9 Euro pro Tag
U-Bahn9 Euro Tagesticket für das Stadtgebiet
Karnevalab 54 Euro Sitzung "Lachende Kölnarena"
Kaffee3-5 Euro von Filterkaffee bis Café Latte
Halve Hahn6 Euro im Brauhaus

Feiertage

1. Januar

  • Neujahr

März/April

  • Karfreitag, Ostermontag

1. Mai

  • Tag der Arbeit

Mai

  • Christi Himmelfahrt

Mai/Juni

  • Pfingstmontag, Fronleichnam

3. Oktober

  • Tag der Deutschen Einheit

1. November

  • Allerheiligen

25. und 26. Dezember

  • Weihnachten

Veranstaltungen

Januar

  • Loss mer Singe: In den Wochen vor dem Straßenkarneval werden bei diesem Event die mutmaßlichen Hits der Session vorgestellt. lossmersinge.de

  • Passagen Interior Design Week: Köln wird zur Bühne für edles Design. Inspirierend: Design-Parcours Ehrenfeld. voggenreiter.com Stunksitzung: Alternativ-kabarettistisch und bissig geht es zu auf dem Gegenpol zum Karneval der Bürgergesellschaften. stunksitzung.de

Februar

  • Die größten Karnevalsumzüge sind die Schull- un Veedelszöch (Karnevalssonntag) und der Rosenmontagszug, am närrischsten tobt der Straßenkarneval auf dem Chlodwigplatz.

März

  • Lit.Cologne: internationales Literaturfest u. a. im Literaturhaus mit spannenden Autoren und Gesprächsrunden im Mediapark. litcologne.de

April

  • c/o pop: Das Festival für elektronische Musik findet fünf Tage lang in diversen Kölner Clubs statt. c-o-pop.de

Mai

  • Hänneschen-Kirmes: Schminkaktion für Kinder, dazu Karnevalbands auf dem Eisenmarkt. haenneschen.de

Juni

  • Mülheimer Gottestracht: An Fronleichnam fährt eine Prozessionsflotte von Mülheim auf dem Rhein Richtung Dom.

Juni/Juli

  • Edelweißpiratenfestival: Am vorletzten Sonntag vor den Schulferien in NRW großes Livemusikfestival im Friedenspark mit Reggae, Folk, Kölschrock etc. edelweisspiratenfestival.de

Juli

  • Sommer Köln: Open-Air-Konzerte, Theater, Filme, Kinderprogramm – bei freiem Eintritt. Orte und Termine: koeln.de

  • Cologne Pride: bunte Demo der LGBTQ*-Community im Rahmen der Cologne Pride, mit Straßenfest.

  • Summer Jam: dreitägiges Festival für Reggae, Dancehall und verwandte Stilrichtungen am Fühlinger See, jedes Jahr verlässlich gutes Line-up. summerjam.de

August

  • Gamescom: große Messe der Videospielindustrie, die mit dem populären Ringfest (viele Konzerte) einhergeht. gamescom.de

September

  • Jeck im Sunnesching: Wem es an Karneval zu kalt ist, der kann diese nicht unumstrittenen Alternative ausprobieren

Oktober

  • Intermot: Motorrad,- Roller- und E-Bike-Messe; in Jahren mit gerader Zahl. intermot.de

  • Preis des Winterfavoriten: Galopp-Highlight auf der Rennbahn Weidenpecher Park. koelngalopp.de

  • Internationales Köln Comedy Festival: 120 Veranstaltungen voller Spaß. koeln-comedy.de

November

  • Elfter im Elften: Eröffnung der Karnevalssession am Heumarkt/ Alter Markt

  • Art Cologne: 180 Galerien zeigen moderne Kunst in der Koelnmesse. Tel. 0221 82 10 | artcologne.de

Dezember

  • Intermot: Motorrad,- Roller- und E-Bike-Messe; in geraden Jahren intermot.de

  • Weihnachtsmärkte; neun Stück im Stadtgebiet verteilt, von klassisch am Dom bis gemütlich am Stadtgarten.

  • Silvester: schönster Blick aufs Feuerwerk von der Deutzer Brücke

Ankommen

Anreise

Am bequemsten ist die Anreise mit der Bahn. Der Kölner Hauptbahnhof liegt mitten in der Stadt und gehört zu den betriebsamsten ganz Europas. Züge kommen täglich aus allen größeren deutschen Städten an. Zu beachten ist, dass einige Züge nur in Deutz am östlichen Rheinufer halten. Dies gilt vor allem für die Züge, die vom Ruhrgebiet nach Frankfurt/M. fahren. S-Bahnen und Regionalzüge verbinden beide Bahnhöfe beinahe im Minutentakt. Vom Hauptbahnhof ist eine Weiterfahrt per Taxi (Stände an beiden Ausgängen) ebenso möglich wie die Benutzung der U-Bahn (Station Dom/Hbf. oder Breslauer Platz). In die Altstadt oder ins Eigelsteinviertel gelangst du binnen wenigen Minuten zu Fuß.

Wenn du mit dem Flugzeug anreist, kommst du am Konrad-Adenauer-Flughafen Köln-Bonn an, der ca. 15 km vom Stadtzentrum entfernt liegt. Bei normalem Verkehr dauert eine Taxifahrt von dort in die Innenstadt, z. B. zum Dom, etwa 20 Min. (Preis ca. 35 Euro).

Genauso schnell, aber günstiger und umweltfreundlicher fährst du mit der Bahn in die Innenstadt. Die S 13 und der RE 8 brauchen 20 Min., das Ticket kostet 3,70 (Preisstufe 1b der KVB). Vom Flughafen Düsseldorf gelangst du in 45–60 Min. nach Köln, mit dem Taxi für ca. 90–100 Euro, mit der S-Bahn für ca. 15 Euro oder mit dem IC für 21,50 Euro.

In der Stadt wirst du schnell merken, dass Köln nach wie vor voll auf Autofahrer eingestellt ist. Während des Berufsverkehrs sind die Ringe und alle Ausfallstraßen hoffnungslos überlastet. Wenn du trotzdem mit dem Pkw anreist, kannst du in der City ab 16 Euro pro Tag Parkhäuser benutzen. Günstig und zentral ist das Parkhaus Cäcilienstraße. In der City dürfen Autos nur mit grüner Umweltplakette unterwegs sein. 

Fernbusanbieter findest du u. a. bei busliniensuche.de.

Klima & Reisezeit

Die Kölner Winter sind relativ mild, Schnee bleibt selten länger als einen Tag liegen. Im Sommer herrscht in der Kölner Bucht oft eine drückend- schwüle Witterung ohne großen Luftaustausch. Davon abgesehen aber ist die Stadt ein Ganzjahresziel.

Weiterkommen

Fahrradverleih

Die Flut an Fahrradverleihsystemen ist auch an Köln nicht vorübergegangen. Eine tolle Sache, die durch das endlich wachsende Radwegesystem begünstigt wird.

Abgesehen von landesweit operierenden Anbietern haben sich hier der Bike-Sharing-Service der Kölnischen Verkehrsbetriebe (KVB | Anmeldung über die App, 10 Euro pro Monat Grundgebühr, je 15 Min. 1 Euro | kvb-rad.de) sowie der DB-Tochter Call a Bike (callabike.de) hervorgetan. Nach Anmeldung über die App kosten auch hier Fahrten von weniger als 15 Min. 1 Euro (max. 9 Euro/Tag).

Bei der Radstation Köln (Markmannsgasse/ Rheingarten, direkt an der Deutzer Brücke und Hbf./Breslauer Platz | Tel. 0221 1 39 71 90 | radstationkoeln.de | Bahnen und Busse: Heumarkt | Altstadt) kostet das Leihen eines Fahrrads für 3 Std. 7 Euro, pro Tag 14 Euro. Täglich startet hier nach Absprache eine dreistündige, geführte Stadtrundfahrt (April–Okt., 26 Euro inkl. Rad). Fremdsprachige Radführungen gibt’s nach Voranmeldung.

Öffentliche Verkehrsmittel

Angesichts von Staus auf dem Autobahnring und Parkplatzproblemen in den Innenstädten drängen sich die öffentlichen Verkehrsmittel in der Region Köln-Bonn-Düsseldorf geradezu auf.

Ein Kurzticket für vier Stationen kostet 2,80 Euro, das Normalticket 3,80 Euro, das 4er-Ticket 15,20 Euro und das 24-Stunden-Ticket 9,20 Euro. Dabei spielt es keine Rolle, ob du den DB-Regionalexpress, S-Bahn, Bahnen und Busse der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB), der Stadtwerke Bonn (SWB) oder den Regionalverkehr Köln GmbH benutzt. Zwischen den Haltestellen Heumarkt und Severinstraße wird noch mindestens bis Frühjahr 2028 eine Lücke klaffen, weil sich während des Baus ein schweres Unglück ereignet hat, das unter anderem zum Einsturz des Stadtarchivs geführt hat.

Tickets von KVB und VRS (Verkehrsverbund Rhein-Sieg) gibt es an den Schaltern am Hauptbahnhof, in den Kundencentern (z. B. am Neumarkt), an den Automaten in den U-Bahn-Stationen und in den Bahnen. Praktische Alternativen sind die Apps der Verkehrsbetriebe, die eine Anmeldung erfordern, dir aber bis zu 10 Prozent des Fahrpreises sparen. Mit dem Normalticket kannst du 90 Min. lang fahren und unbegrenzt umsteigen. Nahverkehrstickets sind bis nach Düsseldorf, Aachen oder Bonn erhältlich. Infos auf kvb.koeln

Busse ins Kölner Umland fahren vom Hauptbahnhof/ Breslauer Platz (Tel. 0221 1 63 70 | rvk.de).

Parken

Das Parkhaus am Dom kostet 2,40 Euro pro Std., max. 24 Euro pro Tag (Abendtarif ab 19 Uhr 1 Euro/ Std.). An anderen Stellen in der Innenstadt werden 1,80–3 Euro/ Std. verlangt (Liste unter short.travel/koe3). Achte unbedingt auf die temporären Parkverbote, die schon am Vorabend vor Karnevalsumzügen und Straßenfesten erlassen werden: Nicht nur bei Großveranstaltungen wird rigoros abgeschleppt, auch wenn Radwege und Feuerwehrzufahrten zugeparkt werden oder beim Parken in zweiter Reihe ist das Auto schnell mal weg.

Taxi

Grundpreis 4,90 Euro, bis 7 km 2,60 Euro je Kilometer, jeder weitere 2,20 Euro; Wartezeit/ Min. 0,50 Euro, einen gesonderten Tarif für die Nachtstunden oder fürs Wochenende gibt es nicht mehr.

Fahrdienste wie Uber, die meist niedrigere Tarife anbieten, existieren in Köln, haben es aber schwerer als andernorts. 

An Heiligabend, Silvester und den Karnevalstagen sind Taxis sehr schwer zu bekommen. Taxi-Ruf Köln Tel. 0221 28 82.

E-Scooter

E-Scooter gehören längst zum Stadtbild. Über Anbieter wie Lime (li.me) und Voi (voi.com) kannst du einen EScooter für die Erkundung der Stadt ausleihen. Die Standorte der nächsten Roller lassen sich über eine App der Anbieter lokalisieren und du kannst sie in festgelegten Zonen für Kurzfahrten nutzen. Die Kosten belaufen sich auf rund 1 Euro pro Fahrt plus 15 Cent pro Minute.

Gepäckaufbewahrung

Das Zimmer ist noch nicht fertig oder du hast nach dem Check-out noch ein paar Stunden Zeit? Dann gibt es mehrere app-basierte Anbieter wie Luggage Hero (luggagehero.com), Stasher (stasher.com) oder Bounce (bounce.com), die für einen überschaubaren Betrag (etwa 3,50 Euro pro Gepäckstück und Stunde) bei der Zwischenlagerung helfen. Günstiger sind die Gepäckfächer im Hauptbahnhof.

Vor Ort

Auskunft vor Ort

Gegenüber dem Dom befindet sich das Köln Tourismus Service-Center (Mo–Fr 10–18, Sa 10–17.30 Uhr | Tel. 0221 34 64 30 | Kardinal-Höffner-Platz 1 | info@koelntourismus.de | Altstadt) mit Souvenirshop.

Das städtische Touristenbüro bietet auch allerlei Führungen zu typisch kölnischen Themen an, besonders beliebt sind die Brauhaus-Touren.Tageskalender mit den wichtigsten Veranstaltungen findest du unter: stadtrevue.de; offizielle Seite der Stadtverwaltung: stadt-koeln.de; Kartenbestellungen: koelnticket.de; Ausstellungen: koelngalerien.de, museenkoeln.de; Messen: koelnmesse.de; Karneval: koelnerkarneval.de.

Karneval

In der Karnevalswoche herrscht in Köln Ausnahmezustand. Alle Ämter und Behörden sind geschlossen oder haben an den „Brauchtumstagen“ nur Notbesetzung. Wenn du dich in den Trubel des Straßen- und Kneipenkarnevals stürzen möchtest, lass Kreditkarten und wertvollen Schmuck im Hotelsafe und nimm zum Bezahlen möglichst kleine Scheine mit. Echte Profis reaktivieren für die tollen Tage ein bereits ausgedientes Handy oder lassen das Mobiltelefon einfach zu Hause. Wer Handy oder Portemonnaie dabeihat, sollte es unbedingt am Körper tragen und auf gar keinen Fall in der Jacke lassen. Diebe haben sich genau auf diese Klientel spezialisiert.

Für den vierstündigen Vorbeimarsch des Rosenmontagszugs solltest du warm genug angezogen sein. Am 6 km langen Zugweg stellen sich bis zu 1,5 Mio. Zuschauer auf: Sei also unbedingt rechtzeitig vor Ort, um in der Menge noch einen guten Platz mit freier Sicht zu erwischen. Auch für den Eintritt in Kneipen ist Geduld gefragt. Wartezeiten von mehreren Stunden sind keine Seltenheit. Eintrittskarten für ausgesuchte Sitzungen, Bälle und andere Events sind im Regelfall nur noch online (koelnerkarneval.de) erhältlich, was die Chancen für Auswärtige erhöht. Manche Vereine und Organisatoren allerdings kümmern sich ausschließlich in Eigenregie um den Ticketverkauf.

Rheinfahrten

Das bekannteste ist das „Müllemer Böötche“ der Köln-Düsseldorfer (April– Okt. 10.30–18 Uhr alle 45 Min. am Wochenende, in der Woche größere Zeitabstände | 18 Euro). Genieß die einstündige Rundfahrt ab Anleger Altstadtufer – Zoo – Mülheim und zurück. Ab Frankenwerft/ Rheingarten (zwischen Hohenzollern- und Deutzer Brücke) startet die einstündige Fahrt mit der „MS Rheinharmonie“ oder der „MS Drachenfels“. Anbieter ist jeweils die Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschifffahrt AG (Panoramafahrt 18 Euro; Abendfahrt Do–Sa 20–22 Uhr 26 Euro; Tagesfahrt nach Zons 49 Euro | Termine: k-d.com | Konrad-Adenauer-Ufer | Tel. 0221 2 08 83 18 | Altstadt). Die KölnTourist Personenschiffahrt (März–Okt. ab 11.15, letzte Fahrt im Sommer 16.30 Uhr | 18 Euro | Konrad-Adenauer-Ufer, Anleger 10 | koelntourist.net | Altstadt) bietet Ausflüge ab dem Konrad-Adenauer-Ufer. Die Fahrt nach Rodenkirchen dauert ca. eine Stunde.

Stadttouren

Die Anzahl verschiedener Eventführungen ist beträchtlich. Ein umfangreiches Angebot präsentiert Köln Tourismus (koelntourismus.de/buchen/stadtfuehrungen) auf seiner Website. Dauerbrenner sind die themenbezogenen Rundgänge „Köln in Kürze“ (die Highlights) und „Kölle ist ein Gefühl“ (die Besonderheiten). Darüber hinaus bieten auch mehrere Unternehmen Stadtrundgänge an. Zu den besten Anbietern gehört FF Stadtführungen (Termine auf der Website | ab 15 Euro | ff-stadtfuehrungen.koeln): Köln Kompakt, Nachtwächtertour und saisonale Weihnachts- und Karnevalsführungen gehören zum Angebot. Touren z. B. durch die Brauhäuser kannst du auf Anfrage für Gruppen buchen (bis 12 Personen 170 Euro).

Stadtrundfahrten mit dem Cabrio-Doppeldeckerbus – klassisch oder als Hop-on-hop-off – bietet CCS Busreisen GmbH (tgl. ab 10 Uhr | 24 Euro, Tickets berechtigen zur Nutzung der roten und gelben Doppeldeckerbusse | Köln Tourismus Service-Center | Kardinal-Höffner-Platz 1 | Tel. 0221 9 79 25 70 | ccs-busreisen.de | Bahnen und Busse: Dom/Hbf.). Streetart, Graffiti und andere urbane Kunstformen stehen im Mittelpunkt der Arbeit von Cityleaks (7,50–12 Euro | ohne Anmeldung, Termine auf cityleaks-festival.de). Von April bis September organisiert das Team regelmäßig Führungen durch das Belgische Viertel, Ehrenfeld und Nippes. Dabei können die Teilnehmer entweder zu Fuß gehen oder radeln.

Führungen durch den Dom und die berühmten zwölf romanischen Kirchen stehen auf der Tagesordnung des Domforums (Roncalliplatz 2 | Tel. 0221 92 58 47 20 | domforum.de | Bahnen und Busse: Dom/ Hbf. | Altstadt). Das Programm mit genauen Terminen gibt’s kostenlos im Domforum oder auf der Website.

Stadtimpressionen Köln (Tel. 0221 29 87 46 91 | stadtimpressionen-koeln.de) bietet private Führungen auch zu speziellen Themen wie „Die Römer in Köln“, „Streetart in Ehrenfeld“ oder „Architektur der 1950er-Jahre“ an. Ausschließlich mit zeitlichem Vorlauf als private Touren buchbar.

Theater- & Konzertkarten

Eintrittskarten für Konzerte, Theater, Sportveranstaltungen oder Musicals kaufst du bei der Theaterkasse Neumarkt (Mo–Sa 10–18.30 Uhr | in der U-Bahn-Ladenpassage | Tel. 0221 42 07 60 00 | theaterkasse-neumarkt.de | Bahnen und Busse: Neumarkt | Zentrum). Weitere Online-Vorverkaufsstellen: koelnticket.de (Tel. 0221 28 01); Hotline Kölner Philharmonie (koelner-philharmonie.de | Tel. 0221 28 02 80).

Trinkgeld

Wenn du mit dem Service zufrieden bist, gönn dem Personal die üblichen zehn bis fünfzehn Prozent. Manche Taxifahrer haben sich die Unsitte angewöhnt, von sich aus aufzurunden. Die Köbesse im Brauhaus dürfen sich während der Arbeit offiziell nur zu alkoholfreien Drinks einladen lassen. Städtische Bedienstete dürfen kein Trinkgeld annehmen, auch nicht die Museumsund Stadtführer.

Übernachten

Die Übernachtungspreise in Köln liegen für eine deutsche Großstadt auf Durchschnittsniveau. Am schönsten sind inhabergeführte Hotels wie das The Qvest oder das Hopper St. Josef und kleine Ketten wie das Urban Loft.

Bei der Planung deines Aufenthalts solltest du berücksichtigen, dass Köln während der vielen Messen ausgebucht ist und die Preise durch die Decke gehen. Dasselbe gilt für die Karnevalstage, bei denen weit im Voraus alles ausgebucht ist.

City Card

Die Köln Card gewährt ermäßigten Eintritt in viele Kölner Museen und vergünstigte Tickets für eine Schifffahrt auf dem Rhein oder einen Theaterbesuch. Hinzu kommen bis zu 50 Prozent Rabatt bei Stadtführungen sowie Ermäßigungen in vielen Geschäften und Restaurants, die Benutzung des ÖPNV ist mit inbegriffen. So rechnet sich der Preis von 9 bzw. 18 Euro für 24 oder 48 Std. schnell. Gruppen von bis zu fünf Personen zahlen nur etwas mehr als den doppelten Preis (19/38 Euro). Eine Liste aller Vergünstigungen und Bestellmöglichkeit findest du auf koelntourismus.de.

Zeitungen

Die örtlichen Tageszeitungen „Kölner Stadt-Anzeiger“, „Kölnische Rundschau“ und „Express“ stammen alle aus dem Hause DuMont. In der „Stadtrevue“ findest du einen umfangreichen Veranstaltungskalender.

Notfälle und Sicherheit

Notdienste

Apotheken-Notdienst: aponet.de

Ärztl. Notdienst: Tel. 11 61 17 | 116117

Zahnärztlicher Notdienst: Tel. 0800 2 50 20 30 | zahnarzt-notdienst.de

Notrufe

Polizei: Tel. 110; Feuerwehr: Tel. 112

Sonstige Hinweise

Bußgelder

Eine strenge Bußgeldordnung soll für mehr Sauberkeit sorgen. Wenn du deinen Hund auf Spiel- oder Bolzplätze lässt, kostet das bis zu 250 Euro, für Hundehaufen auf dem Bürgersteig kassiert die Stadt mindestens 100 Euro und für einen ausgespuckten Kaugummi 35 Euro. Einweggrills sind auf öffentlichen Grünflächen verboten, Bußgeld: 300 Euro.

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