Kanalinseln Top Sehenswürdigkeiten

Jersey Zoo
Zoologische Gärten
Jersey
Victor Hugo House
Museen
Fort George
Alderney Wildlife Trust bunker
Touristenattraktionen
Saint Anne
La Coupée
Landschaftliche Highlights
Sark
la Hougue Bie Museum
Museen
Jersey
Durrell Wildlife Conservation Trust
Touristenattraktionen
Le Pôt du Rocher
St Brelade's Parish Church
Architektonische Highlights
Le Maison de la Moye
Dehus Dolmen
Touristenattraktionen
Guernsey
La Seigneurie
Architektonische Highlights
La Râde
Klippenpfade
Touristenattraktionen
Guernsey
Victorian Forts
Architektonische Highlights
St. Anne
Alderney Railway
Touristenattraktionen
Sainte Anne
La Vallette Bathing Pools
Touristenattraktionen
St. Peter Port
Sausmarez Manor
Architektonische Highlights
Guernsey
Hamptonne County Life Museum
Museen
Jersey
Grosnez Castle
Architektonische Highlights
Jersey
Le Noir Pré
Landschaftliche Highlights
L'ouzière
Sorel Point
Touristenattraktionen
Jersey
Saint Catherine's Breakwater
Touristenattraktionen
St Catherine's Balval
The Botanic Gardens at Samarès Manor
Botanische Gärten & Parks
Saint Clement
Lihou
Landschaftliche Highlights
Lihou
Pleinmont-Hochebene
Landschaftliche Highlights
Pleinmont
Bluebell Wood
Landschaftliche Highlights
Guernsey
Cornet Rock
Architektonische Highlights
St. Peter Port
Little Sark
Landschaftliche Highlights
Sark
Fort Guet
Architektonische Highlights
Guernsey
Saumarez Park
Botanische Gärten & Parks
Guernsey
Jersy Lavender Farm
Touristenattraktionen
Jersey
The Little Chapel
Museen
Guernsey
Eric Young Orchid Foundation
Botanische Gärten & Parks
Jersey

    Zoologische Gärten

    Museen

    Zoologische Gärten

    Museen

    Touristenattraktionen

    Landschaftliche Highlights

    Architektonische Highlights

    Botanische Gärten & Parks


  • Jersey Zoo

    Zoologische Gärten
    • © Denis Kabanov, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Aye-Aye!

    Jersey als Arche: Die weltweit aktive Stiftung Durrell Wildlife Conservation Trust zeigt in ihrem Zoo auf Jersey etliche bedrohte Tierarten, deren spektakulärsten Vertretern der für seine Tierbücher und -filme bekannt gewordene Gerald Durrell – Bruder des Romanciers Lawrence Durrell – teilweise selbst nachstellte. Das Fingertier (Aye-Aye) wird wohl kaum jemand zu Gesicht bekommen, der dessen Heimat Madagaskar aufsucht. Hier kannst du die nachtaktive Primatenart mit dem überlangen Mittelfinger, in ihrer Heimat aus optischen Gründen verschrien, im Halbdunkel erspähen – ein magischer Moment. Weitere – tagaktive – Lemurenarten turnen draußen herum. Die Gorillas faszinieren besonders. Der olfaktorisch exotischste Teil ist der Flughund-Tunnel, in dem bedrohte Fledermausarten ordentlich Platz haben – der Besuch dieser Fruchtfresser ist auch für Kinder sehr spannend. Das parkähnliche Gelände verstärkt den leicht unwirklichen, fast entrückten Eindruck, den der ungewöhnliche Zoo auf Besucher macht. An der Zufahrt erinnern Betonnachbildungen von Dodos, einem im 17.Jh. ausgerotteten Kranichvogel, stellvertretend an ausgestorbene Tierarten. Führungen öffnen die Augen für die Endlichkeit tierischer Ressourcen auf der Welt. Die Aufzucht bedrohter Arten ist ein Hauptziel. Jerseys Zoo hat einen guten wissenschaftlichen Ruf und pflegt Austausch- und Aufzuchtprogramme etwa mit dem Melbourne Zoo.

    • © Denis Kabanov, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Aye-Aye!

    Jersey als Arche: Die weltweit aktive Stiftung Durrell Wildlife Conservation Trust zeigt in ihrem Zoo auf Jersey etliche bedrohte Tierarten, deren spektakulärsten Vertretern der für seine Tierbücher und -filme bekannt gewordene Gerald Durrell – Bruder des Romanciers Lawrence Durrell – teilweise selbst nachstellte. Das Fingertier (Aye-Aye) wird wohl kaum jemand zu Gesicht bekommen, der dessen Heimat Madagaskar aufsucht. Hier kannst du die nachtaktive Primatenart mit dem überlangen Mittelfinger, in ihrer Heimat aus optischen Gründen verschrien, im Halbdunkel erspähen – ein magischer Moment. Weitere – tagaktive – Lemurenarten turnen draußen herum. Die Gorillas faszinieren besonders. Der olfaktorisch exotischste Teil ist der Flughund-Tunnel, in dem bedrohte Fledermausarten ordentlich Platz haben – der Besuch dieser Fruchtfresser ist auch für Kinder sehr spannend. Das parkähnliche Gelände verstärkt den leicht unwirklichen, fast entrückten Eindruck, den der ungewöhnliche Zoo auf Besucher macht. An der Zufahrt erinnern Betonnachbildungen von Dodos, einem im 17.Jh. ausgerotteten Kranichvogel, stellvertretend an ausgestorbene Tierarten. Führungen öffnen die Augen für die Endlichkeit tierischer Ressourcen auf der Welt. Die Aufzucht bedrohter Arten ist ein Hauptziel. Jerseys Zoo hat einen guten wissenschaftlichen Ruf und pflegt Austausch- und Aufzuchtprogramme etwa mit dem Melbourne Zoo.


  • Victor Hugo House

    Museen

    2012 feierte Frankreich den 210.Geburts­tag von Victor Hugo. Doch der Poet, Dra­matiker und Lebemann, Verfasser vom „Glöckner von Notre­Dame“ oder „Les Misérables“, war in der Grande Nation nicht immer gern gesehen. Unter Napo­leon III. musste er fliehen und steuerte Guernsey an. Im Hauteville House fand er ein Exil mit Stil. Der Exzentriker thron­te 15 Jahre in der weißen Villa mit Garten, richtete einen samtroten Salon ein, mal­te, schrieb, sam melte. In seinem verglas­ten Arbeitsloft mit Blick gen Frankreich und zum Haus seiner Geliebten entstand „Les Travailleurs de la Mer“ („Die Arbeiter des Meeres“), der einzige Roman, der auf den Kanalinseln spielt. Als das wie ein Kunstwerk wirkende Haus dringend der Renovierung bedurfte, sprang der mit Gucci und Yves Saint Laurent reich gewordene französische Milliardär und Kunstsammler François Pinault ein und spendete 3 Mio. Euro für den Erhalt.

    2012 feierte Frankreich den 210.Geburts­tag von Victor Hugo. Doch der Poet, Dra­matiker und Lebemann, Verfasser vom „Glöckner von Notre­Dame“ oder „Les Misérables“, war in der Grande Nation nicht immer gern gesehen. Unter Napo­leon III. musste er fliehen und steuerte Guernsey an. Im Hauteville House fand er ein Exil mit Stil. Der Exzentriker thron­te 15 Jahre in der weißen Villa mit Garten, richtete einen samtroten Salon ein, mal­te, schrieb, sam melte. In seinem verglas­ten Arbeitsloft mit Blick gen Frankreich und zum Haus seiner Geliebten entstand „Les Travailleurs de la Mer“ („Die Arbeiter des Meeres“), der einzige Roman, der auf den Kanalinseln spielt. Als das wie ein Kunstwerk wirkende Haus dringend der Renovierung bedurfte, sprang der mit Gucci und Yves Saint Laurent reich gewordene französische Milliardär und Kunstsammler François Pinault ein und spendete 3 Mio. Euro für den Erhalt.


  • Alderney Wildlife Trust bunker

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Schräge Rendezvous

    Vor dem Inselbesuch solltest du unbedingt einen der Naturtrips buchen. Der Wildlife Trust zeigt, was in der Natur essbar ist, führt im Kajak entlang der Küsten und im Kutter zu Seevögelkolonien, speziell den Tölpelfelsen auf Burhou. Bei einer Nightlifetour triffst du blonde Igel und Fledermäuse.

    Insider-Tipp
    Schräge Rendezvous

    Vor dem Inselbesuch solltest du unbedingt einen der Naturtrips buchen. Der Wildlife Trust zeigt, was in der Natur essbar ist, führt im Kajak entlang der Küsten und im Kutter zu Seevögelkolonien, speziell den Tölpelfelsen auf Burhou. Bei einer Nightlifetour triffst du blonde Igel und Fledermäuse.


  • La Coupée

    Landschaftliche Highlights
    • © Elke Kohler, Shutterstock

    Steil fallen die Klippen bei La Coupée ins Meer. Der schmale Naturdamm trennt Little Sark von der Hauptinsel.

    • Sark
    • © Elke Kohler, Shutterstock

    Steil fallen die Klippen bei La Coupée ins Meer. Der schmale Naturdamm trennt Little Sark von der Hauptinsel.

    • Sark

  • la Hougue Bie Museum

    Museen
    • © haraldmuc, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Jede Menge Zaster!

    Kopf einziehen und hinein ins älteste bis heute erhaltene Inselbauwerk, ein von etwa 3000 v. Chr. stammendes Ganggrab. Dazu muss man im Innern eines etwa 15 m hohen Hügels, der sich über der Anlage türmt, verschwinden. Das Megalithgrab besteht aus ungefähr 70 Steinen, die einen 10 m langen Gang und einen großen Raum umschließen. Das angeschlossene Museum widmet sich dem 2012 ausgegrabenen Münzfund der Kelten Grouville Hoard (50 v. Chr.) – der Schatz wurde wohl versteckt vor Julius Caesar. Dieser sogenannte Depotfund (auch: Hortfund) ist der größte in Westeuropa – nach 30 Jahren Suche per Sonde! – und wiegt insgesamt 750 kg. In einem ehemaligen deutschen Bunker hat man ein Denkmal für Zwangsarbeiter eingerichtet.

    • © haraldmuc, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Jede Menge Zaster!

    Kopf einziehen und hinein ins älteste bis heute erhaltene Inselbauwerk, ein von etwa 3000 v. Chr. stammendes Ganggrab. Dazu muss man im Innern eines etwa 15 m hohen Hügels, der sich über der Anlage türmt, verschwinden. Das Megalithgrab besteht aus ungefähr 70 Steinen, die einen 10 m langen Gang und einen großen Raum umschließen. Das angeschlossene Museum widmet sich dem 2012 ausgegrabenen Münzfund der Kelten Grouville Hoard (50 v. Chr.) – der Schatz wurde wohl versteckt vor Julius Caesar. Dieser sogenannte Depotfund (auch: Hortfund) ist der größte in Westeuropa – nach 30 Jahren Suche per Sonde! – und wiegt insgesamt 750 kg. In einem ehemaligen deutschen Bunker hat man ein Denkmal für Zwangsarbeiter eingerichtet.


  • Durrell Wildlife Conservation Trust

    Touristenattraktionen

    Jersey als Arche: Die weltweit aktive Stif­tung zeigt in ihrem Zoo auf Jersey etliche bedrohte Tierarten, deren spektakulärs­ten Vertretern der für seine Tierbücher be­kannt gewordene Gerald Durrell – Bruder des Romanciers Lawrence Durrell – teil­weise selbst nachstellte. Das Fingertier (Aye­Aye) wird wohl kaum je­mand zu Gesicht bekommen, der dessen Heimat Madagaskar aufsucht. Hier kannst du die recht zerzauste, nachtaktive Primatenart, in ihrer Heimat aus opti­schen Gründen verschrien, im Halbdun­kel erspähen: ein magischer Moment. Einige weitere – tagaktive – Lemuren­arten turnen draußen herum und besonders die Gorillas faszinieren. Das park­ ähnliche Gelände verstärkt den leicht unwirklichen, paradiesischen, fast ent­rückten Eindruck, den der ungewöhnli­che Zoo auf Besucher macht. An der Zu­fahrt erinnern Betonnachbildungen von Dodos, einem im 17.Jh. ausgerotteten Kranichvogel, stellvertretend an ausgestorbene Tierarten, stehen aber gleich­ zeitig für ein skurriles Kuriositätenkabi­nett, das auch unspektakulären Klein­tieren ein neues Heim gibt. Führungen öffnen die Augen für die Endlichkeit tie­rischer Ressourcen auf der Welt. Die Auf­zucht bedrohter Arten ist ein Hauptziel. Jerseys Zoo hat einen guten wissen­schaftlichen Ruf und pflegt Austausch­ und Aufzuchtprogramme etwa mit dem Melbourne Zoo.

    Jersey als Arche: Die weltweit aktive Stif­tung zeigt in ihrem Zoo auf Jersey etliche bedrohte Tierarten, deren spektakulärs­ten Vertretern der für seine Tierbücher be­kannt gewordene Gerald Durrell – Bruder des Romanciers Lawrence Durrell – teil­weise selbst nachstellte. Das Fingertier (Aye­Aye) wird wohl kaum je­mand zu Gesicht bekommen, der dessen Heimat Madagaskar aufsucht. Hier kannst du die recht zerzauste, nachtaktive Primatenart, in ihrer Heimat aus opti­schen Gründen verschrien, im Halbdun­kel erspähen: ein magischer Moment. Einige weitere – tagaktive – Lemuren­arten turnen draußen herum und besonders die Gorillas faszinieren. Das park­ ähnliche Gelände verstärkt den leicht unwirklichen, paradiesischen, fast ent­rückten Eindruck, den der ungewöhnli­che Zoo auf Besucher macht. An der Zu­fahrt erinnern Betonnachbildungen von Dodos, einem im 17.Jh. ausgerotteten Kranichvogel, stellvertretend an ausgestorbene Tierarten, stehen aber gleich­ zeitig für ein skurriles Kuriositätenkabi­nett, das auch unspektakulären Klein­tieren ein neues Heim gibt. Führungen öffnen die Augen für die Endlichkeit tie­rischer Ressourcen auf der Welt. Die Auf­zucht bedrohter Arten ist ein Hauptziel. Jerseys Zoo hat einen guten wissen­schaftlichen Ruf und pflegt Austausch­ und Aufzuchtprogramme etwa mit dem Melbourne Zoo.


  • St Brelade's Parish Church

    Architektonische Highlights
    • © Kev Jakeman, Shutterstock

    Einer der magischen Inselplätze: Kapelle und Friedhof bilden ein wunderbares Ensemble, das wie ein fest verankerter Hort granitener Ruhe über dem bewegten Trei ben von Beachvolleyballspielern und Channelgezeiten tront. Der rau belassene Granit des Kirchleins wird von den bunten Fenstern des einheimischen Künstlers H. T. Bosdet geadelt. Direkt neben der Kirche steht die kleine Kapelle, die wohl kurz vor der Kirche einschiffig errichtet wurde. Die Fresken im Tonnengewölbe stammen aus dem 13./14.Jh.

    • © Kev Jakeman, Shutterstock

    Einer der magischen Inselplätze: Kapelle und Friedhof bilden ein wunderbares Ensemble, das wie ein fest verankerter Hort granitener Ruhe über dem bewegten Trei ben von Beachvolleyballspielern und Channelgezeiten tront. Der rau belassene Granit des Kirchleins wird von den bunten Fenstern des einheimischen Künstlers H. T. Bosdet geadelt. Direkt neben der Kirche steht die kleine Kapelle, die wohl kurz vor der Kirche einschiffig errichtet wurde. Die Fresken im Tonnengewölbe stammen aus dem 13./14.Jh.


  • Dehus Dolmen

    Touristenattraktionen
    • © ian driscoll, Shutterstock

    Abergläubische hielten sie für teuflische Versammlungsorte: die Ganggräber und Megalithe, die in den letzten Jahren von Archäologen intensiver erforscht wurden. Le Déhus besteht aus einem engen Gang, von dem mehrere Seitenkammern abzweigen; man vermutet, dass hier die Toten bestattet wurden. Ein Archäologe stellte fest, dass Le Déhus, von den Menschen des Neolithikums vor fünf Jahrtausenden angelegt, offenbar von ihnen auch versiegelt worden war: Sie hatten den Bau mit Napfschnecken gefüllt und mit Geröll verschlossen. Bei seiner Öffnung fanden sich Gebeine, ein Kupferdolch und Keramik. Wenn das einfallende Licht richtig steht, beeindruckt eine Porträtritzung im Deckstein besonders intensiv.

    • Guernsey
    • © ian driscoll, Shutterstock

    Abergläubische hielten sie für teuflische Versammlungsorte: die Ganggräber und Megalithe, die in den letzten Jahren von Archäologen intensiver erforscht wurden. Le Déhus besteht aus einem engen Gang, von dem mehrere Seitenkammern abzweigen; man vermutet, dass hier die Toten bestattet wurden. Ein Archäologe stellte fest, dass Le Déhus, von den Menschen des Neolithikums vor fünf Jahrtausenden angelegt, offenbar von ihnen auch versiegelt worden war: Sie hatten den Bau mit Napfschnecken gefüllt und mit Geröll verschlossen. Bei seiner Öffnung fanden sich Gebeine, ein Kupferdolch und Keramik. Wenn das einfallende Licht richtig steht, beeindruckt eine Porträtritzung im Deckstein besonders intensiv.

    • Guernsey

  • La Seigneurie

    Architektonische Highlights
    • © DavidYoung, Shutterstock

    Das schöne Herrenhaus war seit 1730 Amtssitz des Seigneurs – zum ersten Mal ist es verpachtet an jemanden, der es kenntnisreich renoviert. Ein echtes Juwel sind die weitläufigen ummauerten Gar­tenanlagen und der kunstvolle, kanal­ inseltypische Taubenturm (die Tauben­haltung war bis 2007 Privileg des Seigneurs).

    • © DavidYoung, Shutterstock

    Das schöne Herrenhaus war seit 1730 Amtssitz des Seigneurs – zum ersten Mal ist es verpachtet an jemanden, der es kenntnisreich renoviert. Ein echtes Juwel sind die weitläufigen ummauerten Gar­tenanlagen und der kunstvolle, kanal­ inseltypische Taubenturm (die Tauben­haltung war bis 2007 Privileg des Seigneurs).


  • Klippenpfade

    Touristenattraktionen

    Guernsey bietet ein knapp 30 Meilen langes Netz von Klippenpfaden. Seit 1927 unter Schutz gestellt, sorgt ein acht Mann starker Trupp für ihre Instandhaltung. Ein Inselbesuch wird nicht ausreichen, um alle Pfade zu entdecken. Am schönsten wandert es sich im Süden und zur Blütezeit im Frühjahr: Wildblumen flankieren die Klippen, die klare Sonne erlaubt weite Blicke auf Buchten und Meer.

    • Guernsey

    Guernsey bietet ein knapp 30 Meilen langes Netz von Klippenpfaden. Seit 1927 unter Schutz gestellt, sorgt ein acht Mann starker Trupp für ihre Instandhaltung. Ein Inselbesuch wird nicht ausreichen, um alle Pfade zu entdecken. Am schönsten wandert es sich im Süden und zur Blütezeit im Frühjahr: Wildblumen flankieren die Klippen, die klare Sonne erlaubt weite Blicke auf Buchten und Meer.

    • Guernsey

  • Victorian Forts

    Architektonische Highlights

    Ein ganzes Dutzend beeindruckender Forts klotzten die Engländer zwischen 1805 und 1865 an die Inselküste. Die Befestigungen sollten Invasionsgelüste bei Napoleon III. gar nicht erst aufkommen lassen. Heute kann man die meisten Forts nur von außen bewundern, da einige in Privatbesitz sind, andere von der Flut abgeschnitten werden oder das Betreten der Ruine gefährlich ist.

    • Fort Corblets, St. Anne

    Ein ganzes Dutzend beeindruckender Forts klotzten die Engländer zwischen 1805 und 1865 an die Inselküste. Die Befestigungen sollten Invasionsgelüste bei Napoleon III. gar nicht erst aufkommen lassen. Heute kann man die meisten Forts nur von außen bewundern, da einige in Privatbesitz sind, andere von der Flut abgeschnitten werden oder das Betreten der Ruine gefährlich ist.

    • Fort Corblets, St. Anne

  • Alderney Railway

    Touristenattraktionen

    Die einzige Eisenbahn der Kanalinseln führt etwa 3 km vom Granitsteinbruch Mannez Quarry zum Braye Harbour. 1847 machte sie ihre erste Fahrt und transportierte fortan Granit vom Steinbruch für den Bau der Victorian Forts und des Hafendamms.

    Die einzige Eisenbahn der Kanalinseln führt etwa 3 km vom Granitsteinbruch Mannez Quarry zum Braye Harbour. 1847 machte sie ihre erste Fahrt und transportierte fortan Granit vom Steinbruch für den Bau der Victorian Forts und des Hafendamms.


  • La Vallette Bathing Pools

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Wild Swimming

    In der Havelet Bay südlich des Castle Cornet lädt seit 1865 ein Gezeitenschwimmbad zum Baden – schon Victor Hugo und Pierre-Auguste Renoir vergnügten sich hier. Die Flut sorgt für Wasserzufuhr, bei Ebbe verbleibt Wasser innerhalb der Betonumrandung. Während der Coronazeit wurden die Pools renoviert und stellen nun eine der größten Inselattraktionen dar. Es gibt drei Becken, je eines für Frauen, Männer und Kinder. Neben heißen Duschen und Umkleideräumen ist das Café oberhalb des Pools mit Eis, Kuchen, Getränken und Snacks das Sahnehäubchen. Auch eine Reihe Zeitschriften und Bücher zum Thema des in Großbritannien populären Badens in freier Natur ist ausgelegt.

    Insider-Tipp
    Wild Swimming

    In der Havelet Bay südlich des Castle Cornet lädt seit 1865 ein Gezeitenschwimmbad zum Baden – schon Victor Hugo und Pierre-Auguste Renoir vergnügten sich hier. Die Flut sorgt für Wasserzufuhr, bei Ebbe verbleibt Wasser innerhalb der Betonumrandung. Während der Coronazeit wurden die Pools renoviert und stellen nun eine der größten Inselattraktionen dar. Es gibt drei Becken, je eines für Frauen, Männer und Kinder. Neben heißen Duschen und Umkleideräumen ist das Café oberhalb des Pools mit Eis, Kuchen, Getränken und Snacks das Sahnehäubchen. Auch eine Reihe Zeitschriften und Bücher zum Thema des in Großbritannien populären Badens in freier Natur ist ausgelegt.


  • Sausmarez Manor

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Slow and local

    Herr des granitenen Landguts mit Parkanlage in St. Martin ist Peter de Sausmarez. Seit dem Jahr 1220 lebt seine Familie auf der Insel. Das Herrenhaus beherbergt verschiedene Ausstellungen, darunter eine viktorianische Puppenhaussammlung. Draußen warten eine Eisenbahn für Kinder und als absolutes Highlight ein subtropischer Park mit über 100 Skulpturen aus Glas, Bronze, Metall und Granit. Ein Besuch lohnt sich besonders am Samstagvormittag, weil dann von April bis Oktober ein Markt mit einheimischen Produkten aller Art stattfindet. Besonders zu empfehlen sind die ausgezeichneten Käsesorten und das Biofleisch der Guernseyrinder von der Meadow Court Farm. Im Herrenhaus spukts natürlich: An manchen Abenden gibt sich der charismatische und geschäftstüchtige Hausherr die Ehre, eine Ghost Tour mit anschließendem Dinner durch sein skurriles Heim zu führen.

    Insider-Tipp
    Slow and local

    Herr des granitenen Landguts mit Parkanlage in St. Martin ist Peter de Sausmarez. Seit dem Jahr 1220 lebt seine Familie auf der Insel. Das Herrenhaus beherbergt verschiedene Ausstellungen, darunter eine viktorianische Puppenhaussammlung. Draußen warten eine Eisenbahn für Kinder und als absolutes Highlight ein subtropischer Park mit über 100 Skulpturen aus Glas, Bronze, Metall und Granit. Ein Besuch lohnt sich besonders am Samstagvormittag, weil dann von April bis Oktober ein Markt mit einheimischen Produkten aller Art stattfindet. Besonders zu empfehlen sind die ausgezeichneten Käsesorten und das Biofleisch der Guernseyrinder von der Meadow Court Farm. Im Herrenhaus spukts natürlich: An manchen Abenden gibt sich der charismatische und geschäftstüchtige Hausherr die Ehre, eine Ghost Tour mit anschließendem Dinner durch sein skurriles Heim zu führen.


  • Hamptonne County Life Museum

    Museen
    Insider-Tipp
    Geistige Wegzehrung

    Der Ausflug von Millbrook an der St. Aubin’s Bay durch das von Bäumen gesäumte und mit drei kleinen Stauseen bestückte Waterworks Valley führt zu dem im Inselzentrum liegenden Museumsbauernhof. Kostümierte Darsteller geben dir einen persönlichen Einblick ins Leben auf einem Gehöft im Inselinneren – ohne Disneytouch! Alles ist komplett: Ställe, turmartiger Taubenschlag, Garten, Jerseyrinder, Obsthain und Apfelpresse, mit der man den Hofcidre produzierte. Diese Tradition lebt am dritten Oktoberwochenende als Cidrefest wieder auf. Den herben, bäuerlichen Apfelwein lässt man dich gern probieren, manchmal wird auch ein Fläschchen für unterwegs abgefüllt. Der Hof zählt außerdem zu den tollen Selbstversorger-Nachtquartieren von Jersey Heritage: Man wohnt komfortabel – und wird früh vom Hahn geweckt.

    Insider-Tipp
    Geistige Wegzehrung

    Der Ausflug von Millbrook an der St. Aubin’s Bay durch das von Bäumen gesäumte und mit drei kleinen Stauseen bestückte Waterworks Valley führt zu dem im Inselzentrum liegenden Museumsbauernhof. Kostümierte Darsteller geben dir einen persönlichen Einblick ins Leben auf einem Gehöft im Inselinneren – ohne Disneytouch! Alles ist komplett: Ställe, turmartiger Taubenschlag, Garten, Jerseyrinder, Obsthain und Apfelpresse, mit der man den Hofcidre produzierte. Diese Tradition lebt am dritten Oktoberwochenende als Cidrefest wieder auf. Den herben, bäuerlichen Apfelwein lässt man dich gern probieren, manchmal wird auch ein Fläschchen für unterwegs abgefüllt. Der Hof zählt außerdem zu den tollen Selbstversorger-Nachtquartieren von Jersey Heritage: Man wohnt komfortabel – und wird früh vom Hahn geweckt.


  • Grosnez Castle

    Architektonische Highlights
    • © DavidYoung, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Picknick auf Kanonen

    Ruine mit schöner Aussicht: Vom Grosnez Point, dem Felsvorspung im Nordwesten, liegen Guernsey (ca. 25 km) und Sark (ca. 18 km) zum Greifen nah. Von der im 14.Jh. gebauten Burg Grosnez Castle steht noch romantisch der Torbogen. Ein gut 1 km langer Fußweg – ideal zum morgendlichen Joggen mit toller Aussicht – führt nach Süden über das Hochplateau Les Landes zum 61 m hohen Felsen Le Pinacle, der in der Morgensonne an ein Gesicht erinnert. Der Ort diente viele Tausend Jahre lang als Kultstätte. Auf halbem Weg passierst du einen deutschen Betonturm. Du parkst am Castle. Ruine, Le Pinacle und die deutsche Kanonenbatterie Moltke nur wenige Minuten weiter südlich sind ideale Sunset-Spots.

    • JE3 2 Jersey
    • © DavidYoung, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Picknick auf Kanonen

    Ruine mit schöner Aussicht: Vom Grosnez Point, dem Felsvorspung im Nordwesten, liegen Guernsey (ca. 25 km) und Sark (ca. 18 km) zum Greifen nah. Von der im 14.Jh. gebauten Burg Grosnez Castle steht noch romantisch der Torbogen. Ein gut 1 km langer Fußweg – ideal zum morgendlichen Joggen mit toller Aussicht – führt nach Süden über das Hochplateau Les Landes zum 61 m hohen Felsen Le Pinacle, der in der Morgensonne an ein Gesicht erinnert. Der Ort diente viele Tausend Jahre lang als Kultstätte. Auf halbem Weg passierst du einen deutschen Betonturm. Du parkst am Castle. Ruine, Le Pinacle und die deutsche Kanonenbatterie Moltke nur wenige Minuten weiter südlich sind ideale Sunset-Spots.

    • JE3 2 Jersey

  • Le Noir Pré

    Landschaftliche Highlights
    Insider-Tipp
    Nur fotografieren, nicht pflücken!

    Diese wilde Wiese wirkt an der atemraubenden Küste fast aschenputtelhaft. Im Mai und Juni aber blühen hier ca. 60 000 Orchideen. Der National Trust unterhält im Mai Wege zum Durchspazieren. Pflanzenkundler sind im Vorteil: Sie können das Lockerblütige (Jersey Orchid!) vom Übersehenen Knabenkraut unterscheiden.

    Insider-Tipp
    Nur fotografieren, nicht pflücken!

    Diese wilde Wiese wirkt an der atemraubenden Küste fast aschenputtelhaft. Im Mai und Juni aber blühen hier ca. 60 000 Orchideen. Der National Trust unterhält im Mai Wege zum Durchspazieren. Pflanzenkundler sind im Vorteil: Sie können das Lockerblütige (Jersey Orchid!) vom Übersehenen Knabenkraut unterscheiden.


  • Sorel Point

    Touristenattraktionen
    • © Alagz, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Schmausen tête-à-tête

    Zu einer Halbtageswanderung mit spektakulärem Küstenblick lockt der Wanderpfad zwischen Devil’s Hole und Sorel Point. Start ist am Parkplatz des urigen Landgasthauses Priory Inn (auch mit Buslinie 7 gut zu erreichen). Ein kurzer Abstecher – halte Ausschau nach der klassisch anmutenden Teufelsskulptur im Dickicht – führt dich zum Devil’s Hole, aus dem bei starker Flut das Meerwasser emporschießt. Von dort führt der Pfad nordostwärts zur Klippe Sorel Point mit einem Leuchtfeuer. Weiter unten zeigt der Granit eine dunkelrote Färbung, die bei Sonnenuntergang zu glühen scheint. Vom Sorel Point kann man über kleine Sträßchen einen Bogen zurück zum Priory Inn schlagen: Lass dir den günstigen Meeresfrüchteteller für zwei servieren und schmaus draußen in der Sonne.

    • Jersey
    • © Alagz, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Schmausen tête-à-tête

    Zu einer Halbtageswanderung mit spektakulärem Küstenblick lockt der Wanderpfad zwischen Devil’s Hole und Sorel Point. Start ist am Parkplatz des urigen Landgasthauses Priory Inn (auch mit Buslinie 7 gut zu erreichen). Ein kurzer Abstecher – halte Ausschau nach der klassisch anmutenden Teufelsskulptur im Dickicht – führt dich zum Devil’s Hole, aus dem bei starker Flut das Meerwasser emporschießt. Von dort führt der Pfad nordostwärts zur Klippe Sorel Point mit einem Leuchtfeuer. Weiter unten zeigt der Granit eine dunkelrote Färbung, die bei Sonnenuntergang zu glühen scheint. Vom Sorel Point kann man über kleine Sträßchen einen Bogen zurück zum Priory Inn schlagen: Lass dir den günstigen Meeresfrüchteteller für zwei servieren und schmaus draußen in der Sonne.

    • Jersey

  • Saint Catherine's Breakwater

    Touristenattraktionen
    • © Alagz, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Sitting on the Dock of the Bay

    Die 800 m lange Hafenmauer wurde als viktorianische Antwort auf die französische Befestigung von Cherbourg Mitte des 19.Jhs. gebaut. Eigentlich sollte ein befestigter Hafen mit einer zweiten Mauer bei Archirondel entstehen, aber die aufkommende Dampfschifffahrt stoppte das Projekt. Die gewaltige Mole lockt Angler, Bottlenose-Delphine und Sonnenaufgangsspaziergänger an. Am Pierbeginn offeriert das populäre Breakwater Café tolle Eiscreme für den Pier-Spaziergang – und für early birds gibts gutes Frühstück. Direkt nebenan starten RIBSchlauchboote zu den geschützten Felsenriffen Ecréhous und Les Dirouilles. Coole Pier-Aktion: im in der Piermauer versteckten Minicafé The 3 Arches ein Heißgetränk ordern und auf einem Stuhl die Zeit vertrödeln.

    • Saint Catherine's Breakwater, St Catherine's Balval
    • © Alagz, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Sitting on the Dock of the Bay

    Die 800 m lange Hafenmauer wurde als viktorianische Antwort auf die französische Befestigung von Cherbourg Mitte des 19.Jhs. gebaut. Eigentlich sollte ein befestigter Hafen mit einer zweiten Mauer bei Archirondel entstehen, aber die aufkommende Dampfschifffahrt stoppte das Projekt. Die gewaltige Mole lockt Angler, Bottlenose-Delphine und Sonnenaufgangsspaziergänger an. Am Pierbeginn offeriert das populäre Breakwater Café tolle Eiscreme für den Pier-Spaziergang – und für early birds gibts gutes Frühstück. Direkt nebenan starten RIBSchlauchboote zu den geschützten Felsenriffen Ecréhous und Les Dirouilles. Coole Pier-Aktion: im in der Piermauer versteckten Minicafé The 3 Arches ein Heißgetränk ordern und auf einem Stuhl die Zeit vertrödeln.

    • Saint Catherine's Breakwater, St Catherine's Balval

  • The Botanic Gardens at Samarès Manor

    Botanische Gärten & Parks
    • © AndreThorpe, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Spazierstockkohl

    Ein Muss für alle Kräuterhexen und ein bei Familien beliebtes Ziel wegen der Reit- und Weidetiere. Außer dem Kräutergarten gibts am Herrenhaus noch einen japanischen und einen Wassergarten. Jerseys bekannter mannshoher Kohl (long Jack cabbage) wird hier zu Wanderstöcken verarbeitet – früher ein begehrtes Exportprodukt. Außerdem werden Führungen durch das Herrenhaus angeboten.

    • © AndreThorpe, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Spazierstockkohl

    Ein Muss für alle Kräuterhexen und ein bei Familien beliebtes Ziel wegen der Reit- und Weidetiere. Außer dem Kräutergarten gibts am Herrenhaus noch einen japanischen und einen Wassergarten. Jerseys bekannter mannshoher Kohl (long Jack cabbage) wird hier zu Wanderstöcken verarbeitet – früher ein begehrtes Exportprodukt. Außerdem werden Führungen durch das Herrenhaus angeboten.


  • Lihou

    Landschaftliche Highlights
    • © RICHARD FARAGHER, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Take a walk on the wild side

    Das bei Flut von der Küste abgeschnittene Eiland ist als Ramsar-Feuchtgebiet geschützt. Guernseys schönste Wattwanderung führt über 500 m zur 15 ha kleinen Insel. Man kann auf der Insel, die die Ruinen eines Klosters trägt, im Jugendherbergsstil übernachten. Lohnend ist eine etwa zweistündige Rundwanderung vom Parkplatz am Fort Saumarez nach Lihou. Man erfährt viel über Geschichte, Fauna und Flora dieses Küstenteils. Über die Sommerführungen von Gill Girard informiert das Tourist Office. Für Wanderer ist der Blick in den Tidenkalender Pflicht.

    • © RICHARD FARAGHER, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Take a walk on the wild side

    Das bei Flut von der Küste abgeschnittene Eiland ist als Ramsar-Feuchtgebiet geschützt. Guernseys schönste Wattwanderung führt über 500 m zur 15 ha kleinen Insel. Man kann auf der Insel, die die Ruinen eines Klosters trägt, im Jugendherbergsstil übernachten. Lohnend ist eine etwa zweistündige Rundwanderung vom Parkplatz am Fort Saumarez nach Lihou. Man erfährt viel über Geschichte, Fauna und Flora dieses Küstenteils. Über die Sommerführungen von Gill Girard informiert das Tourist Office. Für Wanderer ist der Blick in den Tidenkalender Pflicht.


  • Pleinmont-Hochebene

    Landschaftliche Highlights
    • © Aurora GSY, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Kriegskunst?

    Eine Hochebene, die an Schottland erinnert: dramatische Ausblicke aufs Meer, ein Netz von Wanderwegen und die Ausläufer des von der Ostküste kommenden Küstenpfads treffen sich hier. Auf dem Plateau ragt der Pleinmont Tower mit einer Ausstellung über den Atlantikwall empor. 1942 wurde der runde Betonturm mit Beobachtungsschlitzen auf jeder Etage errichtet, nach dem Krieg von der Occupation Society in Schuss gehalten. Manchmal verkauft deren Vorsitzender Richard Heaume am Turm selbst Eintrittskarten. Als Kind hat er in deutschen Bunkeranlagen gespielt und Pistolen, Uniformjacken und Rangzeichen gesammelt, später auch Abschussvorrichtungen und Fahrzeuge für sein German Occupation Museum in Forest. Im Turm findet man Telefone, Ferngläser und säuberlich erneuerte Wandmonogramme wie „Feind hört mit“ – dafür wurden sogar die Schablonen restauriert. „Fast schon Art déco“, finden manche Guernseyaner beim Anblick des imposantesten Weltkriegsturms der Insel.

    • Pleinmont
    • © Aurora GSY, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Kriegskunst?

    Eine Hochebene, die an Schottland erinnert: dramatische Ausblicke aufs Meer, ein Netz von Wanderwegen und die Ausläufer des von der Ostküste kommenden Küstenpfads treffen sich hier. Auf dem Plateau ragt der Pleinmont Tower mit einer Ausstellung über den Atlantikwall empor. 1942 wurde der runde Betonturm mit Beobachtungsschlitzen auf jeder Etage errichtet, nach dem Krieg von der Occupation Society in Schuss gehalten. Manchmal verkauft deren Vorsitzender Richard Heaume am Turm selbst Eintrittskarten. Als Kind hat er in deutschen Bunkeranlagen gespielt und Pistolen, Uniformjacken und Rangzeichen gesammelt, später auch Abschussvorrichtungen und Fahrzeuge für sein German Occupation Museum in Forest. Im Turm findet man Telefone, Ferngläser und säuberlich erneuerte Wandmonogramme wie „Feind hört mit“ – dafür wurden sogar die Schablonen restauriert. „Fast schon Art déco“, finden manche Guernseyaner beim Anblick des imposantesten Weltkriegsturms der Insel.

    • Pleinmont

  • Bluebell Wood

    Landschaftliche Highlights
    • © Elke Kohler, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Frühlingsgefühle

    Die bis zu 40 cm hohe Waldhyazinthe – auch blaues Maiglöckchen genannt – ist die wohl berühmteste britische Wildblume, eine Ikone des Frühjahrs.Bau den Waldbesuch (im Idealfall: im April) in eine kernige 3-km-Wanderung bis in die Fermain Bay ein. Unterwegs passierst du die Bathing Pools, die skurrile Küstenbefestigung La Valette Underground Military Museum, den herrlichen Aussichtspunkt Clarence Battery, schließlich der naturgeschützte Wald. Kurz darauf kannst du die 80 Ozanne Steps zum Meer absteigen. Dann ist die Fermain Bay mit ihrem Loophole-Tower nicht mehr weit.

    • Guernsey
    • © Elke Kohler, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Frühlingsgefühle

    Die bis zu 40 cm hohe Waldhyazinthe – auch blaues Maiglöckchen genannt – ist die wohl berühmteste britische Wildblume, eine Ikone des Frühjahrs.Bau den Waldbesuch (im Idealfall: im April) in eine kernige 3-km-Wanderung bis in die Fermain Bay ein. Unterwegs passierst du die Bathing Pools, die skurrile Küstenbefestigung La Valette Underground Military Museum, den herrlichen Aussichtspunkt Clarence Battery, schließlich der naturgeschützte Wald. Kurz darauf kannst du die 80 Ozanne Steps zum Meer absteigen. Dann ist die Fermain Bay mit ihrem Loophole-Tower nicht mehr weit.

    • Guernsey

  • Cornet Rock

    Architektonische Highlights
    • © molke, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Sommernachtstraum

    Täglich um Punkt 12 hallt ein Kanonenschuss über Castle Cornet, das sich als trutzige Festungsanlage zwischen Hafen und Havelet Bay erhebt. Die Burg, deren Grundmauern aus dem 13.Jh. stammen, wurde militärisch und als Gefängnis genutzt, war später Sitz des Gouverneurs und während der Besatzungszeit Basis für deutsche Luftabwehrgeschütze. Neben einem Museum zur Historie der Burg gibt es das Maritime Museum, das die seefahrerische Tradition der Insel illustriert. Militärgeschichte präsentiert das Museum of the Royal Guernsey Militia. Im Sommer lohnt der Gang durch die vier Gärten, besonders den kleinen Kräutergarten. Von Juni bis Mitte August wird das Castle zur Freilichtbühne mit Aufführungen von Shakespeares Romeo und Julia oder Victor Hugos Glöckner von Notre Dame.

    • © molke, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Sommernachtstraum

    Täglich um Punkt 12 hallt ein Kanonenschuss über Castle Cornet, das sich als trutzige Festungsanlage zwischen Hafen und Havelet Bay erhebt. Die Burg, deren Grundmauern aus dem 13.Jh. stammen, wurde militärisch und als Gefängnis genutzt, war später Sitz des Gouverneurs und während der Besatzungszeit Basis für deutsche Luftabwehrgeschütze. Neben einem Museum zur Historie der Burg gibt es das Maritime Museum, das die seefahrerische Tradition der Insel illustriert. Militärgeschichte präsentiert das Museum of the Royal Guernsey Militia. Im Sommer lohnt der Gang durch die vier Gärten, besonders den kleinen Kräutergarten. Von Juni bis Mitte August wird das Castle zur Freilichtbühne mit Aufführungen von Shakespeares Romeo und Julia oder Victor Hugos Glöckner von Notre Dame.


  • Little Sark

    Landschaftliche Highlights
    • © EdgarLoehrFotografie, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Cooler Badespaß

    Steil fallen die Klippen bei La Coupée ins Meer. Der schmale Naturdamm trennt Little Sark von der Hauptinsel. Weite Blicke auf Buchten und das Tor in eine verzauberte Welt: alte Cottages, Brombeerhecken recken sich, im Frühjahr leuchten Wildnarzissen. Bei Wind ist Standvermögen gefragt. Radfahrer und Kutschenpassagiere müssen vor dem Damm absteigen. Erst 1945 wurde der knapp 100 m überm Meer liegende Übergang von deutschen Kriegsgefangenen betoniert. Im Südwesten wurde ab 1835 von Port Gorey aus Silber verladen. Zehn Jahre lang war Sark im Silberrausch, beschäftigte 80 Arbeiter in den Minen. 1847 wurde der Abbau eingestellt. Verblieben sind die von Gras überwucherten Kamine und Turmruinen. Am Südzipfel füllt die Flut eine Felsbadewanne, den Venus Pool: Baden mit 5 m Tiefgang. Etwas weiter nordwestlich liegt der Adonis Pool.

    • Sark
    • © EdgarLoehrFotografie, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Cooler Badespaß

    Steil fallen die Klippen bei La Coupée ins Meer. Der schmale Naturdamm trennt Little Sark von der Hauptinsel. Weite Blicke auf Buchten und das Tor in eine verzauberte Welt: alte Cottages, Brombeerhecken recken sich, im Frühjahr leuchten Wildnarzissen. Bei Wind ist Standvermögen gefragt. Radfahrer und Kutschenpassagiere müssen vor dem Damm absteigen. Erst 1945 wurde der knapp 100 m überm Meer liegende Übergang von deutschen Kriegsgefangenen betoniert. Im Südwesten wurde ab 1835 von Port Gorey aus Silber verladen. Zehn Jahre lang war Sark im Silberrausch, beschäftigte 80 Arbeiter in den Minen. 1847 wurde der Abbau eingestellt. Verblieben sind die von Gras überwucherten Kamine und Turmruinen. Am Südzipfel füllt die Flut eine Felsbadewanne, den Venus Pool: Baden mit 5 m Tiefgang. Etwas weiter nordwestlich liegt der Adonis Pool.

    • Sark

  • Fort Guet

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Toben mit Schwung

    Verstecktes, leicht spukiges Kleinod zum Toben und Schauen. Auf einem roten Granitfelsen hinter der Cobo Bay steht dieses typische watchhouse, im 18.Jh. als Ausguck gegen französische Attacken von See errichtet. Die Aussicht vom Vorhof auf Cobo Bay und die Küste ist brillant. Bei Sonnenuntergang eine tolle Picknicklocation! Im August kannst du hier Brombeeren sammeln. Das Kiefernwäldchen ums Fort lädt (nicht nur) Kinder zum Klettern und Seilschwingen von Bäumen ein.

    • Cobo Bay, Guernsey
    Insider-Tipp
    Toben mit Schwung

    Verstecktes, leicht spukiges Kleinod zum Toben und Schauen. Auf einem roten Granitfelsen hinter der Cobo Bay steht dieses typische watchhouse, im 18.Jh. als Ausguck gegen französische Attacken von See errichtet. Die Aussicht vom Vorhof auf Cobo Bay und die Küste ist brillant. Bei Sonnenuntergang eine tolle Picknicklocation! Im August kannst du hier Brombeeren sammeln. Das Kiefernwäldchen ums Fort lädt (nicht nur) Kinder zum Klettern und Seilschwingen von Bäumen ein.

    • Cobo Bay, Guernsey

  • Saumarez Park

    Botanische Gärten & Parks
    • © Julian Bolt, Shutterstock

    Der größte Park Guernseys hat zwar ein Herrenhaus als Zentrum, ist aber in öffentlichem Besitz. Seinem früheren Besitzer, einst britischer Botschafter in Japan, sind die riesigen Kamelien und Magnolien zu verdanken. Im Folk and Costume Museum lebt das alte Guernsey fort. Ein Pfad führt in die Cobo Bay.

    • © Julian Bolt, Shutterstock

    Der größte Park Guernseys hat zwar ein Herrenhaus als Zentrum, ist aber in öffentlichem Besitz. Seinem früheren Besitzer, einst britischer Botschafter in Japan, sind die riesigen Kamelien und Magnolien zu verdanken. Im Folk and Costume Museum lebt das alte Guernsey fort. Ein Pfad führt in die Cobo Bay.


  • Jersy Lavender Farm

    Touristenattraktionen
    • © Lilly Trott, Shutterstock

    Leichter Sandboden und Mut zum Risiko haben Anfang der 1980er­ Jahre den An­bau von englischem Lavendel ermöglicht. Heute dreht sich auf der Familienfarm alles um den besonderen Duft und Ge­schmack. Geerntet wird von Juni bis Au­gust. Man kann die Destillation von Lavendel und anderen Ölen erleben und danach im Shop alle erdenklichen Pro­dukte kaufen – ein echtes Jerseymit­ bringsel. Außerdem werden Lavendel­ sekt und mit Lavendel gewürzte Speisen serviert. Neben den Blütenfeldern schließt sich ein kleiner Landschaftsgarten mit exotischen Bäumen an.

    • © Lilly Trott, Shutterstock

    Leichter Sandboden und Mut zum Risiko haben Anfang der 1980er­ Jahre den An­bau von englischem Lavendel ermöglicht. Heute dreht sich auf der Familienfarm alles um den besonderen Duft und Ge­schmack. Geerntet wird von Juni bis Au­gust. Man kann die Destillation von Lavendel und anderen Ölen erleben und danach im Shop alle erdenklichen Pro­dukte kaufen – ein echtes Jerseymit­ bringsel. Außerdem werden Lavendel­ sekt und mit Lavendel gewürzte Speisen serviert. Neben den Blütenfeldern schließt sich ein kleiner Landschaftsgarten mit exotischen Bäumen an.


  • The Little Chapel

    Museen
    • © Kiev.Victor, Shutterstock

    Mit nur 5 m Länge ist die Little Chapel in Les Vauxbelets das kleinste Gotteshaus der Welt. Sie wurde von dem katholischen Ordensbruder Déodat ab 1914 erbaut und liebevoll mit Porzellan- und Glasscherben sowie Muscheln bestückt. Rund zehn Jahre später war sie fertigge­stellt.

    • © Kiev.Victor, Shutterstock

    Mit nur 5 m Länge ist die Little Chapel in Les Vauxbelets das kleinste Gotteshaus der Welt. Sie wurde von dem katholischen Ordensbruder Déodat ab 1914 erbaut und liebevoll mit Porzellan- und Glasscherben sowie Muscheln bestückt. Rund zehn Jahre später war sie fertigge­stellt.


  • Eric Young Orchid Foundation

    Botanische Gärten & Parks

    In einem großen Gewächshaus wuchern die Orchideen des verstorbenen Samm­lers und Wissenschaftlers Eric Young.

    In einem großen Gewächshaus wuchern die Orchideen des verstorbenen Samm­lers und Wissenschaftlers Eric Young.