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Kenia - Rift Valley Norden Must Sees








Landschaftliche Highlights
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Nairobi National Park
Landschaftliche Highlights © huang jenhung, Shutterstock
Keine andere Hauptstadt in der Welt hat einen Nationalpark in ihrer Mitte. Zwar wird der Park auf allen Seiten immer mehr zugebaut, doch innen drin merkt man von der Belagerung kaum etwas. Alle möglichen Pflanzenfresser wie Zebras, Giraffen oder Antilopen und sogar die „Big Five“ kann man mit ein bisschen Geduld und Glück hier beobachten – im Hintergrund leuchtet die nahe Skyline der Stadt – ein einmaliger Mix.
- Langata Road, 00100 Nairobi
- http://www.kws.go.ke/
- +254 20 2423423
© huang jenhung, Shutterstock
Keine andere Hauptstadt in der Welt hat einen Nationalpark in ihrer Mitte. Zwar wird der Park auf allen Seiten immer mehr zugebaut, doch innen drin merkt man von der Belagerung kaum etwas. Alle möglichen Pflanzenfresser wie Zebras, Giraffen oder Antilopen und sogar die „Big Five“ kann man mit ein bisschen Geduld und Glück hier beobachten – im Hintergrund leuchtet die nahe Skyline der Stadt – ein einmaliger Mix.
- Langata Road, 00100 Nairobi
- http://www.kws.go.ke/
- +254 20 2423423
Nakurusee
Landschaftliche Highlights © Anna Om, Shutterstock
Der Nakurusee ist Kenias Vogelparadies: Neben Pelikanen, Kormoranen, Reihern und Ibissen färben Tausende Flamingos den See pink, wenn sie auf ihrer Durchreise Station machen. Auch Breitmaulnashörner sind nirgends so häufig zu sehen wie hier. Weil der Park mit einem Zaun umgeben ist, der die umliegenden Farmen schützen soll, leben die Nashörner gut geschützt – ebenso wie die seltenen Rothschild-Giraffen. Die intensive Landwirtschaft macht den Tieren dennoch zu schaffen: Der See schrumpft stetig.
- Nakuru
- http://kws.go.ke/
- +254 20 2664071
© Anna Om, Shutterstock
Der Nakurusee ist Kenias Vogelparadies: Neben Pelikanen, Kormoranen, Reihern und Ibissen färben Tausende Flamingos den See pink, wenn sie auf ihrer Durchreise Station machen. Auch Breitmaulnashörner sind nirgends so häufig zu sehen wie hier. Weil der Park mit einem Zaun umgeben ist, der die umliegenden Farmen schützen soll, leben die Nashörner gut geschützt – ebenso wie die seltenen Rothschild-Giraffen. Die intensive Landwirtschaft macht den Tieren dennoch zu schaffen: Der See schrumpft stetig.
- Nakuru
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- +254 20 2664071
Mount Kenya
Landschaftliche Highlights © Martin Mwaura, Shutterstock
Die drei vom Schnee bedeckten Gipfel des Mount Kenya ragen nur wenige Kilometer vom Äquator entfernt majestätisch in den Himmel. Kein Wunder, dass die im Hochland lebenden Kikuyu dort oben die Wohnstatt ihres Gottes Mwene- Nyaga vermuten. Drei bis vier Tage sollten Bergsteiger für den Aufstieg bis zum Lenana-Gipfel auf 4985 m rechnen. Wer den höchsten der drei Gipfel, den Batian auf 5199 m, erreichen will, braucht mindestens einen Tag mehr und neben guter Kondition auch viel bergsteigerische Erfahrung. Denn der Mount Kenya ist, anders als der Kilimandscharo, ein technisch höchst anspruchsvoller Berg. Ausgangspunkt für eine Besteigung ist die Ortschaft Naro Moru, gut drei Stunden Autofahrt von Nairobi entfernt.
- Burguret Rte
© Martin Mwaura, Shutterstock
Die drei vom Schnee bedeckten Gipfel des Mount Kenya ragen nur wenige Kilometer vom Äquator entfernt majestätisch in den Himmel. Kein Wunder, dass die im Hochland lebenden Kikuyu dort oben die Wohnstatt ihres Gottes Mwene- Nyaga vermuten. Drei bis vier Tage sollten Bergsteiger für den Aufstieg bis zum Lenana-Gipfel auf 4985 m rechnen. Wer den höchsten der drei Gipfel, den Batian auf 5199 m, erreichen will, braucht mindestens einen Tag mehr und neben guter Kondition auch viel bergsteigerische Erfahrung. Denn der Mount Kenya ist, anders als der Kilimandscharo, ein technisch höchst anspruchsvoller Berg. Ausgangspunkt für eine Besteigung ist die Ortschaft Naro Moru, gut drei Stunden Autofahrt von Nairobi entfernt.
- Burguret Rte
Samburu County
Geographical © hecke61, Shutterstock
Insider-Tipp Regen bringt Leben
Im Land der Samburu beginnt der wüste Norden Kenias, der die Heimat zahlreicher noch urtümlich lebender, nomadischer Stämme ist und mehr als nur einen Hauch von Wildwest verbreitet. Wer im Norden lebt, der sagt vor der Abreise nach Nairobi: „Ich fahre nach Kenia.“ So andersartig und zuweilen abgelegen sind die Regionen um Samburu und darüber hinaus. Dank einiger brandneuer Straßen rückt Kenia aber zusammen, und inzwischen kannst du bei einigen Reiseanbietern interessante Touren buchen, z. B. bei Adventure Expeditions, die auf nachhaltige Touren abseits der Touristenpfade spezialisiert sind. Zu beiden Seiten der Hauptstraße, die nach Norden bis zur äthiopischen Grenze führt, liegen die Nationalreservate Samburu, Buffalo Springs und Shaba. Unterbrochen von gewaltigen Inselbergen erstreckt sich eine anderweltliche Landschaft aus weißem Staub und Dornbüschen. Hier leben Tiere, die es nirgends sonst in Kenia gibt: das fein ziselierte Grevy-Zebra, auf den Hinterbeinen grasende Gerenuks und Netzgiraffen. Auch Leoparden kannst du hier besonders gut beobachten. Der Fluss Ewaso Ngiro (Samburu für „braunes Wasser“), der die Reservate Samburu und Buffalo Springs teilt, führt die meiste Zeit im Jahr kein Wasser. In der Regenzeit aber füllt sich das Flussbett oft binnen kürzester Zeit; Springfluten reißen Lastwagen und in Ausnahmefällen auch wassernahe Gebäude mit sich. Die trockene Landschaft beginnt binnen Stunden zu blühen: ein magischer Anblick.
- Samburu
© hecke61, Shutterstock
Insider-Tipp Regen bringt Leben
Im Land der Samburu beginnt der wüste Norden Kenias, der die Heimat zahlreicher noch urtümlich lebender, nomadischer Stämme ist und mehr als nur einen Hauch von Wildwest verbreitet. Wer im Norden lebt, der sagt vor der Abreise nach Nairobi: „Ich fahre nach Kenia.“ So andersartig und zuweilen abgelegen sind die Regionen um Samburu und darüber hinaus. Dank einiger brandneuer Straßen rückt Kenia aber zusammen, und inzwischen kannst du bei einigen Reiseanbietern interessante Touren buchen, z. B. bei Adventure Expeditions, die auf nachhaltige Touren abseits der Touristenpfade spezialisiert sind. Zu beiden Seiten der Hauptstraße, die nach Norden bis zur äthiopischen Grenze führt, liegen die Nationalreservate Samburu, Buffalo Springs und Shaba. Unterbrochen von gewaltigen Inselbergen erstreckt sich eine anderweltliche Landschaft aus weißem Staub und Dornbüschen. Hier leben Tiere, die es nirgends sonst in Kenia gibt: das fein ziselierte Grevy-Zebra, auf den Hinterbeinen grasende Gerenuks und Netzgiraffen. Auch Leoparden kannst du hier besonders gut beobachten. Der Fluss Ewaso Ngiro (Samburu für „braunes Wasser“), der die Reservate Samburu und Buffalo Springs teilt, führt die meiste Zeit im Jahr kein Wasser. In der Regenzeit aber füllt sich das Flussbett oft binnen kürzester Zeit; Springfluten reißen Lastwagen und in Ausnahmefällen auch wassernahe Gebäude mit sich. Die trockene Landschaft beginnt binnen Stunden zu blühen: ein magischer Anblick.
- Samburu
Kamelsafari im Samburuland
TouristenattraktionenBesser als auf einer Wanderung mit Kamelen lässt sich der Norden Kenias nicht erleben. Kundige Samburukrieger führen dich durch die unwegsame Dornensavanne und die Wüste und weihen dich in die Geheimnisse des Überlebens in dieser unwirtlichen Gegend ein. Je nach Preisklasse übernachtest du im Schlafsack am Lagerfeuer oder in einem mehr oder weniger luxuriös ausgestatteten Zelt. Für eine Woche Safari muss man mit mindestens 1700 Euro pro Kopf rechnen, je mehr Teilnehmer es gibt, desto günstiger wird es. Gute Ausgangspunkte und Organisatoren sind das Sabuk-Camp im Norden Laikipias und das entlegene Desert Rose in South Horr, ein traumhaftes, harmonisch in den Hang des heiligen Berges Nyiru eingebettetes Camp.
- Samburu District
Besser als auf einer Wanderung mit Kamelen lässt sich der Norden Kenias nicht erleben. Kundige Samburukrieger führen dich durch die unwegsame Dornensavanne und die Wüste und weihen dich in die Geheimnisse des Überlebens in dieser unwirtlichen Gegend ein. Je nach Preisklasse übernachtest du im Schlafsack am Lagerfeuer oder in einem mehr oder weniger luxuriös ausgestatteten Zelt. Für eine Woche Safari muss man mit mindestens 1700 Euro pro Kopf rechnen, je mehr Teilnehmer es gibt, desto günstiger wird es. Gute Ausgangspunkte und Organisatoren sind das Sabuk-Camp im Norden Laikipias und das entlegene Desert Rose in South Horr, ein traumhaftes, harmonisch in den Hang des heiligen Berges Nyiru eingebettetes Camp.
- Samburu District
National Museums of Kenya
Museen © aswathi sushin, Shutterstock
Wenn man ganz ehrlich ist, handelt es sich hier nicht um EIN Museum – vielmehr um einen bunt zusammengewürfelten Mix aus mehreren Ausstellungen. Der prächtige Neubau zeigt die wertvollen naturkundlichen, ethnografischen und prähistorischen Sammlungen in neuem Licht. In einer separaten Ausstellungshalle sind zudem wechselnde Kunstausstellungen zu sehen. Wer keine Angst vor kalten Reptilien hat: Gegenüber dem Museum liegt der Snake Park, in dem Mambas, Puffottern und Pythons bewundert werden können.
- Kipande Road, 00100 Nairobi
- http://www.museums.or.ke/
© aswathi sushin, Shutterstock
Wenn man ganz ehrlich ist, handelt es sich hier nicht um EIN Museum – vielmehr um einen bunt zusammengewürfelten Mix aus mehreren Ausstellungen. Der prächtige Neubau zeigt die wertvollen naturkundlichen, ethnografischen und prähistorischen Sammlungen in neuem Licht. In einer separaten Ausstellungshalle sind zudem wechselnde Kunstausstellungen zu sehen. Wer keine Angst vor kalten Reptilien hat: Gegenüber dem Museum liegt der Snake Park, in dem Mambas, Puffottern und Pythons bewundert werden können.
- Kipande Road, 00100 Nairobi
- http://www.museums.or.ke/
Carnivore Kenya
Restaurants- international
Der Name ist Programm: Hier schneiden Kellner das brutzelnde Fleisch von Spießen direkt auf den Teller. Die Zeiten, als Krokodil oder Antilope serviert wurde, sind (aus Naturschutzgründen) vorbei. Eine weniger touristische Alternative ist der Simba Saloon eine Tür weiter, wo die Kenianer saftige Steaks zu sich nehmen.
- Lang'ata Road, 56685 Nairobi
- http://booknbook.bio/
Der Name ist Programm: Hier schneiden Kellner das brutzelnde Fleisch von Spießen direkt auf den Teller. Die Zeiten, als Krokodil oder Antilope serviert wurde, sind (aus Naturschutzgründen) vorbei. Eine weniger touristische Alternative ist der Simba Saloon eine Tür weiter, wo die Kenianer saftige Steaks zu sich nehmen.
- Lang'ata Road, 56685 Nairobi
- http://booknbook.bio/
The Alchemist Bar
BarsSchwer zu beschreiben – dieses Gelände schlüpft ständig in neue Rollen: Bar, Club, Basar, Streetfood-Tempel, Musikstudio, Comicbuchladen, Tattoostudio, Kino, Café . . . Auf gemütlichen Palettenbänken mit bunten Kissen trifft man hier die junge, hippe Szene Nairobis. Die von Streetart inspirierte Innenarchitektur diente schon manchem Musikvideo als Kulisse.
- Parklands Road, 00100 Nairobi
- http://alchemist254.com/
Schwer zu beschreiben – dieses Gelände schlüpft ständig in neue Rollen: Bar, Club, Basar, Streetfood-Tempel, Musikstudio, Comicbuchladen, Tattoostudio, Kino, Café . . . Auf gemütlichen Palettenbänken mit bunten Kissen trifft man hier die junge, hippe Szene Nairobis. Die von Streetart inspirierte Innenarchitektur diente schon manchem Musikvideo als Kulisse.
- Parklands Road, 00100 Nairobi
- http://alchemist254.com/
Hell's Gate National Park
Landschaftliche Highlights © Mustafa Ali Jafri, Shutterstock
Hell’s Gate ist einer der wenigen Nationalparks in Kenia, den man ohne Ranger zu Fuß oder per Rad erkunden kann. Besonders lohnend: der ausgeschilderte Wanderweg durch eine malerische Schlucht zum 25 m hohen Vulkankegel Fischer’s Tower, der nach einem deutschen Entdecker benannt ist.
- Naivasha
- http://www.kws.go.ke/
- +254 800 597 000
© Mustafa Ali Jafri, Shutterstock
Hell’s Gate ist einer der wenigen Nationalparks in Kenia, den man ohne Ranger zu Fuß oder per Rad erkunden kann. Besonders lohnend: der ausgeschilderte Wanderweg durch eine malerische Schlucht zum 25 m hohen Vulkankegel Fischer’s Tower, der nach einem deutschen Entdecker benannt ist.
- Naivasha
- http://www.kws.go.ke/
- +254 800 597 000
Aberdare National Park
Landschaftliche Highlights © Philou1000, Shutterstock
In die unwegsamen Wälder dieses bis zu 4000 m hohen Gebirgszuges zogen die Mau- Mau-Rebellen sich in den 1950er-Jahren vor den britischen Truppen zurück und konnten so weiter für die Unabhängigkeit kämpfen. Bis heute leben in den von Mooren durchzogenen dichten Wäldern geschätzte 6000 Elefanten, Leoparden, Büffel und die seltene Bongo-Antilope. Die Landschaft im stets kühlen Wald der Aberdares ist atemberaubend: enge, tiefe Täler, an deren Flanken Wasserfälle Dutzende Meter in die Tiefe rauschen. Die Aberdares sind das wichtigste Wassereinzugsgebiet des Landes. Seit Jahren tobt deshalb ein Konflikt zwischen Umweltschützern und Siedlern, die den Wald von den Rändern her brandroden und ihn damit Jahr für Jahr verkleinern. Noch größer ist der Schaden, den korrupte Unternehmer mit illegalem Holzeinschlag im großen Stil verursachen.
- Ndaragwa
- http://kws.go.ke/
- +254 800 597 000
© Philou1000, Shutterstock
In die unwegsamen Wälder dieses bis zu 4000 m hohen Gebirgszuges zogen die Mau- Mau-Rebellen sich in den 1950er-Jahren vor den britischen Truppen zurück und konnten so weiter für die Unabhängigkeit kämpfen. Bis heute leben in den von Mooren durchzogenen dichten Wäldern geschätzte 6000 Elefanten, Leoparden, Büffel und die seltene Bongo-Antilope. Die Landschaft im stets kühlen Wald der Aberdares ist atemberaubend: enge, tiefe Täler, an deren Flanken Wasserfälle Dutzende Meter in die Tiefe rauschen. Die Aberdares sind das wichtigste Wassereinzugsgebiet des Landes. Seit Jahren tobt deshalb ein Konflikt zwischen Umweltschützern und Siedlern, die den Wald von den Rändern her brandroden und ihn damit Jahr für Jahr verkleinern. Noch größer ist der Schaden, den korrupte Unternehmer mit illegalem Holzeinschlag im großen Stil verursachen.
- Ndaragwa
- http://kws.go.ke/
- +254 800 597 000
Meru National Park
Landschaftliche Highlights © Tristan Kyle Bruce, Shutterstock
Die Savannen des Meru-Nationalparks sind das vielleicht bestgehütete Safarigeheimnis Kenias. Nachdem in den 1980er-Jahren bewaffnete Banden aus Somalia Elefanten und Nashörner jagten und Besucher vertrieben, kam lange niemand mehr hierher. Dieser Tage ist der Park nicht nur sicher, sondern wieder voller Wildtiere, die man praktisch für sich alleine hat. Im hohen Gras ist man allerdings auf die Ortskenntnis und den Adlerblick der kundigen Führer angewiesen. Sumpflandschaft und dichte Flusswälder ergänzen das reichhaltige Panorama des Parks.
© Tristan Kyle Bruce, Shutterstock
Die Savannen des Meru-Nationalparks sind das vielleicht bestgehütete Safarigeheimnis Kenias. Nachdem in den 1980er-Jahren bewaffnete Banden aus Somalia Elefanten und Nashörner jagten und Besucher vertrieben, kam lange niemand mehr hierher. Dieser Tage ist der Park nicht nur sicher, sondern wieder voller Wildtiere, die man praktisch für sich alleine hat. Im hohen Gras ist man allerdings auf die Ortskenntnis und den Adlerblick der kundigen Führer angewiesen. Sumpflandschaft und dichte Flusswälder ergänzen das reichhaltige Panorama des Parks.